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uniicorn

Meine Fäden

Meine Fäden
uniicorn, 5 Apr. 2015
    • uniicorn
      Galadriel, on 07 April 2014 - 13:51, said:


      Bisherige Pflegeberichte


      Umzug, Pflegeberichte für alle Pferde und Ankunft dreier Pferde, sowie Geburt

      Als ich diesen morgen verschwitzt aufstand trottete ich erstmal zum Badezimmer rüber und ließ mir einen kalten Schauer den Rücken runter fließen. Die Hitze war nicht mehr so anstrengend, als ich klitschnass und kalt aus der Dusche kam. Ich rubbelte mein Haar trocken und föhnte es. Mit langen Haaren hatte man immer zu kämpfen, das war der große Nachteil daran. Ich band mein Haar zu einem Zopf zusammen und ging nach unten. Als mir dann auffiel das ich halbnackt hier herumrannte, rannte ich wieder hoch um mir etwas anzuziehen, daraufhin eilte ich wieder nach unten und ging vor die Tür. Ich atmete die stickige eklige warme Luft ein, als dann hinter mir das Telefon klingelte. Ich drückte die hölzerne massive Haustür mit einer Schlüsseldrehung auf und ging an den Apparat. Hallo? Hey Husky, hier ist Elle. Elle! rief ich freudig zurück. Was gibts? fragte ich sie. Pferd. Antwortete sie kurz. Pferd. Pferd! Meine Augen strahlten. Ich komm mit Pferd dann gleich vorbei, okay? Klar. Antwortete ich. Okay, dann bis gleich. Bis dann. Ja Mh. Pferd. Toll oder meinte sie DAS Pferd? Keine Ahnung abwarten. Ich setzte mich und wartete. Ich zupfte kleine Fäden aus dem Sessel und endlich kam Elle mit ihrer geilen Karre. Ich zog die Tür auf und sprang Elle in die arme. Pferd? fragte ich und grinste. Aber sie nickte nur und führte mich zum Transporter. Die Tür fiel und eine Stute schritt heraus. Sie hatte Rapunzelblondes Haar mit Pinken Haarspitzen. Ihre Neon pinken Hufeisen waren auch kaum zu übersehen. Auch die eigentliche Fellfarbe, ein leicht lilabraunes weiches Fell. Ich grinste, das bemerkte auch Elle. Das ist mein Fluch, nich? fragte ich. Sie nickte. So ich geh dann mal. Okay. Tschööö! sagte ich und umarmte sie noch einmal herzhaft. Elle fuhr mit ihrem Auto davon. Ich hatte Fluch fest in der Hand und musste erstmal überlegen, was ich mit ihr anstellen sollte. Ich überlegte erst, Stall oder Weide? Putzen oder nichtputzen? Essen oder nicht Essen? Pinkeln oder Nee. Ich brachte sie erstmal zur Weide. Dann betrachtete ich sie Und sie bewegte sich nicht. Sie starrte mir in die Augen. Und sie hypnotisierte mich Nee scherz. Aber sie konnte den blick nicht von mir wenden. Bis ich das dann tat und ihr Kraftfutter herbeibrachte. Und sie starrte immer noch. Ich hielt ihr eine Möhre hin, sie fraß es, aber sie richtete ihren Blickwinkel nicht weg. Ich schüttelte den Kopf und ging. Nachdem ich alle Pferde versorgen hatte, konnte ich am Abend doch noch genießen, wie Fluch sich gut mich den anderen Pferden verstand, und nicht irgendwohin starrte. Ich schaute aus dem Fenster und betrachtete das ganze. Dann las ich noch ein Kapitel meines Gruselbuches und schlug die Seiten samt Lesezeichen zu. Ich seufzte und ging zum bad, um dort meine Zähne zu putzen, mich zu waschen und ect. Dann zog ich mich um und Schlüpfte in mein Bett. Ich wusste, dass das meine letzte Nacht hier sein wird.
      Am nächsten morgen, um gut 5:50am schrillte mein überlauter Wecker. Dieser altmodische Wecker ging mir tierisch auf den Wecker. Die großen Glocken, und dazwischen dieser Hammer der in Lichtgeschwindigkeit hin und her hämmerte. Ich zog meine Pantoffeln an, machte mein bett, zog mich um und begab mich zum Bad. Ich rieb mir die Augen und schaute in den Spiegel. Ich schmunzelte und wasch mir mein Gesicht mit kaltem Wasser. Dann kämmte ich meine Po-langen Haare und band mir diese zusammen. Nachdem ich dann auch die Zähne geputzt hatte, schaute ich aus dem Fenster. Viele Transportlaster standen Bereit. Ich seufzte tief und ging noch mal in alle Räume, in diesem Haus. So viele Erinnerungen steckten hier fest, gute, sowie auch schlechte. Der Laster mit meinen Möbeln ist schon an dem neuen Haus angekommen. Jetzt fehlten nur noch die Pferde. Der alte Hof, sollte weiterhin als Hof genutzt werden, jedoch von etwas älteren Leuten, und auch nicht mit Pferden, sowie ich. Kühe und Hühner, oder so, und dahin, wo ich hinzog, da wird ich mehr Platz haben, größere Ställe, größere Weiden, Paddöcke, eine große vielseitige Reithalle, und ein tolles Häuschen für mich. Auch die Zucht wird vergrößert. Direkt nach dem Umzug erwartete ich zwei neue Pferde. Ich brauchte erstmal ne Zeit, um mich von hier zu verabschieden. Dann ging ich doch raus, sah die neuen Besitzer ankommen und überreichte denen Die Schlüssel. Sie nickten verständnisvoll. Ziemlich traurig trottete ich zu den vielen Transportlastern, für die Pferde. Jeweils zwei passten rein. Ich suchte immer zwei Pferde aus, die sich gut verstanden und steckte sie in den Lastern. Als dann Playboy und Blümchen, Soldiers Pride und Miss Seventeen, Glanzstück und Knocked Down, Horror Kid und Bin ich dein Fluch, Husky und Draugsa, Casablanca und Schokolade, Seasons Princess und Sir Lancelot, Fine Frenzy und Laurencio und auch Muh! Und Saddy eingepackt waren, wurden sie schon mal zum Hof gefahren. Ich trottete erstmal noch auf dem Hof herum, setzte mich auf eine Bank und ließ den Kopf hängen. Danach stand ich auch, schlüpfte in meinem Mercedes und fuhr ebenfalls zum Hof. Angekommen trat ich auf neuen Boden. Leicht Sandig, nicht matschig, hart aber auch fein. In meinen Schuhen Kribbelte es förmlich. Ich knallte die Autotüren zu und ging erstmal in Richtung Stallboxen. Ich strich um die hohen Eisernen Vergitterungen. Die Pferde hätten noch einen kleinen Ausguck, um den Kopf rauszustecken, fand ich gut, und es war sehr geräumig, nicht so eng, geräumig eben. Ich ging zur Sattelkammer, auch diese war riesig, die einzelnen Stangen, um die Sättel aufzuhängen waren ziemlich weit voneinander entfernt, ca. Auf Augenhöhe, höher und drunter. Die Zaumzeug-Stangen waren ebenfalls sehr schön aufgeteilt. Ich ging wieder raus, wollte die anderen nicht zulange warten lassen und führte die Pferde in ihre Boxen. Die Zuchtpferde hatten eine eigene Stallgasse, so wurden sie getrennt. Das hatte viele vorteile, und das fand ich gut. Ein netter junger Mann half mir die Zuchtpferde in ihre Boxen zu führen. Er hatte eine nette Ausstrahlung, war sehr höflich und sehr witzig. Sein Name war David, er war Spanier, sein Hobby war Fußball Er war tierisch süß. Er hatte einen verträumten Blick und einen irr-süßen Akzent. Als die Pferde ihren Platz gefunden hatten, half er mir noch, die Boxenschilder auf die Boxtüren der betroffenen Pferde zu befestigen. Als dies auch erledigt war, war ich total verblüfft, wie die Zeit verging. Es war inzwischen Spät Abend, David wollte unbedingt meine Handy Nummer haben, und so tauschten wir unsere Nummer aus. Wir verabschiedeten uns, er fuhr und ich ging in mein Neues Heim. Wie es aussah, war der Möbellaster doch noch nicht da, er hatte wahrscheinlich Schwierigkeiten, was mich sehr angekotzt und wütend gemacht hatte, jedoch war ich total hin und weg von David und seinem Charme. Ich legte mich auf eine dünne Isomatte, die ich Sicherhaltshalber mitgenommen hatte, und legte mich inmitten eines Raumes. Die Wände waren Kahl, und ungemütlich, doch ich konnte bis jetzt noch nichts daran ändern, der Möbellaster hatte wohl ein kleines Manöver
      Am nächsten morgen schleppte ich mich zum Bad. Ich konnte nicht wirklich Schlafen. Ich kramte meine Zahnbürste aus der Tasche und putzte meine Zähne, und schlüpfte in die Dusche. Nass stampfte ich aus der Dusche, trocknete mich an und zog saubere Kleidung an. Ja, ich hatte schon einen Vorrat Klamotten mitgenommen. Blöder Laster dachte ich. Doch diese Gedanken verflogen, als ich mein SMS-Nachrichten ton von meinem Handy hörte. Ich las die Nachricht: Hey, was dagegen wenn ich heute vorbeikomme? Lg David:] Ich kicherte und schreib zurück, das ich es Klasse finden würde, und er mich im Stall finden würde. Und ja, ich ging zu Playboy, kramte Putzzeug heraus, ging ich die Box hinein und strich im durchs Fell, er war leicht Staubig, nicht wirklich schmutzig. Also ging ich zu Blümchen. Ich putzte ihr einige Staubkörner aus dem Fell, dann ging ich zu Soldiers pride, auch sie war weder von einer fetten Matschkruste begeben, sondern war nach einigen Mal über das Fell streichen wieder Blitzblank. Bei Glanzstück, Horror Kid, Miss Seventeen und Bin ich dein Fluch, war das das gleiche verfahren. Ich putzte ihnen Durchs Fell, bis sie wieder stark glänzen, putzte ihr Hufen und Ja, kämmte kurz übers Langhaar und war dann fertig. Als ich grad die Bürsten Abstauben wollte, kam David und wie begrüßten uns. Kann ich dir irgendwie behilflich sein, My Lady? Ich lächelte. Ich wollte grad die Pferde auf die Weide bringen, kannst ja mithelfen My Lord. Wir lachten und führten die Pferde, die ich Sograde geputzt hatte auf die Weide. *gäähn* Und jetzt kannst du Husky und Dingens Pflegen oem, Knocked down. Grinste ich. Ich geh solange zu den Zuchtpferden. Sagte ich und ließ David stehen, der jedoch gleich anfing. Ich fing mit Muh! An. Ich führte ihn aus der Box und machte ihn am Gitter fest. Als ich dann auch Putzkram gefunden hab. Striegel fand ich bei Muh! Unnötig, legte ich also beiseite und bearbeite sein Geschecktes Fell mit einer Kardätsche. Mit der Wurzelbürste putzte ich den schmutz von den Beinen weg. Ich sprühte die Mähne mit Mähnenspray ein, und den Schweif mit Schweifspray, sodass diese kurz einziehen können, und dann kämmte ich sie durch. Bei Laurencio tat ich das gleiche, aber bei Saddy, Sir Lancelot, Fine Frenzy, Seasons Princess, Schokolade, Casablanca und Draugsa fand ich das überflüssig, da diese recht sauber waren. Muh! Und Laurencio waren hier die Schmutzfinken. Als ich das Putzzeug wieder an den Platz brachte, musste ich für eine weile Stallburschen spielen. Ich äppelte jede Box ab, füllte Wasser auf und gab den Pferden zusätzlich noch essen. Nach der Anstrengung ging ich aus dem Zuchtstall heraus und schnupperte an der frischen Luft. Ich setzte mich auf eine Bank und schloss die Augen. Aber es war keine zeit, sich auszuruhen. Ich ging wieder in die Stallgasse