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Bracelet

Miss Moonlight │ Barockpinto │ Stute

ubk. x ubk. | 1 Punkt: 1 TB | HG by Occulta

Miss Moonlight │ Barockpinto │ Stute
Bracelet, 30 Juni 2020
Nymeria, Zion und Flair gefällt das.
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      Moonis Leben vor dem DVTS

      May´s Urlaub in Canada
      May rief mich aufgeregt und wirr plappernd früh morgens um 4:30 an „ May was ist passiert ?„fragte ich verschlafen. May quasselte ohne Punkt und Komma – Viele Pferde alle so toll – eins kommt nächste Woche! „war das was in meinem umnebelnden Hirn ankam. Nach weiteren 10 Min hatte ich dann alles wissenswertes erfahren und Koordinierte alles hier In Deutschland während May in Canada sich noch mit Miss Moonligth anfreundete. Jeden Tag schickte sie mir neue Bilder und ja sie war eine echt süße hoffentlich nahm sie ihr die lange Flugreise nicht krumm jetzt wo sie schon etwas vertrauen aufgebaut hatte.
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      May kommt nach Deutschland
      May ! was noch ein Pferd ? war meine Reaktion auf das Bild was sie mir via Whats app zu geschickt hatte
      wir kommen nach Hause
      " Wir kommen nach Hause " stand unter dem Bild doch es zeigte irgendwie nicht das Pferd was ich erwartet hatte. May Antwortete nicht was mir nun klar wurde denn sie war nun im Flieger so wie es aussah mit zwei Pferden - ein Blick auf die Uhr sagt mir das ich spät dran war in knapp 4 Stunden würden sie landen und dann hier her fahren Sven würde sie abholen - er sollte wohl besser den großen Transporter nehmen .
      Ich spurtete nach draußen und sah schon das er den Transporter herrichtete, ok er hatte es wohl auch schon gehört und grinste mich verschmitzt an. Er meinte dann noch ich solle die Größere Box zurecht machen - ja scheinbar waren es gute Freundinnen oder ein Kastrierter Bub ... ich war mächtig gespannt darauf was sie mit beachte und was sie erzählte.
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      Eingewöhnung von Moonligth
      ZW´Moschi; Arcane, Baraija, Venetia. Miss Moonligth[
      Als May die schwarze Stute aus dem Transporter holte wurde mir eingies klar - ja sie war Bild Hübsch und die andere seite war tasaschlich weiß mit Schicken Blauem Auge - sehr hübsch und schüchtern mit gespitzen unruhigen ohren trat sie mit den reisegabaschen staksend raus und orientere sich sher an May ließ sie vor gehen in der Boxengasse wurde sie von dne anderne stuten vorallem Arcane lautstark begrüßt was sie erst mal etwas irrtiere.
      May enkleidete sie und nahm sie wieder mit raus - sie hatte schon ordentlich Fell und hier war es vergleich weiße warm mit 16 Grad ich würde May sagen das sie sic beobachten muss oder notfalls scheren wenn sie das zu lässt.
      May führte die Stute in die kleine Halle und machte sie los und holte Zw´s Moschi ihre große sanfte aus der Box und brachte sie zu Mooni - die beiden fast gleich großen Stuten beschnupperten sich Quitschen udn galoppierten dann Bocken um her nach 10 min und zwei gesch witzen PFerden wurde sich erst mal gewältz und dann gegenseitig gekrault . Zufrieden holten wir zusammen die beiden raus Moon ging lgeich mal 5 Schritte von mir weg da ich sie aber nicht beachtete sondern Moschi ans Halfter nahm und rausging war es kein so großes Problem May Konte sie Problemlos aufhalftern und auch die Abschwitz decke anziehen Moon würde nicht unter das solarium kommen Moschi schon die Stute mit dem Blauen Auge durfte aber zuschauen unbe beäuft das komische Konstruckt mistrauisch bleib aber ruhig - nach 15 min durften alle beide zu den anderne in Große Paddockbox Bajaraija und Arcane standen neugierig da Venecia schaute von draußen rein und blubberte freundlich.
      Drinnen steckent alle stuten die Köpfe zusammen udn uitschen eine runde und dann gingen sie raus um an der großen Heuraufe Heu zu mampfen was immer zur verfügung stand.
      May und ich gingen zu firenden rein für heute hatten die Stuten genug aufregung später würden wir uns um die Hengste kümmern.

