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Bracelet

N'oubliez jamais ♥

Dschehim x Moonfang <3

N'oubliez jamais ♥
Bracelet, 21 Okt. 2015
Cooper gefällt das.
    • Bracelet
      N'oubliez Ankunft
      10. Juli 2014

      Es war ein angenehmer, warmer Sommertag als ich schon sehnlich auf mein neues Pferd wartete. Es war ein hübscher, vierjähriger Trakehnerhengst, welchen ich mir zuvor bei Nuray bereits angesehen hatte.
      Ich hatte bereits am Morgen eine neue Box bereit gemacht. Stroh, Heu, Salzstein und Co waren säuberlich verteilt und montiert. Nun wartete ich auf einer Bank und genoss die Sonne.
      Erst gegen Mittag kam dann endlich ein schwarzer Geländewagen samt Pferdeanhänger auf den Hof. Es war Nuray. Ich ging hinüber und begrüßte sie. Sie war wie immer freundlich und half mir gleich beim Ausladen.
      Was für ein Hengst. Ein stattlicher, durchtrainierter Schimmel, wie er im Buche stand.
      Nachdem ich zusammen mit ihm und Nuray etwas über den Hof gegangen war durfte der Hübsche erstmalig in seine Box, in der er sofort zu fressen begann und sich pudelwohl zu fühlen schien.
      Während ich ihm dann noch einige Zeit zusah verabschiedete sich Nuray aber auch schon wieder und verließ das Gestüt.
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      Der Herbst kommt
      26. September 2014

      Allmählich wurde es von Tag zu Tag kühler, was man auf dem gesamten Gestüt im eher nördlich, in Slowenien, gelegenen Gestüt immer mehr zu spüren bekam. Langsam begannen auch die Blätter sich rotbraun zu färben und Burning Spring wurde der ersten Silbe seines Namens immer gerechter.
      Der Herbst brachte allerdings mehr als bloß eine Jahreszeitenveränderung mit sich. Unter anderem verabschiedeten sich einige Trainer und Bereiter. An ihrer Stelle sollten bald einige andere nachrücken und auch das Gestüt sollte sich auf seine neuen Ziele vorbereiten. Abgesehen davon, das wir unsere hohen Standards beibehalten möchten, wollen wir uns immer mehr auf die Selektierung und Krönung von Pferden beschäftigen. Mir war bewusst, dass es mir nicht leicht fallen würde mich von Einigen zu trennen, dennoch sah ich ein, das dies die richtige Entscheidung wäre.
      Nun wollte ich mich aber einmal wieder vergewissern, dass es allen meinen Schützlingen gut ging. Also stand ich an jenem Tag ziemlich früh auf und ging nun, in einen warmen Mantel gehüllt, Richtung Stallungen.
      Als erstes ging ich in den Stall in dem meine dressurorientierten Pferdchen zu finden waren. Als ich hinein kam wurde gerade Sir Donnerhall in seiner Box geputzt. Der 1,73m große Hannoveraner stand wie immer ganz gelassen da und beäugte mich neugierig als ich den Stall betrat. Waldjunge stand in der Nebenbox und streckte seinen Kopf aus seiner Box. Ich schnalzte mit der Zunge und sagte liebevoll seinen Namen. Anschließend gab ich ihm ein Leckerli und streichelte ihn ein wenig. Es war gerade halb 7 Uhr morgens und sein Bereiter kam erst gegen 8, weshalb er noch Zeit zum Entspannen hatte. Zuletzt geritten hatte ich den Hübschen vor etwar zwei Wochen, was allerdings bei den meisten Pferden der Fall war. Der Grund dafür war, dass er gerade mitten in seiner Ausbildung steckte, die jedes Pferd auf dem Gestüt genoss. Außerdem hatte ich leider nicht allzuviel Zeit all meine Pferde zu reiten. Insgesamt waren dies nämlich 24, zusammen mit 3 Fohlen. Dies war mitunter ein Grund weshalb ich leider einige der Süßen in liebevolle neue Hände vermitteln wollte. In Gedanken versunken hatte ich nun begonnen Waldjunge zu striegeln. Ich ließ mir Zeit und kratzte ihm auch die Hufe aus und kämmte seine Mähne und seinen Schweif. Er schnaubte genießend. Als ich dann fertig war ging ich auch zu Costas Box. Der hübsche Trakehner stand mit dem Po zu mir in seiner Box und fraß etwas Heu aus seinem Heunetz. ,,Costa.'',rief ich ihn, aber er drehte bloß ein Ohr in meine Richtung und reagierte sonst nicht. Ich öffnete die Boxtüre und setzte mich ins Stroh. Nun blickte er auf und drehte sich langsam zu mir um. Er betrachtete mich neugierig und ließ sich nun auch streicheln. ,,Braver Bub.'',sagte ich und gab ihm einen Kuss. Costa war eines der Pferde, welche ich mindestens einmal in zwei Tagen ritt. Mit ihm ging ich auch auf Turniere und wünschte mir, mit allen meinen Pferden so eine gute Beziehung zu haben wie zu ihm. Auch wenn er, wenn er fraß, nicht unbedingt gerne gestört wurde. ,,Na dann bringen wir dich mal auf die Weide.'',meinte ich und holte sein Halfter. Anschließend brachte ich ihn auf seine eigene Koppel, so wie sie jeder Hengst auf meinem Gestüt hatte. Mit den Worten ,,Heute hast du einmal einen Tag für dich.'' verabschiedete ich mich bei ihm und er galoppierte auf die Weide.
      Nun ging ich zu meinen vielseitigorientierten Pferden und/oder Freizeitpferden. Da sie alle erst gegen 11 gingen um ihr ''tägliches Fitnessprogramm'' zu absolvieren putzte ich jedes einzelne von ihnen und nahm mir viel Zeit für Streicheleinheiten. Zuerst putzte ich Love me tender; Anschließend Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS Je'taime, Black Pearl, Double Diamond, Deila, Golden Eye, Final Destination IV, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Als ich gerade meine hübsche Snow putzte, kam auch schon einer der Bereiter, der für Black Pearl und Double Diamonds zuständig war. Er grüßte freundlich und verschwand anschließend in der Sattelkammer um Sattel und Trense zu holen. Ich aber verabschiedete mich auch schon wieder bei meinen Pferden und verließ auch den 2. Stall.
      Im 3. standen nun meine springorientierten Pferden, welchen derzeit meine größte Aufmerksamkeit genossen. Deo Volente, HGT's Nightmare, Takada, Party Shaker und N'oubliez jamais ritt ich nämlich jeden Tag, wie auch meist Costa. Diese Pferde hatten heute einmal einen Ruhetag und durften den gesamten Tag auf der Koppel verbringen, wo ich sie auch gleich darauf hinbrachte. Diarado putzte ich daraufhin ganz in Ruhe und genoss die Zeit mit ihm. Anschließend holte ich Sattel und Zaumzeug sowie Gamaschen und Hufglocken. Danach ging ich ganz in Ruhe ausreiten.
      Nach einem schönen Tag auf meinem Gestüt ging ich nun am Abend ins Bett und freute mich schon auf die kommenden Tage.​
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      Stallrundgang
      26. Februar 2015

