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Laraya13

Mini

Mini
Laraya13, 16 Aug. 2019
    • Laraya13
      Ankunft

      by Samanta

      Lange hatte ich überlegt, ob ich mir noch ein weiteres Pferd 'antun' wollte. Immerhin hatte ich ja eigentlich schon genug. Eigentlich. Ich war eine Sammlerin und die scheue Andalusierstute Mini hatte ich vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Gemeinsam mit Juan hatte ich mich auf den Weg gemacht, um mir die Stute anzusehen. Kaum waren wir angekommen, war für mich eigentlich schon klar, dass ich die Stute mit nach Hause nehmen würde und auch Juan schien nicht abgeneigt zu sein. Zu Anfang war die Stute sehr zurückhaltend und schien etwas misstrauisch zu sein, aber mit der Zeit wurde sie etwas neugieriger und auch im Umgang war sie ein Schatz. Die Unsicherheit würde sich sicher noch legen. Wir verabredeten mit ihrer Besitzerin, dass wir uns in den kommenden Tagen melden würden und machten uns dann erstmal wieder auf den Weg nach Hause. Beim Abendbrot stellte Jonathan belustigt fest, dass wir ja scheinbar schon verliebt seien und so rief ich am nächsten Tag direkt die Besitzerin an und wir vereinbarten einen weiteren Termin. Nachdem alles vertragliche geregelt war, konnte die Stute endlich bei uns einziehen. Ich hatte die Stuten erst einmal alle in den Stall geholt, damit sie sich an ihre neue Kameradin gewöhnen konnten. Mini sah sich neugierig, aber auch etwas verschüchtert um, ließ sich dann aber von der Portion Heu, die ich allen rein schob, ablenken. Da sie sich einigermaßen wohl zu fühlen schien, ließ ich die Stute erst einmal alleine. Ich würde später nochmal nach ihr sehen. Juan lächelte und sagte dann:"So langsam kommt deine Vorliebe für rassige Spanier zum Vorschein, Boss."Ich streckte ihm die Zunge raus und ging dann erstmal nach drinnen, wo ich alle Unterlagen ordentlich abheftete.
    • Laraya13
      Ein ereignisreicher Tag
      by Samanta

      Mini war nun bereits einige Monate bei mir und hatte sich gut eingelebt. Mittlerweile stand sie mit den anderen Stute auf der Weide und vertrug sich vor allem mit Girly sehr gut. Die beiden wichen einander kaum von der Seite. Es tat gut zu sehen, dass sich meine Pferde in der Herde integrierten und es immer wieder keine Probleme machte, wenn man ein neues Pferd dazu tat. Heute wollte ich Mini ein bisschen verwöhnen und anfangen sie aufs Einreiten vorzubereiten. Ich holte sie also von der Koppel und begann erstmal sie ausgiebig zu putzen. Es gefiel ihr offensichtlich sehr, denn sie stand ganz still und schloss dabei sogar die Augen. Ich lächelte und ließ mir viel Zeit beim Putzen, damit sie es so richtig genießen konnte. Immer wieder war ich in den letzten Monaten zum Putzen, Hufegeben und Führen dagewesen. Nun wollte ich beginnen sie schonend anzulongieren. Erstmal ganz ohne Zwang, nur mit Kappzaum und ohne große Erwartungen. Juan würde mir dabei helfen, damit die Stute verstand, was wir überhaupt wollten. Ich zog ihr also das Kappzaum an und ging dann hinüber zur Halle, wo Juan bereits auf mich wartete. "Bist du beim Putzen eingeschlafen",fragte er mit einem breiten Grinsen. Ich streckte ihm die Zunge raus und sagte:"Nicht so frech, schließlich bezahle ich dich." Er lachte und folgte mir und Mini in die Halle, hakte einen Strick in Kappzaum und während ich in der Mitte stand, führte er die Stute um mich herum. Wir ließen es heute mit Schritt und Trab gut sein. Die Stute machte fleißig mit und kapierte ziemlich schnell, sodass sie am Ende sogar bereits im Schritt ohne Juans Leitung um mich herumging. Wir beendeten das Training für heute und ich lobte Mini ausgiebig. Sie hatte sich gut geschlagen und nachdem wir noch einen Spaziergang gemacht hatten, brachte ich die Stute wieder auf die Koppel. "Bis zum nächsten Mal, Süße." Lächelnd schob ich ihr noch ein Leckerli zu und verließ dann die Koppel.
    • Laraya13
      Longentraining - Klappe die zweite
      19.01.2017

