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Wolfszeit

Oh Schreck! Ein neues Halfter

Das Reh by Canyon, Tinki, Alec, Bewegungen & Zubehör by Wolfszeit, Hg by sadasha Kommentare dürft ihr wie immer gerne da lassen

Oh Schreck! Ein neues Halfter
Wolfszeit, 13 Okt. 2019
    • Wolfszeit

      Das erste mal auf der Koppel, Wolfszeit
      Alec| Wie jeden morgen führte mich mein erster Weg zu dem Offenstall von Fanya und Lilli vom Hirschberg. Innerhalb der drei Tage die inzwischen vergangen waren, hatte die kleine Fuchsstute soviel Vertrauen zu mir gefasst das sie an den Zaun kam wenn sie mich sah. “Guten Morgen, ihr zwei “, sagte ich zu den beiden Pferden und kraulte sie. Inzwischen ließ die Stute sich gerne anfassen und kraulen. Auch das führen war inzwische möglich ohne das die Stute stehen blieb wenn man ein bisschen Zug auf den Strick ausübte. Heute wollte ich probieren ob die Stute sich halftern ließ. Ich ging in die Sattelkammer und suchte nach einem alten Halfter was ich zu training nutzen konnte.Sie trug zwar aktuell ein Halfter, aber ich wollte das Halfter nicht lösen solang nicht halbwegs sicher war, dass ich sie auch wieder gehalftert bekommen würde. Bei Zanaro wurde ich schließlich fündig. In seinem Spind fand ich ein altes blaues Nylonhalfter. Der Hengst war zwar ein ganzes Stück größer als Fanya, aber zum Glück war sein Kopf nicht viel größer als der der kleinen Fuchsstute. Mit dem Halfter und einer Menge Leckerlies ging es dann zurück zum Offenstall. Ich betrat den Auslauf und begab mich zu Fanya. Lilli mümmelte inzwischen wieder an ihrem Heu. Ich begann erst damit die Stute überall am Kopf zu streichen. Ich hatte inzwische rausgefunde das man bei ihrem Kopf sehr vorsichtig sein musste, da sie dem Kopf hochriss, sobald man sich zu schnell an diesem bewegte. Ich vermute sie wurde geschlagen oder so etwas und deshalb machte sie das. Nachdem sie sich brav überall berühren ließ hielt ich ihr das Halfter hin. Die kleine Stute schnupperte neugierig an dem Halfter und versuchte letztendlich rein zu beißen. “Das kannst du noch nicht essen kleines Reh”, lachte ich. “Iss lieber das hier”, sagte ich und hielt ihr ein Stück Apfel hin, welches sie auch gleich zufrieden Fraß. Danach hielt ich ihr mit der einen Hand das Halfter hin und mit der anderen ein Leckerlie an der Nasenöffnung des Halfters. “Na Stuti du musst nur deine Nase dadurch stecken”. Die Stute schnupperte erst ganz vorsichtig an dem Halfter und entschloss sich dann die Nase hinein zu stecken um an das Leckerlie zu kommen. “Brav, kleines Reh”, lobte ich sie. Dann versuchte ich langsam, das Halfter über ihre Ohren zu streifen. Irritiert legte sie ein Ohr ein wenig an, ließ sich aber das Halfter überstreifen. “Das klappt ja besser, als ich erwartet hätte”, murmelte ich vor mich hin. Ich schloss das Halfter und auch das klappte prima. “Na dann Stuti, bekommst du wohl ein neues Halfter”. Ich nahm das blaue Halfter wieder ab und lobte die kleine Stute. Danach öffnete ich das graue Halfter, welches sie auch schon auf der Bow River Ranch getragen hatte. Ich streifte das Halfter von ihrem Kopf und die kleine Fuchsstute schüttelte sich erst einmal. “Na, bist du froh das Ding endlich los zu sein?”. Das graue Halfter, war Fanya ein wenig zu eng gewesen, wer weiß wie lange sie das schon getragen hatte. Ich versuchte erneut noch einmal das blaue Halfter an zu ziehen, was auch ganz gut funktionierte. Es war der Stute zwar etwas zu groß, aber es war allemal besser als das zu kleine Halfter. Ich nahm das Halfter wieder ab und kraulte noch ein wenig ihre Ohren, bevor ich den Auslauf verließ. Ich hängte das Halfter zu dem von Lilli, welches an der Außenwand des Unterstandes hing. Die Stute hatte sich nun eine Pause verdient. Also kümmerte ich mich nun um Ases Maskwamozi. Eigentlich hatten die Pferd heute frei, aber Wamzi hatte immer soviel Energie dass sie explodierte, wenn man sie einen Tag nicht Bewegte. Für die junge Stute stand heute ein Ausritt auf dem Programm. Ich ging also in den Stall und nahm Maskwamozis grün weißes Halfter von der Box. Die Braun Weiß Gepunktete Stute stand auf ihrem Paddock und döste ein wenig in der Herbstsonne. Ich betrat die Box und sprach die Stute an, “Wamzi, wach auf du kleine Schlafmütze”.Die Stute drehte erst ihre Ohren in meine Richtung und als ich dann mit der Zunge schnalze drehte sich auch der Rest des Pferdes zu mir. Ich halfterte die Stute und hängte den Strick dann über ihren Hals um die Hände frei zu haben. Während ich die Stute versuchte aus zudecken wurde meine Jackentasche nach Leckerlis abgesucht. “Du hast ja recht, da ist tatsächlich was drin”, sagte ich schmunzelnd und gab der Stute ein Leckerlie. Ich deckte sie aus und hing die Decke ordentlich über den Deckenhalter vor der Box. Die gepunktete Stute folgte mir neugierig auf Schritt und tritt.”Also wirklich manchmal glaube ich du bist ein Hund meine süße”. Ich band Wamzi auf der Stallgasse an und putzte sie gründlich, bevor ich sie sattelte. Ich führte sie vor den Stall wo ich aufstieg. Ich ritt mit der Vollblutstute durch das kleine Wäldchen. Nach dem Ausritt packte ich sie in ihre Weidedecke und ließ sie auf die Koppel. Nun machte ich mich auf den Weg um Anu zu suchen. Ich wollte probieren ob wir Fanya auf die Koppel bekommen würden, vorher wollte ich noch versuchen ob ich sie ein wenig putzen kann. Als ich Anu schließlich gefunden hatte, sammelten wir im Stall noch Lillis Putzbox ein und gingen zu den beiden Pferden. “Anu ich geh erst einmal alleine rein Halfter sie und dann kannst du dazu kommen”.Fanya stand bereits am Zaun und musterte uns von weitem Misstrauisch. Ich betrat den Auslauf und halfterte Fanya. anu betrat den Auslauf und kam langsam zu uns rüber. Die kleine Fuchsstute schnüffelte neugierig an Anu und als Anu ihr ein Leckerlie zu steckte schien sie ihre Gegenwart soweit zu akzeptieren. Ich reichte ihr Fayans Strick und nahm eine weiche Bürste aus Lillis Putzbox. Ich hielt sie der Stute hin und als sie versuchte die Bürste zu essen. Nahm ich sie ihr weg und begann sie damit zu berühren. Am Hals blieb die kleine Stute entspannt. Doch am Rücken versteifte die Stute sich wieder. Als den großteil der Stute mit der weichen Bürste abgebürstet hatte, nahm ich mir eine Wurzelbürste und bemühte mich vorsichtig den getrockneten Matsch aus ihrem Fell zu bürsten. Die Stute ließ es über sich ergehen und ließ sich von Anu mich Leckerlis vollstopfen. “Wollen wir nun versuchen die beiden auf die Koppel zu bekommen?”, fragte ich Anu. “Ich denke ja, am besten gehe ich mit Lili voraus und du läufst uns mit Fany hinterher”. “So machen wir das”, antwortete ich und nahm meiner Kollegin den Strick aus der Hand. Anu halfterte nun die Tinkerdame, die bis eben ihr Heu gemümmelt hatte und ging zum Tor. Ich folgte mit Fanya. Bis zu Tor ging sie auch brav mit doch am Tor blieb sie erstmal stehen. Ich ließ die Stute einen Augenblick schauen und dann traute sie sich auch mir zu folgen. Fanya sah sich überall um auf den Weg zur Koppel. Kurz vor der Koppel flog auf einmal ein Vogel aus dem Gebüsch. Die Stute erschrak und machte einen Satz zur Seite. “Ruuuuhig, Fanya”, sagte ich sanft und streichelte ihren Hals. Noch etwas Aufgeregt folgte mir die Stute auf die Koppel. Während Anu Lilli schon frei ließ, die gleich begann zu grasen, führte ich Fanya noch ein paar Schritte damit sie sich noch ein klein wenig beruhigte. Danach ließ ich Fanya auch frei. Einen Moment lang stand die Stute ein wenig verwirrt auf der Weide. Dann schnüffelte sie am Gras und knabberte kurz daran. Danach explodierte Fanya quasi. Sie war die Beine alle auf einmal in die Luft und galoppierte dann los. Als die Tinkerdame das Spektakel der Freibergerstute sah begann sie auch loszulaufen. So galoppierten beide Pferde ein paar Runden über die Koppel. Lilli verlor dan die Lust und begann wieder zu grasen. Während wird den Pferden zu sahen war Magnus dazu gekommen. “Oh ich sehe das Reh trägt ein neues Halfter”, sagte Magnus.

