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Ranjit

Numidia

Im Besitz seit: 25.12.2015

Numidia
Ranjit, 25 Dez. 2015
    • Ranjit
      Alte Berichte:

      Gesellschaft für Aldaire

      "Catalina?!", mit verschränkten Armen lehnte sich mein Azubi gegen eine der Säulen im Stall. "Sag nichts. Ich weiß, du willst das nicht. Aber ich will es.", giftete ich zurück. Ich war heute komplett auf dem falschen Fuß aufgestanden. Und weil ich es nicht an den Pferden auslassen wollte, tat ich das an Clarence. "Was ist nur los mit dir?" "Nichts. Hol Aldaire von der Weide." Die Berberstute neben mir sah dem Hengst sehr ähnlich. Ich hatte Numidia von einem Verkäufer aus Marokko erhalten, und jetzt, wo sie sich an die kühle Luft Morverns gewöhnt hatte, durfte sie Aldaire begutachten.

      Mit ihnen hatte ich vor, eine Zucht zu starten. Natürlich würde ich noch andere Zuchtpferde brauchen, aber ich hatte so schon alle Hände voll. Numidia schnaubte mir ins Ohr, und richtete sich dann auf, als Clark mit dem Hengst auf mich zu ging. Mit einem verträumten Lächeln sah ich, wie beide Pferde mit aufgerichteten Ohren und erhobenem Kopf die Lage checkten. Numidia war es, die den ersten Schritt tat. Sie ging direkt auf den schmucken Berber zu, stubste ihn an seinem Maul an und brummelte. Der Hengst wusste nicht, wie ihm geschah – so was hatte er wohl noch nicht erlebt – und schüttelte den Kopf. Dann aber brummelte auch er vor sich hin und machte sich mit der Stute bekannt.

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      A-Dressur|Catalina|3447 Zeichen
      Es war mal Zeit, die eigenen Pferde zu trainieren. Neben dem Riesenauftrag von Joyce wollten doch auch meine Tiere gefördert werden. Und dabei fing ich mit Onkelchen an. Der eigensinnige Hengst stand in seiner Box. Nach einer eindeutigen Klopperei mit Dorn wurden die beiden in eine Ecke – pardon, Box – gestellt. Dorn hatte dem Tigerschecken gehörig die Leviten gelesen. Onkelchen stand in einer Ecke und kratzte sich am Bein. Ich holte ihn aus seiner Box und band ihn an. Sofort stellte er sich an die Wand. Ich schob ihn zur Seite und inspizierte dann den Kratzer an seiner Schulter. Es war nur oberflächlicher Natur, was ein Glück. Trotzdem schmierte ich ihm das Kühlgel über die Haut – er zuckte nur und schnaubte – dann sattelte ich ihn auf. Er war nicht sehr dreckig und musste nur kurz an den Fesseln geputzt werden. Mit angelegten Ohren wich er meiner prüfenden Hand aus, als ich die Schabracke richtig zupfte und dann seine Flanke klopfte. Auch beim Trensen zog er wieder den Kopf hoch. "Onkel, nein!", ich zeigte ihm drohend den Finger. Der Hengst wusste, was ihm sonst blüte und ließ sich ohne weiteres Murren fertig machen.

      In der Halle saß ich direkt an der Bande auf. Es war ein schönes Gefühl, auf meinem Onkelchen zu reiten. Es war etwas merkwürdig, den widerspenstigen Herren zu reiten, aber es machte umso mehr Spaß, mit ihm jetzt einfach nur durch die Halle zu pesen. Denn der ältere Hengst hatte einen schönen schwungvollen Galopp, der in den Kurven nicht zu unterschätzen war. Wie oft hatten wir uns in die Bande geknatscht, weil er mal nicht ruhiger gehen wollte? Sobald Pünktchen jetzt aber ruhiger galoppierte, konnten wir mit dem Training beginnen. Doch erst ertönte ein "Tür frei?" und das Holztor quietschte etwas. Sobald wir außer Reichweite waren, rief ich "Ist frei!" zurück. Clark ritt auf Numidia in die Halle. Es folge ein Anstubsen der beiden, da sie sich noch nie kennen gelernt haben. Hingegen meiner Meinung, es wäre keine gute Idee, rügte sich Pünktchen nur. "Wie lange bleibst du noch hier?" Die Frage war berechtigt. In wenigen Wochen musste er wieder ins Seminar nach Edinburgh. "Eine Woche." "Also kannst du mir noch bei Pendragon und Dorn helfen. Und bei Valentin." Ich hatte meinen Pferdebestand gekürzt. Aber der neue Ponyhengst war trotzdem hier untergekommen. "Genau. Ich bleibe eine Woche weg, dann komme ich wieder."

      Das gemeisame Training gestaltete sich als etwas schwieriger, als erwartet. Denn die sanfte Numidia schaffte die Biegungen und Figuren besser als Pünktchen. Naja, eigentlich lief er als Schulpferd auf M-Niveau, aber das galt hier leider nicht. Denn Pünktchen hatte nur Augen für die Braune. Auch Clark bemerkte es. Nach einem Zirkel ritt er neben mir auf dem zweiten Hufschlag. "Glaubst du, man-?" "Nein. Bitte kein Berber-Knabstrupper-Mix. Ich will nicht, dass das Fohlen die Marotten vom Pünktchen kriegt." Insgeheim hatte ich mir schon so was überlegt, aber ob das eine gute Idee war? Ich wusste es nicht. Pünktchen und Numidia trabten beide synchron an. Clark bog aber dann auf die Mittellinie ab, und ich übte weiterhin mit dem Hengst Schritt-/Trabübergänge. Denn die waren immer noch nicht so seins – oder auch meins. Der Hengst hatte halt einen anderen Trabrhythmus als die meisten anderen Schlafmützen. Nichtsdestoweniger hielten wir nun an verschiedenen Markierungen an der Bande. Währenddessen saß Clark ab. Wir drehten noch zwei Runden, dann waren auch wir heute fertig.

