Elii

Minstrel* -- Trakehner

*2008 , im Besitz seit 21. Juli 2017

Minstrel* -- Trakehner
Elii, 21 Juli 2017
Dir, Rinnaja, Snoopy und einer weiteren Person gefällt das.
    • Elii
      Trainingsbericht 27. Februar 2014 – Springen E-A
      4188 Zeichen, von Cascar

      Mit dem Fahrrad kam ich auf Stelli's Hof an - sie hatte mich kurz zuvor kontaktiert, da sie dringend einen Ausbilder suchte. Obwohl ich normalerweise nur Pferde einritt, erklärte ich mich spontan dazu bereit, das Training vorzunehmen.
      Aufgeregt begrüßte ich also meine Auftraggeberin und ließ mich von ihr zu Minstrel führen, die im Springen aufsteigen sollte. Die Stute war hübsch und betrachtete mich aus wachen, leuchtenden Augen. Ich hoffte, dass ich ihr ein guter Partner sein würde.
      Stelli ließ uns allein und ich putzte mein Pferd ersteinmal, um es kennen zu lernen. Sie war ziemlich entspannt und ließ sich alles gefallen. Wie schön, dann musste ich mich nicht groß mit Beschwichtigungen aufhalten.
      Ich sattelte und gemeinsam kamen wir dann auch in der Halle an. Dort waren Sprünge aufgebaut und meine Arbeitgeberin wanderte umher; betrachtete uns. Ich führte die Stute erst eine Runde, dann saß ich auf.
      Ihre Größe überrascht mich wenig, dafür ihre schönen, raumgreifenden Gänge. Sie muckte nicht; Schritt, Trab und schließlich auch der Galopp waren perfekt und wir brauchten nicht lange, um uns aufeinander einzulassen. Sie war super in Form und schon bald absolvierten wir einen kurzen, fehlerfreien Parcours auf E-Niveau. Jedes Mal stieß sich Minstrel kraftvoll ab, flog über das Hindernis und setzte dann weich und unbeschadet auf. Vor allem aber war sie sofort bereit für die nächste Herausforderung. Das gefiel mir und nach und nach forderte ich sie mehr - verkürtzte Galoppsprünge gezielter, ritt die Hindernisse enger an oder erhöhte das Tempo. Sie meisterte meine Aufgaben und schließlich setzte Stelli eine Stange auf 90 Zentimeter.
      Ich ritt an, ließ dem Perd viel Zügel und forderte alle Konzentration, die wir aufbringen konnten. Aber ich hatte mich keinesfalls in der Stute getäuscht und Minstrel setzte mit scheinbarer Leichtigkeit über das Hindernis. Dafür riss sie beim zweiten und dritten Versuch; ich blieb erfolgreich ruhig und als sie die Höhe erneut ohne Fehler übersprang, parierte ich sie durch und klopfte zufrieden ihren Hals. Wir hatten noch etwas Training vor uns, aber bisher lief alles nach Plan.
      Nach unserem Ritt marschierte ich wieder zurück, sattelte ab und putzte noch einmal gründlich; dann nahm Stelli sie mir Minstrel und ich bedankte mich.
      Und wieder einmal begrüßte ich Stelli, für die ich Minstrel heute ein letztes Mal ritt. Ich war zumindest der Meinung, dass die Stute so weit war, das nächste Niveau entgültig zu springen. Mit einem Lächeln auf den Lippen begab ich mich in den Stall, putze mein Pferd gründlichst und sattelte sie dann. Trulla ließ mich nicht aus den Augen und sie machte einen Eindruck auf mich, als wäre sie voller kontrollierter Energie. Ihre einstellung gefiel mir und wir gingen entspannt in die Halle.
      Die Sprünge vom Vortag waren noch aufgebaut und ich begann ohne großartige Umschweife das Aufwärmen. Trulla schlug sich gut - mit Eifer präsentierte sie ihre Gangarten und sprang schließlich auch fehlerfrei die E's. Kurz parierte ich sie durch und hielt Rücksprache mit Stelli; es ging um den Qualifikationsparcours. Ich sprang das 90-cm-Hindernis vom Vortag und meine Auftraggeberin gestaltete die Halle ein wenig um. Innerhalb von einer viertel Stunde kratzte die Höhe der Sprünge an den 100 Zentimetern und mir war etwas mulmig zumute. Dennoch trieb ich Minstrel entschlossen an, die Stute drehte eifrig die Ohren nach hinten und fiel dann in einen ruhigen Galopp. Zufrieden ging ich in den leichten Sitz und wir meisterten direkt den ersten Oxer. Ohne groß darüber nachzudenken ritt ich die nächste Hürde an und zu meiner Überraschung klappte auch das fehlerfrei.
      Meine Stute konzentrierte sich, sparte Kraft. Insgesamt schien sie zu wissen, worauf es ankam. Dieses eine Mal sprang sie ohne Fehler, danach riss sie ständig. Wie immer bei ihr gelang ihr letzter Durchlauf perfekt und ich parierte durch.
      Trulla schwitzte mindestens so sehr wie ich. Stelli lächelte und ich stieg ab, brachte Minstrel in den stall, wo sie mir abgenommen wurde. Dann trug ich noch flott ein, dass Minstrel im Springen von E nach A aufgestiegen war.

