Elii

Pajtás* -- Furioso-North Star

*1998, im Besitz seit: 17. September 2013

Pajtás* -- Furioso-North Star
Elii, 24 Juli 2015
Samarti gefällt das.
    • Elii
      Pflegebericht 17. September 2013 - Ankunft
      3928 Zeichen

      „Ich bin schon so gespannt auf ihn! Wenn er wirklich so läuft wie ihr gesagt habt, dann kommt er mir nullkommanix auf den Hof.“, sagte ich lachend zu Jack und Mel, die mich beide zum Probereiten begleiteten. „Schon allein wegen der Abstammung kannst du eigentlich nicht nein sagen.“, meinte Jack und drehte sich kurz zu mir und Mel um. Ich grinste und nickte, schließlich stammte der besagte Hengst von Story und Furmint ab und war somit ein Vollbruder zu Csíny. Sollte er so wie sein Bruder sein, wäre er ein absoluter Traum, auch wenn es anfangs viel Arbeit bedeuten würde.
      Als wir endlich ankamen, wartete schon der momentane Besitzer mit einer Reiterin und dem Hengst auf uns. Schnell begrüßten wir uns und die Reiterin stellte zunächst selbst den Hengst in der Bahn vor. Er lief fleißig voran, jedoch nahm er teilweise die Hinterhand nicht ordentlich mit und trabte mit recht wenig Schwung. Auch verwarf er sich immer mal wieder im Genick, was ich schon von Csíny kannte, wenn man den äußeren Zügel zu lang hatte. Nach dem ich den Hengst, er hieß Pajtás, in allen Gangarten gesehen hatte, durfte ich selbst aufsitzen, schließlich sollte er zu mir passen. Beim Aufsteigen, ging er schon einmal ein paar Schritte seitwärts, weshalb ich gleich die Zügel kürzer nahm und mich erneut versuchte. Dieses Mal funktionierte es besser und er blieb stehen. Als ich saß verkürzte ich noch die Steigbügel um ein Loch und ritt dann im Schritt los. Er lief recht langsam, jedoch war er schön rund und hielt seinen Kopf in der Senkrechten. Auch im Trab behielt er seine Kopfposition und trabte nach ein paar Mal Antippen mit der Gerte deutlich schwungvoller. Endlich zeigte er sein Potential und trabte, wie ich es schon von seiner Mutter Furmint gewohnt war. Das Schulterherein und die Schenkelweichen klappten einwandfrei, jedoch verwarf er sich hierbei deutlich im Genick. Daran konnte man arbeiten, weshalb ich es für weniger schlimm hielt. Schließlich galoppierte ich an und musste deutlich treiben, bis er durchsprang. Als das geschafft war, lief er flott voran und hielt auch in der Biegung seinen Kopf brav in der Senkrechten.
      Ich ließ die Zügel länger, bis er sie mir aus der Hand kaute und parierte dann nach einigen Schritten zum Trab durch. Trabte man leicht war er deutlich flotter und auch den Schwung nahm er voll mit. Danach parierte ich zum Schritt durch und gab die Zügel vor, damit er sich strecken konnte. Er war sichtbar begeistert und streckte seinen Kopf fast bis zum Boden.
      Mel und Jack warfen mir einen vielsagenden Blick zu, den ich mit einem Nicken erwiderte. Ich ritt zur Bande und saß ab, Pajtás wurde in diesem Moment vorerst von der Reiterin entgegen genommen.
      „Wann kann ich den Kaufvertrag unterschreiben?“, entgegnete ich dem Besitzer, der mich fragte, wie ich Pajtás finden würde. Dieser lachte und bat mich in sein Büro, den Vertrag hatte er bereits dort liegen. Ohne zu zögern folgte ich und stellte einen Scheck über den Kaufpreis aus, nachdem der Vertrag unterschrieben war.
      Die AKU hatte der Besitzer bereits von meinem Tierarzt durchführen lassen, weshalb nichts mehr im Wege stand, den Hengst sofort im Hänger mitzunehmen.
      „Hast du nicht vor zwei Wochen noch gesagt, dass dir kein Hengst mehr auf den Hof kommt? Zumindest bis nächstes Jahr?“, fragte mich Mel grinsend, während sie Pajtás die Abschwitzdecke überwarf. „Ja, aber… er ist doch nur ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk… und es ist doch fast 2014.“ Ich konnte mir kaum eine Ausrede zusammen basteln, da sie ja eigentlich Recht hatte. Sie wusste allerdings genau so gut wie ich, wie viel Potential in Pajtás steckte und wie sehr er die Zucht bereichern könnte. „Wir beherrschen uns doch sehr beim Pferdekauf, da darf man auch das ein oder andere Mal sündigen“, sagte Jack schließlich und führte den schwarzbraunen Hengst in den Hänger. Mel und ich lachten munter und stiegen dann in den Wagen, wo wir auf unseren Fahrer Jack warteten.
    • Elii
      Pflegebericht 22. Oktober 2013 - Scheren
      2879 Zeichen

      „Verdammt noch mal, stell dich doch nicht so an!“, sagte ich genervt zu Kalzifer, als ich ihm den Hals scheren wollte. Schon eine gute Stunde stand ich mit der Schermaschiene neben dem Hengst und hatte bis jetzt nur Bauch und die Hälfte des Halses geschafft. Der Fuchs tänzelte ungeduldig hin und her, während ich immer wieder am Strick zuckeln musste, um nicht umgerannt zu werden. „Und dir soll ich auch noch eine Flamme in den Hintern scheren.“, seufzte ich. Mel war währenddessen mit Fekete beschäftigt, der schon die Augen zu hatte und momentan das komplette Gegenteil von Kalzifer war. „Letztes Jahr hat doch alles so super geklappt.“, sagte ich und legte die Schermaschine resignierend zur Seite. Mel hingegen lachte und pfeifte fröhlich, während sie weiter scherte. Innerhalb der nächsten Viertel Stunde war Fekete dann auch fertig und Mel konnte mir mit dem Fuchshengst helfen. Als sie in festhielt, klappte es auch endlich besser und ich schaffte es sogar die Flamme in seinen Hintern zu scheren, ohne Patzer. Gerade als ich fertig war, kam Jack mit zwei Paket im Arm in den Stall. Ich hüpfte ihm entgegen, riss die Pakete an mich und öffnete sie. Drinnen befanden sich die neue Schabracke mit passenden Bandagen und Abschwitzdecke für Kalzifer und im anderen Paket eine dunkelblaue Barockschabracke für Fekete mit passendem Jackett für mich. „Wenn jetzt noch der Lammfellsitzbezug kommt bin ich gerüstet für den Winter.“ „… die nächsten 2 Wochen…“, nuschelten Jack und Mel synchron. „Soviel kauf ich doch gar nicht.“, murmelte ich und packte die Kartons weg. Beide lachten und ich stimmte sogleich mit ein. Das Zubehör packte ich direkt in die entsprechenden Sattelschränke, während das Jackett erstmal in meinen Spind kam. Als ich zurück kam, hatten beide geschorene Hengste ihre Decken auf und konnten zurück in die Boxen. Heute sollten noch Csíny und Pajtás geschoren werden, während Deci, Story, Fire und Tiny morgen an der Reihe waren. Flavio hatte sowieso schon sehr dünnes Fell, weswegen er nicht geschoren wurde, sondern nur eingedeckt.
      Die Schwierigkeit an der Schur der nächsten Kandidaten war, da ich Csíny eine Narrenkappe in den Hintern scheren wollte und Pajtás bekam die Space Invaders. Die beiden Hengste waren zum Glück sehr ruhig dabei und ließen das Tamtam über sich ergehen. Nachdem die Narenkappe leicht schief an Csínys Hinterhand zu sehen war, übernahm ich Pajtás und versuchte die Pixelfiguren in sein Fell zu schneiden. Da die Prozedur etwas länger dauerte, lief der Hengst nach rechts und links und wurde ungeduldiger, als Csíny bereits in die Box zurück durfte. „Gleich geschafft, Großer.“, flüsterte ich und tätschelte ihm die Seite. Noch zehn Minuten, dann war ich auch endlich fertig und er konnte in die Decke gepackt werden. „Siehst, hast es doch noch geschafft.“, lachte ich und schob ihm eine Karotte zu, bevor ich seine Box verlies.
    • Elii
      Pflegebericht 02. Januar 2014 - Neujahrstag
      11192 Zeichen

