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Samarti

Ocean Water, DRP *

*2000, im Besitz seit dem 08. März 2015

Ocean Water, DRP *
Samarti, 7 Juni 2016
    • Samarti
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      Alte Berichte

      Ankunft von Donut und Ocean Water
      nicht datiert, von Occulta
      975 Zeichen
      Aufgeregt fuhr ich auf einer Landstrasse in Richtung Chequi’s Hof. Sie hatte mir Donut und Ocean Water überlassen, da sie nicht mehr so viel Zeit haben würde. Ich freute mich unheimlich, denn nun konnte ich einen entscheidenden Teil meiner Zucht aufbauen. Als ich auf dem Hof ankam, waren auch schon andere Leute da um weitere Pferde abzuholen. In dem Gewusel fand ich dennoch schnell den Weg zu den Boxen der beiden. Nacheinander lud ich sie in den Anhänger. Zum Glück war Donut nicht sehr hengstig, deshalb konnte ich ihn und Ocean zusammen in den Anhänger stellen, ohne dass er diesen gleich auseinander nahm. Ich verabschiedete mich von Chequi, die mit wehmütigem Blick den Abtransport ihrer Pferde verfolgte.
      Zuhause angekommen lud ich die beiden nacheinander aus und brachte sie erstmal in ihre Boxen im Nebenstall. Dort durften sie sich bis zum Nachmittag in aller Ruhe eingewöhnen. Später kamen sie noch etwas auf die Weide, reiten würde ich sie erst am nächsten Tag.


      Ein nicht ganz so toller Sommertag
      nicht datiert, von Occulta
      4011 Zeichen
      Es hatte schon die ganze Woche heftig geregnet und mein Mann hatte schon gemeint, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis der Fluss über die Ufer treten würde. Heute Morgen passierte es dann. Als ich aufwachte hörte ich draussen das Rufen der Pfleger und jemand kam gerade die Treppe hochgerannt. Die Tür wurde aufgerissen: "Schnell Occu, der Nebenstall steht circa 10 Zentimeter tief unterwasser! Tendenz eher steigend..." Ich sprang auf, zog mich an und hüpfte die Treppe runter zur Haustür. Draussen schien auf den ersten Blick ein riesen Chaos zu herrschen. Vom Nordosten her kam eine braune Suppe durch die Tannen der Galoppbahn geflossen, zwar nicht sehr tief, dafür breitflächig. Die Hälfte des Reitplatzes war unterwasser und die Wassermasse floss weiter zum Nebenstall, der ebenfalls schön umspült wurde. Wenigstens ein paar der Weiden und der Hauptstall, sowie das Haupthaus und der Parkplatz waren einigermassen trocken. Ich schlüpfte schnell in meine Gummistiefel und zog im Rennen die blaue Regenjacke an. Beim Nebenstall waren die Helfer gerade dabei, die Pferde zu evakuieren und in den Hauptstall zu bringen. Dort hatte es noch genügend leere Boxen, in denen die Tiere provisorisch untergebracht werden konnten. Ich schnappte mir Halfter und Seil und schob die Boxentür von Moon auf, während Lewis und Lisa Co Pilot und Costa rüber brachten. Als ich mit Moon zum Hauptstall joggte, kamen uns Quinn und Rosie entgegen, die Feline, Silver und Risandro schon in eine Trockene Box gebracht hatten. Mein Mann hatte mit einem Nachbar, Ajith und Jonas ein paar Sandsäcke organisiert und versuchte nun den Strom aus Schlamm und Wasser vom Hauptstall fernzuhalten. Ich watete mit Moon weiter aus dem Wasser und führte sie durch eine Lücke im Schutzwall. Ich stellte sie in eine der freien Boxen und holte dann nacheinander Donut, Ocean und Dream. Als alle Pferde im Hauptstall waren und der Schutzwall stand, lief ich mit Quinn und Lisa zu den Weiden, um nach den Fohlen und Minis zu sehen. Dort schien zum Glück alles in Ordnung zu sein. Kaum hatten wir uns umgedreht, als wir auch schon wieder nach oben gerufen wurden. Oliver und Lily waren inzwischen auch eingetroffen und mein Mann wollte planen, was als nächstes getan werden musste. Also trommelten wir alle anwesenden zusammen. Ich stellte mich neben meinen Mann und strich mir die nassen Haare aus dem Gesicht, denn im Eifer des Gefechts hatte ich die Kapuze nicht hoch gezogen. "Okay, so weit so gut. Alle Pferde stehen wieder im Trockenen und das Wasser wird vom kleinen Schutzwall zurückgehalten. Im Verlauf des Nachmittages sollte der Regen aufhören, mit etwas Glück ist das Wasser heute Abend weg. Die Pferde bleiben aber ganz bestimmt über die Nacht hier im Hauptstall. Also müssen wir jetzt dafür sorgen, dass sie es für die Nacht schön bequem haben. Einstreuen der leeren Boxen währe zu verschwenderisch, aber wir können ihnen Heu und Wassereimer hinstellen, eine Nacht ohne zu liegen werden sie ja wohl überleben. Trocknet ausserdem die Beine derjenigen, die nass geworden sind." Alle murmelten zustimmend und machten sich an die Arbeit. Ich brachte Peace und Burggraf einen Wassereimer und zog Ronja, die am durchweichtesten von allen war, eine warme Fleece Decke an. Den drei Western Pferdchen Summer, Shadow und Flint ging es anscheinend auch gut, sie waren jedenfalls schon wieder am Heuhalme sortieren. Als alle Pferde genügend zu fressen hatten, bekamen auch die Menschen eine kleine Aufwärmung: Der freundliche Nachbar und Lewis hatten in der Zwischenzeit für alle warmen Kakao und trockene Handtücher hergezaubert. So sassen wir alle in der Stallgasse des Hauptstalls und trockneten uns gegenseitig. Am Nachmittag liess der Regen dann wie erhofft nach und auch die braune Suppe wurde weniger. Am Abend schliesslich war der Strom vollständig verschwunden, der Boden um den Hauptstall war aber noch sehr matschig. Ich sah bevor ich ins Bett ging nochmals nach den Pferden, dann fielen mir erschöpft die Augen zu. Was für ein Tag!


