Maleen

Lykke | ♀ | Neapolitaner

Lykke | ♀ | Neapolitaner
Maleen, 7 März 2019
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    • Maleen
      Berichte aus der Fohlenzeit
      POV: Jamie
      Heute stand viel Arbeit an, alle Boxen mussten ausgemistet werden, die Pferde gefüttert und enige von ihnen Bewegt werden. Zum Glück waren wir heute mal alle zusammen und konnten uns die Arbeit aufteilen, während Hunter und Blake die Weiden abäppelten machte ich mich mit Jenna und unseren kleinen Mädels Hannah und Lea daran die Boxen auszumisten. 16 Stück waren es an der Zahl. Gut die Hälfte davon hatten wir schon heute morgen angefangen, somit war der Hengststall schon halb fertig, die Boxen von Pirate, Ravenclaw, Rosenkavalier, Akim, Cielo, Ameno, Attila, Damon und Arkin mussten nur noch neu eingestreut werden.
      Unsere Damen machten zu unserem Glück nie viel Dreck, lediglich Plötze hatte ein riesen Chaos hinterlassen, welches ich beseitigen musste. Aber zusammen hatten wir letztendlich auch den Stutenstall geschafft.
      Während Hannah und Lea das Heu verteilten, ging ich ihnen hinterher und füllte Kraftfutter in die Tröge von Ahyoka, Emese, Plötze, Valquiria, Yuki und Rose, nur unser Fohlen Lykke bekam nichts. Stattdessen legte ich ihr zwei Möhren und einen Apfel hin.
      Unsere Männer waren in der Zwischenzeit mit den Weiden fertig und hatten es uns gleich getan und im Hengststall das Futter verteilt.
      Nun war es an der Zeit die Pferde in den Stall zu bringen, dies taten wir schon seit einiger Zeit so, dass wir die komplette Herde einfach gemeinsam den Weg zum Stall hochtrieben. Viele Pferde hatten sich schnell daran gewöhnt und liefen schon von ganz allein in ihre Box. Nur die Fohlen machten hin und wieder Faxen und fanden die Stallgasse interssanter als ihre Box.
      Nach einer viertel Stunde waren dann aber alle Pferde im Stall und fraßen genüsslich ihr Futter.
      Blake war noch mit unseren drei kleinen Rappen Pirate, Ravenclaw und Rosenkavalier in der Halle um sie ein wenig zu bewegen und ich machte mich langsam auf den Weg zum Haus um mich wieder aufzuwärmen.
      POV: Jamie
      Wer auch immer auf die Idee gekommen war heute alle Pferde zu waschen, hatte sich definitiv einen Schlag auf den Hinterkopf verdient. Denn auch mit 6 Personen war dies keine Sache von ein paar Minuten.
      Die ersten Pferde waren bereits fertig und standen nun zum Trocknen da, während wir uns eine kleine Pause gönnten. Wir hatten und dazu entschieden mit den Ponyhengsten und Fohlen anzufangen, da diese ganz gern mal herumzappelten und keiner von uns Lust hatte sich damit am Ende dieser ganzen Aktion herumzuschlagen.
      Damon, Akim, Rosenkavalier, Ravenclaw, Lykke und Little Pirate waren also schon fertig. Mit nassem und glänzendem Fell standen die Sechs in der Sonne und fraßen entspannt das Heu aus den Netzen, die wir ihnen hingelegt hatten.
      Nach einer viertel Stunde war Pferdetausch angesagt, die beiden Mädels Hannah und Lea brachten das Fohlen Lykke wieder zurück zur Stutenkoppel, während Jenna und Blake die Hengste wieder zurück zu ihrer Herde trieben. Hunter und ich machten inzwischen den Putzplatz etwas sauer und füllten die Heunetze wieder auf.
      Dann ging es weiter. Jenna und Blake hatten direkt die nächsten Kandidaten mit gebracht. Attila, Ameno und King Arthur waren an der Reihe. Wie beim ersten Durchgang auch hatten wir uns wieder aufgeteilt. Hannah und Lea putzten alle Pferde kurz über, Hunter und ich wuschen die Pferde und Jenna und Blake stellten die gewaschenen Pferde beiseite und sorgten immer für Nachschub. So fanden mit der Zeit auch Roseblood, Yuki Shiro RP, Valquiria, Plötze, Emese und Ahyoka den Weg durch unsere kleine Waschstraße und standen am Ende blitze blank vor uns.
      von Landsberg Pferdepflege
      Es war gerade einmal 6 Uhr morgens als ich mich auf den Weg zu meinem Abflug-Gate machte. Mein Weg würde mich nach Italien zu den Royal Peerage Stables führen. Ich nutzte die Flugzeit um etwas zu schlafen damit ich mich voller Energie an die Arbeit machen konnte. Nachdem das Flugzeug gelandet war organisierte ich ein Hotelzimmer für die Nacht und einen Leihwagen damit ich zum Hof fahren konnte. Das Wetter meinte es heute nicht gut mit mir, denn es regnete in Strömen.
