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Sosox3

Norisk | Noriker

10 Punkte

Norisk | Noriker
Sosox3, 15 Sep. 2019
Laraya13 gefällt das.
    • Sosox3
      Januar 2017 - 4748 Zeichen - Ein Ausritt an den Strand

      „Kann ich Argo wieder haben? Ich mag sie sooo gern und du hast auch gesagt das wir gut zusammen passen! Ja? Darf ich?“ schmunzelnd lief ich mit der kleinen Molly über den Hof zu den Stallungen. Molly war 8 Jahre alt und gehörte praktisch schon zum Hofinventar, wenn man es so nennen wollte. Heute hatte ich mit ihr und noch zwei anderen Mädchen einen Ausritt geplant, da heute endlich mal ein regenfreier Tag war. Zu dieser Jahreszeit ist Wales eher ungemütlich, windig und kalt und eigentlich regnet es so gut wie immer, außer heute! „Dann hole sie doch schon mal. Die anderen beiden werden auch bald kommen.“ antwortete ich dem auf und ab hüpfenden Mädchen, das sogleich ein jubelndes „Jaaa!“ raus rief. Sie ist immer so süß wenn sie sich freut, dachte ich mir und machte mich auf den Weg um Rhoda und Caresse zu holen. Als ich mit den beiden Stuten in die Stallgasse kam zum putzen, stand Molly mit meinem Connemarapony Argo schon längst da und bearbeitete ihr Fell. In dem Moment kamen auch Grace und Amy. Grace kannte ich schon, sie war 14 Jahre alt und nahm bei uns regelmäßig Reitunterricht. Amy, eine Freundin von Grace, kannte ich zwar noch nicht aber ich wusste das sie reiterfahren war und uns heute gerne mal begleiten wollte auf einem Ausritt. „ Hallo ihr zwei! Grace du kannst dir Norisk schnappen und für dich Amy hab ich hier Caresse. Eine ganz liebe Criollostute.“ erklärte ich und machte mich dann daran meine Rhoda zu putzen. Amy und Caresse wurden schnell warm miteinander und bei Grace und Norisk hatte ich sowieso keine Bedenken. Nach einer halben Stunde waren alle gesattelt und getrenst. Argo bekam noch eine Ausreitdecke drauf, da sie geschoren war, und dann konnten wir alle aufsteigen. „Alle dick angezogen? Es wird windig!“ fragte ich in die Runde, was mit einem Kopfnicken beantwortet wurde. „Na dann mal los.“ Ich hatte vor Richtung Broad Haven zu reiten und dort mit den Mädels an den Strand zu gehen, da waren wir schon lange nicht mehr. Zuerst führte uns unser Weg über eine asphaltierte Straße, neben uns weite Wiesen, ab und an ein einzelner Hof oder ein paar Wohnhäuser. Das Wetter war kühl und grau, aber im Gegensatz zu den letzten Wochen wirklich angenehm. Molly plapperte während des ganzen Ritt´s und ließ uns an ihrem Pferdewissen teilhaben „Wusstet ihr das es bei Friesen nur Rappen gibt? Und das Shire Horse ist das größte Pferd das es gibt, und....“ wir hatten es bestimmt schon zum tausendsten mal gehört, aber taten weiterhin überrascht und interessiert und konnten uns das ein oder andere Grinsen nicht verkneifen. Nach ein paar Trabeinheiten erkundigte ich mich bei Amy ob bei ihr und Caresse alles gut lief und sie zufrieden war. „Alles super!“ gab sie mir zur Antwort und ich drehte mich zufrieden wieder nach vorne. Das schätzte ich an meinen Pferden so, dass ich fast jeden drauf setzen konnte ohne Angst haben zu müssen das sie irgendeinen Unsinn machen. Schon bald kamen wir in der Kleinstadt an und mussten noch ein Stück durch den Ort reiten. Die Pferde waren das gewohnt und ihnen machten Lärm, Menschen und Autos nichts mehr aus. „Gehen wir an den Strand?“ „Ja. Hier musst du dann Norisk bisschen zurück halten, manchmal wird er übermütig.“ erklärte ich Amy und wir bogen zum Strand ein. Dieser war fast menschenleer, außer ein paar Hundebesitzer und einzelne Spaziergänger, und Touristen verschlug es hier her seltener. „Wenn wir gleich galoppieren bleiben wir hintereinander und auf Caresse einfach schön locker sitzen, sie galoppiert eh sehr geschmeidig“ erklärte ich und trabte dann locker an. Ich wollte kein Wettrennen oder unkontrolliertes dahin preschen, dafür waren mir Molly und Amy noch zu unerfahren. Der Wind blies uns um die Ohren und die Pferdehufe hinterließen ihre Spuren im Sand. Meine Norikerstute Rhoda war heute überraschend motiviert und legte einen fleißigen Galopp an den Tag. Ich drehte mich einmal um um nach dem rechten zu sehen, aber das was ich sah gefiel mir sehr gut. Als der Strandabschnitt sich dem Ende neigte hob ich meine Hand als Zeichen zum durchparieren. Die Pferde schnaubten und die Reiter hatten sichtlich Spaß daran gehabt und tätschelten die Pferdehälse. Ich lächelte in die Runde und zusammen schlugen wir den Heimweg ein. Nach einer Stunde kamen wir, etwas fröstelnd, wieder auf dem Hof an. Meine langjährige Freundin und Hofpartnerin Emilia empfing uns besprach mit mir ein paar Dinge die anstanden und erledigt werden mussten. Die drei Mädels sattelten derweil ab und versorgten die Pferde. „Ich flechte Argo noch Zöpfchen ein, damit die Mähne nicht so dreckig wird.“ meinte Molly und organisierte sich bei mir ein paar Mähnengummis. Zum Schluss bekamen alle in ihren Boxen noch eine Portion Obst und Möhren und ich verabschiedete die Mädels.
    • Sosox3
      01. März 2017
      Spanischer Gruß + Spanischer Schritt + Plié + Kompliment
      (c) FrauHolle

      Veronika hatte mich auf ihren Hof nach Wales eingeladen. Die Landschaft in Wales haute mich total um, denn ich war noch nie zuvor dort gewesen und ich freute mich riesig auf die nächsten Tage auf Veronikas Hof. "Hey du musst Denise sein, richtig?", Veronika gab mir freundlich die Hand, "Willkommen auf Rooks Bay Stables!". Wir quatschen kurz miteinander und Calypso zeigte mir erst einmal den Hof. Der Platz, auf dem ich die nächsten Tage arbeiten durfte war groß genug und auch der Putzplatz gefiel mir gut. Norisk, ein neun Jahre alter Noriker Hengst, sollte für die nächste Zeit mein Trainingspferd werden. Veronika bat mich, ihm den Spanischen Gruß, den Spanischen Schritt, das Plié und das Kompliment beizubringen.
      Nachdem ich alles gesehen hatte, gingen wir zur Weide, auf der Norisk stand. Norisk, der auch liebevoll "Nori" genannt wird, stupste mich vorsichtig mit der Nase an. Ich führte ihn durchs Tor, welches Calypso uns aufhielt, und schließlich zum Putzplatz. Veronika machte sich wieder an die Arbeit und ließ Nori und mich alleine. Liebevoll strich ich dem Hengst über die Nüstern. Nori machte einen wirklich braven und umgänglichen Eindruck und ich hatte das Gefühl, das Training mit ihm würde großen Spaß machen.
      Ich putze Nori bis er glänzte, kämmte Schweif und Mähne und kratzte seine Hufe aus. Mit einem sauberen Pferd machte ich mich auf den Weg zum Reitplatz.

