Auguri

Lysanne

Lysanne
Auguri, 17 Jan. 2016
    • Auguri
      alte Berichte 1
      Flaffy
      28.04.2011 by Flaffy:
      Ankunft von Lysanne (Lysa)Ich war gerade in der Stadt unterwegs, da traf ich sweetvelvetrose. "Hey sweet", grüßte ich sie. "Wie gehts?" "Ganz gut", antwortete sie. "Sag mal, suchst du noch Pferde?" "Zeig mal", meinte ich interessiert. Ich suchte zwar nicht, aber wenn einem was angeboten wurde, konnte man ja mal gucken. Sie hatte Fotos und Steckbriefe all ihrer Verkaufspferde dabei. Eine Mixstute, ihr Name ist Lysanne, fiel mir sofort auf. "Hey, warte mal..." Ich nahm den Steckbrief in die Hand und laß ihn mir durch. Wunderbarer Charakter, tolles Aussehen-und ein erschwinglicher Preis. "Ich würde sie mir gerne ansehen." sweet stimmte zu, sie fuhr schonmal zu sich und ich nochmal zu mir, um vorsichtshalber den Pferdehänger zu holen. sweets Hof war nicht allzu weit weg, und so stand ich einige Zeit später vor der imposanten Stute. Vorsichtig streichelte ich ihr über die Nüstern. sweet holte ihr Sattelzeug, und Lysanne sah mir aufmerksam zu, wie ich den Sattel auf ihren Rücken legte. Brav blieb sie stehen, aber als ich ihr die Trense überziehen wollte, nahm sie den Kopf hoch. "Lysanne, nimm' doch bitte deinen Kopf runter", bat ich. Doch die Stute war unerbittlich. Als ich ihr wieder das Halfter überstreifte, um mir einen Hocker zu holen, nahm sie den Kopf bereitwillig wieder runter. Hm, vielleicht könnte man mal über gebissloses Reiten nachdenken. Doch heute nicht. Bald kam ich mit dem Hocker zurück und schaffte es nun, Lysanne zu trensen. Ich führte sie auf den Platz, wo sweet schon wartete, und stieg auf. Lysa war traumhaft zu reiten. Sie ließ sich gut sitzen und benahm sich vorbildlich. "Wow, Lysa." Ich gab ihr diesen Rufnamen unbewusst. Nach 20 Minuten war mir klar: Dieses Pferd kaufe ich! Begeistert brachte ich die Stute vor sweet zum stehen und teilte ihr meinen Entschluss mit. Sie freute sich, und wir sattelten die Stute wieder ab. Lysa ließ sich brav verladen und ich übergab sweet das Geld bar. Freudig fuhr ich los, zurück zu meinem Hof. Lysa bekam die Box neben Sufli, die Beiden verstanden sich auf Anhieb. Lächelnd verließ ich den Stall und überlegte schon, welche gebisslose Trense man nehmen könnte.

      12.07.2011 by Flaffy:
      Ankunft von Jumping+Pflegi für Java, Lysa, Flecki, Music, Smokey und Jay
      Heute sollte ich den kleinen Jumping abholen. Er war ein gekörter Shettyhengst und ich hatte ich von Gypsie gekauft. Früh morgens stand ich auf um eine Box neben Java für Jumping herzurichten, und ich hoffte, dass die 2 sich verstehen würden. "Na, Java", sagte ich zu dem "wilden" Hengst, der über die Boxenabtrennung zusah, wie ich die Box neben ihm mit Stroh einsträute. Er wieherte und schnaubte, er wollte raus, rennen. Ich beschloss, erst alle Pferde auf die Koppel zu bringen und dann Jumping zu holen. Die arme Lysa musste allein auf die Koppel, da sie meine einzige Stute war. Ich musste mich, sobald Smokey verkauft war, um eine Stute bemühen. Ja, der Lusitanohengst würde höchwahrscheinlich verkauft werden, wenn sich ein gutes Zuhause fand. Aber daran wollte ich heute nicht denken. Zuerst brachte ich Smokeyund Jay raus, sie kamen auf eine schöne, große Koppel, wo sie zusammen laufen, grasen und schmusen konnten. Danach kam Lysa raus, ihre Koppel war nicht ganz so groß, da sie ja alleine stand. Die imposante Stute lief neben mir her und als ich sie auf der Koppel losließ, fing sie erstmal an zu grasen. Nun kamen die beiden Fohlen, Music und Colorado River alias Flecki, raus. Sie konnten auf ihrer Koppel rumspringen, sie war eher länglich, damit sie in einer Tour durchrennen oder -buckeln konnten, was sie auch taten, als ich die Stricke von den Halftern löste. So, jetzt nur noch Java-er stand auf der längsten Koppel, damit er ordentlich rennen konnte. Es war mir noch immer ein Rätsel, wie ein Pferd so lange und so viel rumrennen konnte, ohne wirklich zu ermüden. Nun standen alle Pferde auf der Koppel, ich konnteJumping holen.Es dauerte nicht allzu lange, und ich kam bei Gypsie an. Sie hatte Jumping schon geholt und stand mit ihm auf dem Hof. "Hey, Gypsie", begrüßte ich sie. "Na, Fiii", grüßte sie mich. Ich nahm ihr Jumping ab und führte ihn in den Hänger. Erst wollte er nicht, aber mithilfe von Karotten klappte es dann doch. Ich bedankte mich nochmal bei Gypsie und fuhr wieder zu meinem Hof. Jumping kam rückwärts aus dem Hänger und sah sich mit aufgeblähten Nüstern um. Ich beschloss, ihn auf die Koppel von Java zu bringen. Die 2 verstanden sich auf Anhieb und trabten und galoppierten gemeinsam über die Weide. Da der halbe Tag schon rum war, musste ich mich beeilen und holte Lysa von der Koppel, um sie zu reiten."Komm, Lysa", ermutigte ich die Stute und führte sie zum Putzplatz. Schnell hatte ich sie geputzt und gesattelt, dann musste ich überlegen. Sie mochte keine Gebisse, aber sollte ich es wirklich riskieren...? Ach, egal. Ich holte den LG-Zaum und zog ihn ihr über. Dann führte ich Lysa auf den Platz und stieg auf. Sie wurde noch nicht allzu lange geritten. In ruhigem Schritt lief sie los und drehte ihre Runden. Auf meine Hilfen reagierte sie ganz brav. Als sie warm war, ließ ich sie antraben und ganze Bahn gehen. Auch die Zirkel übte ich ein wenig, da haperte es noch. Der Rechtsgalopp klappte auch noch nicht, also ließ ich sie da nur ganze Bahn galoppieren und vor den Ecken immer durchparieren. Nach etwa einer Dreiviertelstunde waren wir fertig für heute, ich stieg ab und führte sie wieder zum Putzplatz, wo ich sie absattelte und abtrenste. "Hast du fein gemacht, meine Süße", sagte ich und lobte sie. Nun kam sie wieder auf die Koppel. Dafür nahm ich Musicund Flecki mit.Die Beiden sprangen aufgeregt neben mir her, ließen sich aber unter Kontrolle halten. Flecki und Music wollten sich wohl nicht putzen lassen, also wollte ich gleich spazieren gehen. Ich zog beiden Fohlen ihre Knotenhalfter über und lief los. Die Zwei waren während des 30-minütigen Spaziergangs eigentlich brav, auch, wenn sie oft ihre Nase ins Gras stecken oder lostrabten. Also wir wieder am Hof ankamen, brachte ich Beide wieder auf die Koppel, wo sie rumbockten, aber nach kurzer Zeit grasten.Nun wollte ich was mit Jay machen, also holte ich ihn von der Koppel. Doch ich sah, dass er eine Verletzung am Bein hatte und lahmte. Na super. Es war nichts Schlimmes, aber mit Reiten würde das nichts werden. Ich cremte es schön ein, nachdem ich es abgespritzt hatte, und stellte ihn wieder auf die Koppel. Jetzt musste Smokey ans Werk.Ich holte den gutmütigen Hengst von der Weide und brachte ihn zum Putzplatz. Mir wurde schon schwer, wenn ich daran dachte, dass er bald weg sein würde... Ich putzte ihn schnell und wollte mit ihm ausreiten, was ich auch tat. Es war schon 5, also würde ich mich beeilen. Nach dem kurzen Aufwärmen ließ ich ihn antraben und galoppieren. Für einen Lusitano war er zierlich und konnte sehr schnell werden! "Komm schon, lauf!", feuerte ich ihn an. Er rannte und steigerte das Tempo immer weiter und es war ein tolles Gefühl, aber leider ging die Galoppstrecke zu Ende und ich parierte Smokey wieder durch und wir ritten im Schritt zurück zum Hof, wo ichSmokey absattelte, lobte und wieder auf die Koppel brachte. Java hatte heute seine "Ruhe", da ich mir erst überlegen musste, wie ich mit ihm arbeiten würde. Ich holte alle Pferde wieder rein und gab ihnen Futter, sowie Wasser und Heu. Es war ein anstrengender, aber schöner Tag mit meinen Pferden gewesen, und ich verließ sie für heute.

      18.07.2011 by Flaffy:
      Willkommen, Ramadi, willkommen zurück, Toastbrot und Kallista+Pflegi für alle Pferde
      Eine weitere Boxenumstellung folgte, sowie eine Weideumstellung. 3 "neue" Pferde würden ankommen, Kallista, eine Stute, die ich zum Verkauf freigegeben hatte, Toasti, ein Araberhengst, den ich auch verkaufen wollte und Ramadi, eine Araberstute aus Ägypten. Zuerst würde ich Toasti und Kallista holen, sie standen ja in 'meinem' Verkaufsstall und der war nicht weit weg. "Hey, Süßer", begrüßte ich zuerst Toasti. Ich hatte den Hengst ewig nicht gesehen und freute mich riesig, ihn wieder in die Arme schließen zu können! Ich lud ihn schnell in den Hänger und ging zur Box von Kallista und begrüßte auch sie. "Na, meine Kleine, wie geht es dir?" Die Stute schnaubte und ich führte auch sie in den Hänger. So, nun fuhr ich erstmal zurück zu meinem Hof, es war grade 8 Uhr morgens, und lud die Beiden wieder aus. Ich band sie am Putzplatz an, weil jetzt erstmal Pferde umgestellt wurden. Lysa und die beiden Fohlen blieben, doch neben Music kam Jumping, daneben Java und daneben Jay. Auf der anderen Seite kam neben Lysa Suflana, die nur vorübergehend bei mir stand, da sie schon verkauft war. Nun holte ich Kallista und stellte sie neben Suflana, die nächste Box blieb für Ramadi frei und in die Letzte kam Toasti. Er schien sich, genau wie Kallista, zu freuen, wieder Zuhause zu sein. Es gab noch Futter für alle, dann würde ich sie rausstellen und Ramadi holen. Es dauerte nicht lange, da hatten sie alle aufgefreesen und wollte nauf die Weide. zuerst nahm ich Toasti und Jay mit, die zusammen auf eine Weide kamen. Dann brachte ich Music und Flecki auf ihre Weide, darauf folgten Java und Jumping, die auf ihre "Rennbahn" kamen. Java zog wie immer am Strick und rannte sofort los, als ich ihn losmachte. Als Letztes kamen alle Stuten zusammen raus, Lysanne, Suflana und Kallista. Auch Ramadi würde bald mit ihnen auf der Weide stehen. Und genau sie würde ich nun abholen. Ich stieg in mein Auto, der Hänger war noch dran, und fuhr los. 2 Stunden dauerte die Fahrt zu dem Arabergestüt, wo Ramadi untergebracht war. Einer der Pfleger wartete schon mit ihr und lud sie ein, als ich angehalten hatte und die Laderampe runtergemacht hatte. Dann fuhr ich auch schon wieder, das Geld würde ich überweisen. Diesmal dauerte die Fahrt 3 Stunden, wegen Stau und ich musste ohnehin langsamer fahren, weil ich ja ein Pferd dabei hatte. Aber irgendwann kam ich endlich an, stoppte das Auto, ging zum Hänger, öffnete die Rampe und führte Ramadi raus. Als sie wieder an der Luft war, stand sie zum Zerreißen gespannt da, blähte die Nüstern auf und sah sich um. "Komm, ich bring dich auf die Koppel", sagte ich und führte die Stute zu den Anderen. Ramadi war wohl eine Einzelgängerin, sie machte keine Anstalten, zu den Anderen zu gehen. Lysa machte Annäherungsversuche, die Ramadi allerdings ablehnte, und so kehrte Lysa beleidigt zu Kallistsa zurück und sie beknabberten sich. Suflana interessierte sich eh nur für das Gras und so war Ramadi allein. Ich beschloss, schnell die Boxen zu misten, denn ich musste auch noch Anderes machen heute. Die Boxen waren schnell fertig und so holte ich die Fohlen, Flecki und Music, von der Koppel und führte sie zum Putzplatz. Schnell waren sie sauber und ih übte mit ihnen heute blos Hufe geben, weil ich nicht mehr viel Zeit hatte. Sie stellten sich gut an und so durften sie bald wieder raus. Jumping, den kleinen Racker, longierte ich nachdem ich ihn geputzt hatte. Beim Galoppieren ging er ziemlich ab, aber das war okay. Java blieb auf der Koppel, ich wollte mich heute nicht mit ihm beschäftigen. Er brauste eh hin und her, zusammen mit Jumping. Jays Verletzung war wieder einigermaßen verheilt, doch ich putzte ihn heute nur. Dann sah ich auf die Uhr. Schon 6! In spätestens anderthalb Stunden müsste ich Futter machen, deshalb beeilte ich mich. Jay kam wieder auf die Weide, Toasti, Kallista und Ramadi sowieso, da sie sich eingewöhnen durften, blieben noch Suflana und Lysa. Zuerst wollte ich Suflana freispringen lassen, was auch sehr gut klappte, und dann machte ich mit Lysa ein wenig Bodenarbeit. Nun war ich aber wirklich spät dran, machte schnell das Futter und holte alle Pferde wieder rein. Ramadi freundete sich sofort mit Toasti an, der neben ihr stand, ehe sie fraß. Ich verabschiedete mich noch von allen Pferden, dann verließ ich den Stall für heute.

