Möhrchen

Nökkvadís | Aegidienberger I Stute

Nökkvadís | Aegidienberger I Stute
Möhrchen, 20 März 2017
    • Möhrchen
      Alte HS- und TA-Berichte:

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      Heute war ich bereits den dritten Tag bei Lena. Nachdem ich meinen Wagen geparkt und alles ausgepackt hatte, brachte die junge Frau mir das erste Pferd für heute: Milka Luflee, eine Isländerstute. Ich begrüßte sie kurz und fing dann damit an, die alten Hufeisen abzunehmen. Die junge Stute stand dabei brav still und ich fuhr damit fort, die Hufe ordentlich auszuschneiden. Zuerst kürzte ich die Hufwände und die Trachten, anschließend rundete ich die Hufwand etwas ab. Zum Schluss schnitt ich noch den Strahl zurecht, dann war die Stute fertig und konnte zurück in die Box. Vorher bekam sie allerdings noch ein Leckerli zur Belohnung.
      Als nächstes war Totbringer dran. Die hübsche Stute sollte ebenfalls barhuf gehen, weshalb ich nach einer kurzen Begrüßung direkt mit dem Abnehmen der Eisen anfing. Gelangweilt und fast schlafend stand die Stute am Putzplatz und beachtete weder mich, noch irgendetwas anderes, sodass es relativ schnell ging, bis alle Eisen ab waren und ich mit dem Ausschneiden der Hufe fortfuhr. Zuerst kürzte ich die Hufwände und die Trachten, die bei diesem Pferd noch sehr gut aussahen. Anschließend rundete ich die Hufwände mit der Raspel ab und korrigierte mit dem Hufmesser den Strahl. Nachdem ich den letzten Huf abgesetzt hatte, klopfte ich Totbringer den Hals. Verschlafend guckte die Stute mich an und bekam ein Leckerli von mir, bevor Lena sie zurück in den Stall brachte.
      Als sie zurück kam, führte sie eine kleine, cremefarbene Isländerstute, band sie an und erklärte mir: „Das ist Kempa, sie ist ruhig im Umgang und auch bei Hufschmied macht sie keine Probleme. Sie soll ebenfalls barhuf gehen.“ Ich nickte und begann sofort, die Hufeisen, welche schon ziemlich abgelaufen waren, abzunehmen. Anschließend kürzte ich die Hufe und schnitt den Strahl zurecht. Lena hatte recht behalten, die Stute war total lieb und ließ alles brav machen. Zur Belohnung gab ich ihr ein Leckerli und streichelte ihr über die warmen Nüstern. Dann wurde sie zurück in den Stall gebracht und die nächste Stute war dran.
      White Pearls Sunset, eine Mixstute, ließ sich brav von Lena anbinden und betrachtete mich neugierig. Ich begrüßte sie und fing dann damit an, die Hufeisen abzunehmen, da auch diese Stute barhuf gehen sollte. Sunset gab mir brav die Hufe und stand fast ohne eine Bewegung da und ließ mich arbeiten. Ich lobte die Stute, nachdem ich die Hufe ausgeschnitten und zurecht gefeilt hatte.
      Als nächstes waren Buried Hope und die beiden Fohlen Columbia fra Frelsi und Nökkvadís fra Frelsi dran. Bei der großen Stute nahm ich die Hufeisen ab, anschließend schnitt ich bei allen drei Pferden die Hufe aus. Hope war zwar etwas neugierig und musste alles untersuchen was ich ihr zeigte, war aber, wie die beiden Fohlen, brav und weigerte sich nicht. Bevor die Stuten zurück in den Stall kamen, gab ich jedem noch ein Leckerli.
      Nun kam das erste Pferd, welches neue Eisen bekommen sollte. Little Grey war eine hübsche Mixstute, die mich neugierig begutachtete, während Lena sie anband. Ich gab ihr ein Leckerli zur Begrüßung, über das sie sich sehr zu freuen schien. Zuerst nahm ich, wie bei den anderen Pferden, die alten Eisen ab. Anschließend suchte ich neue, passende Eisen raus und erhitze das erste im Schmiedeofen. Während ich darauf wartete, dass es heiß genug war, strich ich Grey über den Hals. Sie stand gelassen neben mir und auch als ich das glühende Eisen auf ihren Huf legte, machte sie keine Anstalten. Mit dem Hammer formte ich das Eisen, sodass es perfekt auf den Huf passte. Im Wasser kühlte ich es dann ab und schnitt mit der Schere den Schneegrip auf das Eisen zu. Mit zwei Nieten befestigte ich die Einlage und nagelte dann beides auf den Huf. An das Hufeisen konnten außerdem noch Stollen befestigt werden. Zur Belohnung gab ich der Stute und sie konnte zurück in den Stall.
      Die letzten Stuten für heute, Pögn und Saints Row, sollten ebenfalls neue Eisen mit Schneegrip bekommen. Ich wiederholte also die Abläufe wie bei Grey und nach kurzer Zeit hatten beide Stuten die neuen Eisen an den Hufen. Die beiden Ponys waren dabei lieb und ich konnte meine Arbeit ohne Probleme machen. Bevor sie zurück in den Stall kamen, gab ich beiden noch ein Leckerli.
      Während Lena die Stuten zurück in den Stall brachte, räumte ich mein Werkzeug zusammen und verstaute es im Auto. Die junge Frau kam zu mir und wir verabschiedeten uns. Ich machte mich fröhlich auf den Weg nach Hause.
      [4406 Zeichen | mit Leerzeichen | (c) Mongofisch | 2013]
      Heute war ich bereits den dritten Tag bei Lena. Nachdem ich meinen Wagen geparkt und alles ausgepackt hatte, brachte die junge Frau mir das erste Pferd für heute: Milka Luflee, eine Isländerstute. Ich begrüßte sie kurz und fing dann damit an, die alten Hufeisen abzunehmen. Die junge Stute stand dabei brav still und ich fuhr damit fort, die Hufe ordentlich auszuschneiden. Zuerst kürzte ich die Hufwände und die Trachten, anschließend rundete ich die Hufwand etwas ab. Zum Schluss schnitt ich noch den Strahl zurecht, dann war die Stute fertig und konnte zurück in die Box. Vorher bekam sie allerdings noch ein Leckerli zur Belohnung.
      Als nächstes war Totbringer dran. Die hübsche Stute sollte ebenfalls barhuf gehen, weshalb ich nach einer kurzen Begrüßung direkt mit dem Abnehmen der Eisen anfing. Gelangweilt und fast schlafend stand die Stute am Putzplatz und beachtete weder mich, noch irgendetwas anderes, sodass es relativ schnell ging, bis alle Eisen ab waren und ich mit dem Ausschneiden der Hufe fortfuhr. Zuerst kürzte ich die Hufwände und die Trachten, die bei diesem Pferd noch sehr gut aussahen. Anschließend rundete ich die Hufwände mit der Raspel ab und korrigierte mit dem Hufmesser den Strahl. Nachdem ich den letzten Huf abgesetzt hatte, klopfte ich Totbringer den Hals. Verschlafend guckte die Stute mich an und bekam ein Leckerli von mir, bevor Lena sie zurück in den Stall brachte.
      Als sie zurück kam, führte sie eine kleine, cremefarbene Isländerstute, band sie an und erklärte mir: „Das ist Kempa, sie ist ruhig im Umgang und auch bei Hufschmied macht sie keine Probleme. Sie soll ebenfalls barhuf gehen.“ Ich nickte und begann sofort, die Hufeisen, welche schon ziemlich abgelaufen waren, abzunehmen. Anschließend kürzte ich die Hufe und schnitt den Strahl zurecht. Lena hatte recht behalten, die Stute war total lieb und ließ alles brav machen. Zur Belohnung gab ich ihr ein Leckerli und streichelte ihr über die warmen Nüstern. Dann wurde sie zurück in den Stall gebracht und die nächste Stute war dran.