      Bevor ich mit dem eigentlichen Training starten konnte, musste ich eine Grundlage schaffen. Da für Nori die Bodenarbeit nicht ganz neu war, testete ich, was er schon konnte. Locker führte ich ihn ein paar Runden im Schritt über den Platz, blieb stehen, schickte ihn rückwärts und ging wieder los. Artig folgte Nori mir und hörte mir aufmerksam zu. Mir war klar, dass ich hier nicht mehr viel machen musste, denn Nori zeigte sich äußerst motiviert. Also beschloss ich, mich an die eigentlichen Übungen zu machen. Starten wollte ich mit dem Spanischen Gruß. Ganz vorsichtig tippte ich Nori mit meiner Gerte an sein linkes Vorderbein. Als er keine Reaktion zeigte, erhöhte ich den Druck ganz leicht, solange bis er sein Bein ein kleines Stückchen vom Boden abhob. Jetzt galt es, jeden noch so kleinen Fortschritt zu belohnen. Von Mal zu Mal nahm Nori sein Bein ein Stückchen höher und ich hielt ihn mit ausreichend Belohnung bei Laune. Ich gab ihm eine kurze Pause, ging einige Runden im Schritt um den Platz und fütterte ihm schließlich ein paar Leckerlies zwischen seinen Vorderbeinen, denn das war der Ansatz zum Plié. Zum Schluss wiederholte ich noch einmal die Übung zum Spanischen Gruß und machte schließlich nach einem erfolgreichen ersten Tag Feierabend.

      Schon früh am Morgen machte ich mich auf den Weg zu Norisk. Gestern waren wir gut voran gekommen und ich freute mich sehr auf den heutigen Tag. Voller Motivation starten wir das Training mit ein paar lockeren Runden im Schritt. Die Sonne ging gerade hinter den Bergen von Wales auf und der Anblick war einfach wunderschön. Ich genoss die Stille, die so früh am Morgen auf dem Hof herrschte. Nur ein leichter Wind war zu hören, der leise durch die Büsche am Rande des Platzes wehte.
      Nori schaute mich neugierig an und wir fingen mit dem Training an. Die Übung von gestern zum Spanischen Schritt klappte wunderbar und von Mal zu Mal wurde es besser. Langsam konnte man erkennen, was unser Ziel war und ich kraulte Nori zufrieden am Hals.
      Wir machten uns wieder ans Plié: Mit einem Leckerli brachte ich Nori dazu, seinen Kopf zwischen seine Vorderbeine zu strecken. Stück für Stück lockte ich ihn ein bisschen weiter nach hinten. Ich schickte ihn zwei Schritte rückwärts, sodass er mit den Hinterbeinen weiter von den Vorderbeinen entfernt stand. Das würde es ihm erleichtern, sein Gewicht auf die Hinterbeine zu verlagern. Nori machte wirklich große Fortschritte und ich war ziemlich zufrieden damit, wie schnell er neue Dinge lernte. Da das Plié eine sehr große und ungewohnte Belastung für Nori war, feilte ich noch kurz ein wenig am Spanischen Gruß und beendete dann die Trainingseinheit.

      Gleich am Nachmittag wollte ich noch ein bisschen mit ihm weiter trainieren. Zwischen unseren Trainingseinheiten lagen über sechs Stunden und Nori hatte genug Zeit um sich zu erholen. Mit neuer Energie übten wir weiter am Plié und am Spanischen Gruß. Vom Plié war Nori nicht ganz so begeistert, er machte aber trotzdem artig mit. Der Spanische Gruß gefiel ihm dann schon eher und er schmiss stolz sein Bein nach oben. Am Ende des Tages war ich mit dem Plié und mit dem Kompliment für den Anfang zufrieden. Morgen wollte ich mich dann an die beiden anderen Übungen machen.

      Ein neuer Tag brach an und wieder starteten wir das Training am frühen Morgen. Nori und ich kamen inzwischen sehr gut miteinander zurecht und wir waren zu einem guten Team geworden. Heute wollte ich versuchen, den Spanischen Gruß auf den Spanischen Schritt zu übertragen. Nachdem ich ihn warm gemacht hatte, führte ich ihn in einem langsamen Schritt neben mir her und tippte mit der Gerte an sein Bein. Nori brauchte ein paar Runden und blieb zwischendurch immer wieder stehen, aber schließlich schaffte er es, im Gehen sein Bein zu heben. Ich lobte ihn kräftig und gab ihm eine kurze Denkpause, bevor ich es noch einmal versuchte. Der Spanische Schritt erfordert viel Konzentration und die Pferde müssen lernen, ihre Beine zu Koordinieren. Auch Nori hatte ein paar Schwierigkeiten mit seinen Beinen und vergaß oft, seine Hinterbeine mitzunehmen. Nach ungefähr zehn Minuten ließ ich es mit dem Spanischen Schritt bleiben, denn ich wollte Nori nicht überfordern. Ich nahm noch kurz einen Feinschliff am Plié vor, bis auch der nahezu perfekt klappte. Zum Schluss ließ ich Nori frei und er durfte ein paar Runden frei laufen. In den letzten Tagen musste er sich viel konzentrieren und er hatte sichtlich Spaß daran, seine überschüssige Energie loszuwerden. Zufrieden buckelte der Hengst über den Platz, preschte im Galopp los und wälzte sich im weichen Sand.

      Am Nachmittag hatte sich der Himmel etwas zugezogen, aber wir gingen trotzdem raus auf den Platz. Ich startete mit einer Vorübung zum Kompliment. Während ich ihn beim Spanischen Gruß an der Schulter an tickte, tickte ich ihn fürs Kompliment an der Fessel an. An der Schulter sollte er das Bein nach vorne strecken, an der Fessel nach hinten einknicken. Nori hatte das relativ schnell verstanden und ich versuchte, diese Übung mit dem Plié zu verbinden. Während ich ihn mit einem Leckerli mit seinem Kopf zwischen die Beine führte, tickte ich sein linkes Bein an der Fessel an. Zur Hilfe nahm ich sein Bein hoch und zog es leicht nach hinten. Verwirrt sprang Nori auf und ich versuchte es gleich noch einmal, aber Nori verstand nicht, was ich von ihm wollte. Nachdem ich es zehn Minuten ohne Erfolg versucht hatte, übte ich noch kurz den Spanischen Schritt, um das Training positiv zu beenden, und brachte Nori dann zurück auf die Weide.

      Neuer Tag, neues Glück! Heute wollte ich es unbedingt schaffen, Nori ins Kompliment zu bringen. Nachdem ich ihn warm gemacht hatte, fing ich mit dem Plié an. Nori war glaube ich etwas verwirrt von meiner Anspielung aufs Kompliment gestern, aber nach einer kurzen Meinungsverschiedenheit hatte er wieder den Dreh raus. Zwischendurch übte ich noch einmal den Spanischen Schritt, der wirklich immer besser klappte.
      Das Kompliment war immer noch eine Baustelle, aber ich gab nicht auf. Immer und immer wieder versuchte ich es. Und schließlich war es soweit: Nori kniete sich mit dem linken Bein auf den Boden. Es war zwar nur für einen kurzen Moment, aber wir hatten einen riesigen Fortschritt gemacht. Sofort lobte ich ihn und gab ihm eine Pause, bevor ich es noch einmal versuchte. Wir brauchten ein paar Anläufe, aber wir schafften es erneut und ich brachte ich in seine verdiente Mittagspause.

