Sosox3

Morrigan's Chaa

Punkte: 2 | Reining: - | Trail : -

Morrigan's Chaa
Sosox3, 5 Okt. 2019
    • Sosox3

      [​IMG]1. Pflegebericht[​IMG]
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      Tiara| Das Flugzeug war gut gefüllt und ich wartete nur darauf endlich zu landen um von den Blakes Geschwistern empfangen zu werden. Die Dunkelhaarige Octavia war eine sehr nette Frau. Ein paar Jahre jünger als ich, aber sehr symphatisch. Sie schien sich besonders auf Vielseitigkeitspferde spezialisiert zu haben und hatte den ein oder anderen tollen Fang, den Brooke bestimmt toll gefunden hätte, doch Bellamy zeigte mir dann die Stute für die ich jetzt eigentlich hier war. Eine Appaloosa Stute mit vollem, gewellten Langhaar. Wunderschön anzusehen und mit einem sehr feinen Kopf. „Baby Doll Melody, kurz Dolly.“ Neugierig stupste die dunkle Stute ihn an und schnaubte. „Wenn du möchtest, dann kannst du sie gleich fertigmachen und in die Halle kommen, die ich dir vorhin gezeigt hab. O zeigt dir dann wo ihr Zeug hängt, dann mach ich in der Zwischenzeit Stormborn fertig.“ „Alles klar.“ Begeistert schien Octavia nicht unbedingt zu sein, ihrem Bruder die Arbeit abzunehmen. „Eigentlich wollte ich mich heute auch noch um meine Pferde kümmern, aber hey“, zuckte sie mit den Schultern und zeigte mir wo ich alles fand. Vom Halfter bis hin zum Sattel, der schön geschmückt war mit seinen silberglänzenden Beschlägen. Sie blieb echt artig beim Putzen und auch als ein junger Mann mit einem Fuchshengst an uns vorbeiging. Er sah mich kurz stutzig an, beließ es aber dabei. Ich legte den Sattel auf ihren Rücken, schnallte ihn fest und legte ihr dann die Trense an. Vorsichtig legte ich ihren Schopf über den Stirnriemen und setzte mich dann in den Sattel. „Auf geht’s“, murmelte ich und ritt im Schritt zur Halle. Ich war wohl etwas zu früh, also ritt ich Baby Doll schon mal warm und übte einige Ansätze der Pattern 7 die ich heute nachreiten wollte. Als ich gerade damit anfing sie richtig zu arbeiten kam Bellamy hinzu. „Sieht doch schon mal gut aus! Du scheinst eine feine Hand zu haben für dein Alter!“ Ich galoppierte sie in einem schnellen Lope an um bei A ein Rollback zu vollführen. Das selbe machte ich bei C auch wieder und ritt bis ich etwa über den Mittelmarker hinausschoss und einen Sliding Stop durchführte. Baby Doll machte gut mit und schien alles einfach zu machen. Ich richtete sie ein paar Meter bis zur Mitte zurück und verharrte einen Moment. Jetzt kam für mich die Stunde der Wahrheit. Meine eigene Mustangstute hatte Probleme mit Spins, doch hier die Appaloosa Stute schien sich gut zu machen und es schien als würden ihr die 4 Spins nichts ausmachen. Nach links schien sie es noch besser zu machen. Mit dem Gesicht zur Bande galoppierten wir im Rechtsgalopp und ritt drei vollständige Zirkel nach rechts und verkleinerte den dritten Zirkel und verlangsamte ihren Galopp. In der Mitte der Bahn gab ich ihr die Hilfen zum Linksgalopp und vollführte einen Galoppwechsel, der anständig aussah. Dieselben Lektionen nur auf der linken Hand waren nun gefragt und auch das tat sie ehrgeizig, bis wir wieder in der Mitte der Bahn einen Galoppwechsel machten und dann den oberen Zirkel nicht schlossen, sondern schnell an der langen Seite bis zur Mittelmarkierung stehen blieben mit einem Sliding Stop. „Gut gemacht!“, lobte uns Bellamy und kam mit Stormborn auf uns zu. „Und nachdem du uns den Platz genommen hast, nehm ich ihn mir jetzt und du kannst sie trocken reiten“, grinste er schelmisch und ritt neben mir seine Stute warm. Die nächsten paar Tage übten wir weiter an einem noch aufwendigeren Pattern, die für die LK 2. Ausgesucht hatte ich mir dafür die Reining Pattern 11, die ich doch schon als aufwendig einstufte. Wir trabten in die Mitte der Bahn und schon stand sie auch wieder geschlossen. Beginnend mit 4 Spins nach rechts ging es mit 4 Spins nach rechts weiter. Wir verharrten kurz um dann im Galopp nach rechts den ersten Zirkel klein und langsam zu reiten, die zwei darauffolgenden ritten wir dann schnell und groß. Bei X führten wir einen Galoppwechsel durch und zeigten dasselbe Spektakel auf der linken Hand. Melody meisterte die Pattern mit Bravour. Den Run Down auf der Mittellinie lief super, die Sliding Stops sahen auch fabelhaft aus und so wie sie sein sollten. Nur beim Rollback hatte ich etwas Probleme mit ihr. Aber daran übten wir, bis wir fertig waren und alles saß. Nach Zwei Wochen intensivem Training hatten wir es drauf und versuchten uns auf unserem ersten LK2 Turnier. Was soll man sagen…Blake war stolz auf uns, denn wir hatten den 2. Platz belegt.

