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Mara | Fjordpferdemix *

MaraRufname Marry, StinkerGeburtsdatum *06.12.2004Stockmaß 1,42mFellfarbe Falb-LeopardtigerscheckeAbzeichen Schnippe, h.l. weiße Fessel m. Tigerung, h.r. halbw. FußCharakter temperamentvoll, sehr stur, will gefordert werdenGesundheit gesund Hufzustand barfußaus der unbekanntaus der unbekanntvon unbekanntvon unbekanntaus der unbekanntvon unbekanntRasse Mix (Fjordpferdemix)Geschlecht StuteZur Zucht zugelassen ja[x] nein [ ]Zucht Hofgut TannenheideBesitzer StelliErsteller / Züchter Ivi.KiwiVKR -Verkäuflich NeinPfleger -QualifikationenGalopprennen Klasse EWestern Klasse ESpring Klasse EMilitary Klasse EDressur Klasse EDistanz Klasse EFahren Klasse EEignung Freizeit, Dressur & Springen, teilw. WesternNandengo | Mara x Mischak

Mara | Fjordpferdemix *
Stelli, 27 Aug. 2012
    • Stelli
      Pflegebericht Mara

      Munter blätterte ich in der Pferdemarkt, fand aber nichts, was mir schlagartig ins Auge fiel. Doch fast auf der letzten Seite entdeckte ich eine interessante Stute mit außergewohnlicher Farbe. 'Leopard-Falbe', las ich. Interessiert las ich mir ihre Annonce durch und war begeistert. Das Pony, welches den namen 'Mara' trug, hörte ich recht keck, aber niedlich an. Sofort griff ich zum Telefon und rief die unten angegebene Nummer an. Nach mehrfachen tuten meldete sich eine freundliche Stimme. Ich erfuhr, das Mara noch zu haben sei, es aber schon andere Interessenten geben solle. Trotzdem vereinbarten wir nach weiterem Informationsaustausch ein Treffen für den morgigen Tag aus, denn ihr Hof war nicht allzuweit von meinem entfernt.

      Am nächsten Tag war es so weit. Wir fuhren zu ChickenGeorges Hof um uns Mara anzusehen. ChickenGeorge wartete bereits auf dem Hof und begrüßte uns, bevor sie uns Mara vorstellte. Sie war wundervoll, genau wie ich sie mir vorgstellt hatte. Ich durfte sie putzen und anschlißend Probereiten. Alles passte und Mara war total brav, bis ein paar Aturheitsversuche, darüber sah ich allerdings hinweg. Nachdem wir den Preis geklärt hatten, unterschrieben wir den Kaufvertrag. ChickenGeorge würde uns Mara morgen früh bringen.

      Früh war ich auf den beinen um Maras neue Box herzurichten. In einer guten Stunde soll die Ponystute ankommen, bis dahin musste alles stimmen. Rasch mistete ich die alte Box neben Millenium GC aus und streute sie frisch ein. Schnell kehrte ich das Stroh auf der Stallgasse in eine Box und war auf die Minute fertig. Ich ging grade aus dem Stall, als ChickenGeorges Wagen mit dem Hänger vorfuhr. Wir nahmen die beiden in Empfang, überreichten ChickenGeorge das Geld und bekamen davor Maras Papiere und etliche Pässe. Anschließend wurde Mara ausgeladen. Neugierig guckte sie sich um und wieherte laut. Stolz brachte ich mein neues Pony in ihre Box, wo sie schon bald begann, Heu zu knabbern. Ich beschloss, sie alleine zu lassen und ging zurück zu den anderen. ChickenGeorge gab uns Maras Vielseitigkeitssattel und Trense. Sie verabschiedete sich noch einmal tränennah von Mara, bevor wir ihr hinterherwinken konnten.
      Ich sah nocheinmal nach Mara, bevor ich zurück ins Haus ging.
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      Großer Pflegebericht für Zucht-, Hauptstall- und Nebenstallpferde

      Heute hatte ich Großes vor. Ich wollte mich um jedes meiner Pferde an einem Tag kümmern. Zuerst ging ich in die Hauptstallungen, wo ich schon mit einem lauten Wieheren vieler Pferde begrüßt wurde. Erstmal kamen ein paar Pferde auf die Koppel oder Paddock, damit ich ihn Ruhe misten konnte, denn heute hatte unser Stallbursche frei. Ich brachte Ben, Kovu, Secret Sign und Lago Puccini zuerst auf die Koppel, dann Minstrel, Never say Never, C'est la Vie und Esperanza auf die Koppel gegenüber. Die Fohlen und Jährlinge Kalinka, Grande Coleur, Ready to Talk und Call me Bubble auf die südliche, längliche Koppel am Waldrand. Until Tomorrow war der Einzige, der alleine auf den großen Paddock kam. Quasi seine Privatkoppel, da er sich mit keinem Pferd verstand und agressiv wurde. Nun war der Stall leer und es herrschte eine ungewohnte Stille. Ich krallte mit Schubkarre und Mistgabel und friemelte Pferdeäpfel und nasses Stroh aus der Box. Ich war recht schnell fertig und holte nun die Schubkarre, mit der das saubere Stroh transportiert wurde. Ich streute jede Box nach, besonders in den 2 Laufställen von Kalinka und Call me Bubble und die andere von Grande Couleur und Ready to Talk musste wieder einiges rein. Endlich war ich fertig. Nun ging es ans bewegen der Pferde:
      Ben: Mit Ben ging ich nach dem Putzen 40 Minuten im Wald spazieren.
      Secret Sign: Mit dem Appaloosahengst machte ich ein leichtes Westerntraining.
      Minstrel: Minstrel wurde 30 Minuten von mir ausgebunden auf dem Reitplatz longiert.
      Kalinka und Call me Bubble: Die beiden Jährlinge nahm ich zusammen mit auf einen 20 minütigen Spziergang durch den Wald.
      Kovu: Ihn ließ ich nach dem warmlaufen 15 Minuten in der Halle frei laufen.
      Ready to Talk und Grande Couleur: Beide Jährlinge konnten zusammen in der Halle rumtoben.
      Lago Puccini: Nachdem er geputzt war, ritt ich ihn auf dem Springplatz und sprang ihn anschließend über ein paar Sprünge auf A und L Niveau.
      Valentines Never say Never: Sie longierte ich ausgebunden 30 Mintuten im Roundpen.
      C'est la Vie: Ich ritt die Hannoveranerstute 40 Minuten locker V/A in der großen Halle.
      Until Tomorrow: Mit ihm machte ich deutliches Dominanztraining.
      Esperanza: Wir genossen einen gemeinsamen 40-Minuten Ausritt durch Wald und Feld.
      Nachdem alle Pferde ihre Dosis Bewegung genossen hatten, ging ich rüber in den kleinen Stall, auch genannt Nebenstall. Dort machte ich das selbe Spiel von vorne. Ich beschloss, dass alle Pferde gemeinsam auf eine Koppel konnten, auch wenn Alcar ein Hengst war. Er war verträglich und nicht auf das Decken einer Stute aus. Ich nahm mir zuerst Kalympia, Glammy und Conversation und brachte sie auf die Koppel, bevor Sinita, Alcar und Lovestory folgen konnten. Diana nahm ich alleine, da sie recht quirlig ist. Zufrieden grasten alle Pferde in der Sonne und ich konnte mich ans misten machen. Hier ging es fast gauso schnell wie in dem anderen Stralltrakt, lediglich Sinitas Box sah aus wie ein saustall, da sie ihren Mist immer vergrub. Nach einer halben Stunde konnte ich de Boxen wieder mit frischem Stroh einstreuen und danach mit dem Bewegen der Pferde weiter machen:
      Kalympia: Ich ritt die Falbscheckstute eine gute Stunde dressurbetont auf dem Dressurplatz.
      Sinita: Im Westernoutfit gings 30 Minuten raus ins Gelände.
      Glammy: Glammy wurde 30 Minuten im Roundpen mit Kappzaum longiert.
      Alcar: Er durfte nach Schrittführen 15 Minuten in der kleinen Halle frei laufen.
      Diana: Sie wurde nach Alcar ebenfalls laufengelassen.
      Lovestory oder so: Ich bin sie eine dreiviertelstunde geritten und danach etwas gesprungen.
      Conversation: MIt ihr hab ich lockere Dehnübungen während der Dressurarbeit gemacht.
      Somit waren auch die Pferde in den Stallungen versorgt und genossen noch eine Weile die angenehme Mittagssonne bei guten 18 Grad. Also gings weiter mit den wertvollen Zuchtpferden. Hier musste ich beim rausstellen schon deutlicher ordnen, zumindest bei den Hengsten. Also brachte ich erstmal die raus, die am verträglichsten miteinander waren, beginnend mit den Hengsten. Schoko kam gemeinsam mit Silvano, Pount, Jade, Realités, Mejorano und Edurance Clash raus. Die Gruppe verstand sich ziemlich gut. Die nächste Gruppe bestand aus Red Diamond, All in All, Pacey und Akhawi.Somit waren alle Hengste draußen und es folgten nurnoch die Stuten. Summer Wine, Embassy, Arrivederci, Dance for Winning, Ysun, Falada, Palimé, Forever Yours, Saphir und Mara kamen alle zusammen auf die riesengroße Koppel. Eine riesige Gruppe! Aber alle verstanden sich prima. Jetzt ehlte nurnoch Millenium GC, die dann auch noch zu den Stuten durfte. Schon leicht müde und kaputt ging ich wieder in den Zuchtstall um zu misten. Ich brauchte fast über eine Stunde, bis die Boxen frei von Mist waren. Ich streute sie frisch nach und kehrte dann die Stallgasse, damit alles schön sauber war. Dann ging es ans bewegen meiner teuren Pferde:
      Schoko: Mit Schoko machte ich eine halbe Stunde Doppellongentraining
      Summer Wine: Summer Wine hatte heute frei und durfte 15 Minuten unters Solarium
      Embassy: Sie wurde 30 Minuten im Roundpen ausgebunden longiert
      Silvano: Er wurde etwas im Westernmäßigen Bereich trainiert, insgesamt 40 Minuten
      Red Diamond: Ihn ritt ich erst 40 Minuten dressurmäßig, danach sprang ich ihn beginnend von A bis M.
      Pount: Mit ihm ging ich 20 Minuten durch den Wald spazieren
      Jade: Jade und ich genossen einen einstündigen Ausritt durch einen Bach, Wald und Wiese.
      Arrivederci: Sie ließ ich nachdem ich sie warmgeführt hatte 15 Minuten in der Halle freilaufen.
      All in All: Er wurde nach dem Warmreiten im Bereich Springen trainiert.
      Dance for Winning: Mit ihr ging ich 30 Minuten spazieren
      Ysun: Sie ritt ich im Gelände zur Galoppstrecke und ließ sie 3 Kilometer galoppieren.
      Falada: SIe longierte ich 30 Minuten ausgebunden auf dem Reitplatz.
      Palimé: Ich trainierte ihren Tölt auf der Rundbahn im Nachbarort.
      Forever Yours: Ich trainierte die angerittene Stute weiter, 40 Minuten leichte Arbeit
      Pacey: 30 Minütiges Springtraining nach dem Warmreiten auf dem Springplatz
      Akhawi: 30 Minuten Schrittausritt durch den Wald
      Saphir: Sie stellte ich 30 Minuten auf das Laufband, während ich Realités machte
      Realités: Ihn longierte ich 30 Minuten im Roundpen
      Millenium GC: Mit ihr übte ich das Aufsatteln und Auftrensen
      Mara: Sie ritt ich 30 Minuten in allen GGA und sprang dann mit ihr über Gymnastiksprünge.
      Der Tag nahte schon dem Ende, als ich mit allen Pferden fertig war. Aber ich war glücklich und zufieden. Die Pferde, die noch draußen waren, stellte ich am Abend wieder rein. Nun war fütterungszeit. Eine halbe Stunde, bevor es Kraftfutter gab, fütterte ich Heu und kehrte anschließend wieder die Stallgasse. Nach dem Kehren konnte ich dann mit der Fütterung des Kraftfutters beginnen. Jedes Pferd bekam nach Größe, Leistung und Dicke sein passendes Futter. Die Pferde schienen glücklich und ausgeglichen. Ich brachte den Futterwagen zurück und ging dann auch ins Haus zurück.