zu den Zuchtpferden und stand vor Saddy. Saddy war trächtig. Bald würde sie ihr Fohlen bekommen, so wies aussah, sogar Zwillinge. Saddy lag auf dem weichen Heu, sie war sehr müde, und man sah ihre Nervosität an. Ich hängte ein Wärmelicht auf. Ich hoffe, Saddy hat der Umzug nicht zu sehr angetan. Trotzdem würde es noch etwas dauern. Ich rufte den Tierarzt an, dieser kam und schaute kurz nach Saddy. Er sagte, es würde noch ca. eine Woche dauern. Dann verschwand er. Ich schaute David an und grinste. Fertig? fragte ich ihn. Ja Antwortete er und lächelte. Und jetzt? grinste ich. Keine Ahnung. Hast du Hunger? fragte ich ihn. Er nickte und ich zog ihn in mein bisher kahles Heim. Ich schmierte uns beiden ein Nutellabrot. Sorry, aber im Moment hab ich nichts anders. Sagte ich uns grinste. Ach was! sagte er dann und verschlang das Nutellabrot genüsslich, sowie ich. Dann schaute er auf seine Armbanduhr. Ach mist! Was ist? fragte ich ihn anschließend. Ich muss gehen. Ich hab die Arbeit schon um zehn Minuten verpasst. Tut mir Leid, hat mir sehr spaß gemacht, bis dann! sagte er und wir verabschiedete uns. Ja doch, der war schon ein netter Kerl. Ich grinste und ging wieder zu Saddy. Von wegen eine Woche ich hatte das Gefühl, das es nicht mehr einige Stunden waren. Ich strich Saddy über den Kopf, dann stand ich auf. Ich ging raus und schaute in den Himmel. Er war orange gefärbt die eine große helle Scheibe beeinflusste. Die Sonne. Sie verschwand langsam hinter dem Hügel. Um den Sonnenuntergang zu genießen stolperte ich zum Hügel. Glücklicherweise war dort eine Bank aufgestellt. Ich grinste und setzte mich auf die Bank, dann schaute ich zu wie die Sonne in die Heia ging. Meine Augen funkelten in dem Anblick den schönen Sonnenuntergang. Ich war sehr vertieft in dem Anblick, sodass ich ziemlich lange dasaß, bis die Abendsonne fast verschwand. Ich stand auf und ging wieder in mein Häuschen. Immer noch nicht war der Möbelwagen angekommen. Etwas stinkig legte ich mich wieder auf die Isomatte und deckte mich mit einer Dünnen Decke zu. Als mich dann, anstatt des überlauten Weckers mein Handy mich geweckt hatte, da ich doch etwas wütend auf meinen Wecker war, weil ich schon sehr froh, denn mein kleines nettes Handy hat mich ziemlich sanft geweckt, denn Dav ging ran. Ich lächelte als er mich fragte, ob ich heute Abend etwas vorhatte. Ich sagte das ich Zeit hatte, und ich fragte was mir unternehmen würde, doch er schwieg, und so legten wir auf. Ich machte mich sofort zu dem Stall und schaute nach Saddy. Nein, sie hatte noch nicht gefohlt und ihre Fruchtblase ist ebenfalls noch nicht geplatzt. Heilfroh war ich, und füllte allen Pferden in den 2 Ställen Futter nach. Hastig griffen sie zu. Ich lächelte. Dann ging ich rüber zur Weide, äppelte diese Ab und füllte frisches Wasser nach. Als nun die ganze Arbeit getan war, war es noch nicht sehr spät. Ich konnte sehr lange auf das Treffen mit Dav warten, denn das war um sieben Uhr. Gelangweilt setzte ich mich auf den Bürgersteig. Und ja, endlich! Der Umzugswagen fuhr laut in die Einfahrt rein. Na, was hat das so lange gedauert? ich grinste den Fahrer an. ach öhm. Sagte er nur, und dann half er mir die Möbel rein zubringen und zu platzieren. Endlich, nach geschlagenen paar Stunden standen endlich alle Möbel da, wie ich es wollte. Endlich wieder auf dem gemütlichen Bett schlafen! Und es sind auch schon ein paar Stunden vergangen. Ja, das treffen mich Dav rückte immer näher. Und mein grinsen zog sich über mein ganzes Gesicht. Fri-Frau-Freude strahlte in meinem Gesicht! Und dann stellte sich die frage, was sollte ich anziehen? Panisch griff ich in den Karton mit Kleidern. Ich besaß kein Kleid und konnte mich wieder mit Shorts und Shirts begnügen. Genervt schaute ich in den Spiegel. Nun ja, mein Style eben. Nein. Ich wollte Abwechslung. Und dann fand ich anschließend doch noch was Kitschiges. Ein weißer Stoffrock der mir bis zu den Knien reichte. Na ja, wird schon nicht zu schlimm aussehen. Dachte ich und schaute auf die Uhr. Ja! Noch eine Stunde, dann würde Dav mit seinem Superschlitten ankommen und mich abholen! Klar, jede Frau würde sich noch Schminken wollen und sich die Haare zurechtmachen. Ich lachte, ging zum Bad und kämmte mir die Haare durch. Ausnahmsweise ließ ich die Haare offen. Meine Haare reichten bis zum Po und ich grinste. Man, war ich nervös. Dann, mein merkwürdiger Klingelton von meinem Haus ertönte. Ja, und dann stand er da. Im weißen Smoking, Lackschuhen und eine dunkelrote Rose in der Hand. Und er sah so geil aus! Er überreichte mir die rote Rose und zur Begrüßung umarmten wir uns. Als wir dann in einen weißen Audi stiegen lächelte ich ihn die ganze fahrt an, und er fragte warum ich grinste. Darauf antwortete ich nicht und wartete wo er uns hinfuhr.
      Die Nacht war Jung, genau wie unsere Beziehung. Er fuhr uns zu einem noblen Restaurant. Als wie gegessen hatten, fuhr er mich heim. An dem Hof angekommen, hörte ich wiehern, schnell eilten wir zur Zuchtstallung. Saddy fohlte. Ein weiteres Fohlen rutschte heraus, es waren wirklich Zwillinge, und Saddy hatte die Geburt überlebt. Saddy ist nun mal wieder Mutter geworden. Die Fohlen waren beide Hengstfohlen, Rappschecken. Ich füllte den Futtertrog mit Kraftfutter voll, Saddy sollte wieder bei Hufen sein. Sie ruhte sich aus, und langsam schmiegte sich David an mich. Ich grinste verlegen und dachte mir Namen für das Fohlen aus. Das eine Fohlen gehört Manitou, und das andere das wollte ich behalten. So trug Manitous Fohlen den Namen Beaten, und meins Aloha from hell. Aloha from hell bekam giftgrüne Mähnen und Schweif Spitzen, Beaten Blaue, die ich nach einer Woche auf die draufgesprüht habe. Saddy wurde in dieser Woche auch stabil geworden, war wieder stark, akzeptierte die Fohlen und ließ sie säugen. Die 3 standen auf der Weide, Mutterglück. Dachte ich. Noch an dem Tag bekam ich weiteren Besuch. Besuch eines Pferdes. Sie war ein Tennesee Walking horse, die ich einen Tag davor versteigert habe, und nun belegte sie einen Platz auf der Weide, und einem in meinem Herzen. Ihr Name war Meine Fäden, ich fand den Namen so passend, da sie irre langes und wunderschönes Langhaar hatte. Sie war ein Blue Roan, und hatte Blaue Augen die einen förmlich verzauberten. Ich konnte mich Glücklich nennen diese Stute zu bekommen. Ein grinsen breitete sich in meinem Gesicht aus. Nach einiger Zeit, als die beiden Fohlen größer wurden, und auch nun Gras fraßen, kam Manitou, und holte Beaten ab. Unser treffen war freundlich und nett, und dann fuhr Manitou auch fort, mit Beaten. Es war schon etwas traurig dass er weg war. Aloha from Hell war ebenfalls etwas davon betroffen Er stand auf der Weide, und schaute dem Auto nach. Ich sah ihm seine fragen an Saddy kannte dieses Gefühl, zu oft wurden ihre Fohlen von ihr getrennt. Aber nun hatte sie Hell, den sie immer bei sich haben wird
      Tage vergingen. Ich saß auf dem Sessel. Das Handy klingelte, ich ging ran. Es war IGottaFeeling, kurz Igof. Sie würde mir Yanetha geben, für die Zucht die ich betriebe. Sie war eine American Saddlebred Stute. Ich dankte Igof herzlich dafür. Meine Zucht wächst und wächst, sowie meine Verbindung zu ihnen. David und ich waren dicke Freunde vielleicht auch mehr als dies? Aber noch niemand von uns hat den entscheidenden Schritt gewagt. Vielleicht sollte das aus uns nichts werden. Dann kümmerte ich mich mehr um die Pferde, David helfte mir, oft und gerne. Immer wieder grinsten wir uns an. Ich war mit Aloha from Hell beschäftigt. Sein Äußeres blendete sein teuflisches inneres. Er sah so unschuldig aus! Und innerlich ist er doch so böse. Er kniff mir mehrere Male in den Po, und hören wollte er auch nicht. Es dauert bis ich sein Vertrauen wecke, das habe ich nun gemerkt. Inzwischen habe ich ihn an den Halfter gewöhnt. Er mochte das Halfter nicht wirklich. Es lag nicht an der Farbe, oder am Material, er wollte nicht gefesselt sein. Ich zog ihm das Halfter aus, und er strahlte viel mehr Freude aus. Jetzt wo er kein Halfter haben möchte, ziehe ich ihn so auf, dass er wie ein Hund neben mir her rennt. Wir standen auf der Weide, und immer wieder rannte er weg, bis er bemerkte, dass ich mich nicht darüber aufregte. Er wollte mich reizen, er wollte das ich ihm hinterher renne, doch als ich das nicht tat, verging dem kleinen die Lust und endlich hörte er auch auf mich. Auch wenn nicht immer, es war ein kleiner Anfang Wie bei David? Ich trank ein Schluck Sprite, dann ließ ich den kleinen, mit der anderen Kolonie auf der Weide, schloss den Zaun ab und ging langsam zum Zuchtstall, wollte mich etwas mehr mit Yanetha auseinander setzen, uns kennen lernen. Ich stellte mich vor die Boxentür und hielt ihr meine Hand hin. Sie schubberte dran, dann musterte sie mich. Als Willkommens Geschenk und Anfang einer Pferde zu Mensch Freundschaft überreichte ich ihr ein kleines Lenkerchen, strich ihr über den Kopf und ging anschließend wieder. In der Mitte des Hofes blieb ich stehen, seufzte, atmete die frische Luft ein, und ging in die gute Stube rein. Ich setzte mich auf den Ledersessel und dachte nach. Über ihn und mich, und über die neuen Pferde, die vor kurzen passierten Ereignisse Die Luft hier war nicht sonderlich nett, stickig, auch als ich die Fenstern öffnete spürte ich keine nette Atmosphäre. Ich spazierte wieder langsam heraus. Der Abend kam näher, etwas kälter wurde es, kleine und wenige Regentröpfchen fielen auf den Boden, dennoch Spürbare. Wie ein minimaler Sprühregen, der sofortig aufhörte. Ich setzte mich auf die Bank, auf dem Hügel, zur direkten Aussicht zum Sonnenuntergang. Eine helle, orangene Scheibe verschwindet hinter großen Felsernen Brocken Steinen. Ein kirres Gefühl erweckte meinen Körper, und Kälte breitete sich aus. Es war dunkel geworden. Ich legte meinen Kopf in den Nacken, und betrachtete die Sterne. Ich schloss die Augen, als ich plötzlich eine warme Aura neben mir spürte, die ihre Arme über mich legte und sich an mich schmiegte. Seine warmen Hände ließen mich erschüttern, ein warmer Stoß schoss durch meine Adern, Freude erblickte mein Gesicht, ich öffnete die Augen und sah in seine butterweichen braunen Augen.