      Ich hatte meine Mittagspause vor dem letzten Training gut genutzt und hatte zu Fuß die wunderschöne Landschaft Wales erkundet. Nach einer kleinen Verschnaufpause holte ich ein letztes Mal Nori von der Weide. Heute war Veronika beim Training dabei, denn ich wollte ihr zeigen, wie sie weiter mit Nori üben konnte. Ich führte ihr den Spanischen Gruß und das Plié vor. Der Spanische Schritt klappte noch nicht perfekt, aber nun war es einfach nur noch eine Frage der Übung und der Routine, bis Nori diese Lektion perfekt beherrschen wird, und das würde Veronika auch ohne mich hinkriegen. Auch das Kompliment klappte noch nicht bei jedem Versuch, aber ich erklärte Veronika genau, wie sie bei der Übung vorgehen musste.
      "Das Training mit Nori hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Nori ist ein toller Hengst! Wenn du mich mal wieder brauchst, sag mir einfach jederzeit bescheid. Und denk dran: Immer fleißig weiterüben", sagte ich abschließend zu Veronika. Ich verabschiedete mich von Nori und seiner Besitzerin und machte mich mit einem sehr guten Gewissen auf den Weg nach Deutschland.
    • Sosox3
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      Juli 2017 - 2660 Zeichen - Morgendliche Routine

      Wir hatten Ende Juli und das Thermometer schaffte nicht die 20 Grad Marke. Die letzten Tage hatte es auch viel geregnet und alles war matschig und irgendwie ungemütlich. Wenigstens schafften es heute ein paar einzelne Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke durchzubrechen. Ich zog mir meine Softshelljacke und die Gummistiefel über und machte mich auf den Weg zu meinen Lieblingen im Offenstall. Die Schubkarre und der Mistboy standen schon bereit und so konnte ich loslegen. Als ich das Gatter hinter mir schloss, kamen sogleich Rhoda, Argo und der kleine Maverick in meine Richtung. „Gibt noch nichts für euch, erst muss sauber gemacht werden.“ ich schob die Schubkarre zum Unterstand der Pferde und fing dort mit dem Misten an. Norisk lag dort im Heu und ließ sich nicht stören als ich neben ihm das schaufeln anfing. Maverick hatte das Interesse an mir verloren und scheuchte die große Noriker Stute Rhoda etwas umher. Maverick war in letzter Zeit viel gewachsen und hatte sich allgemein gut entwickelt. Er war jetzt 7 Monate alt und allmählich konnten wir uns schon Gedanken über das Absetzen machen. Als ich im Unterstand soweit fertig war, schob ich die Mistkarre weiter und arbeitete den kompletten Paddock ab. Argo holte sich zwischendurch ein paar Streicheleinheiten von mir ab und auch Norsik hatte sich aus seiner bequemen Position erhoben und versuchte nun mit der Nase unterm Zaun an das Gras zu kommen. „Hallo Veronika!“ riefen zwei Mädchenstimmen im Takt. Ich drehte mich um und winkte ihnen zu „Hallo ihr Zwei. Habt ihr nichts zu tun?“ scherzte ich und sah die beiden an. Die beiden 13 jährigen Mädchen waren aus dem Nachbarort und kamen oft vorbei um kleinere Arbeiten zu erledigen, sie machten das unheimlich gerne. „Dürfen wir Rhoda putzen?“ fragte die eine und die andere hatte sich sogleich ein Halfter geschnappt. Ich musste grinsen und mein Blick viel auf die Stute. Ja, sie hatte die letzten Regentage gut ausgenutzt um sich so richtig einzusauen. Ich nickte und die Mädels kamen herein und nahmen Rhoda mit. Ich war auch soweit fertig und brachte die Schubkarre zum Misthaufen, wo ich sie sogleich leerte. Dann holte ich Heu und verteilte dieses im Offenstall. Argo und Norsik stürzten sich gleich darauf und ich kuschelte noch etwas mit Maverick. Mittlerweile hatte er verstanden was Respekt bedeutete und war zum Menschen nicht mehr so ungestüm wie anfangs. Als ich mit allem fertig war, schaute ich noch kurz bei den Mädchen vorbei ob alles gut lief mit Rhoda. Die Stute sah mittlerweile schon wieder wie ein Pferd aus und die beiden freuten sich wie Schneekönige als ich sie lobte und meinte, Rhoda hätte noch nie besser ausgesehen.
    • Sosox3
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      November 2017 - 3763 Zeichen

      Bei uns in Wales zog langsam der Winter ein. Jetzt Ende November wurde es immer kühler und feuchter. Schnee gab es noch keinen, aber das war in unserer Region an der Küste eher selten der Fall das wirklich eine weiße Schneedecke zum Schneemann bauen einlud. Es war 7.30 Uhr und heute war ich mit dran zum ausmisten, da ein Pfleger aus gesundheitlichen Gründen ausfiel. Ich begann mit Mit meinen Hengsten und brachte sie auf ihre Winterkoppel. Die große Sommerkoppel war jetzt geschlossen und damit meine Jungs natürlich viel Bewegungsdrang hatten, bekamen sie eine extra Winterkoppel und den großen „Matsch“ Paddock gab es ja auch noch. Ich holte mir zuerst Companero und Fantasio und brachte die beiden nach draußen. Danach noch Kantarro, Fame, Chulo, Kajano und el Alba Ardiente. Ich war stolz darauf das ich meine Hengste zusammen in einer Junggesellen Herde halten konnte. Das Thema Hengsthaltung war immer noch sehr umstritten und ich hielt absolut nichts von Einzelhaft. Getrennt von den Stuten klappte das sehr gut und die Hengste hatten sowieso alle ein wunderbares Sozialverhalten, wie ich fand. Mein jüngster und neuester Hengst, PFS Dreaming of Revenge, wurde noch langsam an die anderen gewöhnt. Er stand im Nachbarpaddock während die anderen auf der Koppel waren und so konnten sie sich mit Sicherheitsabstand beschnuppern und kennenlernen. Aber auch das lief bis jetzt so gut das ich ihn wohl bald in die Herde lassen würde.