      Ethel| Auch, wenn die Tochter alt genug war auszuziehen, fehlte sie einem doch, gerade dann, wenn sie auf längeren Arbeitsaufenthalten weit weg von Zuhause war. Tiara fand, dass sie sich jetzt doch mehr auf das Arbeiten mit Jungpferden konzentrieren wollte und hatte sich bei einer Bestandsverkleinerung einer Mustangzucht mehrere Pferde angesehen und diese auch gekauft. Aus unserem kleinen Hobbyhof wurde dann doch mehr. Aber sie war nicht die einzige die gesündigt hatte, Tommy und ich hatten uns ebenfalls spontan umgesehen und fanden für uns noch ein paar Pferde. Tommy hatte sich eine temperamentvolle Quarter Horse Stute mit dem Namen Höllenflüstern gekauft. Ich hatte mich in der Umgebung nach einem Leihpferd umgesehen und wurde auf dem Isländerhof um die Ecke fündig. Kisshimbye hieß die hübsche Stute mit viel Talent und Potenzial und zeigte sich von Anfang an Arbeitsfreudig. Mittlerweile war sie schon ein paar Tage bei uns und hatte sich super eingelebt. Nur Cruel Twist of Fate hatte die Anreise noch nicht gewagt und war auf dem Selben Hof wie Tiara, sodass sie ihn wohl mitnehmen würde, wenn sie zurückkam. Ihr neues Fohlen Morrigans Chaa machte sich in der Jungpferdeherde mit Kwatoko gut.
      „Gehen wir heute ausreiten?“, fragte ich Tommy. Er lugte über der Zeitung hervor und sah mich leicht genervt an. „Ja, aber kann ich grad einfach in Ruhe meinen Kaffee trinken?“ Ich nickte, räumte mein Geschirr in die Spülmaschine um dann schon einmal in die Reitsachen zu springen. „Ich geh grade Kwatoko, Chaa und Quicksilver auf die Paddocks bringen und übe danach noch mit Icy ein bisschen was vom Boden aus.“ Ich plante wieder mehr als ich sollte, aber ich musste später noch zur Nageltante und danach noch mit meiner Freundin Rowena shoppen. „Ich miste und füttere eh erst noch.“ Kurz und knapp wie immer. Gesprächig war er noch nie gewesen, selbst dann nicht, wenn es ihm echt schlecht geht. Die beiden Jungpferde waren heute ein bisschen wild und drängelten wo es nur ging. „Kwatoko, lass es sein!“, rief ich aufgebracht und gab ihm einen Klaps auf die Brust. Misstrauisch und ein wenig verängstigt ging er rückwärts. „Stell dich nicht so an“ murmelte ich und löste den Strick vom Halfter. „Tiara hat Kwatoko ganz schön verzogen…“, murmelte ich still vor mir her. Schnell wurde ich aber aus meinen Gedanken gerissen und sah meine kleine, fast weiße Stute auf mich zu kommen. „Du Gute Maus“, sagte ich und rieb ihr über das weiße Abzeichen inmitten ihres feinen Kopfes. Aus ihren hellblauen Augen schaute sie mich freundlich an. „Na komm“, ich legte ihr das hellgrüne Halfter an und führte sie zum Putzplatz. Innerhalb von 2 Minuten lag überall ihr Winterfell verteilt auf dem Asphalt. Man hätte ein Fohlen daraus knüpfen können. Ich grinste, denn das Putzen gestaltete sich als super Leistung. So langsam stand sie auch mal mehr als fünf Minuten still, ohne, dass sie mir hinter herging. Heute machten wir ein bisschen Schrecktraining. Das volle Programm; Vom Regenschirm über das Flatterband bis hin zur Wippe war alles dabei. Anfangs etwas scheu meisterte sie doch all die Aufgaben. Zunächst zögerlich doch nach und nach immer sicherer bis sie mir ohne zu zucken durch das Flatterband folgte. „Super!“, lobte ich sie zum Abschluss unserer Einheit und führte sie noch ein bisschen auf dem Platz rum. Sie hörte super auf meine Körpersprache und blieb soweit brav bis sie zur Weide kam und dort mit Quick ein wenig die Sonne genießen konnte. Sie buckelte fröhlich davon als ich das Halfter von ihr löste. „Lauf los, du kleine Bekloppte.“
      Tommy stand jetzt schon da und putzte über die rotbraune Stute, die gelassen die Putzeinheit zu genießen schien. „Und wie macht sich Höllenflüstern?“, neugierig machte ich ein paar Schritte auf die beiden zu. Sie hatte noch arg viel Plüsch, sodass ich darüber nachdachte, sie zu scheren. „Sie stand eben neben ihrem Paddock und sah mich frech an. Also scheinbar ganz gut.“ Thomas striegelte in kreisrunden Bewegungen über ihr Fell um die losen Härchen zu sammeln und ihr Winterfell raus zu bürsten. „Hast du überlegt sie vielleicht zu scheren? Die hat ja noch so massig Fell, die wird nach dem Training gar nicht mehr trocken.“ „Njoaa, mal sehen. Diesen Monat trainier ich ja eh nicht mit ihr. Sie soll erst mal ankommen.“ „Allees klar. Ich mach Kisshimbye mal für den Ausritt fertig“, sagte ich und stapfte zu der Stute, die ihre Decke nicht mehr trug, seitdem die Temperaturen gestiegen waren. Wir hatten die beiden schnell fertig gemacht und ritten eine kleine Schrittrunde in Richtung unseres kleinen Waldgebietes. Das Waldgebiet war noch jung, maximal 40 Jahre alt waren die hohen Fichten, Ahornbäume und Buchen. Er war mittelgroß, trocken und dichtbesiedelt. Ein Zuhause für vielerlei Pflanzen und heimische Tierarten. Der Boden war teilweise von dichten Unterholz bedeckt, hier und da wächst ein kleiner Obstbaum, der vielen Tieren eine Nahrungsquelle bietet. Durch den Wald fließt eine saubere, klare Quelle, ungefähr 50cm breit schlängelt er sich durch das Dickicht. Der Wald zeichnet sich durch seine natürliche Schönheit aus. Tommy macht auf Höllenflüstern eine tolle Figur. Seine Ruhe und Gelassenheit übertrug sich wohl auf die Stute, die schon nass geschwitzt durch den Wald tropfte. „Das mit dem Scheren ist wohl keine Schlechte Idee oder?“, fragte er mich unsicher als er auf seine Stute sah. „Können wir gerne morgen früh machen“, sagte ich, kurz bevor wir unseren Hof wieder betraten und die Pferde für den Rest des Tages frei hatten.
    • Sosox3
      [​IMG]2. Pflegebericht[​IMG]

