Gwen

Ohnegleichen

New Forest Pony ♂

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Ohnegleichen
Gwen, 16 Okt. 2019
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    • Gwen
      Pflegebericht 21.07.2018 - Aus Fohlen werden Jungpferde

      Heute wollte ich meine Zeit mal den Ältesten unter unseren Kleinen widmen. Ich vertrat die Meinung, dass Pferde ruhig so lang wie möglich Kind sein durften, doch irgendwann war auch diese Zeit herum. Ich freute mich persönlich auch darauf, denn dann begann so langsam ein neuer Lebensabschnitt. Unsere sechs Jüngsten waren davon noch weit entfernt, aber zumindest Nuriya, Hollybrook's Arce und Ohnegleichen wuchsen langsam zu Jungpferden heran.
      Nuriya hatte im Mai ihren dritten Geburtstag gefeiert und so man sah, dass aus dem Fohlen eine Stute wurde. Deshalb veränderte ich auch allmählich ihren Trainingsplan. Für die Fohlen stand immer nur Betüddeln und die Grundlagen auf dem Plan, doch mit drei Jahren sollte Nuriya so allmählich auf das nächste Jahr vorbereitet werden. Richtig beginnen würden wir damit erst ab dem Herbst, so dass sie den Sommer noch einmal ausspannen durfte, dennoch machte Vorarbeit das darauffolgende einfacher.
      So lernte Nuriya nun schon allmählich Longiergurte und Kappzäume kennen. Ich hatte sie ihr bereits hier und da mal aufgelegt und heute wollte ich so eine Runde spazieren gehen. Also holte ich Nuriya von der Weide, putzte sie in aller Ruhe und legte ihr dann eine schmal geschnittene Springschabracke auf, denn alles andere hätte auf ihr wie eine Decke gewirkt. Danach folgte der Longiergurt und dann bekam sie den Kappzaum auf. Zur Sicherheit nahm ich mir noch ein Halfter mit, ehe ich einen längeren Strick in den Kappzaum klinkte und es losgehen konnte.
      Zu Beginn hatte Nuriya sehr schüchtern auf das Gefühl auf dem Nasenrücken reagiert, inzwischen schien sie sich schon sichtlich damit wohlzufühlen. Auch der Longiergurt machte ihr kaum noch etwas aus und so gingen wir wie selbstverständlich eine schöne Runde spazieren. Wieder am Stall machte ich alles ab und spritzte dann Nuriya die Beine ab. Bei den Temperaturen waren alle Pferde über eine kleine Abkühlung dankbar.
      Sie bekam zur Belohnung noch ein paar Möhren, ehe sie auch schon wieder zurück auf die Weide durfte. Danach war Arce an der Reihe. Sie betüddelte ich heute nur ein wenig. Ich putzte sie gründlich, kümmerte mich um Langhaar und Hufe und ging dann hinaus zum Waschplatz. Im Gegensatz zu den anderen schien Arce noch sehr viel Respekt vor dem Wasserschlauch zu haben, deshalb gewöhnten wir sie allmählich danach.
      Nach und nach hatte sie auch die Angst verloren und akzeptierte ihn schon ganz gut. Heute spritzte ich ihr zum ersten Mal die Hufe ab und durfte dann auch bis zu den Sprunggelenken abspritzen, natürlich noch mit möglichst wenig Wasserdruck, aber immerhin. Nebenher lobte ich Arce immer ausgiebig und machte dann auch recht schnell wieder Schluss, man musste es ja nicht übertreiben.
      Als letzter im Bunde war Ohnegleichen an der Reihe. Er war im Vergleich zu den anderen Fohlen sehr langweilig, denn man konnte ihn mit nichts schocken. Von Anfang an hatte er Putzen und Abspritzen toll gefunden, er machte alle Führübungen einwandfrei mit, war teilweise schon weiter als so manch anderer und auch Schrecktraining war ein Witz für ihn.
      Deshalb gingen wir heute auch nur entspannt eine Runde spazieren. Ich plante, die drei ältesten bald als Handpferde mal mit ins Gelände zu nehmen. Gerade mit Altair war das immer sehr entspannt, der war für alle immer der absolute Ruhepol und selbst das unsicherste Pferd war neben ihm die Ruhe selbst. So würden die drei auch mehr ausgelastet werden.
      Für Ohnegleichen ging es dann wieder hinaus auf die Weide und ich gönnte mir erst einmal eine Mittagspause. Die restlichen Fohlen hatten heute frei. Ciaran hatte gestern Prismatic und Stolen Dance bespaßt und morgen wäre dann mal wieder PFS' Disparo an der Reihe. Da die Jüngsten aber eh nicht so den Trainingsplan hatten und wir zu zweit mit den Großen genug zu tun hatten, genossen die Fohlen in aller Ruhe ihren Sommer auf den Weiden.
    • Gwen
      Pflegebericht 31.08.2018 - Waschtag

