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Mohikanerin

Marsimoto | Aegidienberger | Ungekört

Name MarsimotoRasse AegidienbergerGeschlecht HengstAlter 10 Jahre, 4.12FellfarbeDunkelfuchs (m. hellem LH) SplashSót slettuskjóttureeAaZZnSplStockmaß156 cmMutter | VaterHerkunftsland SpanienZucht BardagamaðurNachkommenKeineGekört | Ungekört[Schleife]CharakterMarsimoto ist ein ehr kompliziertes Pferd. Es ist schwer herrauszufinden, was er für ein Charakter hat. Der Hengst ist arbeitswillig und zeigt auch gern seine Gänge, doch manchmal hat er so Tage da fehlt ihm sein Selbstvertrauen. Da stolpert er dann andauernd und ist unkonzentriert. Doch oft ist Marsi offen und freundlich. Zu anderen Pferden hat er ein guten 'Draht' und macht viel Mist.BeschreibungDer Hengst geht gern Schwimmen und läuft gern. Auf der Weide animiert er oft die anderen und es wird gespielt. Ansonsten macht er immer große Show um sich selbst. ReitschulpferdNeinSpringen E Dressur A/MGangreiten E/S***Western EGalopprennen EDistanz EFahren EMilitary E[Schleifen]['spoiler][/spoiler]Besitzer Mohikanerin | BardagamaðurVKRMohikanerinPuzzelpngPSD

Marsimoto | Aegidienberger | Ungekört
Mohikanerin, 27 Apr. 2014
    • Mohikanerin
      Langer Tag mit den Pferde
      Heute bin ich extra früher aufgestanden um mehr mit den Pferden machen zu können. Ausserdem wird es heute voll warm und Thor und ich ahben heute eh keine Termine, weder Amt noch Reitschüler. Also wird heute ein schöner Tag. Gemeinsam frühstücken wir. Fynja und Fynn sind im Urlaub. Hayley ist ausgezogen und wir haben wieder neue Pferde gekauft. Dem entsprechend ist es etwas stressig, die alle in die Herde zu bringen. Beim Essen unterhalten wir uns und gehen danach auch schon los.
      Ich hole Fífa von der Weide und Thor White. Am Anbinder schnell die Pferde angebunden und geputzt und anschließend gesattelt und los. Es ist 8 Uhr und wir sind schon mit Pferd unterwegs. Wir steigen auf und reiten Richtung Wald, aber an der Ausfahrt rechts statt zum See. Es ist noch frisch, aber nicht kalt. Im Schritt reiten wir den Weg entlang und unterhalten uns. Zwischen druch traben wir mal an oder auch kleine Galoppabschnitte. Doch jetzt besonderes, weil Fífa noch verletzt ist bzw im Training. Ihr Tölt lässt in letzter Zeit zu Wünschen übrig und auch sonst ist sie sehr schlecht drauf. Um so schöner läuft White, die ich auf einem Dressurtraining bald schicke. Doch jetzt fehlt noch die Zeit und ähnliches. Da wir nur ne kleine Runde reiten sind wir schon wieder fast am Hof. Den Rest des Weges reiten Thor und ich im Schritt. Es war ein sehr unspektakulerer Ausritt. Wir steigen am Hof ab und machen die Pferde Weide fertig. Langsam kommen die alle wieder ohne Halfter Raus. Nur bei den Hengsten nicht. Thor spritzt White ein bisschen die Beine ab und wäscht ihren Schweif. Ich dagegen schmiere das Bein von Fífa ein und bringe sie weg. Auch Thor folgt mir wenig später. Weiter geht es mit den nächsten Pferden.
      Ich geh mir Draki von den Hengsten holen und Thor bringt sich Buried mit wieder mal putzen die Pferdchen und satteln auch anschließend. Ich geh mit dem Dicken auf die Ovalbahn und Thor in die Halle, springen mit Buried. Also trennen sich diesmal unserer Wege, aber nicht dramatisch. Nachher müssen wir auch noch einkaufen gehen. Währrenddessen ist Thor in der Halle und regt sich auf, dass wieder alle Hindernisse nicht richitig aufgebaut sind. Aber er macht sich schon Musik an. Normale Reaktion von uns allen. Doch ich sitze schon auf Draki, warm geritten ist er auch schon. Also trabe ich ihn als erstes an und geh als erstes auf einen Zirkel und lasse ihn immer größer werden bis wir auf der Bahn aussen sind. Ohne Probleme klar sein Takt und auch das Gleichgewicht kann er super halten. Aber Thor hat nicht so viel Glück in der Halle. Buried reist andauernd die Hindernisse und auch ist sie ganz spritzig und unentspannd. Dass kann er gar nicht leiden. Nach einer Stunde reiten bringe ich Draki weg und Thor wartet bereits auf mich im Stall. Er hilft mir den Hengst fertig zu machen und wir bringen den Hengst weg. Er hat noch die Fressbremse um bekommen. Bald soll er noch mal decken, bevor er verkauft wird.