      05.08.2011 by Flaffy
      Pflegi für alle Ponys+Pferde
      Ich wachte von prasselndem Regen auf und schaute auf die Uhr. Kurz vor 8. Na super, wieso regnete es denn jetzt? So ein Mist... Natürlich wollten meine Pferde trotz des Wetters versorgt worden und so quälte ich mich aus dem Bett, machte mich fertig, frühstückte und ging gegen 9 in den Stall. Ihr Frühstück hatten sie schon von den Stallhelfern bekommen. Zuerst war ich heute im Ponystall und würde mich dort um alle kümmern, ehe es in den Fohlenstall und in den Pferdestall ging.Als ich die Tür öffnete, wieherten mir einige der Ponys entgegen, Andere schnaubten oder scharrten mit den Hufen. Java wieherte und stieg sogar, er wollte Bewegung! Wie immer. Da es regnete wie verrückt, aber auch donnerte und blitzte, wollte ich die Ponys nicht auf die Koppel stellen, deshalb würden sie in die Reithalle kommen, in Gruppen wie auf der Koppel, während ich ihre Boxen misten würde. Zuerst kamen Java und Jumping in die Halle.Jumping war heute wohl ziemlich von Java angesteckt worden und zog entsprechend, während wir zu dritt über den Hof liefen, um zur Reithalle zu gelangen. Plötzlich stieg Java noch mal, der Panikhaken ging auf und Java galoppierte weg. Weg vom Hof, in den Wald. Erschrecken und Erleichterung machten sich gleichzeitig breit, Erleichterung nur, weil keine befahrenen Straßen in der Nähe waren."Komm schon, Jumping!", rief ich und wollte ihn zurück in die Box bringen, doch er stemmte seine Hufe in den Boden. Mist, dachte ich mir, doch vielleicht konnte er mich zu Java bringen? Auf jeden Fall musste ich noch ein Pferd mitnehmen, um Java zu erwischen. Obwohl er noch nicht lange bei mir war, entschied ich mich für Fun. Schnell war er getrenst und galoppierte mit mir auf dem Rücken und Jumping nebenher in den Wald. Fun war schnell, schneller als ich es je erwartet hätte, und der kleine Jumping hatte große Mühe, vorne zu bleiben. Plötzlich blieben Jumping und Fun so abrupt ab, dass ich über den Hengst hinwegflog und vor ihm auf dem Boden landete. Ich fluchte, es hatte nicht weh getan, aber ich war voller Matsch und zu allem Überfluss wäre Fun beinahe auch abgehauen. Doch da sah ich einen kleinen Lichtblick: Java!Der Brindle graste auf einer Lichtung. Vorsichtig, beruhigend murmelnd ging ich auf ihn zu. Als ich ihn erreicht hatte und vorsichtig über seinen Hals strich, riss er den Kopf hoch und ich packte ihn am Halfter. Er pumpte und war klatschnass-doch das waren wir, Jumping, Fun und ich auch. Außerdem sah ich, dass er wohl irgendwo hängen geblieben war, denn an seiner Flanke klaffte eine Wunde. Ich machte den Strick an sein Halfter, nahm Jumping und ihn an die Hand und saß wieder auf Fun auf.Als wir am Hof angekommen waren, waren wir bis auf die Haut durchnässt. Doch ehe ich mich umziehen konnte, musste ich mich um die Pferde kümmern. Zuerst brachte ich alle in ihre Boxen und legte ihnen Abschwitzdecken über, die ein wenig das Regenwasser aufsogen. Dann fing ich bei Java an, versorgte seine Wunde, und rubbelte ihn mit Stroh trocken. Danach war Fun dran, den ich ordentlich lobte, er war so brav gewesen! Auch er wurde trockengerubbelt und als Letztes Jumping. Die Beiden Hengste würden natürlich nicht mehr in die Halle kommen, nicht heute. Ich halfterte Beide wieder und band sie vor ihren Boxen an. "Java, bleib ruhig!", sagte ich streng. Schnell holte ich den Schubkarren und mistete die Boxen der Zwei.Als Java und Jumping wieder in den Boxen standen, wollte ich die Boxen von Finessa, Little One und Mara machen. Die drei Stuten ließen sich ohne Probleme in die Halle führen. Ihnen ließ ich die Halfter drauf und kehrte zum Stall zurück, wo ich die Boxen machte. Da Fun heute auch nicht mehr in die Halle kommen würde, durften die 3 Stuten noch in Dieser bleiben, während ich auch Funs Box säuberte. Er wartete so lang in der Stallgasse.Nun waren alle Boxen im Ponystall gemistet, die Ponys wieder in Diesen und 3 von ihnen sogar schon "ordentlich" bewegt. Little One wollte ich ein wenig in der Halle reiten, also holte ich sie wieder aus der Box, band sie vor ihrer Box an und putzte sie. Schnell war die Stute sauber und gesattelt. Damit der Sattel nicht zu nass wurde, legte ich eine Decke drüber, ehe ich neben Little One her zur Halle lief. Dort angekommen, stieg ich auf und ließ die Stute im Schritt angehen.Nach wenigen Minuten ließ ich sie antraben und wollte sie versammeln, als plötzlich der Regen aufhörte! Ohne wirklich nachzudenken, ritt ich aus der Halle raus und rein in den Wald. Nach wenigen Minuten kamen wir auf einem Stoppelfeld raus und ich gab Little One die Zügel hin. Sie stürmte los und es schien, als sei all die Missmutigkeit die sie die letzten Tage bei mir gehegt hatte, verflogen. Pumpend kam sie am anderen Ende an und ich ließ sie am langen Zügel im Schritt zurückgehen. Am Stall, sattelte und trenste ich sie ab, lobte sie und brachte sie in die Box zurück.Ich sah auf die Uhr, und ich war spät dran. Mara durfte heute stehen bleiben, sie war ja eh noch nicht lange bei mir, und Finessa würde von einem Stallhelfer geritten werden. Also ging's jetzt zum Fohlenstall!Sowohl Flecki als auch Music wieherten mir zu. "Hey ihr Beiden", begrüßte ich sie. Natürlich kamen sie auch in die Halle, während ich ihre Boxen mistete und neu einstreute. Das ging relativ schnell und ich kehrte mit den Fohlen im strömenden Regen zum Stall zurück. Sie hatten sich in der Halle ordentlich ausgetobt und brauchten eigentlich keine Bewegung mehr, also würde ich sie nur noch putzen.Ich band einfach Beide in der Stallgasse an, fing jedoch mit Flecki an. Zuerst striegelte ich ihn, was er toll fand, bürstete ihn mit der Kardätsche und kratzte seine Hufe aus. Er gab mittlerweile ganz brav Hufe, aber er war ja auch schon etwas Älter. Als Flecki sauber war, stellte ich ihn in seine Box und machte mich an Music ran.Er zappelte ein wenig und kam heute gar nicht zum Stillstehen. Das Striegeln und Bürsten ging noch, aber beim Hufeauskratzen zog er sie mir dauernd aus der Hand, weil er ständig zappelte. "Och Music, jetzt halt doch mal still!", fuhr ich ihn an. Wütend packte ich seinen Huf und kratzte ihn gnadenlos aus. Mit dem Nächsten war es leichter, der 3. klappte gut und den 4. gab er freiwillig. "So ist's brav", lobte ich und ließ auch ihn in die Box zurück.Nun kamen die Pferde an die Reihe, dies waren Suflana, Jay, Lysa, Kallista, Toasti, Heaven und Echo. Ramadi war verkauft, und ich vermisste sie nur ein wenig, da ich sie ja selbst nicht lang gehabt hatte. Die 2 Stallhelfer, die heute ihren letzten Tag bei mir hatten, würden sich um Suflana, Toasti, Heaven und Echo kümmern, während ich selbst Jay, Lysa und Kallista versorgte. Zuerst jedoch brachten wir alle Stuten in die Halle, um ihre Boxen zu misten, und dann dasselbe mit den Hengsten. Nun konnte es losgehen.Zuerst nahm ich Jay. Ich halfterte den Hengst, führte ihn aus der Stallgasse zum Putzplatz und band ihn an. Der Hengst schnaubte, als einer der Pfleger Suflana vorbeiführte. "Na!", mahnte ich ihn grinsend und putzte ihn. Das ging schnell, er war nicht dreckig, und ich sattelte und trenste ihn. Gut, dass der Putzplatz überdacht war, es regnete nämlich schon wieder. Mir bliebt also nichts Anderes übrig, als in die Halle zu gehen. Nach kurzem Aufwärmen ließ ich den Hengst antraben und trieb ein wenig. Er ging schön v/a und ich ritt ihn die ganze Zeit bloß am langen Zügel, einige Übergänge, die ich bloß mit Sitz dirrigierte, und auch ein wenig Galopp im leichten Sitz. Als wir fertig waren, lobte ich ihn, stieg ab und führte ihn aus der Halle. Als wir am Putzplatz angekommen waren, sattelte ich Jay ab und brachte ihn in die Box zurück. Nun holte ich Lysa.Plötzlich kam die Sonne raus, doch es nieselte immernoch. Ein wunderschöner Regenbogen entstand und ich beschloss, einen kurzen Spaziergang mit Lysa zu machen. Etwa 20 Minuten waren wir unterwegs und Lysa war wirklich brav. Wieder am Hof lobte ich die Stute, nahm das Halfter runter und ließ sie zurück in die Box.Nun musste ich nur noch Kallista machen. Die Pfleger waren weg, sie würden nicht mehr wiederkommen, Doch das machte mir wenig, sie waren zwar immer gut zu den Pferden, doch ich mochte sie nicht besonders. Schnell putzte ich Kallista, trenste sie und saß auf. Es nieselte noch immer, doch das machte uns nichts. Als Kallista warm war, ließ ich ihr die Zügel lang und sie lospreschen. Schade, dass nun keiner ein Foto machen konnte, wir galoppierten über ein Feld im Regen, und im Hintergrund ein Regenbogen-wäre ein tolles Motiv geworden! Nach etwa einer halben Stunde kamen wir wieder am Hof an. Ich lobte Kallista und brachte sie in die Box zurück.Nun waren alle Pferde, Ponys und Fohlen versorgt. Ich machte einen letzten Kontrollrundgang und verabschiedete mich von allen.06.08.2011 by Flaffy:pflegi für alle Pferde, Ponys und FohlenUm punkt 6 klingelte mein Wecker. Verschlafen schlug ich drauf und wälzte mich, ich wollte weiterschlafen. Doch nach 5 Minuten stand ich auf und sah aus dem Fenster. Strahlender Sonnenschein! Das Wetter hatte komische Launen im Moment... Im Schlafanzug ging ich zu den Ställen, zuerst zum Pferdestall, wo ich alle fütterte, dann zum Ponystall, wo ich dasselbe tat und letztendlich auch zum Fohlenstall, in dem sich nur Flecki und Music aufhielten. Als alle Pferde gefüttert waren, war es halb 7, und ich ging wieder ins Haus, um mich zu duschen und fertig zu machen.Gegen 8 standen dann auch alle Pferde auf den Koppeln, alle Stuten zusammen und alle Hengste. Da Flecki und Music auch Hengste waren, durften sie das erste mal mit ihnen auf die Koppel. Heaven, Mara und Echo blieben erstmal zusammen, doch dann entfernte sich Mara ein wenig und ging zu Finessa. Sie beschnupperten sich und fingen an, sich zu beknabbern. Auch Echo ging auf Freundesuche: Sie fand großen Gefallen an Kallista. Als Heaven dann allein dastand, gesellte sich Little One zu ihr. Und die ewig einsame Lysa fand auch endlich eine Freundin: Meli! Die neue Friesenstute war wirklich nicht schüchtern. Ich ging ein wenig weiter, zur Hengstkoppel.Java rannte rum, wie immer. Dadurch war seine Wunde an der Flanke, die ein wenig verheilt war, wieder offen. Mir blieb also nichts, als ihn mit Jumping, seinem Kumpel, in einen sehr kleinen Paddock zu stellen. Also nahm ich Halfter und Strick, zog es Java und Jumping über und band Beide an den Zaun, ehe ich schnell was einzäunte. Dort kamen sie rein. Java fand das gar nicht toll, aber es war nunmal nicht zu ändern. Ich sah auf die Uhr. Schon viertel vor 9! Auf dem schnellsten Weg ging ich ins Büro.Pünktlich um 9 klopfte es. "Herein!", sagte ich. Durch die Tür trat ein kräftiger, junger Mann, etwa 18 Jahre alt, und begrüßte mich mit:"Hi, ich bin Markus." Ich schüttelte ihm die Hand. Er war einer der Bewerber für den Job als Stallhelfer. "Hey Markus, ich bin Fii. Setz dich." Er setzte sich und erzählte ein wenig von sich. Dass er 18 war, wie ich geraten hatte, und sein ganzes Leben mit Pferden zu tun gehabt hatte. Die, die ich als Stallhelfer einstellen würden, würden auch auf dem Hof im Gasthaus wohnen. 12 Leute hatten sich beworben, 3 würden heute probearbeiten. "Okay Markus, dann kannst du dich mal kurz umsehen, ich warte noch auf die anderen 2." Er nickte und kaum war er draußen, klopfte es wieder."Herein", sagte ich. Ein Mädchen mit langen, blonden Haaren kam herein. Sie war stark geschminkt und hatte lange, dünne Beine. "Hallo, ich bin Luisa. Sind sie Fii?", fragte sie ein wenig unsicher. "Ja, das bin ich. Vielleicht könnten wir uns duzen?" "Ähm... Gerne." sie lächelte und ich bot ihr den Stuhl an. "Erzähl doch mal ein wenig", bat ich. "Also, ich bin die Luisa und 16 Jahre alt. Seit 11 Jahren reite ich, mit 12 hatte ich ein eigenes Pferd, was meine Eltern allerdings letztes Jahr verkauft haben. Es war eine Reitponystute names Leila." Ich nickte. "Könntest du mir noch ein wenig über Leila erzählen?" Dies war mir wichtig, denn ich wollte wissen, wie sie mit Pferden klarkam. "Klar. Also, wie gesagt, ich war 12, als ich sie bekam. Zuerst war ich ein wenig ängstlich, aber das legte sich. Meist ritt ich sie im Gelände, und als ich 14 war, konnte ich mit ihr mit Halsring springen. Wir waren ein Herz und eine Seele. Und dann... Als ich 15 wurde, hatte ich noch ein halbes Jahr mit ihr, doch das wusste ich damals noch nicht. Eines Tages war sie weg-meine Eltern hatten sie an einen Zuchtstall verkauft, da der Inhaber viel Geld geboten hatte. Es geht ihr da gut, doch ich vermisse sie fürchterlich. Nächtelang habe ich geweint, und auch heute vermisse ich sie noch." Abermals nickte ich. "Ich verstehe dich. Wenn du möchtest, kannst du zu den Koppeln gehen oder dich umsehen, Markus ist auch schon da-er wird heute auch probearbeiten. Einer kommt noch." Sie nickte und ging raus.Wenig später klopfte es zum 3. Mal an diesem Tag an der Tür. "Hereihein", trötete ich. Durch die Tür kam ein nett aussehender Kerl, ziemlich schlank und klein. Zwar größer als ich, aber trotzdem klein. "Hi, du musst Finn sein. Ich bin Fii." Ich schüttelte ihm die Hand. "Ja, ich bin Linus." "Setz dich bitte", sagte ich und er tat es. "So Linus, erzähl doch mal was über dich." "Okay", antwortete er, "ich bin 17 Jahre alt und reite seit meinem 9. Lebensjahr. Ich hatte bis zum 12. durchgehend 2mal die Woche Reitstunde, mit 12 bekam ich meine erste Reitbeteiligung. Mit ihm konnte ich Springen, Dressur und ins Gelände-7 Tage die Woche durfte ich ihn reiten. Mit 16 arbeitete ich das erste Mal richtig auf einem Hof, nachdem meine Reitbeteiligung eingeschläfert werden musste. Leider wurde der Hof vor einigen Wochen geschlossen und jetzt-bin ich hier", endete er. "Okay. Gut, dann gehen wir mal zu den Koppeln, die andern Beiden zusammenkratzen und dann geht's los." Wir standen auf und gingen raus.Luisa stand bei der Hengstweide und starrte wie festgewachsen auf Fun. "Luisa?", rief ich. Keine Reaktion. "Luisa!" Endlich wendete sie den Kopf. "Ja?", fragte sie, leicht verwirrt. "Kommst du bitte mit in den Stall? Dort wird Markus sein und dann fangen wir an." sie nickte und kam zu uns. Tatsache, im Stall war Markus. "Markus? Wir fangen dann jetzt an. Zuerst misten wir alle Boxen. Kommt mit, ich gebe jedem eine Schubkarre."Zum Glück hatte ich genug Schubkarren für uns alle. "Dann fangen wir mal an. Misten könnt ihr wohl hoffentlich alle?", grinste ich. Die 3 nickten und fingen an. Nach kurzer Zeit hatten wir den Pferdestall gemistet, dann kam der Ponystall und der Fohlenstall. Als wir fertig waren, war es 12 Uhr. "Am Besten gehen wir jetzt was essen", schlug ich vor und wir gingen ins Haus. Dort setzten sich meine 3 Probearbeiter und schlugen sich die Bäuche voll. Es war lustig, wir unterhielten uns und es schien schon eine Familienspannung in der Luft zu hängen. Als alle gegessen hatten, räumten wir die Teller in die Spülmaschine und gingen wieder hinaus. "Wir reiten jetzt. Zuerst teilen wir die Pferde ein. Jemand irgendwelche Wünsche?", fragte ich. Luisa meldete sich sofort, sie wollte Fun reiten. "Geht klar. Ich nehme Meli, Markus, willst du vielleicht Echo nehmen?" "Die Andalusierstute? Gern." "Okay, und dann vielleicht noch Little One und Jumping? Den musst du nur ein bisschen longieren." Er nickte. Ich wandte mich an Finn. "Dir würde ich Mara, Heaven und Toasti vorschlagen." "Geht klar, Chefin", lachte er un salutierte. Der dünne Kerl war mir von Anfang an symphatisch gewesen. "Ich nehme noch Finessa und Lysa. Luisa, du könntest dich dann um Mockingjay und Kallista kümmern. Übrig bliebe Suflana, aber die wird heute Abend abgeholt. Also, los geht's." Ich hatte bewusst nicht gesagt, wer zuerst geritten werden sollte, das sollten sie sich selbst aussuchen. Natürlich holte sich Luisa sofort Fun, Markus entschied sich, erst ein wenig Jumping zu longieren und Finn holte sich Toasti. Ich selbst nahm mir dann Finessa, mit der ich ein wenig in den Roundpen gehen würde, denn von dort konnte ich wunderbar auf den Platz schauen, wo Luisa und Finn ritten, und auf den Longierpaddock, wo Markus war. Luisa kam wirklich ausgezeichnet mit Fun klar, und Finn und Toasti passten gut zusammen. Sie waren Beide ein wenig verrückt. Jumping machte so seine Zicken, aber Markus wies ihn gewaltlos zurecht. Bald waren also die ersten 4 Pferde versorgt, nun wollte ich mit den 3 Probearbeitern einen Ausritt machen. "Okay, zum Ausritt nehme ich Lysanne." Luisa meinte:"Ich reite auf Kallista aus. Sie macht einen ganz lieben Eindruck." Da hatte sie Recht. Markus entschied sich für Echo und Finn nahm Mara. Wir putzen und sattelten schnell die Pferde, und dann ging es los.Beim Ausreiten war es wie beim Mittagessen: Wir erzählten, lachten, hatten Spaß. "Hier ist eine Galoppstrecke", unterbrach ich das Gequassel. "Lasst die Pferde ruhig ordentlich ausgreifen, der Weg ist lang und breit." Luisa wurde ein wenig bleich, Finn trieb Mara sofort an, Markus mit Echo hinterher. Auch Lysa stürmte hinterher, da war auch Luisa mit Kallista überzeugt. Die Pferde rannten, die Hufe donnerten auf dem Boden und der Matsch flog. Immer weiter trieben wir die Pferde, bis wir am Ende des Weges durchparierten. Sie pumpten, und auch wir waren außer Atem, hatten aber unseren Spaß gehabt. Im Schritt ging es zum Hof zurück, wo wir die Tiere versorgten und wieder auf die Weide brachten. Nun hatte jeder noch 1 Pferd vor sich.Finn wollte Heaven ein wenig longieren, Markus Little One auf dem Dressurplatz reiten und Luisa wollte mit Jay Bodenarbeit machen. Ich würde dann mit Meli auch auf den Dressurplatz gehen. Mir fiel auf, dass Luisa sich sehr gut mit Bodenarbeit auskannte und Finn gut longieren konnte. Markus konnte sowieso toll reiten und Meli machte ein wenig Zicken. Ich ließ sie traben und versammtelte sie, galoppierte ein wenig und parierte sie nach 40 Minuten zum Schritt durch. Nach weiteren 10 Minuten im Schritt brachte ich sie auf die Koppel zurück, auch Luisa war schon fertig, Finn ebenso. Markus kam auch wenige Minuten später zurück, brachte Little One auf die Koppel und wir machten zu 4. Futter. Nun kamen alle Pferde, Ponys und die beiden Fohlen, die heute ihre Ruhe gemacht hatten, wieder in die Boxen.Es war ein anstrengender Tag gewesen, aber ganz zu Ende war er noch nicht. Ich musste nochmal mit jedem Bewerber einzeln reden. Ich persönlich hatte mich schon entschieden, ich wollte die 3! Zuerst rief ich Markus ein. "Wie war denn der 1. Eindruck?", fragte ich ihn. "Mir gefällt es hier super. Die Pferde sind gepflegt, der Hof ist schön... Ich wäre gern hier." Er lächelte freundlich. "Okay, ich melde mich bei dir. Danke, dass du heute kommen konntest", verabschiedete ich ihn. Er ging, und Luisa kam herein. Sie sagte Ähnliches wie Markus, und Finn ebenfalls. Als alle 3 wegwaren, machte ich mir nochmal meinen Kopf und entschiedet, sie noch heute anzurufen.Alle 3 freuten sich sehr und wollten so bald wie möglich anfangen und einziehen. Ich schlug ihnen schon morgen vor, und so kam es, dass ich ab morgen 3 nette Stallhelfer hatte, die auch noch bei mir wohnten. Endlich war der Tag vorbei und ich fiel todmüde ins Bett.