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      Pferde Crashkurs
      16.194 Zeichen
      Tag 1 - Roanoak Stables
      Zwei Tage Crashkurs Praktikum. Einen Tag auf dem Roanoak Stable, den anderen auf Evergreen Acres. Aber wer war ich? Ein Teenager, der nichts mit Pferden am Hut hatte und nur eine Woche Praktika zusammenkratzen musste um das Schuljahr zu bestehen. Mein eigentlicher Praktikumsbetrieb hatte nur drei Tage Zeit für mich, ich brauchte aber insgesamt fünf. In meiner Not fragte ich überall an und die Arbeit auf einem Pferdehof konnte ja so schlimm nicht sein, oder? Neugierig sah ich mich auf dem Roanoak um, in der Hoffnung auf den Besitzer zu treffen. Als ich ihn schließlich traf führte er mich erstmal herum und erklärte mir die Aufgaben für heute. Es war früh und ich hatte mich um vier Uhr morgens aus dem Bett gequält nur um um halb 7 hier zu sein. "Zuerst müssen die Boxen gemistet werden. Das machst du zusammen mit den Mitarbeitern da drüben am Misthaufen.", man wank uns zu, "Die sind sehr freundlich und erklären dir dann was du zu beachten hast. Danach äppeln wir die Paddocks ab." Ich nickte und folgte jetzt zu den Weiden. "Die Pferden haben wir schon rausgebracht. Heute Nachmittag wirst du sie reinholen und zum Teil auch putzen. Aber das erklären wir dir dann noch." Kontakt mit Pferden... Mir schauderte es. Aber so viele Reitermädchen hatten damit kein Problem, wieso sollte mir jetzt was passieren? Der Misthaufen stank beinahe genauso schlimm wie ein Kuhstall, aber meiner Erfahrung nach würde das in ein paar Minuten abflauen. Man gewöhnt sich ja zum Glück schnell an neue Gerüche. "Hey, komm her, schnapp dir eine Mistgabel und eine Schubkarre und folge mir." Gesagt, getan. Im Stall fiel mir als erstes auf, dass offenbar nicht alle Pferde auf den Weiden standen. An das stetige Schnauben der riesigen Tiere musste ich mich auch noch gewöhnen. Grand Litte hatte mich fast zu Tode erschreckt, als er mit einem Huf gegen die Boxentür schlug, gerade als ich vorbeilief. "Warst du schon mal auf einem Pferdehof?", fragte man mich und musterte mich kritisch. Ich schüttelte den Kopf und beobachtete den Mann dabei, wie er Gabel für Gabel durchnässtes Stroh und Pferdeäpfel auf den Karren lud. Er kommentierte meine Unsicherheit nicht, sondern fuhr gleich mit der Arbeit fort. "Das ist die Box von Abs. Schau zu und lerne. Die meisten Pferde nutzen nicht die komplette Box als Toilette, sodass wir einen kleinen Teil gutes Stroh ruhig behalten können. Nimm aber lieber zu viel raus, als zu wenig. Falls du unsicher bist, frag einfach nach. Ansonsten geh da drüben zur Box von Gunfight, zwei Boxen neben dem Hengst, an dem wir beim Reingehen vorbei kamen. Ein Hengst war das also eben. Waren Hengste nicht besonders ungestüm und aufbrausend und so gar nicht das, womit man einen Anfänger konfrontieren sollte. "Keine Sorge, da ist eine komplette Box zwischen euch, der wird dich also nicht fresse, selbst wenn er wollte.", neckte mich der Mann, der meine Angst erkannt hatte. Ich konzentrierte mich auf das stinkende Stroh vor mir und schippte eine Gabel nach der anderen auf die Schubkarre. Ich arbeitete mich langsam vor und überlegte ständig ob das nun noch gutes Stroh war oder schon schlecht. Als ich fertig war fragte ich noch einmal nach um sicher zu gehen, dass es richtig war. "Nächstes mal, lad die Karre nicht so voll. Du wirst gleich merken wieso. Lauf lieber zwei, drei mal. Sonst siehts ganz ok aus. Nimm ruhig mehr von dem Stroh weg ich seh da noch ein bisschen feuchtes Stroh." Ich