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AngieMaus

Milkchocolate - Tinker

Milkchocolate - Tinker
AngieMaus, 21 Dez. 2014
    • AngieMaus
      Besitzerwechsel
      Fiona, die im Moment viel mit ihren Neuankömmlingen zu tun hat, ist etwas überfordert. Sie schafft es nicht mehr, sich um all ihre Pferde zu kümmern, deswegen habe ich mich bereit erklärt ihre Stute Milkchocolate zu kaufen. Die beiden hatten auch keinen wirklichen Draht zueinander gefunden, weshalb ich sie sowieso versorgte. Nun bin ich ihre Besitzerin und habe es schwarz auf weiß. Strahlend ging ich zu ihr auf die Koppel und rief ihren Namen. Als sie mich hörte, kam sie gemütlich angelaufen. Es sah schön aus, wie im Hintergrund die Sonne schien. Ich setzte mich auf das Gatter und streichelte ihren Hals. Ihre Scheckung war sehr schön, weshalb ich Fiona schon immer beneidet hatte. Doch nun gehört sie mir. Sie schnaubte zufrieden und graste ein wenig. Ich stieg über den Zaun und stellte mich neben sie. Mit ein wenig Mühe schwang ich mich auf ihren Rücken und setzte mich bequem hin. Sie störte das nicht im Geringsten, was sehr lustig war. Ich wusste, dass es daran lag, das sie mich schon kannte. Bei Fremden hätte sie das nie akzeptiert, aber nun ja. So standen wir gemütlich auf der Koppel. Inzwischen hatte ich mich auf den Rücken gelegt und genoss diese Ruhe. Sie war ganz anders als Midnight, der ständig Bewegung brauchte. Es war eine schöne Abwechslung und ich lag noch minutenlang da und starrte einfach nur in den blauen Himmel, während Milki in Ruhe graste...
    • AngieMaus
      Ein Spaziergang durch den Wald
      Am frühen Morgen ging ich in den Stall, um die Pferde zu füttern. Fiona lag noch im Bett, weshalb ich all unsere Tiere allein versorgte. Ich führte immer 2 Pferde gleichzeitig auf die Koppel, damit ich ich Zeit sparte. Zum Schluss waren nur noch Milkchocolate und Fatinah im Stall. Ich ging zu Milki in die Box und tätschelte ihr liebevoll den Hals. Sie schnaube und sah mir in die Augen. Ich erzitterte, weil ich wieder erkannte, dass Tiere so viel mehr wissen, als manche Leute denken. Ich legte ihr das pinke Halfter an, was Fiona ihr gekauft hatte. Eigentlich stehe ich nicht auf pink oder rosa, aber ich musste zugeben, dass es Milki gut steht. Behutsam führte ich sie in die Stallgasse und band sie an. Nachdem ich auch Fatinah geholt hatte gingen wir zur Koppel. Währenddessen Fatinah ungeduldig zappelte, lief Milki ganz ruhig neben mir. Die beiden waren so unterschiedlich wie Tag und Nacht, doch sie verstanden sich gut. "Es ist eben wie bei den Menschen." ,sagte ich leise. Ich entließ sie auf die Koppel und ging zurück in den Stall. Dort traf ich auf Fiona, die schon einige Boxen ausmistete.
      "Hey Angie, war heute irgendwas besonderes los?", fragte sie mich.
      "Nein, alles so wie immer.", antwortete ich und lächelte müde.
      Wir unterhielten uns noch eine Weile über belanglose Sachen und vollendeten unsere Arbeit. Wir hatten alle Boxen innerhalb von einer Stunde geschafft.
      "Neuer Rekord!", rief Fiona triumphierend und wir fingen an zu lachen.
