Nano

Margalo ♂ (Arabisches Vollblut)

Margalo Aus der: unbekannt / 100% Arabisches Vollblut V: unbekannt M: unbekannt Von: unbekannt / 100% Arabisches Vollblut V: unbekannt M: unbekannt ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Geschlecht: Hengst Geboren: 2004 Herkunft: Ungarn Fellfarbe: Schimmel Langhaar: weiss Hufe: 4x hellgrau Augen: Dunkelbraun (fast schwarz) Abzeichen: keine ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Rasse: Arabisches Vollblut Stockmaß: 1,55 m Beschreibung : Margalo ist ein wirklich temperamentvoller und schneller Araber. Er entspricht eigentlich genau dem Ideal eines exzellenten Arabers. Auf der Weide ist er stehts in Bewegung und powert sich gerne aus, was aber leider auch dazu führt, dass er ziemlich schmutzig am Abend ist. Unter dem Sattel ist er zügig, dennoch gehorsam und lässt sich mit einer starken Hand auch super zügeln. Im sonstigen Umgang benimmt er sich stets respektvoll und vorsichtig. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Gesundheit: Gesund Hufe: Sehr gut Erstellt von: Siska VKR: // Besitzer: Gioia Vorbesitzer: StefStef Nachkommen: // Zucht: // ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Qualifikationen Galopprennen Klasse: A Western Klasse: E Spring Klasse: E Military Klasse: E Distanz Klasse: M Dressur Klasse: A Fahr Klasse: E ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Schleifen: 148. Distanzturnier 152. Distanzturnier Margalo mit Trense & Bandagen Spoiler by RoBabeRo

Margalo ♂ (Arabisches Vollblut)
Nano, 30 Sep. 2012
    • Nano
      ~Alte Pflegeberichte~

      [quote name='StefStef' timestamp='1343936570']
      Ankunft :)Ich war gerade am arbeiten mit Dragonheart als ein Transporter auf den Hof kam. ‚Wer kommt denn da?’, dachte ich und hörte das wiehern eines Pferdes. Ich stieg ab und führte Dragon zum Transporter. Floh stieg aus dem Transporter und ich schlug mir mit der Flachen Hand an den kopf. ‚Natürlich! Sweet Love und Margalo kommen ja heute!’, dachte ich. "Hallo floh", sagte ich. "Du hast glück, du kannst gleich mal den Partner von Sweet sehen.", sagte ich und zeigte auf Dragon. "Ich war grad am Reiten.", erklärte ich ihr als sie fragte wieso ich ihn gesattelt hatte. "Daniel!", rief ich über den Hof und der Stallbursche kam. "Kannst du Dragonheart eben warm halten?", fragte ich ihn und er antwortete mir missmutig aber belustigt von der Situation das er da ja laufen müsse. Ich lachte, drückte ihm Dragon in die Hand und ging mit Floh in den Hänger. Floh gab mir Sweets Halfter und sie nahm Margalo. Zusammen führten wir die beiden aus dem Hänger und Dragon sah mit gespitzten Ohren zu ihr hinüber. Sweet sah sich um und als sie die anderen Pferde entdeckten wieherte sie ihnen zu. Dragon beachtete sie nicht mal. Ich ging mit Sweet am strick zu ihm, streichelte seine Nase und sagte lachend: "Tja Dragon, sie scheint dich nicht zu mögen." Noch mehr musste ich lachen als Dragon sie beschnupperte und Sweet ihn anquietschte. "Na komm Sweet ich zeig dir erst mal deine Box, bevor Dragon noch mehr Körbe einstecken muss.", sagte ich und führte sie zu ihrer Box. "Margalo kommt direkt neben sie. Da sie ja schon einander gewöhnt sind möchte ich sie nicht auseinander Reißen.", erklärte ich Floh. Nachdem beide in der Box standen und ich ihnen Heu reingeschmissen hatte bot ich Floh an noch eine weile hier zu bleiben um ihr zu zeigen wie wir die Pferde hier trainieren und Pflegen. Floh nahm dankend an und setzte sich neben den Platz auf die Bank. Ich ging zu Dragonheart und führte ihn wieder zum Reitplatz wo ich aufsaß. Da er noch warm war ging ich nach einer Runde im Schritt wieder im Trab, Ritt einpaar Figuren und Sprang dann über Hindernisse. Dragon lief super. Nach 15 min. reiten stieg ich ab und brachte Dragon in die Box. Dort nahm ich ihm den Sattel ab und legte eine Decke auf. Ich brachte den Sattel weg und holte das Futter für Dragon, Margalo und Sweet. Ich gab den drei das Futter und Floh musste dann gehen. Ich verabschiedete mich von ihr und ging ins Haus.2374. Zeichen / Text by Nigolasy
      [/quote]

      [quote name='StefStef' timestamp='1343936599']
      Ankommensbericht Margalo
      Nun war es mal wieder soweit, das ein neues Pferd zu mir kam, es war Margalo, ich hatte ihn einmal schon verkauft, doch jetzt wieder im Verkauf entdeckt und mir gedacht ihn bei mir zu behalten und neu aufzufrischen. Also wartete ich geduldig, darauf das Nigolasy eintraf, was auch in Kürze geschah. Wir grüßten uns und unterhielten uns einw enig, ehe wir margalo ausluden und ich ihn in seine alte Box brachte, wo er sich gleich wie zuhause fühlte. Ich lächelte und verabschiedete mich von Nigo, ehe ich entspannt sein Zubehör verstaute.
      [537.Zeichen / Text © by StefStef]
      [/quote]

      [quote name='StefStef' timestamp='1346075758']
      Umzug in den neuen Stall
      Nun war das nächste Abteil soweit, das die Hengste einziehen können. Also sammelte ich erstmal alle Vollblüter ein und legte zuerst Margalo das Halfter an, brachte ihn zum Putzplatz und band ihn an, dann holte ich Priest und band ihn auch an, ehe ich dann Chester le Rue holte und ihn auch anband. Dann holte ich Arsil und band ihn an, holte Joker's Pokerface und band ihn auch an. dann holte ich El Asaran und Majestro aus der alten Box und brachte sie zum Putzplatz, band die Beiden an und holte mir die nächsten Hengste. Zingal legte ich flott das Halfter an und Don Carino dann auch genauso. Daraufhin brachte ich sie zum Putzplatz und band sie fest, ehe ich dann erstmal neun Putzkästen holte.