      by Samanta

      Wieder einmal wollte ich mit Mini an der Longe trainieren. Juan würde mich wieder dabei unterstützen. Vorher jedoch musste ich die Stute erstmal gründlich putzen, da sie sich ganz nach Schimmelmanier eingesaut hatte. "Hast wohl gewusste, dass ich heute arbeiten will, hm?" Lachend putzte ich die Stute und zog ihr dann das Kappzaum auf und die Longe an. Juan wartete bereits in der Halle und sein freches Grinsen deutete an, dass er erneut fragen wollte, ob ich eingeschlafen sei. "Ein Wort und du darfst beim nächsten Mal dieses Dreckschwein putzen." Er lachte und sagte dann:"Schon gut. Ich sag ja nichts." Ich stellte mich wieder in die Mitte und Juan begann die Stute um mich herum zu führen. "Lass es uns mal gleich ohne führen versuchen. Das hat sie ja beim letzten Mal schon ganz gut gemacht." Er nickte und lief nur noch unterstützend nebenher. "Gut so. Gutes Mädchen. Bleib mal stehen, Juan." Er gehorchte. Zunächst blieb auch Mini stehen, ließ sich von mir aber weiter treiben und ging brav im Schritt um mich herum. "Okay, dann versuchen wir mal Trab. Teerab, Mini." Ich musste sie ein paar Mal antreiben, bevor sie verstand, was sie tun musste, aber nach und nach klappte es auch im Trab und Juan konnte an den Rand gehen und zusehen. "Sie macht das echt schon gut und lernt wirklich schnell."
      "Ja, Andalusier, eben." Er grinste und beobachtete mich und die Stute. "Du solltest sie vielleicht mal ein bisschen weiter raus lassen", riet er mir und ich gehorchte ihm. Mini wurde langsamer und reagierte trotzdem noch auf meine Kommandos. "Scheeritt. Scheeritt." Dieses Mal gehorchte Mini. Wir beendeten das Training für heute und ich führte die Stute trocken. Juan klopfte ihr sanft den Hals und meinte dann:"Schade, dass du sie verkaufen willst." Ich nickte und sagte:"Ja, schon. Aber ich finde einfach keinen richtigen Draht zu ihr und ich möchte, dass sie jemanden findet, der sie ordentlich fördern kann. Das bin eben nicht ich." Ich versorgte die Stute und brachte sie, nachdem sie wieder trocken war, zurück zu ihren Freundinnen auf die Koppel.
    • Laraya13
      Longentraining III
      17.07.2017
      by Samanta

      Beim letzten Mal hatte ich ja eigentlich beschlossen, dass ich Mini verkaufen wollte, damit sie jemanden fand, der sie ordentlich förderte. Leider hatte sich auf die Anzeige hin niemand gemeldet und ich hatte es einfach nichts übers Herz bringen können sie einfach an einen Händler abzutreten, denn das hatte die Stute nun wirklich nicht verdient. Also hatte ich beschlossen sie zu behalten. Vielleicht würde sich ja irgendwann mal die Gelegenheit ergeben. Wenn nicht, dann würde ich sie eben behalten. Ein Pferd mehr oder weniger, darauf kam es nun wirklich nicht mehr an. Ich holte die Stute von der Koppel und war froh, dass sie im Gegensatz zu Betty nicht sonderlich dreckig war, sodass das Putzen recht schnell von statten ging und ich mich wieder dem Longentraining zuwenden konnte. Juan stand mir auch diesmal zur Seite und unterstützte mich. Im Schritt und Trab konnte die Stute zwar mittlerweile um mich herumgehen, aber manchmal brauchte sie doch noch die Anlehnung an einen Führenden, sodass ich ihn gerne dabei hatte. Außerdem war er ein Fachmann was Andalusier anging und mir immer eine gute Hilfe beim Trainieren eines Pferdes. Ungefähr eine halbe Stunde trainierte ich mit der Stute und war am Ende des Trainings sehr zufrieden mit ihr. Sie machte ihre Sache gut, war zwar noch etwas schnell teilweise, aber ansonsten sehr gelehrig und aufmerksam. Sie würde keinerlei Probleme haben. Mit etwas Training würden wir sie gut auf das Einreiten vorbereitet bekommen, aber damit wollte ich mir noch etwas Zeit lassen, denn die Stute war in meinen Augen einfach noch nicht so weit und sollte erstmal ganz langsam an die Arbeit herangeführt werden. Wenn sie soweit war, dann würde ich das wissen und würde sie schonend mit einem Trainer an meiner Seite anreiten lassen. Ich hätte es natürlich auch selbst gekonnt, aber da ich aufgrund meines Berufes so oft unterwegs war, würde ich schauen, dass ich jemand fand, der sie anreiten würde. Jedenfalls war das momentan noch der Plan. Wie es sich entwickeln würde, würden wir ja dann noch sehen.
    • Laraya13
      Zwei Stuten gehen einen Weg
      21.01.2018
      by Samanta