      White Pearls Sunset, eine Mixstute, ließ sich brav von Lena anbinden und betrachtete mich neugierig. Ich begrüßte sie und fing dann damit an, die Hufeisen abzunehmen, da auch diese Stute barhuf gehen sollte. Sunset gab mir brav die Hufe und stand fast ohne eine Bewegung da und ließ mich arbeiten. Ich lobte die Stute, nachdem ich die Hufe ausgeschnitten und zurecht gefeilt hatte.
      Als nächstes waren Buried Hope und die beiden Fohlen Columbia fra Frelsi und Nökkvadís fra Frelsi dran. Bei der großen Stute nahm ich die Hufeisen ab, anschließend schnitt ich bei allen drei Pferden die Hufe aus. Hope war zwar etwas neugierig und musste alles untersuchen was ich ihr zeigte, war aber, wie die beiden Fohlen, brav und weigerte sich nicht. Bevor die Stuten zurück in den Stall kamen, gab ich jedem noch ein Leckerli.
      Nun kam das erste Pferd, welches neue Eisen bekommen sollte. Little Grey war eine hübsche Mixstute, die mich neugierig begutachtete, während Lena sie anband. Ich gab ihr ein Leckerli zur Begrüßung, über das sie sich sehr zu freuen schien. Zuerst nahm ich, wie bei den anderen Pferden, die alten Eisen ab. Anschließend suchte ich neue, passende Eisen raus und erhitze das erste im Schmiedeofen. Während ich darauf wartete, dass es heiß genug war, strich ich Grey über den Hals. Sie stand gelassen neben mir und auch als ich das glühende Eisen auf ihren Huf legte, machte sie keine Anstalten. Mit dem Hammer formte ich das Eisen, sodass es perfekt auf den Huf passte. Im Wasser kühlte ich es dann ab und schnitt mit der Schere den Schneegrip auf das Eisen zu. Mit zwei Nieten befestigte ich die Einlage und nagelte dann beides auf den Huf. An das Hufeisen konnten außerdem noch Stollen befestigt werden. Zur Belohnung gab ich der Stute und sie konnte zurück in den Stall.
      Die letzten Stuten für heute, Pögn und Saints Row, sollten ebenfalls neue Eisen mit Schneegrip bekommen. Ich wiederholte also die Abläufe wie bei Grey und nach kurzer Zeit hatten beide Stuten die neuen Eisen an den Hufen. Die beiden Ponys waren dabei lieb und ich konnte meine Arbeit ohne Probleme machen. Bevor sie zurück in den Stall kamen, gab ich beiden noch ein Leckerli.
      Während Lena die Stuten zurück in den Stall brachte, räumte ich mein Werkzeug zusammen und verstaute es im Auto. Die junge Frau kam zu mir und wir verabschiedeten uns. Ich machte mich fröhlich auf den Weg nach Hause.
      [4406 Zeichen | mit Leerzeichen | (c) Mongofisch | 2013]
      Heute war ich bereits den dritten Tag bei Lena. Nachdem ich meinen Wagen geparkt und alles ausgepackt hatte, brachte die junge Frau mir das erste Pferd für heute: Milka Luflee, eine Isländerstute. Ich begrüßte sie kurz und fing dann damit an, die alten Hufeisen abzunehmen. Die junge Stute stand dabei brav still und ich fuhr damit fort, die Hufe ordentlich auszuschneiden. Zuerst kürzte ich die Hufwände und die Trachten, anschließend rundete ich die Hufwand etwas ab. Zum Schluss schnitt ich noch den Strahl zurecht, dann war die Stute fertig und konnte zurück in die Box. Vorher bekam sie allerdings noch ein Leckerli zur Belohnung.
      Als nächstes war Totbringer dran. Die hübsche Stute sollte ebenfalls barhuf gehen, weshalb ich nach einer kurzen Begrüßung direkt mit dem Abnehmen der Eisen anfing. Gelangweilt und fast schlafend stand die Stute am Putzplatz und beachtete weder mich, noch irgendetwas anderes, sodass es relativ schnell ging, bis alle Eisen ab waren und ich mit dem Ausschneiden der Hufe fortfuhr. Zuerst kürzte ich die Hufwände und die Trachten, die bei diesem Pferd noch sehr gut aussahen. Anschließend rundete ich die Hufwände mit der Raspel ab und korrigierte mit dem Hufmesser den Strahl. Nachdem ich den letzten Huf abgesetzt hatte, klopfte ich Totbringer den Hals. Verschlafend guckte die Stute mich an und bekam ein Leckerli von mir, bevor Lena sie zurück in den Stall brachte.
      Als sie zurück kam, führte sie eine kleine, cremefarbene Isländerstute, band sie an und erklärte mir: „Das ist Kempa, sie ist ruhig im Umgang und auch bei Hufschmied macht sie keine Probleme. Sie soll ebenfalls barhuf gehen.“ Ich nickte und begann sofort, die Hufeisen, welche schon ziemlich abgelaufen waren, abzunehmen. Anschließend kürzte ich die Hufe und schnitt den Strahl zurecht. Lena hatte recht behalten, die Stute war total lieb und ließ alles brav machen. Zur Belohnung gab ich ihr ein Leckerli und streichelte ihr über die warmen Nüstern. Dann wurde sie zurück in den Stall gebracht und die nächste Stute war dran.
      White Pearls Sunset, eine Mixstute, ließ sich brav von Lena anbinden und betrachtete mich neugierig. Ich begrüßte sie und fing dann damit an, die Hufeisen abzunehmen, da auch diese Stute barhuf gehen sollte. Sunset gab mir brav die Hufe und stand fast ohne eine Bewegung da und ließ mich arbeiten. Ich lobte die Stute, nachdem ich die Hufe ausgeschnitten und zurecht gefeilt hatte.
      Als nächstes waren Buried Hope und die beiden Fohlen Columbia fra Frelsi und Nökkvadís fra Frelsi dran. Bei der großen Stute nahm ich die Hufeisen ab, anschließend schnitt ich bei allen drei Pferden die Hufe aus. Hope war zwar etwas neugierig und musste alles untersuchen was ich ihr zeigte, war aber, wie die beiden Fohlen, brav und weigerte sich nicht. Bevor die Stuten zurück in den Stall kamen, gab ich jedem noch ein Leckerli.
      Nun kam das erste Pferd, welches neue Eisen bekommen sollte. Little Grey war eine hübsche Mixstute, die mich neugierig begutachtete, während Lena sie anband. Ich gab ihr ein Leckerli zur Begrüßung, über das sie sich sehr zu freuen schien. Zuerst nahm ich, wie bei den anderen Pferden, die alten Eisen ab. Anschließend suchte ich neue, passende Eisen raus und erhitze das erste im Schmiedeofen. Während ich darauf wartete, dass es heiß genug war, strich ich Grey über den Hals. Sie stand gelassen neben mir und auch als ich das glühende Eisen auf ihren Huf legte, machte sie keine Anstalten. Mit dem Hammer formte ich das Eisen, sodass es perfekt auf den Huf passte. Im Wasser kühlte ich es dann ab und schnitt mit der Schere den Schneegrip auf das Eisen zu. Mit zwei Nieten befestigte ich die Einlage und nagelte dann beides auf den Huf. An das Hufeisen konnten außerdem noch Stollen befestigt werden. Zur Belohnung gab ich der Stute und sie konnte zurück in den Stall.
      Die letzten Stuten für heute, Pögn und Saints Row, sollten ebenfalls neue Eisen mit Schneegrip bekommen. Ich wiederholte also die Abläufe wie bei Grey und nach kurzer Zeit hatten beide Stuten die neuen Eisen an den Hufen. Die beiden Ponys waren dabei lieb und ich konnte meine Arbeit ohne Probleme machen. Bevor sie zurück in den Stall kamen, gab ich beiden noch ein Leckerli.
      Während Lena die Stuten zurück in den Stall brachte, räumte ich mein Werkzeug zusammen und verstaute es im Auto. Die junge Frau kam zu mir und wir verabschiedeten uns. Ich machte mich fröhlich auf den Weg nach Hause.
      [4406 Zeichen | mit Leerzeichen | (c) Mongofisch | 2013]