      Pflegebericht für alle Pferde

      Pflegebericht für Meine Fäden, Aloha from Hell & Vintage Gold

      Nach der Ankunft von Talmih widmete ich mich nun Meine Fäden, Aloha from Hell und Vintage Gold. Mit Fäden würde ich spazieren gehen, mit Aloha ein kleines Training und mit Vintage Gold wollte ich das Vertrauen aufbauen. Zumindest hab ich mir das vorgenommen. Ich ging zur Weide, Meine Fäden trabte davon, so, als ob sie wissen würde dass ich sie nun holen würde. Aber ich denke dass auch ihr der Ausritt gut tun würde. Ich schnappte mir ein Halfter mit einem Strick. Langsam öffnete ich das Weidetor, schritt rein und verschloss das Tor hinter mir. Langsam ging ich auf Fäden zu, doch sie ging weg und wollte nicht zu mir kommen. Ich kramte ein Leckerchen aus der Hosentasche heraus und hielt es ihr hin. Zunächst war sie unbeeindruckt, danach wagte sie sich näher zu kommen. Ich reagierte schnell und zog ihr das Halfter an. Fäden etwas stur schwingt mit dem Kopf umher. Ich gab ihr das Leckerchen und endlich zeigte sie sich zufrieden. Ich führte sie aus der Weide heraus und band sie an einem Pfosten an. Nachdem ich sie gründlich geputzt hatte Schleppte ich den Sattel aus der Sattelkammer. Fäden schaute nun etwas dumm aus der Wäsche, aber ich denke der kleine Ausritt würde ihr schon gut tun, auch wenn es nicht so warm ist. Ich legte ihr den Sattel auf den Rücken und sie schnaubte einmal Kräftig. Ich rückte ihn in die richtige Position und schnürte ihn Locker an. Ich zog ihr zügig die Trense an und dann ging ich etwas mit ihr auf dem Hof umher. Nun zog ich den Sattelgurt nach und ließ die Steigbügel vorsichtig fallen. Ich stellte mich gegenüber zu ihr und stemmte meinen Fuß in den Linken Steigbügel. Mit Schwung landete ich sanft auf dem Sattel und lenkte Fäden zu einem Reitsteg. Dieser wurde extra für die Zucht fertig gestellt und es mussten kaum Bäume abgeholzt werden. Der Reitweg führt durch einen großen Wald mit Naturwundern wie einen Wasserfall, denn ich zufälligerweise bei einem Ausritt entdeckt habe. Langsam Schritten Fäden und ich in den Wald hinein, Fäden schien sich langsam zu entspannen, genau wie ich. Die Klänge des Waldes und das Hufgetrappel des Pferdes waren unbeschreibliche Klänge. Ich kraulte Fäden am Hals und trabte sie an. Langsam viel sie in einem weichen Trab. Danach wechselte sie zum Galopp und durfte mich nun führen, jedoch hatte ich die Zügel fest in der Hand und folgte aufmerksam Fädens Bewegungen. Und so schön es auf war, drehten wir langsam um. Ich ließ sie etwas am Gras knabbern, dann aber ritten wir wieder zurück zum Hof. Angekommen stieg ich langsam ab und lockerte den Sattelgurt. Nun begann ich eine kleine Vertrauensübung. Ich sattele sie ab und schnappte mir auch gleich das Halfter, jedoch band ich sie nicht fest und ging einfach fort und Sattel und Trense zu verstauen. Ich ging wieder zurück zu Fäden, die immer noch da stand und mich erwartungsvoll anschaute. Ich streichelte sie und öffnete das Tor das wieder in die Weide führte. Selbstständig ging sie hinein. Ich ließ das Tor offen und blickte in Richtung Aloha from Hell. Ich ging auf den Schmarotzer zu, der rennte aber weg. Bei dem würden auch Leckerchen nichts bringen. Dachte ich und denkte nach. Ich grübelte nach und solange führte ich zunächst Vintage Gold aus der Weide und band sie an der Putzstation an. Jetzt kümmerte ich mich wieder um Aloha from Hell. Ich ging ihn die ganze Zeit hinterher. Er rannte weg, wie bei einem Fang-Spiel. Grimmig schaute ich zu ihm rüber. Ich hatte sogar schon überlegt Cowboy zu spielen und ein Lasso nach ihm zu werfen. Nein. Nun kramte ich meine ganzen Register raus. Ich hielt ihn eine Hand voll Yummi-Yummi-Pferdeleckerlies hin. Erstaunt schaute Aloha anschließend auf meine Hand. Langsam näherte er sich und wurde schneller, er trabte auf mich zu und dachte dass er sie sich schnappen könnte und dann abhauen könnte. Nein, diesmal nicht! Als er in Greifweite war schnappte ich ihn und hielt ihn fest. Er währte sich zwar gewaltig aber ich band ihm schnellstmöglich das Fohlenhalfter um. Endlich war es geschafft und Aloha zerrte wie wild am Halfter. Aber nun war es geschafft und ich führte ihn heraus. Ich band ich neben Vintage Gold fest, jedoch mit zwei Meter Abstand von Vintage Gold. Aloha hatte noch nicht gelernt den Huf zu geben, beziehungsweise wollte nicht lernen. Nun stellte ich mich eine Weile zu ihm hin und versuche es ihm beizubringen. Im Gegensatz zu anderen Fohlen lernt Aloha from Hell ziemlich missmutig und im eigentlichen interessiert es ihn gar nicht. Und ich wusste das ich das nicht wirklich ändern konnte, dennoch wollte ich es Versuchen. Zu anfangs Streichelt ich Aloha nur, dann legte ich Druck auf sein Bein, stellt mich seitlich hin und griff den Huf an den fesseln hoch. Der Huf war sauber, wie ich feststellen konnte. Dann fing Aloha from Hell wieder an wütend herumzuhampeln und auf der Stelle zu trampeln. Ich seufzte, aber wenigsten konnte sich ein Huf vom Boden lösen, das war ja schon mal ein fortschritt Denn ansonsten macht er das nicht. Ich tätschelte Aloha from Hell den Kopf und entließ ihn dann wieder auf die Weide. Schnell raste er auf die Weide zu und tobte sich dort erstmal aus. Nun stand noch Vintage Gold da und wartete was mit ihr passieren würde. Ich wollte sie longieren, ich wollte sehen wie sie geht, trabt und galoppiert. Galadriel meinte, das sie sehr talentiert sei, das sollte sich heute herausstellen. Ich zog ihr das Longier Geschirr an und schnappte mir eine Gerte. Ich führte sie in die Halle und stellte mich in die Mitte. Dann wedelte ich mit der Longiergerte und hielt das Seil fest. Nach einer Stunde Es stellte sich heraus das Vintage Gold einen wahrlich feinfühligen Trab hat, denn aber auch verändern kann, sie macht gleichgroße Galoppsprünge und hat allgemein gute Schritte drauf. Als ich ihr das Geschirr abgenommen hatte, entließ ich auch sie wieder auf die Weide, und leicht erschöpft endete hier für mich mein Tag. Ich hatte meine Bindung zu den Pferden gestärkt und war stolz auf deren Leistung.