      Heute wollte ich Mini einmal eine Pause vom anstrengenden Training bieten und beschloss mit ihr als Handpferd und Batteries Not Included heute bei diesem schönen Tag ins Gelände zu gehen. Ich holte die beiden Stuten, die sich in den letzten Monaten angefreundet hatten, von der Koppel und begann zuerst Mini zu putzen, denn die Schimmelstute hatte sich offenbar heute besonders Mühe mit dem Dreck gegeben. Die Stute ließ sich brav von mir putzen, während Betty etwas gelangweilt zu scharren begann. Ich wendete mich also schließlich ihr zu und putzte auch sie. Anschließend sattelte und trenste ich Betty. Ich ließ mir von Alan Mini geben und nachdem ich mich von ihm verabschiedet und für heute Abend zum Essen verabredet hatte, machten wir drei uns auf den Weg. Mini lief entspannt neben mir her und auch Betty war entspannt. Ich hatte die Stute mit Absicht ausgewählt. Erstens verstanden sich die Stuten gut und zweitens war Betty eine sehr ruhige Stute, die Mini die nötige Sicherheit geben konnte, wenn sie unsicher wurde. Der Ausritt war entspannt und wir hatten eine Menge Spaß. Ich ging überwiegend Schritt, trabte aber auch ein paar Mal. Galoppieren wollte ich lieber nicht. Schließlich kehrten wir zurück zum Hof, wo ich die beiden Stute ausgiebig versorgte und mich darum kümmerte, dass sie wieder auf die Koppel konnten. Anschließend mistete ich die Boxen meiner Pferde aus und machte mich dann auf den Weg zur Verabredung mit Alan.
    • Laraya13
      Longentraining
      17.07.2018
      by Samanta

      Nachdem ich beim letzten Mal mit Mini und Batteries Not Included ausgeritten war, wollte ich heute wieder das Longentraining aufnehmen, das ich mit Mini angefangen hatte, um sie auf das Einreiten vorzubereiten. Auch diesmal würde Juan dabei sein. Er und die Stute hatten eine gute Verbindung zueinander und ich hatte beim Training immer gerne jemanden an meiner Seite. Obwohl ich Mini auch hätte alleine longieren können, war es doch angenehm den Spanier an meiner Seite zu haben. Er beobachtete uns beide und teilte mir am Ende immer mit, was ich verbessern konnte und worauf ich noch mehr achten sollte. Wir halfen uns gegenseitig: er blieb im Training und ich konnte von ihm noch eine Menge lernen, gerade auch was die spanischen Pferde anging. Mittlerweile ging Mini im Schritt und Trab brav an der Longe um mich herum und reagierte auf meine Kommandos. Nur das Angaloppieren wollte irgendwie noch nicht so richtig klappen und so schlug Juan vor, dass wir sie vielleicht erst einmal in der Halle frei laufen lassen sollten, bevor wir sie zum Galoppieren an der Longe bringen würden. Genau das taten wir auch und ich stellte schnell fest, dass Mini die nötige Balance dazu fehlte. Also begannen wir neben dem Longentraining auch Stangenarbeit und Arbeit am Boden mit aufzunehmen und würden den Galopp für die nächsten Trainingstage erst einmal weglassen. Mini wurde mit der Zeit des Trainings schon etwas sicherer und schließlich beendete ich das Ganze nach einer Stunde. Sie hatte sich gut geführt und konnte wieder auf die Koppel zurück. Anschließend schnappte ich mir Batteries Not Included.
    • Laraya13
      Longentraining - Es geht voran
      09.02.2019
      by Samanta

