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Eddi

Nochnoi Dozor

Achal Tekkiner ♂

Nochnoi Dozor
Eddi, 13 Dez. 2020
    • Eddi
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      Ehemalige Berichte
      Citara
      Pflegebericht 1 - Prolog

      Langsam hatte ich mich eingelebt. Hier, auf dem Hof der Familie Al-Awar im tiefsten Sibirien, nahe Belokuricha, hatte ich mittlerweile eine zweite Heimat gefunden, und der bald bevorstehende Abschied erfüllte mich mit Trauer, und obwohl diese Reise ursprünglich bloß als Sprachreise quer durch Russland begann, hatte ich Land und Menschen hier auf dem Gestüt derartig ins Herz geschlossen, dass ich nicht mal auf die Idee kam, nach der Ankunft auf diesem Gestüt weiter zu reisen.

      Meine Ankunft ließe sich wohl unter „Glück im Unglück“ verbuchen, denn ich wollte ursprünglich mit dem Taxi weiter reisen, welches jedoch auf halber Strecke, fern der Zivilisation bei strömendem Regen und tauendem Schnee, liegen blieb, sodass ich mich zu Fuß auf die Suche nach einer Unterkunft machen musste. Ich hatte es gerade aufgegeben, als eine Meute Windhunde auf mich zugestürmt kam, gefolgt von einem Reiter auf goldenem Pferd. Entgegen meiner anfänglichen Erwartung erwiesen sich Hunde und Reiter als sehr freundlich, und Djadi Al-Awar lud mich ein, die Nacht (und das Abendessen) auf seinem Gestüt zu verbringen.
      Ich werde es nie bereuen, auf dieses Angebot eingegangen zu sein. Ich fand mich bei Kaminfeuer in einem wunderbar eingerichteten Zimmer wieder, stilistisch war es eine edle Mischung aus arabischem und russischem Einrichtungsstil, um mich herum verbreiteten schlafende Windhunde eine ruhige Aura. Djadi Al-Awar ließ mich kurz mit den Hunden alleine und kam dann mit seiner Frau Olga zurück. Olga war eine einmalig feengleiche Frau mit grünen Augen und langen, feinen, hellblonden Haaren, die im Licht des Feuers goldig schimmerten. Sie versorgte mich zunächst mit trockener Kleidung und etwas später mit einem unglaublich schmackhaften Abendessen. Währenddessen tauschten wir unsere Geschichten aus. Gegen die des Paars kam mir mein Leben als kleine, aber erfolgreiche, selbstständige Busunternehmerin beinahe langweilig vor. Djadi war ein reicher Achal Tekkiner-Züchter irgendwo aus Turkmenistan (so genau fragte ich nicht nach), und hatte Olga im Urlaub in Moskau kennen gelernt. Sie verliebten sich so innig ineinander, dass Olga mit zu Djadi reiste und sein Land, seine Pferde und seine Hunde kennen lernte. Bald jedoch verspürte sie tiefes Heimweh, sodass Djadi kurzerhand beschloss, mit ihr und seinen Tieren hier nach Belokuricha, Olgas Heimatstadt, auszuwandern. Es war wie ein Märchen.

      Natürlich blieb ich nicht bloß eine Nacht. Als ich am nächsten Morgen die Ländereien erkundete, lief ein wunderschöner, aufgebrachter Hengst in meine Richtung. Er schlug mit dem Schweif und richtete sich auf, neugierig, aber auch nervös, wer es denn dort unbekanntes in seine Nähe wagte. Da ich ihn nicht weiter aufbringen wollte, ließ ich meinen Blick in die Ferne schweifen, und fühlte schon bald einen warmen Atemzug in meinem Nacken. Langsam drehte ich mich um, der Hengst zuckte erschrocken zusammen, und hob vorsichtig meine Hand, um seine weichen Nüstern zu streicheln. Bald beruhigte er sich. „Noy mag dich offensichtlich“, hörte ich Djadi lachen, „du solltest mal mit ihm auf den Reitplatz.“
      Nach dem anfänglichen Schock (ich saß seit etwa 8 Jahren nicht mehr auf dem Rücken eines Pferdes, und noch nie auf dem eines heißblütigen Pferdes) stimmte ich zu. Was heißt – mir blieb nichts anderes übrig, Djadi bestand darauf. Also brachte er den Hengst auf den Reitplatz, ich setze mir einen Helm auf und folgte. Ich bewunderte, wie Nochnoi Dozors Fell rot und schwarz in der Sonne schimmerte. Ohne Frage hatte ich es hier mit einem Achal Tekkiner zu tun. „Geh mal eine Runde mit ihm“, meinte Djadi und drückte mir den Führstrick in die Hand. An eine Runde war jedoch gar nicht zu denken. Kaum hatte ich den Strick ergriffen, machte der Hengst einen Satz und trabte mit erhobenem Schweif davon. Djadi amüsierte sich prächtig, und auch Olgas helles lachen ertönte, offensichtlich hatte ich gar nicht bemerkt, dass sie dazu kam. Verzweifelt versuchte ich, den Hengst einzufangen, bis mich Djadi aufhielt. „Das wir schon noch, ich fange ihn schon ein. Du wirst ab Montag täglich mit ihm arbeiten, so lange übst du mit Ljubow den Umgang mit Pferden. Du hast Talent, und Noy scheint dich unheimlich gern zu haben, ich würde gerne sehen, was daraus wird.“ Ich schluckte. Seine Worte duldeten eindeutig keine Widerrede.
      Olga winkte mich zu ihr, und während Djadi Noy zurück auf die Weide brachte, zeigte sie mir eine Stute, die aussah, als bestünde sie aus Gold. Bei ihr befand sich eine Gruppe junger Windhunde. Ein cremefarbener von ihnen sah mich neugierig an. „Das ist unser jüngster Wurf Salukis. Sadiqua, die cremefarbene Hündin, und Ljubow sind unzertrennlich, du wirst schon sehen.“ Olga gab mir ein Halfter und so führte ich Ljubow zum Putzplatz, gefolgt von der Meute Salukis. Ljubow erwies sich als ruhige, gehorsame und verschmuste Stute und gab mir so die Hoffnung, den Umgang mit den Pferden nicht ganz verlernt zu haben.


