Calypso

Maverick - Connemara - 4 Punkte ○

Hengst - Im Besitz seit März 2017

Maverick - Connemara - 4 Punkte ○
Calypso, 22 März 2017
Mockingjay, Veija und Gwen gefällt das.
    • Calypso
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      April 2017 - 2350 Zeichen - Beautytag

      Etwas über 3 Monate war es jetzt her, als mein erstes Fohlen auf die Welt kam. Die Geburt war problemlos gelaufen und der Mutter Argo und dem kleinen Maverick ging es blendend. Inzwischen ist der kleine Hengst super sozialisiert und lebt in der kleinen Herde seiner Mutter. Dort ärgert er die Großen und hält sie ganz schön auf Trab. Natürlich wird er auch von vorne bis hinten betüddelt von unseren Reitermädels und Emilia und mir. Alle haben ihn sofort ins Herz geschlossen. Heute stand wieder ein Beautytag an, ich hatte vor ihn mit Wasser zu konfrontieren. Emilia und ich holten Argo und Maverick von der Weide und gingen zum Putzplatz. Argo banden wir an und Emilia hielt Maverick locker am Strick. Zuerst bürstete ich ihn mit einer weicheren Bürste ab. Über Brust, Bauch, Rücken und an den Beinen hinunter. Keine Stelle ließ ich dabei aus. Er kannte das Prozedere bereits gut und fing immer mehr an es zu genießen. "Hey das sollst du sein lassen." lachte Emilia und entzog dem Kleinen den Strick, an dem er wieder herum knabberte. Aber letztendlich konnte man ihm noch gar nicht böse sein, er war halt sehr aufgeweckt. Nach ausgiebigen Streicheleinheiten und Putzeinheiten, schnappte ich mir den Wasserschlauch. Ich machte einen ganz leichten Strahl an und ging langsam auf Maverick zu. Zu meiner Überraschung reckte er den Kopf in die Richtung des Wasserstrahls und spitzte die Ohren. Als er ihn dann mit der Schnauze berührte schreckte er dann doch etwas zurück und schnaubte. Argo sah zu ihrem Fohlen, als ob sie sagen wollte - alles ok, du kannst ruhig hingehen! Maverick war zu neugierig um einfach davon abzulassen. Ich stand immer noch an der gleichen Stelle und hielt den Wasserschlauch recht tief. Emilia hatte ihn locker am Strick und gab ihm ausreichend Raum um ausweichen zu können. Nach einigen Annäherungsversuchen durfte ich sogar bis zu seinem Vorderhuf und diesen etwas nass spritzen. Wir lobten ihn überschwänglich und räumten den Schlauch weg. Das war für den Anfang schon mehr als gut! Ich striegelte Argo noch ein wenig ab und gab ihr dann ihre Ration Kraftfutter, das sie noch brauchte. Danach wurden Mutter und Sohn wieder auf die Weide entlassen. Lange sahen wir den beiden noch zu, wie er herumtollte und die anderen zum spielen aufforderte. Ich war so unendlich glücklich und stolz auf meinen kleinen Connemara Hengst.
    • Calypso
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      Juli 2017 - 2660 Zeichen - Morgendliche Routine