      Neulinge!
      Pflegebericht für alle Pferde

      Ich öffnete das Fenster und steckte meine Nase in die Luft. Ich atmete die erfrischende Luft ein und schaute zu der Weide, wo viele kleine Miniatur Pferde standen. Ich rieb mir meine Augen und machte mein Bett. Ich durchlüftete das Zimmer und zog mich um. Die Heizung war in der Nacht ausgefallen und im Haus war es ziemlich kalt. Umgezogen schloss ich das Fenster wieder und schielte erneut zur Weide. Nachdem ich mich auch gewaschen hatte ging ich raus und viele Pferde Augen beobachteten mich. Ich trat in die nasse und öde Welt hinein, es nieselte leicht. Zunächst ging ich zu den Stallpferden, dort standen Husky, und Knocked down. Der Stall war angenehm beheizt. Ich ging in die Box von Husky und zog ihr ein Halfter an. Ich machte sie an dem Stallgitter fest und schnappte mir die Putzsachen. Das Fell von der momentan ruhigen Rappstute war stark verstaubt. Nachdem ich auch den Dreck aus den Hufen ausgekratzt hatte, klopfte ich die Bürsten aus und begab mich anschließend, nachdem ich Husky das Halfter ausgezogen hatte und den Riegel der Boxentür schloss zu Knocked down. Er taumelte etwas auf der Stelle und schaute mich mit seinen großen Augen an. Ich entwich seinem Blick und begann ihn zu Putzen. Auch er war schmutzig, jedoch nicht arg stark. Doch seine Hufen waren stark dreckig und mit Mühe kratzte ich den Dreck aus seinen Hufen, stück für stück, bis ich anschließend alle vier Hufen ausgekratzt hatte. Ich strich ihn über den Kopf und ging aus der Box, machte den Eisernen Riegel zu und ging aus dem Stall. Ich schaute zur Weide. Ich schnappte mir einige Halfter, die von Playboy, Blümchen, Glanzstück, Horror Kid und Miss Seventeen. An den Weidezaun befestigte ich fünf Stricke. Ich wollte ihnen ein Halfter anziehen und sie rüber zum Strick führen. Ich begann mit Playboy, er weigerte sich nicht das Halfter anzuziehen und folgte mir bis zum Weidezaun, auch Blümchen und Glanzstück gingen noch ziemlich zufrieden zum Zaun. Doch als ich mich zu Horror Kid nähern wollte stritt sie das Halfter ab. Mit Überredungskunst aber folgte sie mir auch und ich knipste den Strick an das Halfter. Bei Miss Seventeen ging das auch ziemlich ruhig und auch sie hatte ich an den Zaun befestigt. Ich begann mit Horror Kid, denn sie zappelte wild auf der Stelle herum. Ich schnappte mir die Bürsten und begann den Dreck aus Horror Kid herauszuholen. Stark bedreckt war sie nicht, auch ihre Hufen waren großteils frei. Nun schimmerte Horror Kids Fell wie Rotgold, und dann entließ ich sie. Weiter machte ich mit Playboy, gelassen stand er da, gehorchte so gut wie auf alles. Auch bei ihm dauerte es nicht lange, dann konnte er auf der Weide herumtollen. Blümchens Fell glänzte auch sehr schnell, nur ihre Hufen waren zum Teil stark bedreckt. Nun konnte sie ebenfalls auf der Weide herumspielen. Ich polierte Glanzstück auf Hochglanz, damit auch sie strahlt. Das dauerte diesmal etwas länger, ihr Fell war teilweise stark bedreckt und mit Schlamm umsehen. Mit Mühe bürstete ich das Beste aus ihr heraus. Miss Seventeens Haare waren verknotet und es dauerte eine Weile bis ich dieses gebändigt hatte, und beim hufen auskratzen hörte sie auch nicht und verweigerte. Doch auch jetzt sind ihre Hufen sauber. Die fünf fingen an zu grasen und ich schielte zu den anderen Pferden. Ich schnappte mir die Halfter und Stricke und brachte sie wieder zur Sattelkammer. Kam heraus mit erneut fünf Stricken und Halftern, jedoch andere. Die von Bin ich dein Fluch, Meine Fäden, Aloha from Hell, Vintage Gold und Talmih. Ich wusste, das ich vor allem bei Bin ich dein Fluch und Meine Fäden mein Probleme haben würde. Aber die größten Probleme würden mir Aloha from Hell bringen. Ich hing mir zwei Halfter um die Schulter und näherte mich Vintage Gold, zog ihr den Halfter über, und da Talmih dicht daneben stand zog ich ihr ebenfalls das Halfter über und führte sie zum Weidezaun, wo ich wie vorher die Stricke befestigt hatte. Ich knipste die Stricke der Beiden an die Halfter und suchte Bin ich dein Fluch auf. Sie schaute auf, schaute mich an. Ich lächelte und schnappte mir ihr Halfter. Ich ging auf die zu, und ungewöhnlich stand sie still und ließ es hinter sich ergehen. Etwas verwirrt führte ich sie zu einem der noch drei übrigen Stricke und befestigte sie. Ja, immer noch stand sie still. Ich entfernte mich von ihr und schnappte mir Meine Fädens Halfter. Meine Fäden graste, zufrieden. Ich näherte mich ihr, langsam und mit vorsichtigen Schritten. Ihre Ohren waren leicht nach hinten angelegt und ich hielt das Halfter fest in der Hand. Meine Fäden schaute hoch, schaute mit ihren glasklar blauen Augen zu mir. Ich grinste und versuchte mit einer schnellen Bewegung das Halfter anzulegen, das klappe, aber nur halb und Meine Fäden schüttelte das Halfter ab und trabte davon. Ich blieb stehen und schaute ihr nach. Sie blieb stehen, und schaute musternd zu mir nach. Der Blick sah fragend aus, und dann setzte ich einen Schritt nach den anderen. Ein kleinwenig hatte ich die Nase voll und ich war Meine Fäden auf den Fersen. Dann, mit einer Blitzschnellen Bewegung, als Meine Fäden den Kopf in die Höhe riss zog ich ihr das Halfter an. Etwas verblüfft, wahrscheinlich verwirrt folgte sie mir. Ich hatte den Kampf gewonnen! Ich band meine Fäden an den Zaun und schielte schon zu Aloha from Hell, der ganz abseits dastand und alles mit beobachtete. Ich schaute zu ihm und er trabte davon. Ich ging ihm hinterher, der aber weichte immer aus, es war wie ein Fang-Spiel, auf das ich keine Lust hatte. Verärgert versuchte ich zu tricksen, was mir nicht gelang. Nach geschlagenen 10 Minuten hatte ich die Faxen dicke, ich konnte mich ihm zwar nähern, aber sobald er das Halfter sieht ergreift er die Flucht. So kam es, dann ich die Putzausstattung zu dem kleinen hinterlistigen Aloha from Hell trug und ihn dort säuberte. Er genoss es, verwöhnt zu werden, er ließ es sich gut gehen, so als würden wir ein heißes Bad nehmen. Ich war mit Aloha from Hell fertig und konnte mich nun den erwachsenen Pferden Widmen. Mit Bin ich dein Fluch fing ich an, und so schnell ich angefangen hatte, so schnell war sie auch wiederum fertig. Meine Fäden jedoch hinterließ eine große Staubwolke und nun glänzte sie auch wieder. Ich entknotete ihr Haar und entließ Meine Fäden und Bin ich dein Fluch, weiter machte ich mit Vintage Gold. Ich putzte die angetrockneten Schlammflecke heraus und kratzte auch ihr die Hufen aus. Nachdem auch sie auf der Weide herumtollen konnte, machte ich zum Schluss Talmih. Auch an ihr klebte leicht angetrockneter Schlamm, der sich aber leicht lösen ließ, mit einigen Bürstenstrichen. Nun hatte ich alle Pferde auf der Weide und auch im Stall gepflegt. Für mich war hier der Tag erstmal zu Ende, die Herbstsonne ging hinter dem Horizont unter, und ich im Wasser einer heißen Badewanne. Am nächsten Tag ging ich zur Zucht 11 Pferde warteten dort auf mich. Zunächst ging ich zu den zwei Arabern, Saddy und Muh! Die beiden Standen im Stall, genau wie Yanetha, Casablanca, Draugsa, Schokolade, Fine Frenzy, Seasons Princess, Soldiers Pride, Sir Lancelot und Laurencio. Ich öffnete den Boxenriegel von Saddy und trat hinein. Ich streichelte ihr über den Hals und griff mir die Putzsachen. Sie war kaum, fast gar nicht dreckig und schnell strich ich ihr einige Staubkrümel aus dem Fell und entknotete ihr Langhaar und kratzte und Bürstete ihre Hufen aus. Ich klopfte ihr auf die Schulter. Vor kurzem Gebar sie ein Fohlen, namens Manchester. Seitdem ist sie noch etwas wackelig und ausgepowert. Deshalb bekommt sie immer zusätzliche Vitamine, die ich ihr sogleich in den Futtertrog einfüllte. Ich trat heraus und schloss die Box zu, neben ihr stand Muh, in einer anderen Box. Er wurde vor kurzem der stolze Vater von Manchester. Ich trat zu Muh herein und streichelte ihm erstmal den Kopf. Danach strich ich ihm mit dem Bürsten übers Fell, kaum schmutzig war er, auch deine Mähne war seidig, nur seine Hufen waren etwas dreckig, und so bürstete ich sie aus. Ich ging zur American Saddlebred Horse Stute Yanetha und begrüßte sie erstmals. Ich trat herein und putzte auch sie. Ich tätschelte ihr den Hals, trat heraus und machte die Boxentür zu. Ich trat vor die Boxentür von der American Saddlebred Stute Casablanca. Ich grinste, und begab mich dann in die Box hinein. Ich begann ihr Fell zu polieren und das Gestrüpp von Haar wieder zu entknoten und in form zu bringen. Nachdem ich die Hufen ausgekratzt hatte, trat ich heraus und ging zu Schokolade. Ich öffnete den Riegel und stand mit einem Fuß drinnen. Ich griff mir das Putzzeug und strich ihr mit den Bürsten über das Fell. Als es glänzte und vom Schmutz verschont wurden war, kratzte ich ihr zum Schluss die Hufen aus und streichelte ihr über den Hals. Daneben stand Fine Frenzy, die Grauscheckenstute. Ich trat herein und betrachtete sie erstmals. Sie strahlte, sie hatte eine warme Aura um sich. Ich kam näher und legte meinen Arm auf ihren Bauch. Ich grinste, dann putzte ich sie gründlich, kratzte und Bürstete ihre Hufen aus und ging heraus. Seasons Princess schaute mich mit großen Augen an. Wieder das gleiche, ich schob den Riegel auf und ging in die Box herein. Ich sah mich erstmal um, krallte mir dann die Putzsachen und begann Seasons Princess zu säubern. Sie war leicht hartnäckig beschmutzt und ich kämpfte mit dem Staubigen Dreck. Ihre Hufen waren so gut wie frei, als ich fertig war trat ich heraus und schloss den Riegel wieder zu. Ich ging die Stallgasse entlang zu Soldiers Pride, der American Quarter Stute. Ich streichelte ihr über die Nüstern und öffnete das Boxentor, klopfte die Bürsten aus und ging hinein. Ich striegelte sie und bürstete sie anschließend, kratzte ihre Hufen aus und kämmte ihr Knoten aus dem Haar. Ich trat zu Sir Lancelot und betrachtete sein Ebenbild. Ich grinste und schob die Tür auf, trat herein und begann ihn zu säubern. Sein Fell strahlte wieder, sein Langhaar war nun auch entknotet und seidig, und weht bei dem kleinsten Windstoß. Ich tätschelte ihm über den Hals, nachdem ich auch die Hufen ausgekratzt hatte und schloss die Boxentür. Weiter ging es mit Laurencio, das letzte Pferd das ich noch putzen musste. Ich trat zu dem Tigerschecken in die Box herein und lächelte erstmals. Sein Fell war leicht, bis stark beschmutzt. Angetrocknete Schlammspuren klebten an seinem Fell. Mühsam bürstete ich den Schmutzt aus seinem Fell und entknotete sein weißes Langhaar und seinen Langen dreckigen Schweif. Zuletzt kratzte ich die Hufen aus und ging heraus. Ich ging aus der Stallgasse und kam mit einem großen Beutel Futter wieder. Ich füllte die Futtertroge der einzelnen Pferde auf und ging aus dem Stall heraus. Ich brachte die Zucht auf Vordermann, ich fegte den Dreck weg und säuberte den Gesamten Hof, ich ging mit einem Wasserschlauch herum und so entfernte sich der grobe Dreck. Ich verzierte den Hof ein wenig und versuchte ihn Edel aussehen zu lassen. Ich arbeitete bis spät in den Abend, dann ging ich Schlafen, als die Arbeit zu Ende war. Am nächsten Tag erwartete ich einen Anruf von vampyrin. Gegen 10 Uhr rufte sie anschließend an. Mein Handy klingelte, und ich ging ran. Wir unterhielten uns eine Weile, dann sagte sie, dass ich die Versteigerung für den Arberhengsten gewonnen hatte. Mit einem grinsen stellte ich mich vor die Haustür und wartete eine Weile. Ich hielt ein Halfter und einen Strick bereit, den ich schon auf das Geländer gelegt hatte. Als anschließend ein Auto samt Pferdeanhänger ankam wurde mein lächeln größer und verzog sich über