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Stelli

Nagoya | Deutsches Reitpony *

NagoyaRufname GoyaGeburtsdatum 29.3.1999Stockmaß 1,42mFellfarbe FalbeAbzeichen h.l. halbw. FesselCharakter neugierig, freundlich, sehr rittigGesundheit kritischHufzustand 2x vorn beschlagenletzter Hufschmiedbesuch letzter Tierarztbesuchletzte ImpfungAus der aus der von Von aus der von Rasse Deutsches ReitponyGeschlecht StuteZur Zucht zugelassen ja[x] nein [ ]Zucht Hofgut TannenheideBesitzer StelliErsteller / Züchter Ivi.KiwiVKR -Verkäuflich NeinReitbeteiligung -QualifikationenGalopprennen Klasse LWestern Klasse ASpring Klasse LMilitary Klasse LDressur Klasse LDistanz Klasse EFahren Klasse EEignung AllrounderTraining -keine

Nagoya | Deutsches Reitpony *
Stelli, 15 Aug. 2014
    • Stelli
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      Aktuell gab es viel Trubel auf unserem Gestüt. Ich hatte für meine Stallungen beschlossen alles komplett neu zu sortieren. Nach ungefähr zwei Tagen war alles umsortiert, die Pferde und Ponys an ihrem Platz. Sogar die Jungpferde hatten ihren eigenen Trackt. Jedoch wollte ich mich heute um die Reitponys kümmern, welche den Stall bezogen, wo Hengste wie Stuten gemeinsam untergebracht waren. Mir gefiel die neue Odnung außerordentlich gut und war froh diesen Schritt gemacht zu haben. Ich atmete tief durch und begann dann mit der Versorgung meiner geliebten Ponys, beginnend mit Kovu, der eine Box weit vorne bezogen hatte. Ich holte ihn aus der Box und putzte ihn am putzplatz, bevor ich Longe, Ausbinder, Trense und Gamaschen holte. Als alles am Pferd war kritzelte ich ein 'Kovu' in die Roundpenliste und ging zum longieren in den Longierzirkel. Ich longierte Kovu eine gute halbe Stunde vorwärts-abwärts, wobei er auch gut mitmachte. Bis auf einen Zwischenfall blieb er schön locker im Rücken und ließ sich ordentlich fallen. Danach brachte ich ihn auf einen freien Graspaddock. Ich räumte das ganze Zeug zurück an seinen Platz und fuhr mit Down with the Sickness fort. Sickness befand sich derzeit in einer Flegelphase und war nicht einfach. Deswegen beschloss ich heute Bodenarbeit zu machen. Nachdem ich kurz drübergeputzt hatte holte ich ein Arbeitsseil, eine Gerte und ein Knotenhalfter und ging in unsere Bewegungshalle. Sickness testete schnell seine Grenzen, wo ich ihn oftmals zeigen musste, wer das sagen hatte. Recht schnell gab der stute Ponyhengst sich geschlagen und war am Ende sogar recht folgsam. Ich beendete das Training an einem Punkt wo es richtig gut war und brachte ihn ebenfalls nochmal an die frische Luft. Nun war meine Stute Kiss me quick dran, die schon sehensüchtig auf Beschäftigung wartete. Nachdem sie geputzt war sattelte ich sie und ging in die Halle, da sie sich dort besser konzentrieren konnte. Nach der Aufwärmphase arbeitete Kiss me quick super mit. Sie war schön durchlässig und hatte heute kaum mit ihr zu kämpfen. Wir bauten ein paar Schenkelweichen, Renvers und Travers ein und feilten etwas an den Lektionen. Nach einer guten Stunde waren wir an einem Punkt wo beide zufrieden mit der Arbeit waren, deshalb ließ ich sie lang und ritt noch eine kleine Schrittrunde um die vier Ecken. Anschließend stellte ich die Ponystute mit Abschwitzdecke in die Box. Von dort nahm ich direkt Velino mit. Der hocherfolgreiche Zuchthengst war heute etwas aufgedreht, anscheinend hat er sich noch nicht ganz an die neue Stallordnung gewöhnt. Ich putzte ihn kurz bevor ich ihn sattelte und ging mit ihm raus auf den Reitplatz. Auch dort hatte Velino ziemlichen vorwärtsdrang und war anfangs sehr unrittig, was ich normalerweise nicht von ihm gewohnt bin. Der feinfühlige Hengst musste sich wohl noch etwas einleben. Da alles kämpfen nichts brachte bewegte ich ihn einfach nur ohne groß zu arbeiten, da er allgemein sehr spannig war, wieso auch immer. Einmal schoss er mir wie von der Tarantel gestochen los und baute einen feinen Bocksprung ein, der mich beinahe aus dem Sattel katapuliert hatte. Ich ritt ihn anschließend noch ein wenig, dann beendete ich den mehr oder