      Am Nachmittag ging ich auf die Koppel, da ich nichts zu tun hatte. Ich wurde von Smoke Cream begrüßt, die am Gatter stand. Ich redete ein wenig mit ihr und wendete mich dann Milki zu. Sie stand etwa hundert Meter weit entfernt auf der Wiese und graste. Es hatte etwas Tröstliches an sich. Ich wusste, dass wir diesen Ort bald verlassen mussten. Es ist schön hier, aber einfach nicht das Richtige. Um noch in letztes Mal den Wald zu erkunden nahm ich mir Milki und lief mit ihr die Straße entlang. Im Schritttempo liefen wir den kleinen Waldweg entlang. Die Sonne war von Wolken verdeckt worden und es war ziemlich duster im Wald. Normalerweise hätte ich ein wenig Angst, wenn ich mich um diese Uhrzeit hier herumtrieb. Aber irgendwie färbte Milki`s Ruhe auf mich ab. Ein paar Mal erschrak ich, wenn ein Zweig knackste oder Blätter raschelten, aber Milki schnaubte immer beruhigend, als ob sie mir die Angst nehmen will. Und das tat sie auch. Wir liefen eine Weile im Wald herum, bis ich eine Nachricht bekam.

      Hey Angie, wo seid ihr? Kommt bitte wieder zurück!
      Nicht dass ihr euch noch verlauft!

      Lg Fiona

      Schnell schrieb ich ihr zurück, sodass sie sich keine Sorgen machen musste. Um vor der Dämmerung wieder zu Hause zu sein nahm ich eine Abkürzung mitten durch den Wald. Milki vertraute mir, weshalb sie mir ohne zu zögern folgte. Es verlieh mir ein gutes Gefühl zu wissen, dass sie bei mir war. Vorsichtig liefen wir durch den Wald und kamen ein paar Meter von unserem Hof entfernt wieder heraus. Ich war diesen Weg schon ein paar Mal gelaufen, weshalb ich mich relativ gut auskannte. Wäre ich ohne jegliche Erfahrung durch den Wald gelaufen,hätten wir uns sicherlich verirrt.
      Die letzten Meter trabte Milki, was mich erfreute und erstaunte zugleich. Als wir ankamen, wartete Fiona schon auf uns.
      "Du musst mir Bescheid sagen bevor ihr weggeht. Ich habe mir Sorgen gemacht!", meckerte sie.
      "Ja, es tut mir Leid. Aber es ist ja alles gut. Ich wollte nur noch einen letzten Spaziergang machen bevor wir den Hof wieder verlassen."
      Sie lächelte mich traurig an
      "Ich weiß. Aber dort, wo wir hinziehen wird es sicher noch schöner!", versicherte sie mir.
      "Ja, ich glaube du hast Recht.", sagte ich und lächelte breit.
      Dann begab ich mich zum Putzplatz und putzte Milki ausgiebig. Ebenfalls kontrollierte ich, ob sie Schrammen von Ästen abbekommen hatte, was aber zum Glück nicht der Fall war. Ich gab ihr noch eine Möhre und brachte sie in ihre Box zurück. Das Futter war schon fertig. Ich sah ihr noch beim Fressen zu und dachte über die Zukunft nach...
    • AngieMaus
      Sammelbericht "Letzter Umzug"
      So schön unsere Zeit in Norwegen auch war, wir müssen weiterziehen. Leider war es nicht das richtige für uns, sodass wir uns für die Camargue in Frankreich entschieden haben.
      Dieser Morgen war besonders kalt und grau. Regentropfen fielen vom Himmel, so dick wie wie Liebesperlen Fiona und ich räumten unsere Möbel in große, braune Kisten und beschrifteten sie.
      "Tja, das wars also mit Norwegen.", sagte ich.
      "Hm. Aber die Camargue ist doch auch schön. Außerdem indest du Frankreich doch so toll!", antwortete sie.
      "Ja, das tue ich auch. Aber...es war auch hier schön."