      Der Bericht
      nicht datiert, von Occulta
      2757 Zeichen
      Es war Abend und ich hatte es mir gerade draussen auf der Hängematte bequem gemacht, bereit mein Erdbeer-Frappé zu schlürfen. Da kam Lily vom Nebenstall her angelaufen. "Guten Abend, ich dachte ich komm noch kurz vorbei und sag gute Nacht." Sie lächelte mir mit diesen Worten freundlich entgegen. "Das ist aber lieb. Musst du denn gleich gehen, oder bleibst du noch etwas hier?", erwiderte ich und stellte den Becher beiseite. "Nö, ich hab's nicht eilig.", kam die Antwort. Ich schlug vor, dass sie neben mir auf die Hängematte kommen solle und mir vom heutigen Tag erzählen könne. "Also gut", fing sie an und liess sich neben mir nieder. "Wie jeden Morgen haben wir zuerst alle hungrigen Mäuler gestopft. Dann habe ich Peace rausgenommen und mit ihm ein wenig Gelände Training gemacht. Währenddessen haben Lewis, Jonas, Lisa und Quinn mit Summer, Flint, Moon und Shadow auf dem Platz trainiert. Anschliessend haben wir die Hengste auf die Weiden gebracht, wie immer diejenigen zusammen, die auf der Liste standen. Die Stuten durften am Nachmittag raus. Die Mini Stuten haben wir ausserdem wieder freilaufen lassen. Nach dem Misten hab ich mir Pilot geschnappt und Oliver Sun; wir sind mit den beiden rausgegangen. Ich glaube Rosie hat in der Zwischenzeit mit Dream gearbeitet, ich weiss aber nicht was. Ach ja, Lewis hat zusammen mit Quinn Silver und Bella longiert. Nach dem Mittag bin ich nochmal raus gegangen, diesmal mit Ocean. Rosie ist mit Islah mitgekommen. Das ging ziemlich gut, Islah hat nur einmal bei der Brücke ein bisschen gezickt." "Ach ja, das kennen wir ja", unterbrach ich sie und rollte mit den Augen. "Jaaa, immer an derselben Stelle... Aber irgendwann kurieren wir auch das noch." "Und wie macht sich Bandit?", wollte ich wissen. "Ahh der Neue, ja, der ist ganz brav. Hat sich gegen Abend ohne Probleme von Jonas longieren lassen und am Schluss ist er mit ihm um die Galoppbahn geritten." "Das ist ja toll! Hatte er nicht Angst vor den Tannen?" "Ja, aber jetzt nicht mehr. Er ist brav wie ein Lamm. Vorhin hab ich noch Oliver und Lisa mit Donut und Anubis auf dem Platz gesehen. Schau, das Licht brennt noch." "Ahh ja", antwortete ich und beobachtete die beiden kurz. Lilys stimme riss mich aus meinen Gedanken. "Und wie war der Distanzritt?" "Toll, wir haben zwar nicht gewonnen, aber ich wurde mit Ronja Dritte und mein Mann mit Burggraf Fünfter." "Echt gut! Ich will unbedingt auch mal mitkommen und zuschauen. Wann geht ihr das nächste Mal?" "Erst in ein paar Monaten, ich weiss das Datum gerade nicht. Aber ich sag's dir morgen.", antwortete ich. "Gut." Sie sah auf die Armbanduhr und meinte dann "Ich muss jetzt leider los, bis morgen also." Ich verabschiedete mich und schlürfte mein Frappé fertig. Es war ein herrlicher Abend.
    • Samarti
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      Reitponyzuwachs (mal wieder)
      08. März 2015
      3828 Zeichen
      „Ähm... Überraschung?“, stammelte ich nervös vor mir her, als ich Julien gegenüber stand, der völlig entsetzt die Hände in den Himmel riss. „Gott, mach, dass es aufhört! Ich flehe dich an!“ Seine weinerliche, verzerrte Stimme klang wie aus einer anderen Welt und ich zog die Augenbrauen aus Reflex zusammen.
      „Hä? Wer ist das denn? Die kenne ich ja gar nicht!“, quiekte Joline dann empört und fuhr der gepunkteten Stute neben mir dann über die samtweichen Nüstern. Das Pony antwortete mit einem erfreuten Brummeln und lehnte ihre Nase ihn Jolines Handfläche, um dann ihren warmen Atem dort hineinzublasen.
      „Das, meine Liebe, ist Rapsouls und Monstas Mutter. Darf ich vorstellen? Ocean Water, eine alte, aber quicklebendige Dame.“ Stolz tätschelte ich den Hals der Stute, auf dem nur wenige Flecken zu finden waren und beobachtete, wie die kurze Turniermähne auf und ab wippte.
      „Und was macht die hier?“ Sobald Joline realisiert hatte, dass es sich um ein Deutsches Reitpony handelte, wurde sie skeptisch.
      „... Das Leckerli fressen?“
      „Nein, ich meine generell.“
      „Rumstehen?“
      „Elisa!“
      „OKAY!“ Empört stemmte ich die Arme in die Seite und stampfte mit dem Fuß auf dem Boden auf. „Die wohnt jetzt hier!“
      Augenrollend drehte Julien sich weg und verständigte sich pantomimisch mit Joline, was mit zum Auflachen brachte. Dennoch erlangte ich meine Fassung relativ flott wieder und kurz darauf starrten mich zwei paar Augen an, die mich mahnend beobachteten.
      „OKAY, ja, ich habe gesagt, ich will nicht mehr so viele Pferde, aber guckt sie euch doch mal an!“, protestierte ich lautstark, woraufhin Ocean mich mit ihren dunklen, niedlichen Augen betrachtete.
      „Wieso frage ich eigentlich noch.“ Es war mehr eine Aussage als eine Frage, was Joline da feststellte, und mit einem wilden Kopfschütteln verschwand sie dann im Stallgebäude, in welchem auch unser neuer Lewitzerhengst Capulet untergebracht war. Das hieß wohl, dass sie sich wieder mit ihrem neuen Liebling beschäftigen würde, den sie nicht mehr aus den Augen ließ. Sie hatte einen wahren Narren an dem Hengst gefressen, der aber an sich gar nicht so nett war, wie er immer tat – zwar schien er ein recht freundlicher Geselle zu sein, dies jedoch nur, solange man sich nicht auf seinem Rücken befand. Denn sobald dies der Fall war, machte er dem Klang seines Namens total Ehre. Tatsächlich konnte man ihn als Katapult bezeichnen, der jeden Reiter in den Sand katapultieren wollte. Hihi, wehe, den Witz habt ihr nicht verstanden!
      Ich musste ja sogar gestehen, dass der Gute echt ein Prachtexemplar war; zumindest rein äußerlich. Die kräftige Farbe und die außerordentlich schicke Tobiano-Scheckung, die seinen ganzen weißen Kopf umfasste, ließen ihn noch viel anmutiger wirken, als er es ohnehin schon tat. Auch der muskulöse Körperbau, der, zugegebenermaßen, typisch für einen Hengst war, ließ ihn noch viel imposanter aussehen. Das wusste Capulet auch, und selbst, wenn er ein wenig eingebildet war, so hatte er Joline doch ebenso lieb gewonnen wie sie ihn. Wir beide konnten es kaum erwarten, ihn auf einer Körung vorzuführen und, bei Erfolg, die ersten Zuchtfohlen aus ihm zu ziehen – denn wenn sie nur halb so schön wurden wie ihr Vater, hatten wir schon gewonnen.
      Ocean stupste mich mit ihrem dunklen Maul liebevoll an, um mir mitzuteilen, dass sie die saftige Möhre inzwischen verschlungen hatte. Lächelnd kraulte ich sie hinter den Ohren und schließlich am Mähnenkamm, was dazu führte, dass sie mir ihren Kopf entgegenstreckte und mir somit andeutete, dass ich sie unter dem Kopf kraulen sollte. Als ich tat, wie sie wünschte, lehnte sie ihren Kopf auf meine Schulter, verlagerte ihr Gewicht darauf, schloss die Augen und döste genießerisch, um sich zu entspannen.
      Ich wusste jetzt schon, dass die Zeit mit ihr nicht nur schön, sondern auch reichlich entspannend sein würde.
    • Samarti
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      Zukunftspläne
      30. April 2015
      2111 Zeichen
      Ich war wirklich mehr als erleichtert darüber, dass ich ständig Leute hatte, die mir mit allen Pferden unter die Arme griffen. So auch heute: Zum Monatsende hin wurde es auf dem Gestüt immer wieder viel zu stressig für mich allein und ich hätte das alles niemals auf die Reihe bekommen, hätten meine Freunde mir nicht geholfen.
      Star's Diamond und Hall of Fame CU hatten sich Sophia und Domenic, die sich überraschend gut verstanden, für einen Ausritt entführt – gegen neun Uhr waren die vier losgezogen und erkundeten nun ein weiteres Mal die kanadische „Prärie“, falls man das so nennen konnte. Ich hoffte nur, dass sie rechtzeitig vor dem Gewitter wieder auf dem Gestüt aufkreuzen würden, denn die Unwetterwarnung ließ mich ein wenig erschaudern, wenn ich daran dachte, dass sie mitten hinein geraten könnten.
      Namida und Ocean Water hatten Joline und ich heute bereits bewegt – ich auf Namida, die ich inzwischen problemlos reiten konnte, und Joline auf dem Gegenstück. Ein wenig sahen die zwei aus wie Yin und Yang, wenn sie so nebeneinander standen: die eine schwarz mit weißen Pünktchen, bei der anderen war es genau andersrum.
      Yuki hatte heute ein wenig Zirkuslektionen wiederholen dürfen, die sie noch von ihren Vorbesitzern kannte. Ich merkte immer wieder, wie viel Spaß sie bei der Arbeit hatte und wie sie es teilweise vermisste, diese Übungen durchzuführen.

