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CharlyMaus

Nachtgolds Amber

[center][size=6][color=#2E8B57]Nachtgolds Amber[/color][/size] Mutter: Amber Vater: Nachtfuchs Geburtsdatum: 30.08. (4 Jahre) Geschlecht: Stute Rasse: Welsh Cob Fellfarbe: Bukskin Charakter: etwas bockig, verschmust, temperamentvoll Stockmaß: wird ca 1,50 Gesundheit: 100% Besitzer: CharlyMaus Pferd erstellt von: CharlyMaus VKR : CharlyMaus RB : - PP : - [color=#2E8B57]****************************************[/color] Qualifikationen : Spring Klasse: Dressur Klasse: E [color=#2E8B57]****************************************[/color] Beschreibung: Nachtgolds Amber ist eine traumhafte Welsh Stute mit hervoragenden Anlagen für den Dressur und Springsport. Aber auch für den ambitionierten Freizeitreiter wird sie eine zuverlässige Partnerin sein. Amber ist sehr verschmust wird aber schnell bockig wenn ihr etwas nicht passt und zu anstrengend wird. Man muss sie zu nehmen wissen und sich von ihren Eskapaden nicht beeindrucken lassen. Sie ist definitiv kein Pferd für Anfänger. Amber ist für die Zucht ebenfalls eine sehr interessante Kandidatin. [color=#2E8B57]****************************************[/color] Erfolge: [img]http://www.joelle.de/uploads/1234302890/gallery_5_4347_64.gif[/img] 2. Platz 208. Dressurturnier[/center]

Nachtgolds Amber
CharlyMaus, 30 Aug. 2009
    • CharlyMaus
      Pflegebericht...und wieder ein Pferd

      "Ja Mama ich weiß...ja ich weiß es doch...nun aber man bekommt eben nicht häufig so eine Gelegenheit. Ja Mama ich hab sie tatsächlich gewonnen. Ja Mama ich bin auf dem Weg um sie abzuholen. Ja genau die dritte von rechts ist es...ist sie nicht ein Traum?...Ja ich weiß, aber sie ist ein Traum und stell die nur ein Fohlen aus ihr vor, das wäre der Hammer!" Ich fuhr gerade von der Autobahn runter. Vor ein paar tagen hatte ich bei einem Preisauschreiben eines Welsh Cob Züchters eine 2 Jährige Stute gewonnen. Es war reiner Zufall, dass ich da überhaupt mitgemacht hatte und nun war ich bald Besitzerin einer Buckskin Welsh Cob Stute. Ich war so aufgeregt. "OK Mama ich bin gleich da, ich ruf dich heute Abend wieder an!" Ich deaktivierte die Freisprechanlage und legte auf. Noch ein paar Kilimeter dann bog ich in die kunstvolle Einfahrt des gestüts ein. Es war ein Traum hier...Fohlen spielten auf der Weide, auf dem Hof wurden Hengste heraus geputzt...es war wie im Film.
      Ich parkte Auto und Hänger und ging Richtung Büro. "Herr Müller?" "EINEN MOMENT NOCH...Verdammter Ballen, komm schon du blödes Ding!" Ich hörte es nur rumpeln..."AUS DER BAHN BALLEN KOMMT!" Ich sah hopch und sprang zur Seite...ich hatte genau unter der Dachluke gestanden. Kurz darauf plumste ein Rundballen in die Gasse. Ihm folgte ein strammer älterer Herr. Er lies sich auf den ballen fallen und landete elegant vor mir. "Herr Müller?" fragte ich vorsichtig. "Der bin ich, sie sind sicher die neue Besitzerin von Amber, Herzlichen Glückwunsch sie haben einen Jackpot geknackt. Ich bin frohm, dass sie nicht vorhaben sie zu verkaufen, sie ist ein Goldstück!"
      Er marschierte voran nach hinten auf den Hof. da stand sie bereit, in Transportgamaschen und Decke und super aufgeregt. Die Ankaufsuntersuchung hatte ich schon machen lassen, die Kleine war mehr als Gesund. Ich ging zu ihr und steckte ihr eine Karotte zu. "So meine Süße, bald kommst du in dein neues Zu Hause."
      wir gingen noch kurz ins Büro, ich ungterschrieb einen Schutzvertrag und bekam die papiere. Dann durfte ich Amber verladen. Das ging auch erstaunlich gut und kaum hatte ich Tschüss gesagt war ich auch schon unterwegs.

      3 Stunden Fahrt gingen vorbei und ich hielt vor meinem Haus an. Meine Eltern erwarteten mich bereits. Sie hatten freundlicherweise alle anderen Pferde schon rein geholt. Ich lud also Amber aus und brachte sie in den Stall. Das Geschrei war groß, alle wollten sie beschnuppern. Aber nur Denise, die die Box neben ihr hatte, kam in den Genuss. 5 Minuten später kraulten die beiden sich bereits.
      "So nun ist es aber gut mit den Pferden! alle 8 Boxen sind voll und wenn dein Fohleh herkommt muss der schon auf die Notbox ausweichen."
      Ich grinste..."Na dann muss ich wohl bald anbauen! Vielleicht heirate ich ja bald gahnz reich :D"
    • CharlyMaus
      Pflegebericht für meine Pferde

      *rrrrrrrrrrrrrrrrrrrring* och nö *rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiing* nein ich will nicht *RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGG* ja ist ja gut ich stehe ja schon auf...Himmel es ist doch erst 5 Uhr morgens. Hatte ich mir das mit den Pferden im eigenen Stall echt selber ausgesucht? Oh man ich muss besoffen gewesen sein. Ich schwang mich aus dem Bett und streckte mich genüsslich. Dann gings ab ins Bad, schnell waschen und anziehen. In Der Küche den Kaffee anstellen und ein Brötchen schmieren. Nebenbei die Katzen füttern und die Hunde raus lassen. Ich sah auf die Uh. Um 06:00 Uhr wollte der bauer mit Heu und Strohballen vorbei kommen. Ich biss in mein Brötchen und schenkte mir nen Becher Kaffee ein. Es war schon kurz vor sechs. Also machte ich schnell mit dem Frühstück und schon hörte ich den Trekker auf den Hof fahren.

      "Guten Morgen Harald...ui da hast du mir aber schöne Ballen mitgebracht." "Moin Charly, wir laden dann mal ab!" Ich nickte und packte mit an. Wir waren ganz schön schnell fertig, nach 45 Minuten waren die Ballen in der Scheune. Ich bezahlte Harald und ging dann in meine Futterkammer. Es war Zeit für das Pferdefrühstück. Meine Süßen warteten schon sehnsüchtig. Es gab für jeden eine abgestimmte Portion Hafer mit etwas Mineralfutter, Apfelessig, ein Klecks Honig, eine Kräutermischung und Karotten.
      Schnell verteilte ich die Eimer und ging dann zur Koppel um diese abzuäppeln. Ich schaffte 3 Karren die ich am Misthaufen ausleerte.
      Jetzt durften meine Schätze auf die Weide. und ich fuhr los um Berry Mello zu besuchen. Der Kleine wurde gerade auf die Koppel gelassen. Ich sprach kurz mit dem Züchter und ging mein Baby dann kurz auf der Weide besuchen. Ich streichelte ihn ausgiebig und berührte ihn überall. Er lies sich das super gefallen und war total kutschig drauf. Aber sonst lies ich ihn heute in Ruhe und fuhr nach 30 Minuten wieder nach hause.
      Ich holte Peace of Me von der Koppel. Wuschel guckte ihm nach und wiehrte, fraß dann aber doch ruhig weiter, sein Kumpel würde ja wieder kommen.
      Ich brachte Peace zum Putzplatz und schrubbte sein schwarzes Fell. Bald würde ich mit ihm an einer Hengstkörung teilnehmen. Vielleicht würden wir sogar bestehen und ich könnte ihn dann für die Zucht anbieten. Er war ein schöner Hengst und hatte tolle bewegungen, ich wünschte es mir sehr.
      Ich sattelte und trense Peace da ich unsere Kür üben wollte. Ich hatte Glück da es noch trocken war...langsam war es an der Zeit eine Halle zu bauen oder wenigstens den Platz zu überdachen. Ich musste mir da echt was überlegen. Ich führte Peace jedenfalls zum Platz und saß auf. Peace marschierte auf leichten Druck los. Ich ritt lange Schritt und begann nach 10 Minuten Peace mal zum Übertreten zu überreden. Immer wieder richtete ich ihn vorsichtig auf und entlies ihn wieder ins Vorwärts Abwärts. Ebenso im Trab aber da fiel es Peace noch schwer sich zu versammeln, er wurde eher langsamer und machte Taktfehler. Ich lies ihn etwas mehr vorwärts gehen und ritt viele Bahnfiguren. Dann baute ich einen lockeren Galopp. Ich hatte noch keine Musik also ritt ich die Kür heute ohne. Ich hatte mir etwas buntes mit vielen Figuren überlegt in der man Peace von allen seinen Seiten aus bewundern konnte. Peace war etwas triebig heute aber er ging ziemlich sahne. Nach 45 Minuten beendete ich das Training und ging noch etwas Schritt. Dann brachte ich Peace zur Weide, nahm ihm die Sachen ab und lies ihn gleich raus. Dann erst packte ich seine Ausrüstung in die Sattelkammer zurück.
      Mit Wuschel wollte ich heute Springgymnastik machen. Also ging ich erstmal auf den Platz um die Stangen und Ständer aufzustellen. Ich hatte ganz neue leichte Kunststoffstangen und so Auflegebäumchen gekauft und baute mir einen kleinen Parcours. Dann holte ich Wuschen von der Koppel, putzte und sattelte ihn. Während ich ihn zum Platz führte setzte ich schon meine Kappe auf. Auf dem Platz schwang ich mich in den Sattel und ritt los. Erstmal 10 Minuten Schritt am langen Zügel, dann mit aufgenommenem Zügel über doe ersten Schrittstangen und im Slalom um die Hindernisse. wuschel war super aufmerksam und tapste brav, wenn auch etwas tollpatschig, über die Stangen.
      Im Trab brauchte er einige Runden bis er es schaffte ohne Anstoßen über die Stangen zu kommen. Es war schon richtig müde so viel denken musste er.
      Ich machte eine kurze Schrittpause und machte dann nur nooch ein paar Minihüpfer im Galopp. Wuschel machte seine Sache echt prima aber ich musste bald schluss machen da er echt kaputt war. Ich führte ihn noch etwas Schritt und dann durfte er auch wieder raus auf die Weide.
      Jetzt war Grey Wonder an der Reihe. Die Knutschmaus holte ich schnell von der Weide da es gerade anfing zu regnen. Na schönen Dank auch dachte ich mir. Dabei wollte ich doch heute mal den ersten Ritt wagen. Glücklicherweise hatte das Wetter ein Einsehen und der Regen hörte schnell auf. Mein Platz war gut dreiniert und ich konnte problemlos rauf. Ich hatte Grey gesattelt und getrenst. Zunächst longierte ich sie im Round Pen. Ganz normal wie immer mit vielen Hand und tempiwechseln. Grey war gut drauf und bockte ein paar Mal. "na Süße bleib locker!" Ich bremste sie und hakte die Longe ab. Dann zog ich meine Kappe an und führte Grey zum Reitplatz. Von meinem Aufsteigblock aus legte ich mich vorsichtig über den Sattel. Grey machte ein paar hastige Schritte vor und zurück blieb dann aber schwer atmend stehen. Ich strich ihr vorsichtig über den hals und lobte sie. Dann glitt ich wieder auf den Boden und führte sie zum Block zurück. Erneut legte ich mich über den Sattel und diesmal schaffte es Grey ihr Gleichgewicht zu halten. Langsam legte ich mein Bein über den Sattel und setzt mich. Grey lauschte nach hinten und blieb ruhig stehen. Ich blieb einfach nur mal sitzen und kraulte meine Süße am Hals. Dann schnalzte ich und tippte meine Beine an ihren Bauch. Grey trat erstmal aus ging dann aber doch los. Sehr wackelig und langsam aber sie fand mit jedem tritt besser ihr Gleichgewicht.
      Ich ritt eine Runde rechts und eine Runde links herum. Ich hatte Tränen in den Augen. Ich hatte erstmals in meinem Leben auf einem rohen Pferd gesessen. Und alles war gut gegangen. Vorsichtig bremste ich Grey, sie reagierte sehr fein auf mein Gewicht und schwankte etwas, und lies mich aus dem Sattel gleiten. Ich streichelte Grey ausgiebig und lobte se überschwänglich. Dann brachte ich sie schnell zum Putzplatz, nahm ihr die Sachen ab und brachte sie auf die Weide.
      Ich brauchte erstmal eine Mittagspause. Die ging schnell, eine Portion Nudeln mit Soße und einen Apfel später war ich schon wieder draußen.
      Es war jetzt 12:30 Uhr...ich lag super in der Zeit. Ich mistete erstmal schnell die Boxen aus. Das ging echt flott da meine Pferde ja nur Nachts drinnen stehen und täglich gemistet wird. Dann ging ich zur Weide um Denise zu holen. Da ich auch mit ihr an einer Stutenprämierung teilnehmen wollte musste sie heute mal ran. Sie kam auch super artig mit und lies sich brav putzen. Ich hatte sie noch nicht so viel geritten aber sie war solide ausgebildet und ich konnte da bestimmt noch etwas rauskitzeln. Ich putzte Denise ausgiebig und legte ihr dann den neuen braunen Sattel auf, mit einer schönen grünen Schabracke. Dazu eine schicke braune Trense. Denise sah super schick aus.
      Ich führte sie zuum Platz und schwang mich in den Sattel. Au meine Beine waren diese Belastung noch nicht gewohnt...naja Augen zu und durch.
      Ich ritt lange Schritt und lies Denise Zeit warm zu werden und sich zu strecken. Es war spürbar, dass sie bereits 15 war und schon einiges durchgemacht hatte. Sie brauchte sehr lange bis sie locker war und mit sich reden lies. Ich lies ihr die zeit und fing erst nach 30 Minuten Aufwärmen mit der Arbeit an. Dann war Denise aber auch voll da. Bis auf dass sie sich ständig vor einer flatternden Tüte an einem Baum erschreckte und aus der Ecke sprang. Aber sie lief unsere kleine Kür echt super und wurde auch immer weicher und durchlässiger. Ich war mir sicher, dass wir die Prüfung gut bestehen würden. Und vielleicht war sogar eine Krönung drin...ich träumte bereits von einem Haflingerfohlen und ich wollte Denise nicht decken wenn sie schon zu alt war.
      Ich ritt insgesamt 1,5 Stunden...danach waren sowohl Denise als auch ich müde und zufrieden. Ich war total verliebt in die Haflingerdame und knuddelte sie noch ausgiebig bevor ich sie auf die Weide entlies.
      Daiquire wollte ich heute nur longieren. Die traumhaft schöne Stute war noch nicht lange unterm Sattel. Als ich sie von der Weide holte war sie total tutig. Nachdem sie versucht hatte mich zu überholen und dabei einen ordentlichen Rüffel kassiert hatte war jetzt alles prima. Sie trottete relaxed neben mir her zum Putzplatz. Ich putzte Dai und holte dann die Longierausrüstung. Ich legte ihr eine Satteldecke und den Longiergurt an und befestigte die Schlaufe vom Dreieckszügel am Gurt. Vorsichtig zog ich den Gurt fest und legte Daiqui dann den Kappzaum mit dem Gebiss an. Dann zog ich mir handschuhe an, griff die Peitsche und hakte die Longe in den mittleren Ring vom Kappzaum.
      Los gings zum Longierzirkel. Ich lies Dai erstmal locker Schritt außen herum gehen. Ich achtete darauf, dass sie fleißig marschierte. Um die Richtung zu wechseln, wechselte ich die Peitschenhand, ging Rückwärts in Dais Laufrichtung und hielt die Peitsche vor sie...beim ersten Mal reagierte meine Süße da noch nicht also zog ich etwas an der Longe um der Stute den Weg zu zeigen. Daiqui wendete nach Innen ab und ich trat hinter sie um sie vorwärts in die neue Richtung zu schicken. Dabei verwendete ich das Kommando "Wechsel!" Ich übte das Im schritt gleich noch ein Paar Mal. Dann lies ich Dai stoppen
      Ich band die Hübsche so aus, dass sie schön vorwärts abwärts gehen konnte aber kurz genug dass die Nase nicht zu hoch kam. Dann lies ich Dai antraben. Ich schickte sie gut vorwärts und lies sie auch im Trab immer wieder die Richtung wechseln. Das klappte auch immer besser. Dai lief sauber, locker, weich einfach traumhaft aber es war offensichtlich anstrengend für sie, da sie sich sehr konzentrieren musste. Also machte ich immer mal wieder eine Schrittpause. Auch im Galopp lief die kleine echt schön. sie schwebte um mich herum. Nach 30 Minuten lies ich Daiquire anhalten und löste die Ausbinder. Dann lies ich Sie noch etwas Schritt gehen bevor ich mit ihr den Round pen wieder verlies.
      Ich band die Stute nochmal am Putzplatz an und nahm ihm die Sachen ab. Wieder musste ich sie rüffeln da sie meinte sich an mir schubbern zu müssen. Ich "biss" (kniff) sie in die Brust und sie wich sofort zurück. Dann streichelte ich sie versöhnlich und brachte sie zur Weide zurück.
      Da ich auch meine neuste Liebe Nachtgolds Amber longieren wollte brauchte ich die Sachen nicht weg bringen. Amber hatte eine sehr gute Fohlenschule genossen und war eine sehr brave 2 Jährige. Überhaupt war sie einfach ein Traum. Traumfarbe, Traumstatur, Traummähne...ich war verliebt bis über beide Ohren in diese Stute. Überhaupt war ich so stolz auf meine herde. Ich hatte mir tolle Pferde zugelegt.
      Ich holte Also Amber von der Koppel. Stütchen war super kuschelig heute und ich ging gerne darauf ein, streichelte und knuddelte sie. Dann war es aber an der zeit zu arbeiten. Ich rüstete sie mit den Longiersachen aus und ging zum Round Pen. Im prizip zog ich das gleich programm mit ihr ab wie mit Daiquire. Amber brauchte etwas länger bis sie verstand und sie war auch nicht ganz so arbeitswillig. Ich machte die sache kurz und kaum, dass es gut klappte machte ich auch schluss für heute. Ich war begeistert von Ambers Bewegungen und ihrer ganze Art.
      Ich brachte mein Goldstück auf die Weide zurück und nahm gleich mal Shibuya, das letzte Pferd für heute, mit. Shibuya war ordentlich zerbissen. Die Ladys auf der Weide zeigten der sehr dominanten Stute eindeutig ihre Grenzen. shibuyas Laune war dementsprechend schlecht und ich fing mir fast einen Biss ein. Also musste auch ich Shibuya erstmal ordentlich beißen. Das beeindruckte die Stute etwas und sie blieb artig bis zum Putzplatz. Da gings dann weiter mit ausschlagen, beißen und losreißen.
      Ich lies mich absolut nicht beeindrucken. Shibuya kassierte einen Rüffel nach dem anderen und ich machte immer weiter mit dem Putzen. Ich glaub es wurde ihr irdendwann dann einfach zu doof, sie schnaufte laut und kaute dann endlich mal nachdenklich. Ich streichelte sie vorsichtig "Na also du kleine hexe, ist doch alles gut." Ich legte ihr das Knotenhalfter um und führte sie am langenm Strick in den Roundpen. Sofort drehte Shibuya wieder auf. Sie stieg und bockte an der Hand. Verdammt nochmal wer hatte dieses Pferd denn blos so verdorben? Wie es aussah hatte ihr 9 Jahre lang niemand beigebracht wie man sich einem Menschen, einem Herdenchef, gegenüber verhält. Ich begann damit Shibuya, vorsichtig damit sie nicht ausflippte, im Roundpen laufen zu lassen. Sie sollte sich erstmal austoben bevor ich sie wieder an den Strick nahm.
      Dann ging es mit Führübungen weiter und Shibuya bekam einige Male eine geschallert oder ich biss zu. Mir reichte es langsam mit ihrer Unverschämtheit aber ich blieb cool. Als sie dann eeeeendlich mal brav neben mir stand und sogar kurz den Kopf senkte, lobte ich sie überschwänglich und machte Schluss für heute. Da hatte ich viel Arbeit vor mir. Ich brachte den kleinen Teufel auf die Koppel. Sfort wurde sie von den Weibern in ihre Schranken gewiesen. Ich hoffe sehr, dass bald Ruhe auf der Stutenkoppel einkehren würde. Ich wollte die Damen ungerne trennen.

