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Moonkid

Milka Amavael - Isländer

[img]http://img823.imageshack.us/img823/6353/abstammbung.png[/img] [font=georgia,serif][size=1]Vater:[/size] Branda Phönix[/font] [font=georgia,serif][size=1]Mutter:[/size] [/font][font=georgia,serif][font=georgia,serif]Milka Luflee[/font][/font] [font=georgia,serif][font=georgia,serif][size=1]Geschwister: [/size][/font][/font][url="http://www.joelle.de/gallery/image/97344-frejka-islaender/"][font=georgia,serif][font=georgia,serif][size=1]Frejka[/size][/font][/font][/url] [font=georgia,serif][font=georgia,serif][size=1]Halbgeschwister:[/size] [img]http://img225.imageshack.us/img225/762/erscheinungsbild.png[/img] [size=1]Rasse:[/size] Isländer [size=1]Geburtsdatum:[/size] 5. 8. 2008 [size=1]Geschlecht:[/size] Stute [size=1]Fellfarbe:[/size] Brauner [size=1]Stockmaß:[/size] später: 1,42 m [img]http://img233.imageshack.us/img233/598/besitzer.png[/img] [size=1]Besitzer:[/size] MayBee [size=1]Ersteller/ Züchter:[/size] sweetvelvetrose [size=1]Reitbeteiligung/Pfleger:[/size] // [size=1]Lebenslanges VKR:[/size] sweetvelvetrose [size=1]Zucht:[/size] Anwärter für Silver Moons [size=1]Kaufpreis:[/size] [[size=1][b]Nicht Käuflich[/b][/size]] [size=1]Dektaxe:[/size] // [img]http://img268.imageshack.us/img268/4585/charaker.png[/img] Milka ist ziemlich schreckhaft, vor allem was den Verkehr angeht. Sie ist ziemlich neugierig und wissbegierig, was das Arbeiten mit ihr zum erleichtert. Es macht deswegen auch Spaß, mit ihr zu Arbeiten. Ihr Verhalten unter dem Sattel ist noch unbekannt.[/font][/font] [font=georgia,serif][font=georgia,serif]Milli hat schöne Gänge und ein erstklassiges Exterieur, was aus ihr eine hervorrgende Zuchtstute mit gutem Zuchtpotenzial machen würde. [/font] [font=georgia,serif][img]http://img593.imageshack.us/img593/5656/ausbildung.png[/img] [size=1]Eignung:[/size] Allrounder [size=1]Galopprennen Klasse:[/size] E [s][size=1]Western Klasse:[/size] E[/s] [size=1]Spring Klasse: [/size] E [size=1]Military Klasse: [/size]E [size=1]Dressur Klasse: [/size]E [size=1]Distanz Klasse: [/size]E [size=1]Fahren Klasse:[/size] E[/font][/font]

Milka Amavael - Isländer
Moonkid, 24 Juni 2012
    • NorwegeerStar
      Tierarztbericht für Milka Amavel

      Nachdem ich heute schon einen Patienten hatte, fuhr ich nun zu MayBee, die auch schon auf den Hof auf mich wartete.
      Sie erklärte mir kurz was ich machen sollte und wie das Pferd, um das es ging, so ist - und, dass ich es mit einem Fohlen zu tun hatte.
      Hier war also besondere Vorsicht geboten, nicht das die Kleine noch ihr ganzes Leben lang Angst vor Tierärzten hatte!
      Ich begann mit der Ankaufsuntersuchung, soweit das bei einem Fohlen eben möglich war, zunächst einmal checkte ich die Augen, Ohren und die Zähne, sowie Maul und Rachen, konnte jedoch nichts erkennen. Die Zähne waren vollkommen in Ordnung, keine Wolfszähne, keine Harken auf den Milchzähnen.
      Bevor ich MayBee Milka Amavael vortraben ließ, tastete ich ihr die Beine ab und überprüfte ihre Werte, die Temperatur lag bei guten 38,1°C und der Puls und die Atmung ebenfalls im Normalbereich.
      Nachdem MayBee mit der Stute dann einige Minuten an der Hand getrabt und galoppiert war, Milka lief Taktklar und ohne sichtbare Fehlstellungen, überprüfte ich noch einmal Puls und Atmung, die mit 91 Herzschlägen und 41 Atemzüge die Minute vollkommen in Ordnung waren.
