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sadasha

Maleficent ♀ | Rheinisches Warmblut | prämiert

Maleficent ♀ | Rheinisches Warmblut | prämiert
sadasha, 10 Jan. 2020
Rinnaja, Tassila, Zion und 6 anderen gefällt das.
    • sadasha
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      Gut Schwarzfels
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      14. Januar 2020

      Der Duft der Wildblumen steigt mir in die Nase. Eine leichte Brise weht ihn zu mir, während ich über die Lichtung laufe, mit dir. Ein Glücksgefühl erfüllt mich. Hand in Hand bahnen wir uns einen Weg durch die hüfthohe Wiese. Ich lasse mich rücklings fallen und schließe die Augen. Genieße den Augenblick, der sich unendlich anfühlt. Eine Ewigkeit später blinzle ich. Es ist dunkel geworden, du bist weg. Bittere Kälte kriecht an mir hoch. Hektisch stehe ich auf, sehe mich um. Du bist weg. Die Bäume, die die Lichtung umranden beugen sich unheilvoll über mich. Die Wildblumen sind plötzlich welk. Tausende Augenpaare scheinen mich anzustarren, Arme nach mir zu greifen. Ein Schauder überkommt mich. "Wo bist du?" flüstere ich fast schon flehend. Panik macht sich in mir breit, als ich bemerke, dass etwas aus dem Wald auf mich zukommt. Ein Dämon? Ein Wolf? Das kann nicht sein. Es gibt keine! Nicht hier. Das Wesen nähert sich unerbittlich, wendet seinen starren Blick nicht eine Sekunde von mir ab - es geifert, lechzt nach mir. Ich höre seine raue Atmung. Mein Herz rast. Ich will fliehen, aber mein Körper bewegt sich nicht vom Fleck. Das kann nicht wahr sein. Gedanken schießen mir durch den Kopf. Hat es dich vor mir geholt? Bist du tot? Die Gewissheit trifft mich wie ein Schlag. Du bist tot. Es gibt keine Zweifel, dass das Wesen dich vor mir geholt hat. Doch sein Hunger ist nicht gestillt. Nur noch wenige Meter bis es mich erreicht. Noch immer kann ich mich nicht bewegen, sehe meinem Schicksal ins Gesicht. Mit einem letzten Sprung und einem Schwall übermannender Angst reißt mich das Ungetüm zu Boden. "Käthe..." Es ist mein letzter Gedanke, ehe mich mein Tod aus dem Traum reißt.

      Mein Herz raste immer noch und ich kam nur langsam in der Realität an. Es war tatsächlich kühl und so zog ich mir die Decke ein Stück weiter über und rollte mich auf die Seite. Pitch sah mich interessiert von seinem Schlafplatz aus an, rührte sich jedoch nicht vom Fleck. Er wusste, dass sein Frühstück erst in zwei Stunden im Napf landen würde. Meine Gedanken schwirren jetzt wieder um Käthe, dabei war es schon gut ein halbes Jahr her, dass sich unsere Wege trennten. Was mich jeden Tag an sie erinnerte stand im Stall unten. Lorelei konnte sie auf ihren Weg nicht mitnehmen und so war die Kaltblutstute genau wie ich eine Verstoßene. Ich hab bis heute nicht begriffen, was überhaupt passiert ist. Die Erinnerungen sind verschwommen und obendrein verzerrt von negativen Gedanken, denen ich nicht trauen wollte. Ich hatte nicht mal mehr Familie, mit der ich über das was passiert war reden konnte.

      Es dauerte eine halbe Ewigkeit bis ich mich aus dem Bett gequält hatte, um die Tiere zu versorgen. Mein einziger Lichtblick in diesem Leben war dieser kleine Hof, auf dem ich seit einer Weile lebte. Das Gut Schwarzfels. Es war etwas in die Jahre gekommen, aber das passte zu mir. Ein Projekt, das ich aufbauen und nach meinen Vorstellungen gestalten konnte. Irgendwo gab es immer etwas zu tun. Da ich mich auch im Reitsport fit halten wollte und die gute Lorelei, leider meine Erwartungen in dieser Hinsicht nicht erfüllen konnte, hatte ich mir ein weiteres Pferd gekauft. Eine schlichte Schönheit, voller Kraft und Talent. Maleficent, war eine Rheinländer Stute, wie sie im Buche stand. Der Blick in die Zukunft mit ihr freute mich, denn er war vielversprechend. Vielleicht konnte ich mir wieder eine kleine Zucht aufbauen, nachdem ich die britischen Pferde hinter mir gelassen hatte. Ich hatte diese deutsche Seite und wieder in Deutschland zu leben, war der erste Schritt diese Seite wieder zu erwecken. Die Sprache war mir über die Jahre etwas eingerostet, aber ich kam zurecht. Die Leute fanden meinen Akzent meistens sogar ganz lustig. Das war ein Eisbrecher. Ich arbeitete nebenbei als Hufschmied und vermietete Weiden und Boxen um mich über Wasser halten zu können. auf dem Hof herrschte reges Treiben, auch wenn ich nicht einen Angestellten hatte. Ich übernahm alle Arbeiten die anfielen selbst. Dass ich in Arbeit nicht ertrank lag einzig und allein daran, dass ich schon längst unter Wasser war. Ich hatte die Oberfläche nicht mehr erreicht, seit der Trennung. Lediglich die erwähnten Lichtblicke gaben mir Kraft durchzuhalten.

