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medy

Noomie I Shetlandpony I ♀

[center][color=#ffccff][size=4][font='trebuchet ms'][b]Abstammung[/b][/font][/size][/color][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]v. [/b][/size][/font][font=georgia][size=3][url="http://www.joelle.de/gallery/image/129344-shetland-pony-pfannkuchen-gek%C3%B6rt/"]Pfannkuchen[/url][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]a.d. [/b][/size][/font][font=georgia][size=3][url="http://www.joelle.de/gallery/image/129294-shetland-pony-pflaumenkuchen-gekr%C3%B6nt/"]Pflaumenkuchen[/url][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]________________________________________________[/size][/font][/center] [center][color=#ffccff][size=4][font='trebuchet ms'][b]Exterieur[/b][/font][/size][/color][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Rasse [/b]Shetlandpony[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Geschlecht [/b]Stute[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Alter [/b]3[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Stockmaß [/b]0.80 m[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Deckhaar [/b]Brauner, Bend or Spots[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Langhaar [/b]Schwarz[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Abzeichen[/b][size=2] h.l./r. Weisse Stiefel, v.l. weisse Krone[/size][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]Eine kleine Stute, bei der die Farbe leider in der Rasse nicht erlaubt ist, sodass die Bewertung der rassetypigkeit hier eher im Mittelfeld ist. Ansonsten eine Typvolle und korrekt gebaute Stute, die wir aufgrund ihres netten Charakters vor allem in einer Zukunft als Kinderpony sehen.[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]__________[/size][/font][font='trebuchet ms'][size=3]______________________________________[/size][/font][/center] [center][color=#ffccff][size=4][font='trebuchet ms'][b]Charakter &. Beschreibung[/b][/font][/size][/color][/center] [center][i][size=3]Kinderfreundlich, geduldig, lieb[/size][/i][/center] [center][size=3][font='trebuchet ms']Noomie ist unser kleines Maskottchen . Aufgrund Ihrer Größe wird Sie einigen Kindern viel Freude bereiten auf Spaziergängen oder Führturnieren. [/font][/size][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]________________________________________________[/size][/font][/center] [center][color=#ffccff][size=4][font='trebuchet ms'][b]Zuchtinfos[/b][/font][/size][/color][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Gekrönt/Gekört[/b] Ja [x] Nein [][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Nachkommen[/b][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]-[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Besitzer [/b]medy[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]VKR [/b]Ravenna[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Verkäuflich [/b]Ja [] Nein [x][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]________________________________________________[/size][/font][/center] [center][color=#ffccff][size=4][font='trebuchet ms'][b]Erfolge &. Qualifikationen[/b][/font][/size][/color][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Western [/b][][b] Englisch [/b][x][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Dressur [/b]E[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Springen [/b]E[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Military [/b]E [/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Distanz [/b]E [/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Rennen [/b]E [/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Fahren [/b]E[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]________________________________________________[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Schleifen[/b][/size][/font][/center] [center][font=georgia][size=3][img]http://joelle.de/uploads/1235734961/gallery_5_4523_2895.png[/img][/size][/font][/center] [center][font=georgia][size=3]FS 214[/size][/font][/center] [center][font=georgia][BFS 222] Braune, Füchse & Falben[/font][/center] [center][img]http://www.abload.de/img/1r5j9g.png[/img][/center] [center][color=#a9a9a9][size=2][font=georgia]Durch zwei FS-Schleifen ist Noomie somit gekrönt:[/font][/size][/color][/center] [center][img]http://joelle.de/uploads/1235734961/gallery_5_4517_1575.png[/img][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]________________________________________________[/size][/font][/center] [center][size=4][font='trebuchet ms'][b][url="http://abload.de/img/noomieqnfgb.png"][color=#ffccff]PNG[/color][/url][/b][/font][/size][b] / [url="http://abload.de/img/shetlandponyspjxlvf0rcke0j.png"][color=#ffccff]Puzzel PNG[/color][/url][/b][/center]

Noomie I Shetlandpony I ♀
medy, 16 Mai 2014
    • medy
      Alte Berichte

      Umzug nach Schottland | © Ravenna | 4804 Zeichen


      Nachdem ich eine Woche auf gepackten Koffern gehockt , mich von allen hier auf Heartland verabschiedet - Jack, dessen Kochkünste ich vermissen würde, Ty der mir in meinem Wissen um Pferde Haltung und Pflege sosehr geholfen hatte und vor allem auch von Amy. An jenem Abend waren sehr viele Tränen gefallen - doch alles in allem hatten sie mir viel Glück gewünscht.
      Nun hockte ich auf diesem Frachtschiff fest - ich hätte mich entscheiden können mit all meinen Pferden zu fliegen, doch wollte ich keinem von ihnen dies antun. Also hatte ich mich nach Schiffreisen nach Schottland erkundigt - durch Zufall hielt einer der Frachter genau im Hafen von Port Appin um dort Medikamente und Lebensmittel abzuliefern. Von dort würden wir per Auto nach Eriska fahren und von dem kleinen Ort aus war es nicht mehr lang bis zu dem Hof den Cayden von seinen Großerltern geerbt hatte. Eine entfernte Cousine – wohnte dort bereits. Nach vielem Mailkontakt hatten wir beide beschlossen gemeinsam auf Caed Crevan eine Zucht für Highlandponys und Connemaras aufzubauen. Genauso wie auch ich hatte sie einige Pferde anderer Rassen, die auf dem Gut jedoch auch ein wunderschönes zu Hause finden würden. Einige meiner Schätze befanden sich nun also bei mir an Bord - darunter Thowra - ein Isländermix aus Vinis Zucht, meine recht neue Stute Willow Maiden, Stormy – denn er vertraute mir von allen am meisten und der frisch kastrierte Araber Golden River. Die anderen waren bereits vor gut einem halben Monat mit Cayden nach Eriska aufgebrochen. Dort in der Nähe gab es einen See – oder vielmehr ein zu großer Teich namens Logan Dubh, dieser befand sich direkt auf dem Gutsgelände und ich hatte schon ein erstes Foto von Cayden erhalten auf dem Moon zu sehen war wie er Knietief im Wasser stand. Da hatte ich erst gemerkt wie sehr ich meine Lieblinge vermisste. Cayden und ich hatten in unserer alten Heimat alle Zelte abgebrochen um einer noch recht ungewissen Zukunft entgegen zu blicken – Cayden hatte Call an ein junges Mädchen verkauft, die mit dem jungen Friesen sicher viel Spaß haben würde. Minou hatte sich gemeinsam mit Gwen auf den Weg nach Kanada begeben, doch hatte ich ein Foto von deren Imbolc-Feier erhalten. Wie es der Zufall so wollte fand dieses keltische Fest genau an meinem Geburtstag statt, dies war mein letzter Tag auf Heartland gewesen…
      Einige Stunden später, zog ich meine Sachen an, torkelte ein wenig über das Deck und hinunter in den Frachtraum um nach den letzten Pferden zu gucken – Thowra hatte leichte Beruhigungstropfen in ihr Futter bekommen, damit die Reise nicht allzu anstrengend für sie wurde. River hatte die Tropfen aufgrund seines Temperamentes erhalten, obwohl er durch die Kastration schon ruhiger geworden war. Eigentlich hatte ich nie vorgehabt zu Kastrieren, sollte er doch mal in eine Zucht gestellt werden, doch eine Hodenentzündung hatte diesen Wünschen einen Riegel vorgestellt – nun gut, dennoch würde ich ihn nicht einfach aufgeben. Von Anfang an stand fest – River kommt mit!
