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Rajandra

Origini ♣

Origini ♣Rufname: GiniGeburtsdatum: *17.09.1996Stockmaß: 1,55 mFellfarbe: MausgrauAbzeichen: v.l. weißer StiefelGesundheit: gesund und gepflegtMutter: Liana | TinkerVater: Odem | TinkerRasse: TinkerGeschlecht: StuteGekört: neinNachkommen: //Origini ist eine vielseitige Stute, die sowohl geritten wird, als auch vor der Kutsche geht. Die Mausgraue wird viel vor der Kutsche eingesetzt und macht sich dann total super, denn dann ist sie in ihrem Element und man merkt ihre Freude daran. Unter dem Sattel weiß sich Origini immer zu benehmen und macht keine Probleme. Beim Ausreiten ist sie immer etwas flotter unterwegs und zeigt ihre Verlässlichkeit mit ihrer Trittsicherheit und Gelassenheit. Origini ist das perfekte Lernpferd, für Anfänger wie auch Profi, doch sie braucht immer eine konsequente Hand. Die Stute ist ein typischer Tinker, liebevoll aber sie kann doch auch sehr stur sein und ihren eigenen Willen haben. Sie ist durchaus auch für Anfänger geeignet allerdings sollte dieser ihr nicht das Gefühl geben Angst zu haben, denn dann kann sie ganz schön stur werden und ihren Reiter testen. Wenn aber erst einmal ausgemacht ist wer der Chef ist geht Sie wie eine Eins. Origini verzeiht Reitfehler meistens, zeigt ihrem Reiter allerdings was er falsch macht, damit er es das nächste mal besser macht.Besitzer: RajandraErsteller / Züchter: MonsterflosseVKR: MonsterflosseVerkäuflich: NeinKaufpreis: //QualifikationenGalopprennen Klasse: EWestern Klasse: ESpring Klasse: EMilitary Klasse: EDressur Klasse: EDistanz Klasse: EFahren Klasse: EEignung: Dressur, Western & FahrenErfolge: //Origini ist Monsterflosses erster Versuch gewesen 2d zu malen. Bitte keine Kommentare!Nur Pflegeberichte, sowie Tierarzt- und Hufschmiedberichte!

Origini ♣
Rajandra, 30 Juli 2012
    • Rajandra
      Die Ankunft auf Hofgut Tannenheide
      Es regnete ein wenig, doch das störte mich nicht. Ich stand gespannt auf dem Hof, denn Monsterflosse hatte angekündigt mir heute meine neue Stute Origini zu bringen. Aufgedreht ging ich im Kreis. Ich hatte schon ihre Paddockbox eingestreut und ein paar Willkommensleckerchen in den Trog gelegt und nun stand ich vor der Haustür und konnte es kaum abwarten. Es dauerte nicht lange, da bog ein Geländewagen mit Anhänger in die Einfahrt und hielt direkt auf dem Hof. Herzlich begrüßte ich Monsterflosse und wir machten zusammen die Hängerklappe auf. Origini wieherte schon, doch sie blieb ruhig stehen. Als ich sie vorn los band schnupperte sie neugierig an mir uns ließ sich brav aus dem Hänger führen. Die Tinkerstute schaute neugierig um sich und widmete sich dann dem Gras, das am Wegrand etwas länger stand. Ich bedankte mich vielmals bei Monsterflosse und wir führten die graue Stute in ihre neue Box. Dort machte sie sich direkt über den Trog her und kaute genüsslich. Ich gab den Zweien noch einen Moment sich zu verabschieden, dann zog ich ihr das Halter aus und gab es Monsterflosse mit. Sie verabschiedete sich und fuhr wieder. Ich wollte noch schnell das neue grüne Halfter anprobieren, und zog es ihr über die weiche Nase. Es passte wie angegossen. Das Grün stand ihr hervorragend. Ich nahm es wieder ab und hing es vor die Box, nachdem ich die Boxentür geschlossen hatte. Origini ging raus auf den Paddock um ihre Boxennachbarn Peppi und die zwei Stuten Atraxe und Sefi zu begrüßen und ich beschloss ins Haus zu gehen und Mittag zu kochen. Später würde ich nocheinmal nach dem Rechten sehen.