      Eine "Pflegevertretung"

      Gestern hatte ich inder Zeitung einen Artikel gefunden und gelsen, dass eine junge Frau namens Catalina einen pfleger für ihre Pferde sucht, auch wenn ich im Moment viel zu tun habe, entschied ich mich mich bei ihr zu melden.
      Nach einem kurzem Telefonat, packte ich meine Sachen und ging schlafen... Am Morgen stand ich fit wie ein Turnschuh auf und flog für ein paar Tage nach Schottland zu Catalina. Mit dem Flughafentransfer wurde ich zu dem Hof gebracht. Catalina stand bereits am Eingang und holte mich ab. Erst als ich sie sah, viel mir auf, dass ich sie bereits gut kannte von früher durch mein dasein als Trainer uns so. Sie zeigte mir mein Zimmer und brachte mich anschließend zum Stall. Ich tat das hier alles freiwillig und gratis. Im Stall vielen mir zwei tolle Berber auf Numidia und Aldaire. Ich hatte kurzer Hang beschlossen Numidia zu pflegen und begann gleich damit.

      Kurz begrüßte ich die neugierige Stute und holte sie dann aus der Box und band sie an. Catalina hatte mit bereits den Putzkasten hingestellt und ging wieder ins Haus um Telefonate zu führen. Ich putzte Midia ausgiebig und selbst das Gesicht konnte ich ihr problemlos Bürsten. Ich brauchte fast eine halbe Stunde um Midia fertig zu putzen. Cata schaute kurz nach mir und sagte mir mit dem Telefon in der Hand, dass ich sie auch reiten dürfte. Nichts lieber als das dachte ich und holte ihr ganzes Zubehör und bereitete sie vor. Noch im Stall stieg ich auf und ritt auf den Platz.

      Erst erwärmte ich sie und fing danach an mit ihr zu arbeiten. Sie war eine tolle Stute und ich war begeistert von ihr. "Fein machst du das Midia du bist echt toll!", lobte ich sie und klopfte ihr den Hals. Nun galoppierte ich sie an und war fasziniert von ihrem tollem schwungvollen, energischem Galopp so wie Cata ihn mir beschrieben hatte. Ich ritt noch ein paar Minuten und ging anschließend mit ihr in den Stall zurück und rieb sie ab und versorgte sie. Zu guter Letzt brachte ich sie in die Box und streichelte sie.

      Was die Leute nicht wissen...


      Der dritte und damit letzte Hänger fuhr vom Hof herunter. Mit einem bitteren Lächeln schaute ich dieses Mal Dorn hinterher. Wolf hatte den Hengst gekauft. Jetzt besaß ich nur noch 13 Pferde. Wobei auch das schon eine Menge war. Meine kleine DRP-Zucht nahm langsam Form an. Mit den zwei Berbern würde es noch etwas dauern. Clark war noch nicht angekommen. Sein letztes Seminar für dieses Jahr war vorbei; das hatte er bei Verena in Kanada abgehalten, und ich hoffte, dass er viel gelernt hatte.


      Der Wecker riss mich brutalst aus einem abartig merkwürdigen Traum heraus, der eine Mischung aus Pferderennen, blutigen Pfeilen und eisblauen Augen war. Und ein Vampirminion, dass schreiend durch die Gegend lief und dann mit einem Baum Bekanntschaft machte. Das war so abstrakt, dass ich einen Moment brauchte, um in die Realität zu gelangen, und schrieb dann meine Erlebnisse dieses (Alb-)Traumes auf einen Block. Da konnte bei mir doch irgendetwas nicht stimmen. Seit gestern war vieles passiert. Ich hatte mich größtenteils aus dem Trainerleben verabschiedet. Ich war einfach zu erschöpft, durch die Welt zu reisen, und das Geld floß praktisch durch meine Hände. Denn mein Knuddelschaf war wieder krank. Beziehungsweise ich vermutete es. Eine Tierärztin aus der nächsten Ortschaft stellte bei ihm Kehlkopfpfeifen und Verdacht auf das Wobbler-Syndrom fest. Doch daran wollte ich nun nicht denken, als ich frisch angezogen und mit halbvollem Magen direkt in den Stall ging. Sämtliche Hengste – außer natürlich Pünktchen – kamen auf ihre Weide, die Stuten bekamen auch ihre morgendliche Weidezeit. Berry musste sich noch ein wenig gedulden. Der kleine Junghengst war das einzige Fohlen derzeit. Denn Tomenko war an Joyce gegangen, Delyx wurde auch an Wolf verkauft, und Tigrotto zog nun zu den ausgewachsenen Stuten. Räusper. Mit Berry im Schlepptau ging ich nun zu dem separaten Teil des Stalles. Drei Boxen Lücke mussten reichen, noch dazu lag die Box meines Sorgenkindes um die Ecke. Ich band das heute aufgedrehte Fohlen an einer Boxtür fest, die außerhalb der Reichweite von Benny lag, und ging mit besorgtem Lächeln auf das pfeifende Kaltblut hin. Wäre er nicht so krank, könnte er jetzt auch auf der Weide stehen – Pünktchen war ja auch 16 Jahre alt – aber mit seinem Krankheitsbild wollte ich das nicht verantworten. Zaghaft stellte ich ihn im Stroh gerade hin, und schaute mir seinen Hals- und Rückenbereich an. Wenn man mit der Hand langsam über den Rücken strich – dort, wo bei Fjordis zumeist der Aalstrich lag -, spürte man wie sich die Halswirbel etwas 'verrückt' anfühlten. Verrückt im Sinne von nicht an der selben Stelle. Auch beim kurzfristigen Rausstellen hatte er die typischen Symptome gezeigt (Wikipedia war mein bester Freund). Benedick war schon immer etwas langsam und unsicher auf den Beinen, aber er brauchte wirklich lange für einige Meter. Ein Sud aus Kräutern und homöopathischen Mitteln gegen neu auftretende Infektionen wie eine Herpes-Infektion und das Vorbeugen von Schmerzen wurde zum vierten Mal in Folge angereicht. Ich rief Joyce an, um sie zu bitten, mich besuchen zu kommen, und kümmerte mich sogleich um Berry. Babytunte begann heute mit dem Lade- und Lauftraining. Lauftraining deshalb, weil Wild Berry als künftiges Westernpferd ja auch ruhig und gelassen – und vor allem ausdauernd laufen sollte.


