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Rajandra

On the Turning Away ♣

On the Turning Away ♣Rufname: Faye; NaseGeburtsdatum: *23.08.2008Stockmaß: 1,56 mFellfarbe: FuchsAbzeichen: BlesseGesundheit: gesund und gepflegtMutter: My little Barbie Pony | Quarter HorseAus der: The Knick Nick Von: TC My Golden Felix Vater: tc Apache Cat | Quarter HorseAus der: Tennessee Blaze Von: Lion Cavern Rasse: Quarter HorseGeschlecht: StuteGekört: neinNachkommen: ///Diese helle Fuchsstute mit dem Namen On the Turning Away stammt aus der Quarter Horse-Zucht und ist ein gut gebautes Exemplar ihrer Rasse, wobei gerade ihre feinen Züge sie so attraktiv machen. Man könnte On the Turning Away durchaus als sehr ausgeglichene Stute bezeichnen und sie ist auch ruhig und geduldig, aber dennoch nicht fad oder faul, denn in ihr steckt schon einiges an Pepp und Temperament. So sollte man die Stute nie unterschätzen, denn sie ist zwar nicht zickig oder benimmt sich absichtlich übermütig, aber dennoch kann es vorkommen, dass sie einmal scheut oder ohne Vorankündigung losgaloppiert – wozu sie vor allem im Gelände verleitet ist, oder wenn sie zu unausgelastet ist. Daher ist tägliches Training das A und O bei dieser Stute. Bei Hufschmied und Tierarzt zeigt sie sich meist von ihrer besten Seite und auch Verladen ist kein Problem.Besitzer: RajandraErsteller / Züchter: KleinerSternVKR: KleinerSternVerkäuflich: NeinKaufpreis: 18 000 JQualifikationenGalopprennen Klasse: EWestern Klasse: ASpring Klasse: EMilitary Klasse: EDressur Klasse: EDistanz Klasse: EFahren Klasse: EEignung: Western & GalopprennenErfolge:1.Platz 253. WesternturnierPuzzle PNG - DateiBitte keine Kommentare!Nur Pflegeberichte, sowie Tierarzt- und Hufschmiedberichte!

On the Turning Away ♣
Rajandra, 9 Jan. 2013
    • Rajandra
      Frischer Wind auf dem Hofgut Tannenheide
      - Die Ankunft von Your Possible Pasts, On the Turning Away, Interstellar Overdrive und Wearing the Inside Out

      Aufgeregt trat ich von einem Fuß auf den anderen. Es war eiskalt, doch ich hatte mich heute morgen gut eingepackt, abgesehen davon, dass meine kleinen Zehen langsam anfingen zu frieren war mir warm. Ich hatte bereits alle Pferde gefüttert, gefrühstückt, danach alle herausgestellt und dann gemistet und vier neue Boxen eingestreut und wartete ungeduldig auf den Transporter. Heute sollte ich drei Quarterhorsestuten und einen Painthorsehengst in Empfang nehmen. Ich war froh die 4 gleich begrüßen zu dürfen, denn ich war mir sicher sie würden eine große Bereicherung für meine geplante Zucht werden. Als ich den Transporter auf dem Feldweg sah war die Vorfreunde unglaublich groß. Endlich waren sie da! Der Transporter hielt schließlich vor mir auf dem Hof und wir luden die Pferde aus und brachten sie in ihre Boxen. Der erste Neuankömmling nannte sich Your Possible Pasts, eine wirklich außergewöhnliche Dunkelfuchsstute mit heller Mähne. Sie nahm die Ankunft im neuen Zuhause gelassen, mümmelte bereits zufrieden ihr Heu und sah sich in der Gegend um - ganz im Gegensatz zu Wearing the Inside Out. Die junge Schimmelstute randalierte in ihrer Box und tänzelte aufgeregt in ihrer Box herum. Ich beschloss dies einfach zu ignorieren, denn schon vor ihrem Kauf hatte mir Huhn gesagt, dass sie nicht gern in der Box stände und sich aber nach einiger Zeit ihrem Futter zuwenden würde - sofern welches vorhanden war. Meine dritte Quarter Horse Stute stand ganz ruhig in ihrer neuen Box und streckte mir neugierig die Nase entgegen. Die Fuchsstute hatte ein sehr gelassenes Wesen und genoss die Krauleinheiten die sie von mir bekam. Interstellar Overdrive, so hieß mein neuer Painthorsehengst, stand zwar ruhig auf der gegenüberliegenden Seite, doch er beobachtete alles argwöhnisch und röchelte, ab und zu nahm er einen Happen Heu, vergaß dann aber gleich wieder das Kauen und schaute in der Gegend herum. "Ich seh schon ihr Vier, ihr braucht noch ein wenig Zeit euch umzusehen. Ich komme später wieder.", sagte ich und verließ die Stallgasse um mich im Haus zum Reiten umzuziehen.