      Schon bald saß ich sicher in Ljubows Sattel, und auch Noy und ich wuchsen immer mehr zusammen. Sadiqua begleitete mich mittlerweile auf Schritt und Tritt – wenn sie nicht gerade bei Ljubow war – sie schlief sogar mit bei mir im Bett. Ich genoß das Training, und vor Allem genoß ich die Ausritte mit Djadis und Olgas Sohn Halim und seiner Schwester Jewgenija, mit denen ich schnell Freundschaft schloss.
      Und so entschied ich, die restlichen Wochen meiner Reise auf dem Gestüt des Al-Awars zu verbringen.
      28 Feb. 2016

      Gwen
      Trainingsbericht 1 - Dressur E auf A

      Es war noch gar nicht so lange her, als ich Djadi Al-Awar und seine Frau kennenlernen durfte. Ersterer war damals mit meinem Vater in ein und dieselbe Klasse gegangen und wie man so schön sagte, sah man sich immer zweimal im Leben. Der Grund dafür war letzten Endes ich und mein erfolgreiches Bestehen der Ausbildung zur Pferdetrainerin.
      Trotz eines hervorragenden Zeugnisses war ich ein Nichts in der Pferdeszene. Eine Frau, dann erst 25 Jahre jung und wollte nun inmitten Sibiriens meinen Ruf aufbauen. Bis vor kurzem war das ein Akt der Unmöglichkeit gewesen. Aber dann verwies mein Vater mich an Djadi und so tauchte ich kurzerhand auf seinem Gestüt auf.
      Es lag in der Nähe des Altai-Gebirges und zog mich sofort in seinen Bann. Dies lag jedoch nicht nur an der Landschaft, sondern auch an seinen goldenen Pferden. Djadi besaß Achal Tekkiner, eine äußerst edle Rasse, schon seit jeher. Ich kam einmal zur Probe und durfte an diesem Tag seine zwei jungen Pferde reiten.
      Für Djadi fiel die Wahl auf seinen Hengst Nochnoi Dozor. Für ihn passte diese Kombination am besten und auch ich war mit der Entscheidung mehr als glücklich. Noy war ein Hengst aus dem Bilderbuch, sowohl äußerlich als auch charakterlich. Er war das, was jeder sich unter einem Hengst vorstellte: Schön, stark und blütig.
      Ich hatte es nicht leicht mit ihm gehabt, aber Djadi war begeistert gewesen, auch wenn ich gezweifelt hatte. Doch ich wollte diese einmalige Chance nicht damit zerstören, dass ich zögerte. Und so unterschrieb ich meinen Vertrag, welcher ab Juni 2016 beginnen würde.

      Hier war ich nun. Mit gepackten Koffern stand ich am Eingang zu dem Gestüt von Djadi und mein Herz schlug mir bis zum Hals. Es war gut zwei Monate her, dass ich zur Probe da gewesen war und nun wurde es Ernst. Ich war bereits im Mai angereist, denn ich wollte mich in Ruhe einleben.
      Während ich den Weg zum Gestüt fortsetzte, traf ich auf Olga, welche mich herzlich lächelnd in Empfang nahm. „Wir haben schon auf dich gewartet!“, meinte sie lachend und sofort fiel die gesamte Anspannung von mir. Olga war Djadis Frau und für mich schon halb wie eine Mutter. Sie hatte mich sofort mit offenen Armen empfangen und ich war ihr wirklich dankbar dafür.
      Sie zeigte mir meine kleine Wohnung, welche ab sofort mir gehören würde. Wohnung war wohl übertrieben, es war ein Zimmer mit allen nötigen Möbeln und ein eigenes Bad, aber mehr brauchte ich auch nicht. Ich dankte ihr herzlich und machte mich dann daran, mich häuslich einzurichten.
      Nachdem ich mit allem fertig war und ein paar Minuten auf dem Bett gelegen hatte, um alles zu verdauen, erhob ich mich und schaute in der Küche vorbei, wo Olga sich gerade um das Mittagessen kümmerte. Meine Hilfe lehnte sie dankend ab, schickte mich aber direkt in den Stall. Dort wäre jemand, den ich noch kennenlernen sollte.
      Ein wenig verwundert machte ich mich also auf den Weg. Grob kannte ich das Gestüt schon, auch wenn ich mich erst kurz orientieren musste. Im Stall war es ruhig und ich schaute mich unsicher um, anscheinend war doch niemand da. Doch dann hörte ich Hufgeklapper und wurde kurzerhand von einem stürmischen Windhund begrüßt.
      „Sadiqua scheint dich zu mögen“, meinte eine fröhliche Stimme und kurz darauf kam um die Ecke eine junge Frau. An ihrer Seite die goldene Stute Ljubow. „Hallo! Ich bin Larissa Lionella und momentan Gast bei Djadi und seiner Frau“, stellte sie sich vor und ich nahm ihre Hand entgegen.
      „Anisja Pechow. Ich beginne hier heute meine Arbeit als Trainerin“, stellte auch ich mich vor und erntete zuerst einen verdutzten Blick, aber dann ein Lächeln. „Aaah. Ja, ich habe schon von dir und deinem Können gehört! Es freut mich, dass Noy jemand professionellen an seiner Seite hat!“

      Larissa stellte sich als überaus freundlich und pferderfahren heraus. Ebenso kannte sie Djadis Pferde schon recht gut und konnte mir einige Tipps zu Noy geben. Diese würde ich sicherlich auch gut gebrauchen können, denn es würde dauern, ehe ich mit dem Hengst zusammengewachsen wäre. Außerdem half ich ihr bei den täglich anstehenden Stallarbeiten und fand schnell in ihr eine Freundin.
      „Wie wirst du das Training aufbauen?“, fragte sie neugierig, als ich heute zum ersten Mal Noy für mich sattelte. „Äh. Ich dachte ich lege erst einmal die Grundbausteine durch die Dressur, ehe wir uns an das Springen wagen und dann an Distanz und Gelände“, erklärte ich unsicher, war ich mir meinem Beruf doch noch nicht so bewusst.
      Doch Larissa ermutigte mich und ließ mich dann mit Noy alleine. Momentan war der Hengst in meiner Gegenwart noch sehr hektisch und unruhig. Doch Djadi und auch Larissa meinten, das würde sich legen und er schien mich zu mögen, wenn dem nicht so wäre, hätte ich es schon längst bemerkt.
      Das war zwar einerseits nicht sonderlich beruhigend, aber ich würde mich wacker durchkämpfen. Noy war meine Chance zu zeigen, was ich konnte. Dementsprechend hatte ich auch lange an seinem Trainingsplan gesessen. Er sollte möglichst reell ausgebildet werden, so schonend wie möglich, denn je länger würde er auch im Sport aktiv sein können.
      Er war 11 Jahre alt und besaß eine gute Grundlage in der Dressur. Ich bezweifelte, dass er sich wirklich erst auf E-Niveau befand, denn Djadi war ein begabter Reiter und kannte sich mit Pferden aus. Dennoch würden wir genau dort anfangen und Noy Stück für Stück an die hohen Klassen heranführen.
      Die ersten Male arbeite ich meist nur leicht mit ihm und ging alle Grundgangarten durch. Ich wollte den Hengst erst einmal kennenlernen und zu ihm finden, ehe ich ihm neue Dinge beibringen würde. Außerdem spielten wir auch einmal eine E-Dressur durch, wobei Larissa unsere Ansagerin war. Es konnte sich sehen lassen, auch wenn Noy hier und da noch zu unruhig war, aber wir arbeiteten daran.