      Am späten Abend brachte ich meine Pferde in den Stall zurück und servierte das Abendessen.
    • CharlyMaus
      Pflegebericht für meine Pferde

      Erbarmungslos klingelte am frühen Morgen um halb sehcs der Wecker. Ich rollte mich herum und zog mir die Decke über den Kopf. "Hey Süße du musst aufstehen!" Mein Freund zog mir die Decke vom Kopf. "BOAH ist das kalt hier!" Ich sprang kurzentschlossen aus den Federn und schlüpfte in windeseile in meine Stallklamotten.
      Als ich nach unten in die Küche kam wuselten sofort Samba und Rover, meine beiden belgischen Schäferhunde, um meine Beine. Ich öffnete schnell eine große Dose und verteilte das Futter gerecht auf beide Näpfe. Dann ging ich in den Flur wo die Näpfe der Katzen standen und verteilte etwas Trockenfutter. Sofort kamen Lena, Anka und May aus dem Wohnzimmer geschossen und stürzten sich auf ihr Frühstück. "Setzt du bitte Kaffee auf? Ich geh schon mal zum Füttern raus." Mein Freund Anders war erst vor ein paar Tagen zu mir gezogen, aber er war schon jetzt eine große Hilfe.
      Ich betrat im halbdunkel und Nebel den kleinen Stall neben dem Wohnhaus. Hier drin war es genauso kalt wie draußen aber meinen Hoppas ging es offensichtlich gut. Als sie die Tür zur Futterkammer hörten ging das Brummelkonzert los.
      Shibuya war wie immer die Lauteste, sie war so ungeduldig, dass sie in ihrer Box herum rannte.
      Ich mischte 7 Futtereimer voll und verteilte sie auf die Boxen. Sofort verstummten meine Schätze und man hörte nur das gleichmäßige Malmen ihrer Zähne.
      Jetzt bekam ich mein Frühstück, schwarzer Kaffee und schöne dunkle Brötchen. So gestärkt konnte mein Tag beginnen.
      Anders half mir die Pferde auf die Weide zu bringen. Nur Peace of me und Denise blieben im Stall. Wir wollten den Tag mit einem Ausritt starten. Mein Freund ritt erst seit wir uns kannten, seit ca. einem Jahr. Auf Denise kam er super zurrecht und er hatte die STute sehr ins Herz geschlossen.
      Wir machten unsere Zossen zum Ausreiten fertig, schwangen uns in die Sättel und ritten die Auffahrt hoch auf die Landstraße. Wir mussten die ersten paar Meter durchs Dorf. Wir trafen ein paar Nachbarn die dabei waren ihre Kühe raus zu treiben, Brötchen zu holen oder frische Eier aus dem Stall zu sammeln. Es war super idyllisch hier draußen.
      Peace war in Denise Gegenwart die Ruhe selbst und störte sich nicht an dem Trubel als z.B. eine riesen herde Kühe vor uns auftauchte.
      Wir bogen in einen Feldweg ein und trabten an. Die Pferde waren super frisch unterwegs und wir ließen sie in einem flotten Tempo traben. Langsam ging auch die Sonne weiter auf und es wurde etwas wärmer.
      Nach ein paar Metern kam der erste frische Galopp, einen Hang hoch und dann viele Meter geradeaus. Ich lies Peace laufen und der Friesenhengst gab Gas. Es war einfach herrlich und so wurde ich gerne wach.
      Wir legten eine Schrittpause ein und unterhielten uns etwas während Peace und Denise am langen Zügel daher trotteten. Denise war so knutschig und so artig.
      Auf dem Rückweg trabetn wir noch eine längere Strecke und legten einen letzten fetzigen Galopp hin. Durchs Dorf ging es dann im Schritt wieder nach Hause. Dort versorgten wir unsere Pferde und brachten sie zurück auf die Weide.
      Anders musste jetzt zur Arbeit und ich machte mich daran meine anderen Schätze zu versorgen.
      Jetzt war mein Wuschel an der Reihe. Der musste heute Dressurtechisch ran. Ich holte ihn von der Koppel, putze sattelte und trenste ihn. Dann ging es auf den Platz. Dort stand viel Zeugs rum denn ich hatte endlich die Möglichkeit ein Dach über den Platz zu bauen. So konnte der Winter kommen. Wuschel glotzte etwas die Geräte und Materialien an und ich brauchte einige Minuten bis ich seine Aufmerksamkeit hatte und in Ruhe aufsteigen konnte.
      Ich musste dutzende Male an dem Haufen vorbei reiten bis Wuschel einigermaßen ruhig blieb. Dann erst nahm ich die Zügel auf und begann zu arbeiten. Volten, viele Handwechsel und Übertreten auf dem Zirkel und der langen Seite.
      Wuschel war heute ziemlich steif. Ich musste überprüfen ob es vllt in seiner Box zog.
      Ich trabte schließlich an und lies Wuschel ordentlich marschieren. Er wurde endlich lockerer, schnaubte ab und kam in eine schöne Anlehnung. Aber er hebelte sich heute immer wieder raus. Ich trabte deshalb nur leicht damit ich ihn nicht zu sehr ind er Bewegung hinderte. Das half ganz gut und Wuschel gab immer mehr nach. Die Trab Schritt Übergänge klappten nun auch ganz gut. Wuschel reagierte auf meine Körperspannung und ich musste kaum etwas am Zügel tun. Ich hielt nur meine Hände still und behielt eine konstente Verbindung zum Pferdemaul. Wuschel stapfte nun immer lockerer unter mir und ich wagte mich an die Galopparbeit.
      Wuschels Galopp war noch sehr flach, wenn auch ruhig. Ich trieb Impulsartig und versuchte jeden Sprung etwas mehr nach Vorne/oben zu bekommen. Dumemrweise kam Wuschel auf dem Rhytmus und fiel in den Trab zurück. Ich ritt wieder viele Volten und wechselte die hand. Dann galoppierte ich erneut an. Es wurde schon besser und ich konzentrierte mich wieder darauf die Hinterhand zu aktivieren. Mit der Gerte tickte ich Wuschel ab und zu an. Vorne behielt ich die ruhige Verbindung und langsam aber sicher orientierte sich Wuschel an meinen Hilfen und setzte etwas weiter unter. Das strengte ihn aber ordentlich an also galoppierte ich nur noch einmal ganz kurz und beendete die Arbeit dann im Trab am langen Zügel und schließlich mit ein paar Schrittrunden. Wuschel schnaubte ab und gähne herzhaft als ich abstieg. Gemütlich trottete er neben mir her zum Putzplatz und dann zur Weide.
      Ich machte mich auf zur Stutenkoppel. Grey Wonder stand schon in der Nähe und ich nahm sie gleich mit. Nach dem ersten Ritt sollte es nun langsam weiter gehen mit der Ausbildung. Ich führte meine graue Schönheit zum Putzplatz und putzte sie ausgiebig. Dann kamen Sattel und Trense drauf und ich nahm noch die Longe mit. Ich hakte die Longe unten ins Reithalfter und lies Grey auf dem Platz erstmal locker um mich herum laufen. Ich fragte Schritt, Trab, Galopp und Handwechsel ab bis Grey ausschnaubte und flockig um mich herum lief.
      Dann setzte ich meine Kappe auf, hakte die Longe aus, zog den Aufstiegblock heran und stieg vorsichtig in den Sattel. Grey machte zwei Schritte und blieb dann wieder stehen. "feeeeiiiiiiiiiiiiiiiin!" Ich setzte mich ruhig hin, gab einen Impuls mit den Beinen, da Grey nicht sofort reagierte schnalzte ich leise. Grey stapfte vorsichtig los fand aber schon viel Schneller ihr Gleichgewicht. Ich dirigierte sie vorsichtig außen herum und baute heute auch mal einen großen Zirkel und Handwechsel ein. Die Zügel behielt ich in der Hand aber nur so, dass Grey ein bisschen was im Maul spürte, noch keinen Druck. Grey reagierte sofort auf mein Gewicht und sogar das anhalten klappte sofort, wenn auch mit etwas Stimme. Ich war super zufrieden und schwang mich aus dem Sattel. Für heute war es genug. Grey durfte wieder zu ihren Mädels auf die Koppel und ich nahm gleich Daiqurié mit. Mit meienr dunkelgrauen Schönheit wollte ich heute ein bisschen auf dem Platz arbeiten. Sie war heute etwas gräzig und als sie am Putzplatz stand rosste sie wie ein Wasserfall. Meinen Hengsten schiend das zum Glück kaum etwas auszumachen. Sie standen nur sehr interessiert am Zaun. Daiqui hingegen war echt biestig. Beim Putzen trat und biss sie um sich. Ich musste echt hart durchgreifen. "Weiber!" Ich war etwas angenervt aber da mussten wir beide jetzt durch. Ich würde beim Reiten eine ruhige Kugel schieben. Beim Satteln sprang Daiqui mir fast aufs Dach und kassierte dafür einen gepfefferten Tritt in den Allerwertesten. "SO NICHT FRÄULEIN!" Ich schickte sie einige Meter Rückwärts bis sie einigermaßen ruhig war und den Kopf hängen lies. "Braaav!"
      Ich fühtre Daiqui zum Platz und schwang mich vorsichtig in den Sattel. Ein kurzer Druck mit meinen Beinen und Daiqui quietschte und bockte los. Ich hatte mir sowas schon gedacht und blíeb gelassen. Sofort trieb ich weiter, wendete ab, anch rechts, nach links. Daiqui hatte gar keien zeit zum Spinnen und beruhigte sich wieder.
      Ich konnte nun ruhig Schritt reiten und auch im Trab war Daiqui ruhig und traumhaft schön zu reiten, locker im Hals und Rücken, leicht in der Hand, biegsam und wendig.
      Leichtsinnigerweise galoppierte ich dann an und schwupp vergas Daiqui alles wieder und bockte um ihr Leben. Ich schaffte es irgendwie oben zu bleiben und bekam Daiqui mit etwas Druck und Unnachgiebigkeit in einen, zwar sehr schnellen, aber bockfreien Galopp.
      Der zweite Versuch war dann besser und ich konnte Daiquis Schaukelstuhlgalopp genießen. Völlig aus der Puste ging ich dann noch Schritt und auch mein Stütchen war ganz schön erledigt. Was sie aber nicht davon abhielt mich anzugiften als ich abgestiegen war. "MAN Stute! Reiß dich am Riemen junge Frau!"
      Ich verfrachtete das kleine Biest auf die Koppel und machte erstmal eine kurze Pause...naja was heißt Pause, ich mistete mit einem nachbarsjungen, das dafür ein paar Euro von mir bekam, die Boxen aus.
      Dann gab es noch einen Becher Kaffee und weiter ging es mit Nachtgolds Amber Die Schnecke putzte ich ausgiebig und machte dann einen laaangen Spaziergang mit ihr. Durchs Dorf ging sie mit großen neugierigen Augen. Sie war so mit Gucken und Staunen beschäftigt, dass zum Erschrecken keine Zeit war. Ich führte sie quer durchs Dorf und dann in den Wald am anderen Ende. Dort bekam ich dann endlich Aufmerksamkeit von meiner Kleinen. Ich führte sie querfeldein über Stock und Stein, Stämme und kleine Gräben. Amber erwies sich als ganz schön trittsicher. Sie stapfte ruhig mit mir mit, schaute genau wo sie hintreten konnte und blieb auch ruhig wenn sie mal abrutschte oder nicht so locker mit kam. Es machte richtig Spaß. Auf einem Weg joggten wir zwei dann einige Meter und dann ging es auch schon nac Hause zurück. Amber schnaubte und kaute leicht. Ich war super zufrieden mit dem kleinen Goldstück.
      Zu Hause angekommen sah ich nach ihren Hufen und stellte sie dann zurück auf die Koppel.
      Denn jetzt war noch Shibuya an der Reihe. Sie sah schon etwas besser aus. Der Zickenterror auf der Stutenkoppel hatte nachgelassen. Daiquirié war der Boss und Denise war knapp dahinter. Amber, Shibuya und Grey ordneten sich danach unter. Shibuya hatte begriffen, dass sie sich den anderen Mädels gegenüber benehmen muss. Sie stand nun mit Denise Nase an Nase und graste ruhig. Das war schon mal ein Erfolg. Auch ihre Stellen verheilten gut und es wuchs bereits Fell drüber.
      Ich halfterte sie auf und bis zum Putzplatz war sie echt artig. Beim Putzen verwandelte sie sich dann doch wieder in das kleine Monster aber ich musste nur 2x durchgreifen und es war wieder Ruhe. Ich ging wieder mit ihr in den Round Pen und lies sie laufen. Shibuya blieb diesmal sogar ganz ruhig und ich konnte einige Minuten konzentriert mit ihr Arbeiten. Halten, Antreten, Antraben und wieder stoppen. Aber Shibuya verließ schnell die geduld und sie wurde wieder bockig. Ich hielt noch kurz durch, wartete bis eine Übung, das Rückwärtsrichten, ohne Ausbrüche klappte und entlies Shibuya dann mit viel Lob auf die Koppel.
      Ich war echt erledigt aber es stand noch der Besuch bei meinem baby an. Ich schwang mich ins Auto und erledigte das noch vor dem Mittagessen. Berry Mello stand heute auf einer anderen Koppel und ich musste ihn etwas suchen. Dann fing ich ihn aber ein und führte ihn zum Hof. Dort putzte ich ihn und er blieb völlig gelassen dabei. Ich freute mich riesig darüber. Ich hatte noch etwas Zeit um mit Berry eine Runde in der Halle zu drehen. Er war super aufgeregt und trabte neben mir her. Da er sonst super artig war freute ich mich sehr. Ich konnte es kaum erwarten wenn er alt genug war um zu mir zu ziehen und mit der Ausbildung zu beginnen.
      Ich brachte meinen Zwerg zur Koppel zurück und fuhr nach Hause.