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    • Stelli
      Pflegebericht von allen Stalltrakten

      Zum Wochenende hin beschloss ich, mal wieder meine ganzen Pferde durchzumachen. Als erstes kümmerte ich mich um die Sauberkeit der Boxen. Ich mistete sie sorgfältig aus und streute sie genügend ein. Anschließend bekamen die Pferde ihre morgige Ration an Heu. Dann gings mit dem Bewegen der Pferde zu. Ich ging zurück in den Hauptstall unserer Anlage und begann mit meinem Ponywallach Ben. Nachdem ich ihn geputzt und gesattelt hatte, gingen wir in die Halle um lockeres Reiten mit Stangenarbeit machten. Nachdem Ben versorgt in seiner Box stand, kam Secret Sign an die Reihe. Es folgten Kovu und Lago Puccini, die ich ebenfalls putzte und dann alle nacheinander in die hofeigene Führmaschine brachte. Ich stellte sie auf eine dreiviertelstunde Schritt und Trab und ging zurück zum Hof. Minstrel blickte mir bereits erwartungsvoll entgegen. "Na Hübsche?", begrüßte ich sie und holte sie zum Putzen heraus, das allerdings nur kurz, da sie danach sowiso auf den Paddock kam. Dann ging ich zu meinen beiden Jüngsten dieses Stalltraktes Kalinka und Grande Coleur, die ich nacheinander Einzeln in der kleinen Halle laufen ließ. Inzwischen waren auch meine 3 Pferde in der Führmaschine fertig. Ich brachte Secret Sign, Lago Puccini und Kovu zurück in ihre Boxen. Nun kam eine Stutenpartie in die Führmaschine. Ich holte zuerst Valentines Never say Never aus ihrer Box und putzte sie über, dann meine frisch prämiertes Pferd Call me Bubble und zu guter Letzt Esperanza. Ich brachte das bunte Trio zur Anlage. Esperanza vorn mit einem Zwischenraum zur zweiten Never say Never udn dahinter Call me bubble. ich stellte das gleiche Programm wie davor ein und ging wieder in den Stall. Auch hier wartete bereits Until Tomorrow, ein ebenfalls grade gekörter Hengst aus meiner Zucht, auf den ich unheimlich stolz war. Ich putzte ihn schnell, bevor ich sein Longierzeug holte, sie aufs Pferd brachte und ihn dann ausgebunden im Roundpen longierte. Nach 30 Minuten war seine Arbeit getan und meine Zeit passte perfekt mit dem der Führanlagenpferde zusammen. Schnell war Until Tomorrow versorgt und die Führmaschinenpferde waren zurück in ihren Boxen. Nun gings weiter in den nächsten Stalltrakt.
      Dort fing ich mit meinem Jungpferd Diana an. Sie war mein Sorgenkind. Irgenwie kam sie nicht richtig in Schuss, vom Wesen her und von der Optik. Nachdem sie geputzt war, konnte sie ihre Energie beim freien Laufen auslassen. Danach kam Diana auf einen freien Paddock. Dann holte ich Kalympia aus ihrer Box und putzte auch sie geschwind. Ich sattete sie und ließ sie dann kurz warten, denn ich brachte, solange wir reiten würden, Glammy, Sinita und den verträglichen Hengst Alkar in die Führmaschine. Ich stellte den Regler diesmal jedoch auf eine Stunde Schritt und Trab im Wechsel. Weiter gings mit Kalympia. Wir gingen heute auf den Außenplatz, er war nicht gefrohren und die Sonne schien, wieso also nicht. nach ungefähr einer dreiviertel Stunden fanden wir uns im Stall wieder. Kalympia stand wieder in ihrer Box und widmete sich ihrem Rest Heu. Dann maschierte ich zur Führanlage, um Glammy, Sinita und Alcar reinzuholen, bzw auf den Paddock zu verfrachten. Sie sollten das Wetter ebenfalls eine Weile genießen können. Es Folgte die Pflege von Lovestory oder so. Sie sattelte ich nach dem Putzen ebenfalls und baute danach in der Halle ein paar Sprünge auf, die wir heute bewältigen würden. Nichts hohes, einfach nur für die Routine. Meine Stute machte sich gut, wir feilten heute Besonders an dem Anreiten der Sprünge, da sie den Drang hatte, sehr stark anzuziehen und sich vorne festzubeißen. Da Lovestory danach geschwitzt war brachte ich sie in die Box - natürlich mit Abschwitzdecke. Nun war die mich bereits erwartende Conversation dran. In windeseile war sie geputzt, schnell aber ordentlich. Genauso schnell war sie gesattelt und bereit für einen Ausritt. Wir genossen beide die noch leicht anhaltende Schneelandschaft und konnten sogar eine kleine Strecke galoppieren. Anschließend kam sie zurück in ihre Box, genauso entspannt wie ich es war. Der vorletzte Kandidat in diesem Stall war Batida de Coco, eine aufgeweckte, kleine Schimmelshettystute. Trotz putzten konnte man sie aufgrund gelblicher Flecken im Fell nicht sauber nennen, aber nungut. ich holte ihre Trense, meine Doppellonge und arbeitete mit ihr in der Reithalle. Sie wurde in Sachen Doppellonge immer besser und durchschaute leicht, was ich von ihr verlangte. Sie durfte anschließend auch auf einen Paddock. Zuletzt folgte Down with the Sickness. Ich holte ihn aus dem Offenstall von ihm und Diana und putzte den hibbeligen Junghengst, bevor wir an die Arbeit gingen. Er wurde grade anlongiert und seine Widersetzlichkeit wurde auch immer seltener. Danach kam er zurück in seine Box, da er den Drang hatte, sich irgendwie vom Paddock zu entfremden.
      Weiter gings mit dem größten Stall, dem Stall, wo die Zuchtpferde außer Until Tomorrow und Call me bubble ihre Boxen hatten. Hier begann ich mit Shettyhengst Schoko, der ein gutes Pentant zu Batida de Coco war. Der verfressene Hengst war schnell geputzt und landete dann in der zweiten Reithalle. Hier durfte er sich auspowern bis ihm Langweilig wurde, dann kam er zurück in seine Box. Summer Wine war dran. Ich holte die Cremellofarbige Trakehnerstute aus ihrem Stall und holte gleich danach 3 weitere Pferde, Embassy, Falada und Palimé. Die Stuten kamen in mein Goldstück, die Führanlage, somit musste ich 3 Pferde weniger machen. Summer Wine hingegen musste heute was schaffen. Ich packte Longierzeug drauf und ging ins Roundpen, wo ich sie eine halbe Stunde lang ausgebunden über Trabstangen longierte. Sie war heute etwas träge, was mich etwas verwunderte. Vielleicht nur ein schlechter Tag, was solls. Anschließend kam Summer Wine zurück in ihre Box. Das nächste Pferd, um was ich mich kümmern wollte, war Silvano. Der Fuchshenst mit