weniger katastrophalen Ritt. Zum abspannen kam mein Lieblingshengst nochmal raus auf die Koppel. Zurück im Stall wartete mein relativ neuer Hengst Lavengo auf mich. Lavengo ist ein talentierter Springer; dieses Talent wollte ich heute ein wenig fördern. Da ich eine halbe Stunde später Springstunde mit ihm hatte beeilte ich mich mit putzen und satteln und fand mich wenig später in der Halle wieder, wo ich ihn bereits ein wenig warm machte. Die Stunde allgemein war sehr gut. Aktuell sprangen wir ein sehr sicheres L-Niveu und zwischendurch war auch mal ein Sprung auf M-Höhe für Ponys. Mein Trainer sagte er könnte es sogar bis in den ganz hohen Ponysport schaffen, was mich sehr bemutigte. Im Großen und Ganzen arbeiteten wir aber eher an der Technik anstatt an der Höhe und ich war sehr zufrieden mit uns. Lavengo war ziemlich geschwitzt, weswegen er unter das Solarium kam, bevor er in die Box zurückgestellt wurde. Mit Silverangel stand heute wieder ein Dressurtraining an. Ich beeilte mich ebenfalls, denn mit ihr hatte ich ebenfalls Reitstunde bei meinem Dressurtrainer. Silverangel konnte bereits sicher die S-Lektionen und war auf einem perfekten Weg bis an die Spitze der Dressur. Obwohl sie sicherlich auch für den Springsport geeignet war fand ich sie als Dressurpony auch sehr nett. Das Training verlief super. Silverangel war locker und total bei der Sache und führte die Lektionen gekonnt und sicher aus. Mein Trainer meinte ich sollte womöglich bald meine erste S-Dressur mit ihr melden, was mich überglücklich machte. Dank Silverangels fantastischer Ausdauer war sie nur etwas geschwitzt weswegen wir noch eine kleine Schrittrunde zum trockenreiten machten. Von meinem Dressurcrack ging es zu einem Pony, was noch ganz an den Anfängen stand. Liscalina war noch nicht weit in ihrer Ausbildung, da sie noch sehr jung ist. Deswegen beschloss ich sie heute zu longieren, da auch ich eine Pause brauchte. Ich trug mich im Longierzirkel ein und packte die Sachen aufs Pony, bevor ich mit dem Training begann. Nachdem ich sie warmlongiert hatte kamen die Ausbinder drauf. Liscalina war heute etwas unkonzentriert am Anfang, was sich aber mit der Zeit besserte, weswegen ich auch Trabstangen mit einbaute. Nach 30 Minuten war ich fertig mit dem Training, da die Stute auch gut mitgearbeitet hatte am Ende und ich sie nicht überfordern wollte. Zum Lob kam sie nochmal raus auf die Koppel, wo sie sich erstmal schön im Schlamm wälze. Als nächstes war Hibiskus an der Reihe, eine meiner zwei neuen Ponystuten. Ich war überglücklich mich endlich als ihre Besitzerin ausgeben zu dürfen. Heute würde ich sie zum ersten Mal bei uns reiten, die Tage zuvor genoss sie draußen oder wurde longiert. Hibiskus ließ sich entspannt putzen und Satteln bevor ich sie in die Halle brachte. Nach dem Warmreiten trabte ich sie an und fühlte mich direkt pudelwohl. Ich liebte die Stute bereits jetzt abgöttisch und würde sie nie wieder ausziehen lassen. Ich lobte Hibiskus zwischendurch immermal damit sie entspannt blieb. Ab und zu schnaubte sie ab, so zufrieden war sie. Anscheinend hatte sie sich gut eingelebt. Ich ritt sie bloß eine halbe Stunde, da ich fand das es reicht. Sie kam danach nochmal auf die Koppel. Die letzte Kandidatin war Nagoya, die ich vor einigen Jahren bereits besaß. Leider verkaufte ich sie weiter und tauchte unter, kurz bevor ich sie wieder kaufen konnte. Jedoch fand ich sie durch puren Zufall und mir gelang es, sie relativ einfach zu kaufen und zu mir zu holen. Sie war ziemlich runtergekommen und brauchte erstmal eine Grundsanierung der Extraklasse, doch ich wusste was sie kann und was in ihr steckte, deswegen nahm ich sie mit gutem Gewissen wieder Zuhause auf. Da sie erst heute wieder einziehen durfte putzte ich sie nur und stellte sie auf ein Paddock, bevor ich mich mit einem Tierarzt in Verbindung setze, welcher sie ordentlich durchchecken sollte.
    • Eddi
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      Meine heutige Patientin hatte schon lange keinen Tierarzt mehr gesehen, weshalb ich schon gespannt war.