      Dann stellte ich die Putzkästen ab und begann erstmal Margalo's Fell zu striegeln. Es dauerte eine Weile, bis sein weißes Fell sauber war und sein Langhaar durchgekämmt war, dazu auch seine Hufe sauber ausgeputzt waren. Nun war Priest an der Reihe und ich begann gründlich sein Fell zu striegeln, sein Langhaar zu kämmen und seine Hufe auszukratzen und anschließend auszuputzen. Dann war er fertig und ich machte mit Chester le Rue weiter, zufrieden striegelte ich sein Fell sauber und ich kämmte sein Langhaar durch, ehe ich noch seine Hufe säuberte. Nun war ich fertig und der nächste Kanidat war an der Reihe und das war Arsil. Also begann ich gründlich sein Fell zu striegeln und sein Langhaar zu kämmen, dazu noch gründlich seine Hufe zu säubern. Und als ich fertig war, machte ich Joker's Pokerface's Fell, kämmte sein Langhaar durch und säuberte seine Hufe. Dann nahm ich mir den nächsten Vollblüter vor und begann sofort El Asaran's Fell zu striegeln, sein Langhaar zu kämmen und seine Hufe zu säubern. Als er fertig war machte ich mit Majestro weiter und begann gründlich sein Fell zu striegeln, sein Langhaar zu kämmen und seine Hufe sauber zu putzen. Nun nahm ich mir Zingal vor und begann gründlich sein Fell zu striegeln, dazu sein Langhaar zu kämmen und seine Hufe gründlich zu säubern. Als ich mit ihm fertig war, kam der letzte Hengst an der Reihe dran und ich begann sein Fell zu striegeln, ehe ich sein Langhaar kämmte und noch seine Hufe auskratze. Dann war ich auch schon mit allen fertig.
      Also machte ich mich an die Arbeit, die Vollblüter in ihr neues Abteil zu bringen. Schnell hatte ich das erledigt und die Vollblüterhengste verputzten fleißig ihr Kraftfutter.
      [2384.Zeichen / Text © by StefStef]
      [/quote]
    • Nano
      Pflegebericht - Wiedersehen

      Ich strich Gioia sanft über den Kopf und redete leise mit ihr. Sie hatte wirklich eine schwere Zeit gehabt, nach dem ich alle meine Pferde verkauft hatte. Sie und Swing Seabiscuit waren die besten Freunde gewesen, sie vermisste ihn immer noch. Aber der neue Besitzer hatte keinen Platz für einen Hund, deshalb musste sie bei mir bleiben. Aber ihr Zustand war aufjedenfall schon besser geworden, sie konnte wieder mit Joy herumtollen und ging wieder auf Entdeckungstouren. Nach einem kurzen Blick auf meine Uhr stand ich auf und schlenderte gedankenverloren an einer Koppel entlang. Ich lehnte mich an den Holzzaun und beobachtete die zwei Pferde die sich gerade gegenseitig über die Koppel jagten. Ich stutzte. Warte mal, dieser Schimmel kam mir irgendwie bekannt vor. Stirnrunzelnd wehrte ich die übermütige Joy ab und dachte nach. Nein, das war doch nicht... Das wäre ein ziemlich grosser Zufall. Ich kniff die Augen zusammen, denn die beiden Pferde entfernten sich immer mehr von mir. Doch mich hatte die Neugier gepackt und ich stiefelte mit meinen beiden Hunden auf den naheliegenden Hof zu. Konnte das wirklich Margalo sein? Der Vollblutaraber hatte vor fünf Jahren einmal in meinem Stall gestanden, allerdings nur provisorisch, da der Besitzer - der gute alte Trevin - keinen Platz in seinen Ställen gehabt hatte und nach einem Käufer für den Hengst gesucht hatte. Margalo hatte, soweit ich mich erinnern konnte, auch ihm nicht wirklich gehört, er war mehr der Vermittler gewesen, hatte ihn aber für kurze Zeit übernommen, wieso wusste ich nicht mehr. Und was sollte Trevin mit einem Arabischen Vollblut in seinen Rennställen in Mitten von Englischen Vollblütern? Aber ich ich hatte nichts dagegen gehabt, denn der übermütige, aufgedrehte Araber hatte es mir damals schon angetan. Da ich zu diesem Zeitpunkt keine Zeit für so ein junges Pferd hatte - kaum geritten - wurde er schliesslich verkauft. Ich ging über den leeren Platz des kleinen Hofes und schaute mich suchend nach Menschen um, meine beiden Hunde hielt ich fest an der Leine, man wusste ja nie, ob die Pferde an Hunde gewöhnt waren oder nicht. "Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?", fragte mich eine energische Stimme von hinten. Ich drehte mich um und entdeckte eine junge, blonde Frau, mit in die Seiten gepressten Händen, welche mich mit hochgezogenen Augenbrauen ansah. "Ich... habe den Schimmel auf der vorderen Koppel gesehen und er kam mir so bekannt vor, da..." Sie unterbrach mich: "Margalo. Arabisches Vollblut, 8 Jahre alt, steht zum Verkauf." Als sie seinen Namen aussprach, verzog ich kaum merklich das Gesicht. Sie betonte das zweite "a" statt dem ersten, wie man es eigentlich im ungarischen aussprach. Aber innerlich fühlte ich mich ganz kribbelig. Es war tatsächlich Margalo und er stand zum Verkauf. Natürlich war mein Mund wieder einmal schneller als mein Verstand: "Ich habe Interesse an ihm." Ich runzelte über mich selber die Stirn, doch die Frau bemerkte nichts. Ihre Haltung wurde sofort freundlicher und offener. "Kommen Sie doch mit, wir können alles bei einem Kaffee besprechen." Ich schluckte und folgte ihr. Nach einem ausführlichen Gespräch fühlte ich mich allerdings schon sicherer. Sie hatte Margalo vor 2 Jahren übernommen und war mit ihm auch auf Turnieren gestartet. Aber sie wollte nun eine kleine Trakehnerzucht aufbauen. Wir gingen hinaus auf die Koppel und sie pfiff zweimal laut. Die beiden Pferde trabten heran und sie, Clara, begrüsste die beiden. "Gally? Kennst du mich noch?", fragte ich zögernd und hielt ihm meine Hand hin. Der zierliche Hengst hob seinen edlen, pefekt geformten Hechtkopf in meine Richtung, seine pinken Nüstern blähten sich, seine dunklen Augen musterten mich neugierig. Einen Moment lang stand er regungslos da, doch dann schüttelte er plötzlich den Kopf, brummelte und zog vorsichtig an einer Haarsträhne von mir. Das hatte er damals auch immer gemacht. Glücklich lächelnd strich ich ihm über seine seidige Mähne und konnte mich kaum satt sehen an diesem schneeweissen Prachtexemplar von einem Vollblutaraber. Schliesslich gingen ich und Clara zurück zum Hof und besprachen alles weitere. Das Wiedersehen mit Margalo hatte genügt, um meinen spontanen Entschluss zu festigen. Clara würde ihn morgen nochmals vom Arzt untersuchen lassen und dann würde sie ihn vorbeibringen. Zufrieden joggte ich zu meinem Hof zurück, was bei den Hunden eine Welle der Begeisterung auslöste. Beide sprangen gut gelaunt um mich herum.
