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Eowin

Over the Bridge (Bridget) - Classic Pony - Stute

Over the Bridge Rufname: Over, Bridget ---------------------- Abstammung Von: [url="http://www.joelle.de/gallery/image/68563-over-the-mountain/"]Over the Mountain[/url] / 100% Classic Pony Von: unbekannt Aus der: unbekannt Aus der: [url="http://www.joelle.de/gallery/image/93338-shalom/"]Shalom[/url] / 100% Classic Pony Von: unbekannt Aus der: unbekannt Geboren: 2008 ------------------------------------------ Aussehen Rasse: Classic Pony Geschlecht: Stute Fell: Rappschimmel Langhaar: Schwarz Abzeichen: Rosa Maul Stockmaß: Wird ca. 1.35m ----------------------------- Charakterbeschreibung Charakter: Ruhig, immer darauf bedacht zu gefallen, lässt viel mit sich machen Beschreibung: Bridge ist ein kleines Lämmchen, das sich nichts zuschulden kommen lassen will. Sie ist sehr darauf bedacht allen zu gefallen, und gewinnt damit besonders die Herzen der Älteren. So manche Mutter streichelt das verspielte Fohlen, wenn sie auf ihr Kind wartet, das sie von der Reitstunde abholt. Over the Bridge hat sogut wie keine Nachteile, was sie zu einer exzellenten Zuchtanwärterin macht. Geeignet für: Anfänger Rang: // ------------------------------------ Besitzerdaten Besitzer: Eowin Vorbesitzer: Floh Ersteller: Finelore VKR: Finelore Gekauft am: 14.02.2010 -------------------------------- Qualifikationen Springen: E Military: E Dressur: E Western: E Galopprennen: E Distanz: E Fahren: E Eingeritten: Nein Eingefahren: Nein Reitstil: Englisch ---------------------------------- Zuchtdaten Geschlecht: Stute Rasse: Classic Pony / 100% Typ: Pony Zuchteinstellung: // Nachkommen: // Schleife: // ------------------------------ Restliche Informationen Zustand: Sehr gut Tierarzt: // Letzter Besuch: // Zustand: Sehr gut Hufschmied: // Letzter Besuch: // Reitbeteiligung: // Erfolge: [url="http://www.joelle.de/topic/55041-gewinnerfohlen-von-der-fs-173-over-the-bridge/"]Gewinnerfohlen der FS 173[/url] [img]http://www.joelle.de/uploads/1235734961/gallery_5_4523_2895.png[/img] [FS 203] Classic Ponies & Isländer [img]http://www.abload.de/img/1r5j9g.png[/img] Bridget als Fohlen: [img]http://i42.tinypic.com/2czek9d.jpg[/img]

Over the Bridge (Bridget) - Classic Pony - Stute
Eowin, 30 Juli 2013
    • Eowin
      Übernommene Pflegeberichte:

      'Floooh', on 10 March 2010 - 03:17 PM, said:
      'Floooh', on 22 June 2010 - 10:38 AM, said:
      'Floooh', on 29 October 2010 - 08:58 PM, said:
      'StefStef', on 30 November 2010 - 10:35 PM, said:
      'NeverForget', on 03 January 2011 - 05:25 PM, said:
      'Floooh', on 13 May 2011 - 02:45 PM, said:
      Die Ankunft von KaZee und Over the Bridge


      Heute war der große Tag, an dem KaZee und Bridge ankamen.
      Ich hatte mich schon lange sehr auf die Beiden gefreut und war umso erstaunter, dass sich die Vorbesitzer der Beiden zusammengetan hatten und gemeinsam ihre Pferde zu mir brachten.
      Wieder erstaunt war ich, als Bridge vom Hänger trat.
      Das kleine Fohlen war wirklich schon extrem erwachsen geworden und schaute mich aus aufmerksamen, zarten Augen an. Ich hatte sie schon beim ersten Trefefn in mein Herz geschlossen, doch mit jedem Moment liebte ich sie ein bisschen mehr.
      Ähnlich vernarrt war ich in den Hengst KaZee von dem ich mir eine große Zukunft erhoffte.
      Ich plauderte locker mit den Vorbesitzerinnen, dann brachten wir gemeinsam die Pferde auf die Weiden und beobachteten die Herden. Sehr froh war ich, als ich sah, dass vor allem Bridge sehr friedlich in die Herde aufgenommen wurde, auch, wenn sie sich sogleich ziemlich weit unterordnete.
      KaZee setzte sich etwas mehr durch, wurde aber auch ohne Murren angenommen, sodass ich beruhigt sein konnte.
      Ich war gespannt auf unsere gemeinsame Zukunft!
      Teilnahme mit Over the Bridge