    • Rajandra
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      Endlich wieder Wochenende! Die Sonne stand schon hoch am Himmel, was mir sagte, dass dies ein schöner Tag werden sollte. Schnell stand ich auf, duschte, frühstückte und zog dann meine Reitsachen an, und rannte rüber zu den Pferden. Ich nahm mir vor heute alle Pferde zu bewegen. Ich ging also in die Sattlkammer und stellte mich vor die Halfterhaken. Ich entschied mich zuerst Seference Surprime und Atraxe[font=Calibri"] [/font]zu putzen. Gesagt, Getan. Nachdem alle beide geputz waren, brachte ich sie nacheinander in die Führanlage, wo sie sich bewegen konnten. Ich stellte ein, dass sie sich ca. 1 Stunde bewegen sollten, im Schritt und Trab auf beiden Händen. Nachdem dort alles geklärt war ging ich weiter zu meinen zwei Freizeitpferden Pete's Peppermill und Origini. Auch die beiden putzte ich, aber ich sattelte und trenste Origini, bevor ich den beiden Gamaschen und Streichkappen anlegte. Dann drehte ich eine recht flotte Runde im Gelände mit dem Wallach Pete als Handpferd. Pete und Origini verstanden sich gut, so war es kein Problem die zwei so zu bewegen, da sie in etwa auch das gleiche Tempo hatten. Wir galoppierten langsam das Feld entlang und trabten viel. Zu schnell waren wir wieder auf dem Hof, wo ich die beiden versorgte und sie auf den Paddock entließ. Anschließend holte ich [font=Calibri"]Seference Surpime und Atraxe [/font]aus der Führmaschine, zog ihnen die Regendecken an und stellte auch sie auf den Paddock. Als nächstes war Rubicon dran. Der Braune folgte mir auch brav aus seiner Box. Da er beim Putzen sehr hektisch und enegiegeladen war, machte ich die Prozedur so kurz wie möglich, und striegelte nur die wichtigsten Stellen ausgiebig.Dann sattelte und trenste ich ihn, und marschierte mit ihm schnurstracks in die Reithalle. Dort stieg ich auf, und ritt ihn erstmal im Schritt warm, anschließend trabte, und galoppierte ich ihn, und schließlich übte ich auch noch ein paar Seitengänge und schwierige Übergänge mit ihm. Nach gelungenem Training lobte ich den Braunen und ritt trocken. Anschließend versorgte ich Rubicon und brachte ihn mit Regendecke auf den Paddock. Bubi schaute aus Box freundlich zu mir herüber, und so beschloss ich ihn als nächstes zu holen. Da er morgens schon geputzt worden war und er nicht sehr dreckig war ging ich nur einmal grob über sein Fell und legte ihm einen Halsring an. Dann ging ich mit ihm in die Reithalle, wo ich aufstieg und ihn etwas mit Halsring ritt. Er reagierte sehr fein, und ich konnte auch etwas höhere Dressurlektionen abrufen, sodass ich schließlich noch etwas mit ihm um ein nahegelgenes Feld ausritt. Auch hier benahm sich mein Herzchen gut und zurück am Stall bekam auch er seine Decke an und wurde auf den Paddock neben Rubicon entlassen, bevor ich den Vollbluthengst The Post War Dream holte. Ich ging mit ihm zum Roundpen, und machte etwas Freiheitsdressur mit ihm, und machte Bodenarbeit zur Abwechslung seines Alltags, er machte alles gut mit, nur bei den Planen war er erst etwas irritiert, ließ sich aber am Ende auch gut darüber dirigieren. Ich machte auch ein paar Dressurlektionen vom Boden aus, und ging anschließend noch etwas mit ihm spazieren. Dann kam er ebenfalls auf den Paddock und ich ging zurück zum Stall. Dort traf ich eine Freundin von mir, die gerade ihr Pferd putze und mich fragte, ob ich Lust hätte mit ihr eine kleine Runde im Wald zu drehen. Ich antwortete:" Ja klar, warum nicht? Ich denke ich werde Obscured by Clouds reiten und Farasha als Handpferd mitnehmen, die verstehen sich ja alle gut!", antwortete ich lächelnd und Sie erwiderte. "Ja, mach das, das wird bestimmt spaßig. Soll ich auch noch ein Pferd von dir als Handpferd mitnehmen, damit es bewegt wird?". Ich überlegte kurz, und sagte schließlich: "Das ist eine gute Idee, kannst du Throw a Diva mitnehmen?",sie bejahte sofort, und wir putzen die Pferde. Dann sattelten wir beide unsere Reitpferde, und legten auch den Handpferden Gamaschen und Streichkappen an, damit sie sich im unebenen Gelände nicht verletzten. Als wir aufstiegen wollte Farasha erst loslaufen, ließ sich aber doch recht gut von mir kontrollieren. Fröhlich quatschend ritten wir los, in einen Ausritt, der sehr schnell, lustig und auch etwas kaotisch werden sollte. Wir hatten viel Spaß und die Pferde liefen wirklich brav, einfach toll! Zurück am Hof bedankte ich mich, bei meiner Freundin, dass sie ein Handpferd mitgenommen hatte, und sie meinte: "Gerne, immer wieder, es war super! Kann ich sonst noch was für dich tun?". Ich sagte ihr, dass alles bis auf die restlichen Pferde bewegen erledigt wäre, und ich das schon schaffen würde. Danach versorgten wir noch die 4 Pferde, die sich den Paddock danach auch absolut verdient hatten. Meine zwei Mustanghengste Aerion und Have a Cigar waren gestern auf Turnier gewesen und hatten sich heute einen freien Tag mehr als verdient, also verfrachtete ich auch diese zwei mit einer Regendecke aufs Paddock. Anscheinend hatten die Zwei trotzdem noch sehr viel Energie, denn sie sprangen wie die wilden auf und ab. Anschließend ging ich Interstellar Overdrive , der aussah wie ein kleines Drecksschweinchen. Ich holte sein Halfter, und ging zu seiner Box. Er stand brav still, während ich ihn aufhalfterte und anschließend auch putze. Es dauerte gefühlte Stunden, bis er wieder halbwegs ansehnlich aussah. Doch meine Arbeit hatte sich gelohnt, ein großer Mistfelck war komplett verschwunden, und halbwegs zufrieden mit seinem Aussehen ging ich mit ihm zum Laufband, wo ich ihn raufführte, ihn festband, und schließlich das Laufband anstelle. Er war diese Prozedur gewöhnt und ging sofort frischen Schrittes los, als das Laufband anfing sich zu bewegen. Der Hengst hatte die vergangenen Tage gut gearbeitet und war sehr belastet worden, deswegen sollte er heute nur etwas auf das Laufband. Ich brachte alle Halfter die noch überall rumflogen zurück, blieb auf dem Weg ein paarmal stehen und ging in die Boxen meiner baldigen Zuchtstuten Your Possible Pasts, On the Turning Away, und Wearing the Inside Out vorbei, um alle zu streicheln und ihnen etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem bekamen diese Pferde alle ihr Heunetzte mit frischem Futter aufgefüllt, und ich reinigte ihre Tränken. Auf einmal hörte ich das Piepen des Laufbands, das mir signalisierte, dass Interstellar Overdrive nun genug gelaufen war, und ich runterholen konnte. Ich entließ Männi in seine Box wo ich ihm noch ein paar Leckerli und eine Möhre gab, bevor ich ihn alleine ließ und zum nächsten Pferd lief. Ich wollte nun mit Na'im in die Halle gehen, eigentlich hatte ich geplant mit ihm etwas Schrecktraining bei einem Spaziergang zu machen, da es aber nun regnete, verwarf ich diesen Plan, und konzentriere mich darauf ihn in seiner Box sauber zu bekommen. Nachdem mir das gut gelungen war sattelte ich ihn mit einer neuen Schabracke als Unterlage, und den neuen, passenden Bandagen dazu. Mir gefielen die neuen Sachen sehr gut an ihm, und ich war