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Sammy

Middle Ages

Traber | Stute | gekrönt | F || GA: S (4) | DR: S (1) | DI: S** (4) | FA: M (1)

Middle Ages
Sammy, 26 Mai 2016
Cascar gefällt das.
    • Sammy
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      Pflegeberichte aus Age`s Zeit bei Catalina
      20. Oktober 2015

      Catalina Ich lief in den Stall. Abgesehen von kleineren Zweigen, die in den Boxen lagen, war alles zu meiner Zufriedenheit und so schnappte ich mir Dorn. Der Lewitzer war etwas aufbrausend, lag wohl an dem Sturm. Trotzdem machte ich ihn in aller Ruhe und mit einer drohenden Handbewegung sauber und sattelte ihn dann auf. Das ganze Spiel hatte er gut drauf, und so bemerkte ich gar nicht, dass Rin vor mir stand und sich räusperte. Die Reiterin aus Kanada wartete, bis ich sie erstaunt ansah und sie dann mit einem Handschlag begrüßte. "Worum geht es?" "Middle Ages." Meine Augen wurden größer. Da der Lewitzer angebunden war, klopfte ich kurz meine Hände an meiner Hose ab und lief dann neben Rin zu ihrem Wagen. "Wie war der Flug?" "Anstrengend." Davon konnte ich nur ein Lied singen. Trotzdem ging ich still neben ihr her. Dann holte sie die Stute, eine französische Traberin, aus dem Hänger. Ihr Fell war etwas stumpf und sie schaute bedröppelt. "Sie hat ein paar Beruhigungstabletten gekriegt. Sie wird gegen Abend wohl wieder munter sein." Langsam schritt die Stute auf den Hof und schnappte laut auf. Der junge Lewitzerhengst wieherte lautstark auf. "Na, da hat sich aber jemand aufmerksam gemacht.", griente Rin. Ich pflichtete ihr bei und ging dann mit der Stute in den Stall. Sobald sie in dem Einstreu stand, machte sie sich über den Futtertrog her. "Ganz schön hungrig." Rin nickte nur. Clarence trat in den Stalltrakt. "Und nun?" "Alles ok?" "Auf der Weide und auf dem Platz lagen ein paar Äste, aber die habe ich zur Seite geschafft." "Danke. Können Sie die Pferde wieder auf die Weide bringen? Außer unsere Neue. Die sollte sich ausruhen." Dabei klopfte ich der Stute auf den Hals und schaute ihr weiter zu, wie Clarence erst Meyja und dann Benny auf die Weide führte."

      Pflegebericht 25.05.2015

      Ich fuhr heute zum ersten Mal zu Catalina, ich darf zwei ihrer Pferde als meine Reitbeteiligung nennen. Ich fuhr also mit dem Auto zu ihrem Hof, ich staunte nicht schlecht. Ich fand meinen eigene Reitanlage schon extrem schön, aber diese und erstmal die Pferde.
      Ich stellte meinen Wagen auf den Parkplatz und stieg aus. Ich hatte Aldaire und Middle Ages noch nie in echtt gesehen, aber Catalina hatte mir von beiden Pferden ein Bild gegeben. Ich stand also auf dem Hof und versuchte mich erstmal zu orientieren, das klappte ziemlich gut und ich machte mich auf Richtung Weide. Von weitem erkannte ich schon Aldaire, er stand mit einigen anderen Hengsten auf der Weide. ich schnappte mir einen Strick und betrat die Weide, sofort hangen die Blicke der Tiere auf mir. Ich bewegte mich langsam und vorsichtig voran. "Aldaire", meine Blicke hangen an dem Hengsten und er sah mich an. Er hatte wohl verstanden das ich zu ihm wollte und er entschied sich dazu mir entgegen zu gehen. "Sehr gut" lobte ich den Berber und tätschelte ihn. Dann gingen wir zum Putzplatz, dort kümmerte ich mich erstmal ausführlich um sein Fell, obwohl es so viel nicht zu tun gab. Dannach holte ich Sattel und Trense, Aldaire war lieb und blieb ruhig stehen. Er beobachte mich zwar die ganze Zeit, aber das war ja auch verständlich. Ich schnappte mir meinen Helm, sobald ich ihn fertig gemacht hatte und ging in die Halle. Dort stieg ich auf und gurtete nochmal nach. Er war gut zu reiten und nach einigen Runden Schritt trabte ich an. Ich brauchte einige Minuten um mich zu gewöhnen aber es ging ziemlich gut und schon bald wechselte ich in den Galopp. Aldaire ließ sich extrem angenehm reiten und trotzdem musste ich schon bald absteigen, da ich ja auch noch Middle Ages bewegen wollte. Also brachte ich Aldaire zurück auf die Wiese und holte Middle Ages. Die Stute war neugieriger und etwas lebhafter, Middle Ages beschnupperte mich und stupste mich immer wieder an. Ich putzte sie behutsam, da sie mcih sehr genau beobachtete, jede einzelnen Handgriff von mir. ich holte Sattel und Trense und einige Minuten später saß ich auch schon auf ihr und stand in der Halle. Ages war ziemlich flott, treiben war bei ihr total überflüssig und ich müsste sie nur etwas zurckhalten. Beide Ritte waren extrem gut und nachdem auch Middle Ages auch wieder au der Weide war, konte ich nach Hause fahren.

      Das Leben genießen

      Um sieben Uhr heute morgen kamen Handwerker und die Glaser. Es hatte zweieinhalb Tage und viel Überredenskunst gekostet, sie aufzutreiben nach dem Sturm. Da Clark okkupiert war (erst hatte er die Pferde auf die Weide bzw die Jungpferde auf den Paddock geschickt, da die Fohlenweide und die Stutenweide in Mitleidenschaft gezogen wurden, und jetzt machte er den ganzen Stalltrakt sauber), zeigte ich den Schotten, was kaputt waren. Gegen zehn wäre alles repariert, da sie gleich einfach mal alles kontrollieren wollten. Kurz darauf erschien dann auch der Lieferant. Futter in die Kammer, Lederfett, Pads, winterfeste Decken und Gamaschen in die Spinde. Puuh. Clark häufte derweil das ganze alte Stroh auf einen Haufen, und ich wollte mich währenddessen um die Fohlen kümmern.

      Delyx und Tigrotto spielten munter miteinander, Tomenko stand – wie immer – etwas abseits, schien aber recht amüsiert davon zu sein, wie die Fohlen herum tollten. Meyja, Benny und Grace lagen auf dem Bauch. Besorgt ging ich erst auf Benny zu. Doch als der dann mit etwas Mühe aufstand und sich von mir inspizieren und streicheln ließ, atmete ich beruhigt aus. Ich schnappte mir die drei Fohlen und schickte sie dann in den Round Pen. Mittels eines Gymnastikballes konnte ich sie dann für eine halbe Stunde unterhalten. Danach kamen sie zurück auf den Paddock. Weiter ging es mit Benny. Den wollte ich heute noch etwas trainieren, doch vorher führte ich das alte Kaltblut zum Putzplatz. Der Strohhaufen türmte sich schon auf Höhe des Tores, und interessiert schnupperte der Wallach daran. Ich schob ihn zur Seite, danach musste ich sein Fell ordentlich putzen. Der Dreck war richtig in sein Fell eingearbeitet, und mir tat anschließend das Handgelenk weh. Danach half ich Clark dabei, das Stroh wegzubringen, um danach direkt in die Sattelkammer zu gehen und ein Pad für den Dicken zu holen. Ich war ihn noch nie geritten, und wollte es heute einmal probieren. Und da der Arme keinen Sattel tragen konnte, war das für uns beide nur ein Schonprogramm. Mittels Clark saß ich dann auf und folgte dem geteerten Weg zum Round Pen. Dort angekommen, schnaufte er schon wie ein alter Motor, daher gab es nur einige Runden im Trab und ein paar Galoppsprünge. Somit entließ ich ihn und schnappte mir dann Grace und Meyja. Ich hatte ein Doppellongenset bestellt, dass ich mit den beiden ausprobieren wollte. Dabei musste die zierliche Isländerstute innen laufen, da Grace mehr Feuer im Hintern hatte. Doch ich musste die beiden erst einmal daran gewöhnen, zusammen zu laufen. Grace war die Alphastute und somit nicht wirklich angetan von der Idee. Obwohl sie kaum Probleme mit Meyja hatte, wollte sie das Tempo vorgeben. Mehrmals musste ich sie daher bremsen, und nach etwa zehn Minuten trabte sie auf dem Hufschlag, und die braune Isländerstute trippelte neben ihr her. Nach einem Wechsel und weiteren Runden lobte ich sie und sie durften auf die Weide. Weiter ging es mit Middle Ages. Grazil trabte sie auf mich zu, als ich sie her pfiff. Mit ihr wollte ich auch im Round Pen arbeiten, danach – da es schon kurz nach halb zehn war – wollte ich bei den Handwerkern nachfragen und nach Clark sehen. Die Stute war recht sauber. Mit voller Reitmontur schickte ich sie an die Longe. Ohne Peitsche, denn die Traberin wusste sofort, was ich von ihr wollte. Einmal an dem Baumwollseil gezupft, lief sie schon los. Kopf hoch erhoben, hielt sie auch die Beine recht hoch, als wolle sie staken. Daher nahm ich etwas von der Spannung, gab die Hand immer wieder an, sodass sie etwas ruhiger traben konnte. Gelegentlich legte sie die Ohren an, da sie wohl auch galoppieren wollte. Ich gewährte ihr ihren Wunsch. Einmal kurz wiehernd, sprang sie sofort an und preschte los. Wenig später parierte sie, um im Leichttrab zu äpfeln, danach galoppierte sie wieder an, und blieb dann stehen. Sanft stubste mich die Scheckstute an. "Nein, jetzt ist erst einmal Pause, heute Nachmittag gehts weiter.", bestimmt führte ich die gesattelte Stute zum Paddock. Abgesattelt und ab ging es. Danach schaute ich nach Clark. Der sattelte gerade Black Lemontree. "Ich will mal mit ihm ausreiten. Darf ich?", ich nickte nur. Der Stall war sauber. Mit Topas' Comtesse am Strick ging ich nun die Handwerker suchen. Die rauchten sich eine und quatschten. "Wir rauchen die nur zu Ende, danach schauen wir uns die Weidezäune an.", sagten sie, als ich sie fragte, warum sie nur rumstünden. Achselzuckend schnappte ich mir dann noch den Berber, um mit ihnen spazieren zu gehen. Aldaire und Topas ignorierten sich in aller Ruhe, und der Hengst schien sich doch sehr mit dem Gras zu begnügen, das am Wegesrand wuchs. Topas hingegen lief einfach nur neben mir her. Eine halbe Stunde stromerten wir über die Wiese zurück zum Hof. Dann putzte ich die beiden noch, ehe ich sie wieder auf die Weide/auf den Paddock stellte. Auch Clark war schon sehr fleißig. Nach Blacky kam er nun mit Meyja zurück. "Hast du die beiden gleichzeitig bewegt?" "Meyja ging als Handpferd." Nickend winkte ich den Handwerkern zu, die nun wegfuhren.
      Es war elf Uhr. Nach einer entspannenden Dusche zog ich nun zur letzten Stute. Clark longierte derweil Dorn und hatte einige Probleme mit dem dominanten Hengst. Bevor ich die Stute also aufsattelte half ich Clark damit, den Hengst an der Longe zu halten. Danach fing ich Steel Heart vom Paddock und putzte sie. Ganz ruhig war sie – ungewohnt war es doch, als ich sie ohne Probleme satteln konnte und dann mit ihr in der nun reparierten Halle reiten konnte. Es gab aber nur Trabrunden, denn nach dem letzten Mal wollte ich nicht unbedingt mit ihr durch die Halle jagen. Doch sie stellte sich ganz gut an, wirkte konzentriert und nahm meine sanften Hilfen sehr gut an, und stolperte einmal. Es folgte eine Pinkelpause, dann trabte sie wieder an und wir konnten weitermachen.