      Thor und ich holen mit Knotenhalfter, welches er mitgenommen hat, Suicide von der Weide holen. Der Hengst ist noch recht ängstlich und auf der Weide eher alleine. Ich mache ihm das Halfter um und wir gehen zum Stall. Da wir ihn nicht anbinden können, hält Thor in solange ich ihn putze. Er steht still und ich kann in ruhe arbeiten. Anschließend mache ihm Sattel rauf, nehme schlaufies mit und Trense hat er auch um. Gemeinsam gehen wir in die Halle. Dort longiere ich ihn noch mal und dann setzt sich Thor rauf. Der Hengst kann besser mit Männern, deshalb wird es vielleicht ein Pferd, welches er mehr reitet, aber mal sehen. Wir haben ja jetzt mehrere Jungpferde die angeritten werden. Als erstes lasse ich ihm Schritt und heute ist der Große auch motiviert. Die letzten Tage konnte man ihn nicht nicht mal holen, dass ist schlimm. Ansonsten ist alles gut. Nach 20 Minuten longieren mach ich die Ausbilder lockerer und Thor setzt sich erstes mal rauf. Doch wir machen kein grosses Drama rum. Da Suicide nichts von Leckerlies hält muss die Stimme reichen. Ich streiche über sein Hals und Thor steht schon im ersten Steigbügel. Ich hallte gegen und er legt sich vorsichtig über den Sattel. Etwas hammelt der Hengst rum, aber auch nichts schlimmes. Dieses wiederholen wir mehr mal's, auch mit noch ein paar Runden Trab als Pause. Bei dem fünften mal ist es schon normal für ihn. Alle meine Pferde reite ich ganz schnell ein. Danach kriegen sie eine Pause und dann reiten, Zucht oder Turniere. Aber auch verkauf kann sein. Doch ich führe Suicide und Thor noch ein Stück. Als wir fertig sind mache ich das Zeug ab und wir bringen ihn auf die Weide. Mit dem Hengst kann super Bodenarbeit machen, aber ich habe leider nicht so viel Geduld. Egal.
      Dann geht es weiter mit Down und meinem Marsi Baby. Thor ist sogar etwas eifersüchtig auf den Hengst, doch darüber denke ich später nach. Er holt sich den Down und ich meinen. Gemeinsam gehen wir zum Hof und putzen die Hengste. Ich weiss noch nicht, was ich mit dem Hengst machen soll. Doch dann entscheide ich mich für's Dressurreiten. Also hole ich einen Sattel mit einem tieferen Sitz. Thor geht mit Down ins Roundpen. Nur etwas laufen lassen, dass er mehr Bewegung hat. Er ist so zu sagen, für den Urlaub hier. Doch die Besitzerin holt ihn einfach nicht ab. Trotzdem arbeitet Thor gern mit den kleinen Shettys. Also alles gut. Ich mach Marsi noch die Trense rein und geh dann ins Viereck. Es ist nun schon 11:25 Uhr und sehr Warm. Doch der Stall spendet Schatten in der einen Hälfte des Vierecks. Als erstes reite ich den Hengst warm mit einfachen Übungen wir Zirkel, Volten oder Schulterhinien. Auch mal einen Schlangenlinie kommt zwischen durch. Dann fange ich nach einem Handwechsel mit Trab an. Marsi trabt sicher mit sehr weithohen Bewegungsabläufen und zeigt auch sonst gute Tempi Unterschiede. Auch ist sehr Motiviert und schlierft nicht mit der Hinterhand. Leute, die im Café waren sind langsam zugucken gekommen und es werden immer mehr. Ist mir sehr gruselig, aber ich versuche mich weiter zu konzentrieren und eine ordentlicher Linienführung. Immer wieder reiten wir Zirkel und Schlangenlinien. Auch mal einfache Volten macht er. Am Ende verabschiede ich mich noch vom Publikum und reite am langen Zügel ganze Bahn. Die Zuschauer klatschen. Ich hätte nicht gedacht, dass er so gut läuft. Aber ich bin froh ihn zu haben. Traumpferd. Ich führe ihn raus und mache ihn ebenfalls für die Weide fertig. Thor hat bereits Down weggebracht. Das Shetty ist nur rumgaloppiert am Anfang. Doch gegen Ende konnte er auch so'n bisschen Schritt gehen. Doch er müsste Bald weg.
