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Zion

Mayor Jetsetter Oak

in meinem Besitz seit dem 25.09.2016 | © Mohikanerin

Mayor Jetsetter Oak
Zion, 25 Sep. 2016
    • Zion
      Alte Berichte
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      September 2016, by Veija
      Pflege

      Im Moment war leider überhaupt keine Zeit für nichts, weshalb ich heute Pferdetraining im Schnelldurchlauf machen würde. Anfangen wollte ich mit Abraham van Helsing, welchen ich einfach nur aufhalfterte und auf die Koppel brachte, die Box würde einer meiner Mitarbeiter misten, das musste ich nicht machen. Das nächste Pferd war Augen auf! Ich komme. Ich halfterte auch sie auf und brachte sie einfach nur auf die Koppel, ebenso tat ich es mit Cauldron of Renascence und Cherokee Rose. Die beiden kamen auch auf die Koppel und freuten sich über das frische Gras. Eldrian Antrax und Mayor Jetsetter Oak kamen in die Führanlage, wo ich What Lies Ahead auch noch rein stellte. Yoomee und Versatilely Gold stellte ich noch auf die Koppel, bevor ich wieder zum Stall ging und mich um die Futterrationierung kümmerte.
    • Zion

      Kurzes Update
      Buskerud – Norwegen
      Die einst kleine süße Ranch hatte sich zu einem relativ großen Reitstall entwickelt, allerdings ist dieser alte Charme erhalten geblieben. Wie jeden Morgen begannen Malte und ich mit der Stallarbeit. Vorher wurde die Pferde auf ihre Weiden gebracht und sie schienen sich sehr über den dicken Schnee zu freuen. „Malte, fährst du heute die Schubkarre?“, fragte ich. Er nickte genervt. Die klirrende Kälte machte uns nichts aus. Also begannen wir mit der Stallarbeit und arbeiteten uns durch die Boxen. Währenddessen unterhielten wir uns über die Zukunftsplanung und überlegten wie wir unser Training aufstellten. Wir kamen zum Entschluss, dass wir eine Reitschule aufmachen wollte, aber wann, das stand noch in den Sternen. Nachdem die Boxen blitzsauber waren und die Sonne durch die dicken Wolken gekommen war, entschloss ich mich dazu auszureiten und Malte schloss sich an. Zusammen machten wir Braddock und Oslogi fertig und stiegen auf. Die Ponys stapften schnaufend durch den Schnee und der warme Atem stieg in Nebelschwaben nach oben. „Na Lust auf ein kleines Wettrennen?“, stachelte Malte mich an. Ohne eine Antwort trieb ich Braddock an und ging vorerst in Führung. Doch diese Rechnung hatte ich ohne den sturen Braddock gemacht, denn der blieb schnurstracks stehen und katapultierte mich fast aus dem Sattel. Malte, der nun zu lachen begann, gewann das Rennen.

      Sandpoint – Idaho

      Nach dem ganzen durcheinander mit dem Verkauf der Ranch, dem Umzug und allem Drum und Dran war viel Zeit vergangen und es gab Höhen und Tiefen. Die Fohlen entwickelten sich prächtig und die anderen Pferde kamen auch super miteinander klar. Auch wir hatten uns hier auf Atomics Valley gut eingelebt und waren mehr als zufrieden. Mein kleiner Finley war mittlerweile schon ein Jahr alt und ist mein treuer Begleiter. Da Vriska im Moment eher wenig Zeit hat, habe ich ihr angeboten, ihre Painthorse Stute mitzuversorgen. Am Morgen brachten Scott, Lucy und ich brachten zuerst Kisshimbye, Aiyana, Havanna Girl, Magnificent Crow, Heretic Anthem, Pallaton, Spezial Luna Zip und Ginger Rose auf die eine Weide. Anschließend führten wir Mayor Jetsetter Oak, Chapter 24 und GH’s Acapulco Gold auf die Hengstweide. Heute hatten die Pferde ihren freien Tag und durften über die verschneiten Weiden tollen und einfach nur Pferd sein.

      Buskerud – Norwegen

      Als wir wieder zurück auf dem Hof waren, begrüßten uns Charly und Nico, die anscheinend gerade auf dem Weg zu den Weiden waren. Da Malte und ich im Moment nichts zu tun hatten, setzten wir uns an die Planung für die Reitschule und zählten die Pferde auf, die auf alle Fälle dazugehören werden. „Also die Ponys auf alle Fälle!“, sagte Malte. Ich zählte meine Ponys zusammen … Bixs, Bella Donna O Sole Mio (unsere beiden Neuzugänge), Glamour’s Rubina, Blazing Flame, Belle, Hendersin und Braddock. „Mhh ich glaube, Jupiter kommt auch dazu, hier hat er einfach zu wenig Verwendung“, warf ich ein. Malte stimmte zu und machte eine Liste mit allen Pferden.
      Nachdem unsere freie Zeit vorbei war, beschäftigten wir die anderen Pferde. Da ich meinen ganzen Pferden nicht mehr gerecht wurde, habe ich mir Reitbeteiligungen angeschafft, die mir so ziemlich bei allem helfen. Reitbeteiligungen sind eventuell das falsche Wort, da eine Person gleich mehrere Pferde versorgt und reitet. Angefangen bei den Vollblütern, um Sir Benny Miles kümmere ich mich höchstpersönlich, da er der Liebling von meiner Cousine Fiona ist. Die anderen also Ramazotti, Darjeeling, Stiffler, Scoubi, Nyanda, Drama Baby, Firewalker und Sir Golden Mile waren unter der Obhut von Liz Larson. Liz ist eine Powerfrau, die weiß wie man mit temperamentvollen Vollblütern umgeht. Sie ist gerade 20 Jahre jung und auf dem Weg Trainerin zu werden und hilft bei uns aus. Sie hat meistens rosa oder blaue Haare die ihr bis zur Schulter reichen. Ihre Augen sind eisblau und wie bereits gesagt ist sie eine Powerfrau mit Willensstärke. Für die Friesen, also Filou, Nienke, Modjo, Batman und Xinu übernahm ich selbstverständlich die Pflege. Die Ponys teilten wir uns immer unterschiedlich auf und in der Reitschule hatte sie ja dann genug Abwechslung. Sacarina und Strolch wurden ebenfalls von uns allen versorgt wie Scion und die anderen Fohlen auch. Harvey, Solsikke und Golden Comet standen unter meiner Obhut und der von James Gordon. Der Engländer hat eine Springkarriere hinter sich und suchte nun Abwechslung und Entspannung hier bei uns in Norwegen. Bevor White Face verkauft wurde, wurde er von Malte gepflegt und geritten.
      Am frühen Abend entschieden wir uns für eine Kutschfahrt mit den Friesen, da Nienke rossig war und es so für eine Kutschfahrt mit Hengsten eher ungünstig war, spannten wir das erste Mal Filou an. Nach anfänglichen Zickerein lief alles einwandfrei und Malte, Charly, Nico, Bart und ich als Kutscher verbrachten einen schönen Abend im Winterwonderland von Norwegen.
    • Zion