      Es war ein regnerischer Tag auf meinem Gestüt, als ich den monatlichen Stallrundgang machte. Leider hatte ich diesen schon im Vorhinein bekannt gegeben und konnte so den Tag nicht ändern, egal wie mies das Wetter heute zu scheinen schien.
      Ein Stallrundgang war immer viel Arbeit auf meinem Gestüt. Ich musste jeden einzelnen Trainer begutachten, wie er seine Arbeit machte und wie weit die Pferde beim jeweiligen Trainer bereits waren.
      Pünktlich um 7 Uhr morgens verließ ich mit einer vollen Thermoskanne, beziehungsweise diesen Coffee-to-Go Dingern, das Hauptgebäude. Es war relativ warm für Februar aber dennoch durchdrang die Nässe mich bis auf die Knochen und ich fror ein wenig. Dabei kramte ich, solange ich noch unter dem Dachvorsprung stand, nach meinem Plan.
      Der lautete für die Wintermonate wie folgend:
      6:30 Die Pferde bekommen ihre erste Futterration für den Tag
      7:00 Die ersten Trainer und Bereiter trafen am Gestüt ein, kontrollieren ihre Notizen und planen vorläufig das Training für den nächsten Tag, was sie später allerdings noch ändern können
      7:30 Die Stallburschen putzen die ersten Pferde
      8:15 Die ersten Pferde werden aufgesattelt
      8:30 Ab nun kommen die Pferde mit den späteren Trainingseinheiten nacheinander in die Schrittmaschine
      8:30 Die Bereiter bzw. Trainer übernehmen ihre Pferde und beginnen mit den vorgesehenen Trainigseinheiten.
      Okay, weiter las ich zugegeben erstmal nicht. ,,Hallo.'', grüße mich auch schon die bekannte Stimme einer meiner Trainer. Ich grüßte zurück und schlenderte dann gemütlich zum Fohlenstall.
      Dort kamen meine drei hübschen Hengstchen auch schon munter auf mich zugelaufen. Chestnut wieherte aufgeweckt, woraufhin Exciting Force und Hidden Flyer ebenfalls einstimmten. Ich streichelte sie liebevoll und verhätschelte sie. Als ich das nächste mal auf meine Armbanduhr sah, war es auch schon kurz vor halb 8, weshalb ich den Süßen eine letzte Streicheleinheit gab und dann auch schon wieder ging.
      Um exakt 7:29 kam ich bei den Springpferden an, beziehungsweise beim Springpferdestall. Ich ging hinein und sah meine süßen entspannt am Heu knabbern. Nur N'oubliez jamais stand mit gespitzten Öhrchen in seiner Box und beäugte mich. Seit er am 10. Juli zu mir gekommen war ritt ich den Hübschen jeden zweiten Tag selbst und beschäftigte mich intensiv mit ihm. Obwohl er ein Hengst mit großem Temperament war verhielt er sich mir gegenüber immer respektvoll und liebevoll. Erst neulich erzählte mir ein Stallbursche, dass er sich vom Strick gerissen hatte und weggelaufen war. Erst nach einer Stunde konnte man ihn wieder einfangen. Natürlich war dies nicht unbedingt was ich gerne hörte, aber er war, auch wenn man es ihm Äußerlich nicht anmerkte, gerade mal 4 Jahre alt und hatte einen riesigen Überschuss an Energie, was allerdings den Sport mit ihm, sollte es nicht gerade um Dressur gehen, sehr angenehm machte.
      Sein Wiehern riss mich aus den Gedanken, als der Stallbursche mit dem Putzzeug angerannt kam. Er grüßte mich freundlich und öffnete dann N'oubliez jamais Boxentüre. ,,Schnuller'', wie ich ihn liebevoll nannte, fand dies allerdings nicht so toll und hatte sich in die hinterste Ecke seiner Box gestellt. Er war nicht unbedingt ein Fand davon, dass er jeden 2. Tag zu den Pferden gehörte, die als erstes raus mussten.
      Er musste sich aber damit abfinden, da die Springpferde immer erst in die Halle mussten, um ihr tägliches Dressurtraining abzuschließen, ehe sie dann am Nachmittag Springtraining hatten und die Dressurpferde die Halle für sich hatten.
      Ehe ich mich versah hatte der Stallbursche Schnuller geschickt dessen Halfter angelegt und führte ihn nun zum Putzplatz. Er folgte nun brav und ich ging den beiden nach. Es hatte eben aufgehört zu regnen, also nutzten die Stallburschen den Putzplatz draußen, da der drinnen bloß 4-5 Plätze hatte. Draußen allerdings konnten Deo Volente, Diarado, Nightmare, Takada, Party Shaker und Schnuller nebeneinander stehen. Fleißig begannen meine 6 zuständigen Helfer die Pferde zu putzen. Gähnend sah ich dabei zu und plauderte ein wenig mit meinem Springtrainer, der früher als gedacht mit seinen Notizen fertig war. Wir verstanden uns sehr gut und auch er nützte jede freie Sekunde um bei den Pferden zu sein, welche auch eine sehr gute Bindung zu ihm hatten.
      Insgesamt hatte ich 2 Springtrainer. Einen, Georg Müller, für Deo, Takada und Diarado und einen, Ricardo Sanchez, mit dem ich gerade sprach, für Nighti, Schnuller und Party.
      So, nun ging es ans aufsatteln. Dabei sah ich wieder etwas genauer hin, da mir auffiel, dass Deo seine Trense in letzter Zeit so ungern annahm, wenn ich dies von ihm verlangte. Und da sah ich das Problem auch schon: Der Stallbursche zog erst ein Ohr hindurch, dann das andere und dabei riss er ihm kurzzeitig aber doch im Maul herum. Ich ging hinüber und erklärte ihm, dass es so viel besser funktionieren würde und nahm den Zaum wieder herunter. Einmal vorgezeigt, wieder herunter und von ihm nachgemacht und siehe da: Ging doch.
      Nachdem dies auch geschafft war kamen auch schon die 6 Bereiter, die ich für die 6 Pferde ausgesucht hatte.
      Chloé Perrez für Takada, Daniel Murphy für HGT's Nightmare, Lucia Sanchez, Ricardos Tochter, für Deo Volente, Tyler Woods für Party Shaker, Riley McCalley für Diarado und Franc Novak für N'oubliez jamais.
      Sie übernahmen die Pferde, grüßten freundlich und folgten mir und Ricardo in die größte Halle, auf dem Gestüt, die hauptsächlich für Dressur und Stangenarbeit genutzt wurde. Bei uns, ganz vorne ging Lucia. Sie redete etwas mit ihrem Vater, der allerdings nicht mehr ihr Trainer war, da sie beschlossen einmal andersherum zu trainieren. ,,Und wie läuft's so mit Deo?'', fragte ich schließlich. ,,Ganz gut.'', antwortete sie ,,Dressurtechnisch will er ja bekanntlich manchmal einfach nicht so ganz aber es wird besser. Im Springen ist er dann aber mit ganzem Herzen dabei und reagiert super auf meine Hilfen.'' Ich grinste: ,,Das freut mich'' und öffnete dann das Hallentor für meine Bereiter.
      Die beiden Trainer gingen hinein, ich blieb auf der Tribüne sitzen und verfolgte alles aus der ferne mit. Schnell waren sie alle zu Pferde und die Trainer legten brav zum Warmreiten die Decken auf. Es folgte eine Viertelstunde Schritt, was ich als sehr lange empfand, im Winter allerdings nicht schlecht. Die Pferde verhielten sich am langen Zügel sehr unauffällig. Dann nahmen sie langsam die Zügel auf und bald trabten die ersten drei Reiter, die bei Georg im Training waren an. Sie achteten dabei darauf, dass sie möglichst nicht in der Abteilung ritten sondern frei. Immer wieder ging ein Reiter auf den Zirkel und umrundete Georg, der Tipps gab. 5 Minuten später trabten auch die drei übrigen Reiter an. Ich sah amüsiert zu und beobachtete sie. Sie machten das toll und hatten die Pferde gut im Griff. Nur im Galopp gab es dann einmal eine etwas brenzliche Lage, als N'oubliez jamais und Deo Volente gleichzeitig an die lange Seite kamen und sich auf der anderen Hand begegneten. Irgendwie kam es dazu das das innere Pferd, Deo Volente, plötzlich nach innen ausweichen wollte und der trabenden Nightmare beinahe den Weg geschnitten hätte. Dies war allerdings nicht weiter schlimm und alle beruhigten sich wieder.
      Nach diesem Training besuchte ich auch die Dressurpferde Sir Donnerhall, Costa und Waldjunge.
      Sie freuten sich sehr mich zu sehen und ich half den Stallburschen etwas beim Putzen und sah mir anschließend auch ihr Training an, worüber ich sehr zufrieden war.
      Zu guter Letzt besuchte ich Love me Tender, Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS' Je'taime, Black Pearl, Double Diamonds, Deila, Golden Eye, Final Destination, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Ich half, sie auf die Weide zu führen und sah bei einigen Trainingsdurchgängen im Geländeparcour und auf der Galoppstrecke an. Es war toll, zu sehen wie sie aufblühten, seit sie wieder mehr gefordert wurden, da sie eine Zeit lang ja ''nur'' meine Freizeitpferde waren, die fast den ganzen tag auf der Koppel standen und dann nur eine Stunde geritten wurden und dies meist nicht sehr kontrolliert, sondern auf ,,Ja, heute will ich das ernster nehmen, morgen nicht', wenn ich ehrlich war. Aber nun hatten sie wieder eine schöne Muskulatur aufgebaut und waren auch sonst top fit.
      Vor allem bei Donella merkte man, da sie nun viel mehr Spaß hatte, sie war immerhin ein Pferd das eine Herausforderung benötigte.
      Mit gutem Gewissen konnte ich Abends meinen monatlichen Stallrundgang beenden und war sehr zufrieden.​
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      Das diesjährige, private Gestütstreffen
      17. Juli 2015