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      Spoiler


      Die Teilnahme

      Musik: Bryan Adams Here I am


      Ich hörte, wie sachte die Musik einsetzte, klopfte meinem Schimmelfohlen noch einmal den Hals und ging im Schritt in die Halle. Es war Bridges großer Tag, doch sie war vollkommen ruhig, als wir und bei X vor den Richtern platzierten und ein verhaltener Applaus im Publikum anbrach.
      Ich grüßte, die Kleine schnaubte zufrieden, dann brachen wir ab und ich ließ sie am langen strick zunächst hinter mir her laufen.
      Dann gab ich ein Küsschen. Bridge verstand mich sofort und galoppierte an.
      Da ihre Beine noch kurz und sie klein war, konnte ich mehr oder weniger bequem neben ihr her joggen, während sie im gelassenen Arbeitstempo neben mir her galoppierte.
      Ihr Galopp war schwungvoll und raumgreifend und selbst ich, die nun einmal ihre Besitzerin war, war noch immer fasziniert, wie ihre Muskulatur unter ihrer dünnen Haut spielte und ihre Adern hervortraten, so als würde eine Urgewalt im Körper der Kleinen schlummern.
      Sie war für ihr Alter wirklich schon sehr weit.
      Sobald der Refrain der Musik einsetzte, schnalzte ich, mit dem Effekt, dass Bridge brav durchparierte. Sie war sehr fixiert auf Kommandos und reagierte zuverlässig und ohne Umschweife.
      Ihr Trab war eine Augenweide.
      Während wir aus dem Zirkel wechseln, zeigte sie vorbildlich eine aktive Hinterhand, gute Hankenbeugung und ein fleißiges Abfußen, während sie mit der Vorhand gewaltig prahlte und somit ihr Gang Raumgriff gewann.
      Auf der rechten Hand parierte ich die Stute durch zum Trab und machte sie vom Strick ab.
      Ich sah sie an, hob den Finger. Steh!, sagte ich entschlossen und ging weg.
      Wie angewurzelt blieb die Kleine stehen. Erst, als ich etwa 5m von ihr entfernt war, rief ich sie. Freudig wiehernd galoppierte sie auf mich zu, bremste kurz vor mir und schmiegte ihren Kopf unter meinen Arm. Das Publikum lachte ein Erfolg.
      Ich sah sie an. Follow!, befahl ich ihr dann mit weicher Stimme und joggte los.
      Sie galoppierte aufmerksam neben mir her und wich mir nicht von der Seite.
      So sprangen wir zusammen zunächst einen Steilsprung, wechselten dann auf die linke Hand und sprangen über einen kleinen Oxer, bei dem sie ihr Talent zum Weitspringen perfekt demonstrieren konnte.
      Ich lobte sie und parierte sie durch zum Trab.
      Nun gingen wir über eine Plane, nach der sie nicht einmal guckte und gingen einen Slalom durch 5 Pylonen.
      Im Schritt lobte ich sie, dann gingen wir wieder zu X.
      Die Richter kamen von ihren Podesten und schauten sich die Classic Pony Stute an.
      Als sie sich wieder zurückgezogen hatten, grüßte ich und wurde mit Applaus seitens des Publikums aus der Halle entlassen.
      Ich war unbändig stolz auf die Kleine.

      2611 Zeichen © Eo
      Meine Teilnahme mit Over the Bridge an der FS 177 für Fohlen mit dunklem Langhaar


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      Spoiler


      Die Schau

      Musik:
      Lana del Ray - Video Games


      So, Maus, auf ein Neues!, sagte ich, drückte dem Ponyfohlen einen sanften Kuss auf die Nüstern und trabte mit ihr in die Halle.
      Es war nicht die erste Fohlenschau, die wir gemeinsam besuchten und ich war überzeugt von meiner Bridge, aber wie immer zweifelte ich an mir selbst und es fiel mir schwer, die Nervosität herunter zu schlucken.
      Bei X hielten wir an und Bridge blieb wie gewohnt artig neben mir stehen, als ich grüßte.
      An diesem Augenblick setzte unsere Musik ein und wir gingen mit dem markanten Takt des Liedes unter den skeptischen Blicken von Richtern und Zuschauern im Schritt los. Wir brachen auf die Rechte Hand ab und ich führte meine kleine Stute im Schritt durch eine Volte.
      Wie immer war sie artig und gelassen. Sie spielte mit den Ohren, kaute gelassen ab und leckte sich mit der Zunge auf ihre typische, putzige Art und Weise über die Lippen.
      Nach der Volte gingen wir auf der ganzen Bahn und machten aus der Ecke kehrt.
      Als die Musik schneller wurde, begannen wir zu traben.
      Dadurch, dass Bridge relativ klein war, konnte ich noch bequem neben ihr her joggen. Dennoch hatte die Stute schon jetzt einen einzigartigen Raumgriff und konzentrierte sich stark auf mich und auf die Signale, die ich ihr gab. Immer wieder bewies die Kleine, dass sie alles tat, um anzukommen.
      Mit viel Schwung und einem reinen Takt stolzierte der Rappschimmel an meiner Hand also auf den Zirkel und wir galoppierten gemeinsam punktgenau zum Refrain des Liedes an. Nun musste ich schon etwas schneller laufen, denn Bridge war zwar klein, aber keineswegs faul.
      Und deswegen zeigte sie jetzt auch ihren typischen weit ausgreifenden Galopp, den sie deutlich aus der Hinterhand entwickelte und der keinerlei Orientierungsprobleme der Beine aufwies: Der Rhythmus war perfekt.
      Wir gingen nun langsamer und wieder im Trab, so wechselten wir durch den Zirkel und Bridge erwies in diesen engen Wendungen noch einmal, wie gelenkig und biegsam sie war. Zudem bekamen die Richter nun einen perfekten Blick auf ihre weit ausgreifende Vorhand und die aktive Hinderhand.
      Ich war stolz, als wir wieder im Schritt zu X gingen und dort anhielten.
      Ich zog die Gerte, die ich in meinen Stiefel gesteckt hatte, hervor und tippte mit etwas Abstand Bridges linkes Vorderbein an und sagte Come down!.
      Sofort ging die Kleine nieder und zeigte ein hervorragendes Kompliment mit korrekter Dehnung und ohne den Kopf auf den Boden abzulegen. Sie war sehr begabt in solchen Dingen.
      Als sie wieder oben war, bekam sie ein wohl verdientes Leckerli, wir grüßten und verließen mit stolz geschwellter Brust im Trab wieder die Halle.
      Wieder einmal hatte die Kleine es geschafft, mir rundum glücklich zu machen. Und jetzt hieß es bis zur Entscheidung bibbern. Aber egal was kam: Der Stolz auf die Kleine konnte nicht weniger werden.

