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Yarea

Manoso|Hengst|Shire Horse

[center][font="Comic Sans MS"][size="5"]Steckbrief von [i]Manoso[/i][/size] [b]Rasse[/b]:Shire Horse [100%] [b]Abstammung[/b]: von [i]Manchester[/i] aus der [i]Freedance[/i] [b]Nachkommen[/b]: [i]keine [/i] [b]Geschlecht[/b]: Hengst [b]Geburtsdatum[/b]: 23.11.2000 [b]Name [/b]: Manoso [b]Farbe[/b]: Rappe [b]Abzeichen[/b]: Weisse Laterne | Socke h.r.| 2x hochweiss gestiefelt v.l.|h.l. [b]Charakter[/b]:Man kann eigentich durch nichts Manoso's Laune vermiesen: kein Regen, keine Peitsche oder ähnliches hindert ihn daran brav zu sein. Manoso zeigt kaum Hengstmanieren, ist denoch manchmal bockig, auf die Liebe Weise. Er passt auf jedes Kleinkind auf, das auf seinem Rücken sitzt. Er ist das perfekte Anfängerpferd. Manoso ist ein toller Hengst. Auch wenn man keine Hnegstmanieren erkennen kann. Jedes kleine oder große Kind, jeder Erwachsene ist auf sienem Rücken gut aufgehoben. Er ist das perfekte Anfängerpferd. Wenn ein Kleinkind mal an seiner Mähne zeert, sich in den Sattel plumpsen lässt oder schwer wie ein Kartoffelsack ist, er hält alles tapfer durch. Den nichts ist im wichtiger als das Vertrauen und die Zufriedenheit der reiter oder des Besitzers. Jeder mag ihn, den seine gute Laune ist kaum zu schlagen. [b]Zustand [/b]: Letzter TA-Besuch am [b] [/b] | Letzter Hufschmied-Besuch am [b] [/b] [b]Qualifikationen [/b]: [b]Erfolge[/b]: SW [] | Turniere [Fahren: 1.] | Körungen [] [b]Schleifen[/b]: [b]Besitzer [/b]: Yarea [b]Vorbesitzer [/b]: Cowboy [b]Ersteller[/b]: Eli [b]VKR [/b]: Run4Fun|Cowboy|Yarea [/font][/center]