      Wir hatten Ende Juli und das Thermometer schaffte nicht die 20 Grad Marke. Die letzten Tage hatte es auch viel geregnet und alles war matschig und irgendwie ungemütlich. Wenigstens schafften es heute ein paar einzelne Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke durchzubrechen. Ich zog mir meine Softshelljacke und die Gummistiefel über und machte mich auf den Weg zu meinen Lieblingen im Offenstall. Die Schubkarre und der Mistboy standen schon bereit und so konnte ich loslegen. Als ich das Gatter hinter mir schloss, kamen sogleich Rhoda, Argo und der kleine Maverick in meine Richtung. „Gibt noch nichts für euch, erst muss sauber gemacht werden.“ ich schob die Schubkarre zum Unterstand der Pferde und fing dort mit dem Misten an. Norisk lag dort im Heu und ließ sich nicht stören als ich neben ihm das schaufeln anfing. Maverick hatte das Interesse an mir verloren und scheuchte die große Noriker Stute Rhoda etwas umher. Maverick war in letzter Zeit viel gewachsen und hatte sich allgemein gut entwickelt. Er war jetzt 7 Monate alt und allmählich konnten wir uns schon Gedanken über das Absetzen machen. Als ich im Unterstand soweit fertig war, schob ich die Mistkarre weiter und arbeitete den kompletten Paddock ab. Argo holte sich zwischendurch ein paar Streicheleinheiten von mir ab und auch Norsik hatte sich aus seiner bequemen Position erhoben und versuchte nun mit der Nase unterm Zaun an das Gras zu kommen. „Hallo Veronika!“ riefen zwei Mädchenstimmen im Takt. Ich drehte mich um und winkte ihnen zu „Hallo ihr Zwei. Habt ihr nichts zu tun?“ scherzte ich und sah die beiden an. Die beiden 13 jährigen Mädchen waren aus dem Nachbarort und kamen oft vorbei um kleinere Arbeiten zu erledigen, sie machten das unheimlich gerne. „Dürfen wir Rhoda putzen?“ fragte die eine und die andere hatte sich sogleich ein Halfter geschnappt. Ich musste grinsen und mein Blick viel auf die Stute. Ja, sie hatte die letzten Regentage gut ausgenutzt um sich so richtig einzusauen. Ich nickte und die Mädels kamen herein und nahmen Rhoda mit. Ich war auch soweit fertig und brachte die Schubkarre zum Misthaufen, wo ich sie sogleich leerte. Dann holte ich Heu und verteilte dieses im Offenstall. Argo und Norsik stürzten sich gleich darauf und ich kuschelte noch etwas mit Maverick. Mittlerweile hatte er verstanden was Respekt bedeutete und war zum Menschen nicht mehr so ungestüm wie anfangs. Als ich mit allem fertig war, schaute ich noch kurz bei den Mädchen vorbei ob alles gut lief mit Rhoda. Die Stute sah mittlerweile schon wieder wie ein Pferd aus und die beiden freuten sich wie Schneekönige als ich sie lobte und meinte, Rhoda hätte noch nie besser ausgesehen.
    • Calypso
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      November 2017 - 3763 Zeichen

      Bei uns in Wales zog langsam der Winter ein. Jetzt Ende November wurde es immer kühler und feuchter. Schnee gab es noch keinen, aber das war in unserer Region an der Küste eher selten der Fall das wirklich eine weiße Schneedecke zum Schneemann bauen einlud. Es war 7.30 Uhr und heute war ich mit dran zum ausmisten, da ein Pfleger aus gesundheitlichen Gründen ausfiel. Ich begann mit Mit meinen Hengsten und brachte sie auf ihre Winterkoppel. Die große Sommerkoppel war jetzt geschlossen und damit meine Jungs natürlich viel Bewegungsdrang hatten, bekamen sie eine extra Winterkoppel und den großen „Matsch“ Paddock gab es ja auch noch. Ich holte mir zuerst Companero und Fantasio und brachte die beiden nach draußen. Danach noch Kantarro, Fame, Chulo, Kajano und el Alba Ardiente. Ich war stolz darauf das ich meine Hengste zusammen in einer Junggesellen Herde halten konnte. Das Thema Hengsthaltung war immer noch sehr umstritten und ich hielt absolut nichts von Einzelhaft. Getrennt von den Stuten klappte das sehr gut und die Hengste hatten sowieso alle ein wunderbares Sozialverhalten, wie ich fand. Mein jüngster und neuester Hengst, PFS Dreaming of Revenge, wurde noch langsam an die anderen gewöhnt. Er stand im Nachbarpaddock während die anderen auf der Koppel waren und so konnten sie sich mit Sicherheitsabstand beschnuppern und kennenlernen. Aber auch das lief bis jetzt so gut das ich ihn wohl bald in die Herde lassen würde.