      2801 Zeichen / geprüft mit Lettercount / mit LeerzeichenTag der offenen Tür auf dem GF

      Die Vorbereitungen

      Es war nun endlich so weit. Die Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür auf dem Gestüt Federsee liefen auf Hochtouren und es war nun meine Aufgabe, Arbeiten zuzuteilen und die Pferde zuzuweisen.
      Ich hatte einige Helfer zusammengetrommelt.
      Mein Hufschmied nagelte die letzten Hufeisen wieder an, mein Tierarzt sah noch einmal nach dem Gesundheitszustand der Tiere und zahlreiche Freunde halfen mir beim Ausmisten, Abäpfeln der Weiden und polieren des Zubehörs.
      Der Hof wurde gefegt, die Kirschbäume zurechtgeschnitten, die Gärten geharkt, Werbung wurde an die Banden der Außenreitplätze befestigt, gesponserte Hindernisse kamen an, Imbissbuden wurden aufgebaut und Getränke und Nahrungsmittel kaltgestellt.
      Alles lief perfekt.
      Alles? Naja, fast alles.
      Ich saß in meinem Büro am Schreibtisch und musste Pferde in verschiedene Kategorien einteilen: Beispiel Reitunterricht, Führpferde für Kinder, Ponyspiele, Verkaufsschau, Show jeglicher Art und so weiter.
      Leicht war es für mich, die Verkaufspferde zuzuteilen. Sie wurden auf der Weide gelassen und bei Interessenten an der Hand und eventuell unterm Sattel vorgeführt.
      Hiervon waren Sembro, Sir William, Rainy, Galoppwunders Stern, Exotic Energy, Goldnight, Offspring, Bullett for my Valentine, Merry und Back in Moment betroffen.
      Rainy hatte zwar schon beinahe sicher einen neuen Besitzer, aber dennoch würde sie so an der Veranstaltung teilnehmen.
      Bei allen anderen Pferden fiel es mir erheblich schwerer.
      Sicher war ich, dass ich zwei Leute mit zwei meiner Minis durch die Gegend laufen lassen wollte, als Niedlichkeitsbonus.
      Hier fiel letzten Endes die Wahl auf A Tiny Pleasure und Hektor.
      Die anderen Minis, also Mirror, Frechdachs und Bluebayou wurden als Führponys für die ganz Kleinen eingesetzt.
      Die Zuchtpferde sollten hauptsächlich in den Showbereich einbezogen werden.
      Also sollte Enya beispielhaft für barockes Reiten gelten. Colombo übernahm den Westernteil, Tiva Wyanet sollte das Springen übernehmen, Domina die Dressur.
      Die Norweger, also Apancho, Linnea, Novalis und Lausejunge hingegen wurden für eine Quadrille vorbereitet.
      Die Fohlen Antarktik, Over the Bridge, Stay with me, Dwynn, Feuerspiel, CocoDemba Diadem, GHs Saturday Affair, Lost la Hija de la Luna, Chou und Farah kamen auf die Paddocks und galten als indirekter Niedlichkeitsbonus und als Beispiel für die Zucht, die wir betrieben.
      In den Reitunterricht kamen zudem Cheero, Black Smokey Dreamer, La Petite, Love Sux, Leviathan, Bestla, Black eyed Smokey, Abdul-Aziz, KaZee Bonaparte, Everspring und Buried alive by Love sowie Dusty, What is it, Colour of the Rainbow, Because, Autumn Coldness und Faiding Melody und Wish.
      Die Pferde, die noch übrig waren, also Bishr, Colonels Smokin Gun, Blue Moon, Shes like the Wind, Halik Ibn Hawar, Zuma und Power of Love wurden teils für Show eingesetzt, teils als Körugsanwärter präsentiert.

      Jetzt, wo ich alle Pferde fertig eingeteilt hatte, ließ ich mich geschafft in den Sessel sinken und atmete schwer aus.
      Das war wirklich viel Arbeit!
      Nun ging ich hinaus und sah noch einmal nach allen Pferden, verteilte liebevoll Heu und Futter und löschte dann die Lichter im Stallkomplex.
      Jetzt konnte der Tag der offenen Tür kommen!Pflege für die Stallpferde

      Heute wollte ich mich um meine Stallpferde kümmern.
      Der Frühjahrsputz stand an und ich musste zunächst alle Pferde auf die Weide bringen.
      So brachte ich nach und nach Coco, Wish, Bishr, faiding Melody, Autumn Coldness, Because, Feuerspiel, Colour of the Rainbow, What is it, She’s like the Wind, Blue Moon, Hektor, Dwynn, Stay with Me, Over the Bridge, Antarktik und Zuma, Power of Love und Illusion nach draußen.
      Selbstverständlich freuten sich alle Pferde gewaltig und spielten ausgelassen miteinander.
      Währenddessen begann ich, die Boxen auszumisten. Es war eine ganze Menge Arbeit, weil ich über den Winter eine Matratze in die Stallungen hatte kommen lassen.
      Doch bald war ich damit endlich fertig und konnte einstreuen.
      Weil ich schon einmal dabei war, fütterte ich auch direkt alle Pferde und reinigte penibel die Tränken.
      Nun wurde die Stallgasse und der Putzplatz gefegt, die Reithalle geschleppt und das gesamte Sattel- und Zaumzeug geputzt.
      So weit so gut.
      Nun konnte ich also alle Pferde wieder rein holen.
      Ich putzte sie kurz über und scherte die Sportpferde unter ihnen.
      Auch dies war bald geschafft und ich konnte die Pferde wieder in ihre Boxen bringen. Sie freuten sich ersichtlich über ihr Futter und die frischen Boxen.
      Der erste Teil war also geschafft. Ich strich mir mit dem Handrücken über die Stirn. Pferde halten war halt doch anstrengend!Pflegebericht für die Stallpferde

      Nachdem ich alle Zuchtpferde getupfert hatte, hatte ich mir nun ein wenig einen knappen Zeitplan eingehandelt.

      Doch es war viel zu tun: eine kaputte Stelle im Zaun, die Batterie war alle, eine Tränke leckte, die Heuraufe musste aufgefüllt werden und die ganzen Weiden abgeäppelt. Und in den Unterstand musste neues Stroh.