spanischem Blut hatte sich anfang der Woche eine kleine Blessur auf dem Paddock eingefangen und sollte laut Tierarzt eine Woche nicht belastet werden und den Paddock ebenfalls meiden. So führte ich ihn Tag für Tag eine viertel Stunde lamng spazieren, damit er sich die Beine vertreten konnte. So langsam wurde er jedoch unangenehm hengstig, was immer mehr zur Herausforderung wurde. Ich fand mich an Red Diamonds Box wieder, einer meiner absoluten Lieblinge auf unserem Hof. ich putzte ihn gründlich und holte Sattel und Trense und den anderen Schnick-Schnack und brachte das ganze aufs Pferd. Wir gingen heute mal in die Halle und feilten an unserer Dressur. Ich brachte durch einfache Galoppwechsel, Training des Außengalopps und Versammlungen heute mal etwas Abwechslung ins Training ein. Nach dem Ritt versorgte ich den Trakehnerhengst und brachte ihn in die Box, wo ich gleich Arrividerci rausholte, die gleich in der Dressurstunde für weit Fortgeschrittene mitging. Davor holte ich aber Embassy, Falada und Palimé zurück in ihre Box und brachte stattdessen Ready to Talk, Jade und Pount in die beliebte Führmaschine. Glücklicherweise was zu dieser Uhrzeit nichts los, und das bis 3 Uhr. Es blieb mir also noch etwas Zeit. Ich erklärte einer jungen Frau kurz, wie meine Ponystute tickte und ließ sie dann machen. Nun kam ich zu meinem Rapphengst All in All. Der Hannoveranerhengst glänzte immer, egal ob geputzt oder staubig. Nachdem er soweit fertig war, holte ich mein Longierzeug und machte All in All fertig für die Longenarbeit. Nach einer halben Stunde erfolgreichem Longieren mit Kappzaum war seine Arbeit für heute erledigt und er konnte wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Dem Nichts tun. Als ich zurück bei der Führmaschine war warteten bereits 3 Hengste auf mich, die ich nacheinander in ihre Boxen zurück brachte. Ich ging direkt zu den Paddocks, wo ich die draußen stehenden Pferde zurück in die Stallungen brachte. Somit waren einige Paddocks wieder frei geworden und ich konnte neue Pferde rausbringen. Ich entschloss mich in diesem Fall für Dance for Winning, Saphir und Mara, die auf die normalen Paddocks kamen und Mejorano und Edurance Clash auf die erhöhten für die Hengste. Somit musste ich nurnoch Ysun, Forever Yours, Pacey, Akhawi, Realiés und Millenium GC machen. Was heißt nur. Das würde sicherlich noch ein paar Minütchen kosten. Ysun schaffte gestern was, musste sich aber trotzdem irgendwie auspowern, also ließ ich sie laufen. Sie preschte von einer Ecke zur nächsten und Buckelte ausgelassen, als ob sie 7 Tage durchgehend stand. Ysun eben. Die nach dem laufenlassen aufgebrachte Stute brachte ich zurück in die Box, wo sie schnell wieder runter kam. Die Reitschülerin mit Arrividerci war bereits auch am Absatteln. Sie kam anscheinend gut mit meiner Welsh A Stute klar, was mich freute und mir Arbeit abnahm, wenn sie sie jetzt 3x die Woche ritt. Glücklich mit dieser Nachricht machte ich mich an den Falbscheckhengst Pacey, den ich ebenfalls sehr liebte. Ich putzte sein sauber gezeichnetes Fell gründlich und sattelte ihn anschließend, um heute etwas zu springen. Ich baute in der Halle einige Sprünge auf und ritt mich erstmal warm, bevor ich erst mit Galoppstangen, dann mit Kreuz und kleinen Steilsprüngen wietermachte und schließlich in die Höhe ging. Pacey war heute auch irgendwie anders. Einmal verweigerte er, zwar durch meinen Fehler, aber er versucht sich sonst auch immer alles passend zu machen. Zwischendrin widersetzte er sich meinen Hilfen und bockte durch die Halle, wo ich mich grade noch halten konnte; der Sack. ich ließ mich davon nicht abbringen und beendete den anfangs grottigen Ritt durch das Beenden eines fehlerfreien Pacours, was mich dann doch noch zufriedenstimmte. Pacey kam zurück in seine Box und ich machte mit Forever Yours weiter. Ich holte sie aus der Box, putzte sie und baute die Sprünge in der Halle schnell um. Ich bereitete alles für das Freispringen vor. Zuerst longierte ich Forever Yours in der Halle, bis sie genügend aufgewärmt war, bevor sie etwas springen durfte. Sie liebte das Springen. Als Result hatte ich später ein zufriedenes, ausgelichenes Pferd in der Box stehen, was mich natürlich auch freute. Ich nahm direkt Akhawi mit aus dem Stall, das vorletzte Pferd, zum Glück. Langsam war ich schon ziemlich erschöpft und wollte einfach nur noch zurück ins Haus. Etwas verlangsamt putzte ich Akhawis bunte Fell und holte anschließend Longiergurt und den ganzen anderen Longierkram und machte mich müde zum Longierzirkel. Akhawi war mein komplettes Gegenteil. Er war hellwach udn ziemlich impulsiv. Gleich am Anfang erschrak er wohl vor einem Geist und machte noch lange danach Terz. Wie Araber eben sind konnte er sich nicht mehr richtig fassen und das Longieren wurde zunehmend anstrengender. Umso mehr schwitzte Akhawi nach den 30 Minuten, die er damit verbrachte, um mich herumzurennen. Noch zwei Pferde, wie froh ich doch war. Realités war ziemlich sauber, also musste ich glücklicherweise nicht groß putzen. Schnell war seine Miniaturausrüstung angebracht und ich machte mich ans Longieren. Leider war der Roundpen belegt und ich musste ausweichen. Ich führte ihn zur kleinen Reithalle und begann zu longieren. Realiés war wenig begeistert, dass er sich bewegen musste, also war mal wieder die Schauspielerei dran. Er tat sich schwer, lahmte dann minimal hinten, aber diese tricks Kannte ich bereits. Nachdem ich ihn kurz ablongiert hatte, ließ ich ihn noch ein Weilchen laufen und siehe da, keine Spur von Lahmheit oder Trägheit. Schlaues Pony, doch ich war auch schlau. Ich brachte ihn zurück in seine Box im Zuchtpferdestall und ging zu meinem letzten Kandidaten für heute, Millenium GC. Ich war so müde, das ich beschloss, sie nur zu putzen, das aber Gründlich, inklusive Hufe auswaschen und einfetten. Ich holte noch flott die Pferde, die draußen standen zurück in ihre Boxen. Dann hatte ich es geschafft, ein sehr anstrengender Tag im Stall neigte sich dem Ende...