      Vorbereitungen auf den Umzug!
      Für mich als Langschläfer war es ungewohnt, dass der Wecker punkt sechs Uhr klingelte. Widerwillig kugelte ich aus dem Bett und schlurfte ins Bad der Dachbodenwohnung. Finley schlüpfte hinter mir ins Bad und sah mich mit seinen süßen blauen Kulleraugen an. “Na du Frühaufsteher!”, sagte ich und kraulte ihn hinter den Ohren. Nachdem ich halbwegs menschlich und nicht mehr wie ein Zombie aussah, begab ich mich samt Finley nach unten. Mehr als eine Banane und ein Glas Milch bekam ich nicht runter. Finley hingegen verschlang sein Futter innerhalb von Sekunden. Als wir aus dem Haus gingen, stand Petyr schon draußen und drückte mir die Mistgabel in die Hand. “ Na los die Pferden machen ihre Boxen leider nicht selbst sauber!”, sagte er lächelnd und verschwand im Stall. Murrend folgte ich ihm und begann die Boxen zu misten. Edda und Finley schlichen über den Hof und ärgerten höchstwahrscheinlich die Katzen.
      Stöhnend ließ ich die Mistgabel fallen und wischte symbolisch mit der Hand über die Stirn. “Ist das Prinzesschen etwas überanstrengt?”, feixte Petyr. “Haha witzig, naja bald bin ich ja hier weg, obwohl es hier wunderschön ist.”, erwiderte ich. “Wo soll's denn hingehen? Hast du nun einen Hof gefunden?” Ich nickte und erzählte ihm von dem Gestüt am Niederrhein in Deutschland.
      Nathan Scott leitete das Gestüt und ich hatte mich mit ihm in Verbindung gesetzt. Schnell war alles geregelt und ein Transportunternehmen gebucht. Bald würden wir umziehen…
      Imagine Dragons und Sacarina hatten sich mittlerweile angefreundet und spielten quicklebendig auf der Weide. Dank Charly und Niko kamen meine Pferde auf einem benachbarten Hof unter, da hier so spontan wie ich gekommen war kein Platz war. Sir Benny Miles war bereits zweimal Vater geworden und ich bin froh ihn damals von Eddi gekauft zu haben. Meine Privatpferde also Belle, Bixs, Bella Donna O Sole Mio, Mayor Jetsetter Oak, Havanna Girl, Heretic Anthem, Pallaton und Braddock ‘The Parrot’ befanden sich in einem Offenstall. Die Zuchthengste Batman, Tiago, Colorido, Descarado, Castiel, Wild Cherry, Modjo, Xinu und Filou Farrige Etoile Filante standen zusammen mit Sence of Humor in einem kleinen Stallgebäude mit Paddocks. Meine Stuten Adrenaline, Arquera, Flame, Nienke van de Flierthoeven und Esmeralda standen in einem separaten Stall.
      Bald werden wir nun umziehen, obwohl mir bei dem Gedanken etwas flau im Magen wird. Ich bin sehr gespannt wie es in Deutschland ist, obwohl ich die Sprache beherrsche, war ich bisher nur in Brandenburg bei der Familie gewesen.
    • Zion
      In Deutschland kehrte der Herbst ein und das Wetter glich dem des Aprils. Es wurde spät hell und früh dunkel, die Pferde sind eingedeckt und alle rennen eingemummelt über den Hof und versammeln sich in der beheizten Sattelkammer.

      Schon wieder neigte sich der Tag dem Ende und ich befüllte die Futtertröge meiner Pferde. Ein Maß Hafer, faserreiches Müsli, Mineralien und Leinöl. Havana Girl befand sich mittlerweile in der Obhut eines guten Freundes und wird bald in den Norden Deutschlands ziehen. Also trieben wir die Pferde von den Weiden und nahmen sie am Treibeweg entgegen. Bei der ersten Fuhre nahmen wir zu dritt erst die Stuten California Dreamin‘, Adrenaline, Esmeralda und BS Je t‘aime. Danach folgten die Hengste Colorido, Dulce Soñador, Fenicio, Descarado, Sence of Humor, Castiel, Wild Cherry, Xinu und Major Jetsetter Oak. Alle stürzten sich freudig auf ihr Futter und schienen die Wärme des Stalls zu genießen.
      „Guten Appetit meine Liebe!“, sagte ich und fing an die Stallgasse zu fegen. Später würde ich noch einen Teil der Pferde bewegen.
    • Gwen
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      Bodenarbeitskurs

      Es war noch früh am Morgen, als ich bereits auf Townsend Acres meine Runden zog. Wie zu jedem größeren Event zog es mich auf das Gestüt meiner Geschäftspartnerin. Hier hatten wir die besten Möglichkeiten, um Gastpferde und deren Besitzer unterzubringen. Außerdem war die riesige Halle ideal im Winter.
      Fünf Teilnehmer würde ich heute erwarten. Alle kamen aus einer anderen Ecke der Welt und würden den heutigen Tag hier bei uns verbringen. Gemeinsam mit Matthew richtete ich also fünf große Boxen mit Paddock für die Gäste her. Außerdem würden einige Teilnehmer auch über Nacht bleiben und erst am nächsten Morgen wieder abreisen, so dass ich auch im Gästehaus noch einmal die Zimmer kontrollierte.
      Da um neun Uhr morgens die erste Stunde unseres Kurses startete, würde der Großteil schon sehr früh eintrudeln. Das Jahr begann entspannt mit einem Grundlagenkurs in der Bodenarbeit. Eine schöne Abwechslung für Pferd und Reiter im Winter. Gerade auch für die, die unter dem teilweise ungemütlichen Wetter doch mehr litten.
      Uns würden die Minusgrade und der dichte Schneefall nicht stören, denn Stall und Halle boten genug Platz und zum Aufwärmen ging es in den Seminarraum, wo dann bereits Kaffee und Tee warten würden. Unsere Teilnehmer sollten stets bestens umsorgt werden. So ging ich auch noch ein letztes Mal die Teilnehmerliste und die Anmeldungen durch, immerhin sollte der Kursleiter informiert sein und seine Kunden gebührend in Empfang nehmen können.