      Zwei Stunden später waren alle Pferde ausreichend bewegt. Pendragon durfte zusammen mit dem Neuankömmling Nummer eins, HGT's Enjoy Nature, die Halle unsicher machen. Der Quarter Hengst war nicht die einzige Errungenschaft. Ein weiteres Westernpferd war auch mit von der Partie. Denn jetzt stand ich mit Verena in der Halle und begutachtete, wie die beiden Braunen sich beschnupperten und jagten. Und auch das neue Fohlen, Wild Berry, war doch aufgetaut. Das erste Fohlen von der Powertunte wurde direkt für mich reserviert und als er die anderen Pferde sah, stieg er und wieherte keck. Der kaum ein Jahre alte Junghengst schien sich aber mit Enjoy doch sehr gut zu verstehen, wenn der große Hengst ihm wohl doch noch sehr zu wider ist. Verena versicherte mir, bei dem Training – sprich dem Einreiten und den ersten Westernlektionen – mir zu helfen. Solange ich nur mal wieder nach Kanada fliegen würde. Grinsend winkte ich ab, denn jetzt kamen schon die ersten ungeduldigen Anrufe von Annabell und Stefanie.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Rennen E-A
      von Catalina
      23. Mai 2015

      Catalina
      Middle Ages, A-Rennen
      Sobald Clark mit der aufgesattelten Stute ankam, war ich wieder ganz bei der Sache. Die Scheckin stampfte ungeduldig mit den Hufen auf, als ich den Sattel nachgurtete und dann aufsaß. Im Leichttrab verließen wir das Grundstück, denn drum herum gab es einen großen Pfad, den ich gut als Galopprennbahn nutzen konnte. Middle scharrte wieder unruhig mit den Hufen und senkte den Kopf. Ich schnalzte mit der Zunge und trieb sie direkt an. Die Traberin verstand sofort, was ich von ihr wollte und galoppierte an. Obwohl der Galopp nicht ihre beste Gangart war, legte sie ganz schön vor und raste an den Weiden und dem Platz vorbei. Dort stand Clarence mit Meyja und longierte sie. Doch das störte uns nicht. In mir war der Ehrgeiz geweckt, mit ihr bis zur Reithalle zu galoppieren. Dort angekommen parierten wir durch. Im Mitteltrab folgte eine weitere Runde. Das war die deutlich besseree Gangart der Stute, daher strotzte sie nur so von Tatkraft und wurde sogar ein wenig schneller. Leider mussten wir nach der Runde im Galopp direkt zurück zum Tor; dunkle Regenwolken überzogen den Himmel, und wir jagten schon beinahe zum Stall, ehe sich die Tore öffneten und Regen vom Himmel fiel, als wäre es das Letzte, was er machen könnte. "Mist. Jetzt muss ich dich trocknen.", brummte ich und saß ab. Das Fell der Stute war tatsächlich durchnässt, und so legte ich den Sattel ab und merkte mir noch, die Schabracke zum Trocknen in den Trockner zu werfen. Doch zuerst nahm ich zwei große Badehandtücher, warf sie behelfsmässig über Middle Ages' Rücken und fing dann an, im Uhrzeigersinn das Fell zu reiben, bis mir nach wenigen Minuten die Arme wehtaten und ich stattdessen eine Decke auf sie legte und dann in den Stall führte.

      Es dauerte eine Stunde, bis alle Pferde versorgt und dann auf den Paddock gestellt wurden. Da die Zäune der Weiden arg kaputt waren, hatte ich schon einen Handwerker und einen Glaser für die Fensterscheiben angerufen. Da diese jedoch viele Aufträge hatten, würde das wohl noch einige Zeit dauern. Behelfsmässig waren die Scheiben daher mit Pappe und Holz verriegelt, und ich kümmerte mich wieder um Middle Ages. Die Stute hatte Hummeln im Hintern, und konnte es gar nicht abwarten, nach draußen zu gehen. Auf unserer 'Galoppbahn' lagen zwar auch noch Äste oder der Boden war etwas verrutscht, aber für eine einzelne Runde würde es reichen. Hansi telefonierte währenddessen mit Sarah und Clark gab Benny seine Medizin, daher sattelte ich die für mich hohe Stute auf, zupfte etwa zwei Minuten daran herum bis alles gerade lag, und zäumte sie dann auf. "Willst du sie wirklich jetzt draußen trainieren?", fragte Clark. Ich nickte nur, beließ es dabei und führte die Stute nach draußen. Hansi saß auf einem Holzblock, runzelte die Sitrn als ich mich in den Sattel schwang und wegritt.
      Der Weg war alles andere als ordentlich, und daher konnten wir erst einmal nur trabend die Strecke hinter uns bringen. Dabei mussten wir vereinzelten Ästen ausweichen, das war jedoch für sie kein Problem. Die letzte Hälfte der Bahn war sogar frei dank der Weiden, die die ganzen Sturmschäden erlitten hatten. Dieses Stück von etwa anderthalb Kilometern konnten wir dann nutzen und mit Ehrgeiz über den Weg brettern, bis mein Handy kurz vibrierte und wir stehen blieben. "Na, meine Kleine? Wollen wir noch einmal galoppieren?", ich beugte mich zum Hals der Stute hinunter, und kraulte sie am Haaransatz. Daraufhin drehten wir uns rasch auf der Vorderhand und preschten dann wieder die eineinhalb Kilometer hoch und trabten dann auf das Hofgrundstück zurück. Die Stute war für heute total erledigt und ließ den Kopf hängen. Ich saß ab, band die Steigbügel hoch und lockerte den Gurt. Ich sattelte sie einfach ab und stellte sie in ihre Box, öffnete dabei die Tür, die zum Auslauf führte, damit sie auch nach draußen konnte, und brachte den Sattel zurück in ihren Spind.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Rennen A-L
      von Catalina
      22. Juni 2015

