Elii

Ostara* -- Furioso-North Star

*1992; im Besitz seit: 29. August 2012

Ostara* -- Furioso-North Star
Elii, 20 Juli 2015
Samarti gefällt das.
    • Elii
      Pflegebericht 04. Oktober 2012 - Heimturnier Springen
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      "Auf geht’s Ostara", kündigte ich meiner Stute an, bevor ich vorsichtig am Zügel zog und sie hinter mir her trottete. Die dunkle Schönheit machte sich wunderbar in ihrem neuen, roten Zubehör, welches ich extra für das anstehende Heimturnier anfertigen ließ. Ostara schnaubte gelassen, während ich mich in den Steigbügel stemmte und mich dann gekonnt vom Boden abstieß, um mich endlich in den Sattel zu setzen. Ich klopfte ihr lobend an die Schulter, bevor ich die Gerte von meinem Helfer entgegennahm und die letzten Knöpfe des Jacketts schloss. Ein letztes Mal ließ ich die Gamaschen und Hufglocken kontrollieren, um dann langsam in die Prüfung zu starten. Innerhalb des Springplatzes galoppierte ich eine Runde, nachdem der vorherige Teilnehmer hinaus geritten war und stellte mich dann vor den Richtern auf. Das Klingeln ertönte, ich grüßte und schon ging es los. Gesetzt galoppierte ich meine Stute ab, die vor dem Hindernis kräftig anzog, um mit einem großen Satz hinüber zu setzen. Etwas zu früh sprang sie ab, dennoch riss sie den Steilsprung nicht. Bei der Triplebarre würde dies nicht mehr funktionieren, also trieb ich Ostara vor dem Sprung noch einmal stärker an. Sie sprang perfekt ab und setzte federleicht auf der anderen Seite wieder auf. Eine enge Rechtskurve und schon ging es weiter auf den nächsten Sprung zu. Das Gatter stellte wie gewohnt keine Probleme dar, nur der hinterher anstehende Wassergraben dürfte nicht allzu problemlos sein. Hier führte ich Ostara so gut es ging heran, hielt die Unterschenkel geschlossen an ihrem Bauch und trieb sie noch ein letztes Mal an, bevor sie zum Sprung ansetzte. Ich hielt die Augen für eine kurze Sekunde geschlossen und hoffte darauf, dass die Stute es schaffte, nicht wieder im Wasser zu landen. Ich schlug die Augen wieder auf, als ich die Landung verspürte und blickte im gleichen Moment zurück – Geschafft! Kein Wassertropfen flog durch die Luft. Mit einem breiten Grinsen lenkte ich Ostara zum letzten Sprung, dem Oxer. Ich konnte nicht einmal das kleinste Wort sagen, schon landeten wir fehlerfrei auf der anderen Seite. Ich ließ die Zügel sofort lang, lobte sie ausgiebig, bevor wir vom Platz gingen. Außerhalb sprang ich sofort ab, lockerte den Sattelgurt und warf die Abschwitzdecke über ihren Rücken. Auch die Nasenriemen des Zaumes löste ich und streichelte ihr liebevoll über die Nüstern. Nachdem es zurück auf den Patz für die Siegerehrung ging, durfte die Furioso Stute endlich wieder in die Box und sich ausruhen.
    • Elii
      Pflegebericht 09. November 2012 - Ausritt mit Handpferd
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      Ostara streckte ihren Kopf weit aus der Box, um die gesamte Stallgasse im Blick zu haben. Während sie sich umsah, halfterte ich sie kurzerhand auf und öffnete die Boxentür, um sie heraus zu führen. Am Putzplatz band ich sie an und holte Spotted Dreams dazu, welche als Handpferd mit uns ins Gelände gehen sollte. Die Ponystute lief brav neben mir her und ließ sich ohne Probleme neben Ostara anbinden. Schnell holte ich die Putzkoffer beider Stuten aus den Regalen und begann dann abwechselt die beiden Pferde zu säubern. Nachdem das geschafft war, holte ich die Ausrüstung von Ostara aus der Sattelkammer und nahm zusätzlich das lange Bodenarbeitsseil von Spott mit. Zuerst kümmerte ich mich um die Furioso Stute und legte ihr die Ausrüstung an, bevor ich sie losband und gleich daraufhin Spott das Bodenarbeitsseil in das Halfter einhakte. Ich setzte meinen Helm aus, stieg in den Sattel von Ostara und nahm den Strick meiner kleinen Scheckin fest in die Hand. Schon ging es im Schritt vom Hof. Die beiden Stuten liefen brav nebeneinander her und freuten sich, an die frische Luft kommen zu können. Gemütlich ritten wir einen Waldweg entlang, bei dem wir das letzte gerade Stück trabten, bevor es im Schritt bergab ging. Als dies geschafft war, bogen wir nach links ab und ritten weiter im Schritt durch den Wald. Spott und Ostara ließen sich auch nicht von den Joggern verunsichern, die uns entgegen kamen. Nach diesen trabten wir erneut an, bis wir an eine Stelle kamen, an der es bergauf ging. Dort galoppierte ich Ostara an, woraufhin sich auch Spotts Tempo erhöhnte. Während die dunkelbraune Stute unter mir relativ ruhig galoppierte, war die kleine gescheckte völlig außer Rand und Band und war nur schwer zu halten. Ich ließ Ostaras Zügel länger, sodass auch sie beschleunigte. Die Strecke zog sich eine Weile, bevor wir oben angekommen durchparierten. Die Stuten schnaubten gelassen ab und Ostara durfte die nächste Zeit am langen Zügel laufen. Ich lehnte mich entspannt zurück und lenkte die Stuten vorsichtig in die nächste Abbiegung. Im Schritt ging es flott weiter, sodass wir schnell aus dem Wald und auf den Feldern waren. Dort trabte ich ein weiteres Mal an, bevor ich kurz vor dem Hof zum Schritt durchparierte. Schnell stieg ich ab, führte die Beiden das letzte Stück und nahm die Ausrüstung ab. Nachdem das geschafft war, führte ich sie nacheinander in die Box.
    • Elii
      Pflegebericht 04. Februar 2013 - Alle Pferde
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      Es war erst kurz nach sieben, als ich mit meinem Thermosbecher in den Stall trottete. Jack und Mel hatten die Pferde bereits gefüttert und waren schon dabei auszumisten. Da meine Furiosodamen Ékes, Furmint und Ostara, sowie Unwritten, Spotted und Jumina, erst am Nachmittag geritten wurden, brachte ich die Sechs gemeinsam auf die Koppel. Schnell holte ich mir dann noch die Hengste Kalzifer und Whole, und brachte diese ebenfalls nacheinander auf getrennte Koppeln. Whole hatte heute seinen Ruhetag und konnte den ganzen Tag im Grünen verbringen. Als das geschafft war, half ich noch kurz Mel und Jack und holte dann Puriosa aus dem Offenstall, da ich spazieren gehen wollte, bevor die anderen mit Decission und Dark Firestorm sprangen. Das Stütchen war schnell geputzt und genoss es, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Auch das Hufegeben klappte wie gewünscht und so dauerte es nicht lange bis wir aufbrachen. Munter lief Puriosa neben mir und schaute sich neugierig um. Als jedoch ein paar Vögel aus dem Busch flogen, schreckte sie kurz zur Seite und suchte bei mir Schutz. Ich lief zügig weiter und schon war die kleine Scheckstute wieder voller Mut und Abenteuerlust. Unsere Runde dauerte nicht lange, ich wollte die Kleine schließlich nur weiter ans Führen gewöhnen. In dem Moment als wir ankamen, fingen Mel und Jack gerade das Abgaloppieren mit den beiden Hengsten an. Eilig kratzte ich dem Tinkermädchen die Hufe aus, brachte sie zurück in ihren Stall und lief dann zum Springplatz. Während ich die Sprünge aufbaute, positionierte ich mich in der Mitte und gab hin und wieder Anweisungen, da vor allem Mel noch nicht ganz mit Deicission klar kam. "Lass ihn einfach ein bisschen mehr laufen, sonst rennt der dir nachher nur über die Sprünge und hebt seine Beine nicht. Er braucht einfach ein bisschen mehr Tempo, sonst schafft er es nicht, Dark ist da schon routinierter. Schon besser, ruhig weitertreiben!" Jack musste ich kaum verbessern, er wusste einfach wie er mit dem Hengst umgehen musste und verstand sich mit ihm auch ohne Worte. "Sieht gut aus, Jack; Bei dir auch Mel, läuft immer besser mit dem Kleinen.". Decission und Dark Firestorm sprangen beide sehr souverän über die Hindernisse, nahmen sie aber nicht für voll, wie man deutlich sehen konnte. Ich konnte die Sprünge relativ schnell hochziehen, da auch Mel ihr Pferd immer besser unter Kontrolle hatte. Nach kurzer Zeit hatten wir die normale Höhe der Beiden erreicht und die Hengste sprangen voller Elan. Für Dark wurden die Sprünge noch einmal erhöht, während Deci bereits trocken geritten wurde. Schnell warf ich ihm die Abschwitzdecke über, da es immer noch recht kalt war. Als auch Dark fertig war, verschwand ich wieder in den Stall, um dort Dark Heart und Diome fertig zu machen. Beide sollten heute Freispringen, um ihre Technik etwas zu verbessern. Die Hengste waren schnell geputzt und auch die Gamaschen und Streichkappen waren schnell angelegt. Als Heart und Diome aufgezäumt waren, schnallte ich die Führleinen ein und übergab Diome an Mel, die mit mir die beiden Freispringen lassen wollte. Jack machte unterdessen die anderen Hengste für die Box fertig. Diome und Heart liefen ruhig nebeneinander, zum Glück verstanden sich beide so blendend. In der Halle übernahm Mel beide und ich baute kurz die Sprunggasse auf. Danach durfte auch schon der erste Springen. Diome lief ordentlich zum Cavaletti hin, sprang aber eher zögerlich, da er noch nicht so ganz wusste, wohin mit seinen Beinen. Auch beim zweiten Mal klappte es noch nicht so richtig, aber danach schaffte er es sich besser zu sortieren. Wir zogen die Höhe etwas an und langsam klappte es bei Diome immer besser. Wie sein Vater konnte wohl auch er, nur ab einer bestimmten Höhe die Sprünge überhaupt für voll nehmen. Bei Heart war es umgekehrt. Die kleinen Sprünge nahm er ohne Probleme, sobald diese aber hochgezogen wurden, strampelte er unbeholfen mit seinen Beinen und wusste nicht wohin damit. Doch langsam klappte es auch bei ihm immer besser und er konnte schon ein wenig höher springen, ohne aus der Konzentration zu geraten. "Lassen wir Diome noch einmal hüpfen, nicht das uns Heart noch im Sprung landet." Gesagt – Getan. Schon war der Palominoschecke wieder in der Bahn und galoppierte frohen Mutes auf die Hindernisse zu. Wir konnten noch ein wenig anziehen und beendeten dann das Training damit, beide Hengste nacheinander Freilaufen zu lassen. Nachdem Diome sich austoben konnte, wurde er von Mel zurück in die Box gebraucht und der Fuchs durfte loslaufen. Unterdessen brachte Jack bereits Fekete in die Halle, da auch er heute laufen wollte. In der ersten Zeit sollte er noch nicht zu stark belastet werden, schließlich war er nur ein paar Tage hier. Er trabte munter durch die Halle und galoppierte kurz darauf einmal quer durch die Halle. Der pechschwarze Dressurhengst war einfach umwerfend, wenn man ihm zusah, ich konnte gar nicht genug von ihm bekommen. Nach einer Viertel Stunde fing ich ihn ein und brachte ihn in die Führanlage, wo er noch eine Weile laufen sollte. In dieser Zeit ging ich ins Haus und machte das Essen fertig. Nach der Mittagspause ging es direkt weiter mit Unwritten, Ékes und Kalzifer, welche heute alle ins Dressurtraining gehen sollten. Als ich auf die Koppel ging, um Kalzifer zu holen, schaute ich noch schnell bei Cressi vorbei, der heute ebenfalls seinen freien Tag hatte. Kalzifer trottete brav hinter mir her und wartete brav am Putzplatz, bis ich den Putzkoffer geholt hatte. Um ihn kümmerte sich von nun an Jack, während Mel und ich Ékes und Unwritten bereits warmritten. Kurz darauf kam auch Jack in die Halle und begann der Hengst warm zu machen. Es brauchte eine Weile bis sich dieser beruhigen konnte und nicht mehr von den Stuten völlig abgelenkt war. Das weitere Training war relativ ruhig, Unwritten machte wie immer eine gute Figur und auch die dunkefuchsige Ékes versuchte Mel alles recht zu machen. Nach einer knappen Stunde ritt ich Unwritten trocken und stieg dann schnell ab, da noch andere Pferde an der Reihe waren. Mel und Jack folgten kurz darauf. Als nächstes ging Mel mit Furmint ausreiten, Spotted mimte das Handpferd und ging brav die Runde mit.
      Jack und ich sattelte währenddessen Ostara und Jumina, um im Wald die Militarystrecke zu reiten. Beide Stuten waren schrecklich aufgeregt, kurz bevor wir die Strecke erreichten. Jumina wusste zwar nicht was folgte, wurde von Ostara dafür umso mehr gepusht. Als wir ankamen versuchte ich möglich ruhig zu bleiben, ein paar Mal tief durchzuatmen und dann Jack vorzuschicken, da Jumina einfach schneller war als Ostara. Ostara musste ich sehr zurück halten, ich hatte schon bedenken das im nächsten Augenblick die Zügel rissen, so schwer legte sich die Stute auf das Gebiss. Als Jack dann endlich mir das Zeichen zum Start gab, ging alles schneller als gedacht. Ostara preschte los und lief fast unkontrolliert zum ersten Hindernis. Glücklicherweise kam sie passend an und konnte ohne zu Stolpern springen. Beim zweiten Sprung war ich gefasster und hielt die Stute um einiges stärker zurück, wodurch wir schon viel besser zum Hindernis kamen. Der Stamm war schnell geschafft und auch die nächsten Beiden machten keine Probleme. Beim Wassergraben scheute mir Ostara fast, allerdings konnte ich noch das schlimmste vermeiden, indem ich weiter trieb. Jack hatte dabei nicht zu viel Glück gehabt, wie ich später erfuhr. Hinter der Strecke trafen wir uns wieder und klapperten die Feldwege noch etwas im Trab ab. Am Ende trafen wir sogar Mel wieder, die mit ihren zwei Stuten gut ausgekommen war. Zusammen sattelten wir ab und brachten die Pferde wieder in ihre Boxen, wo sie ihr Abendessen bekamen. Zu Dritt gingen wir dann zurück ins Haus und machte uns einen schönen Feierabend mit Cocktails und Pizzabrot.
    • Elii
      Pflegebericht 08. Juni 2013 - Ausritt
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      Ostara war die letzte Furioso Stute in der Reihe und überprüfte im Laufen meine Taille nach Leckerchen, da sich dort normalerweise meine Jackentaschen befanden. Enttäuscht wandte sie ihren Kopf von mir ab. Mel stand inzwischen schon mit Unwritten am Putzplatz und war dabei zu satteln. Ostara war zum Glück sauber, sodass ich nur schnell mit einer weichen Bürste über ihren Körper putzte und die Hufe auskratzte. Schnell holte ich die Ausrüstung aus der Sattelkammer und legte sie der Stute an. Mel war bereits fertig, führte Unwritten vom Putzplatz und stieg auf. Ich folgte kurz darauf und unser Ausritt konnte beginnen. Im Schritt ritten wir vom Hof, Richtung Felder. Entspannt ging es die Feldwege entlang; zwischen dem hohen Gras war ein schmaler Streifen kürzeres Gras, das einer der Bauern aus der Umgebung für eine bessere Fahrt gemäht haben musste. Auch im Trab waren die zwei Stuten völlig ruhig und konnten selbst von den Gänsen auf einer der Wiesen nicht aufgeschreckt werden.
      Bald kamen wir im Wald an, wo wir immer näher an die Galoppstrecke kamen. Kurz trabten wir an und schon ging es im Galopp den Hügel hinauf. Oben angekommen parierten wir zum Trab durch, da wir um die Kurve reiten mussten. Danach ging es erneut im Galopp weiter, bis wir an eine Kreuzung kamen und kurz im Trab weiter ritten, um schließlich zum Schritt durchzuparieren. Gemütlich ritten wir den Weg weiter, der uns recht schnell aus dem Wald heraus führte. Zum letzten Mal galoppierten wir einen Feldweg entlang und parierten danach wieder durch, da wir bald schon am Hof ankamen. Dort duschten wir die Beine der beiden Stuten noch kurz ab, da sie im Galopp einiges von dem Matsch im Wald abbekommen hatten. Als dies geschafft war, durften Unwritten und Ostara wieder zurück auf die Koppel, wodurch die Stutengruppe wieder voll vereint war.