      Um die gute Arbeit unserer Trainer und Bereiter zu würdigen, beziehungsweise für etwas Spaß zu sorgen, finden nun jedes Jahr einige kleine Turnierchen statt, an denen nur die Pferde unseres Gestütes teilnehmen dürfen. Zusamman mit unseren Bereitern natürlich. Zu allererst fanden die Wettbewerbe in der Sparte Dressur statt, anschließend ein Springparcours und zu guter letzt eine kleine aber feine Geländestrecke. Bewertet wurde das ganze von mir und 2 weiteren Richtern, die sich die Zeit für mich genommen hatten.
      Entspannt machte ich mir noch einen Tee, ehe ich damit zu meinem Richtertisch ging. Nachdem ich vor Ort noch mit meinen beiden Kollegen gesprochen hatte, begann auch schon der Bewerb. Eine kleine Dressurpferde A, bei denen ausnahmsweise auch Pferde teilnehmen durften, welche ursprünglich nicht in dieser Klasse startberechtigt waren. Insgesamt nahmen 7 Pferde teil. Donella, Black Pearl, Scarlet Sun, Ungezähmt Snow, Sir Donnerhall, Waldjunge und Costa de la Bryere. Sie waren alle wirklich Spitze. Dennoch wurden einige Punkte mehr vergeben, da hier und da ein kleiner Fehler passierte, was vollkommen okay war. Ich war wirklich sehr stolz auf sie alle.
      Schon bald ging es an die Siegerehrung, an welcher alle Reiter teilnehmen durften und eine Ehrenrunde galoppieren durften. Die ersten 3 bekamen allerdings eine Medaillie als Ehrung und der Gewinner einen Gutschein für ein Reitgeschäft in der Nähe. Ich durfte aufrufen. Somit rief ich sie von hinten nach vorne auf. Die ersten 3 waren, um sie kurz noch einmal zu erwähnen, Sir Donnerhall und ex equo Costa de la Bryre. Platz 3 ging an Donella, meine zuckersüße, gekörte Reitponystute.
      Als nächstes auf dem Programm stand Springen. Teilnehmer waren N'oubliez Jamais, HGT's Nightmare, Party Shaker, Diarado, Takada und Deo Volente. N'oubliez Jamais' Reiter musste leider aufgeben, da ,,Schnuller'' mal wieder seinen Sturschädel durchsetzen musste und, nachdem er bereits am ersten Hinderniss verweigert hatte, seinen Reiter hochkant abwarf. Die übrigen Pferde blieben relaxt und die höchste Fehlerrate lag bei 1 Abwurf pro Pferd. Gewonnen hatte Nighti, welche fehlerfrei geblieben war und sich im Stechen gegen Diarado durchsetzen konnte. Takada belegte Platz 3.
      Dann war auch schon die Geländestrecke dran. Sie beinhaltete neben einigen Auf und Abgaloppaden über die hügelige Landschaft eine Wasserpassage und ein Abschließendes Springen in einem kleinen Springparcours. Teil nahmen N'oubliez Jamis, Deo Volente, Pearl, Final Destinatin IV, Wastl, Touchable, Golden Eye, Deila, Double Diamonds, Black Pearl, Herbstblüte, Angels Kiss, Love me Tender und BS' Je'taime. Diesmal gab eskeine Ausfälle und alle Pferde absolvierten gekonnt den Parcours. Wenn man Zeit und Fehlerpunkte zusammenzähltem kam man auf ein Ergebniss, das mich wirklich stolz machte. Die beste Zeit hatte Black Pearl, mein schwarzes Muskelparket. Er hatte sich seit er bei uns war enorm entwickelt und gewann nun somit diesen Bewerb. 2. wurde N'oubliez Jamais, welcher diesmal brav geblieben war, und 3. wurde Final Destination IV.
      Nachdem alle Sieger geehrt wurden und alles wieder abgebaut war, besuchte ich nun meine kleinen Fohlen, welche auf der Weide standen. Die 3 werdenden Hengste liefen sofort im Galopp auf mich zu. m schnellsten war Chestnut, der sich beinahe nicht vor dem Koppelzaun bremsen konnte. So tollpaytschig er war, man sah ihm sein Talent einfach an. Ich streichelte sanft seine Nase, bis auch Hidden Flyer und Exciting Force da waren und mich neugierig beäugte. Ich streichelte sie und genoss noch einen schönen Tag mit ihnen.​
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      Dressurtraining A - L / by BellaS
      26. Oktober 2015