nickte stumm und brachte den Karren zum Misthaufen. Beim Laufen fiel mir gefühlt die Hälfte wieder runter, was wohl der Grund dafür war, wieso man lieber einmal mehr läuft. Dann am Ende muss man sonst die Stallgasse gleich mit misten. Da ich jedoch ein Perfektionist war nahm ich auch das restliche schlechte Stroh aus der Box, das ich übersehen hatte und ging dann zur nächsten Box. Der Mann hatte in der Zwischenzeit schon zwei Boxen fertig gemacht und das obwohl er öfter zum Misthaufen lief, als ich. "Cornet und La Paz sind fertig. Mach mit Diet Mountain Dew weiter." Er zeigte auf meine nächste Box und ich ging frohen Muter rüber, da hier kein Pferd in der Nähe stand, vor dem ich Angst hätte. Zwei, fast drei Stunden dauerte es bis alle Boxen gemistet und anschließend neu eingestreut waren. Trotzdem es kalt war, kam ich bei dieser Arbeit ordentlich ins Schwitzen. Es war nicht nur das hin und her laufen, zwischen Boxen und Misthaufen. Auch das ständige Bücken und Heben war anstregend und ich spürte zum ersten Mal in meinem Leben bewusst meinen Rücken, da er ordentlich schmerzte. Man lobte mich für mein Durchhaltevermögen und warf mir dann gleich an den Kopf, dass das ja noch nicht alles war. "Jetzt sind die Paddocks dran. Ich überlasse dir, die ohne Pferde." Dankend folgte ich. "Stroh und besudeltes Heu zusammenrechen und dann wie beim Boxmisten samt Pferdeäpfel auf die Schubkarre und dann auf den Misthaufen.", erklärte man mir. Auf dem Paddock, den der Mann nun abäppelte stand ein großes Pferd namens Attentivenly. Da der Paddock gleich an den grenzte, den ich gerade sauber machte stand das Pferd neugierig am Zeug und streckte sich zu mir hin. Ich war neu und unbekannt. Das war wohl eine Art Attraktion für manche Pferde hier. Wohl war mir nicht dabei, aber mit der Zeit gewöhnte ich mich an dieses Verhalten. Ich hatte gerade den Paddock von Optibase fertig, da wurde ich schon weitergeschickt zum nächsten. "RS' Aerials", las ich laut vor. Wer nannte sein Pferd so? Was sollte denn RS sein? Verwirrt öffnete ich das Gatter und begann grübelnd mit dem abäppeln. "Was ist los?", fragte man mich freundlich. "Nichts, ich... frag mich nur... Was bedeuten diese Abkürzungen vor manchen Pferdenamen?" Der Mann lachte. "Gute Frage! Das sind meistens Abkürzungen der Zuchten, von denen die Pferde stammen. Schau auf den Schildern in den Details nach und vergleich mal mit den Kürzeln, dann wirst du sicher schlau draus." Ich legte die Arbeit kurz nieder um das zu überprüfen. Tatsächlich ergab das nun Sinn mit den Kürzeln. "Und spricht man dann die Zuchtnamen mit aus oder einfach die Kürzel?" Der Mann zog die Schultern hoch. "Das ist unterschiedlich.", meinte er knapp und ohne aufzusehen. Ich arbeitete weiter und bald waren wir auch mit den Paddocks fertig. Nach einer kurzen Mittagspause, in der ich endlich mal den Rücken durchstreckte, gingen wir zu den Weiden. "Die ersten Pferde kommen jetzt schon rein, damit andere raus können.", erklärte man mir. "Wir holen jetzt Hollywood Undead II, Hendersin, Warrior Gun und Schwalbenfeder. Dann können Anouk, Monteverdi, Primo und A Rose vom Nevada raus. Du nimmst bitte immer nur ein Pferd. Lauf links vom Pferd und lass dich nicht überholen." Gemeinsam betraten wir die Weiden und holten die entsprechenden Pferde. Da ich keine Ahnung hatte welches Pferd ich abholen musste, wartete ich, bis der Mann mir eines übergab. Ich hatte Glück, das Pferd lief brav neben mir und schien sich nicht von mir verunsichern zu lassen. Folgsam lief es neben mir her, bis ich