stolz darauf mal wieder den richtigen Riecher bei der Auswahl von neuen Sachen gehabt zu haben. Stolz über sein Aussehen also ging ich mit ihm zur Reithalle, den unüberdachten Weg trippelte ich mit ihm, und er folgte mir brav am durchhängendem Zügel im Trab. In der Halle angekommen schwang ich mich auf seinen Rücken und begann ihn warm zu reiten. Er war sehr angenehm zu reiten, er reagierte gut auf meine Schenkelhilfen, und war die ganze Zeit aufmerksam, und hat auch noch neure Lektionen gut gemeistert. Zum Lob sprang ich am Ende noch etwas mit ihm, was ihm immer sehr viel Freude bereitet. Dann war er aber auch viel geschwitzt, weswegen ich ihn noch trockenritt, und ihn dann in den Stall zurück brachte. Dort nahm ich ihm die ganze Reitausrüstung ab, rieb ihn mit frischem Stroh trocken und gab ihn sein Futter, dann legte ich ihn noch seine Abschwitzdecke an, auf den Paddock kam er heute lieber nicht, so geschwitzt wie er war wollte ich keine Erkältung riskieren. Die letzte im Bilde war Candy and a Currant Bun, die ich am Halfter longieren wollte. Ich holte sie aus der Box und putzte sie ein wenig, danach legte ich Gamaschen und Knotenhalfter an und wir gingen in die Halle. Erst machten wir einige Führübungen, dann lies ich die Stute in allen Gangarten um mich herum laufen und achtete genau darauf, dass sie auf meine Stimmkomandos hörte. Dies tat sie meist brav, und wenn nicht, übten wir es so lange bis es klappte. Am Ende machte sie einen guten Job und ich holte sie wieder zu mir. Einige Runden führte ich noch Schritt, dann ging es wieder auf die Stallgasse. Dort machte ich die Gamaschen ab, legte ihr eine Regendecke an und auch sie durfte jetzt aufs Paddock. Die Fohlen Ceredwen, Little Askim, Ravallo, Piccobello und Burnin Malcolm besuchte ich heute nur auf der Weide. Die fünf standen alle im Unterstand und kauten an ihrem Heu. Die Heuraufen füllte ich auch noch auf und kontrollierte die Tränken, die einwandfrei funktionierten und dann bekam jedes der Fohlen seine Streicheleinheiten. Dabei konnte ich sie praktischerweise auch auf Verletzungen untersuchen und ein bisschen Hufe geben mit ihnen üben. Nachdem ich damit fertig war räumte ich die Stallgasse auf und alles übrige Zeug weg. Die Stallgasse kehrte ich und ordnete dann noch die Sattelkammer. Jetzt hatte ich mir ersteinmal eine Pause verdient und ging zurück ins Wohnhaus. Nachdem ich meine Stallsachen von mir geschmissen hatte kochte ich mir einen Tee und setzte mich aufs Sofa um etwas Fernsehn zu schauen. Später erwartete ich noch einige neue Pferde und musste die Pferde noch reinholen und füttern, doch das hatte noch Zeit, also lehnte ich mich zurück und schlürfte meinen Tee.
    • Rajandra
      Pleasuretraining mit On the Turning Away
      Fleißigen Schrittes holte ich On the Turning Away von der Wiese. Die Fuchsstute folgte mir willig und in der Stallgasse angekommen band ich sie an. Da ich mir alle Sachen bereits zurechtgelegt hatte fing ich direkt an zu putzen. Nach einer kurzen Zeit war die Süße auch schon gesäubert und ich sattelte und trenste sie. Gamaschen legte ich auch noch an und führte Faye in die Halle. Nachdem ich aufgesessen hatte ritt ich sie einige Runden Schritt auf beiden Händen und begann dann mit dem Training. Erst arbeitete ich sie im Trab auf beiden Händen, lies sie ziwschendurch auch im langsamen flachen Jog laufen und löste sie dann auch im Galopp auf großen gebogenen Linien. Nachdem ich sie auch über vorwärts abwärts und viele Übergänge gelockert hatte nahm ich Faye auf und arbeitete mit ihr weiter. Wir machten ein paar Vorstufen zum Stop um diesen für später vorzubereiten und da sie sich sehr gut anstellte ließ ich sie auch aus dem Galopp durch ein leises 'Whoa' stoppen. Nach dem Stop ließ ich sie einen Rollback ausführen und in die andere Richtung weiter galoppieren. Speed Control gehörte zu den Stärken der Fuchsstute, denn sie konnte ich so reiten, dass der Übergang mehr als fließend war. Nachdem ich dies auf beiden Händen getan hatte ließ ritt ich noch einige Trab Galopp Übergänge sowie ein paar einfache Wechsel und schließlich gab ich die Zügel im Trab hin zum Zügel aus der Hand kauen. Zufrieden streckte sich die Stute an das Gebiss heran und ich wechselte noch einmal die Hand, bevor ich Faye in den Schritt fallen ließ und trocken ritt. Anschließend lobte ich sie, stieg ab und wir gingen zurück in die Stallgasse wo ich sie Sattel, Trense und Gamaschen abnahm. Danach putzte ich nocheinmal über und dann durfte sie wieder auf die Weide. Nachdem ich sie dort hin gebracht hatte räumte ich noch auf und ging dann zurück ins Wohnhaus.
    • NeverTheLess
      [​IMG]Hufschmiedbericht
      Candy and a Current Bun, Your possible Pasts, On the turning away, Interstellar Overdrive, Wearing the Inside out, Chapter 24, Alans psychodelic Breakfast, Elasso

      Endlich hatte ich meine Schmiede eröffnen und somit auch meinen Traum erfüllen können. Schon immer wollte ich Hufschmiedin werden, wobei meine Eltern und meine Geschwister nicht sonderlich viel davon hielten. Ich hatte mich vorher auch immer gefragt, ob man mit diesem Beruf seinen Lebensunterhalt zahlen könnte, aber als heute der erste Auftrag in meine Schmiede kam, wusste ich, dass es bergauf ging. Ich sollte acht Pferde von Rajandra mit dem Sonderbeschlag Western beschlagen und ihre Hufe korrigieren und ausschneiden. Ich packte alles sorgfältig ein und fuhr dann los. Ihr Hof war nicht allzu weit entfernt, deswegen war ich schon nach fünfundzwanzig Minuten auf dem Parkplatz. Ich sah, wie Rajandra das letzte Pferd noch anband, dann begrüßte sie mich. Ich holte sofort meine Sachen heraus und ging meiner Arbeit nach. Als erstes war Candy and a Current Bun dran. Ich holte den Hufauskratzer und kratzte ihre Hufe so weit aus, bis man keinen Dreck mehr sah. Dann bürstete ich eben noch drüber, bevor ich die Feile holte und das überflüssige Horn entfernte. Dies wiederholte ich bei den restlichen drei Hufen und ich beschloss, erst alle anderen Pferde auszuschneiden und zu korrigieren, bevor ich sie beschlug. Daher machte ich das gleiche mit der Feile und dem Hufauskratzer auch bei Your possible Pasts, On the turning away, Interstellar Overdrive, Wearing the Inside out, Chapter 24, Alans psychodelic Breakfast und Elasso. Als ich fertig war, holte ich die ersten vier Hufeisen für Candy and a current Bun und erhitzte sie, bis ich die Hufeisen an Candy's Hufe anpasste und sie schließlich einbrannte. Mit Nägeln befestigte ich sie dann und schlug die herausstehenden Nägel aus der anderen Seite heraus. Das gleiche wiederholte ich auch mit allen anderen Pferden, nur bei Alan und Interstellar brauchte ich ein wenig Hilfe von Rajandra, da sie ihre Hufe kaum heben wollten, als sie das heiße Eisen sahen. Rajandra ließ noch alle Pferde auf der Weide laufen, damit ich sehen konnte, ob einer der acht Probleme hatte, doch alle konnten gut laufen. Ich verabschiedete mich schließlich von Rajandra und konnte nun meine Sachen einpacken und wieder zurück in die Schmiede fahren.