      Pünktlich neun Uhr standen wir alle gemeinsam in der Halle und aufmerksame Blicke, sowohl von Menschen als auch von Pferden, musterten mich. Ich begrüßte alle Teilnehmer nochmals herzlich und begann mit dem Organisatorischem. Angesetzt war für den Vormittag von neun bis zwölf Uhr eine Gruppenstunde.
      So konnte ich mir ein Bild von den Teams machen, um dann in den Einzelstunden intensiver an den Problemen und Wünschen arbeiten zu können. Von zwölf bis dreizehn Uhr war dementsprechend eine Mittagspause für alle eingeplant, ehe es dann im Stundentakt mit den Einzelstunden weitergehen würde.
      Für den Abend war ein gemütliches Beisammensein geplant. So konnte man das Gelernte verinnerlichen, nochmals Fragen stellen, die eventuell später aufgekommen waren und natürlich gab es nach so einem langen Tag auch ein ausgiebiges Abendessen.
      Doch nun standen wir am Anfang und allesamt waren motiviert. Das freute mich besonders und aufmerksam musterte auch ich die Teilnehmer. Es handelte sich um eine bunt gemischte Gruppe, sowohl von den Pferden als auch von den Besitzern und ich freute mich jetzt schon auf den lehrreichen Tag.
      Wir begannen die Gruppenstunde mit den grundlegenden Führübungen, alleine schon, um die Pferde bei den frostigen Temperaturen aufzuwärmen. Außerdem schadete es auch uns Menschen nicht, sich ein wenig zu bewegen, um der Kälte entgegen zu wirken.
      Also bat ich die Teilnehmer, im Schritt ihre Runden in der Halle zu drehen. Dabei konnte ich bereits erste Auffälligkeiten entdecken. Die Erziehung eines Pferdes begann bereits bei den alltäglichen Handlungen wie Putzen, Führen, der Respekt beim Füttern und auf die Weide bringen.
      So war die Bodenarbeit gerne hoch angepriesen, denn sie setzte an ähnlichen Punkten an und brachte dementsprechend auch schnell Erfolg im allgemeinen Umgang mit dem Pferd. Am auffälligsten war die weiße Vollblutstute. Sie hieß Smooth Gravity, war drei Jahre alt und bereits von ihrer Besitzerin als eher problematisches Pferd angemeldet worden.
      Schon beim Führen war sie sehr guckig, sprang gerne zur Seite und wahlweise auch auf die Besitzerin, weil sie sie einfach nicht beachtete. Käthe, ihre Besitzerin, hatte dementsprechend alle Hände voll zu tun und hielt gerne etwas mehr Abstand von den anderen Pferden, um nicht weitere Konflikte herauszufordern.
      Im Gegensatz zu dem englischen Vollblut hatten wir auch einige amerikanische Rassen in der Gruppe. Zum einen Mayor Jetsetter Oak, ein fünfjähriger Quarterhengst, welcher mit seinem Besitzer Collin angereist war. Grundsätzlich zeigte sich Mayor als äußerst sympathisches Pferd und machte wenig Probleme, wenn nicht alles so neu gewesen wäre, als dass er sich doch sehr stark aufregte.
      Das gescheckte Gegenstück dazu war Gun and Slide, sieben Jahre alt und ein gekörter Painthengst. Er war eindeutig der Ruhepol der Gruppe. Souverän lief er seine Runden und gab seiner jungen Begleiterin die Sicherheit, welche sie brauchte. Der Hengst war nämlich mit einem achtjährigen Mädchen unterwegs: Betsy. Natürlich war sie nicht alleine zu uns gekommen, sondern der Besitzer des Hengstes, Bellamy, hatte sie begleitet. Generell sollte der Fokus heute aber auf Betsy liegen und obwohl sie noch recht unsicher wirkte, machte sie ihre Sache wirklich gut.
      Auch aus England hatten wir Besuch: Dark Royale, ein schicker Hannoveranerhengst schritt neben seiner Begleitung her. Bernadette, oder lieber Bernie genannt, hatte erst seit kurzem den Hengst in ihrer Obhut. Mit seinen fünf Jahren hatte man ihm etwas mehr Zeit gegeben, doch nun sollte es langsam losgehen.
      Wie der Großteil ließ sich auch Dark Royale zu gerne von der Umgebung ablenken und Bernie musste ihn regelmäßig daran erinnern, dass sie da war und die Richtung entschied und er nicht einfach dorthin lief, wohin er gerade schaute. Da glich er sich sehr stark dem letzten Pferd der Gruppe. Quicksilver war eine fünfjährige Mustangstute, die auch lieber in der Weltgeschichte umherschaute, anstatt ihrer Besitzerin Tiara Aufmerksamkeit zu schenken.
      Abgesehen von Gun and Slide waren also alle Pferde recht umweltorientiert, dementsprechend würden wir vorerst mit einfacheren Konzentrationsaufgaben beginnen. Ich bat die Teilnehmer in eine Abteilung und erklärte, dass sie ihr Pferd immer zum Halt bringen sollten, sobald ich das Kommando gab.
      Direkt im Voraus gab ich die Anweisung mit, dass die Pferde auf Schulterhöhe bleiben sollten und wer diese Grenze übertrat, sollte sanft rückwärts geschickt werden, bis er wieder in seinem Bereich war. „Und ihr bleibt stehen. Das Pferd bewegt sich auf seine Position, nicht ihr passt euch an“, erklärte ich lächelnd und begann die Übung.
      Viel Kontext barg diese noch nicht, doch das war begründet, denn sie würde mir erst einmal noch näherbringen, wie es um die Charaktere der Reiter stand. Die Pferde ließen sich recht schnell einschätzen, doch auch die Menschen spielten eine große Rolle. Waren die Besitzer konsequent? Gaben sie klare Anweisungen? Oder wussten sie selbst nicht ganz so recht, wo es eigentlich langgehen sollte.
      Insgesamt dreimal ließ ich die Gruppe anhalten und wieder antreten. So konnte ich mir von jedem ein Bild machen. Ich rief sie zusammen in einen Kreis in der Mitte und erklärte die Grundlagen, die man im Umgang mit einem Pferd mitbringen sollte.
      „Wenn wir von unseren Pferden einfordern, dass sie stets mit Fokus und Motivation arbeiten, müssen wir das Gleiche selbst erst einmal leisten“, erzählte ich. „Wir sind diejenigen, die den roten Faden in der Hand haben. Alle eure Pferde sind von Grund auf bereit, mit euch zu arbeiten. Aber natürlich machen sie das nicht ohne Motivation.“
      Ich erklärte es kurz anhand der Teilnehmer und gab so schon die ersten Tipps. Bernie und Collin waren zum Beispiel Menschen, welche sehr aufmerksam waren und ihre Pferde sofort korrigierten, sobald sie sich aus der geforderten Position bewegten. Und wenn Bernie das bei Dark Royale fünfmal hintereinander machen musste, dann tat sie das.
      „Gerade junge Pferde hinterfragen immer wieder. Sie fordern die Bestätigung ein und die müssen wir ihnen geben und wenn es noch so oft ist. Konsequenz ist nichts Negatives, sondern bildet den roten Faden unserer Arbeit. Pferde möchten klare Regeln und die sollten möglichst immer und jeden Tag übereinstimmen.“
      Betsy war wiederum aufgrund ihres Alters und ihrer Unerfahrenheit noch etwas unsicher. Sie wollte möglichst fair gegenüber dem Pferd handeln und agierte so gerne zu vorsichtig. Doch da zeigte sich der Vorteil, wenn unerfahrene Menschen mit erfahrenen Pferden arbeiteten.
      Gun and Slide wusste, was von ihm verlangt wurde und verzieh Betsy Fehler beziehungsweise hinterfragte ihre Anwesenheit nicht. Das gab Betsy Sicherheit und sie lernte auch die Richtigkeit dessen, was sie tat.
      Käthe hingegen war grundlegend auch eine sehr sichere Person, die auch wusste, was sie wollte und doch brachte Smooth Gravity diese Sicherheit ins Schwanken. Die Stute war nicht einfach vom Charakter und Käthe hatte mir bereits am Morgen erklärt, dass sie doch manchmal darüber nachdachte, ob dieser Kauf so schlau gewesen wäre.
      Das zeigte sich in ihrer Beziehung und als feinfühliges Wesen bekam die Stute natürlich diese Schwankungen mit. Aufgrund ihres Temperaments äußerte sich das bei ihr dann auch noch direkter. „Das Tolle an solchen Pferden ist aber, dass sie dir jeden Fehler aufzeigen. Und dass sie unglaublich sensibel und menschenbezogen sind. Wenn ihr einmal eure Beziehung geklärt habt, wird sie ein tolles Pferd. Glaub mir!“
      Bei Tiara und Quicksilver war es ähnlich, nicht so extrem wie bei der Vollblutstute, doch auch hier waren die Fronten noch nicht ganz geklärt. Quicksilver war als Verlasspferd zu Tiara gekommen, zeigte im neuen Stall dann aber doch gerne rüpelhaftes Benehmen.
      Da man die Probleme bei der Wurzel anpacken musste, begannen wir bei den grundlegenden Führübungen. Das Pferd sollte stets auf seiner Position bleiben, der Mensch gab die Richtung an. Jeder durfte so für sich seine Runden drehen. Aufgaben waren vorerst klar vom Menschen vorgegebene Richtungswechsel, ebenso wie Anhalten und Rückwärtsrichten.