      Ich hatte mir in den letzten Wochen Mini immer wieder mal vorgenommen und mit ihr an ihrer Balance und ihrem Takt gearbeitet. Mittlerweile war die Stute schon viel ausbalancierter und konnte ohne Longe auch schon sehr gut galoppieren. An der Longe fiel es ihr noch sehr schwer und sie wurde immer sehr hektisch dabei, sodass ich die Galoppeinheiten noch wegließ und mich lieber darauf konzentrierte sie im Trab und Schritt richtig zu arbeiten. Juan stand dabei und gab mir hin und wieder Tipps was ich verbessern konnte und wie wir es gemeinsam hinbekommen würden, dass Mini ausbalancierter war. Ich nahm viel Stangenarbeit mit in die tägliche Arbeit mit ihr, machte Bodenarbeit und ließ sie auch mal frei in der Halle laufen, sodass sich nach und nach wirklich eine enorme Steigerung zeigte. Die Stute konnte nun auch an der Longe relativ ruhig galoppieren und nach und nach wurde auch das besser. Ich war stolz auf die junge spanische Stute, die sich wirklich gut anstellte und beendete das Training für heute, um sie zu versorgen und anschließend eine ausgedehnte Kuschelsession einzulegen. Wieder einmal war ein erfolgreicher Tag zu Ende gegangen und ich konnte sehr stolz auf mich und meine Pferde sein.
    • Laraya13
      Sammelpflegebericht für BOS Feuerherz, HGT's Be My Sunshine und Mini



      30.08.2019, Laraya13





      Liam| Heute war ziemliches Sauwetter, also putzte ich Feuerherz heute mal in der Gasse. Arthur war mein liebstre Hengst im Stall, einfach schon durch seine ruhige und freundliche Art. Für seine Mähne nahm ich mir wieder besonders Zeit, flocht sie auf und kämmte erstmal gründlich sämtliche Knoten heraus, ehe ich das Spray nahm und die Mähne neu einsprühte. Ich lies sie erstmal offen zum trocknen und kontrollierte die Hufe meines Hengstes, denn er hatte leider sehr weiches Horn. Björn wird wohl die Woche wieder ranmüssen und die Eisen wechseln. Vielleicht probierte ich doch mal Stahl. Nachdem ich Arthur's Mähne neu eingeflochten hatte, holte ich noch HGT's Be My Sunshine aus seiner Box und putzte ihn über und lief mit ihm ein wenig die Gasse auf und ab und passte den kurzen Regenstop ab, nahm Feuerherz dazu und brachte beide in die Longierhalle.

      Sie sollten wenigstens ein wenig toben können, dachte ich mir und sah den beiden Hengsten beim rennen und spielen zu. Das die beiden sich verstanden fan dich nach wie vor wunderbar, das erleichterte mir die Arbeit doch um einiges, wie heute. Ich ließ die beiden Hengste allein und begab mich zur Box von meiner Stute Mini, welche ich heute nur ein wenig putzte und mit ihrer Lieblingsleckerei Birne verwöhnte. Auch bei ihr war ich gerade dabei, die Mähne etwas länger zu züchten.. Laraya fand dies bei unseren Turnierpferden und den Zuchthengsten unpraktisch, ich jedoch finde das es auch Optisch viel her macht. Nachdem ich mich über eine halbe Stunde mit Mini vergnügt und festgekuschelt hatte, lief ich mit schnellem Schritt zur Longierhallte, setzte mich auf Feuerherz und nahm Sunny als Handpferd, denn es begann urplötzlich wie aus Eimern zu gießen. Wir trabten zum Stall, beide Hengste kamen in ihre Boxen und bekamen ihre Decken drauf.

      Ich seuftzte, streckte mich und machte für meine drei Sprösslinge das Futter fertig, eine extra Portion warmes Mash hat ja noch niemanden geschadet...