    • Rajandra
      Ausritt mit Stelli auf Your Possible Pasts und On the Turning Away
      Nach Stelli erwartete ich nun auf noch Svartur. Mit ihr wollte ich an diesem schönen Tag ebenfalls ausreiten gehen, da wir uns schon länger nicht mehr gesehen hatten. Etwas zu spät kam sie mit ihrem Auto um die Ecke und stieg hastig aus. Wir begrüßten uns und Svartur entschuldigte sich sofort für ihr Zuspätkommen. Mit einem Lachen im Gesicht erklärte ich ihr, dass es kein Problem wäre, und dass ich ebenfalls oft zu spät käme. Kurz setzte ich mich mit ihr hin und wir redeten ein wenig, bis Svartur wieder ruhig war. Dann fragte ich sie, ob sie ein Pferd hätte, dass sie gerne reiten würde. Sie war für alle Pferde offen und somit beschloss ich ihr die beiden Quarter Horses Your Possible Pasts und On the Turning Away zu zeigen. Beides waren liebe Stuten, die jedoch im Gelände weder faul noch sehr einfach waren, mit dem richtigen Reiter sich aber als hervorragende Pferde präsentierten. Bei den Pferden war Svartur sofort von der Duchstute Pasi begeistert. Da die beiden sich auf Anhieb gut verstanden zeigte ich Svartur nur schnell, wo die Halfter hingen und ging dann zu Faye, die ich reiten würde. Beide führten wir zum Putzplatz, wo Svartur sich mit Pasi bekannt machte, indem sie die Stute ausführlich putzte. Ich tat das Selbe mit Faye und holte mir als erstes eine grobe Wurzelbürste. Hiermit strich ich mit festen Zügen über das Fell der Fuchsstute bevor ich mit dem Hufkratzer die Hufe reinigte. Dann kämmte ich Mähne sowie Schweif und putze sie zum Schluss nochmal mit einer Kardätsche komplett über. Svartur war nun ebenfalls fertig und wir gingen die Sättel der beiden aus der Sattelkammer holen. Da Svartur bei sich selber ein paar Western gerittene Pferde hatte, konnte sie ihre Stute ohne Probleme aufsatteln und war fast schneller fertig als ich, da ich etwas mit dem Sattelgurt zu kämpfen hatte. Als ich dann auch fertig war holten wir noch schnell die beiden Wassertrensen und zäumten damit die Pferde auf. Dann waren wie auch schon fertig und stiegen auf. Im flotten, forschen Schritt ritten wir an in Richtung kühlen Wald. Dort angekommen fingen wir an unser Schweigen zu brechen und redeten fröhlich über die Pferde und über unsere Zuchten. Durch unser Gequatsche merkten wir nicht, dass wir uns bereits auf einer Trabstrecke befanden, weswegen die Pferde langsam unruhig wurden. Um sie nicht mehr zurückhalten zu müssen trabten wir dann locker an und trabten den Weg bis fast ans Ende. Dann parierten wir durch zum Schritt und bogen auf einen kleinen Pfad ab, der auf eine tolle Galoppstrecke führte. Schnell erklärte ich Svartur, dass wir hier unsere Pferde nun galoppieren lassen konnten, dann gab ich Faye auch schon die Zügel hin und Faye und Pasi lieferten sich ein spannendes Wettrennen. Beide waren mit einem enormen Ehrgeiz ausgestattet und wollten unbedingt gewinnen, wobei Pasi am Ende die Nase doch vorne hatte. Leider mussten wir bald schon durch parieren, da der Weg zu Ende ging. Wir drehten jedoch um, und ließen die Pferde gleich nochmal galoppieren. Diese genossen den schnellen Galopp ohne Tempolimit, sodass Svartur und ich die Landschaft nur schnell an uns vorbeiziehen sahen. Dann jedoch kamen wir wieder an dem kleinen Pfad an und wir parierten durch zum Trab. Immernoch zügig trabten wir bis zu dem Feldweg, der zum Hof zurück führte durch und parierten erst dann durch. Die Pferde waren heftig am atmen, drängelten jedoch immernoch vorwärts. Nach einer Weile beruhigten sie sich wieder und wir konnten am langen Zügel gemütlich bis zum Hof reiten. Dort nahmen wir den Pferden Sättel und Trensen ab und gaben ihnen dann ihr Kraftfutter. Viel war es nicht, da sie beide sehr hitzige Stuten waren, dafür schnitten wir ihnen aber noch ein paar Äpfel und Möhren in das Futter. Nachdem sie dann gefressen hatten brachten wir sie auf ihre gemeinsame Koppel, dann musste Svartur auch schon wieder wegen einem Termin fahren.
    • Rajandra
      Doppellongenarbeit mit On the Turning Away
      Mit einer Möhre und einem Halfter in der Hand machte ich mich auf den Weg zu der der Quarterstute On the Turning Away. Sie stand mit mehreren Stuten auf einer der großen Weiden. Als ich sie rief, kamen direkt mehrere Pferde mit und lachend kraulte ich alle kurz. Dann schlängelte ich mich durch zu Faye. Ich zog ihr das Halfter an und führte sie dann von der Koppel. Nachdem ich das Tor wieder sorgfältig verschlossen hatte, gab ich ihr den Apfel, den ich ihr in der großen Herde nicht geben wollte, da sonst Futterneid aufgekommen wäre. Noch während Faye kaute ging ich wieder los und führte sie zum Putzplatz. Dort angekommen band ich sie an einem der Ringe an und holte ihren Putzkasten aus der Sattelkammer. Ich nahm mir eine Wurzelbürste und begann den angetrockneten Schlamm aus dem Fell zu bürsten. Anschließend ging ich nochmal mit der Kardätsche über das Fell um es zum Glänzen zu bringen. Für die Hufe nahm ich einen Hufkratzer, dann nahm ich jedes Bein nacheinander hoch und entfernte sorgfältig Schmutz und kleine Steine. Zum Schluss verlas ich Mähne und Schweif und kämmte diese anschließend nochmal durch. Nun ging ich in die Sattelkammer und holte den Longiergurt der Stute, ihre Trense sowie ein Paar Springglocken. Zuerst legte ich den Longiergurt auf Faye’s Rücken, dann zog ich den Sattelgurt sanft an und verschloss ihn. Als nächstes legte ich ihr die Trense und die Springglocken an. Ich lief nochmal schnell in die Sattelkammer um meine Doppellonge zu holen und dann band ich Faye los und ging mit ihr in den Roundpen. Dort gurtete ich nochmal nach und schnallte dann die Doppellonge ein. Ich fing schon im Schritt an viele Wendungen mit ihr zu gehen, was ich auch im Trab später fortsetzte. Die Fuchsstute arbeitete gut mit und reagierte fein auf meine Paraden, die ich von innen gab. Da sie gut reagierte beschloss ich das Training auf den Reitplatz zu verlagern, wo ich noch mehr von Faye fordern konnte. Dort angekommen begann ich wieder mit Trabfiguren und band auch das Zirkelverkleinern mit ein, wodurch engere Wendungen langsam erarbeitet wurden. Faye streckte sich mittlerweile schön und ging ich der Dehnungshaltung, auch ihre Hinterbeine traten gut unter und schoben von hinten. Nach einer Weile ließ ich Faye angaloppieren. Ich musste nur einmal kurz schnalzen und schon galoppierte die Stute munter los. Ich musste sie etwas abbremsen, jedoch reagierte sie sofort als ich ihr eine kleine, sanfte Parade gab. Ich ließ sie auf beiden Händen noch weiter im Trab und Galopp arbeiten, bevor ich dann nach einer guten halben Stunde mit dem Training aufhörte und Faye noch im Schritt trocken führte. Dann brachte ich sie zum Putzplatz, wo ich ihr die ganze Ausrüstung abnahm und in der Sattelkammer verstaute. Anschließend bereitete ich ihr Kraftfutter zu. Sie bekam Möhren, Äpfel, Müsli und ein paar Mineralstoffe, welche sie kurz darauf genüsslich verschlang. Ich wusch noch schnell die Futterschüssel aus und brachte Faye dann zurück auf die Koppel zu den anderen Stuten.