      Bericht für Rainy Afternoon, Mephisto, Miss Moonlight, Baraija, Ginnies Casanova und Duke of Darkness
      Mein heutiger Weg führte mich heute zu Nancy. Elena war früher öfter immer wieder bei Nancy zu Besuch gewesen. Für mich stand jedoch kein Training an, sondern ich wollte ihr bei der Versorgung ihrer Pferde helfen. Ebenfalls sollten heute Bilder für die Anzeigen der Pferde gemacht werden. Sie hatte beschlossen, dass sie sich wieder ein bisschen verkleinern wollte und dementsprechend ein paar ihrer Pferde abgeben wollte. Nancy stand bereits mit Mephisto am Putzplatz und versuchte den Tinkerhengst sauber zu bekommen. Ich bat ihr sofort meine Hilfe an und gemeinsam holten wir das Zubehör für den Hengst. Während ich Mephisto sattelte, begann Nancy damit ihn zu trensen. Nancy übergab ihn mir schließlich und ich ging mit ihm zum Platz. Dort zeigte ich dem Hengst alles und führe ihn in aller Ruhe warm. Nancy holte in der Zwischenzeit die Kamera und stellte sie richtig ein. Ich sollte Mephisto heute reiten. Nachdem ich den Hengst einige Runden geführt hatte, stieg ich auf seinen Rücken und begann dann ihn im Schritt weiter warm zu reiten. Ich gab Nancy ein kurzes Zeichen, dass wir nun beginnen konnten. Sie nickte und fing ab mich und den Hengst bei der Arbeit abzulichten. Ich ritt den Hengst in allen drei Gangarten auf beiden Händen und auch in leichteren Bahnfiguren. Teilweise filmte Nancy dies auch, damit sie auch schöne Videos von ihrem Hengst für die Anzeigen hatten. Ich ritt ihn noch in Ruhe ab und besprach währenddessen mit Nancy den weiteren Verlauf des heutigen Tages. Ihr war wichtig, dass wir auf jeden Fall noch von Rainy Afternoon, Miss Moonlight und Baraija Fotos machten. Außerdem wollte sie Duke of Darkness und Giennies Casanova bewegen. Diese beiden würden jedoch bei ihr bleiben. Mein Vorschlag war es, dass wir mit den Fotos der Verkaufspferde begonnen, da das Wetter aktuell noch auf unserer Seite war und wir alles im Kasten haben mussten, bevor es dunkel wurde. Sie nickte und ging dann bereits zurück zum Stall. Ich ritt Mephisto in aller Ruhe weiterhin am langen Zügel. Nancy hatte sich in der Zwischenzeit Rainy Afternoon geschnappt. Sie hatte gestern bereits alle Pferde gewaschen und putzte sie heute nur noch. Dies war bei Rainy für seine Farbe verhältnismäßig schnell erledigt. Als ich gerade von Mephistos Rücken stieg, kam sie bereits mit dem gesattelten Fuchsschecken um die Ecke. Wir tauschten nur kurz die Pferde und ich führte den zweiten Tinker warm. Sie brachte hingegen unseren ersten „Patienten“ zurück zum Putzplatz. Dort machte sie ihn komplett fertig und brachte ihn danach wieder auf die Weide. Als sie zurück zum Reitplatz kam, war ich gerade damit fertig Rainy warmzureiten. Somit konnten wir beide gleich mit den Bildern beginnen. Ich spulte bei dem Fuchsschecken das gleiche Programm ab, wie bereits zuvor auch bei Mephisto. Hierbei achtete ich darauf auch ihn immer von der besten Seite zu präsentieren. Nach knapp 20 Minuten hatten wir alle Bilder und Videos, welche Nancy für die Anzeige benötigte. Die Bilder von den Pferden ohne Reiter hatte sie bereits vor ein paar Tagen gemacht. Ich ritt Rainy ab, während sie bereits das nächste Pferd fertig machte. Diesmal kam sie mit einer hübschen Rappstute wieder. „ Die dürfte doch genau dein Fall sein“ witzelte Nancy kurz. Scheinbar hatte sie sich vorher genauer informiert, welche Pferde auf meinem Hof so standen. „ Ja, ein wirklich hübsches Tier!“ erwiderte ich knapp. Da ich noch nicht mit dem Abreiten von Rainy fertig war, führte Nancy Miss Moonlight erstmal war. Ich übergab ihr danach Rainy und sie brachte ihn ebenfalls auf die Koppel. In der Zwischenzeit schwang ich mich auf Miss Moonlights Rücken. Nancy hatte mich bereits vorgewarnt, dass die Stute aufgrund ihrer nicht so schönen Vergangenheit sehr sensibel war. Ich versuchte deshalb nochmal um einiges behutsamer mit ihr umzugehen, als ich eh schon mit den Pferden war. Ich hatte sie davor ausgiebig an mir riechen lassen und lobte sie nun jedes Mal, wenn sie brav nach vorne ging. Bis Nancy wiederkam, hatten wir uns bereits halbwegs eingefuchst und ich begann vorsichtig mit der Schrittarbeit. Nancy begann damit Fotos von mir und der Stute zu machen. Mit ihr arbeitete ich lediglich im Schritt und Trab. Alles Weitere wollte ich heute nicht versuchen, da ich mir sehr sicher war, dass dies weder zu guten Bildern, noch zu einem Erfolg für die Stute führen würde. Nancy sah dies zum Glück genauso wie ich und so führte ich die Stute bereits nach kurzer Zeit wieder ab. Während ich dies tat bereitete Nancy Baraija vor. Auf die Araberstute war ich auch schon sehr gespannt, hatte ich doch mit dieser Rasse sonst nicht wirklich war zu tun. Zugegeben zählte diese Rasse nun mal einfach nicht zu meinen Lieblingsrassen. Ich wechselte wieder die Pferde mit Nancy und führte Baraija noch ein paar Runden ehe ich auf ihren Rücken stieg. Kurz klopfte ich ihren Hals, ehe wir mit dem Warmreiten begonnen. Wieder kam Nancy, kurze Zeit bevor ich mit dem Warmreiten fertig war, zurück. Ich ließ mir noch ein bisschen Zeit mit Baraija, ehe wir mit der richtigen Arbeit begonnen. Sie ritt ich ebenfalls wie die Tinkerhengst in allen drei Gangarten und zum Teil auch mit einfachen Bahnfiguren. Nachdem Nancy mir ein Zeichen gab, dass alle Bilder soweit im Kasten waren, lobte ich die Stute und ritt sie ab. „ Wollen wir mit den anderen beiden eine Runde spazieren gehen?“ fragte ich Nancy während ich Baraija die Zügel ein Stück länger ließ. „ Ja, können wir sehr gerne machen.“ erwiderte sie und nickte mir freundlich zu. Nachdem ich mit dem Abreiten der Stute fertig war, gingen wir gemeinsam zum Stall. Während Nancy Duke und Casanova holte, begann ich damit Baraija für die Weide fertig zu machen. Nancy brachte sie danach auf die Weide und ich kümmerte mich weiter um den Araber und das Shettlandpony. Beide wurden von mir schnell geputzt und schon ging es los. Nancy übernahm Duke, da sie seine Bezugsperson war. Ich hingegen übernahm den kleinen Casanova. Wir gingen eine schöne große Runde mit den beiden und waren noch kurz vor Einbruch der Dunkelheit wieder am Stall. Ich half noch bei der abendlichen Routine und machte mich dann wieder auf den Rückweg zu meinem eigenen Gestüt. Wenige Tage später entdeckte ich bereits die Anzeigen mit den Bildern von unserem gemeinsamen Treffen im Internet. Ich war mir sehr sicher, dass die Pferde alle bald ein schönes Zuhause finden würden.