    • Nano
      Pflegebericht - Die Ankunft

      Mit dem Rücken an den Holzpfosten gelehnt, sass ich auf dem Boden und kritzelte in meinem Skizzenblock herum. Langsam waren zwei Hundeköpfe erkennbar, Gioia und Joy. Ich hob den Kopf und beobachtete die beiden nicht weit von mir entfernten spielenden Hündinnen aufmerksam. Ich hatte gerade die Umrisse ihrer Körper einigermassen zufriedenstellend fertig skizziert, da hörte ich das Knirschen aus der Einfahrt. Aufgeregt sprang ich auf, legte Buch und Stift auf den Boden und folgte den bellenden Hunden zum geschlossenen Hoftor. Davor stand ein grosser Geländewagen samt einem Pferdeanhänger. In meinem Bauch machte sich ein Kribbeln breit, ich konnte es kaum erwarten Maragalo wiederzusehen. Nachdem ich das Tor geöffnet hatte, fuhr das Gefährt hinein und parkte auf dem grossen Hofplatz. Clara hatte heute mit einem ihrer Pferde einen Termin beim Tierarzt, deshalb war einer ihrer Pferdepfleger eingesprungen. Der junge Mann stieg aus, nickte mir kurz zu und öffnete die Ladeklappe. Er ging langsam hinein und redete auf den nervösen Araber ein. Vorsichtig führte er ihn aus dem Hänger hinaus und lobte ihn dann. "Er mag das Hängerfahren nicht besonders, aber grundsätzlich macht er trotzdem keine grossen Probleme beim Verladen", erklärte der Pfleger und sah sich um. "Wo kann ich Margalo hinbringen?" - "Hier entlang", ich führte die beiden über den Hof an den Koppel vorbei zum grossen Stall. Der Pfleger führte Margalo in die einzige eingestreute Box hinein und nahm das Transportzeug ab. Bevor er fragen konnte, nahm ich es ihm ab und versorgte es in der Sattelkammer gleich gegenüber der Box. als ich zurückkam stand der Mann immer noch bei Maraglo in der Box und kraulte ihn liebevoll. "Ist er das einzige Pferd hier?", fragte der Pfleger stirnrunzelnd. Ich nickte und sagte: "Ja, aber ich bin schon auf der Suche nach einem zweiten Pferd. Es wird nicht mehr lange dauern, dann bekommt der Gute Gesellschaft." Ich streckte langsam die Hand aus und streichelte dem Hengst über die weichen Nüstern. Der vorsichtige Schimmel stiess sein Maul in meine Hand hinein und schnaubte, seine Ohren spielten nervös. Der Pfleger schien sich nicht von Margalo losreissen zu können, er stand immer noch in der Box und fuhr mit einer Hand über das seidige Fell am Hals. "Sie haben hier einen schönen Hof und geräumige Boxen. Margalo wird es hier sicher gut gefallen", meinte er zögernd. Ich legte den Kopf schief und musterte ihn. Er war vielleicht ein paar Jahre älter als ich. "Sag mir ruhig du und ich hoffe auch, dass er sich hier wohl fühlen wird. Das letzte Mal als er bei mir war, hatte ich noch einen anderen Hof." Der schwarzhaarige junge Mann streckte mir seine Hand entgegen und sah mich aus blauen Augen freundlich an. "Marco Ritzmann und du bist Gioia nicht war?" - "Genau. Nett dich kennenzulernen. Willst du noch auf eine Tasse Kaffee mit ins Haus?", bot ich an. "Würde ich gerne, aber ich muss heute noch einiges für Clara erledigen", Marco ging aus der Box hinaus, verabchiedete sich von Margalo und ging dann zum Auto hinaus. Ich strubbelte dem Hengst kurz durch diel lange Mähne und folgte ihm dann hinaus. Als ich beim Auto ankam, hatte er noch Margalos Sattelzeug aus dem Auto herausgeholt und wollte es gerade zum Stall zurücktragen. "Ich übernehm das, geh du nur. Wenn du mal vorbeikommen willst um nach Margalo zu schauen, komm ruhig, ich hab nichts dagegen." - "Danke, ich werde sicher einmal Zeit dazu finden. Noch einen schönen Tag!", rief er, stieg ein und fuhr vorsichtig um mich herum und zur Einfahrt wieder hinaus. Ich schloss die Hoftore. Wo waren eigentlich meine Hunde? Die mussten sich bei dem Besuch verzogen haben. Ich ging zum Stall zurück und verstaute Maragalos Zeug. Der Hengst knabberte an ein paar Heuhalmen und beobachtete mich, als ich wieder aus der Kammer heraustrat. "Na du, es tut gut endlich wieder ein Pferd hier zu haben. Da fehlt einfach etwas", murmelte ich grinsend und lehnte mich an die Boxentür. Margalo zuckte mit den Ohren, aber blieb sonst regungslos stehen. "Ich freu mich schon auf unseren ersten gemeinsamen Ritt nach all den Jahren", plapperte ich weiter und redete noch eine Weile weiter mit dem Hengst.