      Jetzt wo sie stand, tastete ich noch einmal ihre Beine ab, auch jetzt waren sie nicht warm oder geschwollen und begutachtete dann, wie die kleine Stute stand - grade, etwas hibbelig, aber auch jetzt waren keine Sehnen- oder Knochenveränderungen zu sehen.
      Soweit war mit Milka Amavel also alles in Ordnung, sodass ich sie in aller Ruhe Impfen konnte, was sie nun mehr oder weniger ruhig über sich ergehen ließ. Irgendwann schien sie die Geduld zu verlieren, riss den Kopf hoch und versuchte sich aus MayBees Griff zu entwinden.
      Wir legten eine kleine Pause ein, ehe wir weiter machten und den Rest impften und ich ihr zum Abschluss ein Leckerchen zusteckte.
      Da MayBee keinen Impfausweis wollte, war ich hier auch schon fertig, verabschiedete mich von den beiden noch fix und machte mich dann wieder auf den Weg.
    • Moonkid
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      Fohlenspielzeit!
      - Bericht für Villain, Milka Amavael und Baila conmigo –
      Nachdem gleich 5 Stuten das Silver Moons Gestüt bereichert hatten, berfasste ich mich jetzt intesiv mit der Pflege von den 3 Stutfohlen. Villain stand schon bereit im Paddock, auf welchen ich sie ohne ihre Freundinnen gelockt hatte. Ihre Ohren spielten etwas unruhig und als ich den Paddock betrat wich sie etwas zurück, kam dann aber neugierig zu mir getrottet. "Fein, Kleine." lobte ich das Deutsche Reitpony und hielt ihr einen halben Apfel hin. Während sie noch mit Kauen beschäftigt war, zog ich ihr schnell, aber sanft das Halfter über. Zum Glück war sie schon etwas gewöhnt daran. Als ich losging und vorsichtig am Strick zog, steig die Stute kurz folgte mir dann aber zögernd. Ich ging mit ihr auf dem Hof etwas spazieren und trainierte somit ihre Gelassenheit und das Führen gleichzeitig. Alle Ecken mussten erkundet werden und das aufgeweckte Fohlen folgte mir bald so gut, dass ich mir den Strick über die Schulter hätte legen können. Anschließend ging ich mit ihr einmal um den Siedlungsblock um sie schon etwas an den Verkehr, welcher hier zum Glück nur mäßig war, zu gewönen. Ab und zu scheute sie, wenn es hieß eine Straße zu überqueren, aber sie hatte Vertrauen zu mir und folgte wieder.
      Nach der Runde brachte ich sie zu Milka Amavael, da mir ein Stallhelfer die andere Reitponystute Baila conmigo bereits in den Paddock gebracht hatte.
      Diese Stute war schon etwas älter und kannte halftern und führen schon, weswegen ich mir ihr eine größere Runde machte und auch an der Hauptstraße vorbei ging. Sie war etwas unsicher und blieb alle paar Meter stehen. Außerdem war die Fuchsstute heute ziemlich guckig. Aber mit jedem Auto wurde sie sicherer und ruhiger und sie scheute nur noch wenn ein LKW oder ein Trecker vorbei kam.
      Da das ganze so gut geklappt hatte, putzte ich sie, beziehungsweise, begann, sie ans putzen zu gewöhnen. Überraschender Weise tat Baila, als ob sie das Putzen schon kannte, gab sogar, fast, ohne Probleme die Hufe. Stolz gab ich ihr auch eine Apfelhälfte und brachte sie dann zu Villain.
      Milka war auch schon bereit. Das Halftern stellte sich als Problem dar, denn die Stute lief schon vor mir weg, ehe das ich sie überhaupt streicheln konnte. Naja, also nahm ich einen dicken Strick und warf ihn ihm ihren Hals, hielt beide Enden fest und halfterte sie dann auf. Milka wehrte sich ziemlich und biss nach meinem Arm, aber nachdem ich den Strick, welcher um ihren Hals gelegen hatte, ans Halfter geklickt hatte, ließ sie ihre Ohren aufmerksam spielen und warf nur ab und zu einen Unsicheren Blick in meine Richtung.