      Dressur E-A
      Miss Moonlight, Frans, Tacito il Vero, Aurelia
      Nachdem ich in Kanada drei Pferde im Showmanship weitertrainiert hatte, ging es für mich nun nach Schweden. Collin Jones hatte mich gebeten ihm, Joris, Robin und Valeria Unterricht zu geben. Nach meiner Ankunft ging es auch schon los, ich sprach mit den Reitern ab, dass immer nur einer in der Halle ist, zum Ende der Einheit darf der Nächste hinzukommen und schon einmal warmreiten. Collin, Joris, Robin und Valeria machten unter sich aus wer starten würde. Ich ging derweil schon einmal in die Halle. Dann kam schon Joris mit Frans in die Halle. Er startete mit etwas Handarbeit um Frans aufzuwärmen, dabei erzählte er mir etwas über Frans. Als er warm war, stieg Joris auf, durch viele Übergänge und Handwechsel machte er Frans aufmerksam. Der Sprung von der Stufe E nach A war kein riesiger, es kommen lediglich ein paar Hufschlagfiguren wie Durch die Länge der Bahn geritten, eine 10 Meter Volte und Schlangenlinien in 4 Bögen durch die ganze Bahn hinzu. Die Lektionen die in der Klasse A hinzukommen wie Schritt-Galopp Übergänge, Rückwärtsrichten, Viereck verkleinern und vergrößern, Überstreichen im Galopp, eine Vorhandwendung und das Zügel aus der Hand kauen lassen im Schritt und Trab bereiteten Joris und Frans keine Schwierigkeiten.
      Beim Überstreichen im Galopp fiel Frans etwas auseinander, denn sobald der Zügel etwas lockerer wurde ging der Kopf mit, Joris setzte sich tiefer in den Sattel und von Mal zu Mal wurde es besser mit der Anlehnung während der Übung. Joris ritt nun Frans trocken, ich erzählte etwas mit ihm und sagte ihm was mir aufgefallen war, Robin und Tacito il Vero kamen nun in die Halle. Auch Robin startete mit etwas Handarbeit, während er mir erzählte wie Tacito im Training ist war ich sehr froh mich gegen das Reiten entschieden zu haben, denn solch spezielle Pferde hatte ich Zuhause zu genüge. Beim Reiten war er heute aber sehr gut drauf und konzentrierte sich die ganze Zeit. Die Schritt-Galopp Übergänge fand Tacito besonders gut, Robin musste ihn aber sich einmal zur Brust nehmen, denn er meinte losstürmen zu müssen. Die nächsten waren Miss Moonlight und Collin, Mooni ist ein HMJ Pferd aus dem letzten Jahr, seit ich sie zum letzten Mal gesehen hatte war schon wieder fast ein halbes Jahr vergangen. Sie hatte einmal den Besitzer gewechselt, was sie aber ohne Probleme weggesteckt hatte. Collin hatte sie schon am Boden aufgewärmt und stieg sofort auf. Mooni fand viel Gefallen am Mitteltrab, sie zog schön an das Gebiss ran und Collin konnte sie gut sitzen. Die letzte im Bunde war Aurelia mit Valeria, sehr passen die Namen. Valeria kam bereits auf der hübschen Stute in die Halle geritten. Mit ihr arbeiteten wir am Rückwärtsrichten, Aurelia fing an dabei schief zu werden, also starteten wir an der Bande, das half. Ich legte zwei Stangen in die Mitte und dort übten wir das Rückwärtsrichten weiter, das half ebenfalls und mit einem guten Ergebnis beendeten wir das Training. Ich räumte auf und gab allen Reitern ein Feedback zu ihrer Einheit. Dann machte ich mich auf dem Weg zum Flughafen um nach Hause zu fliegen.
      3125 Zeichen by AliciaFarina
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      der ganz normale, alltägliche Wahnsinn