      15.08.2011 by Flaffy
      Pflegi für alle Pferde, Ponys und Fohlen
      Um halb 7 klingelte der Wecker. Gähnend strecke ich mich und stand auf. Verschlafen schlurfte ich ins Bad und machte mich langsam fertig. Wieso hatte ich heute Futterdienst und nicht Markus, Luisa oder Finn? Seufzend und gähnend tapste ich in den Stall, wo mir die Pferde entgegenwieherten. Zuerst gab ich allen Ponys, dann den Pferden und zum Schluss den Fohlen Flecki und Music ihr Futter. Als dies erledigt war, ging ich wieder ins Haus, um mir mein Frühstück und einen Kaffee zu machen. Um 8 standen meine 3 Mitarbeiter, die ich aber eher als Freunde ansah, auf meiner Matte. "Guten Morgen", begrüßte ich sie. "Moin, Fii", gab Finn, aufgeweckt wie immer, zurück. Markus grummelte verschlafen "Guten Morgen" und Luisa lächelte unsicher und meinte bloß "Morgen". Wir gingen zu den Ställen, zuerst zum Pferdestall, und stellten die Pferde raus. Zuerst wollten wir die Stuten auf eine große Koppel, etwas abseits vom Hof, bringen. Es waren 4 Stuten, dass hieß, wir konnten noch die aus dem Ponystall mitnehmen. Meine Mitarbeiter schauten etwas verdutzt, als ich ihnen sagte, welche Stuten sie mit Halfter reiten konnten und welche nebenher gehen sollten. "Und wir sollen sie wirklich mit Halfter reiten? Nicht, dass was passiert", meinte Luisa unsicher. "Ach was, das geht schon", gab Finn übermütig zurück. Markus sagte dazu nichts und so kam es, dass wir kurze Zeit später zu Pferd unterwegs zur Weide waren.Ich saß auf Echo und hatte Mara und Heaven dabei, Finn ritt Melisande, was ich ihm nur widerwillig erlaubt hatte, und hatte dafür kein Führpony, Luisa ritt Kallista mit Lysa am Strick und Markus saß auf Little One, neben ihm liefen Finessa und Milwaki. Nach etwa 5 Minütigem Schrittreiten kamen wir an der Koppel an, stiegen ab und ließen die Pferde laufen. Sofort stieben die Stuten über die Weide, bockten, tobten. Zu Fuß ging es zurück, um auch die Hengste auf die Weide zu bringen.Auch sie sollten zur Koppel geritten werden. Ihre Koppel war fast direkt neben der der Stuten, allerdings war zwischen den Koppeln 5 Meter abstand. Eigentlich waren es ja 8 Hengste, doch 2, Akim und Sam, standen im Offenstall, wo sie bleiben würden. Luisa ritt Fun zur Koppel, ohne Handpferd, Finn Jay mit Java nebendran-eigentlich wollte er Java reiten, doch ich hatte die Befürchtung, Java könnte abhauen-und Markus ritt Smokey und nahm Jumping nebendran. Ich ritt, ebenfalls ohne Handpferd, Satan, der göttliche Toaster. 5 Minuten später kamen wir wieder bei den Koppeln an und ließen auch die Hengste laufen. Und wieder ging es zu Fuß zurück zum Hof."Also, dann stellen wir noch die Fohlen raus und machen uns an's Misten", meinte ich. Die Fohlen, Flecki und Music, kamen auf eine Koppel am Hof. Als wir mit Misten fertig waren, war es 10. Vor dem Mittagessen wollten wir uns noch um die Fohlen und Problempferde kümmern. Luisa und Markus machten die Fohlen, Finn und ich gingen zu den Problempferden. Sam trabte so weit weg wie er konnte, als er uns sah, Akim machte sich zum Angriff bereit. "Meine Güte, was hast du dir da angelacht?", scherzte Finn. Ich lächelte. "Nur das Beste. Schau, Sam hat Potenzial. Der kommt noch ganz groß raus, sobald er wieder normal ist. Und das wird er werden. Akim ist verdammt hübsch und hat mega gute Körungschancen-aber eigentlich habe ich sie genommen, weil ich mich gerne mit solchen Pferden beschäftige." Wir gingen zum Tor und ich öffnete es. Vorsichtig betraten wir den Offenstall-und direkt kam Akim angerauscht. Er war wirklich aggressiv! Vor uns stoppte er, streckte den Hals, legte die Ohren an und schnaubte wütend. "Vielleicht sollten wir erstmal..." fing ich an, doch Finn unterbrach mich:"Iwo. Der macht doch nix!" Er ging zu Akim, hielt ihn an der Nase und klopfte ihm den Hals. Wiehernd auf den Hinterbeinen drehte sich der Hengst und wollte Finn treten, der zwar auswich, aber hinfiel. Akim versuchte, auf ihn draufzutreten, doch Finn rollte sich weg. Zufrieden trabte der Araber-Pinotmix wieder ab. "Man, der ist ja gemeingefährlich", meinte Finn geschockt. "Naja, es muss langsam gehen", gab ich zurück. Wir wuselten im Offenstall rum, als wären die Pferde nicht da. Misteten hier, füllten Wasser da, füllten Tröge dort... Und nach einer Stunde reichte es. Auch Markus und Luisa waren mit den Fohlen fertig, also blieben uns 2 Möglichkeiten: Eine Stunde nichts tun, oder jeweils noch 1 Pferd reiten und das Mittagessen um halb 1 machen. Wir entschieden uns für Letzteres und waren wieder auf dem Weg zu den Koppeln.Wir ritten die 4 Pferde wieder zurück. Ich auf Jay, Markus auf Lysa, Luisa auf Kallista und Finn auf Echo. Als wir wieder auf dem Hof ankamen, putzte jeder sein Pferd und machte es reitbereit. Ich würde mit Jay einen ausritt machen, allein. Luisa wollte mit Kallista Dressur reiten und Finn auf Echo wollte ebenfalls ins Gelände, Markus wollte longieren. "Na gut", meinte ich widerwillig, als Finn mit mir reiten wollte. "Ausnahmsweise." Wir sattelten die Pferde und ritten los. Nach etwa 20 Minuten kam ein tolles Feld, wo wir die Pferde richtig ausholen ließen. Jay war ein wenig schneller als Echo, und als wir wieder durchparierten, pumpten die Pferde. "Puh." Auch wir keuchten und kamen einige Minuten später wieder am Hof an. Auch Luisa und Markus waren fertig.Wir versorgten die Pferde, brachten sie zur Koppel und saßen um halb 1 beim Mittagessen. Als wir um 1 fertig waren, schickte ich die 3 nochmal weg, um sich auszuruhen. Gegen halb 2 ging ich zum Haus, in dem 5 Apartments waren. Luisa, Finn und Markus kamen heraus. "So, wen wollt ihr noch reiten?", fragte ich die 3. "Ich möchte Meli reiten", gab Finn sofort bekannt. "Heaven Melody?", fragte Markus und Luisa entschied sich für Smokey. Ich stimmte zu, selber würde ich Milwaki reiten, und wir gingen wieder zu den Koppeln.Mit Halfter ritten wir die 4 Pferde zurück, doch kurz vor'm Hof ging Milwaki durch, denn sie erschrak sich vor einem Ast, der sich in ihrem Schweif verfangen hatte! Ängstlich galoppierte sie durch den Wald, den Stock noch immer im Schweif, rasselnd hinter sich herziehend. "Ruhig, Milwaki, ruhig!", rief ich, doch keine Chance. Zu allem Überfluss war auch noch der Strick vom Halfter abgegangen und ich hatte keine Chance, mein panisches Pferd anzuhalten. Plötzlich stand Finn mit Melisande an der Hand vor mir, und Milwaki stieg, ich konnte mich nicht halten und fiel. Sekundenlang wartete ich auf den Aufprall, bis ich die Augen öffnete und merkte, dass ich in Finns Armen lag. Er hatte mich aufgefangen! "Oh... danke!", stammelte ich und wand mich aus seinen Armen. "Äh... reiten wir zum Hof zurück", schlug ich vor und stieg wieder auf Milwakis Rücken. "Gerne", grinste Finn und schwang sich auf Melisande. Ohne weitere Vorfälle ging es im Schritt zum Hof zurück, wo Markus und Luisa hatten Heaven und Smokey bereits gesattelt. "Na, alles gut? Hat dich unser Held des Tages gerettet?", scherzte Markus, während er den Sattelgurt nachzog. "Ja", gab ich knapp zurück. Markus und Luisa gingen ausreiten, ich wollte mit Milwaki auf den Reitplatz. Finn wollte eigentlich auch ins Gelände, aber das wollte ich nicht-nicht mit Melisande. So gingen wir Beide auf den Platz und waren auch gerade wieder fertig, als Markus und Luisa gut gelaunt wiederkamen. Es war wohl alles gut gegangen. Schnell waren die Pferde abgesattelt und wieder auf der Koppel."Ich nehme Satan, der göttliche Toaster, Luisa Fun?" Sie nickte glücklich. "Gut. Markus-Little One und Finn Finessa?" Auch die Beiden stimmten zu, und so ritten wir auch diese Pferde mit Halfter zurück. Diesmal klappte alles. Auf dem Hof angekommen, machten wir schnell die Pferde fertig und ritten sie. Finn ging ins Gelände, Markus ebenso und Luisa mit mir auf den Platz. Ich war sehr gespannt auf das Herrscherpferd, wie er sich wohl reiten ließ... Nach kurzem Aufwärmen ließ ich ihn antraben-er hatte einen wunderbaren, mächtigen Trab! Es war, als würde er meine Gedanken lesen und führte alles aus, bevor ich überhaupt passende Hilfen gab! So toll wie der Trab war, besser war der Galopp! Satan, der göttliche Toaster machte mächtige Sprünge, warf seine Beine und flog fast über den Platz! Ich musste mich selbst zügeln, um auch pünktlich aufzuhören! Finn und Markus kamen ebenfalls pünktlich zurück, und wir brachten die Pferde zurück auf die Koppel.Nun waren nur noch Jumping, Java und Mara übrig. Ich bat Luisa und Markus, die restlichen Pferde reinzuholen und gab ihnen den Rest des Tages frei. Während Finn auf Mara zurück ritt, führte ich Java und Jumping. Java war kurz davor, abzuhauen, doch ich konnte den Hengst gerade so halten. Auf dem Hof angekommen, kam Jumping in die Box und ich sattelte Java. Er war eingeritten, das wusste ich, doch ich hatte erst einmal auf seinem Rücken gesessen, und das auch nur kurz. Dennoch führte ich ihn auf den Springplatz, wo Finn auch mit Mara war. Java tänzelte, bockte, stieg und rannte, doch als ich das erste Hindernis ansteuerte, wurde er plötzlich ruhiger. Ich merkte richtig, wie er seine eigenen Galoppsprünge zählte und genau richtig absprang. Er nahm den Sprung mit Bravour und landete perfekt auf der anderen Seite. Ich nahm noch einen Oxer, no risk no fun, und auch dieser klappte perfekt. Finn klatschte und ich lobte Java, doch er wollte wieder rennen. Noch 3 Sprünge ließ ich ihn gehen, dann ließ ich ihn mühsam noch 10 Minuten Schritt gehen. "wow, das war toll!", rief Finn und auch ich war begeistert. DAS hätte ich von Java nicht erwartet!Wir versorgten Mara und Java, brachten Beide in die Boxen und gaben noch einmal Futter. Endlich war der Tag vorbei, Finn verabschiedete sich und ich fiel auch bald todmüde ins Bett.12.10.2011 by Flaffy:pflegi für alle PferdeEs war ein regnerischer und kalter Morgen, wie ich feststellen musste. Es war nunmehr 7 Uhr und ich machte mich fertig, um die Pferde füttern zu gehen. Sie würden heute nicht auf die Koppeln kommen. Wenig später kamen auch Finn, Markus und Luisa in den Stall, um mir beim Misten zu helfen. Da mein Gestüt mittlerweile recht viele Pferde hatte, dauerte dies seine Zeit.Als alle Boxen sauber waren, beschlossen wir, den Tieren heut einen Ruhetag zu gönnen, da keiner von uns heute wirklich Lust auf irgendwas hatte. Nur die Neuesten wollte ich reiten, um zu schauen, ob sie sich eingewöhnt hatten, das waren No Name, der noch keinen neuen Namen hatte, Ride the Lightning, Fiorinn und Kätzchen. Ich beschloss, mit Kätzchen anzufangen. Schnell war die Stute geputzt und gesattelt. Ich führte sie in die Halle und stieg auf. Kätzchen war ziemlich hibbelig und sofort auf Galopp bedacht. "Ist ja gut, Kleine", meinte ich und ließ sie nach kurzem Aufwärmen antraben und versuchte, sie zu versammeln. Kätzchen jedoch wollte einfach nur weiter vorwärts, also setzte ich mich tief in den Sattel und nahm die Zügel etwas auf. Kätzchen reagierte mehr oder weniger brav und ließ sich versammeln. Nach kurzer Zeit ließ ich sie auch galoppieren und an der langen Seite zulegen. Kätzchen legte zu-und zwar gewaltig! Nach etwa einer halben Stunde bat ich Luisa, sie trocken zu reiten. Diese stimmte zu und so machte ich Ride the Lightning fertig.Ihn würde Finn auf der Rennstrecke reiten. Schnell war der quirlige Hengst aufgewärmt und stand in der Startbox. Als der Gong ertönte und die Tür aufsprang, stürmte der Hengst so schnell los, dass es Finn beinahe aus dem Sattel gehauen hätte.Im letzten Moment fing er sich und beugte sich über den Hals. Nur sehr selten hatte ich ein Pferd so rennen sehen, und er tat es, weil es ihm Spaß machte. Eine Runde hatte er sehr schnell geschafft, jedoch war er ziemlich außer Atem, hieß, wir mussten an seiner Kondition feilen. Wir brachten ihn zurück in den Stall und sattelten ihn ab. Luisa wartete schon auf uns.No Name sah ich nur genau an, er war ja immer noch sehr misstrauisch, weswegen ich ihm bloß ein paar Leckerlies gab und ihn ein wenig streichelte. Er hatte keine Verletzungen. Mit dieser Erkenntnis ließ ich auch ihn in Ruhe. Nun kam Fiorinn. Die Stute galt als sehr brav und dies erwies sich schon beim Putzen und Satteln. In der Halle ging sie einen ruhigen, gelassenen Schritt und ihr Trab war richtig bequem und sehr gut auszusitzen. Auch der Galopp war ein Traum und so war auch Fiorinn schon nach einer halben Stunde fertig. Ich brachte sie in die Box zurück und sattelte sie ab.Die letzte Aktion für heute war, alle Pferde zu kontrollieren, ob sie Verletzungen hatten oder krank waren. Ich sah bei Jay vorbei, bei dem alles in Ordnung war, Markus gab mir für Lysa das Okay, Luisa sagte, dass es Heaven gut ging und Finn meinte, dass Satan, der göttliche Toaster nur so blühte. Milwaki und Dashing Blade waren auch okay, Smokey ebenso. Nun ging es zum Zuchtstall.Pichon war vollkommen in Ordnung, genauso Suger und Melisande, Mara und Echo, sowie Litle One und Jumping. Den Ponys, Java, Finessa und Fun ging es ebenfalls gut, genauso den Fohlen Vrenissa, Flecki und Music. Als letztes waren die 'anderen' Pferde, also die Problempferde, dran. San Miguel, Donata, Akim und Sam ging es körperlich vollkommen gut und so waren wir alle für heute fertig. Es war schon abends und wir fütterten alle Pferde nochmal, ehe wir den Stall für heute verließen.18.12.2011 by Flaffy:pflegebericht für alle Pferde+Ankunft von Sierra, Savannah, Jamaica, *namenlos, Not like that und CannabisFrüh stand ich auf, es war gerade halb 7, um mich um meine Pferde zu kümmern. Wer heute welches Pferd machen würde, hatten Markus, Luisa, Finn und ich schon gestern besprochen, und mit Füttern war ich heute allein dran. Um 7 war ich fertig und im Stall. Mit einem Wiehern begrüßten mich meine Pferde, und ich schob den Futterwagen durch die verschiedenen Stallgassen. Es würden heute auch 6 neue Pferde ankommen: Sierra, ein Friesenstutfohlen, Jamaica, meine Lusitanostute kam zurück, Savannah, ein Araberhengst, dazu noch ein namensloser Reitponyhengst, Not like that, ein Welsh D Jüngling und Cannabis, eine wunderschöne Araberstute. Aber zuerst würde ich mich um die mir heute 4 zugeteilten Pferde kümmern. Ich beschloss, mit Blood Ritual zu beginnen. Während sie noch fraß, betrat ich ihre Box und strich über ihren gefleckten Hals. "Guten Morgen, du Hübsche", begrüßte ich sie und holte den Putzkasten. Schnell war sie sauber, und ich konnte ihr die rote Schabracke, und darüber den Sattel auflegen. Sie war auch fertig mit Fressen, also zog ich ihr auch die Trense über. "Komm, Große", sagte ich und führte sie aus der Box. Als ich in der Halle aufstieg, war es kurz nach 8, und meine Mitarbeiter trudelten ein. "Guten Morgen!", begrüßte ich sie. "Seit so lieb, stellt schonmal die Pferde raus, ihr wisst, ich hab's eilig heut", bat ich. Auch sie begrüßten mich und bejahten meine Bitte. Als Rite warm war, ließ ich sie am langen Zügel antraben, damit sie sich erstmal warmtraben konnte. Nach einiger Zeit versammelte ich sie, übte einige Bahnfiguren und Übergänge und galoppierte auch mit ihr. Nachdem wir eine Dreiviertelstunde gearbeitet hatten, stieg ich ab und lobte Rite. Sie war sehr brav gewesen. Gerade als ich sie aus der Halle führte, kam Finn mit Echo rein. Ich lächelte ihn kurz an und brachte Rite in die Box, wo ich sie absattelte, abtrenste und dann auf die Koppel brachte. Nun waren Sam und San Miguel dran.Die Beiden dösten im Offenstall und standen nah beieinander. "Hey, ihr Zwei." Vorsichtig ging ich auf die Hengste zu, die sofort die Ohren anlegten. Ich ging einfach weiter bis ich direkt vor ihnen stand. Vorsichtig strich ich mit der Hand über Miguels Nasenrücken, dann über Sams. Beide standen fluchtbereit da, doch sie schienen zu merken, dass ich ihnen nichts tun wollte. Vorsichtig zog ich 2 Karotten aus meiner Tasche und hielt sie ihnen hin. Nur noch leicht misstrauisch, bissen sie rein. "Ihr seit doch 2 Gute", sagte ich und streichelte Beide nochmal, ehe ich beschloss, dass das genug für heute war. Nun musste ich mich nurnoch um Vrenissa kümmern, ehe ich die 5 Neuzugänge abholen konnte.Während ich zur Fohlenkoppel ging, sah ich, wie Finn gerade mit Echo wieder aus der Halle kam und Markus mit Pichon auf dem Dressurplatz ritt.. Luisa machte sich mit Jumping auf zu einem Spaziergang. Vrenni hatte sich auf der Koppel natürlich schön eingesaut, so dass ich sie erstmal ordentlich striegeln musste. Danach konnte ich aber mit ihr mit dem großen Ball spielen. Vrenni verstand sofort, wie sie den Ball mit Hufen und Schnauze kicken konnte. Nach 20 Minuten brachte ich sie zurück auf die Koppel. Ich sah, wie Finn mit Melisande in der Halle war, Luisa mit Jumping zurückkam und Markus mit Echo fertig war. Ich schaute noch zu, wie die letzten Beiden mit Suger und Lysanne in die Halle gingen, ehe ich mich in den großen Laster, der Platz für 6 Pferde bot, setzte und losfuhr.Nach etwa einer halben Stunde kam ich bei Zambi an, wo ich schon einige Pferde herhatte. Dort würde ich Cannabis und Sierra abholen. Zambi wartete schon, als ich in den Hof einbog. Wir begrüßten uns und gingen in den Stall. "Hier ist Sierra", sagte sie und drückte mir den Strick in die Hand, der am Halfter des Fohlens befestigt war. Sie selbst nahm Cannabis. Wir führten die Pferde in den Hänger. Cannabis ging widerwillig neben Zambi her, Sierra folgte, als sie sah, dass der Hänger ungefährlich war. "Vielen Dank, Zambi", sagte ich lächelnd. "Gerne", grinste sie zurück, und wir verabschiedeten uns. Weiter ging's zu Moondance, wo ich Savannah abholen würde. Ich fuhr in die Einfahrt, doch Moondance war nirgends zu sehen. Nachdem ich geparkt hatte, stieg ich aus und machte mich auf die Suche nach ihr. Ich fand sie im Büro. "Hey, Moon", begrüßte ich sie. "Ah, hey Fiii, komm, wir holen Savannah." Ich lächelte und folgte Moondance in den Stall, wo sie Savannah halfterte und hinaus und auf den Hänger führte. Der brave Hengst folgte. "Vielen Dank nochmal", sagte ich und machte mich wieder auf den Weg. Nun ging es zu Not like that.Maleen stand schon mit dem Hengst auf dem Hof. Sie hatte es eilig. Der kräftige Hengst zog und war voller Energie, das sah ich, bevor ich ausstieg. "Hey Maleen", grüßte ich und öffnete die Hängertür. Zügig ging sie mit dem Hengst hinein und band ihn fest. Lächelnd bedankte ich mich auch bei ihr und fuhr weiter, um Jamaica bei Dia abzuholen.Dia war im Büro anzutreffen. Als ich es betrat, sah sie lächelnd auf und begrüßte mich. "Leider musste ich einige verkaufen", sagte sie. "Versteh ich", meinte ich. Sie holte Jamaica aus der Box und übergab sie mir, damit ich sie in den Hänger führen konnte. "Danke, dass du dran gedacht hast, mir zuerst Bescheid zu sagen", meinte ich noch, ehe ich mich wieder auf den Weg machte. Als Letztes musste ich zu einem Züchter, um den DRP zu holen.Es war ein wunderschöner Hengst, den der Züchter mir da hinstellte. Schnell verlud ich ihn und fuhr wieder zu meinem Hof. Insgesamt hatte ich 3 Stunden gebraucht, um die 6 Pferde zu holen.Luisa, Finn und Markus halfen mir ausladen. Markus brachte Not like that in seine neue Box, Finn Cannabis und Savannah, Luisa kümmerte sich um Sierra und den namenlosen DRP, ich selbst nahm Savannah und Jamaica. Wir versammelten uns im Reiterstübchen. "Markus", fing ich mit ihm an. "Was hast du dann noch mit Cama's Little One gemacht?" "Ich habe mit ihr ein wenig Dressur geübt. Sie war anfangs etwas fest, wurde aber locker mit der Zeit." "Okay", nickte ich. "Finn?" "Mockingjay habe ich longiert, er war sehr... fröhlich. Mit Mara war ich im Gelände." "Schön. Luisa, wie war's mit Heaven und Music?" "Mit Music habe ich Ball gespielt, mit Heaven war ich in der Halle. Haben viel vorwärts-abwärts gemacht." "Klasse, dann sind ja alle bewegt. Und reingestellt habt ihr auch schon, super. Danke für eure Hilfe." Ich lächelte erschöpft. "Gehen wir ins Bett." Geschafft verabschiedeten wir uns gingen zu unseren Ruheorten. Es war ein schöner, aber anstrengender Tag gewesen. Ich machte mir noch etwas zu essen, ehe ich mich todmüde ins Bett legte und einschlief.
    • Auguri
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      Pflegi für alle Stallpferde
      Nun kümmerte ich mich um alle Stallpferde. Zuerst gab ich allen ihr Futter, dann fing ich mit Misten an. Zuerst holte ich Jay aus der Box und band ihn vor dieser an. Fix mistete ich und streute neu an. Danach machte ich Lysas Box, dann Heavens und die von Blood Ritual. Zu guter Letzt säuberte ich noch die Boxen von Savannah und Cannabis. Eigentlich hätte ich die Pferde auf die Weide gebracht, doch es regnete und war windig. Mal wieder ein sehr kalter Tag zwischen den ganzen Hitzewellen. Wegen dem Wetter hatte ich auch nicht die Motivation zu reiten, deshalb longierte ich zuerst Cannabis und dann Savannah. Mit Blood Ritual machte ich Stangenarbeit und mit Heaven übte ich Kunststückchen. Mit Jay machte ich ein wenig Parelli Arbeit und Lysanne ließ ich in der Halle laufen. Danach putzte ich alle Pferde, kratzte ihre Hufen aus und gab ihnen allen Futter, ehe ich mich wieder von ihnen verabschiedete.