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    • Stelli
      Pflegebericht Zuchtstallungen

      Heute waren mal wieder die Zuchtpferde meines Gestüts an der Reihe. Ich begann mit meinem einzigsten Shettyhengst Schoko. Nachdem ich ihn geputzt hatte, holte ich sein Fahrgeschirr und machte ihn fertig für einen kleine Fahrt. Das Wetter lud ja total dazu ein! Wir fuhren eine Stunde über die Straße zu einem asphaltierten Feldweg und von da aus zurück zum Stall. Im Stall kam Schoko nach einer kleinen Dusche auf die Koppel. Die nächste war Summer Wine. Ich holte meine Trakehnerstute mit einer weiteren Stute, Embassy, von der Koppel und brachte sie in den Stall um sie zu putzen. Nachdem Embassy und Summer Wine sauber waren brachte ich sie zur Führanlage. Ich ließ dazwischen jeweils einen Platz frei und stellte das programm auf 45 Minuten Schritt und Trab ein. Derweil holte ich meinen Lusitanohengst Silvano aus seiner Box und putzte ihn ebenfalls. Danach holte ich seine Trense, Longiergurt, Gamaschen und Ausbinder und packte alles auf meinen Fuchs drauf. Anschließend longierte ich Silvano 30 Minuten auf dem Longierplatz. Als ich fertig war und Silvano auf einen freien Hengstpaddock gebracht habe, holte ich Summer Wine und Embassy aus der Führmaschine und brachte sie in ihre Boxen. Als nächstes holte ich Red Diamond aus seiner Box und putzte ihn sorgfältig. Danach sattelte ich ihn und ging mit ihm auf den Springplatz. Nachdem ich ihn ordentlich aufgewärmt habe fing ich an zu Springen. Zuerst ein Kreuz, dann Steil, dann irgendwann einen Pacours auf L-Niveau. Red Diamond steht momentan nicht mehr so ganz im Training wie sonst. Nachdem ich nochmal 20 Miniten gesprungen bin waren wir fertig. Nachdem Red Diamond versorgt war kam er aufs Paddock. Von dort aus nahm ich Pount mit und befreite im Stall sein fell von Staub und Schmutz. Anschließend ging ich mit ihm in die Halle und führte ihn kurz, bevor er frei laufen durfte. Ich scheuchte ihn 10 Minuten herum, dann hatte er keine Lust mehr und kam wieder nach draußen. Anschließend holte ich Jade aus seiner Box, gemeinsam mit Ready to Talk. Ich putzte über beide kurz drüber, dann kamen die Hengste zusammen in die Führmaschine. Derweil holte ich meine Stute Arrivederci von der Koppel, putzte sie kurz und ließ sie dann genau wie Pount in der Halle laufen. Am Ende durfte Arrivederci sogar über 2 Kreuze springen. Nach dem frei laufen kam die Stute in ihre Box. Jade und Ready to Talk waren ebenfalls fertig und kamen auf die Koppel. Dance for Winning war die Nächste. Ich reinigte sie von Staub und Dreck, holte erneut das Einspännergeschirr, brachte es auf sie und spannte die Hackneystute vor die Kutsche. Ich fuhr fast die gleiche Strecke wie mit Schoko, nur andersherum. Nach einer Stunde erreichten wir wieder den Hof und Dance for Winning kam in ihre Box. Nun musste ich mich um Ysun kümmern. Als sie sauber war sattelte ich meine Trakehnerstute und ging auf den Dressurplatz. Yun hasst Dressur, aber da musste sie mal wieder durch. Ich ritt höchstens 45 Minuten bei der Hitze und Ysun stellte sich auch gar nicht so dumm an heute. Nach einer kalten Dusche durfte sie auf ein freies Paddock. Weiter ging das Programm mit Conversation. Ich beließ es nicht bei ihr, sondern holte nachdem ich sie von der Koppel holte, auch noch Falada und die Isländerstute Palimé aus ihren Boxen. Alle 3 waren in windeseile sauber, dann führte ich eine nach der anderen in die Führmaschine und stellte das Programm wie gewohnt auf 45 Minuten Schritt und Trab. Während sie sich bewegten holte ich Mejorano. Ich machte ihn fertig, sattelte ihn mit seinem Westernzeug und dann genossen wir gemeinsam einen Ausritt. Mejorano war sehr trittsicher, daher konnten wir ordentlich durch das Gelände fetzen. Nach einer Stunde waren wir zurück auf dem Gestüt. Schnell war Mejorano versorgt und konnte auf die Koppel und ich holte die 3 Stuten aus der Führanlage und verteilte sie in ihre Boxen und auf die Paddocks. Nun war Forever Yours dran. Sie war grade mitten in ihrer Springausbildung, deswegen hatte ich vor diese heute weiterzuführen. Ich sattelte sie und ging zu Fuß auf den Platz um kleine Sprünge aufzubauen. Danach ging ich mit dem Pferd zum Platz, machte uns warm und dann gings ans Springen. Forever Yours liebte Springen, war anfangs etwas verhalten und wurde nicht locker im Rücken, zum Ende hin wurde sie mutiger und williger. Nach einer Stunde waren wir beide geschafft. Ich duschte Forever Yours und brachte sie in ihre Box zurück. Pacey war nämlich jetzt an der Reihe. Ich holte meinen Falbscheckhengst vom Paddock, putzte ihn und führte ihn dann in die Halle. Zuerst durfte er sich aufwärmen beim frei laufen, danach schickte ich ihn über ein paar Sprünge. Nac h 30 Minuten beendete ich das Laufenlassen und brachte Pacey in seine Box. Nach einer Cola war Akhawi dran, mein Araberhengst in Sonderlackierung. Ich holte ihn von der Koppel und putzte den Schecken. Anschließend holte ich meinen Longiergurt, Gamaschen, Akhawis Trense und Ausbinder und packte das ganze zeug aufs Pferd und ging mit Akhawi auf den Longierplatz. Ich longierte Akhawi in allen 3 Gangarten, am Ende auch über Trabstangen. Als wir fertig waren kam Akhawi in seine Box zurück. Nun war Edurance Clash dran. Leider lahmte der Barpckpintowallach momentan leicht, da er sich auf der Koppel vertreten hat. Deswegen hatte er Boxenknast und durfte nur im Schritt raus. Also führte ich Clash zu einer kleinen Grasfläche wo er 10 Minuten grasen durfte. Danach kühlte ich sein lahmes Bein mit Wasser und stellte ihn in seine Box zurück. Als nächstes hatte ich vor, Saphir und Call me bubble zusammen in die Führanlage zu schmeißen. Ich putzte kurz über beide Stuten drüber und brachte sie dann wie gesagt zur Führmaschine, übliches Programm. Derweil konnte ich mich um Realités kümmern, meinem kleinen Falabellahengst. ich putzte ihn kurz, führte ihn 5 Minuten im Schritt, dann konnte er wie eine Pingpongkugel durch die kleine Reithalle schießen. Nach 15 Minuten fing ich ihn ein und brachte ihn in seine Box zurück. Nun hatte ich noch 20 Minuten, bis die 2 Stuten fertig waren. Also nahm ich mir Millenium GC und ließ sie ebenfalls schnell in der Halle laufen. Die junge Stute steht kurz vorm Anreiten und muss schön ausgepowert sein, damit sie nicht auf dumme Gedanken kam. Danach durfte sie raus zu den anderen Stuten auf die Koppel. Nun waren die beiden Stuten Call me bubble und Saphir auch fertig und kamen auf die Koppel zurück. Als nächstes war der Hengst Until Tomorrow an der Reihe. Ich holte ihn aus der Box, putzte den Wildfang schnell und stellte ihn dann aufs Laufband. Ich stellte 40 Minuten + Steigung ein. So konnte ich mich um meine Mixstute Mara kümmern. Ich holte sie vom Paddock, putztedie bunte Stute fix und holte dann das Longierzeug. Ich machte Mara in windeseile fertig und ging dann mit ihr zum Longierplatz. Zuerst machte ich sie locker warm, danach Stangenarbeit. Mara machte ihre Sache gut und nach 30 Minuten beendete ich das Longieren. Ich brachte Mara anschließend zurück auf die Koppel. Until Tomorrow war auch schon fertig und war ziemlich hibbelig. Schnell holte ich ihn vom Laufband und brachte ihn zurück in seine Box. Nun war Ima Banana Split als Vorletzte dran. Ich holte die Hannoveranerstute aus der Box, putzte sie und sattelte sie dann. Dann begann ich meine relativ neue Stute zu reiten, beziehungsweise mal zu Springen. Bisher bin ich sie 2 Mal gesprungen, sie war sehr verhalten und unsicher. Deswegen fing ich bei Null an und machte erstmal Stangenarbeit, sprang höchstens ein kleines Kreuz und ein Cavaletti. Als sie sicherer wurde sprang ich noch 2,3 Mal und beendete das Training dann und lobte sie. Ich versorgte Ima Banana Split, duschte sie und entließ sie auf die Koppel. Nun musste ich mich nurnoch um ÉdC's Velino kümmern. Da Velino von seiner Reitbeteiligung versorgt wurde, holte ich meinen Prachthengst nur zum Grasen raus. Ich genoss die letzten Sonnenstrahlen des Tages zusammen mit dem Pintaloosahengst. Nach 30 Minuten stellte ich ihn zurück in die Box und beendete somit meinen Tag im Stall.