      Nach den Hengsten waren die Criollo Stuten an der Reihe. Auch sie hatten ein Winterdomizil bekommen und liefen zu viert brav am Strick neben mir her. Ashitaka, Caresse, Fermina und Sabandija warteten geduldig bis ich alle Stricke entfernt hatte und trotteten los um sich ein schönes Plätzchen zu suchen. Ashitaka fing gleich an sich zu wälzen und in kürzester Zeit war nicht mehr viel von der Rappstute zu erkennen. Ich hätte ihnen gerne länger zugesehen, aber die Arbeit machte sich nicht von alleine. Um kurz vor 10 Uhr war ich fertig mit ausmisten und neu einstreuen und musste jetzt nur noch zu meinen Offenstallpferden. Als ich an den Zaun heran trat und nach den Pferden pfiff, kam der kleine Maverick sofort angetrabt und reckte mir seinen Kopf entgegen. „Na du kleine Maus!“ ich kraulte ihn hinter den Ohren und da kam auch schon seine Mama Argo mit an den Zaun. Ich holte dann die Schubkarre und begann auch den Offenstall abzumisten. Löwenherz, auch ein Neuankömmling bei uns, stand etwas abseits und beobachtete mich interessiert. Er wurde gut aufgenommen in der kleinen Herde und machte sich gut. Aber trotzdem blieb er noch auf sicheren Abstand, er hatte schon viel mitgemacht in seinem Leben. Die Noriker Stute Rhoda lag im Unterstand im Stroh und machte keinerlei Anstalten sich zu bewegen, sodass ich misten konnte. „Auf geht’s Fräulein, hoch mit dir!“ spornte ich sie an und tippte sie etwas energischer am Po an. Irgendwann stand sie dann auch auf, schüttelte sich und lief von Dannen. Als ich auch hier endlich fertig war und noch eine ordentliche Portion Heu verteilt hatte, versuchte ich mich ein wenig Löwenherz zu nähern. Ich bedrängte ihn nicht, hielt meine Hand ihm entgegen und wartete darauf das er einen Schritt auf mich zu machte. Er war schon sehr interessiert und ließ sich dann auch von mir streicheln, aber auf schnellere unbedachte Bewegungen meinerseits reagierte er schreckhaft und ergriff die Flucht. Ich ließ es für heute sein und war sowieso schon sehr stolz das er sich in der kurzen Zeit doch sichtlich wohl hier fühlte, in seiner neuen Herde. Bevor ich ging kuschelte ich noch ein wenig mit Norisk, der es sichtlich genoss! Im Kopf ging ich schon wieder ein paar Termine durch und plante den Tag. Vielleicht hätte ich heute auch endlich mal wieder Zeit für einen Ausritt. Mal sehen.
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      3898 Zeichen by Calypso - 24.03.2018
      So langsam zog auch bei uns der Frühling ein. An ein paar Tagen hatten wir schon richtig schöne 13 Grad erreicht und trocken war es auch endlich. Es war Mittag und ich gab gerade zwei Mädchen auf Argo und Rhoda Reitunterricht. Beide zogen, unabhängig voneinander, im Trab ihre Runden. „Rhoda darf ruhig flotter laufen, musst nicht so zaghaft mit ihr sein! Und Argo nicht zu fest halten. Auch mal locker lassen......ja und wieder annehmen, locker lassen. Ich weiß heute ist sie spritzig, aber du machst das gut!“ Nach weiteren 15 Minuten war die Stunde beendet und die beiden ließen die Pferde noch am langen Zügel über den Platz schreiten. „Ihr zwei kommt ja jetzt allein zurecht oder? Ihr könnt dann absatteln, den beiden noch Futter geben und einfach wieder in den Offenstall stellen.“ Die Mädchen nickten und ich verließ zufrieden den Reitplatz, da kamen schon die nächsten um die Ecke die was von mir wollten. „Hey Veronica!“ grüßte mich mein Stallhelfer Harry und hatte seine Tochter Lilly im Schlepptau „Harry! Hallo Lilly“ grüßte ich sie zurück und lächelte. „Lilly ist heute zu Besuch und da wollten wir fragen ob wir uns eins der Pferde ausleihen dürfen für einen Spazierritt?“ fragte Harry. Ich musste nicht lange überlegen, Harry war sehr verantwortungsbewusst und ich vertraute ihm meine Pferde gerne an. „Natürlich, nehmt euch einfach Sabandija.“ Harry nickte und bedankte sich bei mir, Lilly strahlte übers ganze Gesicht, sodass ich auch grinsen musste. Nun machte ich mich daran den Pferden ihr Mittagessen zu geben, mein Verlobter Luke und Emilia halfen mit. Ich war beim Offenstall und hiefte das Heu aus dem Schubkarren und verteilte alles im Unterstand. Dawn und Time in a Bottle kamen sofort angetrabt und inspizierten alles. Es machte mich so glücklich das die beiden von Tag zu Tag zutraulicher wurden und ihren Platz hier gefunden hatten. Maverick und Horik kamen auch dazu und Norisk und Löwenherz blieben erst noch in ihrer Ecke stehen und beobachteten alles. Die zwei waren, seit Löwenherz bei uns eingezogen ist, fast unzertrennlich und ich hatte das Gefühl das Norisk dem Tinker eine gewisse Sicherheit gab. Nach ein paar Streicheleinheiten mit jedem machte ich mich weiter an die Arbeit. Ich brachte die Stuten Fermina und Ashitaka noch für ein paar Stunden auf die Weide und machte das selbe dann mit den Hengsten Chulo, Fantasio, Companero, PFS Dreaming of Revenge, El alba Ardiente und Kantarro. Als Luke mich dabei sah rief er mir zu „Vroni, Fame kannst du drinnen lassen, den nehme ich gleich für´s Training!“ ich nickte und setzte meinen Weg fort. Nachdem ich die Wassertröge auf den Weiden kontrolliert und aufgefüllt hatte, ging ich ins Haus und setzte mich an den PC. Ich war seit einiger Zeit in Kontakt mit einer jungen Dame, Mareth Lindström aus Schweden. Ich war auf sie aufmerksam geworden da sie eine Anzeige nach einem robusten Freizeitpony geschaltet hatte. Ich musste sofort an Horik denken, auch wenn ich ihn selbst erst wieder seit ein paar Monaten besaß, aber bei mir war seine Zukunft recht ungewiss. Es stellte sich schon die Frage ob er Hengst bleiben konnte oder wo ich ihn einsetzen sollte. Ich hatte viel zu tun mit der Criollo Zucht und einige Jungpferde deren Ausbildung im Vordergrund stand. Ich konnte mir Horik sehr gut im wilden Skandinavien vorstellen und vorallem das er ein treuer Freizeitkumpel werden könnte. Ich hatte der Familie Lindström schon einige Bilder und Videos von ihm geschickt und bald wollte Mareth nach Wales kommen um ihn sich anzusehen. Ich war gespannt und schrieb ihr eine E-Mail mit möglichen Terminen. Gegen Nachmittag sah ich Luke dann beim Training mit Fame zu, bis Jasmine kam und mich daran erinnerte das gleich eine kleine Gruppe von Kindern kommen würde und sie die zwei Fohlen El alba Ardiente und PFS Dreaming of Revenge bräuchte. Ich willigte ein und ging im Kopf schon wieder weitere Planungen durch.
    • Sosox3
      2883 Zeichen by Calypso - 16.09.2018
      „Was für ein schöner Herbsttag“ „Ja, da haben wir wirklich Glück gehabt mit dem Wetter.“ entgegnete Jasmine und führte Löwenherz und Argo zum Putzplatz. Ich hatte Rhoda und Sabandija am Strick und führte sie zu den anderen. Jasmine übernahm heute für mich den Sonntagsausritt mit drei Kindern aus dem Dorf. Das veranstalteten wir fast jeden Sonntag wenn das Wetter passte. „Okay ich glaube die Kinder kommen gerade, du kommst jetzt alleine klar oder?“ Jasmine nickte und nahm die Kinder in Empfang. Ich vertraute ihr voll und ganz und konnte mich so meiner Arbeit widmen. Ich holte mit der Schubkarre Heu und verteilte dieses im Offenstall. Sogleich kam Maverick angelaufen und ich guckte mich nach Dawn um. Sie war weit und breit nicht zu sehen, hm komisch ich hatte gar nicht mitbekommen das sie jemand heraus geholt hatte. Das ließ mir keine Ruhe und ich sah mich auf dem Hof um. Jasmine sattelte gerade, mit den Kindern, die Pferde und Harrison kam aus dem Hengststall heraus. „Hey Harry, hast du Dawn gesehen? Sie war nicht im Offenstall.“ den Kopf schüttelnd kratzte Harry sich am Kopf „Nein, ich war die ganze Zeit beim ausmisten.“ „Okay, trotzdem danke.“ ich lief weiter meine Runde und kam zum Roundpen, wo ich eine mir wohl bekannte Stimme vernahm. Ich sah Luke mit der Mustangstute und war erleichtert. Er stand in der Mitte, seinen rechten Arm ausgestreckt und etwas in geduckter Haltung. Dawn kam langsam auf ihn zu und stupste ihn mit den Nüstern an der Hand an. Das war ihre Erlaubnis sie streicheln zu dürfen, und das tat Luke auch. Danach zogen die beiden ihre Kreise und Wendungen und Dawn folgte ihm, ohne Seil oder Hilfsmittel. Sie machte sich von Tag zu Tag besser, vertraute immer mehr und ich war guter Dinge das dieses Pferd ein treuer Wegbegleiter werden konnte. Ich ließ sie weiter arbeiten und beschloss mit Fermina zu arbeiten. Die Criollo Stute stand mit den anderen Stuten bereits auf der Koppel. Nachdem ich sie geputzt und gesattelt hatte, ging ich mit ihr in die Halle und wir trainierten gute 40 Minuten. Fermina war gut drauf und arbeite super mit. Ich war stolz auf meine junge Stute. Als sie versorgt war, ging ich ins Haus und machte etwas Büroarbeit. Kurze Zeit später sah ich durchs Fenster Jasmine mit der Ausreitgruppe zurück kommen. Alle sahen zufrieden aus, die Pferde, die Kinder und Jasmine auch. Ich ging derweil alle E-Mails durch, schaute nach zukünftigen Turnierstarts und organisierte alles was in nächster Zeit anstand.
      Gegen späten Nachmittag holten wir dann die Pferde von den Koppeln. Luke und Harry gingen zu den Hengsten und holten Companero, Kantarro, Fantasio, Fame, Norisk, Time in a Bottle, Colorido, El Alba Ardiente, Chulo und PFS Dreaming of Revenge. Ich holte inzwischen noch Ashitaka und Rovina. Dann machten wir zusammen das Futter fertig und gaben es allen Pferden. Somit ging wieder ein Tag auf unserem Hof zuende.
    • Sosox3
      5637 Zeichen by Calypso - 20.01.2019
      Veronika & Luke
      Ein ganz gewöhnlicher Tag auf dem Rook´s Bay Stable. Es war Mittag und wir hatten das morgendliche Ausmisten und Füttern schon hinter uns. Die Pferde waren alle auf ihren Weiden und es kehrte etwas Ruhe ein. Ich war noch am überlegen mit welchem Pferd ich heute trainieren sollte und ging im Kopf den Tagesablauf durch. Jasmine hatte heute glaub ich eine Reitstunde und ich müsste Luke noch fragen was er heute vor hatte. Das Wetter war heute beständig, kalt aber immerhin nicht mehr so stürmisch wie in den letzten Tagen. Vielleicht könnte ich auch ausreiten gehen. „Hallo Veronika“ der gute alte Frank kam aus seinem Truck gestiegen.“Hallo Frank, ich habe heute gar nicht mit dir gerechnet.“ entgegnete ich. Frank kratzte sich am Kopf „Ach ich wollte nochmal nach der einen Boxentür schauen die klemmt und außerdem hat Elizabeth mir einen Rumkuchen für euch mitgegeben.“ Dankend nahm ich ihn entgegen und lächelte „Sag ihr vielen lieben Dank, wir alle lieben diesen Kuchen! Gut, ich bringe ihn mal ins Haus, wenn du irgendwas brauchst sag bescheid, ja?“ Frank nickte und machte sich an die Arbeit. Ich brachte den Kuchen in die Küche und schrieb eine kleine Notiz dazu, das sich jeder gerne nehmen dürfte. Draußen auf dem Hof traf ich auf Luke und er machte den Vorschlag ausreiten zu gehen. Ich überlegte erst hin und her, eigentlich wollte ich doch mit dem Training von Kantarro anfangen. „Nehmen wir ihn doch einfach als Handpferd mit.“ schlug Luke vor. Gar keine schlecht Idee, dachte ich und gemeinsam holten wir die Pferde. Mein Mann holte sich Norikerhengst Thorin und ich nahm Chulo und Kantarro mit. Wir mussten nur ein wenig über ihr Fell striegeln und konnten sogleich aufsatteln. Wir waren zwei Stunden unterwegs. Sogar eine kurze Galoppstrecke konnten wir bewältigen, Kantarro war sehr brav als Handpferd und auch Chulo war äußerst artig, wie immer im Gelände. Luke war auch ganz begeistert von Thorin. Er hatte ihn bis jetzt noch nie geritten.