    • Elii
      Pflegebericht 09. August 2013 - Gesamtbericht
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      Auch wenn heute die Temperaturen unter die 30° fallen sollten, stand ich bereits um kurz nach 5 Uhr im Stall und ließ die Pferde auf die Koppel. Findings Neverland und Shakoor kamen zusammen mit Cresant Moon auf die kleine Koppel direkt am Stall. Direkt daneben durfte es sich Diome bequem machen. Csíny und sein Vater The Whole Story brachte ich in die gegenüberliegenden beiden Koppeln. Die Stuten kamen alle zusammen auf die Koppel am Stall, auch wenn sich beim Weg dorthin Ostara und Pipcas wieder einmal zankten und ich schon Angst hatte, dazwischen zu geraten. Furmint und Ékes begannen gleich zu grasen, als sie ihre Halfter los hatten, weshalb Unwritten genervt die Ohren anlegte, da sie wegen den beiden kaum vorwärts laufen konnte. Jumping to Conclusions und Dark Jewel trotteten hinter Unwritten her und begannen weiter hinten zu graßen.
      Schnell schloss ich das Koppeltor und lief zurück zum Stall, da noch einige Hengste auf die Koppeln gehen sollten. Zwei der größten Koppeln waren mittlerweile unterteilt, damit jeder Hengst seinen eigenen Bereich haben konnte. Dark Decission und Dark Intention kamen nebeneinander in die erste Koppel. Direkt dahinter kamen Flavio und Kalzifer. Rechts daneben konnte Fekete seine Freiheit genießen und ganz am Ende war Dark Firestorm’s Koppel.
      Als ich wieder zurück war, ging ich noch einmal ins Haus, um mehrere Kisten an Sprudel in den Stall zu bringen, damit niemand verdursten musste.
      Da der Stallbursche momentan im Urlaub war, und Melanie und Jack erst um 7.30 Uhr anfingen, begann ich alleine die Boxen zu misten. Nach einer Stunde hatte ich bereits einen Großteil geschafft, da durch die langen Aufenthalte auf der Koppel, die Boxen kaum genutzt wurden. In der letzen halben Stunde mistete ich noch die große Gemeinschaftsbox von Shakoor und Nevi, sowie die Boxen von Diome, Csíny und Cressi.
      Als ich die letzte Box neu einstreute, kamen erst Melanie und dann Jack durch die Stalltür und begrüßten mich. Nachdem wir den Ablauf des Tages bei einem Kaffee besprochen hatten, ging es auch schon los mit der Arbeit.
      Da die beiden Azubis, die seit heute auf dem Hof mitwirken sollten, erst um halb 9 kommen würden, hatte ich noch Zeit Kalzifer zu reiten. Der Fuchshengst sollte heute wieder etwas auf dem Platz gearbeitet werden, in letzter Zeit hatten wir das Training wegen der hohen Temperaturen schleifen lassen. Melanie nahm sich in der Zwischenzeit Ékes vor, die heute ebenfalls dressurmäßig geritten werden sollte. Jack hatte somit genügend Platz auf dem Springplatz, um niemand durch Flavios Eskapaden zu gefährden.
      Nachdem alle Pferde geputzt und gesattelt waren, gingen wir zusammen zu den Plätzen. Jack verabschiedete sich als wir am Springplatz ankamen, so dass Melanie und ich alleine zu Dressurplatz gingen. Während Melanie bereits im Schritt losritt, legte ich vier Stangen beim Mittelzirkel hin und stieg danach auf Kalzifers Rücken. Gemeinsam mit Mel drehte ich meine Runden auf dem Platz, bevor es mit der Arbeit losging.
      Nach zehn Minuten begann ich dann erst über die Stangen und dann in Volten um sie herum zu reiten. Danach wechselte ich die Hand und ritt die gleiche Übung noch einmal. Kalzifer arbeitete heute besonders gut mit, auch das Schenkelweichen, wo er sonst immer versuchte zu schummeln, klappte auf Anhieb. Mel hatte mit Ékes auch keine Probleme, aber die Stute machte sonst ja immer brav mit.
      Im Trab musste ich Kalzifer vermehrt mit dem äußeren Bein treiben, damit er auch wirklich über die Stangen lief. Auch wenn ich ein wenig kämpfen musste, trabte der Hengst dann doch über die Stangen und nicht daran vorbei. Melanie tat es mir gleich, da Furmint etwas maulig war und immer wieder den Kopf in die Höhe warf.
      An der langen Seite ließ ich meinen Hengst im Trab zulegen und fing das Tempo kurz vor der kurzen Seite wieder ab. Danach folgte eine kurze Schrittpause am langen Zügel, um dem Hengst etwas Erholung zu bieten.
      Als ich die Zügel wieder aufnahm, trabte ich noch eine Runde auf dem Zirkel und galoppierte dann an. Die Stange, die auf dem Zirkel lag, nahm ich gleich im Galopp mit. Nach zwei Runden parierte ich durch, wechselte die Hand und galoppierte erneut an. Auch hier ritt ich Kalzifer wieder über die Stange. Wieder parierte ich durch und galoppierte dann auf dem Mittelzirkel über alle vier Stangen. Kalzifer galoppierte fleißig, und ich hatte Mühe mich bei seinem Schwung im Sattel zu halten. Auch das Verstärken des Galopps an der langen Seite, klappte einwandfrei, auch wenn Kalzifer kurz ins Stolpern geriet.
      Ich parierte durch und trabte leicht, gleichzeitig gab ich dem Hengst die Zügel hin und lobte ihn ausgiebig. Auch Melanie hatte gerade das Training beendet und ritt bereits im Schritt ihre Runden. Damit die beiden Pferde noch etwas raus kamen, ritten wir eine Runde um den Hof zum Abschluss. Jack war bereits fertig und hatte den Schimmelhengst schon zum Putzplatz gebracht. Als Melanie und ich ankamen, war Flavio bereits abgeduscht und mit Jack auf den Weg zurück zur Koppel. Ich übernahm Ékes als sie abgesattelt wurde und duschte sie und Kalzifer zusammen ab.
      Ein kurzer Blick auf die Uhr sagte mir, dass unsere Azubis jede Minute kommen würden, also beeilte ich mich die beiden Pferde auf die Koppel zu führen. Als ich zurück kam, kamen mir auch schon zwei junge Mädels entgegen. Celine, dunkelbraune Haare und 21 Jahre, und Marleen, rote Haare und 18 Jahre, hatten bereits beide ein Praktikum auf unserem Hof hinter sich, dies fand allerdings noch vor dem Umzug, weshalb die Beiden etwas verloren im Eingang standen.
      „Habt ihr gut hergefunden? Wir liegen jetzt ja etwas weiter außerhalb.“, sagte ich lachend und führte Celine und Marleen gleich weiter zu den Koppeln. „Wenn ihr wollt könnt ihr euch gleich aufs Pferd schwingen, das ihr Reiten könnt, weiß ich ja. Furmint und Ostara müsstet ihr ja noch kennen, oder?“, fragte ich während wir zur Koppel gingen, was mir durch ein Nicken bejaht wurde. Ich grinste und freute mich, da mir so auch einiges an Arbeit abgenommen wurde. Schnell halfterte ich Ostara und Furmint auf, und übergab sie dann Celine und Marleen. Während die Beiden die Stuten putzten, bequatschte ich mit ihnen den künftigen Tagesablauf und sagte, welche Pferde sie in Zukunft reiten würden. Neben den beiden Stuten sollten auch Diome und Tiny zu ihren Aufgaben gehören, sowie hin und wieder eins der anderen Pferde, wenn Jack, Mel und ich nicht genügend Zeit hatten. Während ich mich um die Azubis kümmerte, gingen Mel und Jack auf Pipcas und Jewel zusammen ausreiten.
      Um kurz vor 9 Uhr ging es dann in die Halle, da der Himmel begann sich zu verdunkeln und in Kürze der Regen folgen würde. „Fangt schon einmal an im Schritt, ich bau solange noch ein paar Sachen auf:“, rief ich Celine und Marleen zu, bevor ich in der kleinen Kammer verschwand und mit Stangen zurück kehrte. An der langen Seite legte ich drei Stangen schräg auf den dritten Hufschlag, so dass man sie mit einer einfachen Schlangenlinie oder beim Handwechseln über reiten konnte. An der anderen langen Seite baute ich noch ein Cavaletti auf, das später als Gymnastiksprung dienen sollte. „Die Sachen könnt ihr nutzen, ich muss mir jetzt kurz selbst ein Pferd fertig machen und dann komm ich wieder hier her.“
      Schnell holte ich Fekete von der Koppel und putzte kurz über sein ohnehin sauberes Fell, bevor ich ihm den Kappzaum anlegte und die Longe in den mittleren Ring einklinkte. Ich führte ihn so zurück zur Halle und begann dort ihm im Schritt den Hufschlag entlang führte. Marleen und Celine arbeiteten bereits fleißig im Trab mit ihren Stuten und nutzten auch die Stangen mit. Fekete konnte seine Augen kaum von den hübschen Stuten lassen, diese ließen sich von seinem sehnsüchtigen Wiehern aber nicht aus der Fassung bringen. „Treib Furmint weiter voran, die schläft dir fast ein. Und Ostara braucht ein bisschen mehr Abwechslung als Zirkel. Reite ein paar Schlangenlinien, Volten oder Tempowechsel, sonst macht die dir bald dicht.“, rief ich Celine und Marleen zu, während ich Fekete um mich kreiseln ließ. Auch er musste über die Stangen laufen und auch das Cevaletti kam zum Einsatz. Im Galopp rannte er etwas zu schnell drauf zu, konnte sich aber kurz davor noch abfangen und gesetzter Springen. Er war einfach ein Dressurpferd durch und durch. Immer wieder Handwechsel führten dazu, dass der Rapphengst sich fallen ließ und fleißig vorwärts-abwärts lief. Locker ließ ich ihn noch einige Runden traben und parierte ihn dann zum Schritt durch. Marleen und Celine ritten bereits einige Runden im Schritt, weshalb ich vorschlug noch eine Runde um den Hof zu reiten; die dunklen Wolken waren bereits vom Himmel verschwunden.
      Während des kleinen Rundgangs erklärte ich meinen Azubis das Gelände und wo sie die besten Galoppstrecken finden konnten. Wieder am Hof angekommen, zeigte ich den Waschplatz und übernahm dann die beiden Stuten, um sie auf die Koppel zu bringen.
      Währenddessen machte sich Mel mit den beiden Mädchen bekannt und nahm sie als Helfer bei Cressi mit, der heute seinen Reiter das erste Mal im Trab an der Longe tragen sollte.
      Bei mir stand als nächstes Unwritten auf der Liste, mit der ich ins Gelände gehen wollte. Nachdem ich sie geputzt hatte, sattelte ich meine Lieblingsstute schnell und stieg dann auf. Ich ritt den Wiesenweg am Reitplatz entlang und verfolgte dann die Landstraße weiter geradeaus, bis ich in den Wald kam. Dort trabte ich locker an und sorgte mit dem Schulterherein für die tägliche Portion Dressur. Für meine Scheckenstute war das kein Problem, schließlich kannte sie die Übung schon ewig. Fleißig lief die Stute voran, zuckte aber kurz zusammen, als es im Gebüsch raschelte. Jedoch hatte ich sie schnell wieder beruhigt und konnte gemütlich weiter reiten. Als es den Berg hinaufging galoppierte ich die Stute an, welche sofort lospreschte. Weiter im Wald gelangte ich zur Vielseitigkeitsstrecke, wo momentan Jack mit Deci und einem Trainer arbeitete, dieser hatte nämlich am kommenden Wochenende ein Turnier und sollte dafür Top in Form sein. Da ich nicht stören wollte, ritt ich eilig weiter und trabte die Stute ein weiteres Mal an. Ruhig setzte sie sich in Bewegung und trabte den Waldweg entlang. Kurz darauf verließen wir den Wald wieder. Als wir die Straße überquert hatten, und ich wieder in den Feldern war, galoppierte ich Unwritten erneut an. Als wir in die Nähe des alten Bauernhofs kamen, parierte ich zum Schritt durch. Kurz darauf trabte ich wieder an und parierte erst kurz vor der Brücke, die über den Fluss führte, durch. Den übrigen Weg ritt ich im Schritt, denn schon nach zehn Minuten kamen wir wieder am Stall an. Dort nahm ich Unwritten die Ausrüstung ab und duschte sie, wie die anderen Pferde, ab. Melanie und die beiden anderen hatten bereits begonnen, die anderen Pferde zu putzen, mit Cressi hatte nach Melanie alles bestens geklappt.
      Schnell brachte ich die Stute zurück zu den anderen auf die Koppel, bevor ich mir Jumina schnappte und zum Putzplatz führte. Melanie würde mit Story und Celine auf Diome, sowie Marleen auf Tiny noch eine Runde ins Gelände gehen. Ich hingegen holte für Jack noch Fire von der Koppel, da wir zusammen mit dem Trainer noch auf den Springplatz gehen wollten.
      Jack rief gerade an, als ich die Pferde satteln wollte, um mir zu sagen, dass er länger brauchen würde und ich davor noch Csíny longieren könnte.
      Daraufhin packte ich Jumina und Fire mit einem Arm voll Heu in ihre Boxen und holte mir dann den Furioso Hengst von der Koppel. Er sollte ebenfalls an die Longe, allerdings wollte ich mit ihm hauptsächlich Stangenarbeit machen. Geputzt war er in Windeseile und auch der Kappzaum saß schnell an seinem Kopf. Wieder hängte ich die Longe in den mittleren Ring und führte ihn dann in die Halle. Nach dem Aufwärmen begann ich den Hengst über die Stangen zu schicken und auch das Schenkelweichen seitwärts über die Stangen klappte einwandfrei mit ihm. Über die Stangen schnalzte ich immer wieder, damit mein Kleiner auch seine Beine hieb. Im Galopp sprang er erheblich besser über das aufgestellte Cavaletti und gab sich deutlich mehr Mühe bei der Stangenreihe. Wieder durchpariert übte ich noch einmal das Schulterherein im Schritt an der langen Seite und auch das Schenkelweichen ohne Stange klappte. Mit einer Runde um den Hof beendete ich das Training und konnte auf dem Weg sogar Jack einsammeln. Während er Csíny und Deci abduschte und in die Boxen brachte, da die Pferde über Mittag rein kamen, sattelte ich Jumina und Fire, die letzten beiden Pferde für heute. Jack hatte noch genug Zeit, um auch die Stuten in die Boxen zu bringen, dann mussten wir auch schon auf den Springplatz. Während wir im Schritt die Pferde warmritten, rief ich noch bei Melanie an, damit sie wusste, dass die Pferde noch in die Boxen sollten.
      Jumina und Fire wurden schnell warm, aufgeheizt durch die vom Trainer aufgebauten Hindernisse. Nach dem Abgaloppieren, fingen wir an zu springen, erst niedrig, wobei beide Pferde eher mäßig sprangen und man sie kaum passend reiten konnte. Hauptsache Laufen und locker Springen, war die Devise, damit Jumina und Fire warm werden konnten, auch wenn sie lieber sofort auf höchstem Niveau springen wollten.
      Als es endlich in die Höhe ging, wurden die beiden Pferde munterer und man hatte es schwer, sie überhaupt noch in Zaum zu halten. Jumina war flott unterwegs, vor den Hindernissen gab sie noch ein bisschen mehr Gas, um den nötigen Schwung für den Sprung aufzubringen. Nach dem Sprung musste sie leicht abgebremst werden, um das nächste Hindernis nicht zu verpassen. Fire hingegen war kaum zu halten, schließlich konnte er die letzten Wochen auch nicht wie sonst über den Springplatz heizen, da es schlichtweg zu heiß war. Jack hatte keine andere Möglichkeit den Hengst laufen zu lassen, aber dieser war mittlerweile auch so selbstständig, dass es kein Problem darstellte.
      Nach einer guten dreiviertel Stunde beendeten wir das Training und ritten, wie gewohnt, noch eine Runde um den Block. Daran hatten wir, und auch die Pferde, mehr Freude, als auf dem Platz zu kreiseln.
      Als unsere Pferde Frisch geduscht in ihren Koppeln standen und ihr Heu mümmelten, kamen auch Mel, Celine und Marleen auf ihren Pferden eingetrudelt. Ich half beim Verstauen der Ausrüstung, damit die Pferde schnell geduscht werden konnten und dann in ihre Box zum Heu fressen durften.
      Mittlerweile war es auch so heiß, dass Arbeit nicht mehr möglich war. Der Hunger kündigte sich zudem auch noch an, weshalb ich die gesamte Mannschaft zum Essen in mein Haus holte. Gegen Abend würden die Pferde wieder auf ihre Koppeln kommen, da es dann nicht mehr so heiß war.
    • Elii
      Trainingsbericht 31. Dezember 2013 - Military E-A
      21549 Zeichen, von Sammy