      Täglich arbeitete ich mit Noy und das im Einklang mit Larissa, der Hengst war also in besten Händen. Ich hatte Larissa auch in meine Pläne eingeweiht und so arbeiteten wir Hand in Hand, was Noys Ausbildung betraf. Grundlegend hatte ich begonnen, seine Balance zu stärken, je sicherer er war, desto leichter fielen ihm die Lektionen.
      Dann gingen wir zu dem Mitteltrab und Mittelgalopp über. Mit Noy eine Herausforderung, denn er war sehr sensibel und kam die Hilfe zu deutlich, war es eher ein Losrennen als ein Verstärken. Aber die Arbeit zählte sich aus. Nach einigen Wochen war er auch bei mir im Umgang und beim Reiten viel ruhiger. Er begann Vertrauen in mich zu setzen und ich in ihn.
      Gestärkt wurde das Ganze von den Erfolgen, welche wir erzielten. Zum Beispiel unser erster Schritt-Galopp-Übergang, welchen wir lange mit Galopp, zwei Trabschritte und dann Schritt vorbereitet hatten und dann klappte es einfach. Rückwärtsrichten und Viereck verkleinern beziehungsweise vergrößern konnte Noy bereits, jedoch zeigte er es unter mir nicht, so lange meine Hilfe nicht perfekt waren.
      Das einzige, was ich Noy wirklich für die A-Dressuren beibringen musste war die Kehrtwendung auf der Vorhand. Bei so einem klugen Pferd bedurfte es jedoch nicht sonderlich viel Zeit und er konnte es aus dem Stehgreif. Ich war begeistert von dem Pferd und dankbar, ihn reiten zu dürfen.
      Eine Zeit lang arbeiteten wir noch an der Durchlässigkeit des Hengstes, indem wir viele Volten und Schlangenlinien ritten. Anfangs mochte Noy diese Aufgaben gar nicht, besonders nicht die Wechsel in der Biegung. Aber als er einmal den Dreh heraushatte, über den Rücken schwang und mit der Hinterhand untertrat, ging es ganz leicht von der Hand.
      Ab und an wohnte Djadi unserem Training bei und auch Larissa war eine regelmäßige Zuschauerin. So bekam ich auch Feedback von außerhalb, was für mich eindeutig nur von Vorteil war. Dementsprechend waren sie auch stets auf dem aktuellen Stand und ich brauchte gar nicht großartig ankündigen, dass das Training nun beendet war und Noy schon bereit für eine A-Dressur war. Der Korrektheit halber bekam er sein Zertifikat ausgefüllt, aber für uns war das Training nicht zu Ende, sondern es begann erst, denn unser Ziel war die M-Dressur.
      28 Mai 2016

      Gwen
      Trainingsbericht 2 - Dressur A auf L

      „Guten Morgen Olga! Kann ich dir helfen?“, bot ich der Herrin des Hauses meine Hilfe an, doch sie lehnte dankend ab. Wie jeden Morgen traf ich sie schon früh in der Küche an, wenn ich mich auf den Weg zum Stall machte. Ich konnte es gar nicht fassen, dass nun schon der dritte Monat angebrochen war, welchen ich auf Djadis Gestüt verbrachte. Meine Ankunft kam mir noch so vor, als wäre sie erst gestern gewesen.
      Im Stall traf ich auch schon auf Larissa, welche die Pferde fütterte und Djadi, der schon die auf die Weide brachte, die bereits fertig mit dem Frühstück waren. Natürlich blieb auch Sadiquas herzliche Begrüßung nicht aus und wieder einmal war ich mehr als glücklich über meine Entscheidung, hierher gezogen zu sein.
      Nachdem die Pferde versorgt waren, machten wir uns an das Misten der Boxen, die Stallarbeit war zu dritt immer in Handumdrehen erledigt und ließ genügend Zeit für einen morgendlichen Plausch. Dann ging es auch schon wieder zurück ins Haus, wo uns Olga mit einem reich gedeckten Frühstückstisch empfing. Und auch wenn ich es nicht glauben konnte, doch so sah jeder meiner Tage aus.

      Mit dazu gehörte auch Nochnoi Dozor, der blütige Hengst von Djadi. Er unterstand der Obhut von Larissa und mir. Mitte Mai hatte ich mit seinem Training begonnen und war auch stets dankbar über die Hilfe von Larissa gewesen. Inzwischen lief der Hengst auf einem sehr guten A-Niveau in der Dressur und wir hatten wirklich eine gute Grundlage geschaffen.
      Von vornherein hatte ich den Hengst nicht wie ein Turnierpferd durch die Ausbildung jagen wollen, auch nicht, obwohl er schon 11 Jahre alt war. Die Anfangszeit hatte ich viel für den Muskelaufbau genutzt und so sah Noy nun noch schicker aus als bei unserem ersten Treffen.
      Wie jeden Tag kümmerte ich mich um ihn und holte ihn auch heute nach dem Frühstück wieder von der Weide. Inzwischen hatte sich unser Verhältnis positiv gefestigt. Noy testete mich kaum noch aus und begann meiner Führung zu vertrauen. Bei so einem recht selbstbewussten Hengst war das wirklich ein Kompliment.
      Heute machte ich Noy für einen Ausritt fertig, denn wir hatten gestern eine wirklich kraftraubende Trainingseinheit hinter uns gebracht, so dass für ihn heute lockere Arbeit auf dem Plan stand, denn ganz stehen lassen wollte ich ihn auch nicht, das tat Noy meistens nicht gut und er liebte es wiederum, ins Gelände zu gehen.
      Gestern hatten wir am Außengalopp und den einfachen Galoppwechseln gearbeitet. Der Galopp war sowieso die anstrengendste Gangart für Pferde und die Lektionen setzten auch noch einen drauf. Nichtsdestotrotz war Noy voller Tatendrang gewesen und wir waren auch sehr gut vorangekommen. Larissa hatte uns am Abend direkt gelobt, wie gut es doch ausgesehen hatte.
      Dementsprechend gönnte ich dann ihm und mir heute den entspannten Ausritt mit dem lockeren Trab durch die Wälder und einem ausgelassenen Galopp über die Wiesen. Danach hatten sowohl Noy als auch ich wieder einen freien Kopf und waren entspannter denn je.