    • Samanta
      Trainingsbericht 1

      Erster Trainingstag mit Margalo,einem Arabischen Vollblut Hengst.Neugierig auf den Hengst kam ich am Hof an und betrat den Stall.Margalo war das einzige Pferd im Stall und so nicht schwer zu finden."Hallo,mein Schöner",begrüßte ich den Hengst sanft und streckte ihm meine Hand hin.Er schnupperte vorsichtig und neugierig daran und kam näher.Ich lächelte und ließ ihn sich erstmal an meine Anwesenheit gewöhnen.Schnell war er nur noch neugierig und ich betrat die Box.Halfter und Strick hatte ich auch schnell gefunden und zog ihm das Halfter auf,bevor ich ihn festband,damit ich ihn erstmal putzen konnte.Nachdem ich das Putzzeug gefunden hatte,begann ich ihn erstmal gründlich vom Schmutz vom vorherigen Weidetag zu befreien.Er ließ es sich gefallen und es schien ihn zu entspannen.Lächelnd putzte ich ihn noch ein wenig,damit er sich an mich gewöhnen konnte.Schließlich holte ich Sattel und Trense,die ich in der Sattelkammer fand und zog ihm beides auf.Dann ging ich zum Platz und führte ihn dort erstmal zwei Runden.Bevor ich mit ihm auf die Rennbahn und in die Starbox gehen würde,wollte ich erstmal schauen,wie er sich reiten ließ und welche Galoppade er besaß.Sanft klopfte ich ihm den Hals und stieg dann auf.Morgen würden wir dann die Startboxen testen.Ich ritt ihn erstmal im Schritt auf der Bahn und merkte sofort,dass er am liebsten sofort loslaufen wollte,doch ich konnte ihn mit einigen energischen,wenn auch sanften Zügelhilfen dazu bringen,ruhig und gesetzt im Schritt zu gehen.Ich lobte ihn dafür und ließ ihn nach 10 Minuten schließlich antraben.Wieder hatte ich das Gefühl,dass er am liebsten sofort galoppieren würde,doch auch dieses Mal hielt ich ihn zurück,denn ich wollte mich erst an ihn gewöhnen und seinen Charakter erkunden,bevor wir galoppierten.Er benahm sich tadellos,musste nur manchmal seines Temperament wegens ein wenig gezügelt und gebremst werden,war ansonsten jedoch ein verlässliches Pferd.Schließlich ließ ich ihn angaloppieren und machte sofort Bekanntschaft mit seiner Schnelligkeit.Es war faszinierend wie schnell er von jetzt auf gleich werden konnte,doch da wir uns auf dem Platz befanden,zügelte ich ihn ein wenig.Schließlich parierte ich ihn wieder durch und klopfte ihm lobend den Hals."So ist's gut,mein Junge",sagte ich sanft,"so ist's gut."Er schnaubte und ich trabte ihn wieder an.Nachdem ich ihn ein weiteres Mal angaloppiert und danach wieder durchpariert hatte,ließ ich ihn erst verschnaufen und testete dann,wie gut er bereits aus dem Schritt angaloppieren konnte.Ich gab ihm die Galopphilfe und stellte erstaunt fest,dass er es bereits sehr gut zu verstehen schien,denn er galoppierte sofort an.Ich parierte zum Trab durch und ließ ihn noch eine Runde im Trab gehen,bevor ich zum Schritt durchparierte und ihn trockenritt.Schließlich brachte ich ihn zurück in seine Box,wo ich ihn versorgte und ihm eine Decke aufzog,da er geschwitzt hatte und es ziemlich kalt war.Ich gab ihm noch ein Leckerli und blieb noch eineinhalb Stunden,sodass ich die Decke wieder abziehen konnte.Dann gab ich ihm noch ein wenig Heu und etwas zu trinken,bevor ich mich auf den Heimweg machte.
      by IceLandGirl 3124 Zeichen
    • Samanta
      Trainingsbericht 2

      Zweiter und gleichzeitig letzter Trainingstag.Margalo hatte sich wie auch am vorherigen Tag auf der Weide offensichtlich dreckig gemacht,sodass ich die erste Zeit des Trainings mit putzen verbrachte,aber das war okay,denn so konnten wir uns besser kennen lernen und ich mich ein wenig mit ihm beschäftigen.Heute sollte es auf die Rennbahn gehen,damit er ein Gespür dafür bekam,wie es sein würde.Ich brachte ihn zuerst jedoch auf den Platz,nachdem ich gesattelt und getrenst hatte und ritt ihn dort im Schritt und im Trab warm.Dann machte ich mich auf den Weg zu in der Nähe gelegenen Rennbahn,wo ich einen Mitarbeiter traf,der mir versichert hatte,dass er mir behilflich sein würde.Wir wurden in die Startbox gebracht und eingewiesen,bevor der Mitarbeiter schließlich die Startbox freigab und ich Margalo aus dem Stand angaloppieren ließ.Es klappte auch aus der Startbox heraus schon gut und ich lobte ihn ausgiebig.Auch dieses Mal machte ich Bekanntschaft mit seinem enormen Temperament und seiner Schnelligkeit,dieses Mal jedoch war es ihm erlaubt so schnell er nur konnte zu galoppieren und ich merkte,dass er immer entspannter wurde.Er war auf jeden Fall für die Rennbahn geboren.Nachdem wir den Start und seine Galoppade ein wenig trainiert hatten,war das Training auch schon fertig.Er war auf jeden Fall bereit für die A Klasse auf der Rennbahn und würde sich beweisen müssen.Ich ritt ihn noch auf dem Platz trocken und brachte ihn dann zurück in den Stall,wo ich ihn versorgte und er ein Leckerli bekam.Ich schrieb noch einen Brief an seine Besitzerin Gioia.
      Liebe Gioia,
      ich war heute mit Margalo auf der Rennbahn und wir haben viel trainiert.Er hat Talent und du solltest ihn auf jeden Fall weiterhin fördern.Nimm am besten an diversen Rennen teil,damit er sich an all das gewöhnt und wenn er einige Routine drin hat,dann fördere ihn weiter,in dem du ihn ein weiteres Mal zum Training schickst,damit er eine Stufe höher kommt.Ich wünsche dir ganz viel Glück mit ihm,denn er hat viel Potenzial.
