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Sammy

Naboo

New Forest Pony | Stute | gekrönt | F || DR: E (0) | SPR: E (0) | MIL: E (0)

Naboo
Sammy, 27 Juni 2013
    • Sammy
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      Oha, noch so ein Wirbelwind. Aber trotzdem das perfekte Weihnachtsgeschenk!

      ~ Naboo - Ein perfektes Weihnachtsgeschenk ~
      Oha noch so ein Wirbelwind!

      Müde stand ich auf und rieb mir den Schlaf aus den Augen. Heute war endlich der 24. und ich würde abends nach Hause zu meiner Familie fahren. Diesmal hatte ich allerdings meine Stallmeisterin gebeten auf meinen Hof aufzupassen, da ich mich 100% auf sie verlassen konnte.
      Ich schlurfte in meinen Stall und wurde von meinen schon hellwachen New Forests begrüßt.
      "Na meine süßen? Gut geschlafen?"
      Ich schaltete das Stallradio an und begann dann, die Pferde auf die Koppeln zu lassen. Erst meine 6 Anwärterinnen, danach auch die zwei Hengste und drei Stuten aus dem Zuchtstall. Zur Zeit lief überhaupt keine Körung an der ich teilnehmen konnte und das ärgerte mich unglaublich!
      Nachdem ich meinen Schönheiten kurz beim Toben im Schnee - ja heute nacht hatte es endlich geschneit und die Weiden sahen aus, wie mit weißem Teppich überzogen - zugesehen hatte, ging ich zurück in den Stall und machte mich ans Boxen ausmisten. Anschließend warf ich allen Pferden einen großen Arm voll Heu in die Box, kontrollierte jede Tränke und verteilte danach ein Weihnachtsfrühstück, bestehend aus Obst und Gemüse.
      Gerade als ich wieder rauswollte um nach den Pferden zu sehen, klingelte mein Stalltelefon.
      "Guten Tag, Hollybrook Stud Zuchtgestüt, Sammy am Apperat", meldete ich mich. Daran musste ich mich nämlich unbedingt gewöhnen, denn schon bald würden hier wohl Kunden meiner New Forest Ponyzucht anrufen.
      Vom anderen Ende der Leitung kam nur ein ersticktes Kichern: "Holla, da schläft man ja ein, bis du deine Ansage beendet hast!"
      Ich grinste, war ja klar! "Morgen Flair!Naa? wie gehts dir so?"
      "Sehr gut =) ich wollt dir eigentlich nur bescheid sagen, dass ich in ca. drei Minuten bei dir aufm Hof stehe...Nur damit dus weißst!"
      "Waa..." tut tut tut....sie hatte aufgelegt! Was sollte denn das jetzt schon wieder heißen: Ich steh in drei Minuten bei dir aufm hof?? Manchmal war sie wirklich unglaublich! Immer nohc kopfschüttelnd trat ich aus dem Stall in die kalte Winterluft, da sah ich auch schon Flair's Auto - nebenbei gesagt: mit hänger - heranrumpeln.
      Ich lief ihr entgegen und legte dabei eine schöne Bauchlandung hin, da ich auf dem gefrorenen Boden ausrutschte. Als ich mich wieder hochrappelte, konnte ich gerade noch sehen, wie Flair versuchte sich das lachen zu verkneifen.
      "Mensch Sammy, du hättest mal dein Gesciht sehn sollen!", lachte sie.
      "Hey Flairli...freut mich, dass ich so gut zu deiner morgendlichen Unterhaltung beitragen kann", grinste ich zurück.
      Wir umarmten uns kurz, dann zeigte ich auf den Hänger.
      "Hast du vor eins meiner Pferde zu kaufen? Tut mir sehr leid, aber da kommst du ein bisschen spät, ich hab dir ja die besten schon gegeben!", scherzte ich, doch in dem Moment kam ein lauter Knall und ein schrilles Wiehern aus dem Hänger.
      Überrascht schaute ich Flair an, doch diese grinste nur.
      "Ach komm schon...was ist da drin, hm?", fragte ich.
      "Tja...weißt du...ich glaub ich nehm sie wieder mit, du hast ja schon vier schecken, da brauchst du sicher nich noch ei...." doch ich war schon an ihr vorbei auf dem Weg zum hänger. "Und ob ich Schecken brauche, du weißt genau, dass ich Schecken liebe!", rief ich über die Schulter zurück.
      "Okay, okay..ABER ich hol sie raus..ist nämlich mein Weihnachtsgeschenk an dich", lachte Flair.
      Hibbelig trat ich von einem Fuß auf den anderen, während Flair eine der schönsten New Forest Stuten aus dem Hänger führte, die ich je gesehen hatte.
      Das schwarze Fell der Stute glänzte wie Samt und an einigen Stellen schimmerte es leicht braun. Ihr langer, weißer Schweif wehte seidig hinter ihr her und ihre Augen strahlten vor Tatendrang und Stolz.
      "Darf ich vorstellen? Naboo. Ich hab ne ganze Weile gebraucht, um sie zu finden, aber ich dachte, die würde ganz gut in deine Zucht passen, wo dir doch Come Cover Me auch schon so gut gefallen hat...."
      Statt einer Antwort fiel ich Flair wiedermal um den Hals, was Naboo dazu veranlasste, den Kopf hochzureißen und halb zu steigen.
      Flair grinste..."Joa..ich dachte, du könntest mal wieder nen kleinen Wirbelwind gebrauchen? Das ist die kleine nämlich definitiv..."
      Ich strahlte:"ach was...ein bisschen Aufregung kann nicht schaden! Dann hat Walk of Fame jetzt wenigstens eine ebenbürtige Stute gefunden mit der sie den ganzen Tag rumtoben kann!"
      Zusammen mit Flair ließ ich Naboo auf eine kleine Koppel, die an meine Stutkoppel angrenzte. Sofort begannen Caspar und Caradoc mit ihrem Imponiergehabe und ein paar der Stuten kamen neugierig herüber um sich die neue anzusehen. Famie natürlich auch. Die hübsche Apfelstute legte drohend die Ohren an und giftete in Naboo's Richtung und diese tat es ihr gleich!
      Verwundert sah Fame sich um. Sie war der Boss der Stutenherde und war so etwas überhaupt nicht gewohnt...
      Herausfordernd schaute sie Naboo an, dann preschte sie in gestrecktem Galopp über die Weide, immer am Zaun entlang. Naboo raste ebenfalls los und am Ende der Koppel standen sich die beiden Stuten schnaubend gegenüber und beknabberten sich.
      Sehr schön. Naboo hatte ihre Aufnahmeprüfung in die Herde bestanden.
      Ich ging mit Flair ins Haus und wir aßen zusammen Plätzchen und heiße Schokolade.
      Das war wirklich eine ungeheure Überraschung gewesen und ich war Flair wahnsinnig dankbar!
    • Sammy
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      Das Training beginnt!

      ~ Das Training beginnt ~
      Gut oder schlecht? Hmm...Beides?

      "Hey Naboo Maus! Naa? Gut eingelebt?", fragte ich meine süße Scheckstute Naboo fröhlich. Die bildhübsche New Foreststute war nun seit drei Tagen auf meinem Hof und hatte sich bereits perfekt in meine kleine Stutenherde integriert.
      Heute wollte ich sie endlich das erste Mal reiten, denn ich hatte bereits eine passende BSK gefunden, auf der ich Naboo unbedingt vorstellen wollte.
      Ich streifte der schönen Stute ihr neues Halfter über und führte sie von der Weide. Heute hatte es wieder geschneit und der ganze Hof war mit einer dünnen Schicht Puderschnee bedeckt.
      Naboo tänzelte neben mir her und zwickte mich plötzlich ohne Vorwarnung in den Arm.
      "Hee! Sag mal spinnst du? Mensch das tut weh!", rief ich erschrocken und rieb mir meinen Arm. Naboo sah mich nur schelmisch an und ruckte ungeduldig am Führstrick.
      "Ja, ja wir gehn ja schon weiter, ist ja gut!"
      Als wir endlich am Putzplatz angegekommen waren, band ich Naboo erleichtert an. Trotzdem ich heute Morgen schon den ganzen Hof mit Salz ausgestreut hatte, war es doch ziemlich glatt und mit einer hibbeligen Stute an der Hand war die ganze Sache alles andere als ungefährlich...
      Erstmal nahm ich Naboo ihre dicke Winterdecke ab und hängte sie zum trocknen in die Sattelkammer. Dann begann ich damit Naboo zu putzen.
      Das kohlrabenscwarze Fell der Stute glänzte in der kalten Wintersonne, als ich sie schließlich über den Hof zur Reithalle führte. Naboo wusste jetzt natürlich definitiv wo es hing ging und war fast nicht mehr zu halten. Irgendwann beschloss sie, plötzlich rückwärts zu gehen und dann fast in mich hereinzulaufen, rutschte dabei und wäre fast hingefallen. Als sie ihr Gleichgewicht wieder gefunden hatte, sah sie mich unsicher an, beugte den Kopf und schnaubte den Boden an.
      Ich atmete zitternd aus. Okay. Vielleciht war ihr das ja wenigstens eine Lektion gewesen und sie würde sich jetzt benehmen.
      Vorsichtig ruckte ich wieder an den Zügeln. Naboo machte einen Satz nach vorne und rutschte wieder. Oh Gott. Ich nahm die Zügel kürzer und lief langsam und doch enegerisch Richtung Reithalle. Ich nahm meine Pferde normalerweise nicht so kurz - Scaramouche lief mir sogar einfach hinterher - doch bevor Naboo noch ernsthaft etwas passierte, musste die schöne Stute eben in den sauren Apfel beißen.
      Als wir endlich an der Reithalle waren, atmete ich erleichtert aus. Ich schloss die Tür und stellte Naboo in der Mitte der Halle auf. Dann zog ich die Steigbügel herunter, gurtete nach, nahm die Zügel auf und schwang mich in den Sattel. Naboo blieb stehen, ruckte aber mit dem Kopf und stampfte mit ihrem Vorderbein.
      Ich setzte mich richtig hin und ließ die schöne Stute dann im Schritt antreten. Ich merkte sofort wie nervös und enegiegeladen Naboo war und beschloss sie richtig zu arbeiten, um diese Energie ein wenig abzubauen.
      Ich ritt Naboo zunächst im Schritt auf dem Zirkel, durch die ganze Bahn wechseln, Schlangenlinien usw - kurz gesagt, ich bog sie auf beiden Händen.
      Als ich ihr dann die Hilfen zum antraben gab, ließ Naboo einen Buckler los, der mich fast aus dem Sattel geschmissen hätte und galoppierte an. Ich setzte mich tief in den Sattel, gab ihr Paraden und redete beruhigend auf die Stute ein.
      Naboo gab nach und fiel in einen holprigen Trab. Ich beruhigte sie weiter, bis ihre Trabschritte wieder geschmeidiger wurden und lobte sie dann kurz.
      Anschließend ritt ich auch Schenkelweichen, Traversalen und Tempowechsel, um Naboo's Konzentration bei mir zu behalten. Als ich dann schließlich wieder angaloppierte war Naboo schon viel ruhiger und brach nur einmal erschrocken zur Seite aus, als ein Vogel auf dem Dach landete.
      Ich ritt die nun schwitzende Stute trocken, lobte sie ausgiebig und schwang mich dann aus dem Sattel. Naboo hatte ihre Sache heute großartig gemacht und wenn ich jeden Tag mit ihr arbeitete, schafften wir die Krönung in zwei Wochen sicherlich mit links!
      Doch als ich die Reithallentür öffnete, stockte mir ersteinmal der Atem:
      Diese eineinhalb Stunden die ich nun mit Naboo gearbeitet hatte, hatte es anscheinend durchgeschneit und die dünne Puderschneeschicht war nun einer recht dicken Schicht gewichen. Außerdem war es eisig kalt. Naboo legte unwillig die Ohren an, als der kalte Wind sie traf. Na das würde ein lustiger Weg zurück zum Stall werden...
      Ich schaltete das Licht aus und führte Naboo langsam über den verschneiten Hof. Dabei sanken wir beide fast bis zu den Knien ein und waren natürlich sofort beide klatschnass und durchgefroren. Als wir endlich den überdachten Putzplatz glecih neben dem Stall erreichten, fasste ich kurzerhand einen Entschluss und führte Naboo in den Stall und nach hinten zum Abspritzplatz. Dort band ich die schöne Stute an und sattelte sie ab. Ich hatte zwar nicht vor, Naboo abzuspritzen, doch hier drinnen war es einfach viel wärmer, als draußen auf dem Putzplatz und unser innen Platz war ja leider noch nicht fertig.
      Ich rieb Naboo mit Stroh trocken und legte ihr dann ihre warme Stalldecke auf. Anschließend bekam die Stute ihre wohlverdiente Karotte und durfte in ihre Box neben Magical Moment...
    • Sammy
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      Naboo's große Chance

      ~ Naboo's große Chance ~
      Omg...Ganz ruhig Sammy, das wird schon!