      Ich begleitete jedes Paar immer ein Stück und gab Tipps, um die Ausführung der Aufgaben zu verbessern. „Fragt eure Pferde nicht, ob sie jetzt bitte mit euch rechts abbiegen. Ihr arbeitet gerade gemeinsam und ihr entscheidet jetzt, dass ihr rechts abbiegt und die Richtung wechselt. Natürlich muss man so fair sein und das Pferd darauf vorbereiten und eine Reaktion zu lassen. Aber nicht das Pferd entscheidet die Richtung.“
      Bei Betsy und Bernie wurden die Seile somit von Übung zu Übung auch lockerer, so dass die Pferde immer aufmerksamer auf Stimme und Körper ihrer Menschen achteten, ohne dass die beiden direkt mit Strick oder Stick agieren mussten.
      Collin zum Beispiel musste ich immer wieder daran erinnern, dass er Mayor durchaus mehr Raum lassen konnte. Nachdem er den Hengst nach dem Anhalten mehrmals korrigiert hatte, kam die Aufmerksamkeit des Pferdes allmählich zu ihm. Nun hieß es Nachgeben und diese Aufmerksamkeit belohnen.
      Bei Tiara achtete ich auf eine besonders konsequente Weise, denn Quicksilver war ein Pferd, die, wenn sie einmal etwas machen durfte, es immer und immer wieder machte. Also war es Tiaras Aufgabe, immer und immer wieder zu sagen „Nein, das möchte ich nicht“. Zwischenzeitlich wirkte sie deshalb auch etwas frustriert, bis es plötzlich bei der Stute Klick machte, sie passend stehen Blick und schon auf Tiaras Körperspannung reagierte und rückwärts trat.
      Dieser Erfolgsmoment motivierte die Besitzerin direkt und sie lobte ihre Stute überschwänglich. Ich lächelte und nickte ihr zu, auch die kleinen Schritte sollten belohnt werden und direkt schossen Quicksilvers Ohren nach vorne und sie schien auch an Motivation gewonnen zu haben.
      Bei Käthe und Smooth Gravity blieb ich mit am längsten. Bei der Stute war teilweise eher das Problem, dass sie zu früh und falsch reagierte. Wenn Käthe nur stehen blieb, konnte es durchaus sein, dass die Stute weiterlief oder stehen blieb. Oder aber sie wich zur Seite oder direkt nach hinten aus, weil sie keine Ruhe finden konnte und in Bewegung bleiben wollte.
      Also nahm ich Käthe in die Mitte und erarbeitete mit den beiden das Jojo-Spiel. Sie schickte ihre Stute zurück und holte sie dann wieder zu sich. Zurück klappte mit Smooth Gravity wunderbar, aber das herholen war kompliziert. Doch das wiederum wurde mit Ruhe und Sicherheit bei Käthe belohnt, denn wenn sie bei ihr stand, gab es eine Pause.
      Es dauerte ein Weilchen, bis die Stute auch auf das Herholen reagierte und es kostete Käthe deutlich Nerven. Doch als Smooth Gravity das System verstanden hatte, kam sie gerne näher. Dort gab es eine Pause. „Ich weiß, es ist unglaublich schwer, aber bleibe entspannt. Du musst selber die Ruhe in Person sein, sonst hat Smooth niemanden, an dem sie sich orientieren kann“, erklärte ich Käthe und ging mit ihr noch einmal die Führübungen durch.
      Inzwischen war der Fokus der Stute auf Käthe übergegangen und so bekam sie auch mit, wenn ihre Besitzerin stehen blieb oder rückwärtsging. Und sie reagierte nicht über, denn wenn sie die Aufgabe erfüllte, gab es eine Pause, in der sie stehen und herumschauen durfte.
      Mit den anderen ging ich dann erst zum Jojo-Spiel über. Ziel war es, das Pferd möglichst nur durch Stimmkommando und das leichte Vor- und Zurückwippen zu bewegen. Käthe und Smooth gönnte ich hingegen eine Pause. Sie durften danebenstehen und zuschauen. Für die Stute war jetzt schon alles sehr aufregend und anstrengend gewesen.
      Aufmerksam musterte ich die Teilnehmer und die gesamte Gruppe war von Betsy begeistert. Inzwischen war die Kleine bei uns angekommen und fing an Spaß zu haben. Gun and Slides Ohren waren auch stets bei ihr und so wippten die beiden synchron immer vor und zurück, während Betsy begeistert grinste.
      „Betsy macht es am besten vor. Nicht so viel denken! Wir denken inzwischen zu viel, wie wir was am besten machen und dann, ob wir es jetzt am besten gemacht haben. Intuition und Gefühl sind so wichtig. Pferde denken nicht an das was vorher war oder das, was als nächstes kommt, für sie ist nur der jetzige Moment interessant und in dem sollten wir auch sein.“
      Auch bei Collin und Bernie sah es inzwischen wirklich gut aus. Bernie gab ich den Tipp, vermehrt Pausen einzulegen. Gerade wenn Dark Royale top mitmachte, war eine Pause perfekt. Inzwischen war er zwar fünf Jahre, doch es fehlte ihm noch deutlich an Konzentration und Geduld.
      Das war nicht untypisch, wenn er jetzt erst begann zu arbeiten, auch er musste sich erst einmal auf diese doch intensiven Stunden einstellen. Bernie hatte dafür aber ein sehr gutes Gefühl und kam dem Hannoveraner immer sehr entgegen, so dass er gerne mitmachte.
      Auch bei Collin sah die Übung sehr gut aus. Ihn bat ich, Mayor teilweise längere Pause bei ihm zu geben, die Nähe zuzulassen und den Hengst zum Beispiel auch zu kraulen. Dem Quarter fehlte es ab und an doch noch an Gelassenheit. Neue Umgebung, neue Pferde, das alles war aufregend, nur Collin war bekannt und das musste dieser Nutzen.
      Quicksilver erlangte hingegen langsam ein Gefühl für die jeweiligen Freiräume. „Jedes Pferd und auch jeder Mensch hat seinen Bereich. In diesem möchten wir niemanden lassen, beziehungsweise wenn, dann nur jemanden, den wir wirklich gut kennen und dem wir vertrauen. Wir wollen, dass die Pferde unseren Bereich respektieren, also müssen wir auch ihren respektieren.“
      Bei Tiara war es oft so, dass sie Quicksilver zu nah kam, wenn sie mit etwas Nachdruck ihre Position deutlich machte. Das war vollkommen richtig so, doch sie musste den Bereich der Stute akzeptieren. Es spiegelte sich nämlich dann im Herholen, wenn Quicksilver immer einen Schritt zu viel machte und beinahe Tiara anschubste.
      Als sich das aber einpegelte, wurde auch das Spiel der beiden leichter und leichter. Wir bauten eine kurze Pause ein, in der ich bereits die Theorie für die nächsten Übungen darlegte. Es sollte nun um die Verschiebung von Vorder- und Hinterhand gehen. Idealerweise so, dass eine Zuwendung des Blickes reichte, damit die Pferde sich bewegten.
      Zu Beginn musste natürlich erst erklärt werden, was gefordert war. So gut wie jedes Pferd meiner Gruppe reagierte aber intuitiv richtig und das aus unterschiedlichsten Gründen. Gun and Slide war sehr fein ausgebildet und verstand Betsys Position sofort. Mayor und Quicksilver hatten bereits mit dem Rückwärtsrichten die Form verstanden und reagierten deshalb mit Weichen auf den Druck auf die Hinterhand.
      Bei Dark Royale war es auch reiner Instinkt, aber eher aus Ruhe und Neugierde, während Smooth Gravity zum Beispiel sofort wich, weil sie Käthe ungern in ihrem Bereich haben wollte. „Dafür ist der Bereich auch ideal. Wir können unseren Pferden lehren, den Abstand beziehungsweise Bereich immer einzuhalten. Heißt, wenn wir unseren Bereich verschieben, tun sie das Gleiche, um den Urzustand wiederherzustellen.“
      So erarbeiteten wir uns in den Grundzügen die Vorder- und Hinterhandwendung. Vorerst reichte pro Hand ein Schritt in die richtige Richtung. Man musste klein anfangen und jeden Schritt loben, statt direkt eine gesamte Wendung einzufordern.
      Das Gleiche machten wir bei dem Seitwärts auf beiden Seiten: Ein guter Schritt wurde belohnt und so wurden die Pferde motiviert, noch mehr anzubieten. Die Zeit neigte sich auch rasch dem Ende zu und als Abschlussübung wiederholte ich noch einmal das Führen mit Stehenbleiben und Rückwärtsrichten.
      Bereits jetzt waren Unterschiede deutlich. Inzwischen waren sowohl Pferde als auch Menschen angekommen und alle waren entspannter und fokussierter. Der Ankunftstrubel vom Morgen war verflogen. So reagierten die Pferde auch viel genauer und aktiver, ebenso traten aber auch die Menschen souveräner auf.
      So funktionierte das Führen bereits ohne Überholen und Anrempeln und damit beendete ich die erste große Einheit. Ich dankte den Teilnehmern und entließ sie in ihre Mittagspause. In dieser erwarteten die Pferde ihre Gastboxen mit frischem Heu und auch die Teilnehmer bekam ein Büffet gestellt und konnten sich für den Nachmittag stärken.