      Gemeinsam mit Tigrotto übten wir das Verladen fleißig für eine Stunde. Ich fuhr mit den beiden sogar die Straße rauf und runter. Abgesehen davon, dass sie etwas zerrupft wirkten danach konnten sie sich nun auf der Weide begnügen. Ich rieb an einem Schmutzfleck auf meinen Jodpur herum, und entschied mich dann, mit Numidia weiter zu machen. Denn Aldaire hatte ich gestern bereits trainiert, obwohl er jetzt auch an der Longe laufen durfte. Numidia hingegen war für eine Dressurlektion heute eingetragen. Wobei das bei ihr heute eine Sache war. Sie hatte die Eleganz wohl in ihrer Box gelassen, und schlurfte nur unmütig herum. Bei Pendragon sah es in der M-Dressur schon anders aus. Denn der Hengst wirkte heute sehr motiviert und hatte richtig Spaß an den engen und feingelegten Kurven, die wir ritten. Seine Ausbildung zum Turnierpferd war nun fast vollendet. Darauf war ich sehr stolz. Aber ebenso stolz war ich auch auf Monster und Pünktchen die trotz ihres Charakters und ihrer heutigen miesen Stimmung in der L-Dressur glänzten. Wobei das beim Onkelchen auch eine Tatsache war. In der Reitschule hatten wir ja auch schon die M-Dressur angeschnitten. Bei Corry war es dann doch etwas anders. Munter fuhren wir den lieben langen – oder auch halblangen – Tag durch die Gegend. Und machten dann Schluss für heute.

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      Dressurtraining Numidia L → M | 3372 Zeichen | © Seimure
      Als ich auf Morvern Castle ankam, regnete es in Strömen und der starke Wind blies mir kalt ins Gesicht. Trotzdem freute ich mich sehr auf Catalina und ihre Berber-Stute Numidia. Diese sollte ich heute in der Dressur auf M-Niveau trainieren. Catalina kam in Regenjacke über den Hof auf mich zu. „Schön, dich zu sehen! Numidia habe ich im Stall angebunden, das Wetter ist auch zu scheußlich.“ Auch ich begrüßte Catalina und folgte ihr dann zum Stall. Numidia begrüßte uns mit einem lauten Schnauben. Catalina hatte sie schon geputzt und gesattelt. Sie gab mir die Zügel und begleitete uns noch zur Reithalle, bevor sie sich verabschiedete und wieder in den Stall ging.


