1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Loki

Mellamo [Isländer] *gekört*

Mellamo [Isländer] *gekört*
Loki, 4 Mai 2014
    • Loki
      Alte Berichte
      Alte Berichte:




      Heute morgen hatte ich vieles vor mit den Pferden von flyka. Ich öffnete die Tür und wurde von fast allen Pferden begrüßt.Die anderen Pferde ließen nur ihren großen Kopf hochheben.Ich ging zunächts zu dem einzigen Fohlen hier im Stall und streichelte es ausgiebig. Bei den anderen gab ich ein trockenes Brötchen oder eine Karotte. So nun war ich fertig mit dem Begrüßen also ging ich in die Sattelkammer und holte von allen einen Strick. Nun ging ich zu Blacky und band den Strick dran. Jetzt hatte ich viele Pferde an einer Hand die ich auf die Weide brachte. Als ich fertig war, nahm ich Skörungur, July, Mellamo und ließ Heavem neben den Pferden herlaufen. Ich denke, sie ist etwas alleine hier ohne einen Kameraden...Sollte man ihr nicht einen Spielkameraden suchen?
      Als alle auf der Weide waren, natürlich getrennt, lief ich wieder in den Stall und machte allen neues Heu und Kraftfutter, und für Heavem ein besonderes Fohlenfutter. Nach fast 30 Minuten war ich fertig und ich mistete noch schnell bei Mellamo, Heavem, Blacky und July die Box aus, da ich schon länger die Box nicht ausgemistet habe.
      Alle hatten den Pedock offen, damit sie immer frische Luft hatten.Die Stallgasse war durchgekerht und Boxen sind ausgemistet. Nun war ich bei alles fertig, doch die Pferde ließ ich noch einige Sunden auf der Weide, da ich sie grad vor einer Stunde auf die Weide führte.
      Ich ging zu meinem Auto und fuhr nach Hause... [c] niolee

      Nein, ich fahre nicht auf reitferien, sonder muss mich um meine Ponies Kuemmern. Es ist grad mal 9 Uhr als mein Freund kommt um mit mir die Ponies zu machen. Ich zieh mich schnell an und wir gehen bewaffnet mit zwei Halftern zu den Hengst weiden. Er holt Draki und ich den Mellamo. Wir gehen zusammen zurueck. Am Hof angekommen binden wir die Kerle an und ich hole die Putzkiste aus der Sattelkammer. Zu aller dem muessen die beiden noch rassiert werden. Aber vorher Putzen wir die Pferde die ziemlich doll haaren. Ich bin als erstes Fertig und hole den Rassierer aus der Kiste. Am Hals angefangen runter zur Brust. Dann noch den Po im Krossen kreis um den Schweif rumm und an der Sattelgurt lage. Dann bin ich auch schon fertig. Mellamo fand das ganze nicht so toll aber mir egal. Daw gleiche macht mein Freund bei Draki auch als ich dabei bin Mello zu satteln. Drakis Zeug habe ich schon mitgebracht. Er ist dann auch fertig und sattelt. Mello hat schon die Trense im Maul. Also dann Schatz auch fertig ist laufen wir mit den Pferden zum Reitplatz der langsam abgetrocknet ist. Endlich. Wir laufen rein und ich mach das Tor zu. Wir sind nur auf den kleinen Platz der andere wir noch erneuert. Ich steige auf und reite im Schritt los. Mein Freund sitz schon lange und dreht die ersten Runden im viereck. Beide sind flott unterwegs, weil sie lange standen. Die Hengste sind Zuchttiere aber muessen beide bewegt werden. Also gut. Ich fange nach den ersten Schritt Runden an mit toelt hingegen Schatz noch beim Dehnen ist. Jeder arbeit fuer sich. Wir reden auch kaum mit einander. Ich bin gluecklich das er sich auch entschieden hat zu reiten. Dann brauche ich nicht so viel alleine machen. Mellamos Toelt ist sehr unsicher aber vermutlich dadurch das er keine Hufeisen drauf hat. Er rollt sehr auf der linken Seite also stelle ich sein Kopf nach links um die Rolle rauszubekommen was mir auch gelingt. Mello toelt taktklar. Hingegen Schatz nicht das Problem hatte. Draki hat Eisen draut und durch das Biegen und die Aufmerksamkeits uebungenist er aucg sehr Taktklar. Aber Draki ist eh viel Besser von den Gaengen her. Doch das ist grad egal. Mit Mellamo geh ich auf den Zirkel und versuche im Arbeitstempo zu bleiben was nicht immer sehr leicht ist. Nach ein paar Runden parriere ich in den Halt durch, weil ich noch mal nach gurtem muss. Sonst sitze ich im trab mit dem Sattel auf den Hals. Ich reite ihn wieder an aber bleine eine Runde im Schritt bevor ich ihn wieder an Toelte. Sofort stelle ich ihn in den Trab um indem ich ihm auf den Maehnenkamm druecke. Das klappt super. Er weiss es nocg. Mein Freund galoppiert grad auf dem anderen Zirkel. Draki arbeitet super mit. Der schimmelhengst ist einfach Klasse. Es sind dreisig Minuten vergangen als wir Fertig sind. Die beiden Hengste sind sehr verschwitzt und bekommen am Hof eine Decke drauf. Anschliessejd konmen sie in Boxen hinein um zu Trocknen. Als nechstes holen wir Byjumi und Lemon. Diesmal muessen wir in verschiedene Richtungen laufen. Ich hol mir Lemon und er Byjumi. Als wir am Hof sind putzen wir die Ponies. Er soll Byjumi nur kurz longieren und rassieren. Ich geh mit dem Hengst kurz auf die Bahn. Wenn Schatz fertig ist kann er die Stute wieder weg bringen. Dafuer soll er dann Hell und Baccardi holen. Also gut. Ich putze Schnell und rassiere sein Po hinten, den Hals und Brust, dazu noch die Sattelgurtlage. Dann steige ich am Hof auf und reite zur Bahn. Mein Freund putzt der weil immer noch. Byjumi sieht auch aus... Ziemlich dreckig. Lemon ist auf der Bahn sehr gechillt. Haette ich echt nicht erwartet weil er ist von allen immer noch einer der flottesten auch wenn er mansche Pferde nicht ueberbieten kann. Wir reiten auf jeder Hane drei Runden Schrit mit Anhalten, Schenkelweichen, Schlangenlinien, Schulternach innen, Schulternach aussen und Rueckwertsrichten. Das findet der Rappe ganz doof von mir. Tja da hat er halt pech. Mein Freund hat Byjumi schon rassiert und bringt sie grade weg. Die anderen Stuten warten schon auf die Stute. Ich fange endlich an mit Trab. Mit toelt geht nicht weil er sehr unklar laeuft und er nicht so richtig zu hoert. Ich gebe ihn ein bisscehn Zuegel und er trabt locker aussen rum. Uebersgrass geht nichr mehr weil dort jetzt das viereck ist. Nach vier, fuenf Runden parriere ich ihn wieder durch und reite ihn ab. Reicht. Mein Schatz putzt grad die beiden Hengste. Baccardi muss noch rassiert werden Hell ist es ja schon. Ich fuehre aber den Rappen zurueck sonst dreht der wieder durch. Ist einfach schon zu oft passiert leider. Am Hof lege ich ihm eine Abschwitzdecke rueber nach dem ich das Sattelzeug weggepackt habe. Lemon kommt in die Box und dann sattel ich acu schon Hell. Mein Freund rassiert Baccardi grad noch zu ende und faengt dann auch an mit sattlen. Als wir dann fertig sind steigen wir auf und reiten los es ist bereits 15 Uhr. Wir sind schon ewigkeit bei den Pferden und haben ziemlich hunger. Also beeilen wir uns ein bisschen aber machen trotzdem einen relativ gemuetlichen Ausritt. Wir reden mit einader traben mal ein Stueck und bei bestimmten Stellen galoppieren wir. Als wir am Maisfeld sind gucken wir uns an un galoppieren durch. War sehr lustig auch wenn es nicht erlaubt ist. Egal. Dann sind wir auch schon wieder richtung Hof unterwegs. Es ist schon 16 Uhr. Langsam sollten wir essen. Also steigen wir ab und machen machen die Pferde fertig. Anschiessend gehen wir rein und machen essen. Wir machen uns dann noch eine schoenen Abend.