      Eine Stunde dauerte es bis der Mitarbeiter des Mietservice wieder kam.
      Dankend nahm ich den Schlüssel meines Leihwagens entgegen und machte mich auf den Weg.
      Nach einer guten halben Stunde erreichte ich den Hof und stellte den Wagen auf dem Parkplatz ab. “Hoffentlich hört das irgendwann wieder auf.” sagte ich zu mir selbst und stieg aus dem Wagen um eilig zum Haupthaus zu laufen. Noch bevor ich klingeln konnte öffnete man mir die Tür. “Du musst Käthe sein! Ich bin Hunter, komm rein!” begrüßte mich der Mann der die Tür geöffnet hatte und bat mich hinein. Er führte mich in die Küche wo 2 weitere Personen bereits zu warten schienen. “Das sind Jenna und Blake Slater, sie sind für die Pflege der Pferde zuständig.” erklärte Hunter und ich stellte mich den beiden vor. Jenna bot mir an das Gelände zu zeigen und führte mich in den Stall. “Du bist wegen der Fohlen hier, richtig?” fragte sie und blieb vor einer der Boxen stehen. Ich nickte und hörte weiterhin aufmerksam zu. “Wenn irgendwas ist, ruf einfach.” schloss Jenna und ging ein paar Boxen weiter um sich einem Rappen zu widmen. Ich begrüßte die junge Stute, die Lykke hieß. Neugierig schob sie ihr Maul über meine Reithose und sog meinen Geruch scharf ein. Nachdem ich ihr das Halfter angezogen hatte führte ich Lykke in die Stallgasse um sie zu putzen. Das Putzen schien ihr sichtlich zu gefallen sodass ich mir damit mehr Zeit nahm als sonst. “Ich geh mit Lykke eine Runde spazieren.” sagte ich zu Jenna die noch immer in der Box des Rappen war. “Viel Spaß!” rief sie mir lachend zu. Ich löste den Strick von Lykke und führte sie nach draußen. Es hatte mittlerweile aufgehört zu regnen, doch wärmer war es deswegen trotzdem nicht. Die Landschaft hatte einiges zu bieten. Lykke lief aufmerksam neben mir her und folgte mit ihren Ohren jedem Geräusch. Auf dem Rückweg musste ich die Stute ein paar Mal anhalten, sonst hätte sie mich wahrscheinlich hinter sich her gezogen. Zurück auf dem Hof ging ich mit Lykke in den Stall um die Hufe zu überprüfen, bevor ich die Stute in Absprache mit Blake auf eine der Weiden brachte. Ich ging in den Stall und wandte mich Ravenclaw zu, der erstmal ausgiebig von mir begrüßt wurde bevor ich ihm das Halfter anzog und aus der Box führte um ihn davor anzubinden. Mit langen Zügen striegelte ich sein dunkles Fell. Brav ließ er sich die Hufe auskratzen und ich lobte ihn dafür. Ich hatte gerade die Putzutensilien weg geräumt als Hunter hinter mir auftauchte. “Hast du mich erschreckt!” sagte ich und strich mir die Haare aus dem Gesicht. “Das wollte ich nicht, tut mir Leid. Macht es dir etwas aus wenn ich mitgehe?” fragte er und deutete auf Ravenclaw. Ich schüttelte den Kopf und löste den Strick des Hengstfohlens. Hunter bat mich ein paar Minuten zu warten und ging in die Box von Rosenkavalier di Royal Peerage, der gegenüber von Ravenclaw stand. Ich führte Raven in den Hof wo ich auf Hunter wartete. Wenige Minuten später kam er mit Rosenkavalier zu mir und bot mir an, vor zu laufen um mir die Gegend zu zeigen. Ich war dankbar für dieses Angebot und folgte ihm. Während wir einem kleinen Pfad folgten erzählte er mir, wie sie zu den Royal Peerage Stables kamen und welche Ziele sie verfolgten. Wir unterhielten uns angeregt und merkten gar nicht wie die Zeit verflog. Die beiden Hengstfohlen benahmen sich vorbildlich, selbst auf dem Weg zurück in den Stall. Hunter gab mir den Strick von Rosenkavalier und öffnete den Weidezaun damit ich die beiden Fohlen in ihren “Feierabend” entlassen konnte. Ich entschloss zurück in den Stall zu gehen und den Slayer-Geschwistern bei der Vorbereitung der Fütterung zu helfen.