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      Pflegebericht für meine Zuchtpferde
      An einem so schönen sonnigen Oktobertag wie heute beschloss ich meine Zuchtpferde wieder auf Vordermann zu bringen. Das war natürlich mit einer Heidenarbeit verbunden! Ich maschierte mit Sack und Pack in den Zuchtstall und holte mein Shetlandponyhengst Schoko aus dem Stall. Nachdem ich Schoko geputzt hatte, führte ich ihn aus dem Stall zu der kleinen Graskoppel. Diese Minikoppel eignete sich besonders als Maskottchenkoppel bzw Paddock mit Gras. Quasi Schokos Privatkoppel. Ihn also dort abgestellt und wieder in den Stall. Zuchtstute Summer Wine luckte bereits auf ihrer Box heraus und brummelte mir zu. Natürlich musste ich sie dann rausholen. Ich band sie an, putzte sie und sattelte sie anschließend. Wir gingen heute raus ins Gelände. Besonders genossen wir den gemütlichen Galopp über das Stoppelfeld, einfach traumhaft. Im Stall stellte ich sie mit einer Abschwitzdecke in ihre Box und kümmerte mich um das nächste Pferd Embassy, Summer Wines beste Freundin. Ich zog ihr die Stalldecke aus und putzte mit der Kardätsche kurz drüber, bevor ich sie für das Longentraining fertig machte. Ich trug uns schnell mit 'Embassy' in die Roundpenliste ein. Embassy musste eine gute halbe Stunde schuften, dann reicht es den Pferdebeinen auch. Da sie nicht geschwitzt hatte deckte ich sie wieder ein und brachte sie raus auf die Koppel, damit sie noch etwas grasen konnte. Als nächstes war wieder ein Hengst an der Reihe, Lusitanohengst Silvano, der wohl einzige richtige Fuchs im Stall. Er stand draußen und ich musste ihn erst reinholen. Auch ihm zog ich seine Decke ab. Dann huschte ich schnell in den Stall und holte unseren zweiten Lusitanohengst Jade heraus. Meine Oma hatte mich gebeten etwas in der Altstadt abzugeben, daher eignete sich eine Kutschfahrt in die gemütliche Stadt wunderbar. Als beide Pferde sauber waren holte ich das Zweispännergeschirr und machte die beiden Hengste fertig. Anschließend spannte ich die Zwei in die Kutsche und dann gings auch schon los. Im Schritt und Trab bewegten wir uns in die Stadt, gefolgt von etlichen bewundernden Blicken der Passanten. Nachdem ich das Päckchen bei der Stadtverwaltung abgegeben hatte, gings auch wieder nach Hause. Die beiden geschwitzten Pferde stellte ich mit Abschwitzdecke in die Box. Nach diesem Ausflug musste ich wieder arbeiten. Ich holte meinen geliebten Trakehnerhengst Red Diamond aus dem Stall. Als ich ihn aus der Box holte stöhnte ich genervt auf, denn er war frisch beschlagen. Grisgrämig band ich ihn an und sah auf die Beschlagsliste. 'Red Diamond - Stelli - 4x beschlag' war durchgestrichen mit Datum dahinter. Gestern Abend, super. Also blieb es heute nur beim Putzen und Spazierenreiten, denn er war unheimlich fühlig danach. Fix war der Hengst gesattelt und ich fand mich im Sattel wieder. Wir ritten den Feldweg entlang, alles leider nur im Schritt. Eine halbe Stunde später waren wir dann wieder Zuhause. Ich versorgte den Trakehner und brachte ihn aufs Paddock, damit er noch ein bisschen frische Luft schnappen konnte. Ich tappte also wieder in den Stall und machte mit Pount weiter. Schnell war der Knabstrupper geputzt und gesattelt und reitfertig. Wir gingen in die Halle da er sich da besser konzentrieren kann. Ich ritt ihn warm und fing dann eine Stunde an ihn richtig schön zu arbeiten. Pount war gut gelaunt und so machte das ganze sogar Spaß. Zum Trockenreiten ritten wir nochmal um die vier Ecken um den Hof. Auch Pount kam mit Abschwitzdecke bepackt in den Stall. Von da aus nahm ich meinen Reitponyhengst Kovu mit. Da ich eine kleine Verschnaufpause brauchte kam mir die brennende Idee, ein paar Pferde in die Führmaschine zu stecken. Spart Zeit und Arbeit. Ich deckte Kovu ab, putzte ihn und ließ ihn kurz alleine, um noch 3 weitere Pferde zu holen. Ich entschied mich kurzerhand für All in All, Ready to Talk und Mejorano. Eine Stute wollte ich ncht dazupacken. Kovu kam nach vorne, dahinter Mejorano, gefolgt von All in All und das Schlusslicht bildete Ready to Talk. Während die Pferde also maschinell bewegt wurden holte ich Kalympia aus der Box. Ich musste mich etwas ranhalten, damit ich mit den vier Hengsten fertig wurde. Schnell war Kalympia geputzt, ich mich erneut im Roundpen eingetragen und sie fertig fü die Arbeit. Ich machte sie ordentlich warm und legte dann Stangen in den Longierzirkel, damit die Hinterhand auch ordentlich was zu tun hatte. Eine halbe Stunde später waren wir pünktlich fertig und in Eile versogte ich die Stute noch, bevor ich meine Hengste abholte. Eingedeckt durften sie nochmal aufs Paddock etwas Luft schnappen. So hatte ich wieder fünf Pferdchen auf einmal versorgt. Leider hatte Arrivedercis Reitbeteiligung für heute abgesagt und ich musste sie selbst versorgen. Reiten ging nicht wirklich, also musste ich die kleine Stute auf das Laufband stellen. Währenddessen holte ich meine Hackneyponystute Dance for Winning heraus, deckte sie ab und putzte sie schnell. Heute stand für sie Doppellongentraining auf dem Programm. Arrivederci strampelte ihre 40 Minuten ab, also hatte ich eine halbe Stunde Zeit. Die kleine Halle war grade frei, also hatte ich die Möglichkeit in die Halle zu gehen anstatt stumpf im Kreis zu arbeiten. Doppellonge war Dance for Winnings Ding. Normales Longieren wurde ihr schnell zu langweilig, weshalb ich einen Kurs belegte und so mit ihr arbeiten konnte. Nach dreißig Minuten waren wir dann fertig und auch die Welshponystute wartete schon ungedulgig auf ihrem Laufband. Dance for Winning brachte ich in die Box und Arrivederci zu den Stuten auf die Koppel, wo sie nochmal ordentlich bocken konnte. Jetzt musste ich aber wieder was schaffen. Denn Ysun stand auf dem Programm und musste dringend wieder gesprungen werden, da noch ein paar Turniere bevorstehen. Ich holte sie aus der Box, putzte und Sattelte die Rotbraune und ritt dann rüber zum Springplatz. Ich rief unseren Reitlehrer vom Pferd aus an und bat ihn, mir beim Springen bisschen zuzusehen. Er war nicht grade hellauf begeistert, tat mir aber den Gefallen. Er baute erst ein paar kleine Sprünge auf, später wurden sie wieder schön hoch, so wie Ysun es mochte. Adrenalin war ihre Sache. Ysun riss tatsächlich nur ein Mal, da wir auf den halben Galoppsprung vor dem Oxer verzichteten und nicht passend hinkamen. Ich lobte meine feurige Stute und ritt sie trocken. Danach kam sie in ihre Box zum trocken werden. Da ich grade im Springfieber war machte ich direkt mit Conversation weiter. Es vergingen nur ein paar Minuten, dann stand sie fertig gesattelt in der Stallgasse. Ich stieg auf un begab mich ein zweites Mal zum Springplatz. Natürlich wärmte ich auch sie gründlich auf und nutzte dann die Warmmachsprünge von Ysun für Conversation, die noch nicht so viel Erfahrung sammeln konnte wie meine Trakehnerstute. Jedoch machte sie ihre Sache recht gut, zwar noch etwas unsicher aber immerhin willig. Von Sprung zu Sprung gewann sie mehr Selbstvertrauen und wurde immer flüssiger in dem niedrigen Pacours. Irgendwann beendete ich das Training, da es auch schon langsam dunkel wurde und ich nicht bei Flutlicht mit der unroutinierten Stute springen wollte. Ich ritt also nach dem Trockenreiten zurück zum Stall und versogte sie. Dann waren meine beiden Stuten Falada und Palimé dran, mit denen ich heute aber irgendwie nicht so die Lust hatte was zu arbeiten. Also beschloss ich, die beiden einfach nur auf die Koppel zu tun. Ich glaube sie hatten auch nicht viel dagegen. Im Galopp begaben sie sich zu dem Rest der Stuten. Getrost machte ich mit Forever Yours weiter. Auch mit ihr konnte ich heute nicht viel machen, da sie sicherlich Muskelkater vom gestrigen Tag hat. Also stellte ich sie nach dem Putzen 10 Minuten unter das Solarium und ließ sie dann nochmal eine viertel Stunde in der Halle laufen. Man merkte, dass sie nicht so richtig Lust zum Laufen hatte, deswegen machte ich heute mal eher Piano. Machte nichts, denn ich hebte mir die Kräfte für mein Pferd danach auf. Mit meinem Zuchthengst Pacey musste ich heute dressurtechnisch wieder einiges Auffrischen. Ich putzte meinen wunderschönen Hengst und holte dann meinen Dressursattel und sattelte ihn. Ich bekam gnädigerweise sogar Dressurunterricht, was mich total zum schwitzen brachte. Nach einem halbstündigen intensiven Dressurtraining machte ich Schluss für heute, sehr dankbar sogar. Ich ritt lange Schritt und legte meinem hengst nach dem Ritt eine Abschwitzdecke über. Total fertig entschloss ich, die nächsten vier Hengste in die Führanlage zu schmeißen, ich musste mich erstmal erholen. Ich holte schnell Akhawi, meinen kleinen Realités, Trakehnerhengst Until Tomorrow und meinen schicken Reitponyhengst Velino. Natürlich machte ich alle Pferde schön sauber, denn keiner kommt mir ungeputzt davon. Vorne ging der dominante Until Tomorrow, dahinter mein Araberhengst Akhawi, gefolgt von Velino und am Ende der Kleinste des Gestüts, Realités. So konnten sie die nächsten dreißig Minuten laufen und ich machte die nächsten Vierbeiner. ich ging zurück zum Stall und holte Saphir, um sie kurz zu putzen und dann aufs Laufband zu stellen. Ich stellte 40 Minuten ein und ging wieder in den Stall und kümmerte mich um Millenium GC, die grade einzureiten ist. Ich putzte sie schnell und holte dann das Longierzeug, um die Stute langsam weiter auszubilden. Ich longierte sie eine halbe Stunde viel Vorwärts Abwärts und über Trabstangen, bevor wir das Training für heute beendeten. Ich versorgte die junge Stute und brachte sie in ihre Box zurück um dann Until Tomorrow, Velino, Akhawi und Realités zurückzuholen. Als diese in ihren Boxen waren musste ich auch Saphir wieder reingeholt werden. Danach gönnte ich mir erstmal eine Cola im Reiterstübchen. Dann holte ich Call me bubble aus dem Stall, Forever Your's erste Tochter. Sie sattelte ich nach dem Putzen und ging in die Halle, denn draußen war es mittlerweile dunkel. Nachdem ich sie aufgewärmt habe trabte ich an und ritt sie auch erstmal am langen Zügel vorwärts abwärts. Muskulär war sie noch nicht so weit sich ordentlich zu versammeln und sich hinten zu setzen. Momentan machte ich viel Stangenarbeit mit ihr und sie machte alles echt super. Trotzdem baute sie beim ersten Angaloppieren einen schönen Buckler rein, der so unerwartet kam, dass es mich fast aus dem Sattel haute. Darin war sie ein Weltmeister. Nach einer dreiviertelstunde waren wir dann fertig und ich versorgte die Stute. Nun holte ich Mara aus der Box, die seit gestern unerwartet lahmte. Ich putzte ihr getigertes Fell und ging dann in die Halle um zu gucken, ob sie noch lahm ging. Leider war dies der Fall. Also ließ ich Mara in Ruhe und stellte sie zurück in ihre Box, nachdem ich beim Abtasten nichts spüren konnte. Mein letztes Pferd für heute, Ima Banana Split ließ ich heute nur laufen. Nach dem Putzen führte ich sie in der kleinen Halle fünf Minuten Schritt, bevor sie losdonnern dufte. Immerhin durfte der teuren Zuchtstute nichts passieren. Schnell verlor sie aber die Lust am rumrennen und blieb schmatzend in der Mitte stehen um mich groß anzusehen. Ich führte sie zurück zum Stall in ihre Box. Schnell holte ich die restlichen Stuten und Hengste von Koppel und Paddock und ging dann hoch ins Haus. Jetzt hab ich mir ein bad reichlich verdient!