      Obwohl der Sommer in Kanada immer noch erträglicher war als anderswo, hielt man auch hier teilweise die sommerlichen Temperaturen kaum noch aus. Umso gelegener kamen einen dann Tage, die man zum Beispiel zum Waschtag taufte. Eine bessere Beschäftigung für Pferd und Reiter gab es eigentlich wirklich nicht.
      Außerdem hatten wir tatsächlich Pferde im Stall, bei denen solche Tage mehr als sinnvoll waren. Aus diesem Grund holte ich Khadir und Aspantau von der Weide. Ciaran half mit, also hatte jeder ein Pferd am Waschplatz stehen. Das vorherige Putzen sparten wir uns legten stattdessen direkt los.
      Ich hatte Khadir bekommen und wie Schimmel nun einmal waren, hatten sie immer Flecken, egal welche, aber es waren immer welche da. So schadete gerade ihm ein gründlicher Waschtag keineswegs und es kam auch ordentlich Dreck aus dem Fell.
      Für ihn hatte ich tatsächlich mal Schimmelshampoo gekauft. Elena schwörte darauf und tatsächlich bewirkte es Wunder. Auch Mähne und Schweif wurden wieder richtig sauber und danach glänzte Khadir förmlich. Ciaran hingegen hatte nicht so viel Arbeit. Aspantau war rabenschwarz und glänzte dementsprechend selbst im Winter wie eine Speckschwarte.
      Aus diesem Grund war das Waschen bei ihm aber genauso wirkungsvoll und beide Hengste konnte sich danach sehen lassen. Wir ließen sie am Strick in der Sonne grasen, damit sie trockneten und sich nicht gleich frisch gewaschen wälzten.
      Um die Zeit noch ein wenig schneller zu vertrödeln, schnitten wir gleich mal wieder Mähne und Schweif von Aspantau. Khadirs Langhaar hingegen wurde nicht angerührt. Lediglich seine dicke Mähne flocht ich ihm im Sommer zumeist in Zöpfe, damit er darunter nicht gar so schwitzte, wobei er als Schimmel da tatsächlich weniger Probleme hatte.
      Als die beiden dann fertig waren, wurden noch fix die Hufen eingefettet und die Pferde eingesprüht, danach ging es auch wieder hinaus auf die Weide. Und neben den problemlosen Strebern wollten wir heute noch eine Herausforderung und holten Ohnegleichen und Stolen Dance zum Waschen.
      Die beiden Junghengste hatten bisher noch nie Kontakt mit dem Wasser in der Form gehabt und dementsprechend würde es spannend werden. Dachte wir zumindest... In Realität war es beiden total egal und Stolen Dance spielte stattdessen zu gerne mit dem Wasserstrahl.
      Ohne Probleme ließen sich beide abspritzen und einschäumen. Auch die beiden durften dann erstmal trocknen, ehe wir noch die Hufe fetteten und sie einsprühten. Danach ging es auch für die zwei wieder zurück auf die Sommerweide und wir entschieden uns erstmal für eine entspannte Mittagspause.
    • Gwen
      Pflegebericht 15.09.2018 - Hallo Herbst!

      Der Herbst hielt dieses Jahr schnell und stürmisch Einzug in Kanada. Früher als sonst hatte ich einige unserer Pferde eingedeckt, denn die meisten Tage waren verregnet und kühl. Nichtsdestotrotz hielt der beginnende Herbst auch ein paar wenige Sonnentage für uns bereit, welche ich nur zu gern nutzte, um mit unseren Jüngeren noch ein wenig im Gelände unterwegs zu sein.
      Heute war Ohnegleichen an der Reihe. Der Jungspund entwickelte sich wirklich toll und ich konnte ihn täglich nur anschmachten. Bisher hielten sich auch seine Flegelphasen noch sehr im Rahmen, so dass man mit ihm problemlos auskam. Wir wollten heute nur eine kleine Runde spazieren gehen. Deshalb ließ ich mir beim Putzen besonders viel Zeit und betüddelte den Kleinen ausgiebig.
      Danach machten wir uns auf den Weg ins Gelände und ich ließ Ohnegleichen den Wald erkunden. Er war schon immer sehr neugierig gewesen und bereits früh mit seiner Mutter viel unterwegs gewesen. Er liebte die Abwechslung und machte immer brav bei allem mit, was mir einfiel. Wir waren bestimmt gut eine halbe Stunde unterwegs, ehe wir uns wieder Richtung Stall begaben.
      Dort gab es für Ohnegleichen dann noch eine kleine Leckerei als Belohnung, bevor er wieder zurück auf seine Weide zu seinen Kumpels durfte.
    • Gwen
      Pflegebericht 31.10.2018 - Wintervorbereitungen