      „Ruuhiger. Ruhiger. Ruhiger.“,wiederholte ich mantraartig. Anastasia saß gerade auf Take my Hand und versuchte bereits das dritte Mal auf der Mittellinie Viererwechsel zu reiten. Handy spielte da allerdings wenig mit und raste los sobald Ana abwendete. „Parier die mal durch.“,sagte ich schließlich kopfschüttelnd. Meine Bereiterin seufzte: „Ich verstehe das einfach nicht. Was hat sie denn plötzlich?“ „Sie läuft nicht weg weil sie heiß wird. Ich glaube sie hat genug für heute. Sie kann’s einfach noch nicht. Nicht weil du’s ihr nicht gut genug erklärst, sondern weil sie es körperlich nicht schafft und das hat sie wohl schon im Kopf wenn wir sie abwenden.“,analysierte ich. Ana schaute traurig. „Komm, lass mich das nochmal testen. Sie soll noch einen schönen Fliegenden springen, dann reicht‘s für heute. Aber du bist jetzt auch schon so verkopft.“,sagte ich schließlich mit ziemlich neutralem Tonfall, auch wenn ich wusste, dass Anastasia das sicher zu denken gab. Die Brünette stieg ab und ich klopfte ihr auf die Schulter. „Mach dir keinen Kopf. Morgen wird’s wieder besser! Mach du in der Zwischenzeit schon mal Akira warm. Amelia hat sie bestimmt schon gesattelt. Ich reite dann anschließend die Aky und du lässt dir Simple Little Melody fertig machen und holst sie sobald ich Akira übernehme. Spiel ein wenig mit ihr. Üb das mit den Fliegenden, für dich. Du weißt, dass du eine gute Reiterin bist.“,versuchte ich Ana aufzumuntern. Ich wusste wie viel Spaß es ihr machte mit Melody, die ja mittlerweile S*** fertig und top im Training war, an den Lektionen zu feilen. Grundsätzlich war Anastasia ja einer sehr einfühlsame Reiterin, der es ein leichtes war Pferden neue Lektionen beizubringen oder bereits erlernte zu verbessern. In Handy hatte sie wohl gerade einmal wieder ihre Grenzen kennengelernt. Die Stute wusste schon wie sie uns austricksen konnte. Hier kam mir jedoch meine langjährige Erfahrung in der Pferdeausbildung zu Gute. Und auch reiterlich war ich schließlich auch schon weiter als Anastasia und konnte so noch ein paar Knöpfe mehr drücken als Ana.