      Mein Terminkalender verriet mir, dass ich heute einen Termin bei Mohikanerin hatte. Bei ihr sollten alle Pferde geimpft und gechippt werden.
      Kurz zählte ich die Namen der Pferde durch, die ich behandeln würde und ergriff dann kurzerhand den gesamten Karton Transponder, der noch in meinem Büro stand. Man sollte schließlich immer einen Ersatz-Injektor zur Hand haben und jetzt über 50 Spritzen auszuzählen – da hatte ich keine Lust zu.
      Kurz kontrollierte ich noch, ob ich ausreichend Impfstoffe im Kofferraum hatte, genau so wie Spritzen, Nadeln und Alkoholtupfer.
      Dies konnte ich bejahen, sodass ich mich rasch auf den Weg zu meinen heutigen Patienten machte.

      Am Stall angekommen, kam Vina mir bereits entgegen und begrüßte mich.
      Ich bat sie, die Pferde recht rasch nachzuholen und anzubinden, sodass wir hoffentlich einigermaßen fix fertig würden.
      Als erstes waren die Stuten an der Reihe.
      Hier stand Willa bereits bereit. Ich begrüßte das Pferd kurz, dann zog ich die Impfstoffe für sie auf. „Ich impfe alle gegen Tetanus, Influenza und Herpes“, erklärte ich, während ich einige Spritzen schon vorbereitete. Ich hatte eine Folie mitgebracht, auf der man die Aufkleber der Impfstoffe wieder abziehen können würde. Diese machte ich zu einer Tabelle, schrieb Willas Namen auf, klebte den Aufkleber auf und machte eine dritte Spalte für den Barcode des Transponders. So könnte Vina alles in die Pässe, die sie selbst beim Verband anfordern wolle, nachtragen.
      Mit den beiden Spritzen der Impfung war ich so fix fertig, dass Willa es kaum mitbekam und lediglich kurz zusammenzuckte.
      Anschließend griff ich in den Karton auf den Rücksitz meines Wagens und fischte einen Transponder für sie heraus, den ich ihr auf die Mitte der linken Halsseite injizierte. Erst, als ich mich mittels Lesegerät davon überzeugt hatte, dass alles richtig saß, zog ich den Barcode ab und klebte ihn neben ihren Namen auf die Folie.
      Als nächstes war Heavem an der Reihe, dann Aqua, White Pearls Sunset, Saints Row, das Fohlen Nökkvadís van Ghosts, Þögn, Náttdís van Ghosts, Hlíf van Ghosts, Elding, Moon’s Pumpkin, Coulee, bei der ich mich wunderte, weil sie total aus der Richtung der anderen Pferde schlug und zu guter Letzt Lila Wolken.
      Alle wurden geimpft und bekamen einen Transponder, ich überprüfte den Sitz und vermerkte alles auf der Folie. Hier und da gab es leichte Probleme, war insgesamt aber recht gut zu bewältigen.
      „So, das war der erste Streich. Dann kommen noch die Hengste“, stellte ich fest und klopfte die Hände aneinander, die mittlerweile vom Spritzen schon Schwielen an den Daumen hatten.

      2632 Zeichen
    • Möhrchen
      Alte Trainingsberichte:

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      Ich bin ein Morgenmuffel. Noch total müde komme ich aus dem Schlafzimmer und Thor macht bereits essen. Traumtyp. Wir wollen heute den ganzen Jungpferden die Halfter ummachen. Doch erst mal essen wir. Er umarmt mich und wir küssen uns. Anschliessend ziehe ich mich an und geh zurück in das Esszimmer. Als wir gegessen habe, laufen wir nach unten.
      Mit Halftern bewaffnet gehen wir zu erst auf die erste Weide. Ich öffne das Tor, der junge Herr tritt ein und wir gehen zum ersten Jungpferd. Nökk kommt uns neugierig entgegen. Ich streiche ihr übern Hals. Dann lege ich ihr, dass neue Halfter um. Da sie schon 3 Jahre alt ist. Vermutlich wächst sie nicht mehr so viel. Erst spackt sie etwas rum und dann geht sie auch wieder weg. Wir gehen weiter zu der kleinen Nátt. Als sie uns sehen kommt sie etwas Nähr. Ich halte ihr das Halfter hin und auch ein Leckerlie. Langsam lege ich ihr das neue Blaugraue Halfter um. Ohne Probleme geht das. Daraufhin bekommt sie noch ein Leckerlie. Ich geh mit ihr ein Stück, das war es dann auch schon. Ich lobe die Stute und wir beide gehen zu den Hengsten Weiter. Wir haben nur noch 2 Stutjungpferde gehabt.
      Sofort kommt Radioactive uns entgegen. Der junge Mann neugierig was wir da haben. Ich zeige ihm auch sein neues Halter. Es ist Türkis mit dunkelblauem und weissen Karomuster., Wir fanden es passt zu ihm. Als er es umhat gehen wir weiter zum nächsten Pferd. Towelie hat nicht mal mehr ein Halfter um. Er wir es wohl zerrissen haben. Also bekommt er auch ein neues. Das Gelbe Halfter hatte er schon mal, aber jetzt bekommt er es erneut. Es steht ihm so gut. Towelie bekommt ein Leckerlie und wir gehen zu Nexus. Er bekommt ebenfalls ein gelbes Halfter. Doch dieses ist noch mit Schwarz. Weiter geht’s zu Novio. Der Lusitano ist schon recht gross, etwas zu gross. Ich hole sein Kopf mit einem Leckerlie ein Stück nach unten. Der Jungehengst bekommt ein Weinrotes mit Gelber Stickerei. Es steht ihm. Auch der neue bekommt ein Halfter. Ich geh langsam zu Slave. Der neue Hengst hat noch kein Halfter. Deshalb haben wir den Shop durchwühlt. Er hat jetzt ein hellblaues schweres Halfter.
      2118 Zeichen | mit Leerzeichen | © Vepr | 2014

      Tölttraining Nökkvadís T8 -> T7 | 2980 Zeichen | (c) Seimure
      Es war etwa halb zwei, als Alicia und ich von dem Ausritt mit Silfra und Drafna zurückkehrten. Alicia bot an, mir zu zeigen, wo Nökkvadís stand. Wir holten Nökks Halfter und gingen zur Weide. Als Alicia sie rief, kam die junge Aegidienberger-Stute sofort zu uns zum Gatter gelaufen. Sie hatte eine klare braune Scheckung, durch die sie mir irgendwie frech vorkam. Alicia legte ihr das Halfter an und wir gingen zurück zum Hofplatz. Alicia band Nökk an und holte ihr Putzzeug. Während ich die junge Stute putzten und sattelte, versorgte Alicia Silfra umd Drafna. Da war nicht schwierig war, die Ovalbahn zu finden, blieb Alicia bei Silfra und Drafna, die sich gerade ums Futter kabbelten, während ich mit Nökkvadís zur Bahn.
      Wie immer gurtete ich vor dem Aufsitzen noch mal nach, stellte die Bügel richtig ein und ließ Nökk abkauen. Zum Aufwärmen ging ich mit ihr auf die linke Hand und machte viele Handwechsel und Schlangenlinien. Nach zehn Minuten Aufwärmen ging ich auf die rechte Hand und begann mit dem Training. Für T7 wurde nicht viel verlangt: Langsames Tempo Tölt, durchpaeieren und auf der anderen Hand beliebiges Tempo Tölt reiten. Ich nahm die Zügel gut auf und ließ Nökk an einer der kurzen Seiten antölten. Da sie wohl eher die langsame Tölterin war, stellte dies kein Problem da und wir wiederholten die Übung auch auf der anderen Hand. Auch das Antölten war, mit ihr als Naturtölterin, nicht schwierig. Nun wendete ich mich dem beliebigen Tempo Tölt zu. Das war schon schwieriger, denn man konnte zwar auch hier einfach langsames Tempo Tölt reiten, doch das würde bei den Richtern auf Turnieren nicht sehr gut ankommen. Es war schwierig, Nökk aus ihrem 'Sofatölt'-Modus, wie ich den gut zu sitzenden, langsamen Tölt bei meiner Stute Meyja nannte, wieder raus zu kriegen. Doch mit einigem Treiben und ein wenig Geduld könnte ich Nökkvadís dazu überreden, ihr Tempo zu steigern. Ich übte den schnelleren Tölt etwa eine Viertelstunde lang und schaute dann zum ersten Mal nach Trainingsbeginn auf die Uhr. Als ich sah, dass wir nun schon seit über einer Stunde uns mit dem Tölttraining beschäftigt hatten, ließ ich mir die Zügel aus der Hand kauen und ritt Nökk noch zwei Runden im Schritt, bevor ich sie überschwänglich lobte und dann absaß. Ich führte sie zurück zum Hof. Dort traf ich auf Alicia, die gerade mit Mina in der Halle gewesen war. Wir sattelten die Pferde ab und fütterten sie. Während die Pferde sich am Futter gütig taten, berichtete ich Alicia von dem Training, und sagte ihr, was sie machen musste, wenn Nökk wieder in ihren Sofa-Modus verfiel. Als Nökkvadís ihre Futterschale blitzblank gefressen hatte, brachte ich sie wieder auf die Weide. Ich kraulte ihr zum Abschied die Nase und gab ihr noch ein Leckerli, dann verabschiedete ich mich auch von Alicia und machte mich mit dem Auto auf in Richtung Römö. Ich war zufrieden mit dem Tag, schließlich hatte ich heute zwei Pferde erfolgreich auf höherem Niveau trainiert und ihnen neues beigebracht.