      Leider war auch in Russland das Wetter nicht immer von Sonnenschein und blauem Himmel geprägt, sondern dieser Morgen bewies das direkte Gegenteil. Deshalb bat ich Larissa, mir Noy gleich im Stall stehen zu lassen, damit ich ihn trainieren und dann auf die Weide bringen konnte – nasse Pferde ritten sich immer so schlecht.
      Tatsächlich hatte es die Nacht über angefangen zu regnen und der Himmel sah auch nicht so aus, als würde es in absehbarer Zeit aufhören. Aber wie hieß es so schön? Es gab ja kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Und so stiefelten wir alle in Gummistiefeln und Regenmänteln über den Hof.
      Nach der Stallarbeit und dem Frühstück machte ich mich dann auch wieder direkt auf dem Weg zu Noy, denn ich wollte ihm nicht zu viel seiner Weidezeit klauen. Der begrüßte mich auch direkt empört als ich den Stall betrat, denn ihm gefiel es nicht sonderlich, der einzig übrig gebliebene zu sein.
      „Tut mir leid mein Junge, aber nach der Arbeit hast du frei, versprochen“, tröstete ich ihn und halfterte ihn auf. Am Putzplatz brauchte ich nicht sonderlich lange, denn der sowieso immer glänzende Hengst war kaum dreckig. Stattdessen konnte ich schnell zum Satteln übergehen.
      An solchen Tagen war ich dankbar über Djadis Halle, auch wenn der Regen sehr laut auf das Dach prasselte, immerhin blieben wir trocken. Ich führte Noy auch erst einmal einige Runden, damit er sich an das Geräusch gewöhnen konnte, ehe ich aufstieg und ihn warmritt.
      Heute wollte ich an der Versammlung im Trab und Galopp arbeiten. Besonders in den Fokus nahm ich da direkt Zurücknehmen und Herausschicken, denn so lief ich nicht Gefahr, dass Noy seine Hinterhand vernachlässigte und anfing zu latschen. Mein Plan ging auch bestens auf und so war Noy zwar versammelt, lief aber dennoch kraftvoll vorwärts.
      Es war immer wieder eine Freude mit dem Hengst zu arbeiten und auch, wenn es mehr als gut lief, beendete ich das Training für heute. Man sollte schließlich immer aufhören, wenn es am besten war. Noy ritt ich noch in aller Ruhe ab, ehe er endlich in den Regen auf seine heißersehnte Weide durfte.
      12 Aug. 2016
    • Eddi
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      Ankunft
      06. Mai 2017
      Es war ein warmer Maitag, als mich zufällig eine gute alte Freundin anrief. Sie verkleinerte ihr Gestüt und darunter war auch ein schicker Achal Tekkiner Hengst. Da sie wusste, dass ich ein wenig in diese Rasse vernarrt war, hatte sie direkt an mich denken müssen. Ich selbst musste gar nicht lange überlegen, sondern sagte zu. Noch freudiger wurde ich, als sie mir erste Bilder von Nochnoi Dozor schickte, einem unglaublich schicken, schlanken Hengst. Er war recht dunkel, hatte auffällige Abzeichen und einen aufmerksamen Blick, ich war begeistert und direkt verliebt.
      In der darauffolgenden Woche unterschrieb ich den Kaufvertrag, bezahlte das Pferd und nahm den Hengst entgegen. Eine Woche später zog er in sein neues Zuhause. Dort durfte er sich in Ruhe einleben und wir ließen ihn zunächst ankommen, ehe er in die Herde eingegliedert wurde und dann allmählich sein Training begann.
    • Eddi
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      Weidezeit
      06. Mai 2017
      Es war der 6. Mai. Eigentlich kein besonderes Datum, aber ich hatte mich dafür entschieden, dass nun endgültig die Weidesaison für unsere Pferde losgehen sollte. Den gesamten April über hatten wir sie in aller Ruhe angeweidet und nun sollte es auf die ersten großen Sommerweiden gehen. Ich machte daraus immer gerne ein kleines Event, weil es doch was Anderes war und uns endlich von unserer Winterroutine löste.
      An diesem Morgen wurden dennoch alle Pferde noch einmal im Stall gefüttert. Meine Truppe war auch schon früh gemeinsam zugegen, denn alle wollten es miterleben. Gestern Abend hatte ich mir noch einmal Gedanken über unsere Weideaufteilungen gemacht. Die Hengste hatten wir in zwei Gruppen geteilt und die Stuten ließen wir aber zusammen.
      Auch heute fühlte sich das noch gut an, so dass wir guten Gewissens die Pferde nacheinander rausschaffen würden. Ich hatte die Hengstgruppen so aufgeteilt, dass sie gut ausbalanciert waren. Es gab in jeder Gruppe sowohl jüngere als auch ältere Hengste, denn ich erachtete das für die Sozialisation als sehr wichtig.
      So durften die drei „Oldies“ Call me a Twist, Pajero und Dissident Aggressor mit Cover the Sun, HGT’s Unitato, Outlaw Torn, Altyn und Calimero II auf die Weide. In der zweiten Gruppe waren somit Thorondor, Aristo, Dr. Insektor, Erutan Wishes, What does the Fox say, Nochnoi Dozor, Feuervogel und He’s called Trüffel. Generell erschien mir die erstere Gruppe definitiv die aktivere, aber das war ja nicht schlimm.
      Die Sommerweiden boten den Pferden genügend Platz und frisches Gras. Zusätzlich gab es einen geräumigen Unterstand, wo wir jetzt zu Anfang auch noch Heu anbieten würden. Dort ließ sich auch eine von zwei vorhandenen Tränken finden.
      Die älteren Hengste wussten bereits genau, worum es heute ging. Unsere beiden Neulinge Altyn und Nochnoi Dozor hatten sich auch schon sehr gut eingefunden und nun null Probleme, mit ihren neuen Freunden auf die Weiden zu jagen. Es war wirklich schön anzusehen, wie da jeweils die Gruppen aus acht Pferden über die Wiese preschten.
      Als nächstes machten wir direkt mit den Stuten weiter. Insgesamt beherbergte das Gestüt momentan zehn Stuten und im Gesamten waren das alles sehr ruhige und liebe Zeitgenossen. Aus dem Grund wollte ich die Gruppe auch nicht teilen.
      Walking In The Air und Teasie waren die ältesten, aber auch gleichzeitig ranghöchsten. Danach folgte Sarabi, welche schon gerne einmal den Besitzanspruch der beiden älteren anfechtete und danach ergab sich der Rest ein bisschen von alleine. Lila Wolken zog sich vorzugsweise immer etwas zurück und genoss ihre Ruhe.
      Batida de Coco und Polka Dot waren generell auch sehr gern für sich. Zumindest wenn sie nicht ihre fünf Minuten hatten und den Großen auf den Keks gehen wollten. Sie waren aber auch gerne in der Nähe von den zwei absoluten Ruhepolen Shattered Glass und Like Honey and Milk. Die beiden machten ihrem Westernpferde-Dasein nämlich alle Ehre.
      Raunchy’s Limited und Amadahy waren irgendwie die Küken der Gruppe und waren sich dementsprechend bezüglich ihres Platzes noch nicht so sicher. Aber sie hielten sich auch gerne eher im Hintergrund auf. Außerdem hatte Raunchy im Moment auch noch Feuerdrache bei Fuß, aber das lief erstaunlich gut und er würde ja schon bald abgesetzt werden. Bei den Stuten ging es auch ruhiger zu und der Großteil begann sehr schnell zu grasen.
      Nun fehlten nur noch unsere Jungpferde. Dahingehend hatten wir momentan gar nicht viele und da wir auch die Hengste von den Stuten trennten, bekamen die jeweiligen Gruppen auch kleinere Areale. Also verhältnismäßig kleiner, für die Dreiergrüppchen waren sie dennoch riesig, aber den vollen Platz hätten sie nie nutzen können.
      So zunächst Applaus und Paddington alleine eine Gruppe, ehe Ende Sommer noch Feuerdrache dazu stoßen würde. Die Stuten bestanden hingegen aus Maelis, Acariya, Herbstmond und Korah. Alle bereits halbwüchsig und auch sehr aufgeweckt.
      Nachdem nun alle Pferde die Stallungen verlassen hatten, begann für uns erst der wahre Akt. Über den Sommer würden die Boxen nicht wirklich in Benutzung sein, also wurden sie komplett ausgemistet, ausgekehrt und auch direkt einmal mit dem Wasserschlauch ausgespritzt.
      Außerdem putzten wir die Tränken und Tröge, säuberten grob die restlichen Oberflächen und die Fenster. Auch die Paddocks mussten abgeäppelt werden.
      Am Ende hatten wir aber einen blitzeblanken Stall und waren wirklich zufrieden mit uns. Der Tag war jedoch noch längst nicht rum, denn immerhin sollte ein Großteil der Pferde heute auch bewegt werden. Besonders die momentanen Anwärter standen unter Beobachtung.
      Dazu zählten insbesondere Altyn und Nochnoi Dozor, die beiden neuen Achal Tekkiner, in welche ich große Hoffnungen legte. Aber auch Calimero II sollte langsam aus sich herauskommen, genauso wie HGT’s Unitato. Die vier hatten momentan einen strengen Trainingsplan einzuhalten.
      Ich kümmerte mich hingegen um Outlaw Torn, der war zwar bereits zur Zucht zugelassen, aber unter dem Sattel musste er dennoch noch viel lernen. Alexa nahm sich da lieber unsere Shettys zu Hand, denn daran hatte sie besonders viel Spaß. Die Shettyhengste fuhr sie heute und mit den Stuten machte sie Freiarbeit.
      Ich gönnte mir heute dann noch einen Ausritt mit der jungen Amadahy, die zu meinen geheimen Lieblingen gehörte. Und außerdem schaute ich noch einmal bei Sarabi vorbei, von welcher ich nämlich diesen Monat noch ein Fohlen erwartete. Das Treiben auf dem Gestüt war dementsprechend in vollem Gange und so hatten wir alle Hände voll zu tun.
    • Eddi
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      Herbst
      07. Oktober 2017
      „Ich war eigentlich ganz glücklich mit dem Sommer“, seufzte Tassilo, während er Maelis und Acariya aufhalfterte. Ich grinste nur in seine Richtung. Es war Oktober und der nass-kalte Herbst hatte uns erreicht. Dementsprechend standen die Pferde nicht mehr 24/7 auf den Weiden, sondern wurden morgens zwischen 8 bis 9 Uhr auf die Weiden gebracht und zwischen 17-18 Uhr wieder reingeholt.
      Das war natürlich für uns wesentlich mehr Arbeit, zumal nun wieder Boxen gemistet wurden, aber gerade für die Jungspunde war es so wesentlich besser. Aktuell hatte wir auch einigen Aufruhr in der kleinen Herde, denn Feuerdrache war kürzlich abgesetzt worden und machte doch recht viel Theater.
      Zum Glück hatte Cover the Moon noch ein paar Monate Zeit, so dass er noch gemeinsam mit Mama Sarabi über die Wiesen streifte und den Herbst genoss. Ich war mir aber bald sicher, dass er nicht so viele Probleme machen würde, wie sein baldiger Weidegenosse.
      Feuerdrache legte sich momentan sehr gerne mit Applaus und Paddington an, bekam aber von beiden älteren Junghengsten dann einige zurück. Ich hoffte einfach, dass sich das noch beruhigen würde. Wenigstens die Mädels waren problemlos. Korah, Herbstmond und Lady Fox ließen sich sogar zu dritt führen und schon waren alle Jungpferde draußen.
      Alexa und Tami hatten sich derweil um die Hengste gekümmert, so dass wir nun nur noch die Stuten rausbrachten. Während sich meine Mitarbeiter dann schon an die Arbeit machten, schaute ich nochmal kurz bei den Weiden vorbei.
      Zufrieden grasend standen am Zaun Alice von Landwein und Amadahy. Etwas weiter weg konnte ich die schneeweiße Nandalee sehen, die sich gerne mit zu Nesquik und Sally stellte. Manchmal irritierte es mich, dass die junge Stute, so die Nähe der älteren suchte, aber ich akzeptierte es.
      Raunchy’s Limited stand etwas abseits und wirkte auch etwas abwesend. Feuerdrache war ihr erstes Fohlen gewesen, dementsprechend nahm auch sie die Entwöhnung etwas mit. Unsere neue Stute Possy Pleasure Mainstream nutzte das aber direkt, um nicht gar so alleine stehen zu müssen.
      Bei den Hengsten sah es da hingegen heute wesentlich entspannter aus. Altyn, Dissident Aggressor, Nochnoi Dozor und Pajero standen zusammen in einem Pulk und grasten friedlich. Calimero II versuchte sich gerade wieder mit BonnyBoy oder Auftakt zu streiten, aber die beiden älteren ignorierten den Junghengst einfach. Erst mit HGT’s Unitato fand er jemanden, der mit ihm spielte.
      Ich zählte auch die Welshs nach, weit hinten standen noch Single Malt und Fürst der Finsternis. He’s called Trüffel stromerte irgendwo bei Dr. Insektor und Outlaw Torn mit herum. Die Welshs waren noch gar nicht so lange da, aber fühlten sich anscheinend sichtlich wohl, so sollte es doch sein.
      So konnte ich mich nun auch zufrieden der Stallarbeit widmen.
    • Eddi
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      Weihnachten!
      24. Dezember 2017
      Wieder war ein Jahr vorüber und Weihnachten stand vor der Tür. Da sowohl Alex, als auch Tami und ich total weihnachtsbegeistert waren, war das gesamte Gestüt rundum geschmückt. Zu unserer Freude hatten wir aktuell auch Schnee, so dass alles weiß und verschneit war. Heute war der 24. Dezember und wir hatten unseren alltäglichen Betrieb auf das Minimum runtergeschraubt, denn natürlich wollte ich meinem Team auch freie Tage gönnen. Aber wie es bei Pferdemenschen so war, tauchten sie trotzdem alle morgens im Stall auf und halfen bei den täglichen Arbeiten.
      Das bedeutete, alle Pferde wurden gefüttert, dann ging es raus auf die Weiden und die Boxen wurden gemistet. Abschließend wurde schon Futter und Heu für den Abend vorbereitet, ehe wir gemeinsam noch unseren weihnachtlichen Rundgang über die Weiden gingen und den Pferden Möhren vorbeibrachten, die wir auf den Weiden verteilten.
      Gerade im Schnee war es immer relativ amüsant, den Pferden bei der Suche zuzuschauen. Wir begannen bei den Jungpferden und dort hatte besonders Tassilo seinen Spaß. Paddington hatte schnell verstanden, dass Tassilo die Möhren etwas weiter warf und war schon ein Stück weiter getrabt, bevor die nächste Möhre durch die Luft flog. Unsere jüngsten, Cover the Moon und Feuerdrache, hielten sich da lieber etwas bedeckt und erschlichen sich durch Süßheit bei Tami ihre Möhren.
      Bei Alex sammelten sich auch bereits einige Jungpferde. Darunter auch unser noch recht frischer Neuzugang Merida, die sich aber schon bestens eingelebt hatte und sichtlich zufrieden mit ihrer Herde zu sein schien. Besonders gerne spielte sie mit Maelis und Acariya. Ich wurde gerade von Lady Fox angestupst, die Korah und Herbstmond zur Seite schob, um nun auch an ihre Möhren zu kommen. Die beiden Welshs Acariya und Applaus hielten sich etwas zurück und warteten einfach geduldig, bis Tassilo ihnen die Möhren vorbeibrachte.
      Bei den Hengsten war aktuell wesentlich mehr los. Calimero II und BonnyBoy jagten sich gerade gemeinsam über die Weide und stießen dabei beinahe mit Call me a Twist und Aristo zusammen, die eigentlich gerade im Schnee nach Gras stöberten und die jungen Hengste direkt zurechtwiesen. Den restlichen Teil ließ das bisher kalt, bis wir dazu kamen. Sofort hoben Pajero, Thorondor und Dr. Insektor den Kopf als sie mein Pfeifen hörten und kamen angetrabt. Man merkte, wer schon lange hier lebte.
      Cover the Sun, Altyn und Fiebertraum ließen sich direkt anstecken und kamen mit angerauscht. Durch die trabende Gruppe wurden auch die anderen aufmerksam und warum auch immer preschten Feuervogel und Outlaw Torn nebeneinander los und buckelten erst einmal wild über die verschneite Weide. Das waren eindeutig die Wintergefühle und die ergriffen auch HGT's Unitato und die beiden Shettys What does the Fox say und Erutan Wishes. Die waren ja sowieso für jeden Quatsch zu haben.
      Bis dann die Hengste bemerkten, dass es bei uns Möhren gab und schon standen sie in einem großen Kreis um uns herum und warteten ungeduldig auf das weihnachtliche Geschenk. Das war eigentlich vor allem dafür da, um bei allen Pferden nach den Rechten zu sehen. Aber anscheinend waren alle bei bester Gesundheit. Für die Möhren rissen sich dann sogar Auftakt und Dissident Aggressor von den Heunetzen los und kamen herübergeschlendert. Fürst der Finsternis und He's called Trüffel schlossen sich an. Die beiden hatten bisher relativ weit hinten gestanden und das Theater hier vorne geflissentlich ignoriert.
      Fehlte nur noch Single Malt, aber der kam nach einem Rufen auch sofort an und schon waren alle Hengste beisammen. Sie waren alle fit und dementsprechend konnten wir uns dann schon bald verabschiedeten und nun ging es nur noch zu den Stuten. Dort wurden wir schon von Walking in the Air, Sally und Teasie erwartet. Die ruhigeren Damen hielten sich gerne am Eingang auf, um auch ja alles mitzubekommen.
      Auch hier reichte ein Rufen und schon kamen Sarabi, Raunchy's Limited und Polka Dot um die Ecke gesaust. Und da sich die Gruppe in Bewegung setzte, kamen auch nach und nach die anderen. Erst Possy Pleasure Mainstream und Shattered Glass, dann aber auch noch Nesquik und Nandalee. Für den Rest mussten wir uns auf den hinteren Teil der Weide bewegen. Lila Wolken und Like Honey and Milk fanden das Heunetz zu nett, als dass sie sich bewegt hätten. Außerdem stromerte hier hinten auch noch Batida de Coco herum und Alice von Landwein und Amadahy spielten gerade miteinander, während Razita sich genüsslich wälzte.
      Auch sie war wie Merida noch relativ neu bei uns, hatte sich aber wirklich problemlos eingliedern lassen.
      Allen Pferden ging es bestens und so schickte ich mit etwas Nachdruck mein Team dann nach Hause zu ihren Familien. Vorher gab es für jeden von ihnen noch ein kleines Geschenk von mir, ehe ich sie dann endgültig verabschiedete und ihnen frohe Weihnachten und schöne Feiertage wünschte. Die hatten sie sich definitiv verdient und die Pferde konnten auch mal ein paar Tage entspannen.
    • Eddi
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      Sommerweiden
      07. Juni 2018
      Hengste: Altyn, Aristo, Auftakt, BonnyBoy, Calimero II, Call me a Twist, Cover the Sun, Dissident Aggressor, Dr. Insektor, Erutan Wishes, Feuervogel, Fiebertraum, Fürst der Finsternis, He's called Trüffel, HGT's Unitato, Namour, Nochnoi Dozor, Outlaw Torn, Pajero, Single Malt, Thorondor, Varulv, Vertigo, What does the Fox say
      Stuten: Alice von Landwein, Amadahy, Batida de Coco, Das Kürbisvieh, Herbsttraum, Like Honey and Milk, Lila Wolken, Naimibia, Nandalee, Nesquik, Polka Dot, Possy Pleasure Mainstream, Raunchy's Limited, Razita, Sally, Sarabi, Shattered Glass, Teasie, Walking in the Air
      Fohlen: Acariya, Applaus, Cover the Moon, Feuerdrache, Herbstmond, Korah, Lady Fox, Maelis, Merida, Paddington