      Liebe Grüße IceLandGirl
      by IceLandGirl 2026 Zeichen
    • Samanta
      Trainingsbericht 1
      Nachdem ich aus dem Urlaub wiedergekommen war,stellte ich fest,dass ich einen neuen Auftrag bekommen hatte.Ich sollte ein weiteres Mal Margalo trainieren und es freute mich sehr,dass dessen Besitzerin mich ein weiteres Mal anrief,damit ich ihn trainieren konnte,denn das zeugte davon,dass ich zufriedenstellend gearbeitet hatte.Freundlich begrüßte ich den Hengst und war erfreut,dass er mich wieder zuerkennen schien.Dieses Mal sollte ich ihn in Distanz trainieren.Fürs erste wollte ich ihn heute nur auf seinem bisherigen Stand trainieren,um dann bei den nächsten Trainingseinheiten die neue Klasse zu trainieren.Nachdem ich ihn gründlich geputzt hatte,sattelte und trenste ich ihn.Lächelnd führte ich ihn aus dem Stall und gurtete draußen nach.Nachdem ich aufgestiegen war,machte ich mich auf den Weg zu einer guten Distanzstrecke,auf der wir seinen Leistungsstand testen konnten.Da es ein wenig weiter weg war,konnte ich ihn gut aufwärmen und musste es nicht mehr an der Strecke tun.Ich ließ ihn also gleich angaloppieren und kontrollierte immer wieder seine Leistungsbereitschaft.Zwischendurch parierte ich immer wieder zum Schritt durch,damit er verschnaufen konnte.Als wir am Ziel ankamen,sah ich auf die Uhr und stellte fest,dass wir eine gute Zeit hingelegt hatten.Margalo war nicht geschwitzt und auch nicht außer Atmen,was zeigte,dass er fit war und die nächste Leistungsklasse auf jeden Fall meistern konnte.Ich ritt ihn noch eine Weile im Schritt und beschloss dann noch ein wenig Dressur mit auszureiten,damit er sich ein wenig beruhigen konnte.Wir machten einen schönen Ausritt durch die nahe Umgebung und als wir wieder an der Distanzstrecke ankamen,war er gut heruntergekommen und auch nicht mehr angestrengt.Also stieg ich ab und führte ihn,damit er nicht auskühlte.Als er schließlich vollkommen erholt war,beschloss ich die Strecke ein weiteres Mal zu gehen.Auch dieses Mal legte er eine gute,wenn auch ein bisschen schlechtere Zeit ab.Dies lag jedoch vermutlich daran,dass es der zweite Durchgang war.Ich ritt ihn im Schritt nach Hause und ritt noch ein wenig auf dem Platz,damit er entspannt und gut trocken geritten in den Stall kam.Schließlich brachte ich ihn zurück in den Stall und versorgte ihn dort.Zum Abschied gab ich ihm noch ein Leckerli und ging dann nach Hause.Morgen würde ich ihn weiter trainieren.
      by IceLandGirl 2332 Zeichen
    • Samanta
      Trainingsbericht 2
      Fröhlich pfeifend und durchgefroren kam ich bei meinem letzten Trainingspferd Margalo an.Ich war ganz froh darüber,dass er mein letztes Pferd für heute war,denn es war wirklich verdammt kalt.Sanft begrüßte ich den Hengst,der mich neugierig musterte und sich gerne von mir putzen und kraulen ließ.Scheinbar schien er sich zu freuen,mich zu sehen.Ich lächelte und begann ihn zu putzen.Nachdem ich ihn gründlich geputzt und mich versichert hatte,dass es nicht zu glatt draußen war,sattelte und trenste ich ihn.Trotz der Kälte wollte ich heute mit ihm trainieren,damit er bald dazu bereit war in Klasse L der Distanz zu starten.Ich führte ihn auf den Hof und gurtete nach.Dann stieg ich auf und ritt los in Richtung Trainingsstrecke,die ich heute ein wenig ausweiten würde,damit er sich auf das nächste Training einstellen konnte.Erst beim nächsten Mal würden wir die L - Strecke gehen.Heute war erst einmal die verlängerte A - Strecke dran.Wieder nahm ich den Weg so,dass Margalo und ich gut aufgewärmt an der Strecke ankamen,sodass wir gleich starten konnten.Ich trabte ihn noch ein wenig ab und ließ ihn dann angaloppieren.Ich spürte wie der Hengst sich streckte und sich lang machte und alles gab,was er hatte.Um seine Ausdauer war es gut bestellt,doch ich parierte ihn schließlich zum Schritt durch,damit er sich erholen konnte.Kein Pferd schaffte es die ganze Strecke im Galopp zu bewältigen und ich wollte ihm nicht zu viel zumuten.Schließlich ließ ich ihn die letzten Meter wieder im Galopp zurücklegen und lobte ihn ausgiebig.Er schien sich schnell wieder beruhigt zu haben und auch seine Zeit war gut gewesen.Er würde mit der L-Strecke sicher keine Probleme haben.Wie auch beim letzten Mal ritt ich ihn eine Weile im Schritt,damit er nicht auskühlte,sicher aber erholen konnte und machte mich danach ein weiteres Mal an die Strecke.Auch dieses Mal legte er die Strecke in einer guten Zeit zurück und ich war wirklich begeistert.Man spürte das arabischen Vollblut und er war wie geschaffen für derartige Qualifikationen.Ich lobte ihn und machte dann noch einen kleine Ausritt mit ihm,damit er wieder runterkam.Nachdem wir wieder zu Hause angekommen waren,ritt ich ihn in der Halle trocken und brachte ihn in die Box.Dort versorgte ich ihn und zog ihm auch eine Abschwitzdecke auf,der er geschwitzt hatte.Damit er sie nicht kaputt machte,blieb ich noch so lange am Stall,bis er sie nicht mehr brauchte und gab ihm zum Abschied noch ein Leckerli.Dann machte ich mich auf den Nachhauseweg und war dankbar,dass ich nun wirklich heim konnte.