      Ich stellte die Bügel richtig ein, gurtete nach und saß auf. Numidia blieb brav stehen, bis ich alles sortiert und die Zügel aufgenommen hatte. Auf einen leichten Schenkeldruck hin legte sie in einem äußerst schwungvollen Schritt los. Zum Aufwärmen ritt ich sie auf beiden Händen im Schritt und Trab. Nach einer Viertelstunde gründlichen Aufwärmens mit vielen Handwechseln, Zirkeln, Volten und diversen Schlangenlinien nahm ich die Zügel richtig auf und beschloss, erst einmal Numidias Dressurkenntnisse aus zu testen. Schnell bemerkte ich, dass sie guten Schritt und Trab besaß, man beim Galopp aber nicht gut zwischen versammelten und starken Galopp unterscheiden konnte. Auch die meisten Lektionen, die erst bei der M-Dressur dazu gekommen wären, beherrschte sie schon perfekt, bei der Traversale allerdings war sie sich nicht ganz sicher, wo welcher Huf hingehörte und machte sie deshalb ziemlich langsam. Ich beschloss, zuerst die Traversale zu perfektionieren und dann Galopp zu trainieren. Ich wusste nie genau, wie ich es anstellte, dass die Pferde eine Traversale machten, aber auch Numidia schien meine Hilfen zu verstehen. Die nächsten zwanzig Minuten arbeiteten wir konzentriert an der Durchführung der Traversale. Immer, wenn Numidia sich etwas schneller und entschlossener bewegte, lobte ich sie ausgiebig. Sie schien ihren Spaß zu haben und zog das Tempo stetig an. Ich gönnte uns eine kleine Pause, ehe ich die Zügel wieder aufnahm und Numidia in einen versammelten Galopp trieb. Zuerst machte sie einen kleinen Satz nach vorne, bevor sie anfing, ihre Kräfte mehr in die Eleganz als ins Renntempo zu setzen. Nach ein paar Bahnfiguren und Handwechseln parierte ich Numidia wieder durch zu einem ordentlichen Arbeitstrab, aus dem hinaus ich sie wieder angaloppieren ließ, dieses Mal trieb ich sie in einen starken Galopp. Ich wiederholte diese Übung immer wieder: Versammelter Galopp - Arbeitstrab - Starker Galopp. Nach ein paar Mal war ihr Galopp so klar getrennt, dass man die beiden Galoppierten schon fast als eigene Gangarten einstufen hätte können. Ich beschloss, dass sie heute genug geleistet hatte, da sie aber so einen Drang zum galoppieren hatte, versammelte ich sie noch einmal gut und ließ sie noch eine Runde galoppieren. „Das sieht ja super aus!“ Ich hatte nicht bemerkt, dass Catalina gerade in die Halle gekommen war. „Das meiste konnte sie schon“, sagte ich zu Catalina „und Traversale und Galopp kann sie ab heute auch einwandfrei. Sie ist jetzt auf jeden Fall auf M-Niveau.“ Ich saß ab und Catalina bedankte sich bei mir für das Training. Ich übergab ihr Numidia und wir verabschiedeten uns voneinander. In immer noch strömendem Regen machte ich mich auf den Heimweg.

      Little Miss Universe versus Toretto Hill

      Es war kurz nach sechs Uhr. Frisch angezogen war ich gewappnet für den heutigen Tag. Aus der Küche entstieg ein himmlischer Duft, eine Kombination aus gebratenem Speck und Quittenmarmelade. Maxine, die stets gut gelaunte Köchin und Reiterin, hatte ein Frühstück daher gezaubert, dass einem Königsmahl gleichte.

      Die Olsens lebten nun seit drei Monaten hier. Fast zeitgleich war auch Clark ausgezogen. Es gab noch sehr viele Veränderungen und Schicksalsschläge. Benedick war seinem hohen Alter und den Auswirkungen seiner Kolik erlegen, und auch Fire's Grace hatte das Zeitliche gesegnet. Äußerst betrübt hatte ich fast alle Pflichten vernachlässigt, bis Danielle ordentlich auf den Putz gehauen hatte.
      Maxine und August waren die Oberhäupter der Olsens. Die beiden waren äußerst liebenswürdig, flexibel, hatten aber auch ihren eigenen Kopf. Während August sich auf die Berber fixierte, wollte Maxine sich einfach um alle Pferde kümmern. Collin und Danielle waren noch Schüler. Collin hatte Interesse am Westernreiten, Danielle wollte mir unbedingt meine DRPs abluchsen. Kein Wunder; Arcany und Pendragon haben es ihr angetan. Nur von dem sieben Jahre alten Mick konnte man nichts erwarten. Die Pferde waren einfach zu groß.

      Schon um sieben Uhr standen alle auf ihren zugehörigen Weiden. Collin und August wurden mit der unseligen Aufgabe beauftragt, die Boxen sowie den Stalltrakt zu putzen. Maxine kümmerte sich um die Futter- und die Sattelkammern. Und währenddessen packte ich mit Danielle eine Tasche für das Wochenende. In der Nähe gab es eine Ausstellung einer für mich sehr interessanten Ponyrasse. Pony of the Americas hieß die noch junge Rasse. Danielle, Maxine, Mick und ich wollten daher nach Cardiff fahren. Gut, Cardiff war nicht unbedingt 'in der Nähe', aber nach Amerika fliegen? Kam für mich nicht in Frage.
      „Kann ich dann ein Pony kriegen?“ Dani schwärmte seit Tagen von der sehr hübschen und vielfältigen Rasse. Mit einem kleinen Lachen zuckte ich mit den Schultern. „Wenn du dann das Futter und den Tierarzt selber bezahlst, werde ich sehen, was sich machen lässt.“ Ihre grauen Augen strahlten förmlich, als sie von ihrem zukünftigen POA träumte und sich ausmalte, mit ihm (oder ihr?) Turniere zu gewinnen.

