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Rajandra

Obscured by Clouds ♣

Obscured by Clouds ♣Rufname: Cloudy ; ObiGeburtsdatum: *06.02.2009Stockmaß: 1,59 mFellfarbe: MausgrauAbzeichen: Stern; Schnippe ; v.links halbweißer FußGesundheit: gesund und gepflegtMutter: Give me Hope | Englisches VollblutVater: Fearless Bastrilo | Englisches VollblutRasse: Englisches VollblutGeschlecht: StuteGekört: neinNachkommen: ///Obscured by Clouds zeigt schon in ihren jungen Jahren eine gewisse Routine am Sprung und in der Dressur. So gibt sie jedem die Sicherheit, das zu schaffen was man will. Die großrahmige und ungewöhnlich schöne Stute, liebt es ihre Nase überall rein zu stecken was sie von ihrer Mutter hat, ständig möchte sie in irgendwelchen Taschen verschwinden nur um festzustellen, dass dort doch nichts drin ist. Beim Arbeiten ist wie ausgewechselt, da wird die quierlige Stute zu einem Arbeitstier. Cloudy zeigt sich stehts kooperativ und möchte lernen. Sie reagiert feinfühlig auf jeden Reiter, was sie aber nicht leiden kann ist eine zu starre Hand, da sie sehr leichtrittig ist und daher sehr empfindlich im Maul.Besitzer: RajandraErsteller / Züchter: RoBabeRoVKR: RoBabeRoVerkäuflich: NeinKaufpreis: 45 000 JQualifikationenGalopprennen Klasse: LWestern Klasse: ESpring Klasse: EMilitary Klasse: EDressur Klasse: LDistanz Klasse: EFahren Klasse: EEignung: Dressur; Springen; Military & GalopprennenErfolge:1.Platz 255. Dressurturnier2.Platz 236. Dressurturnier2.Platz 251. Galopprennen1.Platz 256. GalopprennenPNG - DateiBitte keine Kommentare!Nur Pflegeberichte, sowie Tierarzt- und Hufschmiedberichte!

Obscured by Clouds ♣
Rajandra, 15 Okt. 2012
    • Rajandra
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      7.Pflegebericht - Geländespringen​
      Nachdem ich mit Post War ausgeritten war wollte ich nun auch mit Obscured by Clouds in den Wald - allerdings auf die Geländestrecke. Ich holte sie von der Wiese und brachte sie in die Box wo ich ihr die Decke auszog und dann in der Satelkammer ihr Sattelzeug und den Putzkasten holen ging. Dann striegelte ich sie bis sie komplett sauber war und legte ihr Gamaschen an, denn wir wollten ja Springen. Gesattelt und getrenst war Cloudy schnell und ich führte die Stute auf den Hof. Dort gurtete ich nach und stieg dann auf. Den Feldweg, der vom hinteren Teil des Hofes in den Wald führte gingen wir Schritt und nachdem wir uns im Schritt etwas aufgewärmt hatten nahmen wir auch einen leichten Trab dazu. Danach ging es wieder etwas ruhiger im Schritt weiter bevor wir einen frischen Galopp wagten, in dem ich entlastend saß. Als der Waldweg wieder etwas abschüssig wurde parierte ich die Mausgraue zum Schritt durch und ließ ihr die Zügel. Nach einigen Abzweigungen waren wir an der ersten Strecke angekommen, auf der einige kleinere Baumstämme lagen und es eine Treppe gab. Zuerst nahmen wir zwei der Baumstämme einzeln aus dem Trab, dann einen einzelnen aus dem Galopp. Obscured by Clouds sprang brav hinüber und ich lobte sie, dann nahm ich die vier Baumstämme aus dem Galopp. Die ersten zwei lagen je auf drei Galoppsprünge und die anderen beiden dann auf zwei. Für die Stute waren diese etwa sechzig Zentimeter hohen Baumstämme ein klacks und ich lobte sie bevor wir uns an die Treppe wagten. Aufwärts sprang Cloudy sie sehr gut, abwärts zögerte sie einen kurzen Moment bis ich sie mit meiner Stimme beruhigte und sie die Stufen runtersprang. Ich lobte sie ausgiebig und wiederholte das ganze nochmal. Im zweiten Anlauf nahm sie die Treppe direkt brav, weswegen ich beschloss, es für heute gut sein zu lassen. Für das erste mal nach der Winterpause war sie sehr lieb gewesen und wir machten uns im lockeren Trab auf den Rückweg solang der Boden es zuließ und wir ebene oder ansteigende Strecken hatten. Die letzten Stücke bis zum Hof ließ ich die Mausgraue Schritt gehen. Wieder auf Tannenheide angekommen lobte ich Cloudy und stieg ab. Ich führte sie in ihre Box in der ich ihr das Sattelzeug abnahm und ihr eine Abschwitzdecke überschmiss. Dann bekam sie Möhren und räumte das Zubehör zurück.​