      by IceLandGirl 2542 Zeichen
    • Samanta
      Trainingsbericht 3
      Der letzte Trainingstag mit Margalo.Genau wie beim letzten Mal,war ich ein wenig traurig,dass es schon wieder vorbei war,doch ich war auch froh,dass ich ihn auf eine höhere Stufe bringen konnte und seine Besitzerin auf jeden Fall mit ihm viel Spaß haben würde.Ich begrüßte den Hengst und putzte ihn auch an diesem Tag zuerst einmal gründlich.Er ließ sich das ganze gerne gefallen und schloss genießerisch die Augen.Ich schmunzelte und sagte:"Am liebsten wäre es dir,wenn wir das den ganzen Tag machen würde,was?"Er schnaubte wie zur Bestätigung und ich musste lachen.Bevor ich aber zur Distanzstrecke ging,fuhr ich mit dem Auto dorthin und überprüfte,dass der Boden für unser Training geeignet war.Gott sei dank befand sich kein Schnee mehr auf der Strecke und so fuhr ich zurück.Als ich wieder ankam,sah er mir neugierig entgegen und schien 'enttäuscht' zu sein,dass wir nun doch arbeiten würden.Ich grinste und machte ihn mit Sattel und Trense für das Training bereit.Heute würden wir uns das erste Mal die längere Strecke vornehmen und ich war gespannt wie er die Länge schaffen würde und ob er schon bereit für diese Stufe war.Eigentlich war ich mir ziemlich sicher,dass er es schaffen würde,weil er ziemlich viel Ausdauer besaß,andererseits sollte man ein Pferd überschätzen,denn dadurch waren schon viele wirklich gute Pferde kaputt gemacht worden.Ich führte ihn auf den Hof und gurtete dort nach.Wie auch bei den letzten beiden Malen ritt ich ihn auf dem Weg zur Strecke erstmal warm und trabte ihn dort angekommen erst ab,bevor ich ihn langsam angaloppieren ließ.Man konnte nie wissen,wie der Boden beschaffen war und ich wollte ihn nicht zu sehr überanstrengen.Nach ein paar Metern,parierte ich zum Trab durch und schließlich zum Schritt.Nachdem wir die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatten,trabte ich wieder an und das letzte Stück galoppierte ich.Es war eine gute - zwar keine herausragende,aber das war für den Anfang egal - Zeit gewesen und ich lobte ihn.Wie auch schon die vorherigen Male,ließ ich ihn nun eine Weile einfach im Schritt gehen,damit er nicht auskühlte,aber auch runterkommen konnte.Ich ritt die Strecke zurück und trainierte sie gleich ein zweites Mal.Auch dieses Mal klappte es einwandfrei und er stellte sich für einen 'Anfänger' in dieser Klasse wirklich gut an.Ich war stolz und begeistert von ihm und lobte ihn.Nachdem ich ihn ein weiteres Mal zurückgeritten hatten,beschloss ich ein letztes Mal mit ihm die Strecke zu gehen.Er erschreckte sich und schoss los,doch ich hatte ihn bereits wenige Meter weiter wieder und versuchte ihn zu beruhigen.Schließlich merkte ich wie er sich wieder entspannte und wir konnten die Strecke beginnen.Er galoppierte brav an und ich ließ ihn ein ganzes Stück weiter galoppieren,als bei den beiden letzten Malen.Schließlich erreichten wir mit einer guten Zeit das Ziel und ich lobte ihn ausgiebig.Ich ließ ihn im Schritt am langen Zügel zurückgehen.Die Zügel ganz geben wollte ich ihm nicht,damit ich ihn immer wieder einfangen konnte,falls er sich erschrecken sollte.Er blieb jedoch entspannt und so bekam er schlussendlich doch die Zügel.Auch den restlichen Weg legte er entspannt zurück und ich brachte ihn am Hof angekommen in die Box,wo ich ihn abdeckte und versorgte.Ich blieb noch so lange,bis ich ihm die Decke wieder abnehmen konnte und verabschiedete mich mit meinem Leckerli von ihm.Sanft kraulte ich ihn und schrieb dann einen Brief an seine Besitzerin:
      Liebe Gioia,
      Margalo hat sich auch in dieser Disziplin als gut herausgestellt und hat sicher Potenzial in dieser Klasse.Du solltest öfter mit ihm auf die Strecke gehen,damit er mehr Ausdauer bekommt,die er an sich eigentlich schon hat,doch Training ist nie zu verachten.Ich danke dir,dass du ihn ein weiteres Mal in mein Training gegeben hast und hoffe,dass das auch weiterhin so bleibt.Euch beiden noch ganz viel Spaß und Erfolg.Liebe Grüße IceLandGirl
      by IceLandGirl 3887 Zeichen
    • Nano
      Pflegebericht - Ausritt in der Kälte

      Fröhlich pfeifend ging ich zum Stall und hielt bei der letzten Box an. Ich pfiff, denn Margalo befand sich momentan in seinem Paddock draussen. Es war Stampfen und Gepruste zu hören, bevor sich der Hengst erbarmte und endlich seinen edlen Kopf durch die bis fast zum Boden reichenden Plastikbahnen hindurch steckte, um in die Box hineinzuschauen. Er spielte mit den Ohren und entschied sich dann hineinzukommen. Ich öffnete die Boxentür und rubbelte ihm sanft über die geblähten Nüstern. Margalo hob den Kopf und versuchte an einer Haarsträhne von mir zu ziehen. Doch ich schob seinen Kopf bestimmt weg und zog ihm schnell sein dunkelgrünes Halfter an. "Ne, ne. Nicht so, mein kleiner Prinz", murmelte ich grinsend und kratzte ihm alle Hufe vorsichtig aus, bevor ich ihn aus der Box hinausführte. Ich band ihn in der breiten Stallgasse gut an, da er dazu neigte, einfach mal schnell abzuhauen und den Hof zu erkunden. Mit Schimmeln braucht man ja so seine Geduld beim Putzen, aber da Margalo eine leichte Decke trug, war das kein grosses Problem. Ich nahm ihm die grüne Decke ab - ja, bei mir muss sich einfach alles gut kombinieren -, hängte sie auf und putzte ihn ausgiebig. Margalo trug die Decke aber nicht nur wegen dem einfacheren Putzen, sondern auch seiner Empfindlichkeit kälteren Temperanturen wegen. So, noch