      Tigrotto und Mick waren ein Traumpaar. Zu schade, dass der Junge irgendwie Angst vor ihr hatte. Aber wie er auf ihr ritt war einfach nur göttlich. Wie ein zu klein geratener Prinz saß er auf dem Longierpad und hielt sich an dem -gurt fest. August strahlte, als er mit der Stute und seinem Jüngsten im Schlepptau über den Platz stoppelte. „Oh nein, ich glaube, so wird das nichts.“, gibbelte Maxine. Die Französin aus Lyon hielt sich den Bauch und schaute teils verwundert, teils bewundernd ihren Sohn an, der mit einem glücklichen Lachen auf der AMH-Stute herumhüpfte. „Aber so kann Tigrotto sich an das Gewicht von Kindern gewöhnen.“ „Aber nicht mit Mick!“, gestand Collin sich ein. Der war etwas verstroht und hustete. Brüderlich legte er einen Arm auf Danis Schulter, die diesen sofort herunterschob. „So, wenn Tigrotto bewegt wird, möchte ich mit Danielle gerne die Ponys unterhalten. Collin kann auf Corry ein bisschen Dressurarbeit leisten und Maxine-“ Maxine wusste Bescheid. Die Dame kam mit Pünktchen und Pashmina gut klar.
      Danielle und ich machten Arcany und Steelheart für einen kleinen Ausritt in die Wälder bereit. Die Füchsinnen verstanden sich prächtig. Während des Sattelns unterhielten sie sich lautstark und stubsten sich an. „Worauf musst du achten, wenn du mit Steel arbeitest?“ „Konkretes und langsames Befehlegeben. Es lieber ruhiger angehen lassen, damit sich keiner überanstrengt.“, berichtete sie und band ihre langen Haare geschickt zusammen. Manchmal konnte man regelrecht auf die 15jährige eifersüchtig sein. Nicht nur auf ihr Haar, sondern auch auf ihre Naivität, die sie doch häufig an den Tag legte. Wie zum Beispiel vor einer Woche, als sie achtkantig von Pünktchen abgeworfen wurde. Der gute Herr ließ sich von nicht jedem unterbuttern. Die beiden Ponystuten hingegen waren brav wie Lämmer, als wir im Trab an die viereinviertel Kilometer hinter uns brachten und gelegentlich für Fotos anhielten.
      „So, und jetzt?“ Ich nahm mich der beiden Stuten an und schickte Dani los zu Pendragon. Gemeinsam mit Collin auf Corry Cracker gab ich ihnen eine kleine Reitstunde. Corry wirkte sehr ehrgeizig, seinen Mitstreiter zu übertrumpfen. Das artete etwas aus, sodass ich wohl oder übel mit ihm über den Platz ging, Seite an Seite. „Wenn er sowas noch mal abzieht greifst du die Zügel auf und treibst ihn voran, verstanden?“, rief ich Collin zu, der mit angestrengtem Gesichtsausdruck nickte und dann verbissen dreinblickte. Die restliche Stunde verlief sehr gut, auch der Galopp saß wie angegossen. Auch wenn Collin ein wenig im Sattel hüpfte...
      Monster Delusion durfte nur leicht vom Boden aus bewegt werden. Seine Fesseln waren dick und glühten wie Feuer. Doch nach einer halben Stunde vermehrt im Schritt konnte er im Trainingsstall seine Box mit Paddock beziehen. Direkt neben Pünktchen. Der hübsche Knabstrupper hatte erste Erfolge in der Dressur und auch auf Turnieren erlangt und bewies Köpfchen, wenn es um das Abluchsen von Naschereien ging. Leider bekam ich in der letzten Zeit häufiger Anfragen, den Hengst zu verkaufen. Zuerst war ich entrüstet, doch nach und nach schickte ich einfach eine simple Ablehnung, niemals würde ich den Onkel verkaufen wollen! Onkelchen triezte mich gerade. Für ihn ging es auf das Wasserlaufband. Nachdem er sich aus unerfindlichen Gründen die Fesselgelenke aufgekratzt hatte – die Weide war giftpflanzen- und distelfrei, sorgte die therapeutische Maßnahme für eine Leistungssteigerung. Er wirkte allgemein fitter und schien Spaß am Laufen im nassen Element zu haben, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass er immer noch angeschlagen war.
      Pashmina stieg konzentriert über einige Stoffstangen. Genauso konzentriert blicke Maxine drein, als diese das Berberfohlen über die Hindernisse geleitete, manchmal das Stutfohlen antrieb oder lenkte. „Und?“, mit den Armen verschränkt auf der Bande, wollte ich die alles entscheidende Antwort haben. „Nö. Bei mir klappts auch nicht so ganz.“, erwiderte die Französin. Schade, dass Pasha keine Seelenverwandte in ihr gefunden hatte. In wem könnte der passende Reiter für das Fohlen stecken? Das plagte mir so manche Bauchschmerzen. „Kannst du mir dann noch bei Daryl helfen?“

      Passend zum Start der sechsten Staffel The Walking Dead vergangenen Montag hatte der Vollbluthengst benannt nach einem der Hauptdarsteller sich doch noch an mich und August gewöhnt. Daryl sorgte auch so schon genug für Aufregung. Er ließ sich mittlerweile auch reiten – ohne Gerte oder andere Pferde in der näheren Umgebung, aber es klappte immerhin. Einen passenden Sattel gab es für den feinen Herren nicht. Ein Reitpad und ein modifiziertes gebissloses Zaumzeug taten es aber, und man konnte an der Vertrauensbasis anfangen. Die bestand hauptsächlich aus ganzen Runden und einigen Zirkeln. Zu viel Einwirkung auf das Maul fand er nämlich auch nicht so töfte; der Kopf wurde hoch gerissen und man blieb direkt stehen und verweigerte jegliches Weitergehen. Doch mit gutem Zureden und Pfefferminze schaffte man es bei ihm eine vernünftige und sogar ansehbare Runde im Trab hervorzuzaubern.