      Am späten Abend erst holten wir die 7 Chaoten wieder in die Boxen. Es gab Abendbrot und noch etwas Heu da das Gras schon so gut wie abgefressen war.
    • CharlyMaus
      Pflegebericht...Amber wird schön gemacht

      Es war bitterkalt am Abend vor der Körung. An das Waschen meiner Pferde die am nächsten Tag los fahren würden war gar nicht zu denken. Also musste ich schrubben. Bei Amber hatte ich Glück, sie hatte sich weder gewälzt noch in ihren Äppeln gelegen. Nur staubig war sie aber das bekam ich mit gleichmäßigem bürsten schnell in den Griff. Amber stand artig still, der kleine Engel, und auch als ich mit der Sprühflasche Glanzspray ankam und sie damit einsprühte blieb sie gelassen.
      Ganz besonders sorgfältig verlas ich ihren schwarzen Schweif. Haarsträhne für Haarsträhne zwirbelte ich auseinander und bürstete das Entwirrte vorsichtig. Dabei riss ich kaum Haare aus. Zum Abschluss bekam auch der Schweif seine Dosis Glanzspray und wurde zu einem dicken Zopf geflochten.
      Ambers lange schwarze Mähne kämmte ich vorsichtig mit einem Entwirrkamm durch und flocht sie, nachdem auch hier ein Schuss Glanzspray zum Einsatz gekommen war, zu 4 dicken lockeren Zöpfen.
      Mit einer Decke ausgestattet kam Amber für die Nacht zurück in die Box und ich machte mich an den nächsten kandidaten.

      Am nächsten Morgen waren mein Freund und ich schon früh auf. Anders machte Frühstück während ich schnell die Pferde fütterte und schonmal den Hänger ankuppelte.
      Dann frühstückten wir schnell und packten uns Proviant für den Tag ein.
      Anders holte meine Sachen und ich begann die beiden Pferde zu verladen. Amber ging zögerlich aber ohne große Schwierigkeiten auf den Hänger und schon konnte es losgehen.
      Die Fahrt dauerte fast 2 Stunden aber wir kamen genau Rechtzeitig an. Da ich Amber an der Hand vorführen würde lies ich mir den Weg zum Longierzirkel beschreiben wo ich meine Kleine aufwärmen durfte. Anders lud in der Zwischenzeit die Pferde aus.
      Als ich wiederkam hatte er bereits Amber die Transportgamaschen und die Decke abgenommen sowie die Zöpfe aus der Mähne gelöst. Ich schnappte mir nun meinen kleinen Hocker und flocht Ambers Mähne zu einem festen Mozartzopf.
      Dann löste ich den Zopf aus dem Schweif und konnte mich aufmachen um meine Kleine Prinzessin aufzuwärmen.
      Amber war heute besonders locker und flockig. Sie schaute sich auch aufmerksam um aber ich konnte sie immer wieder zu mir holen. Ic freute mich schon auf die Körung war aber mächtig aufgeregt als dann endlich mein name aufgerufen wurde.

      Am Showhalfter lief ich mit Amber in die Halle. Die Stute trabte flott neben mir auf die mittellinie und hielt sofort als ich bremste. Ich grüßte die Richter während Amber aufgeregt wiehrrte. Dann lief ich wieder los. Amber war so gespannt, dass sie sofort reagierte und exzellent mittrabte. Wir liefen auf einen großen Zirkel und ich verstärkte das tempo. Amber gab Gas und schwang neben mit her wie eine Dampflock, nur sehr viel geschmeidiger.
      Man hatte eine Reihe mit drei Hindernissen aufgebaut. Ich lief mit Amber drauf zu und lies sie kurz vorher los. Sie sprang sauber über alle drei Hindernisse und stoppte danach schnaufend.
      Schnell fing ich sie wieder ein und lobte sie kurz. Dann trabte ichz wieder los mit ihr. Mit einem Schnalzen galoppierte Amber an. Sie hatte gelernt an der hand ruhig und langsam zu galoppieren so, dass ich ganz gut mitkam. Die Volte war etwas holprig aber ich war schojn stolz, dass der Galopp überhaupt klappte. Ich wurde etwas langsamer und Amber fiel in den Trab zurück. An der langen Seite lief ich die Schlangenlinie. Dabei stellte ich Amber vorsichtig am Halfter. Zum Abschluss präsentierte Amber noch einmal ihren traumhaften Trab beim Durch die ganze bahn wechseln.
      Nun ging es wieder auf die Mittellinie auf die Richter zu. Ich stoppte meine Prinzessin bei X und grüßte die Richter.
      Im Entspannten Schritt verließen wir dann die Halle.
    • CharlyMaus
      Pflegebericht alle Pferde

      Sonntag Morgen, es regnete und mein wecker jagte mich um 0600 aus dem Bett. Anders schreckte hoch und sah mich verständnislos an. "Es ist Sonntag liebes!" "Ich weiß,aber heute früh kommen nochmal die Jungs um endlich die Überdachung des Platzes fertig zu stellen. Dann kann ich heute trotz Regen entspannt meine Hoppas trainieren." Mein Freund drehte sich wieder um und schlief ein. Ich lief runter in die Küche und kochte Kaffee. Dann schnitt ich ein paar Brötchen auf und belegte sie reichlich. Den Kaffee füllte ich in eine große Thermoskanne und ging raus in den Stall.
      Die Jungs wollten um Sieben kommen also hatte ich noch etwas Zeit um meine Schätze zu füttern. Ungeduldig scharrten die Pferde als ich mit den eimern durch die Gasse ging und das Futter verteilte. Als ich noch jedes Pferd mit Heu versorgt hatte kamen die Jungs. Es handelte sich um Handwerker die ausnahmsweise heute für mich arbeiten würden um das Dach fertig zu stellen.
      Während sie sich an die arbeit machten baute ich das Frühstück auf und ging dann in den Stall. Ich legte meinen Pferden Regendecken auf und begann sie auf die Weiden zu stellen. Dann machte ich mich daran die Boxen zu misten und frisch einzustreuen.
      "Charly, kannst raus kommen, wir sind fertig!" Ich schaute auf die Uhr, es war erst neun, dann ging ich raus zum Reitplatz. "WHOW! Ihr seid ja großartig, das sieht super aus." Mein 20x40 Platz hatte ein schönes Dach bekommen, heute wurden lediglich ein paar Plexiglasplatten eingebaut und die resstlichen Balken fest zu schrauben.
      Die Jungs frühstückten noch und fuhren dann ab. Ich schnappte mir meinen Minitrekker mit Schlepper und schleppte den Boden. Dann hatte ich endlich die Ruhe um selber zu frühstücken. Als ich ins Haus kam roch es schon nach brötchen und Kaffee. Anders hatte den Tisch gedeckt und wir frühstückten gemütlich. Dann endlich daran meine Pferde zu trainieren.