      „Na komm.“,sagte ich ruhig, während ich mich auf den Rücken der braunen Stute setzte. Diese sah Anastasia hinterher wie sie die Halle verließ. „So du Filou. Konzentrier dich.“,gab ich grinsend von mir und holte mir die Stute im Schritt rasch ans Bein, ehe ich sie locker nach vorne trabte. Sie schnaubte bereits ganz schön, da wir schon über ihrer normalen Arbeitszeit lagen. Deswegen wollte ich die Wechselgeschichte nun auch rasch hinter mich bringen. Bevor ich allerdings an die Fliegenden ging ließ ich Handy ordentlich vor galoppieren, führte sie wieder zurück und ließ sie wieder nach vorne ziehen. Anschließend holte ich sie mir schön aufs Hinterbein und ritt einen Umkehrtwechsel. „Auußengalopp.“,nörgelte ich leicht mit dem Trakehnertier unter mir, das in diesem Moment nur so auf den Wechsel lauerte. Erst eine halbe Runde später ließ ich sie schließlich umspringen und wiederholte das Spiel in die andere Richtung. Da sie hier gut bei mir war ging’s dann wieder auf die Diagonale. Ich spürte schon davor wie Handy sich anspannte, den Rücken wegdrücken wollte und ordentlich Gewicht in den Zügel gab. „Neein.“,sprach ich ruhig mit ihr und führte sie absichtlich einmal mehr zurück. Schrittübergang. Angaloppieren. Schritt. Galopp. Wechsel! „Braaaaav!“,rief ich und lobte die Stute. Auf der nächsten Diagonale wiederholte ich das Ganze. Wieder gesetzt und durch. „Seehr Brav.“,lobte ich, ehe ich nach vier Sprüngen noch einen Wechsel einbaute. „Guuut!“,gab ich schließlich von einmal von mir, parierte sie zum Schritt durch und ließ die Zügel lang. Ich klopfte sie und ritt mit ihr aus der Halle hinaus. Da am Dressurviereck gerade Melvin mit dem Traktor unterwegs war und den Boden machte beschloss ich kurzerhand noch eine kleine Runde um die Koppeln mit ihr zu drehen. Als wir wieder zurück waren übergab ich sie an Amelia und sputete zur Dressurarena, wo Ana gerade Akira abtrabte. „Du kannst sie schon haben wenn du willst.“,rief mir meine Bereiterin gleich entgegen. „Gerne.“,gab ich zurück und wir vollführten den zuvor angesprochenen Pferdetausch.