      Fiona schwieg und schrieb "Wohnzimmer" auf unsere letzte Kiste. Ich wusste, dass die Camargue toll ist, und ich freute mich auch darauf, aber wir waren erst vor kurzem umgezogen und jetzt verließen wir unser Heim wieder. Das Haus sah leer und trostlos aus. Um mich abzulenken, ging ich nach draußen. Einige Pferde standen an dem Anbinder und warteten auf den Transporter. Auch Milki war unter ihnen. Schnellen Schrittes ging ich zu ihr und legte meinen Kopf auf ihr schönes,weiches Winterfell. Es gab mir ein warmes Gefühl und ich fing an zu lächeln. Milki war schon geputzt und sah gut aus. Ihr Fell strahlte und ihre Mähne war glatt. Eigentlich hatte ich vor ihre Mähne zu flechten, aber ich ging zu den Boxen, um Midnight zu holen. Er stand unruhig in seiner Box und wieherte, als er mich sah. Ich sprach zu ihm und streichte ihm über seinen Rücken. Er war prachtvoll und stolz, nichts konnte ihn niederstrecken. Er gab mir neuen Mut und neue Hoffnung.
      Als alle Pferde und Möbel verladen waren, stiegen ich und Fiona in unser Auto. Wir müssen mit der Fähre über das Wasser, genauso wie unsere Pferde. Anders als heute morgen freute ich mich auf die Camargue. Der Grund? Ich habe gemerkt, dass nicht der Ort bestimmt, wo ich mich daheim fühle, sondern meine Freunde und besonders meine beiden Pferde. Sie haben mir neue Kraft gegeben...
    • AngieMaus
      Im neuen Heim
      In der Camargue, unserem neuen Heimatland, war es angenehm warm. Unsere Wintersachen brauchen wir im Moment nicht.
      Fiona und ich waren fleißig am Auspacken, als mehrere Transporter auf unseren Hof fuhren.
      "Die Pferde sind da!", rief Fiona glücklich.
      Wir rannten die Treppe so schnell herunter, sodass ich fast stolperte. Wir gaben den Fahrern noch ein wenig Trinkgeld und machten uns ans Ausladen der Pferde. Zuerst half ich Fiona mit Fatinah und Zander, bevor ich mich zu Midnight's Transporter begab. Ich zitterte und stieg hinein. Midnight war gelassen und ich gab ihn ein Stück der Karotte, die ich in der Tasche hatte.
      Als er rückwärts hinausging, wurde er ein wenig unruhig, was sich aber schnell wieder legte. Zügig führte ich ihn zu seiner neuen Box, die viel geräumiger war als vorher, und ließ ihn daran schnuppern. Alles war vorbereitet und ich ließ ihn hinein.
      Er schien sich sichtlich wohl zu fühlen und entspannte sich. Ich streichelte seine Hals und ging wieder zu den Transportern. Schließlich wartete noch jemand auf mich.
      Nur noch 3 Pferde warteten darauf, ausgeladen zu werden. Von mir selbst war es nur noch meine schöne Milkchocolate. Als ich zu ihr kam, war sie sehr unruhig. Ich wusste, dass sie das Fahren nicht mochte und war heilfroh, dass es ihr gut ging. Sie bekam gleich 2 Stückchen der Karotte und eine liebevolle Streicheleinheit. Beim Ausladen war sie jedoch ruhiger als Midnight Surprise. Ihre Mähne war leicht verknotet, aber ich musste sie erst einmal in ihren Abteil bringen.
      Sie bekam eine Box neben Fatinah, da die beiden sich gut kannten. Anfangs war sie sehr zögerlich, weshalb ich mit ihr in die Box ging. Nach ein paar Minuten hatte sie sich beruhigt und ich ging wieder hinaus.
      Unser neuer Hof war schön und unsere Nachbarin ist Sissicat,eine bekannte von uns. Also haben wir ein wirklich gutes Los gezogen...
    • AngieMaus
      Longieren bei Wind
      Milki stand ganz ruhig in ihrer Box und entspannte sich. Da ich sie die letzten Tage nicht bewegen konnte, muss ich mit ihr heute trotz des schlechten Wetters in die Reithalle.
      Zum Glück ist es dort beheizt und vor allem windstill. Sie kam bereitwillig aus ihrer Box und wartete auf mich. Sie läuft immer allein aus der Box und stellt sich neben mich, bis ich ihr den Strick angelegt habe.
      Heute gingen wir aber nicht nach draußen, sondern ich band sie einfach an ihrer Box an.