      Heute war es endlich soweit, dachte cih nur, als ich die Augen aufschlug und an die stockdunkle Decke meines Zimmers blickte. Heute würde ich mit Naboo an einer BSK für Rappschecken teilnehmen und die bildhübsche Rappstute und ich hatten die letzten beiden Wochen verdammt hart gearbeitet.
      Trotzdem war ich unglaublich nervös und atmete zitternd aus. Ich sprang aus dem Bett, rannte ins Bad und stieg erstmal unter die 40° C heiße Dusche. Danach ging es mir wieder ein wenig besser. Ich schlüpfte in meine Stallklamotten - meine Turniersachen hingen bereits gut verpackt im Hänger - und ging dann runter in die Küche.
      Dort stand rawwrrr und machte Waffeln. "Hey rawwrrrilein! =) Was machst du denn schon hier? Das is man gar nich von dir gewohnt dich so früh hier unten zu sehen.", scherzte ich.
      "Jaaa", rawwrrr gänhte "aber ich wollte dafür sorgen, dass du was isst...die letzten Male hieß es ja 'Nein rawwrrr ich hab keine zeit mehr, ich kann nix mehr frühstücken' und genau das werde ich verhindern."
      "Ähm...und wenn ich dir jetzt sage, dass ich absolut keinen Hunger habe?"
      "Dann sage ich dir jetzt, dass du trotzdem was isst...wär ja noch schöner, wenn ich extra so früh aufsteh und hier Waffeln back und du isst nix!"
      Ich gab mich geschlagen und hockte mich an den Tisch, schenkte mir ein Glas Milch ein und sah rawwrrr zu.
      Nachdem wir sämtliche Waffeln verspeist hatten - was denn die waren wirklich gut! und nach und nach war auch meien Übelkeit verflogen - gingen wir zusammen über unsren immer noch verschneiten Hof zu den Ställen. Dort erledigten wir erstmal unsere tägliche Arbeit: Pferde auf die Koppeln lassen - außer Naboo, was ihr verdammt noch mal gar nicht passte - , Boxen ausmisten, Heu in die Boxen werfen, Kraftfutter verteilen, tränken von Heuhalmen befreien, die Pferde wieder reinholen und anschließend die Stallgasse kehren.
      Es war heute richtig eisig draußen. Das Thermometer zeigte -15 Grad an!
      "Na klasse...im Sommer zerlaufe ich in diesem blöden Jackett und im Winter erfriere ich damti!", murrte ich .
      Rawwrrr lachte mich nur aus und half mir anschließend Naboo fertig zu machen. Die schöne Stute schaffte es und beide jeweils einmal in den Arm zu zwicken.
      Nachdem Naboo verladen und auch ihr Putzkoffer verstaut war, furhen wir los.
      Es war eine relativ lange Fahrt von eineinhalb Stunden, aber wir kamen gut voran, da so früh morgens auf dieser strecke noch so gut wie nichts loswar. Dafür herrschte auf dem gelände, auf dem die BSK heute stattfinden sollte, reges Treiben.
      "Oh mein Gott, wie viele Konkurrenten haben wir denn diesmal?!", rief ich erschrocken, als ich die vielen Stuten mit ihren Besitzern sah.
      "Hmm...einige wies aussieht...aber keine Panik, das packt ihr!", verscuhte rawwrrr mich aufzuheitern.
      Wir suchten uns einen Parkplatz - das war übrigens gar nicht mal so einfach, nicht das ihr denkt! - und luden Naboo aus. DIe hübsche Scheckstute sah sich aufgeregt um und zog wie immer sofort alle Blicke auf sich. Ich strich ihr beruhigend über den Hals, band sie fest und fuhr nochmals mit einem weichen Lappen über ihr sowieso schon blitzendes Fell, während rawwrrr unsere Startnummer holte.
      Ich würde als letzte starten, das hieß wir hatten noch genug zeit, da ja neun andere Stuten vor uns an der Reihe waren.
      Ich band Naboo also los und schlenderte noch ein wenig mit ihr übers Gelände, damit sie sich nicht langweilte. Als wir wieder zurückkamen, sattelte rawwrrr die schöne Stute auf und ich verschwand im Hänger, um mich umzuziehen.
      Wieder draußen umarmte rawwrrr mich ncohmal bevor ich aufstieg und dann gingen wir gemeinsam zum Abreitplatz. Es waren nun immer noch drei Stuten vor uns..ich konnte Naboo also ganz gemütlich aufwärmen. Erst rit ich im Schritt um den Platz herum, dann trabte ich an. Naboo machte einen Satz und galoppierte an.
      "Hehe meine süße, so aber nicht. Nicht heute. Nicht hier. und nicht jetzt!" Ich saß tiefer in den Sattel ein und gab Naboo Paraden, bis sie in ihren schwebenden Trab fiel. Ich lobte sie kurz und begann dann, sie zu biegen und zu wenden.
      Als wir nur noch zu zweit auf dem Platz waren, galoppierte ich Naboo an. Die schöne Stute senkte sofort den Kopf und begann auf dem Gebiss zu kauen. Sie lief heute überhaupt richtig gut..ich parierte sie wieder zum Schritt durch und ritt vom Platz....

      ~ * ~

      "Los gehts, mein Schatz! Ich weiß, dass wir das schaffen können, mach du jetzt bloß keinen Blödsinn!", warnte ich meine süße Rappscheckstute Naboo, bevor ich sie mit einem leichten, kaum sichtbaren Schenkeldruck versammelt angaloppieren ließ, als wir die Halle betraten. Bei X parierte ich sie zum halten durch. Naboo blieb geschlossen stehen und kaute auf ihrem Gebiss herum.Ich konnte mir lebhaft vorstellen was für ein tolles bild die wunderschöne Scheckstute abgeben musste.
      Ich verkürzte die Zügel ein wenig, beugte mich nach vorne und berührte Naboo's Brust. Sofort stieg die Stute steil in die Höhe, verharrte einige Sekunden mit stolz gebogenem Hals und weit an den Bauch gezogenen Vorderbeinen und kam dann wieder federleicht auf dem Boden auf.
      Ich lobte Naboo unauffällig und begann dann zu erzählen:
      "Naboo ist eine sehr temperamentvolle und stürmische New Forest Ponystute. Sie weiß genau was sie will und versucht immer ihren Willen durchzusetzen, was sie zu einem recht schwierigen Pferd macht. Gleichzeitig ist Naboo aber auch unglaublich menschenbezogen, sobald sie ihre Bezugsperson gefunden hat. Naboo vertraut nicht jedem und stellt ihre Reiter immer erst auf eine Probe, doch wenn man diese besteht, findet man in Naboo ein absolut tolles Sportpony! Naboo hat ein rießiges Potenzial und man merkt ihr an, wie viel Spass ihr die Arbeit bereitet, wenn sie ihren Reiter ersteinmal aktzeptiert hat. Naboo springt sehr gerne über alles was ihr in den Weg kommt, macht aber auch im Dressurvierreck eine mehr als gute Figur!"
      Nachdem ich geendet hatte, ritt ich im Schritt an, ganze Bahn und trabte dann zur langen Seite hin an. Dann wendete ich auf den Zirkel ab und ließ Naboo zur geschlossenen Zirkelseite hin angaloppieren. Die Stute verspannte sich und versuchte den Kopf nach unten zu bekommen, doch ich blieb energisch und sie hörte bald wieder auf zu versuchen, mich zu veräppeln. Nachdem wir zwei Runden galoppierte waren - in einem recht forschen und doch anmutigen Tempo - parierte ich Naboo wieder zum Trab durch. Die Stute ruckelte erst ein bisschen, sie wollte noch weitergaloppieren, doch kurz darauf verfiel sie wieder in ihren schwebenden, weit ausgreifenden Trab.
      Nun zeigten wir noch eine Traversale - die ausnahmsweise mal wirklich perfekt klappte - und ritten dann zu X, nachdem ich Naboo zum Schritt durchpariert hatte. Dort ließ ich sie anhalten. Nun sollten wir ein Kompliment zeigen. Ich tippte Naboo mit der Gerte an der rechten Schulter an und nach kurzem Zögern knickte die Stute das Bein ein, streckte das andere weit vor und berührte mit der Nase fast den Boden. Als sie wieder richtig stand, verabschiedete ich mich von den Richtern und verließ im Trab die Halle. Draußen fiel ich meiner geliebten Stute glücklich um den Hals. Sie hatte ihre Sache wirklich klasse gemacht und ich war wahnsinnig stolz auf sie!

      ~ * ~

      Rawwrrr kam sofort auf uns zugerannt. "Mann Sammy, das war echt klasse! Also wenn ihr keine guten Chancen habt, weiß ich auch nicht..."
      "Nya...ich bin mir da nicht so sicher..die ersten Schritte beim angaloppieren waren nicht so perfekt und dann später, als wir zum Trab durchpariert sind, ist sie auch kurz geholpert."
      "Na und? Also von den durchgängen die cih gesehen hab, war keiner perfekt. Außerdem ist unsre Naboo doch echt ein Prachtstück...dagegen können die anderen abstinken."
      Ich lachte. Rawwrrr's Optimismus war einfach genial. Ich ritt die Stute noch kurz ein bisschen herum und rawwrrr reichte mir eine Cola. Da ich hoffte unter den vier glücklichen Gewinnern zu sein und ich ja als letzte gestartet war, stieg ich gar nicht erst ab.
      Zehn Minuten später knacksten die Lautsprecher: " Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist uns eine Freude die vier Gewinnerinenen des heutigen Stutbuchwettbewerbs bekannt geben zu dürfen. Es kommen bitte Marder mit Foreign Cowgirl, Any mit Dawar as Shams, Juu mit She's like a Star und die erste Gewinnerin des heutigen Tages"..- ich krallte mich in rawwrrr's Hand fest- "..Sammy mit der New Forest Ponystute Naboo in die Halle!"
      Ich wäre fast von Naboo's Rücken gerutscht, da mich rawwrrr so fest umarmte, wie es ihr von unten eben möglich war.
      "Siehst du? was hab ich dir gesagt? Ich wusste doch, dass ihr gewinnt!"
      Überglücklich ritt ich in die Halle, stellte mich mit den andern dreien auf der Mittellinie auf und nahm meine Schleife und den Pokal entgegen. Die richter schüttelten mir die Hand und gratulierten mir zu dieser wunderbaren Stute.
      Naboo senkte in der Ehrenrunde den Kopf und buckelte einmal, aber ich ließ sie gewähren. Das hatte sie sich nach diesem herausragenden Sieg wirklich verdient!
    • Sammy
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      Kleiner Strandausritt mit Naboo & Hollybrook's Nymphomaniac Fantasia