      Ankunft der Rettungspferde:
      Es war ein regnerischer Tag gewesen, als ich im Internet 10 verwahrloste Pferde gefunden hatte. Sie kamen von verschiedenen Höfen, ein paar hatten aber auch den gleichen Besitzer. Heute war der Tag an dem die 3 Trailer mit den Tieren ankommen sollten. Ich hatte schon alles mit Sweetvelvetrose und Maleen geklärt, den Züchtern der Pferden. Ich stand in meinem grauen Pulli auf dem Hof und hatte die Kapuze über den Haaren, da es auch heute wieder regnete. Der erste Trailer führ auf den Hof und aus ihm konnte man Pferdegewieher hören. Dann hielt der auch schon. Neben ihm Trailer Nummer drei und vier. Ich lief zu den Fahrern und bedankte mich. Ich hatte die Boxen für die neuen Pferde schon eingestreut und hatte ihnen Futter in die Boxen. Einer der Männer sagte mir, dass die Pferde sehr schlimm aussahen. Ich ging zusammen mit ihm zum Trailer und er öffnete die Laderampe. Was ich dann sah hat mich zu tiefst erschrocken. Ein abgemagertes Pferd, was Keep the Faith nicht mehr ähnlich sah, mit verfilzter Mähne und verfilztem Schweif steht vor mir. Die Hufe sind auch viel zu lang. Ich kann gar nichts sagen. Immer noch unter Schock hole ich die Stute aus dem Hänger. Ich kann mich noch gut an sie erinnern, als es ihr gut ging. Sie war ein hübsches Pferd gewesen und ich hoffte, dass sie dies auch wieder werden würde. Ich brachte sie in ihre Box und sie verschlang das Fressen gierig. Als nächstes war Girlie an der Reihe. Sie sah nicht besser aus wie ihre Stallgenossin. Ich seufzte leise und brachte dann auch sie in ihre Box. Genauso gierig wie Keep verschlang auch sie ihr Futter. Ich holte noch Caress aus dem Hänger und brachte sie in die Box, wo auch sie gierig fraß. Ich hoffte, dass die drei schnell zunehmen würden. Bald würden auch der Hufschmied und der Tierarzt kommen. Bei dem Anblick der Pferde musste ich mit den Tränen ringen. Ich hatte noch sieben Pferde vor mir. Der erste Trailer war schon vom Hof gefahren. Nun machte der nächste Mann die Laderampe runter. Die Pferde in diesem Trailer sahen auch nicht besser aus. Nameless war der erste der nun wieder frisches Wasser und Futter bekam. Beides verschlang er gierig in seiner Box. Als nächstes würden Sharon und Guinnes an der Reihe kommen. Ich nahm die beiden zusammen aus dem Trailer und lief dann mit beiden in den Stall. Mir wurde gesagt, dass Sharon eigentlich wild und zickig war, doch im Moment war der Hengst einfach nur total fertig. Es schien ihm gar nicht gut zu gehen und das konnte ich verstehen. Er und Guiness sahen, wie die anderen zum Fürchten aus. Ich brachte die zwei in die Boxen neben den anderen und auch sie fraßen gierig. Die drei Pferde im letzten Trailer würden wahrscheinlich auch nicht besser aussehen. Ich holte als erstes Pusteblume, welche ein ganz stumpfes Fell hatte. Ich seufzte bei ihrem Anblick noch mal leise. Auch sie hatte ich einmal bei Maleen noch gesehen. Sie musste den Verkauf nun auch höllisch bereuen. Als nächstes stand Lysanne an der Reihe. Die länge, weiße Mähne der Stute war ganz verfilzt, aber da war sie noch nicht die erste. Ich würde später erstmal alle Mähnen schneiden. Was anderes ging bei den Mähnen wahrscheinlich nicht mehr. Doch davor ließ ich Lysanne in die Box neben Pusteblume. Als letztes nahm ich Jade und Sugar aus dem Trailer. Ich bedankte mich noch mal bei dem Fahrer und brachte sie auch in ihre Boxen, damit sie fressen und trinken konnten. Keep the Faith war schon fertig mit dem Fressen und so holte ich sie wieder aus der Box und band sie vor dieser an. Ich putzte ihr Fell und versuchte den Schweif so gut zu entwirren wie es nur ging. Bei der Mähne blieb mir nichts anderes außer der Schere übrig. Es tat mir leid, da die Stute eigentlich mal eine hübsche Mähne hatte. Ich kratzte noch ihre Hufen aus und ließ sie dann wieder in die Box, damit sie ruhig ankommen konnte. Als nächstes holte ich Girlie wieder aus der Box und putze auch sie, dann versah ich den Schweif und schnitt ihr die Mähne. Als letztes kratzte ich die viel zu langen Hufe aus. Dann kam Caress dran. Ihre Mähne musste auch ab und bei ihrem Fell dauerte es noch ein bisschen länger bis es wieder ein bisschen besser aus sah wie bei den anderen. Auch der Schweif kostete mich einige Nerven und viel Zeit, doch heute hatte ich sie mir ja genommen. Ich brachte sie auch wieder in die Box, natürlich erst nachdem auch die Hufen sauber waren. Ich ging weiter und sah dann zu Nameless. „Na du?“ meinte ich und holte ihn dann aus seiner Box. Er war auch schon fertig mit Fressen und ich begann ihn außerhalb der Box zu putzten, seine Mähne zu schneiden, seinen Schweif zu versähen und die Hufen auszukratzen. Als dies alles getan war durfte auch er wieder seine Ruhe in der Box genießen. Dann holte ich Sharon IV. Der Hengst sah wirklich schlimm aus. Seine Ohren hingen schlapp runter und er sah mich nur kurz an. Es ging ihm wirklich schlecht. Ich war froh, dass er alles gefressen hatte. Nun widmete ich mich Fell, Mähne, Schweif und Hufen. Als alles verrichtet war brachte ich ihn wieder in die Box. Dann kam Guinnes an der Reihe. Auch ihn hatte ich schon mal besser gesehen. Ich putzte ihn ausgiebig und schnitt ihm dann die Mähne. Es tat mir leid ihnen die Mähne einfach abzuschneiden, aber was anderes blieb mir leider nicht übrig. Bei seinem Schweif musste ich auch wieder viel Zeit reinstecken. Danach machte ich noch seine Hufen sauber und stellte ihn wieder in die saubere Box. Als nächstes holte ich Pusteblume aus der Box. Sie war noch nicht ganz fertig mit dem Fressen, aber ich wollte bald heim, da ich nun schon sehr lange im Stall war. Ich putzte sie, so gut es ging, und schnitt ihr dann auch die Mähne. Dann machte ich noch ihren Schweif sauber und ihre Hufen. Um Lysannes Mähne tat es mir am meisten leid, als ich sie mit der Schere abschnitt. Ihr Fell war schon sauber und ihren Schweif machte ich nun sauber. Dann noch ihre Hufen. Ich holte noch Sugar und Jade aus den Boxen und putzte beide. Mir tat die ganzen Pferde total leid und der Haufen, der verfilzten Mähne ließ mich fast weinen. Ich schaute noch mal nach allen bevor ich dann den Stall verließ. Ich hoffte, dass Sevannie bald einen Termin freihatte und bei den 10 vorbeischauen konnte.
      6181 Zeichen by Friese

