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Hafifreund

Ocean Avenue

Stecki folgt... hab ihn vllt noch iwo gespeichert... glücklich stelli?

Ocean Avenue
Hafifreund, 7 Jan. 2009
    • Hafifreund
      Die Vorbereitung



      „Na komm, meine Hübsche!" Ocean Avenue folgte mir gehorsam auf den Hänger. Dort band ich sie fest und klopfte ihr noch mal den Hals. „Ich weiß ja, dass die Fahrt nervt, aber es muss heute nun mal sein." In einer Stunde sollten wir da sein; Ocean Avenue sollte morgen gekört werden. Wir hatten uns schon lange darauf vorbereitet und geübt. Gestern hatte ich ein letztes mal bei mir zu Hause geübt und alles hatte wunderbar gepasst. Ich sollte die Stute morgen reiten. Ich erschrak furchtbar, als Ocean plötzlich schrill wieherte. „Man! Du kannst mich doch nicht so erschrecken!" Die Stute schien das allerdings wenig zu interessieren. Sie blähte die Nüstern und trat nervös auf der Stelle. „Ist doch gut! Du stellst dich ja an, als würdest du das erste mal im Hänger fahren." Ich streichelte Ocean Avenue noch ein letztes mal über den Hals, zog die Decke in Position und dann ging ich aus dem Hänger und verschloss die Klappe. Der Stute schien das allerdings nicht so richtig zu passen; sie wieherte noch einmal schrill und stampfte auf den Boden. Dann wurde sie ruhig. Ich stieg ins Auto und los gings. Ich machte es mir so gut es ging bequem und schloss die Augen. Ein wenig Lampenfieber hatte ich ja schon. Ich hatte Angst, dass ich beim Reiten etwas vergesse, oder das Ocean Avenue nicht mitspielen würde. Aber egal; da musste ich jetzt durch. Ich würde der Stute nur schaden, wenn ich mich so fertig machen würde.

      „Aufwachen! Wir sind da!" Verschlafen blinzelte ich mit den Augen. Was? Schon da? Tatsächlich. Als ich aus dem Auto schaute, sah ich grüne Weiden, auf denen Stuten, Fohlen, Wallache und Hengste grasten. Hinter den Bäumen sah man das rote Dach des Stallgebäudes durchschauen. Da hielt uns auch schon ein Pfleger an. „Name?" „Kunze" „Okay.....das Pferd ist Ocean Avenue?! Sie haben die Box Nummer 3. Dort hinten in dem Gebäude." Wir bedankten uns für die Auskunft und fuhren in die angegebene Richtung. Als wir vor dem Stall standen, stieg ich aus dem Auto und ließ zusammen mit meinem Vater die Hängerklappe herunter. Ich kletterte in den Hänger und wurde mit einem freudigen Wiehern begrüßt. „Hey, Süße! Na? So schlimm wars doch gar nicht!" Ich band die Stute los und führte sie vom Hänger. Ich spürte, wie einige Blicke auf mir ruhten. Von irgendwo her kam ein bewundernder Pfiff. Ocean hatte geschwitzt, also führte ich sie zügig in ihre Box. Diese war dick eingestreut und sah sehr einladend aus. „Fühl dich wie zu Hause.", murmelte ich zu Ocean. Diese ging schnüffelnd in der Box umher. Ich ließ sie alleine; ich würde in einer Stunde wiederkommen um sie in der Halle noch einmal zu reiten. ​
      „Ruhig; keiner tut dir was!" Soeben war Ocean Avenue vor einem Absperrband per Seitensprung geflüchtet. Jetzt stand sie still wie eine Statue und blähte die Nüstern. Ich war gerade aus der Halle geritten, und wollte sie jetzt noch ein bisschen trockenführen und die Beine abspritzten. Ich war höchst zufrieden. Die Stute war sehr gut gegangen und nach kurzer Zeit hatte sich eine große Zuschauermenge in der Halle versammelt. Der morgige Tag konnte kommen!​
      Noch ein letzter Bürstenstrich, und Ocean war fertig geputzt. Ich hatte darauf verzichtet, die Mähne einzuflechten. Der Sattel hing vor den Box und ich holte ihn. Als ich ihn der Stute auflegen wollte, trat diese einen Schritt zur Seite. „Ach man! Warum musst du denn auch merken, wie aufgeregt ich bin?" Ich atmete tief ein und legte Ocean Avenue den Sattel auf. Anschließend trenste ich sie und führte sie aus der Box. Dann saß ich auf und begann, Ocean warmzureiten. Sie nahm das Gebiss gut an und begann, darauf zu kauen. Bald würde ich einreiten müssen.​