      „N' oubliez jamais – Niemals vergessen.“, murmelte ich als ich den Auftrag erhielt. Ich war zwar davon ausgegangen, dass ich mein Schulfranzösisch nie wieder brauchen würde und es war reichlich eingerostet, doch für diesen Namen reichte es dann doch noch. „Hoffen wir doch mal, dass er nicht nachtragend ist.“
      Der junge Trakehnerhengst döste ich seiner Box als seine Besitzerin Bracelet und ich den Stall betraten. Erst als ich den Riegel, welcher die Box verschloss, zur Seite schob, blickte er auf. Bracelet legte ihm ein Halfter an und führte ihn zum Anbinder. Zu zweit brauchten wir nur wenige Minuten um das Pferd zu säubern, wobei man dazu sagen muss, dass die Boxen offensichtlich penibel sauber gehalten wurden und N' oubliez jamais keine großen Chancen gehabt hatte sich ernsthaft einzusauen. Jetzt stand der, wie ich feststellen musste recht große, Hengst am Putzplatz und wartete ungeduldig auf seien Reiter. Ich schnappte mir meinen Helm, korrigierte die Bügellänge und sah mich suchend um. Meine Isis zu Hause hatten eine komfortable Größe und so war es mir immer peinlich, wenn ich zum Aufsitzen eine Hilfe benötigte. Bracelet war bereits zur Reithalle gegangen und so nahm ich notgedrungen die Zügel und führte den Hengst dort hin, anstelle schon zu reiten. In der Halle wurde ich dann endlich fündig. Ich stieg auf das Seitenteil eines ausrangierten Cavalettis und schaffte es endlich den Fuß in den Bügel zu bekommen und aufzusitzen. „Großpferde.“, schnaubte ich im Glauben von niemandem gehört zu werden, „Unverhältnismäßig lange Beine.“ „Haha. Hier würde man deine Isis auch als struppige, kleine, sture Viecher bezeichnen. Bracelet hatte mich gehört und kam jetzt grinsend auf mich zu. „Du musst doch öfter mit Großpferden zu tun haben. Beschwerst du dich dann immer?“ „Nur wenn ich einen schlechten Tag habe.“, jetzt musste auch ich grinsen. „Ich fühle mich dann immer als wäre ich wieder 9 und wüsste bei meiner ersten Reitstunde nicht, wie ich meinen Fuß in den Bügel kriegen soll. Und dabei war das nur ein Isländer!“ Das Eis war gebrochen und wir beide lachten los, was N' oubliez jamais nicht sonderlich zu gefallen schien. Der stattliche Trakehner machte einen Satz zur Seite. „Wir sollten dann wohl mal anfangen.“ Bracelet öffnete das Tor in der Bande und ließ mich in die Halle, ehe sie sich selbst zum Zusehen auf die Tribüne verzog. Zum Aufwärmen ließ ich den Hengst ein paar Runden Schritt gehen. Er brauchte die Zeit um seine Muskeln und Bänder auf die bevorstehende Arbeit vorzubereiten, ich brauchte sie, um mich an das unbekannte Pferd zu gewöhnen. Endlich begannen wir mit dem eigentlichen Dressurtraining. Der Hengst sollte die Stufe L erreichen, das bedeutete eine ganze Palette von Bahnfiguren und alle Grundgangarten in dreifacher Ausführung: Arbeitstempo, verstärkte Gangarten und Mitteltempo. Wir begannen mit dem einfachen Mittelschritt, was eigentlich nur bedeutete, dass N' oubliez jamais fleißigen aber nicht verspannten Schritt gehen musste, eine Gangart die schon in Anfängereitstunden abgefragt wurde. Natürlich kannte der Apfelschimmel entsprechende Gangart und sie ließ sich leicht abrufen. Während ich mit Hilfe verschiedener Bahnfiguren die Gangarten duchtestete, begann auch der Hengst, der von Bracelet liebevoll 'Jamais' genannt wurde, damit, mich auszutesten. Sein Temperament war ebenso offensichtlich wie seine guten Gangarten. Er zeigte durchaus Potenzial in der Dressur, auch wenn er bisher eher im Springen gefördert und gefordert worden war. Gerade an seinem Arbeitsgalopp, den ich gerade ritt, wurde die Ausbildung zum Springpferd deutlich. Er galoppierte in gemäßigtem Tempo, aber nicht langsam und achtete sorgfältig auf jedes noch so kleine Signal, jederzeit bereit abrupt zu wenden und den nächsten Sprung anzuvisieren. Allerdings gab es hier keine Hindernisse und ich musste höllisch aufpassen meine Hände ruhig zu halten um keine Missverständnisse zwischen Pferd und Reiterin zu provozieren. Nach anderthalb Stunden intensiver Arbeit erklärte ich das Training für beendet. „Es ist immer schön, so fein gerittene Pferde reiten zu dürfen und ich muss sagen, er hat wirklich Potenzial.“, meinte ich auf dem Rückweg zum Putzplatz zu Bracelet. „Schön, dass du ihn magst.“ Sie wirkte ehrlich erfreut. Kurze Zeit später stand N' oubliez jamais in seiner Box, die Nase tief in der Futterschüssel vergraben. Eigentlich war es an der Zeit sich zu verabschieden, aber eine Frage spukte mir immer noch im Kopf herum. „Warum heißt er eigentlich 'N' oubliez jamais'? Ist er nachtragend?“ „Nein.“ Bracelet musterte mich ernst. „Er ist unglaublich treu.“​
    • Bracelet

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      M
      ilitarytraining E-A by BellaS