    • Rajandra
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      Nachdem die letzte Woche ziemlich stressig gewesen war, und alle Pferde täglich gearbeitet hatten, beschloss ich heute den Tag etwas ruhiger anzugehen und den meisten Pferden heute einen Weidetag zu gönnen. Ich trank noch schnell in ein paar zügigen Schlucken meinen Kaffee aus und zog mir dann meine dicke Winterjacke über bevor ich das Haus verließ. Sofort schlug mir die eisige Kälte ins Gesicht und ich beschloss mich zu beeilen und die Pferde schnell auf die Koppeln zu bringen, um möglichst schnell wieder in den warmen Stall zu kommen. Zuerst schnappte ich mir in der Sattelkammer die Halfter von den beiden Hannoveranerstuten Seference Suprime und Atraxe. Beiden kratzte ich in der Box schnell die Hufe aus, zog ihnen eine warme Thermodecke an und legte ihnen zum Schluss noch ein paar Springglocken an, dann ging ich mit ihnen aus dem Stall hinaus in die Kälte. Den Stuten machte das Wetter nichts aus, sodass sie kurz nachdem ich ihnen auf der Koppel die Halfter ausgezogen hatte, sofort buckelnd losrannten. Leise musste ich Lachen und schaute den beiden noch ein wenig zu, ehe ich wieder in den Stall ging und The Post War Dream, Obscured by Clouds und Late Night Tales holte. Auch ihnen kratzte ich wieder die Hufe aus, legte ihnen die Glocken an und deckte sie warm ein, dann ging es für die drei auf die Koppel. Ungeduldig scharrte Clouds, als ich das Koppeltor öffnete. Kaum hatte ich ihren Strick gelöst rannte sie auch schon im Renntempo davon und genoss ihre Freiheit. Die anderen beiden folgten auf der gegenüberliegenden Hengstwiese, weil Obscured immernoch aufgeregt rumhüpfte waren die zwei Hengste auch ungeduldig. Während ich das Gatter öffnete und sie zu mir umdrehte löste ich die Stricke und sie trabten beide befreit über die Wiese. Die Halfter hängte ich an den Haken ans Tor, so musste ich sie später beim Reinbringen nicht mehr suchen. Die nächsten Pferde waren Na’im, Farasha, Bubi, Rubicon und Pete’s Peppermill. Zuerst kratzte ich einem nach dem anderen die Hufe aus, kramte dann aus der Sattelkammer für jeden seine passende Decke raus und legte sie ihnen an. Dann schnappte ich mir Na’im, Bubi und Pete und führte die drei zuerst auf die Koppel. Anschließend brachte ich Rubicon zu den Hengsten und Farasha zu Obscured auf die Stutenweide. Die Hengste widmeten sich eher dem Gras, anstatt zu spielen, lediglich Na’im versuchte einmal die anderen Pferde zum Spielen zu animieren, hatte jedoch keinen Erfolg. Wieder im Stall machte ich Dante und Rabbani fertig für die Koppel, dann brachte ich auch die beiden hinaus. Aus dem Turnierpferdestall fehlten nun nur noch Svea, Fanja und Ravallo. Ravallo wollte ich jedoch heute noch etwas reiten, da der Hengst schon am vorigen Tag frei gehabt hatte. Ich brachte also noch schnell die beiden Stuten hinaus, nachdem ich ihnen die Hufe ausgekratzt hatte, sie neu eingedeckt hatte und ihnen Glocken angezogen hatte. Anschließend machte ich mich auf den Weg zu Ravallo, der wiehernd in seiner Paddockbox umher lief, da er nun der einzige im ganzen Stall war. Als er meine Stimme hörte beruhigte er sich jedoch schnell wieder und stand brav still während ich ihm seine Decke auszog und anfing ihn gründlich zu säubern. Zuerst entfernte ich den groben Schmutz mit der Wurzelbürste aus seinem Fell, anschließend nahm ich mir eine Kardätsche und bürstete auch den Staub aus. Die Hufe kratzte ich gründlich mit dem Hufkratzer aus, bevor ich als letzten Schritt Mähne und Schweif verlas. Dann lief ich schnell in die Sattelkammer und holte von dort Ravallo’s Trense, seine Gamaschen sowie seinen Sattel. Alles legte ich ihm vorsichtig an und ging dann mit ihm in die nahe gelegene Reithalle. Dort angekommen schloss ich schnell wieder das Tor hinter mir um nicht zu viel kalte Luft hinein zu lassen und stieg dann auf. Der erst frisch angerittene Hengst stand noch immer etwas unruhig beim Aufsteigen, ließ mich jedoch gewähren und beruhigte sich beim Schritt reiten auch langsam wieder. Nach zwei Runden außen herum fing ich an einen Zirkel zu reiten, wobei er erst etwas unsicher seitwärts lief, bevor er nachgab, sich bog und den Zirkel brav lief. Ich lobte ihn sofort und machte weiter mit großen Wendungen. Nachdem dieses wieder gefestigt war fing ich an zu traben. Hierbei ließ ich meine Zügel noch halblang und verlangte nur Zirkel als Hufschlagfiguren von ihm, alles weitere würde ihn zu sehr aus dem Gleichgewicht bringen. Ravallo lief jedoch ganz artig und gab sein Bestes. Zum Abschluss dieser Reiteinheit wollte ich ihn heute zum ersten Mal angaloppieren. Sanft saß ich aus und trieb Ravallo weiter bis er – erst etwas unsicher – in den Galopp fiel. Sofort lobte ich ihn und hörte nach einer halben Runde überglücklich auf. Ich trabte ihn noch zwei Runden am komplett hingegeben Zügel ehe ich ihn zum Schritt durchparierte, abstieg und ihn trocken führte. Anschließend ging ich mit ihm zurück in den Stall, wo ich ihm sein