      Mit dem Putzen gab ich mir zwar Mühe, machte es aber nicht allzu gründlich, da ich nachher sowieso nochmal putzen müsste. Ich legte ihr ihre pinke Schabracke auf und schnürte Longiergurt fest.
      Leider mussten wir erst nach draußen. Milki und ich beeilten uns, weil der Wind immer noch stark war. Schnell öffnete ich die Tür der Reithalle und trat hinein. Als ich die Tür geschlossen hatte, gingen wir in die Mitte der Halle.
      Ich ließ sie kurz laufen, um die Longe und die Peitsche zu holen. Beides war passend zu ihrer Schabracke ausgewählt. Milki hatte gesunden Respekt vor der Peitsche, weshalb sie mich komisch ansah. Beruhigend sprach ich auf die ein und wechselte den Strick mit der Longe aus.
      Sie ging von allein nach außen und lief langsam im Schritt.
      Heute war sie etwas langsamer als sonst, was wahrscheinlich am Wetter lag. Ein paar mal trieb ich sie an, weil sie selbst im Schritt zu langsam war.
      Mit einem stimmlichen Signal ließ ich sie antraben. Nach ein paar Runden machte ich einen Handwechsel und wiederholte es auf der anderen Hand.
      Zum Schluss bekam sie ein Leckerli und ich räumte kurz auf. Beim Putzen war ich nun gründlicher und ich habe ihre Mähne zu einem Fischernetz geflochten.
      So stellte ich sie in ihre Box, die Fiona schon aufgefrischt hatte...
    • AngieMaus
      Wiedersehen
      Ich lief direkt von der Hengstkoppel zu den Stuten. Der Weg war nicht weit, aber mein Fuß machte mir ganz schön Probleme. Ich hoffte, dass es schnell wieder vorbeigehen würde und ich endlich wieder reiten kann.
      Auf der Stutenkoppel war nicht viel los. Die Stuten grasten oder dösten in der warmen Mittagssonne. In der Nähe des Eingangs stand Milki, meine liebe Tinkerstute. Langsam lief ich auf sie zu und wartete darauf, dass sie mich anblickte. Kurz bevor ich vor ihr stand hob sie aufmerksam den Kopf und sah in meine Richtung. Ich lächelte sie freundlich an, doch sie schien sich nicht sicher zu sein, wer ich war.
      Ihre Ohren zuckten hin und her und beruhigten sich nicht. Ich verlangsamte meinen Schritt und hielt vorsichtig die Hand hin. Milki war unsicher und schnupperte ganz zögerlich. Es dauerte eine Weile bis sie mich wieder akzeptierte und sich von mir streicheln ließ.
      Mit mir mitkommen wollte sie auch nicht, weshalb ich erst das Halfter holen musste. Beim aufhalftern sprach ich ganz ruhig mit ihr und versuchte ihr klar zumachen, dass sie mir immer noch vertrauen konnte. Als sie sich endlich führen ließ ohne zurückzuweichen bekam sie ein kleines Leckerli von mir. Zum Glück habe ich mir vorhin noch welche eingepackt...
      "Tja da muss ich jetzt wohl durch.", sprach ich leise. Milki ist super lieb, wenn sie erst mal Vertrauen gefasst hat, aber durch meine Abwesenheit in den letzten Wochen ist sie nicht mehr an mich gewöhnt. Das machte mich irgendwie ein wenig traurig. Anscheinend hatte nicht nur ich die letzten Wochen gelitten...
      Beim Putzen gab ich mir besonders viel Mühe. Ich machte alles sehr langsam und gründlich, sodass Milki mir wieder mehr vertraute. Das Blödeste, was man bei ihr machen kann, ist, zu hektisch bei ihr zu sein. Sie liebt es ruhig und entspannt, ohne großen Druck oder Hektik.