      Origini mit ihrem neuen Halfter:
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    • Rajandra
      Ein Ausritt mit Scratch - Pete's Peppermill & Origini
      Nachdem Scratch auf meinem Hof angekommen war, gingen wir gemeinsam in den Stall und holten die ganzen Sachen die wir für den Ausritt brauchten. Ich zeigte ihr wo Pete´s Peppermill stand und ging selber weiter um Origini zu holen. Als wir beide die Pferde zum Putzplatz gebracht, sie geputzt und gesattelt hatten, ritten wir im Schritt vom Hof. Als erstes ritten wir ein kurzes Stück an der Straße entlang und ritten dann in einen kleinen Feldweg hinein. Nach einer viertel Stunde kamen wir an der Trabstrecke an. "Lass uns eine runde traben", sagte ich zu Scratch, die neben mir auf Pete ritt und gut mit ihm klarzukommen schien. Als Scratch nickte, trieb ich Origini an. Die Stute war schnell und sehr fleißig, das liebte ich an ihr. Gespant spitze sie die Ohren und trabte voraus. Ich schaute kurz nach Hinten um zu sehen, ob Scratch mitkam. Pete war auch brav angetrabt, jedoch nicht so schnell wie Origini, also verlangsamte ich unser Tempo etwas. Als die Trabstrecke zu Ende war, lies ich Origini wieder in den Schritt wechseln und schaute nach Scratch. "Das war mal wieder eine tolle Abwechslung, ich bin schon ewig nicht mehr ausgeritten", sagte sie und lobte Pete. "Dann wird dir die Galoppstrecke bestimmt auch gefallen", sagte ich und grinste. Nun kamen wir am Waldrand an. "Nicht mehr lange und dann sind wir da, die Galoppstrecke ist im Wald", sagte ich zu ihr. Nun ritten wir in den Wald hinein. Es kamen uns ein paar Spaziergänger und Jogger entgegen, aber mehr war heute auch nicht los. Als wir an der Galoppstrecke ankamen, gab ich Scratch ein Zeichen und lies Origini galoppieren. Auch Pete preschte los und ich hörte seine Eisen aneinander klappern. Wir lieferten uns aus Spaß ein Wettrennen, was wir beide knapp gewannen. "Wow, die war mal richtig klasse die Strecke", sagte Scratch begeistert. "Hast du keine bei dir?", fragte ich sie. "Ich habe die Gegend noch nicht richtig erkundet und da ich die vier ja erst seit kurzem habe, war ich mit ihnen noch nicht ausreiten", erzählte sie. "Na, dann wird es aber mal Zeit", sagte ich und lachte. Wir ritten noch an dem See vorbei, an dem auch noch eine kleine Trabstrecke auf uns wartete. Origini war geduldig doch Pete tänzelte ein wenig und konnte es kaum erwärten auf dem Hof anzukommen. Er machte beim Antraben einen riesen Satz nach vorn und trat sich selbst mit den Hinterbeinen in die Fesselbeuge. "Idiot", murmelte ich, "Hast du dir was getan?" fragte ich Scratch. Sie verneinte und gab das Zeichen zum weiterreiten. Pete hatte sich wohl nichts getan, denn er lahmte weder noch war irgendetwas anderes zu sehen. Wir parierten einige hundert Meter wieder zurück in den Schritt und ließen den beiden Zügel. Als wir auf dem Hof ankamen, stiegen wir ab und versorgten noch die beiden Pferde. Origini spritzte ich noch ab ehe ich sie zurück in den Offenstall ließ und sprühte sie mit Fliegenschutzmittel ein. Pete kühlten wir nur ein wenig die Beine und ließen ihn dann auch wieder raus. "So ich verabschiede mich mal, die vier warten noch auf mich", sagte Scratch und fuhr nach Hause, nachdem wir alle Sachen weggeräumt hatten uns verabschiedeten. Nun wartete noch Valentine's Ke Zee Bonanza auf mich.
    • Xion
      TIERARZTBERICHT AFTER EIGHT - Bonanza, Origini, Rubicon
      Heute bekam ich wieder einen Auftrag, diesmal von Rajandra. Ich sollte ihre Pferde Bonanza, Origini und Rubicon checken, impfen lassen und die Zähne abschleifen. Ich machte mich sofort auf den Weg, obwohl es erst 10 Uhr war. Ich wollte es so schnell wie möglich erledigen, denn heute wollte ich noch mein Stutfohlen Cascavelle entgegennehmen und Ciara sowie Cascavelle dann noch kurz pflegen. Ich freute mich darauf. Ich fuhr auf den Hof und parkte mein Auto, stieg aus und begrüßte Rajandra, die mit den drei Pferden schon auf dem Hof wartete. Zuerst nahm ich mir Bonanza vor. Ich hörte alles ab, tastete ihre Beine ab und alles war gut. Ihr Darm und ihre Lunge funktionierten, sie hatte keine Wunden und auch keine sonstigen Krankheiten. Ich holte nun die Spritze für die Impfungen und streichelte Bonanza kurz, machte ihre Haut zu einer kleinen Falte und impfte sie. Sie drehte ihren Kopf zu mir und beobachtete alles genau, aber es schien ihr nicht weh zu tun. Ich säuberte die Spritze kurz und machte mich dann an die Zähne. Ich öffnete ihr Maul und gab ihr ein Betäubungsmittel, damit sie an den Zähnen nichts spürte und ihr Maul nicht bewegen konnte. Ich kontrollierte die Zähne kurz und schliff die eckigen Kanten ab. Bonzana ließ es über sich ergehen. Ich schloss ihr Maul und erklärte Rajandra kurz, dass sie für die nächsten Stunden nichts essen kann, weil das Betäubungsmittel für zwei Stunden hielt. Dann trat ich zu Rubicon. Ich checke auch ihn und bei ihm war ebenfalls alles okay. Ich streichelte ihn und gab auch ihm die Spritze für die Impfungen. Er war ruhig, streckte nur ab und an seinen Kopf zu mir und beobachtete mich. Ich betäubte auch sein Maul und schliff seine Zähne ab, dann lief ich zu Origin, streichelte die ungewöhnlich gescheckte Stute kurz und impfte sie, checkte sie durch und bemerkte einen kleinen Kratzer am Hinterbein, der ihr aber wahrscheinlich nicht wehtat. Ich desinfizierte ihn kurz und schliff dann auch ihre Zähne ab, wiederholte, dass sie zwei Stunden lang nichts essen könnten, und fuhr dann wieder vom Hof.