      Ich laufe mit einem Halfter als erstes Stutenweide um mir sie nur mal anzugucken, weil sie bald wieder zum Hengst sollen. Also gut. Als erstes kommt mir Aqua entgegen. Die Scheckstute hat schon abgefohlt und ein gesundes Fohlen zur Welt gebracht. Ausserdem hat es auch eine schöne Farbe. Aber jetzt muss ich mir noch ihre Beine angucken, weil sie ein wenig Wasserbeine hatte. Ich lege ihr also das Halfter um und lege den Strick über den Hals. Sie steht wie ein Baum während ich mir die Beine angucke. An den Gelenken sind sie noch ein kleines bisschen dick, deshalb mache ich noch mal das Kühlgel rauf und mache das Halfter ab.
      Jetzt gucke ich mir Byjumi an. Die ander Scheckstute. Sie hatte kein Fohlen, aber ein tränendes Auge, wegen dem Wind. Also lege ich ihr ebenfalls das Halfter um und gucke mir das Auge noch mal an. Schon viel Besser, sonst hätte ich sie auf den Hof holen müssen und dann Boxenruhe. Doch das ist auch nicht so einfach. Ich gucke noch schnell den Rest des Körpers an und gehe dann zur nächsten Stute.
      Milka läuft mir schon entgegen, also gucke ich mir sie auch noch mal an. Bei ihr geht es auch recht schnell, weil sie eben falls gut steht. Ihr Kopf ist inordnung und die Beine ebenfalls. Ich bin am überlegen sie auf den Hof zu holen, um sie einwenig zu reiten, aber das wird wohl nichts.
      Nun ist Blacky an der Reihe. Die braun-Rappstute mit der Blesse ich wirklich eine Schönheit und bringt auch super Fohlen. Ich nehme sie heute auch mit auf den Hof, um sie ein wenig zu reiten, weil sie eine zimeliche Zuchtmaschiene ist und den Sommer lang mal geritten wird. Danach kann sie gern zu Hengst, jetzt aber erst mal nicht. Also mache ich aus dem Strick, Zügel und reite zum Hof. Vor der Gasse steige ich ab und führe sie zur eine Paddockbox. Dort mache ich das Halfter usw. ab und laufe zu den Hengst-Tages-Weiden.
      Hell wiehrt und dann folgen auch schon die anderen Hengste, aber als erstes gehe ich zu Felix, der hier neu ist. Er ist vor ein paar Wochen erst gekört wurde, und das haben wir Abends erst einmal gefeiert. Doch jetzt gucke ich mir den Hengst erst mal an. Ich habe auch eine Scherre bei um die Stehmähne nach zuschneiden. Als ich das geschafft habe laufe ich zu Hell.
      Er wiehrt mich schon wieder an und ich streichle ihm am Maul. Dann bekommt er das Halft um und ich gucke ihn mir an. Vor kurzend stand er ja noch wo anders auf einem Hof und hat gedeckt, Natursprung. Ein paar Stellen hat er schon, aber nichts lebensgefährlich. Also gut dann kann ich ja auch zum nächsten Pferd.
      Das ist Lemon, ein Rapphengst mit befriedigenden Gängen, aber jetzt nicht sooo gute. Dafür hat er einen schönen Charakter und das ziegt er immer wieder. Er bekommt auch wieder ein Halfter und ich gucke ihn an, weil er bald auch zu den Stuten kommt. Alles inordung und ich kann mir das nächste Pferd angucken.
      Mellamo guckt zu mir und ich laufe zu ihm. Er wiehrt einmal und entspannt dann. Ich wuschle ihm durch den Schopf und gehe dann auf die Weide. Ihm lege ich auch ein Halfter an und gucke mir seinen Kopf an und die Beine auch. Das freut mich. Er kommt auf jedenfall dieses Jahr zum Hengst, weil er so schöne Mähne hat. Dann mache ich wieder das Halfter ab und geh zu Draki.
      Der Schimmel liegt im Dreck. Wie immer. Aber ich scheuche ihn hoch umd ihm den Dreck ab zu machen. Aufjedenfall das was geht mit den Handschuhen. Dann gucke ich mir auch die Beine an und den Kopf auch. Mit der Hand gehe ich auch nochmal durch die lange Mähne und geh dann auch schon zu Baccardi.
      Ich gucke mir noch einmal die Beine und den Kopf an. Der ist inordung aber am hinteren linken Bein ist etwas an der Fessel. Ich hebe das Bein und er zuckt oft. Dann führe ich ihn hin und her, doch er humpelt leicht. Also nehme ich ihn gleich mit auf den Hof. Ist bestimmt bei dem Decken auf der Weide passiert. So schlimm auch wieder nicht, aber schon ärgerlich.
      Also laufe ich noch mal zum Hengst, den ich aber schon kenne, weil er von Sarah ist und er schon einmal bei uns war. Doch jetzt steht er etwas länger bei uns, mal sehen wie lange, aber hier ist er gut untergebracht. Ich gucke mir noch einmal die Beine an und den Kopf auch. Alles immer noch inordung.
      Aber jetzt laufe ich mit Baccardi zum Hof und rufen den Tierarzt an. Mal sehen wann sie/er kommt. Aber jetzt gebe ich den beiden Pferden futter und gehen dann in dern Auffendhaltsraum eine kleine Pause machen, eh ich weiter mache.