      So ging es heute Morgen zum Gut Tannenheide, wo ich bereits von Stelli erwartet wurde. „Hey Eddi!“ begrüßte sie mich herzlich. Ich folgte ihr direkt mit in den Stall, wo meine Patientin schon auf mich wartete.
      „Das ist Nagoya. Ich habe sie aus schlechter Haltung gerettet und ich glaube mir müssen dringend einiges nachholen.“ seufzte Stelli, halfterte die Stute auf und brachte sie zum Putzplatz.
      Dort packte ich meine Sachen aus und begann mit der Untersuchung. Zuerst warf ich einen Blick in die Ohren, Augen und ins Maul.
      Schnell wurde klar, dass Nagoya ziemlich verlaust war und auch die Schleimhäute zeigten einige Mängel an.
      Desweiteren hörte ich Herz, Lunge und Darm ab, ehe ich noch die Körpertemperatur kontrollierte. Von der Grundgesundheit ging es Nagoya ganz gut, allerdings litt sie unter Wurmbefall.
      „Na dann wollen wir mal impfen und entwurmen.“ meinte ich lächelnd zu Stelli und zog die erste Spritze auf.
      Es war eine Kombi aus Influenza und Herpes, danach waren noch Tetanus und Tollwut an der Reihe. Nagoya hielt tapfer still, anscheinend schien sie zu wissen, dass wir ihr nur etwas Gutes wollten.
      Danach musste sie noch die Wurmkur schlucken. Für ihre Ohrmilben ließ ich Stelli ein Milbenspray da und dann noch einen Futterzusatz, welcher die Stute mit Vitaminen und Mineralien versorgen würde.
      „Das ist fast wie ein Energydrink, deshalb jeden Abend nur einen Esslöffel dazu.“ lachte ich und reichte Stelli die Medikamente.
      „Sollte es schlechter werden, einfach melden!“ meinte ich noch und stieg wieder in das Auto um zum nächsten Patienten zu fahren.
    • Rasha
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      Heute machte ich mich auf den Weg zu Stelli. Telefonisch hatte sie mich bereits über den Zustand des Pferdes informiert. Nagoya kam aus sehr schlechter Haltung und hatte auch keinen besonders guten Gesundheitszustand. Ihre Hufe wurden lange nicht behandelt und waren daher wohl auch katastrophal. Ich war gespannt und ein wenig besorgt darüber, was mich wohl erwarten würde.

      Auf dem Hof angekommen sah ich Stelli bereits mit einem Pferd aus der Stallgasse kommen. „Huhu, das hier ist Nagoya. Die Tierärztin war schon da und jetzt müssen unbedingt die Hufe behandelt werden. Du siehst ja, wie schlecht es hier ausschaut…“, erklärte sie.

      „Am besten bindest du sie mal an und ich verschaffe mir einen Überblick“, sagte ich zu Stelli. Während sie die Stute am Putzplatz anband, holte ich mein Werkzeug aus dem Auto und zog mir die Lederschürze an. Dann schnappte ich mir noch eine Möhre und ging zu der Stute. Vorsichtig beäugte sie mich. Als ich ihr die Möhre hinhielt und sie ansprach, nahm sie diese sehr zögerlich. Langsam hob ich den ersten Huf und kratzte ihn aus, um mir ein Bild von der Lage zu machen. Da Nagoya brav stehen blieb, kontrollierte ich auch die anderen drei Hufe.

      „Also die Hufe sehen natürlich nicht gut aus. Das hast du selbst schon erkannt. Sie sind viel zu lange nicht gepflegt worden. Daher sind sie zu lang und teilweise auch ausgebrochen. Vorne ist sie zudem ein wenig empfindlich, da würde ich auf jeden Fall Eisen draufmachen. Hinten könnten wir es evt. so lassen. Ich gebe dir auf jeden Fall noch ein pflegendes Öl für die nächsten Wochen mit. Eine regelmäßige Hufpflege muss jetzt unbedingt sein, um Fehlstellungen zu vermeiden“, erklärte ich Stelli.

      Dann nahm ich die Zange und kürzte die Hufe wieder auf eine normale Länge. Anschließend brachte ich sie mit der Feile in Form. Die ausgebrochenen Stellen konnte ich mit der Feile auch recht gut in den Griff bekommen, sodass hinten kein Beschlag nötig war.
      Im Kofferraum suchte ich die passende Eisengröße heraus und erhitzte di eEisen im Ofen. Als sie rot glühten, nahm ich sie mit der Zange heraus und passte sie auf dem Amboss an Nagoyas Hufform an. Als die Eisen beim Abkühlen laut zischten, zuckte die Stute kurz zusammen. Doch Stelli konnte sie schnell wieder beruhigen, sodass ich die Hufeisen an den Vorderhufen anbringen konnte. Zügig nagelte ich die Eisen fest und knipste die überstehenden Enden an der Hufoberseite ab.