      Jasmine
      „Serena du holst dir heute Rhoda, Will du hast Löwenherz und Phoebe Lamiro.“ die drei Kinder wuselten umher, holten Putzsachen und Halfter und gingen zum Offenstall um die Pferde zu holen, die ich ihnen zugeteilt hatte. Dies war schon meine Fortgeschrittene Gruppe und so musste ich nicht mehr all zu viel helfen. Wir gingen auf den Reitplatz und die Kinder stiegen auf. Die ersten 15 Minuten wurden zum aufwärmen genutzt und ich baute einen kleinen Trailparcour auf. Ich brachte viel Abwechslung in meine Reitstunden, das war mir wichtig. Nach ein paar Trabrunden erklärte ich ihnen den Parcour und jeder durfte ihn nacheinander absolvieren. Dabei gab ich Hilfestellungen und Tipps. Rhoda war wieder sehr faul heute, aber Serena wurde immer besser im sich durchsetzen und ich hatte das Gefühl das die beiden gut zusammen passten. Nach 60 Minuten war die Stunde vorbei und meine Reitschüler sattelten ihre Pferde ab und versorgten sie. Als sie später von ihren Eltern abgeholt wurden, beschloss ich noch etwas mit Zenja zu arbeiten. Die Stute sollte auch mal im Schulbetrieb und vielleicht sogar zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Ich holte sie, putzte sie und ging mit ihr in den Roundpen. Dort machte ich Freiarbeit mit ihr, die grundlegenden Dinge, Vertrauen aufbauen. Sie sollte das arbeiten mit dem Menschen als spaßig empfinden und freiwillig mitarbeiten. Nach 25 Minuten ließ ich es gut sein und war sehr stolz auf die Stute.