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      Tölttraining für Silfra T8 → T7 & Viergangtraining für Drafna und Nökkvadis V1 → V2 | 5006 Zeichen | © BellaS

      Einmal mehr auf in mein Heimatland. Deutschland. Wieder wurde ich von Alicia Grey erwartet, diesmal mit einem ganzen Haufen voll Aufträge. Gut, es waren nur drei und drei einfache dazu. Auch Drafna, eine Stute bei der ich schon unzählige Male gewesen war, war heute wieder mit dabei. Da mit Viergang meistens mehr Spaß machte und ich mir das beste für zum Schluss aufheben wollte, begann ich mit dem Tölttraining der Stute Silfra. Diese erwies sich schon beim putzen und Satteln als Lammfromm und wunderbar einfach im Umgang. Dementsprechend sorglos saß ich auf und wurde direkt mit den Tatsachen konfrontiert. Silfra ging mit waghalsig hohem Grundtempo und forderte dauerhaft Beschäftigungstherapie ein. Schon das erste Antölten zeigte wie viel Arbeit hier zu leisten war. Das hohe Grundtempo forderte schnell seine Tribut, was zu Taktverlust und passigkeit führte. Obwohl Alicia mir versichert hatte, dass ihre Stute nur vier der fünf möglichen Gänge beherrschte. Irgendwie hatte ich hier, auf ihrem Rücken, ein anderes Gefühl. Eigentlich brauchte ich sie nur im mittlerem und langsamen Tempo auf beiden Händen zu tölten und die T7 wäre gegessen, doch erst einmal würde ich den entflohenen Takt einfachen müssen. Dann kam das Problem, dass Silfra das Wort ''langsam'' wohl noch nie hatte hören müssen. Hier war wesentlich mehr zu tun als gedacht. Nun begann ein quälender Kampf gegen den Isländischen Dickkopf. Schritt in gemäßigtem Tempo war angesagt, nichts anderes. Dauerhaft gab ich keine Paraden mit den Ringfingern und fing die Stute immer wieder nach vorne ab, wenn sie los wollte. Gefühlt tausende male ritt ich Volten, wenn Silfra es wieder geschafft hatte das Tempo eigenmächtig zu erhöhen. Egal ob im Tölt oder im Schritt, es war anstrengend. Gerade im Tölt wollte sie dauerhaft beschäftigt werden, meist machte ich Schlangenlinien über die Bahn, was mir reichlich verwunderte Blicke eintrug. Hart regulierte ich das Tempo, bis sie es irgendwann verstanden hatte. Auch der Takt hatte sich wieder zu uns gesellt, zum Glück für meinen Hintern. Auf einmal wurde der Tölt weich und die Stute biegsam. Ich klopfte ihr den Hals und lobte sie ausgiebig, ehe ich flott die Übungen der T7 exerzierte. Dann war nur noch abreiten im Schritt angesagt und rauf auf's nächste Pferd. Ich war jetzt schon fertig. Das konnte ja heiter werden. Zu allem Überfluss hatte Alicia ihre Drafna schon fertig geputzt und gesattelt und nahm mir Silfra direkt ab. So blieb mir nicht einmal eine kleine Pause. Eigentlich hatte ich erst Nökkvadis trainieren wollen, aber da Alicia sich wohl noch nicht ganz klar war in welcher Disziplin. Also Drafna. Da die Stute mittlerweile im Tölt auf T1 ging, begannen wir nun mit Viergang. Drafna war grundsätzlich eher ruhig und ersetzte meine Pause damit heute vollkommen. Hier konnte ich eine Trainingseinheit einfach schön entspannt hintereinander weg reiten. Außerdem hatte Drafna bereits eine Dressurausbildung auf A, was Arbeit an ihrer Haltung in den einzelnen Gangarten unnötig machte. Schritt in guter Haltung, dann der Tölt. Natürlich erwartete die Stute ein Tölttraining, bisher war ich nämlich immer genau dafür bei Alicia gewesen. Das ich es mit etwas Tölt gut sein ließ und mich dem Trab widmete, fand sie seltsam. Allerdings bemühte sie sich wie immer mir entgegen zu kommen und alles richtig zu machen. Ein wenig Trab, dann kam der Galopp. Hier musste ich nur ein bisschen aufpassen, dass ich rhythmisch trieb um Drafna nicht zu verwirren. Wieder relativ entspannt übergab ich auch diese Stute wieder an ihre Besitzerin. Jetzt konnte ich mir eine Pause gönnen, bis Alicia mir Nökkvadis fertig überreichte. Ich bedankte mich grinsend, verstellte die Bügel und machte mich auf zum dritten Training dieses Marathon-Tages. Nökkvadis war kein Isländer sondern ein Aegidienberger. Eine recht junge Gangpferderasse, die sich durch sportlichen und weniger sturen Charakter als die Isländer auszeichnete. Nökk erwies sich als typisches Beispiel. Sie arbeitete gut mit und führte etwas nur dann nicht aus, wenn sie es nicht verstand. Schritt, dann kam der Tölt. Sie töltete von naturaus weich, aber langsam. Nun, das war bei der V2, wo es nur um die Präsentation der vier Gangarten ging, wirklich kein Problem. Jetzt tat sich das erste Hindernis auf, denn traben gefiel Nökkvadis überhaupt nicht. So nutze ich den Rest des Trainings für eine Trabkorrektur und galoppierte erst ganz zum Schluss noch einmal an. Die Entscheidung erwies sich als klug, denn ihr Galopp war schön und stellte kein Problem dar. Da sie inzwischen auch trabte, hatte ich dieses letzte Training auch erfolgreich beendet. Damit ging auch der anstrengende Tag bei Alicia zu Ende, aber immerhin hatte ich alles geschafft was ich mir vorgenommen hatte. Der Abschied fiel kurz und herzlich aus. Außerdem versicherte Alicia mir, dass ich nicht das letzte Mal hier gewesen sein würde. Sei es zum Training von Drafna, Silfra oder eben Nökkvadis. Kurze Zeit später befand ich mich bereits auf dem Weg nach Hause.

      Dressur von E nach A für Baldintáta, Gaitano's Little Girl, Nökkvadis, Fina und Nils Sverre

      Nachdem wir in der letzten Zeit schon vier Pferde erfolgreich ausgebildet hatten holte ich eine weitere Reitbeteiligung mit ins Boot. Die Pferde die nun ausgebildet werden sollten waren Baldintáta, Gaitano's Little Girl, Fina, Nökkvadis und Nils Sverre. Am Anfang verteilten wir wieder die Pferde und starteten mit dem Training. Wir machten unsere Pferde fertig und gingen in die Reithalle. Dort führten wir die Pferde warm. Nachdem wir sie warmführt hatten ritten wir sie warm. Als sie warm waren starteten wir mit dem Training. Wir ritten sie locker an den Zügel und bauten immer wieder eintelne Anforderungen der A Dressur ein, um an ihnen zu arbeiten.

      Nach anderthalb Wochen Arbeit waren die Pferde soweitdass sie ohne Probleme eine A Dressur gehen konnten.
    • Möhrchen
      Alte Pflegeberichte:

      Pflegebericht für alle meine Pferde



      Früh morgens stand ich auf, da ich heute zusammen mit meinen Mitarbeitern mich um alle meine Pferde kümmern möchte. Nachdem ich mich fertig gemacht habe gehe ich nach unten und gehe nachdem ich eine Kleinigkeit gegessen habe in den Stall. Im Stall angekommen war ich die erste, ich fing an die Pferde zu füttern, Heu bekommen sie jetzt nicht, denn wenn sie fertig sind kommen sie noch auf die Weide, aber das würde sich bald ändern, denn der Winter kommt unaufhaltlich.

      Als ich fertig gefüttert hatte kam auch schon Sarah, gemeinsam bereitete ich mit ihr das Futter für heute Abend vor, gegen halb acht kam Niklas mit Maren und Meike im Schlepptau, er hatte sie mitgenommen weil sie Ferien hatten und mir helfen wollten. Mit den Hengsten fing ich an, Meike bekam Vipke und John an die Hand, ich übernahm Remi, Mikasi und Haru. Niklas entschied sich für Mister, Schoki, Spirit und Kangee, Maren nahm Nandengo und Stiffer und Sarah nahm Giacomo und Give. Die Pferde die eine Decke brauchen bekamen eine leichte Regendichte Decke auf. Bei den Stuten das gleiche Spiel, diejenigen die empfindlich oder geschoren sind, bekamen eine Decke drauf bevor sie raus kamen. Dieses Mal durfte Maren den Anfang machen sie entschied sich für Lady Lou und Tata, Sarah nahm Dafina und Gisela, Niklas nahm Just, Silfra und Wendy, Meike übernahm Willow und Shakira. Ich nahm Mina, River, Girl und Spot. In der nächsten Runde nahm ich Drafna und Tru, Meike nahm Frieda, Niklas schnappte sich Nökk, Sarah nahm Nienke und Fina und Maren brachte Tiva auf die Weide.