      Niemand merkte mir an, wie schlecht es mir ging. Zumindest wage ich zu behaupten, dass ich das so gut überspielen kann, dass niemand es erahnt. Auch heute grüßte ich die frühen Vögel, die bereits ihre Pferde aus den Boxen geholt hatten um sie noch vor der Arbeit zu pflegen und zu bewegen. Ich machte inzwischen meine Runde, mistete und fütterte die Pferde, die hier in Vollpension standen und brachte eine Stunde später alle auf ihre Weiden. Es war jetzt hell und auch für mich an der Zeit Lorelei und Maleficent zu bewegen. Viel machte ich nicht, nur das Nötigste. Später musste ich noch zur Arbeit und abends lief mit Pitch eine große Runde durch die Felder. So lief hier jeder Wochentag ab. Wenig Schlaf, viel Arbeit und noch mehr Verdrängung.
    • sadasha
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      Gut Schwarzfels
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      01. Februar 2020 | Dressur E-A "Maleficent" & "It's me, Amira!" | 3747 Zeichen von sadasha

      Die letzte Zeit ist so viel passiert. Die zwei ersten Stuten für meinen Neubeginn waren auf dem Hof und hatten sich eingelebt. Ja, in der kleinen Herde ging es manchmal heiß her, aber so sind sie nunmal, die Stuten. Lorelei brachte Ruhe in die beiden Rappstuten und sie sitteten sich immer genauso schnell, wie sie aufkochten. Mehr als kleine Rangeleien waren es bisher nicht. Im schlimmsten Falle musste ich sie eben trennen. Doch daran dachte ich jetzt noch nicht. Erstmal stand die Ausbildung der beiden im Fokus. Da konnte ich gleich auch noch lernen, was ich bei künftigen Kunden beachten wollte und ging nicht unvorbereitet, ohne Erfahrung in mein neues Business als Pferdetrainer. Isaac half mir wo immer er konnte. Zumindest solange er in Deutschland war. Es war ein Privileg für mich ihn zu Besuch auf dem neuen Gestüt zu haben, denn er war nicht nur Gast und guter Freund, sondern auch ein tatkräftiger Mitarbeiter. Es war nicht meine Art ihm den Wunsch zu helfen abzuschlagen. Ich freute mich und nutzte das auch aus um die zwei Rappen weiterzubilden. Er nahm die eine, ich die andere. Maleficent und Amira gewöhnten sich so an uns beide als Reiter und lernten schnell den Unterschied zwischen den Tempi innerhalb der Tempi. Denn bei einer A Dressur waren Rahmenerweiterungen gefragt, sowohl im Trab, als auch im Galopp. Auch an der korrekten Aufstellung der beiden mussten wir arbeiten. Maleficent war dabei ihrer Vollblutfreundin immer eine Nasenspitze voraus. Ihre Anlehnung war von Natur aus korrekter und ihr Anblick war generell „runder“. Sie eignete sich wunderbar als Dressurpferd und ich liebäugelte damit sie einzufahren. Ihr kräftiger Körperbau, wäre ein Traum vor der Kutsche. Aber erstmal hatten wir ausreichend Arbeit vor uns. Wir ritten vielerlei Übergänge und Bahnfiguren um das Beste aus den Stuten herauszulocken. Immer wieder bauten wir interessante Übungen ein, wie Stangenarbeit oder Geländeritte um die Stuten sowohl bei Laune zu halten, als auch zu kräftigen. Sie arbeiteten sehr willig mit und kamen gegen Ende der Ausbildung merklich besser miteinander aus. Es war schön anzusehen, wie sich das gemeinsame Training auch auf das Verhalten in der Herde auswirkte. „Noch ein letzter Tag. Fremde Umgebung. Die Feuerprobe.“, erklärte ich Isaac grinsend. Ich freute mich das Training erfolgreich abzuschließen und lud die beiden Stuten gemeinsam mit Isaac auf den Hänger. Wir fuhren zu einem Gehöf etwa 20km entfernt und machten die Stuten dort fertig. Wir durften hier den Reitplatz nutzen. Neugierig und in Amiras Fall etwas aufgekratzt sahen die zwei schwarzen Schönheiten sich um. Fremde Pferde, reges Treiben und ein riesiger Kangal zerrten an der Gelassenheit der beiden. Amira ging immer wieder ein paar Schritte zur Seite und ließ ihrem Unwohlsein freien Lauf. Ich hatte damit zu kämpfen sie ruhig zu halten und schlug Isaac deshalb vor die beiden erstmal etwas herumzuführen, bis sich auch Amira an die Umgebung gewöhnt hatte. Gut 15 Minuten waren wir unterwegs, ehe auch die Vollblutstute ihren Kopf entspannt senkte und sich problemlos auf den Reitplatz führen ließ, wo noch zwei weitere Reiter trainierten. Wir saßen auf und ritten los. Sofort waren beide Stuten in ihrem Element und folgten unseren Hilfen. Anlehnung, Korrektheit, Losgelassenheit. Begriffe die uns in der Aufwärmphase egal waren, die die Stuten aber zum Teil schon umsetzten. Wir waren überrascht über das gute Verhalten der beiden, sobald wir in den Sätteln saßen. Im weiteren Verlauf des Trainings besserte sich das Gesamtbild und wir konnten zufrieden und guten Gewissens den Beritt abschließen. Beide Stuten würden sich von nun an in einer A-Dressur ordentlich vorstellen lassen, wenn auch die Reiter dazu fähig waren sie anzuleiten.
    • sadasha
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      Gut Schwarzfels
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      06. März 2020 | Who Loves Candy – Dressur E-A | Maleficent & It's me, Amira! Dressur - A-L | 3942 Zeichen von sadasha