      Der Sommer hatte uns mittlerweile vollständig erreicht. Nach einer längeren Anweidezeit dieses Jahr, waren nun seit kurzem die Sommerweiden eröffnet. Den Mai über hatten uns noch allerhand Unwetter und Stürme geplagt, doch mit denen schien endlich Schluss zu sein. In aller Ruhe hatten mein Team und ich die Sommerweiden vorbereitet und vorgestern die jeweiligen Herden auf die großen Stücke gelassen. Die ersten Tage hatten sie auch alle heil überstanden. Für uns hatte das bedeutet, die Ställe komplett zu misten und auch einmal ordentlich durchzuspülen. Nun fiel für uns viel Arbeit weg. Das Futter bekamen die Pferde nach der täglichen Arbeit und Heu stand ihnen trotz der Weiden permanent zur Verfügung. Jeden Morgen kontrollierte ich auf dem Pferderücken alle Zäune, ehe ich den Pferden auch einen Besuch abstattete und schaute, ob alles in Ordnung war.
    • Eddi
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      Winter is coming
      24. November 2018
      Eisige Kälte empfing mich, als ich die Haustür öffnete. Fröstelnd zog ich mir Schal und Mütze tiefer ins Gesicht und schlüpfte schnell in die warmen Handschuhe. Der Winter hatte sich recht unbarmherzig angekündigt. Innerhalb einer Nacht waren wir zugeschneit gewesen. Wie lange die weiße Pracht allerdings liegen bleiben würde war fraglich. Zumindest aktuell war sie da und die frostigen Temperaturen mit dazu. Also huschte ich so schnell es ging hinüber in den Stall. Dort empfing mich lauschige Wärme und der Geruch von frischem Heu. Tami und Alexa waren bereits bei der morgendlichen Stallarbeit und ich ging den beiden fix noch beim Füttern zur Hand. Bei den Temperaturen mussten morgens und abends etliche Decken gewechselt werden, denn die meisten unserer Sportpferde waren geschoren. Oder es waren so Kandidaten wie Altyn und Nochnoi Dozor, die gar nicht so viel Winterfell besaßen und sowieso eingedeckt werden mussten, damit sie nicht zitternd auf den Weiden standen.
      Auch Fiebertraum schob kaum Winterfell, eigentlich gar nichts. Bei ihm war das aber vor allem seiner damaligen Zeit als Renn- und damit als Boxenpferd geschuldet. Seitdem er bei uns war wurde es immer besser, aber er würde nie Unterwolle haben. Ganz im Gegensatz zu unseren Ponys, die alle aufgingen wie ein Hefekloß. Erutan Wishes und What does the Fox say liefen nur noch als kleine Fellkugeln durch die Gegend und ihre Beine wirkten aufgrund des ganzen Felles noch kürzer als sonst. Sie gehörten zu den wenigen, die keine Decken brauchten und zu denen, die wiederum wie die Verrückten den lieben langen Tag auf der Weide durch den Schnee tobten.
      Nach dem Frühstück ging es für alle Pferde nämlich direkt raus, wo sie auch den gesamten Tag verbringen würden. Erst gegen 17/18 Uhr würde es wieder in den Stall gehen. Fix schaute ich an der Stalltafel, welche Pferde heute ihren freien Tag hatten. Single Malt und BonnyBoy konnten ihren Tag draußen genießen, ebenso wie Call me a Twist und Auftakt. Dr. Insektor und Altyn hatten heute ebenfalls nichts auf den Plan stehen, dafür war aber der Rest an der Reihe. Und wie so oft blieben einige Pferde direkt im Stall. Unter anderem Pajero, Catani und Cover the Sun.
      Während Alexa die drei putzte, bauten Tassilo und ich in der großen Halle einen Parcours auf. Danach holten wir unsere geputzten und gesattelten Pferde am Putzplatz ab. Tami hatte anfangs nicht mitmachen wollen, kam nun aber doch mit Feuervogel hinterher. Wir ritten die vier Pferde in Ruhe warm und nahmen nach und nach immer mehr dazu. Springtraining war immer eine schöne Abwechslung im Winter und das Beste war: Einem wurde warm. Die Hengste machten ihre Aufgabe heute auch wirklich gut und wurden schon bald auf die Weide entlassen.
      Jeden Morgen begann das Team mit einem gemeinsamen Training und danach splittete es sich auf. Tami longierte heute Fürst der Finsternis und Calimero II - Tassilo ritt Aristo und Outlaw Torn, während Alexa zunächst Dissident Aggressor longierte und danach HGT's Unitato ritt. Ich begann heute mit Thorondor und ritt meinen schwarzen Hengst in der Dressur. Ich konnte nicht fassen, dass der Hengst mit jedem Jahr älter wurde und doch merkte man es ihm kein Stück an. Danach ritt ich noch Varulv und longierte abschließend Vertigo. Tami und He's called Trüffel leisteten uns Gesellschaft und so war der Vormittag schneller rum als gedacht.
      Für uns stand nun die Mittagspause an und wir alle waren froh, uns erstmal aufwärmen zu können, etwas zu essen und danach motiviert weiter zu machen.
    • Eddi
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      Neue und alte Gesichter
      19.06.2019
      Seit Anfang des Jahres hatte sich wieder ein wenig in unseren Stallungen verändert. Drei neue Hengste waren hinzugekommen. Exciting Force und Leitz waren altbekannte Gesichter und stets willkommen und neu mitgebracht hatten sie ihren Weidegenossen Phex. Leider waren die drei aus einem nicht so schönen Grund zu uns gezogen. Ihre Besitzerin und eine sehr enge Freundin meinerseits hatte einen schweren Unfall gehabt und hatte vorerst die Pferde und ihr Gehöft aufgeben müssen. Ich drückte die Daumen, dass es irgendwann wieder besser werden würde, aber bisher stand die Zukunft noch in den Sternen.
      Die drei Hengste hatten sich zumindest sehr schnell eingelebt. Oft standen sie mit bei Altyn, Pajero und Cover the Sun, aber auch mit dem Rest der Herde verstanden sie sich prima. Fiebertraum und Nochnoi Dozor hatten sich auch gemacht und waren nun offiziell nicht mehr die Neuen. Heute würde ich noch die neuen Turniernennungen abschicken müssen. Das betraf vor allem Catani, Dr. Insektor, Calimero II und He's called Trüffel. Der Rest hatte momentan mehr oder weniger Ruhe. Feuervogel und Varulv fuhren ab und an mit, wenn es sich anbot, aber wir machten uns keinen Stress.
      Vor kurzem hatten wir mit unseren Westernpferden an einer kleiner Westernshow in der näheren Umgebung teilgenommen. Dissident Aggressor war sowieso bekannt wie ein bunter Hund und auch Call me a Twist brauchte sich nicht zu verstecken. HGT's Unitato und Outlaw Torn hatten wir tatsächlich auch mitgehabt. Es wurde Zeit, dass sich die Jüngsten daran gewöhnten.
      Aristo und Thorondor fristeten ihr friedliches Dasein. Aktuell wurden die beiden nur von mir trainiert, aber es ging super voran und gerade das Training mit Thorondor machte unglaublich Spaß. Auftakt, BonnyBoy, Fürst der Finsternis und Single Malt waren nun langsam wieder auf ihrem alten Trainingsstand und liefen hier und da im Reitunterricht mit und machten ihre Sache auch gut. Abschließend gab es noch Erutan Wishes und What does the Fox say. Das Ponyduo war vor der Kutsche unschlagbar und dort wurden sie auch immer bewegt.
    • Eddi
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      Neujahr
      03. Januar 2020
      Mississle, Teasie, Sarabi, Possy Pleasure Mainstream, Razita, Walking In The Air, Like Honey and Milk, Shattered Glass, Raunchy's Limited, Naimibia, Das Kürbisvieh, Amadahy, Lila Wolken, Herbsttraum, Alice von Landwein, Nandalee, Nesquik, Sally, Batida de Coco, Polka Dot, My Hope Nymeria
      Panta Rhei, Phex, Leitz, Exciting Force, Altyn, Fiebertraum, Nochnoi Dozor, Catani, Cover the Sun, Pajero, Dr. Insektor, Aristo, Thorondor, Call me a Twist, Dissident Aggressor, HGT's Unitato, Outlaw Torn, Feuervogel, Varulv, Calimero II, Vertigo, Auftakt, BonnyBoy, Fürst der Finsternis, He's called Trüffel, Single Malt, Erutan Wishes, What does the Fox say
      Graceful Eclipse, Merida, Maelis, Lady Fox, Korah, Nabiri, Acariya, Herbstmond, Cover the Moon, Paddington, Feuerdrache, Applaus