      Nach den Stuten folgten noch Rapsoul, Kronjuwel, Capriciasso, Diggin' in the Dirth und mein liebster Levi. Letzterer würde demnächst für erste Nachkommen sorgen – das Fohlen aus ihm und Ace of Clubs, die auch endlich zur Zucht zugelassen worden war, hatte ich schon ewig geplant und so war es nur noch eine Frage der Zeit, bis es wirklich geschehen würde.
      Dann würden Jojo und ich vielleicht auch bald die Zucht eröffnen können. Paramour war inzwischen gekört, bei Chepa standen die Chancen auf einen Erfolg sehr gut und wir waren uns sicher, dass sie es ganz einfach durch die Prüfung schaffen würde. Aber das hatte alles noch Zeit und vorher mussten wir uns darum kümmern, dass wir die zukünftigen Zuchtpferde angemessen vorbereiteten.
    • Samarti
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      Der in Kanada eigentlich gar nicht vorhandene 1. Mai
      01. Mai 2015, von Gwen
      3251 Zeichen
      „Und was feiern wir heute nochmal?“, fragte ich wahrscheinlich nun zum gefühlten hundertsten Mal meine Mitreiterinnen. „TAG DER ARBEIT.“, buchstabierte mir Jojo und verdrehte genervt die Augen. Ihr Blick sprach Bände was mit mir passieren würde, wenn ich noch einmal fragen würde. Dementsprechend schwieg ich die nächsten fünf Minuten und wir ritten still nebeneinander her. „Aber feiert man den überhaupt in Kanada?“, war meine nächste Frage, irgendwie klang der 1. Mai so ein bisschen nach einem dieser bayrischen Feiertage zum Biertrinken. „Nope. Aber da wir Deutsche in Kanada sind, dürfen wir das“, meinte Elisa lachend und strahlte mich und besonders Jojo an, die aber schüttelte nur den Kopf.
      „Aber warum ist der Tag der Arbeit frei? Ich meine, es ist der Tag der Arbeit, arbeitet man da nicht eher?“ – „BOAH Gwen! Noch ein Wort aus deinem Mund und ich verspreche dir bei Gott, ich schmeiß dich vom Pferd!“ – „Okay“, murmelte ich kleinlaut und schwieg ab dem Moment.
      „Ich hab Hunger!“, warf Elisa total passend ein und entschied, dass wir in die Stadt ritten und dort einen Snack vertilgen würden. Gesagt getan und damit es schneller ging, ließ Elisa Ocean Water antraben. Jojo folgte ihr direkt mit Favorita, während ich lieber ein wenig Sicherheitsabstand zu ihr hielt. „Ich glaube die Drohung war ernst gemeint“, flüsterte ich Arriba ins Ohr und hielt meine Criollostute zurück.
      Als wir in der Stadt ankamen, brannte schon die nächste Frage in meinem Mund, nämlich warum eigentlich Zaii und Elena nicht da waren, aber mein Überlebensinstinkt warnte mich davor, auch nur daran zu denken. Also bestellte ich lieber ein Baguette mit Hühnchen und verspeiste zufrieden das von Elisa gesponserte Mittagessen.
      Da der 1. Mai in Kanada nicht gefeiert wurde, war auch in der Stadt nichts los und so beschlossen wir uns wieder auf den Heimweg zu machen. Immerhin hatten wir ja nun unseren Maiausritt gemacht und waren sichtlich zufrieden. Auch Jojo entspannte sich allmählich wieder und ich war froh, dass sie nicht auf solche Ideen wie Elena kam. Zum Beispiel mich mit Steinchen zu bewerfen.
      „Hast du inzwischen rausgefunden woher Elena immer die Steinchen hat?“, fragte ich Elisa neugierig, welche jedoch traurig verneinte, ob denn nicht jemand von uns was gesehen hätte. „Ich wette sie kann zaubern“, meinte Jojo knapp und grinste dann. Meiner Meinung nach gingen ihre Gedanken grad wieder zurück zu unserer letzten Feier, als sie den Feuerteufel gespielt und Elena uns mit super tollen Zaubertricks überrascht hatte (nachdem sie eventuell schon etwas zu viel getrunken hatte, eventuell).
      Ob Zaii immer noch mit einem Kater zu Hause lag? Tatsächlich wagte ich es, eine weitere Frage zu stellen und bekam gar keine drauf! Stattdessen philosophierten wir den restlichen Ritt darüber, wie weit es Zaii am Tag darauf überhaupt geschafft hatte. Vielleicht irrte sie immer noch durch die kanadischen Wälder und war dementsprechend nicht auffindbar. „Und was machen wir mit Elena?“, fragte ich, denn die war ja auch nicht da. „Vielleicht sitzt sie bockend zu Hause vor Cressis leerer Box. Sie hat schon wieder vergessen ihn mitzunehmen“, meinte Elisa unschuldig und grinste.
      „Ein Fall für…“, begann Jojo und Elisa meinte nur: „…uns!“ – „Klappe, Else Belse“
    • Samarti
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      Fortschritte
      13. Juni 2015
      3651 Zeichen
      Meine Roanstute wartete bereits am Zaun, als ich mit einem Beutel Karotten auf das Weidetor zugelaufen kam.
      „Na du?“, begrüßte ich sie und wuschelte durch ihren Schopf, was das junge Pony mit einem empörten Kopfschütteln und einem lauten Schnauben quittierte. Was ihre Frisur anging, war Pina wirklich penibel und sehr kleinlich. Auch, wenn es auf den ersten Blick nicht so aussah, weil sie lieber auf Abstand ging, war es ihr dann doch wichtig, dass sie nicht aussah, als wäre sie gerade erst aufgestanden.
      Immerhin mir brachte das Pony inzwischen einiges an Vertrauen entgegen. Obwohl sie sich gegenüber anderen noch sehr misstrauisch und skeptisch verhielt, hatte unsere Arbeit dann doch noch etwas gebracht und die Bodenarbeit, bei der Gwen uns ständig und so gut wie nur möglich unterstützte, trug sein Übriges dazu bei, dass wir uns langsam immer weiter annäherten und verstanden. Zum Joggen gehen war Pina der perfekte Partner: Sie achtete auf mein Tempo und wies eine ziemlich gute Kondition auf, weshalb sie definitiv länger durchhielt als ich. Aber auch das Spazierengehen machte ihr Spaß. Man konnte sich auch einfach mit ihr auf den Reitplatz begeben und eben ein wenig Bodenarbeit mit ihr machen – oder ich setzte mich einfach zu ihr auf die Weide und irgendwann kam sie zu mir, um mir zumindest kurz Gesellschaft zu leisten.