      Da das mit dem Führen bei Milka gar nicht klappte, fiel der Spaziergang leider aus. Dafür folgte sie mir am Abend zumindest hundert Meter, bis sie scheute, stehen blieb oder in eine andere Richtung rennen wollte.
      Als sie dann wieder in der Box bei Villain und Baila stand, ließ sie sich erschöpft ins Stroh fallen und schlief fast sofort ein.

      © by MayBee
    • life
      Hufschmiedbesuch für Meike, Bella Victoria, Star, Cama’s little One, Villain, Milka Amavael, Wishin’ on a Star und Baila conmigo

      MayBee hatte mich angerufen, damit ich bei einigen ihrer Pferde die Hufe machte. So kam ich auf dem Hof an, wo schon einige Pferde draußen standen. MayBee begrüßte mich und beschrieb mir, was bei ihren Pferden gemacht werden sollte. Ich begann bei Meike und schnitt erst einmal alle ihrer Hufen aus. Dann schaute ich, welche Größe von Hufeisen sie etwa brauchte und probierte Zwei Größen aus. Dann hatte ich die richtige Größe und ich legte die Eisen in den Ofen. Während sie warm wurden schnitt ich schon einmal die Hufen von der Reitponystute Bella Victoria aus. Dann waren die Eisen heiß und ich probierte das erste Eisen auf. Dann formte ich es so lange, bis es passte und warf es dann in den Eimer mit kaltem Wasser, den MayBee mir netterweise aufgefüllt hatte. So passte ich bei Maike alle Eisen an die Hufe an und kühlte sie ab. Dann fing ich an sie anzunageln. Beim ersten Annageln, zog sie den Huf weg, doch dann lief alles reibungslos. Schnell waren die Eisen an allen vier Hufen und ich konnte das überstehende der Nägel oben abkneifen. Dann schliff ich die Hufe von oben noch einmal, damit sie genau aufs Eisen passten und keine Kanten mehr von den Nägeln da waren. Nun war die Welsh Stute Star an der Reihe. Auch sie sollte beschlagen werden. Also schnitt ich auch ihr zuerst die Hufen aus und schaute dann nach den passenden Eisen. Gleich beim ersten Versuch passten die Eisen. Ich erwärmte sie im Ofen und ging schon einmal zu Wishin’ on a Star, um auch ihr die Hufe auszuschneiden. Schnell waren auch ihre Hufe gemacht. Dann holte ich die Eisen aus dem Ofen und passte jedes einzelne den Hufen an. Immer wieder pendelte ich zwischen Star und dem Amboss. Dann passten alle Eisen und ich kühlte sie ab. Als nächstes wurden auch bei Star die Eisen angenagelt und die Hufe von oben abgefeilt, nachdem ich die Hufnagelenden oben abgekniffen hatte. Die letzte, die beschlagen werden sollte war Cama’s little One. Ich schnitt ihre Hufen ordentlich aus und es war auch für sie bald die passende Größe von Hufeisen gefunden. Diese legte ich in den Ofen und wartete, bis sie heiß waren. Dann passte ich sie auf jeden einzelnen Huf an und kühlte die Eisen dann ab. Nun nagelte ich sie an, kniff die Nägel oben ab und schliff die Hufe von oben. Jetzt warteten nur noch drei Fohlen darauf, dass sie ihre Hufe gepflegt bekamen. Zuerst säuberte ich bei jedem der drei Fohlen gründlich die Hufen und ließ sie trocknen. Dann fing ich an bei Villain den Huf von unten mit einer speziellen Pflegecreme einzucremen und ölte sie von oben. So machte ich es auch danach bei Milka Amavael, erst von unten eincremen, dann von oben einölen. Auch Baila conmigo bekam dann die hufe von unten erst eingecremt und dann von oben eingeölt. Dann sprühte ich bei den dreien noch die Hufe mit Imprägnierungsspray ein und packte alle meine Sachen wieder ein. Ich verabschiedete mich von MayBee, denn schon der nächste Kunde wartete auf mich.