      Nach den Hengsten waren die Criollo Stuten an der Reihe. Auch sie hatten ein Winterdomizil bekommen und liefen zu viert brav am Strick neben mir her. Ashitaka, Caresse, Fermina und Sabandija warteten geduldig bis ich alle Stricke entfernt hatte und trotteten los um sich ein schönes Plätzchen zu suchen. Ashitaka fing gleich an sich zu wälzen und in kürzester Zeit war nicht mehr viel von der Rappstute zu erkennen. Ich hätte ihnen gerne länger zugesehen, aber die Arbeit machte sich nicht von alleine. Um kurz vor 10 Uhr war ich fertig mit ausmisten und neu einstreuen und musste jetzt nur noch zu meinen Offenstallpferden. Als ich an den Zaun heran trat und nach den Pferden pfiff, kam der kleine Maverick sofort angetrabt und reckte mir seinen Kopf entgegen. „Na du kleine Maus!“ ich kraulte ihn hinter den Ohren und da kam auch schon seine Mama Argo mit an den Zaun. Ich holte dann die Schubkarre und begann auch den Offenstall abzumisten. Löwenherz, auch ein Neuankömmling bei uns, stand etwas abseits und beobachtete mich interessiert. Er wurde gut aufgenommen in der kleinen Herde und machte sich gut. Aber trotzdem blieb er noch auf sicheren Abstand, er hatte schon viel mitgemacht in seinem Leben. Die Noriker Stute Rhoda lag im Unterstand im Stroh und machte keinerlei Anstalten sich zu bewegen, sodass ich misten konnte. „Auf geht’s Fräulein, hoch mit dir!“ spornte ich sie an und tippte sie etwas energischer am Po an. Irgendwann stand sie dann auch auf, schüttelte sich und lief von Dannen. Als ich auch hier endlich fertig war und noch eine ordentliche Portion Heu verteilt hatte, versuchte ich mich ein wenig Löwenherz zu nähern. Ich bedrängte ihn nicht, hielt meine Hand ihm entgegen und wartete darauf das er einen Schritt auf mich zu machte. Er war schon sehr interessiert und ließ sich dann auch von mir streicheln, aber auf schnellere unbedachte Bewegungen meinerseits reagierte er schreckhaft und ergriff die Flucht. Ich ließ es für heute sein und war sowieso schon sehr stolz das er sich in der kurzen Zeit doch sichtlich wohl hier fühlte, in seiner neuen Herde. Bevor ich ging kuschelte ich noch ein wenig mit Norisk, der es sichtlich genoss! Im Kopf ging ich schon wieder ein paar Termine durch und plante den Tag. Vielleicht hätte ich heute auch endlich mal wieder Zeit für einen Ausritt. Mal sehen.
    • Calypso
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      3898 Zeichen by Calypso - 24.03.2018
      So langsam zog auch bei uns der Frühling ein. An ein paar Tagen hatten wir schon richtig schöne 13 Grad erreicht und trocken war es auch endlich. Es war Mittag und ich gab gerade zwei Mädchen auf Argo und Rhoda Reitunterricht. Beide zogen, unabhängig voneinander, im Trab ihre Runden. „Rhoda darf ruhig flotter laufen, musst nicht so zaghaft mit ihr sein! Und Argo nicht zu fest halten. Auch mal locker lassen......ja und wieder annehmen, locker lassen. Ich weiß heute ist sie spritzig, aber du machst das gut!“ Nach weiteren 15 Minuten war die Stunde beendet und die beiden ließen die Pferde noch am langen Zügel über den Platz schreiten. „Ihr zwei kommt ja jetzt allein zurecht oder? Ihr könnt dann absatteln, den beiden noch Futter geben und einfach wieder in den Offenstall stellen.“ Die Mädchen nickten und ich verließ zufrieden den Reitplatz, da kamen schon die nächsten um die Ecke die was von mir wollten. „Hey Veronica!“ grüßte mich mein Stallhelfer Harry und hatte seine Tochter Lilly im Schlepptau „Harry! Hallo Lilly“ grüßte ich sie zurück und lächelte. „Lilly ist heute zu Besuch und da wollten wir fragen ob wir uns eins der Pferde ausleihen dürfen für einen Spazierritt?“ fragte Harry. Ich musste nicht lange überlegen, Harry war sehr verantwortungsbewusst und ich vertraute ihm meine Pferde gerne an. „Natürlich, nehmt euch einfach Sabandija.“ Harry nickte und bedankte sich bei mir, Lilly strahlte übers ganze Gesicht, sodass ich auch grinsen musste. Nun machte ich mich daran den Pferden ihr Mittagessen zu geben, mein Verlobter Luke und Emilia halfen mit. Ich war beim Offenstall und hiefte das Heu aus dem Schubkarren und verteilte alles im Unterstand. Dawn und Time in a Bottle kamen sofort angetrabt und inspizierten alles. Es machte mich so glücklich das die beiden von Tag zu Tag zutraulicher wurden und ihren Platz hier gefunden hatten. Maverick und Horik kamen auch dazu und Norisk und Löwenherz blieben erst noch in ihrer Ecke stehen und beobachteten alles. Die zwei waren, seit Löwenherz bei uns eingezogen ist, fast unzertrennlich und ich hatte das Gefühl das Norisk dem Tinker eine gewisse Sicherheit gab. Nach ein paar Streicheleinheiten mit jedem machte ich mich weiter an die Arbeit. Ich brachte die Stuten Fermina und Ashitaka noch für ein paar Stunden auf die Weide und machte das selbe dann mit den Hengsten Chulo, Fantasio, Companero, PFS Dreaming of Revenge, El alba Ardiente und Kantarro. Als Luke mich dabei sah rief er mir zu „Vroni, Fame kannst du drinnen lassen, den nehme ich gleich für´s Training!“ ich nickte und setzte meinen Weg fort. Nachdem ich die Wassertröge auf den Weiden kontrolliert und aufgefüllt hatte, ging ich ins Haus und setzte mich an den PC. Ich war seit einiger Zeit in Kontakt mit einer jungen Dame, Mareth Lindström aus Schweden. Ich war auf sie aufmerksam geworden da sie eine Anzeige nach einem robusten Freizeitpony geschaltet hatte. Ich musste sofort an Horik denken, auch wenn ich ihn selbst erst wieder seit ein paar Monaten besaß, aber bei mir war seine Zukunft recht ungewiss. Es stellte sich schon die Frage ob er Hengst bleiben konnte oder wo ich ihn einsetzen sollte. Ich hatte viel zu tun mit der Criollo Zucht und einige Jungpferde deren Ausbildung im Vordergrund stand. Ich konnte mir Horik sehr gut im wilden Skandinavien vorstellen und vorallem das er ein treuer Freizeitkumpel werden könnte. Ich hatte der Familie Lindström schon einige Bilder und Videos von ihm geschickt und bald wollte Mareth nach Wales kommen um ihn sich anzusehen. Ich war gespannt und schrieb ihr eine E-Mail mit möglichen Terminen. Gegen Nachmittag sah ich Luke dann beim Training mit Fame zu, bis Jasmine kam und mich daran erinnerte das gleich eine kleine Gruppe von Kindern kommen würde und sie die zwei Fohlen El alba Ardiente und PFS Dreaming of Revenge bräuchte. Ich willigte ein und ging im Kopf schon wieder weitere Planungen durch.