      Genau jene Stute brachte mich allerdings mit einem sanften Stupser mit der Nase gegen meine Schulter in die Gegenwart zurück und riss mich jäh aus meinen Gedanken.
      „Du hast wohl Hunger, was?“, grinste ich und strich ihr über die Stirn. „Dann will ich dich mal nicht weiter auf die Folter spannen, nicht, dass du uns noch verhungerst.“
      Nun kam auch Ocean Water dazu. Obwohl Pina im Stall der Nachwuchspferde stand, teilte sie sich auch eine Weide mit Ocean. Die ältere Stute hatte ihr vieles beibringen können und dafür gesorgt, dass Pina generell etwas ruhiger geworden war; nicht mehr ganz so schreckhaft und ängstlich wie zu Beginn. Auch, wenn sie dieses Verhalten wohl nie so ganz ablegen würde (das würde ich bei derartig schlechten Erfahrungen wahrscheinlich auch nicht einfach so können), hatte es ihr doch geholfen, ihr Selbstvertrauen und -bewusstsein wieder aufzubauen und auch anderen Lebewesen etwas mehr Vertrauen und Billigung entgegenzubringen.
      Die gepunktete Stute holte sich nur liebend gern eine Möhre ab und zerkaute diese genüsslich, während ich sie hinter den Ohren kraulte – mein alte Dame liebte das. Es war definitiv keine Fehlentscheidung gewesen, sie von Occulta aus England hierher bringen zu lassen, denn trotz ihres doch schon relativ hohen Alters war die Reitponystute noch topfit und manchmal auch im Kopf wie ein kleines Jungpferd, das mit den anderen Weidegenossen ab und zu mal spielen musste.

      Daraufhin führte mich mein Weg zu Très Jolie, die erst vor kurzem offiziell zur Zucht zugelassen worden war. Dennoch hatte sie schon ein Fohlen: die kleine Pamuya, die ihrer Mutter rein äußerlich in nichts nachstand. Pamuya und Aponi waren wie ihre Mütter Teddy und Ace of Clubs ziemlich gut befreundet und verstanden sich beinahe blendend – sie harmonierten einfach miteinander und genau das war immer schön anzusehen.
      Teddy, die ihrem Namen alle Ehre machte, trottete direkt auf mich zu und rieb ihre Stirn an meiner Seite, um sich ihre tägliche Kuscheleinheit abzuholen. Nur liebend gern nahm ich das Angebot an und strich ihr über das helle, samtweiche Fell, woraufhin der Palomino genüsslich seine Augen schloss und laut ausatmete. Es war wirklich immer wieder schön, zu wissen, dass man sich auf seine vierbeinigen Freunde stets verlassen konnte, wann immer es auch nötig war.
    • Samarti
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      Altmodische Nachbarn
      12. Juli 2015
      6897 Zeichen
      „Elisa! Tolles neues Spiel!“, begrüßte Gwen mich und zeigte mir dann gleich einige DIN A4-Seiten mit Screenshots.
      „Du hast ernsthaft … die Screens … ausgedruckt? Gwen? Wir leben im Zeitalter der modernen Technologie, es gibt so etwas wie Handys, die inzwischen auch Fotos darste- ach, egal“, winkte ich schließlich ab und betrachtete dann die Screens, die Gwen mir gerade ausgedruckt (!) und in nicht digitaler Form in die Hände gedrückt hatte. Beim Blättern sog meine Nachbarin bereits tief die Luft ein. „Pass bloß auf, das Papier ist teuer genug!“, „Nicht knicken!“ und „Sei gefälligst vorsichtig!“ waren wohl die drei Sätze, die ich heute am öftesten von der doofen Fast-Blondine zu hören bekam.
      „Alter, es sind nur ein paar Blätter Papier, die kosten absolut nichts“, seufzte ich nur und sah hoch, als von meiner Freundin keine Antwort kam, um besagter Person dann in ihr rot angelaufenes Gesicht zu schauen. „Oh, tut mir, äh, leid“, stammelte ich, „eigentlich w-weiß ich d-doch, dass die total teuer sind, ich, äh, muss weg!“
      Mit diesen Worten war ich dann auch schon so schnell wie möglich aus Gwens Sichtfeld verschwunden und während meines 1A Sprints fielen mir die ausgedruckten (ich kam nicht darüber hinweg!) Screens aus der Hand und segelten zu Boden. „Du dummes Stück!“, rief Doofkuh mir nur hinterher, doch ich ignorierte es geflissentlich und versteckte mich lieber auf der Weide bei Ace of Clubs, die mich zwar verwirrt ansah, aber es einfach dabei beließ.
      „Na du?“ Behutsam strich ich mit meiner Hand über das hellgraue Fell an Aces Hals. Ich fand ihre Fellfarbe noch immer faszinierend, ihr Gesicht war zwar inzwischen etwas heller geworden, doch der braune Kopf war noch immer da. Und irgendwie hoffte ich, dass das noch eine Weile so bleiben würde.