      Das neue Jahr war angebrochen und mit ihm auch ein neues Jahrzehnt. 2020 hatten wir erreicht und ich war stolz auf das, was das Gestüt Sapala darstellte. Wir hatten ein funktionierendes, tolles Team, welches sich mit ganzem Herzblut um die Pferde kümmerte und die konnten sich auch wirklich nicht beklagen.
      Das vergangene Jahr hatten wir ruhig und entspannt enden lassen. Wie immer schickte ich meine Mitarbeiter über die Feiertage zu ihren Familien in ihren wohlverdienten Urlaub. Zu den Tagen schafften wir es auch mit wenigen, den Stall in Stand zu halten und die Pferde hatten zum Großteil frei.
      Natürlich waren wir alle Pferdemenschen und die ließen es sich nicht nehmen, auch ihre freie Zeit im Stall zu verbringen. Es war immerhin unsere Leidenschaft. So hatten wir zum 23.12. einen großen gemeinsamen Weihnachtsritt mit gemeinsamen Mittagessen gemacht und am 01.01. hatten wir uns alle zum Neujahrsritt versammelt.
      Mein Team hatte die vergangenen Tage damit verbracht, ihre kleinen Reitschülergrüppchen auch an so etwas wie einem Neujahrsritt teilhaben zu lassen. Natürlich ging das nicht alles an einem Tag, aber so waren die ersten Tage des neuen Jahres direkt gut gefüllt gewesen.
      Ende Januar würde unser jährliches Neujahrsturnier anstehen und die jungen Reiter trainierten jetzt schon fleißig und waren sehr ehrgeizig. Auch für meine Mitarbeiter gab es eine eigene Abteilung, auch sie sollten sich messen dürfen und ihren Spaß haben.
      Ich war schon voll in den Vorbereitungen hierfür, bereitete die Schleifen und Gewinne vor und plante das Event und schrieb Listen. Draußen war es heute diesig und nass, so dass ich gerne mal den Tag zum Großteil im Büro verbracht. Den Morgen über hatte ich bereits auf mehreren Pferden gesessen, denn nun ging das Antrainieren wieder los, wenn wir dann im März in die diesjährige Turniersaison starten wollten.
      Die ersten Tage des Jahres würde ich noch viel für Organisatorisches gebrauchen, aber dann sollte alles wieder seinen gewohnten Gang gehen.
    • Eddi
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      Sommergewitter
      14. Juni 2020
      Mississle, Teasie, Sarabi, Possy Pleasure Mainstream, Razita, Walking In The Air, Like Honey and Milk, Shattered Glass, Raunchy's Limited, Naimibia, Das Kürbisvieh, Amadahy, Lila Wolken, Herbsttraum, Alice von Landwein, Nandalee, Nesquik, Sally, Batida de Coco, Polka Dot, My Hope Nymeria
      Panta Rhei, Phex, Leitz, Exciting Force, Altyn, Fiebertraum, Nochnoi Dozor, Catani, Cover the Sun, Pajero, Dr. Insektor, Aristo, Thorondor, Call me a Twist, Dissident Aggressor, HGT's Unitato, Outlaw Torn, Feuervogel, Varulv, Calimero II, Vertigo, Auftakt, BonnyBoy, Fürst der Finsternis, He's called Trüffel, Single Malt, Erutan Wishes, What does the Fox say
      Graceful Eclipse, Merida, Maelis, Lady Fox, Korah, Nabiri, Acariya, Herbstmond, Cover the Moon, Paddington, Feuerdrache, Applaus