      Schließlich bedankte ich mich herzlichst und verließ wieder den Hof.
    • Elii
      Trainingsbericht 27. Januar 2015 – Dressur A-L
      2991 Zeichen, von Ranga

      Am frühen Morgen setzte ich mich in mein Auto und ließ mich vom Navi zu Stelli´s Stall leiten. Ich war ja eher mehr der Springreiter, aber wer Springreiter sein wollte, musste sich auch mal in den Dressursattel schwingen. Am Stall angekommen parkte ich auf dem Hofeigenen Parkplatz und Stieg beladen mit Helm & Schutzweste aus. Direkt am Parkplatz wurde ich auch schon von Stelli empfangen. "Hallo Stelli, wo haben wir denn das Stütchen?". Stelli antwortete mir "Hallo Ranga, schönes Wetter hast du da mitgebracht. Ich zeige Sie dir sofort". Wir machten uns auf den Weg in eine Stallgasse. Sie sah schön groß und edel aus. Wir betraten die Stallgasse und da schaute Sie schon von weitem aus Ihrer Box hinaus. "Dort steht Sie" sagte Stelli. An der Box angelangt streichelte ich Ihren Kopf und betrachtete Sie mir näher. "Komm, ich zeige dir wo alles steht". Wir gingen in die Sattelkammer und holten dort alles raus was wir für das fertig machen der Stute benötigten. "Ich glaube ich kann euch beide dann mal alleine lassen. Wenn ich Zeit finde, schaue ich mir das Training mal an." Daraufhin holte ich Mistrel aus Ihrer Box hinaus und machte Sie für das Training fertig. Nach einigen Minuten hatten wir uns schon auf dem Weg zum Dressurviereck gemacht. Am platz angelangt gurtete ich noch einmal nach und stieg dann auf das hohe Ross. Zunächst ritt ich Sie im Schritt warm. Nach einigen Minuten konnte ich dann die Abschwitzdecke beiseite legen und langsam anfangen. Zunächst ging ich auf den Zirkel und trabte Sie dort eine weile locker. Ich wechselte immer wieder zwischen Zirkel, Volte & anderen Bahnfiguren die zum lockermachen sehr gut geeignet waren. Als wir dann beide locker waren, konnte das eigentlich Training die die L Dressur umfasste anfangen. Wir fingen erst mit Tempo wechsel an. Von Schritt zum Trab, vom Trab zum Galopp und vom Schritt zum Galopp. Nach den Tempowechseln, die die tollpatschige Stute gut gemeistert hatte kam ich zu den halte Übungen. Auf einem Zirkel im Trab, hielt ich bei X an und aus dem halten ging ich den Schritt. Das selbe Spiel wieder. Wir hielten bei X an und starteten in den Trab. Nun gingen wir in den Galopp über und wechelten einmal durch die ganze Bahn mit einem fliegenden Wechseln. Dies meisterte de Stute besonders gut und ich lobte Sie auch kräftig dafür. Bevor wir zum Ende kamen, machten wir noch eine Kurzkertwendung die Sie auch besonders gut meisterte. Zum Schluss ritt ich Sie noch mit der Aschwitzdecke trocken und brachte Sie danach in die Stallgasse. "Ich habe euch beobachtet und es sah sehr schön aus" bekam ich als Feedback von Stelli "Danke! Das habe ich garnicht mitbekommen. Sie ist aber auch sehr lernwillig", "Ja das ist Sie, auch wenn Sie manchmal etwas tollpatschig ist. Du hast heute schon fleißig mit Ihr gearbeitet. Ich mache Sie für dich fertig", "Ach quatsch, lass mich dir eben noch helfen". Ich hatte Stelli also noch geholfen die Trakehner Stute fertig zu machen und verabschiedete mich von Ihr und der Stute.
    • Elii
      Trainingsbericht 26. Februar 2015 – Springen L-M
      1775 Zeichen, von Samarti

      Mintrel, eine schicke Trakehnerstute, war das letzte Pferd, welches ich für Janina im Februar trainieren sollte. Diesmal betraf es das Springreiten. Die Stute sollte in jener Disziplin auf ein M-Niveau trainiert werden.

      Die Wiederholungen der L-Höhen und -Weiten war keine sonderliche Schwierigkeit, und auch das Training auf M-Niveau schien Minstrel ziemlich Spaß zu machen. Sie nahm jeden Sprung mit Leichtigkeit, selbst die höheren M-Sprünge mit einer Höhe von 1,30 Metern bereiteten ihr keine Probleme. Wir hatten es zwar langsam angehen lassen, dennoch dauerte es nicht lange, bis wir mit dem M-Niveau beginnen konnten und dies auch taten. Jedes Mal, wenn Minstrel einen Sprung sah, spitzte sie die Ohren, blähte die Nüstern und schnaubte erfreut, ehe sie auf das Hindernis zu galoppierte und es übersprang. Egal, ob es weit oder hoch war, leicht oder schwieriger, sie schien sich darüber zu freuen, wenn sie springen durfte. Auch ihr Rücken war schon gewölbt, sie drückte ihn nicht weg, und sprang mit einer herausragenden Bascule über jeden einzelnen Sprung. Minstrel sprang fast jedes Mal höher oder weiter, als es nötig war, doch das zeigte nur, dass ihr Potential noch lange nicht ausgeschöpft war.
      Auch das Freispringen machte ihr Spaß. Ich hatte es einige Male im Training eingebaut, und nach einiger Zeit wurden sogar die Absperrungen überflüssig, da sie keinem Hindernis ausweichen wollte. Irgendwann waren wir dann sogar bei einer Höhe von 1,40 Metern, der maximalen Höhe in einer M-Prüfung, und einer Weite von sage und schreibe 1,55 Metern angekommen, welches die maximale Weite darstellte und ich konnte das Training mit gutem Gewissen beenden, da sie M-fertig war.
      So konnte ich Janina erfreut mitteilen, dass das Training ihrer Pferde abgeschlossen war.
    • Elii
      Pflegebericht 25. Juli 2017 - Büroarbeit
      2753 Zeichen