      „Nun denn mein Guter.“, sagte ich seufzend und holte das Nervenbündel Who Loves Candy aus seiner Box. Der Hengst war schon ein paar Tage auf dem Hof und sollte in der Dressur ausgebildet werden. Der absolute Horror, da dieses Pferd einfach nicht beisammen war. Das Training würde sehr mühselig werden, schleppend, Kräfte zehrend und was es nicht Alles für Umschreibung gibt, die dieses Dilemma treffen würden. Aber ich hatte es Steffen versprochen. Ich hatte versprochen seine Pferde mitzunehmen, wenn ich Zeit dafür fand und ich war kein Mensch, der seine Versprechen brach. Auf mich ist Verlass. Immer. Ich begann bei dem Hengst ganz von vorne. Ich hatte keine Lust nach zwei Minuten im Sattel den Boden zu küssen oder gar im Krankenhaus zu landen. „Das ist quasi Kindergarten-Wissen, du Riesenbaby.“, maulte ich und strich dem Hengst mit der Schabracke über den Rücken. Candy drücke den Rücken weg und machte einige Schritte zur Seite. Es war mir ein Rätsel, wie man ihn geritten haben soll. Es dauerte lange bis sich der Hengst an meine kleinen, penetranten Aktionen gewöhnt hatte. Aber nach gefühlt drei Jahrhunderten stand er still. Er war genervt von mir, aber das Gefühl konnte ich ihm ungefiltert zurückspiegeln.