      „Kann ich da auch Langhälse zähmen? Und reiten? ICH WILL EINEN LANGHALS HABEN! UND BABYLANGHÄLSE!“ Aufgeregt hüpfte ich auf dem Sofa herum, während Elena und Gwen gegenüber von mir saßen und mich mit weit aufgerissenen Augen und geöffnetem Mund anstarrten.
      „Hey, ich bin keine Zirkusattraktion! Also, kann ich Langhälse reiten?“, drängelte ich und beide nickten.
      „Jup.“
      „Aber du musst sie erst k.o. Boxen, nur damit du es weißt“, informierte Elena mich und ich verdrehte nur die Augen.
      „Danach gehören sie aber dir“, nickte Gwen, weshalb ich nochmal nachhakte. „Muss ich die echt boxen? Ich dachte, Eli will mich wieder verarschen!“
      „Ne, du musst die ohnmächtig schlagen.“ Ihre Antwort ließ meinen Kiefer nach unten fallen, weshalb ich langsam und erstaunt den Mund öffnete, ihn aber recht schnell wieder verschloss.
      „Über was redet ihr?“, kam es dann von Jojo, die sich schließlich neben mir auf das Sofa sinken ließ.
      „ARK“, klärte ich sie auf, „ein Survival Game mit Dinos.“
      „Oh, ich will auch!“
      „Es kostet dreißig Euro.“
      „Oh … Ich will nicht.“ Enttäuscht ließ sie sich noch ein wenig weiter in die Polster des Sofas sinken.
      „So geht es mir auch“, stimmte Elena zu, „dafür, dass es noch nicht fertig ist.“
      Auf einmal setzte sich Jojo wieder auf. „Gibt es da auch Raptoren?“
      „Es gibt alles“, nickte ich. „Es gibt auch Megalodons.“
      „Jap“, bekräftigte mich Gwen.
      „Also den Riesenhai“, fuhr ich unbeirrt fort, dann überrumpelte mich fast eine gewisse Erkenntnis. „KANN MAN DEN AUCH ZÄHMEN? ICH WILL EINEN MEGALODON!“
      „Jap.“ Gwen wiederholte sich und lachte dann kurz. „Es gibt auch diese kleinen Viecher, die giftigen Speichel spucken.“
      „VON JURASSIC PARK!“, rief Elena dazwischen.
      Völlig überfordert mit den vielen Informationen sprang ich auf. „ICH GEHE JETZT MEINEN EIGENEN LANGHALS REITEN! Na ja, okay, ähm … eigentlich meinte ich nur Namida, weil die ihren Kopf manchmal so hoch trägt wie eine Giraffe und die haben ja auch lange Hälse, also sind sie in gewisser Wei-“
      „Halt die Klappe, Elisa“, ertönte es im Kanon von drei Seiten und ich zuckte nur mit den Schultern, verschwand dann um die Ecke und ließ die drei Weiber alleine in meinem (!) Haus sitzen.

      Ich hatte mich tatsächlich zu einer kurzen Runde im Gelände mit Namida entschlossen, nahm aber Ocean Water dann noch als Handpferd mit. Die alte Dame übte einen gewissen ruhigen Einfluss auf meine schwarze Stute aus, sodass diese auch gleich viel gelassener und nicht ganz so hibbelig war.
      Dafür, dass sie mir zuvor als „gemeingefährlich“ und „unbrauchbar“ beschrieben worden war, hatte sich aus Namida teilweise doch schon ein zuverlässiger Gefährte entwickelt. Sie war zwar noch immer sehr ausgelassen, manchmal sogar respektlos und irgendwie kam sie teils sogar etwas böse rüber, aber von Grund auf gemein war sie dann nun doch nicht. Und inzwischen wusste sie oft schon, wo die Grenzen lagen, auch wenn sie sie noch viel öfter unbedingt ausprobieren musste.
      Es war wirklich schön, einfach mal wieder alleine ins Gelände zu gehen und nur das rhythmische Auftreten der acht Hufe auf dem Waldboden zu hören. Es hatte Namida im Übrigen auch geholfen, vor die Kutsche gespannt zu werden – anfangs hätte sie niemals Rücksicht darauf genommen, dass der andere Vierbeiner oder auch Zweibeiner einfach nicht so schnell und hastig laufen wollte wie sie es gerne hätte.
      Ocean hatte den Kopf gesenkt und betrachtete zwar eingehend die Umgebung, als würde sie sich diese einprägen wollen, doch sonderlich eilig hatte sie es definitiv nicht. Stattdessen ließ sie sich Zeit damit, lief gemächlichen Schrittes neben uns her und taute nur etwas auf, als wir ein Stückchen trabten. Das Galoppieren mit Handpferd traute ich mir dann doch noch nicht ganz zu.

      Am Abend führte mein Weg mich dann doch nochmal in den Stutenstall und dort blieb ich noch eine ganze Weile auf einer der Boxentüren sitzen – zum Glück waren diese so gut wie gar nicht hoch vergittert. Es war Liluyes Box, vor der ich saß, und drinnen stand die Stute und zermalmte fröhlich ihre Portion Heu, die sie heute Morgen nicht ganz aufgefressen hatte.
      Meine Vorahnung hatte sich übrigens befürwortet: Lilli war der Liebling aller Kinder, die hie und da mal auf dem Hof auftauchten. Momentan war der Ferienbetrieb noch stillgelegt, aber sobald die Sommerferien einsetzen würden, würde auch der Betrieb wieder geöffnet werden. Nur hatten wir uns erst einmal darüber klar werden müssen, wen wir da denn überhaupt einsetzen würden. Unsere Wahl war unter anderem auf Lilli gefallen: klein, ruhig und liebevoll. Sie war ein absolutes Verlasspferd und genau aus dem Grund würden die Kinder sich auf ihr ziemlich wohl fühlen.
      Nachdem ich mich von Lilli verabschiedet hatte, wollte ich gerade den Stall verlassen, da ging ich nochmal an Romanticas Box vorbei und wurde von einem zierlichen, braunen Kopf aufgehalten, der sich über die Boxentür streckte. Rozene war gerade erst abgesetzt worden, und hin und wieder machte sich bemerkbar, dass Romantica sich suchend umsah. Sie wusste zwar genau, was hier geschah, hatte sie doch schon einige Fohlen zur Welt gebracht, aber so ganz würde sich dies wahrscheinlich nie legen.
    • Samarti
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      Von Faulheit und Hilfsbereitschaft
      30. August 2015
      6663 Zeichen
      Gelassen schnaubte Ocean Water unter mir und ließ den Kopf sinken. Ihre Schritte wurden direkt ein wenig gemütlicher, als wir den Reitplatz verließen, denn die Stute war nicht dumm – sie wusste, dass sie ihre Arbeit für den heutigen Tag getan hätte. Das gutmütige Reitpony ließ ich trotzdem nach dem Training nicht einfach wieder auf die Weide, stattdessen hatte ich mich dazu entschieden, mit ihr noch eine ruhige Runde durchs Gelände als Ausklang zu drehen. Ausnahmsweise begab ich mich ganz allein auf den Weg, was mir aber zugegebenermaßen ganz gut tat. Nach der Alkoholexzessparty, getarnt als sogenannten Grillabend, wollte ich erst einmal niemandem mehr unter die Augen treten. Ich war mir nämlich nicht mehr ganz sicher, ob ich nicht doch die ein oder andere Lücke im Gedächtnis hatte.