      Der Sommer war immer besonders stressig. Jedes Wochenende standen Turniere an, denn fast alle Pferde liefen in den unterschiedlichsten Klassen, was ein besonders gutes Zeitmanagment erforderte.
      Auch heute reichte es nur für einen kurzen Durchgang, da einiges an Bürokram anstand. Colin und Nate konzentrierten sich dafür auf das Training und waren gerade mit Coloured Belle und Golden Lights auf dem Springplatz. Danach sollten auch Dark Rubin, Colour GH’s Baila Conmigo und Long Island Icetea auf den Platz gehen. Der etwas mildere Tag heute sollte genutzt werden für Springgymnastik und Parcourspringen, je nachdem wie weit das jeweilige Pferd war.
      Poppysmic, Ékes und Tavasz hatten heute frei, genauso Kiss me Quick und Liscalina. Beides neue Stuten, die ich aus einer Insolvenz übernommen hatte. Auch Minstrel und Jacarta kamen auf diesem Weg zu uns, sowie Back to Business und die zwei Vierjährigen Dark Prince und Déchante. Da ich nicht alle behalten wollte und konnte, wurden die Pferde auf meine Freundinnen verteilt. Nur Jacarta und Minstrel würden letzten Endes bleiben.
      Da ich doch noch etwas Zeit hatte, drehte ich noch eine Runde bei den Koppeln. Am Morgen war alles noch etwas aufregender für die Pferde. Obwohl sie jeden Tag draußen standen, mussten vor allem die Hengste ihre Energie rauslassen. Cloud Nine und Clouded Sky galoppierten Seite an Seite über die Koppel, während Flavor of the Month und Flavor of the Weak bereits fertig waren mit Toben und sich eine schöne, braune Schicht aufgetragen haben. Mit dabei von der Vater-Sohn Partie waren auch Liberté’s Cresant Moon und Crescent Jewel und auch Csíny und Kalzifer standen in ihrer Nähe. Die vier grasten und sahen nur kurz hoch, als ich vorbei stiefelte.
      Die Büroarbeit sorgte nach drei Stunden doch für Kopfschmerzen, weshalb ich eine erneute Pause einlegte. Mittlerweile waren Colin und Nate mit Couleur du Deuil und Dark Chocolate aus dem Gelände zurück und berieten sich, welche Pferde als nächstes kamen. Die Wahl fiel schließlich auf Paint it Black und Császári. Für beide stand die Dressur heute an.
      Später würde wohl auch noch Romerico an die Longe kommen und ich reservierte mir Weltwunder für einen Ausritt. Dajeen hatte Glück und durfte heute freimachen.
      Bei meiner jetzigen Runde schaute ich noch bei den Kleinen vorbei. Millennium Falcon, Éllovas und Golden Cascade standen friedlich in ihrem Offenstall. Cover the Stars würde ich heute nicht besuchen. Da er momentan der einzige Junghengst war, stand er nicht am Hof.
      Seufzend schlappte ich schließlich zurück zum Haupthaus, um mich dort erneut vor meinen PC zu setzen. „Geh endlich! Du kannst morgen wieder mitmachen!“, rief mir Nate noch hinterher, was ich allerdings nur mit einem bösen Blick kommentierte.
      Zaii gefällt das.
    • Elii
      Trainingsbericht 24. August 2017 - Dressur L-M
      3689 Zeichen

