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Rasha

Outback Phantom I Brumby

Outback PhantomAbstammungV: Gesucht unbekannt x unbekanntA.d : Gesuchtunbekannt x unbekannt AussehenRasse: Brumby Pony(Unklar ob 100% Brumby)Alter: Mai 2009Geschlecht: HengstStockmaß: 140 cmFarbe: Rotbrauner Tobianoschecke (Unklar ist ob der Brumbyhengst vollkommen 100% Brumby ist. Was zu 50% klar ist dass er seine Scheckung weiter vererbt sowie sein zweifarbige Mähne.)CharakterDer australische Hengst ist seiner Rasse entsprechend anpassungsfähig. Er kommt mit jeder Situation klar und behält die Ruhe. Er ist extrem wendig und schnell, deshalb gut für Westernreiten geeignet. Der Brumbyhengst hat eine wilde Seite und ist deshalb auch kein Anfängerpferd. Er ist zwar intelligent, mag es aber nicht zeigen und braucht Disziplin unter dem Sattel. Im Großen und Ganzen kann er mit Erziehung ein Erfolgreicher und treuer Gefährte werden.ZuchtGekört: NeinNachkommen: KeineQualifikationenEignung: Western, DressurWestern Klasse AGang Klasse EGalopprenn Klasse EFahren Klasse EKutsche Klasse EDressur Klasse ESpringen Klasse EMilitary Klasse ESchleifen1. Platz - 277. WesternturnierBesitzerlegendeBesitzer: RashaVkr/Ersteller: CooperZu Verkaufen: UnverkäuflichPNG

Outback Phantom I Brumby
Rasha, 29 Nov. 2014
    • Rasha
      Die Ankunft

      Piep, piep, piep….

      Genervt schlug ich nach meinem Wecker – 3:30 Uhr in der Nacht und wir mussten nun aufstehen. Mit einer Hand suchte ich nach Timo neben mir im Bett, doch da war niemand. Dann sah ich, dass im Bad bereits Licht brannte. Na klar, er konnte ja vor Aufregung kaum einschlafen… Die Badezimmertür sprang auf. „Los, aufstehen – wir müssen schnell frühstücken und uns dann auch schon auf den Weg machen!“, rief mir Timo entgegen. Er war bereits fertig angezogen.

      Müde schleppte ich mich ins Bad, während Timo ein schnelles Frühstück vorbereitete. Nachdem ich einigermaßen wach geworden war und gefrühstückt hatte, suchte ich alles zusammen. Heute sollte Timos neues Pferd ankommen. Ein Brumbyhengst, direkt aus dem australischen Outback. Endlich saßen wir im Auto und fuhren in Richtung Flughafen. Timo war so aufgeregt, dass er die ganze Zeit schnatterte…so kannte ich ihn gar nicht.

      Am Flughafen angekommen fragten wir nach dem Weg zur Tierstation. Der Flug mit dem Hengst war noch nicht gelandet und so sahen wir uns dort ein wenig um. Endlich sahen wir auf der Anzeigetafel, dass der Flieger sicher auf deutschem Boden war. Nun dauerte es noch etwa 30 Minuten, bis das Pferd ausgeladen war. Danach musste er noch vom Tierarzt gescheckt werden, bevor wir ihn kennen lernen durften.

      „Herr Rheinburg bitte!“, kam ein Aufruf durch die Wartezone. Timo sprang auf und ich musste zusehen, wie ich hinterher kam. Eine junge Dame nahm uns in Empfang: „Guten Morgen! Ihr Pferd ist gut gelandet und hat den tierärtzlichen Check bestanden. Er ist ein wenig aufgeregt, aber ansonsten in einwandfreier Verfassung.“ Nachdem wir den Papierkram erledigt hatten, führte sie uns endlich zu unserem neuen Familienmitglied. Der Ponyhengst stand in einer Box und fraß ein wenig Heu. Bei seinem Anblick wurde es mir ein wenig flau ums Herz. Da stand es: unser erstes „echtes“ Wildpferd. Und es war einfach wunderschön!