      Die Pause war schnell um und pünktlich 13 Uhr ging es mit den Einzelstunden weiter. Als erstes waren Gun and Slide und Betsy an der Reihe. Bellamy begleitete das junge Mädchen, überließ ihr aber eigentlich alles und war nur für den Notfall da.
      Das Paar besaß eine sehr gute Grundlage und da der Hengst auch bereits ein wahrer Profi war, wollte ich in der Einzelstunde den Fokus mehr auf Betsy legen und ihr noch etwas mehr Wissen mit auf die Reise geben. Laut Bellamy sollte sie demnächst ihr eigenes Pferd bekommen und sollte dafür bestens gewappnet sein.
      Da sie am Vormittag die ersten Übungen mit Bravour gemeistert hatten, gingen wir nur noch einmal kurz zu Beginn das Führen, Anhalten und Rückwärts durch. Auch das Weichen von Hinterhand und Vorderhand machten wir noch einmal, aber auch das saß einwandfrei. Also ging ich mit Betsy einen Schritt weiter.
      Sie sollte das Seil über Guns Hals legen und sich auf seine Schulterhöhe befinden und dann sollte der Hengst neben ihr hertraben, während sie normal weiterlief. Anfangs war ihr Kommando zu zögerlich und sie wurde langsamer, weil sie Angst hatte Gun würde nicht reagieren.
      Doch das langsamer werden bedeutete Gun nur, brav im Schritt zu bleiben. Nachdem sie aber diesen Schritt überwunden hatte und dem Hengst auch mehr Energie zum Antraben entgegenschickte, folgte ihr der Hengst wunderbar und blieb immer brav an ihrer Schulter.
      Auch übten wir das Zirkeln. Der Unterschied zum Longieren bestand darin, dass im Fokus nicht die gesunde Haltung des Pferdes stand, sondern dessen Aufmerksamkeit und Reaktion auf den Menschen. Durch kleinste Fingerzeige sollte Betsy den Hengst auf den Zirkel schicken und mit leichtem Einknicken im Körper aus jeder Gangart sofort zu sich reinholen können.
      Gun and Slide war dafür ideal, denn wenn Betsy alles richtigmachte, kam er sofort. Fehlte ihm der Impuls, blieb er auf dem Zirkel. Nach einer halben Stunde war Betsy voll drin und die anfängliche Unsicherheit war vollständig verflogen. Sie hatte unglaublich viel Spaß und auch Bellamy war sichtlich begeistert.
      Da die beiden schon so weit waren und wir noch Zeit hatten, gab ich den beiden zuletzt noch die ersten Instruktionen für das Seitwärts im Trab. Als Orientierungshilfe für Betsy begannen wir an der Bande. Zuerst sollte die Gun von der Band weg, in einem Halbzirkel um sie herum wieder zu Band traben lassen.
      Dann machten wir das Ganze andersrum und als der Hengst etwa auf zwei Uhr von ihr war, sollte sie loslaufen und ihn dazu auffordern, seitwärts zu treten. Intuitiv gelang der erste Versuch super, Betsy dachte nicht viel nach, sondern agierte einfach und so reagierte Gun auch sofort auf sie und trabte seitwärts die Bande entlang.
      Ich lobte die beiden ausgiebig und Betsy war sichtlich stolz. Das Ganze machten wir noch einmal auf der anderen Hand, da benötigten wir zwei Anläufe, denn diesmal wollte Betsy es auch wieder so perfekt machen und lief deshalb ein Ticken zu spät los, so dass Gun sich nicht mehr in einer guten Position für das Seitwärts befand.
      Das zweite Mal jedoch klappte einwandfrei. „Und wenn du dich sicher fühlst, kannst du das Seitwärts im Trab durch diese Position auch frei im Viereck abfragen, ohne dass ihr noch die Bande benötigt“, meinte ich fröhlich und lobte Betsy noch einmal. Wenn Bellamy sie so weiter förderte, würde aus dem jungen Mädchen eine tolle Reiterin werden.
      Im fliegenden Wechsel tauschten nun die Teilnehmer. Betsy verließ die Halle und Käthe trat ein. Aufmunternd lächelte ich sie und ihre Stute an. Zwar hatte die erste Einheit am Vormittag bei den beiden viel bewirkt, doch es waren nur kleine Schritte gewesen und so war Käthe nicht wirklich motiviert.
      Auch mit den beiden ging ich noch einmal die Übungen von vorher durch und ließ mir bei jeder Übung sehr viel Zeit. Das war auch besonders wichtig für Smooth Gravity. Die Stute neigte schnell zur Hektik, wenn man ihr nicht lieber zu viel Zeit gab.
      Wir arbeiteten noch einmal viel an dem Heranholen und bauten als wichtiges Signal den schwingenden Stick ein. Auf diesen leichten Druck reagierte die Stute sehr gut. Es galt: Wenn du auf den Druck hin zu mir kommst, ist er sofort weg. Und genau das schien eine gute Art und Weise für die Stute zu sein.
      So nahmen wir ihr auch auf anderem Wege die Angst vor dem Druck. Klappte dies, gingen wir über zum Zirkeln. Dort gingen wir sehr kleine Schritte, denn schon ein viertelster Zirkel war bei Smooth ein großer Erfolg und Käthe sollte sie sofort reinholen. So machten wir den Zirkel Schritt für Schritt vollständiger ohne, dass Smooth sich losreißen oder losrennen wollte.
      Zwischenzeitlich ließen wir Smooth immer mal einige Pausen und ich baute das sehr beliebte „Stick to me“ ein, was in der Parelli Arbeit gerne genutzt wurde. Dabei wurde das Pferd in fünf Zonen aufgeteilt und dort jeweils mit dem Stick berührt. Sobald es seine Aufmerksamkeit dem Menschen zuwandt, verschwand der Stick.
      Wir vereinfachten das Ganze in Hals, Rücken und Hinterhand. Smooth wurde dadurch jedoch zum einen sensibler auf Käthes Signale und andererseits aber auch entspannter bezüglich Berührungen. Mit dem Paar wagte ich dann auch einen ganz anderen Schritt. Nachdem Käthe die Stute noch ein paar Mal um sich herumlongiert und auch auf Kommando super reinholen konnte, bat ich sie, den Strick zu lösen.
      Erste Reaktion von Smooth Gravity war ein simples loslaufen und gefühlt weglaufen. Tatsächlich trabte sie zwar los, blieb aber auf einem großen Zirkel um Käthe herum. Sie war das einzige was sie kannte und was in der Situation vertraut war.
      Smooth war zwar problematisch, aber sie schätzte Käthes Mühen. „Und du suchst dir jetzt einen Moment, in dem du dich kleiner machst, leicht rückwärts gehst, den Stick schwingst und sie rufst. Und du hörst nicht auf, bis sie zu dir kommt“, erklärte ich und sah deutlich das Zweifeln in Käthes Blick.
      Doch sie tat es. Nachdem Smooth mit erhobenen Schweif noch einmal eine Runde gedreht hatte, machte Käthe sie mit einem Kommando auf sich aufmerksam, verkleinerte sich in ihrer Körperhaltung und schwang den Stick. Ein Ohr von Smooth richtete sich sofort auf Käthe und sie blieb in der Ecke der Halle stehen und drehte den Kopf zu Käthe. Doch sie zeigte keine Ambitionen zu kommen.
      Auch wenn Käthe sich vermutlich doof vorkam, machte sie weiter und versuchte Smooth zu motivieren. Die nächsten Sekunden waren gefühlt ewig, doch dann zuckte Smooth und trabte tatsächlich auf Käthe zu. Ein paar Meter vorher parierte sie auch zum Schritt durch und trat bis an ihre Besitzerin heran.
      Mit einem deutlichen Schnauben und dem Senken des Schweifes gab sie auch ihre Zufriedenheit preis und ließ sich doch gerne von Käthe die Stirn kraulen. Die war überglücklich darüber, denn damit gerechnet hatte sie definitiv nicht.
      „So blöd es klingt, aber manchmal muss man sich selber erst einmal ein bisschen albern machen. Smooth ist ein Pferd, das unglaublich sensibel und eigentlich sehr menschenbezogen ist. Und gerade wie jetzt an einem neuen Ort mit neuen Leuten, da zeigt sich dann doch die bereits vorhandene Bindung zu dir. Da bist du ihre Sicherheit und ich denke, das wird mit der Zeit auch noch besser werden!“
      Ich bat Käthe noch einmal, Smooth zurückzurichten, indem sie sich nur leicht aufbaute und nach vorne lehnte. Smooth reagierte wirklich sofort und genauso reagierte sie umgekehrt auf das Herholen. Die Stute schien allmählich auch deutlich Gefallen an diesem Spiel zu finden.
      Die beiden hatten heute einen großen Schritt gemacht. Ich erklärte Käthe, dass es noch dauern würde mit Smooth, aber wenn sie weiterhin so gut dranblieb, würde sie irgendwann ein tolles und fleißiges Pferd vor sich haben.
      Sichtlich müde verließen die beiden dann die Halle und machten Platz für Tiara und Quicksilver. Die beiden traten inzwischen auch schon wesentlich entspannter auf als heute Morgen. Ich fragte Tiara vorher nach ihren Wünschen, aber sie schien aktuell recht glücklich. Also entschied ich, ihr noch mehr theoretischen Input mitzugeben.