      Nun machten wir uns an die Boxen und Paddocks und den Offenstall der Jung-und Altpferde. M 10 Uhr waren wir fertig mit dem Misten, nun streuten wir die Boxen und Offenställe neu ein und verteilten die Mittagsration Heu. Die Pferde durften bis 12 Uhr draußen bleiben, wir bereiteten in der Zwischenzeit zusammen das Mittagessen zusammen und ebenso das Nachmittagsprogramm vor. Während das Mittagessen vor sich hin kochte holten wir die Pferde rein. Dann aßen wir zu Mittag. Gegen halb zwei gingen wir raus und sprachen nach einmal durch was heute Nachmittag statt findet. Sarah bekam von mir eine Liste welche Pferde sie einsetzen darf, dies hängt nämlich davon ab ob ich selber anwesend bin und selber Unterricht oder Beritt mache. Ich nahm Maren und Meike mit, sie durften sich aus den verbliebenen Pferden welche aussuchen die sie heute im Unterricht und auf dem Ausritt reiten wollten. Meike entschied sich für den Ausritt für Shakira, und für Lady Lou in der Reitstunde da ich ihr gesagt hatte das es besser wäre nicht Vipke zu nehmen. Maren teilte ich für den Ausritt Willow zu, sie war zwar tragend, aber etwas Schwangerschaftsgymnastik schadet nicht. Für die Reitstunde durfte sie Haru nehmen. Ich nahm mir für den Ausritt Mina, da ich nichts riskieren möchte.

      Aber zuerst stand die Reitstunde auf dem Plan:

      Meike und Maren holten sich ihre Pferde und machten sie fertig, Lady Lou bekam von mir ein Paar Ausbinder, Haru ebenfalls aber die würden nur im Notfall zum Einsatz kommen. Nachdem die beiden gesattelt waren führten Maren und Meike die beiden auf den Reitplatz. Als die beiden ihre Pferde einige Runden warmgeführt hatten, half ich ihnen aufzusteigen. Ich ließ sie die beiden warmreiten, hin und wieder gab ich ihnen Aufgaben, nach 20 Minuten durften sie Anfangen am langen Zügel zu traben. Mit Hilfe von vielen Hand und Fuß wechseln wurden die beiden sichtlich locker. Maren tat es selbstständiger aber sie war ja auch älter und hatte mehr Reiterfahrung. Bei Meike schnallte ich die Ausbinder rein als es an die weiterführende Arbeit ging, denn Meike war noch nicht selbstständig dazu in der Lage Lou korrekt an den Zügel zu reiten. Lou merkte man es an wie schwer es ihr fiel korrekt zu gehen, aber das lag daran dass sie lange nicht geritten wurde da meine Jungpferde Routine brauchten. Als sie anfing zu schwitzen sollte Meike eine Schrittpause machen, ich schnallte ihr die Ausbinder raus und sie streckte sich nach unten. Nun widmete ich mich Maren, ich ließ sie Haru mit vielen Handwechseln beschäftigen und gab ihr Tipps wie sie ihn besser lockern kann. Jetzt durfte sie ihn antölten, sie meckerte dass er sehr unbequem war und ich sagte ihr wie sie seinen Tölt verbessern kann. Als wir beiden zufrieden waren hörten wir auf und sie ritten die Pferde trocken. Anschließend brachten sie sie zurück in den Stall.

      Nachdem wir sie weg gebracht hatten machten wir Pause bis Sarah Zeit hatte mit uns auszureiten.

      Gegen vier Uhr war es soweit Sarah hatte eine große Pause und ich holte mit Maren und Meike unsere Pferde, auch Sarahs damit wir schneller los können. Sarah ritt Gisela, wir putzten und sattelten in Rekordzeit, keine halbe Stunde später ritten wir los. In flottem Tempo ritten wir unsere lange Strecke, wir wollten das schöne Wetter ausnutzen. Als wir wieder am Stall angekommen waren sattelten wir sie ab und sie durften wieder in ihre Boxen. Sarah gab noch ein Paar weitere Stunden Unterricht und ich ruhte mich in meinem Haus aus. Abends half ich Sarah noch beim Füttern, Niklas und die Geschwister waren schon lange wieder gefahren.



      5144 Zeichen by AliciaFarina

      Pflegebericht für alle meine Pferde

      Am frühen Vormittag ging ich in den Stall, meine Mitarbeiter hatten bereits alle Boxen gemistet und warteten nun auf mich damit wir besprechen konnten wer alles wann auf welche Weide kommt und welche Pferde gearbeitet werden müssen. Ich teilte die Stuten in zwei Weidegruppen auf die Hengste bildeten eine. Dann gab es noch Pferde die an der Longe gearbeitet werden sollten und welche die im Reitunterricht laufen sollten. Lady Lu, Shakira, Baldintáta, Silfra, Wendy, Gaitano's Little Girl, Trú und ebs Dafina kamen zusammen auf eine Weide. Auf die andere Weide kamen Willow Maiden, Mina, River's Drafna meine kürzlich gekörte Stute, RiverDance, Tiva, Fina und Gisela. An der Longe sollten Paranyi, Nökkvadís, Stiffler und Mikasi gearbeitet werden. Die Pferde die schon rutinierter an der Longe waren durften auch für den Longenunterricht genutzt werden. Giacomo Casanova, Give me everything tonight, Kangee, Rudsmo Remi, River's Haru, Dark Choc' O'Lena, Spirit of the Age und Vipke van de Zandhoeve kamen auf die Hengstweide. Im Reitunterricht sollten Nienke van de Flierthoeve, Frieda, Hot Spot, Just like the Wind, Big John, Nandengo und Mister Blockhead mitgehen. Ich übernahm Paranyi bei der Longenarbeit, die junge Reitpony Stute war erst vor kurzem eingeritten worden und daher wollte ich fürs erste nur mit ihr arbeiten bis sie sicherer ist und dann nach und nach meine Mitarbeiter mit ihr arbeiten lassen. Nachdem ich Paranyi aus ihrer Box geholt hatte band ich sie an und putzte sie über. Da sie noch nicht voll arbeitet war sie nicht geschoren und nur leicht eingedeckt. Ich rüstete sie mit einem Longiergurt, Ausbindern und einem Micklem Multibridle aus. Schließlich schnallte ich die Longe ein und schnappte mir meine lange Peitsche und ging in die Halle. Dort angekommen gurtete ich nach und longierte Para ohne Ausbinder zum aufwärmen heraus. Nachdem ich Para in allen Gangarten auf beiden Händen warm longiert und gelockert hatte schnallte ich ihr die Aubinder lang rein. Ich ließ sie flott vorwärts gehen und baute viele Übergänge ein damit sie an die Aubinder herantritt. Nach einer halben Stunde guter Arbeit schnallte ich ihr die Ausbinder aus und führte sie trocken. Dann zog ich sie aus und stellte sie ins Roundpen damit sie sich wälzen kann. Während sie sich wälzte brachte ich die Sachen weg und kam mit ihrem Halfter, einer Magic Brush und ihrer Decke wieder, schnell putzte ich sie über und legte ihr die Decke auf. Anschließend durfte sie zu der zweiten Stutengruppe auf die Weide.
      Am Nachmittag half ich Sarah beim Unterricht geben und holte im Anschluss die Pferde mit Niklas, Maren und Meike rein. Als alle wieder drin waren und die Reitstundenpferde fertig waren fütterten wir sie und verbrachten den Abend zusammen vor dem Kamin in meinem Wohnzimmer.