      Langsam betrat Timo die Box und der Hengst schnupperte neugierig an ihm. Natürlich war nicht mehr komplett roh, das wäre ja mit dem Flug unmöglich gewesen. Dennoch wurde er als waschechtes Wildpferd im australischen Outback geboren. Als Jungpferd wurde er eingefangen und langsam und behutsam an den Menschen gewöhnt. Da er bereits 5 Jahre alt war, hatte man bei ihm auch langsam mit dem Einreiten begonnen. „Ich weiß nun, wie er heißen wird“, sagte Timo, „Ich nenne ihn Outback Phantom!“ „Ein toller Name“, sagte ich und begrüßte Phantom nun auch.
      Nachdem wir uns ein wenig aneinander gewöhnt hatten, legten wir dem Hengst wieder seine Decke und die Transportgamaschen an und führten ihn zu unserem Hänger. Recht gelassen folgte er uns, doch behielt er die ganze Situation und das Geschehen gut im Auge. Er ließ sich probemlos verladen und so konnten wir schnell die Heimreise antreten.

      Zu Hause hatte ich bereits die Innenbox vorbereitet. Timo entlud Phantom und brachte ihn in die Box, wo bereits ein bisschen Müsli und Heu auf ihn wartete. Sofort begann der Ponyhengst zu fressen und wir ließen ihn nun erst einmal in Ruhe.

      Am späten Nachmittag hatte er sich bereits so sehr akklimatisiert, dass ich ihn in eine Paddockbox umstellte, damit er die Ranch, die Umgebung und das fiese deutsche Wetter ein wenig kennenlernte. Da er noch die australischen Sommertemperaturen gewöhnt war, hatte er kein Winterfell und stand daher mit einer leichten Decke draußen.

      Am Abend führte ich ihn in die Box und schaute noch einmal nach dem Rechten. Timo kam dazu. Man konnte ihm ansehen, dass er überglücklich war.

      (3527 Zeichen, lettercount.com, Text: Rasha)
    • Rasha
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      Nachdem sich Phantom nun ein paar Tage eingelebt hatte, war es an der Zeit, einmal einen Blick auf seine Hufe zu werfen.

      Ich schnappte mir sein Halfter und ging in seine Box. Freudig kam mir Phantom entgegen und ließ sich aufhalftern. Dann brachte ich ihn zum Putzplatz, wo ich mir bereits mein Werkzeug zurechtgelegt hatte.

      Zunächst hob ich alle Hufe an, kratzte sie aus und verschaffte mir einen Überblick. Wie vermutet, hatte der Hengst sehr harte Hufe, da dies bei Wildpferden üblich ist. Sie waren in sehr gutem Zustand und in Australien wohl regelmäßig gepflegt worden. Da sie noch nicht zu lang waren, nahm ich bloß die Raspel und brachte sie ein wenig in Form. Ein Ausschneiden oder kürzen mit der Hufzange war noch nicht nötig.

      Aufgrund seiner Hufstruktur konnte ich ihn – wie gehofft – zunächst einmal ohne Eisen lassen. Wie sich seine Hufe im regelmäßigen Training verhalten würden, das würden wir dann noch sehen. Nachdem die Hufe fertig geraspelt waren, nahm ich ein pflegendes Huföl und brachte dies auf Hufe und Strahl auf.

      Da Phantom die ganze Zeit ruhig stehen geblieben war, gab ich ihm eine große Möhre und lobte ihn kräftig. Anschließend brachte ich ihn zurück in seine Paddockbox.