      Auf dem Hof selbst gab es ein kleines Shetlandfohlen, welches dem Großvater gehört hatte. Zusammen mit der anderen Jungstute Striga würden dies Thowras neue Gefährten werden – mal davon abgesehen, das Cayden berichtet hatte Kürbis sei wieder tragend! Also konnten wir uns auf einen tollen Nachwuchs dieses Jahr freuen.
      Nach drei Tagen auf dem Wasser wieder Boden unter den Füßen zu haben war mehr als nur herrlich! Ich musste mich schon zusammen nehmen um nicht auf die Knie zu fallen und den Boden zu küssen. Stattdessen rannte ich Cayden entgegen und küsste ihn mehr als nur einmal auf die Lippen. Während die Männer die einzelnen Boxen aus dem Frachter luden, stellte er mir „Vämp“ vor, wie ihr Spitzname war. Nachdem alle Boxen aus dem Frachter waren, holten wir die erschöpften Pferde heraus, stellten sie in die Hänger auf das ihre Reise bald ein Ende haben würde. Die zweistündige Fahrt über hatte ich mir vorgenommen, alles zu erzählen und erzählt zu bekommen, doch wegen des mangelnden Schlafes razte ich bei dem stetigen Brummen des Motors sofort ein. Erst als wir auf den Parkplatz kamen – zu dieser Zeit war es gerade 3 Uhr morgens, wurde ich kurz wach. Am Rande nahm ich wahr wie die restlichen Pferde in die Boxen gebracht wurden.

      Als ich das nächste Mal wach wurde – in einem Bett – schreckte ich auf, ich benötigte meine Zeit ehe ich wusste wo genau ich war….Eriska…Schottland. Ich schwang die Beine aus dem Bett – die Seite neben mir war leer, dann musste Cayden bereits draußen sein. Als ich ein Blick aus dem Fenster erhaschte hielt ich einen Moment die Luft an – es schien als gehöre ich hierher. „Welcome to Scotland“ murmelte ich vor mir her. Mein Blick war auf die Ovalbahn gerichtet, zwischen der kleinen Baumgruppe hindurch sah ich wie gerade Varulv trainiert wurde.

      Trainingseinheit des HL Ausbildungszentrums
      Der Wagen hielt mit einem leichten Ruck auf dem staubigen Weg von Frau Kyrens Hof. Bewaffnet mit einer Box kleinerer Naschereien und einer Flasche Wasser, machte ich mich auf den Weg zur Weide. Am Gatter erwartete mich eine Frau, die auf eine Gruppe spielender Fohlen schaute. „Frau Kyren? Guten Tag, ich kümmere mich heute um Noomie, My Hope Nymeria, Thowra und Aesi.“ Frau Kyren lächelte mich an. „Natürlich. Bitte fangen Sie doch an.“, sie zeigte auf eine Auswahl an Halftern, jeweils beschriftet mit den jeweiligen Namen der Pferde. Zunächst begann ich mit Noomie.
      Nachdem Frau Kyren mir zeigte, wo das Fohlen war, schwang ich mich auf die Weide und lief auf die Braune zu. Sie spielte gerade mit einem anderen Fohlen, wieherte und bemerkte mich dann. Stocksteif verharrte sie auf einem Stück Gras, schnaubte und beäugte mich leicht argwöhnisch. „Hey Kleine. Willst du mitkommen?“, fragte ich, und bückte mich ein Stückchen. Nach wenigen Sekunden lief sie auf mich zu, wieherte und ließ sich ruhig das Halfter anlegen. Sie zuckte, als ich den Karabiner einhakte, doch folgte sie mir, als ich das Gatter ins Visier nahm. „Ich werde Ihnen beim Training zuschauen, das ist doch kein Problem, oder?“, fragte Frau Kyren, als sie hinter mir das Gatter schloss und anschließend auf den Putzplatz folgte. „Ihr Fohlen scheint schon gut mit Fremden und Halftern zurecht zu kommen. Mit anderen Pferden scheint sie kein Problem zu haben?“ „Mit meinen anderen hat sie keine Probleme, nein.“ Ich streichelte dem Fohlen den Kopf, und band sie an einen Pfosten fest. Neben dem Pfosten stand bereits ein Putzkasten. „Zunächst werde ich das Fohlen putzen, es an die Utensilien gewöhnen.“, erklärte ich, als ich den Hufkratzer nahm und an Noomie heran trat. Mit der rechten Hand strich ich über ihren rechten Vorderlauf, erfasste dabei ihre Fessel und sagte leise: „Na, komm, Kleine. Gib Huf.“ Noomie wieherte und zuckte unruhig mit ihrem Huf. Beim dritten Versuch hob sie ihn sanft an. Ihr Huf war leicht verdreckt, Gras und Erdklumpen waren anschließend vorsichtig entfernt worden. Nun ließ ich ihren Huf los. Lobend streichelte ich ihren Hals. „Super, Kleine. Gut gemacht.“, sagte ich. Einen Blick über die Schulter werfend, sah ich Frau Kyren mir bei der Arbeit zusehen. Wenige Minuten später waren die Hufe gesäubert, Noomie hatte sich noch ein wenig gesträubt, doch hatte sie beim letzten Huf ohne Widerstreben meiner Aufforderung gefolgt. Dann nahm ich die Kardätsche (ihr Fell war nicht allzu sehr verschmutzt und diese Bürste war nicht zu hart) und säuberte ihr Fell. Die junge Stute beobachtete mich neugierig, wandte sich dann um die eigene Achse und wieherte. Frau Kyren lachte leise auf. „Noomie scheint Spaß zu haben.“, sie grinste. Mit einem bestimmten Griff sorgte ich dafür, dass Noomie stehen blieb. Mit einem letzten Bürstenstrich warf ich die Bürste in die Putzkiste und ergriff den Kamm. Dabei hatte die Kleine Probleme; trotz meiner Bemühungen, vorsichtig ihre Mähne und Schweif zu kämmen, zuckte sie unruhig hin und her und warf den Kopf herum. „Noomie, ganz ruhig! Ich tue dir nichts.“, sagte ich und hielt inne. Beruhigend fuhr ich mit meiner Hand durch ihr seidiges Fell. Das schien sie zu beruhigen. Einen zweiten Versuch startend, kämmte ich lose Haare aus ihrer Mähne und ihrem Schweif. Zur Belohnung erhielt sie eine Möhre. Nachdem die Putzkiste weggeräumt war, wiederholte ich die Prozedur des Hufehebens. Diesmal klappte es.