      „Ein Glück ist das vorbei.“, murmelte ich genervt, als ich mich aus dem Bett hievte. Mein Kopf schmerzte, weshalb ich ins Bad schlich und mir eine Aspirintablette aus dem Medizinschrank holte. Ich wunderte mich es nach dem gestrigen Abend tatsächlich noch in mein Bett geschafft zu haben, vielleicht war es doch ein wenig zu viel Alkohol gewesen.
      Als es klingelte schlüpfte ich schnell in meine Jogginghose und lief die Treppe hinunter. „Du bist schon hier?“, fragte ich verwundert, als plötzlich Mel vor der Tür stand. Sie war auf der selben Feier gewesen, hatte meines Wissens mindestens genau so viel getrunken, stand aber fit wie ein Turnschuh vor mir. „Ach, ich konnte nicht schlafen und mir war langweilig. Dachte es wäre ganz geschickt, gleich zu dir zu kommen und mitzuhelfen.“, antwortete sie mit einem breiten Grinsen auf den Lippen.
      Mit einer Geste lud ich sie ein, erst einmal reinzukommen. Ohne einen Kaffee würde ich sowieso nicht wirklich wach werden. „Auch was?“, murmelte ich und zeigte zuerst auf meine Tasse und dann auf die neue Kaffeemaschine, die ich zu Weihnachten bekommen hatte. „Wenn möglich einen Chai Latte, der war richtig klasse letztens.“, sagte ich und ließ sich auf die Couch fallen. Meine zwei Kater zuckten daraufhin kurz zusammen, einer von beiden stand dadurch sogar auf und ging zur Tür. Mel eilte zu ihm und öffnete sie, damit er nicht anfing uns die Ohren voll zu miauen.
      Bevor sie zur Couch zurück kam, hatte ich ihr schon ihr Getränk serviert und setzte mich mit einem Cappuccino in den Händen hin. „Glaubst du Jack kommt heute überhaupt noch?“, fragte ich lachend. Er hatte sich am Silvesterabend kein Trinkspiel durch die Lappen gehen lassen und bekam dementsprechend ordentlich Alkohol mit. Mel schüttelte lachend den Kopf, griff aber gleich zum Handy. „Ich versuch ihn mal anzurufen, die Pferde haben heute sowieso Pause, nicht wahr?“
      Ich nickte und trank schnell die letzten Schlucke aus meiner Tasse. „Ich zieh mich noch schnell um, genieß die Pause solange es geht.“, sagte ich zu ihr und lief die Treppe nach oben. Ich holte die frisch gewaschene Reithose aus der Waschküche, holte einen Pulli aus dem Schrank und zog zuletzt noch ein paar Socken über die Füße. Eilig ging ich wieder hinunter, was meinen Kater, der sich an Mel schmiegte, aufschreckte. „Ach Kleiner, langsam müsstest du mich doch kennen.“, lachte ich und hob ihn auf meinen Arm. „Wo ist eigentlich unser Kätzchen?“, fragte ich, da sie mir plötzlich in den Sinn kam und setzte den nun quengelnden Kater ab. Kaum hatte ich ihren Namen ausgesprochen, kam die rot-weiß-getigerte Jungkatze aus ihrem Versteck und rannte auf mich zu. Kurz vor mir stoppte sie und stellte sich auf die Hinterbeine. Liebevoll streichelte ich ihr über den Kopf und nahm sie kurz hoch. Sie drückte ihren Kopf gegen meinen und schnurrte glücklich. „Kommst du mit ihn den Stall?“, fragte ich sie dann und hielt sie etwas weiter weg. Sie miaute leise, was mich und Mel zum Lachen brachte. „Dann gehen wir jetzt!“, entgegnete Mel und öffnete die Tür. Mein Kater hatte sich in der Zwischenzeit hinter dem Sofa vor dem, zugegebenermaßen fast ausgewachsenen, Kätzchen versteckt und kam langsam hervor, als sie mit uns nach draußen trabte.
      Da das Wetter schön war, sollten die Pferde auf die Koppeln, nachdem wir sie gefüttert hatten. Das Ausmisten würden wir heute auch selbst übernehmen, da die Stallburschen frei hatten.
      Mit dem Futterwagen ging es zuerst in den Stutenstall. Unwritten und Jewel waren die ersten in der Stallgasse und bekamen somit auch zuerst ihr Futter. Beide standen ruhig in der Box, machten aber große Augen, als sie sahen, wie wir die Tröge füllten. Jumina hingegen, die als nächste an der Reihe war, tänzelte nervös von rechts nach links, scharrte mit den Hufen und prustete laut, bis sie an ihr Futter konnte.Pipcas und Ostara waren auch aufgeregt, Ékes und Furmint dafür umso ruhiger. Es war einer der vielen Gründe wieso ich mich in Furiosos so verliebt hatte.
      Weiter ging es mit dem Wagen weiter zu den Hengsten. Wieder waren es die Hannoveraner die kaum noch warten konnten, wer konnte es ihnen auch verübeln? Fire und Deci waren schnell versorgt und mit Tiny und Diome war die ganze Familie versorgt. Flavio bekam als nächstes seine Portion und schmatze genüsslich, als er die ersten Bissen im Mund hatte. Danach waren Story und seine beiden Söhne Csíny und Pajtás an der Reihe. Alle drei waren furchtbar ruhige Pferde und warteten brav ab, bis die Tröge gefüllt waren. Fekete und Kalzifer machten den Abschluss.
      Auch der Nachwuchs sollte nicht leer ausgehen, auch wenn bis auf Cressi alle mit Heupellets und etwas Aufzuchtsfutter Vorliebe nehmen mussten. Kedves und Shakoor fraßen das zum Glück ohne Probleme, auch wenn sie es anfangs gerne haben liegen lassen. Fagy war schon eine ganze Weile in einem kleinen Stall mit mehreren Jungstuten untergebracht, in dem sie täglich auf die Koppel kam und dort auch eine Rundumversorgung genoss.
      Als wir zurück bei den Stuten waren, konnten wir diese schon auf die Koppeln bringen, da alle vor den geleerten Trögen standen. Während ich Jewel und Pipcas übernahm, führte Mel zunächst Furmint und Ékes auf die Koppel. Unwritten lief frei neben mir her, sie wusste schließlich ihren Weg und war so auf mich koordiniert, dass sie sich kaum zwei Meter entferntes. Ein leises „Komm!“ reichte schon aus, um sie vom Gras am Wegesrand wieder zu mir zu locken. Als wir die Koppel erreichten, öffnete ich das Gatter und nahm den Stuten die Halfter ab, Unwritten spurtete sie zum Galopp an und so ging es flott zu fünft ans andere Ende der Koppel. Wir gingen wieder zurück in den Stall, wo Mel sich um die beiden übrigen Stuten, Ostara und Pipcas, kümmerte. Ich machte mich daraufhin zum Hengststall auf und schnappte mir Fire. Mit ihm an der Hand konnte ich keinen zweiten Hengst nehmen, außer ich hatte einen Todeswunsch. Mit der Führkette über der Nase brachte ich ihn ins Freie, wo er schon den Stuten auf der anderen Koppel schöne Augen machte. Er tänzelte und ich war heilfroh, als ich an der Koppel war. Als nächstes waren Deci und Diome an der Reihe, die an der Hand furchtbar gut miteinander auskamen. Mel übernahm Kalzifer. Dieser wieherte unersättlich den Stuten entgegen, auch wenn von ihnen nur Furmint antwortete. Auch diese Drei waren schnell in ihrem eingezäunten Bereich. Nun nahmen wir uns die beiden Brüder Csíny und Pajtás vor, die gelassen nebeneinander herliefen und deren Koppeln sich auch nebeneinander befanden. Weiter ging es mit Story und Fekete, ich nahm zusätzlich zu dem Rapphengst auch noch Tiny. Ein letztes Mal liefen wir zum Stall, Mel übernahm Flavio, der nun ganz allein mit Cressi im Stall stand. Den Reitponyhengst halfterte ich kurzerhand auf und so machten wir uns ein letztes Mal auf den Weg.
      Kedves und Shakoor würden sich heute auf eine Reise machen, sie sollten heute zu Zaii fahren, da diese auf ihrem Hof eine Junghengstherde gründen wollte und ich es für eine klasse Idee empfand, den Beiden neue Eindrücke zu ermöglichen. Auch wenn ich sie etwas wehleidig für den Transport vorbereitete, vor allem bei Shakoor machte ich mir große Sorgen, da er immer noch sehr skeptisch neuem gegenüber ist und recht lange gebraucht hatte, um sich mit Kedves zu verstehen. „Hey.. Das wird schon gut gehen, keine Sorge.“, munterte mich Mel auf und legte ihre Hand auf meine Schulter. „Wenn es nicht klappt, kommen die Beiden eben wieder zurück. Es ist doch nur bis April und besuchen können wir sie sowieso jederzeit.“ Ein Glück hatte ich sie an meiner Seite, sie hatte einfach immer die richtigen Worte für mich parat. Ich nickte und erkämpfte mir ein Lächeln. Mel half mir, den beiden Transportgamaschen anzulegen und stopfte ein Heunetz, während ich ihnen eine Abschwitzdecke auflegte. Wehmütig führten wir sie zusammen in den Hänger und schlossen hinter ihnen vorsichtig die Klappe. „Du fährst jetzt und ich werde solange die Boxen ausmisten.“, deklarierte Mel und schob mich zum Wagen. Verdutzt stieg ich ein, willigte dann aber ohne Widerworte ein.
      Nach einer Stunde kam ich an Zaii’s Hof an und stieg aus dem Wagen. Ich begrüßte sie und Edfriend, die auch gerade angekommen war und half dann zuerst beim Ausladen ihrer Pferde. Ich durfte Painted Blur, einen wunderschönen Rapphengst zur Koppel führen, welcher sofort losgaloppierte, als das Halfter ausgezogen war.