mein ganzes Gesicht. Ich umarmte vampyrin und sie zeigte mir den Blue Roan Araber Hengst, Eisenmann. Er sah wahrlich wunderschön aus. Ich bedankte mich bei vampyrin, die kurzerhand wieder verschwunden war, und ich stand mit Eisenmann da. Ich schaute ihn an, musterte ihn. Das Halfter hatte ich ihm bereits angelegt, und nun führte ich ihn ein wenig auf den Hof herum. Ich zeigte im fast jede kleine Ecke, und den Anfangssteg des Reitweges. Dann führte ich ihn zur Weide, da wo er Zukünftig stehen würde. Die Pferde begrüßten ihn anschließend, mit einem Wiehern, und manche interessierten sich gar nicht für den Neuling. Er war ein schlank gebautes Vollblut, und auch seine Hengstmanieren sah man ihm an, er imponierte leicht, und fühlte sich anscheinend schon ziemlich wohl, denn er zerrte mich zu einigen Stellen, die er mehr beobachten wollte. Am ende aber führte ich ihn wieder zu der Weide, machte das Hölzerne Tor auf und führte ihn herein. Mit schnellen Schritten ging er herein und schaute auf den Boden, roch das Gras. Ich nahm das Halfter von ihm ab und ließ ihn die neue Welt erforschen. Eine Weile später hängte ich den Pferdetransporter für zwei Pferde an meinen Geländewagen und fuhr zu einer Versteigerung. Ich wollte unbedingt einen Hannoveraner haben, und einen Friesen. Angekommen schaute ich mich erstmals um. Sofort fiel mir der Hannoveraner Hengst Halluzination auf, jedoch hatte er wohl viele Interessenten, denn viele starrten zu ihm. Ich drängelte mich nach vorne zu ihm um ihn genauer zu betrachten. Er war wirklich, wirklich wunderschön. Ich war sicher dass ich ihn haben wollte, sogar Probesitzen durfte ich. Eigentlich wollte ich noch einen Friesen haben, am besten ebenfalls einen Hengst, jedoch war keiner in Sicht, ich fand keinen. Nun ging ich zum Versteigerungssaal und wartete auf mein hoffentlich Zukünftiges Pferd. Endlich trat er an, und wie ich mir vorstellte, viele boten für ihn. Es war nicht leicht gegen die Anzutreten, aber anschließend hatte ich die Versteigerung gewonnen. Ich war heilfroh, und nun Besitzer eines wunderschönen Hannoveraner Hengstes. Aber ich musste mich noch gedulden, bis die Versteigerung zu Ende war. Es waren wirklich wunderschöne Pferde dabei. Kurz vor Ende aber kam ein richtiges Highlight. Ich sah doch einen Friesen. Er stand stolz dar, ich zögerte zuerst, wusste nicht wie er drauf war, aber dann fing ich an zu bieten. Komischerweise bietete kaum jemand. Woran lag das? Wie er drauf ist, das wird vorerst aber ein Rätsel sein, bei Halluzination wusste ich ja nämlich, das er ruhig ist, und Lernfähig, da der Züchter mir dies mitgeteilt hatte. Aber bei dem Rappen hatte ich keine Vorstellung. Ich musste mich wohl überraschen lassen. Die Aktion war zu Ende und ich holte die Pferde ab. Ich ging raus und lud sie in den Transportlaster ein. Bisher gehorchte noch jeder. Im Auto hörte ich Gewieher, vom Transporter. Als wir dann in meinem Hof angekommen sind, steigte ich aus dem Auto heraus und ging hinter das Auto, an den Anhänger. Ich öffnete die hintere Tür und ging erst zu Halluzination, so nannte ich ihn. Ich öffnete die kleine Tür und führte ihn Rückwärts heraus. Bisher gehorchte er noch, er war ziemlich ruhig und gelassen. Ich band ihn an einem Pfad fest, damit ich auch den Friesen herausholen konnte, und dann mit den Beiden auf dem Hof sozusagen spazieren konnte. Der Hengst wollte nicht Rückwärtsgehen und blieb eifrig stehen. Wahrscheinlich war er einfach noch nicht an den Anhänger gewöhnt dachte ich und ging feinfühlsam mit ihm um. Anschließend reagierte er und ging einige Schritte rückwärts, stoppte und ging anschließend ganz heraus. Ich klopfte ihn auf den Hals und band Halluzination ab und hielt den Strick von ihm in meiner linken Hand, den von dem Friesen in meine rechte Hand. Viele neugierige Pferdeaugen starrten auf die Beiden Neulinge. Ich führte auch sie eine Weile herum, etwas unkonzentriert gingen sie herum, was aber sehr verständlich war, denn es war neu für sie, neuer Untergrund, andere Luft. Nach einer Weile überlegte ich einen Namen für den Rapphengst. Ich grübelte lange, und ein passender Name fiel mir aber noch nicht ein. Dann überlegte ich, warum kaum jemand für den Friesen geboten hatte. War er Ängstlich? Ich führte Halluzination schon mal auf die Weide, anscheinend wurde er von den anderen Akzeptiert, denn er stand ziemlich mittig der Pferde. Den Friesenhengst aber hatte ich noch an meiner Hand, ich wollte seinen Charakter erforschen. Außerdem ist mir die Lage seiner Ohren schon aufgefallen, die ziemlich flach angelegt waren. Plötzlich blieb er Stur stehen und ließ sich nicht mehr bewegen. Aber ein Gewieher von einem anderen Pferd ließ ihn aufschrecken und er machte einen kleinen Satz nach hinten. Seine Ohren waren noch stark nach hinten angelegt und ich führte ihn erstmal auf die Weide, da auch wo Halluzination stand, wollte wisse was er macht. Stur galoppierte er herum, stieg einige Male, dann graste er, ließ aber niemanden an sich heran, niemand näherte sich ihn. Da fiel mir ein für ihn ein, nach langem Überlegen wollte ich ihn Exorzismus nennen. Ich wusste zwar nicht ob er wirklich so bösartig ist, wie es den Anschein machte, aber der Name passte irgendwie zu ihm. Ich gähnte, es war gegen 5 Uhr, und ich musste noch mal zu einer Versteigerung. Beziehungsweise wollte ich, jetzt wo ich viele neue Hengste hatte, wollte ich auch eine neue Stute besitzen. Eine Arberstute wäre mir passend. Ich ging zu einer anderen Versteigerung, an der ich noch nicht war. Sie war auch deutlich weiter entfernt als die davor. Jedoch fuhr ich nicht wirklich lange, einige Zeit später war ich auch angekommen. Es gab hauptsächlich Vollblüter, und eine große Auswahl von Araber stand an. Aber am meisten scheintete eine Araberstute heraus, die mein Interesse geweckt hatte. Ich und der Besitzer plauderten eine Weile, er teilte mir bei, das sie manchmal etwas hinterlistig und frech wäre, und daher nicht für Anfänger geeignet wäre. Ich teilte ihm bei das ich viele freche Pferde habe und gut damit zurechtkomme. Ich setzte mich dann in den Versteigerungssaal. Und siehe da, die Araberstute für die ich mich Interessierte hatte war als erstes dran. Es waren wirklich, wirklich viele die sich von der Schönheit der Stute bestrahlen ließ und boten. Ich bot mit, bis ich endlich den Zuschlag gewann. Ein großes lächeln zückte auf meinem Gesicht, aber zuerst musste ich warten, bis die Versteigerung zu Ende war. Es waren wirklich, wirklich wunderschöne Pferde dabei, zum teil konnte ich kaum widerstehen zu bieten. Nach einer geschlagenen Halben Stunde warten durfte ich endlich zu der Araberstute gehen. Mir ist sogar ein Name eingefallen. I can feel your Heartbeat. Benannt nach meinem Lieblingslied. Ich lud sie in den Pferdeanhänger ein und fuhr los. Nach einiger Zeit kamen wir dann an. Ich parkte und lud sie aus. Ich führte auch sie herum, sie war ziemlich vorsichtig und aufgeregt, da sie auf dem Boden tänzelte. Sie hatte sehr langes, wunderschönes Langhaar. Ich streichelte ihren warmen Hals und am Ende der Führung zeigte ich ihr die Weide. Sie musterte die anderen Pferde, besonders die Hengste, sie imponierte, stellte den Schweif hoch und wieherte. Ich grinste etwas, öffnete das Koppeltor und führte sie herein, jetzt war es eine frage der Geduld, ob sie sich mit den anderen Pferden vertragen würde. Es war schon spät, die Sterne glänzten auf dm Horizont und es war eisig kalt, der Mond leuchtete Schwach und ich setzte mich auf die Bank, an dem kleinen Hügel. Ich schaute auf den Wald und auf die Berge. Es war ein entspannender Moment, aber auch ein kalter, denn ich fror. So stand ich auf und ging wieder zurück zum Hof, um mich dort auf mein Bett zu legen und zu schlafen. Der nächste Tag strahlte, es war warme +18°C grad warm und die Sonne weckte mich mit einem lächeln. Ich stand auf, streckte mich, es war ziemlich spät, 9 Uhr. Ich watschelte zum bad und machte mich dort erstmal fertig. Angezogen ging ich heraus und ging zur Weide, wo Exorzismus stand. Oh ja, er war wirklich nicht gerade Freundlich. Er fauchte regelrecht die anderen Pferde an. Ich schüttelte den Kopf und in meiner Hosentasche fing es an eine Melodie zu spielen. Mein Handy klingelte, ich ging ran, Facing war dran. Sie sagte mir, das ich Herbsttraum bekommen würde, eine überaus talentierte Welsh B Stute, die schon viele Gewinne hat, und außerdem gekrönt ist und in meine Zucht passen würde. Sie kommt in circa einer halben Stunde an meinem Hof an. Nach einer geschlagenen halben Stunde kam sie dann mit ihrem Auto samt Pferdeanhänger an. Ich begrüßte sie mit einer Umarmung. Dann lud sie Herbsttraum heraus und ich erst einmal geschockt von ihrer Schönheit. Ich grinste, bedankte mich, und dann fuhr Facing fort, sie hatte es eilig. Ich betrachtete Herbsttraum erstmals und führte sie dann zur dem Zuchtstall, in dem sie stehen würde. Ich führte sie durch die weite Stallgasse und öffnete einen Riegel von dem Stall. Ich führte sie vorsichtig herein und nahm das Halfter von ihr ab. Ich füllte einige Leckerchen in ihren Futtertrog und ging. Dann machte ich drei weiter Boxen bereit, betreten zu werden. Ich wechselte das Stroh aus und füllte den Futtertrog mit einigen Leckereien, denn heute würden noch drei weitere Ponys ankommen. Die Besitzerin ist Toffifee, die mir drei Deutsche Reitponys anvertraut. Da ihr Hof nicht allzu weit von mir entfernt ist, dauerte es nur eine Viertelstunde, bis sie mit einem Auto und einem großen Pferdetransporter ankam. Ich umarmte Toffifee herzlich und konnte es kaum erwarten, die drei zu sehen. Sie machte das Tor langsam auf und ich konnte einige Ponyärsche sehen. Gespannt wartete ich darauf, die in mein Herz einzuschließen. Zuerst wurde der Zuchthengst Dancer in the Moonlight ausgeladen und ich zog ihm ein Halfter an. Solange Toffifee die anderen auslud, brachte ich ihn schon mal in eine der Boxen, die ich vorbereitet hatte. Zuerst bliebt er stehen, musterte die gesamte Gegend und ging vorsichtig hinein. Ich schloss die Boxentür vorsichtig zu und tätschelte ihm die Nüstern. Ich war etwas verträumt und vergaß bei dem Anblick von ihm fast die anderen zwei Deutsche Reitpony Stuten. Also ging ich wieder heraus und nahm die anderen zwei Ponys in empfang. Auch die führte ich zu einem der vorbereiteten Boxen, Star, die Mutter von Stars Diamond machte den Anfang und näherte sich der Box, sie roch an den Untergrund und ging anschließend etwas zögernd herein. Stars Diamond war anschließend zuversichtlich und machte es ihrer Mutter nach. Sie ging herein und drehte sich erstmals einige Male um. Schaute sich jede Ecke und jeden Fleck an. Auch den Geruch prägten sie sich ein, der ganz anders roch, als höchstwahrscheinlich in der früheren Heimat. Ich klopfte Star den Hals und strich Stars Diamond den Kopf, dann ging ich an die Frische Luft und verabschiedete mich von Toffifee, ich war ihr wirklich Dankbar diese wunderschönen Pferde zu Besitzen. Es wurde Abend und Nebelschwaden tauchten auf. Ich ging heraus, wieder auf die Bank, ich wollte Nachdenken, über was, das wusste ich auch nicht. Aber es war ein ruhiger Moment. Ich habe mir eine Decke mitgeholt, damit ich nicht fror. Dann schaute ich zu dem Horizont und hoch in die Sterne, in den Mond, der heute stark Strahlte. Ich schloss die Augen und fing an Tagzuträumen. Dann stand ich auf, legte mir die Decke über den Rücken und ging wieder zum Haus, wo ich mir einen heißen Kakao machte und Fernsehen guckte, heute war ein toller Tag. Dann legte ich mich in mein weiches Bett und schlief...