      Dann löste ich den Strick, und ging eine Runde mit dem Fohlen. Ihr schienen Hummeln im Hinterteil zu schwirren. „Das Fohlen ist bestimmt der Renner unter den Pferden. Das Beste wäre es, einige Showübungen und Longierübungen zu machen. Das kann man super mit Führen kombinieren.“ Der kleinen Shetty etwas Lauffreiheit bietend, schnalzte ich mit der Zunge, damit sie neben mir her traben konnte. Dabei warf sie ihren Hintern in die Luft. Um dies zu vermeiden, sorgte ich dafür, dass sie näher an mir laufen würde, um das Buckeln zu lassen. Doch das schien nicht zu klappen. Erst nach zwei Runden war sie gelassener und trabte neben meinem Schulschritt her, ihre Beine waren so klein, dass sie locker mit meinem strammen Schritt Schritt halten konnte. Frau Kyren sagte kurz Bescheid, dass sie sich um ein anderes Pony kümmern musste, mich mit der ‚Patientin‘ alleine lassend. „So, machen wir deine Besitzerin stolz?“, flüsterte ich in ihr Ohr und kraulte ihre Nüstern. Wiehernd sah mich Noomie an. Ihr braunes Fell glänzte schön. Im flotten Trab hielten wir nun auf den Zwischengang, der sich zwischen Hauptgebäude und Stall befand, zu und sahen dann einen Hänger. Das würde interessant werden…
      Eine Viertelstunde später war sie nun einigermaßen gewöhnt an die Enge des Hängers, doch das Klappern der Rampe ließ sie immer noch zur Seite springen. Doch das war normal, bei vielen Pferden war dieses Verhalten nicht ungewöhnlich. Doch zumindest ließ sie sich anbinden, für einige Minuten alleine lassen und anschließend wieder aus dem Hänger führen lassen. Dazu konnte jetzt auch nach einer Trabphase ruhig neben mir stehen bleiben und ihren kleinen hübschen Kopf beugen. Auch mit den ansässigen Hofkatzen war sie gut Freund. Als nun Frau Kyren wieder auftauchte, war sie stolz auf ihren Schützling. Zum Schluss gab es eine Möhre und einen klein geschnittenen Apfel, die sie sofort vernichtete. Nachdem Frau Kyren mit der Shettystute verschwunden war, kam sie nun mit Thowra. Thowra, eine hübsche kleine Isländer-Mix-Stute mit einzigartiger Fellzeichnung, schien ein aufgewecktes und munteres Fohlen zu sein. Sie trabte locker neben ihrer Besitzerin her, schnaubte und sah mich anschließend genau an. „Das hier ist unser kleiner Sonnenschein. Sie ist eigentlich an vieles gewöhnt. Was mir Sorgen macht ist Folgendes: Sie stänkert ein wenig, wenn es ums Hufeheben geht oder wenn sie ruhig neben einer Fremden laufen soll. Keine Ahnung, weshalb.“, erklärte Frau Kyren, während sie das Isländerfohlen anband. Um zur Routine zurückzukommen, stellte ich mich vor die Kleine, und streichelte sie. Wache Augen studierten mein Verhalten, und als sie wieherte, ging ich beruhigt zum Putzen über. Sie war eindeutig dreckiger als Noomie, was zur Folge hatte, dass die Scheckige deutlich länger geputzt werden musste, nun kam der etwas schwierigere Part: das Hufe kratzen. Mit einem Hufkratzer in der rechten Hand, machte ich mich auf zu Thowras Vorderhufen. Es stimmte, sie war unruhig. Ihren Huf schien sie nach langem Zureden nur widerwillig zu heben, doch dann setzte sie ihn abrupt wieder auf den Boden. Ich hockte mich hin, und spürte, dass etwas am Fell ihres Fesselgelenkes hing. Vorsichtig schob ich die Strähnen zur Seite, bis eine dornige Klette zu Tage kam. „Frau Kyren? Ihr Fohlen hat eine Kleinigkeit im Fell, deswegen gibt sie ihren Huf nicht!“, mit spitzen Fingern zupfte ich die Klette aus dem Fell. Dies führte zu einem leisen Protest des Fohlens, doch danach (und nach einer kleinen Möhre) ließ sie ihre Hufe problemlos auskratzen.
      Als Thowra fertig geputzt war, nahm ich sie am Strick und führte sie mehrere Runden über den Platz. Dabei warf sie immer scheue Blicke zu mir und versuchte, aus der Reihe zu tanzen. „Macht sie das immer?“, fragte ich. „Ja.“, erwiderte Frau Kyren. Nun trat ich näher an das Fohlen heran, zog es praktisch in meine linke Seite hinein, und sorgte für einen festen Griff um den rauen Strick. Diesen Vorgang wiederholte ich solange, bis sich die etwas störrische junge Stute einfach die Aktion über sich ergehen ließ. In einen langsamen Trott verfallend, sorgte ich für etwas Bewegung. Schnalzend brachte ich uns in einen leichten Lauf – sie trabte, ich joggte – und achtete dabei darauf, ihr genug Beinfreiheit zu geben. Dann lobte ich sie, streichelte ihr helles seidiges Fell und lief mit ihr zum Hänger. Dort taten sich auch keine Probleme auf, ihr schien das metallische Klonk zu gefallen, weswegen sie stetig kleine Schritte tat, um das Geräusch immer zu hören. Leider musste ich sie etwas scheuchen, damit sie dann in den Hänger stieg und anschließend wieder heraustrat. Das war relativ einfach. Zum Abschluss lobte ich das Fohlen. Nun kam Frau Kyren mit den letzten beiden Fohlen. Nymeria, eine scheue kleine Shettystute, und einem weiteren jungen Isländer, Aesi. „Nymeria ist schüchtern. Aesi ist nicht die Beste Wahl für ein Fohlen wie sie, aber es geht nicht anders. Beide brauchen Training an der Longe und haben Probleme mit Gattern.“
      Beide Fohlen waren bereits geputzt und ich sollte mit Aesi beginnen. Die noch junge Stute war neugierig und schnupperte ständig in meiner Jackentasche herum. Frau Kyren und ich gingen mit den Fohlen zur Weide. Nun öffnete ich das Gatter, darauf bedacht, keine Geräusche zu machen und kein Pferd von der Weide zu lassen. Zunächst ging ich mit Nymeria am Tor vorbei. Anschließend ging ich mit dem Fohlen auf die Weide, wieder runter und immer weiter. Nach Runde sieben schien sie etwas mehr Vertrauen gefunden zu haben, und lief etwas fröhlicher neben mir her. Nach einer Streicheleinheit und einer Möhre wiederholte ich diese Prozedur mit dem Isländerfohlen. Bei ihr funktionierte es nicht ganz. Sie beschnupperte das Gatter misstrauisch, zog den Kopf ein und wieherte. Mit einem Zuckerstück in der verschlossenen Hand führte ich das Fohlen immer wieder am Gatter vorbei, auf die Wiese, einige Schritte machend bevor wir die Weide wieder verließen. „Nehmen Sie immer etwas zum Naschen mit, ja? Hilft manchmal richtig gut.“, sagte ich zu Frau Kyren.