      Als nächstes kamen meine eigenen Pferde an die Reihe, welche sich seelenruhig ausladen ließen. Kedves übergab ich so gleich an Zaii, er hatte keine Probleme auch mit ihm fremden Personen zu gehen. Shakoor hingegen übernahm ich selbst, da er schon zitternd aus dem Anhänger kam. Schnell nahm Edfriend die Abschwitzdecken und die Gamaschen von meinen Hengsten ab, bevor wir sie dann zur Koppel führten. Shakoor brummelte leise, als ich mit ihm sprach, tänzelte dann aber sofort wieder mit hocherhobenem Kopf um mich herum. Ich ließ Zaii mit Kedves voraus gehen. Dieser trabte schnell auf die Koppel, als er die anderen Pferde erblickte und machte sich kurzerhand bekannt mit den anderen. Mit Shakoor stand ich bisher noch außerhalb des Zaunes. „Er hat ein paar Probleme mit neuen Dingen, vor allem Ortswechsel machen ihm zuschaffen, da er schon so oft verkauft wurde.“, erklärte ich Zaii und Edfriend, die verständnisvoll zuhörten. Langsam reagierte Shakoor auf die Rufe der anderen und als Kedves schließlich im Schritt entgegen kam, wurde er munterer und ich führte ihn auf die Koppel. Dort löste ich das Halfter und streichelte ein paar Mal über seine Stirn. Eilig steckte ich meinen Beiden noch ein paar Leckerlies zu, sie würden die nächste Zeit zwar ihre Ruhe von mir haben, aber so würden sie mich bis dahin immer in guter Erinnerung haben. Zu dritt sahen wir der kleinen Herde noch eine Weile zu, bevor wir ins Haus gingen, wo sich auch die Besitzer der übrigen Hengste schon befanden. Ich begrüßte alle freundlich und aß auch einen Bissen, aber so ganz konnte ich mich nicht damit anfreunden, meine beiden Hengste allein zu lassen. Auch die anderen kämpften mit Wehmut, doch Zaii beruhigte uns alle. Da ich noch einiges zu tun hatte, machte ich mich recht schnell auf den Heimweg, auch wenn ich es nicht lassen konnte, mit eine von den leckeren Schneckennudeln für den Weg mit zunehmen.
      Obwohl es mir nicht so lang vor kam, war ich wohl ewig unterwegs gewesen, denn als ich wieder zu Hause an kam, waren bereits alle Boxen gemistet. Ich wunderte mich, dass es Mel so schnell geschafft hatte, allerdings lag es an Jack der kurz nach meiner Abfahrt doch noch auf den Hof gekommen war. „Und dir geht’s gut?“, fragte ich ihn lachend und stupste ihn in die Seite. „Klar, das bisschen Alkohol halte ich doch locker aus.“, prahlte er lachend. „Wie wäre es wenn wir uns mit der Neujahrsbrezel die ich mitgebracht hab ins Haus setzen und du uns etwas über das neue Heim der beiden Hengste erzählst?“, schlug er im gleichen Atemzug vor, woraufhin ich eifrig nickte.
      Zusammen schlenderten wir zum Haus und während ich eine große Kanne Tee machte, schnitt Jack die Neujahrsbrezel an und Mel bespaßte Kätzchen, die ihr schon die ganze Zeit am Rockzipfel hing.
      „Auf das 2014 erfolgreich wird.“, sagte ich munter und stieß mit den Beiden an.
    • Elii
      Pflegebericht 01. Juli 2014 - Hoher Besuch
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      Hurtig lief ich durch die Stallgasse und verteilte eilig das Futter an die Pferde. Warum zur Hölle musste der Wecker auch gerade heute nicht klingeln. Entnervt braute ich auch Fagy, der letzten in der Reihe ihr Futter und tauschte dann schnell die Stiefelletten gegen meine dreckigen Turnschuhe.
      „Mist, Mist, Mist.“, fluchte ich dann, als auf einmal der Schnürsenkel des linken Schuhs riss und ich doch noch auf meine Stiefel zurückgreifen musste. Was tat man nicht alles, um den ungarischen Besuch ordentlich in Empfang zu nehmen. Vor zwei Wochen hatten sich Elias und Laura Kovács, das Ehepaar von dem ich Pipcas und Furmint gekauft hatte, angekündigt, da sie Urlaub im Schwarzwald machten und somit auch mir einen Besuch abstatten wollten. Dafür hatte ich vor zwei Tagen den ganzen Hof von vorne bis hinten aufgeräumt und wollte ihnen jetzt neben Pipcas und Furmint, auch ihre Nachkommen Csíny, Pajtás, Kedves und Fagy vorstellen.
      Pipcas und Furmint würden von meinen beiden Azubis vorgestellt werden, während Pajtás und Csíny unter Mel und Jack ihr Können zeigen sollten.
      Kaum hatte ich meine Stiefel an, fuhr auch schon ein großer, schwarzen Van auf den Hof. Lächelnd begrüßte ich Elias und Laura, die mich sogleich in den Arm nahmen und mit Küsschen begrüßten. Während ich ihnen von den Erfolgender Stuten aus ihrer Zucht erzählte, brachte ich auch meinen minimalen ungarischen Wortschatz zum Besten, von dem die Beiden dennoch begeistert waren.
      Auf dem Platz wurden Pipcas und Furmint geritten, die sich heute besonders fleißig zeigten. „Na, die hätte ich mal nicht verkaufen sollen.“, lachte Elias lauthals, während er die Stuten begutachtete. „Dass aus den wilden Dingern mal so Reitpferde werden, hätte damals doch wirklich keiner geglaubt.“
      Das Kompliment ging runter wie Wasser. Auch Laura war begeistert, vor allem von Pipcas, hatte sie die rotbraune Stute doch vor vielen Jahren mit auf die Welt gebracht. „Und wie hübsch sie geworden ist.“, sagte sie strahlend, als ich ihr von ihrem unglaublichen Ergebnis bei der Körung erzählte.
      Noch eine Weile sahen wir zu, dann gingen wir zur Halle, in der gerade Csíny und Pajtás für das Springen warm gemacht wurden. „Kann ich mal auf einen drauf?“, fragte Elias nach einiger Zeit, was ich mit einem Ja beantwortete. Laura hielt sich, dank Babybauch zurück, obwohl sie am liebsten mit ihrem Mann auf den Hengsten sitzen würden. Besonders Csíny hatte ihr es angetan, mit seinen strahlend blauen Augen.
      Wir überließen ihren Mann den Pferden und gingen weiter zu den Kleinsten, Fagy und Kedves. Zweiterer stand wiehernd in der Box als wir zu ihm kamen, denn die anderen waren schon auf der Koppel. „Er hier ist von Pipcas, wir arbeiten fleißig daran ihn anzureiten, aber momentan hat er wieder etwas Pause.“, erklärte ich Laura, während sie den Junghengst streichelte. Auch Fagy kam nicht zu kurz und fand bei ihr ebenfalls großen Anklang.
      „Du hast so schöne Fohlen aus den beiden gezogen! Ich bin schon gespannt, sie unter dem Sattel zu sehen, wenn wir wieder kommen.“, sagte sie grinsend und kam mit mir mit, um die zwei Halbgeschwister auf die Koppel zu bringen. Dort führte ich sie an den anderen Furiosos vorbei, die sie völlig begeistert ansah.
      Als wir zurück kamen, war auch Elias wieder auf dem Boden und half Mel und Jack dabei, die Pferde fertig zu machen.
      Er nahm mich lachend in den Arm und lobte mich für meine Junghengste. „Fantastisch“ Einfach fantastisch!“, rief er und lachte. „Wie damals meine Jungs, so fleißig und begeistert!“
      Ich wurde schon ganz rot von den ganzen Komplimenten und bedankte mich gefühlte Tausend Mal.
      Kaffee und Kuchen genossen wir auf der Terrasse, vor der gerade ein paar der Furioso Stuten weideten. So glücklich würden die Pferde sonst nur in der Puszta sein, erklärte mir Elias und freute sich sichtlich, dass gerade ich seine Stuten damals gekauft hatte.
      Zum Abschied kündigten sie mir an, dass ich unbedingt zur Taufe ihres baldigen Kindes kommen müsste. Und neue Fohlen würde es dann auch geben, die mir bestimmt gefallen würden. „Nichts lieber als das.“, antwortete ich lächelnd und winkte ihnen hinterher, bis sie vom Hof gefahren waren.
    • Elii
      Pflegebericht 29. November 2014 - Fütterung
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      Heute war es gefühlte zehn Grad kälter als sonst, weshalb ich das erste Mal meine dicken Winterjacke aus dem Schrank nahm, bevor ich in den Stall ging. Als ich die Stallgasse betrat, lugten schon einige der Pferdeköpfe aus den Boxen. Schnell sammelte ich die Eimer in der Futterkammer auf und stellte sie in eine Schubkarre. Langsam schob ich diese die Stallgasse entlang und hielt immer nach drei bis vier Boxen, um den Pferden das Frühsück zu servieren. Zuerst waren Unwritten, Jumina und Jewel an der Reihe, die beglückt brummelten als ich an das Tor kam. Danach waren Saphir und Falada an der Reihe. Beide waren zwei hübsche Knabstrupper, die ich erst vor eine Weile für meine Zucht erstanden hatte. Alors on Chante, Altbekannte und Neuzugang zugleich, bekam anschließend ihr Futter. Furmint und Ostara kamen erst von ihren Paddocks, als sie das Futter in den Trog rieseln hörten, während Pipcas und Ékes ungeduldig hin und her tippelten. Als die zehn Stuten versorgt waren, lief ich zu den Hengsten, die mir, wie gewohnt, kaum Beachtung schenkten, als ich die Stallgasse betrat. Zuerst kamen Dark Firestorm und Decission an die Reihe, die neben Tiny und Diome, unglaublich quengelig wurden, wenn ich nicht schnell genug war. Flavio bekümmerte es recht wenig, dass ich etwas länger brauchte und Story sich erst von seinem Paddock runter begab, als ich bereits an der nächsten Boxentür stand. Dann bekamen Fekete und Kalzifer ihr Futter, gefolgt von den Jungspunden Csiny, Cressi Patjás. Der Nachwuchs bekam morgens kein Futter, nur nach der Arbeit gab es ein paar Krümel als Belohnung. Fagy, Undisclosed Desires, Dajeen und Baila standen zusammen im groß geratenen Offenstall direkt am Hof. Kedves war momentan außerhalb in einer Hengstgruppe, bis er im Frühjahr zum Antrainieren zurück kommen sollte. Eine gute halbe Stunde später waren die Pferde fertig mit ihrem Frühstück und kamen auf die Koppeln. In ihren gefütterten Decken konnte ihnen trotz Schur die Kälte nichts anhaben und gegen den Regen gab es Unterstände. Die Stuten kamen in Gruppen auf die Koppel, während die Hengste einzeln standen. Da ich heute einiges außerhalb des Hofes zu tun hatte, gönnte ich den meisten Pferden eine Ruhetag. Nur wenig würden später noch von Jack und Mel bewegt werden.
    • Elii
      Pflegebericht 21. April 2015 - Umzug Teil 2
      2771 Zeichen