      „Dafür, dass du dich als Dressurreiterin ausgibst, stehen hier verdammt viele Springpferde...“, bemerkte Nate sarkastisch, als wir gerade Minstrel und Dark Rubin von der Koppel holten. Ich verdrehte die Augen und deutete auf die beiden Stuten. „Und was ist dann mit denen?!“ – „Die sind auch doppelveranlagt, Rubin hat sogar mehr Potential im Springen. Dass du das nicht einsehen willst, weiß ich ja.“
      Der Konter saß. Missmutig lief ich weiter und ließ mich nicht mehr auf die Anmerkungen meines Angestellten ein. Tatsächlich sollten die beiden Stuten heute ein wenig an der Dressur feilen. Minstrel würde Colin übernehmen und ich selbst würde mich auf Rubin setzen. Colin hatte bereits die Ausrüstung herausgesucht, Rubin würde heute auch das erste Mal auf Kandare gehen.
      Die letzten Wochen hatten wir am versammelten Tempo von Trab und Galopp gearbeitet, sowie sie etwas höher eingestellt und an der Aufrichtung gearbeitet. Der ebenfalls in der L-Dressur geforderte Außengalopp war für die Fuchsstute kein Problem. Im Springtraining hatten wir diesen schon regelmäßig eingebaut, um sie lockerer zu bekommen.
      Das größte Problem machte momentan das Kurzkehrt und die Hinterhandwendung, da sie dort immer zu hektisch wurde und sie die Lektion dadurch nicht korrekt ausführen konnte.
      „Bist du fertig?“, fragte Colin, der gerade den Sattelgurt nachzog und schon fertig fürs losreiten war. Wie gewohnt würden wir wieder zusammen eine Runde ins Gelände gehen zum Warmreiten. Ich nickte schnell, setzte mir meinen Helm auf und spazierte auf die Aufstiegshilfe. Die zwei Stuten spazierten gemütlich nebeneinander her, Rubin merkte man nicht einmal an, dass sie die Kandare zum ersten Mal trug. Bis jetzt hatte ich nur den Trensenzügel in der Hand, der Kandarenzügel lag auf ihrem Hals und pendelte gleichmäßig.
      Da das Wetter heute nicht ganz mitspielen wollte und es nun zu regnen anfing, verbrachten wir unser Training in der Halle.
      Wir begannen beide die Pferde im Trab und im Galopp zu lockern, bevor sich jeder an die individuelle Arbeit machte. Während ich den Kandarenzügel vorsichtig annahm und versuchte die Stute gut vorwärts zu reiten, damit sie nicht hinter die Senkrechte kam. Für Rubin schien das zweite Zügelpaar nichts Besonderes, sie lief ordentlich am Zügel, ließ sich gut stellen und biegen und auch die Tempounterschiede innerhalb der Gangarten waren mühelos. Da es ihr erstes Mal auf Kandare war, konzentrierte ich mich auf Übergänge und Tempounterschiede und ließ die Lektionen erst mal außen vor.
      Auch Colin arbeitete an den Tempounterschieden, vor allem am starken Tempo. Minstel musste hierbei eine deutliche Rahmenerweiterung zeigen, hatte aber momentan im Schritt noch etwas Probleme. Die Seitengänge kannte sie bereits in und auswendig und gerade die Traversalen machte sie gerne. Auch Travers und Renvers gehörten zu ihren Lieblingsübungen. Damals hatte sie schnell verstanden, was man von ihr wollte, ohne dass sie sich zu sehr längsstellte oder im Hals abknickte.
      Auch wenn man es als Zuschauer nicht so gut beurteilen konnte wie der Reiter selbst, so sah die Stute rittig aus und auch gut im Tempo regulierbar. Ein wenig neidisch war ich schon, denn Minstrel machte mit ihrer bereits sehr weit fortgeschrittenen Ausbildung doch noch mehr Spaß als Rubin. Nur bei einem war ich nicht neidisch. Colin musste ihr Schrittpirouetten beibringen und die überließ ich ihm mehr als nur gern. Wenn ich sie nicht gerade in einer Prüfung reiten musste, ignorierte ich sie mit Freude gänzlich im Stundenplan der Pferde.
      Nach knapp zwanzig Minuten durfte Rubin austraben und schließlich erneut eine Runde ins Gelände gehen, Minstrel hatte heute eine längere Session vor sich.
    • Elii
      Pflegebericht 19. November 2017 - Winterplanung
      4629 Zeichen

      Die Turniersaison war fast vorbei und die Pläne für das Wintertraining mussten erstellt werden. Ich saß mit einer großen Tasse Tee und einigen Keksen am Schreibtisch, vor mir der PC, mehrere Notizbücher und ein großer Block. Auch den Kalender an der Wand durfte ich nicht außer Acht lassen, denn selbst vor Jahresende standen noch einige Veranstaltungen außerhalb der Turniere an.

      Ich seufzte verzweifelt und ließ mich auf den Tisch fallen. „Ich will nicht meeeeeehr“, meckerte ich und vergrub meinen Kopf in meinen Armen. An meinem Bürofenster ritten gerade Colin und Nate auf Minstrel und Császári vorbei. Ich wäre auch viel lieber draußen, aber irgendjemand musste ja organisieren. Zwar würde ich mich später in den Rücken von Lichterloh schwingen und eine Runde ausreiten, aber bis dahin musste ich alle Trainingspläne abschließen. Die Fuchsstute befand sich momentan noch im Aufbau, welchen wir mit vielen Gängen im Gelände mischten.

      Momentan hasste ich meinen Chef-Posten. Es war so schön damals, mit gerade mal fünf Pferden, als man jeden Tag reiten konnte, ohne nebenbei noch drei Stunden im Büro zu sitzen. Momentan waren es sogar deutlich mehr, was mir nur noch mehr missfiel. Ich seufzte tief und arbeitete dann weiter. Gerade Dajeen und Weltwunder mussten im Winter ranklotzen, schließlich sollten sie in der nächsten Saison die Turnierplätze unsicher machten. Die zwei Jungstuten hatten dieses Jahr schon einige Turniere bestritten, sollten aber erst nächstes Jahr voll einsteigen. Couleur du Deuil hatte sich eine Pause verdient, nach einer anstrengenden ersten Saison. Den kompletten Dezember würde sie auf der Koppel verbringen und im Januar würden wir wieder mit leichtem Training beginnen. Bei Dark Chocolate sah es ähnlich aus, allerdings hatte sie nur zwei Wochen komplett frei und würde dann schon wieder Mitte Dezember mit leichtem Training anfangen. Dann würde es wieder gesteigert werden, sodass wir über den Winter einen Klassenanstieg erzielen konnten. Bei Paint it Black sollte ebenfalls einen Klassenanstieg schaffen und wurde dafür jetzt schon trainiert. Im Sommer war er eher weniger auf Turnieren unterwegs. Der kleine Crescent Jewel durfte diesen Winter komplett freimachen vom Training, schließlich würde er erst nächstes Jahr vier Jahre alt werden.