      Das Schöne an so vielen Pferden ist die Abwechslung, weil jedes Pferd hat seinen eigenen Charakter mit seinen Vorlieben, aber auch Macken. Nur man muss sich darauf einstellen können
      Das Putzen verlief ohne weitere Probleme und ich konnte sie sogar noch ein wenig streicheln. Dann musste ich sie wieder zu den anderen Stuten bringen denn ich hatte noch andere Pferde zu versorgen und begrüßen. Milki störte das nicht, sie fraß ganz gemütlich ihr Gras und ließ sich die Sonne auf den Rücken scheinen...
    • AngieMaus
      Badespaß (Sammelbericht für Milkchocolate & Golden Sunlight)
      Da es immer wärmer wurde, haben ich und Fiona uns entschlossen, heute eine Runde zum See zu reiten. Jeder würde noch ein Handpferd mitnehmen, damit auch mehrere Pferde an dem Spaß teilhaben konnten.
      Wen soll ich nur mitnehmen?
      Meine Wahl fiel auf Golden Sunlight als Reitpferd und Milkchocolate als Handpferd. Ich hoffte einfach, dass das in Ordnung ist. Schließlich ist mir noch nie aufgefallen, dass die beiden sich angezickt haben, so unterschiedlich sie auch sind. Fiona wollte Reali (Real Surprise) und Bateau mitnehmen.
      "So haben wir jetzt alles?", fragte ich Fiona als wir unsere Tasche zusammengepackt hatten. Sie nickte, aber ich schaute zur Sicherheit nochmal nach.
      Wasserflaschen, unser Obstsalat, Kuchen, selbstgemachte Pferdeleckerlis, Wechselsachen, Handtücher...ja alles da
      Zusammen holten wir unsere Pferde und banden sie nebeneinander an. Dann putzten wir jeder unsere beiden Pferde gründlich, auch wenn sie nachher sowieso wieder dreckig sein würden. Wir beließen es bei den Pferden, die wir reiten wollten, mit einem Pad, da es mit Sattel später zu umständlich war.
      Anstatt Trensen nahmen wir Halfter und funktionierten sie ein wenig um. Theoretisch könnten wir auch mit Halsring reiten, aber das wäre doch zu unsicher.
      Kurz bevor wir los wollten, fiel mir noch etwas ein.
      "Wir brauchen doch noch Longen für nachher!", rief ich Fiona zu, die schon aufgestiegen war. Ich rannte nochmal in die Sattelkammer und kam beladen mit 4 Longen zurück. Glücklicherweise hatte ich noch etwas Platz in meiner Tasche und konnte sie darin verstauen.
      Der Weg zum See war nicht sonderlich weit, aber bei so einer Hitze wollten wir die Pferde nicht unnötig hetzen. Milki lief besser mit, als ich gedacht hatte. Zugegeben, ich hatte vermutet, dass sie nicht mithalten könnte, aber da hatte ich wohl falsch gelegen.
      Als wir am See ankamen, gingen wir gleich ins Wasser. Milki war zuerst zimperlich, aber ich konnte sie doch noch überzeugen mit uns zu kommen. Auf dem Rücken von Pferden machte schwimmen noch viel mehr Spaß!
      Sunny hatte sichtlich Spaß daran mit mir durch das Wasser zu rennen und auch Fiona hatte viel Spaß mit ihren Pferden.
      Nach über einer Stunde im Wasser gingen wir raus und strubbelten das Fell unserer Pferde. Auf einer kleinen Bank setzten Fiona & ich uns hin, nachdem wir die Pferde zum Fressen angebunden hatten.
      Aus unserer Tasche holten wir das Wasser und den Kuchen und aßen alles genüsslich. Als wir fertig waren, war es leider schon Zeit zu gehen, da wir zu Hause noch einiges zu tun hatten. Also holten wir die Pferde, stiegen auf und machten uns auf den Heimweg.Einen kleinen Teil der Strecke galoppierten wir auch, um die Pferde noch ein wenig auszupowern. Den Rest trabten und liefen wir gemütlich.
      Auf dem Hof angekommen, putzen wir die Pferde und brachten alle in ihre Boxen, einschließlich der Pferde auf der Wiese. Nachdem wir jedem Pferd auch noch sein Fressen fertiggemacht und gegeben hatten, ging ich nochmal zu Sunny und Milki, um mich für heute zu bedanken und sie noch ein wenig zu streicheln. Natürlich bekamen beide von mir auch och ein Leckerli, bevor ich hoch zu Fiona ging...