      Umso mehr freute ich mich mit meinen Stuten weiter zu arbeiten. Denn Maleficent und It's me, Amira! arbeiteten besser mit. Die beiden Rappstuten hatte ich zuvor schon einmal ausgebildet und ich setzte da an, wo ich aufgehört hatte. Wir übten fleißig unsere Übergänge, das Rückwärtsrichten und die Kehrtwenden. Maleficent war unglaublich talentiert und es machte Spaß sie immer besser werden zu sehen. Bei Amira war mehr Feuer im Spiel. Es haperte hier und da an der Konzentration und ihr Vorwärtsdrang überrumpelte meine Pläne. Doch auch sie wurde stetig ruhiger, verließ sich mehr auf meine Hilfen und entspannte sich. Candy machte mir im Laufe der Zeit aber nur noch mehr Sorgen. Der Hengst lernte so langsam, dass wir nach mehreren Wochen Arbeit gerade das erste mal im Sattel unterwegs waren. Steffen kam immer mal vorbei und sah uns beim Training zu. Er hatte hier und da gute Ratschläge zur Hand und kannte sein Pferd wie kein anderer. „Sicher, dass du ihn nicht behalten möchtest?“, fragte ich irgendwann und sah Steffen schmunzeln. Er überlegte einen Moment und antwortete dann, dass er nicht dafür gemacht sei ein Pferd eine halbe Ewigkeit zu halten. Es machte ihn glücklicher Pferde aufzubauen und an einem gewissen Punkt in gute Hände abzugeben, sodass er sich einem neuen Pferd widmen konnte, welches seine Pflege notwendiger hätte. Ich verstand langsam wieso er Candy interessant fand. Der Hengst war ein Haufen Arbeit, hatte aber ein gutes Herz. Bis man es erreicht hatte dauerte es nur Jahrhunderte. Zwischendurch hatte ich das Gefühl ich würde eher sterben, als Candy erfolgreich eine A Dressur läuft. Doch kaum war ich kurz davor das Vollblut als hoffnungslosen Fall abzustempeln, da überraschte er mich. Plötzlich klappte das mit dem taktklaren Laufen. Plötzlich bog sich der Hengst ordentlich und schaffte es hier und da in Stellung zu gehen. Es waren klitzekleine Lichtblicke. Winzige Momente der Hoffnung, die mir so viel Mut gaben jetzt erst recht weiter zu trainieren. Candy machte fortan gute Fortschritte und lief dann tatsächlich so sicher und so gut, dass ich ihn Steffen noch einmal zum Abschluss vorstellte. Der Pferdehändler war begeistert und setzte sich nun auch einmal selbst in den Sattel. Auch bei ihm folgte Candy den Hilfen seines Reiters und machte eine gute Figur. Ich war heilfroh den Hengst nun „los“ zu sein. Sicher hatten wir am Ende Erfolg, aber der Aufwand dahinter war immens. Ganz anders als bei Maleficent und It's me, Amira! Die zwei liefen nun schon seit Wochen auf L-Niveau. Besonders stolz war ich auf die Kehrtwenden, die mir besonders bei Amira Probleme gemacht hatten. Heute liefen sie reibungslos und wir gingen fleißig Turniere um das Training zu manifestieren.
    • adoptedfox
      02. April 2020 | Pflegebericht für Lorelei, It's me, Amira und Maleficent | 1759 Zeichen
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      Ein neuer Morgen brach an. Ich wand mich aus den warmen Decken meines Bettes und schaltete den Wecker ab, der mich mit seinen schrillen Glockenschlägen geweckt hatte. Seufzend stand ich auf und trat ans Fenster. Eine dichte Nebeldecke hing auf dem Gut und es schien, als versuche sie es zu schützen. Ich lächelte sanft und ging ins Badezimmer um mich für den Tag fertig zu machen.
      Nachdem ich den letzten Schluck meines allmorgendlichen Kaffees getrunken hatte, zog ich meine Jacke an und lief über den Hof zum Stallgebäude. Ich öffnete das Schloss und noch bevor ich das massive Tor öffnen konnte, begann eines der Pferde mit dem Huf gegen die Boxentür zu klopfen. “Einen Moment noch!” rief ich lachend und ging in die Sattelkammer um die Futtereimer für das Frühstück vorzubereiten. Ich genoss die Ruhe des Morgens und lauschte dem mahlenden Geräusch der Pferde, die ihr Müsli fraßen. Zwanzig Minuten später standen Lorelei, It's me, Amira und Maleficent mit gesenkten Köpfen auf der Weide. Das Leben auf dem Gut machte mich glücklich, auch wenn ich nur wenig Zeit hier verbrachte. Hunter Crowley ermöglichte mir die praktischen Einheiten meines dualen Studiums auf seinem Gut zu absolvieren und ich war mehr als dankbar einen Chef wie ihn zu haben. Nach dem ausmisten der Boxen kehrte ich die Stallgasse und machte mich daran die Heunetze der Pferde zu befüllen. Bis die Glocken der nahegelegenen Kapelle zur Mittagszeit schlugen hatten die Pferde frei und da ich alle anderen Arbeiten bereits am Vortag erledigt hatte, nutzte ich die Zeit um die Spinde der drei Stuten aufzuräumen. Später würde ich zusammen mit Hunter die Pferde trainieren und vielleicht erlaubte er mir, mit der gutmütigen Suffolk Punch Stute Lorelei eine Runde ins Gelände zu gehen.
    • sadasha
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      03. Mai 2020 | Maleficent - Military L-M | 7525 Zeichen von adoptedfox