      Catalina
      L-Rennen by Catalina
      Middle Ages, L-Galopp
      Die Reitponystute stand in ihrer Box neben Middle. Die Traberstute lugte aus ihrem kleinen Heim heraus und schnaubte mir einen halben Strohhalm entgegen. Den zupfte ich von meiner Schulter und öffnete sodann die Tür. Automatisch stapfte sie heraus. Die Galoppbahn existierte noch nicht. Dafür gab es hier in der Nähe eine entlegene Rennbahn, und die Strecke bis dorthin war lang genug, damit die Muskeln aufgewärmt waren. Middle Ages brauchte nur ihren Sattel zu sehen, und schon wirkte sie ungeduldig wie ein kleines Kind. Gut, dass ich ihr dafür einen Eimer mit Wasser hingestellt hatte, damit sie soff und ich sie putzte und die Schutzgamaschen anlegte. Der leere Eimer donkte gegen die Hauswand und tadelnd warf ich der Stute einen bösen Blick zu. Die schüttelte sich einmal kräftig. Es folgte ein Klaps auf den Hals, und ich sattelte sie auf. Gerade wollte ich Clark zurufen, dass ich später zu Hause ankomme als erwartet, doch der war ja schon weg! Verlegen setzte ich meinen Helm auf und saß an der Bank auf. Die Steigbügel waren normal lang. Somit konnte ich mit ihr in Ruhe vom Hof hinunter reiten und die Hauptstraße Richtung Osten nehmen. Von hier aus ging es etwa 5 Kilometer bis zum Rennplatz. Die Strecke schaffen wir im Trab. Die bevorzugte Gangart dieser Rasse, und somit stakte sie recht rasch, den Kopf hoch erhoben. So dauerte es nicht lange, und ich hatte einen Platz für das Training ergattert. Heute waren viele Traber, aber auch Vollblüter. Ich ignorierte sie flissentlich und stellte mich mit Middle direkt an die vorgegebene Startlinie. Es war eine Strecke von 3x400 m, doch heute würden 400 reichen. Etwas weiter rechts von mir hielt ein älterer Mann eine schwarze Araberstute. Wir nickten einander zu, dann gab ich meiner Stute die Sporen. Der fliehende Start hätte Verena stolz machen können, dann zog die Stute auf der Bahn ihre Runden. Über eine halbe Stunde jagten wir über die Bahn. Die 400 Meter schaffte sie in 10 Sekunden. Damit war ich vollauf zufrieden und wir konnten dann auch nach Hause.

      Middle Ages wurde erfolgreich im L-Galopp trainiert.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Rennen L-M
      von Catalina
      3. Juli 2015

      Catalina
      Ein Haufen Arbeit...
      Pendragon (A-Fahren), Jim (A-Springen), Blacky (Einfahren), Steel (S-Dressur), Middle (M-Rennen), Benny (M-Fahren), Grace (A-Dressur), Meyja (M-Dressur)
      Clark hat wieder angerufen! Das erste von vier Seminaren hatte er nun hinter sich. Jetzt fing er mit seiner Ausbildung an. Und wo? Natürlich bei mir! Obwohl es gerade mal vier Uhr war, als er anrief, war ich überglücklich und stolz, dass ich die ganze Arbeit nun nicht mehr alleine bewältigen musste. Und heute konnte er mir schon helfen.
      Und die Liste war lang. Neben der normalen Stallarbeit – Putzen, Füttern und die Sattelkammer auf Vordermann bringen – durfte er heute bei Grace und Meyja helfen. Bei seiner Ausbildung hatte er sich auf Dressur und Distanz festgelegt, aber auch Westernlektionen wollte er erteilen. Da konnte ich ihm leider nicht mithelfen; ich wusste aber, wer schon. Und da ich jetzt eh schon wach war, konnte ich am Schwarzen Brett Notizen anhängen. Die Pferde waren alle noch dösig.

      ~*~

      Punkt halb sechs. Ich hatte noch geduscht und mich angezogen, die Wäsche war in der Waschmaschine – ab zu den Pferden. Mit einer Gerte scheuchte ich alle heraus. Sogar Dante durfte nach draußen, aber auf die Hengstweide, ein separates Stückchen stand ihm zur Verfügung. Benny brauchte natürlich etwas länger als sonst, aber auch er durfte bei den Stuten mitgrasen. Ich sah ein Taxi die Einfahrt hoch tuckern. Auf meiner Höhe blieb es stehen und der blonde Wuschelkopf von Clark lugte heraus. Wir liefen auf einander zu und ich gratulierte ihm zur erfolgreichen Seminarwoche. "Ach was.", winkte er ab, als er seine Tasche in seine kleine Wohnung brachte und sich dann mit verschränkten Armen gegen seinen Schreibtisch lehnte. "Was steht heute an?" "Da ich jetzt deine Lehrmeisterin bin, darfst du heute richtig arbeiten. Mit Meyja und Grace. Aber fang mit Grace an, sie hat dich vermisst.", damit huschte ein breites Grinsen auf sein Gesicht, aber sein Magen versaute ihm die Tour. "Okay, es gibt Essen.", wandte ich lachend ein, dann frühstückten wir. Ich hatte in der letzten Zeit auf Fleisch verzichtet; nur vom Fisch konnte ich mich nicht losreißen. Clark machte anschließend den Abwasch, dann holten wir beide Grace und Steel von der Weide. Die beiden verstanden sich ausgesprochen gut für zwei unterschiedliche Tiere unterschiedlicher Rangordnung. Clark wirkte glücklich, 'seine' Stute wieder zu sehen. "Hey, mitmachen habe ich gesagt!", ich gab ihm eine Kopfnuss. Was war da nur los? Er sollte sie vorbereiten, nicht anschmachten. Er zuckte zusammen, und brummelte, als er die dominante Stute fertig machte. "Du kennst die Grundlagen der Dressur. Ich bleibe in der Nähe. Wenn du Fragen hast, frag!", den letzten Satz fauchte ich schon fast. Ich kannte sein Ich-muss-alles-alleine-hinkriegen-Gen nur zur Genüge. Steel schüttelte den Kopf. Sie wollte mich wohl maßregeln. Lächelnd klopfte ich ihren Hals. Eigentlich wollte ich sie nicht trainieren, da sie noch von der Krönung sich erholen durfte, aber ich wollte es unbedingt. Gemeinsam mit Clarence ging es in die Halle. Ob der ruhigen Haltung der Stuten blieben wir in den verschiedenen Hallenhälften. Wir beide wärmten die Pferde synchron auf. Mit lockeren Biegungen und kleineren, mal größeren Zirkelwendungen machte ich die Stute bereit für einen kleinen Wechsel. Clark schaffte es, die Stute zu bändigen, und als wir aufgewärmt waren, sagte er, er ginge auf den Platz, um weiter zu trainieren. Mehr Platz für mich.
      Gut eine halbe Stunde verbrachten wir mit Gang- und Tempowechseln. Sehr löblich führte sie alles aus. Ohne Gerte. Sie würde sonst tänzeln und nicht mitmachen wollen. Ich wusste immer noch nicht, was bei ihr schief gegangen war; auch Verena wusste nichts genaueres. Nach einer Traversale und einem anschließenden Übergang in den versammelten Galopp war auch Schluss für sie. Die Weidesaison war im vollen Gange; sie durfte jetzt ihre Tage beim Grasen genießen. Clark wirkte konzentriert, als er mit der Warmblutstute angaloppierte und auf dem Zirkel abwendete. "Gib den inneren Zügel nicht so nach. Sie muss sich doch an die Körperstellung während der Wendung gewöhnen. Und drück die Fersen runter!", ich fühlte mich wie eine altbackene Reitlehrerin, trotzdem machte Clarence, was ich ihm abverlangte und parierte dann durch. "Und?" "Die Kleine erkennt mich schon ein wenig." "Ist ja schön, aber ich bin mit Steel schon fertig. Ich mach dir Meyja fertig, dann prüfe ich dich mal ein wenig." Gequält blickte der Mann drein. "Du musst nur eine kleine Kür laufen können. Ich sage dir Figuren, du machst sie. Und Meyja ist lieb, das weißt du!" "Und was machen wir danach?" "Ich schau in der Sattel- und Futterkammer nach dem Rechten, du bestellst Heu, Pellets für Benny und die übliche Ration an Medikamenten.", ratterte ich runter. Clarence nickte nur. "Na, los, ab jetzt! Geh mit ihr noch ein paar Runden im Trab, bis ich Meyja fertig habe, dann geht's richtig los!", ich klatschte auf das Holz der Bande um dem eben Gesagten Betonung zu verleihen. Grace wieherte dann. Ich drehte mich um, und holte schnurstracks Meyja von der Weide. Die war froh, als sie geputzt und gesattelt wurde und stubste mich an. Am Platz angekommen, tauschten wir die Pferde. "Macht euch warm, ich komme gleich wieder!" Grace sattelte ich direkt an der Weide ab, und brachte das Zeug in die Sattelkammer. Es war witzig, wie Clark auf der kleinen Isländerstute auf dem Mittelzirkel trabte. "Bereit?" Der Walise nickte. "Abwenden auf den Hufschlag, linker Hand. Dann eine Kehrtwende. Und gib dann ein bisschen mehr Gas, Meyja kann auch flotter." Ich lehnte mich gegen das Holz und sah zu, wie Clarence nun diese Wendungen ritt. "In der zweiten Ecke angaloppieren, Volte bei E, dann noch mal eine Volte. Ganze Bahn und dann zum Trab durchparieren." Gesagt, getan. "Weitertraben! Treib sie an, sie soll nicht so schlurfen!" Nach einer Runde durfte sie nun im Schritt gehen und auch bleiben. "Musst du so rummeckern?", maulte der Azubi rum. "Ja. Muss ich. Du bist so schlampig.", ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen. Der Mann brummelte. "Da wirst du mich noch einige Monate aushalten müssen. Trab mal wieder an. Dann einen Zirkelwechsel und eine Kehrtvolte. Das war's dann auch für sie. Nächste Pferde wären dann Pendragon und Blacky." Die beiden sollten eingefahren werden. Blacky, unser Crackhengst, kannte das Gespann schon. Pendragon würde über die nächsten Tage daran gewöhnt werden. Der Isländer zog die Kutsche wie ein stolzer Barockhengst. Die Lieferungen würden binnen zwei Tagen hier sein. Auch Benny wurde nun trainiert. Der alte Teddybär hatte es in sich. Er machte sogar Galopphüpfer! Es war sehr amüsant, als er dann wie ein Hengst neben mir her stolzierte. "Was ist mit Benny los?" "Keine Ahnung." Auch er wurde nun vor die Kutsche gestellt. Ich erinnerte mich an den Kommentar von Hansi, dass diese Rasse "mit der Kutsche im Arsch geboren sei" und daher wirklich dafür gedacht war. Stimmte ja auch.
      Am nächsten Tag wurden dann auch noch einmal Steel, Pendragon und Grace trainiert. Mit Middle Ages ging es auf die Rennbahn, und Jim wurde im Springen trainiert, auch wenn es nicht seine Disziplin war.
    • Sammy
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      Middle Ages kommt nach Hollybrook Stud!
      20. Oktober 2015