    • Rajandra
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      Jedesmal wenn ich irgendwo eingeladen war nahm ich mir vor, nicht so lang zu bleiben, da ich jedentag um die gleiche Zeit aufstehen musste, egal ob Wochenende, Feiertag, Geburtstag, Schnee und Eis, Sonnenschein - die Pferde warteten. Auch wenn ich es jedesmal bereute, länger geblieben zu sein wurde ich daraus nicht schlauer und auch bei der nächsten Einladung blieb ich lange. Mit leichten Kopfschmerzen war ich aus dem Bett gekrochen und hatte mich fertig gemacht. Meinen ersten Kaffe schlürfte ich recht schnell herunter und schlüpfte in Stallschuhe und Jacke, wickelte mir einen Schal um den Hals und ging raus. Die Tür fiel hinter mir ins Schloss und ich zog die Jacke zu, denn es war kühl. Ein angenehmes sommerliches Kühl, die frische Luft tat gut und meine Kopfschmerzen waren fast nicht mehr bemerkbar. Als ich in den Stall hinein kam fingen die Pferde an zu grummeln, denn sie wussten, dass es nun Raufutter gab. Ich hatteFeiertagsdienst, das hieß ich war allein und musste die Arbeit somit auch allein erledigen. Zum Misten kamen unsere zwei Stallburschen Lukas und Navid, aber den Rest musste ich selbst machen. Alle meine Pferde bekamen Heu und da wir noch einige Ballen sehr gute Silage hatten und einer offen stand bekamen sie auch zusätzlich jeder eine kleine Menge Silage dazu. Nachdem ich im Zucht und Tunierpferdestall, im Zucht und Westernpferdestall und auch im Fohlen und Jungpferdestall Raufutter gefüttert hatte ging ich ins nochmal ins Wohnhaus um zu Frühstücken. Es war viertel vor acht, ich schmierte mir ein Brot und schenkte noch eine Tasse Kaffee ein. Dann drehte ich das Radio an und hörte mir die Nachrichten an. An Feiertagen konnte ich immer entspannt frühstücken und hatte keinen Zeitdruck. So hatten die Pferde etwas Zeit zwischen Rau und Kraftfutter. Als ich mit Frühstücken fertig war zeigte die Uhr kurz vor halb neun, weshalb ich beschloss zum Kraftfutter füttern über zu gehen. Nachdem ich damit fertig war und die Pferde aufgefressen hatten brachte ich zuerst die Pferde heraus, die heute frei hatten, da sie die letzten Tage gut gearbeitet hatten. Aus dem Zucht und Turnierpferdestall durften Pete's Peppermill, Ravallo, The Post War Dream, Obscured by Clouds, Fanja, Dante, Svea und Aestas Amor direkt auf die Wiesen, der Rest musste heute noch etwas arbeiten und kam erst später raus. Aus dem Zucht und Westernpferdestall durften alle Pferde direkt raus, denn bis ich mit den anderen fertig war konnte es etwas dauern und auch den Jungpferden machte ich das Gatter vom Offenstall zu den Wiesen auf. Nun konnte ich endlich anfangen die Pferde zu arbeiten, da ich einige von ihnen Freispringen lassen wollte baute ich in der Halle zuerst einmal eine Reihe an der langen Seite auf. Erst zwei Kreuze zu einem In-Out, dann ein Galoppsprung zum nächsten Steil, zwei Galoppsprünge folgten bis zum nächsten Steilsprung wohinter zum Abschluss ein Oxer folgte. Schnell stellte ich noch die Fänge an die Seite und ging dann zurück in die Stallgasse. Die erste die dran kam war Seference Suprime. Ich begrüßte meine Falbstute freundlich und kratzte ihr die Hufe