      Während ich allerdings dann mittags auf dem Rücken von Avanti saß und mit ihm durch den Geländeparcours galoppierte, setzte dann auch langsam, aber sicher ein stechendes Pochen in meinem Kopf ein und bereitete mir Kopfschmerzen. Den Bloody Mary, den wir Gwen gestern vorgesetzt hatten, hätte ich nun wirklich gut gebrauchen können.
      Dennoch biss ich die Zähne zusammen und setzte das Training unermüdlich fort. Wahrscheinlich hätte Avanti nichts dagegen einzuwenden gehabt, hätte ich das Training mit ihm bereits etwas früher beendet als sonst, aber solange ich mich noch auf dem Pferd halten konnte, ohne ihn zu behindern, würde ich das auch noch aushalten. Wir waren bereits gute zwanzig Minuten am Trainieren, demnach würde ich den Rest auch noch unbeschadet hinter mich bringen können. Hoffentlich.
      Im letzten Monat hatten wir uns hauptsächlich dem Springtraining gewidmet. Da ich Avanti genügend Abwechslung bieten musste, damit der Hengst nicht Hals über Kopf durch den Zaun rennen und über alle Berge verschwinden würde, gestaltete ich sein Training immer ziemlich variabel. Genau das (und die mangelnde Lust auf den eintönigen Springplatz) war der Grund, warum ich mich dann diesmal für die Geländestrecke entschieden hatte. Hier wollte ich Avanti erst einmal auf das L-Niveau vorbereiten und ihn L-fertig trainieren. Seine Königsdisziplinen waren eben nun mal besonders das Springen und der Geländeritt, vorzugsweise sogar noch zweiteres, da er dann doch relativ flott unterwegs war. Manchmal hatte ich da tatsächlich eher Probleme dabei, dass wir die Zeit nicht unterschritten; Zeitvorgaben gab es nämlich leider zu genüge.
      Die Sprünge auf L-Niveau waren maximal 110 Zentimeter hoch und 2,10 Meter weit, zumindest an der Basis. Im oberen Teil durfte die Weite dann schon „nur“ noch 1,50 Meter betragen; Wassergräben stellten hier eine Ausnahme dar, die bis zu 2,60 Meter messen durfte. Tiefsprünge waren bis 160 Zentimeter erlaubt.
      Unermüdlich nahm mein Reitponyhengst die Sprünge, die sich ihm in den Weg stellten und bewies somit immer wieder, dass er nicht nur gehörig Feuer unterm Arsch hatte, sondern dieses auch mehr als nur deutlich zeigen konnte, wenn er denn gerade Lust darauf hatte. Und die hatte er ungefähr immer.
      Dennoch war ich in diesem Moment mehr als froh darüber, dass ich Avanti schon länger im Geländetraining hatte und es nicht die erste Einheit für ihn war, sondern so gut wie die letzte. Er hatte keine Probleme damit, die Höhen und Weiten zu schaffen, stattdessen ließ er meistens noch ordentlich Luft und demonstrierte feierlich sein Können. Von Gwen, meiner leidenschaftlichen Zockernachbarin, hörte ich da schon Kommentare wie „Cheats!“ und „Hax!“ auf ihn einprasseln. Und hätte sie dann noch sehen können, wie er eine Abkürzung nutzte, wäre ihm auch ein geschnaubtes „Buguser!“ nicht erspart geblieben.

      „Hast du ein schlechtes Gewissen?“, war das Erste, das ich Matthew fragte, als ich den Mann erblickte, der mit dem kräftigen Hengst Azrael auf dem Dressurplatz seine Runden drehte.
      „Nein, aber du kommst mit deinem Zeitplan eh nicht mehr hinterher, wenn ich dir nicht unter die Arme greife“, erwiderte der Rußkopf mit dem IQ eines Weißbrots nur trocken und widmete sich dann wieder dem Training des Fuchshengstes. Der war, im Gegensatz zu Avanti, inzwischen im Dressurtraining und sollte dort A-fertig eingetragen werden können. Zwar lief Azrael doch ziemlich vielseitig (Springen, Military und Fahren boten eine Menge Variabilität, wenn es ums Training ging), die Dressur war allerdings in der letzten Zeit etwas kurz gekommen. Aus dem Grund wurde er nun dazu verdonnert, die langweilige Dressurarbeit auf dem Platz mitzumachen, was dem Macho gar nicht so wirklich passte. Stattdessen blickte er, nachdem Matthew ihn dazu gebracht hatte, nicht immer seinen Dickkopf durchsetzen zu wollen (Matthew war nämlich ein noch viel größerer!), nur noch sehnsüchtig in Richtung Freiheit und brummelte hin und wieder gelangweilt, wenn ihm mal wieder nicht in den Kram passte, was Matthew von ihm verlangte. Das war ja auch viel zu anstrengend!
      Trotz meiner Kopfschmerzen stellte ich mich dann an den Zaun und beobachtete die zwei Männer dann dabei, wie sie sich gegenseitig auf den Keks gingen. In Gedanken hörte ich Elena jetzt schon wieder „WO SIND KEKSE?“ schreien und förmlich auf mich einprügeln, damit sie ihre Kekse bekam.
      Der Fuchshengst hatte sich allerdings schnell damit abgefunden, dass er um die Schlangenlinien mit vier Bögen und die zehn Meter-Volten im Trab nicht so schnell herumkam, denn die baute Matthew nur zu gerne ein. Wahrscheinlich inzwischen auch einfach, weil er wusste, dass Azrael das störte und um den Hengst zu ärgern. Ob der Schwarzhaarige noch Restpegel aufweisen konnte?
      Sowohl der Mitteltrab als auch der Mittelgalopp sahen anfangs etwas holprig aus, konnten sich aber schon bald sehen lassen. Azraels elastische, kraftvolle Gänge zeigten ihn von seiner besten Seite und wahrscheinlich wusste der Flaxen Chestnut selbst ganz genau, wie beeindruckend er gerade aussah. Leicht wehte der dichte Schweif im Wind mit und auch die inzwischen wieder etwas längere Mähne flog auf und ab, während Az über den Sandboden galoppierte.
      Den einfachen Galoppwechsel und das Viereck verkleinern und vergrößern sah ich mir von Anfang bis Ende an, beim Rückwärtsrichten verkroch ich mich dann schnell hinter dem nächsten Baum, um nicht zum Mithelfen verdonnert zu werden. Ich drückte mich vor der Mithilfe beim Training meiner eigenen Pferde. Wow, Elisa. Darauf kannst du stolz sein!
      Dementsprechend verpasste ich dann auch das Zügel aus der Hand kauen lassen.