      „Hast du alles?“, fragte Mel die die letzten Kartons in mein Auto packte. „Ich denke schon, ja…“, antwortete ich mit einem Seufzer und umarmte sie herzlich. Wir würden uns so schnell nicht wieder sehen, aber sie hatte mir versprochen schon im Sommer zu mir zu kommen.
      Heute stand der letzte Flug an, danach würde ich nicht mehr so schnell nach Deutschland zurückkehren. Die letzten Pferde, Pajtás, Csíny, Kalzifer, Ostara und Ékes, waren bereits am Flughafen, da sie schon vorher vom Tierarzt dort gecheckt werden mussten. Auch meine beiden Katzen waren dort, auch wenn sie mich dafür am liebsten zerfetzt hätten. Minuten später ging es auch für mich zum Flughafen und relativ direkt auch in den Flieger.
      Zwölf Stunden später stand ich am Flughafen in Winnipeg und wurde wild winkend von Jojo, Gwen und Elisa begrüßt. Natürlich mussten sie ein riesengroßes Schild mit meinem Namen in die Höhe halten und auch dieses völlig verrückt hin und her schwingen. Peinlich betreten lief ich vorsichtig in ihre Richtung und ließ mich dann von allen Seiten umarmen. Nach ein wenig SmallTalk gingen wir zu meinen Pferden, die endlich durch den Check waren und schon bald ihr neues Heim erkunden konnten.
      Der große Transporter war bald beladen und und unsere Reise ging los. Nach Dauphin dauerte es noch eine Weile, aber die machten wir durch sehr viel Gequatsche (vor allem von Elisas Seite) wett.
      Als wir endlich an meinem Hof ankamen, stieg ich völlig begeistert aus, konnte mir allerdings nur wenig ansehen, da die Pferde aus dem Transporter mussten. Diese durfte vorerst auf die Sandpaddocks, um sich ihre Beine nach der langen Zeit endlich zu vertreten.
      Als das geschafft war stand Gwen schon an der Eingangstür die mit einem roten Band geschmückt war und hatte sowohl Schere, als auch den Champagner in der Hand. Ich lachte, nahm die Schere entgegen und durchschnitt das Band feierlich. Währenddessen hatte sich Elisa die Champagnerflasche geschnappt und schüttete mir den Champagner direkt ins Gesicht, als sie es schaffte diese zu öffnen. Am liebsten hätte ich ihr die Schere dafür ins Auge gestochen, aber Jojo warf sich heldenhaft in den Weg und riss sie mir aus der Hand. „Warts nur ab, das nächste Mal ist niemand da um dir zu helfen“, zischte ich böse und band schnell meine Haare zusammen. Das machte es zwar nicht besser, aber so musste ich mir wenigstens nicht die klebrigen Strähnen aus den Augen fischen.
      Als ich endlich die Haustür öffnen konnte, flogen mir gefühlte 1000 Luftballons entgegen. Natürlich. Elisa, Jojo und Gwen freuten sich wie noch was, das ich so verwirrt dreinschaute und noch dazu wie ein begossener Pudel aussah.
      „Können wir jetzt wirklich Champagner trinken?“, fragte ich leidend in die Runde, da mich langsam doch mein Jetlag einholte.
    • Elii
      Pflegebericht 3. Juli 2015 - Verrückte Nachbarn
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      „Warum habt ihr denn nicht aufgepasst, dass Matthew schon bevor ihr losgeht säuft?“, fragte ich, als meine beiden Angestellten endlich am Frühstückstisch saßen. „Ach, der war nicht aufzuhalten“, grummelte Nate, der anscheinend immer noch nicht ganz wach war. Er stand schlaftrunken an der Kaffeemaschine, drückte gefühlte hundert Mal zu viel auf den Startknopf, sodass seine Tasse überlief.