      Stelli führte mir Nagoya noch einmal in Schritt und Trab vor. Die Stute lief noch etwas unsicher, da sie lange Zeit mit zu langen Hufen unterwegs gewesen war. „Das wird sich in den nächsten Tagen sicher legen. Solltest du feststellen, dass es ihr an den Hinterhufen doch unangenehm ist, ruf mich an und wir beschlagen sie dann dort doch noch“, sagte ich. Stelli brachte Nagoya weg, während ich meine Sachen zusammenräumte.

      Anschließend erledigten wir noch das Geschäftliche. Ich bedankte mich für den Auftrag und verabschiedete mich.

      [2946 Zeichen, lettercount.com, Text: Rasha]
    • Stelli
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      Im neuen Jahr ging es nicht anders zu als im Alten auch. Wie gewohnt mussten die vielen Pferde auf dem Gestüt versorgt und bewegt werden. Mein erster Weg führte zu Kovu. Mit ihm wollte ich heute einen schönen Winterausritt genießen. Eine Freundin hatte spontan Lust auf einen Ausritt, weswegen sie pünktlich im Stall ankam. Ich hatte Kovu und Never say Never bereits geputzt und so mussten wir nurnoch satteln. Draußen im Gelände war es traumhaft. Die Sonne kam ab und zu durch die dichte Wolkenschicht und wir sogen quasi jeden Sonnenstrahl ein. Ich wählte heute eine besondere Strecke, indem die Pferde ein gutes Stück bergauf laufen mussten. In den Höhenlagen lag noch teilweise recht viel Schnee. Unsere Snowgrips sollten wenigstens mal einen Nutzen haben. Also galoppierten wir eine nette Tiefschneestrecke entlang, was irgendwann wirklich an der Ausdauer der Pferde kratze. Nach dem eifrigen Galopp machten wir uns entspannt zurück zum Gestüt. So hatten wir Ausritt und Training miteinander verbunden. Zuhause angekommen versorgten wir die Pferde, bevor ich Down with the Sickness longieren ging. Fix schrieb ich mich in die Longierhalle ein und machte ihn fertig. In der Longierhalle longierte ich ihn erst wie gewohnt und legte dann eine Stange mit hinein. Nach 30 Minuten war die Einheit beendet. Die nächste auf meiner gedanklichen Liste war Kiss me quick, eine meiner Lieblingsstuten. Ich putzte sie schnell bevor ich mich ans satteln machte. Dressurstunde stand auf dem Programm. Nachdem wir ordentlich aufgewärmt und locker waren gingen wir an die Arbeit. Pünklich erschien unser Dressurlehrer auf der Matte, der Kiss me quick und mich eine halbe Stunde lang ordentlich knechtete. Wir beide waren danach ziemlich fertig und geschafft, aber es hatte sich gelohnt. Wir waren beide ein Stückchen weiter gekommen. Während meine Stute unter dem Solarium trocknen durfte, holte ich Velino aus seiner Box und bereitete dieses für die nächste Reitstunde vor. Ich hatte nur eine halbe Stunde Zeit, also musste ich mich beeilen. Bereits beim warmreiten war Velino ungewöhnlich locker und kaute zufrieden auf seiner Kandare herum. Auch während der Dressurstunde zeigte er sich willig und machte super mit, was auch meinen Trainer begeisterte. Nach einer halben Stunde bemerkte ich allerdings seine und auch meine Erschöpfung, weswegen ich noch ein wenig vorwärts-abwärts trabte und es gut sein ließ. Nach den zwei Reitstunden stand Pause auf dem Programm. In der Bewegungshalle durfte sich Lavengo ordentlich austoben und wälzen. Da er schon länger nicht mehr frei laufen durfte, genoss er es in jedem Zug, beziehungsweise Bocksprung. Irgendwann reichte es aber und Lavengo durfte nochmal auf einen Paddock. Denn nun stand Springstunde auf dem Programm. Liscalina war schnell fertig gemacht und wir bereiteten uns in der Halle auf die kommende Stunde vor. Liscalina war anfangs ziemlich unkonzentriert und machte einige Fehler, jedoch wurde dies mit der Zeit besser. Irgendwann hatte die schlaue Stute allerdings keine Lust mehr und fing wieder zu schludern an. Deswegen beschloss ich, nach einer letzten guten Abschlussrunde das Training sein zu lassen. Hibiskus war die nächste im Bunde. Da ich sie gestern ordentlich gefordert hatte, ritt ich sie nach dem Fertigmachen nur etwas vorwärts-abwärts und ging danach noch eine kleine Schrittrunde raus. Hibiskus war noch nicht sonderlich erfahren was das Gelände betrifft, weswegen sie noch etwas unsicher und schreckhaft war. Wir wollten es nicht übertreiben und blieben deshalb nur im Schritt. Nun musste ich noch Nagoya versorgen. Mit ihr wollte ich heute auch nur in die Longierhalle. Ich schnappte mir meine neue Longierhilfe, machte sie fertig und führte sie noch 10 Minuten Schritt, da sie das einfach vor der Longenarbeit brauchte. Das bewies sie auch während des Longierens. Sie schwingte schön im Rücken und trat von hinten wunderbasr mit. Am Ende war sie ordentlich an Oberlinie und Flanke geschwitzt, was von unserer Arbeit zeugte. In der ganzen Hektik hatte ich allerdings Silverangel vergessen. Also putzte ich die nette Ponystute und brachte sie in die Führanlage. Während sie ihre Runden drehte, äppelte ich nochmal alle Boxen ab. Nach 20 Minuten konnte ich Silverangel wieder aus der Führmaschine holen. Endlich hatte ich alle Vierbeiner geschafft. Ich war im großen und ganzen sehr zufrieden mit meinen Ponys.