      Genauso zauberhaft war das Zusammenspiel zwischen Aldaire und seinem weiblichen Partner in Crime Numidia – ein Herz und eine Seele. Die beiden schmusten am Putzplatz miteinander herum, umgarnten sich und brummelten sich verliebt an. Aus den beiden würden wunderbare Fohlen entspringen, mit genauso sahnebonbonfarbenen Augen und dem verträumten Blick. Im Round Pen an der Doppellonge zeigten sie, aus was für einem Holz sie geschnitzt waren. Was Holz angeht kenne ich mich ja nicht aus, aber bei ihnen war es etwas Edles, Standhaftes und Biegsames. So etwas wie Bambus, nur nicht...in..grün...Der raumgreifende Trab und die schwungvollen Bewegungen wahrten das Antlitz meines stolzen Paares, und jetzt verstand ich, warum diese Rasse mit den Arabischen Vollblütern gekreuzt wurden, um neue, genauso edle Rassen hervorzubringen. Als sie angaloppierten, stürmten sie praktisch durch den Sand, als wären sie in ihrem Heimatland Marokko und nicht in England, wo die feine britische Art existierte. Mehr als nur zufrieden mit der Leistung meiner Pferde gab ich dem inneren Druck nach, mit der Tasche zum Auto zu gehen. Ein finaler Abschiedsgruß und -kuss von meinen Schätzen – und ab ging es nach Cardiff!

      European Ponys Of The Americas Association – Cardiff 12th to 15th October 2015

      Mehrere der rot-weiß gefärbten Banner mit der schwarzen Aufschrift wiesen uns auf dem Eventgelände den Weg. Mit unseren Weekcards hatten wir Zugang zu sämtlichen Shows und Vorstellungen. Auch an einigen Auktionen und Verkäufen konnten wir teilnehmen. Danielle und Mick machten sich zu den Kinderaktionne auf, während Maxine und ich uns die Informationsstände unter die Lupe nahmen.

      Mit einer erfolgreichen Züchterin aus Texas geriet ich in ein sehr schönes Gespräch über den Nutzen von POA's. „Mir ist es bei ihnen nicht unbedingt um das Fell wichtig. Klar, die permanent papers sind ein Muss, aber ich weiß nicht, wie groß die Kriebelmückenpopulation bei uns ist.“, erklärte ich der Züchterin. „In England, Richtung Küste hin ist die Wahrscheinlichkeit eher gering. Hier im Inland würde ich nicht unbedingt halten wollen.“ Die Frau erzählte uns von der Plage aus 2013, in der sie fast zehn Tiere einschläfern lassen mussten. Zwar reagierten sie nur allergisch, aber ihre Jungstuten hatten einen allergischen Schock erlitten, der sie für die Zucht und die Nutzung als Reitponys unnütz machte. Es klang brutal, aber das Geschäft mit und um das Pferd war in Amerika und England so brandaktuell wie das Flüchtlingsdilemma in Deutschland, Österreich und Co. „Es ist halt leider so, dass hier in England kein Verband für unsere Ponys existiert. Registrierte Tiere gibt es leider keine.“, sagte die Frau mit traurigem Lächeln. Registriert bedeutete prämiert oder gekört, und 'normale' Ponys gab es nur an die zwanzig. Schließlich musste jedes eingebrachte Tier von einem fremden Kontinent eingetragen werden. „Ich will Sie nicht bedrängen, die Zucht hier zu mobilisieren, aber bedenken Sie nur: in Deutschland gibt es 350 Ponys of the Americas! Und alle im Zuchtverband, das ist eine der höchsten nicht amerikanischen Zahlen weltweit!“, sie grinste triumphal. Ich lächelte eher bedeckt, als sie mir weitere Zahlen und Fakten vorlegte und dann noch auf ihre Verkaufsaktion heute Nachmittag hinwies. Ich bedankte mich, aber insgeheim überlegte ich es mir doch noch drölfmal, dort wirklich ein oder zwei Ponys zu erstehen.

      „Guck mal, die Fohlen!“ Wie Kinder zur Weihnachtszeit strahlten Mick und Dani. Und wirklich; die Fohlen, die auf ihrer kleinen Weide standen und toll herumspielten wollte ich mich am liebsten dem Drang hingeben mich zu ihnen zu setzen und sie zu knuddeln. Unauffällig beugte ich mich zu Maxine vor und wisperte ihr ins Ohr: „Ich denke, so ein Pärchen wäre doch gar nicht so schlecht, oder?“, doch die machte nur schnell pschhh!

      „Wirklich?!“ Mick gab Dani ein Babyhighfive und lachte glücklich. „Oh je, was habe ich nur angestellt?“, fragte ich hypothetisch, als die Kinder mich von einem Halter zum nächsten zogen, auf der Suche nach dem perfekten Paar.
      *
      „Little Miss Universe!“ - „Nein, Toretto Hill!“ „LITTLE MISS UNIVERSE!“ „NEIN, TORETT-“ Rasch mutete ich die Kinder mit einer Hand auf ihren Mündern. „Ruhe! Die Armen sind doch schon total verängstigt!“ Das war eine Lüge. Die beiden Kinder fanden die beiden Ponys total spannend. Little Miss Universe, eine braune Stute mit Spotted Blanket hatte einen sehr lieben, schüchternen Blick drauf, der zusammen mit Toretto Hill, einem Grauschecken, einfach nur wundervoll aussah. Toretto wirke schon eher wie ein wacher und neugieriger Hengst, der ohne Scheu von Mick gekrault wurde.