    • Calypso
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      2883 Zeichen by Calypso - 16.09.2018
      „Was für ein schöner Herbsttag“ „Ja, da haben wir wirklich Glück gehabt mit dem Wetter.“ entgegnete Jasmine und führte Löwenherz und Argo zum Putzplatz. Ich hatte Rhoda und Sabandija am Strick und führte sie zu den anderen. Jasmine übernahm heute für mich den Sonntagsausritt mit drei Kindern aus dem Dorf. Das veranstalteten wir fast jeden Sonntag wenn das Wetter passte. „Okay ich glaube die Kinder kommen gerade, du kommst jetzt alleine klar oder?“ Jasmine nickte und nahm die Kinder in Empfang. Ich vertraute ihr voll und ganz und konnte mich so meiner Arbeit widmen. Ich holte mit der Schubkarre Heu und verteilte dieses im Offenstall. Sogleich kam Maverick angelaufen und ich guckte mich nach Dawn um. Sie war weit und breit nicht zu sehen, hm komisch ich hatte gar nicht mitbekommen das sie jemand heraus geholt hatte. Das ließ mir keine Ruhe und ich sah mich auf dem Hof um. Jasmine sattelte gerade, mit den Kindern, die Pferde und Harrison kam aus dem Hengststall heraus. „Hey Harry, hast du Dawn gesehen? Sie war nicht im Offenstall.“ den Kopf schüttelnd kratzte Harry sich am Kopf „Nein, ich war die ganze Zeit beim ausmisten.“ „Okay, trotzdem danke.“ ich lief weiter meine Runde und kam zum Roundpen, wo ich eine mir wohl bekannte Stimme vernahm. Ich sah Luke mit der Mustangstute und war erleichtert. Er stand in der Mitte, seinen rechten Arm ausgestreckt und etwas in geduckter Haltung. Dawn kam langsam auf ihn zu und stupste ihn mit den Nüstern an der Hand an. Das war ihre Erlaubnis sie streicheln zu dürfen, und das tat Luke auch. Danach zogen die beiden ihre Kreise und Wendungen und Dawn folgte ihm, ohne Seil oder Hilfsmittel. Sie machte sich von Tag zu Tag besser, vertraute immer mehr und ich war guter Dinge das dieses Pferd ein treuer Wegbegleiter werden konnte. Ich ließ sie weiter arbeiten und beschloss mit Fermina zu arbeiten. Die Criollo Stute stand mit den anderen Stuten bereits auf der Koppel. Nachdem ich sie geputzt und gesattelt hatte, ging ich mit ihr in die Halle und wir trainierten gute 40 Minuten. Fermina war gut drauf und arbeite super mit. Ich war stolz auf meine junge Stute. Als sie versorgt war, ging ich ins Haus und machte etwas Büroarbeit. Kurze Zeit später sah ich durchs Fenster Jasmine mit der Ausreitgruppe zurück kommen. Alle sahen zufrieden aus, die Pferde, die Kinder und Jasmine auch. Ich ging derweil alle E-Mails durch, schaute nach zukünftigen Turnierstarts und organisierte alles was in nächster Zeit anstand.
      Gegen späten Nachmittag holten wir dann die Pferde von den Koppeln. Luke und Harry gingen zu den Hengsten und holten Companero, Kantarro, Fantasio, Fame, Norisk, Time in a Bottle, Colorido, El Alba Ardiente, Chulo und PFS Dreaming of Revenge. Ich holte inzwischen noch Ashitaka und Rovina. Dann machten wir zusammen das Futter fertig und gaben es allen Pferden. Somit ging wieder ein Tag auf unserem Hof zuende.
    • Calypso
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      5637 Zeichen by Calypso - 20.01.2019
      Veronika & Luke
      Ein ganz gewöhnlicher Tag auf dem Rook´s Bay Stable. Es war Mittag und wir hatten das morgendliche Ausmisten und Füttern schon hinter uns. Die Pferde waren alle auf ihren Weiden und es kehrte etwas Ruhe ein. Ich war noch am überlegen mit welchem Pferd ich heute trainieren sollte und ging im Kopf den Tagesablauf durch. Jasmine hatte heute glaub ich eine Reitstunde und ich müsste Luke noch fragen was er heute vor hatte. Das Wetter war heute beständig, kalt aber immerhin nicht mehr so stürmisch wie in den letzten Tagen. Vielleicht könnte ich auch ausreiten gehen. „Hallo Veronika“ der gute alte Frank kam aus seinem Truck gestiegen.“Hallo Frank, ich habe heute gar nicht mit dir gerechnet.“ entgegnete ich. Frank kratzte sich am Kopf „Ach ich wollte nochmal nach der einen Boxentür schauen die klemmt und außerdem hat Elizabeth mir einen Rumkuchen für euch mitgegeben.“ Dankend nahm ich ihn entgegen und lächelte „Sag ihr vielen lieben Dank, wir alle lieben diesen Kuchen! Gut, ich bringe ihn mal ins Haus, wenn du irgendwas brauchst sag bescheid, ja?“ Frank nickte und machte sich an die Arbeit. Ich brachte den Kuchen in die Küche und schrieb eine kleine Notiz dazu, das sich jeder gerne nehmen dürfte. Draußen auf dem Hof traf ich auf Luke und er machte den Vorschlag ausreiten zu gehen. Ich überlegte erst hin und her, eigentlich wollte ich doch mit dem Training von Kantarro anfangen. „Nehmen wir ihn doch einfach als Handpferd mit.“ schlug Luke vor. Gar keine schlecht Idee, dachte ich und gemeinsam holten wir die Pferde. Mein Mann holte sich Norikerhengst Thorin und ich nahm Chulo und Kantarro mit. Wir mussten nur ein wenig über ihr Fell striegeln und konnten sogleich aufsatteln. Wir waren zwei Stunden unterwegs. Sogar eine kurze Galoppstrecke konnten wir bewältigen, Kantarro war sehr brav als Handpferd und auch Chulo war äußerst artig, wie immer im Gelände. Luke war auch ganz begeistert von Thorin. Er hatte ihn bis jetzt noch nie geritten.