      Das Gewitter überraschte uns unwillkürlich. Die vergangenen drei Tage hatten wir schönstes Wetter gehabt und die Temperaturen waren bis zu den 30 Grad hochgeklettert, und dann brach es herein. Ein richtiges Sommergewitter und zwar eins von der fiesen Sorte. Und hier oben an der Küste erwischte es uns mehr, als es lieb war. Innerhalb einer Stunde schlug das komplette Wetter um. Im Himmel brauten sich die dunklen Wolken zusammen und man hörte bereits den ersten Donner, während die Blitze bisher kaum sichtbar war.
      Ich war gerade mit Leitz ausreiten und wir machten uns, so schnell es ging, auf dem Heimweg. Während Leitz leicht flockig vorwärts trabte, rief ich bereits zu Hause an, damit dort alles sturmsicher gemacht wurde. Außerdem mussten die Pferde in den Stall. Natürlich hatten wir alle Herden inzwischen auf den großen Sommerweiden. Aber die meisten davon waren nicht unbedingt für solche Gewitter geeignet und ich wusste meine wertvollen Tiere lieber in Sicherheit.
      Als ich mit Leitz am Stall ankam, sprang ich aus dem Sattel und drückte den schönen Palomino einen meiner Stallburschen in die Hand. Eigentlich war das nicht meine Art, aber ich schnappte mir vier Stricke und eilte zu den Jungpferden, um dort zu helfen. Gerade die Jungspunde hatten nicht so viel mit Menschen zu tun und würden es nur bedingt einsehen, jetzt unbedingt mitkommen zu müssen. Doch sie benahmen sich alle einwandfrei und eine halbe Stunde später standen alle im Stall.
      In der Zwischenzeit hatte es bereits begonnen zu nieseln. Inzwischen schüttete es aus Eimern. Ich rannte mit Batida und Polka Dot an meiner Seite noch schnell in den Stall und schon waren alle Pferde drin. Die beiden Ponys packte ich in ihre Box, wo sie sich direkt zufrieden aufs Futter stürzten. Alle Pferde standen drin, während der Regen auf das Dach einprasselte. Auch mein Team fand sich komplett im Stall ein, manche noch trocken, manche ganz schön durchnässt - doch alle gut gelaunt.
      Gemeinsam verzogen wir uns in unser Reiterstübchen wo ich Tee aufsetzte und Alexa Sandwiches verteilte. So verbrachten wir gemeinsam den Abend, ehe ich alle früher als sonst nach Hause schickte, denn es regnete und stürmte immer noch und ich wollte gerne, dass alle heil zu Hause ankamen. Vermutlich würde es die ganze Nacht über weiter so gewittern.
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  • Album:
    Hengststall
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    Eddi
    Datum:
    13 Dez. 2020
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    Name: Nochnoi Dozor