      Jetzt machen wir mittagspause und müssten vorher was zu essen holen. Der Kühlschrank und alles ist leer. Also müssten wir noch mal los. Ich hole mir Nico von der Weide und Thor holt sich Skör. Zwar haben sich Leute schon für ihn gemeldet, aber wir sind uns noch nicht sicher. Deshalb warten wir noch. Aber jetzt geht es erst mal ins Dorf. An den Sattel machen wir die großen Satteltaschen und reiten los. Der Weg ist recht entspannd. Mal etwas Trab und Tölt zwischen durch und dann sind wir schon in 20 Minuten am Discounter, aber wir sind vorher noch ein kleines bisschen durch Wald, also den langen Weg. Vor dem Teil hält Thor die beiden Hengste. Ich geh drin genug einkaufen und packe alles in den Taschen. Die Leute die vorbei laufen, lachen und reden mit uns. Die hätten sowas noch nie gesehn und sowas. Aber das werden sie jetzt öfter seen, aber egal. Im Schritt reiten wir zurück. Ab und zu mal bisschen Tölt und das war es dann aber auch. Das Essen und Trinken soll nicht rausfallen. Thor brint schon das essen rein und ich mach die Pferde für die Weide fertig und bringe sie schon weg. Dann geht es rein – essen machen.
      Nach dem Essen geht Thor sich Hikandi holen, er würde jetzt gern alleine Ausreiten. Ich kümmere mich der Weil um die neuen Pferde. Scrappy und Kembingur stehen am Hof in den Paddocks und ich fütter die beiden. Mit Kembingur will ich heute noch ein bisschen was im Zirkel machen. Bei dem Kaltblut bin ich mir noch nicht sicher. Also hole ich den Schimmel als erstes raus und mache das Knotenhalfter um, auch einen langen Strick nehme ich mit. Dann geht es ins Viereck. Der Hengst ist ein Draki Nachkomme. Es soll dem nächst in der Reitschule mitlaufen. Doch heute machen wir ein paar einfache Bodenarbeitübungen. Auch longieren tu ich ihn ein bisschen. Nach 20 Minuten bin ich fertig und bringe ich auch wieder weg.
      Mit dem Kaltblut will ich ein paar Kunststückchen üben und geh mit ihm in das Roundpen. Als erstes lasse ich auch Scrappy etwas laufen. Er trabt schön aber darf war scheinlich dann auch in die Reitschule. Jocki läuft auch bald mit. Nach paar Minuten hole ich den Schecken in die Mitte und lobe ihn. Dann geht es los mit einfachen dingen. Als erstes mache ich Clicker. Dafür mache einfache Übung, wo er die Hand berühren muss wo der Clicker ist und nicht das Leckerlie. Schon beim zweiten Mal hat er es kapiert. Auch den nächsten Schritt mit dem laufen und loben kapiert er rasch. Dann pack ich das Teil ein und mach etwas Kompliment Üungen. Erste Stufe ist den Kopf runter nehmen und beim nächsten mal auch Bein heben und so weiter. Doch das reicht auch heute und ich Bring hn wieder weg. Es ist jetzt auch tierisch warm jetzt.
      Thor und Hikandi kämpfen der Weil im Wald gegen dsas Viehzeug aber geben dann auch auf und kommen zurück und gehen auf die Bahn. Dort übt Thor mit ihm noch bisscheb Tölt und Trab Tempiunterschiede. Dann kommt er auch wieder un macht ihn Weide fertig. Ich geh jetzt Mittagsschlaf machen.