      "Noch ein Traber? Sagtest du nicht, es würde bei Dynamo und Ehawee bleiben?", fragte Meg mich mit großen Augen, als ich ihr von meiner neuesten Errungenschaft berichtete.
      "Ich weiß... Aber sie ist wirklich wunderschön, eine absolute Seele von Pferd und geht im Rennsport bereits auf M-Niveau!", verteidigte ich mich lachend. Meg würde sowieso die erste sein, die sich in Middle Ages - so hieß die Stute - verliebte. "Na was ich eigentlich fragen wollte, war, ob du morgen mitkommst. Sie muss ja schließlich abgeholt werden!", fragte ich Meg. Die stimmte sofort freudig zu und rannte in den Stall, um den Jungs zu sagen, dass sie am nächsten Tag ihre Boxen übernehmen mussten. Immerhin würden wir schon sehr früh aufbrechen, um Age abzuholen. Aus dem Stall war kurze Zeit später ein lautes Aufstöhnen zu hören und ich grinste in mich hinein. Aber letztes Mal war Samuel mit dabei gewesen, also war nun eben Meg an der Reihe. Ich half meiner Freundin noch die Box für Middle Ages einzustreuen und überlegte gleichzeitg, dass ich den Stall wohl doch noch ein wenig ausbauen musste. Aber das hatte noch Zeit...

      ~*~

      Am nächsten morgen brachen wir bereits um kurz nach vier auf, in Richtung Schottland. Wir hatten uns bei Catalina für Mittags angekündigt und ich war ungern unpünktlich. Meg gähnte ununterbrochen neben mir und ich fragte sie scherzhaft, was sie denn machen wollte, wenn sie tatsächlich mal als Arbeitsreiterin irgendwo anfing. Dann wären solche Aufstehzeiten immerhin an der Tagesordnung. Sie verdrehte jedoch nur die Augen und kuschelte sich in ihren Sitz. Ich dagegen war dank meines Motivations-Trainings hellwach und freute mich unglaublich darauf, mein neues Pferd in Empfang zu nehmen und nach Hause zu bringen.
      Nach guten acht Stunden Fahrt erreichten wir endlich Catalina`s Hof und wurden auch sogleich von selbiger begrüßt. Catalina wollte uns zum Mittagessen einladen, doch ich wollte unbedingt zuerst Age sehen. Bisher kannte ich die schöne Stute ja nur von Bildern und Videoaufnahmen.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Distanz E-A
      zusammen mit Ehawee
      29. Oktober 2015

      "Meg? Kommst du mal bitte?", rief ich gut gelaunt durch den Stall, bevor ich mich wieder in mein Büro zurückzog. Die letzten Stunden hatte ich wiedereinmal meine Trainingspläne überarbeitet, verworfen und neu erstellt und nun wollte ich einige der Ergebnisse mit meiner Lieblings-Mitarbeiterin besprechen, da sie sie genauso betrafen wie mich. Es dauerte keine Minute, da kam die junge Frau auch schon um die Ecke gefegt: "Sie haben gerufen Euer Gnaden?", witzelte Meg. Ich lachte nur und bedeutete ihr, sich kurz zu setzen. "Ich habe heute die Trainingsplänge für Ehawee und Middle Ages fertig gestellt und ich möchte bei den beiden gerne im Distanzbereich weitermachen. Ich denke, wir können die zwei ohne Probleme gemeinsam trainieren, deshalb wollte ich dich fragen, ob du Ehawee übernehmen würdest?", erklärte ich ihr mein Anliegen. Megs Augen begannen zu leuchten und sie meinte strahlend: "Nichts lieber als das! Ich liebe Ehawee! Heißt das, ich werde ihr komplettes Distanztraining übernehmen? Nicht nur einzelne Ritte?" Als ich nickte, quietschte Meg erfreut und warf mir die Arme um den Hals. Der Wunsch der jungen Frau war es, einmal eine erfolgreiche Rennreiterin zu werden - je mehr sie im Sattel saß, desto früher konnte dieser Traum wahr werden. Sie verließ hüpfend mein Büro, wahrscheinlich um den anderen die frohe Kunde mitzuteilen. "Morgen fangen wir an!", rief ich ihr noch hinterher, bevor ich mich wieder meinen Plänen widmete. Immerhin mussten außer Ehawee und Midde Ages auch noch andere Pferde trainiert werden.

      ~*~

      Am nächsten Tag standen wir bereits um acht Uhr draußen auf dem Hof. Ehawee und Middle Ages glänzten und waren mit ihrer Distanzausrüstung ausgestattet. Zudem trug Ehawee Satteltaschen, in denen sich Wasser und ein paar Müsliriegel, sowie eine Karte und ein Pulsmessgerät befanden. Meg holte noch schnell unsere Regenjacken aus dem Stall, sowie zwei Nierendecken für die anfälligen Traberstuten Ehawee und Middle Ages. Es war Ende Oktober und wir hatten momentan wirklich schönes Wetter, aber das konnte sich hier im Sekundenbruchteil ändern. Als Meg wiederkam, schwang sie sich sofort in Ehawee`s Sattel. Die Fuchsstute ging in der Dressur bereits auf M-Niveau und wartete geduldig, bis Meg sich zurechtgesetzt hatte. Middle Ages dagegen drehte sich zweimal im Kreis bevor ich aufsteigen konnte. Die Stute war im Umgang grundsätzlich recht brav, war aber doch sehr viel mehr aufs Rennen gezüchtet worden, als Damon`s Dynamo und Ehawee. Als ich es auf ihren Rücken geschafft hatten, verließen wir im Schritt das Gestüt. Der heutige 15 Kilometer-Ritt diente uns als Einstieg - nicht zuletzt um zu sehen, wie die Pferde sich im Gelände benahmen. Natürlich waren wir schon öfter ausreiten gewesen, doch immer nur in größeren Gruppen und meist auf ähnlichen Strecken. Heute wollten wir mal einen völlig unbekannten Weg einschlagen, immerhin mussten wir für den Aufstieg in Klasse A des Distanzreitens einen 40 Kilometer langen Ritt bewältigen können. Meg ritt mit Ehawee voraus und wiedereinmal freute ich mich darüber, was für ein zuverlässiges Stütchen der Fuchs doch war. Allerdings war das auch nicht weiter verwunderlich, immerhin hatte Ehawee eine Zeit lang bei Eddy in Wyoming auf einer Ranch gelebt und dort sicherlich viele längere Touren in unbekanntem Gelände mitgemacht. Middle Ages dagegen blieb ruhig, solange wir auf dem bekannten, festgestretenen Reitweg waren. Als wir jedoch auf einen Pfad in den New Forest Nationalpark abbogen, wurde die Scheckstute nervös und sprang bei jedem noch so kleinen Geräusch zur Seite. "Ohoh, ich sehe schon, mit Middle Ages muss ich viel Schrecktraining machen und am besten auch ein paar ausgedehnte Spaziergänge. Ehawee scheint das nicht zu brauchen, also kannst du dir überlegen, ob du dabei mitmachen möchtest, oder nicht.", sagte ich zu Meg, als meine Stute gerade wieder einen besonders großen Satz gemacht hatte. Meg nickte und meinte, dass sie auf jeden Fall mitmachen würde, wenn auch nur, um selbst noch etwas dazu zu lernen. Auf Hälfte der Strecke machten wir eine kurze Pause und ich nahm bei beiden Pferden den Puls. Als Meg mich fragend ansah, meinte ich lächelnd : "Alles im grünen Bereich. Sogar bei unserer Hampelliese." Wir beendeten unserern Ritt und versorgten die Pferde, bevor wir uns mit den anderen an die allabendliche Stallarbeit machten.