      Grundlegend war die Beziehung zwischen ihr und der Stute nämlich auf einem guten Level und mit mehr Routine würde diese sich auch festigen. Wir gingen also ebenso noch einmal als Aufwärmung die Übungen vom Vormittag durch und wechselten dann zum Zirkeln.
      Darauf wollte ich gerne den Fokus legen, denn es erforderte von Quicksilver Konzentration. Sie musste sofort mitbekommen, wenn Tiara ihr das Kommando zum Reinholen gab. Das erste Mal verpasste sie es, kam aber verspätet rein. Sie hatte verstanden was sie sollte. Aber auch das zweite Mal kam ihre Reaktion noch verzögert.
      Erst beim dritten Mal reagierte sie wirklich sofort. Das Ganze übten wir auch noch im Trab und Galopp und anscheinend schien Quicksilver gefallen daran zu finden, so dass sie im Galopp auch beinahe etwas zu motiviert auf Tiara zugestürmt kam und das Halten kaum packte.
      So gingen wir drei zu dem Seitwärts an der Bande über. Wieder erforderte es viel Konzentration von der Stute, aber diesmal auch von Tiara. Erstmal sollte auch sie Quicksilver von links nach rechts zirkeln und dann erst beim zweiten Mal loslaufen.
      Beim ersten Mal lief sie etwas zu spät los, so dass Quicksilver nur zwei Seitwärtsschritte machte und dann etwas verwirrt vor der Bande stand. Also noch einmal. Beim zweiten Mal gab ich Tiara direkt ein Kommando und es klappte. Quicksilver lief in schöner Selbsthaltung seitwärts.
      Auf der schlechten Seite der Stute brauchten wir ein wenig mehr Zeit, denn sie versuchte sich erst davor zu drücken. Also gingen wir einen Schritt zurück und fragten es im Schritt ab. Als Quicksilver da willig reagierte, klappte es auch im Trab direkt viel besser.
      Den Abschluss unserer Einzelstunde bildete noch einmal das Jojo-Spiel, bei welchem Tiara die Stute rückwärts schicken und dann wieder herholen sollte. Nach den heutigen Übungen lief das auch schon viel flüssiger ab als am Morgen. Tiara war sichtlich zufrieden mit dem Input und auch Quicksilver schien nicht unglücklich.
      16 Uhr waren dann Dark Royale und Bernie an der Reihe. Die beiden waren normalerweise vermehrt klassisch unterwegs, aber sehr offen für Neues. Dementsprechend motiviert trat Bernie auch in die Einzelstunde. Wir klärten zu Beginn noch aufgekommene Fragen vom Morgen, denn Bernie war jemand, der gerne Genaueres wissen wollte und auch einmal hinterfragte.
      Wir gingen nur noch einmal kurz die Übungen vom Morgen durch, denn diese Grundlagen saßen bei Dark Royale nun schon. Generell brachte der Hengst ein sehr gutes Grundgehorsam mit und mit der souveränen Bernie an seiner Seite gaben die beiden ein gutes Paar ab.
      Man merkte ihnen auch kaum an, dass sie sich erst seit kurzem miteinander beschäftigten. In Bezug auf die Ausbildung des Hengstes wollte ich also Bernie vorzugsweise die Grundlagen des Longierens an die Hand geben. Das Zurückschicken und Herholen saß schon recht gut, nun ging es also weiter mit dem Verschieben der Vorderhand auf Entfernung. Das war schlichtweg der Schritt, um Dark Royale auf den Zirkel zu schicken.
      Also rückwärts, dann seitwärts und dann vorwärts. Das erste Mal war von Dark Royales Seite etwas zögernd, wollte er doch erstmal wissen, ob Bernie die Kommandos denn wirklich so meinte. Danach klappte es aber einwandfrei auf beiden Händen.
      Ab und an musste sie den Hengst noch korrigieren, dass er wirklich auf dem Zirkel blieb und nicht kleiner wurde, anhielt oder zu ihr gelaufen kam. Aber mit der Routine wurde das immer besser. Auch im Trab klappte es schon gut. Den Galopp ließen wir vorerst außen vor, denn ich wollte mich vorzugsweise mit dem Wenden auf der Zirkellinie beschäftigen.
      Nach einem Versuch war das aber geklärt. Ich fragte Bernie, wie sie es an ihrer Stelle handhaben würde, sie machte es nach Gefühl und Dark Royale reagierte. Kurzum hatte er die Hand gewechselt und die Arbeit konnte weitergehen. „Wozu braucht ihr mich überhaupt?“, fragte ich grinsend und entschied, zur nächsten Übung weiterzugehen.
      Wir beschäftigten uns auch hier mit dem Seitwärts im Schritt und im Trab. Da Bernie aber kein Fan von der Banden-Variante war und ich sie auch so weit einschätzte, dass es ohne klappen würde, gingen wir direkt einen Schritt weiter. Die passende Position fürs Seitwärts saß bei Dark Royale sehr schnell. Sobald sich Bernie leicht an der Flanke befand und Druck ausübte, ging er seitwärts.
      Irgendwann reichte diese Position, also bat ich sie, mit dem Hengst auf dem Zirkel zu laufen und dann anzutraben. Wenn die beiden auf die offene Seite kamen, sollte Bernie von der gewohnten Longierposition nach hinten rutschen zu unserer eingeübten Position und sobald Dark Royale auch nur ansatzweise zur Seite schritt ausgiebig loben und wieder in die ursprüngliche Position gehen.
      Am Anfang war es eben wirklich nur ein Ohr nach hinten und ein leichtes Weichen mit der Hinterhand. Nach einigen Loben und Motivation nahm der Hengst jedoch jedes Bein in die Seitwärtsbewegung mit und ging im Trab seine ersten Seitwärtsschritte.
      Dafür hatte er sich eine ausgiebige Pause verdient. Zum Abschluss der Einzelstunde machten wir das Ganze noch einmal auf der anderen Hand und beendeten die Stunde dann mit einem super Ergebnis. Drei sehr saubere Schritte hatte der Hengst seitwärts hingelegt. Für einen Tag waren das schon wahnsinnig gute Ergebnisse und auch Bernie war sichtlich zufrieden mit ihrem Schützling.
      Und so neigte sich der Tag auch allmählich dem Ende und der letzte Teilnehmer stand vor mir. Es war Collin mit Mayor Jetsetter Oak. Der fünfjährige Dun blickte sich aufmerksam um, aber so langsam nahm die Anspannung im Pferd ab und wurde ruhiger.
      Wir gingen auch noch einmal die Übungen vom Vormittag durch und klärten noch offene Fragen. Wichtig waren bei Mayor viele Pausen, welche wir mit einem Gefühl von Sicherheit verknüpften. Der Hengst mochte sehr gerne Streicheleinheiten, also war das ein idealer Weg der Belohnung.
      Wir begannen als nächstes mit dem Zirkeln. Anders als bei den Vorgängern klappte das Reinholen von Mayor immer sehr gut, aber das Rausschicken und Draußenbleiben war bei dem Hengst gar nicht so einfach, denn nur zu gerne wollte der Quarter in die Mitte zum sicheren Punkt und dort stehen bleiben.
      Mit kleinen Schritten bauten wir uns also den Zirkel auf und es wurde von Mal zu Mal besser, bis Collin den Hengst ohne Probleme im Schritt und Trab um sich herum zirkeln konnte. Sogar ohne sich mitzubewegen, so dass der Hengst sich alleine um seinen Besitzer bewegte und auf dessen Kommandos wartete.
      Die beiden gewannen durch den heutigen Tag immer mehr Vertrauen zueinander und abseits von all den Lektionen, war dies wohl der wichtigste Effekt des Kurses. Wir arbeiteten daraufhin noch ein wenig an der Vorhand- und Hinterhandwendung und danach an dem Seitwärts.
      Auch bei dem Paar machte ich schon den Schritt zum Seitwärts im Trab. Vorher arbeiteten wir jedoch daran, dass Mayor auch neben Collin hertrabte, wenn der im normalen Tempo weiterlief. Das war wichtig, damit Collin in Ruhe Positionen wechseln und die Kommandos geben konnte.
      Bei Mayor dauerte es ein Weilchen bis er verstand, was Collin von ihm verlangte, so gingen wir weg vom Zirkel und erarbeiteten uns das Seitwärts vorerst an der Bande. Durch die vordere Begrenzung fiel es den Pferden leichter, den Druck des Menschen richtig einzuordnen und sobald das saß, gab es ein ausgiebiges Lob.
      Auch die beiden hatten heute viel geschafft und verließen sichtlich zufrieden die Halle. Ich schaute ihnen lächelnd nach, denn auch ich hatte den heutigen Tag geschafft. Nach den Einzelstunden erwartete die Gruppe zunächst ein ordentliches Abendessen und dann ein gemütliches Beisammensein mit Reden im Kaminzimmer. Dort gab es außerdem noch Tee und Kekse und ich gesellte mich auch dazu.
      Hier konnte man ideal noch einmal den vergangenen Tag Revue passieren lassen. Erfahrungen und Geschichten wurden ausgetauscht und noch offene Fragen wurden beantwortet. Gerne wurde ich für fachliche Fragen als Ansprechpartner genutzt. Aufgrund der weiten Fahrtwege aller Gäste endete der Tag relativ früh. Ich verabschiedete mich von der Gruppe und bedankte mich für den wirklich schönen Tag.