      9526 Zeichen | © Mohikanerin | 2014
    • Ravenna
      Dressur E auf A | (c) Ravenna | 8507 Zeichen

      Beinahe drei Wochen befand ich mich nun schon auf dem Hof von Vina und Thor, trotzdem kannte ich mich auf dem Gelände noch immer nicht aus – ohne den Plan war ich wohl so gut wie aufgeschmissen. Denn hier stand ich nun, mit der vollkommen verschwitzen, fertigen Pögn und hatte mich verlaufen – vor über einer Viertelstunde hatte ich das zweite Training mit der jungen Stute beendet, wir erarbeiteten ähnlich wie mit Marsimoto ein Niveau A in der Dressur. Pögn stellte sich immer besser dabei an, aufgrund ihres Alters würde auch Vina noch eine Menge Arbeit vor sich haben. Ich konzentrierte mich dabei auf eine konstante Anlehnung, sowie anständige Biegung und Stellung. Bahnfiguren wie die 10 Metervolte bereiteten der jungen Stute keine sonderlichen Schwierigkeiten, die einfache Schlangenlinie hatte sie bereits vorher gekannt. Für den einfachen Galoppwechsel fehlten ihr einfach noch die nötige Versammlung, die aber sicher im Laufe der nächsten Monate und Jahre folgen würde. Vina und auch Thor wollten die Stute nicht überfordern, was ich sehr unterstützte. Heute hatte sie etwas der Übermut gepackt, sie war unaufmerksam gewesen – also war ich nach einem ersten Erfolg in der Bahn noch eine Runde ins Gelände, dabei hatte ich einen der anderen Eingänge zum Hof genommen und fand nun nicht mehr wirklich zum Stall. Ich hatte Thor angerufen, der meinte ich solle an Ort und Stelle bleiben – er würde mich aufgabeln. Als er dann endlich da war führte er gerade Moon am Strick „Ich dachte der bräuchte auch mal wieder ein wenig Bewegung.“ sagte Thor grinsend „Ja, klar…gestern hatte ich ihn als Handpferd mit zum Ausritt und am Nachmittag hat er wieder einen Rotlichttermin gehabt“ Moon ging es hier erheblich besser, die Gegend war einfach mehr Wiese als bei uns auf Eriska – zwar gab es unmengen an Gras, welches jedoch durchsetzt war mit unzähligen kleineren Steinchen. Die anderen Pferde kamen damit klar – Moon nicht wirklich. Hier aber konnte er auch mal über die Wiese rasen mit den anderen zusammen und gerade diese Bewegung tat ihm unheimlich gut. Zwar verlor er die Muskeln die er all die Jahre gehabt hatte, da wir ihn selten ritten, doch wurde er jeden Tag irgendwie bewegt damit die Gelenkschmiere geschmeidig blieb. Dazu hatte mir Maren geraten als sie es festgestellt hatte. Die beiden Pferde beschnupperten sich eingehend Pögn quietschte einmal laut auf, schnappte in Moons Richtung und mein Hengst ließ sie in Ruhe. Nur wenige Minuten Fußweg und wir kamen wieder in einen Bereich der mir bekannt vor kam. „Danke für´s Abholen“ murmelte ich betreten als ich Pögn wieder absattelte und sie in der Nachmittagssonne trocknen ließ während sie genüsslich ihr Müsli vertilgte. Thor winkte ab, gab auch Moon seine Portion an Futter und verschwand bald darauf wieder mit ihm als mein Handy zu klingeln begann Cayden….Mein Herz tat einen Satz „Hey Schatz“ klang seine Stimme am anderen Ende „Hey, wie geht’s dir?“ Es herrschte einen Moment Stille…“Cayden?“ „Mir geht es gut, bin nur etwas erschöpft.“ Ein seufzen an der anderen Leitung „Hans hat es am Bauch erwischt – eine Rippe ist angebrochen und einige geprellt“ mein Gesicht war in diesem Moment sicher aschfahl „Was habt ihr getan?!“ fragte ich verdutz „Wir hatten ein Sommergewitter vor drei Tagen, die Pferde draußen auf den Weiden, als der Strom ausfiel. Als wir sie wieder reinbringen wollten raste Bucks gleich durch den Holzzaun am nördlichen Bereich der Weide. Mit ihm sind auch Stormy und Braum hinaus gelaufen. Am nächsten Tag stand unser Stormy etwas nass und verwirrt am Stall, doch Braum und Bucks wurden nicht gesichtet.“ Wir haben alle Sachen zusammen gepackt, den Zaun repariert und sind dann auf die Suche nach den Hengsten gegangen. Braum ist wieder auf dem Paddock, aber Bucks hat nach Hans ausgetreten. Jetzt ist er erstmal noch im Krankenhaus auf dem Festland, aber Bucks bekommen wir denke ich so schnell nicht wieder.“ Das war erstmal eine Menge zu schlucken, mich ärgerte es zutiefst das ich jetzt nicht da war – mir fehlte die Kontrolle über das ganze Geschehen zu Hause. „Dann lasst ihn am besten da draußen allein, sagt nur Blue und Julie bescheid das sie ihre Stuten besser an den Stall stellen sollen, wir wollen ja keine Unfallfohlen. Legt an einigen Stellen Futter aus – am besten um den Hof herum, sodass er sich daran gewöhnt. Wenn ich wieder da bin werden wir uns irgendwie um ihn kümmern. Bis dahin ist es ja ein Glück nicht mehr lang hin“ Das Gespräch ging nun nicht mehr länger, danach brachte ich Pögn wieder in den Stall um anschließend mit Marsi wieder heraus zu kommen. Auch mit dem Hengst arbeitete ich bereits eine Weile, wobei mir auch Thor unter die Arme dabei griff. Oftmals ritt er sogar den hübschen Fuchsschecken, dann gab ich ihm einige Tipps oder er erklärte mir einige Dinge. So lernten wir beide von einander und ich genoss den Erfahrungsaustausch. Auch heute würde Vina´s Freund Marsi wieder reiten – mir war heute nicht mehr danach.