      Ich wendete meinen Blick von diesem Elend ab und sah dann Colin an. Auch er war mit den anderen „Männern“ unterwegs gewesen, kam aber, im Gegensatz zu den anderen, recht nüchtern an.

      „Hast du eigentlich nichts getrunken?“, fragte ich ihn schließlich, meine Neugier konnte ich mittlerweile nicht mehr verstecken.

      „Hm? Naja, die anderen wollten irgendwann keine Shots mehr mit mir trinken, nachdem Matthew so abgeschifft war. Und das andere Zeug hatte kaum Alkohol.“ Nach einem kurzen Blick zu Nate, der inzwischen bei uns am Esstisch saß und nickend zustimmte, musste ich mein Kinn mit meiner Hand abstützen, damit es nicht herunter klappte.

      Stille Wasser sind tief und Colin war anscheinend der Mariannengraben. Eine sehr niedliche Version davon. Durch den strahlenden Sonnenschein traten seine Sommersprossen deutlicher hervor und ich konnte meine Augen kaum von ihm lassen, auch wenn ich dafür tausende böse Blicke kassierte.

      „Wir sollten ein Wetttrinken machen.“, sagte ich schließlich zu Colin und ließ es wie eine Kriegserklärung klingen. „A-Aber… Aber ich kann doch nicht… Muss das sein?“

      Ich nickte nüchtern, presste meine Augen zusammen und ließ ihn nicht aus den Augen, während ich einen Schluck aus meinem Glas trank.

      Nate schaltete daraufhin seinen Beschützerinstinkt ein und versuchte seinen Kollegen aus der Situation zu retten. „Was steht heute an?“, fragte er mich schließlich, nachdem er mich mehrmals in die Seite gepikst hatte, um meine Aufmerksamkeit zu bekommen.

      Ich seufzte kurz auf, wurde mein Duell so unfair unterbrochen und erklärte anschließend den Tagesplan. „Elisa hat übrigens ihr Einverständnis für Cressi gegeben. Du kannst dich also schon mal mit ihm bekannt machen.“, erklärte ich Colin grinsend, auch wenn er den Part mit Elisa nicht so recht verstand. Aber wer tat das schon, schließlich war ihre Liebe für den Hengst für die meisten völlig verrückt. Neben den Stuten, die dem jungen Mann zugeteilt waren, stellte Cressi eine schöne Abwechslung dar, auch wenn er hauptsächlich unter meiner (und Elisas) Fuchtel stehen würde.