      Also machte ich all dies zu allererst und putzte dann alle Pferde, also Coco, Wish, Bishr, Because, Feuerspiel, She’s like the Wind, Blue Moon, Hektor, Halik Ibn Hawar, Dwynn, Stay with me, Over the Bridge, Antarktik, Zuma, Power of Love, Illusion und Larissa.

      Als ich damit fertig war, bekamen alle ihr Futter, dann verteilte ich noch Möhren und Äpfel in den Trögen. Schließlich sollte kein Pferd zu kurz kommen.

      Anschließend schaute ich im Stalltagebuch nach, wann das nächste Mal die Wurmkur an der Reihe ist. Schon nächsten Monat. Also notierte ich mir, dass ich welche besorgen musste.
      Nun beobachtete ich noch ein paar Momente die Pferde und ging dann weiter.Fohlenschau mit Over the Bridge (Bridget)
    • Eowin
      Umstallen von Antarktik & Bridget

      Nun war es endlich so weit. Lange schon waren Antarktik und Bridget prämiert und langsam auch mehr oder minder erwachsen, sodass sie eigentlich schon lange in den Zuchteinsatz hätten gehen können. Da ich jedoch nie dazu gekommen bin, sie in den Zuchtstall umzustallen, hatte es auf sich warten lassen.
      Um die Pferde aneinander zu gewöhnen, stellte ich zunächst alle Stuten, also Enya, Tiya Wyanet, Linnea, Novalis, Domina, A Tiny Pleasure, Colonels Smokin Gun, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik und Bridget gemeinsam auf der Weide.
      Ich hatte es mir angewöhnt, nach der Stutenweide eine Art „gang“ anzulegen und danach eine extra hoch und sicher eingezäunte Hengstweide einzurichten. Hier hatte ich kleine Paddocks eingerichtet, sodass die Hengste sich nicht gegenseitig angreifen konnten, aber ein gewisser Sozialkontakt möglich war und vor allem die Stuten in Hengstnähe standen. Dies sorgte dafür, dass die Stuten meist deutlich besser rossten. Auf diesen Paddocks standen nun alle Hengste, also Colomco, Lausejunge, Apancho, Asis Baschir – der Vater von Antarktik -, Alvar, Sambertino, Cadocs Rohdiamant.
      Normalerweise hatten sie sich gut daran gewöhnt, neben Stuten zu stehen und dank recht regelmäßigem Zuchteinsatz blieben sie dabei ruhig und gelassen. Aber die Ankunft zweier neuer Stuten war natürlich enorm spannend, sodass beinahe alle Hengste anfingen, wie wild zu wiehern, sich zu präsentieren und am Zaun entlang zu stromern.
      Die Stuten hingegen blieben an der Hand ganz ruhig. Erst als wir die beiden Kleinen in die Freiheit der Herde entließen, fingen sie sofort an, die anderen zu beschnuppern, zu wiehern, zu spielen und zu galoppieren.
      Doch das Tohuwabohu beruhigte sich schnell und alle Pferde fingen an zu Grasen.
      Während sie den Sommertag genossen, bereitete ich die Ställe vor, sodass auch die neuen Stuten nach dem Nachmittag auf der Weide in ein schönes, trockenes Zuhause einziehen konnten.
    • Eowin
      Neue Gesichter & Alte Bekannte 3

      Für die Zuchtpferde

      Nachdem die Stall- und Weidepferde bereits gut in den neuen Stallungen in Tópolka untergekommen waren, waren nun nur noch die Zuchtpferde an der Reihe. Vorher mussten noch einige Ställe eingestreut werden, da wir nicht alle Pferde in die Herden integrieren konnten. Auch die Quarantäne-Boxen bauten wir zu den Abfohlboxen um – wir erwarteten Antarktiks erstes Fohlen. Auch das Heu verteilten wir bereits, das Müsli kam in die Näpfe, die Tröge wurden auf ihre Funktionalität überprüft, letzte Salzlecksteine bekamen ihren Platz. Dann war endlich alles vorbereitet. Endlich konnten die letzten Pferde in’s neue Zuhause einziehen.
      So machten wir uns wieder mit allerlei Transportern auf den Weg, wir machten uns jedoch keinen Stress. Der Schnee begann zu schmelzen, die Straßen waren – für polnische Verhältnisse, man musste hier einiges gewohnt sein – sehr gut gestreut und über uns strahlte ein aschfahler, aber blauer Himmel.
      Zunächst fuhren wir die Hengste in ihr neues Zuhause. Als erstes beluden wir den Transporter mit Colombo, Lausejunge, Apancho und Asis Baschir. Alles alte Hasen, die ihr Ding machten, ohne dass man sich mit ihnen anlegen musste. Es verlief alles sehr gut und bald standen sie in ihren neuen Boxen, knabberten am Heu und Asis Baschir traute sich als erstes durch den dichten Vorhang hinaus auf seinen kleinen Paddock. Jedes Pferd, das wir nicht in den Offenstall integrieren konnte, hatte eine 16m² große Box mit einem zusätzlichen, frei zu öffnenden oder zu schließenden Paddock der selben Größe. So war trotz Boxenaufenthalt ein Sozialkontakt möglich und die Pferde konnten an die frische Luft, wann immer sie wollten. Tagsüber hatten wir jedoch auch weitere Weiden und Paddocks für sie eingerichtet, es gab eine Führmaschine, einen großen Springplatz und eine kleine Reithalle, sodass wir allen Pferden alles bieten konnten, was sie brauchten.
      Wieder machten wir uns mit dem Transporter auf den Weg. Dieses Mal waren Alvar, Sambertino, Cadoc’s Rohdiamant und Parlay an der Reihe. Bei letzterem war ich besonders gespannt – ich kannte ihn schon lange, er war aber gerade erst in meinem Besitz, sodass ich es kaum erwarten konnte, ihn endlich aus der Quarantäne zu erlösen.
      Auch sie gingen einwandfrei auf den LKW und wurden unfallfrei in ihre Boxen gebracht.
      Nun konnten wir mit den Stuten beginnen – mir war vorher noch nie aufgefallen, dass ich tendenziell immer eher eine Stute als einen Hengst kaufte, die Hengste mussten dafür schon wirklich gut sein.
      So gingen zuerst Enya, Tiva Wyanet, Linnea und Novalis nach Polen. Als auch sie in ihren Boxen standen, holten wir Domina, A Tiny Pleasure, Colonels Smokin Gun ins neue Zuhause und zu guter Letzt Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik und Over the Bridge. Damit Antarktik in der Abfohlbox nicht so alleine war, stellten wir ihre Freundin, die sie seit Fohlenalter an kannte – Bridet – zu ihr.
      Schnell erholten sich alle Pferde. Nun bekam auch La Petite eine Box mit Paddock, was sie nicht schlimm zu finden schien, denn sie kaute sogleich genüsslich auf ihren Heu herum.
      Ich war froh, dass endlich alle Pferde heile im neuen Zuhause angekommen waren. Nun hieß es: Wohnhaus einrichten und sich einleben.
    • Ostwind12
      Hufschmiedbericht für die Pferde :
      Eowin hatte mir alle anderen Pferde schon angebunden,zuerst hatte ich eine Stute namens Enya,ich nahm einen ihrer Hufe hoch und schnitt ihn aus,das machte ich nun bei allen vieren,dann berundete ich sie noch und Enya konnte wieder in ihren Stall.Als nächstes stand dort ein Pferd namens Colombo,ich machte bei ihm das gleiche wie bei Enya.Dann durfte auch Colombo weg.Bei Tiva Wyanet,Linnea,Novalis,Lausejunge,Domina,La Petite,A Tiny Pleasure,Apancho,Colonels Smokin Gun,Asis Baschir,Alvar,Sambertino,Cadoc's Rohdiamant,Ink And Feathers,Brooklyns Teardrop,Antarktik,Over the Bridge,Parlay und Aloha from Hell bei allen Schnitt ich ebenfalls die Hufe aus und berundete sie.Eowin brachte einen nach den anderen Weg und brachte mir nun die anderen Pferde..
    • Cascar
      Einreiten Teil 1
      2753 Zeichen | (c) Cascar