      Viel hatte sich bei uns verändert. Gerne dachte ich an meine Anfangszeit hier in Kanada zurück, als meine Mutter entschied, es wäre Zeit, Deutschland zu verlassen. Wie wir diese Ranch übernahmen und lange Zeit nur drei Pferde hatten. Es war eine tolle Zeit gewesen und immer mal vermisste ich sie. Ich musste auch schmunzeln, wenn ich daran dachte, was uns Ohnezahn zu Beginn zum Beispiel für Probleme gemacht hatte.
      Wie oft war mein kleiner Lieblingshengst verschwunden, teilweise in den stürmischsten Winter. Oder wie hatte er meine Mutter in den Wahnsinn getrieben, weil er sich partout nicht von ihr auf die Weide bringen lassen wollte. Dann dachte man natürlich auch an die anderen Pferde zurück. Einmalige Pferde, die uns aber teilweise wieder verlassen hatten. Zu den meisten neuen Besitzern hatte ich Kontakt und oftmals war es kein Problem, die Vierbeiner ausfindig zu machen.
      Und nun hatten wir einen gefüllten Stall, oftmals noch Berittpferde da. Ich war oft unterwegs, entweder mit unseren Vierbeinern oder bei anderen. Erst war Ciaran gekommen und nun waren wir tatsächlich schon zu viert. Hazel und Celeste hatte ich schneller ins Herz geschlossen als es mir lieb war. Normalerweise war ich nicht der sozialste Mensch und mein kleiner, aber feiner Freundeskreis hier in Kanada reichte mir vollkommen.
      Die beiden Mädels waren aber so herzlich und engagiert, man konnte sie nur mögen. Elena hatte mir auch schon Celeste streitig machen wollen und das tatsächlich aufgrund ihres Geschmackes. Celeste liebte Reiteroutfits, bald noch mehr als Pferdeoutfits und damit war sie bei Elena goldrichtig. Und dementsprechend hatte Elena sich auch schon sehr beschwert. „Nathan und Colin interessieren sich nicht für ihre Kleidung, das ist so schrecklich!“, jammerte sie uns nun immer öfter die Ohren voll.
      Hazel hielt noch weniger von passender Kleidung als ich. Kurzerhand hatten wir sie also ein wenig eingekleidet. Weniger als Kritik an ihrem Kleidungsstil, sondern mehr an der Haltbarkeit ihrer Sachen. Sie hatte sich auch tapfer gesträubt, vor allem, weil ich entschieden hatte es zu übernehmen, da sie es für mich beziehungsweise ihren Beruf benötigt.
      Wenn man nun aber täglich mehrere Pferde ritt und bei jedem Wetter einige Stunden draußen war, hielten günstige Chaps und Reitklamotten leider keine zwei Wochen aus. Elena war natürlich sofort zur Tat geschritten und hatte uns bestens versorgt. Außerdem war ich den Kompromiss eingegangen, dass Hazel zunächst nur ein Reitstiefelpaar bekam.
      Geplant war einmal Springen und einmal Dressur gewesen, aber da war Hazel förmlich in Panik ausgebrochen. Also hatte Elena uns ein tolles Mittelding gesucht und alle waren glücklich. Inzwischen war sie mehr als glücklich und dankbar für unsere Entscheidungen. Besonders jetzt, wo doch langsam der Herbst deutlich machte, dass Schluss war mit dem Sommer.
      Dementsprechend wurde auch auf der Ranch allmählich umstrukturiert. Bisher zeigte sich der Herbst mehr als dankbar, er war sonnig und trocken. Doch ich war mir sicher, dass es nicht mehr allzu lange dauern würde, bis es regnete und eigentlich war das auch wirklich von Nöten.
      Also bezogen wir nun allmählich die Winterweiden und ließen die vorherigen Weiden sich ausruhen. Nur zu gerne halfen mir Shiva und Clyde bei den Kontrollgängen der Zäune und Weiden. Mittlerweile war Clyde von der Schulterhöhe her ein gutes Stück größer als Shiva, auch wenn er die schwarze Labradorhündin nie in der Masse übertreffen würde.
      Er war zumindest wesentlich aktiver und ich war dankbar, dass ich ihn von Anfang an als Reitbegleithund ausgebildet hatte, ohne die Ausritte wüsste ich ihn sonst zeitlich gar nicht auszulasten. Wobei wir tatsächlich auch viel in Richtung Frisbee und Agility machten. Ich liebte ja diese Hundesportarten und Clyde war ideal dafür. Nur manchmal fehlte mir neben der Ranch eben die Zeit dafür.
      Für was aber immer Zeit war, waren die regelmäßigen Besuche bei seiner Schwester Bonnie. Es war ein kurzer Weg bis zu Elisa und außerdem mussten wir dringend unsere Freundschaften wieder mehr pflegen. Clyde und Bonnie hatten schon immer eine innige Beziehung und war eine Freude, den beiden beim Spielen zuzuschauen.
      Heute war für das alles aber keine Zeit, denn das Wochenende war fest eingeplant für die Wintervorbereitungen. Die Wasserleitungen mussten nun doch mal wieder neu gedämmt werden, was immer eine ätzende Arbeit war. Außerdem brauchten wir wieder Feuerholz. Zwar war es nur bedingt notwendig, aber im Haus und im Reiterstübchen machte es einfach ein ganz anderes Feeling.
      Während also Ciaran und Hazel die Leitungen übernahmen, kümmerten Celeste und ich uns ums Feuerholz. Was beide Mädels einwandfrei konnten, war mit anpacken. Inzwischen war ich auch echt glücklich, den Schritt gewagt zu haben und das Team zu vergrößern. Und mit den beiden hatten wir auch einen wirklichen Glückstreffer gehabt.
      Neben diesen Arbeiten stand auch der jährliche Herbstputz an. In meiner Krankenzeit im September hatte das Team den Großteil schon übernommen, dennoch mussten hier und da noch ein paar Neuerungen erledigt werden. Ebenso gab es, wie jedes Jahr, hier und da bei den Zäunen Verbesserungsarbeiten, aber wir waren schneller fertig als gedacht.
      Die Pferdedecken waren alle überprüft, intakt und neu imprägniert. Ciaran hatte direkt nochmal Halle und Reitplatz abgezogen und außerdem hatten wir den Reitplatzzaun und die Stalltüren neu gestrichen. Sechs Jahre sah man ihnen eben doch irgendwann an und wenn man jedes Jahr ein bisschen was machte, ließ sich alles wunderbar intakt halten.
      So war alles für den Winter bereit. Wir erhielten noch eine letzte Heu- und Strohlieferung und dann würden wir auch da gut über den Winter kommen. Um die neue Futterlieferung kümmerte sich Ciaran, der sich die Zeit nahm und nach Dauphin rüberfuhr, um die Säcke zu holen.
      Dieses Jahr war er sowieso sehr motiviert gewesen. Er wohnte ja schon seit zwei Jahren mit auf der Ranch und hatte auch einiges im Haus gemacht. Ich musste zugeben, damit hatte ich mich nie wirklich beschäftigt, ich hatte es einfach von meiner Familie übernommen.
      Er hatte aber hier und da einige Sachen erneuert und uns auch zwei schöne Gästezimmer eingerichtet. Theoretisch schien es, wären das eher Aufgaben für mich gewesen, aber wie es nun einmal war, hatte ich eben nicht für alles Zeit und war umso dankbarer, wenn alle so hilfsbereit anpackten.
      Dementsprechend lud ich auch diesen Sonntagabend mal wieder Hazel und Celeste zum Abendessen ein. Erst gab es gemeinsames Essen und danach verkrochen wir uns ins Wohnzimmer vor den gemütlichen Kamin und schauten noch einen Film. Jeder brachte eine Kleinigkeit zu Knabbern mit, ich besorgte die Getränke und schon hatte man einen geselligen Filmeabend.
      Ab und an konnten mich die anderen auch zu Gesellschaftsspielen überreden und das waren einfach wirklich schöne Abende, wenn wir zu viert dort saßen, Clyde mal wieder versuchte, überall was Essbares zu klauen, Shiva sich gemütlich an die Füße von Ciaran platzierte, sich kraulen ließ und Ivy ihren Lieblingsschlafplatz auf dem Kaminsims einnahm. Schon letztes Jahr hatte ich unserer grauen Katze dort ein Kissen platziert und für sie gab es keinen tolleren Platz.
    • Gwen
      Pflegebericht 23.11.2018 - Frostige Temperaturen