      Später, am Ende des Tages, ließ ich mir heimlich die Nummer der Besitzerin geben, um über das Paar zu verhandeln.
    • Ranjit
      Sammelpflegebericht

      ~ Numidia, Maximilian, Drachenkuss, Touchable, Classic Cinnamon, Lil Princess Gun, Silent Hill, Daemonesque ~

      Noch halb schlafend, betrat ich den Stall und machte das Licht an. Ich betrat die Sattelkammer und holte dort die Sachen von Numidia aus dem Spind. Nun machte ich mich auf den Weg zu ihrer Box. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt hatte, band ich sie an und öffnete die Putzbox. Nun nahm ich Striegel und Kardätsche heraus und fing an, sie zu putzen. Als ihr Fell nur so glänzte, legte ich die beiden Bürsten zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Damit bürstete ich ihr Langhaar. Zum Schluss kratzte ich ihr noch die Hufe aus. Anschließend band ich sie los, brachte sie auf die Weide, räumte ihre Sachen auf und mistete ihre Box. Nun holte ich die Sachen von Maximilian aus seinem Spind und machte mich auf den Weg, zu seiner Box. Dort stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat die Box. Ich begrüßte den Hengst und legte ihm anschließend das Halfter an. Nachdem ich den Führstrick am Halfter befestigt hatte, führte ich ihn aus seiner Box und band ihn davor an. Nachdem ich ihn geputzt hatte, band ich ihn los und brachte ihn auf die Hengstweide. Nachdem ich seine Sachen aufgeräumt hatte, mistete ich seine Box und holte anschließend die Sachen von Drachenkuss. Ich machte mich auf den Weg zu seiner Box, stellte dort die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Die Jährlingsstute kam mir schon neugierig entgegen und beschnupperte neugierig meine Hand. Ich gab ihr das erhoffte Leckerlie und legte ihr das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte sie aus der Box. Als ich sie angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und nahm Striegel und Kardätsche heraus. Als ich die Stute geputzt hatte, brachte ich sie auf die Weide, räumte ihre Sachen auf und mistete ihre Box. Nun holte ich die Sachen von Touchable. Ich holte sie aus ihrer Box heraus und band sie davor an. Als ich sie geputzt hatte, sattelte ich die Stute und führte sie aus dem Stall raus. Dort stieg ich auf und ritt im Schritt los. Als ich ein paar meter geritten war, gurtete ich eben nach und ritt dann weiter. Nach einer stunde machte ich mich langsam wieder auf den Rückweg. Als ich wieder am Stall ankam, stieg ich ab und führte die Stute in den Stall. Dort sattelte ich sie ab und brachte sie auf die Weide. Ich räumte noch ihre Sachen auf und mistete ihre Box. Anschließend holte ich die Sachen von Classic Cinnamon und Lil Princess Gun. Als ich beide aus ihren Boxen geholt und davor angebunden hatte, fing ich mit Cinnamon an. Ich öffnete seine Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an zu putzen. Nachdem sein Fell sauber war, legte ich die Bürsten zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Mit dieser kämmte ich sein Langhaar. Anschließend kratzte ich seine Hufe aus. Nun band ich ihn los und führte ihn auf die Weide. Anschließend räumte ich seine Sachen auf und mistete seine Box. Dann ging ich zu Princess und fing an, sie zu putzen. Die Stute genoss es richtig und es wurde bei ihr auch mal Zeit. Ihr klebte der Staub nur so im Fell fest. Die letzten Tage hatte ich kaum Zeit, die Pferde richtig zu putzen. Nachdem ich den ganzen Staub und Dreck aus ihrem Fell bekommen hatte, legte ich die Bürsten zurück. Mit der Hand verlaß ich ihren Schweif. Anschließen fuhr ich mit der Mähnenbürste noch mals durch und kämmte auch die Mähne und den Schopf. Zum Schluß kratzte ich ihre Hufe aus. Nachdem ich ihre Sachen aufgeräumt hatte, brachte ich sie auf die Weide und mistete ihre Box. Aus der Sattelkammer holte ich nun die Sachen von Silent Hill und Daemonesque mit. Ich holte beide Hengste nach einander aus deren Box und band sie an. Da Silent etwas nervös war, machte ich ihn als erstes. Ich redete in Ruhe mit ihm, während ich Striegel und Kardätsche herausholte. Als ich ihn geputzt hatte, entwirrte ich sein Langhaar, fuhr mit der Mähnenbürste durch und kratzte dann seine Hufe aus. Nun band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Ich räumte noch seine Sachen auf und mistete seine Box. Nun kam Daemonesque an die Reihe. Ich öffnete seine Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an, ihn zu putzen. Als ich damit fertig war, entwirrte ich sein Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Nun räumte ich seine Sachen auf, brachte ihn auf die Weide und mistete seine Box aus.