    • AngieMaus
      Umzug nach Vermont
      Hope of Joy, Elysion, Midnight Surprise, Sisika, Zero Gravity, Choovio, Milkchocolate, Red Star, Golden Sunlight, Dyani

      Auf dem ganzen Hof standen Taschen, Kartons und Säcke, die voll mit unseren Habseligkeiten beladen sind. Es hatte sich in der letzten Zeit eine Menge angehäuft und das musst nun alles mit.
      Wohin? Nun wir ziehen mal wieder um in das ferne Vermont, ein US-Bundesstaat an der kanadischen Grenze. Diese Entscheidung ist relativ spontan gefallen worden, obwohl wir schon länger mit dem Gedanken gespielt haben. Irgendwie bleiben wir nie lang an einem Ort, es zieht uns immer weiter zu immer fremder werdenden Orten. Aber Vermont soll nun unsere Endgültige Heimat bleiben, falls wir es dort aushalten sollten. Fiona ist schon vor ein paar Tagen dort hingeflogen, um sich den Hof anzusehen, den wir beziehen werden. Ihr hat es so sehr gefallen, dass sie mich mit ihrer Freude angesteckt hat und wir das Anwesen vor wenigen Tagen gekauft haben. Es war nicht gerade billig, Vermonts Grundstückspreise sind enorm hoch, aber es lohnt sich auf jeden Fall.
      Trotz der Vorfreude kam ein komisches Gefühl in mir hoch, als ich die ganzen Kisten stehen sehe. Ich lief zur Kontrolle nochmal durch unser schönes Haus, was nun vollkommen leer ist bis auf ein paar Möbel, die wir nicht mehr brauchten. Es wirkte so verlassen, obwohl wir bis heute noch darin gelebt hatten. Seufzend setzte ich mich auf meinen Hocker an der Küchentheke und schlürfte meinen Kaffee. Die leere Tasse spülte ich aus und räumte sie mit Zeitungspapier umhüllt in den Karton auf dem Hof. Als die Möbelpacker kamen luden Fiona und ich alle unser Hab & Gut in den Wagen, so vorsichtig wie möglich, denn sie hatten eine lange Schiffsfahrt vor sich und sollten nicht schon vorher kaputt gehen.
      Der Hof war leer und das einzige, was an unser Leben erinnerte war das Wiehern der Pferde, die noch keine Ahnung davon hatten was auf sie zu kam. Die Pferdetransporter kamen im richtigen Moment und parkten unsere komplette Einfahrt zu. Wir machten einen Plan und liefen in den Stall um die ersten Pferde fertigzumachen und einzuladen.
      Ich nahm Elysion und Midnight an ihren Stricken und führte sie hinaus, wo die Sonne gerade schön hinter den Bäumen aufging. Die beiden waren voller Elan und würden wahrscheinlich nach Ankunft in unserem neuen Heim erst mal auf der Wiese herumtollen. Ich übergab sie schweren Herzens einem der Fahrer, der sie, nachdem ich beide nochmal gestreichelt hatte,einlud. Das ganze wiederholte sich noch gefühlte 100 Mal, denn ich musste noch Red Star & Goldi, Dyani & Choovio, Zero Gavity & Milki und letzendlich Sisika & Hope of Joy in den Wagen bekommen. Glücklicherweise ging das mehr oder weniger ohne Probleme vonstatten, außer das Zero Gravity ein wenig gebockt hat als er in das Fahrzeug musste. Auch wenn das keine schweißtreibende Arbeit gewesen war, war ich danach vollkommen außer Puste und setzte mich erst einmal auf den Boden.
      Nach einer weiteren Stunde war auch Fiona mit ihren Pferden durch und die Transporterluken wurden geschlossen. Wir standen beide Seite an Seite als die Transporter abfuhren und sich auf den Weg in das neue Leben machten.