    • Stelli
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      Reitponys
      Als Nächstes widmete ich mich meinen Lieblingen, den Deutschen Reitponys. Ich betrat die Stallgasse und wirde direkt von einem freundlichen Wieheren empfangen. Ich begann diesen Stalltrakt mit Back to Business, einer meiner Lieblingshengste hier. Business putzte udn sattelte ich, dann wollte ich etwas springen gehen. Das Traumwetter lies dies auch zu, also begaben wir uns auf den Springplatz und sprangen ein wenig. Nachdem wir das Training beendet hatten, ging es mit Nagoya weiter. Die zarte Falbstute musste heute mal wieder an die Longe, was ich auch in die Tat umsetzte. Mit Kappzaum bewaffnet gingen wir in die Longierhalle und machten ein wenig Longenarbeit. Danach war meine Stute Hibiskus an der Reihe. Mit ihr hatte ich heute eine Dressurstunde bei dem Landestrainer geplant, der alle zwei Wochen zu uns kam. Hibiskus zeigte sich in dieser Stunde sehr konzentriert und willig, was uns einen weiten Schritt nach vorne trug. Das nächste Pferd war die Stute Liscalina. Nach dem anstrengenden Dressurtraining suchte ich mit der distanzerfahrenen Reitponystute Ausgleich bei einem entspannten Ausritt. Liscalina war sehr erfahren, ruhig und trittsicher, was jeden Ausritt sehr erholsam machte mit einem hohen Spaßfaktor. Wir waren insgesamt 1,5 Stunden unterwegs durch Wälder und Wiesen, selbst die zwei entgegenkommenden Kutschen ließen Liscalina kalt und ruhig. Auf dem Hof zurück war Silverangel dran. Sie durfte heute in der Bewegungshalle ein wenig flitzen, was sie heiß und innig liebte. Nach einem ordentlichen Sandbad bretterte die schicke Dame durch die Halle und bockte sich dabei ordentlich frei. Nun war Lavengo an der Reihe. Mit ihm plante ich heute Arbeit an der Doppellonge. Wir hatten das zusammen noch nicht oft gemacht, aber er war sehr lernwillig und ließ sich nicht schnell irritieren oder stressen, weswegen das zu Lernen für mich und für ihn als sehr angenehm gestaltete. Eine Einstellerin am Hof brachte es mir bei und Lavengo und ich hatten eine unheimlich erfolgreiche Trainingseinheit. Nun war Velino dran, mein Prämienhengst den ich auch unheimlich liebte. Für den guten kam heute der Physiotherapeut, denn ich merkte beim Reiten die ein oder andere Verspannung, da er sich bei manchen Lektionen nicht im Rücken locker machen wollte und sich dabei immer nur selbst blockiert. Der Physiotherapeut fand direkt einige Baustellen in den langen Rückenmuskeln und Bauchmuskeln und Velino, der anfangs etwas skeptisch war, genoss es sichtlich. Nun hieß es zwei bis drei Tage Schritt und dann schauen. Mit meiner Elitestute Kiss me Quick wollte ich heute auch ein wenig in die Halle gehen. Mit ihr hatte ich schon eine gefühlte Equigkeit nichts mehr in dressurmäßiger Richtung gemacht, was wirklich wieder Zeit wurde. Nachdem ich geputzt und gesattelt hatte setzte ich meinen Plan in die Tat um und quälte mich und sie durch eine Stunde Dressur. Sie war am Anfang unheimlich nölig und wollte überhaupt nicht mitmachen, was nach einer halben Stunde aber wie weggeblasen war und sie schön durchlässig wurde. Als letzte wollte Never say Never bewegt werden. Mit ihr machte ich heute auch ein wenig Longenarbeit. Sie war von anfang an locker und konnte die Longierarbeit richtig auskosten. Nun waren alle Ponys bewegt und ich ging zu den Großpferden über.