      24. November 2015

      Da ich gerade etwas knapp bei Kasse war hatte ich einen kleinen Tausch ausgehandelt. Ich würde Bracelets Pferde Costa de la Bryére und N'oubliez jamais in Military trainieren während sie später bei mir vorbeischauen und meinen Pferden die Wintereisen anbasteln wollte. N'oubliez jamais, genannt Schnuller, hatte ich vor einiger Zeit schon einmal unterm Sattel gehabt, allerdings zum Dressurtraining. Heute würde ich Military, auch bekannt als Vielseitigkeit, trainieren müssen, gleich doppelt. Eine gute Übung für mich, deren Fähigkeiten, gerade im Springreiten reichlich eingerostet waren. Ich hatte mich auf einen mehrtägigen Aufenthalt vorbereitet, denn der Disziplin des Military war nicht in kurzer Zeit genüge getan. Für heute, den Tag meiner Ankunft, hatte ich die, für mich einfachste, Trainingseinheit geplant, den Dressurteil des Military. Schnuller kannte ich bereits, auch wie er sich in der Halle verhielt. In Dressur stand der schon auf L, eine gute Grundlage um auch die Vielseitigkeit auf dieses Niveau zu bringen. Nachdem ich mich in Bracelets Gästezimmer häuslich eingerichtet hatte, ging es auch schon zu einer kurzen Führung über den Hof. Mir wurden die Weiden und Boxen der beiden Hengste sowie ihre Spinde gezeigt und ich bekam noch einen kleinen Exkurs über ihre jeweiligen Eigenheiten ehe ich mir selbst überlassen wurde. Ich beschloss mit dem bekannten zu beginnen und sattelte N'oubliez jamais. Der Apfelschimmel schien sich an mich zu erinnern und trat missmutig ein paar Schritte zur Seite als ich mit dem Sattel ankam. „Ruhig Dicker. Diesmal halte ich meine Hände auch ruhig und hoch komme ich auch, keine Sorge.“ Erst nach etwas gutem zureden ließ Schnuller sich satteln und ich hielt mein versprechen. In null Komma nix saß ich auf seinem Rücken und nahm die Zügel auf. Die Halle betrat ich nun hoch zu Ross und brachte sogar das Kunststück fertig das Tor vom Pferd aus zu schließen ohne mich oder den Hengst in irgendwelche seltsamen Stellungen zu verbiegen oder ihn gar mit dem Tor zu rammen. Zu Hause hatte ich solcherlei schon oft geschafft, aber heute schien ein guter Tag zu sein. Nach ein paar Runden zum warm reiten begann ich mit einer Wiederholung sämtlicher Dressurgrundlagen. Rückwärtsrichten, Schenkelweichen, dann antraben. Mitteltrab, schön auf die Haltung achten, auf meine eigene Haltung aufpassen…. Zum Glück war die Halle mit Spiegel versehen, sodass ich meine eigenen Fehler sah und schnell korrigieren konnte. Weiter ging es mit Zügel im Trab und schließlich auch im Galopp übersteichen, sowie einer Trab und dann auch Galoppverstärkung. Schnuller hatte nicht vergessen, nein, im Gegenteil. Ich spürte, dass er seit meinem Besuch noch Training erhalten hatte, wahrscheinlich hatte Bracelet mit ihm geübt. Erstaunt blickte ich auf meine Uhr und stellte fest, dass es schon früher Nachmittag war. Ich kümmerte mich um N'oubliez jamais und ließ ihn schließlich mit Abschwitzdecke auf den Paddock zurück. Es war zwar schon fast Dezember, doch etwas frische Luft würde dem Hengst gut tun. Erst nach einer kleinen Mittagspause würde ich mich Costa de la Bryére widmen, jetzt musste ich erst einmal etwas zu essen auftreiben.
      Nachdem ich mich versorgt und ein wenig Pause gemacht hatte, ging es wieder aufs Pferd, Dieses Mal war Costa dran, den ich zwar noch nie geritten war, der aber auch schon auf L Niveau ging. Da Costa für sein Militaryziel nur A brauchte, nahm diese kurze Wiederholung der Dressurlektionen noch weniger Zeit in Anspruch. Schnell hatte ich auch die außergewöhnlich guten Grundgangarten des Rappschecken bemerkt, die das Dressurtraining zu einem echten Vergnügen machten. Nachdem ich auch hier fertig war, verbrachte ich den Nachmittag damit den Hof zu erkunden.
      Am nächsten Morgen stand ich schon früh auf. Ich hatte einen kleinen ausritt geplant um die Geländestrecke zu erkunden, das eigentliche Training im Gelände hatte ich aber für morgen geplant. Heute Nachmittag würde ich dann auf dem Springplatz trainieren. Zum ausreiten setzte ich auf Schnuller, denn dem mir bekannten Pferd vertraute ich irgendwie mehr. Costa ging als Handpferd mit. Ich fand die Strecke in bestem Zustand und freute mich schon auf dem morgigen Tag, jetzt würde es aber erst einmal auf den Springplatz gehen. N'oubliez jamais bekam eine Pause und ich begann mit Costa, der bereits ein gut ausgebildeter Springer war. Vorsichtig begann ich mit kleineren Sprüngen, doch bald schon wurde ich wagemutiger und taute langsam auf. Auch meine Trainerausbildung fiel mir Stück für Stück wieder ein und schließlich ließ ich Costa sogar den ganzen aufgebauten Parcours springen. Wahrscheinlich würde ich morgen Muskelkater haben, doch das war es wert. Da meine Isländer keine Springpferde sind, war ich ziemlich eingerostet doch ich genoss das Gefühl für einen Moment über dem Hindernis schwerelos zu sein. Nun blieb mir für heute noch das Springen mit Schnuller. Ich hatte schon beim letzten Dressurtraining bemerkt, dass er unglaublich schnell reagieren konnte. Jetzt erlebte ich diese Fähigkeit live und in Farbe im Parcours. Ich war noch niemals ein so schnelles Springpferd geritten, sodass ich auf der ersten Runde gleich mehrere Abwürfe kassierte, die alle auf meine Kappe gingen. N'oubliez jamais hatte brav auf mich gehört, ich mich aber in den Galoppsprüngen verzählt. Nach einer Weile gewöhnte ich mich an den Pfeilschnellen und sensiblen Hengst und konnte das Training schließlich zu 2/3 für erfolgreich erklären. Nun fehlte nur noch das Herzstück der Vielseitigkeit, der Geländeritt am nächsten Tag.
      Wieder war ich früh wach und beschloss, dass ich einfach anfangen würde. Je früher ich begann desto länger konnte ich reiten oder desto früher war ich fertig, kam ganz darauf an wie sich das Training gestalten würde. Die Strecke begann direkt am Hof, war aber leider kein Rundkurs. So würde ich jeden der Hengst am Hof warmreiten müssen um dann einmal über die Geländestrecke zu heizen. Es war empfindlich kalt und ich fröstelte, voller Vorfreude auf einen rasanten und wärmenden Ritt. Costa war der vorsichtigere der Beiden, also würde ich mit ihm beginnen. Ich sattelte den Rappschecken und ritt mich auf dem Dressurplatz etwas warm, übersprang noch eins zwei Hindernisse, dann ging es ins Gelände. Obwohl Costa offensichtlich noch nicht oft auf der Strecke gegangen war, hatte er eine gute Ausdauer und galoppierte zügig voran. Ich war froh, dass es noch nicht fror aber der Wassergraben war morgens um neun Ende November auch kein Vergnügen. Trotzdem war ich voll zufrieden. Meine Uhr teilte mir mit, dass wir nicht langsam gewesen waren und Costa hatte bei keinem Hindernis gezögert oder gebockt und gut durchgehalten. In entspanntem Schritt ging es zum Hof zurück, wo ich erst den Hengst versorgte und dann ins Haus ging um mich aufzuwärmen. Nach einer guten Stunde ging es nun auch noch Schnuller an den Kragen. Der freute sich sichtlich auf einen Geländeritt und begann aufgeregt zu tänzeln, kaum kam die Strecke in Sicht. Vorher hatten wir uns auf dem Dressurplatz etwas aufgewärmt doch als ich den Apfelschimmel nun angaloppieren ließ befürchtete ich, dass ich nicht gründlich genug gewesen war. N'oubliez jamais preschte los als wären alle Teufel der Hölle hinter ihn her und flog förmlich über die ersten Hindernisse. Ein wenig benommen wollte ich die Zügel nachfassen, als Schnuller den Kopf in vollem Galopp mit einem Ruck nach unten zog. Auf derartige Alürchen war ich nicht vorbereitet gewesen und ich segelte mit einem gekonnten Vorwärtssalto vom Pferd. Zum Glück trug ich im Gelände grundsätzlich einen Rückenprotektor, was sich bisher immer als sinnvoll erwiesen hatte – so auch heute. Mir war nichts ernsthaftes passiert, doch der Hengst sah völlig paisch und perplex auf mich hinunter. In seinem Blick stand deutlich geschrieben: „Was machst du da unten? Oh Gott, war ich das? Hast du dir weg getan? Bitte, bitte, ich bin nicht schuld! Gib mir nicht die Schuld!“ Ich grinste und rappelte mich auf. Mittlerweile kam ich auch ohne Cavaletti aufs Pferd, was mir jetzt zum Vorteil gereichte. Ich saß wieder auf und kehrte an den Anfang der Strecke zurück, von der wir bisher nicht sonderlich viel zurückgelegt hatten. Wieder ließ ich den übermütigen Hengst angaloppieren doch dieses Mal war er vorsichtiger. Ich musste ihn sogar etwas ermutigen bis Schnuller sich traute sein volles Tempo zu gehen. Wieder erwischte mich des Wasserlauf eiskalt, doch das störte mich gar nicht. Wir flogen in Rekordzeit über die Strecke und ich genoss den Wind der an meinem Gesicht vorbeipfiff und meine ewig im Gesicht herumwuselten Haare verlässlich nach hinten fliegen ließ. Viel zu schnell hatten wir das Ende der Strecke erreicht und den Rückweg traten wir in ruhigem Schritt an. Ich war vollkommen zufrieden mit den beiden Hengsten und hatte meine Seite des Tausches voll erfüllt. In den nächsten Tagen würde Bracelet bei mir vorbeischauen und ich begann langsam den Wunsch nach einem echten Militarypferd zu hegen. Die Zeit des Abschiedes war gekommen und schweren Herzens packte ich meine Sachen, verabschiedete mich von Bracelet und natürlich von Costa sowie von Schnuller, den ich wirklich zu lieben gelernt hatte. „Wir sehen uns bestimmt wieder.“, flüsterte ich in das Pferdeohr, ehe ich den Stall verließ, in mein Auto stieg und mich auf den Heimweg machte.​
    • Bracelet
      Vergesellschaftung auf der Weide - Na, wie machen sich meine Neuzugänge?
      26. Dezember 2015