      "Ich hoffe so sehr, dass unsere Schätze heil ankommen.", sagte ich zu Fiona als die Transporter außer Sichtweite waren.
      "Und ich erst!", antwortete sie angespannt.
      Wir holten unsere Koffer und fuhren zusammen zum Flughafen, wo wir noch 2 Stunden auf unseren Flug warten mussten. Die Zeit verging unendlich langsam und wir fanden einfach keine Ruhe. Auch im Flugzeug konnte ich während des Fluges kaum schlafen und schaute mir Filme auf Englisch an. Meine Gedanken kreisten die ganze zeit um meine Pferde und ich sorgte mich wahnsinnig. Sie würden erst einige Tage später ankommen, und das hoffentlich gesund.

      Die ersten Tage im neuen Heim waren geplagt von möbilieren und saubermachen. Wir hatten nichts anderes zu tun gehabt, da unsere Pferde erst heute ankommen würden. Aber ruhig ist es auf dem Hof trotzdem nicht, denn meine kleine Hündin Luna ist auch dabei. Sie war nach dem Flug etwas verängstig, aber als wir hier ankamen hat sie sich sofort freudig umgeschaut und ihr neuestes Kuschelbett in Beschlag genommen. Aber Vermont ist wirklich toll, besonders zu dieser Jahreszeit, dem Herbst. All die Blätter färben sich und es entsteht eine wunderschöne, bunte Landschaft. Das Wetter ist ganz angenehm, zumindest momentan. Wenn unsere Pferde da sind mache ich erst mal einen Ausritt um die Landschaft zu bewundern. Die Boxen haben wir alle schon fertig mit frischem Stroh aufgefüllt und es gibt eine große Portion Futter für jeden. Jetzt fehlen also nur noch die Pferdchen.
      Und diese kamen am späten Nachmittag an, gerade als wir unseren Kuchen verspeisen wollten. Fiona und ich sind sofort aufgesprungen und haben alles stehen gelassen. Aus den Transportern drang Wiehern und Gestampfe und mein Herz war erfreut und ängstlich zugleich.
      Wie wir beim Ausladen feststellten ist die Fahrt ohne Probleme verlaufen und alle Pferde sind wohlauf. Die meisten sind müde, andere total aufgedreht. Diese haben wir auf die Weide gebracht, wo sie neugierig alles erkundeten und später ebenfalls in die Box gebracht wurden. Überglücklich ging ich zu jedem einzelnen meiner Pferde und streichelte sie ausgiebig.
      Nun beginnt unser neues Leben in Vermont!
    • Eddi
      Verschoben am 05.04.2016
      Grund:
      6 Monate lang keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    AngieMaus
    Datum:
    21 Dez. 2014
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    Kommentare:
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    Name: Milkchocolate
    Spitzname: Milky
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Tinker
    Geburtstag 2010
    Alter: 5 Jahre
    Stockmaß: 1,53
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    Mutter: Unbekannt
    Vater: unbekannt
    Geschwister: Unbekannt
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    Fellfarbe: Braunschecke
    Langhaar: dunkelbraun
    Abzeichen: helle Nase, weiße Beine

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    Springen:E
    Millitary:E
    Dressur:E
    Distanz:E
    Western:E
    Galopp:E
    Fahren: E
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    Noch keine
    Erfolge
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    Milkchocolate ist eine ruhige, liebe Stute, die es liebt zu schmusen. Sie möchte ihrem Menschen alles Recht machen. Fremden gegenüber ist sie jedoch sehr schüchtern und zurückhaltend. Deshalb braucht sie eine feste Bezugsperson, der sie vertrauen kann.
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    Gekört/Gekrönt:Nein
    Vorgesehen für die Zucht: Nein
    Nachkommen: Nein
    Zu verkaufen
    : Nein
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    Besitzer/Besitzerin: AngieMaus
    Virbesitzer/in: DisneyHorse
    Ersteller/Erstellerin:
    Sissicat
    Vorkaufsrecht:
    Sissicat
    Reitbeteiligung: Nein
    Tierarzt:Nein
    Hufschmied: Nein
    Steckbrief: by Wolfszeit