      ~ Naboo & Hollybrook's Nymphomaniac Fantasia ~
      Kleiner Strandausritt

      Krampfhaft überlegte ich .... „Ach komm schon!“ seufzte ich wütend und haute auf das Lenkrad. Fast wär ich an der Auffahrt von Hollybrook vorbei gefahren. Mit einer scharfen Kurve und einem fast gelungenen Zusammenprall schaffte ich es doch noch. Vielleicht war ich nicht unbedingt eine vorbildliche Fahrerin, aber bis jetzt hatte ich noch nie einen Unfall gehabt. Und darauf war ich auch stolz. Schwungvoll parkte ich neben Sammys Auto und stieg schwungvoll aus. Kurz schaltete ich ab und genoss die Ruhe die hier herrschte. Dann machte ich mich auf zum Stall. Heute wollte ich etwas mit Naboo und ihrem Fohlen Nymphomaniac Fantasia. Sammy hatte mir die Kleine schon einmal vorgestellt, allerdings wusste ich nur das sie genauso war wie ihre Mutter. Doch trotzdem wollte ich heute etwas mit den beiden unternehmen. Fantasia war noch nicht entwöhnt, das musste sie aber auch nicht. Deswegen standen beide auch noch zusammen in einer großen Box. Fantasia lag draußen im Paddock in der Sonne und schlief, während Naboo heu fraß. Ich pfiff einmal begrüßend und sofort waren die beiden Stuten bei mir. Fantasia war schon enorm gewachsen. „Oh ha.“ Rutschte es mir raus als das Fohlen vor mir stand und kaum noch zu mir hochsehen musste. Ich zückte grinsend zwei Halfter, erst halfterte ich Naboo auf und dann Fantasia. Nur Naboo bekam einen Strick, denn Fantasia folgte ihre ohne Bedenken. Am Putzplatz band ich die Stute an und holte aus der Sattelkammer die Putzbox. Seufzend schnappte ich mir erstmal einen Striegel, denn Naboo schien sich eine schöne Schlammstelle auf der Weide gesucht zu haben und sich darin ausgiebig gewälzt zu haben. Deprimiert setzte ich an und wendete mich schon beim ersten Bürstenstrich hustend ab. Der Schlamm war inzwischen trocken und bröselte richtig, bzw. staubte auch sehr. „Augen zu und durch!“ sagte ich grinsend und machte mich ans Werk, ohne Rücksicht auf jeden der neben mir stad. Wobei, da stand eigentlich niemand. Nach 10 Minuten sahen beide Seiten der Stute wieder ein wenig ordentlicher aus. Zufrieden musterte ich sie und wischte mir den Dreck aus dem Gesicht. Dann griff ich nach einer Kardätsche um auch noch die Reste zu entfernen. Dies brauchte auch nochmal seine Zeit, doch dann war es geschafft und ich konnte die Hufen auskratzen und dann die Mähne kämme n und den Schweif verlesen. „Das erste Pferd wäre fertig.“ Murmelte ich grinsend und drehte mich zu Fantasia um. Dieses erkundschaftete gerade die Putzbox und deren Inhalt oder eher gesagt verstreute alle bürsten auf dem Putzplatz. Seufzend holte ich einen zweiten Strick und band auch Fantasia an. „So, du bist mein nächstes Opfer.“ Meinte ich lachend und begann auch bei ihr zu erst mit dem Striegel. Fantasia verlor dieses Jahr nicht nur Winterfell, sondern auch Fohlenfell. Momentan hatte sie noch Teddybärfell, bald würde das nicht mehr so sein. Als ich dann endlich auch mit der kleineren Scheckin fertig war – auch Mähne, Schweif und Hufen – sammelte ich alle Bürsten wieder ein und brachte die Putzbox weg. Die Putzbox kam weg, dafür brachte ich das Sattelzeug von Naboo mit. Die Stute brummelte erfreut als sie die schönen Aussichten auf den heutigen Tag erkannte. Doch vorher musste ich dringend den Putzplatz kehren. Dies war zum Glück schnell getan und schon sattelte ich Naboo auf. Schnell verschloss ich noch die letzte Schnalle der Trense und band dann noch Fantasia los. Das Halfter behielt das Fohlen um und einen Strick nahm ich zur Sicherheit auch mit. Man konnte ja nie wissen. Naboo führte ich raus auf den Hof – gefolgt von Fantasia – und gurtete dort nach. Schnell stellte ich noch die Steigbügel ein und dann schwang ich mich in den Sattel. Zurecht gesetzt ließ ich Naboo loslaufen. Jedoch musste ich sie recht zügeln damit sie nicht losrannte. „Okay ... Du warst schon lange nicht mehr draußen, was?“sagte ich seufzend und strich Naboo beruhigend über den muskulösen Hals. Ich hielt Naboo nur so lang zurück bis wir vom Gestüt weg waren. Dann gab ich Naboo erst die Trabhilfe, denn ich wollte wissen ob Fantasia mit kam, als ich mir dessen sicherlich war ließ ich Naboo galoppieren. Die Stute zog ziemlich an und war sehr temperamentvoll. Ich hatte schon Angst Fantasia zu verlieren, doch das Fohlen galoppierte gelassen und fröhlich neben uns her. Ich lächelte und stellte mich beruhigt in die Steigbügel. Nabbo schien übermütig zu werden und begann zu buckeln. „Hey!“ giftete ich sie an und setzte mich tief in den Sattel. Schnell hatte ich sie wieder durch pariert. „Du?! Auf dir sitzt jemand drauf.“ Meinte ich leicht genervt und zügelte sie wieder. Eigentlich wollte ich nochmal traben, jedoch waren die Klippen schon recht nahe und ich ließ Naboo im Schritt weiter. Ich lehnte mich leicht nach hinten und ließ Naboo sich einen Weg nach unten bahnen. Fantasia folgte ihr mit der selben Sicherheit, was das auftreten betraf. Unten ließ ich Naboo zum Wasser traben. Neugierig steckte die Stute die Nase ins Wasser, prustete darauf jedoch gleich los, da sie Wasser in ihre Nüstern bekommen hatte. Fantasia machte den gleichen Fehler und ich musste erstmal lachen. Dann ließ ich Naboo etwa knietief ins Wasser gehen eh Schluss war. Beide Stuten spielten fröhlich im Wasser. Zum Schluss ließ ich Naboo nochmal durch das seichte Wasser und den nassen Sand galoppieren, vom einem Ende zum anderen. Sie und ihr Fohlen genossen den Auslug sichtlich, auch wenn ich nochmals einige Buckler aushalten musste. Jedoch würde ich hier wesentlich weicher fallen. Nach einer halben Stunde ritt ich den Pfad die Klippen hoch wieder zurück und trabte und galoppierte wieder zurück zum Hof. Dort bürstete ich beiden Pferden den Sand aus dem Fell, eh ich sie auf die Weide schaffte. Beide tobten sich nochmal munter aus und hatten noch viel Energie. Ich mistete noch die Box aus´. Diese richtete ich auch liebevoll für Mutter und Kind wieder her und hinterließ zwei Äpfel im Trog. Dann räumte ich noch das Sattelzeug weg, eh ich dann von Sammy und rawwrrr, die gerade kamen, zum Kaffee eingeladen wurde.
    • Sammy
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      Monatsbericht April 2010

      ~ Hollybrook Stud - Zuchtpferde und Anwärter ~
      April 2010 - Monatsbericht

      Gähnend wischte ich meinen Wecker vom Nachtisch und drehte mich nochmal auf die Seite. Kurz darauf zwang ich mich jedoch, die Augen zu öffnen und starrte an die Decke. Hete würde ich Chemie schreiben und mir war vor lauter Aufregung total übel.
      Ich schüttelte den Kopf und schwang dann die Beine aus dem Bett. Ich liebte mein Leben, doch auf die Schule hatte ich langsam wirklich keine Lust mehr. Schnell schlüpfte ich in meine Stallklamotten, schnappte mir einen Apfel und rannte aus dem Haus.
      Im Stall warteten meine 19 New Forest Ponys und meine 4 American Miniature Horses bereits sehnsüchtig auf ihr Frühstück. Die Leitstute meiner kleinen Stutenherde, Naboo, klopfte mit dem Bein gegen ihre Boxentür und weiherte durchdringend.
      "Naboo! Schluss damit! Du bekommst dein Futter, aber immer schön der Reihe nach,ja?", schalt ich die schöne Rappscheckstute. Als ihr kleines Fohlen, Nyphomaniac Fantasia, es ihr jedoch nachmachte, mussste ich doch lachen. Das süße Stutfohlen besaß eine unglaubliche Charakterstärke und es war nicht immer leicht, sie auszubilden, trotzdem machte mir nichts mehr Spass, als die Arbeit mit meinen geliebten Pferden.
      Ich strich meinem gekörten Palominohengst Orfino kurz über die Blesse, dann verschwand ich in der Futterkammer und machte für jedes Pferd einen Eimer, mit einer ganz bestimmten Futterzusammenstellung fertig. Anschließend verteilte ich die Eimer und begann dann, das Heu zu verteilen. Ein Blick auf meine Uhr sagte mir, dass ich noch genug Zeit hatte, also ging ich wieder zurück ins Haus, setzte mich an den Küchentisch und frühstückte. Währendessen las ich mir ncohmals meine Chemieaufzeichnungen durch - nun da ich nicht mehr im Stall war, kehrte meine verflixte Aufregung natürlich sofort wieder zurück.
      Nach ca. zwanzig Minuten schlug ich mein Buch zu und lief wieder in den Stall. Die meisten meiner Pferde hatten ihr Frühstück bereits beendet und schauten nun erwartungsvoll über ihre Boxentüren. Ich schnappte mir zwei Halfter und holte zuerst Elektra und Magical Moment aus dem Stall. Magic war gerade das erste Mal trächtig, Elektra's erstes Fohlen hatte bereits eine FOhlenschau gewonnen. Beide gingen munter neben mir her und toten sofort über die Koppel, als ich ihnen die Halfter abgenommen hatte. Als nächstes holte ich nacheinander Come Cover Me, Talina, Sweet Sixteen, Calabash, Precious Scream,Scaramouche, Talina und Valentine's Day.
      Da ich heute schon so früh aufgestanden war, hatte ich noch genug Zeit, um dauch die anderen Pferde in Ruhe rauszubringen, trotzdem rannte ich den Weg zurück zum Stall, vielleicht konnte ich ja noch ein wenig mit Hollybrook's Bloody Valentine arbeiten, bevor ich zur Schule ging. Der kleine Hengst würde uns nämlich bald verlassen und bis dahin sollte er natürlich so viel wie möglich gelenrt haben.
      Als nächstes brachte ich meine beiden Minihengste Peqwueno und CS Royal Toros Fire auf eine kleinere Koppel, da die beiden sich sehr gut verstanden. Anschließend holte ich nacheinander meine vier New Foresthengste Caspar, Orfino, BMs Caradoc und zum Schluss Hollybrook's Cheeky Jot. Der süße Jährling stand erst seit kurzem alleine auf einer Koppel und dies passte ihm überhaupt nicht. Ich musste mich unbedingt nach einem Koppelgefährten für ihn umsehen, da er sich mit den Hengsten nicht verstand und die Stuten dekcen wollte.
      Nun ging ich in die Sattelkammer und holte eine Karotte heraus. Danach brachte ich Naboo und Fantasia auf die Koppel - die kleine Rappscheckin blieb nämlich nur bei ihrer Mutter, wenn sie dafür auch eine Belohnung bekam. Naboo zerrte so heftig am FÜhrstrick, dass ich schon dachte, sie würde mir gleich den Arm ausreißen...Da waren die beiden nächsten Stuten, Golden Flair und Thousand Sunny schohn fast Ferien dagegen. Die zwei waren erst seit kurzem bei mir auf dem Hof und waren noch dabei, sich in die Herde zu integrieren. Da beide aber einen schier unbeugsamen Willen besaßen, kamen sie ziemlich gut zurecht.Nun fehlten nur noch drei Stuten. Ich nahm Fairylike Facility und Aimiliani - meine Märchenprinzessin war erst diese Woche gekrönt worden und ich war unglaublich stolz auf sie, nun war sie bereits trächtig und ich hoffte, dass ihr FOhlen ein Roan werden würde - genau wie seine Mutter!
      Als ich wieder in den Stall kam, wieherte Fame wütend. Mit der schönen Apfelschimmelstute hatte ich in letzter Zeit einige Probleme gehabt....sie hatte mich abgeschmissen und ich hatte mir das Bein gebrochen. Seitdem ließ ich sie immer als letzte raus, da sie sonst auch gerne mal mit den anderen Pferden , die noch in ihren Boxen standen, einen Streit anfing. Fame schüttelte ihren schönen Kopf, lief in ihrer Box umher und drehte mir ihr Hinterteil zu, als ich ihre Box betreten wollte. Ich stöhnte auf: "Komm schon Fame, nicht schon wieder! Ich hab langsam wirklich keine Lust mehr dadrauf! Wenn du jetzt nicht mitkommst, bleibst du heute eben drin!" Entschlossen betrat ich die Box, wobei ich natürlich versuchte nicht in Reichweite von Fame's Hinterhufen zu gelangen und packte die Stute an der Mähne, als sie wieder versuchte sich zu drehen. Mit einem geübten Handgriff fasste ich nach ihrem Halfter - Fame war die einzige Stute, die auch in der Box ihr Halfter aufbehielt, da sie sich sonst so gut wie nicht einfagen ließ - und befestigte schnell den Führstrick daran. Fame riss den Kopf hoch und stieg hoch. "Fame!" Energisch ruckte ich am Führstrick, um Fame wieder auf den Boden zu bekommen. Die Stute schüttelte den Kopf und für einen schrecklichen Moment befürchtete ich schon, sie würde hintenüber kippen.
      Endlich bekam ich sie wieder runter. Fame schnaufte und ich war total erledigt. "KOmm jetzt", sagte ich mit leicht zittriger Stimme und führte die wiederspenstige Stute aus der Box zur Koppel. Dort stürmte Fame sofort mit angelegten Ohren auf Naboo zu, sie versuchte nun beinahe jeden Tag die Führung über die kleine Herde zu übernehmen, doch das ließ Naboo sich natürlich nciht gefallen und verwieß Fame schnell wieder in ihre Grenzen. Ich schüttelte frustirert den Kopf. Wenn sich Fame's Verhalten nicht bald wieder besserte, musste ich die schöne Stute weggeben. Nur der Gedanke daran brach mir fast das Herz. Als ich einen Blick auf die Uhr warf, erschrak ich furchtbar: ich hatte nur noch eine halbe Stunde, bis ich losmusste! Sofort drehte ich mich um und rannte ins Haus hinüber, wo ich in Rekordzeit duschte und meine Schultasche richtete. Gerade noch rechtzeitig kam ich in der Schule an....und schrieb Chemie....

