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Pepe

Mischak // Fjordpferd

MischakVater » unbekanntVM » unbekanntVV » unbekanntMutter » unbekanntMM » unbekanntVM » unbekanntRasse » FjordpferdGeschlecht » Hengst ♂Geburtsdatum » 1994Stockmaß » 1,46 mFellfarbe » FalbeLanghaar » weiß/schwarzAbzeichen » /Charakter » ruhig,mutig, lernbegierigBeschreibung » Mischak ist ein kleiner Lausebub. Er ist zwar bereits 19 Jahre alt, doch immer noch sehr temperamentvoll.Unter dem Reiter ist er sehr rittig, und gibt dies auch an seine Nachkommen weiter.Im Laufe seines Lebens hat er schon viel erreicht, ist einer der bekanntesten Pferde hier und eineinflussreicher Vererber der Norweger Zucht.Eignung » Dressur / Springen / Western / Fahren / ZuchtZur Zucht zugelassen » jaHK 352 Fellfarben mit "F"Decktaxe » 1300 J.Vererbung » folgtNachkommen » Makar / Mina II / Misty / Bauer / Arcado / Kvest Halsnaes / Fina / Besitzer » PepeIn meinem Besitz seit dem » 18.11.2013Vorbesitzer » angyErsteller » Ivi.KiwiVKR » -Qualifikationen » Eingeritten » jaEingefahren » jaDressur E (max. M)Springen M (max. M)Distanz E (max. A)Military E (max. M)Western E (max. L)Fahren E (max. L)Galopprennen -Zirzensik »PliéKomplimentSpanischer SchrittKnienLiegenTanzenPodestFreiarbeitPfleger » /Erfolge »HMW September 2010HMW Oktober 2010HMW November 2010HMW Dezember 201019. S-Springen212. Springen1. Platz Carente Springen Letzter Hufschmiedbesuch » -Letzter Tierarztbesuch » 23.10.2013Png einzeln WinterfellPng einzeln SommerfellZubehör:Spoiler BergziegeBergziege 2SattelGaloppGalopp 2Galopp 3RennsattelWeidesetReitenGewitterWeidedeckegeflochtenes LanghaarReitsetReitset 2FlügelHalfter & Gamaschenauf der Weide

Mischak // Fjordpferd
Pepe, 18 Nov. 2014
    • Pepe
      Alte Pflegeberichte














    • Pepe
      Schwere Zeiten

      „Ben?“, rief ich durch die Stallgasse. In einer der Stallecke hörte ich ihn. „Hier bist du. Das Amt hat gerade angerufen…“ Ben stockte in der Bewegung und sah mich an. „Der Transport geht klar, allerdings nicht alle auf einmal.“, informierte ich ihn. Ben nickte nur und füllte weiter die Futterrationen auf. „Dann werden wir uns für einige Wochen trennen müssen, du fliegst schon nach England und ich bleibe hier.“, sagte er trocken und kurz. Ich schluckte, aber was hatte ich erwartet? „Wann kommt der Transporter?“, fragte er mich. „Morgen denke ich. Mein Flug geht am Sonntag.“ Ben nickte und schloss die Futtertonnen. Er blickte auf und umarmte mich. Es tat gut, seine Nähe noch einmal zu spüren. „Ich werde dich vermissen Ben…“, flüsterte ich ihm zu. „Aber die Vorstellung mit dir in England neu anfangen zu können ist wunderbar.“ Wir lösten uns und verteilten gemeinsam das Abendbrot für die Pferde, bevor wir selbst in unsere Küche gingen.
      Ich wärmte das Essen von gestern auf und Ben deckte den Tisch. „Wenn wirst du mitnehmen, Lea?“, fragte er mich. Ich seufzte, darüber hatte ich mir noch überhaupt keine Gedanken gemacht. „Wollen wir gemeinsam nach dem Abendessen überlegen?“, fragte ich Ben und er nickte.

      Früher Morgen am nächsten Tag
      Ich war früh wach und blickte aus dem Fenster. Dichter Nebel lag über dem Wald und unserem kleinen See, irgendwie würde ich das schon alles vermissen. In der Küche hörte ich Geschirrgeklapper, Ben war wohl schon wach. Ungewöhnlich für ihn, aber ich war froh, dass wir die letzten gemeinsamen Tage noch etwas genießen konnten. Ich zog mich an und stieg die Treppe hinunter. „Guten Morgen Ben!“, rief ich ihm entgegen. Ben brummte nur etwas und sah mich nicht an. „Ist was passiert?“, erkundigte ich mich und trat neben ihn. „In der Tat. Die Bank hat angerufen. Die Zinsen sind ihnen zu niedrig und sie wollen den Kredit für den Hof auflösen.“ Ich starrte ihn nur an. In meinen Ohren rauschte das Blut, das konnte doch nicht wahr sein! „Lea, wir müssen hierbleiben. Wir können uns nicht noch mehr verschulden.“ Ich nickte und versuchte meine Tränen zurückzuhalten. Ich sah ihn an: „Wir werden uns von einigen unseren Lieblingen trennen müssen, das weißt du, oder…?“ Ben nickte. „Ich habe sogar schon in England angerufen und unsere Situation erklärt. Wir können zurzeit nicht hin, aber eines Tages sicherlich schon.“ Wie froh ich doch war ihn zu haben! Die gleichen Gedanken hatte wohl auch Ben und sah mir tief in die Augen wie noch nie. Und dann küsste er mich und flüsterte: „Gemeinsam schaffen wir das.“ Ich drückte ihn fest und ließ meinen Tränen freien Lauf.

      Nachmittag am gleichen Tag
      Durch die offene Küchentier hörte ich das Telefon klingelt. Ben nahm ab und ich hörte ihn nur etwas leise murmeln. Als er aufgelegt hatte, kam er zu mir ins Wohnzimmer. „Die Bank. Wir haben 8 Wochen Zeit die Tilgung zu bezahlen, ansonsten haben wir alles verloren.“ Erneut kullerten mir die Tränen über die Backen. Ben setzte sich neben mich und nahm mich in den Arm. Vor mir verstreut lagen Fotos, Pferdepässe und Kaufverträge. „Hast du schon einige Entscheidungen getroffen?“ Ich nickte. Ich wollte das schlimmste was ich je befürchtet hatte, möglichst schnell hinter mich bringen. „Lass uns die Anzeigen aufgeben.“

      Abend am gleichen Tag
      Traurig ging ich durch die Ställe. Viele konnten wir nicht behalten, aber vorerst waren wir hoffentlich gerettet. Bei Oak blieb ich stehen. „Hey mein Süßer! Manchmal möchte ich dein unbeschwertes Leben haben, wenn du wüsstest was hier los ist…“, raunte ich ihm zu. Der Araber prustete in meine Haare und legte seinen Kopf auf meine Schultern. „Er bleibt bei dir, oder?“ Ich hatte gar nicht bemerkt, dass Ben ebenfalls im Stall war und die Abendfütterung vorbereitete. Ich nickte. Niemals konnte ich den Hengst weggeben, gleichgültig wie viel er eigentlich wert war.
      „Hoffentlich haben wir es bald geschafft.“
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  • Album:
    Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Pepe
    Datum:
    18 Nov. 2014
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