      Als erstes nahm ich mir Peace of me vor. Der musste heute Dressurtechisch ran. Ich holte ihn von der Koppel. Die Regendecke hatte ihren dienst gut getan, Rücken und kruppe waren schön trocken und ich konnte gleich satteln. Den Kopf frottierte ich vorsichtig mit einem Handtuch damit das nasse Fell nicht zu sehr scheuerte. Ich trenste und schlüpfte in meine stiefel.
      Dann ging es auf den Platz. Ich ritt 10 Minuten Schritt am durchhängenden Zügel. Dann erst nahm ich die Zügel auf und begann zu arbeiten. Volten, viele Handwechsel und Übertreten auf dem Zirkel und der langen Seite. Peace war heute ziemlich steif.
      Ich trabte schließlich an und lies Peace ordentlich marschieren. Er wurde endlich lockerer, schnaubte ab und kam in eine schöne Anlehnung. Aber er hebelte sich heute immer wieder raus. Ich trabte deshalb nur leicht damit ich ihn nicht zu sehr in der Bewegung hinderte. Das half ganz gut und mein Friese gab immer mehr nach. Die Trab Schritt Übergänge klappten nun auch ganz gut. Peace reagierte auf meine Körperspannung und ich musste kaum etwas am Zügel tun. Ich hielt nur meine Hände still und behielt eine konstente Verbindung zum Pferdemaul. Peace stapfte nun immer lockerer unter mir und ich wagte mich an die Galopparbeit.
      Peace of me's Galopp war sehr flach, wenn auch ruhig. Ich trieb Impulsartig und versuchte jeden Sprung etwas mehr nach Vorne/oben zu bekommen. Dumemrweise kam Peace aus dem Rhytmus und fiel in den Trab zurück. Ich ritt wieder viele Volten und wechselte die hand. Dann galoppierte ich erneut an. Es wurde schon besser und ich konzentrierte mich wieder darauf die Hinterhand zu aktivieren. Mit der Gerte tickte ich Peace ab und zu an. Vorne behielt ich die ruhige Verbindung und langsam aber sicher orientierte sich Peace an meinen Hilfen und setzte etwas weiter unter. Zum Abschluss arbeitete ich noch etwas mit Trab und Galoppverstärkungen. Peace war nun so fit und wach, dass er sich anspannte wie ein Gummiband und elastisch losmarscierte. Ich versuchte kurz Peace mal zu versammeln, er richtete sich im Trab tatsächlich kurz auf und verkürzte die Schritte. Das recihte mir schon und beendete die Arbeit dann im Trab am langen Zügel und schließlich mit ein paar Schrittrunden. Peace schnaubte ab und gähne herzhaft als ich abstieg. Gemütlich trottete er neben mir her zum Stall und dann zur Weide.
      Wuschel stand bereits am Tor also packte ich ihn gleich ein. Ich hatte beschlossen den Haflinger westerntechnisch weiter zu fördern. Da er aber auch gut sprang würde ich mit ihm zweigleisig fahren. Heute war allerdings das Westerntraining an der Reihe. Ich band Wuschel im Stall an und nahm ihm die Decke ab. Schnell hatte ich ihn geputzt und so gut es ging abgetrocknet. Ich legte ihm das Westernpad und den Sattel auf. Dann noch die schöne braune Westerntrense. Bevor ich Wuschel zum Platz führte lief ich kurz raus und legte mir ein paar Stangen hin, ein L, eine Sackgasse und ein Labyrinth. Dann holte ich mein Hafitierchen. Ich schwang mich lässig in den Westernsattel und lies Wuschel losmarschieren. Nach einigen Runden nahm ich langsam die Zügel auf und gab Impulse mit meinen Waden. Wuschel trat fast sofort weiter unter und wölbte Hals und Rücken auf. Er war heute super drauf und reagierte so schnell auf mich, dass ich aufpassen musste mich auch kontrolliert zu bewegen. Langsam begann ich Wuschel durch das Stangen L zu dirigieren. Das klappte ganz gut, Wuschel trampelte beim ersten Versuch auf eine Stange drauf, konzentrierte sich dann aber mehr und ging sauber und in schöner Biegung durch.
      Ich trabte an und lies Wuschel schön vorwärts gehen. Mein Hafi streckte sich schön vorwärts Abwärts und schnaubte ab. Ich saß aus und spannte mich etwas an bis Wuschel in den Jog fiel. Der Jog lag ihm sehr gut und er war dann sehr schön zu dirigieren. Vorsichtig ging es auch jetzt einmal durch das L. Das machte mein Pony außergewöhnlich gut.
      Jetzt baute ich den Galopp mit ein, Wuschels schwache Gangart bisher. Er schaffte es immer wieder zurück zu kommen, fiel dann aber schnell wieder in einen flachen Renngalopp. Ich ritt auf beiden Händen ein paar Galoppeinheiten und wechselte dann wieder zum Schritt. Jetzt nahm ich mir das Labyrinth vor und ritt 3x abwechselnd von beiden Seiten durch. Wuschel war einfach toll, ich brauchte kaum etwas machen, er ging fast alleine durch die Stangen.
      Ich lies Wuschel kurz stehen und durchatmen bevor es Rückwärts durch das L und in die Sackgasse ging. Die Wendung auf der Stelle war noch etwas holprig aber b eim zweiten Mal schon besser.
      Ich trabte noch etwas, ritt ein paar Volten und beendete dann die arbeit am langen Zügel im Schritt. Dann brachte ich Wuschel schnell in den Stall, es kübelte mittlerweile heftig, sattelte ab und stellte ihn mit der Regendecke wieder raus. Sofort lief Wuschel in den Unterstand zum Heu, dort standen auch die anderen Hengste beisammen und mümmelten. Ich stapfte durch den Regen auf die Wiese und schnappte mir Twisters Showdown und Mister Buttercup. Die beiden verstanden sich mittlerweile prächtig und Mister hatte sich gut in die Hengstherde eingefügt. Ab und an gab es noch Blessuren aber alles in Allem hatte ich sehr soziale Hengste, das freute mich da ich hoffte sie mal als Zuchttiere zu nutzen.
      Ich brachte die beiden Kumpels in den Stall und putzte sie schnell, besonders die Beine um Gamaschen anzulegen. Ich führte die Hengste zum Platz und lies sie dort frei laufen. Währenddessen baute ich eine Sprungreihe mit niedrigen Hindernissen auf. 8 kleine Steilsprünge wurden es, ideal zum Rücken lockern. Ich knotete noch ein Absperrband an die Hindernissständer. Twister und Mister spazierten auf dem Platz herum und ich scheuchte sie auf die gleiche Hand im Trab über die reihe. die beiden liefen artig hintereinander rüber und blieben auch fein im Trab. Alles passte ganz gut und ich wiederholte das auf beiden Händen im Trab. Ich erhöhte ein paar Sprünge und scheuchte die zwei Racker dann in den Galopp. sie bockten beide ein paar Mal, ordneten sich dann aber wieder artig hintereinander und jumpten über die reihe. Ich war begeistert wie artig die beiden das machten. Wie Zirkuspferde liefen sie hintereinander, twister brav hinter Mister her. Das Tempo war geregelt und sie hatten super abstände in der Reihe. Ich erhöhte die Sprünge ein letztes Mal und beendete dann das Freispringen. Während ich abbaute wälzten sich meine beiden Schätze. Ich führte die zwei zum Stall zurück und bürstete den Sand vom Fell. Dann bekamen die beiden wieder ihre Decke auf und durften auf die weide zurück. Diese hatte ich abgeteilt so dass du ein paddockstück übrig war damit das Gras sich zum nächsten Frühling erholen konnte. Sofort trabten die zwei zum Unterstand.
      Ich ging ins Haus, legte meinen Regenmantel ab und spazierte in die Küche. Schnell bereitete ich etwas zum Mittag zu und als Anders aus seinem Büro kam aßen wir gemütlich zu Mittag. "Kannst du bitte Denise longieren Andi?" "Klar gerne." Anders kam mit der Hafistute super klar und übernahm sie immer häufiger. Auch mit dem Reiten wurde es bei meinem Freund immer besser, er nahm jetzt sogar regelmäßig Unterricht bei Reini auf ihr.
      Gemeinsam gingen wir zur Stutenweide. Die Mädels standen dicht beisammen und dösten...im Regen. Ich schüttelte verständnislos den Kopf und legte Grey Wonder das Halfter auf. Wir führten die Stuten in den Stall und begannen sie in aller Ruhe zu putzen. Anders machte Denise zum longieren fertig und ich Grey zum reiten. Dann gingen wir beide zum Platz wo Anders sich auf den hinteren Zirkel verzog, da der Roundpen kein Dach hatte. Ich führte Grey einige Runden im Schritt und schwang mich dann vorsichtig von der Aufstieghilfe in den Sattel. Grey konnte bereits beim Aufsteigen stehen bleiben und trat sicher imj Schritt an. Sie reagierte schon super auf mein Gewicht und meine Schenkel. Ich musste nur aufpassen, dass sie sich nicht aufrollte und trieb sie immer wieder vorwärts damit sie den Kopf hängen lies. Ich ritt große Zirkel und immer wieder um Denise herum. Grey lies sich erst am Anfang ablenken aber dann gewöhnte sie sich an das zweite Pferd in der bahn und richtete ihre Aufmerksamkeit auf mich. Mit etwas Schnalzen und leichten schenkelhilfen trabte ich Grey an. sie schankte noch etwas also machte ich mich etwas leichter. Ich trabte vorsichtig leicht, setzte mich nie ganz ein sondern federte sofort wieder hoch. Grey wurde etwas flotter und fand ihr Gleichgewicht. Sie schnaubte und streckte sich. Ich nahm die Zügel etwas mehr auf bis ich Greys Maul spührte. Sie kaute auf dem Gebiss und gab sofort dem leichten Druck nach. ich trieb sie etwas mehr vorwärts bis sie meine anlehnung gefunden hatte. Ich behielt sie kurz dort und lies sie dann wieder lännger. Auf der anderen Hand machte ich das selbe.
      Denise galoppierte mittlerweise flockig an der Longe und schnaubte laut.
      Als Grey auch auf der anderen Hand kurz zu mir kam beendete ich die Arbeit für heute. Ich führte meine kleine so Lange Schritt bis Anders fertig war mit Denise. Dann spazierten wir zurück zum Stall und brachten unsere Mädels auf die weide zurück. Ich holte Daiqurié während Anders den Boden des Platzes harkte.
      Die Maus war heute wieder besser drauf. Ich lies mir viel Zeit beim Putzen. Daiqurié stand super artig da und lies den Kopf hängen. "Na Mausi was hälst du von etwas springgymnastik?" Ich stapfte zum Platz und baute mir einen kleinen Parcours mit Trabstangen, Stangengasse und L, eine kleine Reihe mit 3 Sprüngen und eine Plane. Ich würde mit Daiqui ein wenig herumprobieren und Spaß haben. Sie war ziemlich cool und brauchte herausforderungen. Bis auf ihre Stimmungsschwankungen war sie ein richtiges Traumpferdchen.
      Ich machte sie mit ihrer Springausrüstung fertig und brachte sie zum Platz. Mit einem Schwung saß ich im Sattel und ritt los. Daiqui marschierte fleißig vorwärts und schaute sich um. Nach 10 Minuten nahm ich die Zügel auf und hielt die Hände still, so dass Daiqui sich schön an der Hand orientierte und in die Anlehnung kam. Ich lies sie ein paar Wendungen gehen und trabte dann an. Nach ein paar Tritten ging es über die Trabstangen und einmal durch die Gasse. Daiqui brauchte ein paar Durchgänge bis sie ihr Gleichgewicht und Takt fand. Ich lies Daiqui noch locker galoppieren und parrierte dann zum Schritt durch. Im Schritt ritt ich durch das L. Das machte mein Mädchen schon ganz prima. Auch über die Plane ging Daiqui als hätte sie nie etwas anderes gemacht. das überraschte mich schon aber ich freute mich drüber. Ich galoppierte schließlich wieder an und steuerte den einzelnen Sprung an der an der anderen langen Seite stand. Es war der erste Sprung mit Reiter für Daiqui, sie war etwas unsicher also tippte ich sie kurz mit der gerte an und machte mich leicht. Daiqui hüpfte schwankend drüber. "guuuuuuuuutes Mädchen!" Beim zweiten Versuch wurde es besser und ich begann die nierdige Steilsprungreihe 2x von jeder Seite im ruhigen Galopp zu nehmen. Daiqui brauchte einen Durchgang dann fand sie ihren Rhytmus und sprang super sauber über die 3 Hindernisse. Ich lobteb sie ausgiebig und war echt begeistert von der jungen Stute.
      Ich nahm nochmal die Trabstangen und die gasse bevor ich schließlich trocken ritt. Nach ein paar Runden brachte ich Daiqui zum Putzplatz zurück, nahm Sattel und Trense sowie die Gamaschen ab, kratzte noch ihre Hufe aus und stellte sie dann zurück auf die Weide.
      Ich lies die kleine Reihe stehen und beschloss spontan auch Nachtgolds Amber mal etwas freispringen zu lassen. Die Lütte war etwas mobsig, ich hatte das Futter bereits reduziert und musste nun ausgiebig trainieren.
      Amber und ich hatten uns bereits richtig gut angefreundet. Ich vermied es Lieblingspferde zu haben, besonders weil ich so viele tolle hatte. Aber Amber und ich verstanden uns soooo gut, sie war einfach meine Allerliebste Zaubermmaus. Sie kam sofort an und lies sich schmusen, das halfter anlegen und dann zügig zum Stall führen. Ich nahm ihr die Decke ab und sie schüttelte sich heftig. "naaa magst den regen wohl nicht oder?" Ich putzte ihre Beine und legte dann gamaschen an. Mit einer Longe ging es auf den Platz. ich ging 10 Minuten Schritt und lies Amber dann locker traben. Nach weiteren 10 Minuten Trab auf beiden Händen nahm ich sie am Strick und lief mit ihr über die Reihe die ich ganz runter gebaut hatte. Amber stolperte erst über die Stangen aber beim zweiten mal war es schon besser.
      Ich lies sie mal alleine drüber laufen...das verstand Amber allerdings nicht. Sie blieb nach dem ersten Sprung stehen und guckte michz völlig verdaddert an. Ich rief Anders kurz im haus an damit er raus kam um mir zu helfen. Ich drückte ihm eine Peitsche in der Hand damit er Amber antrieb. Ich lief mit ihr Los und über den ersten Sprung, dann lies ich los und Anders schwang die Peitsche in ihre Richtung. Amber verstand und trabte alleine über die zwei Hindernisse.
      Beim nächsten Mal lies ich sie gleich beim ersten Sprung los. Amber hatte kapiert und trabte drüber, dann ging es noch von der ancderen Hand drüber. Das ging gleich von Anfang an gut. Ich erhöte die Hindernisse etwas und trieb Amber den Galopp. Da brauchte meine Lütte etwas mehr zeit um locker drüber zu kommen. Aber kaum war sie einmal sicher über alle 3 Sprünge gekommen lies ich sie in Frieden, baute mit Anders die Sprünge ab während Amber sich wälzte und brachte mein schätzchen dann zum Stall zurück. Es war schon spät also putzte ich sie über und stellte sie in die Box.
      Zusammen mit Anders holten wir die Pferde rein. Ich hatte sie alle so lieb gewonnen, meine kleine Herde :)
      Als alle drin standen nahmen wir die regendecken ab und Anders verteilte Heu. Ich räumte auf und holte dann ein Halfter für Shibuya. Die Stute giftete mich an der Boxentür schon an. "Dass du dieses Biest behälst wundert mich echt." "Sie ist eine vielversprechende Stute Anders. Ich krieg das schon hin, sie braucht einfach eine ruhige und konsequente Führung. Dann kann ich die prämieren lassen, ein Fohlen ziehen, Turniere gehen oder sie gut verkaufen. Ich weiß noch nicht was ich mit ihr mache. Aber ich finde es nicht fair so ein Pferd abzuschieben."
      Ich kniff die Stute in die Brust und schickte sie in ihrer Box rückwärts. Ich konnte sie so mittlerweile schnell aufhalftern und sogar in ruhe raus führen. Beim putzen war es schon richtig gut. Ab und an zickte die Kleine noch herum aber es wurde besser. Ich musste aber 100%ig aufmerksam sein damit Shibuya auch artig blieb. Ich ging heute mit ihr einen schritt weiter, ich sattelte und trenste sie auf und führte sie zum Platz.
      Zunächst begann ich mit Führübungen, Shibuya versuchte deabei immer wieder meine Autorithät in Frage zu stellen. Aber sie lies sich imemr wieder vom gegenteil überzeugen. Ich brauchte mich nur groß machen und die Hand auf Shibuyas brust legen. Ich freute mich sehr über diese entwicklung.
      Ich setzte schließlich meine Kappe auf und führte Shibuya zur Aufstieghilfe. Hier begann die nächste Arbeit...Shibuya drehte sich die ganze Zeit im Kreis und wich mir aus. Immer wieder drehte ich sie zur Aufstieghilfe zurück, immer mit der Ruhe. Irgendwann wurde es der Stute wohl zu bunt und sie blieb tatsächlich stehen. Ich schwang mich langsam in den Sattel und schwupp schoss Sibuya los. Sie bockte los, stieg und keilte aus. Glücklicherweise hatte ich damit gerechnet und hielt mich gut fest. Ich hatte lange nicht mehr auf solch einem feuerstuhl gesessen aber ich schaffte es möglichst passiv und leicht zu sitzen. Shibuya schnaufte wütend und blieb andlich ruhig stehen. Ich saß immer noch völlig passiv im Sattel und wartete bis die Stute etwas ruhiger atmete. Dann nahm ich ganz langsam die Zügel auf und trieb Shibuya in den Schritt. Sie stapfte tatschlich los und schüttelte unwillig den Kopf. Ich streichelte langsam ihren Hals und bremste möglichst ohne Zügel zum Halten. Shibuya blieb tatsächlich stehen und ich lies mich aus dem Sattel gleiten. "Na so ists brav Kleine Hexe"
      Ich brachte Shibuya in den Stall zurück, versorgte sie und stellte sie in ihre Box.
      Jetzt gab es Abendessen für alle meine Hoppas und endlich war auch der Tag für mich vorbei.
      Ich ging ins Haus, duschte mich schnell und machte mich Ausgehfertigb denn Anders und ich wollten noch ins Kino.
    • Shanon28
      Impfung und Entwurmung für alle von CharlyMaus Pferde

      Dieses mal musste ich zu CharlyMaus und all ihre Weidepferde entwurmen und Impfen
      Also machte ich mich an die Reihe und versorgte erst einmal alle nach und nach mit einer Wurmkur.
      Alle waren sehr lieb gewesen außer das der eine und andere nicht wollte weils halt nicht unbedngt
      gut schmeckt so eine fiese Wurmkur. Dann machte ich mir meinen Impfstoff fertig für alle Pferde
      und fing auhc hir an nach und nach alle zu Impfen was auch die meisten Pferde überhaupt nciht zu
      stören schien. Dann bedankte ich mich noch und ging dann weiter zum nächsten Patienten.
    • CharlyMaus
      Pflegebericht alle meine Pferde ( nur kurz, leider)

      Mit Peace of me ritt ich Dressurlektionen. Ich hatte den Friesen bereits sicher in L Lektionen. Er war heute etwas steif und wir mussten länger warm reiten bis ich ihn versammeln konnte. Dann aber lief Peace immer besser und richtig butterweich.