      Dass es schneller geht nehme ich mehrere Pferde auf einmal. Also geh ich zu den Boxen wo die Zuchthengste stehen. Als erstes hole ich Mellamo raus und dann Draki. Die beiden Hengste verstehen sich aber wenigsten. Mit ihnen geh ich zur Weide. Die Hengste laufen ganz ruhig mit mir und nicht aufgeregt. Die Weide wo die vier Pferd nah her hinkommen istneben der Ovalbah, also muss ich etwas länger laufen. So nervig. Als wir dann da sind lasse ich so laufen. Sie rennen bucklend Über die Weide. Die haben scheinabr auch die Weide vermisst. Egal.
      Jetzt hole ich noch schnell die anderen Bieden Pferde. Nuclear steht am Ende des Ganges. Ihn hole ich als erstes raus und gehe dann weiter zu Blettur. Die Schecken sind leicht stürmig. Nicht wie die anderen Beiden. Nuclear versucht die ganze Zeit Gras zu fressen. Deshalb zieht er und Blettur will rennen. Mensch, nervt das. Doch als wir die Weide erreichen schaffe ich es, den Strick abzumachen. Sie rennen los zu den anderen Pferden. Dann rennen alle über die Weide.






      [SIZE=14pt]Australien – Ein Traum wird wahr![/SIZE]