      Vertretung bei Husky

      Ich stöberte gerade durch einige Pferdeforen im Internet, da stieß ich auf eine Internetanzeige, die mein Interesse erweckte.
      "Hallo, da ich die nächsten Wochen keine Zeit habe, suche ich eine nette Person, die sich verantwortungsvoll um meine 42 Pferde kümmern kann." Darunter eine Telefonnummer, die mir irgendwie bekannt vorkam. Weil ich die nächsten Wochen nichts zu tun hatte, beschloss ich, mich mal zu melden und rief dort an.
      Als HuskyJenny ans Telefon ging, musste ich lachen. Hatte ich mich also doch nicht getäuscht!
      Husky und ich kannten uns flüchtig, weswegen sie erfreut war, dass ich mich meldete. Wir besprachen alles weitere und damit war die Sache klar gemacht: Ich war vorerst für ihre vierbeinigen Lieblinge zuständig, und weil ich heute sowieso nichts mehr vor hatte, machte ich mich gleich mal auf den Weg auf die schöne Anlage der jungen Frau.
      Im Stallgebäude traf ich zwei Pferde an, Knocked Down und Husky, zwei hübsche Araber. Beide waren sehr liebe Gesellen und waren zufrieden, wenn sie jeweils auf ein großes Paddock in der Sonne durften, so hatte Husky es mir jedenfalls erklärt. Ich kümmerte mich also erst um die beiden Stallpferde und führte sie nacheinander auf zwei benachbarte Ausläufe, wo die beiden sich ein wenig die Beine vertreten konnten.
      Zufällig fiel mein Blick von hier aus zu den Weiden, weshalb ich beschloss, mich nun um die Pferde zu kümmern, die ganztags auf der Koppel standen. Gemütlich schlenderte ich dort hin und wurde sofort von Talmih, einer ziemlich freundlichen Scheckstute begrüßt. Fröhlich streichelte ich ihr über die Nase und schaute mich weiter auf der Koppel um. Aloha from Hell beäugte mich mit schelmischem Glanz in den Augen und schien ztu überlegen, welchen Spaß er sich wohl mit mir erlauben konnte. Bevor dies jedoch geschehen konnte, schnappte ich mir Miss Seventeen, um sie zu putzen und anschließend ein wenig Bodenarbeit mit der schönen Saddlebred Stute zu machen. Sie benahm sich sehr gut, trotz ihres jungen Alters, sodass wir schnell fertig waren und ich mit der Arbeit fort fahren konnte. Husky hatte mich davor gewarnt, dass viele der Weidepferde eher schwierig waren, doch mit Ptroblempferden kannte ich mich ja aus. I can feel your Heartbeat war eine sehr hinterhältige Stute, doch ich nahm mich in Acht und passte gut auf, weshalb es kaum Probleme hab, während ich sie putzte und anschließend longierte. Nach der Schimmelstute widmete ich mich dem stolzen Friesen Exorzismus. Trotz seiner Schönheit konnte ich ihn nicht wirklich als angenehm empfinden, da er alles andere als freundlich war und versuchte, mich mit allen Mitteln zu ärgern. Ich versuchte, mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, gab jedoch schließlich auf und beendete die Arbeit mit ihm, die eigentlich nur aus halbwegs ordentlichem Putzen bestanden hatte, um ihn wieder zu entlassen. Zufrieden über seinen Triumph trottete er davon und gesellte sich zu Halluzination, mit dem er ein spielerisches Kämpfchen startete. Ich schaute kurz zu und machte dann weiter im Programm. Für heute hatte ich noch einen Kandidaten auf der Liste, dann wollte ich hier im Stall übernachten und morgen weiterarbeiten. Ursprünglich hatte ich geplant, Eisenmann zu reiten, doch auch er schien keine Lust auf mich zu haben und warf mir nur ein paar arrogante Blicke zu, deshalb schnappte ich mir lieber Vintage Gold, die sich ausnahmsweise mal als sehr angenehm war und mir die Arbeit leicht machte, sodass ich sie sogar dressurmäßig ritt und richtig Spaß daran hatte. Als ich die schöne Warmblutstute auf die Koppel zurück gebracht hatte, kam der schwarz gescheckte Playboy zu mir getrabt. Er schien ziemlich verschmust zu sein, denn zärtlich rieb er seinen Kopf an mir und genoss es richtig, dass ich ihm einige Streicheleinheiten schenkte. Nach einer kurzen Schmuserunde machte ich mich dann auf ins Gästehaus, wo ich übernachtete.

      Am nächsten Tag ging es dann früh wieder raus, heute war der zweite Teil der Weidepferde dran, und vielleicht sogar noch ein oder zwei der Zuchtpferde.
      Obwohl Husky Meine Fäden als misstrauisch und auch nicht so leicht beschrieben hatte, schien sie heute einen sehr guten Tag zu haben. Die Roanfarbene ließ sich brav einfangen und benahm sich auch mehr oder weniger gut, als ich mit ihr einen Spaziergang machte, auch, wenn sie vielleicht etwas zu schnell unterwegs war. Nach Meine Fäden kümmerte ich mich um Bin ich dein Fluch, die sich als ziemlich heimtückisch herausstellte. Sie versuchte ständig, mich beim Putzen in den Po oder sonst wo hin zu kneifen, aber ich wich ihr geschickt aus. Schließlich schien sie die Fellmassage auch ziemlich zu genießen, zumindest gab sie ihre Boshaftigkeiten am Ende auf. Nach der Pflege der Araberstute fing ich Horror Kid ein und machte mit ihr einen kleinen Ausritt ins Grüne. Anfänglich versuchte auch sie mich zu piesacken, und mich mit Bucklern loszuwerden, als sie aber merkte, dass sie mich nicht runter bekam, wurde sie ruhiger und der Spazierritt nahm entspannte Züge für uns beide an. Nachher führte ich sie wieder zu ihren Artgenossen auf die Wiese. Ich fing währenddessen Glanzstück ein, wobei mich Blümchen, eine sehr ängstliche und nicht zu unterschätzende Araberstute, mit missmutigem Blick beobachtete. Glanzstück war eine kleine Diva, doch bis auf ihre Sensibilität und ein wenig Eingebildetheit, war sie sehr ruhig und auch mit ihr machte das Dressurtraining Spaß.
      Nach der Falbstute hatte ich mich um alle Weidepferde gekümmert. Da es noch nicht allzu spät war, marschierte ich noch zu dem Trakt des Gehöfts, wo sich die wertvollen Zuchtpferde befanden. Weil ich Lust auf etwas gemütliches hatte, widmete ich mich jetzt den beiden Kaltblütern, Tigra und Rayon de Solei. Beide waren Shire Horses, was für meine geringe Körpergröße eine kleine Herausforderung darstellte. Weil die beiden Schimmel jedoch sehr brav waren, schaffte ich es mit eine Stuhl schließlich doch, beide zu putzen. Dann brachte ich sie gemeinsam in die Halle, wo sie sich zu zweit etwas austoben durften. Während die Kolosse übermütig durch die Halle preschten und bewiesen, dass sie trotz Kaltblut auch sehr temperamentvoll waren, schaute ich fasziniert zu. Nachdem Rayon und Tigra ihren Bewegungsdrang gestillt hatten, führte ich zurück in ihren Stall. Auch heute war die Zeit wieder wie im Fluge vergangen, und es begann schon zu dämmern, weshalb ich mich erstmal zurück zog und die weitere Arbeit auf morgen verschob.

      Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht begann nur ein neuer pferdiger Tag auf der Anlage von HuskyJenny. Auf meinem Plan hatte ich jetzt als nächstes die Zuchtponies des Gestüts der jungen Frau. Da es nur fünf an der Zahl waren, konnte ich möglicherweise sogar noch mit den Vollblütern anfangen, wenn alles klappte.
      Zuerst widmete ich mich Alufolie, dem kleinen American Miniatur Horse, welches mich fröhlich wiehernd begrüßte und scheinbar höchst erfreut war, als ich sie für einen Spaziergang aus der Box holte. Flüchtig putzte ich die schöne Stute und machte mich mit ihr auf den Weg. Sie zeigte sich sehr gehorsam, aber legte auch ein ordentliches Maß an Temperament an den Tag, sodass mir keineswegs langweilig wurde. Anschließend wollte ich mit Dancer in the Moonlight trainieren. Er war ein sehr gehorsamer Hengst, testete zwar wie weit er gehen konnte, benahm sich jedoch super gut, nachdem ich ihn etwas zur Ordnung gerufen hatte. Nach dem Braunen kümmerte ich mich nun um die Jungstute Star's Diamond. Sie war erst vier und noch ziemlich verspielt. Das deutsche Reitpony schien sehr gerne neue Dinge kennenzulernen, aus diesem Grund ließ ich sie in der Halle ein bisschen frei Springen, natürlich nur mit niedrigen, sicheren Hindernissen. Man merkte, dass Diamond viel Spaß an der Sache hatte, ich musste sie nicht mal dazu bitten, die Sprünge zu überwinden.
      Nach der jungen Stute kam nun deren Mutter Star zum Zuge. Sie war schon zwölf, hinterließ jedoch einen ganz anderen Eindruck bei mir. Ich longierte die Gute und hatte Mühe, die Longe in der Hand zu behalten, so aufgeweckt und übermütig sprang die Braune umher. Nachdem sie ruhiger wurde und zufrieden vorwärts abwärts lief, durfte sie wieder zurück in ihre Box und ich kümmerte mich noch um Herbsttraum, das letzte der gekörten und gekrönten Ponies. Die Welsh B Stute hatte einen klasse Charakter, welche das Springtraining, welches ich mit ihr machte, zu einem sehr schönen Ritt machte.
      Aus Erfahrung wusste ich, dass mit vollblütige Pferde nicht so sehr zusprachen. Ich entschied mich also, einen Teil der blütigen Zuchtpferde auf die Koppel zu entlassen, damit sie ihren für gewöhnlich hohen Bewegungsdrang ausgiebig ausleben konnten. Da Teasie und Muh! Western geritten waren, gehörten sie schonmal zu den Kandidaten, die ihre Freiheit auf der Koppel genießen durften, damit kannte ich mich nämlich kein bisschen aus. Auch Silberpfeil und Albaran ox durften mit nach draußen. Das Fohlen war nämlich noch etwas jung für die Arbeit, und der Fuchshengst schien ziemlich wild und aufgeregt. Nacheinander brachte ich die Vollblüter auf die Weide, wo sie sich sofort in den Galopp setzten und freudig buckelnd davon sprengten. Ich schaute den möchtegern Rennpferden eine Weile zu, ehe ich mich wieder in den Stall begab und mich nun Saddy annahm. Die Scheckstute war etwas zickig, ansonsten jedoch relativ brav. Das typische Arabertemperament zeigte sich natürlich, doch nach einigen Galopprunden auf dem Dressurplatz legte sich das Feurige und wir konnten toll gemeinsam arbeiten. Anschließend war Mikke an der Reihe. Husky hatte mir erzählt, dass die Fuchsstute ziemlich stur sein konnte. Deswegen entschied ich mich für Bodenarbeit, um ihr zu zeigen, dass sie sich manchmal einfach unterordnen musste. Anfänglich dachte ich, die hübsche, aber auch ziemlich launische Stute würde nie aufgeben, doch letztendlich ergab sie sich und die Übungen schienen ihre Wirkung zu zeigen. Zuletzt war sie wirklich lammfromm, sodass ich sie stolz in ihre Box zurück brachte und mich als letztes für heute noch Khadir, dem wundervollen Schimmelhengst. Mit ihm unternahm ich einen relaxten Abendausritt, der wirklich traumhaft schön war. Zum einen, weil wir in den Sonnenuntergang ritten, zum anderen, wiel Khadir unglaublich rittig und feinfühlig war. Dies war ein grandioser Abschluss für den dritten Tag bei Husky, und später fiel ich todmüde ins Bett.

      Am nächsten Morgen schlief ich etwas aus, ehe ich mich zu den zuchtfähigen Warmblütern begab, welche zwölf an der Zahl waren. Ich begann damit, Sir Lancelot, Laurencio und Soldiers Pride auf die Koppel zu bringen. Heute war Stutentag angesagt! Die drei Friesenstuten Amalia, Black Star und Zingara verwöhnte ich mit ausgiebigen Pflegeeinheiten, was sie sichtlich genossen und sich auch mal schön entspannten. Nach der Schönheitskur für die schwarzen Perlen, machte ich mit Yanetha weiter. Auch diese fühlte sich pudelwohl, und schien sich auch in ihrer Rolle als Diva bestätigt zu fühlen, denn bei der anschließenden Longenarbeit zeigte sie sich ziemlich faul und unmotiviert. Schließlich beendete ich das Longieren und brachte dannach Cassablanca und Schokolade in die Halle, wo ich sie rennen ließ. Freudig spielten die Stuten Rodeopferd und zeigten, wie ganggewaltig sie waren, typische Saddlebreds eben. Nachdem sich beide ausgetobt hatten, machte ich mit der faulpelzigen und ziemlich schreckhaften Draugsa weiter. Sie mobilisierte ich mit einer Art Schrecktraining, doch es schien nicht viel zu bringen, denn letztendlich hatten wir beide die Nerven verloren, Draugsa hatte sich nicht mehr gerührt und ich hatte Kopf schüttelnd, aber dennoch lachend aufgegeben. Hatte ich ahnen können, dass ein L aus Stangen gerne 1,61 m große Warmblutstuten auffraß?!
      Als letztes von Huskys Pferden ritt ich jetzt Season's Princess, mit der ich einen schönen Abschluss erlebte. Wir ritten aus, ganz gemütlich, zwischen durch aber auch mal rasant, und die Braune benahm sich einfach wundervoll.
      Nach der Arbeit machte ich einen Rundgang über den Hof und rief mir die letzten tage nochmal in Erinnerung. Ich hatte einiges erlebt, Spaß gehabt und mich manchmal auch geärgert, aber trotzdem war es eine klasse Zeit gewesen. Ich tippte Husky eine SMS, dass alles erledigt war, dann winkte ich symbolisch nochmal dem Hof und machte mich auf den Heimweg.




      Besuch bei Husky! (by niniana)

      Heute besuchte ich Husky. Ich fuhr sofort los zu ihr um rechtzeitig fertig zu werden. Angekommen lief ich in den Stall zu ihr wo die ganzen Pferde schon auf husky warteten. Mann merkte ihnen sichtlich an wie enttäuscht sie waren als ich hinein kam. Zunächst ging ich zu einem Araber der mir sofort ins Auge stach ; Husky. Ich holte die Stute aus ihrer Box und putze sie. Dann Sattelte ich und führte auf den Platz. Nachdem ich sie warm-geritten hatte trabte ich über einige Stangen und sprang über ein kleines Kreuz. Zum Schluss ritt ich noch trocken und versorgte sie. Als Belohnung durfte sie noch auf die Weide. Nun kam Knocked Down an die reihe. Ich schrubbte das dicke Fell des Hengstes und legte ihm das Longierzeug auf den Rücken. Nun gingen wir in die Halle und ich lies ihn 6 Minuten Schritt laufen. Dann band ich ihn aus und trabte ihn an. Er reagierte auf jede Stimmhilfe und nach 25 Minuten Arbeit versorgte ich auch ihn , stellte ihn auf die Weide und verräumte das Zeug des Arabers. Nun holte ich Schachfigur und führte sie zunächst erstmal in die Halle. Dort schnappte ich mir eine Peitsche und trieb ihn vorwärts. Er imponierte und lies seine Hengst Manieren Spielen. Der Hengst genieste den anschließenden Weidegang und lies sich schön Sonnen.
      Nun war die nächste Araberstute dran. Blümchen hieß sie und ich puzte die braune Stute. Dann kam der Sattel drauf und ab geht die Post! Wir gingen auf den Platz und ich ritt sie warm. Anschließend folgten einige Dressur Lektionen und ich richtete sie wieder ab. Wir waren schließlich schon 1 Stunde in der Bahn. Vintage Gold und Glanzstück Durften heute ihren gesamten Tag auf der Weide verbringen. Sie freuten sich sichtlich . Nun holte ich Horror Kid und longierte den wunderschönen Araber etwa 15 Minuten am Halfter. Bin ich dein Fluch war heute nicht sehr motiviert. Als ich die Stute im gelände Reiten wollte wehrte sie sich bei jeder Kreuzung weiter zu gehen. Ich gab es auf und ritt zurück. Miss Seventeen dagegen war voller Lebensfreude. Sie wollte gar nicht mehr aufhören zu Galop
    • uniicorn
    • uniicorn
      Pflegebericht 27.08.2015

      Die letzten Tage waren sehr anstrengend für mich, sowie für meine Pferde. Bruni verweigert das Futter und Fäden steht nur stumm in der Ecke. Die drei neuen sind die einzigen die noch etwas Freunde empfinden. Schon früh ging ich in den Stall, traurig schritt ich an den leeren Boxen vorbei. „Gut Morgen mein Guter.“ Vorsichtig lehnte ich mich an die Boxentür. Bruni würdigte mich keines Blickes. Ich ergriff sein Halfter und ging in die Box. Meine Hand glitt hinunter zu seinem Kopf und zog ihn sanft zu mir nach oben. Bevor ich ihm das Halfter anlegte hauchte ich ihm einen Kuss auf die Stirn und strich ihm sanft über die Nüster. Das Halfter lag an seinem Kopf und ich führte ihn hinaus an die frische Luft. Dort band ich ihn an. Zurück im Stall ging ich zu Katlinas Box. Die braune Stute war die Unwissenheit ins Gesicht geschrieben. Sie kam ein paar Monate vor den zwei anderen an. Deshalb kannte sie die Pferde schon ein wenig. Dass sie plötzlich weg sind, versteht sie nicht. Vielleicht vergisst sie es irgendwann. „Einen schönen guten Morgen.“ Sie berührte mit den Nüstern meinen Kopf. „Dankeschön.“ Nachdem ich auch ihr das Halfter angelegt hatte, führte ich sie hinaus zu Bruni. Desire H und Filou warteten geduldig in ihren frisch eingestreuten Boxen. „Ihr seid natürlich auch dran meine Schönen.“

      Schnell holte ich die Putzboxen aus der Sattelkammer. Dann bekann ich die vier gründlich zu putzen. Zuerst Desire. Die braune Stute wollte unbedingt auf die große Nordkoppel. Man merkt ihr an, dass sie ein sehr sauberes Pony ist. Nachdem ihr Fell wieder glänzte, ging ich an die Hufe. Brav wie ein Lämmchen gab sie mir einen Huf nach dem anderen, sodass ich si gründlich säubern konnte. Bei Filou wurde das schon ein wenig schwieriger. Zum einen war er sehr groß und ich musste mir einen Hocker holen, um seinen Rücken richtig putzen zu können, zum anderen war seine Mähne sehr lang und man musste viel Mühe aufbringen um sie zu kämmen. Wenigstens gab auch er mir brav seine großes Hüfe. Während ich Filou geputzt hatte, habe ich Katlina im Augenwinkel beobachtete. Sie streckte immer den Kopf zu Bruni rüber und stupfte ihn sanft an. Seufzend legte ich Striegel und Hufkratzer zurück in die Putzbox. Dann wendete ich mach an die Stute. „Nun bist du an der Reihe.“ Ihr kurzes Fell, glänzte nach nur wenigen Strichen, wieder schön.

      Bevor ich mich an Bruni machte brachte ich die drei Pferde auf die große Weide. Dort grasten sie friedlich das frische Gras.