      Jasmine
      „Serena du holst dir heute
      Rhoda, Will du hast Löwenherz und Phoebe Lamiro.“ die drei Kinder wuselten umher, holten Putzsachen und Halfter und gingen zum Offenstall um die Pferde zu holen, die ich ihnen zugeteilt hatte. Dies war schon meine Fortgeschrittene Gruppe und so musste ich nicht mehr all zu viel helfen. Wir gingen auf den Reitplatz und die Kinder stiegen auf. Die ersten 15 Minuten wurden zum aufwärmen genutzt und ich baute einen kleinen Trailparcour auf. Ich brachte viel Abwechslung in meine Reitstunden, das war mir wichtig. Nach ein paar Trabrunden erklärte ich ihnen den Parcour und jeder durfte ihn nacheinander absolvieren. Dabei gab ich Hilfestellungen und Tipps. Rhoda war wieder sehr faul heute, aber Serena wurde immer besser im sich durchsetzen und ich hatte das Gefühl das die beiden gut zusammen passten. Nach 60 Minuten war die Stunde vorbei und meine Reitschüler sattelten ihre Pferde ab und versorgten sie. Als sie später von ihren Eltern abgeholt wurden, beschloss ich noch etwas mit Zenja zu arbeiten. Die Stute sollte auch mal im Schulbetrieb und vielleicht sogar zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Ich holte sie, putzte sie und ging mit ihr in den Roundpen. Dort machte ich Freiarbeit mit ihr, die grundlegenden Dinge, Vertrauen aufbauen. Sie sollte das arbeiten mit dem Menschen als spaßig empfinden und freiwillig mitarbeiten. Nach 25 Minuten ließ ich es gut sein und war sehr stolz auf die Stute.