      [SIZE=11pt]Aufgeregt ging ich von Pferd zu Pferd und überprüfte ob alle in einer guten gesundheitlichen Verfassung waren um den langen Flug zu überstehen. Besonders bei den erst neu angekommenen Pferden[/SIZE][SIZE=11pt]Mellamo[/SIZE][SIZE=11pt] und [/SIZE][SIZE=11pt]Bailey[/SIZE][SIZE=11pt] hielt ich mich lange auf, um zu gucken wie sie die Hinfahrt überstanden hatten. Bailey hatte sich schon relativ gut eingelebt und mümmelte etwas an seinem Heu, Mellamo dagegen war erst gestern spontan von einer befreundeten Züchterin gekommen, da sie ihre Zucht umstellen würde und wusste wie sehr ich ihren Hengst immer geliebt hatte. Spontan kam er also mit und war noch immer etwas unruhig und der lange Flug würde ihn auch noch stressen, aber er war ein starker Hengst und würde den Stress gut aushalten können. Weiter ging ich nun zu [/SIZE][SIZE=11pt]Maxi[/SIZE][SIZE=11pt] und [/SIZE][SIZE=11pt]Loftsteinn[/SIZE][SIZE=11pt]. Beide standen gemeinsam in einer großen Paddockbox und kraulten sich ganz entspannt gegenseitig. Ich tastete nochmal alle Gelenke ab, konnte jedoch nichts auffälliges finden und ging nun zum letzten Hengst in diesem Hengststall, [/SIZE][SIZE=11pt]Glymur[/SIZE][SIZE=11pt]. Auch er schien vollkommen in Ordnung zu sein und so fing ich an allen fünf Hengsten Transportgamaschen sowie eine leichte Transportdecke anzulegen. Hier war es zwar noch kalt, und alle Pferde waren geschoren, doch in den circa zwanzig Stunden Flug, die sie vor sich hatten, würden es geheizt sein und in Australien herrschte so oder so ein ganz anderes Klima wie hier, sodass die Pferde dort so oder so komplett von den Decken befreit werden. Langsam wurden die Pferde auch unruhig, da sie merkten, dass etwas los war, da ich ihnen allen das Transportzubehör anlegte, jedoch wurde kein Hengst zu einem ernsthaften Problem. Nun kam auch der erste von vielen Helfern, die ich für heute bestellt hatte, da ein Umzug mit 28 Pferden ans andere Ende der Welt kein Zuckerschlecken war. Extra für uns würden heute zwei extra Frachtenflieger nach Australien fliegen, die die Pferde und ihr ganzes Zubehör transportieren würden, in dem einen Flugzeug würde mein Freund und treuer Begleiter mitfliegen, in dem anderen würde ich sitzen. Wir hatten die Flugzeuge so aufgeteilt, dass die Hengste im einen Flugzeug fliegen würden und die Stuten mit den Jungpferden im anderen, damit es zu keinen Auseinandersetzungen während dem Flug kommen würden. Nun hieß es aber die ersten fünf Pferde in den geliehenen Pferdetransporter einzuladen, die der Helfer dann zum nahe gelegenen Flughafen bringen würde. Dort hatte ich alles mit den Angestellten der Flugfirma geklärt und so wussten sie Bescheid, dass die Helfer die Pferde direkt in das Flugzeug einladen konnten, um den Stress für die Pferde möglichst gering zu halten. Nachdem alle eingeladen waren machte ich mich auf den Weg zum zweiten Hengststall, in dem sich momentan acht Pferde befangen. Zuerst ging ich zu den beiden Warmbluthengsten [/SIZE][SIZE=11pt]Boy of Love[/SIZE][SIZE=11pt] und [/SIZE][SIZE=11pt]Azzurro[/SIZE][SIZE=11pt], beide waren in einer guten Verfassung und würden den Flug sicherlich gut überstehen. Ich legte auch ihnen die Transportgamaschen und eine leichte Decke an, bevor ich die Selbe Prozedur bei [/SIZE][SIZE=11pt]Blettur[/SIZE][SIZE=11pt] und [/SIZE][SIZE=11pt]Freki[/SIZE][SIZE=11pt] wiederholte. Anschließend checkte ich die beiden Islandpferdehengste [/SIZE][SIZE=11pt]Djarfur[/SIZE][SIZE=11pt] und[/SIZE][SIZE=11pt]Hýreygur[/SIZE][SIZE=11pt] durch. Hýreygur hatte eine kleine Bisswunde vom Spielen an der Kruppe, die jedoch kein Problem darstellen sollte. Schnell behandelte ich die Wunde mit einer Salbe und deckte ihn dann ein. Auch Djarfur deckte ich ein und legte ihm die Transportgamaschen an, ehe ich die acht Hengste in den größten der vier gemieteten Transportet führte. Sie wurden dann von Fynn, meinem Freund, zum Flughafen gefahren, von wo aus er mit den Hengsten zum Flug nach Australien starten würde, sobald das Flugzeug bereit war. Ich verabschiedete mich von ihm, wünschte ihm viel Glück und ging dann zum ersten Stutenstall, in dem nur [/SIZE][SIZE=11pt]Alaedis[/SIZE][SIZE=11pt] und [/SIZE][SIZE=11pt]Palimé[/SIZE][SIZE=11pt] standen. Beide standen einträchtig nebeneinander und dösten als ich kam, beide waren in einem guten gesundheitlichen Zustand, und würden Australien gut erreichen. Ihnen legte ich wie den vorigen Pferden das Transportzubehör an und führte sie in den kleinen 2-er Hänger hinein. Routiniert folgten mir die Stuten und entfernten sich kurz darauf mit einem meiner Helfer am Steuer vom Hof. Ich gönnte mir nun eine kurze Pause und trank noch einen Kaffe, während ich etwas wehmütig zurück dachte. Ich hatte noch immer nicht ganz realisiert, dass das, was mein Zuhause war, nun bald Vergangenheit war und ich nun bald in Australien sein würde. Dennoch freute ich mich schon sehr darauf, da ich dort mit meiner Freundin Zasa zusammen unsere beiden Lieblingsrassen züchten könnte und es auch sonst toll auf dem Gestüt war, wie ich bei mehreren Besuchen gemerkt hatte. Und dennoch – so ganz glücklich war ich in dem Moment nicht, denn schließlich musste ich auch viel zurücklassen, meine Freunde, meine Familie, das Gestüt und auch viele Pferde musste ich vor dem Umzug verkaufen. Plötzlich stand unser Stallbursche, Sebastian, neben mir. Ich hatte ihn gar nicht kommen gehört und er schien auch schon eine ganze Weile neben mir zu stehen. Er schaffte es mich aufzumuntern und mir wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, indem er mir erzählte, wie viel wir in Australien erleben würden und, dass die Pferde und das Gestüt sicherlich auch in guten Händen seien. Ich bedankte mich bei ihm und war einfach nur froh ihn zu haben, auf ihn war immer Verlass und so würde auch er mit nach Australien kommen. Nun aber hieß es die restlichen Pferde zu verladen. Zusammen mit Sebastian ging ich in den Stutenstall, wo ich mir zuerst die beiden Shettystuten [/SIZE][SIZE=11pt]Biene Maya[/SIZE][SIZE=11pt] und[/SIZE][SIZE=11pt]Cakepop[/SIZE][SIZE=11pt] anschaute. Beide schauten kräftig und gesund aus, sodass ich sorglos Sebastian den Auftrag gab den beiden ihre extra für sie angefertigten, kleinen Transportgamaschen anzulegen und ihnen anschließend eine leichte Decke anzuziehen. Sofort machte er sich ans Werk während ich unterdessen [/SIZE][SIZE=11pt]Kvedja, Where I belong[/SIZE][SIZE=11pt] und [/SIZE][SIZE=11pt]Elding[/SIZE][SIZE=11pt]untersuchte. Auch Belong hatte eine kleine Bisswunde, die ich schnell eincremte bevor ich alle drei fertig für die Abfahrt machte. Dann lud ich die insgesamt fünf Stuten ein und ließ einen Helfer mit ihnen zum Flughafen fahren, wo sie direkt in das zweite Flugzeug eingeladen werden konnten. Als ich nun zu [/SIZE][SIZE=11pt]Fairytale[/SIZE][SIZE=11pt] und [/SIZE][SIZE=11pt]Fauta[/SIZE][SIZE=11pt] gehen wollte, erreichte mich ein Anruf von Fynn, dass der in einer knappen viertel Stunde losfliegen würde. Ich wünschte ihm nochmal viel Glück, dass alles gut gehen würde und widmete mich dann den beiden Stuten, die vor mir standen. Auch sie bekamen Transportgamaschen und eine Decke angelegt bevor sie zu zweit den anderen Stuten hinterherfuhren. Zu guter Letzt musste ich nun noch die fünf Jungpferde transportfertig machen. Zuerst ging ich zu [/SIZE][SIZE=11pt]Blossi[/SIZE][SIZE=11pt] und [/SIZE][SIZE=11pt]Enjoy Nature[/SIZE][SIZE=11pt]. Beide waren topfit, hatten jedoch bis in den Abend hinein getobt und hatten einige, kleine Wunden, die ich schnell versorgte. Dann ging ich weiter zu den drei Stuten [/SIZE][SIZE=11pt]Bruna, Fjörgyn[/SIZE][SIZE=11pt] und [/SIZE][SIZE=11pt]Black Bird[/SIZE][SIZE=11pt], die mich alle erwartungsvoll anschauten, als ich den großen Laufstall betrat. Alle drei waren in einem guten Zustand, sodass sie sofort für den Transport fertig gemacht werden konnten und dann eingeladen wurden. Zusammen mit Sebastian fuhr ich nun zum Flughafen, wo all unsere Freunde und Verwandten standen um uns zu verabschieden. Mit Tränen in den Augen wurde sich umarmt, nochmal vorsichtshalber alle Handynummern gesichtet und dann hieß es Abschied nehmen. Die Helfer hatten unterdessen alle Stuten und Jungpferde in das Flugzeug gebracht und schweren Herzens trennte ich mich von Familie und Freunden und ging zusammen mit Sebastian in das Flugzeug. Während der Fahrt schlief ich etwas, beschäftigte mich aber meist mit der Frage: War dies die richtige Entscheidung?...[/SIZE] [SIZE=11pt]Dann endlich nahte der erste Zwischenstopp. Die Pferde mussten leider in den engen Boxen bleiben, bekamen jedoch wieder frisches Wasser und ich füllte alle Heunetzte neu auf. Keines der Pferde schien sehr nervös zu sein, zwar standen sie nicht so ruhig wie sonst, aber es war auch nichts Ernsthaftes. Kurz darauf kam Sebastian mit etwas zu Essen zurück, welches wir schnell verschlangen. Dann ging es auch schon wieder zurück in Flieger, wo ich nun noch etwa acht Stunden verbringen musste. Ich spielte etwas Stadt, Land, Fluss mit Sebastian und versuchte dann noch etwas zu schlafen. Auf einmal merkte ich wie mein Körper geschüttelt würde. Müde schlug ich die Augen auf und blickte in Sebastians Gesicht, der mir gerade vermittelte, dass wir angekommen seien. Sofort war ich hellwach und rannte aus dem Flugzeug hinein ins Terminal, wo Zasa uns bereits erwartet, nach der Begrüßung kümmerten wir uns sofort um die Pferde und brachten sie aus dem Flugzeug. Zasa hatte sich hier schon um alles gekümmert, sodass wir kurz darauf schon quatschend im Auto saßen, mit einigen Pferden im Hänger, die anderen fuhren in einem großen LKW. Fynn war wohl mit den Hengsten schon am Hof angekommen und hatte sie alle auf die Koppeln gestellt, wo sie sich etwas die Beine vertreten konnten. Bei dem Flug sei alles gut gegangen, lediglich Hýreygur wäre so nervös gewesen, dass er eine Beruhigungsspritze benötigt hatte. Und dann waren wir da – dort wo ich nun hoffentlich den Rest meines Lebens verbringen würde. Doch lange blieb mir nicht Zeit zum Träumen, schließlich wollten alle Jungpferde und Stuten ebenfalls auf die Weiden. Hier traf ich auch Fynn wieder, der sofort eifrig mithalf, den Pferden die Transportgamaschen und Decken abzunehmen und sie anschließend auf die Koppeln zu bringen. Als alle versorgt waren setzten wir uns zu viert ins Haus und tranken dort eine kühle Cola, denn auch mich nahm das veränderte Klima sehr mit. Den Pferden ging es recht gut, da alle geschoren worden waren und in Dänemark nur mit Decke draußen waren, hier hatten sie nun keine Decken mehr an, da es ja deutlich wärmer war. Nach einer guten Stunde ging ich nochmal nach den Pferden schauen, die die Nacht auf den Koppeln rund um den Hof verbringen durften, dann viel ich müde, aber dennoch sicher den richtigen Schritt gewagt zu haben, in mein Bett im neuen, noch etwas fremden Zuhause. [/SIZE]