      Es war kalt, es war nass und die Pferde waren unablässig dreckig. Umso dankbarer war ich aktuell um unseren internen Waschplatz im Stall und das Solarium. Zum Glück konnte ich bei den Jungpferden über die Dreckflecken und matschigen Beine hinwegsehen und so wurden diese verschont. Dennoch wurden auch sie ausgiebig beschäftigt, immerhin sollten sie trotz ihres Alters nicht zu kurz kommen.
      Heute war Ohnegleichen an der Reihe. Der Dreijährige wurde langsam immer motivierter und wollte mehr und mehr gearbeitet und beschäftigt werden. Heute wollte ich mit ihm wieder ein wenig Bodenarbeit machen, weshalb ich ihn zunächst ausgiebig putzte und versuchte, ihn wieder einigermaßen wie einen Palomino aussehen zu lassen. Leicht war das keineswegs und das Ergebnis war eher mäßig.
      Doch für die Bodenarbeit reichte es allemal. Ohnegleichen hatte ein Knotenhalfter auf und nachdem wir uns ausgiebig warmgelaufen hatten, begann ich mit simplen Halt- und Rückwärtsübungen. Danach sollte er an der Hand traben, dabei wechselten wir immer mal zwischen auf den Zirkel schicken und wieder reinholen. Als er mir einigermaßen erwärmt und locker schien, begannen wir mit Seitengängen und versuchten bereits die Ansätze von Schulter- und Kruppeherein.
      Ohnegleichen machte einwandfrei mit und ich konnte mich nicht beschweren. Stattdessen wurde mir allmählich kühl, denn es war bereits die Abenddämmerung angebrochen. Also beendete ich das Training und verfrachtete Ohnegleichen direkt in seine Box, wo er schon fressen durfte, während ich mit Ciaran den Rest in den Stall holte.
    • Gwen
      Pflegebericht 31.12.2018 - Altes Jahr