aus, dann führte ich sie aus der Box, putze draußen einmal kurz drüber und legte ihr Gamaschen an. Danach gingen wir in die Halle, wo ich sie zunächst einmal einige Runden Schritt führte und sie dann auf beiden Händen in allen drei Gangarten an der Longe etwas aufwärmte bevor es zum Springen ging. Als sie Seference soweit war ließ ich sie von der Longe und lenkte sie in die Freispringgasse. Da die Hindernisse noch sehr klein waren meisterte die Stute dies mit links und ich wiederholte dies einige Male mit ihr bevor ich die Hindernisse erhöhte. Auch dies machte die Falbstute sehr routiniert und ohne Probleme. Als ich ein letztes Mal erhöhte kam Sefi leicht unpassend herein und warf eine Stange ab die ich danach gleich wieder aufbaute und sie dann noch zwei Mal springen ließ. Sie hatte zwar noch viel Luft gehabt nach oben, jedoch ging es mir nur darum die Routine beizubehalten und so war es eine gute Übung gewesen. Seference durfte sich noch wälzen während ich die Hindernisse wieder kleiner machte und als sie damit fertig war führte ich die Stute noch ein wenig trocken bevor ich sie in die Box zurück brachte. Die Gamaschen nahm ich ihr wieder ab und machte dann mit Atraxe und Late Night Tales weiter, mit denen ich genauso vorging wie bei Seference Suprime. Auch diese zwei waren sehr routinierte Pferde, die keine Probleme mit der Reihe hatten und ebenfalls so gut wie keine Abwürfe. Atraxe war dabei noch etwas geschickter als Late Night Tales, da es für den großen Dunkelbraunen etwas enger war als für die zwei Stuten, doch auch er machte es gut. Danach nahm ich mir noch Silberstern und Springbreak vor. Auch diese zwei mussten Freispringen, allerdings erhöhte ich bei ihnen nicht so viel wie bei den anderen, da sie beide noch nicht oft Freigesprungen waren. Trotz des ein oder anderen Abwurfes machten sie es sehr gut. Springbreak neigte dazu in einem übereilten Tempo in die Reihe zu kommen, merkte dann aber von allein, dass sie zurück kommen musste und Silberstern hielt sich anfangs noch etwas im Rücken fest, was er aber von mal zu mal verbesserte und lockerer wurde. Als ich mit diesen fünf fertig war entließ ich sie auch schoneinmal auf die Weide und baute danach ab. Nun wollte ich nämlich die restlichen Pferde reiten. Bubi und Rubicon arbeitete ich beide gut durch, da sie bald wieder die ersten Turnierprüfungen anstehen hatten und so übte ich mit den beiden auch viele einzelne Lektionen und ritt zum Schluss noch die ein oder andere Aufgabe durch, sodass beide auch gut geschwitzt aus der Trainingseinheit gingen. Mit Rabbani hingegen ging ich erst eine kleine Runde zum Aufwärmen durchs Feld und ritt ihn nur locker in allen Gangarten auf dem Platz, da jetzt zur Vormittagszeit langsam die Sonne heraus kam. Er hatte sich in letzter Zeit auf den Turnieren gut gemacht und so wollte ich heute nur ein wenig locker reiten. Nach ihm war Golden Lights an der Reihe, meine neue vierjährige Westfalenstute. Die kleine führte ich zum Aufwärmen noch um den See und auf dem Platz ritt ich sie auch nur schön flüssig in allen drei Gangarten auf beiden Händen. Sie machte sich sehr gut und blieb immer schön bei mir, das gefiel mir an Goldi sehr. Nach einer guten halben Stunde ließ ich die Zügel aus der Hand kauen und ritt noch etwas Schritt am langen Zügel. Dann stieg ich ab und ging mit ihr zurück in die Stallgasse, wo ich die Palominostute vom Zubehör befreite und sie gleich auf die Weide brachte. Auch die anderen achte entließ ich nun auf die Weide und nachdem jetzt alle meine Pferde auf der Weide waren ging ich ins Wohnhaus, denn es war langsam Mittagszeit und ich hatte Hunger bekommen.