    Geboren: 13.01.2005
    __________________


    Von: Nikanor
    Aus der: Alewtina
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    Rasse: Achal Tekkiner
    Geschlecht: Hengst

    Farbe: Brauner (Sooty Bay)
    Stockmaß: 165cm


    Beschreibung:
    Nochnoi Dozor - kurz Noy - ist ein Achal Tekkiner, wie er im Buche steht: Prachtvoll glänzend, schlank, talentiert und intelligent. Der Umgang mit ihm ist nicht unbedingt immer einfach, denn er ist Menschen gegenüber im ersten Moment grundsätzlich misstrauisch und es braucht eine Weile, bis er eine Bindung aufbaut. Diese ist dafür umso stärker; für die Zeit, die man investiert, um sein Vertrauen zu erlangen, belohnt er einen mit einer tiefen Freundschaft und Verbundenheit. Jedoch schafft es nicht jeder, sein Vertrauen zu erlangen.
    Da er eher zu den nervösen Pferden gehört, braucht er einen besonders ruhigen Reiter und Pfleger. Auch ist er eher schreckhaft, was sich jedoch legt, sobald er sich an der Ruhe und Gelassenheit seines Menschens orientieren kann.

    Unter dem Sattel zeigt Noy sich eher heißblütig. Oft muss man ihn bremsen, um sein volles Potenzial ausschöpfen zu können. Und dieses besitzt er zu Hauf - seine Ausstrahlung befähigt ihn zu fesselnden Darbietungen im Dressurviereck, seine Kraft zu einem enormen Springvermögen und vor Allem seine Ausdauer zu langen Geländeritten. Nicht zu verachten ist auch seine enorme Geschwindigkeit. Alles in einem ist er sehr vielseitig talentiert, schafft man es, ihm eine gewisse Ruhe zu vermitteln.

    Ersteller: Occulta
    Besitzer: Eddi
    Vorkaufsrecht: Occulta


    Dressur M - Distanz L - Galopp L -- Springen M -- Military S

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    1. Platz 236. Distanzturnier
    2, Platz 287. Distanzturnier
    1. Platz 370. Galopprennen
    1. Platz 408. Springturnier
    3. Platz 418. Springturnier
    1. Platz 315. Militaryturnier
    1. Platz 436. Dressurturnier
    1. Platz 424. Galopprennen
    1. Platz 528. Springturnier
    3. Platz 385. Militaryturnier
    2. Platz 386. Militaryturnier
    1. Platz 387. Militaryturnier

    __________________


    Gekört: nein

    Nachkommen:
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