      7 Uhr morgens. Gestüt Burning Spring. Eigentlich war es ein schneeloser, milder Wintertag wie jeder anderer. Doch für unser Team hier liefen ganz und gar nicht bloß gewöhnliche Vorbereitungen. Heute sollten nämlich unsere neuen Pferde endlich in die Herde eingegliedert werden.
      Bisher waren die Neuzugänge nämlich in 'Einzelhaft' gehalten worden, was die Weide betraf. Nun aber würden sie die Herde kennenlernen, was für alle Beteiligten eine große Sache war. Vor Allem bei der kleinen Junghengstherde, welche ein sehr ungewöhnliches Projekt für unsere bisherigen Verhältnisse waren. Denn die Hengste hatten früher alle ihre eigenen, aber kleineren Weiden. Da aber der Umzug nach Schweden bevor stand und wir dort auf eine große Koppel umsteigen wollten hatten wir vor einem Monat unsere Hengste zusammengelassen und wer hätte es gedacht? Sie verstanden sich. Ja klar, anfangs gab es einige Rangkämpfe, aber am Ende klappte das Ganze dann doch ganz gut.
      Nun war also auch die Zeit für Take my Hand, Batman's Rendezvous, I've got the moves like Jagger, Backfett und Bambina gekommen.
      Wir begannen bei den Stuten. In der kleinen aber feinen Herde waren neben Leitstute HGT's Nightmare Takada, Scarlet Sun, Deila, BS' Je'taime, Herbstblüte, Donella und Angels Kiss. Ich führte Handy neben mir und Jagger wurde von meinem Trainer geführt. Dann näherten wir uns der Koppel, wo die acht Stuten gerade rund um die Heuraufe, circa 20m entfernt, standen. Ich machte den Anfang und öffnete die Koppel. Dann ließ ich Handy vom Strick. Mein Trainer tat es mir gleich. Da sich Jagger und Handy bereits kannten standen sie erst zusammen abseits und verhielten sich unauffällig. Ruhe hatten sie jedoch nicht lange, da Nighti kurz darauf hinüber trabte. Daraufhin schnupperte sie an Handy, welche zurückschrak und wegsprung. Die nächsten Minuten lief die Herde um Handy herum; Handy vorn weg und die ganze Herde hinten her. Alle bis auf Donni. Diese hatte sich nämlich zu Jagger gesellt und schnuffelte diese nun auch schon freudig ab. Auch Jagger war nicht abgeneigt sondern freute sich über die neue Bekanntschaft.
      Nachdem wir uns vergewisserten, dass wieder etwas Ruhe eingekehrt war ging es zu den Hengsten. Diese waren momentan sehr weit weg, also außer Sichtweite. Dennoch holten wir Batman. Dieser war brav wie immer. Ließ sich artig auf die Koppel führen und stand brav da bis ich ihn abgehängt hatte. Dann ging er einige Schritte, ehe er bemerkte wie groß diese neue Wiese war und freudig einen Luftsprung machte und umhergaloppierte. Wiehernd. Woraufhin jemand erwiderte. Baty erstarrte. Etwas später stieß er ein eigenartig klingendes ,,Wüüühh?'' aus. Dann tauchte auch schon ein anderes Pferd auf der Bildfläche auf. Black Pearl. Er kam neugierig und begrüßte seinen neuen Kumpel.
      Etwas später folgten auch die anderen Hengste; Sir Donnerhall, Wastl, Golden Eye, Final Destination, Waldjunge, Seattle's GT'aime, N'oubliez jamais, Party Shaker, Deo Volente und Costa.
      Nachdem dies auch getan war ging es an die Fohlenweide, wo wir Bambina und Backfett mit Chestnut, Capri und Caddylack vergesellschaften.
      Alles in Allem klappte das Ganze super und ich konnte sie gutes Gewissens, ohne Bedenken nun zusammen mit den anderen auf die Koppel stellen. Das nannte ich mal einen gelungenen Tag.​
    • Bracelet
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      Springtraining A → L | 4383 Zeichen | © BellaS
      24. Dezember 2015