      Berry Mello habe ich heute das erste Mal richtig longiert. Ich hatte einen kleinen Kappzaum gekauft und übte Tempiwechsel auf Kommando. Berry war so schön gewachsen und arbeitete prima mit.

      Als nächstes ritt ich mit Wuschel aus. Wir machten eine gemütliche Runde durch den Wald.

      Mit meiner süßen Grey Wonder hatte ich bereits eine solide E Reife erlangt. Ich bereitete mich auf unser erstes Turnier, ein simpler Reitpferdewettbewerb, vor. Grey ging sauber und weich unter mir. Sie war eifrig und artig. Im Galopp hatte sie es noch etwas eilig aber er wurde von Tag zu Tag ruhiger.

      Daquirié und Denise lies ich heute frei springen. Oh die zwei waren so süß dabei. Besonders Denise sprang voller Elan und sogar richtig gut und fast L Höhe.

      Die Stute Shibuya machte sich nur langsam. Ich ritt sie einmal die Woche sonst arbeitete ich am Boden. Ihre Muskulatur entwickelte sich immer mehr aber ihre Launen waren immer noch anstrengend. Heute ging ich mit ihr Spazieren und ausnahmsweise war sie völlig artig. Ich freute mich riesig und hoffe auf mehr.

      Nachtgolds Amber hatte heute frei. Ich putzte sie nur. Mit der Kleinen hatte ich viel Bodenarbeit gemacht und wollte in den nächsten Wochen anfangen mit ihr am Einreiten zu arbeiten.

      Mister Buttercup sprang ich heute. Ich übte einen E Parcours und ritt viele kleine Hindernisse zur Gymnastik.

      Mein neuer kleiner Held Alcatrass entwickelte sich prächtig. In der Männerherde kam er super zurrecht und unter dem Sattel war er ein Traum der defitiniv für eine hohe Dressur bestimmt war.

      Die Highlights des heutigen Tages waren meine beiden Neuzugänge. Ich hatte eine Shetty Stute namens Bella geschenkt bekommen. Ich holte sie am nachmittag ab und stellte sie in die Box. Sie war völlig ruhig und stürzte sich gleich auf das frische Heu.

      Außerdem hatte ich eine Reitponystute namens Leilala gekauft. Ich hatte sie in einer Pferdezeitschrift entdeckt und sie erinnerte mich an eine alte Reitbeteiligung von mir. Beim Probereiten hatte ich mich sofort verliebt und auch mein Freund Anders mochte sie Kleine Maus. Also durfte ich sie mitnehmen.
      Ich stellte sie in eine neue Box. Die kleine war sehr aufgeregt aber als es Futter gab beruhigte sie sich etwas. Ich konnte es kaume erwarten mit der arbeit zu beginnen.
    • CharlyMaus
      Pflegebericht

      Es war ein kalter, grauer Morgen. Mein Wecker klingelte wie immer um 05:00 Uhr aber ich war immer schon 5 Minuten vorher wach. Ich drehte mich um und purzelte mehr oder weniger elegant aus dem Bett. Die Seite neben mir war leer. Vor ein paar Tagen hatte ich mich von Anders getrennt. Er war zurück nach Schweden gegangen. Irgendwie war plötzlich alles komisch geworden bis Anders mir verklickerte, dass er nach Schweden zurück wolle. Er hatte mir all die Zeit verheimlicht, dass er dort eine Ex Frau und Kinder hatte zu denen er nun zurück gegangen war. Ich war so wütend aber nach 3 Tagen Heulerei hatte mich mein Alltag wieder. Es musste ja weiter gehen und ich konnte es nun nicht mehr Rückgängig machen. Die von ihm bezahlten Pferde hatte er mir überlassen, ich stand ohnehin überall als Besitzerin drin.
      Ich zog mich schnell an und ging in die Küche. Dort warteten bereits meine Katzen und Hunde auf ihr Frühstück. Ich verteilte das Futter, schaltete die Kaffeemaschine an und zog mir Gummistiefel und die dicke Jacke an. Uff war das ungemütlich draußen. Ich lief zum Stall und wurde vom warmen Duft des Heus und der Pferde begrüßt und mit einem hungrigen Grummeln.
      "Guten Morgen meine Schätze!" Ich verteilte schnell das vorbereitete Frühstück und eine kleine Portion Heu. Dann lief ich ins Haus zurück und machte mich schnell an mein Frühstück. Dabei machte ich mir auch einen Plan für den Tag.
      Zunächst brachte ich alle Pferde bis auf Lailala auf die Winterpaddocks. Mit meinem Neuzugang sollte es heute an die Dressurarbeit gehen. Es stand ein Turnier an und ich wollte uns noch etwas harmonischer zusammen bringen.
      Ich hatte noch kein eigenes Sattelzeug für Lailala aber ihr passten die Sachen von Amber und somit konnte ich die erste Zeit so überbrücken. Das grüne Outfit stand Lailala zudem auch sehr gut wobei ich die Stute gerne in rosa und pink einkleiden wollte :D
      Laila war beim Putzen etc unheimlich lieb. Sie stand geduldig da, guckte ab und an mal was ich da machte und wurde nur ungeduldig wenn es zu lange wurde.
      Ich ging mit ihr auf den Platz und führte sie 2 Runden außen herum. Immer wieder stoppte ich, schickte sie kurz Rückwärts oder seitwärts weg. Das lief super und ich konnte auch prima aufsteigen.
      Laila verspannte sich unterm Reiter sehr schnell. Ich musste unheimlich aufpassen locker zu bleiben, sie nicht zu stressen etc. Heute ging es aber schnell gut. Laila streckte sich, schnaubte leise und lies sich auch ohne Kopfschlagen sanft aufnehmen. Sie reagierte auf kleinste Bewegungen von mir...auch auf die störenden mit Kopfschlagen und Taktfehlern. Aber ich fand mich immer wieder bei ihr ein und im großen und Ganzen lief alles ruhig.
      Ich ritt viel im Leichttrab und auf großen gebogenenen Linien. Den Galopp baute ich zum Abschluss mit ein und Ritt noch 2x die Aufgabe durch. Laila kam etwas aus der Puste also führte ich sie zum Ende hin noch ein paar Runden Schritt bis ihre Atemfrequenz ruhiger war. Dann brachte ich sie zum Stall zurück und lies sie noch einen Moment mit einer Abschwitzdecke stehen bevor sie zu den anderen auf das Paddock durfte.
      In der Zwischenzeit hatte ich schon die kleine Bella rein geholt. Mit der DFalabellastute wollte ich an der Hand arbeiten und ihr Zirkuslektionen beibringen. Ich putzte sie daher nur kurz über, prüfte Hufen und eventuelle Verletzungen und ging dann mit ihr zum Platz.
      Ich begann auch bei ihr mit Führtraining zum Aufwärmen. Dann joggte ich noch etwas mit ihr um den Platz. Nun begann ich damit sie mit der Gerte an den beinen zu trietzen bis sie diese hob. Dafür gab es sofort ein dickes Lob und leckerlie wenn es besonders schnell ging.
      Nach 10 Minuten machte ich eine Pause und lies Bella etwas außen herum traben und galoppieren. Dann holte ich meine Fußlonge und befestigte sie vorsichtig am Pony. Ich hob ihr beinchen an und dirigierte sie vorsichtig nach unten. sie ging sofort in ein tolles Kompliment und kassierte ihr leckerlie. Damit machte ich auch Schluss für heute und brachte das Pony auf den Stutenpaddock zurück.
      Alcatrass wollte ich heute longieren. Zwar konnte ich ihn trotz seiner geringen Körpergröße noch gut reiten da er ein reines Muskelpaket war, aber ich gönnte ihm immer wieder Pausen von meinem Gewicht und ritt nur 2 oder 3x in der Woche. Ich holte ihn aus der Männertruppe in den Stall. Alci war ultrabrav, manchmal spielte er sich etwas auf aber man konnte ihn schnell wieder zur Ruhe bringen. Ansonsten stand er mit hängendem Kopf, gähnend da bis es mit der Arbeit losging.
      Ich machte ihn mit der Longierausrüstung fertig und ging zum Round Pen. Der Boden war etwas schlammig aber zum Traben würde es gehen, dann musste der Galopp heute eben ausfallen. Ich hakte die Longe in den Kappzaum und lies Aci auf beiden Händen ca 5 Minuten Schritt gehen. Dann arbeitete ich mit vielen Trab Schritt Übergängen oder lies Alci das tempo im Trab variieren. Ich wechselte häufig die Hand und hatte vollste Aufmerksamkeit von meinem Hengst. Er lief einfach traumhaft, rund locker und mit viel Schwung.
      Ich arbeitete ca 30 Minuten mit ihm. Dann musste er noch etwas abschwitzen während ich schon mal Mister Buttercuprein holte.
      Buttercup war heute gnartschig. Er quietschte Alcatrass an und machte Anstalten nach ihm auszukeilen. "Reiß dich am Riemen mein herr!" Ich brachte Alci raus was Misteretwas beruhigte. Beim putzen war er artig aber als ich die Sattelsachen holte giftete er hefitg herum. Ich blieb ruhig und machte ihn langsam aber bestimmt fertig. Auf dem Weg zum Platz stürmte Mister plötzlich an mir vorbei, stieg und schnafte laut. Ich war für einen Moment sehr erschrocken und musste mich ziemlich zusammenreißen. Ich trieb Butter einige Schritte Rückwärts und brachte ihn dann irgendwie auf den Platz. Bevor ich überhaupt ans Reiten denken konnte musste ich den Herrn wieder zu mir bringen. Ich drehte bestimmt 20 Minuten in der Halle mit ihm bis er mir ohne zu murren folgte und sich beruhigte.
      Doch unterm Sattel war es heute auch sehr anstrengend. Glücklicherweise war ich gut drauf und konnte seine Eskapaden locker aussitzen. Ich ritt einfach vorwärts baute immer wieder Lektionen ein und konzentrierte mich nur auf meinen sitz und die Einwirkung. Buttercup bockte, drehte nach innen ab, stürmte los. Oh man ich musste mich echt zusammenreißen um nicht grob zu werden.
      Aber meiner Beharrlichkeit lies Mister irgendwann doch mal zur Ruhe kommen. kaum hatte er abgeschnaubt und sich nach vorne unten gestreckt beendete ich die Einheit. Wir waren beide völlig aus der Puste und Mister klatschnass. Ich deckte ihn im Stall mit seiner Abschwitzdecke zu und stellte ihn in die Box. Er bekam etwas Heu und eine kleine Portion Mash.
      Ich ging derweil wieder zum Paddock um vor meiner Mittagspause noch Twisters Showdown und Shibuyazu bewegen. Und zwar hatte ich mich mit einer Freundin zum Ausritt verabredet. Wir machten die beiden, sie Twister ich Shibuya, zum Reiten fertig. Twister hatte eine Westernausrüstung bekommen und machte sich in beiden Reitweisen wirklich sehr gut. Meine Freundin ritt Western und hatte eine Reitbeteiligung auf meinem Mausgrauen Fjord bekommen. So bekam er beides mit und hatte täglich genug bewegung. Meine Shibuya entwickelte sich großartig. Sie war viel kooperativer geworden und nur manchmal fiel sie in ihr altes Muster zurück. Mit twister zusammen konnte man schön ausreiten, den kleinen mochte sie offenbar sehr gerne.
      Wir machten eine gemütliche Schrittrunde mit kurzen Trabphasen wenn der Boden es erlaubte und waren pünktlich um 13:00 Uhr zu hause. Schnell hatten wir die Pferde versorgt und auch Mister konnte ich auf den Paddock zurück stellen bevor ich pause machte.