      Eine gute Stunde später saß ich mit einem Glas Wasser, leichtem Muskelkater im Gras des Platzes und sah dabei zu wie Thor sich mit dem Hengst „abmühte“. Marsi und er verbrachten nun bereits den zweiten Tag im Training damit den einfachen Galoppwechsel zu meistern, der junge Hengst hatte ein paar Probleme damit vom Galopp in den Schritt zu fallen, denn meistens war es eher Trabtölt als der gewünschte Schritt. Nach drei Versuchen gab Thor wieder kurz auf, ging nur in den Schritt um ein paar andere Übungen mit dem Hengst zu vollführen. „Und wenn du es auf der anderen Hand probierst? Das ist immerhin seine bessere Hand, wenn es auf der funktioniert kannst du es auf der anderen machen. Geh vielleicht auch etwas in den leichten Sitz…?“ Thor hielt mit Marsi bei mir an, schüttelte dabei bereits mit dem Kopf „Nein, das würde eher zum Gegenteil führen“ Also machte er weiter mit seiner leichten Schrittarbeit, derweil kaute ich auf meiner Unterlippe herum. Bevor ich aufstand, eine der roten Stangen am Rand des Platzes holen ging. „Wir legen eine Stange in die Diagonale, denke nicht das er im Tölt über die Stange geht, und wenn nicht ist es immerhin einen Versuch wert.“ Thor hielt erneut bei mir an, wartete ab bis ich die Stange platziert hatte „Mal sehen was das wird, Marsi kann die Stangen nicht unbedingt leiden.“ Also begann Thor wieder zu galoppieren, brach auf die Diagonale ab um anschließend vor der Stange durch zu parieren – im Tölt. Marsi riss den Kopf hoch und seine Schritte wurden langsamer der Hengst verfiel in den Schritt, doch vor der Stange stemmte Marsi die Beine in den Sand, stieg vorn nach oben und drehte nach rechts ab. Dafür wurde natürlich nicht gelobt, aber es folgten noch zwei weitere Versuche „Leg den Schenkel nicht allzu weit nach hinten, halt ihn ruhiger.“ riet ich ihm nach dem dritten Mal, dann ließ er ihn angaloppieren auf die Stange zu, parierte den Hengst – zum Schritt – noch in ihm ging er an der Stange vorbei um den Hengst erst danach umzustellen und wieder zu galoppieren. Danach wurde er kräftig gelobt „Machen wir am besten Schluss für heute, es hat ja jetzt geklappt“
      In den nächsten Tagen ritten wir Pögn und Marsi oftmals gemeinsam auf dem Platz, übten klarere Gangübergänge gerade die Jungstute konnte sich so an dem etwas erfahreneren Hengst konzentrieren. Während ich also mit Pögn an Stellung, Biegung und sanften Übergängen pfeilte, stand für Thor und Marsi der einfache Galoppwechsel an der Tagesordnung. Tatsächlich gelang es bereits den Hengst ohne Stange in den Schritt zu parieren, auch wenn die Schrittphase noch ein wenig zu lang war – ein erster Erfolg im Training war erreicht. Die beiden Pferde von Vina würden noch eine kleine Weile an Training ordentlich gebrauchen können, doch ihre ersten Turniere zu Übungszwecken würden sie ohne Probleme bestreiten können.
      Fünf Tage bevor die vier Wochen um waren, bekam ich endlich die errettende Post – ich durfte endlich wieder zurück nach Schottland. Die letzten Tage verbrachte ich zusammen mit Vina, wir ritten aus, waren noch im Kino und erfreuten uns einfach an der Gegenwart des anderen. Zwar war ich unheimlich froh wieder zurück zu kehren, doch ich hatte mich auf dem Hof hier sehr wohl gefühlt. Als ich auf der Fähre an der Reling stand, musste ich innerlich grinsen….Cayden hatte Recht behalten, ich konnte einfach nicht von Vina zurückkehren ohne mit einem Pferd zurück zu kehren….Braum war mit mir auf die Reise gegangen, sowie Little Grey Braums und Thowra´s Mutter, eine Stute die ich schon lange ins Auge geworfen hatte.