      [11222 Zeichen (c) Stelli]
    • Ravenna
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      Bericht für Mara
      Vorbefund: Lahmheit vorne, rechts

      Nachdem ich mich schon auf einen freien Tag eingerichtet hatte bekam ich gegen Nachmittag doch noch einen unerwarteten Anruf von Stelli - sie hatte am gestrigen Tag bemerkt das ihre Stute Mara beim laufen etwas tickte. Zunächst hatte sie nur Stallruhe bekommen da noch nichts zu merken gewesen war, als sie heute Morgen beim füttern in die Box gegangen war hatte sie gesehen das der Fesselkopf geschwollen war und das Bein an dieser Stelle etwas wärmer war als der Rest. "Bereiten sie sich schonmal darauf vor mir die Stute vor zuführen, ansonsten bin ich in etwa einer halben bis dreiviertel Stunde bei ihnen um mir die Mara mal anzuschauen."
      Mit flinken Fingern packte ich alles in meine Tasche was ich benötigen könnte, kontrollierte den Wagen ob meine *mobile Apotheke* aufgestockt war, ehe ich mir die Leine von Corvus schnappte, ihn auf den Beifahrersitz *warf* um mich dann selbst hinter den Sitz zu klemmen. Gerade als ich los fahren wollte - musste ich nochmal nach dem Handy greifen, tippte fix eine SMS:
      "Hey Stelli,
      können sie mir nochmal fix ihre Addresse geben - die habe ich vorhin vergessen"

      Bald darauf erhielt ich eine Antwort, tippte alles in das Navi ein um auch ja den richtigen Weg zu finden - wobei ich mir bei diesem Mistding nie sicher sein konnte.
      Bei Stelli angekommen, begrüßten wir uns freundlich und ich ließ mir die Stute erstmal zeigen. Mit den Händen fasste ich zunächst an das deutlich warme Bein, drückte etwas stärker zu und erhielt sofort eine deutliche Reaktion der Stute die mir das Bein entzog und nach mir auszutreten wollte. Ein Blick zu ihrem Kopf der mir zugewandt war erkannte ich wie sie die Lippen aufeinander presste - ein weiteres Zeichen für Schmerz bei einem Pferd. Um eine Krankheit festzustellen oder die Ursache musste man das ganze Tier betrachten mit all den Nuancen die Schmerz signalisierten. "Dann gehen wir mal nach draußen und du lässt sie am lockeren Strick neben dir her laufen. Dann trabst du einmal auf mich zu und von mir weg." Gesagt getan - Mara zeigte im Schritt kein deutliches Ticken, doch im Trab wurde dann das leichten hinken deutlich sie entlastete das rechte Vorderbein dabei - also eine sogenannte Stützden - Lahmheit, die anderen Beine belastete sie natürlich dann eindringlicher um ihr schmerzendes Bein zu entlasten. "Gut das genügt mir erstmal, eine Lahmheit ist deutlich im Trab zu erkennen - dabei spricht man von einer Lahmheit erstes Grades, da sie im Schritt nicht zu erkennen ist. Dazu müssen sie mir noch ein paar Fragen beantworten" Stelli erzählte mir das die Stute eine kleine Galoppleidenschaft hätte, letztens auf einem Militärytunier gestartet war und seitdem ihre Tage auf der Koppel verbracht hatte, außer einmal vor etw vier Tagen hatte sie sie zum Longieren geholt. Sie habe am Vortag beobachtet wie Mara mit den Stuten wie eine besengte im Spiel über die Koppel galoppiert war - da vermuteten wir beide den Ursprung ihrer Lahmheit. Die Gananalyse hatte Mara bereits hinter sich, sowie die Kontrolle des Pulses der am erkrankten Bein stärker zu spüren war als an den anderen - was für eine Entzündung sprach. Als nächstes kramte ich mit der hand in meiner Tasche, führte eine große Zange zu tage und bat Stelli den Kopf der Stute am Halfter zu halten, falls sie vor hätte mich zu beißen, doch davon ging ich nicht unbedingt aus. Als ich ihren Huf nehmen wollte entzog sie mir diesen einmal, stellte sich sogar vermehrt darauf - trotz des Schmerzes - um auch ja nicht das zu machen was ich verlangte, schließlich gelang es mir endlich und ich prüfte mit der Hufzange eine Reaktion, doch diese blieb aus. Das ließ mich eine Hufentzündung oder Rehe ausshließen. Anschließend folgte die sogenannte Provokationsprobe.."Ich werde das Bein jetzt bewusst in eine unnatürliche Position bringen um sie danach nochmal traben zu lassen dann kann ich besser sehen ob sie danach noch stärker lahmt." Also ging es nun wieder an die Stute, die zur Besänftigung von mir noch ein kleines Leckerlie zwischen die Kiefer geschoben bekam um sie zu beschwichtigen - was ihrem Blick zu deuten nicht viel brachte. Dann nahm ich ihren Huf nach oben, bog ihn wie beim Hufe auskratzen jedoch so weit das die Fesselbeuge vom Huf ausgefüllt war, diese Position hielten wir gute zwei Minuten auch wenn ich zu tun hatte die Stute davon zu überzeugen ruhig zu bleiben, doch dank Stelli klappte das recht gut. Im folgenden Trabte Stelli mit ihr nocheinmal draußen den Weg auf und ab - Mara tickte nun deutlicher. "Da sie zwar deutlich hingt, aber das Bein nicht zu sehr belastet und der Puls deutlich zu spüren ist deutet dies auf eine leichte Entzündung hin, doch ich denke nicht das die Sehnen allzu sehr betroffen sind. Ich werde ihnen einfach ein wenig Equipalazone hierlassen, das sie die nächsten Tage mit ins Futter gemischt bekommt, dann mach ich ihr jetzt noch einen stützenden Verband mit Tensolvet darauf und lasse ihnen eine Flasche hier damit sie den verband jeden Tag neu machen können. Tensolvet hilft bei Zerrungen, Verstauchungen und sowas, aber ich denke bei dem Galopp auf der Regenfeuchten Wiese hat sie sich einfach ein bisschen Vertreten. Lassen sie sie ruhig in der Box für die nächsten vier bis fünf Tage, gegebenfalls auch ab und an kühlen das Bein und jeden Tag ein bisschen Spazieren gehen mit der mara. Wenn sie lahmfrei bleibt können sie in einer woche schon wieder mit leichter Trabarbeit anfangen - sollte es nicht besser werden melden sie sich einfach nochmal, denn dann würde ich sie nochmal zur Klinik kommen lassen zum Ultraschall."

      Damit war mein Arbeitstag bei Stelli beendet, nach Gabe einer Entzündungshämender Spritze konnte die Stute auch schon wieder fleißig hin und her trippeln am Anbindeplatz, ich war zuversichtlich das ich sie bis zum nächsten Impftermin nicht sehen würde.
      (c) Ravenna, 5795 Zeichen


      Untersuchung - 250 J.
      Medikamente - 100 J.
      -------------------------
      + 2,800 Zeichen
      -------------------------
      - 3,150 J.
    • Stelli
      Pflegebericht Mara
      - Stute des Monats Wahl -

      Die Kür
      Heute war Maras großer Tag. Ich würde meine bunte Stute das erste Mal auf einer Monatswahl vorstellen. Wir ritten grade auf dem Abreiteplatz Schritt, als unsere Nummer aufgerufen wurde. Sofort begab ich mich mit meiner Stute zur Reithalle. Als ich mich gesammelt hatte gings los. Ich drückte meine Waden gegen Maras getigerten Bauch, welche antrabte. Ich saß den Trab direkt aus und ritt in die Halle ein. Nachdem ich einmal mit meiner gelassenen Ponystute außenrum getrabt bin bog ich Mitte der kurzen Seite auf die Mittellnie ab und parierte bei X zum Stehen durch. Zu aller erst grüßte ich die Richter, die gegenüber von mir Platz genommen hatten. Anschließend trabte ich aus dem Stehen heraus an und ging auf die rechte Hand. Mara war wirklich super ruhig und durchlässig heute, so machte unsere Kür richtigen Spaß und meine Aufregung war sofort verflogen. Ich trabte zuerst auf der ganzen Bahn entlang, dann ritt ich auf den oberen Zirkel. Nach drei Zirkelrunden ging ich wieder auf die ganze Bahn und ritt Mitte der langen Seite eine Volte. Mit fleißigen Bewegungen folgte Mara brav meinen Hilfen und ging wunderbar am Zügel. Ich wechselte durch die ganze Bahn und galoppierte bei A an. Sofort sprang Mara mit einem schwungvollen ersten Galoppsprung in die schnellste Gangart. Nach einer ganzen Bahn und einer Zirkelrunde parierte ich zum Trab durch und nach einer halben Runde schließlich zum Schritt. Im Schritt wechselte ich durch die halbe Bahn und galoppierte bei Erreichen des Hufschlags erneut an. Wir galoppierten noch 2 Runden auf dem Mittelzirkel, bevor wir zu Maras Element übergingen - dem Springen. Insgeheim, man sieht es ihr nicht sofort an, ist Mara ein echter Flummi wenn es ums Springen geht. Ich parierte kurz zum Schritt durch, sodas mehrere Männer schnell ein paar Sprünge auf Maras Niveau aufbauen konnten. Als sie fertig waren galoppierte ich an und ging in den leichten Sitz. Ich galoppierte auf den ersten Sprung, einen Steilsprung der Klasse E zu. Mara zog rasch an und übersprang den Spring fehlerfrei. Auch der Oxer, die Kombination und die anderen beiden Steilsprünge machten Mara keine Probleme - im Gegenteil. Sie sprang höher als sie eigentlich müsste, wobei sie ihr Potenzial für mehr zum Ausdruck bringen konnte. Nach dem Pacours lobte ich Mara kurz und parierte zum Trab durch um aufzumaschieren. Als Mara zum Stehen kam holte ich tief Luft und fing an zu reden: "Mara ist eine auffällige mit einem speziellen Charakter. Sie meistert das, was sie wirklich gut kann, mit absoluter Bravur, egal ob in Dressur, Springen oder sogar Western. Eeine ehrliche Stute die allen zeigen möchte, dass auch Mixe absolute Könner und Herzenspferde sind". Als ich meinen Satz beendete verabschiedete ich mich von den Richtern und ritt unter Applaus aus der Halle.