      Man hörte, wie es nun anfing zu Gewittern, so setzte ich mich vor die Boxen meiner zwei Hengste und lauschte den Geräuschen, welche sich aus Pferdekauen, Regen und das schnauben der anderen Pferde vereinte.
    • Laraya13
      Pflegebericht für alle Hengste/Wallache und Stuten der Anlage



      Coco, Sweet Revenge, WHC Jaydee, Daemon, HGT's Be My Sunshine, Levante, Lamiro, Feuerherz, Goldbube, Pilgrim|HMJ8400

      Bittersweet, Funny Sugar, EBS Dafina, BOS Melody of Spring, Atlanta, Mini

      Einweihung des neuen Offenstalles für die Hengste



      Laraya |





      „Warte..“, sagte ich zu Liam und verband den Litzenzaun mit dem Stromgerät. „So, jetzt nur noch die Verbindung auf und die Hengste reintreiben..“, murmelte ich und streckte mich, lief mit Liam zu einem provisorisch gebautem Paddok auf der Wiese. Wir hatten den Offenstall beider Herden vergrößert, so das nun alle Hengste und Wallache zusammen raus konnten und die Stuten. Als erstes trieben wir heute die Hengste hoch, danach machten wir das gleiche mit den Stuten. Pilgrim stand bei Levante und Lamiro welche vor sich hin dösten, die Fohlen machten wie immer Unfug und steckten damit Sunny und Coco an. Daemon graste zusammen mit Feuerherz und Goldbube ein wenig abseits. Ich entfernte die einzelne Litze, die den Durchgang verband und stellte mich mit einer Longierpeitsche hinter die Männer-WG, Liam stand links und Thomas rechts. „Los, vorwärts!“, rief ich und fuchtelte mit der Peitsche herum, so das die Herde sich in Bewegung setzte und alle Männer los tüddelten. Der Araber lies den Araber raushängen, gefolgt von zwei bockenden und sich freuenden Fohlen. Lamiro und Pilgrim schlenderten gemütlich , der Rest trabte aufgeregt hinter den anderen her. Ich trieb weiter und die Männer schlossen den Zaun richtig, schlossen diesen an den Strom an. Mein Goldbube und Sunshine kamen zu mir getrottet, liefen dann neben mir her wie zwei treudoofe Hunde und erhaschten sich ein paar Streicheleinheiten. Wir liefen so zusammen über einen etwas steileren Hang, an dem sich das neue Stück Wiese anschloss mit frischem Gras. So konnte der untere Teil des OS in Ruhe über den Winter nachwachsen. Während Thomas und Liam selbiges bei den Stuten vorbereiteten, nahm ich mir einfach ein paar Minuten, setzte mich in das Gras und beobachtete meine Hengste und den einzigen Wallach, Lamiro. Der kam mit Pilgrim und Levante im Schlepptau zu mir und alle liesen sich ein wenig knuddeln, auch unser Makeover-Pferd Pilgrim. Ich hatte erst Bauchweh, ihn mit ALLEN Hengsten zusammen zu stellen doch diese Ängste waren total unbegründet. Er fügte sich super ein, machte sich schnell seinen Rang in der Mitte klar und hielt sich extrem an Levante und Lamiro. Einzig mit Feuerherz harperte es noch ein wenig, aber der Buckskin war auch etwas eigen was andere Hengste anging. Ich stand auf, lief zu den Stuten und schaute mir alle im Paddok erstmal an. Das hatte ich bei den Hengsten auch getan, einfach um den Allgemeinzustand meiner Pferde im Auge zu behalten. Bei den Stuten gab es ebenso eine neue Wiese dafür, das die untere weggenommen wurde. Ich betrachtete Bittersweets Fohlenbauch und wurde von hinten von einer eifersüchtigen Atlanta angeprustet. „Ach, sind wir Eifersüchtig?“, scherzte ich und kraulte meine Rappscheckstute am Bauch. Funny Sugar tollte ein wenig mit Mini herum und Dafina und Melody standen ruhig da.. bis die Jungs die Litzen öffneten. Die Stuten liefen von alleine freudig los, ich schwang mich auf den Rücken von Atlanta und genoss diesen kurzen Galopp zu der neuen Wiese, sprang ab und betrachtete nun meine Stutenherde. Zufriedener konnte ich wirklich nicht sein.