      Veronika & Luke
      Wir kamen zum Hof zurück und brachten unsere drei Hengste zurück auf die Weiden. Ein zwei Stunden konnten sie noch draußen herum tollen. Ich sah Jasmine mit Zenja aus dem Roundpen kommen „Jasmine, wenn du fertig bist komm doch mit ins Haus, dann trinken wir bisschen Kaffee und essen Kuchen.“ „Ja gerne, ich komme gleich.“ antwortete die junge Frau und Luke und Ich gingen schon mal rein. Emilia war auch wieder Zuhause und gemeinsam genossen wir den Rumkuchen von Frank´s Frau. Wir erzählten uns Neuigkeiten, planten die nächsten Tage durch und ließen es uns gut gehen. Gegen 17 Uhr machten wir uns wieder an die Arbeit. Die Pferde mussten rein geholt werden. Harry war nun auch da, er hatte heute den halben Tag frei um bei seiner Tochter zu sein. Jasmine und Ich gingen zu den Stutenweiden und nahmen jeweils zwei Pferde. Jasmine nahm Fermina und Ashitaka ans Halfter und ich Sabandija und die kleine Rovina. Als nächstes holten wir noch Adrenaline und Princess Mononoke, die noch abgetrennt von den anderen standen und langsam aneinander gewöhnt wurden. Zum Glück gab es auch keine Zickereien in den Boxen. Die beiden Männer hatten sich in der Zwischenzeit um die Hengste gekümmert. Diese rein zu holen war etwas einfacher, da die Weiden direkt am Stallgebäude grenzten. Man musste nur den Weg zu den Koppeln absperren mit einem E-Zaun Band, die große Stalltür öffnen und schauen das sonst alle geschlossen sind. Dann die Weidezäune öffnen und die Hengste rein treiben. Sie wussten von selbst schon gut genug wo ihre Boxen waren und gingen sofort hinein um zu fressen. Thorin, Norisk und Fame waren meistens die ersten die sich sofort in Bewegung setzten. Gefolgt von Kantarro, Fantasio, Chulo und Companéro. El Alba Ardiente, PFS Dreaming of Revenge, Maverick, Colorido und Time in a Bottle ließen sich immer etwas Zeit bis der erste Ansturm vorbei war. Schließlich verschlossen wir alle Boxentüren und Harry ging nochmal zum Offenstall um dort zu gucken ob alles in Ordnung war. Dort war es bereits ruhig. Dawn, Lamiro und Zenja knabberten am Heu, Löwenherz lag im Unterstand und auch Rhoda war völlig entspannt. So neigte sich ein weiterer Tag, auf dem Rook´s Bay Stable, dem Ende zu.
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      818 Zeichen von Calypso - 13.08.2019
      "So Jungs, viel Spaß beim Toben!" das musste ich nicht zweimal sagen, sofort schossen Time in a Bottle und Norisk im vollen Galopp über die Wiese. Nach einigen Bocksprüngen und ansteigen fingen sie an ruhig zu Grasen. Ich machte mich nun an die Arbeit die Ställe auszumisten. Die anderen waren schon fleißig. Nach fast zwei Stunden waren wir mit allem fertig und ich hielt eine Reitstunde. Der restliche Tag verging wie im Fluge, mit Büroarbeit, Telefonaten, Pferde trainieren usw. Am Abend trieben wir alle wieder von den Weiden in die Ställe. Auch der Mustang Time in a Bottle trottete den anderen Hengsten hinterher, nur Norisk ließ sich mal wieder sehr bitten und nutzte jeden Schritt um noch einen Grashalm zu erhaschen. Dann wurden die Pferde nochmal gefüttert und kontrolliert ob bei allen alles in Ordnung ist.
    • Sosox3
      Trainingsbericht Norisk Dressur E-A


      “Willst du mich schon wieder verlassen?”, quengelte Valeria. “Woher soll denn sonst das Geld für den Hof kommen?”, neckte ich sie. Ihre Lippen verformten sich zu einem theatralischen Schmollmund und ihre Faust boxte mich in den Arm. Um ihr einen kleinen Sieg zuzugestehen heulte ich auf. “Na gut ich muss los, Süße. Bin doch nur in Deutschland unterwegs und nur für einen Tag weg.”, tröstete ich Val und küsste sie kurz aber leidenschaftlich. Ihr schien die Sprache verschlagen zu sein, weshalb sie mir zum Abschied nur winkte. Schnell hatte ich mich auch von den Hunden und Theo verabschiedet.

      Ohne überhaupt zu kontrollieren, ob ich alles dabei habe, setzte ich mich in meinem Ram und startete den Motor. Der voluminöse Klang von acht Zylindern ertönte und verpasste mir Gänsehaut - es ist schön sein Auto zu lieben, dachte ich im Stillen. Schnell war auch das Handy mit Bluetooth verbunden und Musik ertönte durch die Lautsprecher. “Na dann woll’n wa mal an den Niederrhein.”, motivierte ich mich selbst für die lange Fahrt.


      Zu meinem Glück war die A2 recht leer und die Zeit verging wie im Flug. In den letzten 50km spielte mein Handy die Rock-Klassiker meiner Playlist und ich trommelte wild auf das Lenkrad. “I’m on the highway to hell...highway to hell!”, grölte ich zusammen mit Angus Young. Schließlich fand ich die Einfahrt zum Roanoke Anwesen und stellte mich auf den Parkplatz, wuchtete meine kleine, aber schwere Tasche aus dem Auto, aktivierte die Verriegelung und ging zum Familienhaus. Nate Scott, ein alter Bekannter, lächelte mich freudig an. “Hey! Wie geht’s Nate?”, begrüßte ich ihn und erwiderte den Handschlag. “Na, alles bestens. Kommen wir gleich zur Sache?”, antwortete er. Ich nickte und war froh, dass man unter Männern auf diesen lästigen Smalltalk verzichtete und stattdessen gleich zur Sache kommt. “Ich bringe dich zum Stall, aber Norisk, also dein heutiger Partner gehört zu Brooke.”, erklärte Nate. Im Stalltrakt angekommen, begrüßte mich auch Brooke mit einer herzlichen Umarmung. Nach einem kurzen Plausch stellte sie mir ihren Hengst Norisk vor, ein Noriker aus der Schaunitzlinie. Der hübsche Dunkelbraune schaute aus der Box und sagte uns hallo. “Ja ich weiß er gehört nicht ganz zu deinem Beuteschema, aber dafür ist er eine treue Seele mit tollen Gängen.”, erklärte Brooke. “Kein Ding, laut Wikipedia wurden Noriker durch neapolitanische und spanische Hengste veredelt und momentan habe ich echt einen kleinen Faible für leichte Kaltis.”, konterte ich lachend. Gemeinsam machten wir Norisk fertig und tauschten uns über seine Eigenschaften aus. Eine wahre Lebensversicherung mit der richtigen Dosis an Temperament klang sehr interessant und ich freute mich richtig mit dem Hengst zu arbeiten. Da Brooke reiterlich selbst sehr erfahren war, hatten wir uns im vorhinein schon entschieden, dass es keine Trainerstunde werden würde, sonders, dass ich selbst dem Hengst die Grundlagen zeige und sie damit weiterarbeiteten.