      Ich nahm einen großen Schluck aus meiner Tasse, stopfte einige Kekse in mich hinein und starrte dann gefühlte fünf Minuten gegen die Wand. Plötzlich ging die Tür auf und Nate kam hinein. „Meine Güte, bist du immer noch nicht fertig? Wie lange willst du denn mit der Planung verbringen?!“, schimpfte er genervt und machte besonders viel Lärm, während er den Kühlschrank öffnete. „Hetz. Mich. Nicht.“, sagte ich langsam und bestimmt, bevor ich meinen Kopf in meinen Armen auf dem Tisch vergrub. Ich spürte wie Nate die Augen verdrehte und verharrte in dieser Position, bis ich hörte, dass die Haustür erneut auf und zu ging. Long Island Icetea und Baila Conmigo würden im Winter eine Pause von der Kutsche machen und sich auf die Dressurarbeit unter dem Sattel konzentrieren. Ékes sollte über den Winter die Klasse S der Dressur erreichen, sodass wir in der nächsten Saison auch dort angreifen konnten.


      Langsam wurde ich immer müder, weshalb ich nur noch wenige Pferde planen würde, bevor ich mir mit Lichterloh eine Pause im Gelände gönnen würde.

      Dark Intention würde weiter im Springen trainiert werden, genauso Cresant Moon. Csíny und Kalzifer nutzen den Winter für die Dressuarbeit, ebenso Flavor oft he Month, welcher im Winter auch einen Klassenaufstieg erzielen sollte.

      Bei Romerico stand etwas mehr Arbeit an. Wir hatten über den Sommer das Anreiten abschließen können, nun mussten wir uns darauf konzentrieren, dass wir Normalität ins Training brachten. Er hatte immer noch seine Aussetzer und man musste in wie ein rohes Ei behandeln. Da er nächstes Jahr aber Turnierluft schnuppern sollte, mussten wir einiges als Arbeit hineinstecken.

      Schnell kritzelte ich die letzte Notiz in mein Notizbuch, klappte dann das Macbook zu und schaltete den Mac aus, bevor ich nach oben stürmte und mich in meine Reitklamotten warf. Gut gelaunt lief ich zur Koppel, bevor ich am Tor stand und fassungslos Lichterloh ansah. Augenscheinlich hatte sich ihre Decke gesprengt und nun stand sie, völlig verdreckt und in Fetzen wie Aschenputtel da und starrte mich an. Leider war ich keine gute Fee und konnte dies nicht mit einem Schwung meines Zauberstabs wieder richten.

      Anscheinend war es heute nicht mein Tag, aber ich ergab mich meinem Schicksal und verbrachte die nächste halbe Stunde mit Putzen, bevor ich dann endlich ins Gelände tingeln konnte.
    • Elii
      Trainingsbericht 19. Dezember 2017 - Dressur M-S
      3792 Zeichen

      Die Winterzeit war immer die Zeit, in der wir an den Lektionen arbeiteten. Während manche Pferde diese verfeinerten, gelang Anderen im Winter der Sprung in die nächste Klasse. Minstrel gehörte in die zweite Kategorie, denn wir hatten schon im Sommer an den Lektionen der Klasse S gearbeitet und wollten sie nun über den Winter festigen.


      Während ich meine mit Lammfell gefütterten Stiefel schnürte, stand Minstrel bereits fertig am Putzplatz und beobachtete mich geduldig. Schon oft hatten wir die Lektionen auf Trense geübt, heute hatte ich ihr allerdings die Kandare angezogen. Beides funktionierte, doch die Hilfen waren mit der Kandare noch um einiges feiner zu geben. Das maßgefertigte Zaumzeug war braun unterlegt mit einem Lacknasenriemen, der Stirnriemen war mit topazfarbenen Steinen besetzt. All das war passend zum Sattel gehalten, welcher zwar schwarz war, allerdings braune Keder, sowie einen braunen Sattelkranz besaß.


      Bandagen und Schabracke waren heute ganz in schwarz gehalten, an einem so verhangenen Tag wie heute war ich nicht in der Stimmung für fröhliche Farben und das zeigte sich meist deutlich in den Pferdeoutfits. Ich setzte schließlich meinen Helm auf, führte die Stute einige Meter und stieg dann an der Aufstiegshilfe auf. Wie immer ging es zuerst eine Runde ins Gelände. In die Halle bewegte ich mich nur wenn musste und da dies heute der Fall war, wollte ich wenigstens im Gelände aufwärmen. Der eisige Wind ließ mich zwar zittern, aber ich klammerte mich am Gedanken fest, in wenigen Minuten in der geschützten Halle zu sein.


      In der Halle trainierten Colin mit Lichterloh, einer älteren Fuchsstute die relativ frisch bei uns war. Sie hatte lange Standzeiten durch eine Verletzung, sollte nun aber wieder in ihre ursprüngliche Leistungsklasse kommen. Colin ging sehr behutsam mit unserer Lissi um und arbeitete momentan an A Lektionen. Natürlich kannte die Stute schon alles, aber turnierreif war sie momentan nicht. Die Übergänge saßen kamen nicht punktgenau und sie ließ sich manchmal sehr bitten. Zur genaueren Hilfengebung hatte Colin momentan auch Sporen und Gerte dabei, was bei Lissi zu enormen Verbesserungen führte.