      (1202 Zeichen, lettercount.com, Text: Rasha)
    • Eddi
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      „Guten Tag, hier ist Jessica Rheinburg.“ – „Hallo Jessy!“, grüßte ich schon eine bekannte Kundin zurück. Kurz erzählte sie mir von ihrem neusten Hengst, welcher dringend mal wieder untersucht werden sollte. „Klar kein Problem! Ich habe jetzt gerade Zeit, dann würde ich sofort kommen!“, meinte ich lächelnd und legte auf. Flott zog ich meinen weißen Kittel aus und packte meine Tasche zusammen, um dann schon ins Auto zu steigen und mich auf den Weg zu machen. Es wurde mal wieder Zeit, etwas motivierter an die Arbeit zu gehen und genau das wollte ich heute umsetzen. Eine halbe Stunde Autofahrt brauchte ich bis zu Jessica und diese begrüßte mich dann auch schon herzlich. „Er ist ein Kerlchen der besonderen Art.“, meinte sie lächelnd und führte mich in den Stall. „Er ist ein Brumby!“, ungläubig schaute ich Jessica an. „Wow.“, murmelte ich. Ich war schon immer fasziniert von diesen seltenen Rassen gewesen und dass der kleine Kerl dazu gehörte, hätte ich nicht gedacht. Er hieß Outback Phantom, was auch ziemlich gut zu ihm passte. Jessica holte den Kleinen aus der Box und ich begann direkt mit der Untersuchung. Er war noch nicht sehr lange hier, aber seine Schleimhäute und Zähne sahen wunderbar aus. Auch sein Herz- und Pulsschlag klang ruhig und gesund. Ich hörte noch seine Darmgeräusche ab und begann ihn dann abzutasten. Das fand er selbst zwar nicht so toll, aber er ertrug es gerade noch so. Lächelnd kontrollierte ich noch seine Körpertemperatur und nickte Jessica dann zufrieden zu. „Alles okay!“, meinte ich und schaute in den Impfpass. Zwei Impfungen mussten erneuert werden, welche ich auch direkt vorbereitete. Ganz so begeistert war der Kleine nicht davon, ließ es aber brav über sich ergehen. Umso schlimmer war aber das Chippen, denn die dicke Spritze tat mehr weh. Kurz zuckte Phantom zusammen, aber dann hatte er es auch schon geschafft. Ich registrierte den Chip und trug die Nummer im Pferdepass ein. „So, wir sind fertig.“, meinte ich lächelnd zu Jessica und packte meine Sachen zusammen. Dann verabschiedete ich mich von ihr und fuhr nach Hause.
    • Rasha
      Pflegebericht

      Mittlerweile war Phantom nun schon einige Zeit hier und hatte sich gut eingelebt. Um sein bisheriges Können zu testen, startete Timo zum Spaß an einem Anfängerturnier und erlangte, zu unserem großen Erstaunen mit Phantom und einer anderen Starterin den 1. Platz. Darüber freuten wir uns sehr! :)

      Heute holte ich Phantom vom Paddock und putzte ihn gründlich. Danach ging ich mit ihm zum Roundpen und ließ in dort erst einmal toben. Der Junghengst hatte viel Power und galoppierte buckelnd durch das Roundpen. Nachdem er sich ausgepowert hatte, hakte ich den Strick ins Knotenhalfter ein und machte mit ihm etwas Bodenarbeit nach Pat Parelli. Der Hengst machte gut mit und so beendete ich das Training nach etwa 20 Minuten. Zurück am Putzplatz legte ich ihm seine Abschwitzdecke auf und brachte ihn zurück auf den Paddock.
    • Svartur
      Besuch bei Rasha!

      „Uff, hier weht ja doch eine frische Brise“, murmelte ich leise vor mir her während ich aus dem Auto stieg. Schnell zog ich mir eine Jacke über und stapfte dann auch schon in Richtung Stall. Ich war heute zu Besuch bei Rasha und würde mich um ihre Pferde kümmern, da sie für einen Tag bei Bekannten war. Ich war bereits oft bei ihr zu Besuch gewesen und hatte erst letzte Woche ein Pferd von ihr gekauft, welches gut bei mir angekommen war. Ich kannte mich also aus, sodass Rasha mich guten Gewissens alleine agieren lassen konnte. Zu Beginn stellte ich die beiden Jungpferde Jule und Hrafn auf die Wiese, wo die beiden in Ruhe toben könnten und auch etwas vom noch frischen, saftigen Gras fressen konnten. Besonders Hrafn gefiel mir sehr gut, er würde sicherlich mal ein prächtiger Hengst werden, wobei auch Jule eine schicke Stute war, doch mit Kaltblüter konnte ich einfach nicht viel anfangen.