      2819 Zeichen by AliciaFarina

      06.08.16
      Pflegebericht für alle meine Pferde

      „Mina und Remi bleiben zusammen im Offenstall, ich hoffe dass das langsam Früchte trägt. Nächste Woche kommt die Tierärztin und macht eine Trächtigkeitsuntersuchung. Die Beiden bekommen morgens, mittags und abends je einen Heusack und ihr übliches Futter. Über Nacht sollen sie auf die Weide hinterm Haus, damit ich sie im Blick habe. Die Stutenherden aus den Aktivställen kommen am Morgen auf die anliegenden Weiden, vorher bitte die Decken bei den empfindlicheren Pferden kontrollieren und gegebenenfalls am Schwarzen Brett anschreiben. Dann kümmer ich mich da drum. Die Hengste kommen in zwei Gruppen auf die Wiese. Giacomo, John, Schoki, Nandengo und Give kommen zusammen auf eine und Kangee, Mikasi, Haru, Lumi, Hrafn und Nils kommen auch zusammen auf eine Weide.“, nach meiner Ansage klärten wir noch Kleinigkeiten und welche Unterrichtseinheiten oder Trainingseinheiten heute stattfinden würden. Anschließend gingen wir mit dem Stalldienst an. Den Stuten im Aktivstall öffneten wir die Tore zu den Weiden, damit sie sich frei bewegen konnten. Die Boxenpferde fütterten wir und fingen an mit dem säubern der Boxen.
      Nachdem alle Boxen fertig waren ging es an die Aktivställe, ich widmete mich dem Offenstall von Mina und Remi, die beiden standen noch auf der Weide dementsprechend war der Paddock ziemlich sauber. Die wenigen Äppel sammelte ich schnell ein und hängte ihnen die in der kleinen Futterkammer gelagerten Heusäcke rein. Ich rief die beiden und schloss hinter ihnen das Tor zur Weide. Nun waren wir soweit und das Training der Pferde fand statt. Lucy nahm Hrafn, Sarah Mikasi und Lina nahm Kangee. Ich kümmerte mich um Nils. Lina hatte die Aufgabe Kangee auf das Reiten vorzubereiten, Sarah wollte Mikasi auf dem Springplatz arbeiten. Ich lud Lucy zu einem kleinen Ausritt um den Hof ein. Beim Ausritt ritten wir entlang der Weiden, auf der oberen standen Lady Lu, Shakira, Drafna, Gisela, RiverDance, Tiva und die tragende Willow Maiden. Auf der Weide daneben standen Baldintáta, Silfra, Wendy, Gaitano's Little Girl, Trú fra Frelsi, Fina, Nökkvadis van Ghosts, Frieda und ebs Dafina. Alle standen glücklich grasend auf der Weide. Wir ritten weiter, am Ende des Ausreitweges, kurz bevor es wieder auf den Hof geht führte der Weg an der Jungpferdewiese vorbei. Hier standen derzeit nur meine beiden Tinkerstütchen Lotteliese und Daisy. Die beiden kamen angaloppiert und begleiteten uns soweit der Zaun es zuließ. Am Hof angekommen versorgten wir unsere Pferde und brachten sie auf die Weide. Sarah und Lina sagten wir bescheid, dass sie ihre Pferde nach der Arbeit schon auf die Weide stellen können. Nun ging es mit den anderen Pferden weiter. Lina machte sich Haru reitfertig, Sarah widmete sich Schoki, Lucy ging mit Nandengo in das Roundpen und ich nahm Lumikello an die Longe. Nachdem sie auch fertig waren durften sie auf die Weide. Nun brachten Lucy und ich Giacomo Casanova, Bog John und Give me everything tonight auf die Weide. Dann gingen wir den anderen zur Hand die, die Stuten von den Wiesen zurück in den Aktivstall trieben.
      Jetzt ging es ins ins Haus, Niklas hatte für uns alle etwas gekocht. Im Anschluss machten wir eine Mittagspause.
      Am Nachmittag waren die Stuten an der Reihe mit arbeiten. Ich trainierte zusammen mit Lucy zuerst Lotteliese und Daisy, anschließend waren Fina und Nökk an der Reihe. Lina arbeitete Frieda und Dafina, Sarah ritt Girlie und Trú.
      Nach dem Training brachten wir die Stuten in ihre Herde zurück. Wir holten die Hengste rein und fütterten die Abendration. Ich schaute, bevor ich ins Haus ging, noch bei Mina und Remi vorbei. Ich bildete mir ein bei Mina schon ein kleines Bäuchlein erkennen zu können, es könnte aber auch nur ein Grasbäuchlein sein. Aber bald würde ich die Gewissheit haben.
    • Möhrchen
      „Das Team der Stardust Ranch wächst“ – Pflegebericht für alle Pferde
      |07.04.2017 ©Möhrchen (8.643 Zeichen; 1.449 Wörter)

      Viel zu früh wälzte ich mich schon im Bett umher. Da ich eh nicht mehr schlafen konnte, machte ich mich schon um kurz vor 6 auf den Weg nach draußen. Ich schnappte mir eine Schubkarre und machte mich daran, den Paddock Trail abzuäppeln. Heute war ein großer Tag für die Stardust Ranch und es war in den letzten Tagen alles so schnell gegangen, dass ich es selbst noch nicht richtig glauben konnte. Vor einigen Wochen hatte meine Freundin Zoey mich angerufen, die ich noch aus dem Studium kannte und danach leider ein wenig aus den Augen verloren hatte. Sie kam aus England und war damals zum Studieren nach Deutschland gekommen. Seit unserem Abschluss lebte sie wieder in England. Wir hatten die folgenden Tage viel geschrieben und telefoniert und ich hatte ihr natürlich viel von der Stardust Ranch erzählt. Irgendwann hatten wir angefangen, einen Plan zu spinnen, denn sowohl Zoey als auch ihre große Schwester Carina träumten schon lange davon, sich den Traum vom eigenen Stall zu erfüllen.
      Lange Rede, kurzer Sinn, nur wenige Wochen später war es beschlossen: Zoey würde samt ihrer Schwester und deren kleiner Tochter Emma auf die Stardust Ranch ziehen. Das Haus war sowieso viel zu groß für mich alleine und ich hatte es satt, den Großteil der Zeit alleine auf dem Hof zu leben und zu arbeiten. Ich freute mich sehr darauf, mir meinen Hof, die Pferde und auch die Arbeit mit zwei weiteren Mädels zu teilen.

      Vor zwei Wochen waren die beiden für 4 Tage zu Besuch gewesen. Emma konnte noch nicht dabei sein und blieb bei ihrem Vater, aber die Schwestern waren total begeistert. Wir ritten zusammen aus und ich zeigte ihnen den Hof, es war, als hätten wir uns schon immer gekannt. Und noch etwas hatte mich sehr gefreut: Fenicio, mit dem ich auch nach Monaten noch immer nicht richtig warm geworden war, hatte in Carina wohl endlich seinen Menschen gefunden. Ich hatte ihn ihr für einen Ausritt gegeben und die beiden hatten sich auf Anhieb perfekt verstanden. Er konnte also auf der Stardust Ranch bleiben und Carina würde ihn übernehmen. Das schien die perfekte Lösung für alle zu sein.

      Ich grinste vor mich hin, während ich den Paddock Trail abäppelte. Es klang einfach alles zu perfekt. Liara stieß mich von hinten an und ich drehte mich um, um der rotbraunen Stute die Stirn zu kraulen. Aber sie wollte gar nicht gekrault werden, stattdessen schnappte sie sich meinen Äppelboy am Griff und schleuderte ihn durch die Gegend. Ich musste lachen und nahm ihn ihr wieder weg. „Hey, du kleine Hexe.“, lachte ich „Gib den wieder her!“.

      Langsam arbeitete ich mich weiter vor, leerte die Schubkarre auf dem Misthaufen aus, füllte alle Heuraufen auf und kontrollierte Zäune und Tränken. Dann öffnete ich eins der Tore zu einem Weidestück, denn die Stuten durften seit wenigen Tagen endlich wieder stundenweise auf die Weide. Samira und Happy Fantasy stürmten sofort los und rannten buckelnd über die Wiese. Namica, Royal Disturbance, Donatella und Nökkvadís folgten in etwas ruhigerem Tempo, machten sich aber auch sofort über das frische Gras her.

      Als alles erledigt war, fuhr ich mit der Karre rüber zum Stall und säuberte den Offenstall von Nocciola und Baileys. Die beiden waren mal wieder dabei, sich zu streiten und ich hörte nur ein lautes quietschen hinter mir. Baileys machte sich mit angelegten Ohren aus dem Staub, während Nocciola sich mir langsam näherte. Aus der zickigen Stute war langsam ein aufmerksames Pony geworden, das sogar ab und zu meine Nähe suchte. Ich zerzauste ihren Schopf und sie ließ es brav geschehen. Bei Baileys brauchte ich das gar nicht erst zu versuchen, die ließ sich freiwillig kaum berühren...

      Als der kleine Offenstall fertig war, ging ich erst einmal ins Haus zum Frühstücken. Als ich gerade dabei war, meine Küche aufzuräumen, klingelte mein Handy. „Zoey“, rief ich ins Telefon. „Wir sind jetzt in Deutschland angekommen“, sagte sie und ich konnte ihre Aufregung quasi durchs Telefon hören. Im Hintergrund hörte ich Emma plappern. „Wir brauchen noch etwa zwei bis zweieinhalb Stunden, dann sind wir da“. „Sehr gut, ich freue mich total!“ „Wir uns auch, wir können es kaum erwarten. Und die Kleine hört gar nicht mehr auf, von Ponys zu quatschen“, Zoey lachte. „Dann noch eine gute Fahrt, fahrt vorsichtig!“

      Ich vertrieb mir den Rest der Zeit damit, noch einmal durch die Wohnung im ersten Stock zu gehen, in die die beiden einziehen sollten. Aber eigentlich hatte ich sie bereits komplett eingerichtet und zigmal kontrolliert, sodass ich mich darauf beschränkte, die Vorhänge glatt zu streichen und die Fenster ein Stückchen zu öffnen.

      Ich ging also wieder raus, schnappte mir Haru und ging mit ihm auf den Reitplatz. Ich verteilte ein paar Stangen auf dem Platz und ließ ihn nur mit Halfter ein paar Runden an der Longe joggen. Im Trab und auch im Galopp dirigierte ich ihn in verschiedenen Reihenfolgen über die Stangen und er war sehr motiviert bei der Sache. Ein paar Mal schummelte er sich an den Stangen vorbei, aber die meiste Zeit folgte er brav meinen Anweisungen. Am Schluss der Einheit übte ich noch einmal die Bergziege, die er vor wenigen Tagen mit meiner Schwester geübt hatte. Er hatte sie noch nicht verlernt, es war zwar noch nicht perfekt, aber es sah schon ganz gut aus.