      [c] Tierarzt After Eight
    • Rajandra
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      Gähnend trank ich meinen Kaffe aus, stand auf und räumte meine Tasse in die Spülmaschine. Ein Blick aus dem Fenster sagte mir, dass es kalt war. Wenige Sonnenstrahlen brachen durch den dichten Morgennebel und ich schüttelte mich. "Na da ist wohl ne dicke Jacke angesagt heute.", sagte ich zu Salomon, meinem Schäferhund, der schon erwartungsvoll vor mir saß und endlich raus wollte. Er dackelte hinter mir her in den Flur. Schnell schlüpte ich dann in meine gefütterten Stiefeletten und zog mir meine dicke Jacke plus dünnem Schal an. Dann öffnete ich die Haustüre des Haupthauses. Salomon drängelte sich an mir vorbei und sprintete ersteinmal eine Runde über den Innenhof. Ich ging heraus und lies die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Heute hatte ich mehr als genug zutun, ich musste alle meine Pferde allein versorgen, da ich allen freigegeben hatte oder sie krank waren, zum Glück hatte Stefan heut morgen schon gefüttert. Zuerst wollte ich mich auf den Weg zu meinen zwei Neuankömmlingen, den zwei Mustangs machen, also schlug ich den Weg zu den Einzelpaddockboxen ein. Throw a Diva streckte mir schon erwartungsvoll den Kopf entgegen und grummelte. Sanft strich ich ihr über die Nase. "Na meine Hübsche, schon gut eingelebt?", fragte ich lächelnd und schaute dann zu Aerion in die Box, er knabberte ruhig sein Heu. Ich schnappte mir Divas Halfter und öffnete die Boxentür, dann halfterte ich sie vorsichtig auf und führte sie zum Wind und Wetter geschützen Putzplatz. Dort band ich sie an und ging in die Sattelkammer einen Putzkoffer und ein paar Gamaschen holen. Wieder zurück bei Throw a Diva fand ich sie nochimmer ruhig vor. Ausgiebig striegelte ich die Hübsche dann, bis sie komplett sauber war und legte ihr Gamaschen an. Da heute erst ihr zweiter Tag auf dem Hof war wollte ich sie nur ein wenig laufen lassen und ihr die Halle zeigen. Dort angekommen führte ich sie ersteinmal einige Runden auf beiden Händen, danach ließ ich sie vom Strick und sie erkundete die Halle ersteinmal auf eigene Faust. Nachdem sie sich alles genaustens angeschaut hatte bewegte ich sie auf beiden Händen in Trab und Galopp und führte sie nach getaner Arbeiter trocken. Dann führte ich sie zur Wiese, dort nahm ich ihr die Gamaschen ab und lies sie frei. Einen Moment schaute ich zu wie sie aufgeregt über die Wiese jagte und die anderen Pferde begrüßte und ging dann zu Aerion, mit dem ich das gleiche vorhatte. Auch ihn holte ich aus der Box, striegelte ihn und ließ ihn dann laufen. Der Fuchsschecke verhielt sich noch aufgeregter als die Stute. "Ruhig kleiner, alles ist gut Aerion.", flüsterte ich, als er nach einem wilden Galopp und einigen Bucklern auf mich zu kam und streichelte ihm die Nase. Anschließend führte ich auch ihn trocken und brachte ihn auf eine der kleineren, extra hoh eingezäunten Wiesen. Auch ihm nahm ich die Gamaschen ab, schloss das Tor und ließ ihn los. Er benahm sich lieb, also machte ich mich auf den Weg zu meiner kleinen Rasselbande, den Fohlen. Ceredwen, Little Askim und Ravallo standen zusammen in dem großen Laufstall. Also schnappte ich mir eine Schubkarre, Schaufel und Besen und fuhr damit zu ihnen in den Stall. Neugierig kamen die Drei auf mich zu. "Hallo meine Lieben, ich muss hier sauber machen, also schön lieb sein!", sagte ich lachend und streichelte Ravallos Stirn. Dann fing ich an die Äppel einzusammeln und dreckiges Streu zusammen zu kehren. Ceredwen knabberte neugierig an der Schubkarre herum, doch ich ließ der kleinen Stute ihren Spaß, schließlich war sie sehr vorsichtig. Nachdem alles sauber war füllte ich den Dreien die Heuraufe auf und kontrollierte die Tränken. Alle funktionierten einwandfrei, also schob ich die Schubkarre aus dem Laufstall. Als ich das Tor schließen wollte, kam eine kleine schneeweiße Nase zum Vorschein. Askim hatte noch keine Streicheleinheiten bekommen. "Na komm her!", sagte ich lachend und kraulte den kleinen Hengst noch ein wenig. Den Genuss sah man ihm an, und als ich dann ging, schien er damit garnicht einverstanden. "Die Anderen wollen auch noch versorgt werden mein Süßer!" Ich schloss das Tor, brachte die Schubkarre weg und lief dann zu Rubicon. Der Braune erwartete mich schon freudig. "Na schöner Mann.", begrüßte ich ihn. Ich halfterte den Hannoveraner auf und führte ihn zur Führanlage, dort stellte ich ihn in einen der Sechs Abschnitte und sagte:"Heute ist Faulenzen angesagt, brauchst ausnahmsweise mal nicht viel tun." Ich lachte und holte auch schnell die zwei Stuten Atraxe und Seference Surprime. Auch die Zwei stellte ich in jeweils einen Abschnitt, ließ aber immer einen Frei. Dann stellte ich die Führmaschine an. Auf eine Dreiviertelstunde. Die Führmaschine war praktisch, sie lief bloß im Schritt und im Trab, allerdings wechselte sie bei Zeiten die Richtung. Später würde ich die Drei wieder abholen und auf die Weide bringen. Als nächstes wartete Pete's Peppermill auf mich. "Wie geht es dir heute mein Süßer?", fragte ich als ich ihn aufhalfterte. Ihn wollte ich heute bloß Putzen und ein wenig mit ihm Spazieren gehen. Auf dem Weg zum Putzplatz schrieb ich Sarah eine Sms. Hey, Lust auf Ausreiten? Bonanza braucht noch einen Captain, allein ist immer so blöd. :) , schrieb ich. Am Putzplatz angekommen band ich Pete