    • Rajandra
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      9.Pflegebericht - Cavalettitraining​
      Heute war wieder einer sehr dunkler Tag. Die Sonne versteckte sich schon früh am Morgen hinter den schweren grauen Wolken. Ohne die Sonne war es draußen auch nicht so warm. Dann musste ich heute also mit Obscured by Clouds, in der Halle trainieren, was mir nichts ausmachte, wobei die Natur immer besser ist. Aber ich wollte ja nicht das die Stute eine Erkältung bekommt.​
      Als ich im Stall ankam begrüßten mich alle Pferde wieder freundlich. Sogar die Fohlen waren schon wach und lugten fröhlich aus ihren Boxen.​
      Bevor ich jedoch zu Cloudy ging, musste ich noch meine anderen alltäglichen Arbeiten erledigten. Dazu gehörte auch das Ställe putzen. So nahm ich mir den Besen und fegte einmal gründlich durch. Als nächstes füllte ich alle Wassertroge mit frischem Wasser auf. Als letztes putze ich noch einige Pferdeboxen und Futtertroge.​
      Endlich war ich fertig und konnte zu Cloudy gehen. Die graue Stute stand friedlich in ihrer Box und trank aus dem frisch gefüllten Wassertrog. „Guten Morgen meine Gute Cloud!“ Ich öffnete ihre Box, nahm mir ihr Halfter und ging auf sie zu.​
      „Lust auf ein wenig Training heute?“ Sie schwang zustimmend ihren Kopf nach oben und schnaubte. Mit einem lächeln zog ich vorsichtig das Halfter an und führte sie aus der Box. Zunächst klopfte ich ein wenig auf ihr Fell um zu testen wie staubig sie ist.​
      „Dann kann ich dich ja in der Wärme putzen.“ Ich stellte fest, das sie nicht sonderlich staubig war und band sie an einem Haken an. Ich nahm mir aus der Putzbox den Gummistriegel und begann Cloudys Fell zu putzen. Mit der Mähne brauchte ich nicht sonderlich lange, da sie ja auch nicht sonderlich lang ist. Ihre zierlich kleinen Hufe waren auch sehr sauber, obwohl sie in der Box stand. „Super hast du das gemacht!“, lobte ich sie, als ich mit den Putzen fertig war. Sie schnaubte wieder.​
      „Dann können wir ja ein wenig trainieren.“ Aus der Sattelkammer holte ich ihren Sattel und Zaumzeug, plus Vorderzeug und zwei Gamaschen.​
      Ich sattelte sie kurzerhand auf und führte sie aus dem Stall.​
      Am Himmel schwebten noch immer diese schweren grauen Wolken.​
      Cloudy sah genau so aus wie sie. Man könnte fast meinen, das sie sich ihnen farblich angepasst hatte um unsichtbar davon zu schweben. Bei diesem Gedanken musste ich jedoch ein wenig schmunzeln. Wenn Cloudy gehen würde ... wäre ich sehr traurig.​
      Sie ist eine klasse Stute und ich würde sie für nichts auf der Welt hergeben.​
      An der Reithalle angekommen, lies ich Cloudy ein wenig in der Halle rumlaufen während ich einige Sprünge aufbauen würde. Gerade wollte ich eine Stange holen, als ich bemerkte das dort noch einige Cavalettis vom letzten dort standen.​
      „Das ist mir auch recht.“ Ich stellte die Cavalettis jedoch ein wenig um.​
      Zwei stapelte ich übereinander um Cloudy auch eine kleine Herausforderung zu geben. „Fertig!“ Ich schwang mich auf Cloudys Rücken, diese immer noch sehr Gelassen war. Ich gab ihr ein wenig Schenkeldruck und sie begann im Schritt vorwärts zu laufen.​
      Abwechselnd im Schritt, Trab und Galopp drehte ich mit ihr einige Runden durch die Halle. Währenddessen fiel mir auf, dass Cloudy noch gar nicht in meinen Taschen stöberte. Ob auch alles mit ihr in Ordnung war? In diesem Moment machte ich mir doch ein wenig Sorgen. Also hielt ich sie an, schwang mich von ihrem Rücken und begann mit ihr zu reden, obwohl ich genau wusste sie könnte mir keine Antwort geben.​