    • Eowin
      Tierarztbericht für die Hengste
      Nachdem die Stuten fertig machen, machte ich mich für die Hengste bereit: ich legte eine neue Folie an und zog mit dem Edding galant Striche, um daraus eine Tabelle zu machen.
      Hier konnte ich nach und nach wieder Impfstoffe und die Barcodes der Transponder aufkleben.
      Die Impfstoffe zog ich vorher bereits weitestgehend auf, sodass ich meine Arbeit schnell erledigen können würde. Auch die Alkoholtupfer legte ich bereit.
      Auch die Hengste sollten gegen Tetanus, Influenza und Herpes geimpft werden.
      Als erstes war Nico an der Reihe. Er zuckte zwar kurz, war dann aber schnell versorgt und durfte wieder auf die Weide.
      Es folgten Ghosts, der eine wirklich besondere Ausstrahlung hatte, und Skrýmir, der mir besonders gut gefiel. Seine Farbe war unglaublich schön.
      Beide benahmen sich recht gut und wir kamen rasch voran.
      Dann kamen Valentines Nennir, Loki, Marsimoto, Scrappy, Kembingur, Flic Flac’s Milano, Sir Jordan Wolfenstein, Voodoozirkus und PFS‘ Bring me to Life. So weit lief alles recht gut. Zwar musste ich mich so manches Mal mit Hengstmanieren, Gehampel und Gewieher abmühen – davon teilweise direkt in mein Ohr. Aber die meisten Pferde waren recht artig und spätestens beim zweiten Anlauf saß alles da, wo es sitzen sollte. Die Liste in meinem Auto füllte sich langsam und ich war froh, als ich langsam ein Ende sah und es danach aussah, dass ich bald alle Pferde des Hofes geimpft und gechipt hätte.
      „Jetzt kommt mein Sorgenkind“, meinte Vina und kam mit einem Pferd um die Ecke, dessen Alter ich so schätzen würde, dass es sich um einen Jährling handelte.
      Es war River’s Haru, wurde mir erklärt und auch genau das, warum er ein Sorgenkind war. Auf der rechten Halsseite hatte er einen gewaltigen Ausschlag, blutig gescheuert und voll mit Eiter.
      „Herrje, was hat der denn gemacht?“, entfuhr es mir und ich sah mir den Kleinen genauer an.
      Die Wunde war größer als meine Handfläche und ich konnte kaum etwas erkennen, sodass ich beschloss, ihn zunächst zu impfen und zu chippen, während ich Vina darum bat, mir viel klares, lauwarmes Wasser und einen Lappen zu holen.
      Gesagt, getan. Haru war nicht sonderlich nett im Umgang, wie ich schnell feststellte, ließ mich aber nach einmal ordentlich Mahnen machen und beäugte mich misstrauisch. So war das, weswegen ich eigentlich da war, schnell erledigt und die Liste, die in meinem Auto lag, war schnell vervollständigt. Ich legte sie zusammen mit der von den Stuten und heftete sie via Büroklammer zusammen, als ich sah, dass Vina mit einem großen Eimer um die Ecke kam.
      Ich schnappte mir den Lappen und reinigte die Wunde sorgsam vom Eiter. Während das Wasser trüb wurde, kam etwas zum Vorschein, wo ich mir sicher war, dass er es sich selbst zugefügt hatte: Mit ziemlicher Sicherheit hatte der kleine Zwerg sich gekratzt. Dies erkannte man deutlich, weil in der Mitte wirklich die gesamte Haut fehlte, außen jedoch nur teilweise und dann nur das Fell, sodass man genau die Umgebung sah, wo er sich geschubbert hatte.
      Achtsam suchte ich nach Ursachen, bis ich durch Zufall auf eine stieß: Ich fand eine Stelle mit kreisrundem Haarausfall und als ich an den äußeren Haaren zog hielt ich direkt ein Büschelchen in den Händen.
      „Der Kleine hat Pilz“, stellte ich fest, während ich die Wunde am Hals gründlich desinfizierte. Er hüpfte hin und her – offenbar war das Desinfektionsmittel nicht so Brenn-frei wie es propagiert wurde.

      Offenbar hatte er so eine Sorte Pilz, die höllisch juckte und es hatte sich wohl vom Hals aus ausgebreitet.