      Stress vorprogrammiert!



      Tja, wie soll man anfangen? Seit heute leben wir (Fynn, die Pferde und ich) wieder in der Nähe Deutschlands, genauer gesagt in Holland, auf dem Hof einer guten Freundin, mit der ich bereits von Australien aus über gefrorenes Sperma der Hengste gezüchtet hatte. Leider haben wir in Australien besonders mit einigen Isländern und Shettys starke Probleme bekommen, was das Klima betrifft. Da es nun langsam Hochsommer wird, verkraften einige die Hitze einfach nicht – es musste also schnell eine Lösung her. Sofort boten Vina und Hayley mir ihre Hilfe an und liehen mir sogar spontan Geld, da ein ganzer Umzug mit allen Pferden und dem ganzen Gepäck sehr teuer ist und nicht mal eben so bezahlt werden kann. Ich bin ihnen sehr dankbar dafür! Für die Zucht ist es so oder so besser, wenn die Zuchtpferde beieinander stehen und so fing das Chaos schon vorgestern schnell bei uns an. Zuerst wurden mit Hilfe von vielen Einheimischen alle Möbel, Klamotten ect. in Umzugskisten gepackt und zum Flughafen transportiert, wo die Sachen bis zum nächsten Tag lagerten. Unterdessen legten wir bereits alle Pferdesachen raus, verpackten sie und schauten uns den gesundheitlichen Zustand aller Pferde an – besonders Fjörgyn ging es nicht so gut, ich hoffte, dass sie den Flug gut überstehen würde. Bis spät in die Nacht schufteten wir und kamen sage und schreibe circa zwei Stunden zum Schlafen ehe wir die ersten Pferde fertig machten. Im ersten Flugzeug waren einige Hengste sowie Zuchtpferde untergebracht, die Fynn und ich nun fertig machten und alle in verschiedene Transporter luden. Fynn übernahm Alvari, Boy of Love, Azzurro, Hákur, Glymur und Skrú, während ich Filou, Erutan, Bailey, Inside und Biene Maya fertig machte. Alle Pferde bekamen ein gut gepolstertes Halfter sowie ihre Transportgamaschen angezogen, von denen glücklicherweise noch alle vom letzten Flug vorhanden waren. Schnell stopfte ich noch die ganzen dicken Winterdecken in die jeweiligen Transporter bevor diese auch schon mit freundlichen Helfern zum Airport fuhren. Als nächstes machte Fynn Blettur, Freki, Elding und Hýreygur fertig. Ich unterdessen übernahm Promise, den erst gerade neu eingetroffenen Lemontree, der noch Probleme mit der Situation hatte, sich in Holland aber hoffentlich gut einleben würde, Palimé, Mellamo und Maxi. Allen ging es soweit gut, dass ich sie problemlos mit den Helfern zum Flughafen fahren lassen konnte. Große Sorgen machte ich mir hingegen um Skelfing, der ich gerade versuchte die Transportgamaschen anzulegen. Die Stute mit der besonderen Farbe war ebenfalls noch neu am Hof und reagiert dem Menschen gegenüber äußerst aggressiv. Sie war ein Fall für sich und in Holland würde ich hoffentlich in Ruhe mit ihr viel Vertrauensarbeit machen können, damit sie mir bald folgte, doch gerade versuchte sie nach mir zu beißen und zu treten, sodass ich schließlich aufgab und ihr erstmal eine Spritze mit Beruhigungsmittel gab. Bis dieses wirkte würde es allerdings etwas dauern und so verlud ich zuerst noch Belong, Álaedis, Kvedi, Cakepop und Hrydja. Anschließend brachte ich die nun ruhige Skelfing dazu und fuhr mit diesem Trupp zum Flughafen. Fynn fuhr kurz nach mir mit Fjörgyn, Blossi, Bird, Hvítasunna und Tvífari. Am Flughafen ging der Stress weiter, da alle Pferde, die sich noch nicht in einem der Flugzeuge befanden ebenfalls noch hinein mussten und alle auch noch ihre Beruhigungstabletten bekommen mussten. Erleichtert ließ ich mich in den Sitz anschließend fallen und dachte über diese Entscheidung nach, wieder von Australien wegzugehen. Ich entschied, dass es richtig war, da es einfach zum Wohl der Pferde war, und dieses lag mir nunmal am meisten am Herzen. Besonders freute es mich, dass Fynn mich wie immer unterstützte und sofort mithalf, zwar war der Abschied in Australien schwer, doch insgeheim freute ich mich auch auf eine schöne Zeit in Holland, wo die Pferde hoffentlich besser zurecht kommen würden. Dann schlief ich, wenn auch unruhig, für die nächsten Stunden ein. Schon kurz nachdem ich wieder aufgewacht war, war es auch schon Zeit für die Landung. Am Airport erwarteten uns bereits Hayley, Vina und ihre ganzen Helfer, die wir in den nächsten Tagen genauer kennen lernen würden. Nun hieß es aber erstmal alle Pferde auf dem Gestüt unter zu bringen. Da alles spontan war, wurden die Pferde auf Boxen, Paddocks und Weiden aufgeteilt, an manchen Stellen war es etwas eng, doch in mehreren Tagen würden auch mehr Weiden und Paddocks zur Verfügung stehen und so lange, würden alle gut miteinander auskommen. Die Pferde waren alle wohl auf, zwar erschöpft, aber ansonsten war alles im Lot. Wir deckten schnell noch alle Pferde dick ein und dann gingen wir hinüber in unser neues Heim, indem schon alles für unseren Empfang hergerichtet war. Ich bedankte mich besonders bei Vina und gemeinsam stießen wir auf eine hoffentlich schöne, gemeinsame Zeit an!