      „Cloudy, ist mit dir alles in Ordnung?“ Sie sah mich nur weiter durchdringen mit ihren Dunkelbraunen, fast Schwarzen Augen an. Vorsichtig begann ich sie abzutasten. Cloudy machte keinen Muchs, nicht mal ein kleines Zucken.​
      „Dann muss ich sehen wie du läufst!“ Ich schnappte mir die nächst liegende Longe und begann sie wieder abwechselnd im Schritt, Trab und Galopp im Kreis zu laufen.​
      Wieder sah ich nichts. Ich hatte nun eine Bestätigung, dass ihr nichts fehlte, jedoch war blieb ich immer noch Misstrauisch. Als ich jedoch meine Jacke anzog, weil es mir doch recht kalt wurde, steckte sie ihre Nase in meine Jackentasche. Lächelnd drückte ich ihren Kopf weg und sah an mir hinunter. Jetzt bemerkte ich erst, das meine Hose gar keine Taschen hatte. Stolz sah ich auf meine graue Stute. „Ich besitze ein sehr intelligentes Pferd.“ Lächelnd schwang ich mich auf ihren Rücken, lies sie angaloppieren und über den ersten Cavaletti springen. So trainierten wir eine Weile. Zwischendurch stellte ich immer mal wieder die Cavalettis um. Nach dem Training führte ich Cloudy zurück zum Putzplatz. Der Himmel war aufgerissen und lies die Sonne ihre Wärme verteilen.​
      Nachdem ich Cloudy abgesattelt und nochmals geputzt hatte, holte ich ihr eine Decke und führte sie auf die Weide. „Heute Abend bring ich dich wieder in den Stall.“ Ich gab ihr noch einen Kuss auf die Stirn, bevor ich mich nun auf den Weg zum Haus machte.​
    • Eddi
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      Tierarztbesuch - Routineuntersuchung
      Heute stand ein Großbesuch bei Rajandra auf dem Gestüt an. Wie jedes Jahr machten wir alle Pferde an einem Tag. So hatten wir zwar alle Hände voll zu tun, dafür dann aber wieder ein Weilchen Ruhe. Es war erst kurz nach um acht, als ich schon bei Rajandra auf der Matte stand. In der linken hatte ich meine Tierarzttasche und mit der rechten begrüßte ich Rajandra. Wir gingen gemeinsam geradewegs in den Stall, denn zum Quatschen würden wir heute definitiv genug Zeit haben. Im Stall begrüßten uns zwei Thermoskannen Kaffee und bereits der erste am Putzplatz angebundene Patient. "Na, dann, auf gehts!", meinte ich grinsend und begrüßte die Stute Seference Surprime. Schnell warf ich einen Blick in Augen und Maul, hörte dann Herz und Lunge ab, ehe ich ihre Körpertemperatur kontrollierte und sie dann von oben bis unten abtastete. Die Stute war topfit, also gab es die Impfungen und danach noch die Wurmkur. Ein Stallbursche band die Stute los und brachte sie zurück in ihre Box. In der Zwischenzeit hatte Rajandra bereits Atraxe geholt und festgebunden. Auch die Fuchsstute nahm ich erst einmal unter die Lupe, um sicher sein zu können, dass sie körperlich fit war. Dann bekam auch sie die drei Impfungen und die Wurmkur, welche sie mit schwindender Begeisterung in ihrem Maul herumschob. Nun war Pete's Peppermill an der Reihe. Ich kannte den kleinen Hengst schon lange und hatte immer neugierig seinen Werdegang verfolgt. Pete war ein hübscher Wallach und hatte bei Rajandra sein endgültiges Heim gefunden. Er war aber auch ein wirklich lieber Kerl und hielt auch während der Untersuchung und den Impfungen wunderbar still. Das konnte man von dem großen Hengst Bubi, der danach dran war, nicht behaupten. Ständig wich er zurück und zappelte herum. Rajandra und ich hatten alle Hände voll zu tun, ihn davon zu überzeugen, dass ich ihn nicht fressen wollte. Die Impfungen waren das schlimmste und alle Beteiligten waren froh, als der Braune wieder in seiner Box stand. Rubicon und der Vollblüter The Post War Dream machten stattdessen keine Probleme und waren beide innerhalb von zehn Minuten fertig. Die mausgraue Stute