      ~*~

      Die nächsten Wochen vergingen wie im Fluge. Wir verlängerten erst einmal unsere Strecken und bauten zwischendurch natürlich immer wieder Ruhetage ein, aber auch Trainingseinheiten in denen wir Bodenarbeit zur Gymnastizierung, Schrecktraining und lange Spaziergänge machten. Ich konnte zwar nicht behaupten, dass das Training mit Middle Ages nicht anstrengend war ,doch die Stute machte Fortschritte und war auch schon im Gelände sehr viel angenehmer zu reiten. Als wir schließlich erstmalig die 40 Kilometer Distanz schafften, gingen wir wieder zurück auf 15 Kilometer und nahmen von nun an den Trab mit dazu. Auch Steigungen und Abhänge bauten wir in unser Training ein und die beiden Traberstuten wurden mit jedem Tag fitter. Als wir schließlich unserern Abschlussritt absolviert hatten, lobten wir Ehawee und Middle Ages überschwänglich. Sie beide hatten den Aufstieg in die Klasse A im Distanzreiten sehr gut gemeistert und zeigten definitiv Potential für mehr!
    • Sammy
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      Trainingsbericht Distanz A-L
      zusammen mit Ehawee
      28. November 2015

      "Morgen!", sagte ich gähnend, als ich den Stall betrat. Meg wirbelte schon in Ehawee`s Box, um die schöne Fuchsstute für unser Abschlusstraining heute auf Hochglanz zu bringen. Es war erst kurz nach fünf am Morgen, doch wir hatten heute eine Distanz von 60 Kilometern zurückzulegen, also keine Zeit zum Ausschlafen. Ich schlüpfte sofort in die Box von Middle Ages, um auch die Rappscheckin fürs Training fertig zu machen. Wir hatten in den letzten Wochen sehr hart trainiert und beide Stuten waren in absoluter Topfform. Vor allem Age hatte einen rießigen Sprung nach vorn gemacht, was ihre Schreckhaftigkeit im Gelände betraf. Bei Ehawee merkte man das Training hauptsächlich in der Kondition, welche wiederum bei Age von Anfang an aufgrund des Renntrainings schon sehr gut gewesen war. Nachdem Age und Ehawee sauber waren, die Hufe ausgekratzt und Mähnen und Schweife verlesen, ging ich mit großen Schritten in die Sattelkammer und packte unsere Satteltaschen. Wie immer begleiteten uns die Landkarte, ein Pulsmessgerät, zwei große Thermoskannen Tee, Leckerchen, Halfter und Stricke für die Pferde und ein paar belegte Brote. Zusätzlich nahmen wir heute auch ein paar wärmere Decken, sowie Handschuhe und Stirnbänder mit. Es war Ende November und Gott sei Dank heute laut Wetterbericht trocken, doch trotzdem furchtbar kalt. Als ich alles beisammen hatte, kehrte ich zu den Boxen der Traberstuten zurück, sattelte Middle Ages auf, befestigte die Tasche und führte die Stute hinter Meg aus dem Stall. Die schüttelte sich, als wir in die beisende Kälte traten und zog sich gleich Handschuhe und Stirnband über. Wir legten den Pferden die warmen Ausreitdecken über die Rücken und befestigten sie über unseren Beinen am Sattel, sodass sie nicht verrutschen konnten. Dann verließen wir wie immer im Schritt den Hof und machten uns auf zu unserem letzten Training für den Aufstieg in Klasse L des Distanzreitens.
      Die beiden Stuten schritten eifrig aus und bließen kleine Wölkchen in die klare Luft. Wir machten oft Pause, kontrollierten den Puls der Pferde und legten vermehrt Trab- und sogar Galoppphasen ein, wobei diese Gangart beiden Stuten am Wenigsten lag. Da kamen wir im Trab wahrlich besser voran. Nach der Hälfte der Strecke machten wir eine Stunde lang Mittagspause - die Pferde durften am Knotenhalfter und vier Meter Seil grasen, während Meg und ich zu Mittag aßen. Danach ging es mit etlichen An- und Abstiegen weiter, die wir größtenteils im Schritt zurücklegen mussten. Erst gegen Abend erreichten wir das Gestüt wieder und glitten fix und fertig aus den bequemen Distanzsätteln. Bevor wir uns jedoch ausruhen konnten, wurde ein letztes Mal der Puls der Pferde gemessen und wir versorgten die beiden fleißigen Stuten selbstverständlich liebevoll. Ihr Abendessen hatten die beiden sich mehr als verdient. Samuel, Donald und Brian kamen an die Boxen und wollten hören, wie es gelaufen war. Trotz unserer Müdigkeit berichteten wir ihnen noch in aller Ausführlichkeit und machten keinen Hehl daraus, wie stolz wir auf den Aufstieg von Middle Ages und Ehawee in die Klasse L des Distanzreitens waren!
    • Sammy
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      Trainingsbericht Fahren E-A
      zusammen mit Ehawee
      26. Dezember 2015

      Liebevoll streichelte ich meiner Traberstute Ehawee über die samtweiche Nase. Es war zwei Tage nach Weihnachten und ich wollte heute das Training wieder aufnehmen und auch gleich mit Ehawee und ihrer Stallgefährtin Middle Ages, einer gescheckten Traberstute, anfangen. Die beiden sollten im Fahren auf A-Niveau trainiert werden, weshalb ich gerade meinen Angestellten Donald von der morgendlichen Stallarbeit befreit hatte. Während ich die Stuten fertig machte, würde er den leichten Zweispänner bereitmachen, mit dem wir dann hinüber zur Reithalle fahren würden. Die war Gott sei Dank groß genug, dass wir dort auch unser Fahrtraining abhalten konnten, denn draußen lag der Schnee gute 30cm hoch. Ehawee versenkte ihr Maul in meinen Händen und ich schmuste noch kurz mit der süßen Maus, bevor ich damit begann, ihr seidiges fuchsfarbenes Fell auf Hochglanz zu bringen. Gleich im Anschluss war Middle Ages an der Reihe. Die zum Trabrennen trainierte Stute war seit ihrer Ankunft hier schon merklich ruhiger geworden und ich war gespannt, wie sie sich im Dressurfahren machen würde. Als das Fell beider Stuten glänzte, die Hufe ausgekratzt und Mähne sowie Schweife verlesen waren, legte ich ihnen Gamschen an und führte sie auf die Stallgasse hinaus. Dort rüstete ich beide mit dem Fahrgeschirr aus und knotete die Enden hoch, damit die Stuten nicht darauf treten konnten, wenn ich sie aus dem Stall führte. Donald erwartete mich bereits vor dem Stall und nahm mir sofort Ehawee ab, um die ruhigere Stute zuerst anzuspannen. Kurz darauf stand auch Ehawee vor dem Zweispänner und wir führten die Stuten zur Halle. Der Boden war recht rutschig und ich lief wie auf Eiern, was Donald unglaublich witzig fand. Schließlich hatte ich genug von seinem Spott und schwang mich auf den Kutschbock. Ehawee brauchte sowieso niemanden, der sie am Kopfstück führte. In der Halle angelangt, schlossen wir die großen Türen und Donald nahm neben mir Platz. Wie immer in den niederen Klassen stand zuerst das Dressur- und anschließend das Hindernisfahren auf unserem Programm. Ins Gelände ging es erst beim Aufstieg zu Klasse M - also hatten wir bis dahin noch reichlich Zeit. Ich wärmte Ehawee und Middle Ages zunächst in aller Ruhe auf, was bei dieser eisigen Kälte noch wichtiger war, als sonst. Nach dem Schritt nahmen wir ihnen die Fleecedecken ab und platzierten sie hinter uns in der Kutsche, dann ließ ich die Stuten antraben. Wir wiederholten zum Einstieg die Lektionen der Klasse E, die beide Stuten vor dem Einspänner und vor dem Zweispänner perfekt beherrschten. Das waren der Zirkel im Gebrauchstrab, der Wechsel durch die ganze Bahn, Schritt-Trab-Übergänge, Tritte verlängern und absolutes Stillstehen. Mit Letzterem hatte meine geliebte Middle Ages ab und an noch so ihre Problemchen, doch im großen und Ganzen saßen die Lektionen einwandfrei. Für den Aufstieg in Klasse A mussten wir nun die Kehrtvolte, die Kehrtwendung, die halbe Volte, das Rückwärtsrichten, den halben Mittelzirkel und die einfache Schlangenlinie erlernen. Im Normalfall Lektionen, die beide Stuten aus ihrem Dressurtraining kannten, doch mit einer Kutsche war es doch nocheinmal eine ganz andere Sache. Wie immer fing ich mit den Bahnfiguren im Schritt an, wechselte die Hand, wiederholte das Ganze und ging dann zum Trab über. Den Galopp - den beide Traber nicht so gern mochten, würden wir erst für Klasse L kurz hinzunehmen, doch er wurde in Fahr-Dressurprüfungen sowieso kaum verlangt. Anschließend begannen wir mit der Kehrtwendung. Dazu fuhr ich bis zur Mittellinie und wendete dann in einem Bogen zurück zum Hufschlag, sodass wir auf der anderen Hand weiter fuhren. Der geforderte Winkel für Klasse A lag bei 45°, aber natürlich wählte ich für den Anfang einen deutlich Größeren, sodass wir uns nach und nach an das geforderte Maß herantasten konnten. Als die Übung gut saß, lobte ich die Stuten und parierte sie auf der Mittellinie zum Halten durch. Nun stand das Rückwärtsrichten an. Ich bat Donald abzusteigen und sich vor die Stuten zu stellen. Beide kannten das Kommando von der Bodenarbeit und auch vom Dressurtraining, doch ich wollte es ihnen so leicht wie möglich machen. Während ich die Fahrleinen anstehen ließ und "Back",sagte, stand Donald mit erhobenem Zeigefinger vor den beiden und wackelte leicht damit. Ehawee lehnte sich sofort zurück und auch Middle Ages tat es ihr nach kurzem Zögern gleich, doch als die Stuten das Gewicht der Kutsche hinter sich spürten, blieben sie verunsichert stehen. Ich ließ die Zügel weiter anstehen und nickte Donald zu, der nun beiden Stuten auf die Brust tippte. Wieder lehnten sie sich nach hinten und diesmal schoben sie die Kutsche mit sich. Sobald das Gefährt einmal in Bewegung war, wurden meine beiden Traberdamen auch wieder sicherer und schon bald konnten wir die Übung erfolgreich beenden.
      Nun überließ ich Donald den Kutschbock und baute flott ein paar Kegel in der Halle auf, die wir für das Hindernisfahren benötigten. Sie mussten 40-50 cm weiter auseinanderstehen, als die Kutsche breit war - dieses Maß würde sich mit jeder Klasse verringern. Ich stellte nur einzelne Kegelpaare auf und zudem Schlangenlinien durch die Bahn mit drei Bögen. Dann nahm ich wieder auf dem Kutschbock Platz und durchfuhr zunächst die einzelnen Paare, erst im Schritt, dann im Trab. Beide Stuten liefen sehr umsichtig und ließen sich hervorragend lenken, sodass nicht einmal die Schlangenlinien ein Problem darstellten. Fröhlich klatschte ich Donald ab, bevor wir Ehawee und Middle Ages versorgten. Beide hatten den Aufstieg in die Klasse A des Fahrens mit Bravour gemeistert!
    • Sammy
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      Trainingsbericht Fahren A-L
      zusammen mit Ehawee
      15. Januar 2016