      Copyright by life, Leiterin der Schmiede 'Royale'
    • Moonkid
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      Pflegebericht
      Schon ganz früh war ich wach, denn ich war sehr Aufgeregt. Heute sollen Cama's little One, Villain, Milka Amavael, Wishin' on Star und Balia auf dem Hof ankommen. Aber erst am Nachmittag, ich hatte also genug Zeit mich um meine anderen Stuten zu kümmern. Ich schlenderte in den Stall und hörte schon das wiehern. "Hallo ihr süssen", rief ich gut gelaunt. Ich streichelte da eine Nüster und dort eine. Dann holte ich die Stuten raus und brachte sie auf die Koppeln. Bewaffnet mit Mistgabel und Schubkarre, 'stürzte' ich mich auf die Boxen und auf das Ausmisten deren. Anschliessend brachte ich die Pferdeäpfel auf den Misthaufen. Ich streute die Boxen frisch ein und füllte die Wassereimer auf. Dann wischte ich noch die Stallgasse. Danach nahm ich das Halfter von Meike und lief auf die Koppel. "Meike, komm meine Hübsche!", rief ich ihr zu und winkte sie zu mir. Sie sah zu mir und spitzte die Ohren. Dann trabte sie schnell zu mir und ich lobte sie. Dann streifte ich ihr das Halfter über die Ohren und führte sie zum Putzplatz. Dort band ich sie an und holte ihre Putzbox. Ich fuhr mit dem Striegel über das sanfte Fell vom Haflinger. Dann kratzte ich ihr noch die Hufe aus und sattelte sie Anschliessend. Zum Schluss machte ich ihr noch Gamaschen an. Bevor ich mit ihr zum Reitplatz ging, liess ich Peggy, Star, Love is my Drug und Paint it Gold, Devil in die Führeranlage, schliesslich brauchten sie etwas Bewegung und ich hatte heute nicht Zeit alle zu reiten. Ich führte Meike auf den Reitplatz, es waren einige Cavalettis aufgestellt. Meike war das schnellste Pferd im Stall und eine tolle Springerin. Ich wärmte sie erst ein, 10 Minuten im Schritt. Dann trabte ich einige Runden und dann galoppierte ich Meike an. Ich bog auf das erste Cavaletti ein und mit einem kurzen Sprung, und ich schwebte über das kleine Hindernis. Dies machte ich einige Runden, und dann ritt ich sie ab. Dann stieg ich ab und führte sie zum Putzplatz. Sattelte sie ab, und putzte sie grob durch. Danach durfte sie auch wieder auf die Koppel. Ich machte mich auf den Weg zur Führeranlage und holte die vier Stuten zurück. Diese durften auch auf die Koppel. Danach holte ich Bella Victoria von der Koppel und machte ein bisschen Bodenarbeit. Ich liess sie über Stangen traben oder anderes. Dann putzte ich sie auch kurz und liess sie auf die Koppel. Dann kamen die vier Stuten dran geputzt zu werden. Als diese auch sauber waren bekam ich Hunger. Ich ging ins Haus und machte mir Mittagessen. Spagetti! Als ich fertig gegessen hatte, hörte ich ein Auto auf den Hof fahren: sie waren da! Ich rannte nach draussen und begrüsste Niolee. "Danke das du bei den anderen vorbei gegangen bist und die Pferde mitgenommen hast!", bedankte ich mich. "Kein Problem!", meinte sie lachend. Ich nahm die Pferde und Fohlen aus dem Anhänger raus und brachte sie erstmals auf die Koppel. Dann trank ich noch eine Limonade mit Niolee und dann musste sie los. Also ging ich auf die Koppel und holte Geisa von der Koppel. Ich putzte sie durch und holte die Longe aus der Sattelkammer. Danach ging ich auf den Platz und longierte die Isländerstute eine halbe Stunde. Danach putzte ich sie nochmal kurz und liess sie in die Box. Dann holte ich Cama's little One von der Koppel und führte sie auf dem Hof herum das sie sich gewöhnt. Das gleiche machte ich noch mit Wishin' on a Star und noch mit den drei Fohlen. Am Schluss liess ich alle Pferde in die Boxen und gab ihnen das Abendessen. Dann ging ich ins Haus um selber was zu essen.