      ~ * ~

      "Rawwrrrr, ich habs geschafft!!!", brüllte ich lachend in mein Handy, als die Schule aus war. ICh war überglücklich! Meine Lehrerin hatte meine Arbeit sofort korregiert und ich hatte eine 2,5! Das war seit langem meine beste Note in Chemie und ich unglaublich froh, dass ich das hinte rmir hatte. Ich war so im Freudentaumel, dass ich überhaupt nicht bemerkte, dass ich Rawwrrr nur auf die Mailbox gesprochen hatte, bis mir irgendwann auffiel, dass meine Freundin ja gar nicht antwortete. 'Ach was solls', dachte ich 'hört sies eben von ihrer Mailbox', lief zu meinem Auto und fuhr fröhlich pfeifend heim.
      Dort angekommen stieß ich einen lauten Pfiff aus und sofort flogen 23 Ponyköpfe nach oben. Sogar Fame kam mit den anderen zum Zaun. "Hey meine Hübschen. Naa wie war euer Tag, hmm?", fragte ich lachend und verscuhte alle Pferdemäuler auf einmal zu streicheln. "Ich mach jetzt eure Boxen fertig, dann wird ein bisschen gearbeitet und danach bekommt ihr euer Abendessen, was haltet ihr davon?"
      Heute war Freitag, das hieß ich konnte mit einigen Pferden arbeiten und hatte trotzdem noch genug Zeit für die Stallarbeit. Schnell lief ich in den Stall, stellte das Radio an und sang lauthals mit, während ich die 23 Boxen ausmistete....
      Nachdem ich endlich fertig war, ging ich wieder zur Koppel zurück und überlegte. ICh wollte auf jeden Fall alle vier Hengste bewegen, dann noch Fame und Naboo. Die drehten nämlcih durch, wenn sie nicht mindestens alle zwei Tage gearbeitet wurden. Also ging ich mit Caspar und Orfino in die Halle und machte ein wenig Bodenarbeit mit den beiden. Caspar war zwar herrisch und aufmümpfig, doch der ruhige Orfino ließ sich davon nciht beeindrucken. ALs ich zufrieden mit den Leistungen der beiden war, wiederholte ich das ganze mit Naboo und Fantasia, anschließend ging ich mit Fame und nach ihr mit Cheeky in den Round Pen. Als auch dies erledigt war, machte ich mit Caradoc ein wenig Freispringen. Ich hatte die 7 Pferde gerade gut versorgt in den Stall gebracht, als Eddi auf den Hof geradelt kam. Wir begrüßten uns stürmisch und ich fragte sie, ob sie nicht Lust hätte, einen kleinen Ausritt mit mir zu unternehmen. Gerade in dem moment kam auch alligirl, also beschlossen wir, zu dritt auszureiten. Ich überlegte kurz und entschied mich dann für Thousand Sunny, Scaramouche und Golden Flair. Alli wäre zwar lieber Aimiliani geritten, doch ich wollte sie und Magical Moment lieber schonen. Nachdem wir die drei Stuten gesattelt und geputzt hatten, führten wir sie auf den Hof und stiegen auf. Eddi ritt Flair, Alli Scara und ich selsbt ritt Sunny. Die drei Stuten gingen sofort eifrig los und schon nach kurzer Zeit trabten wir durch den lcihten Wald. Schließlich kamen wir an meine Galoppstrecke - ein ebener Weg, der von beiden Seiten von Feldern eingezäumt war - und trieben die Pferde erst in einen langsamen Kanter, dann in den Renngalopp. Sunny's Hufe trommelten auf den Boden und ihre fast weiße Mähne wehte mir ins Gesicht. Ich lachte glücklich auf - für mich gab es ncihts schöneres, als auf dem Rücken eines meiner Pferde durchs Gelände zu preschen. Viel zu schnell war die Galoppstrecke wieder zu Ende und wir ritten im Schritt nach Hause, damit die Pferde bis dahin abgekühlt waren. Wieder auf dem Hof angekommen, putzen wir die drei Stuten und stellten sie zurück in ihre Boxen. Eddi und Alli erklärten sich dann noch bereit, mir bei der Freidressur meiner vier Minis Pequeno, Talina, Valentine und Toros zu helfen. Anschließend holten wir Magical Moment, Aimiliani, Fairylike Facilty, Calabash,Come Cover Me, Talima, Sweet Sixteen, Precious Scream und Elektra wieder von der Koppel, putzen die Süßen und brachten auch sie wieder in den Stall, wo sie alle ihr Abendessen bekamen...
    • Sammy
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      Monatsbericht Mai 2010