      Der Alltag kehrt langsam ein! (Fynn erzählt)

      Spoiler

      Fröhlich plauderten alle durcheinander am Frühstückstisch. Vina hatte wie fast jeden Morgen ein hervorragendes Frühstück für alle gezaubert und nun besprachen wir den gemeinsamen Tag. Ich würde heute mit einigen der Zuchtpferden arbeiten und dabei eine neue Form des Trainings testen, die sich auf den weiten Feldern rund um das Gestüt gut erproben lassen würde. Nachdem ich mich satt gegessen hatte zog ich mich schnell um, verabschiedete mich vorerst von Fynja, die sich um Teile der anderen Pferde kümmern würde und ging dann auch schon hinaus. Zuerst öffnete ich den beiden Zuchthengstpaddocks die Türen zur Koppel und mistete schnell. Dank eines neuen Traktors mit speziellem Vorwerk ging dies nun echt schnell, sodass ich nur noch schnell neues Stroh verteilen musste und dann auch zum ersten Pferdetraining kam. Die Hengste dürften vorerst noch das frische Grün auf den Weiden genießen, lediglich für vier Hengste ging es nun an die Arbeit. Ich hatte mich für mein ‚Experiment‘ Blettur, Lemontree, Freki und Maxi heraus gesucht. Nacheinander holte ich alle vier an den Putzplatz und bürstete sie nacheinander. Zwischendurch schaute Godlef zufällig vorbei und half mir beim Putzen, da besonders Freki schnell unaufmerksam und frech wurde, wenn man sich nur ein paar Minuten nicht mit ihm beschäftigte. Anschließend sattelte ich Blettur für mich, der unterm Reiter eindeutig der Verlässlichste der Truppe war und dazu auch noch Ranghöchster – was sehr bedeutsam ist, da ich vor hatte die Pferde wie auf Island oft praktiziert zu trainieren. Hierbei wurde das ranghöchste Pferd geritten und sonst lief die Herde frei nebenher. Eigentlich müsste das auch bei uns klappen, doch einige Kandidaten ließ ich vorerst Zuhause und hatte mir die drei Hengste ausgesucht zum frei laufen, die gut miteinander klar kamen und recht zuverlässig waren. Für den Notfall band ich mir trotzdem noch drei Halfter um die Taille und ritt dann los. Godlef band die drei anderen los und dann ritt ich schon voran. Vorerst verstand keiner so wirklich was zu tun war, doch nachdem mein freundlicher Helfer einmal kurz nachhalf, indem er die Pferde etwas scheuchte und sie somit zum Herdenchef liefen klappte es ganz gut. Ich ritt über weite Feldwege und erkannte bald schon den Spaß, den die Pferde bekamen. Immer wieder spielten auch einige miteinander, besonders Maxi und Freki waren begeistert. Aber sie blieben stets in meiner Nähe. Nach einigen Galopps und Trabwegen ritt ich dann wieder heimwärts, da dieses Training stark auf die Kondition ging, die schließlich noch aufgebaut werden wollte. Zurück am Hof empfing mich wieder Godlef, der mir erneut half und dann auch die gefütterten, eingedeckten Pferde mit mir auf die Koppel brachte.

      Damit auch er heute noch zum Reiten kommen würde, bot ich ihm an mit mir und Elding auf den Reitplatz zu gehen. Er nahm das Angebot gerne und schnappte sich die verlässliche Palimé, die der Helfer über alles liebte. Schon oft war er sie geritten und er war jedes Mal hin und weg von ihren weichen Gängen und dem feinfühligen Charakter. Gemeinsam holten wir uns die Stuten und fingen an zu putzen. Während wir fröhlich lachend und redend die Pferde fertig machten kam Fynja plötzlich aus dem Haus und teilte uns mit, dass das Essen nun fertig sei. Wir beschlossen die beiden Stuten vorerst in die Boxen zu stellen, damit sie nicht wieder dreckig wurden und aßen gemeinsam. Die Atmosphäre des Hofes war einfach einmalig. Angestellte und Wohnende halfen einander gegenseitig, genossen die gemeinsamen Mahlzeiten und wir wurden alle nie müde uns Neuigkeiten zu erzählen. Anschließend gingen wir wieder zu den beiden Stuten, machten sie fertig und gingen dann gemeinsam auf den Reitplatz. Godlef trainierte mehr in die Gangrichtung und achtete vor Allem darauf, dass Palimpalim sich gut in den Pass legen ließ, was der Naturtölterin oftmals schwer viel. Ich auf Elding arbeitete mehr daran, dass die Stute sich lernte längere Zeit am Stück zu konzentrieren, statt dann auf einmal durchzugehen. Ich ritt also viel Dressur und vor allem forderte ich Seitengänge und alles, was einer starken Töltmaus nicht so einfach fiel – das Ergebnis war, dass sie sich gut auf mich konzentrierte und kein einziges Mal durchstartete. Am Schluss der Einheit ging ich mit Palim und Godlef noch eine Runde im Schritt ausreiten, bei der die Pferde in Ruhe verschnaufen konnten und die Umgebung genießen konnten, da ein Dressurtraining immer recht anstrengend war. Wieder am Gestüt angekommen versorgten wir die beiden Stuten und stellten sie ebenfalls zurück in ihren Stall.
      Godlef ging nun wieder seinen Tätigkeiten nach während ich mir noch Hýreygur und Mellamo schnappte. Die Hengste waren nicht einfach und brauchten eine Bezugsperson – in ihrem Falle war das eigentlich Fynja, sodass ich mich heute darauf beschränkte sie zu putzen und gemeinsam etwas auf dem Springplatz springen zu lassen. Besonders Hýreygur war mir gegenüber sehr kritisch und verweigerte auch ab und zu mal einen Sprung. Ich nahm es ihm nicht übel, da er nunmal ein nicht sehr einfach Hengst war, aber man ihn schließlich so akzeptieren musste wie er war, was dazu führte, dass er sich nur von Fynja richtig arbeiten ließ. Mellamo dagegen arbeitete deutlich besser mit und hatte auch sichtlich Spaß an der Sache. Nach einer guten Stunde führte ich sie noch trocken, versorgte sie und deckte sie ein. Dann ging es für die beiden zurück auf das gemistete Paddock, wo ich auch die übrigen Hengste zurück hin brachte. Die drei Stuten brachte ich nochmal auf die Koppel, mistete auch bei ihnen durch und führte sie dann wieder hinein. Dann fuhr ich mit Fynja erstmal fort einige Besorgungen erledigen.