      [by CafeLatte]
    • Occulta
      Ausbildungsbericht für Milka Amavael

      Ich fuhr schon früh morgens, als es noch kühl war, auf den Hof von MayBee. Milka schlief noch. Sie döste gemütlich im kühlen Gras vor sich hin. Ich lief zu ihr und begrüsste sie mit der Stimme, damit sie nicht erschrak. Dann zog ich ihr vorsichtig das Halfter über. Während sie aufstand checkte ich, ob ich noch genug Karottenstücke in der Tasche hatte. Sie bemerkte es und versuchte nach einem Stück zu schnappen. Ich wollte sie am Ohr packen, wie ich es immer tue, wenn ich junge Pferde erziehe. Jedoch zog die sensible Isistute sofort den Khopf nach hinten und gab mir dabei einen Kinnhaken von unten. Ich rieb mir das schmerzende Kinn und verliess mit ihr die Weide. In der Stallgasse band ich sie an und bürstete sie kurz aber gründlich durch. Beim bürsten des Kopfes hob sie diesen wieder, so dass ich Mühe hatte ihre Stirn und die dichte Mähne zu putzen. Als ich schliesslich doch fertig war, holte ich das Zaumzeug. Zunächst zeigte ich es ihr, so dass sie daran schnuppern konnte. Dann löste ich die Trense und zog es ihr wie ein Halfter über. Als sie es an hatte, bekam sie ein Leckerli, dann nahm ich ihr das Zaumzeug wieder ab. ich zog es ihr danach mit der Trense während zehn Minuten immer wieder an und ab und belohnte sie zwischendurch. Dabei hatte ich die Bänder nie zu, sondern liess sie noch hängen. Schliesslich wiederholte ich das verfahren, diesmal mit verschliessen der bänder. Ich zog sie jedoch nicht von Anfang an voll zu. Als diese Trainings Sequenz beendet war, nahm ich sie an die Longe und führte sie auf den Longierzirkel. Dort begann ich zuerst damit, sie an die Longiergerte zu gewöhnen. Ich strich ihr damit über den Rücken, kitzelte sie am Bauch und sogar zwischen den Ohren. Dann holte ich meinen Helfer hinzu, der sie zuerst im Kreis und nach aussen führte. Sie machte gut mit, also konnten wir nach wenigen runden schon die Seite wechseln und dasselbe wieder machen. Zwischendurch gab‘s eine Belohnung. Dann trabten wir. Auch dort hielt der Helfer sie noch am Zaum. Dann liess er sie los und sie musste alleine weiter im Kreis laufen. Zuerst zögerte sie, aber ich schnalzte und so lief sie weiter. Wieder wechselten wir die Seite und widerholten das Ganze. Sie reagierte schon so gut auf die Kommandos "trab" und "schritt", dass ich versuchte, sie an zu galoppieren. Sie bockte kurz etwas, lief dann aber ruhig im Schaukelgalopp ihre runden. Ich war sehr zufrieden mit ihr, denn so hatten wir die Grundlage für das weitere Training geschaffen.
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    • Occulta
      Ausbildungsbericht für Milka Amavael II

      Diesmal fuhr ich nicht alleine auf den Hof von May Bee - sondern wieder in Begleitung meines Helfers. Denn heute stand Satteltraining und wenn möglich der erste Ritt an. Die hübsche braune Stute wartete schon ungeduldig am Zaun, als hätte sie gewusst, dass der heutige Tag besonders spannend werden würde. Ich zögerte nicht und halfterte die Kleine auf. Zuerst wurde sie besonders gründlich durch geputzt. Auch die Hufe hob sie brav, also tätschelte ich zur Belohnung ihren Hals. Dann holte ich als erstes ihre Satteldecke und strich ihr damit über die Stirn. Sie beschnupperte sie aufmerksam und beäugte die weisse Decke genau. Dann strich ich ihr damit den Hals hinunter über den Rücken bis auf die Position, auf der sie später lieben würde. Ich liess die Decke eine Weile auf ihrem Rücken und kitzelte sie etwas am Bauch und zwischen den Vorderbeinen. Insbesondere dort, wo später der Gurt war. Dann nahm ich die Decke wieder ab und legte sie erneut auf. Dazwischen lobte ich Milka überschwänglich und kraulte ihren Widerrist. Bis jetzt schien sie völlig entspannt. Dann brachte mein Helfer den Sattel und ich zeigte ihn ihr wiederum. Sie stupste ihn mit der Nüster neugierig an, worauf ich sie