      Einheit 1
      Bibbernd schlug ich die Tür von meinem Auto zu, zog mir meine Fellmütze tief ins Gesicht und rannte los, um möglichst schnell in Elii’s warmen Stall zu kommen. Es war erst acht Uhr morgens und der Wind blies mir kalt und erbarmungslos ins Gesicht. Zum Glück würde das heutige Training in der Halle stattfinden!
      Erleichtert schloss ich kurze Zeit später das Tor von Elii’s Stall hinter mir und lief flott in ihr Büro. Da Elii momentan sehr beschäftigt war, begrüßten wir uns nur kurz, bevor sie mich zu meiner heutigen Trainingspartnerin führte: Ostara.
      Die hübsche dunkelbraune Stute sah uns bereits über ihre Boxentür entgegen und brummelte Elii leise zu. Sie legte ihr Maul kurz in Elii’s Hände und riss ihren Kopf ein paar Sekunden später schon wieder in die Höhe, drehte eine Runde in ihrer Box und blieb dann wieder vor uns stehen.
      „Hui ich sehe schon, ein kleines Energiebündel!“, lächelte ich. Ostara war mir auf Anhieb sympathisch.
      „Ja sie hat wirklich Power. Ich möchte sie gern im Military und Springen weiter ausgebildet haben, aber das weißt du ja schon. Ostara braucht extrem viel Bewegung und Aufmerksamkeit. Und vor allem musst du ihr auch Abwechslung bieten, sonst wird sie launisch und fängt an Unsinn zu machen!“, erklärte Elii mir. Ich grinste. Ich hatte seit neustem ein Pferd auf meinem Hof, das fast haargenau auf Ostara’s Beschreibung passte. Somit war ich schon ziemlich gespannt, wie Ostara sich gleich anstellen würde. Elii erkundigte sich noch bei mir, ob ich sonst noch etwas wissen wollte und verschwand anschließend wieder in ihrem Büro. Ich hingegen begab mich in die Sattelkammer und brachte Ostara’s Putzkasten, Bandagen, den Dressursattel, Schabracke und ihre Trense hinaus und deponierte alles vor ihrer Box. Ich hatte beschlossen die schöne Stute im Stall zu putzen, da es draußen wirklich ekelhaft kalt war. Als alles dort lag, wo es hin sollte, betrat ich mit einem Halfter in der Hand Ostara’s Box. Die junge Stute beäugte mich interessiert und schlug übermütig mit dem Kopf. Als ich ein Begrüßungs-Leckerli aus meiner Tasche zog, stand Ostara jedoch solange still, dass ich ihr das Halfter überstreifen und den Strick einhaken konnte.
      „Na komm meine Süße. Wir machen dich schnell fertig und dann darfst du ein bisschen von deiner überschüssigen Energie loswerden!“ Ich führte Ostara auf die Stallgasse und band sie mit zwei Führstricken fest. Dann nahm ich ihr die Stalldecke ab und begann sie zu putzen. Nach knapp zwanzig Minuten glänzte Ostara’s dunkles Fell, ihre Hufe waren ausgekratzt und Mähne und Schweif fielen locker und seidig herab. „Feines Mädchen. Jetzt nur noch kurz satteln und dann kann es endlich losgehen!“, sagte ich fröhlich zu der Stute.
      Nun legte ich ihr die Bandagen, Sattel und Zaumzeug an und rüstete mich anschließend auch noch selbst mir Reithelm, Schutzweste und Handschuhen aus. Gleich darauf führte ich Ostara aus dem Stall und hinüber in die große Reithalle. Flott schloss ich die Hallentür, stellte Ostara auf der Mittellinie auf, gurtete nach und schwang mich anschließend leichtfüßig in den Sattel. Noch bevor ich meine Füße in den Steigbügeln hatte, lief Ostara los.
      „Nein mein Mädchen. So fangen wir gar nicht erst an!“, sagte ich streng zu der Stute, wendete sie und stellte sie wieder an ihre Ausgangsposition zurück. Dieses Spielchen mussten wir noch einige Male wiederholen, bis Ostara schließlich verstanden hatte, dass es ihr überhaupt nichts brachte, zu loszulaufen, bevor ich das Kommando dazu gab. Ich blieb noch ein paar Sekunden regungslos sitzen und dann endlich durfte die aufgeweckte Stute antreten.
      Zunächst wärmte ich Ostara im Schritt und im Trab auf beiden Händen gut auf, indem ich viele Biegungen und Wendungen, wie Zirkel, Schlangenlinien und Volten ritt. Die braune Stute ging fleißig vorwärts, schlug aber ab und an mit dem Kopf und machte sich im Rücken hart. Ich spielte mit den Zügeln, achtete darauf Ostara gut zu beschäftigen und lobte sie fröhlich, als sie sich schließlich fallen ließ. „Sehr gut, meine Hübsche. Jetzt können wir richtig loslegen!“, sagte ich zu der Schönheit.
      Im Military waren die Anforderungen in Dressur und Springen gegenüber den Spzialklassen oft geringer, doch in Klasse E und A blieb noch alles gleich. Selbst Klasse L wies noch keine großen Unterschiede auf – allerdings wurde bei Vielseitigkeitsturnieren mehr auf Gehorsam und Durchlässigkeit des Pferdes als auf spektakuläre Gänge und Versammlung wert gelegt.
      Unsere drei Schwerpunkte waren heute das Rückwärtsrichten, Viereck verkleinern und vergrößern und schließlich die Vorhandwendung. Der Rest sollte eigentlich ein Kinderspiel werden.
      Ich beschloss mit dem Halten zu beginnen. Die Schwierigkeit hierbei war nicht, das Pferd zum Stehen zu bringen, sondern die, dass es geschlossen anhielt und nicht schief und krumm da stand. Diese Übung gehörte zu den Grundlektionen und verbesserte ganz nebenbei auch die Durchlässigkeit des Pferdes. Ich ritt Ostara im Schritt die Mittellinie hinunter und gab ihr dann mit einer ganzen Parade das Signal zum Halten. Die hübsche Stute reagierte sofort und stand auch so gerade, dass ich zufrieden war. Dies wiederholte ich nun an den verschiedensten Punkten der Bahn und trabte anschließend im Mitteltrab an. Ostara lief wieder eifrig los, doch als ich ihr diesmal das Kommando zum Stehen gab, geriet der Tempowechsel ein wenig holprig. „Konzentrier dich Süße, du sollst nicht rennen, sondern auf meine Hilfen achten, hörst du?“, fragte ich die braune Stute.
      Das nächste Mal begann ich Ostara bereits ein wenig früher und auch deutlicher auf das Kommende vorzubereiten und wir kamen ohne Schwierigkeiten zum Stehen. Allerdings stand die Stute nun nicht gerade, sondern hatte ein Hinterbein seitwärts gestellt. Ich tippte sie mit der Gerte an, bis sich ordentlich da stand. Das wiederholten wir dann solange, bis Ostara verstanden hatte, worauf es mir ankam. Als nächstes standen nun die Übergänge auf dem Programm. Schritt- Trab- Übergänge hatten wir heute bereits zur genüge gemacht, nun wollte ich sehen, wie sich die schöne Stute im Galopp anstellte. Ich trabte erneut an, stellte Ostara leicht nach innen, legte den äußeren Schenkel eine Handbreit hinter den Gurt und ließ sie damit angaloppieren. Ostara sprang sofort fleißig an und lief mit langen, gleichmäßigen Galoppsprüngen um die Bahn. Soweit so gut. Nachdem auch das Durchparieren in den Trab gut klappte, war diese Einheit erst einmal beendet. In der nächsten Klasse würden dann die Schritt-Galopp-Übergänge für den einfachen Wechsel hinzukommen.
      Ich ließ die Zügel lang und ritt Ostara ein paar Minuten so durch die Halle, damit die Stute sich kurz entspannen konnte, bevor es an die heutigen Knackpunkte ging.
      Als erstes stand das Rückwärtsrichten auf dem Programm. Dazu stieg ich erst einmal ab und legte eine Hindernisstange ca. eine Pferdelänge vom Hufschlag entfernt parallel zur Bande auf den Boden. Diese würde mir später als Begrenzung dienen, da es auch beim Rückwärtsrichten wichtig war, dass das Pferd gerade nach hinten lief.
      Dann nahm ich die Zügel über Ostara’s Hals und stellte mich vor die Stute. Zuerst wollte ich nämlich sehen, was Ostara am Boden schon konnte und sie außerdem mit dem Kommando „Back“ vertraut machen, um ihr das Rückwärtsrichten unter dem Sattel zu erleichtern. Als erstes begann ich damit, leicht am Ende der Zügel zu wackeln. Zusätzlich gab ich mein Stimmkommando und tippte Ostara leicht mit der Gerte an die Brust. Die braune Stute schien zunächst etwas verunsichert, doch schließlich verlagerte sie ihr Gewicht nach hinten. Sofort stellte ich sämtliche Bewegungen ein und lobte die Hübsche. Nach und nach konnte ich meine Hilfengebung immer mehr einschränken, bis Ostara zurücktrat, wenn ich nur mein Stimmkommando gab und dazu auf ihre Brust zeigte. Sie lernte wirklich unglaublich schnell!
      Ich strich ihr über das samtweiche Maul und schwang mich wieder in den Sattel. Nun war es an der Zeit, das Ganze auch mit mir auf ihrem Rücken zu üben. Da es mir zunächst einmal egal war, wie Ostara rückwärts ging, wählte ich eine Seite der Bande, an der ich keine Stange als Begrenzung bereitgelegt hatte. Ich ließ die hübsche Stute halten, nahm die Zügel an, hob mich ein wenig aus dem Sattel und sagte: „Back!“. Ostara blieb erst einmal verunsichert stehen, doch die vorherige Übung zum Weichen des Drucks und das vertraute Stimmkommando schienen ihr zu helfen und sie machte einen zögerlichen Schritt nach hinten. Sofort ließ ich die Zügel lang und lobte die braune Stute. Nun ging es stetig voran – da Ostara jetzt verstanden hatte, was von ihr verlangt wurde, ging sie schon bald flüssig eine Pferdelänge rückwärts. Also mussten wir nun nur noch daran arbeiten, dass sie gerade zurückging. Ich ritt im Schritt in meine improvisierte Gasse und ließ Ostara an deren Ende halten. Dann gab ich wieder die Hilfen zum Rückwärtsgehen. Da die Stute diesmal von beiden Seiten begrenzt war, kamen wir schön gerade am Ende der Stange wieder zum Stehen. Nun dehnte ich das Rückwärtsgehen immer ein Stückchen weiter aus, bis Ostara auch nach der Stange weiterhin gerade lief. Als ich schließlich zufrieden war, lobte ich die braune Stute überschwänglich. Dann stieg ich ab, verräumte die Stange und steckte Ostara ein Leckerchen zu, bevor es mit dem Training weiter ging.
      Die folgende Lektion- Viereck verkleinern und vergrößern übte ich auch erst wieder vom Boden. Da Ostara bereits Schenkelweichen konnte, war diese Übung jedoch schnell beendet und ich konnte wieder aufsteigen. Nun ritt ich die Stute im Schritt die kurze Seite hinunter und stellte sie bereits in der Ecke nach außen. Dann legte ich den äußeren Schenkel an, den hintern eine handbreit zurück und ließ Ostara bis zur Mittellinie vorwärts-seitwärts treten. Dabei achtete ich besonders darauf, dass die Stute auch die Hinterhand gut mitnahm. Kurz vor E stellte ich Ostara gerade, ritt eine Pferdelänge geradeaus und ließ sie anschließend wieder zum Hufschlag hin seitwärts gehen. Gleich darauf wiederholten wir das Ganze auch auf der anderen Hand und schließlich im Trab.
      Als nächste und letzte Lektion für heute stand nun die Vorhandwendung an. Da Ostara so gut auf meine Schenkelhilfen reagierte, beschloss ich, diese Übung direkt vom Sattel aus zu versuchen. Ich parierte Ostara eine Pferdelänge vom Hufschlag entfernt zum Halten durch und ließ sie erst einmal kurz ruhig stehen. Dann stellte ich sie in Richtung Bande, drückte den äußeren Schenkel an und legte den inneren verwahrend zurück. Die Schwierigkeit bei der Vorhandwendung lag darin, das Pferd nicht einfach im Kreis herumlaufen zu lassen, sondern jeden einzelnen Tritt heraus zu reiten – sodass die Hinterhand sich um die Vorhand herumbewegte. Ostara hatte schnell verstanden, wie sie sich verhalten sollte und so konnten wir das Training kurz darauf beenden. Ich strich der hübschen Stute liebevoll über die Nase, versorgte sie und verabschiedete mich noch kurz von Elii.