fest und find an sein Fell zu striegeln. Nachdem dies glänzte widtmete ich mich seinem Langhaar, dies war sehr schwierig, da er ellenlanges feines schwarzes Haar besaß, aber mit ein wenig Geduld hatte ich auch das entwirrt. Mein Handy vibrierte, ich fischte es aus der Tasche und las. Gern! :) Bin in einer Stunde da. Bis dann. Klasse, dachte ich mir und krazte meinem Rappe noch die Hufe aus. Pete hatte leider eine fiese Schramme und ein klein wenig dickes Bein also gingen wir nur eine Runde um den Hof spazieren. Er graste ein wenig und ich erzählte ihm alle möglichen Geschichten. Auch Salomon lief mit und mir, Gott weiß, wo er sich vorher herumgetrieben hatte. Er wedelte mit der Rute als Pete ihn skeptisch musterte und zog dann wieder in Richtung Stall ab. Zurück am Putzplatz sprühte ich die Macke noch mit Aluspray ein und kühlte das Bein etwas. Dann brachte ich ihn auf die Weide. Die Pferde in der Führmaschine waren sicher schon fertig, also lief ich nach dort um zu checken wie weit sie waren. Die Drei maschierten noch brav im Schritt und ich stoppte die Anlage. Einen nach dem anderen brachte ich auf die Weide. Dann ging ich in die Sattelkammer und trug schonmal das Sattelzeug von Valentines Ke Zee Bonanza und Bubi zum Putzplatz. Grade als ich die letzte Sachen abgelegt hatte kam Sarah mir entgegen. "Hey, super Idee mit dem Ausreiten! Danke, ich hab echt voll Lust.", begrüßte sie mich und wir umarmten uns. "Gerne, alleine reiten ist ja auch Blöd. Lass und sie Pferde holen, ich hab schon alles vorbereitet.", sagte ich und drückte ihr grinsend das Halfter in die Hand. Nachdem ich Bubi und Sarah Bonanza auf Hochglanz gebracht und gesattelt hatten stiegen wir auf. Dann ritten wir im Schritt vom Gelände. Eine Runde um den See herum und dann in den Wald. Dort trabten wir einige Male und schließlich kamen wir an einer Lichtung an. An dieser bogen wir links auf einen breiten Sandweg ab. "Wollen wir?", fragte ich lachend? "Das fragst du noch?", entgegnete Sarah. "Wer zuerst oben ist!" Beide Pferde liefen zu Hochtouren auf und jagten im Galopp den leichten Anstieg hoch. Bubi gab ordentlich Hackengas und überholte, doch so leicht ließ sich Bonanza das nicht gefallen und startete durch zum Überholmanöwer. Alledings schaffte sie es bloß bis auf Bubis Schulterhöhe. Oben angekommen parierten wir beide in den Schritt. Schnaufend tuckerten die Zwei nebeneinander her. "Haha, unendschieden würde ich mal sagen." Wir schauten einander an und nickten. Dann ritten wir in einem leichten Trab und einem weiteren ruhigen Galopp durch den Wald und einen Feldweg entlang. Am See angekommen parierten wir dann entgültig wieder zum Schritt und ritten auf den Hof zu. Dort angekommen versorgten wir die Pferde und brachten sie beide auf die Wiese. Danach räumten wir die Sachen vom Putzplatz. "Hast du Lust noch Origini ein wenig Dressur zu reiten? Ich muss noch alle Boxen misten.", bot ich Sarah an. "Nur zu gern." Sie lächelte und machte sich auf den Weg. Ich hingegen schappte mir eine große Schubkarre und mistete alle neun Boxen der Großpferde. Danach streute ich großzügig ein und gab jedem einige Scheiben Heu sowie jeweils jedem Pferd seine Menge an Kraftfutter. "Fertig!", stöhnte ich. Beim Kehren entdeckte ich Salomon, der Faul im Stroh lag. Nachdem alles gefegt und sauber war und Sarah auch fertig damit war Origini zu reiten und sie auf die Weide gebracht hatte gingen wir dann zurück ins Haupthaus. Wir wollten zusammen etwas kochen und ein wenig Faulenzen, Salomon ließ ich auch draußen weiter schlummern, bis die Pferde nachher wieder hereingeholt werden mussten.
    • Rajandra
      Dressurarbeit und leichte Sprünge - mit Origini
      Origini wartete schon ungeduldig im Stall. “Hallo Süße” sagte ich und öffnete ihre Box, grade hatte ich Throw a Diva geritten und freute mich nun auf die Arbeit mit der Tinkerstute. Ich nahm ihr Halfter und schnallte es ihr um. Dann führte ich sie hinaus und band sie mit einem Strick fest und nachdem ich den Putzkasten geholt hatte fing ich an gründlich zu putzen. Nach kurzer Zeit war sie fast sauber. Ich kratzte noch schnell Originis Hufe aus und machte mich dann auf den Weg zum Spindt. Nachdem ich Gamaschen angelegt hatte kamen auch Sattel und Trense zum Einsatz. Glücklicher Weise klappte heute alles recht zügig, also nahm ich ihre Zügel in die Hand und führte die Tinkerstute zur Halle. Ich stieg auf und ritt erstmal im Schritt. Später trabte ich sie an und konnte sie kaum noch im Zaum halten. Die Mausgraue war heute energiegeladen. Ich ritt sie in allen drei Gangarten locker und auf beiden Händen viele Bahnfiguren. Die Halle war sehr groß und in zwei Hälften unterteilt, eine zum Dressurreiten und eine zum Springen. Da Origini noch nicht viel Erfahrung beim Springen hatte lenkte ich sie erstmal nur auf einige ganz kleine Hindernisse zu. Die ersten paar Versuche scheiterten doch je öfter wir die Hindernisse nahmen, desto besser gelang es. Ich klopfte ihr den Hals und parierte in den Schritt. Origini hatte heute eine tolle Leistung hingelegt. Nachdem ich trockengeritten war stieg ich ab und führte sie wieder zum Putzplatz. Dort nahm ich ihr alles ab, räumte die Sachen weg und legte ihr eine Regendecke an, damit sie auf die Wiese konnte. “So das war’s für heute” sagte ich und brachte sie auf die Weide, wo ich sie noch streichelte und dann das Tor schloss.