      Ich ließ Vina Imaverol da, womit sie ihn alle zwei Tage gründlich waschen sollte. Außerdem ließ ich eine Creme da, die die Wundheilung förderte und ein Antiseptikum enthielt, damit wir die Wunde wieder in den Griff bekämen.
      „Achte darauf, wie viel er sich kratzt. Nach einer Woche müsste das deutlich besser sein und auch die Wunde sollte dann nicht mehr entzündet und mit Krusten bedeckt sein. Bis das komplett weg ist kann das aber wohl etwas dauern“, erklärte ich und drückte ihr die Medikamente in die Hand.
      Dann verabschiedete ich mich von ihr und ihrem Fohlen und machte mich auf den Weg zum nächten Termin.

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    • Mohikanerin
      Wer ist Fetch?
      In den letzten Wochen haben wir nun Jemand neues auf dem Hof. Sie heißt Fetch und ist nun 17 Jahre alt geworden. Aufmerksam auf den Hof ist sie durch die Anzeige im Internet gekommen. Natürlich war Jonah zu faul gewesen, diese zu löschen. Eines Abends stand sie dann im Stall als ich gerade Þögn weggebracht habe. Fetch musste dringend von zu Hause weg. Ihre Eltern haben ihren älteren Bruder aus unbekannten Gründen getötet und nun hatte sie angst. Ich konnte nicht nein sagen, eine helfende Hand kann man immer gebrauchen.
      Bis heute hat sie schon sehr viel mit dem Umgang mit Pferden gelernt durch Erik, der ihr viel hilft. Auf einem Pferd saß sie noch nicht, doch heute wollten wir es versuchen.
      Der Ta beginnt wie immer mit dem Frühstücken und der Aufteilung der Aufgaben. Da Jonah heute, mal wieder, beim Bauamt ist, müssen Fetch, Erik und ich die Pferde alleine Bewegen. Thor ist noch immer in Amerika und Georgio auf Tournee. Einerseits vermisse ich ihn sehr. Doch auch auf die ganzen Flirterein von Erik gehe ich ein. Ch weiß aber, dass es falsch ist auch wenn er mein erster Freund in meinem Leben war. Gemeinsam gehen wir die Pferde Nico und Skrýmir holen. Fetch soll sich heute auf den großen Hengst setzten. Ich gehe nebenbei dann meinen Jungen bewegen. Im Stall putzen Fetch und ich die Pferde. Erik ist in der Zeit die Hunde aus dem Haus holen. Riley und Valkýra brauchen jetzt schon eine Decke. Langsam wird es kalt. In den letzten Tagen waren schon unter 10°C. So einen heftigen Wetterumschwung habe ich lange nicht mehr mitgemacht. Auch den Pferden geht es nicht so gut. Als wir dann mit satteln und trensen fertig waten, gehen wir in die Reithalle, auch Erik kommt mit. Nico wollte ich heute mit Halsring reiten, deshalb habe ich ihm den um den Hals gemacht. Erik hat mich nur Ausgelacht. Mein Hengst macht zwar gerne sone Spielerein, aber in den letzten Monaten war er nur bei Stuten und wurde kaum geritten.
      In der Reithalle haben wir etwas Heizung angemacht, dass wir in T-Shirt reiten können. Erik lässt Fetch sofort auf Skrýmir. Die Beiden sollen mir folgen beim Warmreiten. Ich reite natürlich erst mal Gebiss. Nico ist nicht sehr begeistert. Immer wieder parkt er und will umdrehen. Doch wie er mich auch kennt, muss er jetzt erst recht laufen. Immer wieder pitsche ich ihn mit der Gerte an und treibe ihn mit den Beinen. Nach zwei Runden hat er es geschnallt und läuft aufmerksam vorwärts. Nebenbei achtet Erik auf Fetch, die wie ein Kartoffelsack auf dem Riesen sitzt. Immer wieder wird sie korrigiert. Natürlich ist es nicht allzu wichtig grade zu sitzen, aber anfangs brauch man das. Wir besitzen nicht mal richtige Helme auf dem Hof. Einige sind verschwunden und anderen waren extrem kaputt und mussten weg. Nach weiteren Runden trennen sich die Wege. Ich reite in rue mit Nico auf dem Zirkel im Trab und Fetch ist nun an der Longe und übt auch Traben. Bei ihr fehlt noch das Gleichgewicht, aber das wird noch. In hingegen trainiere den Dicken nur. Er ist wirklich Fett geworden. Auch die Gänge sitzen nicht mehr so gut. Immer wieder mache ich Handwechsel und auch verschiedene Bahnfiguren. Auch Fetch ist schon fertig. Neben einander reiten wir die Pferde ab. Fetch hat Tränen in den Augen und ist uns extrem Dankbar, dass wir sie aufgenommen haben. Langsam werden wir zum Ökohof. Am Ende putzen wir noch die Pferde über und füttern sie ein wenig.