      Die Körung
      Ich ritt im Schritt in die volle Halle ein. Nervös blickte ich mich um. So viele Menschen hatte ich beim besten Willen nicht erwartet. Bei X hielt ich an und grüßte die Richter. Dann existierte für mich nur noch das Pferd und die Stimme des Ansagers, die ich im Hintergrund hörte.​
      „Und nun sehen wir Ocean Avenue. Sie wird geritten von Anja Kunze."​
      Ich gab Ocean eine Parade und auf den leisesten Schenkeldruck trabte die Stute an. Sie ging weich, machte den Hals rund und kaute zufrieden auf dem Gebiss. Jetzt der Zirkel. Ich machte die Stute mit einer Parade aufmerksam und bog sie um meinen inneren Schenkel. Der Zirkel wurde zwar nicht ganz perfekt rund, aber das würde wohl kaum jemand nachmessen. Ocean ging wunderbar und ließ sich einfach reiten. Ausnahmsweise. Sie schien zu spüren, dass es heute galt, gut zu sein. Wir wechselten vom Zirkel auf die ganze Bahn und an der nächsten langen Seite legten wir an Tempo zu. Wenn Ocean Avenue manchmal stur sein konnte, heute ging sie einfach perfekt. Glück gehabt! Nach der gelungenen Trabverlängerung musste ich das Tempo wieder einfangen und die Stute an der nächsten langen Seite versammeln. Ocean ließ leicht zurücknehmen und so klappte die Versammlung auch annähernd perfekt. Ich war stolz auf sie Stute. Nach einer weiteren Parade gab ich Ocean Avenue eine Galopphilfe. Ohne zu Zögern sprang sie auf der Richtigen Hand an, Auch eine Sache, die nicht immer klappte. Ein weiterer- diesmal ganz runder- Zirkel folgte und dann kam der Fliegende Wechsel. Ocean zögerte kurz, für das Publikum unmerklich, und sprang dann sauber um. An der langen Seite parierte ich durch; bei E zeigten wir eine saubere Traversalle. Verstohlen klopfte ich der Stute den Hals. Dann gings weiter. Galopphilfe- ein wunder, Ocean sprang wieder auf der richtigen Hand an- und dann gings auf die Mittellinie. Parade; dass die Pirrouette nach links. Die Stute lief wie ferngesteuert. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Sie war heute einfach perfekt. Nach der Pirrouette parierte ich Ocean Avenue durch und ritt eine Schlangenlinie durch die Bahn. Ein Bogen wurde zwar etwas größer, als der andre, aber bei der Vorstellung war das wohl egal. Jetzt kam der letzte Teil. Ocean trabte auf dem Mittelzirkel und auf kleinste Hilfen von mir verkleinerten wir diesen. Danach vergrößerten wir. Dann kamen wir die Mittellinie heruntergetrabt. Eine letzte Parade und Ocean kam mit einem Schnauben zum Stehn. Ich grüßte die Richter und das Publikum applaudierte.
      Nach der Körung
      Froh klopfte ich der Stute den Hals; heute hatte sie alles gegeben. „Das war eine gelungene Vorstellung, vielen Dank", schloss der Ansager. Am langen Zügel ritt ich aus der Halle und sprang vom Pferd. Mein Vater kam mir wortlos entgegen und alles, was ich tun konnte, war ihm den Sattel in die Hand zu drücken. Dann führte ich Ocean Avenue noch eine Weile trocken und führte sie dann zum Waschplatz. Ich spülte ihr die Beine ab und Ocean rieb ihren Kopf an meiner Schulter. Ich klopfte ihr den Hals. „Bist ne Feine! Du hast heute alles gegeben, jetzt liegs an den Richtern." Dann führte ich Ocean Avenue in die Box, band sie an und begann, sie zu putzen. Bald würden wir wissen, ob sich die Mühe gelohnt hat. Ich hoffte es sehr!​
    • Dali
      Pflegebericht für Ocean Avenue:
      Ich hatte gesehen, dass mein damaliges Idol Hafifreund fast garnichtmehr im Stall war und anscheinend nicht viel Zeit für ihre Pferde hatte. Also entschied ich mich, mich etwas um die hübschen zu kümmen. Ich ging in ihre Stallgasse und sah den Futterwagen. ch rollte ihn rüber zur Koppel und füllte den Trog. Gierig fraßen die edlen pferde von Hafifreund.
      Ich holte mir ein halftzer und einen Strick und lief dann wieder zu der Koppel. Da die Pterdenoc fraßen wartete ich. Dann , als sie fertig waren, holte ich mir eines der wunderschönen pferde von der Koppel. es war der schimmel Ocean Avenue. Ich band ihn an und putzte ihn gründlich, bis kein Fleck mehr auf seinem hellen , strahlend weißem Fell war. Zufrieden brachte ich das Pferd zurück auf die Koppel.
    • Julia
      Verschoben 26.10.11
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Hafifreund
    Datum:
    7 Jan. 2009
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