es in seine Box entließ und so schnell ich konnte die Tür zuschob und tief durchatmete, ehe ich wieder zur Weide ging. Es war beängstigend neben einem so großen, starken und schweren Tier zu laufen, selbst wenn es brav war. Definitiv etwas, an das ich mich nicht gewöhnen werde. Auch beim zweiten Pferd kroch mir die Angst in die Beine, sodass ich fürchtete, dass mir die Knie einknickten. Ich war froh, als wir die vier Pferde in den Boxen hatten. "Ist schon gut, ich bring die alleine raus. Geh und trink was.", sagte der Mann, der meinen panischen Gesichtsausdruck absolut richtig gedeutet hatte. Als ich mich im Badspiegel ansah wurde mir bewusst wieso. Ich war kreideblass und das war eigentlich so meine Art. Eigentlich hatte ich eine gesunde, karamellfarbene Haut und ein paar dunklere Pigmentflecken im Gesicht, doch selbst die waren erblasst und wirkten nunmehr hellbraun. Ich wusch mir Hände und Gesicht und ging dann zur Gemeinschaftsküche um mir etwas zu Trinken zu nehmen. "Komm nochmal mit." Der Mann hatte mich beim Trinken überrascht und ich hätte mich beinahe verschluckt. Er grinste schelmisch und geleitete mich zu einer großen Halle. "Das sind Paper Planes, Étoile, Hvitasunna van Frelsi und Atla von Atomic. Die werden hier gerade bewegt und beschäftigt. "Das sind alles Ponys, vielleicht machen die dir etwas weniger Angst." Ich beobachtete das kleinste der Ponys, das frei mit den größeren mitlief. "Bleibt das so?" Der Mann folgte meinem Blick und lachte. "Nein, das ist ein Fohlen und wächst noch etwas. Aber es wird nicht so groß wie die anderen Pferde, die du heute gesehen hast." Ich senkte den Blick. "Schade, in der Größe wären mir Pferde deutlich lieber." Abermals lachte der Mann. "Du hast jetzt erstmal Pause. Um Vier holen wir dann die übrigen Pferde rein, genug Zeit um sich drauf einzustellen, hm?" Er lächelte mich an und ging dann wieder an seine Arbeit. "Es sei denn du hast Lust mir beim Putzen des Stalls zu helfen. Allerdings müssen wir dafür auch in ein paar der belegten Boxen treten.", er zwinkerte mir zu und drehte dann wieder ab. Das war eine rhetorische Frage. Er rechnete nicht damit, dass ich ein paar Minuten später bei ihm stand und mich mutig dieser Herausforderung stellte. Er war sichtlich erstaunt und freute sich über meine Hilfsbereitschaft, trotz der Angst, die ich vor Pferden hatte. Hätte ich davon vorher gewusst, hätte ich mich nie bei Pferdeställen gemeldet um ein Praktikum zu machen. Er gab mir einen langen Staubwedel und ließ mich die Decke der Stallgasse von Spinnweben beseitigen, er machte das gleiche in den Pferdeboxen. Anschließend putzten wir die Fenster. Er von innen, ich von außen, sodass ich nicht in die Boxen rein musste. Am Ende des Tages war ich sehr zufrieden und dank meiner Hilfe beim Putzen hatte der Mann sogar auch früher Feierabend. Die Zeit, die ich beim Boxmisten vertrödelt hatte, hatten wir jetzt wieder eingeholt. "Danke, für deine Hilfe." Er verabschiedete sich höflich und setzte sich dann in seinen Wagen um heim zu fahren. Der Stallbesitzer schrieb mir noch ein Arbeitszeugnis aus und lobte mich in den höchsten Tönen. "Ich muss gestehen, ich hab mir dafür eine Vorlage rausgesucht. Ich hoffe, dass es tatsächlich ein gutes Zeugnis ist. Sonst meldest du dich bitte nochmal bei mir.", stirnrunzelnd übergab er mir den frisch unterschriebenen Zettel. Ich überflog den Text kurz und bedankte mich dann. Mittlerweile war es dunkel und ich war froh, als zu Hause etwas warmes zu Essen auf dem Tisch stand und eine heiße Dusche auf mich wartete.