      Am Tisch beim Mittagsessen besprechen wir noch wie es weiter geht, da klingelt es an der Tür. „Er ist den das?“, frage ich beim Hingegangen noch mal die Leute am Tisch. Erik zuckt mit den Schultern. Plötzlich steh da Georgio. Ich schreie los und fange an zu weinen vor Freunde. Er umarmt mich dann bekomme ich noen einen Kuss. „Schatz ist wieder da!“, schreie ich ins Haus. „Wir habens gehört“, sagt Fetch lachend. Na, fertig mit der Tournee?“, fragt Erik lachend. „Naja, ich wurde nicht mehr gebraucht und ja, da dachte ich einfach mal. Nach Hause!“, antwortet er mit einem Strahlen. Ich freue mich so.
      Als Georgio sich etwas ausgeruht hat, gehe ich mit ihm Pferdchen holen. Wie immer nimmt er sich sein Ghost und ich hole den Loki. Gemeinsam gehen wir zum Stall. Neben bei arbeiten Erik bereits mit Marsimoto auf dem Reitplatz. Im laufe der Zeit hat es angefangen zu regnet und es ist noch kälter geworden. Doch Er lässt sich nicht aufhalten und macht weiter. Während Georgio noch die Pferde putzt gucke ich Erik beim reiten zu. Marsi wird gerade zum Barockpferd und macht auch bald im Zirkus mit. Ausserdem soll er bald zur Körung. Wir haben groß mit ihm vor! Innerhalb der letzten Wochen hat der Hengst viel gelernt und zeigt auch viel seines Könnes freiwillig. Alles läuft mit ihm. Georgio ist nun auch fertig mit den Pferden. Loki habe heute schon mit Gebiss in der Hand. Sattel kennt er auch schon. Gemeinsam gehen wir in die Reithalle. Fetch ist bei Erik und guckt zu. Im Schritt geht Georgio schon mit Ghost los und ich fummel noch mit der Longe rum. Loki wird langsam unruhig und legt ganze Zeit die Ohren an. Dann geht es auch schon los. Der Hengst macht einen Sprung und trabt an. Zwischen durch buckelt er. Mein Freund ist neben bei am Ghost betüddeln. Immer wieder schiebt er dem Dicken ein Leckerli zu. Dann fängt aber auch er mit Beugen an und Tempiwechsel. Zwischendurch gucke ich zu den Männern, aber die kommen schon klar. Im Gegensatz zu Loki, der die ganze Zeit rumbockt. Sogar den Sattel habe ich runter genommen und das Gebiss mit dem Knotenhalfter gewechselt. Doch alles hat nicht gebracht. Nach dem auch Erik mit Marsi fertig war und ihm mit fressen in die Box gestellt hat, kommt er zu Halle. Fetch steht bereits am Rand. Mit Loki gebe ich für heute auf und laufe nur noch ein paar Runden mit dem Hengst. Die nächsten Tage muss er noch einmal ins Roundpen. Vielleicht geht das alles zu schnell für ihn. Nebenbei ist auch noch Georgio am Arbeiten. Ghost kann langsam auch am lockeren Zügel in guter Haltung laufen. Ich bin Stolz auf die Beiden.
      Wenig später gehen wir alle in den Stall. Noch einmal gehen Georgio und ich Pferde holen. In der Zeit machen die anderen Beiden Ghost und Loki stallfertig. Sie bekommen fressen und die Decke um.
      Saint und Þögn warten bereits auf uns. Die beiden Stuten bracuehn heute nicht geritten werden. Stattdessen wir auf den völlig matschigen Reitplatz. Noch immer hat es nicht aufgehört zu regnen. Die Stuten galoppieren sofort los. Wir unterhalten in der Zeit über die beiden Pferde. Etwas später holen wir auch wieder die dreckigen Stuten vom Platz und putzen sie im Stall noch mal über. Dann kommen se in die Box. Saint legt sich sofort hin.
      6597 Zeichen | © Mohi | 2014
    • Eddi
      Verschoben am 05.07.2015
      Grund: 6 Monate lang nicht mehr gepflegt.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Mohikanerin
    Datum:
    27 Apr. 2014
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