      Nachdem ich Aky fertig gearbeitet hatte wies ich Anastasia noch an als nächstes unseren Neuzugang Hokuspokus zu longieren, wenn sie mit Melody fertig war. Anschließend war auch noch Hannifee an der Reihe, die heute einen ruhigeren Trainingstag am Programm hatte. Sie hatte sich die letzte Zeit gut gemacht, wurde zur Zeit nur dreimal richtig dressurmäßig gearbeitet, einmal die Woche ausgeritten und einmal longiert. Für mehr bot sich leider auch nicht die Zeit im Moment, da gerade andere Prioritäten anstanden. Trotzdem baute die außergewöhnlich gefärbte Stute stetig an Muskeln auf und machte weiterhin ihre Fortschritte. So war es dann im Endeffekt auch gar nicht so wichtig, dass sie wohl auch fünfmal die Woche auf Pump Dressur geritten hätte werden können. Generell war sie ja zur Zeit noch am Anfang ihrer Karriere bei uns. Dennoch brachte mich das wieder an den Punkt, dass ich mir eingestehen musste, dass wir eigentlich mehr Personal hier auf dem DVTS brauchen würden.

      Nachdem das mit Anastasia geklärt war brachte ich Aky zurück in den Stall, wo sie unsere Pflegerin, aka Mädchen für Alles, Amelia, übernahm um sie zu versorgen.

      Es war nun kurz vor Acht, morgens, und somit also höchste Zeit, dass die Pferde auf die Koppel kamen. Melvin war gerade dabei den Beinschutz und die Fliegenhauben an die Pferde zu montieren. „Hej!“,grüßte ich ihn, was er freundlich erwiderte. „Sehr gut ihr seit ja schon voll bei der Sache.“,stellte ich fest als ich auch die übrigen Stallburschen in den Boxen entdeckte. „Jaja. Schon fast ein wenig spät.“,erwiderte er kritisch während er Vacondas Ohr durchs Koppelhalfter fädelte. Die Stute machte es ihm nicht leicht. Sie hatte noch Heu und wollte sichtlich lieber darin ihre Nase drin versenken. „Ach, das passt schon. Hauptsache richtig.“,merkte ich locker an. HGT‘s Nightmare in der Nebenbox wartete auch schon und steckte ihr Köpfchen in die Stallgasse; auch sie bereits im Alienlook.

      „Ich mache Takada rasch die Gamaschen drauf und nehme sie dann zusammen mit Nighti.“,sagte ich. „Okay, dann mach ich noch Christmas Joy und wir gehen gleich mit allen Vieren.“,meinte Melvin. Gesagt getan.

      Erst warteten die vier Grazien geduldig. Dann beschloss Nightmare los zu traben und Joy quittierte das mit einem heftigen Buckeln. Von jetzt auf gleich liefen sie los und galoppierten wild über die Wiese. Ein wunderschöner Anblick! Es dauerte nicht lange, da kamen sie an Winterzauber und Vintage Gold vorbei, die zuvor schon rausgebracht wurden und eben noch genüsslich gegrast, sich nun aber anstecken hatten lassen und mitliefen. Ich musste lächeln. Was eine Rasselbande. Viel Zeit zum Zusehen blieb allerdings leider nicht.

      Nachdem wir die nächste Partie bestens aus Dempsey, Hummels Enterprise, Cherokee Gold und Give me Chocolate raus gebracht hatten ließ ich Melvin zusammen mit den anderen weiter machen und huschte zu den Fohlen, beziehungsweise Jungpferden, hinüber. Backfett entdeckte mich als erste und streckte mir sofort ihr graues Näschen entgegen. „Helloow.“,begrüßte ich sie mit viel zu hoher Tonlage. Mit meinen Fohlen redete ich tatsächlich wie mit Kleinkindern, was auch nicht aufhörte wenn sie etwas älter wurden. Mit DVTS‘ Magic Movements zum Beispiel sprach ich auch nach wie vor so, obwohl der schicke Vollbluthengst von Magic Attack und aus meiner Roanstute I‘ve got the moves like Jagger mittlerweile überhaupt nicht mehr nach Babypferd aussah. „Wiieh.“,unterbrach Aiana meinen Gedankenausflug und holte mich zurück in die Realität. Auch sie wollte nun endlich etwas zu naschen haben. „Jaaja. Ihr seit mir ja welche.“,meinte ich seufzend und holte zwei kleine Äpfelchen aus meiner Tasche hervor. „Stopp!“,rief ich schließlich als auch DVTS‘ Daeny mich von hinten überfiel. „Ich muss den erst teilen.“,jammerte ich und halbierte die beiden rotgrünen Früchte mit meinem Taschenmesser: „So. Na da habt ihr.“