      Aber ganz ehrlich? Das Wissen, dass Azrael nun A-fertig in der Dressur war, reichte mir völlig aus. Und wenn Matthew jetzt ein „Danke“ dafür erwartete, dass er Azrael das „beibrachte“, was ich mit ihm schon seit langer Zeit übte, dann konnte er lange warten.
    • Samarti
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      Elena und der Koffeinmangel
      21. September 2015
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      Mit einem lauten Seufzer ließ ich meine Tasse sinken. Es war kalt, und so saßen wir nun alle gemütlich im Stall auf Stohballen, jeder eine Tasse mit Kakao in der Hand, und wärmten uns ein wenig auf. Schon Ende September war es wieder zu kalt!
      Als ich aber daran dachte, dass es sowohl Elis, als auch Jojos erster Winter in Kanada sein würde, grinste ich nur wissend. Ich freute mich schon auf ihr Genörgel, denn, mal ehrlich, mir war es nicht anders ergangen. Kanada war einfach eisig, da machte Winter schon bald gar keinen Spaß mehr. Dann konnte der Schnee so hoch liegen, wie er wollte, der Winter war dann einfach eine doofe Jahreszeit.
      Irgendwann (das war so ziemlich der Zeitpunkt, als ich meinen Kakao leergetrunken hatte) scheuchte ich die anderen mit einer raumgreifenden Handbewegung auf. Auf das allgemeine Nölen, dass wir doch noch Zeit hätten und sie ihren Kakao doch bitte bitte bitte noch austrinken wollten, reagierte ich nur mit einem strengen Kopfschütteln, bei dem mein Zopf mir sogar ins Gesicht flog und mir gewissermaßen eine Ohrfeige verpasste.
      „Haha, Karma“, stellte Jojo trocken fest, klatschte mit Gwen zum High Five ein und auch Elena konnte sich ein schadenfrohes Schmunzeln nicht verkneifen. Nichtsdestotrotz machten wir uns dann einige Minuten später, als auch die anderen hatten austrinken dürfen, auf den Weg nach draußen.
      Heute stand uns tatsächlich ausnahmsweise mal ein einigermaßen straffer Zeitplan bevor. Als würde es nicht reichen, dass noch einige Pferde bewegt werden mussten, dann hatte Matthew sich noch dazu entschieden, einfach mal wegzufahren, ohne mir irgendwas zu sagen. Erst, als er im Auto saß, hatte er mich angerufen und sich bei mir abgemeldet – wahrscheinlich hatte er einfach nur Angst gehabt, dass ich ihm den Hals umdrehen würde.

      Die vier Ponys unter uns hatten nicht mal einen Huf auf das Gelände des Gestüts Townsend Acres gesetzt, da schlief Eli auch schon auf Ocean Waters Rücken ein. Einfach so. (Ihr fehlte wohl das Koffein, das im Kakao auch nicht vorhanden war … Vielleicht hätte sie lieber einen Kaffee trinken sollen.)
      Die bunte Stute interessierte dies allerdings nicht im Geringsten: Selbst, als Eli auf ihrem Hals lag, setzte sie ihren Weg unbeirrt fort und blieb schließlich vor ihrer Box stehen, als würde sie nun nur noch darauf warten, dass Elena absteigen und sie endlich erlösen würde.
      Jojo, die auf Star's Diamond saß, betrachtete das Schauspiel nur mit hochgezogenen Augenbrauen (hey, es waren immerhin diesmal beide, nicht nur eine!) und schüttelte dann den Kopf, ehe sie sich vollständig abwandte und von der braunen Stute abstieg, um auch sie vom Sattelzeug zu befreien.
      Gwen und ich sahen uns nur kurz an, zuckten dann nur mit den Schultern und entschlossen uns dann tatsächlich noch dazu, mit Romantica und Goldherz noch einige Runden auf dem Reitplatz zu drehen. Besonders Romantica konnte ein wenig Training nicht schaden, die junge Stute hatte in letzter Zeit irgendwie noch immer unter meiner Fuchtel gestanden, weil ich es nicht so recht hatte wahrhaben wollen, dass sie gar nicht mehr auf Rozene aufpassen musste. Die hingegen war nämlich schon so weit, dass sie ihre Rundgänge über das gesamte Gestüt nun allein vollzog und nicht mehr die Hilfe ihrer Mama brauchte, um ihre eigene Boxentür zu öffnen. Das hatte uns schon das ein oder andere Mal dazu veranlasst, ihr eine doppelte Sicherung vor die Boxentür zu hauen, so ganz geholfen hatte das immer noch nicht. Was das betraf, stand sie ihrer Mutter also in nichts nach und so kam es, dass wir oft genug versuchten, sie einzufangen, wenn sie mal wieder auf dem Hof herumschlich. Glücklicherweise blieb sie dabei fast immer auf dem Gelände, und selbst wenn sie abgehauen wäre, so war ich doch genau in den Momenten ganz froh darüber, dass hier kaum Zivilisation in greifbarer Nähe war.

      „Wie läuft es eigentlich mit Symbolic Splash?“, fragte Gwen Jojo irgendwann, als wir abends vor dem TV saßen und mal wieder einen Haifilm-Marathon starteten (die ich übrigens sehr vermisst hatte, wir sollten in Zukunft wieder öfter solche Abende einlegen!). Die zuckte nur mit den Schultern. „Super.“
      Und damit war das Thema für den Abend gegessen und wir konzentrierten uns auf den Low-Low-Low-Low-Low-Low-Low-Budget-Film auf dem Bildschirm direkt vor uns.
    • Samarti
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      Unterricht bei Elena
      20. Oktober 2015, von Gwen
      2931 Zeichen
      Anlässlich eines sich kürzlich ereigneten Umstands hatte Elena eine Versammlung auf Townsend Acres einberufen. Wir sollten alle mit einem braven Pferd aufkreuzen. Sie hatte uns nämlich handschriftliche Einladungen „geschickt“ (wahrscheinlich hatten Colin oder Nate einmal rundrum reiten müssen).
      Als ich dann mit Minnie Maus auf dem Gestüt eintraf, fand ich am Putzplatz nur Elisa, die halb pennend auf Ocean Water lag, die sie vorbildlich am Putzplatz angebunden hatte. Ich stellte mein Pferd daneben und schubste Elisa vom Pferd. „Wo ist der Rest?“, fragte ich äußerst beunruhigt. „Äh. Also Jojo kann nicht, weil sie heute für etwas Wichtiges lernen muss und Lena ist immer noch so erkältet, dass sie uns nicht anstecken will und Elena…“ – „HALLO ALLE ZUSAMMEN!“, tönte es plötzlich vom Stalleingang und innerhalb von Sekunden wurden wir beide mit Bandagen abgeworfen. Bandagen?!
      Elena baute sich samt Kalzifer vor uns auf. „Da mich das neueste Geschehen sehr empört hat, möchte ich in unseren eigenen Reihen nun Klarheit schaffen!“, tönte es laut und dann schaute sie sich kurz um. „Wo sind Lena und Jojo?!“, und so wiederholte Elisa halbverschlafen das, was sie mir gerade erzählt hatte. Elena gab ihren Unmut mit einem Schnalzen kund, begann dann leider doch mit ihrem Vortrag.
      „Wir üben heute, wie man bandagiert, wann man bandagiert und wie die Regeln der LPO und WBO dazu lauten! Und ihr dürft erst gehen, wenn ihr sie auswendig kennt.“ – Puh, das war eine klare Ansage. Und dann ging die Tortur auch schon los. Elena hatte Kalzifer als Beispielpferd mitgebracht. Gekonnt bandagierte sie ihren Fuchs innerhalb von fünf Minuten ein und dann wieder ab. Und dann waren wir dran.
      Ich gab Elisa den Vortritt, die war selber nicht sonderlich motiviert, meistens ließ sie das lieber von Matthew machen, als selbst ewig bandagieren zu müssen. „Fazit: zu langsam, zu unordentlich und bitte mehr lächeln. Gwen, du bist dran.“
      Zugegeben, ich bandagierte selten, entweder war ich zu faul, die Bandagen würden eh nur dreckig werden oder es lohnte sich nicht. Dementsprechend lange brauchte ich auch, aber wenigstens konnte sich das Ergebnis sehen lassen, zumindest für mich. Elena fand es schrecklich.
      Wir mussten unsere Pferde noch gefühlte fünfmal bandagieren, ehe Elena uns entließ. „Bei der nächsten Stunde haben Jojo und Lena auch da zu sein!“, meinte sie knapp, ehe sie uns die Artikel aus der LPO vorlas und uns dann dazu zwang, den Wortlaut haargenau wiederzugeben.
      Eineinhalbstunden waren Elisa und ich fertig mit den Nerven und kurz davor, uns auf Elena zu stürzen. Als Schutzmaßnahme hatte die sich aber mit genügend Bandagen eingedeckt, mit welchen sie uns abwerfen konnte, der Versuch lohnte sich also nicht. „Gut, nun weiß ich, dass wenigstens ihr die Kunst der Bandagen beherrscht und wisst, wann man sie tragen darf und wann nicht!“, mit diesen Worten verließ sie uns auch schon wieder und ich war sehr dankbar darüber.
    • Samarti
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      Vom Babyhai und dem Tentakelschatz
      30. November 2015
      4031 Zeichen
      „Long Island Iced Tea haut aber mega rein. Die Jungs kommen da bestimmt immer noch nicht drüber hinweg“, erzählte ich Jojo diesmal beim Skypen und sie zog (weil sie es so gut konnte) eine Augenbraue hoch.
      „Der haut nicht rein.“
      „Ja, doch.“
      „Also mich hat der nicht umgehauen.“
      „Reinhauen! Nicht umhauen.“
      „Bei mir hat der auch nicht reingehauen.“
      „Doch, schon. Also das war bei denen wohl krass.“
      Stille. Dann wechselte ich das Thema. „Aber der Person, die meinen Killercocktail so genannt hat, bin ich immer noch böse.“
      „Wieso? Das war ich.“
      „Ja, wegen des Fehlers im Namen.“
      „Weil es 'Iced Tea' heißt?“
      „Nein, weil es 'Long Island Ice Tea' heißt. Nicht 'Long Island Icetea'.“
      „Jetzt wirst du aber pingelig.“ Eine Diskussion mit Pro- und Kontra-Argumenten, warum ich denn pingelig wäre (oder eben nicht) entstand und so schweiften wir immer weiter vom Thema ab.