    • Rajandra
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      Eilig zog ich meine gefütterten Schuhe an und schlüpfte in die Jacke. Es war Heilig Abend und eisig kalt. Für Weihnachten hatte ich mir Schnee gewünscht und diesen auch bekommen. Nachdem ich die Bescherung und das Weihnachtsessen im engsten Kreis hinter mich gebracht hatte saßen alle im Wohnzimmer vor dem Kamin beisammen. Eine letzte Kontrollrunde wollte ich heut Abend noch drehen und alle Tor verschließen, bevor wir zu Bett gingen. Schnell wickelte ich mir den Schal um, trat heraus und ließ die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Zuerst verschloss ich das Hoftor und machte mich dann auf den Weg in den Stall. Bubis Wiehern erklang, als ich den Stall betrat und ein kleines gedämmtes Licht anschaltete. Seine Box war die erste auf der rechten Seite und ich streichelte liebevoll seine Nase. Die anderen Pferde streckten mir entweder die Köpfe entgegen oder knabberten weiter am Heu. Jedes der Pferde bekam noch einen Weihnachtsapfel von mir bevor ich die Stallgasse verlassen wollte. Die kleine Uhr schlug gerade Mitternacht, als ich aus dem Stall gehen wollte. Verwundert drehte ich mich um. Ich lächelte den vielen zufriedenen Köpfen nocheinmal zu und wollte grade das Licht erlöschen, als es mir so vorkam, als würden die Pferde reden. In einigen der Weihnachtsgeschichten hieß es, dass um Punkt Mitternacht die Stimmen der Tiere erklingen konnten, solang man sie wirklich zu vernehmen mochte. Unsinn! So lansam wirst du schon verrückt, dachte ich. Langsam ging ich nocheinmal die Boxenreihe entlang und schaute in jede Box doch mir viel nichts Merkwürdiges auf. Als ich bei Seference Surprime und Atraxe vorbeikam hörte ich schonwieder eine Stimme, diesmal war es eine andere. Verwundert schaute ich die zwei Stuten an. "Aber das kann doch nicht…" murmelte ich fassungslos. "Und ob. Du wirst nicht verrückt, glaub mir", schallte es leise aus der großen Fohlenbox, in der Ceredwen, Little Askim, Ravallo und seit neustem ein kleiner Falbhengst namens Piccobello standen. Ihn hatte ich heute von RoBabeRo zu Weihnachten geschenkt bekommen. "Kann ich vielleicht noch einen Apfel haben?", fragte Petes Peppermill und auch Na'im schloss sich seiner Nachfrage an. Wie benebelt verteilte ich also noch eine Runde Äpfel an alle. "Ich schlage vor, jeder darf einen Satz sagen, warum er dich liebt und dann einen, was er sich wünscht!", sagte Post War. "Okay, ja, einverstanden.", erwiderte ich bloß und die Pferde begannen vorn. "Ich liebe dich weil du immer mit mir schmust und dir Zeit nimmst. Und ich wünsche mir mehr Zeit für Ausritte und Spiele.", wisperte Bubi. Andächtig nickte ich. "Du bist immer sehr geduldig und wir möchten mehr Action!", klang es aus Seferences und Atraxes Boxen. Ich lachte nochimmer ungläubig, was hier grad geschah und gab das Wort weiter an Pete, der die Ausritte genoss und länger gestriegelt werden wollte und an Origini, die es toll fand, dass ich ins Training so viel Abwechslung brachte und sich einen bisschen mehr Ruhe wünschte. Die Fohlen waren bis auf ein paar mehr Leckerlis wunschlos glücklich. Auch Rubicon und die drei Mustangs Aerion, Throw a Diva und Have a Cigar waren bescheiden. Sie wünschten sich mehr Streicheleinheiten und lobten die langen Weidezeiten. "Mir gefällt das Training sehr, aber auf der Weide ist es mir echt zu kalt.", lachte die Quarterstute Candy and A Current Bun. "Dein Einfühlungsvermögen ist toll und wir wünschen uns mehr Turniere und du kannst uns ruhig ein wenig mehr fordern." Post War Dream und Obscured by Clouds waren sich da einig. Die zwei Araber Na'im und Farasha langweilten sich ebenfalls manchmal, fanden das Training aber immer gut auf alle zugeschnitten. "Ich hab euch echt lieb, aber ich kann nochimmer nicht glauben, dass das grade passiert!", stotterte ich vor mich hin. Bubi stupste mich vorsichtig an. Ich küsste ihn auf die Nüstern und strich ihm über den hübschen Kopf. Es war Punkt ein Uhr und nun war nichts mehr zu hören. Alles war still, bis auf einige Tritte und zufriedenes kauen. Das kann nicht sein, dachte ich erneut und sank sanft ins Heu. Eine Weile saß ich noch so dort und dachte über das nach, was gerade passiert war. Ein kleines Weihnachtswunder. "Ich liebe euch, meine Süßen! Schlaft gut.", verabschiedete ich mich sprachlos, löschte das Licht und schloss die Türe. Dann schlenderte ich zurück zum Haus, wo ebenfalls grad die letzten Lichter gelöscht wurden.