      "Brr. Warum muss das nur immer noch so kalt sein?", sagte ich mit klappernden Zähnen zu Meg, die mir gerade dabei behilflich war, meine beiden Traberstuten Ehawee und Middle Ages fürs Training fertig zu machen. Ich wollte die beiden heute im Fahren auf Klasse L trainieren und würde dafür wohl wieder mit meiner Reithalle Vorlieb nehmen müssen, da draußen immer noch Schnee lag. Und nebenbei war es wie erwähnt eisig kalt. Während ich mich liebevoll um die Fuchsstute Ehawee kümmerte, machte Meg die Rappscheckin Middle Ages fertig. Sie beide sollten zusammen mit meinem wunderschönen Traberhengst Damon`s Dynamo später einmal die Traberlinie meiner Zucht begründen und ich konnte es kaum erwarten, alle drei Pferde gekört zu sehen. Als beide Stuten blitzblank geputzt waren, führten wir sie auf die Stallgasse und legten ihnen dort das Fahrgeschirr an. Von draußen hörten wir Donald maulen, warum Frauen immer solange brauchen mussten, um sich fertig zu machen. Ich unterdrückte ein Grinsen, während ich Ehawee nach draußen führte und zupfte ihre Fleecedecke nochmals zurecht, bevor wir sie anschirrten. Keine fünf Minuten später stand auch Middle Ages vor der Kutsche und Donald und ich machten uns auf zur Reithalle. Dort angekommen wärmte ich die Stuten im Schritt auf, dann nahmen wir ihnen die Decken ab und ich wiederholte ein paar Lektionen aus den Klassen E und A. Zufrieden lächelnd beendete ich die Wiederholung und erklärte Donald, was heute hinsichtlich des Dressurfahrens auf dem Programm stand. Das waren Schlangenlinien durch die Bahn mit drei Bögen und Tempiwechseln bei Überqueren der Mittellinie, die 20-Meter-Volte, der Mittelzirkel mit Zügel aus der Hand kauen lassen, der versammelte Trab und das Anfahren im Trab aus dem Rückwärtsrichten heraus. Wie immer war ich zuversichtlich, dass beide Stuten den Anforderungen bestens gewachsen waren. Ich begann mit ein paar Figuren im versammelten Trab, schloss dann die 20-Meter-Volte und den Mittelzirkel an und ging gleich darauf zu den Schlangenlinien durch die Bahn über. Ich begann im Gebrauchstrab, parierte vor dem zweiten Bogen zum Schritt durch und durchquerte den Dritten im versammelten Trab. Zum Schluss war das Anfahren im Trab aus dem Rückwärtsrichten heraus an der Reihe. Das Rückwärtsrichten beherrschten Middle Ages und Ehawee beide perfekt, doch nun schnalzte ich bereits beim letzten Tritt zurück schon mit der Zunge und gab den Stuten das Signal zum Antraben. Anfangs fiel dieser Übergang noch sehr holprig aus, doch mit jeder Wiederholung wurde er weicher. Nun bat ich Donald, sich hinten auf die Kutsche zu stellen und ließ die Stuten angaloppieren. Wir drehten auf jeder Hand zwei Runden.Als die Lektion saß, wiederholten wir alle Lektionen nochmals, bevor ich vom Kutschbock sprang und Donald die Zügel in die Hand drückte: "Fahr noch ein paar Bahnfiguren mit den beiden, damit sie nicht auskühlen, ja? Ich baue schnell die Kegel fürs Hindernisfahren auf." Donald strahlte über die Verantwortung, die ich ihm damit übertrug und fuhr mit einem leisen Schnalzen wieder an. Fürs Kegelfahren baute ich drei Volten mit unterschiedlichen Durchmessern auf, ein U-, ein Eck- und ein Boxhindernis. Nachdem ich wieder auf dem Kutschbock saß, begannen wir mit den einzelnen Kegelpaaren, bevor wir zu den schwierigeren Anforderungen übergingen. Anschließend waren die Volten an der Reihe, von denen die Kleinste einen Durchmesser von 15 Metern hatte. Ehawee und Middle Ages arbeiteten hervorragend mit und ich genoss das Training in vollen Zügen. Die drei Hindernisse durchfuhren wir wie immer zuerst im Schritt, bis wir schließlich zum Trab übergehen konnten.
      "Okay, das wars für heute! Ich würde sagen den Aufstieg in Klasse L haben Middle Ages und Ehawee beide meisterlich bewältigt!", sagte ich strahlend zu Donald, während wir die Stuten trocken fuhren und anschließend umsichtig versorgten.
    • Sammy
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      Ein neues Jahr beginnt!
      17. Januar 2016