Sattelzeug abnahm, ihm eine Abschwitzdecke überwarf und sein Kraftfutter gab, welches er sich redlich verdient hatte. Dann ging es auch für ihn auf die Koppeln. Ich stellte ihn zu Dante und Rabbani, die sich über den Neuzuwachs freuten und wieder anfingen zu spielen. Nun hatte ich den ersten Stall komplett versorgt und schaute auf die Uhr. Mit Erschrecken stellte ich fest, dass Stelli in einer halben Stunde schon zum Ausritt kommen würde. Ich schnappte mir schnell Candy and a Current Bun, Your Possible Pasts und Throw a Diva, band die drei nebeneinander an, kratzte ihnen die Hufe aus und zog allen dreien eine warm Decke an. Schnell waren die drei auf der Wiese und versorgt und ich ging weiter zu On the Turning Away und Wearing the Inside Out. Während ich bei Inside gerade die Hufe auskratzte, hörte ich auf einmal Stellis Stimme von hinten, die mich begrüßte. Ich kratzte noch schnell den Huf fertig aus und umarmte sie dann zur Begrüßung. Stelli bot mir ihre Hilfe beim Hinausbringen der Pferde an, was sehr hilfreich war, angesichts der vielen Pferde die noch auf die Koppeln mussten. Wir teilten uns die Arbeit auf, sodass Stelli die beiden eindeckte während ich noch Turning’s Hufe auskratzte, dann brachten wir die beiden hinaus. Anschließend holten Stelli und ich Chapter 24, Alans Psychodelic Breakfast, Elasso, und The Blister Exists. Schnell hatten wir die vier Hengste versorgt und hinausgebracht. Ich bedankte mich bei Stelli und fragte sie, wen sie nun gerne reiten würde. Sie antwortete mir, dass sie gerne mal die noch recht neue Stute Shattered Glass selber reiten würde, da ich in meinen Erzählungen immer von ihr geschwärmt hatte. Lachend gab ich ihr das Halfter und holte mir dann Interstellar Overdrives Halfter. Da beide mit einer leichten Übergangsdecke in der sauberen Paddockbox gestanden hatten, waren wir zügig mit dem Putzen fertig und befanden und schon kurz darauf beim Satteln. Stelli fand schnell Shattered’s Sattel sowie ihre Trense und rüstete die Stute für den Ausritt aus. Auch ich hatte Männi komplett geputzt und legte ihm nun vorsichtig den Sattel auf bevor ich sorgfältig den Sattelgurt zuzog. Anschließend trenste ich schnell und legte ihm ein Paar Gamaschen an. Auch Stelli hatte fertig gesattelt sodass wir uns in den Sattel schwangen und uns auf den Weg in Richtung Wald machten. Die Paint Horses waren beide gut drauf und gingen flott vorwärts, sodass wir sie anfangs ziemlich zügeln mussten, damit sie im Schritt blieben. Bald schon kam jedoch die erste Trabstrecke in Sicht und die Zwei beruhigten sich während dem flotten Trab am hingegebenen Zügel etwas. Nach weiteren Trabeinheiten kamen wir schließlich zu der ersten Galoppstrecke. Als ich Stelli gerade fragte, ob sie fertig zum galoppieren war schoss Männi unter mir auch schon im Renngalopp los und auch Shattered folgte ihm geschwind. Wir lachten beide und genossen den kühlen Wind, der in unser Gesicht peitschte während die Pferde sich ein Kopf an Kopf rennen lieferten. Am Ende gewann Shattered mit einem knappen Vorsprung und ließe sich auch nur wiederwillig bremsen, dennoch strahlte Stelli übers ganze Gesicht ung schwärmte von der Stute. Wir trabten und galoppierten noch einige Male bevor wir im gemütlichen Schritt zurück zum Hof ritten und dort die beiden versorgten und anschließend zusammen auf die Koppeln brachten. Leider musste Stelli dann schon wegen einiger Tierarzttermine schon wieder fahren, sodass wir uns trennen mussten. Ich gönnte mir nun auch eine kleine Pause und trank einen Kaffee im Haus bevor ich wieder hinaus ging und die beiden Hengste Mejorano und Aerion holte. Rano war erst vor Kurzem angekommen, verstand sich aber auf Anhieb gut mit dem Mustanghengst Rio, sodass ich die beiden heute zum ersten Mal zusammen laufen lassen wollte, in der Hoffnung, dass beide etwas miteinander spielen würden. Zuerst jedoch musste ich beide putzen, was jedoch wie zuvor mit Stelli recht schnell ging und die meiste Arbeit eigentlich aus dem Hufe auskratzten und dem Langhaar verlesen bestand. Als ich beide fertig geputzt hatte lief ich in die Sattelkammer wo ich für beide jeweils ein paar Springglocken holte und sie ihnen anlegte, dann ging ich mit ihnen hinüber zu der Halle. Drinnen machte ich sie los und beobachtete erst mal ihre Reaktionen. Beide quietschten sich etwas an, tobten aber kurz später schon ausgelassen zusammen in der Halle herum. Nach einer guten halben Stunde, in der ich das Spiel der beiden Hengste beobachtet hatte, fing ich beide wieder ein und brachte sie zurück in die Boxen, wo ich ihnen ihre Decken wieder anlegte und ihnen etwas Futter brachte. Nun musste ich noch alle Pferde von den Koppeln wieder hinein holen, bevor die kalte Nacht hinein brechen würde. Ich beeilte mich und hatte nach gut einer Stunde endlich alle Pferde zurück in den Stall gebracht und umgedeckt sowie Hufe ausgekratzt. Ermüdet ging ich nun in das Wohnhaus wo ich noch Abendessen kochte und auf Stelli wartete um mit ihr gemeinsam zu essen.