      Veronika & Luke
      Wir kamen zum Hof zurück und brachten unsere drei Hengste zurück auf die Weiden. Ein zwei Stunden konnten sie noch draußen herum tollen. Ich sah Jasmine mit
      Zenja aus dem Roundpen kommen „Jasmine, wenn du fertig bist komm doch mit ins Haus, dann trinken wir bisschen Kaffee und essen Kuchen.“ „Ja gerne, ich komme gleich.“ antwortete die junge Frau und Luke und Ich gingen schon mal rein. Emilia war auch wieder Zuhause und gemeinsam genossen wir den Rumkuchen von Frank´s Frau. Wir erzählten uns Neuigkeiten, planten die nächsten Tage durch und ließen es uns gut gehen. Gegen 17 Uhr machten wir uns wieder an die Arbeit. Die Pferde mussten rein geholt werden. Harry war nun auch da, er hatte heute den halben Tag frei um bei seiner Tochter zu sein. Jasmine und Ich gingen zu den Stutenweiden und nahmen jeweils zwei Pferde. Jasmine nahm Fermina und Ashitaka ans Halfter und ich Sabandija und die kleine Rovina. Als nächstes holten wir noch Adrenaline und Princess Mononoke, die noch abgetrennt von den anderen standen und langsam aneinander gewöhnt wurden. Zum Glück gab es auch keine Zickereien in den Boxen. Die beiden Männer hatten sich in der Zwischenzeit um die Hengste gekümmert. Diese rein zu holen war etwas einfacher, da die Weiden direkt am Stallgebäude grenzten. Man musste nur den Weg zu den Koppeln absperren mit einem E-Zaun Band, die große Stalltür öffnen und schauen das sonst alle geschlossen sind. Dann die Weidezäune öffnen und die Hengste rein treiben. Sie wussten von selbst schon gut genug wo ihre Boxen waren und gingen sofort hinein um zu fressen. Thorin, Norisk und Fame waren meistens die ersten die sich sofort in Bewegung setzten. Gefolgt von Kantarro, Fantasio, Chulo und Companéro. El Alba Ardiente, PFS Dreaming of Revenge, Maverick, Colorido und Time in a Bottle ließen sich immer etwas Zeit bis der erste Ansturm vorbei war. Schließlich verschlossen wir alle Boxentüren und Harry ging nochmal zum Offenstall um dort zu gucken ob alles in Ordnung war. Dort war es bereits ruhig. Dawn, Lamiro und Zenja knabberten am Heu, Löwenherz lag im Unterstand und auch Rhoda war völlig entspannt. So neigte sich ein weiterer Tag, auf dem Rook´s Bay Stable, dem Ende zu.
    • Calypso
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      Juni 2019 - 4026 Zeichen von Calypso
      16.30 Uhr, ich war spät dran und hastete zum Reitplatz. Ich hatte total vergessen das ich heute die fortgeschrittenen Reitstunde hatte. Zum Glück waren die drei Mädels selbständig und kannten sich auf dem Hof aus. Die Pferde waren im Vorfeld schon eingeteilt worden und so standen sie schon fertig auf dem Reitplatz, gurteten nach und stiegen auf. „Tschuldige Mädels, ich bin spät dran. Also rauf auf die Pferde und warm reiten.“ meinte ich und schnappte mir einen Hocker. Meine Reitstunden waren keine typischen Gruppenstunden. Ich hielt nichts von Abteilungsreiten, bei mir ritt jeder für sich und ich nahm mir für jeden meiner Reitschüler Zeit und schaute was wir verbessern konnten. „Lisa, vergiss nicht Lamiro von Anfang an ordentlich zu treiben, sonst zieht sich das die ganze Stunde lang so durch.“ Ich widmete mich zuerst Lindsey die auf der jungen Lewitzer Stute Zenja saß. Ich hatte ihr bewusst die Stute gegeben, da ich wusste das Lindsey eine gute und vor allem ruhige und konsequente Reiterin war. Genau das was Zenja brauchte. Ich erklärte ihr nochmal kurz auf was sie achten sollte. Die Stute fand noch nicht so leicht in die Anlehnung. Sie sollte immer leichten Kontakt am Zügel halten und bei der kleinsten Kopfbewegung Richtung Boden nachlassen. Viele Zirkel, Volten und Biegungen reiten und dann das gleiche im Trab. Dann lief ich über den Reitplatz zu Elena die auf der anderen Lewitzer Stute Cerry Blossom saß. Sie ritt sie schon des öfteren und langsam waren sie gut eingespielt. Sie trabten bereits auf dem Zirkel und ich gab Anweisungen und Hilfestellung zum Schulterherein. „Ja so ist gut, nicht zu weit abstellen. Wenn du an der langen Seite wieder angekommen bist gehst du ins Konter Schulterherein.“ Ich beobachtete es ein paar Minuten lang und ließ sie dann wieder selbst daran arbeiten. Mein Kaltblut Wallach Lamiro drehte auch schon im Trab seine Runden, und das nicht einmal langsam „Lisa wenn du eine Pause brauchst dann pariere mal durch.“ rief ich mit einem Lächeln rüber. Ich wusste wie anstrengend es war ihn in Bewegung zu setzen.