      Schneller, höher, weiter. Eigentlich die Passion vieler Pferdesportler und Freizeitreiter. Einmal mit seinem vierhufigen Liebling durch den Sand einer Arena preschen, galoppieren, fliegen und den Applaus nach einem fehlerfreien Ritt genießen. Das Springreiten, ein Anlass bei dem viele Pferdebesitzer anfangen zu träumen. Auf diese Idee kam ich allerdings in keinster Weise. Mit meinen Isländern und meiner dicken Shirestute Mayalie hatte ich keine Springpferde. Nun ja, ein kleiner Hopser hin und wieder über Baumstamm im Gelände kann sicherlich nicht als Springreiten bezeichnet werden.
      Also stand ich wieder einmal bei Bracelet auf dem Hof und war mir nicht ganz sicher was sie sich dabei gedacht hatte, mich als Springtrainerin für ihren Schnuller zu engagieren. Gut, ich kannte das Pferd und hatte auch schon mal einen Parcours mit ihm bestritten, aber das war nur für ein Militarytraining gewesen, wo das Springen nicht die einzige und wichtigste Disziplin war. Auch die M-Dressur hatten wir uns zusammen erarbeitet, doch beim Springen alleine grauste es mir.
      Mittlerweile fand ich den Weg zum Stallgebäude und zu jamais Box alleine. Ich war ganz froh, dass niemand da war. So konnte mir zumindest niemand zusehen. Ich holte N' oubliez jamais, genannt Schnuller, aus seiner gemütliche Behausung und machte mich ans Putzen. Trotz der weißen Fellfarbe hatte der Hengst sich nicht nennenswert eingesaut – ein echtes Wunder, gerade bei Schimmeln. So dauerte es nur knappe zwanzig Minuten bis ich alle Strohhalme aus seinem Langhaar gepflückt, das Fell sauber und den Sattel auf seinem Rücken hatte. Jetzt fehlt noch die Trense sowie ein paar Gamaschen um die empfindlichen Pferdebeine vor den Stangen zu schützen. Gesagt, getan. Das große Trakehnertier stand reitfertig vor mir. Jetzt musst ich mir nur noch ein Herz fassen, aufsitzen und den fertig aufgebauten L-Parcours mit ihm bestreiten. Eigentlich war Schnuller ein guter Springer, der eben nur in letzter Zeit mehr in Dressur gefördert worden war. Ich riss mich zusammen, setzte meinen Helm auf, zog die Reithandschuhe an, schloss den Reißverschluss meiner Winterjacke und schwang mich in den Sattel. Instinktiv hatte ich die Steigbügel auf die passende Länge fürs Gangreiten eingestellt, natürlich zum springen viel zu lang. Also absitzen, neu einstellen und mir irgendeine Aufstieghilfe suchen. Mit den kürzeren Bügeln war er mir nämlich, trotz nicht unbeträchtlicher Körpergröße, nicht mehr möglich so aufs Pferd zu kommen. Schließlich führte ich Schnuller zum Springplatz und nutze ein Cavaletti um auf seinen Rücken zu klettern. Wie aus dem Lehrbuch begann ich mit ein paar Runden Schritt, dann Trab über Stangen. Obwohl mein letzter Lehrgang als Springtrainierin schon ewig zurücklag, konnte ich mich an manches noch erinnern. Nur die Routine fehlte mir und damit leider auch die Sicherheit als Lehrerin.
      Ich ließ Schnuller antraben. Es ging über auf dem Boden liegende Stangen. Dann weiter über Cavalettis und schließlich aus dem Trab über ein Kreuz. Erst jetzt ließ ich den Schimmel angaloppieren und begann mit einzelnen Sprüngen, die ich nach und nach zu einem ganzen Parcours ausdehnte. Eigentlich waren meine Sorgen völlig unbegründet gewesen. Schnuller sprang wie eine Eins und störte sich überhaupt nicht daran, dass ich hin und wieder fehlerhafte Hilfe gab. Ich gönnte N'oubliez jamais eine kleine Schrittpause am langen Zügel und dehnte meine Beine. Ich musste wirklich mal wieder leichten Sitz reiten, denn meine Beine protestierten bereits. „Das gibt Muskelkater.“, dachte ich säuerlich und ließ den Hengst wieder angaloppieren. Ein Knopfdruck aktivierte die Stoppuhr in meiner Tasche. Eine nicht besonders genaue Lösung, aber wenigstens hatte ich die Zeit so ungefähr. Während unseres anderthalbstündigen Trainings wurde nicht nur Schnuller schneller und kassierte weniger Abwürfe, nein, auch ich lernte fliegen. Gegen Ende unseres Trainings bereute ich, dass ich keine Zuschauer hatte. So musste ich immer absitzen um die gefallenen Stangen zurück in ihre Halterungen zu bugsieren. Ein Springpferd würde ich mir zwar trotzdem nicht anschaffen, aber vielleicht war das heutige Training nicht mein letztes in der Disziplin Springen. Und als sich Bracelet schließlich doch noch einstellte um die Fortschritte ihres Schnullers zu begutachten, war ich mir sicher, dass ich nicht das letzte Mal hier gewesen war.​
    • Bracelet
      Das 1. Vereinsturnier
      Nachtrag vom 18. November 2015