      Nachdem die Aufgaben verteilt waren, wurde ich auch schon von einem völlig verzweifelten, ungestillten Etwas überrannt. Dass man sich so auf meinen Hof traute war schon schlimm genug, mich dann aber zu tackeln und wild schreiend ins Gras zu werden, überstieg alles.

      „WIESO ZUR HÖLLE HAST DU MICH NICHT AUFGEHALTEN?!“, fragte, oder viel mehr schrie, Elisa und zog so die Aufmerksamkeit der anderen auf sich. Während Nate schnell weiter lief, sah Colin uns nur verängstigt an und war jetzt wahrscheinlich für immer geschädigt. „Wieso sollte ich dich aufhalten? Was hast du schon wieder für Mist gebaut?“ Ich stieß sie von mir runter und setzte mich auf, um mir anschließend den Dreck vom T-Shirt zu klopfen. „Irgendwie hat sich der Weg zu meinem Schlafzimmer verändert, wieso bin ich sonst in Matthews Bett aufgewacht?! Und DU bist die einzige, die zu so etwas fähig ist.“, erklärte sie mir völlig verzweifelt und schüttelte mich an den Schultern.

      Anstatt den Fehler bei sich zu suchen, schob Elisa die Schuld wieder auf mich. Dabei sollte sie froh sein, endlich kam ihre Fast-Beziehung-aber-irgendwie-auch-nicht-Beziehung voran und wenn es im Bett klappte, konnte es beim Alltag auch nur gut laufen. „Gut, aber warum regst du dich so auf? Matthew tut es bestimmt gut nicht mehr so untervögelt zu sein.“, sagte ich und befreite mich dann völlig aus Elisas Griff. Für mich war das ganze kein Problem, schließlich hingen die Beiden viel zu oft aneinander um nicht zusammen zu sein. So prüde wie sich Elisa manchmal gab (ihr erschreckter Gesichtsausdruck spiegelte das gerade perfekt wieder), war sie auch nicht und so schlecht sah Matthew nicht aus, dass man ihn von der Bettkante schubsen musste.

      „Meine Güte, dass ist nicht das erste Mal und mir gehen die Ausreden aus. Kannst du mich nicht ein zwei Tage… Noch besser, Wochen! Bei dir verstecken?“

      Auf ihre völlig verrückte Frage, folgte mein emotionsloses Kopfschütteln und ein leises „Geh jetzt heim“, was sie allerdings mit Freude ignorierte. Stattdessen hängte sie sich an mein T-Shirt und folgte mir in den Stall. Als Colin mit Cressi um die Ecke kam, ließ sie Gott sei Dank los und beobachte in peinlichst, um jede kleinste Bewegung genau im Blick zu haben.

      Ich seufzte erleichtert und schnappte mir dann Ékes, die nah am Zaun der Koppel graste. Die Stute und ich hatten ein einfaches Dressurtraining auf dem Plan, vor den Turnieren am Wochenende war es besser, nicht allzu viel zu machen.

      Geputzt war sie schnell und auch der Sattel lag in kürzester Zeit auf ihrem rotbraunen Rücken. Als ich gerade vom Putzplatz gehen wollte, fuhr Matthew auf den Hof und kam direkt auf mich zu. Oh Gott. Jetzt hieß es schnell sein oder der Gefahr ins Auge sehen. Ich hätte mich für das erste entschieden, wäre der Kerl nicht so unglaublich schnell gewesen. „Elisa ist… ist…“, ich suchte nach einer Ausrede, „nicht hier. Also bei mir. Ich meine auf dem Hof. Ich muss los!“

      Ich war so gut darin, es war unglaublich. Nach einer Runde um den Hof sah ich, wie Matthew neben Elisa am Reitplatz stand und ihr zusah, wie sie zusah, wie Cressi und Colin verschüchtert die Beiden ansahen. Eigentlich wollte ich mich nicht einmischen, aber mein Mund arbeitete wieder von alleine und ich konnte gegen das ‚Was geht, Turteltäubchen?‘ nicht ankommen. Der Blick den ich kassierte, sorgte dafür, dass ich ängstlich umdrehte und doch lieber in der Halle reiten würde. Ich hatte in das Wespennest gestochen und musste nicht dabei sein, wenn es auseinander bricht.

      Nach meinem Ritt, bei dem sich Ékes wieder von ihrer besten Seite gezeigt hatte, standen Colin, Cressi, Matthew und Elisa gemeinsam am Waschplatz.

      „Vorsichtig mit dem Schlauch nach oben. Langsam. Langsamer. Gaaaaanz Langsam. Cressi ist sensibel“, bevormundete Elisa meinen Angestellten, bevor sie ihm den Schlauch grinsend aus der Hand nahm und sich selbst um den Hengst kümmerte. Dass Matthew die ganze Zeit ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollte, ignorierte sie gekonnt und reagierte erst recht nicht, als er sie ansprach.

      „Schon ok, Colin. Mir hat sie den Schlauch früher auch immer weggenommen“, beschwichtigte ich ihn und klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter. Er kannte sie noch nicht so gut und wusste nicht, dass sie nur halb so arrogant war, wie sie rüber kam. Manchmal etwas mehr, aber meistens weniger. Auch Ékes bekam nun ihre Dusche und durfte danach wieder auf die Koppel, um sich dort einzupanieren.

      Als ich zurück am Stall war, konnte ich Elisa beobachten wie sie sich in Cressis Box mehr schlecht als recht versteckte. „Wieso tust du das?“ - „Wieso hast DU mich nicht aufgehalten gestern?“

      Anscheinend hatte sie mir immer noch nicht für meinen nicht begangenen Fehler verziehen, also konnte ich Matthew in ihre Richtung lotsen. Das hatte sich verdient, schließlich wollte ich endlich ein Pärchen in der Umgebung haben. Da waren die Zwei die einzige Anlaufstelle die ich hatte. Jojo und Declan waren davon noch weit entfernt und ich? Naja, darüber musste man nicht sprechen.