      Brooke brachte mich noch bis zur Halle und wandte sich dann anderen Aufgaben am Hof zu. “Na dann wollen wir mal Großer.”, verkündigte ich und stieg mit einer Aufstiegshilfe auf. Dafür, dass mich Norisk noch gar nicht kannte, war er sehr ruhig und aufmerksam. Am langen Zügel probierte ich zuerst aus, wie er auf Schenkel- und Gewichtshilfen reagierte und wärmte ihn so gleichzeitig im Schritt auf. Nach ein paar Runden Eingewöhnung begann ich mit Tempiwechseln im Schritt, durch die Spiegel in Halle konnte ich gut beobachten, dass Norisk gut untertrat und weitgehend durchlässig lief. “Sehr gut, prima”, lobte ich ihn und strich ihm über den Hals und legte eine Gedankenpause durch eine belanglose Schrittphase seiner Wahl ein, ehe ich weitermachte. Meine Gerte hatte bisher nur den Zweck ihn in der Innenstellung zu kontrollieren und korrigieren, falls er mit der Schulter ausbrach. Halten klappte wie am Schnürchen und rückte somit in den Hintergrund. Doch die in der A-Dressur verlangten Gangarten Arbeitstrab und -galopp spielten eine zentrale Rolle, da sie die Grundlage für die weiteren Lektionen bildeten. Zuerst ritt ich Norisk durch ein leichtes Zügelspiel in Form von Paraden an den Zügel heran und trabte anschließend an. Zuerst schickte ich ihn auf den Zirkel und ließ ihn in die Vorwärst-abwärts-Dehnung kommen. Sein Rücken beziehungsweise dessen Schwungkraft war definitiv noch ausbaufähig, was aber auf der noch nicht allzu weit ausgebildeten Rückenmuskulatur beruhte. Immer wieder legte ich kurze Pausen ein, um dem Hengst nicht die Freude an der Arbeit zu nehmen. Bei der Erarbeitung des Arbeitstrabes war mir eine gute Anlehnung mit gewisser Versammlung wichtig, damit Norisk selbst Kraft und Schwung entwickelte. Mit der Gerte touchierte ich nun die Kruppe und den Bereich um seine Hinterhand herum, um die ganze Hinterhand zu aktivieren und ihn von hinten nach vorne zu Reiten. Für den Anfang machte Norisk alles fantastisch mit und bemühte sich richtig. “Guter Junge”, sagte ich und lobte ihn ausgiebig bei einer Runde Schritt. In den nächsten Trabrunden hebte er sich seltener heraus und blieb auch im Genick durchlässig. Im Galopp allerdings viel ihm dieses Zusammenspiel aus Schwung und Anlehnung deutlich schwerer, da ihm teilweise einfach die Kraft fehlte. Nichts desto Trotz war er fleißig und aufmerksam dabei und lernte sehr schnell. Aufgrund seiner hohen Aufmerksamkeit entschied ich mich dazu mit diesem guten Ergebnis aufzuhören und die lektion zu beenden, da er nun mit den Grundlagen vertraut war.

      Nach ein paar Runden Schritt um den Hof traf ich mich wieder mit Brooke im Stall und berichtete ihr von unserem Training. “Er hat tolle schwungvolle Gänge und gutes Potenzial.”, erklärte ich ihr und weiste sie in meine Gertentechnik ein und gab ihr Ideen für das weitere Training mit Norisk. Wir plauderten noch ein Weilchen, ehe ich mich langsam auf den Rückweg machte. Für den wechselhaften Herbst untypisch, wurde wir heute mich goldenem Sonnenschein beschenkt, welcher mir die Rückfahrt verschönerte.
      6040 Zeichen - Zion
    • Sosox3
      Pflegebericht
      März 2020
      Kapitel 1

      Brooke| Ich hatte Norisk zum Verkauf gestellt, denn ich kam mit ihm nicht sonderlich klar. Ich hatte keine große Ahnung vom Fahren und nur Dressur schmeckte dem Noriker gar nicht. Er brauchte Abwechslung und die konnte ich ihm so nicht bieten. Es waren einige Interessenten gekommen in den letzten Tagen, trotz der Corona-Krise und ich hatte mich entschieden einem jungen Pärchen das Tier zu vermachen. Die sympathische Art des fast 30 Jährigen Mannes namens Jack Baldwin hatte mir gefallen und seine zurückhaltende Freundin die Ahnung in der Dressur hatte, hatten mich doch überzeugt. Das Ausschlaggebende Argument jedoch war, dass sie ihn bei uns im Stall stehen lassen wollten, da sie nur 10 Min von der Arbeit zum Stall brauchten. Das hieß, dass Norisk trotzdem hier bleiben würde. Er durfte in seiner Box stehen bleiben und weiterhin mit dem Haflinger Golden Samurai auf einem Paddock stehen über die Wintermonate.

      Ich machte gerade die Verkaufspapiere fertig für Norisk, da klopfte es leise an der Tür, die einen Spalt geöffnet war. “Herein”, bot ich der Person an, die gleich darauf auch schon in der Tür stand. Ich schaute kurz hoch und starrte in die hellblauen Augen von Jack. Seine Freundin war nicht dabei. “Hey, ich bin da wegen dem Vertrag”, sagte er mit einer dunklen Stimme. “Ich mach sie grad fertig, du kamst rechtzeitig”, lächelte ich ihn an. Als wäre das Starren gerade nicht passiert. Er lächelte und setzte sich mir gegenüber. In meinem Büro herrschte Ordnung, nur nicht auf meinem Schreibtisch. Während der Drucker seinen Job erledigte, versuchte ich etwas Platz für beide Parteien zu schaffen und räumte einige Dokumente, bestehend aus Boxenverträgen, Lieferscheinen und Kaufverträgen zur Seite. Die würde ich später einheften in die dazugehörigen Ordner. “Wo ist deine Partnerin?”, fragte ich forsch und hatte die beiden bisher nur zusammen gesehen. “Die kümmert sich zuhause um den Haushalt, sie wollte nicht mitkommen”, zuckte er mit den Schultern. Gott war ich froh, dass Nathan und ich eine Haushaltshilfe hatten, denn wirklich viel Zeit blieb uns nur abends, nachdem wir die Pferde geritten hatten und alles im Stall erledigt hatten. “Achso.” “Ich würde mich dann gleich ein bisschen um Norisk kümmern, vielleicht eine Runde ausreiten”, informierte er mich und ich grinste. “Er gehört ja jetzt euch, die Sattelkammer steht euch frei!”, lächelte ich. “Ich kann dir aber auch das Gelände zeigen, wenn du möchtest.” War das etwa ein Flirt? “Gerne”, die Antwort fiel knapp aus, denn der Drucker spuckte die Verträge aus und ich unterschrieb rasch. “So, dann wären wir hier fertig, ich geb dir grade noch den Equidenpass dabei und dann müsstest du alles haben.” Jack nickte selbstbewusst und nahm sich die Sachen. “Ich bring die grad ans Auto, treffen wir uns dann in einer halben Stunde an den Paddocks?” Ich nickte und stand dann auf um mich gleich in Richtung der Stallungen zu machen. Gott sei Dank war Darlington nicht rossig, sonst müsste ich mir ein Pferd von Nathan ausleihen und das fand mein Bruder gar nicht toll. “Ich geh eine Runde mit Jack ausreiten”, sagte ich zu meinem Bruder, der gerade mit dem Schimmelhengst Dorincourt in die Stallgasse kam um ihn abzusatteln. “Okey”, sagte er kurz angebunden. Irgendwas verriet mir, dass er mit den Gedanken ganz woanders war. “Erde an Nathan, was ist los?” “Nichts, es lief nur nicht gut mit Kurt”, sagte er und schüttelte den Kopf, als wolle er die Gedanken beiseite schlagen wollen. “Warte, wer ist Jack?” “Der neue Besitzer von Norisk”,sagte ich und sah ihn über den Rücken von meiner Stute an. “Aha”, gab er kurz von sich und ließ den Schimmel in seine Box laufen. “Dafür, dass dein Hengst sie nicht mehr alle hat, ist der wenigstens Hübsch und erfolgreich”, grinste ich. “Ja, der Schmale Grad zwischen Genie und Wahnsinn”, seufzte er auf.