schnell Sattel und Trense geholt und schon konnte es losgehen. Bevor ich Margalo aus dem Stall führte, zog ich mir noch schwarze Lederhandschuhe und meinen Reithelm an. Draussen schwang ich mich in seinen Sattel und nahm die Zügel auf. Margalo wartete brav auf mein Kommando und stand mit hoch erhobenem Kopf still da. Ich schnalzte mit der Zunge und drückte mit den Schenkeln leicht gegen seine Seiten. Mit grossen Schritten ging es los. Wie so oft hatte Margalo von Anfang an ein zügiges Tempo drauf. Ich lenkte ihn aus dem Hof hinaus, die wenig befahrene Strasse hinauf und dann nach links zum Wald. Es war ein eiskalter Tag, Margalos Atem zeigte sich in kleinen Wölckchen. Gott sei dank hatte ich die Handschuhe angezogen, sonst könnte ich meine Hände wohl kaum bewegen. Am Waldrand liess ich den Schimmel antraben und genoss seine weitausgreifenden Schritte, seine Gänge waren wirklich traumhaft. Margalo schien heute seinen ruhigen Tag zu haben, denn er fügte sich all meinen Wünschen gehorsam und machte keine Mätzchen. Wir ritten eine Weile dem Waldrand entlang, begegneten einigen Spaziergängern und ihren Hunden und bogen schlussendlich in den Wald hinein. Weiter vorne kam die leicht den Hang hinaufführende Galoppstrecke. Ich beugte mich über Margalos Hals und gab ihm einen Stupser mit dem Fuss. Mehr braucht es nicht, da viel der Hengst auch schon in einen immer schneller werdenden Galopp. Ich hielt die Zügel mit nur leichtem Kontakt zu seinem Maul, also für seine Verhältnisse ziemlich locker. Doch obwohl er sein Tempo stetig steigerte, waren seine Sprünge kontrolliert und sicher. Ich lächelte glücklich und stand in den Bügeln leicht auf. Margalos lange, weisse Mähne kitzelte an meinem Kinn. Leider war das Ende des Weges schon bald in Sicht und ich setzte mich wieder richtig hin, die Zügel etwas straffer. Margalo wurde etwas langsamer, blieb aber im Galopp. Ich setzte mich tiefer in den Sattel und zupfte mehrmals an den Zügeln. Unwillig peitschte Margalo mit dem Schweif, aber verlangsamte. Er wollte wohl einfach nicht aufhören, denn er galoppierte immer noch, einfach ungewöhnlich langsam. Ich liess ihm etwas mehr Zügel, dann nahm ich sie wieder enger auf und lehnte mich leicht nach hinten. Nun fiel er in einen schnellen Trab, wechselte aber von selbst in ein ruhigeres Tempo. Ich liess ihn bis zum Waldrand gemütlich traben, bevor ich in in den Schritt durchparierte. Mein Hof war nicht mehr weit. Ich lenkte Margalo auf die Strasse und nach einer kurzen Strecke nach rechts, in die Einfahrt. Ich liess ihn den langsamen Trab bis zum Hofplatz gewähren, doch dort zügelte ich ihn und stieg ab. Ich führte den zufrieden schnaubenden Hengst in den Stall hinein, tauschte Trense gegen Halfter und band ihn an. Rasch löste ich den Gurt, warf ihn über den Sattel und hob diesen von seinem Rücken, um ihn in die Sattelkammer zu bringen. Mit einem weichen Lappen kam ich zurück und fuhr über Margalos Fell, bis er wirklich ganz trocken war, dann kratzte ich ihm noch die Hufe aus. Nun legte ihm seine Decke auf und führte ihn in seine Box. Dort nahm ich ihm sein Halfter ab und gab ihm ein Möhrenstück. "Mein grosser Star, du", sagte ich mit einem zufriedenen Lächeln und gab ihm einen Klapps auf die Flanke. Ich hatte mit ihm schon bei zwei Distanzturnieren Platzierungen erreicht, einmal zweiter und sogar letztes Wochenende erster, ich war richtig stolz auf ihn. Margalo brummelte und wandte sich dem Heu zu. Draussen wurde ein Bellen lauter und ich verdrehte die Augen. Hastig ging ich aus der Box, schloss sie und lief zum Stalleingang. "Was hast du wieder angestellt Joy?", rief ich.
    • Nano
      Pflegebericht - Neues Pferd?

      Mit den Händen in den Jackentaschen, warm eingepackt in eine dicke Jacke, mit Schal und einem Bommelhut schlenderte ich hinter den tobenden Hunden her. Gioia und Joy liebten Schnee und genossen den Winter in vollen Zügen. Momentan schneite es nicht, aber da es die ganze Nacht lang geschneit hatte, war alles mindestens zehn Zentimeter mit schönem Pulverschnee bedeckt. Plötzlich durchbrach ausser dem Hunderaufen noch ein anderes Geräusch die Stille. Ein immer lauter werdendes Stampfen von hinten. "Hola, Señorita!", ertönte eine bekannte Stimme. Ich drehte mich um, da waren Mensch und Pferd auch schon gleichauf mit mir. Es war Sam, der Jockey und ein guter Freund, an der Seite von einem eleganten Dunkelfuchs, den ich noch nie gesehen hatte in Trevins Ställen. "Tag, Sam. Wer ist denn der Hübsche da?" - "Oh, das ist Foundation. Ich reite ihn gerade ein, ein vielversprechender Dreijähriger. Steht übrigens gerade zum Verkauf", fügte er grinsend hinzu und strich dem munteren Hengst über den Hals. "Ach...", konnte ich dazu nur sagen und musterte den Hengst genauer. Hmm, war wirklich ein schönes Pferd und noch so jung, da konnte ich noch mitreden bei der Ausbildung. "Willst du mir mal seine Gänge zeigen?", fragte ich in unschuldigem Ton, innerlich schon ganz hibbelig. Ich liebte Vollblüter, vorallem Englische Vollblüter. Momentan stand noch keines in meinem Stall. Sam lachte vergnügt und nickte. "Klar, bei dir hätte er es sicher gut. Ist wirklich traurig wie manche Rennpferde enden. Da bin ich froh, wenn wenigstens dieser Liebe hier es gut haben wird. Komm morgen vorbei, da werde ich ihn sowieso longieren. Ich werd dem Besitzer melden, dass da jemand Interesse hat." - "Danke", erwiderte ich zufrieden und wir plauderten