    • Stelli
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      On the Turning Away - Kontrolle, Impfen, Wurmkur, Zahnkontrolle

      Heute sollte ich mich um vier Pferde von Rajandra kümmern. Dafür musste ich nichtmal ins Auto steigen, denn wir hatten bekanntlicherweise ein Gestüt zusammen. Ich packte das nötigste zusammen und ging in die Stallungen, wo die besagten Pferde standen, zumindest drei davon. Zuerst fing ich mit der Routineuntersuchung an. Dazu holte ich die Pferde On the Turning Away, Candy and a Current Bun, Your Possible Pasts und Wearing the Inside Out aus ihren Boxen und band sie nebeneinander in der Stallgasse an. Zuerst wollte ich bei allen vieren die Temperatur messen. Bei allen war die Temperatur im Normalbereich, was schonmal sehr gut war. Anschließend hörte ich erst bei Turning, dann bei Inside, Candy und Pasts Lunge und Herz ab. Hier hörte sich alles sehr gut an, bei Inside war ich besonders gründlich, da sie ja aktiv als Zuchtstute genutzt wird. ich notierte die bisherigen Ergebnisse auf meinem Klemmbrett und fuhr mit meiner Arbeit fort. Nacheinander nahm ich die Atemfrequenz der vier Stuten und notierte auch diese. Als nächstes sah ich mir Augen und Schleimhäute an; die Augen waren klar und die Schleimhäute hatten die richtige Farbe. Prima, soweit, sogut. Ich tastete nochmal Rücken und Beine ab, bevor ich zum unangenehmen Teil der Behandlung überging: dem Impfen und Blutabnehmen. Ich holte aus meinem Koffer Tupfer, eine Kanüle und Röhrchen und fing bei On the Turning way mit der Blutabnahme an. Ich reinigte die Halsvene und schon die Kanüle dann in die Vene hinein. Ich hielt das Röhrchen unter die Öffnung der Nadel und fing das Blut auf. Die Quarterstute war hierbei total gelassen. Als ich genug beisammen hatte zog ich die Kanüle heraus, verschraubte die Röhrchen und legte sie in die mitgebrachte Kühlbox, nachdem ich die Röhrchen namentlich beschriftet hatte. Ich schmiss das gebrauchte Material weg und holte alles nochmal steril aus meinem Koffer heraus. Die gleiche Prozedur musste nun Wearing the Inside Out über sich ergehen lassen. Auch sie zuckte wenn dann nur wenig mit der Wimper und binnen Sekunden war auch sie von der Kanüle befreit. Weiter gings mit Candy and a Current Bun. Sie war schon etwas feinfühliger, was den Piekser betrifft und zuckte kurz zusammen, beruhigte sich aber nach besänftigem Tätscheln wieder. Die letzte Kandidatin war Your Possible Pasts, die auch völlig unbeindruckt von der Behandlung war. Die Ergebnisse würde ich später im Labor auswerten. Nun musste ich die vier nochmal ärgern. Wieder holte ich sterile Nadeln heraus, Spritzen und den Impfstoff. Ich zog die erste Fuhre in einzelne Spitzen auf und impfte alle vier Stuten nacheinander. Wieder blieben alle unbeeindruckt, bis auf Candy, die kurz zusammenzuckte. Ich holte als nächstes die vier mitgebrachten Wurmkuren aus der Tasche, die ich den Pferden ins Maul geben würde. Ich stellte die Kilogrammanzahl der Stuten ein und gab die Wurmkuren ins Maul der Quarterstuten. Sie waren alles andere als Begeistert, aber was sein musste musste sein. Nun ging es über zur Zahnbehandlung. Ich holte aus meinem Kämmerchen, wo alle meine Behandlungsutensilien lagern, alles nötige für die bevorstehende Zahlbehandlung in den Stall. Mittlerweile war auch Rajandra dazugekommen um mir bei der Behandlung zu helfen. Beginnen würde ich mit On the Turning Away. Als ich alles aufgebaut hatte führte ich die Stute in die Behandlungsbox und spritzte ihr die Sedierung. Wenig später wurde sie müde und ich konnte beginnen. Rajandra hielt den Kopf der Stute oben, während ich mich ans Werk machte. On the Turning war hatte deutliche Haken an den Backenzähnen, welche ich rasch weggeschliffen hatte. Vorne musste ich einen schneidezahn kürzen, dann war alles geschafft. Während Rajandras Pferd sich mit einer fressbremse erholte, räumten wir das Zeug zur nächsten Box. Wir fuhren mit Wearing the Inside Out fort. Die Stute schaute etwas argwöhnisch zu den Utensilien, wurde aber von der Sedierung unterbrochen und befand sich wenig später in einer tiefen Dämmerung. Bei ihr waren nur wenige Haken, die ich wegschleifen musste. Es dauerte nicht lange, dann waren wir auch hier fertig. Weiter gings mit Candy and a Current. Rajandra führte ihre Falbstute in ihre Box. Schnell spritzte ich ihr die Sedierung. In der Zeit, wo die Sedierung wirken musste, baute ich wieder die Sachen auf. Nach 5,6 Minuten wirkte sie bereits und wenig später konnten wir dann auch beginnen. Bei der fünfjährigen war allerdings wieder einiges wegzuschleifen. Hinten hatte sich bereits eine kleine Stelle entzündet, da ein Haken reinpiekste. Schnell waren die Flächen wieder glatt und ein unbeschwertes Fressen war wieder möglich. Ich kürzte die Frontzähne der Stute noch ein wenig, dann waren wir auch hier fertig. Die letzte Patientin war Your Possible Pasts. Meine Geräte waren der wunderschönen Stute unheimlich. Doch die Aufregung ließ auch nach als die Sedierung wirkte. Bei ihr musste ich fast nichts wegraspeln, da sah soweit alles gut aus. Nach wenigen Minuten konnten wir die Stute von der Aufhalterung befreien und mein Dienst war getan. Ich packte alles zusammen und ging auf direktem Weg ins Labor um die Bluttests auszuwerten. Bei On the Turning Away, Candy and a Current Bun und Your Possible Pasts machte ich ein einfaches Blutbild, dessen Ergebnisse wirklich gut aussahen. Bis aus einen leichten Magnesiummangel von Candy war alles super. Bei Wearing the Inside Out machte ich stattdessen ein großes Blutbild, da sie fit sein musste für die Zucht. Doch Inside war topfit, was mich sehr freute. Weiteren Zuchtfohlen stand also nichts mehr im Wege!