      Eine Viertelstunde später waren die beiden Jungspunde fertig. Zu guter Letzt hatte ich sie noch etwas an der Longe laufen lassen, und sie dann auf die Weide entlassen.

      Abenteuer Highlands | © Ravenna | 8522 Zeichen


      Der Morgen begann mit Nebel über den Highlands, wie ich diesen Ausblick aus dem Fenster genoss! Mit einem schnellen Frühstück befanden wir uns nur eine Dreiviertelstunde später auch schon vor unserer extra abgesteckten Weide. Einen Teil der Jungpferdekoppel hatten wir abgezweigt um darauf unsere vier Turteltauben zu platzieren, in einem Teil befanden sich mein Moon und Kürbis auf der anderen Seite Finlay und die Stute dessen Name ich immer wieder vergaß. Natürlich waren die Fohlen mehr als interessiert an dem Geschehen auf ihrer Weide, waren dieser Tage jedoch eher unten am Strand anzutreffen, denn oben auf den Wiesen. Nymeria und Noomie passten zu unserem bedauern unter dem abgesteckten Zaun hindurch, zwar gab es keine Probleme mit den beiden jedoch sollten sich Cayden und Aiden – Kathis Stallpfleger- darum kümmern damit dies nicht mehr geschah. Später am Nachmittag wollte sich eine Freundin auf dem Hof „blicken lassen“ um sich mit der Stute Scylla bekannt zu machen, sie wollte diese eventuell als Reitbeteiligung haben. Zusammen mit Kathi , zwei weiteren Pflegern machten wir uns auf den morgendlichen Rundgang über die Koppeln, durch den Stall und allgemein über den Hof um zu schauen ob überall alles in Ordnung war. Vor etwas mehr als einer Woche war eine Trainerin auf dem Hof gewesen um sich die Fohlen ein wenig vorzunehmen, da der Frühling immer näher rückte waren sie mit der Weide genug ausgelastet. Thowra und Aesi hatten mit ihren knapp zwei Jahren noch Zeit, doch die beiden Shettystuten hatte ich vor demnächst ein wenig intensiver zu arbeiten. Zwar waren auch die beiden erst zwei Jahre alt, sollten jedoch schon etwas mit dem „Einfahren“ konfrontiert werden. Dies bedeutete erstmal die Bodenarbeit im Round Pen, Spaziergänge um sie an die Umgebung zu gewöhnen sowie erste Erfahrungen mit dem Geschirr. Doch zunächst durften sie ihren Sommer auf der weitläufigen Weide genießen, erst im Herbst würde ich diesem Plan folgen.
      Auf dem Rundgang folgten uns Gamhain und Corvus quer über den Hof, der kleine Parson Russel hatte sich schnell mit der Bearded Collie Dame angefreundet, gemeinsam schliefen sie nun in einer der Boxen – vorsichtshalber hatte ich Corvus per Chip „kastrieren“ lassen um keine Welpenüberraschung zu erhalten. Zusammen mit dem Rundgang brachte ich gleich Varulv und Cayden Willow Maiden mit hoch an den Putzplatz. Mit etwas Abstand zueinander banden wir die beiden an, um anschließend ihr Sattelzeug zu holen. Die beiden wollten wir ein wenig auf dem Platz bewegen. Während unseres Gesprächs kam auch Kathi dazu, erzählte das einige ihrer Pferde nun ebenfalls verkauft werden würden, da sie sich ganz auf die Zucht konzentrieren wollte, wenig später stand sie mit ihrer Stute Green Tea ebenfalls neben uns am Anbindeplatz. Einer der Pfleger beschäftigte sich bereits mit dem Isländerhengst Uprising der nun bald eingeritten werden sollte. Die einfachen Dinge des Longierens hatte der nette Hengst bereits begriffen, eine Trense trug er ebenfalls schon. Um ihn nicht zu überfordern wollten wir mit dem Sattel und dem Reitergewicht noch ein wenig warten, doch im Grunde machte sich Uprising besonders gut. Desweiteren gefiel es mir zu sehen wie er und mein Dülmenerhengst Sturmwind einander zu gefallen schienen. Vielleicht lag dies daran, dass beide Hengste erst neu auf dem Hof waren. Nachdem die Pferde alle gesattelt waren machten wir uns zu dritt auf den Weg zum Platz, dort begannen wir zunächst recht unabhängig voneinander unsere Pferde warm zu reiten. Später als wir gemeinsam ritten hatten wir viel zu lachen, korrigierten einander und sprachen über all die möglichen Dinge die noch vor uns lagen oder getan werden mussten. Aiden war noch nicht ganz mit dem Ausmisten der Ställe fertig weswegen sie den Zaun noch nicht erledigt hatten, dafür hatten sie aber Nymeria und Noomie von der Jungpferdeweide geholt. Als Cayden sich nicht sicher war ob er das Tor geschlossen hatte zur Futterkammer gab er Willow einen ordentlichen Stupser in den Bauch, verließ im Galopp den Platz und ich schaute ihm Kopfschüttelt mit einem Lächeln auf dem Gesicht nach. Auch Kathi musste ein wenig lachen, fragte bald darauf ob wir nicht ein paar Cavaletties mit aufbauen wollten. So stieg ich von Varulvs Rücken, stellte die ersten beiden an den Rand und eines etwa in die Mitte des Platzes. Etwa zur selben Zeit kehrte auch Cayden zurück – er hatte das Tor zwar nicht verschlossen, jedoch hatte Aiden daran gedacht und so waren die vorwitzigen Shettys nicht in die Futterkammer gelangt. Somit gesellte sich auch Cayden zu den Sprüngen hinzu. Bald darauf musste ich jedoch schon wieder hinunter vom Pferd, da mein Besuch nun bald auftauchen würde. Während ich nun Varulv also absattelte, ihm einen Eimer hinstellte und derweil bereits Scylla von der Koppel zu holen – dauerte bei der Größe der Wiesen auch „nur“ eine Viertelstunde, der Rückweg konnte zumindest auf dem nackten Rücken der Stute zurück gelegt werden. Dann brachte ich fix den Rapphengst Varulv noch auf die Wiese, dort wurde er bereits von meinem Wish Sehnsüchtig erwartet. Wish hatte heute eine Pause, denn er hatte erst vor zwei Tagen einen langen Ausritt zusammen mit Cayden und mir unternommen. Cayden war dabei meinen neuen alten Hengst Cap geritten, damals hatte ich ihn bereits einmal in meinem Besitz, seit nunmehr vier Tagen stand er wieder bei mir. Cap hatte sich schön in die Hengstgruppe integrieren lassen und zeigte ein vorbildliches Verhalten, sodass auch er heute eine Pause einlegen durfte. Ich wollte sie, falls es die Zeit denn dann noch erlaubte später vielleicht noch ein wenig auf dem Platz laufen lassen, anderseits mangelte es ihnen auf den Wiesen nicht unbedingt an Bewegung, da das Heu oben verfüttert wurde, die Tränke sich jedoch weiter hinten in den Hügeln befand hatten die Hengste immer eine bestimmte Strecke zurück zu legen. Auf dem Rückweg erwartete mich bereits Julie, in der Eigeninitiative hatte sie bereits begonnen Scylla zu putzen. Mit einer Umarmung begrüßten wir uns einander, während ich ihr ein wenig von der jungen Stute erzählte, doch im Grunde sollte es mit Scylla keine weiteren Probleme geben. Erst am Vortag hatte ich mich der jungen Stute beschäftigt, denn bald wollte ich auch erste Springturniere mit Scylla gehen. Vom Longieren kannte die Schimmelstute bereits die Trabstangen, sodass die kleinen Hindernisse für sie keine weiteren Probleme dargestellt hatten. Wir unternahmen nur einen ersten Spaziergang, da sowohl Julie als auch ich nicht viel Zeit hatten. Im Grunde zeigte ich ihr nur wo alles war, hatte ihr gezeigt wie Scylla gern gekrault wurde und wir hatten besprochen was sie alles mit ihr vor hatte. Da ich Julie schon lange kannte, machte ich mir da weniger Sorgen, ihr vertraute ich Scylla nur zu gern an.