      „Guten Morgen meine Lieben!“, begrüßte ich Meg, Brian, Donald und Samuel fröhlich. Die vier hatten Weihnachten mit mir zusammen verbracht und heute wollten wir auch gemeinsam Silvester feiern. Anna und Patrick waren dagegen zu Hause bei ihren Familien geblieben. Während meine Angestellten die morgendliche Stallarbeit erledigt und die Pferde auf die Paddocks gelassen hatten, hatte ich ein bombastisches Frühstück zubereitet. Von einem rießigen Berg Pancakes tropfte der Sirup, eine gigantische Pfanne mit Rührei stand auf dem Tisch und soeben trug ich gefühlt Kiloweise gebratenen Speck zum Tisch. Samuel und Donald sahen den Teller mit leuchtenden Augen an und ich war schon fast ein wenig verwundert, dass sie nicht mit Sabbern anfingen. Meg verdrehte nur die Augen und setzte sich an ihren Platz, während ich den Speckteller wohlweislich vor ihr abstellte und nocheinmal in der Küche verschwand, um meinen Obstsalat zu holen. Dazu gab es frische Brötchen, frisch gepressten Orangensaft und Latte Macchiato. Für das Abendessen hatte ich Gott sei Danke Hilfe von Meg, denn das Frühstück alleine zuzubereiten war schon ein Haufen Arbeit gewesen und ich wollte heut schließlich wenigstens ein bisschen Zeit mit meinen vierbeinigen Lieblingen verbringen. Meine beiden Katzen strichen schnurrend um die Beine meiner Gäste und sogar Brian ließ sich zu einem Lächelnd herab, während er sich den ersten Bissen Rührei auf der Zunge zergehen ließ. Wir hatten ein wundervolles Frühstück, unterhielten und lachend und brachen schließlich gemeinsam zum Stall auf, um die Pferde für einen kleinen Silvester-Ausritt zu satteln. Allerdings würden wir dafür nur die bravsten meiner Pferde nehmen, da viele Leute ja bereits viel zu früh mit der Knallerei begannen. Als Donald und Samuel ein wenig murrten, sie hätten das sonst auch immer getan grinste ich sie nur an und meinte: „Männer, die an Silvester zu früh schießen, kommen auch sonst immer zu früh!“. Meg und Brian brachen in schallendes Gelächter aus, während die anderen beiden bis über die Ohren rot wurden und sich schnell in den Hengststall verdrückten.
      Donald hatte ich American Baby zugeteilt, Samuel Branagorn, Meg Dorina und Brian Melody`s Girl. Ich selbst würde mich in den Sattel meiner Lebensversicherung Ojos Azules schwingen, sodass wir eine nette kleine Truppe zusammen hatten. Jeder von uns holte sein Pferd vom Paddock und ich unterhielt mich ein wenig mit Samuel, während wir die beiden Hengste fertig machten. Der Schnee lag recht hoch und wir befestigten Nierendecken für die Pferde an den Sätteln. Außerdem packten wir auch uns selbst dick ein. Ich kontrollierte ein letztes Mal den Sitz von Jojo`s Gamaschen, dann führte ich den imposanten Rappen nach draußen auf den Hof, wo ich mich nach dem Nachgurten behände in den Sattel schwang. Die anderen taten es mir nach und schon kurz darauf ritten wir an den unzähligen Paddocks meines Stalls vorbei. Manche der Stuten kamen neugierig ans Gatter, andere blieben in ihren Boxen und sahen aus als wären sie glücklich darüber, im trockenen Stall bleiben zu dürfen. Unsere vier Pferde dagegen schritten flott aus und vor allem Dorina lief mit ihren kurzen Beinchen fast doppelt so schnell wie die Großen. Als wir an einer schier unendlichen schneebedeckten Wiese ankamen, ließ ich die anderen zu mir aufschließen und forderte sie zu einem kleinen Galopp auf. „Aber langsam und ordentlich! Ich will hier auf dem Schnee kein hitziges Wettrennen, auf den Tierarzt kann ich dieses Jahr wirklich gut verzichten!“, mahnte ich die vier, bevor ich Jojo eine leichte Galopphilfe gab. Sofort sprang der schicke Hengst in den Galopp und wir flogen über die dicke Schneedecke. Neben mir konnte ich den strahlenden Samuel auf Branagorn sehen, die anderen liefen ein wenig hinter uns. Am Ende der Wiese parierten wir die Pferde zum Schritt durch und ritten dann in einem großen Bogen zum Gestüt zurück. Es war erst zwei Uhr Nachmittags und somit hatte ich noch ein wenig Zeit für meine Lieblinge. Ich übergab Jojo an Samuel und holte sofort meine geliebte Hannoveranerstute Unannounced Pleasure aus ihrer Box. Die große Falbscheckin wurde gerade auf ihre bald anstehende Krönung vorbereitet und machte sich einfach hervorragend. Trotzdem konnte ein letztes Training in diesem Jahr nicht schaden. Ich führte die schöne Stute zur Reithalle, gurtete nach und schwang mich in den Sattel. Pleasure lief eifrig vorwärts und arbeitete wie gewöhnlich hervorragend mit. Als ich mit der schönen Stute zum Stall zurückkehrte, nahm Meg sie mir sofort ab und Samuel brachte Pride and Prejudice hinaus. Der rießige Rappschecke sollte später einmal Glammy`s Partner für meine Sportpintolinie werden, doch bis dahin war es noch ein weiter Weg, da ich den Hengst erst vor kurzem bei mir aufgenommen hatte und er noch nicht viel beherrschte. Auch mit Pride trainierte ich Dressur, nur um mir gleich darauf meine drei jüngsten zu holen: Ivory, Cirilla und Mississle. Mississle und Ivory waren zwar bereits ausgewachsen und auch schon eine ganze Weile im Training, doch sie waren neben Missy eben die Jüngsten und hatten außerdem viel Zeit zusammen auf der Koppel verbracht. Da ich die aufgedrehten Stuten nicht alleine führen wollte, begleitete Meg mich. Sie führte Ivory, ich Cissy und Missy. Gerade das Achal Tekkiner und das Berbermädchen verstanden sich ausgezeichnet. Ivy war sehr lange recht allein gewesen, da sie für die anderen jungen Stuten zu dominant war. In Cissy hatte sie dagegen endlich jemanden gefunden, der ihr ebenbürtig war. Wir lösten die Stricke von den Halftern der Stuten und ließen sie in der Halle freilaufen. Ab und an rief ich eine von ihnen zu mir, schickte sie ein paar Tritte rückwärts und seitwärts oder forderte sie auf, mir ohne Führstrick zu folgen. Das trainierte ich ein paar Mal mit jedem Stütchen und schon durften sie zurück in ihren warmen Stall. Die drei Jungs hatten mittlerweile die entsprechenden Boxen ausgemistet und Brian brachte mir Hollybrook`s Cheeky Jot nach draußen – das letzte Pferd, das ich heute trainieren würde. Ich liebte all meine Pferde, doch Chexx würde für immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen behalten. Ganz abgesehen von seinem unglaublichen Charakter war er immerhin das erste erfolgreiche Fohlen aus Rawrs und meiner damaligen New Forest Pony Zucht. Ich strich dem Pony den langen schwarzen Schopf aus der Stirn und führte es dann zur Halle. Cheeky folgte mir wie ein Hund und blieb geduldig stehen, bis ich es mir im Sattel bequem gemacht hatte. Der einst so aufgedrehte ungeduldige Hengst war besonnener geworden. Er hatte immer noch ein gehöriges Maß an Temperament, doch inzwischen konnte er dieses in sinnvolle Bahnen lenken, was früher eher gescheitert war. Ich wärmte Cheeky Jot in aller Ruhe auf und fragte dann ein paar schwierige Dressurlektionen ab. Der Hengst ging völlig in seiner Aufgabe auf und wieder einmal nagte das schlechte Gewissen an mir. Sicherlich, Cheeky wurde umsorgt wie ein Gott und bekam auch genug Bewegung, doch ich selbst hatte meines Erachtens nach viel zu wenig Zeit für meinen Lieblingshengst. Leider war es auch nicht möglich, daran etwas zu ändern. Ich war zwar händeringend auf der Suche nach gutem Personal – bei 91 Pferden brauchten wir einfach noch Unterstützung – doch selbst dann würde ich nicht mehr Zeit zur Verfügung haben. Allein die Leitung des Gestüts fraß unglaublich viel von diesem kostbaren Gut und dabei hatte ich den Zuchtbetrieb noch nicht einmal aufgenommen. Ich seufzte und galoppierte Cheeky an, um auf andere Gedanken zu kommen. Der Hengst schüttelte unwillig den Kopf, er schätzte es überhaupt nicht, wenn ich mich nicht auf ihn konzentrierte. „Du hast ja Recht mein Guter, wenn ich schonmal Zeit für dich ganz alleine habe, sollst du auch meine volle Aufmerksamkeit bekommen!“, sagte ich liebevoll zu ihm. Kurz darauf zerriss ein lautes Knallen die nachmittägliche Stille und Cheeky machte einen erschrockenen Satz nach vorn. Er spielte unruhig mit den Ohren und ich wusste genau, dass nur meine vertraute Stimme den schönen Hengst davon abhielt, in gestrecktem Galopp durch die Halle zu rasen. Flott glitt ich aus dem Sattel und griff fest in Cheeky`s Zügel. „Na komm mein Schatz, dann bringen wir dich mal zurück, die anderen brauchen sicherlich auch Hilfe.“ Tatsächlich dauerte es keine zwei Minuten, bis mir Meg entgegengerannt kam. Es knallte mittlerweile alle paar Minuten und die junge Frau war völlig aufgelöst. „Du musst und helfen, die Pferde drehen ja völlig durch!“, sagte sie hektisch. Ich schnalzte mit der Zunge und Cheeky trabte mit flotten Schritten neben mir her. Tatsächlich wieherten meine Pferde panisch, während die Pfleger versuchten, sie in ihre Boxen zu bekommen. Ich schüttelte den Kopf und übergab Cheeky an Meg, die erst einmal die Tür zu seinem Paddock schloss, bevor sie den Hengst in seine Box entließ.
      Ich eilte in die Futterkammer und kam gleich darauf mit der Schubkarre voller Kraftfutter wieder. Ein paar mal geschüttelt und schon kamen Khamar al Sanaa, Ojos Azules, Cazador, Golden Indian Summer, Ghostbuster, Tschiwabschischi, Juego, Hollywood Undead, Fair Prince, Intolerable Life, Eddi`s Dead Pop Romance, Branagorn, Wannabe, GH`s Safriko, Slaters Secret, Pierre, Hollybrook`s Classic Moment und Orfino in den Stall. Während ich das Kraftfutter in ihre Tröge schüttete, liefen die anderen vier nach draußen, kletterten durch die Zäune und schlossen die Außentüren. „Na also, zusammen mit Pride and Prejudice und Cheeky sind nun von 35 Hengsten schon 20 im Stall. Meg, Brian und Donald geht ihr mal in den Stutentrakt und macht es dort genauso, Samuel und ich kommen dann gleich nach.“, wies ich meine Mitarbeiter an, bevor ich zu meinem Araberhengst Wüstentänzer trat und ihn energisch in seine Box schickte. Der schöne Fuchs sah mich argwöhnisch an, entschied dann jedoch, dass seine Box der sicherste Ort war. Ich schloss die Tür und ging sofort in die Box nebenan zu Candle in the Wind. Genau wie dieser brauchten auch mein Neuzugang Dissident Hawk, Damon`s Dynamo, Levistino, Fantastic Fly, Someone, El Racino, Daemon, San Salvador, Caradoc und Hollybrook`s Casanova nur ein paar aufmunternde Worte, bis sie ruhig in ihren Boxen standen. Als nächstes war mein Berberhengst Amayyas an der Reihe. Mit ihm kam außer Brian und mir noch immer niemand klar, doch mittlerweile war der wunderschöne Red Roan sogar gekört. Amayyas war jedoch nicht nervös, er sah eher wütend aus. Ich strich ihm besänftigend über das weiche Maul und dirigierte ihn allein mithilfe meiner Körpersprache in seine Box, gleich darauf schloss Samuel die Tür. Amayyas ließ sich nicht gern herumkommandieren, daher wendete ich bei ihm ausschließlich diese Methode an. Nun fehlten nur noch Black Soul und Hollybrook`s Bloody Valentine. Zuerst widmete ich mich dem Pünktchen-Hengst. Seit ich den schönen Halbbruder von Cheeky vor der völligen Verwahrlosung gerettet hatte, hatte er schon eine unglaubliche Wandlung hinter sich. Menschenansammlungen machten ihm keine Angst mehr und er hatte sogar schon vor geraumer Zeit seine Körung bestanden. An Silvester war es jedoch jedes Jahr, als würde der junge Hengst in eine Art Schockstarre verfallen und es war pures Glück, wenn er mich an sich heran ließ. Ich sprach Valentine leise an, doch der Hengst nahm überhaupt keine Notiz von mir. Also nahm ich ihn kurzerhand am Halfter und zog ihn halb hinter mir her, bis Samuel die Tür geschlossen hatte. Er würde später ein von den Beruhigungsspritzen bekommen, die Eddi mir für den Notfall dagelassen hatte. Zuerst einmal musste ich nun jedoch die anderen Pferde reinholen. Mein nachtschwarzer Hannoveranerhengst Black Soul stand mit flach angelegten Ohren in der hintersten Ecke seines Paddocks und giftete mich an, als ich mich auf ihn zubewegte. Ich sah das weiße in seinen Augen schimmern und beim nächsten Knall sprang der große Hengst mit allen Vieren in die Luft. Ich schüttelte den Kopf und bat Samuel die Longe zu holen. Diese spannten wir über den Paddock und trieben Black Soul so in seine Box, da der Hengst sich nicht einmal mit der Longe berühren lassen wollte.
      Erleichtert wischte ich mir über die Stirn. „So, das wäre geschafft. Dann lass uns mal schauen, wie weit die anderen inzwischen sind!“, sagte ich zu Samuel, während wir mit großen Schritten in den Stutenstall liefen. Dort sah es schon recht gut aus. Die Anwärter Ehawee, Middle Ages, Unannounced Pleasure, Shekitt Quinn, Ivory, Mississle und Cirilla starrten uns mit großen Augen aus ihren Boxen heraus an, doch immerhin waren sie alle sicher im Stall. Auch mein Berber-Neuzugang Pangäa, sowie die Araberstuten Hadeeh, Little Miss Sunshine, Bittersweet, Sharley, Fallen Immortaliny und Melody`s Girl waren drinnen. Dass hier Sahira und Adina de Ra`idah fehlten, wunderte mich nicht. Ich verbrachte einiges an Zeit damit, die beiden ängstlichen Stuten in den Stall zu bekommen, doch dann konnten wir unseren Rundgang fortsetzen. Chaira, The Morticains Daugther, BBs Harmony, My Golden Heart und American Baby hatten sich anstandslos hereinholen lassen, genauso Backup, Ace of Spades, Pirate Island und Far Cry. Kagami el Assuad kam nach einem scharfen Piff meinerseits in die Box getrabt und Success Story xx benötigte Zuspruch und ein paar Streicheleinheiten, bevor sie mir folgte. Die Ponies Little Big Girl, Napayné, Kolibri, Fatimah, Dark Misery, Dorina und Cinnemont`s History kauten alle zufrieden an ihrem Heu und schienen sich überhaupt nicht an dem Trubel um sie herum zu stören. Auch Glammy, Levistino`s Hope, Wild Lady Roxanne, Mahira und Angels Falls First standen einigermaßen ruhig da. Reminiscent Inspiration war tatsächlich neugierig und starrte mit hoch erhobenem Kopf zum Himmel hoch. Trotzdem holte ich die junge Stute schnell herein, man konnte ja nie wissen, wie schnell ihre Faszination in Angst umschlug. Bei meiner Trakehner-Prinzessin Samiyah brauchte ich ein wenig mehr Überredungskunst. Die wunderschöne Cremellostute rannte in ihrem Paddock herum, machte bei jeder Ecke Kehrt und wirbelte wieder herum. Ihre schönen blauen Augen weit aufgerissen, hätte sie mich beinahe sogar über den Haufen gerannt. Nach einem scharfen: „Samiyah!“, sah die Stute mich jedoch wenigstens kurz an. Das reichte mir , um ihr Halfter zu packen und sie in den sicheren Stall zu verfrachten. Zu meiner Erleichterung war meine recht nervöse Andalusierstute Cuchara bereits im Stall und auch Paradises Rafinesse, Mizzi, Benjilala und Salwa reckten mir über den Rand ihrer Boxen ihre weichen Nasen entgegen. Ich kraulte jede Stute kurz und straffte dann die Schultern. Mit meinen New Forests würde es sicherlich die meisten Probleme geben. Und so war es auch. Lediglich Magical Moment, Thousand Sunny, Aimiliani, Fairylike Facility und Golden Flair Standen in ihren Boxen. Brian, Donald und Meg bemühten sich um die anderen, waren aber nicht schnell genug oder kamen gar nicht erst an die nervösen Stuten heran. Bei Everybody`s Darling, meiner erklärten Lieblings-Ponystute war es ganz einfach. Ich rief leise ihren Namen und schon kam die Fuchsstute in ihre Box. Ich hatte Darling mit der Flasche aufgezogen und seitdem hatten wir beide eine ganz besondere Verbindung. Precious Scream, Walk of Fame und Naboo waren zwar nervös, ließen sich jedoch mit Hängen und Würgen in den Stall verfrachten, als sie mitbekamen, dass die meisten anderen Stuten nicht mehr draußen waren. Fehlte nur noch mein Sorgenkind Isola della Pirateria. Die gekörte Rappstute war zwar mittlerweile sehr gut ausgebildet und hatte auch Vertrauen in die Menschen gefasst, doch in außergewöhnlichen Situationen wie dieser, drehte sie zuweilen völlig ab. Ich verfluchte im Stillen die Vollidioten, die mal wieder zwölf Uhr nicht abwarten konnten und näherte mich dann langsam meiner verängstigten Stute. Ich brauchte schließlich die Hilfe von Everybody`s Darling, um Isola in den Stall zu bekommen. Die Rappstute hatte das Waisenfohlen unter ihre Fittiche genommen und anscheinend half Darling`s Ruhe ihr auch. „Die Box ist groß genug, wir lassen die beiden heute Nacht zusammen stehen.“, sagte ich, als Isola`s Tür sicher verschlossen war. Die anderen waren genauso erschöpft wie ich, deshalb lud ich sie auf ein Stück Linzertorte und einen Tee zu mir ins Haus ein, bevor wir uns alle zusammen an die Stallarbeit machen würden.
      Ein paar Stunden später stieg ich aus der dampfenden Dusche, legte ein wenig Make up auf und flog dann in die Küche hinunter, wo ich schoneinmal anfing, das Gemüse vorzubereiten. Kurz darauf erschien Meg und wir schnippelten einträchtig nebeneinander. Als später die Jungs dazukamen, hatten wir lauter Schüsseln mit Fleisch, Gemüse, Käse und Wurst, sowie ein paar leckere Dips auf den reich geschmückten Tisch gestellt. Die Raclettes liefen auch schon auf Hochtouren und alle machten sich gut gelaunt über das Essen her. Um zwölf gingen wir dann hinaus auf ein Feld, sahen und das Feuerwerk an und schauten den Jungs zu, wie sie selbst ein paar Raketen zündeten. Als ich ins Bett fiel war bereits vier Uhr morgens und es schüttelte mich, als ich daran dachte, in zwei Stunden schon wieder aufstehen zu müssen. Wenigstens hatten sich die Pferde nach der Knallerei wieder beruhigt und wir konnten zufrieden ins neue Jahr 2016 starten!
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  • Album:
    Verkaufsstall
    Hochgeladen von:
    Sammy
    Datum:
    26 Mai 2016
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  • Middle Ages
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    [engl.: "Mittelalter"]
    Spitzname: Age