    • Stelli
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      Ein bitter kalter Tag brach heute morgen an, an dem ich kaum aus dem Bett kam. Alles war mich motivierte ist der vertraute Stallgeruch, also schlüpfte ich wenig später in meine Stallklamotten und stellte erfreut fest, dass es über Nacht bestimmt 5cm Neuschnee gab, den ersten Schnee seit Sommer. Ich ging zuerst in das Stallabteil der Ponys, die mich erwartungsvoll ansahen und auf ihr Frühstück warteten. Der Stallbursche hatte bereits um 6:30 Uhr das Heu verteilt und so war ich nur mit dem Kraftfutter dran. Anschließend fütterte ich die Warmblüter und anderen Pferde und machte mich dann an die Arbeit. Back to Business ritt ich eine Stunde in der Halle, er war ziemlich knackig und hatte ernormen Vorwärtsdrang. Nagoya und Hibiskus gingen gemeinsam auf ein großes Winterpaddock und durften ihren freien Tag genießen. Liscalina longierte ich eine halbe Stunde, danach ritt ich Silverangel ein wenig vorwärts/abwärts, da vorgestern der Osteo vorbeigeschaut hatte. Lavengo longierte ich ebenfalls und Velino musste an eine anstrengende Dressureinheit glauben. Kiss me quick durfte ein wenig in der Halle hüpfen und Never say Never kam in die Führanlage und danach auf ein Winterpaddock. Die vier Jungpferde Love is Confidence, Dark Prince, Déchante und Shadowlight standen wie immer in ihrem Offenstall und freuten sich über den ersten Schnee. Anschließend ging es zu den Großen über. Place Royal bekam heute Vollberitt von einer Bereiterin, Offical Legito ritt ich dagegen ein bisschen Dressur, wobei er sich gut anstellte. Until Tomorrow longierte ich eine halbe Stunde und Pacey sprang ich über Cavalettireihen. Lago Puccini kam zusammen mit All in All in die Führanlage und Red Diamond stellte ich 40 Minuten aufs Laufband. Danach gings mit den Stuten weiter. Lady Donatella wurde heute locker von ihrer Reitbeteiligung geritten, genau wie Jacarta, die von ihrer Reitbeteiligung longiert wurde. Laith dagegen ritt ich im Schritt durch das Gelände, sie liebte Schnee einfach über alles. Ima Banana Split musste sich in der Longierhalle beweisen und Esperanza, Call me bubble und ihre Mutter Forever Yours kamen zu dritt raus, sie hatten heute frei. Die feurige Ysun musste ich in der Reithalle schaffen, sie ist immer noch impulsiver wenn es kalt wird als sonst. Kalympia kam zusammen mit Summer Wine und Minstrel in die Führanlage. Smarty Jones ließ ich in der Bewgeungshalle laufen, Pekinpah ritt ich locker Western und Irpa kam auf die Koppel. Mara und Ben führte ich gemeinsam Schritt durchs Gelände, Arrivederci wurde von meiner Cousine geritten, Jade kam aufs Laufband und Silvano wurde longiert.