      (C) Ranjit​
    • Ranjit
      Sammelbericht
      ~ Numidia und Classic Cinnamon ~

      Gähnend machte ich mich auf den Weg aus dem Haus zum Stall. Im Stall angekommen, machte ich das Licht an und ging geradewegs in die Sattelkammer, wo ich die Sachen von Numidia nahm und zu ihrer Box ging. Ich stellte die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Als erstes begrüßte ich die Stute mit einem Leckerlie und legte ihr dann das Halfter ab. Nachdem ich auch den führstrick befestigt hatte, führte ich die Stute aus der Box heraus und band sie an. Ich öffnete die Putzbox, nahm Striegel & Kardätsche heraus und fing an, ihr Fell zu striegeln. Als ich damit fertig war, legte ich die Bürsten zurück und nahm eine weichere Bürste heraus, mit der ich ihren Kopf vorsichtig reinigte. Anschließend kämmte ich mit der Mähnenbürste ihren Schopf und ihre Mähne. Danach verlaß ich den Schweif erst mit der Hand, ehe ich nochmals mit der Mähnenbürste durchbürstete. Zum Schluss kamen noch die Hufe dran. Anschließend band ich die Stute los und brachte sie auf die Weide. Ich mistete noch ihre Box aus und räumte ihre Sachen auf. In der Sattelkammer nahm ich dann gleich die Sachen von Classic Cinnamon mit. An seiner Box angekommen, stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat die Box. Nachdem ich den Wallach aus seiner Box geholt und davor angebunden hatte, fing ich an ihn zu putzen. Als er vor sauberkeit nur so glänzte, brachte ich ihn ebenfalls auf die Weide. Ich mistete noch seine Box aus und räumte seine Sachen auf.​
    • Bracelet
      Sammelpflegebericht
      (c) Bracelet

      Gähnend blätterte ich am Morgen des heutigen Tages die Zeitung durch und schlürfte an meiner Kaffeetasse. Dann, bei den Anzeigen, fand ich etwas. Davon gebannt überschwemmte ich kurzerhand mal den halben Esstisch. Als ich alles mit Küchenrolle sauber getupft hatte las ich mir nun durch was nun schwarz auf hellbraun in der schäbigen Billigzeitung stand, die ich heute morgen für zehn Cent gekauft hatte.
      Ranjit suchte dringend eine Aushilfe. Ich rief schnell bei ihr an und setzte dann alle Hebel in Bewegung um zu ihr zu kommen. Sie empfing mich liebevoll und zeigte mir alles. Dann verabschiedete sie sich auch schon wieder und fuhr los.
      Ich begann nun ihre Pferde zu füttern und anschließend aus dem Stall auf die Koppeln zu bringen. Numidia, Classic Cinamon, Shey, Sir Sancis, Ungezähmt Snow und Maximilian waren die ersten. Danach folgten Daemonesque, Lil Princess Gun und ein Vertrautes Gesucht; Touchable. Meine ehemalige Stute die ich im November letzten Jahres an Ranjit verkauft hatte. ,,Na Süße?'',sagte ich liebevoll zu ihr und streichelte sie. Es war immer wieder schön in ihre hübschen, vertrauten Äugchen zu blicken. Ich bedauerte schon etwas sie verkauft zu haben. Hach ja was für ein tolles Pferd.
      Nachdem diese Pferde nun auf der Koppel tobten und grasten mistete ich ihre Boxen und streute neu ein. Dann putzte ich noch schnell die Tränken ehe einige von ihnen wieder rein kamen.
      Für andere war es erst Zeit raus zu kommen: Katlina, Mona, Kaya, Fame Junkies, Rambo, Blue Moon Flower, Nielaras, Luzifer's Erbe, Nanook und Pinochio nämlich. Sie waren alle zum Großteil brav, weshalb es eigentlich nicht sonderlich anstrengte sie raus und rein zu holen.
      Mecki wurde anschließend von mir longiert und mit Arcado war ich an der Hand spatzieren. Am Ende des Tages holte ich alle Pferde wieder rein und bewegte Eternity noch ein wenig. Dann verließ ich Ranjits Gestüt auch schon wieder.​
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  • Album:
    Pferdehimmel
    Hochgeladen von:
    Ranjit
    Datum:
    25 Dez. 2015
    Klicks:
    564
    Kommentare:
    4

    EXIF Data

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  • [​IMG]
    Vater: Unbekannt
    - Vater: Unbek.
    - Mutter: Unbek.



    Mutter: Unbekannt
    - Vater: Unbek.
    - Mutter: Unbek.

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    Besitzer: Ranjit
    Vorbesitzer: Catalina
    Ersteller/Vkr: sweetvelvetrose | Verfallen
    Hufschmied:
    Tierarzt:
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    Rasse: Berber
    Alter: 7 Jahre (17.12.2008)
    Geschlecht: Stute | Hengst | Wallach
    Stockmaß: 158 cm
    Abzeichen: Kronrand (v.l. & h.r.), kleine Schnippe
    Fell: Hellbrauner
    Langhaar: Schwarz


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    Numidia ist eine treue Seele. Neben ihrer ruhigen und gelassenen Art beherrscht sie vor allem den Galopp wie kein anderes Pferd. Diese Eigenschaft blüht vor allem auf der Weide oder auf gemeinsamen Ausritten mit anderen Pferden auf. In Trainingsstunden ist sie konzentriert. Aber am liebsten würde sie die riesigen Weiden dieser Welt mit anderen Pferden erkunden, denn sie ist ein Herdentier, dass den Umgang mit anderen Stuten braucht wie die Luft zum Atmen.

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    300. Westernturnier 3. Platz | 5. Synchronfahren 2. Platz


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    Western | Englisch | Western & Englisch


    Springen Klasse E A L M S S* S** S***
    Fahren Klasse E A L M S S* S** S***
    Dressur Klasse E A L M S S* S** S***
    Western Klasse E (max. S)|Reining: A (LK4)


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    Png
    Schur