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    • Zion
      Hitze und Viecher

      Mittlerweile ist es dermaßen heiß draußen geworden, dass es schon fast unmöglich ist, ordentlich mit den Pferden zu arbeiten. Außerdem hatte sich eine Menge geändert, denn ein neuer Charakter Valeria Martens zog auf Atomics Valley mit zwei Paso Stuten und einem Isländer ein. Collin verkauft schweren Herzens viele seiner Pferde, da er sich auf die wichtigsten konzentrieren möchte. Ein Teil seiner Pferde gab er an ein älteres Pärchen in die Altmark. Dieses Pärchen wird in Zukunft noch eine größere Rolle spielen, denn der Mann ist Liebhaber von iberischen Pferden und seine Frau ist passionierte Reiterin nach der Ecole Legerete. Ludwig und Eleonore stammen aus einer Adelsfamilie aus den Niederlanden und fanden ihren Sitz in Sachsen-Anhalt in einem wunderschönen Herrenhaus mit Stallungen, doch bisher fehlten ihnen die Pferde. So gingen Espiritu, Descarado, Castiel, Flame und Xinu in ihren Besitz.


      Valeria

      Es ist nun schon eine Weile her, dass ich mit den Pferden auf Atomics Valley eingezogen bin. Auch klein Prada hat sich eingelebt und flitzt über den Hof wie eine Rakete. Maybach und Mercedes verstehen sich sehr gut und haben sich recht schnell an die neue Umgebung gewöhnt. Die Hitze macht mir mehr zu schaffen als den beiden, naja es kann ja nicht jeder aus Südamerika kommen. Fast täglich erkunden wir das Gelände und eine der beiden Stute läuft als Handpferd nebenher. Prada sitzt meistens bei mir mit im Sattel, denn der Vaquerosattel bietet schließlich viel Platz. Mit Dynur arbeite ich an einem taktreinen Tölt und gelegentlich üben wir die Freiarbeit.