      Tierarztbericht für Lysanne:
      Jetzt kam Friese mit Mix-Stute aus dem Stall. Lysanne beobachtete mich neugierig ind ich hielt ihr zur begrüßung die Hand zum beschnuppern hin. Dann begann ich auch schon. Ich sah mir ihre Augen, Ohren und Nüstern an. Alles war in Ordnung und ich hörte mir ihr Herz, die Lunge und den Magen an. Alles hörte sich gut an und ich tastete noch ihre Beine und den Bauch ab und ließ sie dann neben Friese hertraben. Sie fiel direkt in einen schönen, gleichmäßigen Trab und ich sah keine Anzeichen für eine Lahmheit oder Schmerzen. Die beiden kamen wieder zu mir und ich streichelte Lysanne kurz. Dann holte ich die Spritzen. Die Stute musterte die Spritzen erst neugierig. Friese nahm sie ans Halfter und ich fand schnell die richtige Stelle. Dann gab ich ihr zuerst die Tetanus-, Influenza dann die Herpes-, Pilz und zum Schluss wieder die Tollwut-, Strepzokokken Impfung. Sie zuckte immer nur kurz zusammen und ich lobte die brave Stute. Dann wandt ich mich an Friese. "Sie sieht schon viel besser aus. Ich denke du kannst wieder anfangen sie zu Trainieren" erklärte ich ihr und verabschiedete mich dann von der Stute. Friese verschwand mit ihr im Stell und ich wartete auf das nächste Pferd (Sugar).