    • Rajandra
      Freiheitsdressur - mit Pete's Peppermill und Origini
      Nachdem schon einige Pferde versorgt waren war ich auf dem Weg zu Pete und Origini. Auf dem Weg hatte ich mir schon beide Halfter geschafft und war dabei Origini aufzuhalftern. Ich führte sie heraus und schnappte mir auch gleich Pete, der uns gehorsam bis zum Putzplatz folgte. Dort band ich beide an und holte Putzkasten und zwei paar Gamaschen aus der Sattelkammer. Als ich zu den beiden zurückkehrte knabberten sie sich gegenseitig an und schnappten nacheinander. "Ey ihr Spinner, hört mal auf.", forderte ich sie in energischem Ton auf. Als sie schließlich aufhörten putzte ich über beide rüber und legte ihnen Gamaschen an. Dann schnappte ich mir beide und führte sie in den Longierzirkel wo ich sie frei laufen lies. Ersteinmal konnten sie sich austoben wie sie wollten doch nach einer viertel Stunde fing ich mit der Freiheitsdressur an, einiges kannten die Zwei schon. Pete lief meist voraus und auf mein Kommando "Haaaaalt!" parierten sie schon brav zum Stehen aus allen Gangarten. "Und uuuuuuuum!" kannten sie schon als Signal sich zu drehen und zu stehen. Dies übte ich auch einige Male geduldig mit Origini und Pete. Bis auf kleine Ausnahmen beherrschten sie dies schon einwandfrei. Außerdem hatte ich letztes Mal mit dem im Kreis drehen angeangen was ich nun mit beiden weiterübte. Einzeln klappte dies schon gut, doch bei beiden Gleichzeitig war noch etwas Übung angebracht. Zum Schluss lies ich sie nocheinmal die bekannten Lektionen wiederholen und etwas Schritt gehen. "Brav gemacht ihr Zwei!", lobte ich und gab ihnen Leckerlies. Danach klinkte ich die Stricke wieder ein und führte sie zurück in ihre Paddockboxen. Dort nahm ich den beiden noch die Gamaschen ab und ging dann diese und das Putzzeug wieder wegräumen. Als alles verstaut war gab ich den Zweien außerdem noch Möhren und ein wenig Müsli. Ihre Boxen waren bereits gemistet, so konnte ich direkt mit den anderen Pferden weitermachen.
    • Rajandra
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      Endlich wieder Wochenende! Die Sonne stand schon hoch am Himmel, was mir sagte, dass dies ein schöner Tag werden sollte. Schnell stand ich auf, duschte, frühstückte und zog dann meine Reitsachen an, und rannte rüber zu den Pferden. Ich nahm mir vor heute alle Pferde zu bewegen. Ich ging also in die Sattlkammer und stellte mich vor die Halfterhaken. Ich entschied mich zuerst Seference Surprime und Atraxe[font=Calibri"] [/font]zu putzen. Gesagt, Getan. Nachdem alle beide geputz waren, brachte ich sie nacheinander in die Führanlage, wo sie sich bewegen konnten. Ich stellte ein, dass sie sich ca. 1 Stunde bewegen sollten, im Schritt und Trab auf beiden Händen. Nachdem dort alles geklärt war ging ich weiter zu meinen zwei Freizeitpferden Pete's Peppermill und Origini. Auch die beiden putzte ich, aber ich sattelte und trenste Origini, bevor ich den beiden Gamaschen und Streichkappen anlegte. Dann drehte ich eine recht flotte Runde im Gelände mit dem Wallach Pete als Handpferd. Pete und Origini verstanden sich gut, so war es kein Problem die zwei so zu bewegen, da sie in etwa auch das gleiche Tempo hatten. Wir galoppierten langsam das Feld entlang und trabten viel. Zu schnell waren wir wieder auf dem Hof, wo ich die beiden versorgte und sie auf den Paddock entließ. Anschließend holte ich [font=Calibri"]Seference Surpime und Atraxe [/font]aus der Führmaschine, zog ihnen die Regendecken an und stellte auch sie auf den Paddock. Als nächstes war Rubicon dran. Der Braune folgte mir auch brav aus seiner Box. Da er beim Putzen sehr hektisch und enegiegeladen war, machte ich die Prozedur so kurz wie möglich, und striegelte nur die wichtigsten Stellen ausgiebig.Dann sattelte und trenste ich ihn, und marschierte mit ihm schnurstracks in die Reithalle. Dort stieg ich auf, und ritt ihn erstmal im Schritt warm, anschließend trabte, und galoppierte ich ihn, und schließlich übte ich auch noch ein paar Seitengänge und schwierige Übergänge mit ihm. Nach gelungenem Training lobte ich den Braunen und ritt trocken. Anschließend versorgte ich Rubicon und brachte ihn mit Regendecke auf den Paddock. Bubi schaute aus Box freundlich zu mir herüber, und so beschloss ich ihn als nächstes zu holen. Da er morgens schon geputzt worden war und er nicht sehr dreckig war ging ich nur einmal grob über sein Fell und legte ihm einen Halsring an. Dann ging ich mit ihm in die Reithalle, wo ich aufstieg und ihn etwas mit Halsring ritt. Er reagierte sehr fein, und ich konnte auch etwas höhere Dressurlektionen abrufen, sodass ich schließlich noch etwas mit ihm um ein nahegelgenes Feld ausritt. Auch hier benahm sich mein Herzchen gut und zurück am Stall bekam auch er seine Decke an und wurde auf den Paddock neben Rubicon entlassen, bevor ich den Vollbluthengst The Post War Dream holte. Ich ging mit ihm zum Roundpen, und machte etwas Freiheitsdressur mit ihm, und machte Bodenarbeit zur Abwechslung seines Alltags, er machte alles gut mit, nur bei den Planen war er erst etwas irritiert, ließ sich aber am Ende auch gut darüber dirigieren. Ich machte auch ein paar Dressurlektionen vom Boden aus, und ging anschließend noch etwas mit ihm spazieren. Dann kam er ebenfalls auf den Paddock und ich ging zurück zum Stall. Dort traf ich eine Freundin von mir, die gerade ihr Pferd putze und mich fragte, ob ich Lust hätte mit ihr eine kleine Runde im Wald zu drehen. Ich antwortete:" Ja klar, warum nicht? Ich denke ich werde Obscured by Clouds reiten und Farasha als Handpferd mitnehmen, die verstehen sich ja alle gut!", antwortete ich lächelnd und Sie erwiderte. "Ja, mach das, das wird bestimmt spaßig. Soll ich auch noch ein Pferd von dir als Handpferd mitnehmen, damit es bewegt wird?". Ich überlegte kurz, und sagte schließlich: "Das ist eine gute Idee, kannst du Throw a