      Ausflug zu einer Ruine:



      „Guten Morgen ihr Schlafmützen!“, rief ich lachend in den Hengststall hinein. Die meisten lagen noch gemütlich im Stroh und schauten mir erwartungsvoll entgegen. Schnell sagte ich:“Keine Sorge Jungs, Futter ist auf dem Weg!“, und ging dann auch schon los um mir eine Heugabel zu schnappen. Nach einer guten Stunde hatten alle Pferde ihr Futter und ich ging Fynn suchen um mit ihm gemeinsam den Hänger fertig zu machen. Kurz darauf hatte ich ihn gefunden und hängte vier Heunetze in den großen Hänger für 5 Pferde. Beim Frühstück hatten wir beschlossen einen Ausflug zu einer nahegelegenen Ruine zu machen. Dort wollten wir erst etwas reiten und dann ein Picknick machen – die Pferde dürften auf dem eingezäunten Gelände frei umher laufen. Nachdem alles präpariert war machten wir auch die vier Hengste fertig, die wir mitnehmen wollten. Fynn kümmerte sich um seinen Liebling Blettur sowie Possibility und ich übernahm Mellamo und Hnakki. Wir putzen alle grob über, legten ihnen die Transportgamaschen an und brachten sie dann in den Hänger. Mellamo brauchte etwas, bis er endlich im Hänger stand, doch ich nahm es ihm nicht übel – so war der Kerl nunmal. Bevor wir losfuhren packten wir noch das Sattelzeug ein und verabschiedeten uns.