      ~ Hollybrook Stud - Zuchtpferde & Anwärter ~
      Mai 2010 - Monatsbericht

      Herzhaft gähnend streckte ich mich und blinzelte in das helle Sonnenlicht, das durch mein Dachfenster in mein Zimmer fiel. Ein Lächeln huschte über mein Gesicht. Es waren Ferien und das Wetter war einfach traumhaft!
      Außerdem hatte ich in nur einer einzigen Woche ein Date und war jetzt schon wahnsinnig nervös. Was sollte ich anziehen? Was sollte ich mit meinen Haaren machen? In welchen Film würden wir überhaupt gehen`? Freute er sich genauso sehr darauf wie ich mich?
      Ich schüttelte energisch den Kopf und schwang die Beine aus dem Bett. 'Das ist noch eine ganze Woche hin, zerbrich der jetzt noch niht den Kopf darüber!', schalt ich mich in Gedanken selbst und tapste ins Bad um mir meine Stallklamotten anzuziehen.
      10 Minuten später wurde ich lautstark von dem hungrigen Wiehern meiner 24 Hollybrook-Pferde begrüßt.
      "Schon gut, ich mach ja schon!", lachte ich und begann rasch damit jedem Pferd einen großen Arm voll Heu in die Box zu werfen. Anschließend verschwand ich in der Futterkammer, um für jeden meiner Schätze sein Kraftfutter abzumessen. Als auch dieses verteilt war, sah ich nach meinen vier hochträchtigen Stuten Magical Moment, Thousand Sunny, Scaramouche und Aimiliani. Alle vier hatten Bäuche so rund wie Fässer und es würde wohl auch bei allen bald soweit sein.
      Grinsend trat ich wieder ins strahlende Sonnenlicht hinaus und genehmigte nun auch mir selbst ein ausgiebiges Frühstück auf meiner Terrasse.
      Als ich fertig war ging ich wieder zurück in den Stall um mich weiter um meine Lieblinge zu kümmern. Es war jetzt schon ganz schön heiß, also beschloss ich die Pferde tagsüber im Stall zu behalten und dann erst gegen Abend rauszulassen.
      Plötzlich donnerte nebenmir ein Hof gegen die Boxentür. Streng schaute ich den Junghengst an der darinstand. "Cheeky! Hörst du mal auf damit? Du zertrümmerst irgendwann mal noch die Tür!"
      Doch ich lächelte ihn liebevoll an. Cheeky Jot war mein absolutes Lieblingsfohlen, allein schon seines Charakters wegen. "Wir arbeiten gleich ein bisschen, versprochen!", beruhigte ich den stürmischen Hengst bevor ich in meinem Büro verschwand. Heute war so ein schöner Tag, da wollte ich ein paar Freunde zu einem Ausritt mit meinen Poníes einladen.
      Eddi, Isa, Flair, Rawwrrr, alli und vier meiner Freundinnen, die selbst keine Pferde besaßen, sagten zu und wir verabredeten uns auf vier Uhr nachmittags. Während ich fröhlich vor mich hinpfeifend die Stallgasse hinunterlief überlegte ich bereits wer welches Pony reiten würde.
      Ich holte mir ein Halfter aus der Sattelkammer und ging zu Cheeky Jot. Der junge Hengst musste definitiv ein wenig Energie loswerden, also putzte ich ihn ersteinmal gründlich und ging dann mit ihm auf meinen großen Außenplatz. Dort ließ ich ihn einfach frei laufen, bis er sich ein wenig abreagiert hatte.
      Anschließend wiederholte ich mit ihm ein paar Grundkommandos, wie das Halten, Drehen und zu mir kommen nur auf Stimmkommando. Mittlerweile war es richtig heiß geworden und Cheeky und ich schwitzen beide, also beschloss ich das Training für heute zu beenden. Cheeky bekam natürlich eine ordentliche Dusche, bei der ich genauso nass wurde wie er, bevor er wieder in seine kühle Box kam.
      Nun musste ich noch Precious Scream, Golden Flair und meine fünf American Miniature Horses bewegen, bevor meine Freundinnen zum ausreiten kamen.
      Schnell schnappte ich mir Screams Halfter und beeilte mich die hübsche Falbscheckin zu putzen und zu satteln. Scream legte unwillig die Ohren an, als ich den Sattelgurt anzog und ich bekam sofort ein schlechtes Gewissen, da ich mich in letzter Zeit so wenig mit der Stute beschäftigt hatte.
      Ich führte Scream in die noch einigermaßen kühle Reithalle, gurtete nach und schwang mich in den Sattel. Sofort tänzelte die Stute auf der Stelle herum und trabte schließlich an. ICh setzte mich tief in den Sattel. "Brrr Scream, das geht ja mal gar nicht, was du hier machst!" Als ich die Stute endlich zum stehen gebracht hatte, lobte ich sie kurz und erlaubte ihr erst dann wieder anzutreten.
      Scream lief eifrig los und schlug immer wieder ungeduldig mit dem Kopf. Ich bemühte mich sie einigermaßen zu versammeln, indem ich Zirkel, Volten, Schlangenlinien, Schenkelweichen usw ritt. Als wir gerade durch eine Ecke ritten, quiekte Scream plötzlich und galoppierte wie von der Terantel gestochen los. Ich war einen Augenblick lang total perplex, darauf war ich wirklich nicht vorbereitet gewesen - und hing nun ziemlich blöd auf Screams Hals. Die Stute nutzte diese Gelegenheit natürlich sofort und begann zu buckeln. So wie ich auf ihr 'saß' fand ich mich bereits nach dem ersten Bocksprung auf dem Boden wieder.
      Sofort sprang ich wieder auf die Füße und sah Scream zu, die immer noch durch die Halle bockte, nun von den an ihre Seite schlagenden Steigbügeln verängstigt. Wenn sie in die Zügel trat, konnte sich sich ganz schön verletzen, also stellte ich mich der Scheckstute in den Weg und packte einen der herabhängenden Zügel als sie vorbeipreschte. Ich ruckte zwei-dreimal heftig daran, während Scream mich ein paar Meter weit hinter sich herzog, doch schließlich fiel die Stute in einen holpernden Trab und schließlich in den Schritt. Scream war klatschnass und pumpte heftig.
      Kopfschüttelnd sah ich die schöne Stute an: "Was sollte denn das jetzt gerade,hmm?" Ich strich Scream den langen Schopf aus der Stirn und führte sie dann zu der Ecke. Scream folgte mir ohne zu zögern und blieb dann immer noch schwer atmend aber ruhig neben mir stehen. "Okay..keine Ahnung vor was du vorhin gescheut hast, wahrscheinlich hast du dich einfach mal wieder nur aufgespielt, aber wir müssen jetzt noch ein bisschen weitermachen...so können wir auf keinen Fall aufhören, Scream!"
      Ich führte Scream zur ´X und saß wieder auf. Diesmal blieb die Falbscheckin ruhig stehen und ich musste sie sogar antreiben, damit sie im Schritt losging. Ich machte nahtlos da weiter wo ich vorhin aufgehört hatte und bog und wendete Scream im Schritt mit allen möglichen Bahnfiguren. Als die Stute schließlich im Maul nachgab, lobte ich sie und saß ab. Anschließend bekam meine wilde Schönheit eine kalte Dusche und dann führte ich sie solange in der Sonne herum, bis sie wieder trocken war.
      Nun blieben noch die Minis, Fame und Golden Flair und ich hatte nur noch knapp drei Stunden, bis meine Freundinnen für den Ausritt kommen würden! So schnell es ging putzte ich Fame und Flair, sattelte dann die temperamentvolle Apfelschimmelstute auf, hakte einen extra langen Führstrick in Golden Flair's Halfter und ritt vom Hof.
      Der heiße Sommerwind wehte uns entgegen, als ich den Weg hinunter zum Strand einschlug. Fame tänzelte wie immer hibbelig herum und auch Flair lief mit gespitzen Ohren neben uns. Am Strand angekommen, hielt ich beide Pferde kurz an, nahm den Führstrick von Flair fest in die Hand und gab Fame dann das Zeichen zum angaloppieren. Sofort sprang die schöne Stute los, schnell aber nicht unkontrolliert. Ich lachte und genoss den Ritt mit meinen beiden Stuten. Ich war einfach unglaublich froh, dass Fame wieder die alte war - ungestüm aber nicht bösartig. Viel zu Schnell erreichten wir das Ende der Bucht und ich musste die Pferde zügeln. Fame schüttelte protestierend ihren schönen Kopf und auch Flair sah nicht im geringsten erschöpft aus, also galoppierte ich auch noch einmal zurück. Anschließend durften meine beiden Hübschen ihre Beine noch kurz im Wasser kühlen, dann ritten wir wieder zurück zum Hof. In einer halben Stunde hatte ich mich zum Ausritt mit meinen Freundinnen verabredet!
      Schnell sattelte ich Fame ab, schwammte beide ab und brachte sie dann wieder zurück in ihre Boxen.
      Dann ging ich etwas ratlos zu meinen Minis. Um noch mit allen etwas zu machen, blieb mir keine Zeit mehr und eigentlich hatte ich sowieso in den letzten zwei Tagen mit ihnen Freidressur gemacht..also hatten sie heute eben mal ihren freien Tag. Seufzend holte ich Hawks Stand out Loud, Pequeno und CS Royal Toros Fire aus ihren Boxen, band sie am Putzplatz an und putzte alle auf Hochglanz. Gleich darauf waren auch meine beiden Ministuten Talina und Valentine's Day an der Reihe.
      Ich sah auf die Uhr, sprintete ins Haus und begann ein paar Sachen für unser Picknick vorzubereiten und kaum das ich wieder aus dem Haus trat, kamen auch schon Eddi und Flair. Kurz darauf standen wir - das heißt Eddi, Flair, Rawwrrr,Alli, Isa und meine vier anderen Freundinnen im Hof und ich sagte jedem welches Pferd er reiten würde:
      Flair bekam Orfino, Rawwrrr Farylike Facility, Eddi durfte ihren geheimen Liebling Caradoc reiten, alli Elektra, Isa Caspar und meine für meine anderen Freundinnen, Lisa, Julia,Kristin und Marie hatte ich Sweet Sixteen, Talima,Calabash und Come Cover Me ausgesucht.
      Ca eine dreiviertelstunde später standen wir alle aufbruchbereit in meinem Hof. Ich befestigte noch kurz die Satteltaschen und schwang mich dann ebenfalls auf den Rücken meiner geliebten Scheckstute Naboo. Der hübsche Wirbelwind lief sofort los - alle anderen folgten. Orfino, Caspar und Caradoc stolzierten mit gewölbten Hälsen neben den Stuten her und versuchten ihnen zu imponieren, was die meisten meiner Hübschen jedoch relativ kalt ließ. Wir ritten eine weile durch den kühlen Wald, der zu einem Teil noch zu meinem Hof gehörte und erreichten schließlich meine Galoppstrecke. Auf ein stilles kommando hin preschten wir alle gemeinsam los. Naboo raste immer noch an der Spitze der Stutengruppe, doch rechts von uns holten Caspar und Caradoc langsam aber sicher auf. Die beiden Hengste ließen es sich natürlich nicht nehmen, ein Rennen gegen eine Stute zu gewinnen und schon bald galoppierten Eddi, Isa und ich Kopf an Kopf den Weg entlang. Viel zu schnell mussten wir die Pferde wieder zum Schritt durchparieren, doch alle - Pferde und Menschen - waren glücklich und aufgekratzt von dem schnellen Galopp. Naboo buckelte verspielt und ich nahm die Zügel etwas kürzer, bevor ich unsere Gruppe eine Böschung zu einem kleinen See hinunterführte. Hier würden wir nämlich picknicken. Wir saßen ab, nahmen den Pferden Sättel und Trensen ab - natürlich hatten sie schon ihre Halfter über den Trensen getragen, sodass meine Süßen nun alle problemlos Gras futtern konnten - und ließen uns dann jeder mit dem Führstrick seines Pferdes in der Hand ins Gras nieder. Alle hatten etwas zu essen mitgebracht und als wir endlich fertig waren, war ich so voll, dass ich meinte ich müsste gleich platzen. Das Licht verschwand schon langsam und im Wald wurde es dunkel, also beschlossen wir aufzubrechen und wieder richtung Heimat zu reiten. In Windeseile packten alle ihre Sachen zusammen, sattelten die Pferde und nur zehn minuten später ritten wir den waldweg zurück. Diesmal allerdings im Schritt, damit die Pferde nicht wieder schwitzten. Als wir auf meinem Hof ankamen, war es bereits stockdunkel und die Pferde begannen draußen nervös zu werden. Vom Stall ertönte das ungeduldige Wiehern der Daheimgebliebenen, also versorgte ich Naboo in Rekordgeschwindigkeit und begann mit der Abendfütterung, während meine Freundinnen ihre Ponies noch versorgten. Schließlich standen alle Pferde wieder in ihren Boxen und fraßen zufrieden ihr Abendbrot und ich lud meine Freundinnen noch auf einen kleinen Filmabend ein, zum Abschluss des schönen Tages!
    • Sammy
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      Eine unglaubliche Ankündigung!

      ~ Sammelpflegebericht für alle Pferde ~
      Eine unglaubliche Ankündigung

      "Brrrr Cheeky, Himmel nochmal, du bist jetzt langsam definitiv zu groß für solche Faxen!", schalt ich meinen Lieblingshengst Cheeky Jot liebevoll. Das süße Fohlen war nun beinahe erwachsen, das hieß auch fast soweit eingeritten zu werden!
      Cheeky machte einen erschrockenen Satz nach vorne als plötzlich das Telefon klingelte.
      Ich seufzte und nahm dem jungen Hengst schnell den Strick ab, damit er nicht hineintreten konnte. Dann schlüpfte ich durch das Tor des Round Pens hinaus und rannte hinüber in den Stall.
      Cheeky wieherte hinter mir empört, doch ich ignorierte den jungen Hengst. Die zwei Sekunden würde er auch ohne mich überstehen.
      Wie immer ging ich völlig atemlos ans Telefon:
      "Guten Tag, Sammy am Apperat, Leiterin der Hollybrook Stud New Fo..."
      "Jaaa jaa ich weiß ich weiß", unterbrach mich die aufgeregte Stimme von rawwrrr am anderen Ende der Leitung "hör zu, ich muss dir unbedingt was erzählen! Hast du grade viel zu tun??"
      "Ich? Naja...Cheeky steht draußen im Round Pen und is nich gerade begeistert davon, dass ich ihn einfach alleine gelassen hab, was gibts denn?", fragte ich neugierig, denn wenn rawwrrr so aufgeregt war, musste es schon etwas besonderes sein.
      "Das kann ich dir nich so erzählen, aber ich hab was gemacht und...weißt du was, ich komm nachher einfach kurz zu dir rüber, ja?", fragte rawwrrr.
      Ich nickte, bis mir einfiel, dass rawwrrr mich ja gar nicht sehen konnte. Schnell fügte ich hinzu: "Ja klar, ich freu mich schon! Dann kannst du dir auch Darling und Cheeky mal wieder anschauen!"
      Wir legten auf und ich ging schnell wieder zu Cheeky zurück um den süßen Hengst nicht noch ungeduldiger zu machen.