      Nachdem ich mich mit Jojo darauf geeinigt hatte, dass ich es ein bisschen war, aber die anderen auch, wurde es irgendwann Zeit, sich zu verabschieden. Natürlich platzten Gwen und Elena in dem Moment in den Raum und laberten Jojo voll, sodass ich dieser einen entschuldigenden Blick schenkte und die zwei gackernden Hühnchen aufscheuchte. „Wir müssen noch mit den Pferden raus, also beruhigt euch!“
      Schmollend ließen die beiden sich von mir aus dem Haus schmeißen und zum Stall schicken. Elena setzte ich auf Never look back, Gwen bekam Raunchy's Limited zugeteilt. Und ich? Ich schnappte mir Ocean Water und nahm Valentine's Vendetta als Handpferd mit, damit die junge Fuchsstute auch mal wieder etwas Bewegung bekam.
      Dank des Schnees drehten wir keine sonderlich große Runde – hatten uns aber trotzdem allesamt auf dem Kieker. Oder zumindest hatten Elena und Gwen mich auf dem Kieker, weil ich sie von Jojo getrennt hatte. Genau das war auch der Grund, weshalb ich ständig Schneebälle in den Rücken, ins Gesicht oder an so ziemlich jede andere Stelle meines Körpers bekam. Dass es mir irgendwann eiskalt den Rücken herunterlief, war dann wohl auch vollkommen nachvollziehbar.

      Als wir wieder auf dem Townsend Acres ankamen, war es schon fast wieder dunkel. Die Dämmerung setzte gerade ein (es war noch nicht mal fünf!) und so hatten wir es recht eilig damit, die Pferde wieder in den Stall zu bringen und uns selbst ins warme Haus zu schaffen. Vielleicht schlief Jojo noch nicht. Die Zeitverschiebung hatte ich noch immer nicht ganz drauf, aber in Deutschland sollte es wohl auch noch nicht Mitternacht sein.
      „Wie geht es eigentlich meinem Babyshark?“, wollte Elena wissen und stopfte sich eine weitere Handvoll Popcorn in den Mund, während sie den Film, der gerade auf dem Fernsehbildschirm abgespielt wurde, mit den Augen verfolgte. Jojo hatten wir tatsächlich auch an Bord – aber per Skype.
      „Der heißt Shakoor.“
      „Nein, Babyshark.“
      „Geh doch gucken.“
      „Später.“
      Kopfschüttelnd widmete ich mich wieder dem Geschehen auf dem TV.

      Um Mitternacht waren wir alle mehr als fertig. Jojo war schon lange schlafen gegangen, wir drei hingegen lagen noch immer auf dem Sofa und kuschelten uns in die Decken. „Ich will nur noch schlafen“, nuschelte ich, doch Gwen hatte ganz andere Pläne.
      „Elena nimmt Rapsoul, ich Dark Memories und Elisa Cardillac!“
      „Wieso?“, fragten Elena und ich zeitgleich und betrachteten Gwen kritisch.
      „Mitternachtsausritt!“
      „Yaaaaay …“ Sonderlich begeistert sahen wir beide nicht aus, aber als Gwen uns so niedlich anstrahlte, konnten wir nicht anders, als Ja zu sagen.

      Zott Monte von Danone verfolgte uns mit seinem Blick skeptisch, als wir durch die Stallgasse schlürften. Auch Burnin' Unbridled Dreams und Capriciasso sahen nicht so aus, als wären sie von der Störung sonderlich angetan. Tenacious schlief einfach weiter, auch, als Gwen vor seiner Box stand und laut „Tentakelschatz!“ rief.
      Und die drei Vierbeiner, die mit uns ins Gelände sollten? Die starrten mehr als mürrisch Löcher in die Luft, aber sie waren anscheinend zu müde, um irgendwas zu realisieren.
      Und so schliefen wir fast zu sechst auf dem Ritt ein, aber hey, das war schon okay.
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    2.1 - Hauptstall
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    Samarti
    Datum:
    7 Juni 2016
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    Rufname: Ocean
    geboren: Juli 2000


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    Rasse: Deutsches Reitpony
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Tigerschecke (Ee aa Lplp/PATN1)
    Stockmaß: 145 cm

    Beschreibung:

    "Ocean" ist eine talentierte Stute mit viel Potenzial für den gehobenen Dressursport. Ihre Gänge sind raumgreifend und mit viel Schwung ausgestattet und ihr Exterieur ist nahezu makellos. Außerdem ist die Ponystute sehr brav im Umgang und vertraut ihrem Reiter in jeder Situation.

    Besitzer: Samarti
    Ersteller: Occulta

    Dressur A - Springen E

    SK 334
    250. Dressurturnier


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    Offizieller Hintergrund