      Plötzlich sah ich Jasmine mit der Mustang Stute Dawn über den Hof laufen. „Hey Jasmine, arbeitest du wieder mit ihr?“ als Antwort bekam ich ein lächelndes Nicken und die beiden gingen zum Roundpen rüber. Jasmine war bei uns in Ausbildung zur Reittherapeutin und ich hatte ihr jetzt Dawn für Übungszwecke überlassen. Die Stute war jetzt gefestigt genug im Umgang und ich konnte mir auch vorstellen das die Stute ein gutes Therapiepferd werden könnte. Eben wegen ihrer sehr sensiblen und vorsichtigen Seite. Und Jasmine arbeitete sehr gut mit ihr und konnte so auch selbst üben.

      Nach 45 Minuten beendeten wir die Reitstunde und ich ließ sie im Schritt abreiten. „Super gemacht heute ihr Drei. Ihr wisst, Futter für die Pferde herrichten und dann können sie wieder auf ihre Koppeln.“erklärte ich und verließ den Sandplatz. Die Mädchen waren alt genug und brauchten mich nicht mehr an ihrer Seite, soweit vertraute ich ihnen. Ich sah dann schnell bei Löwenherz vorbei. Der Gute lahmte seit zwei Tagen ein bisschen. Als ich ankam stand er im Offenstall und döste vor sich hin, aber die Möhre die ich ihm mitgebracht hatte erregte seine Aufmerksamkeit. Nach genügend Kuscheleinheiten tastete ich sein Bein ab, warm war es nicht mehr und er schien keine großen Schmerzen zu haben. Vermutlich hatte er sich nur blöd vertreten. Zufrieden ließ ich ihn wieder in Ruhe Dann schaute ich bei Jasmine und Dawn vorbei, guckte ihnen noch ein wenig zu und ging dann zu meinem selbstgezogenen, kleinen Hengst Maverick. Okay, klein war er nun nicht mehr, er war immerhin schon fast 3 Jahre alt. Ich freute mich schon auf die Zeit ihn einzureiten, aber er sollte soviel Zeit wie nötig erhalten. Ich war bei ihm auf der Koppel und machte dort meine kleinen Übungen mit ihm. Er war sehr begeistert von Freiarbeit, folgte mir auf Schritt und Tritt und der spanische Gruß hatte es ihm sehr angetan.
      Nach den Spielereien machte ich meinen Rundgang auf dem Hof und ging dann ins Büro.
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  • Album:
    Rook´s Bay Stable - Privatpferde
    Hochgeladen von:
    Calypso
    Datum:
    22 März 2017
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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