      Da war es. Gut Schwarzfels. Inmitten der schier endlosen Wiesen des Niederrheins führte ein Schotterweg auf das Gelände des Gutes, welches sich der Zucht rheinländischer Warmblüter verschrieben hatte. Die Weiden waren mit morgendlichem Nebel bedeckt und hier und da säumten Laubbäume die alten, braunen Zäune. Ich stellte meinen Wagen auf dem Parkplatz ab und ging zum Wohngebäude um mich beim Inhaber des Gutes zu melden: Hunter Crowley. Er begrüßte mich mit einem festen Händedruck und bot mir eine kurze Führung über das Gelände an, damit ich mich später zurechtfinden würde. Dankend nahm ich das Angebot an und folgte ihm.
      “...und um diese Schönheit geht es.” sagte er stolz und öffnete die Boxentür. Die dunkle Warmblutstute trat näher und legte das Maul in die Hand des Mannes. Ihre Lippen suchten die Handfläche ab, bevor sie sich mir zuwand. “Ich hab leider nichts für dich.” sagte ich etwas traurig und hielt ihr meine Hand entgegen, damit sie meinen Geruch aufnehmen konnte. Die Stute seufzte und begann sich das Maul zu lecken. Hunter unterbrach die Stille. “Du findest dich zurecht?”
      Ich sah ihn an und nickte. “Falls etwas sein sollte findest du mich beim Unterstand auf der großen Weide.” Wieder nickte ich und trat einen Schritt zur Seite, damit er die Box verlassen konnte.
      Wieso bitte war ich jetzt verlegen? Ich ärgerte mich über mein Verhalten und führte die Stute in die Stallgasse. Auf dem großzügigen Putzplatz konnten man die Pferde mithilfe zweier Ketten anbinden. Keine schlechte Idee dachte ich und ließ die Stute einen Moment allein um die Putzbox aus der Sattelkammer zu holen. Wie auch bei meinen eigenen Pferden, nahm ich mir viel Zeit um die Stute für das bevorstehende Training vorzubereiten. “Jetzt glänzt du wieder.” sagte ich zufrieden und räumte die Utensilien zurück in die Box, bevor ich sie in die Sattelkammer brachte und dort das benötigte Zubehör aus dem Schrank holte. Mit dem Sattel, der Schabracke und dem Gelpad auf dem Arm ging ich zu Maleficent zurück. Nachdem auch die Gamaschen, die Streichkappen und die Hufglocken angelegt waren holte ich den Zaum und meinen Helm. Das die dunkle Stute sich in der Dressur bereits einen Namen gemacht hatte, hatte ich im Internet erfahren als ich das Gut bei Google Maps suchen wollte. Heute wollte ich Maleficent im Parcours fordern. Ich setzte meinen Helm auf, rastete den Verschluss ein und führte die Stute auf den großen Reitplatz über den Hof. Hunter hatte den Platz unterteilt und bereits einen Parcours aus verschiedenen Sprüngen und Höhen vorbereitet. Ich hielt die Stute an und zog die Steigbügel nach unten. Anschließend zog ich den Gurt noch einmal nach und führte Maleficent an die Aufstieghilfe um mich sanft in ihren Sattel zu setzen. Ich korrigierte meinen Sitz, stellte die Füße in die Steigbügel und sortierte die Zügel in meinen Händen bevor ich die Stute vorwärts trieb. Zum aufwärmen ritten wir einige Runden im Schritt, ehe ich antrabte und auf den Zirkel wechselte. Maleficent lief in Anlehnung und begann abzuschnauben. Ich wechselte auf die ganze Bahn und verlagerte das Gewicht im Sattel um zu galoppieren. Das die Stute ein gewisses Temperament mitbrachte zeigte sich jetzt ganz deutlich. “Schön hiergeblieben!” sagte ich deutlich und hatte beide Hände voll damit zu tun, Maleficent unter mir zu behalten. Erst als die Stute wieder lockerer wurde leitete ich sie in den Parcours.
      Nach einer halben Stunde beendete ich das Training und parierte das rheinische Warmblut durch. Ich klopfte ihren verschwitzten Hals und gab ihr die Zügel vor damit sie sich strecken konnte. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten lief das Training mehr als zufriedenstellend. Sowohl die Steilsprünge- als auch die Hochweitsprünge meisterte die Stute ohne auch nur eine Stange zu berühren. “Na, wie liefs?” rief Hunter, der zum Platz gelaufen kam. “Gut! Sie hat optimale Voraussetzungen für die Vielseitigkeit. Ich würde am Wochenende noch einmal kommen wollen für das Geländetraining, wenn dir das recht ist.” antwortete ich und hielt die Stute an um abzusteigen. “Kommst du nicht aus Brandenburg?” fragte er und stieg über den Zaun um zu uns zu kommen. Ich bejahte, legte die Zügel über meinen Arm und lockerte den Gurt. “Wir haben ein Gästezimmer. Es ist nicht groß, aber zum ausruhen reicht es. Dann kannst du morgen direkt ans heutige Training anknüpfen.”
      Ich dachte einen Moment nach und stimmte ihm dann zu. Hunter folgte mir in den Stall und half mir dabei Maleficent abzusatteln. Während ich die Beine der Stute kühlte, richtete er das Futter für die Pferde her und lud mich zum Abendessen ein. “Ich kann dir zwar nur einen Toast Hawaii bieten, aber besser als nichts, oder?” sagte er und lächelte mich verschmitzt an. Am Abend ging ich früh zu Bett, damit ich am nächsten Tag ausgeschlafen das Training beginnen konnte.