      Tag 2 - Evergreen Acres
      Der nächste Tag startete mit Schneeregen. Richtig ätzend. Mein Rücken fühlte sich an als würde er bald durchbrechen und wenn der Hof auf dem ich heute arbeiten musste nur annähernd so groß war wie die Roanoak Stables, wäre das mein Todesurteil. Ganz sicher. Widerwillig würgte ich mein Frühstück runter, nahm einen Schluck Orangensaft und machte mich dann auf den Weg zum Evergreen Acres. Es war wie eine andere Welt. Gleich zwei Leute kamen auf mich zu und begrüßten mich. Hier gab es wohl sogenannte Westernpferde. Eine andere Reitweise, die Sättel waren wuchtiger und allgemein sahen die Outfits lockerer und prachtvoller aus als auf dem Hof gestern. "Da wird gerade Cruel Twist of Fate geritten.", erklärte man mir und ich warf einen Blick auf das helle Pferd auf dem Reitplatz. "Wir bringen jetzt zusammen die Fohlen auf die Weide." Ich folgte zu den Stallungen, wo die Fohlen schon darauf brannten aus der Box zu kommen. Ich sollte zur ersten Weide laufen und das Gatter öffnen. Die anderen kümmerten sich um die Fohlen selbst. Ich sollte unbedingt beim Gatter stehen bleiben, damit es nicht von selbst zufiel. Die anderen stellten sich vor sämtliche Fluchtwege und dann kamen auch schon die Fohlen. Später sagte man mir, dass das PFS' Icy Rebel Soul, Morrigan's Chaa und Kwatoko waren, die an mir vorbeirasten und auf der Weide herumtollten. Ich hatte das Bedürfnis schreiend wegzurennen, als die drei vom Stall auf mich zurasten, doch sie bogen gleich auf die Weide ab, sodass ich meinem Instinkt widerstehen konnte. Dennoch raste mein Herz. "Hast du schon mal ein Pferd geputzt?", fragte man mich und ich schüttelte den Kopf. Just fiel mir ein, dass ich doch gestern auch ein Pferd putzen hätte sollen. Sicher hatte man mir das nicht auflegen wollen, nachdem bekannt wurde, dass mir Pferde Angst bereiteten. "Dann zeig ich dir das jetzt an Höllenflüstern." Das braune Pferd hatte die Ohren in den Nacken gelegt, sobald sie auf der Stallgasse stand und irgendwas sagte mir, dass das keine Freundlichkeit bedeutete. "Keine Sorge, sie ist etwas frech, lässt sich aber gut versorgen. Du bekommst gleich ein braveres Pferd. Versprochen." Mehr als ein Nicken schaffte ich nicht. Wie angewurzelt stand ich da und starrte in das Gesicht des Pferdes. Man erklärte mir den Vorgang des Pferdestriegelns. "Großartig dreckig sind die eh nicht.", hieß es. Dann zeigte man mir außerdem das Verlesen des Schweifs. "Treten die nicht aus, wenn man dahinter steht?", fragte ich und sah wieder zum Kopf des Pferdes. Es schaute noch immer nicht gerade freundlich drein. Die Frau überlegte kurz. "Stell dich etwas seitlich, wenn du dem Pferd nicht vertraust. Es kann sein, dass es dir wie Höllenflüstern hier, den Schweif aus der Hand zieht. Einfach immer locker halten und dann neu aufnehmen. Aber Kisshimbye macht das nur ganz selten." Tatsächlich war der Schecke, den ich zu putzen hatte deutlich angenehmer im Umgang und ich fühlte mich mit jeder Minute, die ich striegelte etwas besser. Vor dem Verlesen des Schweifs hatte ich aber immer noch Angst und machte das nur sehr zögerlich. Zweimal zog mir die Stute den Schweif aus den Händen, doch dann ich fertig und der Schweif fiel locker und vollkommen entwirrt. Es war toll sofort das Ergebnis seiner Arbeit zu sehen und bis auf die emotionalen Probleme, war diese Arbeit deutlich leichter als das Ausmisten der Boxen. "Oh da kommen Quisquilloso und Quicksilver nach Hause. Die beiden waren mit ihren Reitern ausreiten." Neugierig beobachtete ich, wie die zwei bunten Pferde quer über den Hof geritten wurden. "Was ist das für eine komische Farbe?", fragte ich und deutete auf das Pferd dessen Punkte mich stark an die eines Dalmatiners erinnerten. "Quisquilloso ist ein Tigerschecke. Die Punkte die charakteristisch für diese Fellfarbe." Mittlerweile war Cruel Twist of Fate nicht mehr auf dem Reitplatz. Stattdessen galoppierte Special Luna Zip durch den Sand. Das sagte man mir, nachdem ich fragte ob das Pferd mal krank war oder in einen Topf weiße Farbe gestapft war. Irgendwie waren hier viele Pferde auf dem Hof, die ungewöhnlich gefärbt waren. Zumindest für mich, der da keine Ahnung hatte welche Möglichkeiten es gab. Über meine Unwissenheit wurde heute nicht nur dieses eine Mal gelacht. Ich konnte es den Leuten nicht verübeln. Ich lernte dass einjährige Jungpferde "Jährlinge" genannt wurden. Zwei davon gab es hier und sie hießen Imagine there's no Heaven und Varys. Außerdem lernte ich dass lange Namen offenbar beliebt waren in der Pferdewelt. Mich erinnerte das an die Zuchtnamen von Hunden.Alles in Allem war dieser zweite Stallarbeitstag wesentlich einfach, als der gestrige. Das lag wohl daran, dass man mir kaum aufgaben überließ. Die meiste Zeit sah ich Leuten beim Reiten oder Longieren zu. Longieren fand ich lustig und ich stellte mir vor Hunde auf diese Weide zu bewegen. Dass es das wirklich auch mit Hunden gab, wusste ich bis dato noch nicht. Aber mir gefiel der Gedanke nur über eine lange Leine mit dem riesigen Tier verbunden zu sein, das auf akustische Signale genau das tat, was man wollte. Ich hinterfragte ständig wie man Pferden etwas bestimmtes beibrachte und man erklärte mir gleich verschiedene Trainingsmöglichkeiten. "Viele Wege führen nach Rom." Das war wohl wahr. Am Spätnachmittag bekam ich mein Arbeitszeugnis und machte mich gleich darauf auf den Heimweg. Ich freute mich schon meinen Praktikumsbericht über die zwei verschiedenen Pferdehöfe zu schreiben und mein neu erlangtes Wissen dort unterzubringen. Vermutlich war das jedoch meine erste und letzte Erfahrung mit dieser Materie, denn die Arbeit mit Holz, ohne Tiere, gefiel mir besser. Weniger Nerven aufreibend, mehr Futter für die Seele. Zumindest in meinem Fall.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      November 2019
      Praktikant aus dem Norden