noch eine Weile, bis sich unsere Wege trennten. Am nächsten Morgen stand ich früh auf, ass etwas und ging zum Stall. Margalo begrüsste mich fröhlich, während von Rafines nichts zu sehen war. Der Gute ignorierte mich so weit er konnte. Naja, der würde sich hoffentlich noch an mich gewöhnen. Ich begrüsste Margalo, führte ihn auf die Stallgasse hinaus und band ihn gut an. Nun holte ich das Putzzeug, nahm ihm die Decke ab und begann mich daran, ihn ausgiebig zu putzen. Wie immer, entspannte er sich völlig bei dieser Prozedur und hielt die Augen halb geschlossen. Grinsend ab ich ihm am Ende einen Klapps auf die Kruppe und holte sein Reitzeug. Rasch war er ausrittfertig und ich führte ihn aus dem Stall. Seine Hufe klapperten laut auf dem Innenhof, sonst herrschte friedliche Stille. Ich zog die Steigbügel herunter und schwang mich geschmeidig in den Sattel. Margalo schnupperte an einem Schneehäufchen am Boden, währenddem ich mich zurechtsetzte und die Zügel aufnahm. Auffordernd schnalzte ich mit der Zunge und schon trippelte der Araber munter los. Mit hoch erhobenem Kopf und gespitzten Ohren schritt er durch die märchenhafte Winterlandschaft und schaute sich immer wieder neugierig um. Ich liess ihm ziemlich lockere Zügel und genoss die schöne Landschaft. Es war nicht mehr weit bis zu Trevins Rennstall, da gab ich ihm das Zeichen zu traben. Mit weit ausgreifenden Schritten schwebten wir über den Schnee und befanden uns auch schon auf der Einfahrt. Ich ritt durch das Tor und parierte Margalo in den Schritt durch. Margalo schüttelte den Kopf und blieb mitten auf dem Hof stehen. "He, was los Gally?", murmelte ich und strich ihm über den Hals. Es herrschte hier aussen kaum Betrieb, es war Sonntag. Ein mir vom sehen her bekannter Jockey schwang sich gerade auf einen sehr nervösen Rappen und ritt auf uns zu. Bevor er an mir vorbei ritt, sagte er: "Du bist Gioia oder? Sam ist mit Fundi schon in der Halle." Ich nickte ihm dankbar zu und zog die Zügel enger, da Margalo die Ohren anlegte und zum anderen Hengst hinüber sah, der ähnlich auf Margalo reagierte. Der Jockey trieb den Rappen rasch voran, um von uns weg zu kommen und ich trieb Margalo entschlossen weiter in den Hof. Endlich liess seine Anspannung etwas nach und ich sass ab. Ich klopfte ihm auf den Hals und sah mich um. Sarah, eine Pferdepflegerin, kaum aus einem der Ställe hinaus. "He Sarah, wo kann ich Margalo unterstellen?" - "Kannst ihn mir geben, ich kümmer mich um ihn. Du bist geschäftlich hier, nicht wahr? Übrigens ein wirkliches Prachtexemplar von einem Pferd. Hat auch gute Abstammung", erzähte Sarah und übernahm Margalo. Da er mit Fremden eigentlich gut auskam und jetzt sie freundlich beschnupperte, hatte ich keine Bedenken und machte mich auf den Weg zu den Hallen. Ich öffnete das Tor der kleineren und schloss es hinter mir wieder. Tatsächlich longierte Sam gerade Foundation im hinteren Hallenteil, währenddem noch ein anderer Reiter gerade mit einem Schimmel trainierte. Ich wartete, bis diese beiden vorbei waren und ging dann zu Sam. Er nickte mir zu und konzentrierte sich dann wieder auf den Hengst. Ich beobachtete seine Gänge und seine Haltung. Sein Trab war etwas holprig, aber umso schöner war sein Galopp. Konzentriert achtete der Hengst auf Sams Zeichen, sein Blick war aufmerksam. Mit weit ausholenden Sprüngen lief er in etwas zu schnellem, aber kontrollierten Tempo um Sam herum. Am Ende liess Sam ihn wieder Schritt gehen und ging zu ihm heran. Er lobte ihn und führte ihn dann zu mir. "Willst du ihn trockenführen, damit du schon mal ein wenig das Gefühl für ihn bekommst?", schlug er vor und drückte mir auch schon die Longierleine in die Hand. Der Hengst spielte nervös mit den Ohren, aber musterte mich neugierig. Ich hielt ihm die Hand hin und streichelte ihm dann sanft über die geblähten Nüstern. Foundation warf den Kopf auf und ab und schnaubte laut. Ich begann los zu laufen und er trottete ohne zu zögern gehorsam neben mir her. Ich fuhr währenddem dem laufen mit der anderen Hand über sein weiches, schimmerndes Fell und befühlte auch seine seidige Mähne. Er war wirklich ein wunderschönes Pferd. Ich war zugegeben etwas abgelenkt von meinen Gedanken und das merkte er schnell. Er brummelte ungeduldig, warf den Kopf so rasch hoch, dass er mir beinahe die Longierleine aus der Hand zog. Doch bevor er nun auf und davon stürmen konnte, fasste ich die Leine wieder fester und redete auf ihn ein. Er entspannte sich wieder und ging nun ruhiger als vorhin neben mir her. Als er trocken war ging ich zu Sam zurück, der sich in einem Gespräch mit einem älteren Mann befand. Als er uns auf sich zukommen sah lächelte er und stellte uns einander vor. Es war der Besitzter Foundations. Wir redeten eine Weile, Sam versorgte inzwischen Foundation. Am Ende des Gesprächs war ich überzeugt, dass der Vollblüter gut zu mir passen würde und der Kauf war beschlossene Sache. Ich verabschiedete mich von ihm und Sam und holte Margalo, um mit ihm wieder nach Hause zu reiten. Der Besitzter würde Foundation morgen noch von einem Tierarzt durchchecken lassen und übermorgen würde er ihn zu meinem Hof bringen, wenn alles in Ordnung war. Glücklich unternahm ich mit Margalo noch einen kleinen Ausritt.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
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    Nano
    Datum:
    30 Sep. 2012
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