      Einheit 2
      „Guten Morgen Ostara du Hübsche! Alles bereit für das nächste Training?“, fragte ich die schöne braune Stute fröhlich. Es war zwar eisig kalt draußen, doch immerhin schien die Sonne und der Boden war nicht gefroren. Eigentlich sehr gute Voraussetzungen für unser heutiges Gelände-Training. Ich meldete mich bei Elii und besprach mit ihr noch kurz das Training für Èkes, eine andere ihrer Stuten, die ich bald trainieren sollte. Dann legte ich mir wie immer die Ausrüstung für Ostara zurecht und holte die braune Stute aus ihrer Box. Diesmal hatte ich den Dressursattel gegen einen Vielseitigkeitssattel und die Bandagen gegen Gamaschen eingetauscht. Außerdem lag ein Vorderzeug bereit. Ostara schlug übermütig mit dem Kopf, als ich sie aus ihrer Box holte und tänzelte auf der Stelle, während ich sie anband. „Okay ich sehe schon, du bist heute sehr gut drauf. Spar dir deine Energie aber lieber für die Geländestrecke meine Hübsche“, riet ich ihr lachend, während ich ihr kastanienbraunes Fell auf Hochglanz brachte. Nachdem ich ihre Hufe ausgekratzt, die Mähen gekämmt und den Schweif verlesen hatte, machte ich mich flott ans Aufsatteln. Es wurde ja mittlerweile schon recht früh dunkel, und ich hätte gern noch ein weiteres von Elii’s Pferden trainiert.
      Kaum zehn Minuten später führte ich Ostara aus dem Stall, gurtete nach, ließ die Steigbügel herunter und schwang mich in den Sattel. Sofort begann Ostara wieder herumzutänzeln und mit dem Kopf zu schlagen. „Brr Mädchen, wir fangen ganz langsam an, aber keine Sorge, du darfst heute richtig arbeiten!“, lachte ich, zog den Reißverschluss meiner Jacke noch höher und ritt dann im Schritt vom Hof. Ostara war ziemlich aufgekratzt und zuckte bei jedem Geräusch zusammen. Also nahm ich die Zügel ein wenig kürzer und begann bereits auf dem Weg zur Geländestrecke, Ostara zu lockern und zu beschäftigen. Nach und nach merkte ich, wie die junge Stute begann sich zu konzentrieren. Sie wurde weicher im Maul und schritt nun einigermaßen gelassen den Weg entlang. Ich klopfte ihr den glänzenden Hals und kurze Zeit später hatten wir auch schon den Anfang von Elii’s Militarystrecke erreicht. Nun begann ich Ostara auch im Trab und im leichten Galopp aufzuwärmen, bevor es ans Springen ging. Anschließend rief ich mir den Plan der Geländestrecke nochmals in Erinnerung. Es gab ein paar Hindernisse, die ich mit Ostara üben wollte, bevor ich sie die gesamte Strecke springen ließ. Also machte ich mich im leichten Galopp zu unserer ersten Trainingsstätte auf. Ostara war nun gut an meine Hilfen gestellt, schielte jedoch immer wieder zu den Hindernissen hinüber, an denen wir vorbeikamen. Ich freute mich schon wahnsinnig darauf, mit der energiegeladenen Stute zu springen!
      Als wir endlich am ersten Hindernis meines Trainingsprogramms ankamen, ließ ich Ostara erst einmal von jeder Seite um das Hindernis herumgehen. Es handelte sich nur um einen einfachen Baumstamm. Dieser lag jedoch am Anfang eines Abhangs, den die junge Stute gleich nach der Landung hinunter laufen musste. Am Ende des Abhangs war ein zweiter Baumstamm aufgebaut. Mit diesem lockerte ich Ostara, da ich sie nicht gleich die ganze Kombination gehen lassen wollte. Sie sollte sich zunächst ein wenig einspringen. Nachdem wir ein paar Mal von beiden Seiten über den Stamm gesprungen waren, freute ich mich noch mehr auf das nun folgende Training. Ostara war unglaublich leistungsbereit und ging selbstbewusst an den Sprung heran. Ich lobte die braune Stute und ritt im Trab den Hügel hinauf. Dort wendete ich mein Stütchen, galoppierte sie gesetzt an und ritt gerade auf den ersten Baumstamm der Kombination zu. Dabei achtete ich darauf, dass Ostara in einem ruhigen, gut händelbaren Tempo lief, da ich nicht wusste, wie sie auf den Abhang auf der anderen Seite des Hindernisses reagieren würde. Jetzt in Klasse A beziehungsweise den ein-Sterne-Vielseitigkeiten war hinter dem Hindernis noch Platz für die Landung und einen Galoppsprung, bevor es abwärts ging, doch später würde nach dem Hindernis direkt das Gefälle beginnen.
      Ostara reagierte gut auf meine Hilfen und so kamen wir genau passend an den Sprung. Die hübsche Stute hob sich in die Luft und setzte sauber über den Baumstamm. Auch das bergab galoppieren klappte recht gut, auch wenn ich die übermütige Stute ein wenig mehr zurückhalten musste, damit sie nicht unkontrolliert hinunter rannte. Nachdem auch der zweite Sprung gut geklappt hatte, sprang ich das Hindernis kurzerhand auch von der anderen Seite. Diesmal musste Ostara also bergauf galoppieren und erst dann den zweiten Sprung nehmen. Da auch dies auf Anhieb klappte, konnten wir uns der nächsten Schwierigkeit widmen. Diesmal handelte es sich um einen Wassersprung. Beziehungsweise musste Ostara normal durch das Wasser laufen und dann hinausspringen. Die junge Stute schnaubte das stille Wasser mit geblähten Nüstern und gespitzten Ohren an und tänzelte seitwärts, als ich sie im Schritt hinein reiten wollte. „Na komm Süße, Wasser beißt nicht und das weißt du auch. Ich bin so froh, dass hier nichts gefroren ist, da müssen wir diesen Sprung jetzt auch üben!“ Mit viel Überzeugungskraft schaffte ich es schließlich, Ostara in das Wasser zu bekommen. Die Stute zauderte kurz, doch als sie merkte, dass es nicht tief war, wurde sie mutiger. Also begann ich auch im Trab und Galopp in das Wasser hineinzureiten, bis Ostara nicht einmal mehr zögerte.
      „Feines Mädchen!“, lobte ich sie überschwänglich, bevor ich das Wasser erneut anritt und diesmal auch den Aussprung über einen niedrigen Holzstapel nahm. Da Ostara bisher so gut mitarbeitete und dies die zwei Hindernisse gewesen waren, die mir am meisten Sorgen bereitet hatten, beschloss ich die Strecke nun einmal ganz zu springen. Ich ritt Ostara also im lockeren Trab zurück zum Start, stellte die junge Stute auf und galoppierte dann an. Ich hatte damit gerechnet, gelegentlich ein paar Trab-Passagen einlegen zu müssen, da wir ja jetzt schon viel trainiert hatten, doch Ostara erstaunte mich wieder einmal. Sie war zwar nicht mehr zu aufgedreht wie zuvor, doch sie bewältigte die Strecke scheinbar mühelos und lief frisch vorwärts. Die junge Stute setzte so problemlos über die Hindernisse, als wären sie gar nicht vorhanden und als sie selbst am Wasser nicht zögerte, war ich vollends begeistert.
      Eine halbe Stunde später kehrten wir auf Elii’s Hof zurück und ich umsorgte Ostara noch eine Weile. Nun war das Training für die Klasse A im Military beinahe beendet!