      Um nicht noch einen Anschiss von Elisa zu bekommen, ging ich mit Nate auf Pajtás und Csíny ins Gelände. Irgendwann musste ich ihm ja die Geländestrecke zeigen und jetzt war die Gelegenheit perfekt.
    • Elii
      Pflegebericht 30. August 2015 - Pool Verleih
      3146 Zeichen

      „Und jetzt ganz leise, Pajtás…“, flüsterte ich meinem Hengst zu, als wir uns Elisas Hof näherten. Wir schlichen uns über den Parkplatz, direkt zur Terrasse hinter dem Haus, wo auch der neu gebaute Pool stand. Schnell hüpfte ich vom Rücken des Dunkelbraunen und führte ihn durch das Gartentor hindurch. Von Elisa, oder sonst jemanden, war nicht zu sehen - Wir hatten freie Bahn!
      Als das Tor wieder geschlossen war, nahm ich die Trense ab und ließ den Hengst fressen, während ich mir den großen Schwimmreifen über den Kopf zog und mich meiner Kleidung entledigte. Im roten Bikini lief ich einmal um den Pool herum, warf dann den Schwimmreifen und anschließend mich selbst ins Wasser. Das hochspritzende Wasser ließ Patjás kurz zusammen zucken, doch beruhigte er sich schnell und fraß dann weiter.
      Ich lag bestimmt schon eine Stunde land in meinem Reifen auf dem Wasser und ließ mich von der Sonne verbrennen, als ich Fußstapfen hörte. Blitzschnell rutschte ich ins Wasser und versteckte mich. „Matthew räum gefälligst dein Zeug auf, wenn du schon in MEINEN Pool gehst! Ich dachte du hast so viel Arbeit?!“, zeterte es in einer Lautstärke, die mich erzittern ließ. Würde sie mich jetzt sehen, würden die nachfolgenden Poolnutzer ein Blutbad genießen können.
      Vorsichtig sah ich mich zu Patjás um, der, Gott sei dank, gerade hinter einem Baum graste und so nicht im Sichtfeld der Furie war. Als man erneut Schritte hörte, krabbelte ich vorsichtig auf meinen Reifen und sondierte die Lage kritisch. Von Elisa war nichts mehr zu sehen, aber es lag immer noch etwas in der Luft, dass mich erzittern ließ. Als mein Schwimmreifen sich langsam drehte, wusste ich auch warum. Mit dem Todesblick bewaffnet, beobachtete mich Elisa und hielt meine Klamotten in der Hand. Ich grinst unschuldig und brachte nur noch ein „Überraschung?“ hervor, was Elisa dazu veranlasste meine Klamotten in den Pool zu werfen. Dass ich sie dadurch am Arm packen und hinein ziehen konnte, hatte sie allerdings nicht berechnet und landete so mit einem Knall im Wasser. Recht so. Niemand warf ungestraft meine gute Reithose ins Wasser.
      „Du verdammtes M…“, rief Elisa, bevor ich ihren Kopf unter Wasser tauchte und laut lachte. Während sie um sich ruderte, fischte ich meine Klamotten und den Schwimmreifen aus dem Wasser, sprang auf Pajtas Rücken und ritt im Stechtrab davon. Dieses Mal würde sie mich nicht erwischen!
      Auf dem Rückweg ritt mir Gwen entgegen, der ich einen Dreh-um-sonst-bist-du-tot-Blick zuwarf, damit sie Elisas Wut nicht abbekam. Völlig verstört blieb sie stehen, sah mich an und düste dann ebenfalls in die andere Richtung. Elisas Schreie waren immer noch zu hören, allerdings fiel dieses Mal Matthews Name. Ich sollte ihm also lieber etwas als Entschuldigung mitbringen, wenn er schon für mich den Drachen abfing.
      Die letzten Meter zu meinem Hof ging ich zu Fuß, im Bikini war es doch sehr unbequem auf dem nackten Pferderücken. Pajtás wurde von mir noch kurz abgespritzt, bevor er auf die Koppel durfte und es dort Csíny gleich tat, der in seiner Staubkruste aussah wie ein paniertes Schnitzel. Wer brauchte schon Dunkelbraune, wenn man Falben haben konnte?
    • Elii
      Pflegebericht 27. September 2015 - Wikipediageschichte
      3598 Zeichen

      Mehr oder weniger begeistert stand ich in der Stallgasse und sah alle paar Minuten auf meine Ohr. Nicht nur, dass mein Begleitungen mal wieder viel zu spät waren, nein - ihre Pferde musste ich auch noch allein fertig machen. Zugegeben, Colin und Nate waren mir etwas zur Hand gegangen, aber das spielte keine Rolle, schließlich war das die Aufgabe von Jojo, Gwen und Elisa gewesen!
      Als sie dann gemeinsam auf dem Hof auftauchten, bewaffnet mit Sicherheitsweste und Helm, konnten wir auch bald schon starten.
      „Jojo musste uns noch unbedingt etwas geschichtliches erzählen“, entschuldigte sich Gwen und schnappte sich Pajtás. „Unterstützung - Akzeptanz - Ignoranz“, sagte Jojo gedankenverloren auf, „und daraus folgt..“ „Halt die Fresse!“, zischte Elisa und unterbrach den Vortrag unserer Geschichtsdozentin. Schnippisch warf sie ihren Kopf zur Seite und stieg in Csínys Sattel. Netterweise hatte ich ihr den kleinsten zugeteilt, auch wenn er sie immer noch gut zehn Zentimeter überragte. Glücklich stieg auch Elisa auf, sie hatte mit Dark Intention das größte Pferd und konnte so alle überragen, um ihr Ego zu pushen.
      Obwohl ich langsam keine Lust mehr auf die verrückte Mannschaft hatte, setzte ich mich auf Ékes und führte den Trupp an. Nach unserer Aufwärmrunde im Gelände mit Schritt, Trab und Galopp, steuerten wir auf den Geländeplatz zu. Während immer zwei gleichzeitig auf dem Platz unterwegs waren, mussten die anderen Zwei an der Seite warten. Ich hatte das Glück mit Jojo hier zu stehen, die mir nun seit geraumer Zeit das Ohr abkaute. „Völkermord war eine ziemlich komplexe Sachlage, aber es gab Informationen darüber von Soldaten oder Wachpersonal, die auf Fronturlaub aus den besetzten Ländern kamen. Nicht zu vergessen ist auch..“ Ich blendete aus. Wieso sie schon wieder freiwillig (!) Wikipediaseiten auswendig lernte wusste niemand, vor allem weil es nicht Elisas Towscend Acres-Möchtegern-Professionelle-Seite war, die absolut und zu hundert Porzent der Wahrheit entsprach. Diese winkte uns nun hektisch mit beiden Händen entgegen und verdeutlichte uns so, dass wir starten konnten. Auch wenn Jojo enttäuscht war, dass sie sich nichtmehr auf ihren Vortrag konzentrieren konnte, ritt sie brav hinterher und schaffte es tatsächlich mit ihrem riesengroßen Pferd durch den Parcours.
      Zum Abschluss gingen wir noch mit großen Abständen über die Strecke im Wald, die (leider) alle unbeschadet überstanden. So mussten wir uns auch auf dem Rückweg Jojos Wikipediaseitenvortrag anhören und auch noch mitmachen, wenn sie uns Fragen stellte. Endlich daheim warf ich alle von den Pferden und war gerade dabei alle vom Hof zu schieben, als Elisa sich aus meiner Umarmung wand und ins Haus rannte. Die anderen beiden zaten es ihr gleich, auch wenn Jojo sich bei ihrem Vortrag verhaspelte und aus „Verfolgung" „Verfolung“ wurde und sie dafür viel Spott von Elisa abbekam.
      Nate, der gerade mit Fekete aus dem Stall kam, schaute kurz die Weiber an, dann mich und lief im nächsten Moment mit dem Hengst so schnell weg wie er konnte. Anscheinend hatte er zu viel mit Matthew unternommen, mittlerweile wusste er zu gut, wann er abhauen sollte.
      Nachdem ich also völlig allein und verlassen die Pferde absattelte und wieder zur Koppel brachte, schlappte ich ins Haus um die drei Grazien faul auf dem Sofa sitzend zu finden. Elisa musste auch wiedermal ihrer völlig irrationalen Rache verfallen sein, denn sie hatte die gesamte Schüssel Himbeernachtisch vor sich stehen und löffelte diese mit einer Schöpfkelle aus. Für heute hatte sie gewonnen, aber ihr nächster Kühlschrankinhalt würde mir gehören.
    • Elii
      Pflegebericht 12. Oktober 2015 - Thanksgiving
      3981 Zeichen