      Als ich Haru wieder zurück auf seinen Paddock gebracht hatte, entschied ich mich spontan, noch eine kurze Runde mit Calli zu drehen. Nur mit Halfter schwang ich mich auf seinen Rücken und drehte eine entspannte Runde um die Galoppbahn. Eigentlich war ich ein bisschen zu groß für ihn, aber für ab und zu mal war es gerade noch okay. Wir legten sogar einen kurzen Galopp ein, bevor ich gemütlich zurück zum Offenstall ritt und ihn wieder auf den Paddock stellte. Ich blieb noch eine Weile am Zaun stehen und beobachtete meine Hengste. Haru hatte sich in die Sonne gestellt und döste mit aufgestelltem Huf. Callimero wälzte sich erstmal genüsslich und schlenderte dann zurück zur Heuraufe. Gegenüber kraulten sich Fenicio und Elliot gegenseitig am Widerrist. Auch Elliot hatte sich auf Anhieb mit Carina verstanden und wir hatten gemeinsam beschlossen, dass er ein Schulpferd für Carinas Reitschule werden sollte. Obwohl er ein Hengst war, war er sehr anständig und ein echtes Verlasspferd, ich war mir sicher, dass er in der neuen Aufgabe aufgehen würde.

      Während ich noch meinen Gedanken nachhing, hörte ich es auf der Straße laut hupen. Haru schreckte aus seinem Mittagsschlaf hoch und spitze gespannt die Ohren. Ich machte auf dem Absatz kehrt und rannte zum Parkplatz. Dort angekommen hatte Carina bereits ihr knallrotes Auto abgestellt und Zoey war bereits vom Beifahrersitz gesprungen. Eigentlich hatte ich mich noch umziehen wollen, aber das war mir jetzt auch egal. Ich fiel erst Zoey, dann Carina um den Hals: „Willkommen zu Hause!“. Carina öffnete die Autotür und ließ Emma hinaus. Endlich konnte ich auch das kleinste Mitglied unserer neuen Mädels-WG kennen lernen. Mit großen Kulleraugen schaute Emma sich auf dem Hof um. „Hallo kleine Maus“, sagte ich zu ihr und sie strahlte mich an. Für sie war es anscheinend das Größte, jetzt mit so vielen Pferden und Ponys zusammen zu leben.

      Zuerst machten wir einen Rundgang über den Hof und zeigten Emma die Pferde. Carina wollte als erstes zu Fenicio und der Schimmelhengst wieherte sogar, als er sie sah. Mir ging das Herz auf, als sie ihm um den Hals fiel und er sich sichtlich freute. So gerne hatte ich ihm genau das geben wollen, aber irgendwie passte es einfach nicht zwischen uns. Umso besser, dass er jetzt seinen Menschen gefunden hatte, ohne sein Zuhause verlassen zu müssen.

      Wir führten Emma über den ganzen Hof. Sie war natürlich besonders begeistert von Nocciola und Baileys, wobei gerade die beiden die letzten waren, die ich auf ein Kind loslassen würde. Aber auch Donatella fand sie toll, und bei ihr konnte ich mir sehr gut vorstellen, dass sie Emma problemlos auf sich reiten lassen würde. Aber nicht mehr heute, wir hatten ja jetzt ganz viel Zeit.

      Wir räumten alle Koffer und Taschen aus dem Auto und leerten auch den Anhänger. Als wir alle Sachen in die Wohnung geräumt hatten, trafen wir uns in meiner Küche und kochten zusammen. Bei Auflauf und Sekt (und Limonade für die Kleine) ließen wir den Abend ausklingen und stießen auf unsere neue WG an. Carina brachte Emma ins Bett und setzte sich dann wieder zu uns. Wir quatschten noch bis tief in die Nacht, bevor sich die Schwestern verabschiedeten und ins Bett gingen. Ich freute mich schon sehr auf den nächsten Tag und konnte es kaum erwarten. Es war ein sehr gutes Gefühl, endlich nicht mehr alleine im Haus zu schlafen.
    • Möhrchen
      Der Umzug – Pflegebericht für alle Pferde
      |12.05.2017 ©Möhrchen (7942 Zeichen, 1309 Wörter)

      Wie ein aufgescheuchtes Huhn lief ich durch meine Wohnung. Ich war einfach so aufgeregt, dass ich nicht wusste, wohin mit mir. In der letzten Zeit hatte sich so einiges geändert in meinem Leben und heute war es endlich so weit: ich würde die Stardust Ranch verlassen.

      Mein Freund und ich hatten genug von unserer Fernbeziehung und hatten schon lange gesponnen, endlich zusammen zu ziehen. Er wollte allerdings auf keinen Fall seinen Job aufgeben und ich wollte nicht mehr ohne eigenen Hof leben. Schon fast 1,5 Jahre waren wir ziemlich unzufrieden mit der Situation, denn seine Besuche am Wochenende waren einfach viel zu kurz und ich konnte meinen Hof nur selten verlassen.

      Vor 3 Wochen hatte er ganz aufgeregt bei mir angerufen und erzählt, dass nur wenige Kilometer von seiner Wohnung entfernt ein Gestüt zum Verkauf stand... Zuerst war es nur eine Idee, aber spätestens, als wir dort waren, um es uns anzuschauen, war es um mich geschehen. Er kündigte seine Wohnung, ich regelte alles auf der Ranch und fing an zu planen.

      ~

      Und nun war es so weit: Zwischen riesigen Kartonstapeln, Sätteln und Möbeln stand ich mitten auf dem Hof. Vor Aufregung knabberte ich an meinen Fingernägeln. Die Organisation des Transports war ziemlich kompliziert gewesen und ich hoffte einfach nur, dass alles wie geplant klappen würde. Wir hatten uns für heute einen großen Transporter mit Platz für 10 Pferde gemietet. Mein Freund wollte mit seinem 6er-Trasporter kommen und einige Pferde holen und ich hatte bereits meinen Hänger vorbereitet. So hoffte ich, dass wir alle 18 Pferde heil auf den neuen Hof kriegen würden.

      ~

      Wenige Stunden später war der Kartonstapel auf dem Hof verschwunden, denn ein Möbelwagen hatte meine Möbel und sonstigen Sachen bereits abgeholt. Nun waren die Pferde an der Reihe und ich machte mich daran, die ersten Pferde für den großen Transporter vorzubereiten. Mein Freund musste noch arbeiten und würde daher erst in einigen Stunden da sein.

      Ich holte nacheinander Liara, Samira, Namica, Happy Fantasy, Narla, Donatella, Nökkvadís und Royal vom Trail und band die 8 Stuten am Putzplatz an. Ich bürstete sie alle kurz über, eine Decke brauchten sie nicht, da es ein ziemlich milder Tag war. Ich holte meine große Kiste mit Transportgamaschen aus der Sattelkammer und suchte für jedes Pferd sie richtige Größe heraus. Ich hatte in den letzten Wochen so einige Paare kaufen müssen, denn auf einen Transport von allen Pferden gleichzeitig war ich nicht vorbereitet.

      Als ich für jeden ein paar gefunden hatte, machte ich mich ans anziehen. „Soll ich dir helfen?“, fragte Zoey, die gerade aus dem Haus kam. Ihre Schwester und sie würden auf der Stardust Ranch bleiben, was mich sehr glücklich machte. Denn mein Herz hing doch an diesem Hof und mir fiel es schwer, ihn zu verlassen. Während wir die ersten Pferde anzogen, fuhr der Transporter auf den Hof.

      Der Fahrer war sehr nett und ich führte Royal zuerst auf den Hänger. Ich band sie ganz hinten an und schloss die erste Klappe. Während Zoey nach und nach den Pferden die Gamaschen anlegte, führte ich eins nach dem anderen die Rampe hinauf. Happy Fantasy stürmte in ihrer üblichen Art wie eine Verrückte die Rampe hinauf. Die anderen Stuten waren artig, nur bei Liara und Samira brauchte es ein bisschen Überredungskunst. Aber sie waren ja auch noch jung und hatten noch keinen großen Transporter gesehen.

      Nach kurzer Zeit waren alle Pferde auf dem Transporter und knabberten an ihren Heunetzen. Der Fahrer verabschiedete sich und wir vereinbarten, dass er die Pferde auf dem neuen Hof so lange im Hänger ließ, bis mein Freund und ich auch angekommen waren. Dann rollte der LKW vom Hof und ich konnte nur noch die Daumen drücken, dass alles gut gehen würde.