      Gegen Abend unternahmen wir dann noch alle einen schönen Ausritt, ich saß dabei auf dem Dülmenerhengst Sturmwind, Cayden hatte sich für Stormwind entschieden. Kathi gesellte sich auf dem Schimmelhengst mit der eigenwilligen Narbe dazu, Gwynnbleid war im Allgemeinen eine imposante Erscheinung. Um Finlay eine Pause zu gönnen von seinen Pflichten entschied Aiden sich für den etwas in die breite gegangenen Highlandhengst. So mit der ganzen „Familie“ in den Sonnenuntergang der Highlands zu reiten hatte etwas unheimlich entspannendes, auch kleine Galoppstrecken bauten wir ein, die Wettrennen die dabei entstanden waren immer mit dem selben Ergebnis – Gwynnbleidd gewann die Sache haushoch. Dahinter tauschten Stormy, Sturm und Finlay öfters die Plätze, nach mehr als drei Stunden – bereits im Dunkeln kamen wir zurück. Kathi und ich sagten den Jungs sie sollten die Pferde uns überlassen, mit wenigen Handgriffen war dieser Teil erledigt, jeder bis auf Finlay erhielt sein Futter. Danach brachten wir alle Hengste wieder auf ihre Wiesen, mit dreckigen Sachen huschten wir an den Jungs vorbei entledigten uns den Reitklamotten, wuschen uns ein wenig ehe wir aus der Küche alle Sachen für den Lagerfeuerabend hervor kramten. Neben ordentlich viel Gemüse, etwas Obst und dem Fleisch für die „Kerle“ hab es auch Marshmalows für uns alle. Aiden hatte aus dem Stall das Radio geholt, steckte den Musikstick hinein…bei den Klängen von Saltatio Mortis im Hintergrund ließen wir einen ereignisreichen Tag auspendeln. Dabei durfte gute Musik, Freunde und ein guter Met natürlich nicht fehlen! Im Flackern des Feuers war meine Zeit auf Heartland beinahe vergessen…hier lag nun mein neues Leben. Nach zwei Monaten hier fühlte ich mich endgültig angekommen.


      [​IMG] I © AliciaFarina I 8983 Zeichen
      Fohlen ABC II für Throwa, Noomie und Nymeria
      Heute war es soweit, ich würde nach Irland fliegen um mich um die Ausbildung von Throwa, Noomie und Nymeria, drei von Sarah' Kyren's Jungpferden kümmern. Sarah hatte mir versprochen zwischendurch etwas zu helfen, da sie aber mit dem Aufbau ihrer und vampyrins Zucht war hatte sie nicht genügend Zeit alle auszubilden. Sie begrüßte mich herzlich als ich ankam. Während sie mit zeigte wo ich in der nächsten Zeit wohnen würde erzählte sie mit das Throwa, Noomie und Nymeria bereits von einer anderen Trainerin die Grundlegenden Sachen bei gebracht wurden. Ich würde daher zuerst Spaziergänge machen, später mit dem Handpferd längere Strecken reiten und zwischendurch etwas Bodenarbeit mit Stangen auf dem Platz. Dann zeigte sie mir den Hof, er war sehr schön gelegen. Anschließend zeigte sie mir die drei Fohlen. Noomie und Nymeria standen nebeneinander auf der Fohlenwiese und grasten. Throwa tobte über die Wiese und versuchte die beiden Fohlen zu animieren mit zumachen aber die beiden Shettys fraßen weiter. Ich beobachtete die beiden noch eine Weile und ging dann zurück in das Haupthaus und richtete mich häuslich ein.​
      Der erste Tag
      Heute war es so weit ich würde meine erste Trainingseinheit mit den drei Stuten machen. Sarah und ich trieben die Jungpferde zusammen in den Laufstall damit ich nicht jedes Mal auf die Wiese laufen muss. Ich bedankte mich bei Sarah und fing an mit dem Training. Zuerst setzte ich mich in eine Ecke des Laufstalls und ließ die drei sich an mich gewöhnen, ich beobachtete sie und beschloss mit Throwa anzufangen. Die junge Islandstute schien das aufhalftern bereits zu kennen daher bereitete uns dies keine Probleme. Ich befestigte einen Strick an ihrem Halfter und führte sie aus dem Stall. Throwa versuchte mich umzurennen und machte ihrem Namen alle Ehre. Offensichtlich wurde sie lange nicht mehr gearbeitet. Ich rief sie zur Ordnung, Sie war nicht darauf gefasst und wich zurück. Beim nächsten Mal wurde ich energischer. Danach machte sie es nicht mehr. Ich band sie an und putzte sie über. Dann ging ich mit ihr auf den Reitplatz, dort übte ich das brave antreten und wieder anhalten auch das neben mir her traben übte ich. Nach und Nach wurde sie ruhiger und achtete mehr auf mich. Nach einer halben Stunde hörte ich auf und brachte sie zurück. Dann schnappte ich mir Noomie und Nymeria, Sarah hatte mir erzählt das die beiden Stuten sehr an einander kleben würden sodass ich sie zusammen trainieren sollte. Die beiden ließen sich ohne Probleme aufhalftern und aus dem Stall führen. Ich putzte sie und ging dann auf den Platz. Ich teilte mit ein Paar Hindernissen eine Ecke ab und stellte dort Nymeria rein sodass noch Sichtkontakt herrschte aber sie nicht direkt neben einander waren. Noomie fiel es schwer sich zu konzentrieren und wäre viel lieber zu ihrer Freundin Nymeria gelaufen aber ich ließ sie nicht und schon bald reagierte sie deutlich besser auf meine Hilfen. Nach einer halben Stunde tauschte ich die Ponys und Nymeria hatte größere Probleme auf mich zu achten. Ich blieb sehr konsequent und sie reagierte mit der Zeit immer besser. Nymeria achtete auf meine Körpersprache und ich musste kaum noch eingreifen. Als auch für sie eine halbe Stunde um war ließ ich die beiden zurück in den Stall. Am Nachmittag wollte ich erneut eine Einheit machen.​