      Auch wenn ich heute von meinem Jolympia-Dienst befreit war, hatte ich eine andere, noch viel wichtigere Aufgabe bekommen. Ich sollte für die gesamte Mannschaft Essen kochen, nachdem mir erklärt wurde, dass immer der vorbereiten muss, der am meisten isst. Ich war bestimmt nicht die einzige, die sich heute Abend den Bauch vollschlagen würde, für was war Thanksgivinig denn sonst?! Nach meinem Ausritt mit den Jungs und den drei Hengsten Pajtás, Csíny und Fekete, machten wir uns mit einem langen Einkaufszettel auf den Weg. Am liebsten hätte ich Jojo mitgenommen, denn die saß schon wieder in der Kälte und musste die Zeit von den Reitern bei der Geländestrecke stoppen.
      Ich weiß nicht wie sie es geschafft hatte Elisa so zu verärgern, denn sie musste die Aufgabe schon den dritten Tag in Folge übernehmen. Und es war kein Ende in Sicht. Da lobte ich mir meine Security Aufgabe am Abreiteplatz. „Du siehst zwar nicht gefährlich aus, aber die merken schnell genug, wie gemein du sein kannst“, hatte Gwen damals gesagt und sich anscheinend an den ein oder anderen Vorfall erinnert.
      Das Einkaufen dauerte tatsächlich fast zwei Stunden, hauptsächlich weil wir uns nicht entscheiden konnten, was für Alkohol ausgeschenkt werden soll und weil Colin immer wieder versuchte eine ganze Palette Tequila mitzunehmen. Statt Truthahn würde es bei uns Chicken Nuggets und Wings geben, die Kartoffeln würden Pommes ergeben und das einzig halbwegs gesunde würde ein grüner Salat sein. Am Ende würde eine große Schüssel Schokopudding die ganzen Kalorien wieder zurück bringen. Nicht dass ich mir deswegen Sorgen machen müsste, andere aber schon. Nicht wahr?
      Um wieder mit einem Kater aufzuwachen, hatten wir genug Alkohol eingepackt - der Alkoholvorrat daheim, war schon wieder vollends aufgebraucht.
      Den restlichen Nachmittag verbrachte ich in der Küche, aber auch nur, weil der blöde Pudding mit gefühlte zehn Mal anbrannte und ich erst beim elften Mal Hilfe bekam. Meine Angestellten waren zum Glück immer zur Stelle, wenn auch eine Ewigkeit zu spät.
      Um kurz vor 18 Uhr kam unser selbst ernannte Offizier und überprüfte die Lage indem sie von allem etwas probierte. Auch den Alkohol, was sie mit „hatte einen harten Tag“ kommentierte.
      Eine Stunde später traf auch der Rest ein und überprüfte, ob sich Elisa schon komplett abgeschossen hatte. Sie schaffte es tatsächlich doch noch an den Tisch, nur ihre Stimme hatte die doppelte Lautstärke erreicht. Während sie über den Tisch gröhlend Nachschlag forderte, unterhielt sich der Rest gesittet - eine Seltenheit.
      Beim Nachtisch war alles vorbei, der elfte Pudding brachte tatsächlich alle zum strahlen. Elisa und Jojo hatten sich auch wieder vertragen und so bekam der Zwerg vom Offizier eine große Portion Pudding und eine noch größere Portion Apfelkompott auf den Teller geklatscht. Jojo verzog ihren Mund zu einem Strich, um ihren Unmut zusätzlich zu unterstreichen.
      „Ich bin allergisch, Elisa.“
      „Jetzt stell dich nicht so an!“
      „Ich kann auch eine Rasierklinge runterschlucken, kommt au…“
      Jojo konnte nicht einmal ihren Satz beenden, da hatte Elisa ihr schon einen Löffel mit Apfelkompott in den Mund geschoben und diesen sofort zugehalten, damit auch nichts mehr raus konnte.
      Jojo schluckte widerwillig, hatte sie keine andere Chance, um nicht sofort zu ersticken. „Und jetzt sag, wie toll es schmeckt!“, forderte Elisa in ihrer Feldwebelstimme und knuffte Jojo in die Seite. Diese keuchte nur noch und brachte ein unverständliches ‚super‘ heraus, bevor sie sich totstellte. Elisa sollte wohl ein schlechtes Gewissen bekommen, doch die einzige, die es mit der Angst bekam, war Gwen. Sie hatte das schonmal in einem Horrorfilm gesehen und danach wurden alle zu Zombies. Laut ihr war der einzige Ausweg Alkohol, aber sie suchte ja doch nur nach einer Ausrede, um mit Colin Tequila zu trinken.
      Eine Untote, eine Besoffene, eine Alkoholikerin und eine, die den ganzen Schlamassel aufräumen musste. Familienfeste waren einfach etwas tolles.
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  • Album:
    2.0 Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    24 Juli 2015
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  • Rufname: --
    geboren: Mai 1998

    von: The Whole Story -- Furioso North-Star
    aus: Furmint -- Furioso North-Star

    Rasse: Furioso North-Star
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Schwarzbrauner
    Stockmaß: 166 cm

    Beschreibung:
    Pajtás (ungr. Kumpel) ist ein Freund fürs Leben. Er ist seiner Bezugsperson äußerst loyal und lässt sich kaum von anderen händeln. Gibt ihm sein Reiter genug Sicherheit, hält er selbst Situationen stand, die ihn sonst in die Knie zwingen würden. Bis es dazu kommt, muss er allerdings erst genug Vertrauen aufbauen, wobei er sich teilweise sehr schwer tut. Nur selbstbewusste Personen schaffen es, ihm seine Scheu zu nehmen.
    Wie sein Bruder Csíny hat auch er Probleme damit, immer den Forderungen des Reiters nachzugehen und geht lieber seinen eigenen Interessen nach. Hat man jedoch einmal heraus, wie der Hengst tickt, hat man ein überaus konzentriertes und fleißiges Pferd unter sich.

    Ersteller: Monsterflosse
    Besitzer: Elii
    Vorkaufsrecht: Monsterflosse


    Military – E, Springen – A, Dressur -- E


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    Gewinner der BHK 450
    Gewinner der 56. HdM-Wahl
    Gewinner der 57. HdM-Wahl
    Gewinner der 59. HdM-Wahl
    Gewinner der 66. HdM-Wahl


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    3. Platz 44. Synchronspringen


    offizieller Hintergrund


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    Decktaxe: 72 Joellen
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    Nachkommen: //