      Wir schlossen auch diesen Zaun am Strom an und trafen uns alle am Unterstand, um diesen noch gemeinsam zu misten und ein paar Heunetze aufzuhängen und die Heustationen aufzufüllen. Thomas und Liam erledigten das selbe noch im anderen Offenstall und ich ging den Geburtsmelder für Bittersweet holen.
    • Bracelet
      Pflegebericht für alle Stuten der Black Oak Stables
      August 2020


      Es war noch früh am Morgen als ich bei den Black Oak Stables ankam. Eine gute Bekannte von mir hatte mich gebeten ob ich mich denn nicht um ihre Pferde kümmern könnte solange sie auf einem wichtigen Trainingsseminar war, über das ich auch nachgedacht hatte, dann aber schlussendlich doch abgesagt hatte. Aber aus diesem Grund waren wir ins Reden gekommen.
      Kurz nach meiner Ankunft wurde ich über die wesentlichen Punkte aufgeklärt und ein wenig eingeschult. Zum Glück besaßen die meisten Pferde, zumindest für die Zeit meines Aufenthaltes, ein Boxenschild mit ihrem Namen und der Menge des Kraftfutters, das sie jeden Tag bekommen sollten.
      Soweit so gut. Dann ging es auch schon los mit Ausmisten. Kurz vor Zwölf kamen die Pferde schließlich alle von der Koppel rein um das Mittagsheu, gefolgt vom Kraftfutter zu bekommen. Dabei teilte ich mir die Arbeit mit einem Stallburschen des Hofs. Ich durfte mit Atlanta und Bittersweet beginnen, während er EBS Dafina und BOS Melody of Spring mitnahm. Was ein klingender Name! Nachdem die vier gut in ihren Boxen angekommen waren holten wir noch Funny Sugar, Mini und das niedliche Stutfohlen Bintu-I-Bahri rein. Danach gab es Futter und für mich erstmal eineinhalb Stunden Mittagspause.
      Nach diese vorbei war ging es für die Pferde wieder auf die Koppel und die restlichen abkochen wurden gemistet, manche vom Vormittag auch nochmal nachgemistet.
      Am Abend gab es dann wieder das Futter und ich kontrollierte gegen Neun nochmal ob alles gut war und es meinen Schützlingen gut ging, was zum Glück der Fall war.
      Derselbe Tagesablauf wiederholte sich so auch die kommenden Tage, zum Glück ohne Zwischenfälle!
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  • Album:
    Verkaufsalbum
    Hochgeladen von:
    Laraya13
    Datum:
    16 Aug. 2019
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    Kommentare:
    11

    EXIF Data

    File Size:
    270,3 KB
    Mime Type:
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    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Vater: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt

    [​IMG]

    Rasse: Andalusier
    Geschlecht: Stute
    Geburtstag/Datum: *2013 (3 Jahre)
    Fellfarbe: Schimmel
    Stockmaß: wird ca. 1.73 m
    Abzeichen: keine

    Gesundheitszustand: Sehr gut
    Letzter TA Besuch:
    Was wurde gemacht:

    Hufzustand: Sehr gut
    Letzter HS Besuch:
    Was wurde gemacht:

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    schlau | energiegeladen | verschmust
    Mini ist eine noch junge und sehr interessierte Junge Stute. Sie ist sehr pfiffig, liebt es in Jackentaschen herum zu schnüffeln um nach Leckerlis zu suchen. Sie versucht stets ihrer Vertrauensperson zu gefallen und arbeitet am Boden gut mit. Sie ist ein wahres Energiebündel, was herausgefordert werden möchte. Beim Putzen ist sie sehr ruhig und genießt es richtig. Beim Hufe geben hapert es ab und an noch etwas. Sie ist Hufschmied, Tierarzt und Hänger gewöhnt.

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    Gekört/Gekrönt: Nein
    Zur Zucht vorgesehen: Nein
    Nachkommen: Keine

    Besitzer: Laraya13
    Vorbesitzer: Sammy
    Ersteller: Waldvoegelchen
    VKR: Waldvoegelchen

    In meinem Besitz seit: August 2019
    Kaufpreis: unverkäuflich
    Zu verkaufen: Nein

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    Bodenarbeit: Ja
    Schmiedefromm: Ja - manchmal noch Probleme beim Hufegeben
    Verladefromm: Ja
    Tierarztfromm: Ja

    Eingeritten: Ja
    Eingefahren: Nein
    Reitweise: Englisch

    Galopprennen: E
    Western: E
    Springen: E
    Military: /
    Dressur: E
    Distanz: /
    Fahren: /