      Ich ging in die Sattelkammer und nahm mir was ich brauchte um Line, wie ich sie gerne nannte, zu satteln. Ich blickte auf die Uhr und merkte ich musste mich beeilen. Ich stieg noch in der Sattelkammer auf und trieb sie aus dem Stallgebäude. Auf dem Weg zu den Paddocks kam mir auch schon Jack auf Norisk entgegen. “Die ist aber hübsch”, sagte er und musterte Darlington scharf. Norisk war nicht viel kleiner als Line, deckte den ca. 190 cm großen Mann gut ab. Line schien sich für den Noriker kaum bis gar nicht zu interessieren, im Gegensatz zu mir. Denn ich fand den dunkelblonden Reiter ziemlich attraktiv, doch ich wusste auch, dass er vergeben war. Jack hatte einen schwarzen Hoodie an, denn trotz des schönen Wetters und der Sonne, die auf uns herunter schien, zog öfter eine milde Brise durch das Land und ich wünschte mir, ich hätte mir eine Jacke mitgenommen, statt dem T-Shirt, welches ich trug. Ich sah die Gänsehaut auf meinen Armen und verfluchte mich dafür. “Ganz schön kühl hier”, sagte er, als er meine Gänsehaut auf den Armen sah. “Ja, es geht”, versuchte ich das Frösteln zu verstecken. Er schmunzelte nur. “Ihr habt es schön hier.” “Danke, das find ich auch. Das Waldstück ist auch unser Privatbesitz, sodass hier keine Fußgänger oder Fahrradfahrer her kommen.” Die meiste Zeit waren wir still und genossen einfach die Natur, die uns umgab. Die Vögel zwitscherten und man merkte, dass es langsam Frühling wurde. Wäre da nicht plötzlich sein klingelndes Handy gewesen. Er rollte mit den Augen als er nachschaute, wer ihn da gerade anrief. “Nur Tanja”, sagte er und nahm nicht ab. “Warum gehst du nicht dran?”, fragte ich verwirrt. Sie war schließlich seine Freundin. “Weil ich beschäftigt bin” Ein Lächeln umspielte seine Lippen und seine fast weißen Zähne kamen zum Vorschein. “Aber wir haben uns doch nicht mal unterhalten, du hättest ruhig dran gehen können.” “Ich genieße aber die Ruhe.” Ich nickte nur und lobte Darlington für ihr brav sein. “Und wie kamt ihr dazu, dass ihr ein Pferd kaufen wolltet?”, fragte ich neugierig. “Ja, also eigentlich wollte ich ein Pferd kaufen und sie wollte sich eine Reitbeteiligung suchen. Da sie im Umkreis aber keine gefunden hatte für ihre Verhältnisse, bot ich ihr an, das Pferd, dass ich kaufen sollte mit zu reiten. Sie hätte viel lieber eins eurer Sportpferde, aber ich fand Norisk toll und fürs Fahren und Reiten in meinem Niveau reicht er vollkommen aus.” Ich musste lächeln, sah ihn dann aber fragend an. “Wir waren doch auf der Suche nach einer Reitbeteiligung für unsere Gracy und für Lavendeltanz.” Er sah mich verwundert an. “Echt? Warum hat sie sich nicht gemeldet?”, fragte sich Jack laut und ich zuckte mit den Schultern. “Keine Ahnung.” Von hier oben, sah ich ein kleines Tattoo an der Seite seines Halses. Ein bisschen neugierig machte er mich schon damit, ob er noch mehrere am Körper trug, doch ich wollte ihm nicht unbedingt auf die Pelle rücken. Der Rückweg bahnte sich langsam an und wir quatschten noch ein wenig über unsere Anfänge mit Pferden. Als wir auf dem Hof angekommen waren, sah ich wie Nate mit Coleur’s Candycane aus der Halle kam. “Ich muss gleich noch Diet Mountain Dew reiten, wenn du magst kannst du dir im Stübchen einen Kaffee machen und zuschauen.” “Ich glaub ich muss wieder los, Tanja hat mir geschrieben, aber ich denke wir sehen uns die Tage!” Und so trennten sich zumindest für heute unsere Wege.
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  • Album:
    Roanoak Stables
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    Sosox3
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    15 Sep. 2019
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  • Norisk

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    Abstammung

    Von
    Unbekannt
    Von Unbekannt Aus der Unbekannt

    Aus der Unbekannt
    Von Unbekannt Aus der Unbekannt

    Exterieur

    Noriker
    ***.**.2009 | Hengst|159cm

    Dark Bay| Dunkelbrauner
    Ee Atat

    Interieur

    Ihn bringt so schnell nichts aus der Ruhe, eine Lebensversicherung im Gelände und auch von Anfängern kann er geritten werden. Auch mit Kindern ist er so umgänglich und geduldig wie kein anderes Pferd.Norisk kommt aus der Schaunitz-Linie, die bekannt für ihr Temperament und ihr Gangvermögen sind. Trotz seines Temperaments ist er sehr umgänglich und brav unterm Sattel. Hier ist der Hengst vielseitig einsetzbar. Er wird klassisch in der Dressur geritten aber auch im Western ausgebildet. Im Fahrsport macht er eine gute Figur, Ein-oder Zweispänner kein Problem.


    Besitzer: Jack Baldwin (29)
    Züchter: unbekannt
    VKR/Ersteller: Nuray
    Kaufpreis: 300 Joellen

    Karriere


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    Platzierungen 7/2/0
    Trainingsstatus aktiv
    Registriert in -

    Dressur E A L M
    Springen E A L M
    Gangreiten E A L
    Distanz E A


    Klasse E

    362. Westernturnier, 1. Platz
    347. Fahrturnier, 1. Platz
    415. Fahrturnier, 1. Platz
    443. Fahrturnier, 1. Platz
    579. Dressurturnier, 1. Platz
    600. Dressurturnier, 1. Platz
    601. Dressurturnier, 1. Platz
    472. Fahrturnier, 2. Platz
    36. Synchronfahren, 1. Platz


    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband
    -
    Zuchtinformation


    Zuchtverfügbarkeit [​IMG] Geschlossen [​IMG]
    Zuchtbedingungen:
    Nur offen für Islandhengste
    Hengste müssen mind. im L Gangreiten platziert erreicht haben
    Name des Fohlens muss bei Stutfohlen den Anfangsbuchstaben der Mutter erhalten
    Decktaxe: -

    Nachkommen:
    1.
    2.
    3.
    4.
    5.

    Bilder

    PNG | Puzzel Offizieller Hintergrund