      Einheit 3
      „Mann ist das ein Sauwetter!“, schimpfte ich verärgert. Heute stand das letzte Training mit Elii’s Stute Ostara auf dem Plan. Die letzten Tage hatten wir vor allem an der Ausdauer der hübschen Stute gearbeitet, sodass unser Training nun bis auf das Parcoursspringen abgeschlossen war. Da Ostara jedoch geradezu über sämtliche Hindernisse flog, die ich ihr zeigte, hatte ich keinerlei Bedenken, dass wir heute Schwierigkeiten haben würden. Die Hindernisse waren nur bis zu 1,15 Meter hoch und bis zu 1,40 Meter breit. Aber so wie das Wetter aussah, mussten wir unser Training heute in der Halle abhalten. Es war kalt und vom Himmel fiel dichter Schneeregen. Meine Scheibenwischer liefen auf Hochtouren und ich hatte trotzdem Mühe, etwas zu erkennen. Erleichtert atmete ich auf, als ich endlich Elii’s Hof erreichte. Ich war bereits ziemlich spät dran, also würde ich mich mit dem Vorbereiten von Ostara beeilen müssen. Flott parkte ich mein Auto, zog mir meine Mütze tief ins Gesicht und rannte über Elii’s Hof zur Halle. Dort baute ich eilig einen Parcours auf und lief dann zum Stall. Drinnen herrschte gemütliche Ruhe. Da Elii heute nicht hier war, ging ich direkt zu meinem hübschen Trainingspferd, begrüßte sie kurz und holte dann die Ausrüstung.
      „So meine Schönheit, heute müssen wir uns ein bisschen beeilen! Aber das bekommen wir schon hin“, sagte ich zu der Stute, während ich sie aus der Box führte und mit kräftigen Strichen ihr Fell bürstete. Anschließend sattelte ich die braune Stute auf, zog ihr liebevoll den schwarzen Schopf aus dem Stirnband des Kopfstücks und legte ihr dann eine Decke über. Die sollte sie vor dem widerlichen Wetter schützen, bis wir in der Halle waren. Draußen zog ich angeekelt den Kopf ein und lief mit Ostara im Eilschritt zur Reithalle. Dort angekommen, schloss ich erleichtert die Türe, nahm Ostara die Decke ab und schwang mich in den Sattel. Als die junge Stute die Hindernisse erblickte, begann sie sofort wieder auf der Stelle zu tänzeln. „Ja ich weiß, ich freue mich auch darauf, wieder zu springen, aber erstmal müssen wir dich aufwärmen meine Süße!“, sagte ich lachend. Da wir die letzten Tage nur Ausdauertraining gemacht hatten, war es nun eine willkommene Abwechslung wieder zu springen. Ich wärmte Ostara im Schritt und Trab zwischen den Hindernissen auf und ließ sie schließlich im Arbeitstempo angaloppieren. Statt sie jedoch zum ersten Sprung hinzuführen, ritt ich weiter nur um die Hindernisse herum, da ich wollte, dass Ostara aufmerksam blieb und nicht versuchte, über das nächstbeste Hindernis zu springen. Schließlich ließ ich die Stute über ein paar niedrige Hindernisse setzen und klopfte ihr anschließend lobend den Hals. Nun konnten wir uns an die Sprünge der Klasse A wagen. Ostara spielte aufgeregt mit den Ohren und erwartete meine Hilfen. Allmählich begann sie, ihre ganze Energie in die richtigen Bahnen zu lenken. Ich ließ die junge Stute ein wenig Tempo zulegen und ritt auf einen Steilsprung zu. Ostara flog mit eng angewinkelten Vorderbeinen darüber und ich wendete sie sofort in Richtung eines Oxers. Sie durfte nun noch einen Tick schneller werden und schon segelten wir über das Hindernis. So ging es durch den ganzen Parcours hindurch ohne dass wir irgendwelche Probleme gehabt hätten. Nur an der zweifachen Kombination stockte Ostara kurz – wohl weil sie solch eng stehende Hindernisse nicht gewohnt war. Dies war jedoch auch das einzige Hindernis das ich nochmal einzeln mit ihr sprang, dann beschloss ich das Training für heute zu beenden. Ostara hatte sich toll geschlagen und war nun absolut bereit für Turniere der Klasse A. Ich ritt die braune Stute gut trocken, versorgte sie und hinterließ eine Nachricht für Elii:
      „Liebe Elii,
      herzlichen Glückwunsch, deine Ostara ist nun im Military auf die Klasse A trainiert. Ich bin mir jedoch sicher, dass sie das Potenzial zu mehr hat. Ostara hat immer sehr gut mitgearbeitet, allerdings war sie zuweilen ein wenig übereifrig. An den Dressurlektionen solltest du noch ein wenig mit ihr arbeiten und ab und an mit ihr durch Wasser laufen.
      Viel Erfolg euch beiden weiterhin,
      liebe Grüße
      Sammy“
    • Elii
      Tierarztbericht 25.04.2014
      2836 Zeichen, von Eowin