      Wie immer, wenn ich meinen Beruf auszuführen hatte, schien die Sonne. Man konnte sogar sagen, es war warm, als ich grinsend mein Rad auf Eowins Hof abstellte. Jene begrüßte mich dann direkt; zeigte und erklärte mir das nötigste. Wir würden uns später sicher noch einmal begegnen, aber bis dahin gehörte mir das Stütchen Bridget und der Reitplatz.
      Ich zauderte nicht lange und betrat den Stall. Die meisten Pferde waren gerade auf der Weide. Dennoch dauerte es eine Weile, bis ich die Kleine unter den Verbliebenen entdeckt hatte. Sie legte den Kopf leicht schräg und spitzte die Ohren, als sie mich auf sich zukommen sah. Das brachte mich mal wieder zum lächeln und ich begrüßte sie herzlich.
      Jetzt folgte der praktische Teil - angefangen mit dem Putzen. Das Hotta war ruhig und genoss die Aufmerksamkeit; ich ließ mir Zeit und versuchte sie im Anschluss vergeblich zu provozieren.
      Ich hoffte praktisch, dass sich das während unserer nachfolgenden Bodenarbeit noch klären würde.
      Apropos: auf dem Platz herrschte lähmende Stille. Ich begann damit, dem Hüh alles zu zeigen und sie etwas zu führen. Sie sah mich munter an, bezog sich auf meine Körpersprache und ließ absolut ALLES mit sich machen. Da fand ich es beinahe unnötig, bediente mich aber wieder des FriendlyGames. Wie ich es hier auch von anderen Pferden kannte, entspannte sie sich und erinnerte sich an vergangene Zeiten.
      Danach beschloss ich sie so sehr zu fordern, dass sie vielleicht ein ganz kleines bisschen motzte. Ich wollte ihre Grenze kennenlernen.
      Anfangs longierte ich sie am Strick im Schritt, Trab und Galopp und ließ sie zeitweise zu mir kommen. Die Ermüdung blieb aus und so setzte ich unser Training direkt mit dem JojoGame fort. Wie gewöhnlich stellte ich mich vor sie, streckte die Hand aus und schüttelte sachte den Strick. Kommentarlos musste ich beobachten, wie die kleine Stute mit halb geschlossenen Augen rückwärts tappte und dann kauend stehenblieb.
      Ich grinste und als Eo wenig später auftauchte, fragte ich sie erstmal, ob dieses Pferd schon einmal etwas mit Natural Horsemanship zu tun gehabt hatte. Meine Arbeitgeberin verneinte und ich berichtete begeistert von Bridget.
      Die restliche Stunde verbrachte ich noch damit, dem Hüh das seitwärts gehen beizubringen.. quasi, damit sie wenigstens etwas von mir gelernt hatte.
      Sie verstand schnell und freute sich scheinbar über dieses können. Jedenfalls konnte sie es am Ende des Tages und ich lobte das Hotta überschwänglich. Dann tauschte ich mich noch einmal kurz mit Eowin aus und wir einigten uns, in der Ausbildung ein wenig vorzugreifen und uns dafür noch mehr mit dem Reiten an sich zu beschäftigen.
      Die Sonne ging praktisch unter, als ich meiner Freundin den Strick ihres Ponys übergab und mich auf den Heimweg machte.
    • Cascar
      Einreiten Teil 2
      2406 Zeichen | (c) Cascar