      Schon um 4 Uhr morgens verließen ich mit meinem Trainer und TT Ricardo unser Gestüt. Es ging nämlich, kurz vor dem Umzug nach Schweden, von Slowenien aus nach Kanada, wo das erste offizielle Joelle-Vereinsturnier stattfand. Dressur, Fahren und Galopprennen standen dabei auf dem Plan, weshalb ich gleich mit 3 meiner Trakehnern anreisen wollte: HGT's Nightmare und Seattle's GT'aime. Zwei sehr zuverlässige, gute Turnierpferde mit viel Erfahrung. Der dritte im Bunde, meine jüngste Hoffnung für den zukünftigen Profisport, war N'oubliez jamais. Er war erst auf sehr wenigen Turnieren gewesen, war bei 4en davon allerdings schon unter die ersten 3 gekommen und sollte nun in Kanada seine erste M-Dressurprüfung absolvieren.
      Aber erst hatten wir einen langen Weg vor uns. Und was noch aufregender war - wir folgen mit dem Flugzeug. Mit den Pferden. Wir mussten erst zum Flugharfen fahren, wo wir einen speziellen 'Vip'-Ausweis bekamen und zusehen durften, wie die Pferde verladen wurden. Seattle war gewohnt ruhig und Nighti zickte rum, als sie auf die Rampe musste. N'oubliez jamais, Schnuller, war noch etwas ängstlich und zurückhalten.
      Wie dem auch sei. In Kanada gelandet fuhren wir direkt vom Flugharfen zu Amy Flemings auf ihr Gestüt, wo wir unsere Pferde in der Zeit des Turnieres einstellten.
      Seattle und Nightmare waren dabei schon routiniert und zeigten keine großen Probleme - sie waren es gewohnt in fremder Umgebung untergebracht zu sein. Schnuller allerdings zeigte sich ungewohnt nervös und aufgeregt, wobei ihn nichts beruhigen konnte und er die anderen Pferde ebenso unruhig machte, da er ununterbrochen von hier nach da hüpfte und wieherte.
      Deshalb beschloss ich ihn mir noch einmal raus zu nehmen und ihn etwas zu arbeiten. Dabei gingen wir etwas Springen, zum Stressabbau, auch wenn wir übermorgen in der Dressur starteten.
      Dabei wurde Schnuller langsam müder und damit ruhiger. Am nächsten Tag ritt ich meine drei Trakehner nur einmal eine Stunde lang, damit sie etwas Ruhe von dem ganzen Stress bekamen.
      Und dann kam der Turniertag. Ich putzte mich und meine Pferdchen etwas auf und schaute, dass sie alle schick waren. Ricardo flechtet mir dabei die Mähnen ein und half putzen.
      Die erste Prüfung war mit Schnuller. ,,Und nun sehen wir den 5 ährigen Trakehnerhengst N'oubliez jamais, ein Sohn des Dschehims und der Moonfang, einer Pacey-Tochter. Im Trab wurde eingeritten und bei X gehalten und die Richter gegrüßt. Dann ging es im Trab wieder los und auf die rechte Hand. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wie glänzend die Prüfung für unsere Verhältnisse laufen sollte. Immerhin hatte ich nicht erwartet, dass er das SO gut macht. Er zeigte eine gute Anlehnung sowie Losgelassenheit und die Eleganz dieser edlen Warmblutrasse, der er angehörte. Ebenso brav zeigte er sich beim Durchparieren und das Angaloppieren klappte perfekt. Auch der Außengalopp und der fliegende Galoppwechsel war ausgezeichnet. Und ehe ich mich versah hielten wir schon wieder bei X und grüßten die Richter. Wahnsinn. Ich war wirklich, wirklich stolz auf ihn.
      Dann folgte Nighmares S* Dressur. Wie gewohnt war sie on Point - einfach da, völlig konzentriert und gehorsam. Sie war wirklich einfach toll. Die schweren Lektionen wie die Pirouetten, die Wechsel, usw. - sie nahm sie mit einer solchen Leichtigkeit mit, dass es einfach aussah als wäre das ganze ein Klacks für sie. Und das, obwohl sie schon langsam für ihre Winter und Fohlenpause abtrainiert wurde und die anspruchsvolleren Lektionen länger nicht geübt hatte. Ja, es war erstmal ihr letztes Turnier, weshalb wir auf die Wertnote auch schon sehr gespannt waren, als wir am Ende am langen Zügel das Viereck verließen.
      Anschließend folgte das Fahren von Ricardo und Seattle. Es war ein netter, aber dennoch anspruchsvoller Parcours. Da Seattle aber doch schon in der Klasse L startete, war er sehr geübt und meisterte das ganze recht gut. Dass er an diesem Tag etwas nervös war, war für ihn sehr ungewöhnlich, durch den Trubel aber nachvollziehbar. Außerdem rannten hier überall Stuten rum und im Endeffekt war er ja doch ein Hengst, wenn auch ein sehr gelassener. Auch seine Noten erfuhren wir erst später, weshalb es dann zur Rennbahn ging.
      Seattle wurde an seinen Jockey übergeben und durfte sich noch etwas ausruhen. Erst vier Stunden später ging es dann in den Führring, wo er von vielen Augen begutachtet wurde. Da es kein reines Warmblutrennen war, er diesmal auch gegen Vollblüter antrat, war es umso spannender. Doch der Hübsche war schlank, sportlich, hatte eine kräftige Hinterhand und besaß einfach dieses gewisse etwas, was umso mehr zeigte, dass er hoch im Blut stand.
      Als es zu den Startboxen ging setzten wir uns möglichst in die Mitte der Tribüne. Hier hatten wir eine tolle Sicht auf das Geschehen. Und dann fiel auch schon der Startschuss. Und da lief er: Er war gut weg gekommen, unter den ersten 3 Pferden. Es war wirklich beeindruckend, wie schnell dieser Hengst laufen konnte. Möglicherweise lag es an seinem Gebau, seiner Abstammung, am Training oder einfach nur der Begabung oder der Leidenschaft die Seattle hatte, wenn er Rennen lief.
      Wir sahen das Rennen gebannt mit an und waren am Ende mehr als zufrieden mit ihm. Dann, einen Tag später, flogen wir wieder zurück nach Slowenien, wo die 3 erst mal eine Pause gegönnt bekamen und den ganzen Tag über auf der Koppel stehen durften.​
    • Cooper
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      N'oubliez Jamais | Grundimmunisierung
      Erneut konnte ich wegen meiner Fortbildung, nicht so als Tierärztin arbeiten, wie ich es gerne würde. Ich stand jeden Tag außer am Wochenende um vier Uhr auf, fuhr zur Universität, kam auf das Gestüt und verschwand erstmal im Büro. Nach dem allgemeinen Papierkram, organisierte ich den Wochenplan, inklusive Futter, Trainingsplan. Außerdem erstelle ich die Liste für alle Wettbewerbe wie auch alle bevorstehende Körungen. Simon griff mir so oft es ging unter die Arme, hatte aber neben dem Gestüt auch noch selbst einen anderen Beruf. Manchmal hatte ich noch nicht mal Zeit dafür meine Gedanken zu Ordnen. Simon war durch meinen persönlichen Stess, ebenfalls gestresst, was des öfteren zu Meinungsverschiedenheiten führte. Ich war einfach nicht die, die ich normalerweise war. Um fünf Uhr nachmittags kam ich von der Uni. Simon stand in der Küche bereit und hatte mir einen Kaffe gemacht, daneben standen Obstsalate. "Du ruhst dich jetzt mal aus, und musst wieder lernen die Zeit zu genießen, die du hast" sagte er und begrüßte mich erstmal liebevoll. "Wir fliegen nach Slowenien" sagte er kurz darauf. Er drückte mir einen Ausdruck von einem Auftrag meiner Klinik in die Hand.

      Im Hand umdrehen waren wir schon im Flugzeug, auf dem Weg. Dort angekommen wurden wir freundlich von Bracelet empfangen. Der Trakehner mit dem langen un komplizierten Namen wurde von ihnen Schnuller genannt, also tat ich das auch. Kaum war ich da, schon war ich schon fast wieder weg. Die Immunisierung dauerte keine fünf Minuten und auch alles andere war schnell getan. Ich war glücklich mal wieder meine Arbeit machen zu können und blieb nach der Behandlung von 'Schnuller' noch mit Simon, für einen Tag auf Bracelets Hof.
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  • Album:
    DVTS' Hauptstallungen ♥
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    Bracelet
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    21 Okt. 2015
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  • Name: N'oubliez jamais
    französisch für ''Vergessen Sie niemals''
    Rufname: Schnuller

    Aus der: Moonfang
    Aus d.: Samantha
    Von: Pacey

    Von: Dschehim
    Aus d.: ubk.
    Von: ubk.


    Rasse: Trakehner
    Geschlecht: Hengst
    Alter: (2010)
    Stockmaß: 1.75m
    Deckhaar: Schimmel

    Charakter & Beschreibung:
    N'oubliez jamais. Ein vielversprechender Junghengst der ein ausgezeichnetes Exterieur und viel Potential hat. Vorwiegend sollte er im Springsport gefördert werden; allerdings besitzt er durch seine wunderschönen und ausdrucksstarken Gänge auch gute Anlagen für die Dressur, in welcher er momentan sehr große Fortschritte macht und das Springen in den Hintergrund zu stellen scheint.
    Er ist ein sehr temperamentvolles Pferd, wodurch er auch mal schwer handzuhaben ist. Dennoch kann er auch ein richtiger Schmuser sein und weiß, wie er sich zu benehmen hat. Er benötigt stehts eine Bezugsperson, gegenüber welcher er absoluten Gehorsam zeigt und eine sehr starke Bindung aufbaut. Wenn man Glück hat, und jene Person ist, tut er für einen Alles und man kann mit ihm alles erreichen.

    Angeritten: ja
    Angefahren: nein

    Dressur: M
    Springen: M
    Military: L
    Distanz: E
    Galopp: A
    Western: E

    Turniererfolge:

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    ~ Zweitplatzierter des 324. Springturniers ~
    ~ Zweitplatzierter des 330. Dressurturniers ~
    ~ Drittplatzierter des 226. Militaryturniers ~
    ~ Drittplatzierter des 333. Dressurturniers ~
    ~ Gewinner des 315. Galopprennen ~
    ~ Zweitplatzierter des 340. Springturniers ~

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    ~ Gewinner der 479. Hengstkörung für Großpferde ~

    Gekört/Gekrönt: ja
    Für die Zucht vorgesehen: ja
    Vererbung-Farbcode: EEaaGg
    Nachkommen:
    Rosenkavalier di Royal Peerage (M: Roseblood)
    Lune De Miel (M: Levistino's Hope)
    Celebration of Dance (M: ?)


    Tierartzt: keiner
    Letzter Termien: unbekannt
    Hufschmied: keiner
    Letzter Termien: unbekannt
    Beschlag: 4 x Eisen (gewöhnlich)
    Gesundheitszustand: sehr gut

    Besitzer: Bracelet
    Vorbesitzer: /
    Vorkaufsrecht: Nuray
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    ~ Springset by Jackie ~​