      Mein Wagen rumpelte über das Pflaster und ich stieß mir prompt den Ellenbogen an, den ich vollkommen lässig auf das offene Fenster gelegt hatte. Die Sonne schien unbarmherzig auf mich herab und unerwartet dessen saß ich im Auto – wie immer natürlich mit Pulli, sodass mir wirklich erbärmlich warm war.
      Ich war heilfroh, als ich auf dem Hof von Eli angekommen war und mein Auto parken konnte – denn zu allem Unglück war meine Klimaanlage kaputt. Wie immer. Wenn so etwas war, dann kam immer alles auf einmal.
      Während mir eine hübsche junge Frau bereits entgegen eilte, pellte ich mich etwas ungeschickt aus meinem Pulli und ließ ihn auf den Beifahrersitz fallen. Mit einem Ausdruck der Erleichterung schwenkte ich die Arme hin und her, um mich zu akklimatisieren, dann begrüßte ich die junge Frau.
      Sie war sehr herzlich und bat mich direkt, mit auf die Stallgasse zu kommen. Dort angekommen stellte ich schnell fest, dass meine Patientin bereits bereit stand. Es war eine schöne, langbeinige Stute mit einem feinen Köpfchen und von schöner, dunkelbrauner, satter Farbe.
      Ich begrüßte die Kleine, indem ich ihr sanft über den Hals strich, während Eli mir erklärte, was zu tun sei.
      Die Furioso North Star Stute sollte auf einer Prämierung vorgestellt werden und brauchte den hierfür nötigen Tierärztlichen Check.
      Zugegeben war ich erleichtert, dass dies keiner der Besuche von Verletzten und Notfällen war.
      Frohen Mutes und voller Motivation trat ich an die Stute heran und begann mit der Kontrolle. Zunächst überprüfte ich die Farbe der Schleimhäute und dann, ob das Blut schnell genug wieder ins Gewebe floss, nachdem man es durch leichten Fingerdruck hinaus gedrückt hatte.
      Anschließend überprüfte ich Augen und Nüstern auf Ausfluss und den Pupillenreflex, doch ich konnte keinerlei bedenkenerregende Faktoren erkennen.
      Daraufhin tastete ich ihr Muskeln und Gelenke nach Anomalien ab. Vorne rechts hatte sie ein kleines Überbein, was aber keinen Mangel darstellte. Ein großer Prozentsatz aller Pferde hatte heutzutage ein Überbein.
      Ich konnte keine warmen Stellen und Knötchen finden, alle Gelenke waren trocken und klar. Nun konnte ich also die Hufe mit einer speziellen Zange auf empfindliche Stellen untersuchen, doch Ostara schlug nicht an.
      Zu guter Letzt hörte ich mit dem Stethoskop ihre Lunge ab und überprüfte Atemfrequenz und Puls.
      Dann ließ ich mir die Dunkelbraune noch einmal vorlaufen, doch auch in ihrem Bewegungsablauf ließ sich nichts Sonderbares feststellen.
      Nachdem Eli die Stute wieder angebunden hatte, meinte ich zu ihr: „Herzlichen Glückwunsch, deine Stute ist vollkommen fit. Der Prämierung steht somit absolut nichts im Weg! Ich wünsche euch viel Glück!“
      Dann verabschiedete ich mich und ließ die beiden alleine, nachdem ich mich wieder in mein viel zu warmes Auto gepellt hatte.
    • Elii
      Hufschmiedbesuch 27. April 2014
      945 Zeichen, von angy