      Nachdem die beiden für’s erste versorgt waren widmete ich mich den anderen Pferden im Stall und fing an sie zu füttern. Schnell war dies erledigt, sodass ich zu den nächsten Pferden überging. Mein Weg führte zu der Possi’s Box – den Hengst hatte ich Rasha vor inzwischen einiger Zeit verkauft, da ich mit ihm nicht viel anfangen konnte, doch ich hing noch immer sehr an ihm, sodass ich mich nun umso mehr freute mich heute wieder um ihn kümmern zu dürfen. Ich putzte ihn gründlich und fing dann an ihn zu satteln und zu trensen ehe ich mich auf seinen Rücken schwang. Ich ritt mit ihm zum Reitplatz und arbeitete ihn dort eine knappe Stunde. Wie ich es noch von damals von ihm g wohnt war arbeitete er gut mit und war stets bemüht alles richtig zu machen, auch wenn ihm manches nicht auf Anhieb gelang. Am Ende der Stunde war ich sehr zufrieden und brachte ihn zurück in den Stall, wo ich ihn absattelte und ihm sein verdientes Kraftfutter gab. Anschließend ging es auch für ihn noch etwas auf die Wiese.

      Als nächstes schnappte ich mir Lykkja und Snót. Rasha hatte mir berichtet, dass Lykkja gerade mit Fremden eher ungerne alleine ist, sodass ich beschloss sie zusammen mit Snót zu arbeiten. Die verlässliche Stute würde Lykkja sicherlich Sicherheit vermitteln, damit diese ruhig bleiben würde. Beide hatte ich fix geputzt und Snót schnell gesattelt, sodass ich schon bald in eine kleine Geländerunde startete. Wie erwartet verhielten sich beide Stuten sehr brav und manierlich während ich sie etwas gemütlich im Wald ritt. Lykkja lief als Handpferd brav mit – man musste sie weder viel treiben noch bremsen, was die ganze Sache sehr angenehm machte. Auch Snót war zügig unterwegs, sodass ich einige Trabstrecken und zum Abschluss sogar eine Galoppstrecke nutzte um beide etwas auszupowern. Zurück am Hof versorgte ich sie und brachte sie dann zusammen auf die Koppel.

      Da der Tag schneller voranschritt als ich geplant hatte beschloss ich die nächsten beiden Pferde auch gemeinsam zu arbeiten. Ich holte die beiden Quarterstuten Naomi und Kisshimbye und putzte sie gründlich. Um etwas Zeit zu sparen führte ich beide Pferde auf den Reitplatz und ließ sie sich erstmal etwas im Schritt umschauen und warmmachen bevor ich sie im Trab losschickte. Beide Stuten waren sehr lauffreudig und schon bald brauchte ich sie gar nicht mehr zum Laufen animieren – nebeneinander preschten sie umher und genossen die Möglichkeit sich mal richtig auszupowern. „Was für eine Kraft und Ausstrahlung diese Pferde schon haben…und das ganz ohne Blingbling, einem Reiter oder Sonstigem..“, schoss es mir durch den Kopf während ich die Pferde fasziniert betrachtete – so oft ich nun schon Pferde gesehen hatte, sie waren einfach jedes Mal wieder faszinierend und schafften es mich zu verzaubern! Doch allzu viel Zeit für Träumereien hatte ich heute nicht, weshalb ich die Stuten bald wieder einfing und auch diese auf die Weide brachte.

      Phantom war der nächste in der Reihe. Auf ihn freute ich mich besonders, da ich noch nie die Möglichkeit gehabt hatte mit einem richtigen Wildpferd zu arbeiten – und ich war gespannt ob er noch anders auf verschiedene Bewegungen und Hilfen des Menschen reagieren würde als andere Pferde. Beim Putzen war er jedoch sehr gelassen und entlastete schon bald. Ich war fasziniert welch ein Vertrauen das ehemals absolut wilde Pferd dem Menschen entgegenbrachte und beschloss ihn etwas am Kappzaum zu longieren. Auch beim Training zeigte er sich erstaunlicherweise recht gelassen und ruhig, sodass ich schon bald fast vergaß, dass ich mit einem Wildpferd arbeitete. Der Hengst ließ den Hals schön fallen und trat gut von hinten an, was die Arbeit erleichterte. Auch auf Stellungen und Seitengänge am Kappzaum sprang er gut an, hier hatte Rasha gute Arbeit mit ihrer Ausbildung des Hengstes geleistet! Viel zu schnell war es Zeit das Training zu beenden und den Hengst zu versorgen und auf die Wiese zu stellen.