      Es war der letzte Tag des Jahres. Hier in Kanada mussten wir uns wenig Gedanken um die Pferde um diese Zeit des Jahres machen. Wir lagen so abgeschieden, dass sowieso nichts in der Nähe war, was sie hätte aufregen können. Stattdessen waren der 31.12. und der 01.01. für uns vollkommen normale Tage und wir gingen unseren Routine nach. Unsere beiden Mädchen Hazel und Celeste hatte ich auch über den Jahreswechsel noch frei gegeben, sie konnten dann ab dem 02. Januar wieder anfangen zu arbeiten. Die Woche Pause hielten unsere Pferde gut aus und Ciaran und ich schafften es trotzdem, alle zu bewegen.
      Wir waren viel im Gelände unterwegs gewesen, denn der Schnee und das schöne Wetter lud einfach dazu ein. Heute hatten wir auch einen Altjahresritt gemacht. Ich war Altair geritten und hatte Ohnegleichen als Handpferd gehabt und Ciaran hatte sich auf Neelix geschwungen und Stolen Dance als Handpferd genommen. Inzwischen war der halbwüchsige Trakehner ja schon fast so groß wie der Lewitzer und es hatte äußerst amüsant ausgesehen. Wir gingen allein deshalb täglich hinaus, weil man so gut die Jungpferde bewegen konnte. Besonders bei den Jüngsten war es immer ganz dankbar. Mit Prismatic, PFS' Disparo de Fiasco und Stolen Dance konnte man noch nicht so viel machen, aber so waren auch sie ein paar Mal die Woche beschäftigt.
      Nuriya longierten wir hingegen bereits zweimal die Woche, für sie wurde es so langsam ernst, denn kommendes Frühjahr wollte ich sie dann gerne anreiten, also mussten wir jetzt mit der Vorbereitung beginnen. Ähnliches würde Ohnegleichen bevorstehen und wir waren sehr gespannt, wie sich die beiden Nachkommen aus eigener Zucht so machen würden. Seitdem wir zwei neue Reiter hatten, gingen wir auch wieder vermehrt auf Turniere. Momentan starteten Hazel und Celeste mit unseren alten Hasen, damit sie selbst erst einmal Routine bekamen.
      Denen tat diese Abwechslung aber gut, denn Ciaran und ich fokussierten uns eher auf die Youngster und angehenden Anwärter. Dieses Jahr hatten wir auch insgesamt drei neue Pferde in den Stall bekommen. Im Januar 2018 war Ensnare the Sun gekommen, die schicke Paintstute, welche aktuell auf Schleifenjagd war, denn nächstes Jahr wollte ich sie zur Zucht zulassen. Außerdem neu waren Khadir und Aspantau. Ein Schimmel und ein Rappe. Khadir hatte sich inzwischen gut gemacht und wir konnten die reiterlichen Defizite schnell ausgleichen. Aspantau hingegen hatte noch etwas Zeit und würde erst nächstes Jahr dann eingeritten werden.
      Und zu guter Letzt war da noch Panino. Der nun dritte Tigerschecke in unserem Stall und mein kleiner Liebling. Er hatte sich schnell als ein tolles Pferd gemausert und machte bei der Arbeit einfach nur Spaß. Momentan waren wir vermehrt mit Pinero und Sun auf Turnieren unterwegs, aber er wäre ab der nächsten Saison auch aktiver mit dabei. Und sonst gab es eben unsere altbekannten Pferde.
      Hazel und Celeste hatten jeweils momentan zwei Turnierpferde. Zum einen die beiden Hengste Neelix und Back To Business und dann die beiden Stuten Ameya und Snow White Cassedy. Im Alltag ritten sie auch alle anderen mit, die bereits gut ausgebildet waren. Celeste ritt ja zu gerne Tawny Bawny und liebte das Barbiepferd. Dafür mied sie oft Nayala, deren stutige Zickigkeit sie nicht abhaben konnte. Hazel liebte sie dafür umso mehr. Es war wie es immer war, es fand sich für jeden der passende Deckel.
      Ich arbeitete immer noch sehr aktiv mit Smoke Cream, die auch gute Fortschritte machte und inzwischen wieder wie ein richtiges Pferd aussah. Sie hatte Muskeln aufgebaut, einen neuen Haarschnitt bekommen und konnte sich nun echt sehen lassen. Ab der nächsten Saison würde ich sie gemeinsam mit Panino auf Turniere nehmen. Sie hatte viel Ähnlichkeit mit Shenandoah, unserer zweiten Vollblutstute und die beiden Damen teilten sich auch eine Weide und verstanden sich mehr als gut. Ciaran ritt immer noch zu gerne die beiden Furiosos Kedves und Fagy und natürlich seine geliebte Ceredwen. So hatte jeder seine Präferenzen, nur um Sinfonie stritten wir uns gerne, denn jeder mochte die Knabstrupperstute, die sich vom schüchternen Fohlen zu einer wirklich tollen Begleiterin gemausert hatte.
      Soeben brachten wir alle Pferde in den Stall und kontrollierten sie noch einmal. Das Futter war bereits in den Boxen, so dass alle wie von selbst in ihre Box marschierten. Die Heunetze hingen und auch die Tränken waren einwandfrei. Nachdem wir fertig waren, beobachteten wir zufrieden die fressenden Pferde. Ciaran und ich wollten im kommenden Jahr den Hof ein wenig aus- und umbauen und waren dementsprechend immer schon am Planen. Doch heute wollten wir das neue Jahr einfach mal gut sein lassen und den Rest des alten Jahres noch genießen, also gingen wir gemeinsam hinein und machten unser Raclette fertig, denn bald würde meine Familie eintreffen und dann würden wir gemeinsam ins neue Jahr feiern.
    • Gwen
      Pflegebericht 31.01.2019 - Willkommen 2019