      Heute ging ich zu Elii die eine Stute zum Ausschneiden und Feilen in Auftrag gestellt hatte. Ich brauchte nicht lange und kam am Hof munter an. Elli hatte ihre Furioso Stute bereits am Putzplatz stehen. „Hallo, ich bin Angy. Ich sollte Ostaras Hufen ausschneiden und feilen!“, stellte ich mich der jungen Züchterin vor. Dann machte ich mich mit der dunkelbraunen Stute bekannt. Die Stute schien neugierig zu sein. Ostara war gut trainiert und sah auch sehr zielstrebig drein. Ich begann mit dem linken Vorderhuf. Aus reiner Routine begutachtete ich die Festigkeit der Hufe. Ostara besaß gute Hufe. Nun begann ich mit dem Kürzen der Hufe. Nach dem ich den Huf gekürzt hatte, feilte ich sie wieder rund. Auch die Hufen der Hinterhand kürzte ich und feilte diese wieder rund. Nach ungefähr einer halben Stunde war ich fertig. Ich ließ Ostra noch vorführen, um zu sehen ob alles gut war. Da alles in Ordnung war, machte ich mich wieder auf den Weg.
    • Elii
      Trainingsbericht 23. Juni 2014 -- Springen A-L
      6017 Zeichen, von jojomaus