      Auch der Galopp musste bei ihr noch deutlich verbessert werden, denn sie sprang ihn nicht ordentlich durch und auch die Bergauftendenz, die man bei früheren Videos bestaunen konnte, war momentan nicht vorhanden. Das Rückwärtsrichten beherrschte sie hingegen wie eh und je. Versammelte Übungen waren wohl schon immer ihre Stärke gewesen und das zeigte sich hierbei besonders.


      Nachdem ich Minstrel auch im Trab und Galopp aufgewärmt hatte, begann ich immer wieder zwischen den Bahnfiguren Lektionen abzufragen. Piaffe und Passage kannte sie bereits, jetzt ging es darum aus der Passage in ein korrektes Halten überzugehen. Sie musste dafür geschlossen stehen und auf den Punkt anhalten. Bei der Galopparbeit wechselte ich zwischen Traversalverschiebungen und Galoppwechsel immer wieder ab. Ich wechselte immer wild zwischen 4er, 3er, 2er und 1er Galoppwechsel, sodass Minstrel immer konzentriert bei der Arbeit bleiben musste, um korrekt umzuspringen.


      Eine ihrer Lieblingsübungen, die Schaukel, konnte die Stute schon im Schlaf. Ein paar Schritte vor und direkt aus der Bewegung ins Rückwärts – kein Problem für sie. Dadurch, dass sie diese Übung so gern tat, reichten leichte Gewichtshilfen.





      Das Training verlief gut und ich war mir sicher, Minstrel könnte in der nächsten Saison mit den anderen Pferden aus der S-Dressur konkurrieren. Bei Lichterloh wollten wir, je nachdem wie es klappte, mindestens wieder auf M-Niveau kommen.


      Das Abreiten fand für uns Vier wieder im Gelände statt, auch wenn es durch den Wind sehr ungemütlich wurde. Die Pferde aber freuten sich, nicht in der langweiligen Halle ihre Runden drehen zu müssen.

    • Elii
      Trainingsbericht 02. Februar 2018 - Springen M-S*
      4359 Zeichen

      Der Winter war kälter als die letzten Jahre. Zumindest fühlte es sich so an. Warm eingepackt im unglaublich schönen Zwiebellook stapfte ich durch den Schnee zum Stall. Zumindest theoretisch war der Weg geräumt, praktisch hatte es heute Nacht aber wieder ordentlich geschnei und die Stallburschen, die dies sonst erledigten, kamen erst in einer halben Stunde. Bis dahin musste ich mich durch den Schnee kämpfen, Ayumi und Yuki hüpften fröhlich hindurch. Auch wenn die kleinen Fellknäule kaum zu sehen waren, wenn sie einmal bis auf den Boden durchgefallen waren.
      Im Stall knipste ich zunächst die ganze Lichter an. Wenige Augenblicke später war die komplette Stallgasse erleuchtet und einige Pferde rissen die Köpfe hoch.
      Minstrel stand heute als erstes Pferd auf meiner Liste. Sie sollte demnächst auf einen Stutbuchwettbewerb und sollte dafür entsprechend fit sein. Auch wenn sie aufgrund ihrer guten Turnierleistungen gekört wurde, musste sie dort einen kleinen Freispringwettbewerb gehen und ganz klassisch ihre Gangarten unterm Reiter zeigen. Zusätzlich sollte sie in der neuen Saison ihre ersten S Springen gehen, weshalb wir den Winter für das Training nutzten.
      Gestern Abend hatte ich bereits einen Parcour in der großen Halle aufgebaut, welcher bisher teilweise etwas niedriger war und erst im Laufe der Arbeit hochgezogen wurde. Die kleine Halle hingegen war bis auf ein paar kleinere Kreuzer und Cavalettis frei. Diese nutze ich nun für die Aufwärmarbeit, bevor ich mich mit Minstrel kurz in die Kälte stürzte und schließlich in der großen Halle weitermachte. Auch Clouded Sky mit Nate war mit dabei und Colin würde uns vom Boden aus unterstützen. Auch Cloud Nine würde später den Parcours als Trianing gehen, schließlich solle der Hengst auch über den Winter fit bleiben.
      Nate und ich wechselten uns ab mit den neun Hindernissen, darunter eine zweifache Kombination. Nur der Wassergraben, der normalerweise dabei war, fehlte heute. Mit um die 1,40 m Höhe waren die Sprünge nicht einfach zu reiten, doch die tollen Pferde unter uns machten es einfach. Minstrel war heute wieder Feuer und Flamme, sodass ich doch sehr ausbremsen musste, damit sie mir nicht in die Hindernisse sprang. So gut die Stute war, so tollpatschig stellte sie sich an und ich hatte keine Lust das Training ins Krankenhaus zu verlegen. Die Arbeit mit Clouded Sky sah hingegen unglaublich einfach und harmonisch aus, ein wenig neidisch war ich also schon auf Nate. Umso mehr freute ich mich darauf, später Cloud Nine zu reiten. Der Sohn war wirklich ein Ebenbild seines Vaters, nicht nur charakterlich, sondern auch unter dem Sattel.
      Jetzt galt meine volle Konzentration aber erst einmal der Fuchsstute, welche schon wieder in vollem Tempo auf die Tripplebare zugaloppierte. Tief einsitzen, Bremsen und Ausatmen. Dann den richtigen Moment abpassen – Absprung. Die Landung war gekonnt und sanft, weshalb Minstrel sich ein besonders großes Lob und eine Schrittpause verdiente.
      Die kleine Wolke ging seine Runden souverän und leichtfüßig. Dabei ließ er sich stets von Nate kontrollieren und war wirklich ein Traum im Punkto Mitarbeit.
      Zum Abschluss gingen wir noch einmal zusammen in die kleine Halle, sprangen ab und ließen die Pferde austraben. Nate nahm mir anschließend Minstrel ab und kümmerte sich um beide Pferde, während ich Wölkchen fertig machte. Der Hengst brummelte mich schon aus seiner Box heraus an und stupste mich liebevoll an, als ich diese betrat. Nach einer kleinen Kuscheleinheit tapste er mir hinterher zum Putzplatz, wo ich in putzte und sattelte. Der Riese kannte es schon, dass ich eine Aufstieghilfe neben ihn stellte um ihn fertigzumachen und stand dementsprechend sicher.
      Auch bei ihm folgte die gleiche Prozedur. Aufwärmen in der kleinen Halle, Parcoursspringen in der großen Halle und anschließend noch einmal in die Kleine. Wie erwartet war Wölkchen mal wieder ein Traum. Nachdem er die letzte Zeit Dressur gepaukt hatte, hatte er sich das Springen verdient. Er liebte es einfach und freute sich über die Abwechslung. Die Dressurarbeit hat sich gelohnt, denn er galoppierte viel gesetzter, sprang die Wechsle noch präziser und war auch sonst besser am Zügel.
      Mittlerweile war zum Glück auch der Weg zum Haus wieder frei, sodass ich mich ohne große Anstrengung zu meinem Kamin bewegen konnte, um mich aufzuwärmen bevor es zu den nächsten Pferden ging.
    • Eddi
      Tierarztbericht 02.02.2018 - Pferdepraxis Sapala
      3027 Zeichen