      Doch es war noch Einiges zu tun, sodass ich nun Bleikskjóni holte. Der Hengst war ein bombensicheres Pferd und ließ sich keineswegs davon beirren, dass ihn nun ausnahmsweise mal nicht seine Besitzerin, sondern eine für ihn fremde Person holte. Ich säuberte ihn sorgfältig und stattete ihn dann mit Glocken und Gamaschen aus bevor ich mit ihm zum Roundpen ging. Dort longierte ich ihn erst etwas bis er ordentlich aufgewärmt war und stellte ihm dann zwei Cavalettis in den Roundpen. Der vorher etwas träge Hengst wurde nun aufgeweckt und schien sichtlich Spaß an den kleinen Hindernissen zu haben. Nach einer Weile stellte ich beide Cavalettis auf die höchste Einstellung und ließ ihn springen. Er sprang mit viel Energie ab und kam zuverlässig gut über den Sprung, sogar mit einer relativ guten Technik, was für einen Isländer recht ungewöhnlich war. Nach dem Springen ging ich mit ihm noch eine kleine Runde zu Fuß ins Gelände ehe ich auch ihn etwas auf das Sandpaddock brachte.

      Langsam wurde es schon Abend und ich beeilte mich mit den letzten beiden Stuten. Die nächste würde Luna sein. Ich putzte auch sie in Ruhe und machte sie dann fertig für etwas Doppellongenarbeit. Ich arbeitet mit ihr eine gute halbe Stunde auf dem Platz, bei der sie nach ein paar Startschwierigkeiten aufgrund ihrer Dickköpfigkeit gut mitarbeitete. Anschließend forderte ich noch ein paar Seitengänge an der Hand ehe ich sie zurück in den Stall brachte.

      Als letztes Pferd hatte ich mir noch ein Highlight aufgehoben: Hrydja war ebenfalls eine Stute die mal mir gehört hatte und die ein riesiges Gangsporttalent hatte. Sie war keine einfache Stute doch sie zu reiten machte aufgrund ihrem großen Potential einfach Spaß! Doch schon beim Putzen war sie etwas unruhig, was mich erahnen ließ, dass das Reiten heute spannend werden könnte. Beim Satteln verhielt sich sich jedoch recht brav, sodass ich motiviert auf den Reitplatz ging. Die ersten Runden im Schritt waren kein Problem, doch schon beim ersten antraben kreuzte sie meine Wege – statt einem geforderten ruhigen Trab schoss die Stute im Galopp los. Ein Glück, dass ich sie kannte und mich auf solche Attacken vorbereiten konnte. So hatte ich sie recht schnell wieder im Griff und von dort an lief sie bis auf kleinere Versuche durchzustarten gut. Besonders der Tölt war sehr gut, denn wenn ein so energiegeladenes Pferd losgeht im Tölt – dann ist das wohl tatsächlich noch um einiges schöner als Fliegen! Auch hier ging die Zeit viel zu schnell vorbei und nur widerwillig stieg ich ab – insgeheim bereute ich fast es sie damals abgeben zu haben, doch ich wusste, dass sie bei Rasha in guten Händen war! Ich versorgte sie noch in Ruhe und stellte auch sie noch für ein halbes Stündchen auf die Wiese während ich im Stall schonmal fütterte und jedem Pferd seine Kraftfutterportion in den Trog brachte. Danach holte ich alle Pferde rein, schloss den Stall ab und fuhr wieder nach Hause.
    • Occulta
      Verschoben am 26.11.2016
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Rasha
    Datum:
    29 Nov. 2014
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