      Nachtgolds Amberlongierte ich heute mal wieder in voller Montur. Sie war gerade 3 geworden und ihre Ausbildung verlief super. Sie brauchte in einigen Phasen, besonders wenn es um das gewicht des Sattels ging, etwas mehr Zeit und kürzere Einheiten. Ihr Muskelaufbau zog sich etwas in die Länge aber bald würde ich es wagen aufzusitzen. Sie war heute so tuffig dabei. Reagierte prombt auf meien Anweisungen und kam sofort zu mir zum kuscheln und Leckerlie abholen. Ich verliebte mich jeden Tag neu in mein Traumpferd.
      Ich brachte Amber nach 30 Minuten auf die Koppel zurück und schnappte mir gleich Daiqurié. Mit ihr wollte ich heute weiter an unserer Zusammenarbeit in der Dressur werkeln. Daiqui lief schon sehr schön und trotz ihres jungen Alters schon sicher A Dressur. Ich musste aufpassen, dass ich sie nicht zu schnell mit neuen Dingen konfrontierte und ihren Lerneifer ausnutzte. Ich ritt daher heute nur locker, viele langen Linien im ruhigen tempo. Daiqui war etwas schnarchig aber sie dehnte und streckte sich wunschgemäß und lief sauber über den Rücken, da konnte ich ihre Langeweile gut hinnehmen.
      ich war nur 20 Minuten unterwegs aber das war auch völlig OK. Daiqui hatte kaum geschwitzt und konnte schnell wieder raus zu den anderen. Ich nahm gleich Denise und Grey Wonder mit. Für Denise hatte ich eine super liebe Reitbeteiligung gefunden. Ein junges Mädchen dass gerade zu reiten begonnen hatte. Sie lernte auf Denise alles was sie wissen musste und die Stute ging in ihrer neuen Aufgabe voll auf. Bald würde sie Jannika durch ihren ersten ReiterWB begleiten und wior waren schon sehr aufgeregt. Heute wollte ich mit Jannika einen Ausritt machen. Grey hatte ich noch nicht so oft draußen gehabt also sollte es ruhig vor sich gehen. Als Jannika kam putzten wir unsere Pferde und machten uns dann zum Ausritt fertig.
      Wie schon heute Morgen ritten wir sehr viel Schritt und kurze Trabphasen. Denise war einfach artig und Jannika machte sich toll auf ihr. Grey war ein bisschen nervig und giftete häufig nach Denise. Naja sie war auch rossig also sah ich es ihr etwas nach. Ich achtete darauf keinen Streit zu verursachen und ritt locker weiter.
      Wir waren nur eine Stunde unterwegs und kamen super zufrieden wieder am Hof an. Denise wurde liebevoll evrsorgt während ich Grey auf den Paddock zurück brachte und Wuschel und Berry Melloholte. Ich wollte die beiden zusammen bringen und Berry neben Wuschel als Handpferd auf Ausritte mitnehmen.
      Ich machte Wuschel mit seiner Westernausrüstung fertig und ging mit den beiden hengsten zum Platz. Sie verstanden sich prima und Wuschel war neben Twister sowieso der sozialste hengst meiner Herde. Er ignorierte den aufmüpfigen Berry der neben iuns herhüpfte,
      Zunächst führte ich die zwei nebeneinander. Berry war super wach und wollte lieber etwas schneller als Wuschel sein. Ich wies ihn immer wieder zurück und irgendwann hatte er wohl keine Lust mehr frech zu sein und benahm sich tadellos.
      Ich wagte es also aufzusteigen. Wuschel hatte die Ruhe weg, er gähnt herzhaft und wartete bis ich mir auch sicher was, dass es losgehen sollte. Berry versuchte beim Anreiten wieder zu pberholen, da wurde es Wuschel zu bunt und er biss kräftig zu. berry war völlig baff und blieb von da an artig auf meiner Beinhöhe.
      So konnte ich ruhig Schritt und sogar Trab rechts herum links herum durch die bahn reiten. ich war begeistert von meinen beiden Männern. Das würde ich nun definitiv häufiger machen und berry so weiter trainieren.
      Am Abend war dann mein Traum Peace of Me dran. Er hatte mich zum Friesenfan gemacht wobei ich wirklich nur ihn liebte :D
      Er ging saubere L lektionen und ioch konnte langsam immer mehr verlangen.
      Heute aber baute ich eine Bodenarbeitslektion ein. Das hatte ioch etwas vernachlässigt. Ich hatte Stangen und Hütchen aufgebaut und dirigierte Peace im Schritt und lockerem Trab durch die kleinen Hindernisse. Peace war sehr auf mich fixiert und folgte jeder meiner bewegungen. Es machte einfach nur Spaß und am Schluss war eine lange Schmusesassion angesagt.
      Als ich peace versorgt hatte holte ich meine Mannschaft wieder rein. Im laufe des tages hatte mein Stallbursche ausgemistet und frisch eingestreut. Ich verteilte das Abendbrot und frisches heu und machte dann Feierabend.
    • CharlyMaus
      (Viel zu lange war ich weg...ich freue mich, dass meine Pferde noch da sind. Jetzt denke ich werde ich es wieder auf die Reihe bekommen Berichte zu schreiben. Danke, dass meine Pferde nicht in den Himmel gekommen sind!)

      Pflegebericht Alle meine Pferde

      Ich schaltete völlig verschlafen den Wecker aus. Der letzte Abend war doch etwas zu lang geworden. Aber das nutzte nix, meine Pferde wollten ihr Frühstück haben.
      Ich schwang mich aus dem Bett und schlüpfte in die bereit liegenden Reitsachen. Draußen ging gerade die Sonne auf, heute würde es wieder ein schöner Tag werden. Endlich war der Frühling da.
      Ich stapfte in die Küche und setzte kaffee auf, dann bekamen die Hunde und Katzen ihr Frühstück.
      Als der Kaffee durchgelaufen war trank ich einen großen Becher und aß dazu ein Brötchen mit Käse. Schon fühlte ich mich viel frischer und wacher, der Tag konnte beginnen. Als ich zum Stall kam wartete schon Tobi, der Nachbarsjunge auf mich. "Mensch bist du früh da Tobi, willst du am Samstag nicht ausschlafen?" "Ne lass mal, ich hatte dir doch versprochen die Futterkisten zu reparieren, den Misthaufen auf den Hänger zu schaufeln und die Stromzäune zu erneuern." "Mein lieber Tobi, übernimm dich bitte nicht. Den Mist holt Bauer Fred nachher ab, am wichtigsten sind die Zäune. Wenn du Kaffee möchtest, es ist welcher in der Küche und frische brötchen auch."
      Ich öffnete den Stall, der wohlige Duft von Heu, Stroh und Pferdemist kam uns entgegen. Zudem brummelte es im Chor, Hufe begannen zu scharren und Shibuya quietschte ihre Boxennachbarn Twister an.
      Ich hüpfte schnell in die Futterkammer und richtete die Eimer her. Ich war zum Frühjahr auf weniger Kraftfutter umgestiegen. Es gab ein leichtes Müsli, Karotten, Leinsamen für den Fellwechsel, Leinöl und etwas Mineralfutter. Ich ging die Boxengasse entlang und verteilte das Frühstück. Meine Pferde sahen prächtig aus. Wuschel war etwas zu moppelig, ich strich gedanklich die Hälfte seiner Heuration :D
      Dann half ich Tobi die Futterkisten raus zu tragen. Ein paar hatten Löcher und bei der großen Haferkiste die jetzt leer war, ist ein Scharbier locker geworden. Tobi war sehr geschickt und er machte sich sofort an die arbeit.
      Ich holte die Schubkarre und begann die erste Box auszumisten. als ich fertig war musste ich Tobi wieder helfen denn die Kisten waren fertig. Nun übernahm er das Misten und ich stellte due Pferde auf die Koppeln. Ich hatte die Weiden abgeteilt damit meine Mäuse nicht zu viel von dem jungen Grün fraßen, außerdem sollte eine weide mager bleiben und die andere gesät werden damit ich bei Bedarf umstellen konnte. Das raus bringen war sehr entspannt, ich glaube meine Pferde waren von der frühjahrsmüdigkeit gepackt.
      Ich half Tobi noch kurz musste mich dann aber ans Reiten machen. Es war schon 9 Uhr und ich hatte viel vor. Schon hörte ich das Auto meiner besten Freundin und Twisters RB auf den Hof fahren. Sie hatte heute eine Reitstunde mit Wuschel bei ihrem Western Trainer. Ich wollte hingegen mit Twister die Stunde mitreiten. Meine Freundin war sehr viel versierte im Western Reiten als ich und ich wollte, dass Wuschel beide Reitweisen gut beherrschte und nicht durch mein Westerngedümpel verunsichert wurde. Deshalb sollte meien Freundin dem Wallach etwas mehr Sicherheit geben und ich würde mich Tips vom Profi holen.
      Also marschierten wir los und holten die beiden germütlichen Hengste von der Koppel. Twisters Showdown gähnte herzhaft und auch Wuschel trottete mit hängendem Kopf zum Putzplatz.
      doch kaum waren wir auf dem Reitplatz wachte Wuschel auf. Oh da hatte jemand gar keinen Bock. Er stampfte wütend mit dem Beinchen und machte gleich zu beginn einen herzhaften Bocksprung. Meine Freundin blieb gelassen und ritt einfach vorwärts. Wuschel merkte schnell, dass hier nix zu holen war und schnaubte gelassen ab. Twister latschte vorwärts, ich trieb ihn etwas an und er beschleunigte seine Schritte...aber nur kurz, dann fiel er wieder zurück.
      Schon kam der RL um die Ecke. "Guten Morgen Mädels, na da habt ihr aber feine Ponys!" lachte er. Ich zog eine Flunsch und kraulte Twisters Hals. Aber ich verzieh dem RL seine spöttische Bemerkung denn der Unterricht war toll. Ich hatte offensichtilich gar nicht so viel falsch gemacht, ich musste gar nicht so viel umdenken. Er zeigte mir kniffe, Tips und tricks und am ende der Stunde galoppierte ich mit Twister die Bahn entlang, am langen Zügel in Selbsthaltung und mit viel Schub aus der Hinterhand. Sogar einen Spin und einen angehenden Slinding Stop versuchten wir. Es war toll, machte riesig Spaß. Auch Wuschel lernte sehr viel neues. Der RL schrieb ihm großes talent für den Trail zu da er sehr geschickt mit seinen Füßen war. Außerdem war er mutig und hoch konzentriert. Twister sah er eher im Pleasure. Still dachte ich...nun fehlt mir noch einer fürs Cuttig :D
      Nach der reitstunde brachten wir die Hengste wieder raus. Meine Freundin übernahm die Lederpflege für meine Western ausrüstung...die hatte eeetwas gelitten :D
      Ich marschierte derweile zur stutenweide und holte Grey Wonder. Die Stute entwickelte sich prächtig. Im Internet suchte icgh schon fieberhaft nach einer Prämierung für Berberstuten und nach einem passenden hengst. Aber ich würde mir damit noch Zeit lassen. Ich wollte sie noch etwas mehr schulen. In der Dressur hatte sie gute Anlagen nur fehlte ihr der Schwung. Aber sie würde sich im Distanzsport ausgezeichnet machen. Ich konnte Stundenlang mit ihr ausreiten und sie zeigte nich ein nasses Haar. das begeisterte mich jdes mal aufs neue. Aber heute wollte ich wieder etwas Grundausbildung in der Bahn machen.
      Ich führte die maus zum Platz und schwang mich in den sattel. Sie wartete artig bis ich trieb und mafrschierte dann los. Grey reagierte sehr fein und ich musste mich etwas umstellen vom leicht tranigen Twister auf die sensible Stute.
      die grundgangarten saßen absolut sicher bei uns. Grey blieb bei mir, kaute leicht auf dem Gebiss und nahm es als Hilfe für die aufrichtung an.
      Zwischendurch lies ich sie immer wieder nach VA und Grey streckte sich sofort. Ich fragte heute auch ein paar Schritte Seitwärts ab. Grey brauchte immer etwas bis sie verstand, trat dann aber 3 bis 4 schritte sauber über bis sie ausfiel. Ich versuchte es ein paar Mal, galoppierte dann noch etwas und ritt schon wieder trocken.
      als ich zur weide ging und Grey raus lies stand Peace of me schon am Tor. Er war sehr anhänglich geworden. Vielleicht weil er mein erstes Pferd war und nach und nach mehr dazu gekommen sind. Manchmal giftete er die anderen weg und lies sich Minutenlang nicht abwimmeln. Also nahm ich ihn gleich mit. Ich putzte meine schwarze Perle gründlich und schmiss die berge winterfell die sich seit dem frühen Morgen angesammelt hatten in den Müll. Tobi war bereits bei den Weiden zugange, Junge war der heute fix. ich schaute kurz in die Boxen, alle blitzeblank...ich war immer wieder beeindruckt.
      Ich legte Peace seinen Sattel auf und überraschte ihn heute mit einer funkelnigelnagelneuen Dressurkandare. vorsichtig schob ich dem hengst die beiden gebisse ins Maul. Ich musste sie nich etwas verstellen aber dann saß sie wie angegossen. Peace guckte etwas verwirrt drein und kaute nervös. In aller Ruhe führte ich ihn zum Platz und stieg auf.
      Ihn nahm nur den trensenzügel in die Hand und ritt wie gewohnt vorwärts. Als ich merkte, dass Peace immer noch sehr mit der Kandare beschäftigt war fragte ich bereits im Schritt die ersten Seitengänge ab. Nach ein paar Tritten wurde Peace ruhiger und begann mit zu arbeiten. Ich ritt mein normales lockeres Programm nur am Trensenzügel. Peace war schnell der Alte und wie ritten unsere Lektionen wie so oft völlig locker und entspannt. am Ende nahm ich vorsichtig die Kandare an, setzte mich schwer in den Sattel und versammelte Peace im Trab. Beim ersten Versuch schmiss Peace den Kopf hoch und ich lies sofort wieder die kandare locker, die Trense behielt ich in der hand, ritt wieder vorwärts und nahm dann nach und nach die kandare wieder dazu. Nur leicht damit der hengst den druck spührte. Nun ging es schon besser. Peace setzte sich auf seine Hinterbeine, ich lies ihn ein paar tritte versammelt traben und entlies ihn dann wieder ins frische vorwärts. Ich war sehr zufrieden mit meinem Jungen.
      Vor dem Mittag lies ich Bella und ihr große Freundin und Beschützerin Shibuya freispringen. ich baute eine Reihe auf und führte die beiden Stuten erstmal ordentlich warm. Bella war ein Schatz. Ich war immer noch auf der Suche nach einem Reitermädchen für sie. aber bis dahin nahm ich sie oft mit als Handpferd auf Ausritte und was Zirkuslektionen anging konnte man der pfiffigen Maus nichts mehr vormachen.
      Shibuya hatte weiter große Fortschritte gemacht. Sie war fit wie ein Turnschuh und ich bewegte sie täglich ausgiebig um sie bei laune zu halten. Sie war kein Schmusepferd und immer noch sehr temperamentvoll, aber sie hatte Vertrauen zu mir gefasst und ich konnte gut mit ihr arbeiten. Sie war Dressurtechnisch sehr begabt. Im Parcours verliesen sie noch die Nerven. Aber das war OK, im Freispringen war sie völlig entspannt also lies ich sie das mit ihrer Bella immer wieder gerne machen.
      Ich lies die beiden Stuten 10 Minuten springen, baute die Reihe ein paar Mal um und machte die Hindernisse etwas höher. Während ich am Schluss abbaute spazierten die Mädels gemütlich durch die bahn und sahen mir zu. danach durften sie wieder auf die Koppel.

      Ich rief Tobi zu er solle ins Haus kommen. Ich bereitete schnell eine große Portion Nudeln mit Soße vor. Wir aßen am Wochenende häufig zusammen zu Mittag. Tobi war ein echt toller Junge, sehr zuverlässig und fleißig.
      nach dem Mittag ging er wieder zu seinen Zäunen und ich zu meinen pferden.