      Ankunft von Ameer und Schwachköpfchen und Pflege der anderen:
      Ich war schon sehr früh im Stall gewesen und hatte alle meine Rettungspferde auf die Weiden gebracht, als nun der Hänger mit meinen zwei neuen Rettungspferde vorfuhr. Es handelte sich um Ameer, einen jungen Berberhengst und um Schwachköpfchen, einen 8 Jahre alten Hannoveraner. Beide sahen sehr schlecht aus und gerade Ameer tat mir sehr leid. Er war das erste Fohlen auf meinem Hof und ich ging mit ihm besonders vorsichtig um. Als erstes putzte ich die beiden und schnitt ihnen die Mähnen, welche filzig und viel zu lang waren. Dann verlas ich die Schweife der zwei, was sehr lange dauerte. Danach gab ich ihnen ein bisschen zu fressen und brachte sie schließlich zu den anderen Hengsten auf die Weide. Ich richtete ihr neuen Boxen ein und mistete dann die anderen ab. Dann streute ich die Boxen neu ein und holte Keep the Faith in den Stall. Sanft begann ich sie zu putzten und dann ihre Hufen auszukratzen. Dank Sosox3, unserer Hufschmiedin, sahen dieses schon viel besser aus. Ich lobte die Stute kräftig und ging dann eine kurze Runde mit ihr spazieren. Sie lief brav neben mir her und sah sich ab und an mal um. Als wir wieder am Hof waren ließ ich sie wieder zu den anderen Stuten auf die Weide. Dann holte ich Girlie rein. Auch hier hatte Sosox3 ganze Arbeit geleistet und die Stute konnte nun schon viel besser laufen wie zuvor. Zudem war bei Gilie und Keep noch der Tierarzt zu besuch gewesen und ich hatte das okai bekommen sie langsam ins Training zu nehmen. Heute wollte ich jedoch noch nicht damit anfangen. Vielleicht in den nächsten Tagen, wenn dann für alle das Okai da war. Alle hatten in den 1 ½ Wochen schon gut zugenommen und ich war schon ein bisschen Stolz auf mich. Doch so schnell würde ich sie noch nicht vermitteln, auch wenn es schon viele Interessenten gab. Erst müsste noch der Tierarzt bei allen kommen und ein bisschen Zeit vergehen, zudem wollte ich schauen ob die Interessenten das Interesse auch über längere Zeit hatten. Ich lobte die Stute und ließ sie dann ein bisschen auf dem Platz laufen. Sie tat sich mit ihren Hufen nicht mehr schwer zu laufen und die Bewegungen sahen schon viel besser aus. Ich lobte sie noch mal und brachte sie dann wieder auf die Weide. Ich holte mir Caress rein und putzte dann auch sie kräftig. Die Stute schien es genauso zu genießen wie die anderen zwei. Ich lobte sie und ging dann eine Runde mit ihr spazieren. Sie sah sich immer wieder um und ich lobte sie immer wieder. Am Hof wieder angekommen brachte ich sie zurück zu den anderen. Dann holte ich Nameless rein und putzte ihn. Der kleine Hengst sah am besten von allen aus, meiner Meinung nach. Ich lobte ihn und gab ihm dann noch eine Möhre. Ich hoffte, dass wir bald einen Tierarzt fanden, der sich um die Rettungspferde kümmern würde. Zudem wollte ich ja auch noch einen zweiten Chef, der mir ein bisschen half und auch mal die Anzeigen nach neuen Pferden durchsah oder mal die Ställe in der Gegend durchsah. Vorab würden zwar diese Pferde mehr wie genügend Arbeit bringen, aber es gab noch so viel mehr arme Pferde. Im Gedanken verloren putzte ich weiter über Nameless sein braunes Fell. Ich lobte ihn und ließ in dann ein bisschen auf dem Platz laufen. Auch er hatte kein wirkliches Problem mehr mit den zu langen Hufen. Ich brachte ihn nach dem Laufen lassen zurück auf die Weide, wo er sich weiter fraß. Sosox3 hatte mir vergewissert die anderen auch bald zu behandeln und ich war sehr froh darüber. Ich holte Sharon IV rein und putzte ihn. Der Hengst schnaubte einmal tief ab und ich lobte ihn. Ich ging auch mit ihm eine Runde spazieren und brachte ihn dann wieder zu den anderen Hengsten, wo er weiter fraß. Ich war froh, dass die Pferde so einen guten Appetit hatten. Ich holte als nächstes Guiness von der Weide und putzte ihn ausgiebig, dann ging ich auch mit ihm eine Runde spazieren. Er lief ruhig neben mir her und sah sich ab und an mal um. Der Weg führte uns an den Weiden vorbei, wo er den anderen Hengsten kurz zuwieherte. Ich drehte mit ihm zusammen um und brachte ihn dann wieder auf die Weide. Ich holte Pusteblume rein und putzte sie lange. Sie schien es sehr zu genießen und ich lobte sie oft. Ich ließ sie ein paar Runden auf dem Platz laufen, ehe ich sie dann auch wieder zu den anderen brachte. Es wurde langsam spät und ich müsste mich ein bisschen beeilen. Schwachköpfchen und Ameer würden heute nicht mehr bewegt werden, sie sollten erstmal in Ruhe ankommen. Den Tierarzt hatten sie schließlich auch schon hinter sich. Ich holte mir Lysanne von der Weide und putzte sie dann, ehe ich mit ihr die gleiche Runde wie mit den anderen spazieren ging. Danach brachte ich sie wieder auf die Weide und holte Sugar rein. Der Hengst ließ sich ruhig putzten und auch beim Spaziergang war er alles in allem sehr ruhig gewesen. Ich brachte ihn nach unserem Ausflug zurück auf die Weide und holte mir Jade. Ich putzte die Paint Horse Stute und ging dann auch mit ihr Spazieren. Danach brachte ich sie gleich in ihre Box und holte auch die anderen Pferde alle rein. Sie bekamen alle ihr Futter und ich sah noch mal nach ob alles Okai war. Dann fuhr ich heim.

      Pflegebericht für die schöne Lysanne
      Heute stand ich früh auf da ich heute mein neues wunderschönes Pflegepferd pflegen darf. Lysanne ist der name der schönen Barockpinto,Shire,Warmblut Mix stute.Nervös zog ich mich an und aß etwas.Dann stieg ich in meinen geländwagen und fuhr zu dem rettungshof der das Zuhause der jungen stute ist.Ich bog in eine straße ein und bald sah ich schon das Tor zum rettungshof.Eine junge frau wartete bereits auf mich.Wir begrüßten uns und sie fürte mich in den stall wo ich vielen schönen pferden begegnete. Die junge frau erzälhte mir das sie alle diese pferde aus schlechter haltung oder hofauflösungen gerettet hatte. Bald kamen wir zu der gemütlichen box von Lysanne.Die silber gefleckte stute wieherte fröhlich als ich ihr über die nüstern streichelte.,,So ich lasse euch beide jetzt allein.Michelle du kannst gerne am platz reiten und ausreiten Lysanne würde das sicher gefallen."meinte Friese. Die junge frau verabschiedete sich und ging.Ich streichelte lysanne nochmal über die nüstern.Dann legte ich ihr ein halfter an und fürte sie zum Putzplatz.Ich striegelte ihr grau weißes fell bis es wie tau am morgen glizerte. Die Hufe kratzte ich bis auf den letzten dreck aus und ihre Mähne und ihren schweif kämmte ich auch.Lysanne hielt geduldig still.Nach dem Putzen legte ich ihr das Zaumzeug und den sattel an.Ich stieg auf und lenkte die große stute zum Reitplatz.Ich wollte heute Springen probieren.Ich stieg noch mal ab baute sprünge auf und stieg wieder auf.Ich ritt als erstes lysanne warm indem ich schritt ging und dann ein bisschen trabte.Dann Galoppierte ich an und sprang sauber über das erste hindernis auchdas zweite meisterte lysanne sauber das dritte schaffte sie gerade noch aber das letzte und auch das schwierigste schaffte sie nicht mehr.Wir übten noch 1/2 stunden weiter bis wir beide erschöpft waren.Ich ritt noch ein bisschen mit lysanne aus und rieb sie dann ab.Gutmütig und glücklich wieherte lysanne als ich sie absattelte und zurück in ihre box brachte.Ich gab lysanne noch eine belohnung dann fütterte ich sie und gab ihr Wasser.