      Das Jahr hatte turbulent für uns begonnen und es war schwer, in dem flotten Alltag auch mal eine Pause einzulegen. Aber immerhin lief alles rund, alle Pferde standen top im Training und waren gesund und fit. Unsere jungen Reiterinnen Hazel und Celeste bereiteten sich ausgiebig auf die bevorstehende Turniersaison vor und Ciaran unterstützte sie als strenger, aber fairer Reitlehrer.
      Ich widmete mich aktuell vor allem unseren Jungspunden und den Anwärtern. Für einige Nachwuchspferde sollte es 2019 wesentlich ernster werden. Dazu gehörte auch Ohnegleichen, welcher im Frühjahr diesen Jahres bereits vier Jahre alt werden würde. Inzwischen sah er auch gar nicht mehr so halbfertig aus, sondern konnte sich richtig sehen lassen.
      Motiviert holte ich ihn von der Weide, um ihn dann ausgiebig am Putzplatz zu putzen. Heute ging es wieder mal an die Longe und diesmal hatte ich schon ein paar Trabstangen aufgebaut. Nachdem Ohnegleichen also zur Genüge aufgewärmt war, konnten wir mit der Arbeit beginne. Ich wollte ihn langsam ins Training aufnehmen, damit wir dieses Jahr vielleicht schon die ersten Schritte gen Reitpferd machen konnten.
      Aktuell wurde er zweimal die Woche longiert, ging einmal die Woche als Handpferd mit raus ins Gelände und hatte zusätzlich noch einen Tag für Bodenarbeit oder Spazieren. So hatte er zwischendurch immer mal einen Tag frei und er hatte noch genug Freiraum zum regenerieren und wachsen.
      Auch heute übertrieb ich das Training nicht, sondern hörte mit einem guten Ergebnis auf. Für Ohnegleichen gab es noch Belohnungsfutter, ehe er dann wieder auf die Weide durfte und ich direkt mit den nächsten Kandidaten weiter machte.
    • Gwen
      Pflegebericht 12.02.2019 - Krank

      Bisher hatte ich immer Glück gehabt und selten ein krankes Pferd im Stall gehabt. Stattdessen haute es regelmäßig im Jahr mich um, weil ich einfach zu stur war, um dann doch einmal auf meinen Körper zu hören und ihm Ruhe zu gönnen. Irgendwann nahm er sich diese eben einfach. Dieses Mal war es ungünstigerweise beim Longieren von Ohnegleichen gewesen und ich hatte Glück, dass der Junghengst so ein unglaublich chilliges Pferd war und das Ciaran direkt in der Nähe gewesen war.
      Er hatte den Hengst an Hazel weitergegeben und mich ins Haus verfrachtet. Auf die Couch, in eine Decke gewickelt und mir einen dieser scheußlichen Kräutertees gemacht, deren Geruch ich schon nicht ausstehen konnte. Nachdem ich also komplettes Pferdeverbot bekommen hatte, hatte ich die letzten drei Tage nur im Haus verbracht.
      Doch heute hielt ich es nicht mehr aus, zog mich warm an und schnappte mir Shiva und Clyde, um eine Ausrede zu haben, warum ich denn nun schon wieder draußen herumlief. Man konnte es ja doch nicht einfach sein lassen, zumindest nach den Pferden schauen wollte ich. Zu meinem Glück war Ciaran auch gerade unterwegs und meine beiden Auszubildenden verrieten mich natürlich nicht, allein schon aus dem Grund, dass sie das nur zu gut nachvollziehen konnten.
      So sah ich Hazel und Celeste bei ihrem Training in der Halle zu, schnupperte endlich wieder Stallluft und konnte mich dann guten Gewissens wieder zurück auf die Couch werfen.
    • Gwen
      Pflegebericht 31.03.2019 - Sie kommt, die Turniersaison!