      Es war nun so weit ich startete meine Zweite Einheit an diesem Tag. Zuerst sollten dieses Mal Noomie und Nymeria an der Reihe sein. Ich handhabte es wie am Morgen und fing mit Noomie an während Nymeria im Abgetrennten Teil des Platzes stand. Noomie konzentrierte sich deutlich schneller auf mich als am Vormittag und wir erreichten das langsame nebeneinander traben von ihr und mir und auf Finger-Zeig Stehen bleiben. Nachdem dies alles klappte tauschte ich und Nymeria war an der Reihe mit übte ich ebenfalls alles was ich auch mit Noomie geübt hatte. Nach einer Stunde mit den Beiden waren sie fertig ich entließ sie auf einen Paddock und dort durften sie spielen. Dann war Throwa an der Reihe. Ich holte sie mir und dieses Mal ging sie gesitteter aus dem Stall, wieder putzte ich sie und fing dann an mit ihr auf dem Platz zu arbeiten. Zu erst ließ ich sie laufen und baute einen kleinen Parcours auf bestehend aus einem Stangen L, einem Labyrinth und einer Reihe aus Stangen über die man laufen konnte und zwischen denen man anhalten konnte. Ich fing Throwa wieder ein und fing an ihr alles zu zeigen. Throwa arbeitete fleißig mit und hatte keine Angst vor den Stangen. Auch als ich eine große Plastik Plane auf dem Boden ausbreitete und ein paar Stangen darüber legte damit sie nicht wegflogen. Die Plane machte ihr keine Angst und wir konnten zum Schluss der Einheit nebeneinander herüber traben. Damit war für heute Schluss und ich entließ sie zu ihren Freundinnen.​
      Die nächsten Tage
      In den nächsten Tagen wiederholte ich die Übungen der ersten Tage bis sie sicher saßen. Als alles sicher saß erklärte ich Sarah was ich als nächstes mit den Stuten machen möchte, denn für diese Aufgabe benötigte ich ein Reitpferd und ich hatte mir keines mitgenommen. Sarah sagte das mir alle ihrer Pferde zur Verfügung stehen würden und ich mir nur eines aussuchen müsste. Ich entschied mich für Willow Maiden da sie mir vom Charakter am besten dafür geeignet schien. Ich holte die Junge Stute von der weide und machte mich mit ihr bekannt. Nachdem ich sie gesattelt hatte setzte ich mich kurz auf sie und testete ob wir zusammen passen. Willow reagierte sehr fein auf meine Hilfen und ich beschloss mit Throwa anzufangen. Ich stieg vor dem Laufstall der Stuten ab und ließ Willow stehen während ich Throwa einfing. Dann führte ich beide zusammen auf den Platz. Ich setzte mich auf Willow und ließ sie antreten, Throwa war verblüfft das ich auf einmal so groß war und blieb stehen. Ich spielte am Strick und Throwa beschloss doch zu folgen. Im Schritt blieb mein Gespann entspannt nebeneinander. Aber im Trab wurde es schwieriger, Throwa trabte oder töltete in einem langsamen Tempo neben uns her und Willow war zu schnell oder Throwa rannte vor und Willow war zu langsam. Aber nach einer Weile klappte es immer besser und wir konnten einfache Hufschlagfiguren reiten. Damit hörte ich für den Vormittag auf und holte zusammen mit Sarah Noomie und Nymeria. Ich blieb bei Willow da wir uns sehr gut eingespielt hatten. Sarah entschied sich dazu Yael zu nehmen einen Hengst der vor Kurzem zu ihr gezogen war. Ich übernahm Nymeria und Sarah Noomie. Ich erklärte ihr was ich vorhatte und sie machte das selbe mit Noomie wie ich. Bei den beiden Shetland Stuten klappte es besser. Wir ritten schon nach kurzer Zeit in allen Gangarten über den Platz. Da dies ein großer Erfolg war hörten wir für heute auf und entließen die beiden in den Stall. Am Nachmittag schnappten Sarah und ich uns zuerst die beiden Shetlandponys Noomie und Nymeria. Nachdem wir sie angebunden hatten holten wir unsere eigenen Reitpferde, wir sattelten unsere Pferde und nahmen dann Noomie und Nymeria als Handpferde mit. Sarah zeigte mir eine kurze Strecke um den Hof den ich später mit Throwa reiten könnte. Auf der Strecke klappte alles was wir auch schon auf dem Reitplatz geübt hatten. Auch als wir trabten blieben die beiden Jungpferde neben uns und selbst im Galopp ließen sie sich Händeln und blieben neben unseren Führpferden. Als wir wieder am Stall angekommen waren lobten wir unsere Hand-und Reitpferde, während Sarah Yael absattelte brachte ich Noomie und Nymeria weg und holte Throwa. Ich stieg direkt wieder auf Willow und ritt kurz auf den Platz. Auf dem Platz wiederholte ich noch einmal die Übungen vom Vormittag und entschied mich dann mit ihr raus zu gehen. Throwa war aufgeregt als ich mit ihr den Hof verließ da Willow ruhig blieb beruhigte sie sich schnell und ich konnte in Ruhe weiter reiten. Ich trabte mit Throwa die selbe Strecke wie vorher mit Noomie und Nymeria. Wieder am Stall angekommen entließ ich Throwa in die Herde mit einem Leckerchen. Dann sattelte ich Willow ab und brachte sie auf die Wiese zu ihren Freunden.​
      In den nächsten Tagen ritten Sarah und ich Vormittags und Nachmittags mit den Jungpferden aus und die Strecken wurden nach und nach länger sodass wir nach einer Weile bis zu Drei Stunden unterwegs waren. Während der letzten Ausritten ritt auch Sarahs Freund Cayden mit und übernahm Nymeria. Sarah hatte nun Noomie, Cayden übernahm Nymeria und ich nahm Throwa.​
      Der letzte Tag
      Am letzten Tag an dem ich bei Sarah auf dem Gestüt war, mussten die Jungpferde die ultimative Prüfung ablegen. Sarah, Cayden und ich machten einen Tagesritt rund um Sarah und vampyrins Hof. Wir starteten am Morgen und kamen am frühen Abend wieder. Zwischendurch wechselten wir immer wieder die Handpferde sodass jedes Jungpferd neben jedem der Reitpferde ging und auch ohne Probleme neben dem Reitpferd blieb. Nach dem Ritt feierten wir das es so hervorragend geklappt hat und ich dachte daran, dass es bereits am nächsten Tag wieder nach Hause gehen würde.​
    • medy
      Der grosse Tag I Nachmittag
      by medy I 9500 Zeichen