      Daiqurie
      longierte ich heute. Aber zunächst musste ich gründlich putzen, die PRE Stute hatte sich ganz unfein im Schlamm gewälzt :D Daqui war ein Schatz, sie bot mir schon jetzt Versammlung und Seitengänge an. Ich fragte diese dinge ab und zu an arbeitete aber viel mehr am Vorwärts, an den Verstärkungen. Daqui würde sich gut im Dressursport entwickeln wenn es mir gelänge ihre Tempiverstäkung mehr zu fördern. An der Longe klappte das immer ganz gut. Sie lies sich sauber dirigieren und arbeitete eifrig mit. Ich liebte die dunkelgraue Prinzessin einfach.
      Aber über meine Traumstute Nachtgolds Amber gings nichts. Ich hatte mich immer noch nicht drauf gesetzt. Amber hatte im Moment eine fiese Trotz Phase und ich fürchtete, wir würden uns zu sehr anlegen. Damit sie aber in Form blieb kam sie heute als Handpferd neben meiner Neuererwerbund Habanera mit. Die stute war wie fast alle meine pferde ein Zufallsgriff gewesen. Ein PRE Schecktraum der aus einer PRE Zucht geschmissen wurde. Sie war großartig, gelehrig, talentiert und so richtig schön Stutig. Aber sie hatte amber gut im Griff und mit beiden zusammen auszureiten war einfach toll. Habi war die Feinheit in Pferdeform, ich musste den Trab nur denken und sie reagierte. Ihre Ausbildung war etwas vernachlässigt worden aber nach kurzer zeit war sie voll da und verlangte nach mehr. Mit ihren 5 Jahren ging sie sicher eine L Dressur mit allen Schikanen und sie sprang vorzüglich einen A Parcours, sie kannte das große 1x1 der Zirkuslektionen und legte sich sogar mit mir im sattel hin. Manchmal war ich etwas überfordert mit ihrem Wissens und Arbeitsdurst. Aber wir kamen gut zurrecht und wüden ein super Team!
      Der Ausritt war flott, ich lies die Stuten laufen und genoss das Tempo, die warme Frühlingssonne und das Vogelgezwitscher.
      Als ich wieder am Hof ankam war es bereits 17:00 Uhr, ich hatte die zeit etwas vergessen. Aber es blieb noch ausreichend für meine restlichen hoppas. Tobi verabschiedete sich, die Zäune waren fertig repariert. Ich drückte Tobi sein Geld in die Hand und mir kam eine Idee. "Mensch Tobi du wolltest doch unbedingt mal Alcatrass reiten...wie wärs? Er ist wirklich super artig und ich hab auch einen helm für dich." Tobi grinste breit und nickte. Ich wusste, dass sein schwestern Isländer ritten und dass Tobi durchaus sattelfest war. Ich wollte mir das heute mal angucken und wenn er sich gut machte würde ich ihn nächstes Mal auf Alcatrass zum Ausreiten mitnehmen. Also holte Tobi seinen Freund Alci und ich Meinen Mister Buttercup. Mister hatte sich etwas beruhigt. Ab und zu ging er noch durch, sperrte bockte. Aber bis auf diese kurzen Eskapaden entwickelte sich der Hengst sehr gut. Besonders am Sprung vergas er meist seinen unmut und ging mit mir durch Dick und dünn. Eine Bekannte hatte bei sich am Hof eine Geländestrecke. ich hatte sie mit Mister schon besucht und er war sehr mutig mit mir überall drüber gegangen. Ich sah seine Zukunft in der Vielseitigkeit. Alcatrass war ein Engel auf 4 Hufen. Der hengst lies sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen. Es war so schade, dass er so klein war. der schlacksige Tobi sah schon etwas komisch drauf aus. Ich suchte bereits eine RB für den hengst aber kleine Frauen die schon sicher L lektionen reiten und springen konnte und auch im Geländepark Mut hatte. Ich ritt Alci schon häufiger da er kräftig war aber ich konnte mit ihm keine Vielseitigkeit starten, das war zu viel verlangt. Also suchte ich weiter.
      Unter Tobi ging alci wie erwartet sehr artig und auch Mister machte heute super mit. Ich war sehr zufrieden mit meinen Männern die nach der Arbeit schon in die Box kamen. Tobi fuhr seelig nach hause und ich holte zum Abschluss meine kleine Lailala
      Laila war in einer fiesen trotzphase. Am Boden war sie frech, nervig und brutal. Ich verlor häufig die geduld mit ihr. aber da musste ich wohl durch. Unterm sattel ging es dann etwas besser. Ich ritt heute mit ein paar Stangen und Cavalettis in der Bahn. laila passte ganz gut auf und wurde nur im galopp gnartschig, bockte los und versuchte mich abzuwerfen. Ich ritt so lange weiter bis sie sich streckte und schnaubte, dann lies ich es gut sein.

      Ich war ziemlich erledigt, heute war ich viel geritten und spührte jeden Muskel und Knochen.
      Ich brachte meine Pferde ins bett und servierte das Abendbrot. Dann machte ich Feierabend.
    • CharlyMaus
      Ausführlicherer Bericht für alle meine Pferde....los gehts :D

      Ich träumte gerade von einer weichen Wolke die mich durch die Lüfte trug als ich von meinem Wecker aus dem Schlaf katapuliert wurde. Es war 5 Uhr Morgens und wie jeden Tag fiel es mir schwer mein Bett zu verlassen. Ich schwang mich aus den federn und tapste ins Bad. Ratzefix war ich fertig angezogen und gewaschen. Nur wach war ich noch nicht.
      In der Küche musste ich nur auf den Knopf drücken und schon brodelte meine Kaffeemaschiene los. Ich legte mir zwei Brötchen in den Backofen und ging raus um meine Hunde und Katzen zu füttern. Rover und Tjara, meine beiden großen Mischlinge, kamen freudig aus ihrer Hütte gelaufen und sprangen an mir hoch. Sie bekamen jeder eine Dose Hundefutter und stprzten sich wie jeden Morgen wild darauf.
      Ich schnurrte etwas und rief meine Miezen. Aus allen Ecken kamen sie, mittlerweile hatte ich 5 stück, alle kastriert und sterilisiert natürlich.
      Sie bekamen ihre Portion Katzenfutter, stritten kurz darüber wer als erstes fressen darf und mampften dann in aller Ruhe.
      Nun waren meine Pferde dran. Ich ging zum Stal und als ich den Riegel zurück schob ging das Gebrummel los. Alles in Allem waren meine Pferde morgens noch sehr ruhig. Nur Alcatrass und Buttercup waren immer sooooo hungrig dass sie regelrechte Futtertänze in ihren Boxen aufführten.
      Ich holte den Futterwagen aus der Futterkammer. Die Portionen bereitete ich immer schon einige Tage vorher zu. Meine Pferde bekamen Hafer und Mineralfutter, dazu ein paar Karotten oder Äpfel die bei den Bauern übrig geblieben waren. Ich verteilte das Frühstück und ging dann erstmal wieder rein um selber etwas zu essen. Meine Brötchen waren mittlerweile fertig und auch der Kaffee war längst durchgelaufen. Es war nun 6 Uhr morgens. Ich frühstückte flott und ging dann erstmal in mein kleines Büro. Schließlich musste ich etwas Geld verdienen :) Ich bearbeitete eine kleine Steuerklärung von meinem Nachbarn, ds ging sehr schnell und so stand ich um 8 wieder im Stall. Es war Zeit meine Pferde auf die Koppel zu lassen.
      Ich führte sie einzeln oder paarweise raus. Die Stuten auf die hintere, die Hengste auf die vordere Koppel. Ich hatte meine fester Reihenfolge und das klappte ganz gut, die letzten beiden, Twister und Bella blieben immer ganz ruhig bis alle Hottentotten draußen waren :D

      Da heute ein Wochentag war kam Tobi erst nach der Schule zum Stall. Ich ging also durch die Gasse und nahm die Äppelhaufen raus und ach ganz nasses Stroh. Nur ein Paar meiner Pferde saute seine Box regelmäßig ein, die anderen hinterließen eher einen Saustall auf den Koppeln.
      Tobi würde nachher überstreuen und Heu verteilen also konnte ich mit dem Bewegen meiner Pferde anfangen. In der Sattelkammer hatte ich mir eine Liste aufgehängt, dort notierte ich was ich wann mit welchem Pferd gemacht hatte.
      Peace of Me würde ich heute longieren. Ich hatte ihn die letzten Tage intesiv traniert und ihn weiter an die Kandare gewöhnt. Er sollte heute einfach ein paar Runden frisch V/A laufen. Ich schnappte mir ein rotes Halfter und stapfte zur Weide. Peace knabberte an den kleinen Grashalmen herum hob aber sofort den Kopf als ich ihn rief. Die anderen Hengste kamen neugierig näher aber da ich schnurstracks auf Peace zuging widmeten sie sich doch lieber ihrem Gras. Ich halfterte Peace auf und führte ihn zum Gatter, dabei ging ich noch schnell an den Wasserwannen vorbei und sah, dass sie noch gut voll waren, ich würde morgen Wasser nach füllen.
      Ich führte Peace auf den Hof und band ihn vor dem Stall an. Die Sonne stieg langsam höher aber es war noch richtig frisch. Ich sah auf die Uhr, es war bereits kurz nach 9, ich musste mich etwas ran halten.
      Peace war noch schön sauber also putzte ich nur seine Sattellage und den Kopf, ging dann in die Kammer um den Sattel und die Trense von meinem Friesen zu holen. Ich legte ihm die Ausrüstung an und griff Longe und Peitsche, damit gings ab auf den Platz. Ich band Peace am äußeren Zügel aus und befestigte den inneren Zügel am Kehlriemen. Dann zog ich die Longe durch den inneren Ring und befestgte ihn über dem Genick außen an der Trense.
      Peace stand artig still und wartete bis ich die Peite auseinander gezogen hatte und ich von mir weg schickte.
      Die ersten Runden wirkte Peace noch etwas steif, ich vermutet dass er etwas Muskelkater hatte da ich die letzten Tage vermehrt die Versammlung gefordert hatte. Ich schickte ihn frisch vorwärts und nach ein paar Runden Schritt und Halten kam er besser voran. Ich lies ihn antraben und auch hier immer wieder Wechsel zum Schritt gehen. Peace Bewegungen wurden frischer und lockerer, er streckte sich und schnaubte endlich ab. Für einen Friesenlief er wirklich schön vorwärts, ich musste zwar immer darauf achten, dass er auch wirklich unter trat aber alles in Allem hatte er einen guten Schwung. Ich wechselte die Hand und wiederholte die Übungen. Peace wurde schneller flüssig und ich gallopierte ihn nun auch an. Peace bockte kurz und sprang ein paar Mal hin und her bis er endlich flüssig durch galoppierte. Als er sich streckte und abschnaubte wechselte ich wieder die Hand und wiederholte den Galopp. Als Peace auch nach dem handwechsel abschnaubte und locker flockig mit rundem Rücken galoppierte parrierte ich ihn wieder zum Trab und Schritt durch und beendete die Einheit. Peace schnaufte etwas und ich führte ihn noch ein paar Runden bis er ruhiger atmete. Danach brachte ich ihn kurz zum Putzplatz zurück um den sattel abzunehmen und brachte meine schwarze Perle dann zur Koppel zurück.
      Mit dem Halfter bewaffnet ging ich nun Berry Mello holen. Aus dem Fohlen war ein stattlicher Junghengst geworden. Naja stattlich für seine Verhältnisse. Er würde klein bleiben und ich hatte beschlossen ihn doch zu verkaufen. Ich mochte den Kleinen aber er war einfach nicht mein Pferd. Heute wollte ich ihn ausgiebig putzen und Fotos für die Anzeige schießen. Berry war schon sehr artig geworden, die Ruhe vor dem Sturm musste ich jedes Mal denken. Ich band den Kleinen am Putzplatz an und begann mit der Pflegeprozedur. Schnell brachte ich sein struppiges Fell einigermaßen zum Glänzen, mit ein bisschen Glanzspray ging das schon :D
      Dann fotografierte ich ihn schonmal am Putzplatz. Danach brachte ich Berry auf den Platz und lies ihn dort frei laufen. Ich hatte Glück denn der Kleine zeigte sich von seiner besten Seite und präsentierte mit riesen Kragen seine tollen Ponygänge :)
      Ich schoss an die 100 Bilder bevor ich Berry wieder auf die Koppel entlies und dort noch ein paar Fotos machte.
      Nun musste ich mich aber weiter ran halten denn ich hatte noch viel Arbeit vor mir.