      Nachdem ich im alles kontrolliert und die Mäuse auf die Koppel entlassen hatte ging es noch zu DVTS‘ Takinou, der zur Zeit in einer der Abfohlboxen stand. In den nächsten Tagen sollte er in die Youngsterstallungen übersiedeln, wobei ich schon alles hergerichtet hatte, die Tränke in der entsprechenden Box aber einfach nicht funktionieren wollte, weshalb zur Zeit diese Zwischenlösung gefunden werden musste. „Na komm, Hüscher.“,sprach ich ihn an, bevor ich auch ihm die Gamaschen anlegte und Fliegenhaube, wie Halfter aufsetzte. „Los geht’s.“,sagte ich dann und ging mit ihm zu den Koppeln, wo er zusammen mit Pluie und Brouk stand, was ganz gut funktionierte. Takinou zeigte sich im Gegensatz zu den Stuten von vorhin ziemlich unspektakulär. Keine zwei Trabtritte von mir weg, gerade so, dass er das Gefühl hatte ich würde ihn nicht sofort wieder greifen und mitnehmen, steckte er die Nase auch schon in die leider nicht mehr ganz so saftige Wiese. Leider waren Teile schon sehr angefressen und ob es sich auszahlte jetzt noch ein weiteres Wiesenstück abzusperren wusste ich auch nicht. Immerhin begann ja schon der September und damit war die Koppelsaison erfahrungsgemäß ja leider auch schon bald wieder an ihrem Ende angelangt; vollkommen kaputtgetreten, weil zu feucht, sollte sie ja auch nicht werden um nächstes Frühjahr wieder ganz regeneriert zu sein.

      „Brace, wen soll ich denn als nächstes fertig machen?“,rief Amelia schließlich. „Äää.“,stammelte ich erstmal und musste erst überlegen wer heute aller noch auf dem Plan stand. „Springen will ich erst am Nachmittag. Anastasia soll heute noch Waldjunge, N‘oubliez Jamais, Seattle‘s GT‘aime, Master of Gold, Costa de la Bryére und Party Shaker longieren, bitte. Die brauchen nur ein wenig Bewegung, aber keine richtige Arbeit. Ich werde jetzt den Vormittag noch Dressur reiten. Starten wir vielleicht mit It‘s Showtime, dann Roommate, Traumfänger und zu guter letzt würde ich gerne noch Sir Donnerhall machen.“,beschloss ich dann. „Ach und Amelia?“,rief ich dann noch als sie sich schon auf den Weg machen wollte: „Hast du die Körung von Lead Me Home schon genannt?“ „Nein das mache ich aber heute Mittag gleich noch.“,kam zurück. „Mhm.“,murmelte ich darauf, ein wenig besorgt darüber, dass wir die Prüfung verpassen könnten wenn sie vergessen sollte. Ich hatte immer gerne alles rasch geregelt und in trockenen Tüchern.

      Bevor ich mit der Dressurarbeit für heute begann holte ich noch Dreaming Of Better Days zusammen mit HMJ Grace aus der Box. Die Beiden waren wirklich vom ersten Tag an ein Herz und eine Seele und stritten auch praktisch nie, was ich für Stuten schon in gewisser Weise untypisch fand. Allerdings waren ja sowohl Grace als auch Dreamy wirklich zwei Schätze. „Na kommt ihr Zwei.“,sagte ich, nachdem sie erstmal stehen blieben und sich gegenseitig beschnupperten, nachdem ich die Pflugel aus ihrer Box geholt hatte. Für die Beiden ging es leider nach wie vor am Vormittag auf die Schlechtwetterkoppel, um Grace‘ Gewicht weiter gut im Auge behalten zu können, wobei man wirklich schon sagen musste, dass sie nicht wiederzuerkennen war.