      [2728 Zeichen mit Leerzeichen | © Stelli | gepr. auf lettercount.com]
    • Stelli
      Pflegebericht Zuchtstallung - Sonstige

      Nun war endlich der letzte Stalltrakt an der Reihe. Langsam aber sicher war ich ziemlich müde, deswegen freute ich mich um jedes versorgte Pferd. Mit Schoko würde ich heute nicht so viel machen. Nachdem ich den kleinen Kohlfuchs geputzt hatte, brachte ich ihn in die kleine Reithalle. Dort führte ich ihn zuerst einige Minuten, bevor er frei laufen durfte. Er war heute etwas faul, sodass ich ihn ziemlich scheuchen musste, damit er sich bewegt. Schon bald hatten wir beide keine Lust mehr, weswegen er nochmal aufs Paddock kam. In der zeit machte ich meien Knabstrupperstute Embassy. Nachdem ich auch sie geputzt hatte, holte ich Arrivederci und Dance for Winning aus ihren Boxen, putzte die zwei Ponystuten und brachte dann alle drei Schecken in die Führmaschine, wo sie sich die beine vertreten konnten. Embassy war vorn, Dance for Winning in der Mitte und Arrividerci bildete das Schlusslicht in dieser Runde. Während die Stuten liefen holte ich den feurigen Lusitanohengst Silvano aus der Box und machte ihn reitfertig. Der Fuchs musste heute ordentlich ausgepowert werden. Als er gesattelt war ging ich mit ihm in die große 20x60 Reithalle unserer Anlage und fing nach dem Aufwärmen direkt mit dem Training an. Silvano war hitzig aber dennoch artig. Er hatte nur einen starken vorwärtsdrang. Nach einer guten Stunde waren wir fertig und Silvano kam in seine Box zurück. Unser Stallbursche hatte in der Zeit die Stuten wieder in den Stall gebracht. Als nächstes war Pount dran, der Mann im Haus meiner Knabstrupper. Ihn stellte ich aber bloß aufs Laufband, wo er eine halbe Stunde strampeln musste. Währenddessen machte ich meinen zweiten Lusitanohengst Jade fertig, mit dem ich wenig später ins Roundpen ging, wo ich mich vorher für eingetragen hatte. Ich longierte ihn etwas über meiner zeit, also 40 Minuten ausgeunden und sogar über Stangen. Zeitgleich wurden wir mit Pount fertig, der bereits entspannt auf dem Band wartete. Jade parkte ich schnell am Putzplatz um Pount reinzuholen. Danach kam auch Jade wieder in den Stall. Nun holte ich meinen Mixhengst Ready to Talk aus seiner Box um das Pferd zu reiten. Schnell befand sich der Schecke im Westerndress und war fertig für den Ritt. Mit Talk ging ich heute ins Gelände, was mit ihm immer sehr schön und entspannt war. Wir konnten wegen der guten Witterung viel Traben und Galoppieren, weswegen Ready to Talk am Ende unseres Ritts sehr ausgeglichen und zufrieden war. Ich stellte ihn danach wieder zurück in die Box, um mich um Falada, Saphir und Mara zu kümmern. Das bunte Trio wurde von mir kurz geputzt und dann in der Führanlage verteilt. Die drei durften genau wie die anderen davor etwas laufen, währenddessen ich mich um Akhawi kümmern konnte. Ich putzte ihn kurz und sattelte ihn, heute war Ausdauertraining geplant. Die Rennstrecke war frisch angezogen, das durfte ich mir nicht entgehen lassen. Ich wärmte mich gut auf, bevor es ans Sprinten ging. Akhawi rannte heute in Rekordzeit, die Kälte motivierte ihn. Man sah seinen Atem deutlich in der kalten Luft und der Pferdekörper vibrierte unter mir. Akhawi war in seinem Element und wäre glaube ich bis morgen durchgerannt, wenn es nach ihm gegangen wäre. Halbwegs ausgepowert brachte ich ihn nach dem abreiten zurück in die Box. Unser Stalljunge hatte Saphir, Falada und die Mixstute Mara zwischenzeitlich wieder in den Stall gebracht. Nun war da noch der kleine Realités, der bewegt werden möchte. Nachdem ich für den Kleinen nicht lange zum putzen gebraucht hatte, ging ich in die Halle und stellte ein paar Cavaletti und Kreuzsprünge auf. Dann nahm ich mir den kleinen Hengst, longierte ihn vorher gut ab und ließ ihn dann frei laufen, wo er immer mal die Sprünge mitnahm. Nach 20 Minuten hatte er aber keine Lust mehr und wollte zurück in seine Box. Denn mittlerweile war Fütterungszeit und alle Pferde endlich versogt.


      [3847 Zeichen (c) Stelli]
    • Rasha
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      03.06.2014

      „Puh, ist das heute Morgen doch noch kalt“, dachte ich, während ich mir auf dem Weg zum Zuchtstall die Jacke enger um meinen Körper schlang.

      Im Stall angekommen schaute ich zuerst auf den Trainingsplan. Danach schnappte ich mir zwei Halfter vom Haken und ging zuerst zu Embassy, der Knabstupperstute. Ich hielt ihr das Halfter hin und die Stute strecke schon freudig den Kopf hinein, sodass ich es nur noch behutsam über die Ohren streifen und schließen musste.
      Dann ging ich mit ihr aus der Box und band sie kurz an, um die kleine Welshstute Arrivederci ebenfalls aufzuhalfter. Anschließend brachte ich die beiden Stuten zusammen auf eine Weide.

      Schnell ging ich zurück in die Stallgasse, um die übrigen Pferde zu versorgen. In einer halben Stunde hatte der stattliche Lusitanohengst Silvano einen Trainigstermin. Also holte ich Halfter und Putzzeug aus seinem Spind, band ihn am Putzplatz an und entfernte zunächst den groben Schmutz mit einer Wurzelbürste. Dann striegelte ich ihn noch mit der Kardätsche, säuberte Beine und Kopf und bürstete die wunderschöne Mähne. Mit der Hand entfernte ich schnell einige Strohhalme aus seinem Schweif, bevor ich ihm die Hufe auskratzte. Ich brachte das Putzzeug zurück in den Spind und nahm sein Sattelzeug mit. Vorsichtig legte ich ihm den Sattel auf den Rücken und gurtete ihn fest. Während ich ihn noch auftrenste, kam auch schon seine Reiterin um die Ecke, um ihn in Empfang zu nehmen.

      Zurück im Stall nahm ich das winzige Halfter, welches an Realités Box hing, um die kleine Stute zu Embassy und Arrivederci auf die Weide zu bringen. Da heute einige Pferde einen freien Tag auf der Wiese verbrachten, nahm ich auch gleich die Mixstute Mara mit. Es war gar nicht so einfach, mit einem größeren und einem so winzigen Pferdchen heile an der Weide anzukommen. Doch nach ein paar Schlenkern fanden wir unseren gemeinsamen Takt und so kamen wir letztendlich auch zu dritt am Weidetor an. Mara sprintete sofort los, während die Falabellastute sofort mit dem Grasen begann.

      Mittlerweile war es doch recht warm geworden. Auf dem Rückweg schaute ich an der Führanlage vorbei, ob sie gerade besetzt war. Ich hatte Glück, die Anlage war frei, sodass ich nun die vier Hengste bewegen konnte. Zuerst holte ich den Kabstrupper Pount. Er kannte die Führanlage bereits und ging bereitwillig in die Kabine. Ich stellte schon einmal eine leichte Schrittrunde ein, damit er beschäftigt war, während ich die übrigen Pferde holte. Da ich die Hengste nicht zu zweit führen wollte, musste ich jeden einzeln holen. Nun nahm ich Jades Halfter aus dem Spind, legte es ihm an und führte ihn ebenfalls zur Anlage, wo Pount bereits fleißig seine Runden drehte.
      Der dritte Kandidat für die Anlage war heute Ready To Talk, ein wunderschöner Mix. Temperamentvoll trippelte der Hengst auf dem Weg zur Anlage neben mir her, blieb aber händelbar. In der Anlage wollte er bereits flotter loslegen, wurde aber durch die Abtrennung gebremst. Nun fehlte noch Akhawi, der Araberhengst. Er war heute sehr aufgeregt und es war nicht so leicht, ihn zur Führanlage zu bekommen. Ich musste oft stehen bleiben, um ihm bewusst zu machen, dass ich da noch am anderen Ende seines Strickes hing. Nach der Hälfte des Weges hatten wir uns aber geeinigt, sodass es reichte, kurz am Strick zu zupfen. Nachdem er in der Führanlage untergebracht war, stellte ich ein etwa einstündiges Programm mit Tempowechseln ein.


      Da der Longierzirkel gerade frei war, beschloss ich, Dance for Winning nun zu longieren. Ich holte die Stute aus der Box, putzte sie kurz und kratzte ihr die Hufe aus. Dann nahm ich den Kappzaum aus der Sattelkammer und legte ihn dem Pony an. Dance for Winning folgte mir gut gelaunt in Richtung Longierzirkel. Zunächst ließ ich sie ein paar Runden auf jeder Hand im Schritt gehen. Dann erhöhte ich das Tempo und ließ die Stute traben. Sie lief sehr fleißig daher, guckte aber viel durch die Gegend. Um ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, forderte ich viele Richtungswechsel, was aufgrund des Kappzaums leicht klappte, da man hier die Longe nicht ständig umhaken muss. Dance for Winning richtete ihre Aufmerksamkeit nun auf mich, sodass ich sie auch ein paar Runden galoppieren ließ. Sie achtet nun auch sehr auf meine Körpersprache und so gelang es mir, sie so wieder abzubremsen. Nachdem ich noch ein wenig Trab und Schritt gefordert hatte, holte ich die Stute zu mir in die Mitte. Ich nahm ihr den Zaum ab und ließ sie noch kurz im Zirkel laufen. Sie nutzte diese Möglichkeit sofort und wälzte sich ausgiebig. „Na toll, dafür habe ich also vorhin geputzt“, sagte ich grinsen zu ihr, während ich ihr das Halfter anzog. Den restlichen Tag durfte die Stute auf der Weide verbringen.