      Nach einer guten Stunde Fahrt erreichten wir die Ruine. Es war wunderschön und ich freute mich schon auf den anstehenden Ausritt. Gemeinsam luden wir die vier Pferde aus, banden sie an und sattelten. Da Possibility noch nicht lange am Hof war und die anderen drei Pferde gerade erst aus ihrer Winterpause kamen hatten wir beschlossen jeweils ein Pferd zu reiten und eines als Handpferd mit zu nehmen – so konnten wir auf dem Weg wechseln. Fynn ritt zuerst Blettur und ich schnappte mir als erstes meinen Hnakki, damit Mellamo etwas müde wurde und beim reiten nicht durchgehen würde. Alle vier Pferde gingen entspannt nebeneinander her und schauten sich neugierig um. Fynn und ich taten es ihnen gleich und bewunderten die tolle Landschaft. Bald schon waren wir an der Ruine vorbei geritten und kamen in einen kleinen Wald. Dort trabten wir einige Male bevor wir den ersten Galopp wagten. Mellamo stürmte direkt nach vorne, ließ sich aber glücklicherweise schnell wieder ausbremsen. Hnakki ließ sich durch den Vorfall nicht aus der Ruhe bringen und bewies sich als ein tolles Führpferd. Auch Blettur zog brav seine Runden während Possi neben ihm her galoppierte. Um die Pferde nicht zu sehr anzustrengen wechselten wir nun. Nach dem Absteigen befestigten wir die Steigbügel am Sattel, damit kein Pferd hängen bleiben konnte, gurteten bei den folgenden Reitpferden nach und stiegen dann auf. Possi ging noch immer entspannt unter Fynn – die beiden gehörten einfach zusammen. Auch ich fühlte mich wohl, obschon Mellamo ein ganz anderes Reitgefühl wie Hnakki vermittelte. Er machte kleinere Schritte und war eher aus der Ruhe zu bringen als sein Begleitpferd. Wir trabten und galoppierten noch einige Male bis wir wieder am Hänger ankamen. Dort sattelten wir die Pferde ab, und ließen sie schließlich frei laufen. Wir hatten mit dem Besitzer der Ruine gesprochen und dieser hatte uns gesagt, dass das Gelände eingezäunt war und wir unsere Pferde sorglos laufen lassen könnten. Während die vier Hengste quietschend umher rannten und spielten picknickten wir in Ruhe und schossen anschließend einige Fotos bevor wir die Sachen packten, Pferde einfingen und verluden und dann zurück nach Hause fuhren. Dort versorgten wir die Pferde und widmeten uns dann den weiteren Tieren im Stall.
    • Loki
      Die vier Neuankömmlinge
      Ich war gut gelaunt als der Pferdetransporter auf meinem Hof ankam. Denn, ja, ich hatte das Glück vier wunderbare Isländer von einer netten Frau mit Namen Fynja abgekauft. Vier kerngesunde Isis, eine Stute, ein Hengstfohlen und zwei Hengste, von denen einer sogar gekört ist. Und allesamt wunderhübsch. Der Fahrer des Transporters half mir schnell die Ponys auszuladen und auf die Paddocks zu bringen und verabschiedete sich dann, da er heute noch einen weiteren Transport hatte. Ich bednakte mich für die Hilfe und wandte mich dann zunächst dem Fohlen, Gulrot, zu. Ich führte ihn auf die kleine Koppel, auf der mein Willy stand und die beiden beschnupperten sich neugierig und jagten sich dann gegenseitig spielerisch. Mich vergaßen sie allerdings auch nicht und beide kamen zu mir angetrabt, wobei es fast schon so schien als wollten jeder als erstes bei mir ankommen. Ich musste lachen und fuhr beiden kurz durch die kurzen Mähnen und verließ sie dann um mich den anderen drei zuzuwenden. Ich freute mich, dass Gulrot und Willy sich gut verstanden, denn so war Willy nicht mehr allein und Gulrot würde sich wahrscheinlich schneller an die Umgebung gewöhnen. Ich ging als nächstes zu Alvari, der gerade neugierig an seinem Paddockzaun schnupperte und ein wenig daran knabberte. "Hey du", sagte ich grinsend und tatsächlich schaute der Hengst auf. "Das schmeckt doch gar nicht" Ich zog ein Leckerli aus meiner Hosentasche und hielt es Alvari hin. Vorsichtig nahm er es aus meiner Hand und ich befestigte den Strick an seinem Halfter. Zunächst trottete er gemütlich hinter mir her, doch plötzlich begann er zu tänzeln und trabte beinahe an mir vorbei. "Hey!", sagte ich mit ruhiger und doch bestimmter Stimme, worauf Alvari mich bloß verwirrt ansah. Da waren wir allerdings auch schon an seiner Box angekommen und der Hengst vergrub sein Maul im Heu. Ich zog ihm noch das Halfter aus und hing es vor die Boxentür. Als nächstes ging ich wieder zu den Paddocks und ging auf Mellamo zu, der mich etwas misstrauisch beäugte. Ich näherte mich ihm vorsichtig und redete leise mit ihm. Etwas widerwillig ließ sich der Fuchs in seine Box neben Alvari führen. Ich strich ihm kurz durch die Mähne und Mellamo schnaubte. Ich nahm ihm das Halfter ab und er steckte seine Nase zufrieden in sein Heu. Zu guter Letzt holte ich Fauta von ihrem Paddock. Sie war wirklich sehr umgänglich und ließ sich munter in ihre Box führen, wo sie, im Gegensatz zu den Hengsten nicht sofort anfing zu futtern, sondern sich zunächst in ihrer neuen Heimat umsah. Als sie mich dann beschnupperte und sich ganz brav von mir streicheln ließ huschte ein Lächeln über meine Lippen. Ich schloss die Boxentür und ging dann in Richtung Fohlenweide, wo Willy und Gulrot noch fröhlich herumtobten. Ich sah ihnen eine Weile zu und da kam mir ein Gedanke. Ich ging in den Stutenstall, wo auch die extra große Abfohlbox war und machte diese dann fertig. Dann ging ich wieder zur Fohlenweide und befestigte an den Halftern beider Fohlen die Stricke und führte sie dann in den Stutenstall, wo sie die Abfohlbox beziehen durften. So konnten sie die nächsten Nächte zusammen bleiben, denn trennen wollten sich die beiden sicherlich erstmal nicht mehr.
    • Loki
      Sammelpflege für alle Pferde
      Das schrille Piepen meines Weckers riss mich unsanft aus dem Schlaf. Ich stand auf und verschwand erst einmal im Bad. Etwa eine viertel Stunde später kam ich fertig angezogen mit dem geputzten Zähnen und gewaschenem Gesicht zurück und ging in die Küche um mir etwas zum Frühstücken zu machen. Ich verschlang den Toast schnell und zog mir dann Schuhe an, damit ich zunächst zu den Stuten gehen konnte um ihnen ihr Frühstück zu bringen. Schnell war ich auch schon im Stutenstall verschwunden. Ich wurde gleich vonWingless´ leisem Wiehern begrüßt. Zärtlich strich ich der kleinen Shettystute über die Nase und holte dann eine Schubkarre mit Heu, das ich in ihrer Box auslud. Sofort machte sich das Pony ans Fressen und ich holte wieder eine Heufuhr für die nächste Stute. Fruchtzwerg scharrte schon ungeduldig mit den Hufen auf dem Boden. "Jaa, du bekommst doch jetzt auch dein Futter", sagte ich lachend und lud auch hier die Schubkarre aus. So machte ich es auch bei Where I belong und Fauta, den beiden Isistuten. Als letztes im Stutenstall war Don´t run our hearts around an der Reihe. Die Paintstute war gestern erst am Hof angekommen und schien sich noch nicht richtig mit ihrem neuen Heim eingefunden zu haben. Nervös lief sie in ihrer Box umher. Erst nachdem ich ihr die morgendliche Futterration geliefert hatte, kaute die Stute ein wenig auf dem Heu herum. Sie würde sich schon einfinden. Mit der Schubkarre ging ich nun zum Hengststall. Zuerst bekamen die beiden Fohlhengste The real Willy Wonka und Fìli ihre Ration. Mittlerweile fraßen sie schon Raufutter wie die Großen. Als nächstes brachte ich den Deutschen Reitponys Cauldron of Renasence und Light Summer Rain ihr Futter. Dann kamen Sturmwind, der Dülmener und Citizen Fang. Als letztes bekamen die vier Isländer Mellamo, Kjarkur, Alvari und Djarfur ihre Rationen und ich war fertig. Ich brachte noch schnell die Stuten auf die Koppel und machte mich dann auch schon an mein Mittagessen.
    • Loki
      Heute hatte ich nur wenig Zeit für die Pferde. Ich hatte ein Date mit Dean. Schnell ging ich in den Hengststall und holte den Futtersack. Zuerst gab ich Kjarkur seine Portion, dann Djarfur, Light Summer Rain war als nächstes dran. Dann Fili, Pompeii und Sturmwind. Zu guter Letzt fütterte ich noch Callus, Alvari und Mellamo. Ich raste zurück ins Haus um mich zu duschen und fertig zu machen.
    • Eddi
      Verschoben am 10.09.2015
      Grund:
      6 Monate lang keine Pflege.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Loki
    Datum:
    4 Mai 2014
    Klicks:
    611
    Kommentare:
    5
  • Abstammung
    ubk x ubk
    __________________________________
    Exterieur
    Rasse
    Isländer
    Geschlecht Hengst
    Alter 14 Jahre
    Stockmaß 134cm

    Fellfarbe Fuchs (ee)
    Abzeichen
    Kopf
    __________________________________
    Charakter &. Beschreibung
    Misstrauisch | Liebevoll | Sensibel
    _________________________________
    Zuchtinfos
    Gekrönt/Gekört
    Ja [x] Nein [ ]
    Eingeschriebene Zucht Equine Sports Center
    Nachkommen Mækja van Ghosts
    __________________________________
    Erfolge &. Qualifikationen
    Western
    [] Englisch [x]

    Dressur E A L M S S* S** S***

    Springen E A L M S S* S** S***

    Military E A L M S S* S** S***

    Distanz E A L M S S* S** S***

    Rennen E A L M S S* S** S***

    Western E A L M S S* S** S***

    Fahren E A L M S S* S** S***

    Wendigkeit -

    Farbig = Trainer ; Wendigkeit = Reiterspiele

    __________________________________

    Schleifen

    [​IMG]

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    __________________________________
    Körperliche Gesundheit
    gechippt [ ]
    Letzte Impfung -
    Letzte Wurmkur -
    Beschwerden -
    Hufzustand
    Letztes mal Ausgeschnitten
    -
    Letztes mal Beschlagen -
    Beschlag -
    Beschwerden -
    __________________________________​
    PNG

    Zum Fotoalbum (1|2|3| ...)
    __________________________________
    Besitzer Bilbo
    VKR Mohikanerin
    Verkaufspreis -