      Heute wollte ich mich um meine Pferde kümmern, welche ich von anderen Höfen gerettet hatte. Ich hatte schon länger nicht mehr wirklich Zeit gehabt mich ausführlich um die Pferde zu kümmern. Gähnend ging ich in den Stall und holte zuerst Pusteblume und Lysanne aus den Boxen und brachte sie auf die Weide. Danach ging ich den Stall und holte dann Schwachköpfchen und Touchdown aus ihren Boxen. Auch sie brachte ich auf die Weide und holte dann Ameer und Sharon aus den Boxen. Die beiden brachte ich als letztes auf die Weide und schaute dann kurz nach allen. Die Gruppe machte einen ruhigen Eindruck und so ging ich wieder zurück in den Stall, wo ich die Boxen ausmistete. Danach streute ich sie wieder ein und legte in jede Box das Futter und kontrollierte dann die Tränken. Danach holte ich Pusteblume wieder von der Weide und putzte sie. Ich holte ihren Sattel und ihre Trense. Ich platzierte beides auf ihr und stieg dann auf ihren Rücken. Ich lobte die Kleine und bog dann am Weg an den Koppeln entlang. Ich lobte sie nochmal und trabte sie dann an. Die kleine folgte brav und ging in einen schwingenden Trab. Nachdem wir ein gutes Stück getrabt waren parierte ich sie durch und ging dann ein kleines Stück Schritt. Die kleine Stute streckte sich und dann trabte ich sie wieder an. Ich lobte sie nochmal und galoppierte dann an. Sie folgte brav meiner Hilfe und ich ließ ihr die Zügel ein bisschen länger. Nachdem wir ein Stück galoppiert waren, bremste ich die Stute aus. Ich ließ sie Schritt gehen, damit sie sich noch ein bisschen abkühlen konnte. Ich bog wieder auf unseren Hof und sattelte sie dort ab. Danach trenste ich sie ab und brachte sie wieder auf die Weide, wo ich mir gleich Lysanne mitnahm. Ich klopfte ihren Hals sanft und putzte sie dann. Ich führte sie zum Platz und ließ dann die Stute laufen. Sie buckelte und stieg ein bisschen. Als die Stute wieder zu mir kam, lobte ich sie und sie schnaubte sanft. Ich brachte sie wieder auf die Weide, wo sie wieder zu Pusteblume ging. Ich holte mir Schwachköpfchen und Touchdown von der Weide und ging dann mit den beiden ein bisschen spazieren. Müde gähnte ich kurz und lief dann weiter. Die beiden Hengste streckten sich kurz und wir drehten dann um. Ich brachte die beiden wieder auf ihre Weide und holte dann zu noch Ameer und Sharon von der Weide. Ich putzte die beiden, was Ameer gut über sich ergehen ließ und Sharon sehr genoss. Ich lobte die beiden und ging dann mit ihnen auf den Platz, dort ließ ich sie laufen und die beiden tobten ein bisschen miteinander. Ich trieb sie ein bisschen, damit sie sich austoben konnten. Ich rief beide zu mir und brachte sie dann auf die Weide. Danach holte ich Lysanne und Pusteblume wieder von der Weide und putzte die beiden Stuten. Ich brachte sie in ihre Boxen und ließ sie fressen. Ich schaute noch kurz nach beiden ehe ich dann Schwachköpfchen und Touchdown in den Stall holte. Die beiden putzte ich auch und ließ sie dann fressen. Als letztes bekamen auch Ameer und Sharon etwas zu fressen und ich lobte sie nochmal. Danach räumte ich alles auf und fuhr heim.

      Pflegebericht:
      Der Weg führte mich zu meinen Rettungspfeden. Ein paar von diesen würde ich in den nächsten Tagen verkaufen, da es Ihnen mittlerweile wieder besser ging und sie bald wieder im Sport gehen könnten. Als erstes holte ich Sharon aus seiner Box und brachte ihn auf die Weide. Zu ihm brachte ich Schwachköpfchen und Touchdown. Dann ging ich wieder in den Stall und holte Ameer. Auch ihn brachte ich schon zu den Hengsten, da er mittlerweile zu alt war um zu den Stuten zu stehen. Ich wollte ja schließlich kein weiteres Fohlen. Dann brachte ich Lysanne und Pusteblume auf ihre Weide. Ich mistete die 6 Boxen aus und streute sie dann wieder ein. Ich machte das Futter für die Pferde und gab jedem seine Portion Heu. Danach holte ich Ameer wieder rein und begann ihn zu putzen. Dies hatte er in den letzten Wochen hier schon gut gelernt. Ich lobte den Hengst und ging dann eine kleine Runde mit ihm im Gelände spazieren. Dann brachte ich ihn in seine Box und holte Pusteblume rein. Auch sie putze ich und ging mit ihr spazieren. Die anderen Pferde holte ich dann auch rein und putzte alle. Ich gab ihnen ihr Futter und fuhr Heim.

      Heute machte ich mich auf den Weg in meinen eigenen Stall um mich um die Pferde zu kümmern. Ich wollte ein bisschen mit meinen zwei Hannoveraner trainieren, da bald ein neues Turnier anstand. Die beiden waren dank unserem häufigen Training sehr erfolgreich gewesen. Die beiden Kaltblüter hatten heute bei Joyce ein kleines Fahrtraining. Sie kannte sich damit einfach besser aus und fuhr alle unsere Pferde. Als erstes brachte ich jedoch die Ponys nach draußen auf die Weide. Ich lobte als erstes Almost Illegal und dann Overo. Danach hackte ich die Führstricke aus und ließ die beiden laufen. Die beiden begannen wie oft zu kämpfen und ich lächelte nur kurz. Danach holte ich Roxy und Lysanne aus den Boxen und brachte sie auch auf die Weide. Als nächstes folgte Hollywood, welche seinen Kopf kurz in die Höhe riss und dann trabte sie an meine Hand an. „Ruhig Undead“ meinte ich zu ihr und klopfte dann ihren Hals. Ich stellte sie zu den beiden Kaltblütern und lief dann zurück zum Stall. Als nächstes holte ich Galawayn und Ameer und brachte sie auch nach draußen. Die beiden galoppierten zu den anderen Hengsten und Ameer schnappte kurz nach Overo, welcher ihn sofort in die Schranken wies. Als letztes holte ich meine zwei Hannoveranerhengste Louis und San Diago, zusammen mit Mökkur aus den Boxen. Dann brachte ich die drei zu den anderen und lobte sie sanft. Ich ging wieder in den Stall und mistete die Boxen. Ich streute sie neu ein und legte in allen Boxen das Futter bereit. „ Kann ich Lysanne und Roxy wieder reinholen?“ fragte Joyce mich, welche hinter mir stand. Ich nickte und ging dann gemeinsam mit ihr zu den Koppeln. Ich holte Louis von der Koppel und lief gemeinsam mit ihr wieder in den Stall. Gemeinsam putzten wir unsere Pferde und machten sie dann fertig. „ Ich werde im Gelände ein bisschen fahren. Was hast du vor?“ erklärte sie mir und ich beschrieb ihr meinen Trainingsplan mit den beiden Hengsten. Mit Louis wollte ich ein bisschen im Gelände springen und mit San Diago in der Halle. „Dann können wir das erste Stück zusammen gehen“ beschlossen wir und sie spannte die beiden Stuten vor die Kutsche. Ich stieg in Louis Sattel und wartete auf Joyce. Sie stieg auf die Kutsche und fuhr dann neben mich. Brav lief der Hengst neben der Kutsche her und wir gingen auf einen der Feldwege neben den Weiden. Nachdem wir ein Stück gegangen waren und an die Wegkreuzung kamen meinte ich zu ihr, dass ich nun auf die Geländestrecke gehen wolle und sie nickte. „Dann bis später“ verabschiedete ich mich und dann trabte ich den Hengst an. Sanft klopfte ich seinen Hals und galoppierte ihn dann an. Ich nahm die Zügel etwas kürzer und ging dann mit ihm auf die Strecke. Er nahm die Hindernisse ohne Schwierigkeiten und ich lobte ihn danach ausgiebig. „ Gut gemacht großer“ meinte ich und klopfte ihn sanft. Auf dem Hof angekommen traf ich wieder auf Joyce. „ Wie lief es bei euch?“ fragte sie mich sofort und ich erzählte ihr alles. Sie erzählte mir dann, dass die beiden Pferde sich sehr gut gemacht hatten und sie gerne öfter mit ihren fahren wollen würde. Ich freute mich sehr darüber, weil die zwei dann auch mal eine sinnvolle Beschäftigung hätten. Wir holten die anderen noch gemeinsam von den Weiden und kochten dann noch für alle. Wir aßen wie jeden Abend gemeinsam und räumten zusammen das Geschirr auf. Ich ging noch schnell duschen und schlief schnell ein.
    • Auguri
      Pflegebericht
      alle Pferde
      31.03.2016

      "Hallo meine Süßen!" begrüßte ich meine Stuten, als ich zu ihnen ins Paddock kletterte. The Unwritten Performance, Charlotte, Lysanne, Chepi und Arika schauten auf und mich erwartungsvoll an. Ich ging zu Lyssi hin, beim vorbeigehen streichelte ich Chepis weiche Schnauze, und legte der sanften Stute ihr Halfter an. "Du haarst aber auch ganz schön," stellte ich lachend fest, als ich ihre lange Mähne zurück strich und ihren Hals streichelte.
      Lysanne folgte mir bereitwillig zum Ausgang, die anderen hatten sich wieder dem Heu in der Raufe zugewannt, und gemeinsam gingen wir zum Putzplatz. Nach dem ich das Tier in der wärmenden Morgensonne festgebunden hatte, begann ich die losen Haare mit dem Federstriegel zu entfernen. Schon bald umgab uns ein weiß-grauer Teppich. Als das Tier zwar sauber, aber noch immer sehr plüschig war, holte ich das Reitzeug aus der Sattelkammer und sattelte sie. Heute probierte ich eine neue weinrote Satteldecke aus, welche perfekt zu ihrem Fell und der schwarzen Ausrüstung passte. Ich führte sie zur Aufstiegshilfe und stieg auf. Zuerst wollte ich ausreiten, entscheid mich dann aber doch für den Reitplatz, wir hatten schon länger keine Gymnastik gemacht. Vor dem Reitplatz stellte ich fest, dass ich noch einmal absteigen musste, weil ich das Tor von dem riesen Tier weder auf noch zu machen konnte, mangels Geschick meinerseits. Also stieg ich schnell ab, führte Lyssi auf den Platz und stieg wieder in den Sattel.
      Nach einer langen Schrittphase nahm ich die Zügel auf und die Arbeitsphase begann. Ich übte mit ihr ein wenig die Versammlung und beschränkte mich später auf Stangenarbeit und am Ende machten wir ein paar Cavaletti "Sprünge".
      Nach dem sie gut mitgearbeitet hatte drehten wir doch noch eine kleine Runde um den Hof, wobei wir eine kleine Rehherde am Waldrand entdeckten, welche Lyssi gespannt beobachtete. Zurück am Stall sattelte ich sie ab und brachte sie, nach dem die Hufe noch einmal kontrolliert wurden, auf den Paddock zu den anderen zurück.
      Nun ging ich zu meinen beiden Shettys Azazel und Lynna. Die beiden machten sehr große Fortschritte bei der Arbeit mit dem langen Zügel. Ich war richtig stolz auf meine Kleinen! Ich mistete ihren Stall und reinigte den Paddock, anschließend füllte ich die Heunetze auf. Die beiden Ponys brachte ich in die Halle, nachdem ich den groben Dreck beseitigt hatte. Dort baute ich einige Hindernisse an der Bande auf und ließ die Ponys freispringen, nach dem sie sich aufgewärmt hatten.
      Als die Ponys sich etwas ausgepowert hatten, brachte ich sie zurück in ihren Offenstall. Nun ging ich zu meinen Hengsten Seneca und Oreo und dem Wallach Lespoire. Ich nahm Oreo mit zum Putzplatz, wo ich ihn ordentlich putzte und anschließend sattelte. Oreo entwickelte sich zu einem anständigen Reitpferd, worüber ich sehr glücklich war. Ich verließ mit ihm den Hof und ritt in Richtung Wald. Nach einem langen und entspannten Ausritt kamen wir Nachmittags wieder am Hof an. Ich versorgte ihn und brachte ihn zurück zu seinen zwei Freunden. Ich beobachtete noch, wie sich das saubere Pferd genüsslich im Staub wälzte und ging dann zurück ins Haus.
    • Auguri
      Pflegebericht
      Lysanne, Lespoire, Monster Delusion, Oreo
      & Seneca

      15.10.2016


      Aus der Sicht von Lespoire:

      Die letzten Tage hatte es so viel geregnet, dass ein großer Teil unserer Weiden überschwemmt wurden, aber das kam häufiger in der kalten Zeit vor.

      Aber es bedeutete, dass wir nicht auf die Wiesen durften, warum auch immer. Die Nächte verbrachten wir also in unseren trockenen Boxen und Tagsüber wurden wir auf die Paddocks gebracht.

      Es war noch früh, ich wurde von einem der Mädchen geweckt, die uns unser Frühstück brachte und ich bemerkte, dass es ziemlich hell draußen war. Anscheindend schien die Sonner wieder. Ich stand also aus meinem weichen Strohbett auf und begrüßte den netten Menschen der mir mein Heu in die Box brachte und ein wenig Müsli in den Trog gab.