      Als mein Freund endlich ankam, luden wir noch meine restlichen Sachen in mein Auto, stellten Nicciola, Baileys, Callimero, Caillou und Elliot in den 6er- Transporter und ich verlud Haru und Fenicio in meinen Hänger. Nun waren alle Pferde verpackt, das Sattelzeug verstaut und alle meine Sachen im Auto. Unglaublich, wie viele Sachen ich eigentlich hatte, sowas fiel mir meistens erst bei einem Umzug auf.

      ~

      Und dann war es soweit: ich fiel zuerst Zoey, dann Carina und auch Emma um den Hals. Unsere gemeinsame Zeit auf der Stardust Ranch war viel zu kurz gewesen, aber ich freute mich so sehr auf den Neuanfang mit meinem Freund, dass mir der Abschied nicht so furchtbar schwer fiel. Und es ging ja auch nicht allzu weit weg, ich würde die drei auf jeden Fall besuchen. Ich gab meinem Freund einen Kuss zum Abschied und er fuhr mit dem Transporter vom Hof. Mit Tränen in den Augen stieg ich schließlich ins Auto und startete den Motor: Auf in ein neues Leben!
      ~

      Fenicio und Haru standen super ruhig auf den Hänger und die Fahrt verging wie im Flug. Schon 3 Stunden später tauchte endlich unsere neue Heimat am Horizont auf. Einen Namen hatte mein neuer Hof noch nicht, aber der würde mir sicherlich bald einfallen. Auf jeden Fall war er wesentlich größer als die Stardust Ranch und lag nur 30 Reitminuten von der Nordsee und wenige Kilometer von der dänischen Grenze entfernt.

      Als ich auf den Parkplatz fuhr, kribbelte es im ganzen Körper. Der große LKW stand bereits auf dem großzügigen Hof. Da ich schon im Voraus geplant hatte, welches Pferd in welche Box einziehen sollte und wer sich mit wem verstand, wusste ich genau, wer wohin sollte. Ich bestand darauf, jedes Pferd selbst aus dem Hänger zu holen. Als erstes zog Liara zusammen mit Samira, Namica und Royal in den größeren der beiden Paddocktrails ein. Ich kontrollierte allen Pferden die Beine auf Verletzungen und nahm ihnen die Gamaschen ab. Liara und Samira lieferten sich erstmal ein Wettrennen auf der neuen Trailstrecke, während Royal und Namica es ein bisschen ruhiger angehen ließen und sich erstmal alles in Ruhe anschauten. Ich hatte allerdings nicht viel Zeit, ihnen zu zusehen, denn ich wollte die anderen Pferde so schnell wie möglich aus den Hängern befreien.
      Haru und Fenicio bezogen zwei Paddockboxen mit riesigem eigenen Auslauf im südlichen Stall. Sie liefen aufgeregt schnaubend alles ab und Haru sprang auf dem großen Auslauf buckelnd in die Luft.
      Als nächstes bezogen Nocciola und Baileys einen kleinen Offenstall am Nordstall, der extra den kleinsten vorbehalten war. Zum Glück waren sie so klein und hatten daher etwas weniger Kraft, denn die beiden wehrten sich wie immer gegen alles, was ich von ihnen wollte. Nocciola hatte sich in der Hinsicht schon etwas gebessert, aber Baileys war nach wie vor eine Katastrophe im Umgang. Mit ihr musste ich unbedingt mehr üben, sobald ich jetzt nach dem Umzugsstress mehr Zeit hatte.
      Donatella, Narla, Nökkvadís und Happy Fantasy bezogen jeweils eine große Paddockbox im Nordstall. Ab morgen sollten sie tagsüber zusammen auf der Weide stehen und nachts die Ruhe in ihren Paddockboxen genießen. Bei ihnen ging der Umzug relativ ruhig von statten, keiner der vier Damen regte sich übermäßig auf. Nökkvadís hatte allerdings eine kleine blutige Schramme am Bein, die ich sofort mit etwas Salbe behandelte.
      Als letztes zogen die drei Ponyhengste Callimero, Caillou und Elliot in ihre Männer-WG im Offenstalltrakt ein. Sie benahmen sich, als hätten sie nie wo anders gestanden und schienen auch die Fahrt bestens überstanden zu haben.

      Als alle Pferde ausgeladen waren, verabschiedeten wir den Fahrer, der sich nun wieder auf den Rückweg machen konnte. Unsere eigenen Fahrzeuge übernahm mein Freund, er säuberte sie und parkte sie auf dem Parkplatz. Währenddessen hatte ich noch viel zu tun: ich verteilte Heu an alle Pferde und schaute bei allen noch einmal vorbei.

      ~

      Erst spät am Abend hatte ich Zeit, meinen eignen Kram notdürftig auszupacken. Zum Glück hatte mein Freund schon im Vorfeld die meisten Möbel aufgebaut. Gegen Mitternacht machte ich noch eine letzte Runde durch alle Ställe, dann fiel ich todmüde ins Bett. Unsere erste Nacht auf UNSEREM eigenen Hof...!
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  • Album:
    ~ Nordstall ~
    Hochgeladen von:
    Möhrchen
    Datum:
    20 März 2017
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  • Nökkvadís

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Unterbringung: Paddock Trail
    Haltungsform: Offenstall
    Besitzer: Jessica
    Privat-/Schulpferd: Privatpferd

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Abstammung

    Von: unbekannt
    Aus der: unbekannt


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Exterieur

    Stute
    Kleinpferd
    *04.10.2010
    (6 Jahre)
    Rasse: Aegidienberger
    Stockmaß: 137cm
    Farbe: Braunschecke


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Interieur & Beschreibung

    Charaktereigenschaften:
    Ausgeglichen ●●● Unausgeglichen
    Aufmerksam ●●●● Unaufmerksam
    Intelligent●●● Unintelligent
    Sozial●●● Unsozial
    Begabt ●●● Unbegabt
    Ruhig ●●● Nervös
    Loyal ●●●● Untreu
    Gutmütig●●● Boshaft
    Nervenstark ●●●● Scheu
    Temperamentvoll ●●●● Faul

    Nökk arbeitet immer gern mit. Verspielt ist sie nicht, lieber rennt sie Saints hinterher um sie zu nerven. Wenn Nökk erstmal jemanden gefunden hat zum nerven, dauert es ewig bis sie aushört. Aber auch jetzt hat sich nicht viel geändert. Sie arbeitet steht's mit und ist immer die erste wenn es um's Handpferd geht. Sie liebt es mit Menschen zusammen zu sein.​


    Beschreibung
    Das Jungpferd zeigt jetzt schon, was sie kann und töltet den ganzen Tag über die Weide. Trab hat sie noch nicht gezeigt. Mit dem Halfter hat sie kein Problem. Aber Kinder mag sie auch nicht. Auch jetzt beim Anreiten zeigen sich schon ihrer Gänge und auch der Trab kommt durch die Ausbinder. Doch viel Speed hat sie noch nicht, wir sind uns nicht sicher ob sie Pass kann.



    Besitzer: Möhrchen
    Vorbesitzer: AliciaFarina
    Züchter: Van Ghosts
    VKR/Ersteller: Mohikanerin
    Reitbeteiligung: /
    im Besitz seit: 20.03.2017
    Zu verkaufen: Nein
    Kaufpreis: /


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    Qualifizierungen & Erfolge

    Dressur E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Galopprennen E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***
    Gangreiten E A L M S S* S** S***
    Aufstieg durch: Turniersieg | Training


    Erfolge

    -


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Ausbildung & Zuchtdaten

    Eingeritten
    Eingefahren
    Halfter und Decke vertraut
    Verladefromm
    Longiert
    Schmiedefromm
    Geländesicher


    Bodenarbeit/ Zirkuslektionen

    Spanischer Gruß
    Spanischer Schritt
    Flehmen
    "Ja" sagen
    "Nein" sagen
    Küsschen geben
    Beine überkreuzen
    Bergziege
    Schaukelpferd
    Plié
    Kompliment
    Knien
    Liegen
    Flachliegen
    Sitzen
    Steigen
    Podest
    Slalom
    Teppich ausrollen
    Drehen


    Zur Zucht zugelassen: Nein
    Gencode: EeAAToTo
    Eingetragene Zucht: x

    Nachkommen
    -


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Unterbringung

    Paddock Trail

    Zusatzfutter: Mineralfutter



    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Gesundheitszustand

    Letzter Tierarztbesuch: unbekannt
    gechippt [] zuletzt kontrolliert []

    Gesamteindruck: sehr gut
    Aktue Krankheit/en: x
    Chronische Krankheit/en: x
    Erbkrankheit/en: x

    Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert: x
    Hufbeschaffenheit: sehr gut
    Hufkrankheit/en: x

    Beschlag vorne: x
    Beschlag hinten: x

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