      Bridget begrüßte mich auch heute mit glänzenden Augen und aufmerksam nach vorn gedrehten Ohren. Ich lächelte, Strich ihr flüchtig über die Nase und suchte dann erstmal Eo.
      Ich fand sie in der Sattelkammer und wir besprachen kurz das weitere Vorgehen. Demnach kannte das Pony Sattel und Trense bereits; ich konnte also durchstarten.
      Bewaffnet mit Putzzeug und Co. traf ich also wieder im Stall ein. Das folgende Pflegen dauerte lange, aber so vertraute mir Bridget auch. Das hoffte ich zumindest.
      Sattel und Trense beeindruckten sie wenig; kommentarlos nahm sie das Gebiss und ließ mich den Sattelgurt schließen.
      Wie schon einige Tage zuvor begann ich sachte mit dem longieren. Das Stütchen stellte sich super auf mich ein und gewöhnte sich an das Ding auf ihrem Rücken. Es vereinfachte unsere Arbeit enorm, dass der Sattel richtig passte und nirgendwo rieb.
      So kam es, dass ich kurze Zeit später neben Bridget stand und meinen Fuß in den Steigbügel stellte. Sie zuckte mit den Ohren, blieb aber ruhig. Dafür gab's ein Stück Möhre; ich führte das Pferd ein Stück und wiederholte das Schema. Allmählich steigerte ich dann die Anforderungen und verlagerte mein Gewicht auf ihren Rücken.
      Irgendwann, als es dem Pony buchstäblich egal war, was ich an ihr herumwerkelte, schwang ich mich auf ihren Rücken. Die Zügel waren lang, ich setzte mich vorsichtig und atmete tief. Auch hier blieb sie ruhig; Eo meinte ja ohnehin, sie habe das Tierchen schonmal geritten.
      Dennoch machte ich meinem Schützling mit Gerede, Futter und Berührungen klar, dass ich jetzt auf ihr war und sie mir Vertrauen konnte.
      Bridget schien mir das zu glauben, auch wenn sich ihre Schultern anspannten.
      Der nächste Part unterforderte sie wieder fast - sie sollte lediglich von einer Ecke zur nächsten tappen und dort auf meine Belohnung warten. Nach zehn Minuten wusste die Stute, worauf es ankam - wir gingen in den Trab über. Auch das passte.
      Galopp wagte ich noch nicht, stattdessen versuchte ich einige Bahnfiguren. Und siehe da - ohne die Bande war mein Stütchen tatsächlich unsicher und torkelte durch die große Halle. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, hielt sachte an und stieg ab. Jetzt endlich konnte ich sie richtig ausführlich loben. Mein Schützling wusste das zu schätzen.
      Wieder einmal half ich Eo beim absatteln und erklärte ihr die Sachlage. Dieses Mal fiel unser' Abschied allerdings ziemlich kurz aus - Bridgetbedingt.
    • Cascar
      Einreiten Teil 3
      2013 Zeichen | (c) Cascar


      Bridget empfing mich ein letztes Mal - sie schien es zu spüren und beschloss scheinbar, besonders gut mitzumachen.
      Schon beim putzen reichte sie die Hufe vorträglich und ich pflegte sie aufmerksam und voller Vorfreude auf unsere gemeinsame Arbeit.
      Auch heute bekam das Hüh schon Sattel und Trense, bevor es in die Halle ging - zum finalen Ritt.
      Eo sah mir beim Warmführen zu und nach dem anschließenden Longieren saß ich auf. Das Stütchen machte unsicher zwei Schritte zur Seite, aber ich bestätigte ihr das vorwärtsgehen. Nach fünfzehn Minuten auf dem Hufschlag, wurde der Schritt sicherer und ich begann mit dem Reiten der Bahnfiguren. Anfangs war auch das eine mühsame Prozedur, aber nach Übung und zahlreichen Belohnungen klappte es besser - wieder und wieder verlagerte ich flüssig mein Gewicht nach innen und verstärkte diese Hilfe nur nach Bedarf. Das Hotta verstand mich allerdings ziemlich gut; das Problem war eher, die Orientierung aufzugeben und sich ganz auf den Reiter zu verlassen.
      Nach einiger Zeit erweiterte ich das Pensum; wir trabten alles noch einmal und trainierten zeitweise die Gangartübergänge. Ich wagte auch den Galopp, wobei es meiner Partnerin schwerfiel, mit dem angestellten Zügel ausreichend Schwung für diese Gangart zu nehmen. Ich ließ ihr Zeit und akzeptierte Fehlversuche eher gelassen. Und natürlich - als es dann klappte, war die Freude groß; ich ließ der Stute die Zügel lang und lobte sie anschließend ausgiebig. Während der ganzen Zeit war Bridget hochkonzentriert und arbeitete eifrig. So kam es, dass auch Eowin, der ich schließlich ihr Pferd reichte, wunderbar klarkam. Ich sagte nichts mehr, denn die Beiden bildeten eine wunderbare Einheit. In den vergangenen Wochen hatte das Pony zweifellos sehr viel gelernt und umgesetzt.
      Nach insgesamt drei Stunden Arbeit stieg meine Arbeitgeberin wieder ab und kam mit ihrem Pferd zu mir. Sie lächelte und bedankte sich, dann verabschiedeten wir uns alle voneinander.
      Ganz vielleicht würden sich unsere Wege noch einmal kreuzen..
    • Eowin
      Pflegebericht für die Zuchtpferde