Obscured by Clouds war hingegen nicht so angetan von mir, hielt aber dennoch einigermaßen still. Umso dankbarer war ich dann um Fanja, die alles brav über sich ergehen ließ und schnell zurück in ihre Box durfte. Mit hocherhobenen Kopf schritt nun Dante auf den Putzplatz und er wirkte die ganze Zeit ziemlich beleidigt, während ich ihn untersuchte und impfte. Wenigstens hielt er aber still, so dass ich ihm seine Abneigung verzieh. Als nächstes war der Araberhengst Rabbani an der Reihe. Nachdem ich ihn körperlich untersucht, geimpft und entwurmt hatte, sollte ich auch noch einen Blick in sein Maul werfen. Rabbani gefiel die Maulsperre gar nicht, aber da er mich sonst nicht an seine Zähne ließ, musste das sein. Der Hengste hatte hinten am Backenzahn einen kleinen Haken, der zwar noch nichts angerichtet hatte, aber trotzdem weg musste. Als das gemacht war, durfte auch der Fuchs wieder verschwinden. Seufzend schaute ich auf die Uhr, wir lagen bisher gut in der Zeit! Late Night Tales war zwar nicht vom Tierarzt begeistert, benahm sich aber einigermaßen, auch wenn er mir mehr als einmal mit voller Absicht auf den Fuß trat. "Danke...", murmelte ich und gab ihn einen leichten Klaps auf die Kruppe, als er wieder weggeführt wurde. Dafür war Svea lieb, welche sich sogar ein wenig kraulen und kuscheln ließ, während ich sie untersuchte. Langsam neigten wir uns dem Ende des ersten Stalles zu, also sammelte ich noch einmal alle Kräfte für die letzten vier Pferde. Der Hengst Aestas Amor kannte den Tierarzt gut und benahm sich einwandfrei. Silberstern zappelte etwas herum, ließ aber für ein Vollblut alles brav über sich ergehen. Nur die Zahnuntersuchung fand er gar nicht toll. Leider musste ich dem Hengst aber auch einen Hengstzahn ziehen, welcher schief gewachsen war und nun drohte, ihm ständig ins Zahnfleisch zu pieksen. Doch dank der Betäubung spürte der silberne Hengst kaum etwas und auch wenn er danach etwas betrübt in der Box stand, schien es ihm gut zu gehen. Er bekam noch ein leichtes Schmerzmittel und dann verließen wir ihn. Die große Stute Spring Break kannte den Tierarzt eigentlich schon in und auswendig, machte aber trotzdem jedes Mal aufs neue Probleme. Umso dankbarer war ich, als wir dann endlich sie fertig hatten. Das letzte Pferd in diesem Stall war Golden Lights. Die Stute war noch nicht lange bei Rajandra, benahm sich aber einwandfrei. Auch bei ihr sollte ich die Zähne kontrollieren, aber da dort alles in Ordnung war, konnte ich Golden Lights schnell wieder entlassen. Gemeinsam mit Rajandra setzten wir uns in das Reiterstübchen, tranken Kaffee und begannen nacheinander die Impfpässe zu öffnen, so dass ich die Impfungen eintragen, unterschreiben und abstempeln konnte. ​
    • Stelli
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      Um Rajandra nicht noch mehr Sorgen und Kummer zu bereiten, erklärte ich mich bereit, ihre Pferde zu versorgen. Ich ging zuerst in den Turnier und Zuchtpferdestall und fing dort mit meiner Arbeit an. Zuerst stellte ich Stuten und Hengste getrennt nach draußen auf Paddocks oder Koppeln. Seference Surprime und Atraxe kamen zusammen raus, genau wie Petes Peppermill und Bubi. Im Stall zurück nahm ich mir Rubicon und The Post War Dream, stellte die beiden Hengste jedoch einzeln auf je ein Paddock. Obscured by Clouds und Fanja stellte ich mit auf die Stutenkoppel. Der Schimmelhengst Dante kam, genau wie Late Night Tales auf einen Hengstpaddock. Aestas Amor kam mit seinem Kumpel Silberstern auf ein kleines Koppelstück. Anschließend stellte ich Spring break und Golden Lights auf die Stutenkoppel dazu. Danach ging es zu dem