      Heute ging es für mich nach langer Zeit mal wieder auf das Gut Sanssouci. Elena hatte vor kurzem bei uns angerufen und um einen Vorsorgetermin für drei Stuten gebeten. Da es in der Praxis aktuell recht ruhig zu ging, hatten wir schnell eine gemeinsame Zeit gefunden und so machte ich mich heute auf den Weg zu ihr und ihren Sportpferden.
      Wie immer wurde man herzlich begrüßt, dieses Mal von zwei kleinen Akitas, die anscheinend alle Neuankömmlinge sehr liebten und schnell mal die Benimmregeln vergaßen. Auch Elena kam aus dem Stall und begrüßte mich. "Die drei sollen demnächst auf Prämierungen gehen und dementsprechend benötigen wir noch die aktuellen Gesundheitszertifikate", erklärte sie fix und ich nickte es ab.
      Gemeinsam gingen wir in den Stall, wo schon die erste Stute wartend am Putzplatz stand. Es handelte sich um Minstrel, eine schicke Trakehnerstute, die noch gar nicht so lange in Elenas Besitz war, sich aber hervorragend gemacht hatte. Ich packte meine Sachen aus und machte mich dann direkt an die Arbeit. Zuerst schaute ich kurz in Maul, Augen und Ohren und dann hörte ich Herz und Lunge der Stute ab. Danach tastete ich fix die entscheidenden Lymphknoten ab, ehe ich noch die Körpertemperatur kontrollierte.
      Routinemäßig führte Elena mir die Stute noch einmal in Schritt und Trab vor, ehe ich nur noch kurz einen Blick in den Impfpass warf und das Pferd dann abnickte. Minstrel war vollkommen gesund und bereit für die Prämierung. Während Elena die Stute wegschaffte, stellte ich bereits das erste Gesundheitszertifikat aus, setzte brav meine Häkchen und Unterschrift darunter.
      Als nächstes war Long Island Icetea an der Reihe. Ich kannte die Reitponystute schon seit ihrem Fohlenalter und war jedes Mal wieder überrascht, was für eine stattliche Stute aus ihr geworden war. Dahingehend konnte man Elena wirklich nur loben, ihren Pferden ging es immer top und der Hauptgrund dafür war ihre gute Haltung und das gute Training.
      Auch Long Island Icetea untersuchte ich fix, hörte sie ab und ließ sie mir vorführen. Danach bekam auch sie ihr gestempeltes und unterschriebenes Zertifikat und durfte zurück in ihre Box. Als letztes stand noch einmal ein Trakehner vor mir. Wieder eine Stute, diesmal ein Rappe: Couleur du Deuil. Sie beschrieb den langen Kindheitstraum von Elena, eine schwarze Trakehnerstute, die verrückt genug fürs Gelände war.
      Nichtsdestotrotz benahm sich die Stute unter Aufsicht ihrer Besitzerin sehr vorbildlich, ließ sich ebenso problemlos untersuchen, abhören und vorführen und so waren wir ratzfatz mit allen drei Pferden durch. Auch der Rappe durfte wieder in die Box und ich machte noch das letzte Zertifikat fertig. Dann überprüfte ich alle noch einmal, ehe ich sie Elena in die Hand gab.
      Sie bedankte sich herzlich bei mir für meine Zeit und ich gab den Dank gerne zurück, ehe ich mich verabschiedete und mich dann auch schon wieder auf den Heimweg zu machen. In der Praxis wartete noch genügend Arbeit auf mich. Leider insbesondere der Papierkram, den man gerne vor sich herschob.
    • Elii
      Pflegebericht 20. April 2018 - Frühling
      3098 Zeichen