      Nachdem wir gestärkt und gut gelaunt wieder bei den Ankömmlingen vorbeischauen, hören wir auch schon wieder ein Auto. „Sind sie denn schon da?“, frage ich Cascar erstaunt und schaue auf die Uhr. „Kann ja gar nicht sein“, murmle ich dann, Cascar ist schon losgesprungen, um zu schauen, wer denn da kommt. Ein kleines, blaues Auto haltet an und eine junge Frau steigt aus. Und obwohl wir keinen Besuch erwarten, begrüsst sie uns und schaut sich selbstbewusst auf dem Hof um. „Und, wo ist denn nun den Trakehner den sie verkaufen?“, fragt sie uns mit hoher Stimme. „Ein Trakehner? Wir verkaufen keinen Trakehner“, antworte ich verwirrt. Was will den die Frau? „Doch, wir haben ja einen Termin vereinbart, sie verkaufen einen jungen, braunen Trakehner“ Nun kann sich Cascar fast nicht mehr zurückhalten mit Lachen, und auch auf meinem Gesicht bildet sich ein Grinsen. Die ganze Sache ist einfach zu komisch. Diese Frau will uns klar machen, dass wir einen braunen Trakehner verkaufen. Na toll, und wo ist denn der Trakehner? Höflich antworte ich ihr, dass sie sich wohl mit der Adresse vertan habe, wir verkaufen keinen Trakehner. Plötzlich schaut sie wie ausgewechselt aus, sie verzieht ihr Gesicht und dreht sich wortlos um, steigt in ihr Auto ein und fährt los. Wir fangen urplötzlich an laut zu lachen. „Doch, sie verkaufen einen jungen, braunenTrakehner“, ahme ich sie nach und wir prusten wieder los. „Na, die war ja mal höflich“, grinst Cascar, nachdem wir uns wieder beruhigt haben. „ Ja, das kannst du laut sagen. So, wollen wir mal Muffin und Yolo auf die Weide tun?“ In der Zwischenzeit, nachdem die drei Pferde heute Morgen angekommen sind, haben wir die Weide abgesteckt. Muffin und Yolo dürfen zusammen auf eine Weide, schliesslich kennen sie sich ja gut. Erutan muss in der nächsten Zeit alleine den Tag verbringen, wir hoffen aber, dass er sich schnell einlebt und Freunde findet. Und Schliesslich haben wir auch noch ein grosser Teil für eine kleine Shetty – Familie abgesteckt. Denn Heute sollten auch noch vier putzige Shetty’s zu uns stossen. Und auch noch zwei Weitere, für die haben wir auch ein Teil abgesteckt. „Ja, dann ist das mal getan“, reisst mich Cascar aus meinen Gedanken und wir machen uns auf den kurzen Weg zu Muffin und Yolo. Bei ihnen angekommen, begrüsse ich die beiden und kraule sie. Yolo ist nun wie ausgewechselt, sie geniesst die Streicheleinheiten und wartet brav, bis wir ihr das Halfter angezogen haben. Auch Muffin wartet lieb und dann machen wir uns auf den Weg zur Weide. Dort entlassen wir die beiden, kaum haben wir das Tor wieder zugemacht, quietschen die beiden Damen schon los und rennen um die Wette. „Sieh mal an“, grinse ich. Dann bringe ich auch noch den hübschen Erutan auf die Weide, auch er freut sich, die Beine vertreten zu dürfen und jagt einige Runden umher. Dann sieht er die beiden Stuten auf der anderen Seite und trabt zu ihnen, nur trennt der Zaun ihn von den Damen ab. „Der Arme“, meine ich lächelnd, sollte er doch bald mit vielen weiteren Shetty’s sein Leben geniessen. Nun folge ich Cascar ins Haus und wir warten, dass die vier Pony’s ankommen.
      „Bringt denn die Besitzerin die Shetty’s?“, fragt Cascar mich. „Ja, zufällig wohnt eine Verwandte in der Nähe, und sie dachte, ein Besuch würde ja nicht schaden.“ Den Blick auf die Wanduhr gerichtet, fange ich an „Happy“ von Pharrell Williams zu summen. Cascar stimmt mit ein, und aus dem Summen wird ein Singen. Besser gesagt, das Lied wird geträllert. Als es dann endlich drei Uhr ist, gehen wir aus dem Haus und warten auf die Hüh’s. „Oder, zwei sind schon gekört?“, fragt mich Cascar, „ja, ein Hengst und eine Stute. Zudem kommt auch noch ein Fohlen von den beiden mit. Wie gesagt, es ist sowie eine kleine Familie, die man nicht trennen kann“, antworte ich grinsend. Dann ertönt auch schon, zum dritten Mal an diesem Tag, ein Auto und wir richten uns auf. Der Wagen hält und Zasa steigt aus. Mit einem strahlenden Lächeln begrüssen wir uns. „War die Fahrt anstrengend?“, frage ich sie, immer noch lächelnd. „Geht so. Aber die Pferde wollen endlich raus!“, zwinkert sie mir zu. Sie lässt die Ladenrampe herunter und holt zuerst Biene Maya heraus, neben ihr das kleine Fohlen Pantoffelchen. „Och wie süss!“, ruft Cascar hinter mir aus und ich gehe in die Hocke und mache mich mit den beiden bekannt. Zasa beobachtet mich mit einem Grinsen. Biene schnuppert an meine Hand und schaut sich gelassen auf dem Hof um. Nun getraut sich auch Pantoffelchen hinter ihrer Mama hervorzukommen und schaut mich zuerst argwöhnisch an, dann aber siegte ihre Neugier und sie kommt näher. Nachdem ich auch sie gestreichelt habe, wende ich mich wieder Zasa zu, sie ist aber schon wieder im Hänger verschwunden. Mit einem breiten Grinsen übergebe ich Cascar die beiden Stricke in die Hand und auch sie macht sich mit den Shetty’s bekannt. „Echt süss“, meint sie. Nun kommt Zasa wieder aus dem Hänger, mit Pancake und Lania. Voll erstaunt begrüsse ich die beiden. „Wow, das sind ja mal zwei Hübsche!“, meine ich und streichle die beiden. Beide schauen sich neugierig um und Pancake fängt an zu tänzeln. „Ruhig mein Bursche, du darfst ja gleich auf die Weide!“, beruhige ich ihn lachend. „So, nun muss ich Abschied von der Rasselbande nehmen“, meint Zasa, ein wenig bedrückt. Während sie sich von den Kleinen verabschiedet, begutachte ich mit einem Strahlen meine Shetty’s. „Darf ich euch noch bis zur Weide begleiten?“, richtet sich Zasa nun an mich und steht auf. „Klar“, antworte ich ihr und zusammen gehen wir mit den Shetty’s zu der Weide. Zasa verabschiedet sich nochmals einzeln von jedem, ehe wir sie auf die Weide entlassen. Die ganze Bande tobt und rennt, sodass wir alle lächeln müssen. „Also, mach es gut!“, verabschiede ich mich von Zasa und auch Cascar verabschiedet sich. „Ihr auch!“, antwortet Zasa, ehe sie in ihres Auto einsteigt und wieder wegfährt. Ich seufze zufrieden und wende mich Cascar zu. Sie lächelt mich an und zusammen gehen wir wieder ins Haus. „Wollen wir mal das Futter zubereiten?“, fragt mich dann Cascar plötzlich und ich stimme ihr zu: „Ja, dann wäre das mal gemacht“ Fynja hat mir eine Liste zukommen lassen, auf welchem steht, was und wieviel von welchem Futter ihre Schützlinge denn brauchen. Zusammen mit Cascar gehe ich wieder in die Sattelkammer und wir bereiten das Futter zu. Plötzlich fühle ich mich zurückversetzt, ich habe schon immer gerne als Kind geholfen, Futter zu mischen. Nachdem wir nun also für alle Pferde das Futter vorbereitet haben, entscheiden wir uns, einen kurzen Ausritt zu unternehmen. „Hm, wen willst du denn reiten?“, frage ich Cascar und prompt antwortet sie: „Darf ich Paradolia reiten?“ „Sicher! Dann nehme ich Boy, der Gute muss wieder mal etwas unternehmen.“