      Tiara | "Wir haben für das nächste halbe Jahr einen Praktikanten aus Dänemark bei uns!", erzählte Mom uns aufgeregt. "Er heißt Alex und ist 24 Jahre alt. Er möchte neben seiner Fotografie, verschiedene Länder bereisen und könnte uns sehr gut helfen, gute Bilder unserer Pferde zu machen, die wir später verkaufen wollen, für unsere Website und die Anzeigen im Internet." "Jetzt denkst du schon wieder nur an uns", wand mein Vater ein, ich hingegen musste schmunzeln. "Kann er reiten?" "Ist das das einzige was dich interessiert, Tiara?" Möglicherweise war das so, aber dann konnte er wenigstens helfen die Pferde zu bewegen und konnte sich mit in den Alltag einbringen und nicht schon nach dem Füttern und misten große Pause machen. "Nein, Mom, aber es wäre doch interessant zu wissen. Dann kann er uns helfen." Es dauerte auch nicht so lange, da war er auch in Köln am Flughafen angekommen und Dad konnte ihn abholen. "Du kümmerst dich um ihn! Du zeigst ihm wo sein Zimmer ist und was seinen Aufgaben sind, wann er aufstehen muss und falls er nicht reiten kann, bringst du es ihm bei!" "Mom, ich bin Trainerin und keine Geschäftsführerin!" "Tiana! Du kannst mir entweder helfen, oder du kannst mitsamt deinen Pferden den Hof verlassen! Die letzten 4 Monate hatten wir nur Ausgaben und keine Einnahmen!" "Danke, es tut mir soo Leid, dass ich momentan so viel mit unseren Pferden zu tun hab, dass ich mich nicht noch um andere Leute mit ihren Pferden kümmern kann!" "Dann schimpf dich nicht Trainer!", schrien wir uns an. Ich drehte mich wütend um und zog die Hölzerne Haustüre mit einem lauten Knall hinter mir zu und verschwand in den Stall und setzte mich einen Moment zu Quicksilver in die Box. Das Stroh raschelte, als sie zu mir voran schritt. "Hey meine Gute", meine Stimme wirkte zerbrechlich. Was aber auch kein Wunder war, schließlich waren meine Augen glasig und mit Tränen gefüllt. Aber nur Trübsal blasen und rumsitzen konnte ich auch nicht tun. "Na komm", sagte ich, holte sie ans Halfter und führte sie auf die Stallgasse. Mit Unwohlsein im Magen putze und sattelte ich sie und schwang mich auf ihren Rücken. "Wir gehen jetzt ausreiten Quick." Mit dem kleinsten Impuls setzte sich die Stute in Bewegung und folgte dem Weg, den ich ihr vorgab. Die Sonne schien, wir hatten angenehme 20°C obwohl wir erst Ende März hatten. Langsam bekamen auch die Pferde Frühlingsgefühle. Nur Quick blieb immer ruhig. Ich schnalzte und die Stute wechselte in die nächstschnellere Gangart. Die Sonne knallte auf unsere Köpfe und wir entschieden uns für die kühlere Alternative ; den Wald. Es tat gut sich gänzlich der Natur hinzugeben und nicht mehr den Kopf voller Gedanken zu haben.