      Es freute mich das ich mit meinem Beruf soweit herum komme, mein nächster Weg führte mich nämlich zu Elli und ihrem schönen Anwesen. Hier sollte ich die Furioso North-Star Stute Ostara im Springen auf Klasse L bringen. Nach kurzem suchen fand ich Elli und wir begrüßten einander, dann bat ich um eine kleine Führung, während dieser kamen wir in ein angenehmes Gespräch und ich erfuhr nicht nur einiges über die zu trainierenden Stute. „Hier ist sie, ihren Namen erhielt sie übrigens von der germanischen Frühlingsgöttin.“ Elli hakte den Führstrick ein und führte die Stute zum Putzplatz. Dort durfte ich sie mit der Bürste ein wenig verwöhnen, wurde aber nervös als es ihr zu lange dauerte. Ich nutzte die Zeit um mir zu überlege welchen Parcours ich für sie nehmen sollte. „Bist du soweit?“, fragte Elli mit dem Sattel und Zaumzeug in der Hand. „Kleinen Moment ich muss nur noch die Hufe machen.“ Ich versuchte Ostara zu beruhigen ehe ich ihr die Hufe säuberte. Mit leichter Ungeduld ließ sie es über sich ergehen. Dann bereiteten wir die Stute zusammen für das Training vor. Noch musste die hübsche dunkelbraune sich aber noch in Geduld üben, da der Parcours noch aufgebaut werden musste. Elli ging mir dabei wieder zur Hand und erklärte mir nebenbei wie sie ihre Stute sonst trainierte. Das Training sollte in der Reithalle stattfinden, um Ablenkungen so gut es ging zu vermeiden. Zuerst bauten wir die Gymnastikreihe auf und dann den Parcours, dort fand man eine Dreifache Kombination in Form von einem Steilsprung, Oxer und wieder einem Steilsprung. Ebenso dabei waren ein Wassergraben und eine Zweifache, bestehend aus einer Mauer und einem Kreuzsprung. Die Höhe war für den Anfang auf A-Niveau und würde nach dem Aufwärmen auf einer Höhe zwischen 1,10m und 1,20m gestellt werden. Während Elli sich gespannt auf die Zuschauertribüne begab erlöste ich Ostara vom warten und führte sie zur Halle, in der Zeit flüsterte ich ihr schmeichelnde Worte ins Ohr. Nach dem schließen der Hallentür stieg ich in den Sattel und ritt einige Zeit lang in der Halle herum. Das sollte einmal zum Aufwärmen sein, zum anderen sollte sich Ostara an die Hindernisse gewöhnen und wir mussten uns natürlich aufeinander einstimmen. Sie ließ sich angenehm sitzen und zeigte allerhand Vorwärtsdrang, den ich ihr auch gewährte. Zum weiterem warm werden nutze ich die freie Fläche in der Halle, auch zwischen den Hindernissen, und ritt Handwechsel auf gebogenen Linien, Rückwärtsrichten, sowie Übergänge der Gangarten und Tempiwechsel. Erst sobald Ostara locker und geschmeidig lief und mit Anlehnung am Zügel begann ich mit den Gymnastiksprüngen. Diese waren niedrig gehalten, doch man spürte das die Stute noch hoch hinaus wollte. Allmählich zog es sie zu den Hindernissen und war nur noch schwer zurück zuhalten. Nach einer Galopprunde visierte ich auch schon das erste Hindernis an. Die Stute sprang zu Zeitig ab, was bei dieser Höhe und dem Hindernis allerdings trotzdem zu meistern war. So das wir unschön aber ohne zu reißen drüber kamen. Das hieß für mich noch einige Probesprünge um mich besser auf Ostara einstimmen zu können. Nachdem ich mich mit ihr sicherer fühlte und den Galoppsprung von meiner Schülerin besser einschätzen konnte, gab ich Elli das verabredete Zeichen die Hindernisse höher zu stellen, was wir gemeinsam auch schnell schafften. Die Furioso North-Star Stute musste in der Zeit kurz an der Bande warten, ehe ich wieder im Sattel war. Nach einer weiteren Gymnastikreihe ging es daran sich an die neue Höhe zu gewöhnen. Das Springen mit ihr war angenehm und die war mit vollem Einsatz mit von der Partie, meine Einwirkungen waren nur gering, wurden aber sofort angenommen. Da die Zweifache ihr keine Probleme bereitete gingen wir zu der Dreifachen über, Welche in der Mitte einen Oxer aufwies. Ich musste alles genau timen, damit die Geschwindigkeit und der Absprung genau passten, was mit dem Leistungswillen der Stute aber auch keine großen Probleme mit sich brachte. Osatara stand super an den Hilfen und ließ sich leicht korrigieren so das wir es in einem Zug und ohne Probleme schafften. Ich lobte sie überschwänglich und beobachtete amüsiert ihr Ohrenspiel. Fehlte nur noch der Wassergraben. Im Schritt führte ich sie an diesen heran und ließ ihr Zeit alles zu beschnuppern und Vertraut mit ihm zu werden. Danach ritt ich ihn ganz gewohnt an. Ostara spannte sich an und machte Anstalten des Weigerns, welche ich mit gekonntem treiben und ruhiger Stimmer aber ausmerzen konnte. Sauber setzten wir über, landeten aber zu kurz und demnach im Wasser. Ostara erschreckte sich und ich hatte erst einmal zu tun sie wieder zu beruhigen. Anschließend begann ich wieder von vorne, sie durfte sich erst mit dem Wassergraben vertraut machen, scheute diesmal aber wieder leicht vor dem Wasser. Ich blieb die ruhe selbst und machte ihr so gut ich konnte klar das Angst nicht nötig war. Nachdem wir einmal durch das Wasser geritten waren, steuerte ich einige leichtere Hindernisse an, bevor ich gleich im Anschluss den Wassergraben anritt. Ich spürte wieder ein Zögern, welchem ich aber entgegenhielt und Ostara setzte mit einem hohem und weitem Sprung über. Sie hatte zwar auf das Wasser geschielt, hatte sich das fette Lob meinerseits aber voll auf verdient. Zum Abschluss ging ich noch einmal den ganzen Parcours ab und lobte die Stute nach der Dreifachen Kombi und dem Wassergraben besonders. Somit hatten wir im Springen das L-Niveau erfolgreich gemeistert. „Ich dachte schon jetzt ist alles aus mit dem Wassergraben nach diesem heftigem Scheuen, und ich muss mit vielem langen üben ihr den Schrecken wieder ausmerzen. Aber du hast es noch geschafft.“, empfing mich Elli am Hallentor. „Nicht der Rede wert, es sah wohl schlimmer aus als es war. Sie hatte sich nur ein bisschen erschreckt. Aber du solltest vorsichtshalber den Wassergraben weiter üben, damit sie noch sicherer wird.“ Nachdem wir zusammen Ostara versorgt hatten verabschiedete ich mich herzlich von den beiden und machte mich auf zum nächsten Termin.
    • Elii
      Pflegebericht 16. Juli 2014 - Teilnahme an der SK 424
      2343 Zeichen

      Ostara stand gelassen neben mir während ich nervös mein Outfit zurecht rückte. Ich hatte das Glück die schöne Furioso North Star Stute von Elii auf der Stutenkörung für Warm -und Vollblüter vorstellen. Ich beobachtete gerade wie Occulta mit ihrer Stute Iskierka aus der Halle ritt und machte Ostara durch eine halbe Parade aufmerksam und ritt als der Sprecher mich aufrief zur Halle. Als dir Richter ihr Zeichen gaben ritt ich in die Halle und trabte an als Ostara den Hallenboden berührte. Beim X ließ ich Ostara durch eine Ganze Parade anhalten, ich grüßte die Richter und trabte anschließend erneut an. Vor den Richtern bog ich auf die rechte Hand ab beim A gab ich eine halbe Parade und ließ Ostara anschließend angaloppieren. Ich lenkte sie auf einen Zirkel und strich auf der offenen Seite den äußeren Zügel über. Dann ließ ich Ostara ganze Bahn gehen, vor den Richtern parierte ich aus dem Galopp in den Schritt durch und wechselte nach einer halben Bahn durch die ganze Bahn. Auf der Linken Hand hielt ich beim B an und ließ Ostara drei Schritte rückwärts richten, aus dem Rückwärtsrichten trabte ich an und saß aus. Ich ließ Ostara einen Mittelzirkel laufen und galoppierte sie nach einer halben Runde an Ostara galoppierte sehr schön rund und ließ sich leicht stellen. Dann parierte ich Ostara durch und zeigte ihr die Trabstangen die an der langen Seite lagen, danach trabte ich sie an und bog ab bevor Ostara normal auf der ganzen Bahn weiter laufen konnte. Ostara spitzte die Ohren und trabte in schöner Manier ohne einmal anzuschlagen hinüber. Danach parierte ich Ostara durch und ließ sie am langen Zügel eine Halbe Bahn gehen. Währenddessen wurde ein kleiner Springparcours aufgebaut mit vier kleinen Hindernissen aufgebaut, ich ließ Ostara angaloppieren und steuerte auf den ersten Sprung zu. Ostara spitzte die Ohren und zog an, wir flogen förmlich über das erste Hindernis und obwohl ich nicht die beste im Springen war machte es mit Ostara richtig Spaß. Als wir dem Parcours absolviert hatten parierte ich Ostara durch und ritt auf die Gerade in Richtung der Richter. Beim X parierte ich in den Stand durch und grüßte zum Abschluss die Richter, dann ritt ich aus der Halle und stieg dort ab. Ich lockerte den Sattelgurt und tauschte ihre Trense gegen ein Halfter. Während Ostara etwas graste wartete ich auf unser Ergebnis.
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  • Album:
    2.0 Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    20 Juli 2015
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  • Rufname: --
    geboren: März 1992

    von: Braaki -- Furioso-North Star
    aus: Ojena -- Furioso-North Star

    Rasse: Furioso-North Star
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Dunkelbrauner
    Stockmaß: 164 cm

    Beschreibung:
    Die junge Ostara besitzt einen unheimlich hohen Bewegungsdrang, weshalb sie es kaum in der Box aushält. Sie benötigt ständig Aktion und Aufmerksamkeit, was die Arbeit mit ihr nicht allzu einfach macht. Da sie ihre Kraftreserven voll ausnutzt, eignet sie sich hervorragend für lange Ritte im Gelände. Auch auf dem Platz macht sie eine gute Figur, sobald man sie gelockert hat und ihr ausreichend Abwechslung bietet.
    Ostara erhielt ihren Namen von der germanischen Frühlingsgöttin.

    Ersteller: Elii
    Besitzer: Elii
    Vorkaufsrecht: Elii

    Military A -- Springen L -- Distanz S


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    Gewinnerin [SK 424] Stuten mi Abzeichen


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    Gewinnerin BSW 369
    Gewinnerin ZSW 370
    Gewinnerin BSW 3

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    3. Platz 146.Distanzturnier
    1. Platz 153. Distanzrturnier
    2. Platz 156. Distanzturnier
    2. Platz 275. Springturnier
    3. Platz 200. Team-Distanzturnier
    1. Platz 212. Distanzturnier

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    3. Platz 66. SdM-Wahl
    3. Platz 67. SdM-Wahl

    offizieller Hintergrund