      ~ * ~

      Zwei Stunden später hörte ich ein Auto auf meinen Parkplatz fahren. Schnell führte ich meine beiden trächtigen Stuten Magical Moment und Aimiliani Thousand Sunny, Golden Flair, Precious Scream, Walk of Fame, Naboo, Elektra und Fairylike Facility auf die Koppel der Zuchtstuten und schloss sorgfältig das Tor hinter ihnen.
      Dann rannte ich aufgeregt rawwrrr entgegen. Seit wir auf getrennten Höfen lebten, sahen wir uns nur noch ziemlich selten und meine Freundin fehlte mir unglaublich.
      Rawwrrr grinste mich an: "Soll ich noch was helfen oder bist du fertig?"
      "Ich muss noch die Hengste auf die Koppeln bringen und Pirateria auf nen Paddock stellen und klar kannst du helfen!", grinste ich.
      Also brachten wir gemeinsam meine Zuchthengste Caspar, BMs Caradoc, Orfino, LM Hawks Stand out Loud und Orfino auf getrennte Koppeln, außerdem noch meine beiden Minihengste Pequeno und CS Royal Toros Fire. Cheeky stand ja bereits draußen und begrüßte und mit einem freundlichen Brummeln.
      "Wow ich kann es gar nicht glauben wie groß er geworden ist! Und so hübsch!", hauchte rawwrrr.
      Ich grinste nur. Sie wusste wie viel mir der hübsche Hengst bedeutete und das ich ihn um nichts in der Welt wieder hergeben würde.
      "Sou jetzt nur noch Isola..."
      "Die kenn ich noch gar nicht, wie ist sie so?"
      Ich lachte "am besten kommst du gar nicht erst in ihre Nähe..ich arbeite jetzt seit einem Monat mit ihr und bin froh, dass sie mich in ihre Box lässt ohne mich zu Kleinholz zu verarbeiten"
      Rawwrrr zog unglaubig die Augenbrauen hoch, sagte aber nichts.
      ICh betrat die Box meiner schönen neuen Rappstute, die sofort drohend die Ohren anlegte. "Isola", schalt ich sie leise "so langsam müsstest du mal wissen, dass ich dir nichts tue!", säuselte ich dann.
      Ein Ohr der Stute, die mit vollem namen Isola della Pirateria hieß kippte nach vorn und ich griff schnell nach ihrem Halfter und hakte den Führstrick ein.
      Dann führte ich sie aus der Box. Als die Stute rawwrrr erblickte, legte sie sofort wieder die Ohren an und stieg steil in die Luft, wobei sie mir fast den Arm auskugelte.
      Ich zupfte am Strick, damit die Stute wieder runterkam und hoffte, dass sie nicht das Gleichgewicht verlieren und hintenüberkippen würde, das hatten wir nämlich alles schon hinter uns.
      Rawwrrr zog erschrocken die Luft ein, als Isola - kaum wieder mit allen Vieren auf dem Boden - wütend in ihre Richtung ausschlug.
      "Vorsicht!", rief ich und beeilte mich Isola vorwärts zu führen. Kaum das wir aus dem Stall waren, beruhigte sich die Stute etwas, doch rawwrrr blieb nun in gebührendem Abstand zu dem wilden Pferd.
      ICh stellte Isola neben die Koppel der Hollybrookanwärterinnen, da sie später ja auch mit diesen zusammenstehen würde. Die Stute wieherte laut und herrausfordernd und sofort flogen die Köpfe meiner Stuten - das hie´ß von Scaramouche, Talima, Calabash, Come Cover Me, Talina, Valentine's Day und Sweet Sixteen hoch und Scaramouche wieherte drohend. Momentan war sie nämlich die Leitstute der kleinen Herde. Nur Everybody's Darling kam zum Zaun getrabt und steckte den Kopf durch die Latten um isola zu beschnuppern. Zu meinem großen Erstaunen, senkte Isola den Kopf und stupste das kleine Waisenfohlen zärtlich an. Vielleicht würde ich die beiden mal zusammen auf eine Koppel stellen, das würde Isola vielleicht sogar gut tun.
      Ich schloss das Koppeltor und lief zu rawwrrr zurück, die ien wenig bleich aussah. "Alles okay?", fragte ich.
      Rawwrrr schüttelte sich und sagte dann "Jap, alles bestens, aber warum um alles in der Welt hast du so ein Monster bei dir auf dem Hof??"
      Ich zuckte die schultern "Frag mich nicht...ich glaub sie hat einfach nur Angst..außerdem wäre sie beim Schlachter gelandet, wenn ich sie nicht genommen hätte!"
      Rawwrrr verdrehte die Augen und begann dann laut zu lachen "War ja klar, das hätte ich mir auch gleich denken können!"
      ICh hakte mich bei ihr unter und gemeinsam gingen wir zu meinem Haus und hockten uns auf die Veranda in meine alte Hollywoodschaukel.
      "Also jetzt erzähl schon endlich, ich platze gleich!"
      "Was soll ich dir denn erzählen?", fragte rawwrrr unschuldig, doch dann schien auch sie es nicht mehr auszuhalten und sie platzte heraus "wenn du willst kannst du zu mir auf meinen neuen Hof ziehen! Dann wäre alles endlich wieder so wie früher!"
      Ich war sprachlos und starrte sie nur an.
      "Naja ich könnte es aber auch verstehen, wenn du lieber hier bleiben möchtest..ich mein du hast dir hier ja alles schon so schön aufgebaut und so...ich dachte halt nur..."
      "Sag mal SPINNST DU?!", unterbrach ich sie "Natürlich will ich zu dir ziehen! DU hast ja keine Ahnung wie arg ich dich vermisst hab und wie arg du mir gefehlt hast!"
      "Naja du warst so ruhig, da hab ich halt gedacht.."
      "Jetzt sag ich dir mal was, hör auf zu denken, das is im moment glaub ich besser", grinste ich und umarmte sie stürmisch.
      "Also erzähl mal, wie willst du mich auf deinem Hof auch noch unterbringen? Du weißt ja wie viele Pferde ich hab"
      Jetzt grinste auch rawwrrr wieder "Klaro weiß ich das, der Fohlenhof neben meinem Hof stand zum Verkauf und ich hab ihn mir geschnappt. Aber so viele Pferde werde ich niemals im Leben besitezn, also dachte ich mir, ich frag dich einfach mal, ob du nich zu mir kommen willst!"
      "Wuah weißt du eigentlich wie toll ich das grade finde? Mensch das is die beste nachricht seit wochen!!"
      Dann wurde ich nachdenklich. Selbstverständlich würden all meine New Forest Ponys und American Miniature Horses mitkommen, doch bei meinen normalen Stallpferden war ich mir noch nicht sicher, welche ich behalten und welche ich weggeben würde, da ich durch die Zucht einfach nicht mehr so viel Zeit für meine früheren Lieblinge hatte, wie es eigentlich sein sollte.
      Rawwrrr bemerkte meinen Blick. "Stimmt was nicht?", fragte sie.
      "Doch doch alles okay, ich überlege nur gerade mich von einigen meiner Stallpferde zu trennen...Weißt du was? Ich zähl einfach mal auf und wir schreiben auf, ja?"
      Rawwrrr nickte und Sekunden später saß ich wieder - nun mit Stift und Block bewaffnet - neben ihr.
      "Okay. Meine vier Isländer, das heißt Fatima, Intolerable Life, Fair Prince und Dark Misery bleiben auf jeden fall. Genauso wie Sahira, Yakima, Paradises Rafinesse, Ojos Azules und Cuchara...Und ich glaube von Secret, Dancing Casanova, Khamar al Sanaa und Demonia kann ich mich auch nicht trennen....Wen ich aber auf jeden Fall weg geben werde sind Showdown Recovery, BMs Royal Serafina und BMs Levistino's Legacy...die drei haben eine Fohlengerechte Aufzucht verdient und dazu hab ich einfach keine Zeit mehr...Genauso werde ich es mir bei White Barrow und Baccara überlegen und Yeremia werde ich wahrscheinlich auch verkaufen..."
      Rawwrrr nickte mitfühlend und schrieb alles auf, was ich gesagt hatte. Die Anzeige für die drei Fohlen würde ich jetzt sofort schalten, da ich mir bei den dreien schon sicher war, dass ich sie nicht mit auf das neue Gestüt nehmen würde.
      Ich schüttelte den Gedanken an den Verkauf meiner Pferde ab und freute mich wieder mit rawwrrr, dass wir nun endlich wieder zusammen leben würden, sobald ihr Hof fertig war. Sie half mir noch meine Pferde zu versorgen, dann verabschiedete sie sich auch schon wieder, da sie ja mittlerweile selbst ein kleines Vollblutstütchen auf ihrem Gestüt stehen hatte, um das sie sich kümmern musste.
    • Sammy
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      Monatsbericht Juni 2010

      ~ Hollybrook Stud - Zuchtpferde & Anwärter ~
      Juni 2010 - Monatsbericht

      "Don't stop make a pop, DJ blwo my speakers up..", dudelte mein Wecker los. Ich schrak hoch und wischte dabei mein Buch vom Bett. Na super. Ich war mal wieder eingeschlafen. Vorsichtig streckte ich mich und kroch dann aus dem Bett. Die ganze Woche war das reinste Chaos gewesen, ich war jeden Tag heimgekommen, hatte gelernt, meine Pferde versorgt, weitergelernt. Ich war jede Nacht erst um eins ins Bett gekommen und um fünf wieder aufgestanden, sonst hätte ich das alles zeitlich überhaupt nicht mehr hinbekommen.
      Ich tapste ins Bad und rieb mir verschlafen die Augen. Es war nicht unbedingt angenehm die ganze Nacht in Straßenklamotten zu verbringen, aber was solls. Jetzt nochmal einzuschlafen brachte rein gar nichts und immerhin war heute Samstag. Der einzige Tag an dem ich mich rundum um meine geliebten pferde kümmern konnte.
      Ich wusch mich schnell, zog meine Stallklamotten an und putzte mir die Zähne, dann joggte ich die Treppe hinunter und aus meinem großen Haus hinaus. Ein großer Teil meiner Sachen stand in Kartons gepackt herum, da ich bald zu rawwrrr ziehen würde - endlich würden wir unser Gestüt wieder gemeinsam leiten!
      Ich betrat den Stall und sog tief meinen alerliebsten lieblingsgeruch ein - Pferdeduft. Dann machte ich mich daran in jede Box einen Arm voll Heu zu werfen und verteilte Kraftfutter in die Tröge. Im Stall war es völlig ruhig - meine Ponies standen im Sommer nachts über auf den Koppeln und ich holte sie erst gegen zehn Uhr in den Stall, wenn es langsam warm wurde.
      Als ich fertig war fegte ich die Stallgasse und machte mich daran, das Sattelzeug zu putzen.
      Es war bereits halb elf als ich mit der Lederpflege fertig war, also schnappte ich mir schnell zwei Halfter und lief zu der Stutenkoppel. Dort holte ich zunächst meine beiden hochträchtigen Stuten Aimiliani und Thousand Sunny rein. Bei beiden müsste es in ca zwei Wochen soweit sein und ich freute mich schon rießig auf die Fohlen. Als nächstes kamen Magical Moment mit ihrem Fohlen Casanova und Fairylike Facility, ebenfalls mit Fohlen. Die kleine Rappstute hatte bereits einen besitzer gefunden und ich versuchte nciht allzu traurig zu sein, dass sie uns bald verlassen würde. Wenigstens hatte ich noch Casanova. Und natürlich Everybody's Darling. Die süße Stute machte sich prächtig und trabte eifrig neben ihrer Ziehmutter Isola della Pirateria her, als ich sie in den Stall brachte. Nun folgten Golden Flair und Walk of Fame, Elektra und Precious Scream, Naboo und Scaramouche, die mir ohne Fürhstrick folgte, Calabash und Talima und schließlich Sweet Sixteen und Come Cover Me.
      Als nächstes holte ich auch die Hengste in den Stall. Cheeky Jot wieherte schon ungeduldig, er hasste es noch draußen zu stehen wenn die Stuten schon im Stall waren. Immerhin musste er ja auf sie aufpassen. Also nahm ich meinen Lieblingshengst zunächst mit und brachte anschließend auch Orfino, Caradoc, Caspar und meinen Neuzugang unter den Hengsten - Tempelherr in den Stall.
      Mittlerweile war es schon richtig heiß geworden und ich begann zu schwitzen. Also machte ich mich schnell daran, auch meine Miniature Horses in den kühlen Stall zu holen. Als erstes nahm ich LM Hawks Stand out Loud, dann Pequeno und CS Royal Toros Fire und anschließend meine beiden Stuten Talina und Valentine's Day. Ich hoffte inständig dass die zwei bald gekrönt werden würden, damit wir endlich auch Minis züchten konnten.
      Als endlich alle Ponies friedlich im Stall standen und ihr Frühstück genossen, genehmigte auch ich mir einen kleinen Snack. Anschließend begann ich mit meinem täglcihen Fittnessprogramm: drei Kilometer weit zum See joggen, schwimmen und wieder zurück. In letzter Zeit hatte ich das zeimlich vernachlässigt, da ich einfach keine Zeit mehr gehabt hatte, doch nun wollte ich unbedingt wieder damit anfangen....
      Wieder daheim angekommen holte ich nacheinander alle Pferde aus ihren Boxen und putzte sie gründlich. Als ich fertig war, wurde es bereits langsam dunkel, doch ich beschloss wenigstens meine Hengste, Naboo und Walk of Fame noch ein wenig zu bewegen, da sie sonst ziemlich unleidig wurden. Schließlich war es halb elf als alle Ponies wieder auf der Weide standen und ich müde aber zufrieden mit dem heutigen Tag ins Bett fiel....
    • Sammy
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      Seuche & Tod.. wie ein altes Leben endet und ein neues seinen Anfang nimmt