      [5536 Zeichen (c) Stelli]
    • Rajandra
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      8.Pflegebericht - Stangenarbeit​
      [Bericht folgt in kürze]​
    • Rajandra
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      Jedesmal wenn ich irgendwo eingeladen war nahm ich mir vor, nicht so lang zu bleiben, da ich jedentag um die gleiche Zeit aufstehen musste, egal ob Wochenende, Feiertag, Geburtstag, Schnee und Eis, Sonnenschein - die Pferde warteten. Auch wenn ich es jedesmal bereute, länger geblieben zu sein wurde ich daraus nicht schlauer und auch bei der nächsten Einladung blieb ich lange. Mit leichten Kopfschmerzen war ich aus dem Bett gekrochen und hatte mich fertig gemacht. Meinen ersten Kaffe schlürfte ich recht schnell herunter und schlüpfte in Stallschuhe und Jacke, wickelte mir einen Schal um den Hals und ging raus. Die Tür fiel hinter mir ins Schloss und ich zog die Jacke zu, denn es war kühl. Ein angenehmes sommerliches Kühl, die frische Luft tat gut und meine Kopfschmerzen waren fast nicht mehr bemerkbar. Als ich in den Stall hinein kam fingen die Pferde an zu grummeln, denn sie wussten, dass es nun Raufutter gab. Ich hatteFeiertagsdienst, das hieß ich war allein und musste die Arbeit somit auch allein erledigen. Zum Misten kamen unsere zwei Stallburschen Lukas und Navid, aber den Rest musste ich selbst machen. Alle meine Pferde bekamen Heu und da wir noch einige Ballen sehr gute Silage hatten und einer offen stand bekamen sie auch zusätzlich jeder eine kleine Menge Silage dazu. Nachdem ich im Zucht und Tunierpferdestall, im Zucht und Westernpferdestall und auch im Fohlen und Jungpferdestall Raufutter gefüttert hatte ging ich ins nochmal ins Wohnhaus um zu Frühstücken. Es war viertel vor acht, ich schmierte mir ein Brot und schenkte noch eine Tasse Kaffee ein. Dann drehte ich das Radio an und hörte mir die Nachrichten an. An Feiertagen konnte ich immer entspannt frühstücken und hatte keinen Zeitdruck. So hatten die Pferde etwas Zeit zwischen Rau und Kraftfutter. Als ich mit Frühstücken fertig war zeigte die Uhr kurz vor halb neun, weshalb ich beschloss zum Kraftfutter füttern über zu gehen. Nachdem ich damit fertig war und die Pferde aufgefressen hatten brachte ich zuerst die Pferde heraus, die heute frei hatten, da sie die letzten Tage gut gearbeitet hatten. Aus dem Zucht und Turnierpferdestall durften Pete's Peppermill, Ravallo, The Post War Dream, Obscured by Clouds, Fanja, Dante, Svea und Aestas Amor direkt auf die Wiesen, der Rest musste heute noch etwas arbeiten und kam erst später raus. Aus dem Zucht und Westernpferdestall durften alle Pferde direkt raus, denn bis ich mit den anderen fertig war konnte es etwas dauern und auch den Jungpferden machte ich das Gatter vom Offenstall zu den Wiesen auf. Nun konnte ich endlich anfangen die Pferde zu arbeiten, da ich einige von ihnen Freispringen lassen wollte baute ich in der Halle zuerst einmal eine Reihe an der langen Seite auf. Erst zwei Kreuze zu einem In-Out, dann ein Galoppsprung zum nächsten Steil, zwei Galoppsprünge folgten bis zum nächsten Steilsprung wohinter zum Abschluss ein Oxer folgte. Schnell stellte ich noch die Fänge an die Seite und ging dann zurück in die Stallgasse. Die erste die dran kam war Seference Suprime. Ich begrüßte meine Falbstute freundlich und kratzte ihr die Hufe aus, dann führte ich sie aus der Box, putze draußen einmal kurz drüber und legte ihr Gamaschen an. Danach gingen wir in die Halle, wo ich sie zunächst einmal einige Runden Schritt führte und sie dann auf beiden Händen in allen drei Gangarten an der Longe etwas aufwärmte bevor es zum Springen ging. Als sie Seference soweit war ließ ich sie von der Longe und lenkte sie in die Freispringgasse. Da die Hindernisse noch sehr klein waren meisterte die Stute dies mit links und ich wiederholte dies einige Male mit ihr bevor ich die Hindernisse erhöhte. Auch dies machte die Falbstute sehr routiniert und ohne Probleme. Als ich ein letztes Mal erhöhte kam Sefi leicht unpassend herein und warf eine Stange ab die ich danach gleich wieder aufbaute und sie dann noch zwei Mal springen ließ. Sie hatte zwar noch viel Luft gehabt nach oben, jedoch ging es mir nur darum die Routine beizubehalten und so war es eine gute Übung gewesen. Seference durfte sich noch wälzen während ich die Hindernisse wieder kleiner machte und als sie damit fertig war führte ich die Stute noch ein wenig trocken bevor ich sie in die Box zurück brachte. Die Gamaschen nahm ich ihr wieder ab und machte dann mit Atraxe und Late Night Tales weiter, mit denen ich genauso vorging wie bei Seference Suprime. Auch diese zwei waren sehr routinierte Pferde, die keine Probleme mit der Reihe hatten und ebenfalls so gut wie keine Abwürfe. Atraxe war dabei noch etwas geschickter als Late Night Tales, da es für den großen Dunkelbraunen etwas enger war als für die zwei Stuten, doch auch er machte es gut. Danach nahm ich mir noch Silberstern und Springbreak vor. Auch diese zwei mussten Freispringen, allerdings erhöhte ich bei ihnen nicht so viel wie bei den anderen, da sie beide noch nicht oft Freigesprungen waren. Trotz des ein oder anderen Abwurfes machten sie es sehr gut. Springbreak neigte dazu in einem übereilten Tempo in die Reihe zu kommen, merkte dann aber von allein, dass sie zurück kommen musste und Silberstern hielt sich anfangs noch etwas im Rücken fest, was er aber von mal zu mal verbesserte und lockerer wurde. Als ich mit diesen fünf fertig war entließ ich sie auch schoneinmal auf die Weide und baute danach ab. Nun wollte ich nämlich die restlichen Pferde reiten. Bubi und Rubicon arbeitete ich beide gut durch, da sie bald wieder die ersten Turnierprüfungen anstehen hatten und so übte ich mit den beiden auch viele einzelne Lektionen und ritt zum Schluss noch die ein oder andere Aufgabe durch, sodass beide auch gut geschwitzt aus der Trainingseinheit gingen. Mit Rabbani hingegen ging ich erst eine kleine Runde zum Aufwärmen durchs Feld und ritt ihn nur locker in allen Gangarten auf dem Platz, da jetzt zur Vormittagszeit langsam die Sonne heraus kam. Er hatte sich in letzter Zeit auf den Turnieren gut gemacht und so wollte ich heute nur ein wenig locker reiten. Nach ihm war Golden Lights an der Reihe, meine neue vierjährige Westfalenstute. Die kleine führte ich zum Aufwärmen noch um den See und auf dem Platz ritt ich sie auch nur schön flüssig in allen drei Gangarten auf beiden Händen. Sie machte sich sehr gut und blieb immer schön bei mir, das gefiel mir an Goldi sehr. Nach einer guten halben Stunde ließ ich die Zügel aus der Hand kauen und ritt noch etwas Schritt am langen Zügel. Dann stieg ich ab und ging mit ihr zurück in die Stallgasse, wo ich die Palominostute vom Zubehör befreite und sie gleich auf die Weide brachte. Auch die anderen achte entließ ich nun auf die Weide und nachdem jetzt alle meine Pferde auf der Weide waren ging ich ins Wohnhaus, denn es war langsam Mittagszeit und ich hatte Hunger bekommen.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Rajandra
    Datum:
    9 Jan. 2013
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