      „Guten Morgen ihr Süßen!“, säuselte ich als ich in den Stall trat.
      Zunächst bestand meine Arbeit darin, wie jeden Morgen alle Pferde auf ihre Weiden und Paddocks zu bringen. Normalerweise standen die Pferde im Offenstall, aber die Zuchtpferde hatten noch eigene Boxen und mussten so „manuell“ zu ihrem Auslauf gebracht werden.
      So brachte ich Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Novalis, Linnea, Lausejunge, Domina, La Petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smoking Gun, Shining Sommerdream, Asis Baschir, Alvar, Sambertino, cadoc’s Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyn’s Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss Everdeen, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Cama’s Little One, Muh! Und Freki nach und nach auf die Weide.
      Es war schon ein ziemlich zeitraubendes Unterfangen, aber Gott sei Dank war ich mit einigen Pferden – vor allem den Stuten – so gut eingespielt, dass ich gleich zwei oder drei Pferde mit auf die Weide nehmen konnte.
      Dann musste ich mich jedes Mal hinter dem Tor umdrehen und die Pferde warteten geduldig, bis ich das Strick von den Halftern gelöst hatte. Erst dann fetzten sie im Galopp davon und genossen das Gras unter ihren Hufen.
      Doch bei manchen Pferden ging das nicht – zum Beispiel mit Katniss, da sie sich mit beinahe niemandem so gut verstand, dass ich sie hätte kombinieren können.
      Anschließend führte mich mein Weg wieder in den Stall, wo ich begann, den Mist und das nasse Stroh aus den Boxen zu kratzen. Als dies erledigt war, machte ich den Pferden ihre Betten, indem ich die Boxen mit neuem, weichem Stroh ausstattete. Um mir die Arbeit am Abend zu erleichtern, verteilte ich bereits Heu und die jeweiligen Kraftfutterrationen, sodass die Pferde nur noch in ihre Boxen laufen brauchten.
      Nach all dem fegte ich die Stallgasse und räumte die Sattelkammer auf, wo auch das Putzen der Sättel zu gehörte und das Säubern der Gebisse. Auch die Waschbox säuberte ich penibel – mit so vielen Pferden, wie mittlerweile bei uns standen, sammelte sich doch einiges an Dreck an.
      Auch auf dem Hof waren noch einige Arbeiten zu erledigen: hier eine kaputte Trabstange, da den Platz schleppen und wässern, hier hatte ein Pferd sein Geschäft auf dem Hof verrichtet, da ein abgeknickter Ast.
      Erst, als dies fertig war, kam ich dazu, die Tränken und Zäune auf den Weiden zu kontrollieren, stellte aber schnell fest, dass ich mich hier gar nicht hätte beeilen müssen, da alles in Ordnung war. Zu guter Letzt streute ich in die Unterstände noch etwas neues Stroh ein und beobachtete meine Pferde eine Weile, denn arbeiten brauchten sie heute nicht – heute war ein freier Weidetag für sie angesetzt.
    • Eowin
      Ein aufregender Tag!

      „Schatz! Beeil dich, heute kommen die neuen Pferde!“
      Er runzelte die Stirn und die Falten verrieten, dass er keine Ahnung hatte, wovon ich redete.
      Ich seufzte tief. „Hab ich doch erzählt – die beiden Falabellas!“
      Sein Gesicht hellte sich auf. Es war eines der ersten Male gewesen, wo er gesagt hatte, dass ich die beiden kaufen solle und nicht eher versucht hat, mich zurückzuhalten. Offenbar hatten die beiden es ihm angetan.
      Es handelte sich hierbei und Little Jack und Silverlight. Von denen wollte Zasa sich trennen, da sie ihren Zuchtschwerpunkt fortan auf die Friesen legen wollte und somit für die beiden Kleinen keine Verwendung mehr hatte.
      Eigentlich hatte ich ziemlich gezögert, denn es waren Falabellas, keine Minis. Das hieß: Noch eine neue Rasse in unserer Zucht.
      Aber letzten Endes habe ich mich überzeugen lassen – denn kleine Pferde waren ja einfach alle toll!

      Bald kamen die beiden an und alles war bereits vorbereitet. Da auch unsere Zuchtpferde weitestgehend im Offenstall standen, wir sie aber ohne weiteres nicht integrieren wollten, hatten wir ein Karrée geschaffen, in welchem die beiden laufen und alle anderen Pferde begutachten konnten, aber keine Gefahr drohte. Wir hielten dies für die sicherste Möglichkeit; die Erfahrung, dass einem Pony ein Auge ausgetreten wird, musste ich nicht noch einmal machen.
      Sobald die Kleinen sicher hinter dem Zaun waren, öffneten wir für die anderen Pferde die Paddocks. Von allen Seiten preschten sie heran, so als wüssten sie, dass Neuankömmlinge da waren.
      Da kamen Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, La Petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Shining Sommerdream, Asis Bashir, For an Angel, Alvar, Sambertino, Cadoc’s Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss Everdeen, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Camas Little One, Muh!, Freki, Peeta Mellark, Pfannkuchen, Pflaumenkuchen, Maxi und Palime im Affenzahn angebrettert.
      Sichtlich überfordert waren die beiden Minipferde, ließen sich jedoch nicht Davon abhalten, förmlich am Zaun zu kleben und die fremden Pferde schnuppern zu lassen.
      Hier und da wurde gequiekt, aber an und für sich lief alles recht ruhig und gelassen ab. Mina machte sich schon bald vom Acker, dann kehrte bald wieder etwas Ruhe im Stall ein und die ersten Pferden machten sich auf den Weg zu den Weiden, die wir gerade geöffnet hatten.