Westernpferdestall. Auch dort durften die Pferde auf die Koppel. Wieder im Zweierpack stellte ich Candy and a Currend Bun und On the Turning Away auf die Stutenkoppel westlich des Stalls. Der Hengst Interstellars Overdrive kam einzeln auf ein Hengstpaddock. Wearing the Inside Out, Silky Rose Chex und Shattered Glass dagegen kamen zu den Stuten dazu. Die hengste Chapter 24, Alans Psychodelic Breakfast, Elasso, The Blister Exists verteilte ich wiederrum auf Paddock und Hengstkoppeln. Die Pferde im Fohlen und Jungpferdestall standen entweder im Offenstall oder in Paddockboxen. Trotzdem durften diese heute alle zusammen auf die Weide. Demnach brachte ich Ceredwen, Little Askim, Piccobello, Burnin' Malcolm, Crest und Ilviny nach draußen. Als alle Pferde draußen waren mistete ich die Boxen ab und streite sie frisch über, machte danach Futter und gab den Pferden Heu. Ich hinterließ Rajandra eine kurze Message, dass ihre Pferde versorgt waren.​
    • Eddi
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      Ich hatte Rajandra versprochen, ab und an bei ihr vorbeizuschauen und ihr unter die Arme zu greifen. Heute war im Kalender ein dickes rotes "GTH" eingeschrieben und ich erahnte bereits, dass ich spät dran war, weil ich es total vergessen hatte. Eilig frühstückte ich zu Ende und zog mich dann an, um mich dann so schnell wie möglich auf den Weg zu Rajandra zu machen, so wie es aussah, war ich heute auch mit den Pferden alleine dran, aber wenn ich Glück hätte, würde Stelli zumindest auch einmal kurz vorbeischauen und mir helfen. Doch nun hieß es erst einmal füttern und rausbringen. Das war bei den ganzen Pferden gar nicht so leicht und es dauerte ein Weilchen, ehe ich damit durch war und mich den Boxen widmen konnte. Wie erwartet kam Stelli tatsächlich vorbei und zu zweit waren die Boxen wesentlich schneller sauber. Wir wollten ein wenig die Fohlen betüddeln, weshalb wir uns zuerst Ceredwen und Little Askim holten, die beiden putzten und spazieren gingen. Danach waren Piccobello, Burnin' Malcolm und Crest an der Reihe. Ich half putzen, ehe Stelli die drei in der Halle laufen ließ und in der Zwischenzeit putzte ich noch Ilviny und brachte sie dann wieder auf die Weide. Stelli half mir auch noch bei einem Teil der Zucht- und Sportpferde, so dass dann bereits Seference Surprime, Atraxe, Pete's Peppermill, Bubi und Rubicon fertig waren, als Stelli sich wieder verabschiedete. Genug zu tun hatte ich aber trotzdem noch. The Post War Dream und Obscured by Clouds packte ich in die Führanlage und in der Zwischenzeit holte ich Fanja, putzte und longierte sie. Danach waren Dante und Late Night Tales an der Reihe, welche gemeinsam Freispringen durften. Aestas Amor und Silberstern putzte ich nur gründlich und brachte sie dann zurück. Spring Break und Golden Lights wiederum ritt ich heute sogar noch und schon waren die Turnierpferde geschafft. Nun waren die Westernpferde an der Reihe, da ich mich dort aber nicht so gut auskannte, beließ ich es lieber beim Putzen und der Bodenarbeit. Im Schnelldurchlauf kümmerte ich mich dementsprechend um Candy and a Current Bun, On the Turning Away, Interstellar Overdrive, Wearing the Inside Out, Chapter 24, Alans Psychodelic Breakfast, Elasso, The Blister Exists, Shattered Glass und Silky Rose Chex. Der Tag neigte sich dann auch schon dem Ende zu, also machte ich die Abendrationen Heu fertig, holte die Pferde rein und fütterte sie gründlich.​
    • Eddi
      Verschoben am 29.03.2016
      Grund:
      6 Monate keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Rajandra
    Datum:
    15 Okt. 2012
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