      Nach dem kurzen Ausritt haben wir die Pferde wieder versorgt, kaum haben wir sie auf die Weide entlassen kommen auch schon die letzten Pferde an. Nun steigt ein junger Mann aus und begrüsst uns. Es ist der Fahrer, „Na, wollen wir die Pferde schon ausladen?“, fragt er freundlich und ich bejahe. Noomie und Nymeria sollten nun als letzte Ankömmlinge hier ankommen. Mit einem Grinsen nickt mir Cascar zu und ich lasse die Laderampe herunter. Der Fahrer steigt herein und bindet die beiden Hübschen los, ehe er sie mir übergibt. Sofort bin ich entzückt von den zwei kleinen Stuten. Neugierig stehen sie nun aneinander geschmiegt neben mir und schauen sich um. Erutan wiehert den beiden von seiner Weide aus zu und zeigt seine besten Hengstmaniere. „Na, das geht ja schon los“, grinse ich, dann mache ich mich mit den beiden Stuten bekannt und rede ihnen zu. „Na ihr Hübschen! Ihr seid einfach wundervoll!“ Auch Cascar ist entzückt von den beiden und ich stecke beiden ein Leckerchen zu. Nymeria ist zunächst ein bisschen ängstlich, doch auch bald fasst sie vertrauen und lässt sich von mir ohne Unbehagen kraulen. „So, ich geh dann mal wieder“, verabschiedet sich der Fahrer und fährt auch schon weg. Zusammen mit Cascar entlasse ich dann die beiden auch auf die Weide. „Die sind zuckersüss!“, strahle ich und Cascar stimmt mir zu. Müde, aber höchst zufrieden werfen wir nochmals einen Blick auf die vielen neuen Pferden und gehen dann ins Haus.
    • medy
      Ein weiterer Schritt nach vorn
      © medy I 3596 Zeichen
      Es beginnt schon zu dämmern und der Tag neigt sich zu Ende, als ich nochmals bei meinen Kleinen vorbeischaue. In dieser Woche haben wir wieder Neuzugang gekriegt, drei wundervolle Shettys, gekörte. Also wirklich ein grosser Schritt weiter, ich hab mich echt riesig gefreut, als Eddi bei uns angerufen hat und mich gefragt hat, ob ich denn die Süssen bei mir aufnehmen will. Natürlich hab ich sofort zugesagt und so sind sie vor fünf Tagen hier eingetrudelt. Noch haben wir die drei nicht ganz zu der grossen Herde gelassen, sondern einfach nur ein Bruchteil und unter Aufsicht, wir wollen ja schliesslich nicht, dass sie sich verletzten. Window versteht sich wunderbar mit den anderen Hengsten und auch Mondscheinsonate und Werina haben nur ein wenig gequietscht, als wir sie mit den anderen Stuten zusammen liessen. Soweit also alles gut. Wir selber haben uns in Tschechien mehr oder weniger eingelebt, jedoch sind wir alle noch ziemlich mitgenommen und müde. Ich hole mir einen Schemel und lasse mich darauf nieder, währendem ich meinen Lieblingen zuschaue, wie sie ihr Heu vertilgen. Schmunzelnd erinnere ich mich, als ich Pancake anschaue, wie er sich gestern so gefreut hat. Ich haben ihn auf einen Ausritt mitgenommen, als Handpferd, neben auf Punisher. Trotz des gewaltigen Grössenunterschieds war er so schnell wie das Kaltblut, wenn doch nicht schneller. Und er ermüdete auch nicht, als wir ihn Galopp übergingen. Er ist halt einfach eine richtige Sportskanone. Gähnend stehe ich dann wieder auf, streiche mir meine Haare hinters Ohr und gehe noch hie und da einige Köpfchen kraulen, dann verlasse ich die Shetlandponies. „So, dann geht’s noch zu meinen Grossen“, murmle ich vor mich hin und mache einen kurzen Abstecher zu den grossen, aber sanftmütigen Riesen. Mrs. Flauschig hat sich gut gemacht bei uns, an der Longe hat sie neulich auch ganz viel Freude gehabt, sowie Yolo. Sile prustet mich an, als ich bei ihm zu stehen komme. „Hallo mein Hübscher“, begrüsse ich ihn leise, ehe ich dann zu den anderen weitergehe. Wieder schaue ich den Grossen zu und kraule sie, geniesse einfach ihre Gegenwart. Und nochmals muss ich gähnen. „Ich bin echt müde, was“, meine ich lächelnd zu Muffin, welche mir gegenüber steht. Als ich wieder nach draussen gehe, kommt mir gerade Vina entgegen. „Heii“, begrüsst sie mich, „ich hab gerade Felix einen Besuch abgestattet. Milka übrigens ist ziemlich müde noch von vorgestern, ich glaube, das hat ihr echt gutgetan“ Grinsend nicke ich, mit Milka habe ich im Springen trainiert und dies war ziemlich anstrengend. „Ich muss glaub noch bei Enpri und den anderen vorbeischauen, nicht dass er wieder etwas kaputt gemacht hat“, meine ich lachend zu Vina und wir verabschieden uns kurz. Im Privattrakt angekommen, strecken sich sofort zwei Köpfe über die Boxentüren. Paradolia und Melo, die beiden Unzertrennlichen. „Na hallo“, grinse ich sie an und gebe ihnen ein Pferdeleckerchen. Enpri nebenan dreht mir demonstrativ den Arsch zu und legt die Ohren an. „Ich dich auch, Enpri“, lache ich leise, um ihn nicht zu provozieren. Wieder einmal nehme ich mir fest vor, dass wenn ich dann irgendeinmal bei ihm vorbeischaue, er sich nicht wegdreht, sondern mich begrüsst. Dass er dann wieder Vertrauen zu den Menschen hat. Aber bis dort ist es noch ein langer, ein sehr langer Weg. „Aber nicht unmöglich, oder was meinst du Enpri?“, frage ich den Hengst vorsichtig. Noch eine Weile stehe ich einfach da, ehe ich mich dann abwende und mich von den Pferden verabschiede. Draussen ist es nun schliesslich ganz dunkel und so mache ich mich schnell auf den Weg ins Haus.
    • Jackie
      Dein Pferd wurde am 23.03.15 in den Himmel verschoben
      Grund:
      6 Monate sind vergangen
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    medy
    Datum:
    16 Mai 2014
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