      Rockford, Paint it Black, Real Steel, Romerico, Liberté’s Cresant Moon

      Show me Heaven, Lichterloh, Dark Chocolate, Long Island Icetea

      Dark Decission, Dark Intention, Cloud Nine, Burnin’ Diome, Flavor of the Weak, Flavor of the Month, Clouded Sky, Kalzifer, Csíny, Császári

      Colored Belle, Dark Jewel, Minstrel, Alors on Chante, Ékes, Colour GH’s Baila Conmigo, Rockabella, Golden Lights, Jacarta, Dark Rubin, Tavasz, Poppysmic

      Crescent Jewel, Golden Cascade, Dajeen, Weltwunder, Couleur du Deuil, Éllovas

      Abendsonne, Flavored Coffee, Darkest Hour, Clouded Mind, Cover the Stars, MIllenium Falcon


      Ich war unglaublich glücklich darüber, dass endlich der Frühling in Kanada angekommen war. Auch wenn ich morgens noch in Pulli und Jacke das Haus verließ und ich mich mit zunehmender Tageszeit weiter auszog, konnte es nichts an meiner guten Laune ändern.
      Mein erster Gang am Morgen war zu den Stuten mit ihren Fohlen. Alors, Golden, Rubina und Jacarta standen gemeinsam im Offenstall und passten in ihrer Mutter-Kind-WG gegenseitig auf die Kleinen auf. Rubina hatte ihr Fohlen Darko bei sich etwas mehr als einen Monat bei sich, doch schon jetzt ging er ihr gehörig auf die Nerven. Ihr kam es also ganz Recht, dass auch die anderen Stuten, und vor allem die Fohlen, mit ihrem Fuchshengst auskommen mussten. Mino, der Sonnenschein der WG wurde von jeder Stute nur zu gerne beaufsichtigt, hauptsächlich weil er fast immer schlief. Kaffee hatte in Sonne eine verbündete gefunden, sodass sie meist zusammen hinter Alors oder Golden standen.
      Nachdem die Kleinsten samt Muttis versorgt waren, begann das Training für den Rest der Mannschaft. Besonders auf Dulli, Eistee und Paint it Black hatte ich ein Auge, da diese Drei diesen Sommer auf die Körung sollten und bestmöglich darauf vorbereitet werden sollten. Doch auch bei den anderen konnte ich nicht weniger nachlässig sein. Mit Rockabella und Rockford verschlug es mich diesen Sommer auf jede Menge Working Equitation Turniere, auf denen ich mich nicht blamieren wollte. Mit zwei Warmblütern fiel man schnell auf unter den Spaniern und besonders, wenn man eigentlich in der Englisch-Szene bekannt war. Das letzte Wochenende war ich erneut auf einem Rinderkurs. Rockabella kannte die gehörnten Vierbeiner schon, für Rockford war es etwas ganz Neues. Doch der Buckskin Hengst schlug sich super und wurde vom Trainer mehrmals gelobt.
      Es war momentan sehr hektisch, doch ein Glück nahmen mir Colin und Nate sehr viel ab. An manchen Tagen sprang ich vom einen Pferd ab und saß direkt wieder auf dem Nächsten. Heute war es etwas ruhiger und ich konnte mich voll und ganz auf meine Pferde konzentrieren.
      Deci, Tiny, Wölckhen und Diome wurden von Nate am Vormittag übernommen, der Nachmittag gehörte Flavio, Waka und kleine Wolke.
      Colin kümmerte sich um Kalzifer, Csíny, Császári und Rando. Nachmittags waren dann noch Cressi, Baila und Minstrel an der Reihe.
      Für mich hieß das, dass ich am Morgen auf Heaven, Choc und Ékes saß und meinen Nachmittag mit Tavasz, Poppy, Belle und Jewel verbrachte. Nach dem Abendessen ging es noch eine Runde ins Gelände mit Dajeen und Weltwunder als Handpferd.
      Dieses Jahr würden viele Pferde die ersten Schritte ins Reitpferdeleben gehen, darunter Ducky, Éllovas und Falke. Crescent Jewel und Romerico würden weiter am verbessern des bereits gelernten Arbeiten und Stern genoss das letzte Jahr einer reinen Kindheit. Auch wenn diese Pferde noch nicht hauptberuflich Reitpferd waren, wurde ihr Alltag mehr und mehr davon übernommen und das reine Leben auf der Koppel näherte sich dem Ende. Einerseits war ich froh, wieder junge Pferde ausbilden zu dürfen, andererseits war es auf den alten Hasen um einiges entspannter.
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  • Album:
    1.8 Stuten in der Zucht
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    21 Juli 2017
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    Kommentare:
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    Rufname: //
    geboren: Februar 2008


    von: Amigo – Trakehner
    aus: Unbekannt – Trakehner


    Rasse: Trakehner
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Red Roan
    Endmaß: 167 cm

    Besitzer: Elii
    Ersteller: Elii
    Vorkaufsrecht: Elii

    Beschreibung
    tollpatschig, gutmütig, beim Springen hitzig

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    Erfolge
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    [SW 483] Dressurpferde

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    3. Platz 250. Dressurturnier
    3. Platz 202. Fahrturnier
    1. Platz 188. Militaryturnier
    2. Platz 70. Synchronspringen
    2. Platz 231. Fahrturnier
    1. Platz 435. Dressurturnier
    3. Platz 449. Dressurturnier

    Springen S* – Dressur S

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    Gewinnerin [SK 456] Alle Stuten


    Decktaxe: 96 Joellen

    Zuchtverleih: //
    Nachkommen: //

    offizieller Hintergrund

    Zubehör