      Collin

      Meine Pferde beschränkten sich nun auf eine Anzahl von vier, was mir die Arbeit aber deutlich erleichtert! MAyor Jetsetter Oak (Sky) macht riesige Fortschritte und auch mit dem Reiten klappt es sehr gut. Er vertraut mir mittlerweile auch unter dem Sattel und momentan arbeiten wir an seinem Rhythmus und der Balance. Havanna Girl ist momentan etwas außer Acht, aber sie genießt ihre Zeit auf der Weide und wird demnächst weiter gefördert von Sin. Mein liebster Wild Cherry ist gekört und wir arbeiten an den 2er Wechseln. Natürlich darf man mein Seelenpferd Valquiria nicht vergessen, denn sie beherrscht mittlerweile die Levade und die Arbeit vom Boden aus ist zu unserer Paradedisziplin geworden.


      Ludwig & Eleonore

      Nach etlichen Jahren leerer Stallungen sind wir nun überglücklich fünf Pferde unser eigen zu nennen. Flame wird für die nächste gedeckt und wird unseren ersten Nachkommen zur Welt bringen, aber unser Bestand soll auch über die Jahre überschaulich bleiben. Die Pferden wollen wir definitiv mit der Zeit einfahren und sie kören lassen. Im Vordergrund steht aber der Ausbau der Stallungen zu einem Offenstall.
    • Veija
      Ich hatte nicht damit gerechnet, Mayor Jetsetter Oak so schnell nochmal zu Gesicht zu bekommen, aber manchmal passierten eben Dinge, mit denen man nicht gerechnet hatte. Zufällig war ich in der Gegend vorbei gekommen und wollte einfach nur einmal hallo sagen. Am Zaun streckte ich meine Hand nach seinem goldenen Fell aus und streichelte seine Nase. "Hübsch bist du geworden, mein Kleiner.", sagte ich und er brummelte, ließ seinen Blick aber über die Koppel und die anderen Pferde schweifen. "Jaja, du kannst ja schon wieder zurück. Ich wollte nur nach dem Rechten sehen.", erklärte ich ihm. Er zog seinen Kopf weg, ich streifte mit meiner Hand seinen Hals und er galoppierte davon.
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    • Zion
      Zu wenig Zeit
      Collin steht gerade mitten im Aufbau des neuen Hofes und hat somit leider extrem wenig Zeit für die Pferde. Castiel, Descarado, Dynur, Espiritu, Flame, Havanna Girl, I am a Playboy, Maybach, Mayor Jetsetter Oak, Mercedes, Nienke van de Flierthoeve, Philomena, Valquiria, Wild Cherry und Xinu werden von den fleißigen Pflegern versorgt und bewegt. Dennoch geht es ihnen gut, aber das Training unter Collin und Valeria fällt natürlich weg. Mittlerweile hat ein Teil der Pferde schon einen richtigen Pelz bekommen und es wird schwer die Schimmel auch mit Decke sauber zu halten. Nun hoffen wir, dass der neue Hof bald für den Umzug bereit ist!
    • Veija
      Kurzer Besuch bei Mayor Jetsetter Oak
      Wieder einmal wollte ich Sky einen kurzen Besuch abstatten. Der Hengst hatte sich im letzten halben Jahr sehr gut entwickelt. Aus dem kleinen, schlacksigen Hengst war ein wahres Muskelpaket geworden. Ich stand am Zaun und schaute zu ihm rüber. Als ich seinen Namen rief, streckte er seinen Kopf in die Luft und wiehrte mir zu. Dann trabte er in meine Richtung. Er streckte seinen Kopf über den Zaun und ich konnte seine Nase streicheln. "Hey Sky.", sagte ich zu ihm und gab ihm ein Stückchen Möhre.
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    • Zion
      Vorbereitungen für den Lehrgang
      Momentan ist es, wie eigentlich immer, stressig auf dem Hof, da ein Event ansteht. Der Dressurlehrgang wird nun schon seit Ewigkeiten geplant und alles laufen zu Hochtouren auf, das alles perfekt für die Gäste sein soll. Collin rennt nur noch mit Zetteln rum und ist gereizt, weshalb ihm das Personal lieber aus dem Weg geht. Nur in der Gegenwart der Pferde sind alle entspannt, da ausgewählte für den Lehrgang vorbereitet werden, um Sachen zu demonstrieren oder direkt für die Gäste zum Reiten. Corazon del Sol, FC Encantador, Flame, Havanna Girl, I'm a Playboy, Major Jetsetter Oak, Nienke van de Flierthoeve, Valquiria, Wild Cherry und Xinu genießen die gemäßigte Temperatur, das die Hitze im Wald nicht so weit vordringt. Dynur fra Frelsi, Mercedes und Maybach von Valeria sind ebenfalls glücklich, obwohl der Isi etwas mit einem Eksem zu tun hat.
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  • Album:
    LDS - Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Zion
    Datum:
    25 Sep. 2016
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    EXIF Data

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    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).


  • Mayor Jetsetter Oak
    (Sky)

    Hengst

    AQH , *01.06.2014

    Buttermilk Dun, //

    151 cm


    ____________________________________


    Sky ist mittlerweile eingeritten und mit vollen Eifer dabei. Er zeigt sich äußerst interessiert - sowohl bei der klassischen Reitkunst, als auch bei der altkalifornischen Reitweise. Er ist nach wie vor äußerst sensibel, doch das ständige Erschrecken ist kaum noch vorhanden und so langsam wird er zu einer coolen Socke. Sky liebt es ins Gelände zu gehen und dort auch mal Tempo zu machen. Er gehört zu Collins Lieblingen und genießt sein Dasein in vollen Zügen.
    Vom Boden aus ist er ein Experte für Freiarbeit und Schrecktraining geworden und zeigt sich hierbei eher dominant, was früher gar nicht zu denken gewesen wäre.
    Summa Sumarum hat er sich bestens entwickelt und wird es hoffentlich auch weiter tun!
    This horse is a Jokester: Always pulling faces and making trouble for others, but in an adorable way. It switches/wrings tail a lot when being ridden, 30) Kicks if a horse gets too close to my rear end, better tie a ribbon in my tail!


    Abstammung

    ubk

    Vater | Mutter


    ubk

    Vater | Mutter


    ____________________________________


    Nachkommen | Vater


    Schleife

    Körung


    Leistungsstand

    Springen: E

    Military: E

    Distanz: E

    Fahren: E

    Dressur: E

    Western: LK5 (E)

    Galopprennen: E



    Ganveranlagung 3 Gänge


    ____________________________________


    keine Erfolge




    Ausbildungsdaten

    Führen | Halfter | Anbinden | Putzen | Hufe Auskratzen

    | longieren | Bodenarbeit | einberitten | Stops |


    Zirkuslektionen

    x |


    Sonstiges

    Tierarzt | Unbekannt

    Influenza Ja

    Tetanus Ja

    Herpes Ja


    keine Beschwerden


    ____________________________________


    Hufschmied | Unbekannt

    Hufeisen Nein


    keine Beschwerden


    ____________________________________


    Besitzerlegende

    Besitzer: Zion

    Vorbesitzer: Veija

    VKR/Ersteller: Mohikanerin

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