      “Denk dran, in diese Richtung und an der ersten Gabelung nach rechts. Dann siehst du es schon.” erklärte Hunter und zeigte in Richtung eines kleinen Waldes, am Ende der Weide. Ich nickte und trieb Maleficent vorwärts. Ganz in der Nähe war ein groß angelegtes Gelände mit verschiedensten Hindernissen, welches für Kurse gebucht werden konnte. Nach nur einer viertelstunde erreichten wir das Gelände. Ich hielt Maleficent an und verschaffte mir einen Überblick, bevor ich die Zügel annahm und die Stute angaloppierte. Das Trommeln der Hufe durchbrach die Ruhe des offenen Waldstücks. Ich spürte wie die Muskeln der Stute unter mir verspannten, als sie sich abstieß und auf der anderen Seite des massiven Baumstamms landete. “Super!” rief ich und taxierte das nächste Hindernis: Eine Hecke. Die Bürsten des Hindernisses waren auf einem niedrigen, schmalen Baumstamm angebracht und bildeten einen Bogen. Die Stute stellte die Ohren nach vorn und überwand das Hindernis mit Leichtigkeit. Ich klopfte ihr lobend den Hals und ritt die Stute in eine Kombination, bestehend aus zwei freistehenden Baumstämmen die bergab platziert waren. Ob Baumstamm, Hecke oder Trakehnergraben - Maleficent hatte sichtlich Spaß am Training. Damit die Stute sich nicht übernahm und gar verletzte, parierte ich sie nach einer guten Stunde durch und ritt sie durch den Wassergraben um ihre Beine zu kühlen. “Das hast du Prima gemacht!” lobte ich sie und klopfte mit beiden Händen ihren Hals. Um sie zu belohnen ritten wir einen kleinen Umweg in Richtung Gut. Ich genoss die entspannende Atmosphäre des Niederrheins und sog die saubere Luft tief ein. Das liebte ich an meinem Beruf. Man lernte immerzu neue Menschen, Pferde und Landstriche wie diese kennen.
      Auf dem Gut angekommen sattelte ich die Stute ab und legte ihr eine Abschwitzdecke über, da es doch etwas frisch war. “Ich dachte schon du hast dich verritten.” scherzte Hunter ohne die Miene zu verziehen und stellte Maleficent einen Eimer Mash hin, den sie sofort zu verschlingen begann. Da ich mich ertappt fühlte weichte ich ihm aus. “Sie ist ein gutes Pferd. Geradezu geschaffen für die Vielseitigkeit! Die Leistungsklasse M ist überhaupt kein Problem für sie.” lobte ich die Stute und sah ihn aus dem Augenwinkel an. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht. “Das ist sie wirklich.” sagte er leise und legte die Hand auf den Widerrist der Stute. “Danke für deine Arbeit. Wenn du wieder freie Kapazitäten hast gib mir Bescheid. Ich würde mich freuen dich wieder auf Gut Schwarzfels begrüßen zu dürfen.” fügte er hinzu und musterte mich. Ich versprach ihm mich zu melden und räumte das Sattelzeug auf, bevor ich meine Tasche im Gästezimmer packte und die Heimreise antrat.
    • sadasha
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      Gut Schwarzfels
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      11. Juni 2020 | Dressur E-A "Cryfirra" & "Wellington", Dressur L-M "Maleficent" & "It's me, Amira!" | 4023 Zeichen von sadasha