      Wie gewohnt ging alles seinen Gang bei uns. Mit Hazel und Celeste als Hilfe hatten wir auch mal ruhigere Tage in der Woche, an denen man durchatmen konnte und so arbeiteten wir effektiver als zuvor. Sowohl Ciaran als auch ich hatten hier und da ein paar Reitschüler und Berittpferde, denn neben dem eigenen Stall war das immer noch unser Beruf und dem gingen wir auch zu gerne nach.
      Dieses Jahr war ich bereits auf zwei pferdigen Veranstaltungen gewesen und hatte uns dort präsentieren dürfen. Bei der ersten hatte ich Hazel mitgehabt, bei der zweiten Celeste. So hatten beide mal diese Erfahrung machen dürfen und trotzdem war zu Hause alles weitergelaufen.
      Wir hatten Ende März und bereits seit Mitte Februar waren wir aus der Winterpause raus und bereiteten uns auf die Turniersaison vor. Die ersten Turniere waren bereits genannt und dieses warme, aufgeregte Gefühl machte sich langsam in mir breit, welches die ersten Turniere des Jahres immer begleitete.
      Für Nuriya und Arce begann auch allmählich der Ernst des Lebens. Den Winter über hatten wir sie vom Boden aus vorbereitet, inzwischen kannten sie Sattel, Trense und das Reitergewicht und so langsam wurden die beiden Jungstuten eingeritten. Durch die langwierige Vorbereitung kamen wir problemlos voran und beide machten sich wirklich gut.
      Ohnegleichen und Disparo würden eventuell auch dieses Jahr langsam mit ähnlicher Arbeit anfangen. Aber da sie beide ein Jahr jünger waren, wollten wir ihnen gerne noch etwas Zeit lassen. Wichtiger war im Moment auch einfach die Turniersaison und das Anweiden der Pferde, denn so langsam wurden die Wiesen wieder richtig grün und das Gras wuchs.
      Da unsere Pferde auch über den Winter täglich rauskamen, war die Umstellung nicht gar so groß, da sie immer was zum knabbern hatten. Trotzdem musste man gerade jetzt, bei dem jungen Grün vorsichtig sein, aber unsere langjährige Methode bewährte sich auch dieses Jahr wieder.
      Und nicht nur die Pferde hatten Fortschritte gemacht, auch Hazel und Celeste hatten den Winter über fleißig trainiert und würden so auf den kommenden Turnieren sicherlich eine gute Figur machen. Sie waren immer mit ganzem Herzen dabei und ich bereute meine Entscheidung für die beiden keinen Tag. Es war schön, wenn alles so passte und wie am Schnürchen lief. Bisher fühlte sich 2019 nach einem sehr guten Jahr für uns an.
    • Gwen
      Pflegebericht 30.04.2019 - Idylle