Diva mitnehmen?",sie bejahte sofort, und wir putzen die Pferde. Dann sattelten wir beide unsere Reitpferde, und legten auch den Handpferden Gamaschen und Streichkappen an, damit sie sich im unebenen Gelände nicht verletzten. Als wir aufstiegen wollte Farasha erst loslaufen, ließ sich aber doch recht gut von mir kontrollieren. Fröhlich quatschend ritten wir los, in einen Ausritt, der sehr schnell, lustig und auch etwas kaotisch werden sollte. Wir hatten viel Spaß und die Pferde liefen wirklich brav, einfach toll! Zurück am Hof bedankte ich mich, bei meiner Freundin, dass sie ein Handpferd mitgenommen hatte, und sie meinte: "Gerne, immer wieder, es war super! Kann ich sonst noch was für dich tun?". Ich sagte ihr, dass alles bis auf die restlichen Pferde bewegen erledigt wäre, und ich das schon schaffen würde. Danach versorgten wir noch die 4 Pferde, die sich den Paddock danach auch absolut verdient hatten. Meine zwei Mustanghengste Aerion und Have a Cigar waren gestern auf Turnier gewesen und hatten sich heute einen freien Tag mehr als verdient, also verfrachtete ich auch diese zwei mit einer Regendecke aufs Paddock. Anscheinend hatten die Zwei trotzdem noch sehr viel Energie, denn sie sprangen wie die wilden auf und ab. Anschließend ging ich Interstellar Overdrive , der aussah wie ein kleines Drecksschweinchen. Ich holte sein Halfter, und ging zu seiner Box. Er stand brav still, während ich ihn aufhalfterte und anschließend auch putze. Es dauerte gefühlte Stunden, bis er wieder halbwegs ansehnlich aussah. Doch meine Arbeit hatte sich gelohnt, ein großer Mistfelck war komplett verschwunden, und halbwegs zufrieden mit seinem Aussehen ging ich mit ihm zum Laufband, wo ich ihn raufführte, ihn festband, und schließlich das Laufband anstelle. Er war diese Prozedur gewöhnt und ging sofort frischen Schrittes los, als das Laufband anfing sich zu bewegen. Der Hengst hatte die vergangenen Tage gut gearbeitet und war sehr belastet worden, deswegen sollte er heute nur etwas auf das Laufband. Ich brachte alle Halfter die noch überall rumflogen zurück, blieb auf dem Weg ein paarmal stehen und ging in die Boxen meiner baldigen Zuchtstuten Your Possible Pasts, On the Turning Away, und Wearing the Inside Out vorbei, um alle zu streicheln und ihnen etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem bekamen diese Pferde alle ihr Heunetzte mit frischem Futter aufgefüllt, und ich reinigte ihre Tränken. Auf einmal hörte ich das Piepen des Laufbands, das mir signalisierte, dass Interstellar Overdrive nun genug gelaufen war, und ich runterholen konnte. Ich entließ Männi in seine Box wo ich ihm noch ein paar Leckerli und eine Möhre gab, bevor ich ihn alleine ließ und zum nächsten Pferd lief. Ich wollte nun mit Na'im in die Halle gehen, eigentlich hatte ich geplant mit ihm etwas Schrecktraining bei einem Spaziergang zu machen, da es aber nun regnete, verwarf ich diesen Plan, und konzentriere mich darauf ihn in seiner Box sauber zu bekommen. Nachdem mir das gut gelungen war sattelte ich ihn mit einer neuen Schabracke als Unterlage, und den neuen, passenden Bandagen dazu. Mir gefielen die neuen Sachen sehr gut an ihm, und ich war stolz darauf mal wieder den richtigen Riecher bei der Auswahl von neuen Sachen gehabt zu haben. Stolz über sein Aussehen also ging ich mit ihm zur Reithalle, den unüberdachten Weg trippelte ich mit ihm, und er folgte mir brav am durchhängendem Zügel im Trab. In der Halle angekommen schwang ich mich auf seinen Rücken und begann ihn warm zu reiten. Er war sehr angenehm zu reiten, er reagierte gut auf meine Schenkelhilfen, und war die ganze Zeit aufmerksam, und hat auch noch neure Lektionen gut gemeistert. Zum Lob sprang ich am Ende noch etwas mit ihm, was ihm immer sehr viel Freude bereitet. Dann war er aber auch viel geschwitzt, weswegen ich ihn noch trockenritt, und ihn dann in den Stall zurück brachte. Dort nahm ich ihm die ganze Reitausrüstung ab, rieb ihn mit frischem Stroh trocken und gab ihn sein Futter, dann legte ich ihn noch seine Abschwitzdecke an, auf den Paddock kam er heute lieber nicht, so geschwitzt wie er war wollte ich keine Erkältung riskieren. Die letzte im Bilde war Candy and a Currant Bun, die ich am Halfter longieren wollte. Ich holte sie aus der Box und putzte sie ein wenig, danach legte ich Gamaschen und Knotenhalfter an und wir gingen in die Halle. Erst machten wir einige Führübungen, dann lies ich die Stute in allen Gangarten um mich herum laufen und achtete genau darauf, dass sie auf meine Stimmkomandos hörte. Dies tat sie meist brav, und wenn nicht, übten wir es so lange bis es klappte. Am Ende machte sie einen guten Job und ich holte sie wieder zu mir. Einige Runden führte ich noch Schritt, dann ging es wieder auf die Stallgasse. Dort machte ich die Gamaschen ab, legte ihr eine Regendecke an und auch sie durfte jetzt aufs Paddock. Die Fohlen Ceredwen, Little Askim, Ravallo, Piccobello und Burnin Malcolm besuchte ich heute nur auf der Weide. Die fünf standen alle im Unterstand und kauten an ihrem Heu. Die Heuraufen füllte ich auch noch auf und kontrollierte die Tränken, die einwandfrei funktionierten und dann bekam jedes der Fohlen seine Streicheleinheiten. Dabei konnte ich sie praktischerweise auch auf Verletzungen untersuchen und ein bisschen Hufe geben mit ihnen üben. Nachdem ich damit fertig war räumte ich die Stallgasse auf und alles übrige Zeug weg. Die Stallgasse kehrte ich und ordnete dann noch die Sattelkammer. Jetzt hatte ich mir ersteinmal eine Pause verdient und ging zurück ins Wohnhaus. Nachdem ich meine Stallsachen von mir geschmissen hatte kochte ich mir einen Tee und setzte mich aufs Sofa um etwas Fernsehn zu schauen. Später erwartete ich noch einige neue Pferde und musste die Pferde noch reinholen und füttern, doch das hatte noch Zeit, also lehnte ich mich zurück und schlürfte meinen Tee.