      Ein Motorgeräusch um 10 Uhr abends. Pitch sprang auf und bellte mit tiefer Stimme, während er zur Tür lief um die Sache zu überprüfen. „Leave it. Go to bed!“ Mit einem Fingerzeig auf sein Körbchen verstummte der Rüde und legte sich auf seinen Platz. Schmollend sah er mir nach, als ich das Haus verließ. „Cooper!“ grüßte ich meine alte Freundin und breitete meine Arme für eine Umarmung aus. „Wie geht es dir?“, wollte ich wissen und begleitete sie nach drinnen, wo Pitch sie freudig begrüßte und ich bereits Tee aufgesetzt hatte. Cooper erzählte mir von neuen, sowie alten Pferden in ihrem Rennstall. „Es ist viel passiert. Lass uns Cryfirra in ihre Box bringen und dann weiter reden.“, schlug ich vor. Gesagt getan. Die hübsche Palominostute folgte brav ihrer Besitzerin. In der Box zeigte sie sich unruhig, was ich ihr aber nicht verübeln konnte nach einer so langen Anreise. „Morgen kann sie auf die Koppel. Heute ist es schon zu spät.“, vertröstete ich Cooper, während wir wieder ins Haus gingen. Pitch rollte sich zu Coopers Füßen ein und wir besprachen die Eigenheiten und den aktuellen Ausbildungsstand der jungen Vollblutstute. Am nächsten Morgen musste Cooper abreisen. Als wir die Stute auf die Weide brachten erinnerte sie mich noch einmal daran, dass man bei Cryfirra immer mit voller Konzentration dabei sein sollte, da sie jede Unaufmerksamkeit ausnutzt. Ich nickte stumm und beobachtete das Vollblut dabei wie es sich austobte, buckelte und einfach glücklich war all ihre Muskeln einmal zu aktivieren. Cryfirra war bereits eingeritten und in Distanz- und Rennreiten ausgebildet. Meine Aufgabe war es nun ihr bisher sehr nützliches Temperament noch etwas mehr zu zügeln, denn die Stute sollte für eine A Dressur vorbereitet werden. Parallel lernte auch mein Hengst Wellington die Grundlagen der Dressur kennen, während meine Rappstuten It's me, Amira! und Maleficent bald für eine M Dressur bereit stehen würden. Nach einem Tag der Eingewöhnung und des Kennenlernens ging es mit Cryfirra los. Ohne Bedenken putzte und zäumte ich sie und ging mit ihr auf den Reitplatz um sie zu longieren. Die Ohren gespitzt und voller Elan zu arbeiten wartete die Stute auf Anweisungen. Wie erwartet war sie sehr spritzig. Es war schwierig ihre Geschwindigkeit innerhalb einer Gangart zu kontrollieren, da es scheinbar ihr Leitgedanke war möglichst schnell von A nach B zu kommen. Einige Minuten versuchte ich sie im Trab zu halten. So lange, bis sie ein gutes Grundtempo beibehielt mit dem ich arbeiten konnte. Cryfirra senkte von selbst den Kopf und arbeitete dann erstaunlich gut mit. „Gutes Mädchen!“ lobte ich immer wieder. Erst jetzt sah ich mir Schritt und Galopp an und konnte keine großen Baustellen sehen. Sie lief gut! Wellington war hier ähnlich problemlos, wenn auch weniger temperamentvoll. Der Rappe kannte die Grundlagen bereits etwas besser und arbeitete gleich von Anfang an sauber mit. Die nächsten Tage lernten die beiden sich auch unter dem Sattel an die Arbeits- und Mitteltempi zu halten. Sie waren beide nicht dumm oder faul und so konnte ich schon bald mit den typischen A Lektionen beginnen. Cryfirra tat sich wie gedacht etwas schwer mit Allem, wo sie sich zurück nehmen musste. Halten aus Schritt und Trab, Übergänge, Rückwärtsrichten. Wir hatten sehr daran zu knabbern. Hinzu kam, dass die Stute tatsächliche jede kleinste Unaufmerksamkeit meinerseits ausnutzte um die Zügel aus der Hand zu reißen oder unverhofft Gas zu geben. Selbst ein Blick zum Hoftor konnte verheerende Auswirkungen haben. Weniger Probleme hatten wir mit den neuen Bahnfiguren. Die Palominostute war sehr agil und beweglich und konnte sich auch unterm Sattel gut biegen. Bei Wellington gestaltete sich das etwas anders. Er hatte überall kleinere Problemchen, die ich gemeinsam mit ihm abarbeitete. Er brauchte insgesamt etwas länger um aus seinem Gedankenkarussell auszutreten und unbefangen mitzuarbeiten. Dafür verzieh er mir jedoch auch kurze Momente der Ablenkung. Zwischendurch konnte ich mich mit Lektionen der M Dressur auf andere Gedanken bringen. Amira und Maleficent waren eine ähnliche Anpaarung wie Cryfirra und Wellington. Amira die temperamentvollere und Maleficent die Allrounderin. Beiden fiel jedoch besonders die Traversale schwer. Umso stolzer war ich, als am Ende des monatlichen Beritts alle vier Pferde in ihren Lektionen sicher und selbstbewusst liefen. Die Abwechslung der verschiedenen Stufen tat gut und Cooper hat sich bei Cryfirra ein völlig neuer Anwendungsbereich eröffnet. Bei der Abholung erklärte ich ihr wo wir Probleme hatten und was besonders gut lief. Alles in Allem konnte ich viel bisher verborgenes Talent in der Vollblutstute entdecken. Ich für meinen Fall war gespannt wie weit die Schönheit es noch bringen würde in der Dressur.
    • sadasha
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      30. August 2020