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    Maverick

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    Rufname: Rick
    Geburtsdatum/Alter: Dezember 2016, 2 Jahre
    Geschlecht: Hengst


    Stammbaum
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    aus der: Argo ~ von: Moon´s Wishing Well
    aus der: Aurora ~ von: Heronimus | aus der: Das Kürbisvieh ~ von: Moonlight Shadow


    Exterieur
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    Größe: 147 cm
    Rasse: Connemara
    Fellfarbe: Dunkelfalbe
    Gencode:
    Abzeichen: schmale Blesse | weißer Kronrand



    Interieur
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    Charakter
    Maverick ist ein aufgewecktes, verspieltes, junges Fohlen das auch mal Flausen im Kopf hat. Wie es sich für einen Jungspund eben gehört. Trotzdem hat er auch die ruhigen und gelassenen Charakterzüge seiner Eltern mit in die Wiege gelegt bekommen. Er liebt Streicheleinheiten und geht ganz offen auf andere Tiere oder Menschen zu.


    Beschreibung
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    Seine Eltern stechen besonders im Distanzsport heraus. Vermutlich wird hier auch der Schwerpunkt bei Maverick liegen. Sein Vater Moon´s Wishing Well ist in der Dressur sehr erfolgreich und die Mutter Argo auch im Westernsport. Auch in diese Richtungen könnte sich der kleine Hengst entwickeln. Man wird später sehen wie er sich macht.




    Vorgeschichte
    //


    Zuchtinfos
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    Gekört/Gekrönt: ✘
    Vorgesehen für die Zucht: ?
    Leihmutterschaft/Deckaxe:

    Nachkommen


    ✗/✗

    Besitzer: Calypso
    Vorbesitzer: /
    VKR/Ersteller: Calypso
    Aktueller Wert: 530 Joellen

    Trainingsstände
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Fohlen ABC ✗ | Eingeritten ✗ | Eingefahren ✗


    Bodenarbeit
    Treiben + Bremsen ✗| Rückwärtsrichten ✗ | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Halten ✗
    Abstand halten ✗ | Wenden + Handwechsel ✗ | Abruf ✗

    Freiheitsdressur/Zirzensik
    Kompliment ✗ | Knien ✗ | Spanischer Schritt ✗ | Piaffe ✗| Plié ✗
    Passage ✗ | Steigen ✗ | Sitzen ✗ | Liegen ✗| Küsschen geben ✗
    Drehen ✗ | Podest ✗| Spanischer Gruß✗ |Nein sagen ✗


    Reitpferde-Ausbildung
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    Dressur: E A L M
    Galopprennen: E
    Springen: E A
    Military: E
    Fahren: E
    Distanz: E A L M S
    Western: LK5 (E), LK4 (A), LK3 (L), LK2 (M)

    PotentialAufstieg durch Turnier | Training • nicht weiter gefördert


    Erfolge
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    Gesundheit
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    Gesundheitszustand

    Letzter Tierarztbesuch:
    Letzter Hufschmiedbesuch:
    Gesamteindruck:
    Akute Krankheit/en: ✗
    Chronische Krankheit/en: ✗
    Erbkrankheit/en: ✗



    Hufe/Beschlag

    Beschlag Vorne ✗
    Beschlag Hinten ✗

    Hufkrankheit/en: ✗