      Monster Delusion, er wohnte neben mir, hatte bereits sein Essen, ich war bei uns eigentlich immer der Letzte in der Reihe, aber gut, das Beste zum Schluss. Ich leerte meinen Trog und widmete mich meinem Heu zu. Als ich satt war verließ ich meine Box und ging auf meinen privaten Paddock. Seneca, welcher am anderen Ende des Stalls wohnte, stand ebendfalls draußen und schien auf die ersten Sonnenstrahlen zu warten, aber noch warf der Stall seinen Schatten auf uns. Ich grummelte ihm entgegen und er erwiederte meine Begrüßung. Ich ließ meinen Blick über meine Umgebung schweifen, Lysanne, eine der Stuten, wieherte mir zu, sie wurde gerade zum Arbeiten auf den Platz gebracht (er war seltsamer weiße nicht überschwemmt?). Ich erwiederte ihre Begrüßung und wünschte ihr viel Spaß. Es blieb leider nicht viel mehr Zeit für eine Unterhaltung, das Mädchen (ich glaube Lisa heißt die) drängte sie weiter. Ich beobachtete die beiden etwas, dann döste ich ein wenig, denn die Sonnenstrahlen hatten uns endlich erreicht.

      Einer der Menschen weckte mich schon wieder. Mir wurde das Halfter angezogen und ich fragte, ob ich nun endlich auch raus dürfte, bekam aber keine eindeutige Antwort. Es ging zum Glück in Richtung der Paddocks. Sie waren etwas größer als mein privater und es wuchs dort Gras, auch wenn davon nicht mehr so viel da war. Oreo wartete bereits auf mich, anscheindend war er heute mein Weidepartner. Wir begrüßten uns und wir machten ein wenig Fellpflege. Oreo war ein gute Freund, er war nicht so arrogant wie Seneca, der zusammen mit Valle auf dem Paddock neben uns stand.

      Gegen Mittag wurden Oreo und ich vom Paddock geholt und zum Putzplatz gebracht. Wir bekamen unser Wellnessprgramm, dann wurden wir gesattelt und die Arbeit fing an. Ich dachte schon wir müssten auch auf den Platz, aber es ging zum Glück in den Wald. Eigentlich war der Ausritt sehr schön, nur ein mal begegneten wir einen dieser braunen, scheuen und sehr dünnen Tierchen mit den Kulleraugen und später war Oreo überzeugt, davon, dass da ein Troll hinter einem der Bäume stehe. Aber der Plastiktüte die später unseren Weg kreuzte konnten wir beide schnell genung ausweichen!
      Nach dem Ritt durften wir sogar noch mal auf den Paddock und abends, pünktlich zum Abendessen kamen wir wieder in unsere Boxen. Später tauschen Valle und ich uns bei einer gemütlichen Runde Heu über die vergangene Turniersaison aus, bis wir uns ins Stroh legten. Hoffentlich waren bald wieder die Weiden trocken!

    • Auguri
      Pflegebericht

      10.11.2016

      (Aus der Sicht von Azazel)
      Eigentlich war heute ein Tag wie jeder andere, doch nach dem Frühstück, passierte etwas seltsames.
      Das Mädchen das uns unser Futter brachte, vergaß die Tür zu schließen. Zuerst hatten Lynna und ich es gar nicht bemerkt, aber nach dem fressen, wenn unser kleiner Verdauungsgang durch den Paddock anstand, bemerkte ich es. Die Tür war nur ein kleinen Spalt offen, aber das sollte kein Problem sein. Ich grummelte Lynna zu und sie kam sofort mit gespitzten Ohren auf mich zu.
      Vorsichtig ging ich auf die Tür zu und lauschte aufmerksam. Nicht auffälliges. Also steckte ich vorsichtig meinen Kopf durch den Spalt und schaute mich um, alles war normal, keine Menschen in Sicht. Lynna grummelte hinter mir drängend und ich schlüpfte durch die Tür, gefolgt von meiner plüschigen Freundin.
      Lespoire und Monster Delusion standen auf ihren Paddocks und blickten sehr erstaunt, als sie uns bemerkten. Sie riefen uns zu sich und Lynna und ich beschlossen, ihnen einen kleinen Besuch abzustatten. Nach einem kleinen Plausch empfahlen sie uns durch Senecas Box, welche leer und offen war, da Seneca gerate auf Arbeit war, in den Stall zu schlüpfen.
      Vorsichtig krabbelten wir unter die Absperrung des Paddocks von Seneca und prüften die Luft. Seneca gehörte nicht zu den nettesten Pferd, seine Box hatte etwas bedrohliches und verbotenes. Trotzdem nahmen wir beide uns eine kleine Portion von seinem Heu mit und traten dann auf die Stallgasse. Oreo döste in seiner Box und bemerkte uns nicht. Aber wir bemerkten das offene Tor, welches in den Innenhof führte und den Sack Karotten, welcher an ihm lehnte.
      Ein Kurzer Blick zu Lynna und die Sache war abgeklärt. Genüsslich verspeisten wir das Gemüse, bis uns Hufgetrappel aufscheuchte. Seneca musste von der Arbeit zurück kommen!
      Eilig huschten wir durch die nächstbeste Tür und fanden uns vor Charlottas Box wieder. Na super!
      Sie rief uns laut zu und schon gehörte die gesamte Aufmerksamkeit im Stutenstall uns. Lysanne und Arika starten uns mit großen Augen an, als wir die Stallgasse entlang huschten, nach rechts abbogen und an The Unwritten Performance, welche sich empfindlich in ihrer Morgenruhe gestört fühlte, und Chepi vorbei sausten. Jedoch kam unser Ausflug abrupt zu Ende, als ich ich das Stallmädchen am Ende des Ganges sah und eine Vollbremsung hinlegte und Lynna mir rumpelnd hinten auflief.
      Ungläubig starte sie uns an, rief einmal laut nach den anderen Menschen und Lynna und ich machten einfach nur auf dem Absatz kehrt, aber zu spät. Unser Fluchtweg wurde uns versperrt und ehe wir uns versahen hatte jeder einen Strick um den Hals. Wir wurden an Seneca vorbei geführt, welcher uns wie immer wie Luft behandelte, und zurück auf unseren Paddock gebracht.
      wurde auch die Tür verschlossen, worüber wir nur froh waren, denn ein wütender Seneca schien in seiner Box zu toben. Er hatte also doch bemerkt, dass wir an seinem Heu waren. Zumindest verriet es sein tödlicher Blick.
    • Auguri
      Pflegebericht
      03.05.2017

      Die Weidesaison hatte endlich wieder begonnen, nun standen die Pferde nicht mehr nur auf den Paddocks oder den abgenutzten Winterwiesen, sondern nach dem erfolgreichen anweiden 24/7 draußen. Alle Pferd? Nein, die beiden Shettys Cooper´s Azazel und Lynna mümmelten genüsslich Heu in ihrem Offenstall. Shettys und firsches Gras ergaben keine gute Kombi, zum einen schienen sie dann förmlich zu explodieren, zum anderen war die Hufrehegefahr dadurch zu hoch. Deshalb mussten sie mit ihrem Sandpaddock und dem Heu vorlieb nehmen. Trotzdem schielten sie immer wieder neidisch zur angrenzenden Weide rüber, auf der Seneca, Oreo, Lespoire und Monster Delsuion genüsslich am Gras knabberten.
      Ich grüßte die beiden Shettys beim vorbeigehen, sie drehten sich kurz zu mir um und wendeten sich gleich wieder ihrem Futter zu. Typisch. Mit einem Halfter bewaffntet machte ich mich auf dem Weg zur Stutenweide. Dort angekommen rief ich Arika zu mir. Die hübsche Fuchsstute kam an den Zaun getrottet und steckte bereitwillig ihren Kopf in das Halfter. Chepi und Lysanne schauten neugierig hinterher, die anderen nahmen keine Notiz von uns, auch gut. Das putzen ging recht flott, das Winterfell war so gut wie weg und das bisschen Staub im Fell war schnell raus gebürstet. Nach dem Satteln drehen wir eine gemütliche Runde durch den Wald. Arika war eine wahre Lebensversicherung im Gelände, nichts konnte sie aus der Ruhe bringen.
      Anschließend brachte ich sie wieder zurück auf die Weide, dort wurde sie von The Unwritten Performance freudig angebrummelt, anscheinend war ihr mittlerweile aufgefallen das eine ihrer Damen fehlte. Ich streichtle Uni über die Nüstern, als ich an ihr vorbei lief um Charlotte mit von der Weide zu nehmen. Sie hatte bereits große Fortschritte unter dem Sattel gemacht.
      Nach dem Putzen ging ich mit ihr auf den sonnigen Reitplatz, nach dem Aufwärmen platzierte ich mehrere Trabstangen auf dem Boden und bezog diese in einige Übungen mit ein. Charlotte entwickelte sich zu einer sehr lernwilligen und menschenbezogenen Stute, ich war stolz auf das Schimmelchen.
      Nachdem auch sie wieder auf der Weide war, verteilte ich an alle Pferde ihre Portionen Mineralfutter und verabschiedete mich dann von ihnen.
    • Auguri
      Pflegebericht
      27.10.2017


      Lynna und Cooper´s Azazel mümmelten genüsslich ihr Heu, als ich deren Paddock verließ und Richtung Stall ging. Bei der Herrengemeinschaft angekommen, halfterte ich zu erst Lespoire und Monster Delsuion auf um sie auf die Weide zu bringen und anschließend Seneca und Oreo. Die Stuten standen bereits draußen.
      Ich nahm Charlottes Halfter und holte diese von der Weide, Arika schaute uns interessiert hinterher, der Rest war zu sehr mit fressen beschäftigt. Lotti hatte sich mittlerweile zu einen lieben und zuverlässigen Reitpferd entwickelt. Die Hilfen saßen und auch ihr Gleichgewicht unterm Reiter hatte sie gefunden. Eine Stunde trainierten wir in der Halle, nachdem wir eine kleine Runde im Schritt zum aufwärmen um den Hof geritten sind. Nachdem sie wieder auf der Weide stand, holten Lisa und ich Chepi und The Unwritten Performance von der Weide. Wir sattelten beide und unternahmen einen schönen Ausritt durch den Wald. Die Sonne schien ihr bestes zu geben und es war ein wunderschöner Herbsttag. Als wir die beiden zurück auf die Weide brachten, wurden sie freudig von Lysanne begrüßt.
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  • Album:
    Hofgut "alter Silberhof"
    Hochgeladen von:
    Auguri
    Datum:
    17 Jan. 2016
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    EXIF Data

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    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Lysanne
    von: Weyanda
    aus der: Lapis Lazili
    •◆ —————————————————————————————————— ◆•

    Grundinformationen
    Geburtsjahr: 27.08.2009
    Alter: 7 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Barockpinto (70%) x Shire (20%) x Warmblut (10%)
    Stockmaß: 170 cm
    Deckhaar: grau weiß gescheckt
    Abzeichen: --
    Besitzer: Auguri
    Vorbesitzer: Friese
    Ersteller/Züchter: sweetvelvetrose
    Um-/Großgemalt von: --
    VKR: Sweetvelvetrose
    Pfleger: --
    Reitbeteiligung: --
    Kaufpreis: 800
    verkäuflich [✗]
    Verkaufspreis: n. v.
    •◆ —————————————————————————————————— ◆•

    Beschreibung
    Lysanne ist eine zarte , feinfühlige Stute.Was man bei ihrer Größe leider immer wieder vergisst sie wirkt imposanter und robuster als sie es wirklich ist.Sie brauch jemand der sich auf sie ein lässt ihr die welt zeigt und ihre gutmütigkeit nicht ausnutzt.
    •◆ —————————————————————————————————— ◆•

    Ausbildungsstand
    eingeritten [✓]
    eingefahren [✓]
    Reitstil: Englisch
    für Anfänger geeignet [✓]
    geländesicher [✓]
    verladefromm [✓]
    schmiedefromm [✓]
    longiert [✓]

    Schwerpunkt-Disziplin(en):
    Eignungen
    Freizeit – Zucht – Sport
    Dressur: E ★ A ★ L ★ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Springen: E ★ A ☆ L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Military: E ★ A ☆ L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Distanz: E ★ A ☆ L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Rennen: E ★ A ★ L ★ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Western: E ★ A ☆ L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Fahren: E ★ A ☆ L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S***
    Wenigkeit: E ★ A ☆ L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆

    1. Platz
    142. Galopprennen
    [​IMG]

    2. Platz
    310. Galopprennen
    [​IMG]

    2. Platz
    386. Dressurturnier
    [​IMG]

    2. Platz
    389. Dressurturnier
    [​IMG]

    •◆ —————————————————————————————————— ◆•

    Zuchtdaten
    zur Zucht zugelassen [✗]
    steht als Leihstute zur Verfügung [✗]
    Momentane Punktzahl: 0 Punkte
    Erbkrankheiten: keine Eingetragene
    Zucht: --
    Carenté-Pferd [✗]
    Decktaxe: --Nachkommen --
    •◆ —————————————————————————————————— ◆•

    Körperliche Gesundheit
    gechippt [✗]
    Letzte Impfung: --
    Letzte Wurmkur: --
    Krankheiten: keine
    Beschwerden: keine

    Hufzustand
    beschlagen [✗]
    Letzte Kontrolle: --
    Letzter Beschlag: --
    Beschlag: --
    Beschwerden: keine
    •◆ —————————————————————————————————— ◆•
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