      Die letzte Zeit wurde es ruhig um das Gut Schwarzfels. Maleficent wurde als erste Stute prämiert und It's me, Amira! würde nachziehen sobald die nächste Zuchtshow stattfinden würde. Es zog ein erster Hengst auf das Gestüt. Wellington war ein wunderbarer Ausgleich zu den Stuten und ich hatte nicht gewusst wie sehr ich es vermisst hatte einen Hengst zu halten, bis ich mich um Wellington kümmern musste. Es machte Spaß mit ihm zu arbeiten und zu versuchen ihm seine Flausen auszujagen. Er brachte Salz in die Suppe. Lorelei war ruhig wie eh und je und man merkte ihr an, dass sie immer gelassener und noch ruhiger wurde, als sie eh schon war. Sie erinnerte mich stets an die Zeit mit Käthe in England und ich überlegte ob ich ihren Gedanken vielleicht doch nochmal aufgreifen sollte eine zweite Suffolk Punch Stute zu erstehen und mit den beiden die Fuhrshows unsicher zu machen. Außerdem würden sie sich doch prima als Eventpferde eignen mit ihrem äußerst genügsamen Charakter. Doch ohne laufendes Geschäft würde ich diesen Gedanken wohl immer wieder streichen müssen. Es gab aktuell wichtigere Aufgaben in meinem Leben als neue Pferde aufzunehmen. Ich musste die Zucht ans Laufen bringen und Geld durch Turniere einspielen, denn sonst würde der Hof wohl bald vor die Hunde gehen. Schließlich hatte ich nicht nur die Pferde und Pitch, sondern auch zwei Angestellte, die ich durchfüttern musste. Die globale Pandemie machte uns das Leben schwer. Viele Turniere fanden gar nicht erst statt und Messen gab es erst recht nicht. Nun folgte auch noch eine zweite Infektionswelle. Ich würde mich weiterhin so weit es eben geht zurückziehen bis der Spuk vorüber ist.
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    Gut Schwarzfels
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    sadasha
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    10 Jan. 2020
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    Portrait gemalt von Sosox3

    Maleficent
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    Exterieur
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    Rasse Rheinisches Warmblut
    Herkunft Deutschland
    Geschlecht Stute
    Alter 29. April 2016, 3 Jahre

    Stockmaß 163cm
    Fellfarbe Rappe


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    Interieur
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    freundlich | intelligent | menschenbezogen | temperamentvoll

    Sozialverhalten
    1 (schwierig) - 5 (unproblematisch)
    Herde [2] | Gegenüber Artgenossen [3] | Gegenüber Menschen [5]


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    Zucht- & Besitzinformationen
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    Prämiert SK 469 | Keine Nachkommen
    Gencode EEaa

    Besitzer sadasha (Hunter Crowley)

    VKR sadasha
    Ersteller sadasha


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    Qualifikationen
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    Eignung Vielseitigkeit, Fahren
    Dressur E A L M S
    Springen E A L M S
    Military E A L M S

    Distanz E A L M S
    Rennen E A L M S
    Western E A L M S

    Fahren E A L M S

    ___________________________________________________
    Erfolge
    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾
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    571. Dressurturnier | 416. Militaryturnier | 575. Springturnier

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    575. Dressurturnier | 577. Springturnier | 499. Fahrturnier

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    421. Militaryturnier | 587. Dressurturnier | 320. Synchronspringen

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    432. Militaryturnier | 437. Militaryturnier | 324. Synchronspringen


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    444. Distanzturnier


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    SW 527

    inoffiziell

    xxx


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    Ausbildungsstand
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    Fohlen ABC [x] | Eingefahren [] | Eingeritten [x] | Gelassenheit []
    Problemverhalten x

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    Gesundheit
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    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾
    Letzter Tierarztbesuch
    Letzter Hufschmiedbesuch


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