      Mein Handy unterbrach ihn mit einem Pling. Ich schaltete es an und öffnete die E-mail.
      Eine kleine Überraschung!
      Von:info@HorseMakeoverJoelle.de

      Liebe Teilnehmer,
      Wir freuen uns euch mitteilen zu dürfen das die Sattlerei Royal Peerage eine kleine Überraschung für euch hat. Die Sattlerei bietet jedem von euch die einmalige Chance ein individuell gestaltetes Halfter für euer Eventpferd zu bekommen. Jedes Halfter wird ein unikat sein. Dazu sendet ihr bitte eine Mail an Royal.Peerage@joelle.de . In diese Mail schreibt ihr bitte den Namen eures Pferdes, ein Bild und Stichworte die ihr mit eurem Pferd verbindet. Das Desgine wird den Mitarbeitern von Royal Peerage überlassen.

      Viel Spaß damit.

      Natürlich würden wir sofort auf die Mail antworten. “Was sollten wir schreiben. Los Blitzlicht über Fanya”, sagte Anu. “Misstrauisch”, “Große Augen”, “Sie ist ein Reh”, sagte Magnus und wir mussten Lachen. “Lieb”, “kindlich”. Das waren schließlich die Stichwörter die in der Mail landeten. Fanya graste inzwischen auch friedlich. Das ganz Team ging nun zum Mittagessen, da bereits alle anderen Pferde auf der Weide standen. Nach dem Mittagessen holte ich zusammen mit Anu, Fanya und Lilli wieder rein, da die Stute nicht so viel Gras essen sollte.
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  • Album:
    Fotoalbum SMA
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    Wolfszeit
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    13 Okt. 2019
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