      Der Vormittag endete zur Abwechslung mal ohne weitere, außergewöhnliche Vorkommnisse. Ich hatte also endlich mal in Ruhe Zeit mir etwas warmes zu essen zu kochen. Anschließend telefonierte ich noch mit Ginger, die mir von Tamana, Meereen, For Pleasure, Belmonts Beo und An Affair to Remember berichtete, denen es wohl zur Zeit allen ganz gut ging. In Zukunft wollte ich mir trotzdem irgendwann mal wieder selbst ein Bild machen und vorbei schauen.

      Nach dem Essen ging es für mich wieder zurück zum Stall. I‘ve got the moves like Jagger, Scarlet Sun, Donella, Birdcatcher, Sookie, Angels Kiss, Pinochio, Wastl, Hollywood King Gun, Romulus, Cornetto, Dreammaker, Cotsworlds Eik, Magic Attack, Mihály, Black Pearl und Golden Eye waren bereits schon wieder auf der Koppel. Zu Mittag waren sie nämlich zum Kraftfutter herein geführt worden, wie es bei den meisten meiner Pferde der Fall war. Drinnen geblieben war CLC‘ Papermoon, mein Neuzugang, den ich vor kurzem sehr spontan übernommen hatte. Für ihn war es der letzte Ausweg. Leider waren dabei aber Seiten seines Passes verloren gegangen und seine Vorgeschichte nicht mehr komplett rekonstruierbar, was ich wirklich schade fand. Trotzdem war ich froh das hübsche Pony gerettet zu haben und war gespannt auf den gemeinsamen Weg, wobei vor allem Anastasia ihn zur Zeit ritt, da sie nochmal etwas zierlicher war als ich.

      Ich hingegen wollte als nächstes Breathing your Love reiten, gefolgt von meinen beiden ebenfalls neu hinzugekommenen Barockpintos Miss Moonlight und Averything Black.

      Am Nachmittag folgte dann das Springen mit meinen Spring- und Vielseitigkeitspferden für diesen Tag.
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  • Album:
    DVTS' Nebenstallungen ♥
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    30 Juni 2020
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  • Miss Moonlight
    ,,Mooni''

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    Abstammungsnachweis ~
    Aus der: ubk.
    Von: ubk.

    Grunddaten ~
    Rasse: Barockpinto
    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: 161 cm
    Fellfarbe: Rappe (Splash)
    äußere Besonderheit(en): halbweißes Gesicht, 4x gestiefelt, ein blaues Auge rechts
    Gencode: folgt
    Fohlenjahrgang: 2012

    Beschreibungen ~
    ,,Missi ist schüchtern, vorsichtig, freundlich zurückhaltend - sie schaut sich lieber erst mal alles abwartend an.''
    ,,This horse is a Nurturer: It is a truly warm and kind-hearted individual, and wants to believe the best of others. It values harmony and cooperation, and is likely to be very sensitive to other herd/paddock members feelings. It rears under saddle. Awful in the bath stall, won't enter, squishes you against the sides and you end up more soaked than the horse.''

    Ausgeglichen ●●●● Unausgeglichen
    Aufmerksam ●●●● Unaufmerksam
    Intelligent ●●●● Unintelligent
    Sozial ●●●● Unsozial
    Begabt ●●●● Unbegabt
    Ruhig ●●●● Nervös
    Loyal ●●●● Untreu
    Gutmütig ●●●● aufgeregt
    Nervenstark ●●●● Scheu
    Temperamentvoll ●●●● Faul


    Ausbildungsstand ~
    Dressur: A
    Springen: E
    Military: E
    Fahren: noch nicht eingefahren

    Erfolge ~

    -

    ~ noch keine ~

    Gesundheitszustand ~
    Gesundheit: ausgezeichnet
    Hufzustand: ausgezeichnet

    Besitzerdaten ~
    Besitzer: Bracelet
    Ersteller: Canyon
    Vorkaufsrecht: erloschen
    Vorbesitzer: Zion

    Sonstiges ~
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