      Ich hob den schweren Westernsattel vom Rücken der bunten Stute und legte ihn auf unseren Sattelwagen, nahm ihr dann die Trense vom Kopf und ließ sie in ihre Box laufen. "Gute Maus", sagte ich und erschrak als ich das Klicken eines Auslösers vernahm. Innerhalb einer Sekunde drehte ich mich um und sah in die Kamera des Dänens. 'Klick' Ein weiteres Foto war gemacht. "Hör auf damit." Meine Stimme zeigte ihm deutlich, dass er jetzt besser keine Fotos mehr machen sollte. "Hey, mein Name ist Alex", kam es von ihm mit einem gebrochenen Deutsch. "Tiara", hielt ich ihm die Hand hin und stellte mich nur eher kurz vor. Unhöflich, wie ich jetzt im Nachhinein finde. "Komm, ich zeig dir den Stall", sprach ich auf Englisch, die einfachere Weise für uns beide, wie ich fand. Der große Braunhaarige folgte mir und sah anschließend in fast jede der Boxen die leer waren. "Hier hast du nicht viele Pferde zum Fotografieren. Wir haben nur noch die vier Mustangs hier. Die einzigen erfolgreichen hier sind Quisquilloso und die Stute, die du eben gesehen hast. Mehr haben wir hier eigentlich nicht mehr im Moment." Er zuckte mit den Schultern und knipste weiter seine Fotos. Bei einem unserer Neuzugänge blieb er stehen. Stepping Stone, eine helle Buckskin Stute, hatte es ihm angetan. "Was ist mit ihr?", fragte er mich neugierig. "Die ist neu hier, genauso wie Time In A Bottle. Nur, das er schon was mit Menschen zu tun hatte. " Er nickte und trat an den Zaun. Sie hob zwar neugierig den Kopf und unterbrach das Grasen, aber dabei blieb es auch. "Wunderschön", murmelte er. "Was?", fragte ich, konnte sein Murmeln nur schwer verstehen. "Wunderschön", sagte er lauer und drehte seinen Kopf zu mir. Seine Eisblauen Augen bohrten sich in mein Gedächtnis und ich sah ihn erstaunt an. "Ja... da hast du recht", stammelte ich. Er grinste nur. Es wurde langsam dunkel und ich deutete mit meinem Kopf in Richtung Haus. "Mom kocht gerade was, wir sollten rein und ihr helfen."
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  • Album:
    Evergreen Acres
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    Sosox3
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    5 Okt. 2019
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  • Morrigan's Chaa
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    sire: Morrigans Hidalgo
    dam: Anaba

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    Rasse: Mustang
    Hengst | 1,5 Jahre (2018)|
    150cm
    Farbe: Dunkelbrauner Splash| Dark Bay Splashed White
    Ee Aa nSpl

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    Morrigan's Chaa, -

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    Besitzer: Tiara Everdeen
    Zucht: -
    Reitbeteiligung: -
    VKR: Canyon


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    Trainingsstand

    Schleifen

    Platzierungen: 0/0/0
    Training: inactive

    Western LK5 LK4 LK3

    Reining + Trail

    Klasse E - LK5

    -
    LK 4

    -

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    Zuchtinformation
    Zuchtverfügbarkeit: [​IMG]Geschlossen[​IMG]

    Zuchtbedingungen

    -


    HK Schleife
    Gewonnene HK

    Nachkommen: -

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    PNGs

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