      Seuche & Tod....wie ein altes Leben endet und ein neues seinen Anfang nimmt

      Ich bibberte, als ich mich zwang aus meinem kuschelig warmen Bett zu kriechen. Wieso um alles in der Welt war es so kalt? Himmel noch mal, es ist doch Sommer?
      Ein Blick aus dem Fenster ließ mich resigniert seufzen. Es regnete in Strömen und die Bäume auf meinem Gestüt wurden von heftigem Wind nur so geschüttelt.
      Ärgerlich schüttelte ich den Kopf. Jetzt waren endlich die so lang ersehnten Sommerferien da und es regnete ohne Unterbrechung. Okay. Daran hatte ich mich mittlerweile gewöhnt, aber dass es jetzt auch noch so verdammt kalt war? Das war doch wohl wirklich die Höhe!
      Ich zog meinen Morgenmantel fester um mich und schlurfte ins Bad. Das hieß mal wieder kein schöner, ruhiger Ausritt heute.
      Ich stellte mich erstmal unter die heiße Dusche, um mich aufzuwärmen, dann schlüpfte ich in meine Stallklamotten und zwang mich hinaus in die Kälte und Nässe zu gehen. Immerhin warteten rund 70 Pferde auf ihr Frühstück. Ich begann wie immer im Zuchtstall, wo ich vor allem meinen Lieblingshengst Cheeky Jot ausgiebig begrüßte, machte im Stall der Hollybrook Anwärter weiter, dann kamen die Pferde die mit Hollybrook nichts zu tun hatten und zum Schluss meine 49 Verkaufspferde. Sie waren alle noch von meinem ehemaligen Gestüt – den Blue Moon Stables – übrig geblieben. Viele von ihnen waren von dem schrecklichen Brand traumatisiert, ließen sich nicht reiten oder verweigerten das Fressen. Solche Pferde wollte niemand kaufen, also hatte ich beschlossen sie alle zu behalten, aufzupäppeln und erst danach ein gutes Heim für sie zu finden.
      Ein lautes, gequältes Husten aus einer der hinteren Boxen im Verkaufsstall ließ mich aufhorchen. Das klang überhaupt nicht gut. Schnell hastete ich zu der Box und fand meine hübsche Araberstute Sharley liegend in der Box vor.
      „Sharley meine Kleine was hast du denn?“ Die Palominostute sah mich flehend an und sank dann mit einem röchelnden Schnauben auf die Seite.
      Ich stand erstmal völlig geschockt da, dann machte ich auf dem Absatz kehrt und rannte zum Telefon um meine Tierärztin anzurufen.
      Kaum zehn Minuten später stand Dr. Nyur im Stall und untersuchte Sharley.
      „Hmm…also.. ich vermute Sharley hat eine einfach Grippe.. Ich verabreiche ihr vorerst ein Antibiotikum, das sollte schnell Wirkung zeigen, aber sie sollten sie trotzdem so schnell wie möglich in eine Quarantänebox stellen, um eine Ansteckung der anderen Pferde zu vermeiden.“
      „Natürlich, vielen Dank Dr. Nyur.“ Ich wartete bis die Ärztin Sharley das Medikament verabreicht hatte und führte die süße Stute dann sofort in den hinteren Teil des Stalles. Dort richtete ich in Rekordzeit die riesige Quarantänebox her, bevor ich Sharley hineinstellte. Ich hoffte sosehr, dass es meiner Stute bald wieder besser gehen würde, doch ich sollte sehr schnell erfahren, dass das Glück nicht auf meiner Seite war. Sharley von den anderen Pferden zu trennen hatte nicht das Geringste gebracht. Wir waren viel zu spät gewesen. Kaum eine Woche später waren insgesamt 15 der Verkaufspferde erkrankt und jeden Tag traten bei anderen Pferden die Symptome des Virus auf. Dr. Nyur war ratlos. Sie wusste nicht was sie den Pferden noch verabreichen sollte und ich beschloss einen zweiten, dann einen dritten und schließlich sogar einen vierten Tierarzt dazuzuholen. Alle stellten sie etwas anderes fest, doch keiner von ihnen hatte eine brauchbare Lösung parat.
      Ich lebte nun praktisch im Stall der Verkaufspferde und kümmerte mich um die kranken Tiere. Für meine anderen Pferde hatte ich Pfleger engagiert, die natürlich strengste Anweisungen hatten, meine Pferde nicht mal in die Nähe des Verkaufsstalls zu lassen.
      Heute war es mal wieder bitterkalt und ich zog die Pferdedecke die ich umgewickelt hatte, fester. Der Wind heulte draußen, hier drinnen war nur der rasselnde Atem meiner Pferde zu hören. In dieser Nacht starb Sharley. Ich war einem Zusammenbruch nahe, als die schöne Stute mich zum letzten Mal ansah und Bilder schossen mir durch den Kopf. Wie ich Sharley damals als kleines, schwaches Fohlen aus dem Tierschutzverein gerettet hatte, wie ich sie aufgezogen und hochgepäppelt hatte, bis sie zu einer lieben und stolzen Stute heranwuchs. Das ganze Training, meine vielen Stürze. Dann die erfolgreiche Krönung, kurz darauf die Bestätigung das Sharley unfruchtbar war. Meine unendliche Trauer darüber und gleichzeitig die wahnsinnige Liebe die ich mit diesem Pferd verband.
      Schluchzend sank ich neben der toten Stute auf die Knie und umarmte ihren leblosen Körper. Und Sharley sollte nicht die einzige sein.
      Nur zwei Wochen nach Sharley’s Tod wurde bekannt, dass in weitem Umkreis überall Pferde erkrankten und verstarben. Niemand wusste ein Heilmittel, niemand wusste wie weit sich der Virus bereits ausgebreitet hatte. Wusste denn überhaupt irgendjemand etwas? Ich erlebte die nächsten Wochen wie in Trance. Versuchte das Sterben meiner Pferde zu verstehen. Versuchte zu verstehen was ich verbrochen hatte, dass mir schon wieder so ein Unglück widerfuhr. Der Brand war gerade mal ein Jahr her, ich hatte mir ein neues Leben mit neuen wundervollen Tieren aufgebaut. Und wieder sollte alles zerstört werden? Das war doch nicht fair.
      Jeden Tag wurde in den Medien von dem schrecklichen Geschehen berichtet, dass sich hier abspielte, doch niemand machte sich die Mühe etwas dagegen zu tun. Der Bau von Atomwaffen, Intrigen und die Durchführung von Kriegen irgendwo auf der Welt waren wichtiger. Alles war wichtiger.
      Jeden Tag starb mindestens eins meiner Pferde. Jeden Tag wurde ich mut- und kraftloser. So langsam hatte ich keine Ahnung mehr wie ich das alles überstehen sollte. Immerhin eines hatten die Tierärzte herausgefunden: Der gesamte Verkaufsstall war infiziert und es war mehr als wahrscheinlich, dass auch meine anderen Pferde bereits erkrankt waren. Irgendein dämlicher Reporter schlug mir lachend vor, den ganzen Hof doch einfach in Brand zu stecken, man könnte sowieso nichts mehr retten. Das ich ihm nicht an die Gurgel ging war auch schon alles. Ich schmiss ihn in hohem Bogen von meinem Hof. Ich würde nicht aufgeben. Niemals. Ich würde auch noch um das letzte Pferd kämpfen, und wenn es das letzte war, was ich tat.
      In den nächsten Tagen wachte ich über die letzten fünf Pferde die aus dem Verkaufsstall noch übrig geblieben waren. Latina, Little Miss Sunshine, Pierre, Benjilala und Salinero’s Shitan. Alle von ihnen waren todkrank. Keines von ihnen würde die nächste Woche überleben. Und doch…ich wollte ihnen das Gefühl geben, dass ich für sie da war. Das ich sie beschützen würde, bis zum bitteren Ende.
      Irgendwann kam einer der neuen Pfleger in den Stall, um mir zu sagen, dass ich einen Anruf bekommen hatte. Davon wollte ich nichts wissen und schickte ihn weg. Dabei übersah ich, wie er Pierre liebevoll über die Stirn strich und ihn kraulte. Ich sah alles wie durch einen Nebelschleier. Alles war so furchtbar unwirklich. Vielleicht träumte ich nur? Einen schrecklichen Alptraum? Und wenn ich aufwachte war alles wieder wie vorher?
      ‚Sammy hör auf damit und mach dir nichts vor. Du träumst nicht. Du bist wach und das alles hier passiert wirklich’, schalt ich mich in Gedanken selbst. Was brachte es schon vor der Wahrheit davonzulaufen? Überhaupt nichts.
      Nur zweieinhalb Tage später wurde Pierre abtransportiert und mit ihm auch das letzte Pferd des Verkaufsstalls. Ich atmete zitternd ein. 49 Pferde. Alle tot. Ich hatte keinem einzigen von ihnen helfen können. Schluchzend sank ich in einer Ecke des Stalls zusammen, als ich plötzlich ein Pferd wiehern hörte – Cheeky!
      Ich riss mich zusammen und stand auf. Erstmal musste ich mich gründlich säubern, damit auch ja keine Viren zu den gesunden Pferden gelangten.
      Als ich fertig war rannte ich so schnell ich konnte zu meinem geliebten Hengst und fiel ihm um den Hals.
      „Oh Gott Cheeky, es ist alles so furchtbar!“, weinte ich in die seidige Mähne des Hengstes.
      Dann gähnte ich. Ich hatte fast einen Monat lang nicht mehr richtig geschlafen. Das bemerkte auch einer der Pfleger und ‚befahl’ mir ins Bett zu gehen, sie würden sich schon um meine Pferde kümmern. Ich wollte eigentlich nicht weg vom Stall, doch ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten, es war wohl einfach das Beste, wenn ich mal richtig ausschlief.
      Doch bereits um drei Uhr morgens wurde ich aus dem Bett geklingelt.
      „Sammy! Komm schnell, Sahira geht es überhaupt nicht gut, ich glaube sie hat den Virus auch!“
      Nein…das konnte einfach nicht sein. Ich würde es nicht ertragen, noch einen Stall voller Pferde sterben zu sehen. Am liebsten hätte ich mir die Decke über den Kopf gezogen und mich darunter verkrochen, doch das ging natürlich nicht.
      Ich zog mir nur schnell etwas über und rannte dann dem Pfleger hinterher zum Stall. Dort sank ich vor Sahira zu Boden. Tief in meinem Innern wusste ich schon, dass meine geliebte Falbstute ebenfalls sterben würde. Genau wie die ganzen anderen Pferde, die mir so sehr ans Herz gewachsen waren.
      In der Box neben Sahira hustete Khamar und auch Everybody’s Darling tränten die Augen. Da fasste ich einen Entschluss: Ich musste um jeden Preis die Pferde die noch von dem Virus verschont waren hier heraus bringen, weit weg von diesem verfluchten Ort.
      Also lief ich in mein Büro und bestellte fünf der absolut besten Pferdespezialisten auf meinen Hof. Ich hatte inzwischen keinerlei Hoffnung mehr, dass sie das Virus irgendwie aufhalten würden, doch vielleicht konnten sie wenigstens die noch gesunden Tiere vor diesem furchtbaren Schicksal behüten.
      Etwa drei Stunden später standen die Spezialisten im Stall. Jeder bekam eine Liste mit den Namen meiner Pferde und jeder begann bei einem anderen Pferd.
      Zum Schluss kamen alle auf etwa gleiche Ergebnisse und ich hängte mich sofort ans Telefon.
      Rawwrrr hatte mir ja schon angeboten, dass ich zu ihr ziehen konnte, nun war sie meine einzige Hoffnung. Zitternd tippte ich ihre Nummer ein und wartete.
      Erst nach dem zehnten Klingeln nahm meine Freundin ab.
      „Hallo?? Tut mir Leid, wer auch immer es ist, aber es ist grade ein bisschen unpassend!“
      „Hey rawwrrri..sorry wenn ich störe, aber ich muss dringend mit dir sprechen!“
      „Sammy! Gott du hörst dich furchtbar an! Und warum hast du dich so lange nicht mehr gemeldet?! Wie geht’s dir und den Pferden? Ich hab von dem Virus gehört, das bei euch wütet!“
      Ich holte tief Luft und versuchte die Tränen zurückzuhalten, dann erzählte ich Rawwrrr die Kurzfassung von dem, was sich auf meinem Hof abspielte.
      Nachdem ich fertig war, schwiegen wir beide erstmal eine Weile. Dann brachte Rawwrrr zitternd hervor:
      „Mein Gott das ist ja furchtbar. Weißt du denn schon, wie viele deiner Pferde noch gesund sind?“
      „Naja..also bei neun Pferden hat keiner der Spezialisten etwas gefunden. Bei Rafinesse, Demonia und Orfino sind sie sich nicht einig…die drei werde ich auf jeden Fall in einen gesonderten Stall bringen, aber was ich dich eigentlich fragen wollte ist, ob ich mit den gesunden Pferden zu dir ziehen darf. Ich würde es nicht ertragen sie alle zu verlieren…..“
      „Sag mal, was denkst du denn? Natürlich kannst du kommen, das hatten wir ja sowieso so gut wie beschlossen….Der Stall des Fohlenhofs ist auch schon fertig, da sind 20 Boxen drin…“
      Ich bedankte mich bei ihr und legte dann einigermaßen erleichtert auf. Als nächstes bestellte ich zwei Rießentransporter und begann sofort damit, meine Pferde transportfertig zu machen.
      Als erstes holte ich Magical Moment mit dem kleinen Casanova. Sie waren am gefährdetsten, da Nova ja erst wenige Tage alt war und Magic noch von der Geburt geschwächt. Gleich danach führte ich meine beiden letzten New Forest Hengste Cheeky Jot und Tempelherr auf den Transporter und anschließend Naboo und Fairylike Facility. Als nächstes holte ich Cuchara, Jojo und meine beiden Isländerzwillinge Fatimah und Intolerable Life aus den Ställen, legte ihnen die Decken und Gamaschen an und führte sie ebenfalls auf den Transporter. Damit war der erste Transporter voll und ich machte mich daran, die letzten vier Pferde zu holen. Thousand Sunny, Walk of Fame, Isola della Pirateria und Scaramouche. Kaum hatte ich die Klappe geschlossen, fuhren die beiden Transporter vom Hof, in die rettende Geborgenheit von Rawwrrr’s Hof.
      Ich dagegen kehrte in die Ställe zurück und brachte die drei Zweifelsfälle vom Hof auf eine meiner Waldkoppeln. Dort richtete ich den Unterstand für sie her um es ihnen so angenehm wie möglich zu machen……