      „Ich bin auch traurig, Bruni“, sagte ich zu ihm nachdem ich zurück kam, den Kamm in die Hand nahm und versuchte seine dicke Mähne zu bändigen. „Wenn ich weinen könnte würde ich es tun. Aber, das bringt sie auch nicht mehr zurück.“ Ich schnappte mir einen Haargummi aus der Putzbox und machte seine Mähne zusammen. Den Schweif ließ ich diesmal offen. „Machen wir doch einen Spaziergang.“ Ich öffnete den Knoten von dem Strick, dann führte ich Bruni vom Hof in Richtung Wald. Ob Pferde an Trauer sterben können. „Alles nur meine Schuld“, sagte ich mir immer wieder.

      Am Abend lies ich die Pferde auf den Weiden. Dort waren sie wenigstens nicht so alleine.
    • uniicorn

      Sammelbericht
      , 11. Januar 2016
      Der Tag begann heute früh für mich. Mürrisch kletterte ich aus dem Bett und bereitete mich auf den Tag vor. Das Frühstück war Fad. Ich hatte nur noch ein halbes Brot und Butter zuhause. Die Küche schrie nur so nach einem Einkauf.


      Seufzend schmiss ich das Geschirr ins Waschbecken, schlüpfte in meine Stiefel und verließ das Wohnhaus. Am Himmel war kaum eine Wolke zusehen. Eine frische Brise verwirbelte meine Haare und das fröhliche Zwitschern der Vögel erinnerte eher an einen Frühlingstag, als an den Winter. Schon komisch das Wetter, dachte ich mir.


      Mit aller Kraft öffnete ich die große Stalltür. Der vertraute Geruch der Pferde kam mir entgegen, ebenso ein wildes Durcheinander von wiehernden Pferden. Die Herde ist in den letzten Wochen ganz schön gewachsen. In der ersten Box stand Bruni, denn ich freundlich mit einem Kuss auf die Stirn begrüßte. Sanft schnaubte er mir zu und hob den Kopf. „Dir geht es wohl besser.“ Lächelnd legte ich ihm sein Halfter um und führte ihn aus seiner Box hinaus ins Grüne … ehm Braune. Vorsichtig strich ich über Brunis Mähne. „Gleich kommt meine Freundin vorbei. Sie wird mir heute ein wenig helfen.“ Ich band Bruni an. „Schön warten.“ Er schnaubte.


      Im Stall holte ich Desire aus der Box, nachdem ich sie ebenfalls begrüßt hatte. Sie band ich draußen neben Bruni an. Gerade wollte ich zurück in den Stall gehen, da hörte ich das Brummen eines Autos auf den Hof fahren. Lächelnd ging ich auf das Auto zu. Stürmisch umarmte ich meine Freundin. „Ich freu mich auch dich zu sehen Lizzy!“ Wir lachten. „Schön dass du kommen konntest! Willst du gleich mitkommen oder dich kurz ausruhen?“ Sie schüttelte den Kopf. „Ich kann es gar nicht abwarten deine Racker endlich kennen zu lernen.“ Sie grinste. Wieder umarmte ich sie, dann begaben wir uns wieder zur Stallung. „Mey, das hier sind Samus und Niyo.“ Mey streichelte vorsichtig die Nüstern der beiden Pferde. „Die beiden kommen nach draußen zum Putzplatz und werden einmal sauber gemacht.“ Sie nickte und ergriff die Halfter. Ich schnappte mir Filou und begleitete Mey hinaus. Die Putzboxen standen schon bereit. Während wir die Pferde einer nach dem anderen Putzen mussten Mey und ich über alles reden und viel lachen. Wir hatten uns schon so lange nicht mehr gesehen.


      Die Pferde brachten wir auf die Nordweide. „Und, schon kaputt?“, fragte ich Mey grinsend. „Nee, noch lang nicht!“ „Oh, wenn das so ist. Schnapp dir den Besen und feg den Hof.“ Sie brauchte einen Moment. "Witzig Elizabeth.“ Dann lachte sie.


      Wir holten Okoto, Wanahton, Loki, Fäden und Chumani aus ihren Boxen. „Nun seit ihr an der Reihe meine süßen!“ Mey grinste. Auch sie putzen sie gründlich mit Kardätsche und Striegel. Okoto, Winnie und Loki brachten wir zu den anderen auf die Nordkoppel, Chumani brachte ich auf die kleinere. „Warum kommt den Chumani auf eine andere Koppel?“, fragte mich Mey. „Naja, Mannie versteht sich nicht so gut mit den anderen. Sie zieht es vor alleine zu grasen. Manchmal stelle ich jemand zu ihr auf die Weide. Manchmal mag sie den, manchmal jemand anderen.“ Mey nickte nur stumm.


      „Die Fohlen putzen wir nun auch noch und bringen sie ebenfalls zu den anderen auf Weide.“ „Geht klar Sir!“ Mey lachte, ich stimmte ein.


      „Ohje sind die süß!“ „Das sind Viona, Mash’al und Raincloud, die süßesten Fohlen die ich kenne!“, gab ich grinsend von mir. Vorsichtig führten wir die drei nach draußen und putzten sie. Vorsichtig, damit sie sich dran gewöhnen können. „Die Striegel sind ja ganz weich!“, sagte Mey verträumt. Ich nickte.


      Als die drei Fohlen die Koppel betraten, kam Bruni fröhlich auf uns zu Galoppiert und begrüßte die drei. Mey und ich konnten nur kichern.


      „Was steht nun an?“, fragte sie mich. „Ausmisten!“ Wir nickten uns zu, schnappten uns Schubkarre und Mistkabel und gingen zurück in den Stall. Box für Box arbeiteten wir uns voran. Frisches Streu verteilten wir gleichmäßig. Fertig stellten wir uns nebeneinander. „Das war die Arbeit, nun das Vergnügen.“ Wir verräumten alles.


      „Gehen wir ausreiten?“ Ich nickte. „Und wen werden wir reiten?“ Ich sah sie an. „Du könntest Okoto reiten.“ Sie nickte und schnappte sich Sattel und Zaum. Ich nahm mir Mannies Zeug und begleitete Mey hinaus zurück zum Putzplatz. Wir holten die Pferde von der Koppel, sattelten sie und schwangen uns auf ihre Rücken. „Na dann auf geht’s. Wir reiten heute über die Felder, am Wald entlang. Einverstanden?“ Mey nickte. Wir gaben den Vierbeiner leichten Schenkeldruck und ritten los.


      Zwei Stunden ritten wir über Berg und Tal, bis wir merken das die beiden Pferde langsam zur Ruhe kamen. Wir drehten rum und ritten zurück.


      Auf dem Hof versorgten wir die Pferde und stellten sie in ihre Boxen.


      Mey und ich verbachten noch ein wenig Zeit zusammen, bis es langsam dunkel wurde und es Zeit wurde, die Pferde zurück in die Boxen zu bringen. Wir bereiteten das Futter vor, füllten es in die Troge, legten noch einen kleinen Snack hinzu und holten dann die Pferde von der Koppel und ließen sie ihr Abendessen genießen.


      Mey und ich aßen auch zusammen, bis Mey den Hof wieder verließ.
    • Occulta
      Verschoben am 02.10.2016
      Grund:
      6 Monate lang keine Pflege.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    uniicorn
    Datum:
    5 Apr. 2015
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    5
  • Meine Fäden
    „Fäden“

    aus der: Verheddert
    von: Knoten im Knoten

    Rasse: Tennessee Walking Horse
    Geburtsdatum: 4. August 2005
    Alter: 10 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: 162cm

    Deckhaar: Blue Roan

    Besitzer: uniicorn
    Ersteller: HuskyJenny
    VKR: HuskyJenny

    Die Stute hat nun schon eine Jahre auf dem Buckel. Sie hat sich zu einem echten Traumpferd entwickelt und dies nie abgelegt. Sie wirkte immer frich und jung auf einen mit ihrer Temperamentvollen und Feurigen Art. Sobald sie auf der Weide stand, preschte sie erst im gestreckten Galopp über die Wiese, bis sie den perfekten Platz zum Grasen gefunden hatte. IMeine Fäden ging mit anderen sehr stürmisch um. Als junges Fohlen wollte sie immer nur spielen und sprang um ihre gleichaltrigen Freunde herum, um sie aufzufordern. Wenn ihr auch ein Pferd zu Nahe kam hatte sie keine Scheu es zu zeigen und war auch manchmal etwas harsch.
    Durch das wilde Blut das durch ihre Adern fließt, man weiß nicht woher das kommt, ist sie gern in freier Natur als in der langweiligen Box. Ihre Ausdauer im Training ist die nicht beste. Man kann nicht lange mit ihr auf dem Reitplatz trainieren. Sie beginnt zu Buckeln und sich zu wehren. Wenn sie erstmal die kontrolle über das Gebiss hat kannst du nur hoffen heil wieder Boden unter den Füßen zu spüren zu bekommen.
    Man brauch viel Geduld mit ihr. Wenn man zu streng ist, geht bei ihr der Rolladen runter.
    In den letzten Jahren, als man sich auf sie einstellen konnte, um ihr das zu bieten was sie will, hat sich eine sanfte Seite an ihr gezeigt.
    Ich weiß nicht woher das kommt, jedoch denke ich, sie bekommt immer mehr ein Gefühl dafür, wie sich andere fühlen und wie man sich dann verhalten muss - ruhe geben und schmusen.


    Geduld und Gefühl ist alles bei ihr, um sie aufzubauen. So ist es auch auf Turnieren. Sie steht nicht sehr auf den Trubel, um sie herum, wenn wir der Turnierplatz betreten.
    Aber ich denke sie weiß schon, dass sie eine ausgesprochen schöne Stute ist. Denn wenn man erstmal gegen ihre Sturhheit gewonnen hat, kann sie sich auf den Turnieren von ihrer besten Seite zeigen.
    Ihre Stärken liegen eindeutlich im Galopprennen. Sie besitz eine gute Ausdauer und einen raschen Galopp. An ihren Gangarten gibt es nichts zu meckern. Man merkt zwar, dass sie sehr schnell unterwegs ist und alles nicht sauber ausführt, nötig ist das aber nicht. Sie hat ihre Stärke im Renne gefunden und darin wird sie auch gefördert.

    eingeritten: Ja
    eingefahren: Ja

    Schwerpunkt – Disziplin-en: Galopprennen
    Eignung-en: Galopprennen

    Dressur: E A ★ L ★ M ★ S★ S*★ S**★ S***★
    Springen: E A ★ L ★ M ★ S★ S*★ S**★ S***★
    Military: E A ★ L ★ M ★ S★ S*★ S**★ S***★
    Distanz: E A ★ L ★ M ★ S★ S*★ S**★ S***★
    Western: E A L ★ M ★ S★ S*★ S**★ S***★
    Rennen: E A L ★ M ★ S★ S*★ S**★ S***★
    Fahren: E A ★ L ★ M ★ S★ S*★ S**★ S***★



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    Gencode: wird ermittelt

    körperliches Wohlbefinden: Gut
    gechippt: Ja
    letzter Tierarztbesuch: Unbekannt
    Krankheiten: Unbekannt

    beschlagen: Nein
    letzter Hufschmiedbesuch: Unbekannt
    Beschwerden: Unbekannt