    • Rajandra
      Freispringen - mit Origini
      Als nächstes war die Tinkerstute Origini an der Reihe. Auch für sie hatte ich etwas Neues gekauft, was allerdings noch im Haus lag, weswegen ich bevor ich die Stute holte einmal schnell in das Wohnhaus lief. Dort holte ich ihr neues, in verschiedenen Grüntönen gestaltetes, Halfter. Dann ging ich zu den weiter entfernten Koppeln, wo Origini stand. Schon von Weitem sah die Stute mich kommen, und ging zum Koppelzaun, wo sie geduldig verweilte, bis ich am Tor angekommen war. Ich begrüßte sie ausgiebig und gab ihr einen Apfel, dann zog ich ihr das neue Halfter an, und stellte es ein. Es saß wie angegossen. Zufrieden ging ich dann zu einem Baumstumpf und schwang mich von dort auf aus Originis Rücken. Am Halfter ritt ich den etwas längeren Weg zurück zum Stall, wo ich dann wieder absaß, und sie anband. Ich putzte sie mit einer sehr groben Wurzelbürste, um die Schlammklümpchen von der Weide aus dem Fell zu bürsten, anschließend nahm ich dem Fell noch die letzten Staubkörner mit einer weichen Kardätsche. Dann nahm ich den Hufkratzer und kratzte die vier Hufe der großen Stute aus. Zum Schluss sprühte ich Mähne und Schweif mit Mähnenspray ein, und kämmte auch diese, bis sie locker fielen. Da ich in der Halle schon alles für das Freispringen mit ihr vorbereitet hatte, brauchte ich ihr nur noch die Gamaschen anzulegen und ging dann zur Halle. Dort wärmte ich Origini vor dem Springen gründlich in den drei Grundgangarten auf und ließ sie dann über ein paar niedrige Hindernisse springen. Die Sprunggasse brauchte ich eigentlich gar nicht, da Origini das Springen liebte und von alleine zum Sprung zog. Da ich wusste, dass sie aber auch noch viel höher springen konnte, erhöhte ich die Stangen etwas und legte eine Taktstange vor den letzten, höchsten Sprung. Auch diese Kombination schaffte Origini ohne Probleme, sodass ich ein weiteres Mal erhöhte. Dieses Mal fiel es der Stute schon deutlich schwieriger, die geforderte Höhe zu erreichen, aber dennoch schaffte sie es. Nun machte ich Schluss, und ging noch eine kleine Schrittrunde am Halfter mit ihr um das nahegelegene Feld. Wieder am Hof bekam sie dann noch ihre Portion Kraftfutter, und durfte dann wieder zu den anderen auf die Weide.

      Origini mit ihrem neuen Weidehalfter:
      [​IMG]
    • Jual
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      Ein Unangenehmer Besuch
      Heute stand ein weiterer Besuch auf dem Gut Tannenheide an. Früh am Morgen ging ein Anruf bei mir ein, dass die Tinkerstute Origini eine schwere Kolik erlitt.
      Sofort schnappte ich meine Sachen und raste zu Rajandras Hof. Ich eilte in Richtung Stallkomplex in den ich vor kurzem erst 2 andere Patientinnen hinengebracht hatte.
      Aus einer der Boxen dran bereits schmerzerfülltes Stöhnen. Ich ahnte nichts gutes. Als ich in die Box hineinsah ´, lag Origini dort. Die Augen weit aufgerissen, stark schwitzend und mit einer sehr verkrampften Haltung warf sie sich gerade wieder auf den Boden. "Oh nein!", flüsterte ich leise. Ich versprach Rajandra, dass ich tun werde was ich könnte.
      Vorsichtig betrat ich die Box und ermunterte Origini,sich hinzustellen, was sich als schwerer herausstellte als gedacht. Irgendwann hatte ich sie dann doch so weit dass sie stand. Ich band sie kurz an, dass es so gut wie unmöglich für sie war, sich wieder hinzulegen.
      Ich legte die Abschwitzdecke auf ihren Rücken und untersuchte sie.
      Allerdings schien die Lage aussichtslos.
      "Ich gebe ihr jetzt erstmal ein schmerzlinderndes Mittel.", erklärte ich und gab Origini eine Spritze, "Viel herumführen und in 2 Stunden komme ich nochmal.".

      Gesagt, getan. Zwei Stunden später bog ich erneut auf den Hof ab und ging sofort zum Stall.
      Originis Zustand hatte sich nicht gebessert, im Gegenteil, mir schien es als ginge es ihr schlechter.
      Nach Beratung mit Rajandra, beschloss ich, dass es besser für die Stute wäre, wenn man sie erlösen würde.
      Ich gab ihr die Narkose-Spritze und nachdem sie in die Traumwelt eingesunken war, gab ich ihr die erlösende Spritze. Die Augen hatte die Stute durch die Narkose schon geschlossen. "Mach gut, Origini.", sagte ich und strich über den noch immer verschwitzten Hals der Tinkerstute.

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  • Album:
    4.) Ruhestätte Greavler
    Hochgeladen von:
    Rajandra
    Datum:
    30 Juli 2012
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