    • Stelli
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      Momentan war alles ziemlich stressig. Darunter mussten leider auch meine geliebten Pferde leiden, aber ich hoffte sehr, dass sich das bald ändern würde. Stören tut es die Pferde allerdings nicht, denn sie genossen den sehr warmen Januar und jetzt auch schon Februar größtenteils im Freien auf Koppel oder Paddocks. Unterstützt wurde ich von einigen Freunden und meinen zuverlässigen Reitbeteiligungen. Auch heute hatten viele Pferde einen unbeschwertes Leben auf den Koppeln. Ich ging vom Stall aus rüber zu den Koppeln um nach meinen Vierbeinern zu schauen. Von weitem erkannte ich den auffälligen Smarty Jones und Peninpah auf der Hengstkoppel. Jade und Silvano standen etwas abseits und grasten gemütlich, nur Ben schien mich wahrzunehmen und kam brummelnd an den Zaun, wo er direkt was abstauben konnte. Die anderen Pferde bemerkten dies und kamen ebenfalls. Ich überzeugte mich von ihrer besten Gesundheit, schmuste mit jedem und ging dann weiter zu den Stuten. Irpa stand im hintersten Eck und graste, Mara und Arrivederci standen zusammen etwas abseits. Sie hatten ihre kleinere Herdenkoppel, da sie ein prima Gespann waren. Den Dreien ging es gut, also ging ich weiter. Ich kam zu der Koppel meiner vier Jungspundte Shadowlight, Dark Prince, Déchante und Love is Confidence. Sie kamen alle direkt an den Zaun. Sie waren ziemlich schlammig, da sie den ganzen Tag und Nacht draußen standen und noch ihre Reitfreie Zeit genießen konnten. Um zu den anderen Koppeln zu gehen musste ich einmal quer über den Hof und sammelte auf dem Weg noch einige Leckereien für die Ponys und Pferde ein. Ich sah direkt mal nach dem Rechen, denn Nagoya und Liscalina wurden gerade von ihren Reitbeteiligungen bewegt. Lisca war heute etwas aufmüpfig und Nagoya brav wie meist immer, aber die Reiter hatten alles bestens im Griff. Die Hengste standen einzeln auf den Hengstkoppeln. Zuerst sah ich nach Back tu Business, der sich fein im Matsch gewälzt hatte und sein goldenes Fell einem Wildschwein gleichte. Lavengo ließ sich nicht berirren und graste uninteressiert weiter, als ich am Koppelzaun stand. Er teilte sich seine Koppel mit seinem Kumpel Kovu, der Kopf an Kopf bei Lavengo stand und brav mitmachte. Velino begrüßte mich ebenfalls und durchsuchte meine Taschen gierig nach Fressbarem. Meine Zuchtstuten Hibiskus, Silverangel, Kiss me quick und Never say Never standen wiederrum zusammen und sahen alle munter und zufrieden aus. Nun ging ich rüber zu den Warmbluthengsten. Diese standen ebenfalls alle auf ihren eigenen Koppeln. Was ein Glück können wir hunderte Koppeln aus unserem weitläufigem Grundstück schöpfen! Auf den ersten Blick sah ich alle Hengste zufrieden grasen und keiner war auffällig. Place Royal ließ sich nicht beirren und nahm mich nicht wahr, sah aber sehr fit aus. Offical Legito kam genauso wie Pacey und Red Diamond an den Zaun und ließ sich beschmusen und befüttern. Until Tomorrow kam nach etwas zögern auch zu mir und All in All graste ebenfalls und drehte mir den Po zu. Lago Puccini wurde grade von unserer Bereiterin longiert und stand deshalb nicht draußen. Die Stuten wiederrum waren in zwei große Gruppen unterteilt. Lady Donatella, Laith, Ima Banana Split, Conversation und Minstrel teilten sich eine Weide und kamen direkt zu mir als sie mich sahen. Schön zu sehen wie eine kleine Herde angaloppiert kamen. Ihnen ging es allen gut und ich konnte beruhigt zu den anderen Stuten gehen. Diese Gruppe bestand aus Kalympia, Summer Wine, Ysun, Jacarta, Esperanza, Call me bubble, Forever Yours. Ysun war die erste am Zaun und staubte sich die größte Karotte ab. Die anderen brauchten etwas länger, waren dann aber vollzählig und konnte mich von ihrer besten Gesundheit überzeugen. Nach meinem ausgedehnten Besuch bei meinen Pferden konnte ich mich nun wieder der Lernerei widmen.
    • Stelli
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      Es war ein wunderschöner und glücklicherweise nicht allzuwarmer letzter Julitag in diesem Jahr. Alle meine Pferde genossen den schönen Tag draußen in der angenehm warmen Sonne und ließen die Seele baumeln. Ich trottete rüber zu meinen jüngsten Pferden Shadowlight, Déchante, Dark Prince und Love is Confidence, die mittlerweile in Hengste und Stuten getrennt waren. Sie grasten zufrieden, Prince lag dabei sogar. Neben der Weide standen meine Ponys. Bei den Hengsten Back to Business, Lavengo, Velino und Kovu, bei den Stuten Nagoya, Hibiskus, Liscalina, Silverangel, Kiss me quick und Never say Never. Auch hier schien alles ruhig zu sein. Hibiskus und Silverangel dösten unter einem Baum zusammen während die anderen Stuten Gras fraßen. Bei den Hengsten panierte sich Kovu grade ausgelassen. Ich