      Drei Wochen später war auch ich auf dem Weg zu Rawwrrr. Keines der Pferde hatte überlegt. Auch Rafinesse, Demonia und Orfino waren dem Virus erlegen. Ich hatte jeden Tag mit Rawwrrr telefoniert, mich erkundigt wie es meinen verbliebenen neun Pferden ging und schließlich heute morgen, um ihr zu sagen, dass heute Nacht Rafinesse, das letzte meiner Pferde gestorben war und ich sofort zu ihr aufbrechen würde. Ich hatte mir bereits vor einer Woche einen Möbeltransporter bestellt und die wichtigsten meiner Sachen zusammengepackt. Ich würde niemals mehr an diesen Ort zurückkehren. Und nie mehr würde ich mir ein neues Pferd anschaffen, wenn es nicht dringend nötig war. Diesen neun Pferden würde ich das Leben so schön machen wie ich nur konnte, doch mehr wollte ich nicht mehr. Dazu hatte ich einfach nicht die Kraft….
    • Sammy
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      Endlich wieder vereint!

      ~ Endlich wieder vereint ~
      Cuchara, Ojos Azules, Intolerable Life, Fatimah, HBs Casanova, HBs Cheeky Jot, Magical Moment, Thousand Sunny, Naboo, Walk of Fame, Isola della Pirateria, Tempelherr, Fairylike Facility & Scaramouche

      Wütend drückte ich auf dem Radio des Möbeltransporters herum, um schnell einen anderen Sender zu finden, möglichst einen der etwas anderes als 'When you're gone' oder ähnliches spielte. Irgendwann gab ich es auf und legte mir meine Sum 41-CD ein, die mich hoffenlich auf andere Gedanken bringen würde. Ich war mittlerweile bereits sechs Stunden unterwegs und müsste bald bei Rawwrrr ankommen. Als hätte sie das gehört, klingelte in dem Moment mein Handy.
      "Hey Rawwrrri!"
      "Hay Samsel, ich wollte nur mal fragen, wo du bist?" "Also ich schätze ich brauch noch ca. eine Stunde...Mit dem Transporter geht das halt alles ein bisschen länger..aber jetzt hab ichs ja fast geschafft!"
      "Okay, dann fang ich jetzt mit kochen an, bis später!" Es klickte und Rawwrrr war weg. Ich fand es total süß wie sie meine Ankunft vorbereitete. Sie hatte ja auch allein die 14 Boxen für meine Pferde hergerichtet, da ich diese ja vorgeschickt hatte, um eine Ansteckung zu vermeiden.
      Als ich an meine verstorbenen 70 Pferde dachte, begann die Straße vor mir zu verschwimmen und ich fuhr schnell rechts ran. Dort legte ich den Kopf auf den Lenker und versuchte mich zu beruhigen. Ich musste jetzt einfach damit klar kommen. Genau wie mit dem Brand von vor einem Jahr. Dort waren 'nur' 9 Pferde gestorben, doch mein gesamter Hof war zerstört worden. Nun waren fast alle Pferde von damals tot, nur Cookie, Jojo und meine Isizwillinge hatten den schrecklichen Brand miterlebt, doch für mich stand absolut fest, dass ich trotzdem nie mehr auf meinen schönen Hof zurückkehren würde. Rawwrrr hatte mir ja schon vor einiger Zeit angeboten, dass ich zu ihr konnte, doch zu der Zeit hatte ich mich einfach nicht dazu aufraffen können, so viele meiner Pferde zu verkaufen und dass ich mit fast 100 Pferden zu ihr zog, war natürlich unmöglich.
      Ich atmete noch einmal tief ein, trank einen großen Schluck aus meiner Wasserflasche, setzte den Blinker und fuhr wieder los....

      Knapp eineinhalb Stunden später fuhr ich auf den Hof von Rawwrrr's Gestüt. Sie hatte mir eine genaue Wegbeschreibung gegeben und ich hatte keinerlei Probleme gehabt, den Hof zu finden.
      Kaum hatte ich den Motor ausgeschaltet, flog auch schon die Haustür auf und Rawwrrr stürmte hinaus. Ich versuchte ein fröhliches Gesicht aufzusetzen und stieg aus, sofort umarmte sie mich stürmisch zur Begrüßung.
      "Hey! Endlich bist du da. Wie gehts dir? Gute Fahrt gehabt?"
      Ich grinste. Das war so typisch sie. "Hast du Hunger? Ach was ist mir eigentlich völlig egal, du isst einfach was!"
      Ich nickte, da ich ja wirklich Hunger hatte und folgte ihr in das große Haus. Rawwrrr hatte erst vor einiger Zeit angefangen hier zu bauen und es würde auch noch einiges an Arbeit vor ihr beziehungsweise jetzt natürlich uns liegen.
      Drinnen war es trotzdem schon richtig gemütlich und ich war froh endlich etwas bequemeres zum sitzen zu haben, als den Transportersitz. Wir hockten uns auf die Couch, futterten Rawwrrr's Nudeln mit Käsesoße und redeten über alles mögliche. Als wir fertig waren und abgespühlt hatten, zog es mich jedoch hinaus zu den Ställen. Also ging Rawwrrr mit mir über den Hof und gab mir eine kurze Führung.
      "Also Spring- und Dressurplatz sind leider noch nicht fertig, die kommen da drüben hin, auf die andere Seite vom Fluss! Da steht übrigens auch dein Stall! Und hier haben wir meinen Stall, die Reit- und die Longierhalle und den Außenplatz. Auch alles noch nicht ganz fertig, aber soweit dass man es benutzen kann auf jeden Fall!
      Ich hörte ihr gespannt zu und sah mich interessiert um. Auch ihre Pferde schaute ich mir kurz an und blieb natürlich besonders lange bei Classic Moment, ihrem süßen Hengstfohlen aus meiner Fairylike Facility. Auch Jolie und Pale, ihr Englisches Vollblutfohlen und die wunderschöne New Foreststute knuddelte ich zur Begrüßung. Danach hielt ich es nicht länger aus - ich musste jetzt unbedingt zu meinen Schätzen. Rawwrrr grinste nur und führte mich über die Brücke zu einem wunderschönen Stall. Ich öffnete die Türe und zog den herrlichen Geruch meiner Pferde ein. Viel zu lange hatte ich darauf verzichten müssen. Dann stieß ich einen leisen Pfiff aus und war schon wieder den Tränen nahe, also sofort vierzehn Köpfe hochschossen und ein mehrstimmiges, lautstarkes Begrüßungswiehern über die Stallgasse schallte.
      "Uha, ich dachte ja eigentlich sie würden mich mögen, aber sieht so aus, als hätten die dich alle verdammt arg vermisst!", lachte rawwrrr "Ich wusste nur nicht genau, wie du sie zusammenstellen möchtest, aber die waren bis gestern sowieso alle draußen auf den Koppeln, also kannst du das ja auch noch ändern."
      Ich nickte nur und ging von einem Pferd zum anderen, unendlich froh, dass es allen gut ging und wir ein so schönes zu Hause gefunden hatten.
      Nachdem ích an jeder Box zweimal vorbeigegangen war, sah ich mir die Sattel- und Futterkammer an. Die Ausrüstung für meine Pferde würde ich mir größtenteils neu kaufen, nach dem Brand hatte ich sowieso fast nur noch zerschlissenes Sattelzeug und ein wenig abgenutzte Decken besessen, doch mittlerweile hatte ich mir genug Geld zusammengespart, um meinen Pferden eine neue, schöne Ausrüstung zu gönnen. Sieben Boxen des Stalls standen leer und das würde größtenteils auch so bleiben. In der Sattelkammer waren zwanzig Ständer an den Wänden angebracht, für Sättel, Trensen und Decken. Außerdem war eine Wand mit Spinden bestückt, die genug Platz für die restliche Ausrüstung der Pferde boten.
      ICh drehte mich freudestrahlend zu Rawwrrr um. "Das ist einfach unglaublich! Ich fühle mich in dem Stall wohler, als in meinem eigenen!"
      "Najaaa das ist ja jetzt dein eigener...freut mich aber, dass er dir gefällt", erwiederte Rawwrrr fröhlich. Ich hakte mich bei ihr unter, wünschte meinen Pferden gute Nacht, holte das nötigste aus dem Transporter und ging mit Rawwrrr ins Haus. Wir hatten noch vieles zu besprechen und irgendwann würde ich dann wohl auch schlafen gehen, die Fahrt war lang und anstrengend gewesen und ich sehnte mich nach einem gemütlichen Bett.....
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  • Album:
    Feenpferdchen
    Hochgeladen von:
    Sammy
    Datum:
    27 Juni 2013
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  • Naboo
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    Spitzname: /

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    ~ Abstammung ~
    Von:
    Pachano
    V: Pujo
    M: Marenga

    Aus der: Narla
    V: Solo
    M: Nemerra


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    Rasse: New Forest Pony
    Geschlecht: Stute
    Geburtsdatum: 24.12.2006
    Stockmaß: 1.47
    Fellfarbe: Rappschecke
    Kopfabzeichen: Schnippe
    Beinabzeichen: v.l., v.r. und h.l. weiß gestiefelt

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    ~ Beschreibung & Charakter ~
    Naboo ist eine unglaublich wilde, stürmische New Forest Stute. Sie hat einen richtigen Dickkopf und versucht diesen immer und überall durchzusetzten, was sie zu einem recht schwierigen Pferd macht. Naboo besittz ein perfektes Exterieur und ein Blick aus ihren stolzen, klugen Augen reicht, um mich dahinschmelzen zu lassen. Sie ist zum einen ziemlich frech und zwickt ab und zu mal ganz gerne wenn man nicht aufpasst, zum anderen aber auch wahnsinnig verschmust und Menschenbezogen. Sie braucht die Nähe zu Menschen und anderen Pferden wie die Luft zum atmen und ich bin sicher, dass einmal ein Champion aus ihr werden wird!
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    Besitzer: Sammy
    Vorbesitzer: Flair
    Ersteller: Flair ♥♥♥
    Vkr: Flair

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    ~ Qualifikationen ~
    Dressur:
    E
    Springen: E
    Military: E

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    ~ Schleifen ~

    1. Gewinnerin der [BSK 277] Schecken & Mixe
    Gewinnerin des [SW 178] Rappschecken

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    ~ Sonstiges ~
    Zuchtfähig: Ja
    Nachkommen: ///
    Geschwister: ///