abermals belohnte, denn sie zeigte kein Anzeichen von Unwohlsein und ich wollte den Sattel positiv verknüpfen. Dann legte ich den Sattel vorsichtig auf ihren Hals und zog ihn dann langsam in die richtige Position. Ihre Ohren drehten sich aufmerksam zurück, als ich den Gurt nur an die Gurtenlage hielt. Ich kraulte sie zum Zeichen, dass alles in Ordnung war und zog den Gurt ganz locker an. Wieder lobte ich sie. Dann legten wir ihr wieder den Strick an und führten sie in die helle, grosse Halle. Ich hatte einen kleinen Longierkreis mit Stangen am Boden markiert. Zuerst führten wir Milka ein paar Runden auf dem Hufschlag und wendeten auch häufig ab. Ab und zu zog ich den Gurt etwas enger. Dann machten wir etwas bodenarbeit mit ihr um sie vom Sattel ab zu lenken. Wir führten sie durch mit Stangen markierte Gänge und im Slalom um Hindernisse. Schliesslich hatten wir den Gurt so weit angezogen, dass der sattel fest hielt, und das ohne eine einzige Protestreaktion von Milka. Nun nahm mein Helfer sie an die Longe und führte sie auf den markierten Longierzirkel. Zuerst longierte er sie einfach so mit Sattel im Trab und Galopp, so wie wir es das letzte Mal geübt hatten. Sie machte im grossen und ganzen prima mit, nur im Galopp bockte sie kurz etwas, weil sich einer der Steigbügel gelöst hatte, und ihre flanke berührt hatte. Sie beruhigte sich jedoch schnell wieder und wir nahmen die Steigbügel für den Augenblick ganz ab. Als sie anfing, sich vollständig zu entspannen und in eine Dehnungshaltung überging, stoppten wir das Training und liessen sie eine zweistündige Pause machen. Das war wichtig, damit sie das Gelernte verarbeiteten konnte. Ich und mein Helfer tranken in der Zwischenzeit selbstgemachten Eistee im Schatten der Bäume und diskutierten das weitere Vorgehen.
      Nach der Pause holten wir Milka wieder von der Weide. Sie war zwar erholt, doch immer noch etwas ruhiger als am Anfang, was wir natürlich zu unserem Vorteil nutzten. Abermals brachten wir sie in die Halle, zogen ihr, nun schon etwas rascher, den Sattel an. Wir führten sie wieder etwas in der Halle herum, bevor wir den Gurt anzogen. Dies war eine Massnahme um zu vermeiden, dass ihr später unwohl beim gurten war. Dann brachten wir sie wieder auf den Kreis, wo mein Helfer sie zuerst wieder etwas traben liess. Dann war der grosse Moment gekommen: der Helfer hielt sie an und nahm sie am halfter. Ich zog den Helm an und lehnte mich ein wenig an Milkas Seite. Ich fasste ihr über den Rücken und kitzelte sie etwas an der Flanke auf der anderen Seite. Hier war eindeutig ein Vorteil, dass sie eine Isländerstute ist und deshalb nicht besonders gross. Ich lag nun über ihren Rücken, mit den Fussspitzen immer noch am Boden. Dann zog ich mich am sattel auf ihren Rücken. Ich lag so eine Weile äusserst unbequem und kraulte sie am Widerrist, während mein Helfer mit ihrer Oberlippe spielte. Milkas Ohren waren etwas angespannt nach hinten gedreht, aber sie wirkte nicht übermässig gestresst. Der Helfer führte sie nun mit mir auf dem Rücken langsam im Schritt auf dem Kreis. Sie lief etwas wacklig, weil sie sich das Gewicht nicht gewöhnt war. Dann hielt er sie wieder an und ich nahm setzte mich korrekt in den Sattel, jedoch eher entlastend. Sie zuckte etwas zusammen als ich mit dem einen Bein die Flanke streifte, blieb aber stehen. Mein Helfer führte sie wieder im Schritt und ich streichelte sie, denn ich wollte erreichen, dass ihr wirklich bewusst war, dass ich auf ihr sitze und nicht irgendein Kartoffelsack. Nach zehn Minuten stieg ich wieder ab und wir spritzten sie noch ab, da sie doch etwas geschwitzt hatte. Dann brachten wir sie zurück auf die Weide und gaben ihr ein paar Karotten.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
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    Moonkid
    Datum:
    24 Juni 2012
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