      Ich holte mir Wuschel von der Koppel. Mit meinem Western Hafi wollte ich mal wieder Dressur reiten. Er würde nie ein großes Dressurpony werden, im Western Reiten war er gut aufgehoben. Aber da er auch gut springen konnte wollte ich auf die Arbeit im Englisch Sattel nicht ganz verzichten.
      Wuschel trottete gemütlich mit mir zum Hof wo ich ihn anband und wo schon ein großer Haufen Winterfell lag. Ich fegte die Haare so gut es ging zusammen und verteilte nun das rotblonde Fell von Wuschel auf den Pflastersteinen. Wuschel gähnte herzhaft und schnubbelte etwas an mir herum als ich an seine Juckstellen kam.
      Er war schnell sauber und nahezu haarlos. Also holte ich seine Englisch Ausrüstung, die er sich mit Twister teilte, und stattete ihn in aller Ruhe aus. Dann marschierte ich mit meinem Hafi zum Reitplatz und schwang mich dort in den Sattel. Wuschel stolperte los und gähnte immer wieder. "Habt ihr heute Nacht ne Party gefeiert? Na los Junge mach mal etwas HÜ!" Ich tippte Wuschel mit der Gerte an und er trabte los. Ich musste ein paar Mal Schwung und Fleiß fordern bis er wach war und endlich schwungvoll und locker trabte. Ich brauchte lange bis Wuschel sich mal dazu herablies am Zügel zu gehen und schön durchzu schwingen. "Na da haben wir uns wohl zu sehr hängen lassen wa mein Junge?" Im galopp wurde Wuschel richtig bockig als ich mehr Schwung forderte. Er bockte ein paar Mal und sprang sogar zur Seite. Ich lies mich nicht beirren und ritt energisch weiter.
      Nach 45 Minuten hatte ich ein mehr oder weniger durchlässiges Pony unter mir mit schönem Schwung und Aufrichtung. Damit lies ich den Krümel auch in Ruhe und ritt trocken. Wuschel schüttelte seinen Kopf und die Mähne flog wild umher. Sie war schön lang geworden und wuchs noch weiter, gesund und seidig.
      Ich brachte Wuschel flott wieder auf die Koppel wo er sich sofort wälzte und sich auf die Grashalme stürzte.
      Schnell sah ich auf die Uhr, ich lag super in der Zeit, es war jetzt 11:15 und ich wollte mit Grey Wonder einen Ausritt machen. Ich hatte mir vorgenommen 2 Stunden unterwegs zu sein um Greys Kondition weiter aufzubauen. Um 2 fliegen mit einer Klappe zu schlagen wollte ich ein Handpferd mitnehmen. Erst dachte ich an Bella aber für die kleine Dame wären 2 Stunden neben der flotten Grey einfach zu viel des Guten. Ich entschied mich letzendlich für LailalaDie kleine Maus hatte so viel Energie und würde sich gut auspowern können. Glücklicherweise stand Grey im Rang über Laila, so wurd diese nicht frech als ich beide Stuten mit nahm.
      Grey putzte ich ausgiebig und Laila eeetwas schneller. Dann holte ich rasch Greys Sattelsachen und bereitete sie auf den Ausritt vor. Laila bekam das knotenhalfter auf und ich beseftigte den langen strick dran. Denn Schwang ich mich in den Sattel und holte Laila neben Grey. Die stuten zickten sich kurz an aber als ich losritt konzentrierte Grey sich zum Glück voll auf mich. ich pfiff nach meinen Hunden und los gings.
      Ich ritt hinten raus, an den Koppeln vorbei und direkt in den Wald. Laila war sehr aufgeregt und Grey wurde auch etwas nervig. Ich versucht ganz cool zu bleiben und ritt energisch vorwärts. Nach einigen metern trabte ich an, Laila hüpfte etwas neben Grey her passte sich dann aber an deren Tempo an und hielt artig mit. Langsam wurde es entspannter mit den beiden Stuten und wir kamen gut voran. Ich ritt etwa 1 Stunde unsere Waldwege entlang und kam dann an die Felder. Dort galoppierte ich mit meinen beiden Ladys an. Laila stürmte los wurde aber von Grey sofort zurück gebissen so dass ich nix mehr tun musste als den Strick etwas kürzer zu fassen um Laila bei mir zu behalten. Das tempo war flott aber geregelt und ich bekam langsam Spaß am Ausritt. Rover und Tjara jagten neben uns her blieben aber immer in sichtweite und kamen auf jeden Pfiff zurück zu uns. Ich galoopierte lange bis wir den Waldrand wieder erreichten und den Heimweg einschlugen. Ich trabte noch viel und ging erst die letzten 5 Minuten Schritt. Beide Stuten waren dank des noch plüschigen Fells ziemlich nass aber sie wirkten beide zufrieden und ihre Atmung war zeimlich ruhig. Ich lies Grey die Zügel lang und sie streckte sich schön nach unten. Auch Laila lies den hübschen Kopf hängen und schnaubte genüsslich. Die Hunde trotteten neben uns her und schnüffelten den Waldboden entlang.
      Als ich auf den Hof ritt war es schon 14:00 Uhr und Tobi war bereits im Stall mit dem Einstreuen und Heu verteilen beschäftigt. Ich begrüßte mein Helferlein und schwang mich aus Greys Sattel. Tobi band Laila an und holte mir den Wasserschlauch mit dem ich die Beine der Damen abspülte. Dann durften die zwei Hübschen auf die Weide.
      Laila wälzte sich sofort während Grey noch etwas brauchte bis sie die perfekte Stelle gefunden hatte.

      Mir knurrte der Magen heftig also ging ich erstmal rein um eine kurze Mittagspause zu machen.

      um halb 3 war ich aber schon wieder draußen, ich musste ja noch einige Pferde bewegen und ich war heute sehr motiviert.
      Ich freute mich auf eine Dressureinheit mit Daiquríè. Ich hatte ihre ausbildung etwas zurück gefahren da sie sich sehr anbot undich sie keinesfalls überfordern wollte. Heute würde ich einfache Aufgaben reiten und mich für das nächste Turnier vergewissern dass alle Übergänge die in der A Dressur verlangt wurden saßen.
      Daqui stand im Schatten und döste als ich auf die Koppel kam um sie zu holen. Sie wurde aber sofort wach als ich ihr das Halfter überstreifte und sie zum Hof brachte. Heute wr die PRE Stute schnell geputzt. Ihr graues Fell gläzte schön da sie schon all ihr Winterfell verloren hatte. Ich machte mir etwas Sorgen ob sie nicht vielleicht nachts frieren würde aber sie wirkte ganz munter.
      Ich holte ihre Ausrüstung, darunter eine nagelneue orangene Schabracke und machte Daqui reitfertig.
      Schnell schlüpfte ich wieder in meine lederstiefel und meine Kappe und ging zum Reitplatz. Ich führte Daqui ein paar Runden und fragte dabei die Seitengänge an der Hand ab. Das klappte immer wie am Schnürchen, Daqui schien seitengänge zu lieben :D
      Dann schwang ich mich vorsichtig in den Sattel, nahm die Stute auf und ritt los. Daqurie war sofort bei mir und richtete sich gleich schön auf. Ich trieb sie vorwärts damit sie sich noch etwas streckte und trabte dann an. Daqui machte einen langen runden Hals und schnaubte locker. Ich nahm sie nach und nach kürzer und forderte mehr Schwung. Daqui grunzte kurz und schüttelte sich...aber ich bleib dran und ritt weiter. Daqui bekam sich schnell wieder ein und trabte traumhaft schön weiter.
      Nach einem kurzen Galopp auf beiden Händen ritt ich einige zeit verschiedene Übergänge auf den Punkt. Oft musste ich einfach viel feiner reagieren denn Daqui passte sehr gut auf. Aber sie machte nur mit wenn ich klare Anweisungen gab.
      Aber wir fuchsten und mehr und mehr zusammen und bald brauchte ich den Tempowechsel nur zu denken und Daqui reagierte.
      Nach 45 Minuten ritt ich wieder trocken und brachte Daqui kurz darauf zur Koppel zurück wo ich sofort Shibuya mitnahm. Ich wollte heute Dressur reiten und Shibuya weiter fordern. Ich konnte mittlerweile ganz gut abschätzen wann ich wie viel mit dem sensibelchen machen konnte. sie hatte schon lange keinen richtigen Wutausbruch mehr gehabt...toitoitoi
      Ich putzte die kleine Schönheit ausgiebig und holte ihr Sattelzeug. Buyi war sehr lieb heute, ich durfte sie sogar kraulen und knuddeln, das war schon etwas besonderes.
      Auf dem Platz stand sie artig still als ich mich in den Sattel schwang und wartete bis ich die Hilfe zum schritt gab. Ich ritt einige Übergänge schritt/Halt am langen Zügel und nahm die stute dann vorsichtig auf. Sie kam sofort an die Hilfen und marschierte fleißig vorwärts. Sie hatte offensichtlich einen sehr guten Tag denn sie ging sogar brav seitwärts, ohne bocken, ohne auskeilen. Ihre Muskulatur hatte sich sehr gut entwickelt und die bewegungen fielen ihr zusehends leichter. Ich trabte an und ritt einige Runden V/A, gurtete dann nach und begann mit Volten, Zirkeln verkleinert und vergrößert und seitengängen im Trab. Heute klappte einfach mal alles. Ich war so begeistert dass ich es dabei auch beließ. Ich belohnte shibuya mit dem Ende der Einheit nach nur 20 Minuten. Die kleine Stute wirkte seeeehr zufrieden mit sich und bockte übermütig noch auf der weide herum als die dann wieder drauf war :D
      Nun war Nachtgolds Amber an der Reihe. bald würde ich sie anreiten aber heute wollte ich sie freispringen lassen. Ich baute auf dem Platz alles auf und holte die kleine Maus dann von der Koppel. Schnell legte ich ihn Gamaschen und Glocken an und führte sie dann noch einige Runden im Schritt und Trab warm.
      Die erste Reihe war niedrig und Amber sollte drüber traben. Sie verhaspelte sich etwas und grunzte böse :D Aber beim zweiten Durchgang setzte sie ihre beine richtig und blieb im Takt. auch von er anderen Hand klappte die Trabreihe super.
      Ich erhöhte ein paar Sprünge, es waren 5 insgesamt, und lies Amber erneut drüber. Sie schaffte auch diese im Trab und wurde langsam richtig gut.
      SO aufgewärmt stellte ich alle Hindernisse auf E und A Höhe. Amber lies ich 3 mal von jeder hand drüber und beendete dann das Freispringen. Die Kleine hatte das Super gemacht und wirkte ganz schön müde. Ich brachte sie gleich zurück auf die Koppel und schnappte mir sofort von den hengsten den kleinen Twisters Showdown, die kleine Transuse sollte sich heute auch mal über die Sprünge bewegen. Tobi führte ihn warm während ich die Sprünge wieder runter baute. Dann ging mein Helferlein auf die Koppeln zum Abäppeln.
      Twister brauchte lange bis er endlich auf Touren kam. Er stolperte durch die Trabreihe wie ein Elefant im Porzelanladen. Jedes Mal musste ich die Standen wieder auf ihren Platz legen.
      Ich nahm zwei ganz runter und lies Twister über die 3er Reihe galoppieren. Das ging etwas besser und ich nahm einen Sprung wieder dazu. Jetzt kam Twister schon besser klar und als er zum schluss die 5er Reihe im Galopp gesprungen war, alles auf Cavaletti Höhe oder niedriger, entlies ich ihn. Der Kleine war echt fertig.
      Es war nun schon 17:00 Uhr und ich hatte noch 4 Pferde auf der Uhr. Das würde wieder ein langer tag werden, warum hatte ich heute keine meiner Reitbeteiligungen hier?
      Aber es nützte nix, jetzt war Mister Buttercup dran. Mit meinem Hengsti war heute auch einfaches Lektionen Abspulen dran. Aber buttercup hatte mächtig schlechte Laune. Schon beim Putzen war er unerträglich. Ich machte ihn dennoch reitfertig und führte ihn zum Platz. Dort blieb Mister plötzlich stehen, stampfte wütend auf und stieg kerzengerade neben mir hoch. Ich erschrack zunächst und wich einen Schritt zur Seite. Als Mister wieder unten war überprüfte ich schnell Sattel und trense aber alles schien in Ordnung zu sein. Mister kam sogar ein stück weiter mit mir mit bevor er nach mir schnappte und vorne ausschlug. Ich war mehr als verwirrt. So bockig und fies hatte er sich noch nie gezeigt. Für seine Schnapperein kassierte er erstnmal einen kräftigen tritt. Als er dann kurz ruhig stand sicherte ich Zügel und Steigbügel und scheuchte Mister von mir weg.
      Ich lies ihn auf beiden Händen einfach mal laufen und beobachtete seine bewegungen. Nichts deutete auf Schmerzen hin.
      Als ich hin wieder zu mir rein holte schnaufte er etwas war aber schon ruhiger. Ich schwang mich also mutig in den Sattel und ritt los. Buttercup blieb ziemlich ruhig aber so wirkich glücklich war er nicht. Ich wartete bis er sich im Schritt streckte und abschnaubte. Dann trabte ich noch kurz und saß dann wieder ab. Ich wollte Mister nicht weiter provozieren. Beim nächsten mal würde ich sehen ob es vielleicht nur ein schlechter Tag war.
      Ich brachte Mister gleich von der Reitbahn zur Koppel wo Alci schon am Tor stand und seinen Kumpel blubbernd begrüßte. Als ich Alci lief trottete er brav auf den Hof und folgte mir. Das war jetzt sehr entspannend, Alcatrass war so ein süßes Baby. Ich freute mich darauf heute mit ihm zum Geländeparcours nebenan zu reiten und dort etwas zu trainieren. Mein RL würde auch hin kommen und mich unterstützen.
      Ich musste mich etwas beeilen denn es war schon halb 7 und Unterricht hatte ich um 7...15 Minuten brauchte ich zum Stall.
      Also musste das Putzen kurz ausfallen und schwupp saßn ich schon im Sattel auf dem Weg zum Geländepark des benachbarten RV.

      Auf der Strecke angekommen sah ich schon Reini an den kleinen Hindernissen stehen. Ich galoppierte noch etwas mit Alci und ritt dann die ersten Baumstämme an. Alci sprang als hätte er nie etwas anderes gemacht. Reini korrigierte mich hier und da war aber im großen und Ganzen zufrieden.
      Zum Abschluss sollte ich einmal die gesamte E Strecke reiten...auf Zeit...Alcatrass war top Fit und Reini hatte keine bedenken wegen meiner Größe und dem gewicht. Also galoppierte ich los und ab in den Parcours. Alles ging sehr schnell...Alci sprang jedes Hinderniss wie ein alter Hase..das Wasser fand er etwas unheimlich aber er ging brav durch. Alles in Allem war ich mehr als zufrieden. die Zeit war auch OK. Ich überlegte mir Alci mal auf einem VS Turnier vorzustellen. Vllt würde sich da ein Mädel finden welches mit ihm weiter daran arbeiten würde. Aber verkaufen wollte ich meinen Schecken nicht. Ich hatte vor mindestens ein Fohlen von ihm zu züchten. Ich suchte bereits nach einer Scheckstute.
      Im gemütlichen Bummeltempo gings nach Hause zurück. Dort brachte Tobi bereits die Pferde rein denn es war schon halb neun. Und ich musste noch Habanera und bella bespaßen.
      Tobi nahm mir Alcatrass nur zu gerne ab und ich holte mir Habanera von der Koppel. Da ich schon ziemlich kaputt war longierte ich Habi. Sie war ein tolles Pferdchen und ich freute mich schon jetzt auf die weitere Arbeit mit ihr. Sie war so feinfühlig, dass ich sie an der Longe problemlos versammeln und verstärken konnte. sie reagierte auf jedes meiner Bewegungen und war eifrig bei der Sache.
      Ich longierte sie auch am äußeren Zügel ausgebunden und sie richtete sich schon daran auf. Ich legte spontan ein paar stangen mit in die Halle und lies Habi drüber traben und galoppieren. Die ersten Tritte waren unicher aber die PRE Stute lief sich schnell ein.
      Nun bekam ich doch lust Habi noch etwas zu reiten. Ich nahm die Longe ab und schwang mich in den Sattel. Auf die kleinste Hilfe reagierte Habi sofort. Wir schwebten im Trab durch die bahn und auch im Galopp wie auf Wolken. Ich hätte ewig so weiter reiten können als ich merkte dass es bereits dunkel war. Habi war etwas verschwitzt...ich saß dann doch mal ab und führte die Stute noch etwas bevor sie in die Box kam.
      Tobi hatte schon gefüttert und verabschiedete sich. Ich beschloss die kleine Bella nur noch schnell zu putzen, sie würde morgen gleich als erste dran kommen. Die schicke Ponydame war eh schlecht drauf also war es vllt auch gar nicht so schlimm.
      um 22:45 schloss ich den Stall ab und schleppte mich in mein Häuschen.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    CharlyMaus
    Datum:
    30 Aug. 2009
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