      Die Stunde in der Führanlage war nun auch vorbei, daher holte ich die Hengste jeweils einzeln aus der Anlage und brachte sie auf ihre Weiden. Akhawi hatte sich nun auch etwas ausgepowert und ließ sich relativ vernünftig führen.

      Ich blickte auf meine Uhr und merkte, dass ich mich nun beeilen musste. Die Knabstrupperstute Saphir hatte gleich eine Reitstunde auf dem Plan. Schnell holte ich ihr Putzzeug aus dem Spind und putzte sie in der Box. Saphir genoss die Massage sehr. Dann holte ich ihr Sattelzeug und legte es ihr an. Dabei sank ihre Laune etwas und ich raunte ihr ins Ohr: „Ja ich weiß, Sport ist Mord – aber was muss, das muss!“ Nachdem ich sie aufgetrenst hatte, führte ich die Stute zum Reitplatz, wo die Trainerin bereits auf uns wartete. „Ich bringe sie nachher selbst auf die Weide. Du brauchst also nicht auf mich warten“, rief sie mir zu.

      Die beiden Isländer hatte ich mir extra für heute Nachmittag aufgehoben. Stelli hatte sie zwischenzeitlich auf die Weide gebracht und so nahm ich Maxis Halfter und holte ihn zum Putzplatz. Nachdem ich ihn fertig gemacht hatte, führte ich ihn zur Halle, da ja auf dem Reitplatz bereits Saphir trainiert wurde. Ich stellte die Steigbügel ein, gurtete nach und stieg auf. Maxi tänzelte kurz, blieb aber stehen. Ich wärmte den Fuchs mit ein paar Schrittrunden auf und begann dann mit Seitengängen. Da er gut mitmachte, hörte ich schnell wieder auf, um einen positiven Effekt zu haben. Stattdessen trabte ich ihn auf der ganzen Bahn an. Er brauchte etwa zwei Runden, bis er lockerer lief. Dann begann ich damit, einige Hufschlagfiguren einzubauen. Um den Hengst weiter zu lockern, ritt ich keine Runde mehr ganze Bahn, sondern baute viele Zirkel, Volten, Schlangenlinien und Kehrtwendungen ein. Nach etwa fünfzehn Minuten merkte man den Erfolg und Maxi lief schön locker. Zur Belohnung gab es eine kleine Schrittpause. Dann nahm ich die Zügel leicht auf und töltete ihn an. Temperamentvoll legte der Hengst los und zeigte eine gute Aktion. Zum Schluss schnalzte ich und der Hengst galoppierte sofort an. Dass er im Bereich Galopprennen bis Klasse L ausgebildet war, merkte man dabei sofort. Ich musste ihn doch sehr bremsen, so wollte er heute viel Gas geben. Nach dem Galopp trabte ich ihn noch ein paar Runden und ritt in anschließend etwa fünfzehn Minuten trocken. Ich stieg ab, führte ihn zurück zum Stall und versorgte ihn, während er genüsslich seine Kraftfutterportion verspeiste.

      Nachdem ich ihn zurück auf die Weide gebracht hatte, holte ich Palimé, die hübsche Isländerstute mit. Da sie bereits gestern einen ausgiebigen Trainingstag hatte, wollte ich mit ihr eine Runde ins Gelände gehen. Das hatten wir uns heute beide verdient. Ich putzte die Stute sehr ausgiebig und sie schlief dabei auch fast ein. Als ich ihr behutsam den Sattel auflegte, wurde sie jedoch wieder wacher. Ich stieg direkt am Putzplatz auf und ritt in Richtung Wald. Wir beide genossen den ruhigen Ritt entlang der Waldwege. Trotz des schönen Wetters begegneten wir in dem weitläufigen Gebiet niemandem und ich genoss die Zweisamkeit mit der Stute. Dann kam ein längerer gerader Weg und ich beschloss, die Stute anzutölten. Palimé reagierte sofort und dank des gut einsehbaren Weges konnten wir sogar einen flotten Tölt hinlegen. Nach etwa einer Stunde erreichten wir wieder den Hof. Auch Palimé erhielt ihre Portion Kraftfutter, während ich ihr Sattelzeug zurück in den Spind brachte. Anschließend legte ich der Stute noch eine leichte Decke über, da sie im Bereich der Flanken doch etwas geschwitzt war und brachte sie zurück auf die Weide.

      [8272 Zeichen, lettercount.com]
    • kirschkuchen
      [image]http://abload.de/img/rbbericht8uu3b.png[/image]


      Mit zittrigen Knien stieg ich aus meinem Wagen, den ich soeben auf dem Parkplatz auf Stellis Hof abgestellt hatte. Ich schlug die Tür zu und schloss ab, dann ging ich langsam in Richtung Stall. Dort Fand ich ein Mädchen vor, das einen großen Wallach auf der Stallgasse putzte. Ich fragte sie nach der Chefin den Hofes und sie zeigte mir die Richtung.
      Endlich fand ich Stelli und sie wusste sofort, weswegen ich da war. Ich hatte eine neue Reitbeteiligung auf ihrem Hof, die Norweger-Mix-Stute Mara. Auf den Bildern, die ich im Internet von ihr gesehen hatte, hatte die hübsche Stute mich sofort verzaubert.
      Stelli führte mich zu einer Box im hinteren Teil des Stalles und dann sah ich Mara endlich zum ersten Mal live. Sie war noch schöner, als ich dachte. Auch, wenn sie ziemlich dreckig war, hatte sie sie interessanteste Fellfarbe, die ich je gesehen hatte und ihr Blick war einfach nur unglaublich niedlich. Sie schaute mich mit großen Augen an und hatte überhaupt keine Berührungsängste. Sie knabberte an meinem Ärmel und suchte in meinen Taschen nach Leckereien. Ich kraulte ihre Stirn und war ganz begeistert von meiner neuen Reitbeteiligung. Stelli erklärte mich noch ein paar Dinge, zeigte mir Maras Sattelzeug und den Putzkasten, dann ließ sie mich zum Putzen mit Mara alleine auf der Stallgasse.
      Beim Putzen war sie ziemlich frech, aber brav. Sie knabberte ab und an an meinen Reißverschlüssen und wollte mir ihre Hufe nicht so gerne geben, ansonsten benahm sie sich vorbildlich und enttäuschte mich nicht. Ich war noch immer begeistert von ihr.
      Nach dem Satteln und trensen holte Stelli mich wieder ab und begleitete mich zum Außenplatz. Ich führte Mara und sie lief ganz entspannt neben mir her. Dann drehte ich endlich meine ersten Runden auf ihr. Ihr Schritt war butterweich und sie reagierte gut auf meine Hilfen. Doch da ich den Zügel hingegeben hatte, versuchte sie an jeder Ecke, ein paar Grashalme vom Platzrand zu erwischen. Immer wieder trieb ich sie energisch weiter.
      Als ich die Zügel schließlich aufnahm, wurde es besser. Langsam konzentrierte Mara sich mehr auf mich, ließ sich gut stellen uns biegen und reagierte gut auf meine Schenkelhilfen. Ich war total glücklich, dass ich so gut mit ihr klar kam, doch leider hatte ich mich zu früh gefreut…
      Als ich zum ersten Mal antrabte, schoss sie gleich los. Mit dem Trab könnte sie ja an einem Trabrennen teilnehmen! Und das bei einem Pony! Ich war etwas schockiert, nahm die Zügel mehr auf und gab halbe Paraden. Leider entzog sie sich dem Zügel und riss den Kopf hoch. Ganz ruhig bleiben!, sagte ich zu mir selbst. „Die testet nur, setz dich durch!“, rief Stelli vom Rand und ich gab mir die größte Mühe.
      Nach einigen Runden wurde es besser. Langsam gab sie auf meine Zügelhilfen hin nach, ließ sich auch im Trab ein wenig stellen und wurde wieder konzentrierter. Eine richtige Anlehnung bekam ich zwar noch nicht hin, aber immerhin lief sie einigermaßen entspannt und nahm meine Zügelhilfen an.
      Nach einer halben Stunde parierte ich endgültig zum Schritt durch, klopfte Mara den Hals und ließ die Zügel lang. Mit dem Galopp wollte ich mir noch etwas Zeit lassen. Stelli schien zufrieden zu sein, sie war der Meinung, dass wir schon noch zueinander finden würden. Und genau der Meinung war ich auch. Auch wenn wir ein paar Meinungsverschiedenheiten hatten, war ich nach wie vor begeistert von Mara und freute mich auf die Zeit mit ihr. Im Stall sattelte ich ab, putzte sie noch einmal über und gab ihr ein paar Leckereien. Dann entließ ich sie auf die Koppel zu ihren Freundinnen, wo sie sich sofort auf dem Rasen wälzte. Ich plauderte noch ein wenig mit Stelli und ließ mir ein paar Tipps geben, dann verabschiedete ich mich bis zu meinem nächsten Besuch bei meiner neuen Reitbeteiligung.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Stelli
    Datum:
    27 Aug. 2012
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