Manoso|Hengst|Shire Horse
Yarea, 8 Nov. 2010
    • Yarea
      Der Anfang

      Ich stapfte durch den Schnee, der bereits knöcheltief lag, und noch immer wirbelten kleine Flocken tanzend durch die Luft. Die weisse Pracht blieb überall liegen, auch auf den Elektrolitzen meiner behelfsmässigen Weide. Das kleine Grundstück, dass ich erworben hatte, und das nicht weit von meinem Elternhaus lag, sah nun nicht gerade nach einem Luxusstall aus. Noch viel musste getan werden, ehe das Ganze sich so präsentieren würde, wie ich mir das vorstellte. Ich, die Westernreiterin, die auf dem besten Wege war, sich einen Stall voller sanfter Riesen aufzubauen. Die alte Scheune, in der zu Beginn nur der Friese Salmorano wohnte, hatte ich nun in einer wöchigen Arbeit in grosszügige Boxen unterteilt. Dort würden erst einmal die Stute Take Me Away und die bald eintreffende Astral Romance mit den Hengstfohlen Endless Dreamer nächtigen. Für meine beiden Hengste hatte ich die kleinere der beiden Scheunen eingerichtet. Dorthin trugen mich meine Schritte jetzt, um den ersten meiner Riesen zu begrüssen. Der 10 jährige Rapphengst linste mir bereits entgegen, die dunklen Augen funkelten neugierig. Sanft strich ich dem Shire Horse über die weisse Stirn, musterte meinen Neuerwerb. Wiederum war es eine spontane Entscheidung gewesen, gesehen, gekauft. Beinahe wie Caesar. Ich schmunzelte, dann holte ich das XXL-Halfter für den Jungen. Auch er würde sich daran gewöhnen, beim putzen auch unangebunden stehen zu bleiben. Daher halfterte ich ihn nur auf, liess ihn ansonsten aber stehen. Er verhielt sich mustergültig, schnaubte wohlig und sah immer mal wieder zu mir, als wollte er fragen, ob denn noch alles in Ordnung sei. Ein süsses Pferd, wirklich.
      Das Putzen gehörte zum Kennenlernprogramm, mehr würde ich noch nicht machen. Für heute jedenfalls. Eine grosse Karotte später entliess ich den Dicken mit einem Klaps auf den schwarzen Hintern.
    • Yarea
      Pflegebericht Februar
      Die ersten warmen Sonnenstrahlen brachten die feuchte Erde zum dampfen. In den letzten Tagen begann der Tag mit einem strahlend blauen Himmel, um abends in einem feurigen rot zu erglühen. Tauwetter, teilweise sogar frühlingshafte Temperaturen. Und obwohl ich mich um all die Skigebiete sorgte, die nun beinahe ohne Schnee auskommen mussten, lockte mich das fröhliche Pfeifen der ersten Vögel aus dem Haus. Mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Lied im Kopf marschierte ich hinauf zu meinem Stall.
      Bald begleitete meinen Weg ein massiver Holzzaun. Drei Reihen dicker Holzstangen machten einen Ausbruch beinahe unmöglich. Stolz sah ich auf die grosse Fläche, die er eingrenzte. Am Rande meines Sichtfeldes konnte ich gerade eben noch den Offenstall ausmachen. Kurzerhand schlüpfte ich durch den feuchten Zaun und ging pfeifend über die Wiese. Schon bald hörte ich das Trommeln winziger Hüfchen. Über einen der kleinen Hügel kamen die beiden Fohlen angaloppiert. ‚Na Jungs‘ begrüsste ich die beiden lachend. Sea King, Endless Dreamer und Danger schienen sich pudel wohl zu fühlen. Insgeheim viel mir ein Stein vom Herzen, lange waren die beiden Jungs nämlich noch nicht bei mir. Die beiden kleinen Halfter, die ich von zu Hause mitgenommen hatte, passten den Kleinen perfekt. Mit den Zwei im Schlepptau ging es über die Weide, hinauf zu den Ställen. Auf dem kleinen Vorplatz band ich King und Danger an. Halfterführig waren sie bereits bestens, daher putzte ich die beiden Schlammspieler erst einmal. Beide waren von unten bis oben vollgekleistert. Nach einer Viertelstunde je Fohlen übten wir noch ein wenig Hufe geben und brav am Strick nebenhergehen, sowie halten auf Kommando. Als beide das Gefragte zu meiner vollen Zufriedenheit erfüllt hatten, entliess ich sie wieder auf die Weide. Buckelnd und wiehernd galoppierten sie davon, während ich ihnen lächelnd nach sah. Aus den Beiden konnte noch einiges werden.
      Zu meiner linken lag der Stall der Hengste. Ich betrat das hölzerne Gebäude, tief den Duft nach frischem Heu einatmend. Als erstes nahm ich mir den zweijährigen Friesen Salmorano vor. Kurz putzte ich das saubere schwarze Fell über, danach halfterte ich den Hengst auf, um mit ihm auf den kleinen Reitplatz zu gehen. Dort spielten wir die sieben Parelli-Spiele, die ich von früher kannte. Heute lag der Schwerpunkt auf dem ersten der Spiele. Auf Vertrauensbasis soll er überall an seinem Körper Berührungen akzeptieren. Was mit der Hand selbstverständlich war, wurde nach und nach auf Schirme, Quietsche-Enten, Plastikplanen etc. ausgeweitet. Nach 30 Minuten entliess ich den Jungen dann auf die Weide zu den beiden kleinen Rabauken.
      Und weiter gings! Der kleine Connemara-Hengst sah mich auffordernd an, als ich an seine Box trat. ‚Na Junge, wie geht’s uns heute? Nehmen wir einige Sprünge in Angriff?‘ sprach ich liebevoll mit dem Hengst, der neben allen anderen klein und zierlich wirkte. Nach ausgiebigen Putz- und Streicheleinheiten sattelte ich den Braunen, führte ihn auf den Reitplatz und wärmte ihn mit einigen Dressurlektionen auf. Dann sass ich ab, liess Ice cool Bailey stehen und baute einige niedrige Sprünge auf. Wie ich das Springen liebte! Nach erfolgreichen Beendigung des kleinen Parcours entliess ich den Hengst für heute.
      Babaco, Golden Silence und Manoso brachte ich alle drei zum Reitplatz. Sie kannten sich noch nicht, also sollten sie sich erst einmal auf neutralem Terrain begegnen. Glücklicherweise verstanden sie sich alle recht gut. Auch wenn Babaco der Aussenseiter blieb.
      Jetzt noch zu meinen beiden Stuten, Take me Away und Astral Romance. Mit Take ging ich spazieren, da meine Beine nach dem beobachten der Hengste ein wenig Bewegung gebrauchen konnten. Mit dem Lederhalfter und dem langen Parelli-Strick ging’s hinaus. Die Wege waren grösstenteils matschig, so dass wir uns möglichst auf gekiesten Pfaden bewegten, überall sonst hätte es zu viel Boden zerstört. Die knapp 900 Kg schwere Away mit ihren grossen Hufen konnte mühelos eine Wiese in ein Schlammfeld verwandeln. Da ich mich mit den Bauern rundherum aber eher gut stellen wollte, wäre das keine so gute Idee. Nach einer guten Stunde ohne Zwischenfälle ging es zurück auf den Hof. Mit einer Abschiedsrübe liess ich sie auf die kleinere Stutenweide, dann holte ich Astral. Nach kurzem Putzen und Satteln begann ich ernsthaft zu Arbeiten. Die Dressur war ihr Steckenpferd, und wenn sie wollte, konnte sie viel leisten. Nur wollte sie heute absolut gar nicht. Nach 50 Minuten arbeiten gab ich entnervt auf. Mit einem etwas zu heftigen Klaps aufs Hinterteil liess ich sie auf die Weide, was die zickige Stute mit einem Buckler quittierte. Da schlich sich dann doch noch ein Lächeln auf meine Lippen.
    • Julia
      Verschoben 28.10.11
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Yarea
    Datum:
    8 Nov. 2010
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