      Sicherlich müssten wir noch einige Male nach allen schauen, aber wir waren optimistisch, dass wir die Falabellas in ein paar Tagen in die Minipony-Herden intergrieren konnten.
    • Eowin
      Neuankömmlinge mit bitterem Beigeschmack
      Als ich heute den großen Transporter fertig machte, indem ich ihn mit neuem Einstreu bestückte, machte sich ein schweres Gefühl um mein Herz breit.
      Heute sollte eine ganze „Ladung“ neuer Pferde ankommen, doch der Grund hierfür passte mir nicht wirklich.
      Galadriel würde wegziehen und hatte nicht die Gelegenheit, ihre Pferde mitzunehmen. Einige wenige hatte sie anderweitig verkauft, doch bei dem Großteil hatte ich mich (wie bereits schon einmal) dazu bereit erklärt, sie bei mir aufzunehmen und zu versorgen. Natürlich hatte ich auch etwas davon, denn es waren einige tolle Pferde dabei. Unter anderem käme mein absoluter Liebling wieder zu mir – die Stute Nalani, die ich ihr geschenkt hatte, als die Kleine noch ein Fohlen war. Sie begleitete mich also schon ein Leben lang.
      Auch zu Charly und Saturn hatte ich eine ganz besondere Bindung – auf Charly hatte ich teilweise reiten gelernt. Nur die Fohlen Mirella und Hamilton sowie die Isländerstute Pieaches kannte ich noch nicht sehr gut. Doch das würde sich geben.
      Aber so sehr ich mich freute, diese neuen Pferde auf dem Gestüt Federsee begrüßen zu dürfen – es bedeutete immerhin, dass zwischen mir und meiner besten Freundin fortan einige Kilometer liegen würden. Ich könnte nicht mehr einfach innerhalb von 10 Minuten zu Fuß zu ihr herüber gehen. Wir würden nicht mehr gemeinsam ausreiten können. Es gab keine Deals mehr, dass der eine die Pferde des anderen versorgen würde, wenn derjenige einen Termin hätte.
      Zugegeben – das war schon ein gewaltiger Einschnitt. Und ich musste mir selbst eingestehen, dass ich die Sache nicht ganz ohne Bitterkeit betrachtete.
      So machte ich mich seufzend und mit schwerem Gemüt an die Arbeit, bis der Transporter fertig war. Dann konnte es losgehen und die Pferde konnten umziehen.
      Zunächst holten wir die Pferde und integrierten sie dann nach Geschlecht in die Herden auf dem Hof. Wir hatten jeweils für die Neuankömmlinge ein Stück abgegrenzt. Zwar kannten die meisten meiner Pferde sie bereits, aber wir wollten Stress vermeiden und die Abgrenzung würde sicherstellen, dass sich die Pferde erst beschnuppern könnten.
      Als erster Wallach in der Herde kam Charly zu den Stuten. Dort mischte er prompt einiges auf, denn die Damen waren den Herrenbesuch nicht mehr gewohnt. Ich zog die Augenbrauen zusammen und hoffte, dass er nicht in diesem Weibernest anfangen würde, auf die Stuten aufzuspringen. Er hatte zwar schon immer mit Stuten zusammen gestanden, aber man weiß ja bekanntlich manchmal nicht, was in den Köpfen vorgeht.
      Mirella und Hamilton waren ziemlich durcheinander. Sie hatten lange zusammen gestanden, mussten aber nun nach Geschlecht getrennt werden, worauf sie reagierten, indem sie oftmals wieherten und nervös über ihre Paddocks liefen.
      Aber nach und nach wurde die Situation ruhiger, doch die Aufregung würde gleich nochmal hochkommen.
      Ich erwartete noch einige weitere Neuankömmlinge, nämlich Real Bad Alliance, die ich verkauft hatte, nun aber zurück gekommen war, Gwendhil Fareth, eine junge Traberstute, Adawiyah, welche die Vollschwester zu Antarktik war, Shining, eine bunte und vielversprechende Trakehnerdame, Cutie, ein Falabella-Mädchen, die bei der Vorbesitzerin ziemlich unter gegangen war und last but not least Omnia Lunara, eine Haflingerstute, die für mich eine ganz besondere Bedeutung hatte, da ich ihre Geburt begleiten durfte.
      Und als Allerletztes war da noch die Stute Little Grey, die ich just von Sarah gekauft hatte. Auch sie war ein vielversprechendes, junges Pferd, obgleich sie auch sicherlich eine kleine Herausforderung werden würde.
      Nach und nach kamen die Pferde also an und wurden in die Offenställe integriert. Alles war mit reichlich Heu vorbereitet worden, in sauberen Betonkübeln stand frisches Wasser bereit. Natürlich stünde auch den neuen Pferden nach erfolgter Integration eine Selbsttränke zur Verfügung, aber zunächst war dies der einfachste Weg.
      Auch die „alt eingesessenen“ Pferde kamen immer wieder heran, knabberten kurz am Heu oder beschnupperten die Neuankömmlinge. Zugegeben – wir hatten mittlerweile einen ziemlich großen Bestand.
      In diesem Bestand waren zu nennen: Cheero, Black eyed Smoky, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair, Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Mila, Kate, Coco, Wish, Bishr, Shena, Blue Moon, Halik, Dwynn, Power of Love, Helia, Nashita, Little Lady, September, Vintage Gold, Autumn Coldness, Simple Little Melody, Catching Fire, Walinka, Elysion sowie die Zuchtpferde Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, La petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Shining Sommerdream, Asis Bashir, For an Angel, Alvar, Sambertino, Cadoc's Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Camas Little One, Muh, Freki, Peeta, Pfannkuchen, Pflaumenkuchen, Django, Maxi, Palimé, Silverlight und Little Jack.
      Am Ende des Tages stand nun eine bunte Truppe am Zaun und beobachtete die Pferde. Es war einiges an Arbeit mittlerweile und ich wusste, dass ich dringend gegen den Drang, alles retten zu wollen, angehen musste. Aber es machte mit Spaß und ich freute mich über die Vergrößerung der Zucht.
      Nach und nach verabschiedeten sich die meisten Leute. Bella, von der ich Cutie gekauft hatte, bat mich nochmals, mich gut um das kleine Stütchen zu kümmern, was ich ihr von Herzen versprach. Mit Sarah unterhielt ich mich noch lange, erkundigte mich nach Bucks und den sonstigen Neuigkeiten bei ihr auf dem Hof.
      Zuletzt verblieb ich mit Galadriel.
      Die Sonne berührte bereits den Horizont und eine milde Brise strich durch die Laubbäume, die überall auf dem Gelände standen. Zischend und raschelnd spielten einige Blätter auf dem Hof, aufgewirbelt durch den sachten Frühlingswind. Ansonsten war es vollkommen still.
      Einen Augenblick später hörte man leises Zwitschern. Die Pferde begannen, genüsslich ihr Heu zu mümmeln und immer mal wieder war das geruhsame Geräusch ihrer Hufe auf dem weichen Sandboden zu vernehmen.
      Die Stille wurde langsam unersträglich, bis ich endlich zu sprechen begann.
      „Ich werde dich vermissen.“
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Eowin
    Datum:
    30 Juli 2013
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