      "Hör auf deinen verrückten Ideen", schalt ich Ciaran einen Narren. Er blickte mich enttäuscht an und band Pinero neben Panino am Putzplatz an. Die beiden Tigerschecken nebeneinander zu sehen war ein göttliches Bild und lenkte mich von Ciarans selten dämlichen Vorschlag ab. Er war aktuell in dieser Phase, die wir wohl alle schon einmal hatten - er wollte ein Rennpferd. Natürlich ging sein Gedankengang so weit, dass Aspantau doch perfekt dafür werden, immerhin war er erst vor kurzem vier Jahre alt geworden und somit noch ein Youngster. Sofort hatte ich ihn zurechtgewiesen, dass keines der Pferde dieses Stalles auf der Rennbahn verbraten werden würden.
      Ich selber liebte den Rennsport ebenso, dieses Herzklopfen, dieser Ehrgeiz und diese Begeisterung. Es war ein Strom, der einen fing und mit sich forttrug. Und doch hatte eben gerade dieser Sport seine Schattenseiten und die waren mir meine Pferde in keinem Leben wert. Auch Ciaran würde dies noch verstehen und außerdem hatte ich mit Aspantau ganz andere Pläne. Mein schöner schmaler Rappe sollte irgendwann im Gelände erfolgreich sein und sich im Cross Country beweisen. Doch noch hatte er alle Zeit der Welt.
      Im Winter hatten wir mit der Vorarbeit begonnen, seit März kannte er den Reiter und so langsam erreichten wir Reiteinheiten, welche man auch als solche benennen konnte. Wir hatten ihm viel Zeit gelassen, aber er war ein williger Lerner und so kamen wir schneller voran als geplant. Deshalb ließ ich ihm auch absichtlich mehr Zeit. Mir war es egal, ob er mit fünf oder erst mit sechs Jahren sein erstes Turnier gehen würde. Wir hatten genug andere Topsportler im Stall.
      Unter anderem auch Panino und Pinero die beide schon in der Phase danach waren und sich aktuell gut unter Beweis stellten. Aus dem schlaksigen und etwas unbeholfenen Pinero war ein solider Springer geworden, auch wenn er ab und an doch noch über die eigenen Beine stolperte. Er war jetzt sechs Jahre alt und konnte bereits viele Erfolge vorweisen, da war das vollkommen okay. Panino war wesentlich älter und konnte dementsprechend auch schon mehr vorweisen, leider nur bedingt Schleifen, was aber daran lag, dass er lange Zeit beim Vorbesitzer eher zu kurz kam, was Turniere betraf. Doch das würden wir alles nachholen.
      Heute hatten die beiden Tigerschecken Ausdauertraining absolviert. Ein frischer Galopp im Gelände tat neben der Dressur- und Springarbeit auch mal gut und kräftigte die Muskeln. Gestern hatten beide nämlich ein intensives Training gehabt und so mussten wir nun Muskelkater vorbeugen, was uns, denke ich, aber auch gut gelang. Inzwischen war es so warm, dass man schon guten Gewissens nach dem Reiten die Beine abspritzen konnte und die Pferde genossen es sichtlich.
      Wir hatten bereits erfolgreich angeweidet und die Pferde würden ab Mai auf die saftigeren Wiesen wechseln dürfen. Noch hatten sie sich mit den Winterweiden begnügen müssen, damit sie sich allmählich an das frische Gras gewöhnten, doch nun waren sie allmählich so weit. Als wir die beiden Hengste auf die Weiden zurückbrachten, hielt ich kurz bei den Junghengsten und blickte über den Zaun. Ohnegleichen war inzwischen auch schon im ernsteren Training angekommen und würde vielleicht dieses Jahr noch angeritten werden, doch sicher war ich mir noch nicht.
      Was aber feststand war, dass dieser goldene Palomino mit einer der schönsten Hengste unseres Stalles war. Er machte seinen Eltern wirklich alle Ehre. Auch Prismatic, inzwischen dreijährig, konnte sich sehen lassen. So langsam legte er alle Fohlenlaster ab und wuchs zu einer wahren Schönheit heran. Stolen Dance und PFS' Disparo de Fiasco waren davon noch etwas entfernt. Die beiden zweijährigen wirkten noch sehr halbwüchsig, obwohl sie die Ponyhengste inzwischen gut überragten.
      Hollybrook's Arce und Nuriya standen bereits mit bei den großen Stuten, da sich eine Herde aus zwei Stuten nicht gelohnt hätte, außerdem waren sie ehrlich gesagt auch alt genug und bei den Stuten ging das eh entspannter von Statten als bei den Hengsten. Es gab zu meinem Glück auch keine Probleme mit der Konstellation bezüglich ihrer Mütter Nayala und Ameya. Aber bisher hatte ich generell wenig Probleme mit Vergesellschaftungen gehabt. Anfang des Jahres war unser Haflingerhengst Andvari zurückgekehrt und er hatte sich so unglaublich schnell wieder eingelebt.
      Inzwischen stand der Dunkle auch wieder voll ihm Training und Ciaran war absolut begeistert von ihm. Er mochte ihn sehr gerne, denn trotz der Tatsache, dass er eigentlich ein Kleinpferd war, war er groß und breit genug, um Ciaran ohne Probleme abzudecken. Auch Hazel und Celeste liebten den Dunkelfuchs mit der langen Mähne über alles. Die beiden waren heute auf einem Turnier zugegen. Sie ritten Altair und Neelix, also zwei alte Hasen, weshalb wir die beiden guten Gewissens alleine losgeschickt hatten.
      Ich mochte die beiden Mädels wirklich sehr, aber diese Ruhe und Einsamkeit war auch mal wieder ganz schön. Ciaran und ich waren heute auch schon sehr fleißig gewesen. Der Großteil der Pferde war bereits bewegt und einige hatten heute auch ihren freien Tag gehabt. Wir hatten ein großes Repertoire an Trainingsplänen die alle so aufeinander abgestimmt waren, dass man nie zu viele Pferde an einem Tag hatte. Lediglich die Tage der Jungpferde gestalteten sich flexibler, weil denen ein Tag mehr auf der Weide nicht schadete.
      Wir wollten heute noch einmal auf die Geländestrecke und eventuell noch einen gemeinsamen Ausritt machen, dann aber nicht mit zehn Minuten Galopp am Stück, sondern entspannter und wohl oder übel würde ich heute noch Khadir zu seiner wöchentlichen Portion Dressur zwingen. Inzwischen machte der Kerl es wirklich gut, aber es fiel ihm aufgrund seines Exterieurs schwieriger als den meisten unserer Pferde, doch die Erfolge waren zu sehen und inzwischen lief er besser als die meisten Pferde, die man so auf den Abreiteplätzen sah, ergo konnten wir uns wirklich nicht beschweren.
      Momentan lief alles rund und sowohl die Vier- als auch die Zweibeiner waren mehr als zufrieden. Ivy schlich wie jeden Tag durch den Stall, in der Hoffnung, doch irgendwo mal eine Maus zu entdecken, doch wir hatten bisher noch nie welche gehabt und so hatte sie sich mittlerweile mehr auf Vögel spezialisiert, zu unserem Leidwesen. Clyde und Shiva lagen auf der Veranda in der Sonne und dösten vor sich hin, nachdem sie auch mit beim Ausdauertraining gewesen waren und so erschien die Nahanni Rivers Ranch in purer Idylle.
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    Sportponys
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    Gwen
    Datum:
    16 Okt. 2019
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    EXIF Data

    File Size:
    333,9 KB
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  • Rufname: Ohnegleichen
    Geburtsjahr: 2015

    Von: Ohnezahn
    Aus der: Tawny Bawny

    Rasse: New Forest Pony
    Geschlecht: Hengst
    Fellfarbe: Palomino
    Stockmaß: 147cm

    Beschreibung:
    folgt

    Ersteller: Occulta
    Besitzer: Gwen
    Vorkaufsrecht: Occulta


    [Ohnegleichen ist noch nicht eingeritten]