stand eine Weile da und beobachtete meine Ponys auf ihren großflächigen Weiden bevor ich weiterzog. Bei den Großpferden sah die Aufteilung dieses Jahr anders aus. Weil letztes Jahr sich einige Hengste in die Haare bekommen hatten, hatten wir - wenn möglich - kleine Gruppen oder sie standen alleine. Place Royal verstand sich super mit Lago Puccini, während Offical Legito, Red Diamond und Until Tomorrow alleine standen. Pacey verstand sich seit kurzem recht gut mit All in All. Die Hengste sahen allesamt prächtig aus und waren alle momentan im Training. Einige wichtige Wettbewerbe und Turniere standen vor der Tür, manche auch schon bestritten. Ich freute mich, solche guten Hengste im Besitz zu haben. Legito kam an den Zaun gelaufen und sahne ein Leckerli ab, auch Red Diamond kam und ließ sich was abgeben. Die anderen schenken weiterhin nur der Wiese beachtung. Die Warmblutstuten wiederrum standen in zwei Herden zusammen. Lady Donatella, Laith, Ima Banana Split, Minstrel, Kalympia und Ysun standen in einer Herde, Jacarta, Esperanza, Forever Yours, Call me bubble, Conversation und Summer Wine in der Anderen. Laith und Banana kraulten sich grade, sie verstanden sich supergut. Die anderen Stuten standen etwas abseits. Ysun war friedlich und ließ die anderen in Ruhe fressen. Auch bei der anderen Gruppe schien alles entspannt zu sein. Sie standen weit hinten auf der Koppel, aber ich konnte jeden einzelnen von ihnen erkennen. Zu guter letzt befand sich auf der anderen Seite des Stalls die Koppel der Privatpferde. Auch hier waren Stuten und Hengste, beziehungsweise Wallache, getrennt. Smarty Jones stand demnach mit Pekinpah, Jade, Silvano und Ben zusammen. Bei den Stuten waren es Irpa und bunte Duo Mara und Arrivederi. Sie hatten die 'kleinste' Koppel, obwohl man diese nicht klein nennen konnte. Ben kam durch mein ihm vertrautes Schnalzen brummelnd zum Koppelzaun und wurde von mir mit einem Banenenleckerli liebevoll begrüßt. Ich war glücklich und zufrieden dass alle meine Pferde entspannt den Sonntagmittag genossen und konnte mich mit einem guten Gefühl wieder der Stallarbeit widmen.
      (c) Stelli
    • Stelli
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      Ein eisiger Wind fegte durch die Stallgasse. Schnell schloss ich die Stalltüren, sodass die wohlige Wärme schön im Stall blieb. Ich befand mich bereits in den letzten Zügen der heutigen Stallarbeit. Zurückblickend konnte ich stolz auf mein heutiges Werk sein. Lady Donatella wurde ein wenig v/a geritten, Jacarta genoss etwas Bodenarbeit, Laith wurde dressurmäßig auf Kandare gearbeitet, Ima Banana Split, Esperanza, Forever Yours und Call me bubble waren in der Führmaschine. Conversation wurde eine halbe Stunde longiert und Ysun sprang ich persönlich über ein paar Kreuze zur Gymnastik. Kalympia, Summer Wine und Minstrel übernahmen die zweite Führmaschinenschicht. Die Jungpferde, Shadowlight, Déchante, Dark Prince und Love is Confidence teilte ich in Stuten und Hengste und ließ sie laufen. Back to Business ritt ich etwas Dressur, Nagoya wurde von ihrer Reitbeteiligung ebenfalls geritten. Hibiskus wurde eine halbe Stunde longiert, Liscalina und Silverangel ließ ein Pfleger zusammen in der Lauflasshalle laufen. Lavengo genoss das Laufband ein wenig. Velino ritt ich ebendalls Dressur, Kiss Me Quick durfte ein klein wenig Springen. Never say Never wurde heute beschlagen und durfte danach etwas faulenzen. Kovu hatte heute seinen freien Tag. Place Royal wurde von einem hofeigenen Bereiter unter dem Sattel gearbeitet. Offical Legito wurde parallel dazu von mir in der Halle geritten. Until Tomorrow genoss heute ebenfalls einen neuen Beschlag und hatte frei. Mit Pacey machte ich heute etwas Stangenarbeit vom Sattel aus. Lago Puccini und All in All gingen zusammen in die Führmaschine. Red Diamond ritt ich heute Dressur. Mit Smarty Jones ging ein Bereiter von uns auf die Rennbahn, die grob um den Hof führte, da das Wintertraining nicht zu kurz kommen durfte. Pekinpah wurde ebenso von einer professionellen Westernausbilderin gefördert. Irpa bespaßte heute ihre liebe Reitbeteiligung Anna. Mara und Arrivederci gingen gemeinsam in die Führmaschine. Jade wurde locker longiert und Silvano hatte seinen freien Tag. Liebling Ben ritt ich ein wenig v/a und ließ es gut sein. Natprlich genossen die meisten Pferde Paddock oder Winterkoppel. Nachdem ich die letzten Heukrümel zusammen mit meinen Helfern von der Stallgasse gekehrt hatte, ging ich müde aber zufrieden ins Haus zurück. Mich aufwärmen.
    • Eddi
      Verschoben am 20.07.2017
      Grund:
      6 Monate keine Pflege.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Stelli
    Datum:
    15 Aug. 2014
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