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    ~ Abstammung ~
    Von:
    ?
    V: ?
    M: ?
    Aus der: ?
    V: ?
    M: ?

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    Rasse: Trotteur Francais
    Geschlecht: Stute
    Geburtsdatum: 09. April 2009
    Stockmaß: 1,59m
    Fellfarbe: Rappe Sabino Overo
    Kopfabzeichen: ///
    Beinabzeichen: ///

    --------------------------------------------------

    ~ Beschreibung & Charakter ~
    Middle Ages ist eine Rennstute der Extra-Klasse. Sowohl im Stall, als auch auf der Weide und dem Platz ist sie zwar freundlich, anhänglich und vertrauenswürdig, aber sobald sie auf einem Ausritt ist oder auf einer Rennbahn, wird in ihr das Rennpferd geweckt. Sie gibt genau im richtigen Moment Gas, sprintet wie eine Raubkatze. Aber trotzdem zeigt sie auch Talent in der Distanz und im Gangreiten, fürs Springen hat sie kein großes Talent. In der Herde integriert sich Middle Ages ruhig und lässt sich durch nichts aus der Fassung bringen. Sie pflegt sich häufig mit anderen Pferden.
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    Besitzer: Sammy
    Vorbesitzer: Catalina
    Ersteller: Rinnaja
    Vkr:
    /

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    ~ Qualifikationen ~
    Dressur:
    S
    Distanz: S**
    Fahren: M
    Gangreiten: S
    Rennen: M

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    ~ Schleifen ~
    Gewinnerin der SK[439] Warm- und Vollblüter
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    2. Platz beim 236. Distanzturnier
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    3. Platz beim 359. Dressurturnier
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    3. Platz beim 270. Fahrturnier
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    3. Platz beim 95. Gangturnier
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    1. Platz beim 272. Distanzturnier
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    1. Platz beim 97. Gangturnier
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    3. Platz beim 101. Gangturnier
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    1. Platz beim 112. Gangturnier
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    3. Platz beim 291. Distanzturnier
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    3. Platz beim 295. Distanzturnier
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    ~ Sonstiges ~
    Zuchtfähig:
    Ja
    Nachkommen: ///
    Vollgeeschwister: ///