      POV: Jamie
      „In Deutschland schneit es !“, freudig fuchtelte Jenna mir mit ihrem Handy vor der Nase herum.
      „Ob wir dieses Jahr auch Schnee bekommen?“
      „Bloß nicht!“, rief ich ihr aus einer der Boxen entgegen „Ist sowieso schon kalt genug hier und jetzt hilf mir lieber beim Füttern.“
      Ohne Widerworte steckte Jenna ihr Handy zurück in die Tasche und griff nach dem Heu, das ich in einer großen Karre mitten in der Stallgasse geparkt hatte.
      Nach all den Jahren waren Jenna und ich ein eingespieltes Team wenn es ums Füttern ging.Sie machte die eine Seite des Stutenstalls mit den Boxen von Ahyoka, Emese und Lykke, während ich die von Plötze, Valquiria, Yuki Shiro und Roseblood übernahm.Anschließend bereitete sie das Kraftfutter vor und ich brachte die Heukarre weg.
      Nachdem auch das Kraftfutter verteilt war und alle Stuten genüsslich fraßen, war ein Ortswechsel angesagt. Zusammen verließen wir den Stutenstall in Richtung Hengststall. Jenna schaute ein wenig enttäuscht in den Himmel, sie liebte Schnee einfach mehr als alles andere. Ich hingegen war froh darüber tagsüber immer noch 10°C zu haben, Winter war definitiv nicht meine Jahreszeit.
      Im Hengststall wiederholten wir das ganze Schauspiel nocheinmal, zwei der Hengste hatten bereits ihr Abendbrot bekommen und so verteilten wir Heu und Kraftfutter lediglich in die Boxen von King Arthur, Little Pirate, Rosenkavalier di Royal Peerage, Akim und Ameno.
      „So und jetzt ab unter die Dusche, mir ist kalt!“, rief ich Jenna nach getaner Arbeit zu und war im nächsten Moment auch schon aus dem Stall verschwunden.
      by Elsaria
      Besuch in Italien
      Heute machte ich mich auf den Weg nach Italien, dort sollte ich 2 fohlen untersuchen als Gegenleistung durfte ich eine schöne Gidranstute mitnehmen deshalb nahm ich meinen Hänger gleich mit. Noch in der Nacht machte ich mich auf den Weg um morgens auf dem Hof anzukommen. Ich brauchte Ca. 5h Autofahrt. Die Fahrt verlief gut und ohne Probleme, ich kam gegen 8 Uhr in Italien an auf dem Hof wo sich die 2 fohlen befanden. Ich ging in einen der Stallungen und fand Hunter im Stutenstall. Ich stellte mich vor und hunter zeigte mir zuerst Lykke. Auf den ersten Blick machte Lykke einen guten Zustand. Ich bat hunter sie aufzuhalftern und im Stall kurz vorzulaufen, ich hoffte das die Stuten schon so weit waren. Lykke ließ sich brav auf halftern und auch neben herlaufen schien für die junge stute schon bekannt zu sein. Dann sollt3 hunter den Strick um eine der Gitterstäben ziehen und festhalten, so junge Tiere wollte ich einfach nicht festbinden, denn wenn was passieren sollte so konnte hunter den Strick los lassen und das Fohlen erlebt keinen Druck auf das Genick. Vorsichtig tastete ich die fuchsstute war angespannt und beobachtete mich genau. Ich ertastete nichts, keine Verhärtung und keine Veränderung. Dann hörte ich Darmgegend und Lunge sowie Herz ab und auch dort war alles unauffällig. Das linke Auge tränt etwas, was aber nicht schlimm ist sie sollte es nur etwas auswaschen und zusehen dass die Stute nicht im Zug stand. Dann versuchte ich das Maul zu öffnen. Wiederwillig ließ sich die Stute sich gefallen, auch da war alles Alter entsprechend in Ordnung. Dann impfte ich die Stute und gab ihr eine Wurmkur. Alles in allem war die Stute in bester Verfassung und entsprechend entwickelt. Nun holte Hunter die 2te Kandidatin Sissi di Royal Peerage kurz Sissi genannt. Die Rotfalbe stute schien mutig und verschmust zu sein, immer wieder stieß sie freudig ihren Kopf zwischen die arme von Hunter. Auch Sissi zeigte man mir im gehen, und da war nichts zu bemängeln. Auch den Typischen lustianokopfform besaß die gute. Als sie am Platz stand ließ ich sie erstmals an mir schnuppern, und dann begann ich mit meiner Untersuchung. Beim Abtasten und abhören fand ich keine Unstimmigkeiten die Augen waren in Ordnung und 20 Minuten später als ich endlich geschafft habe einen kurzen Blick in ihr Maul zu ergattern stellte ich fest das da auch alles in Ordnung war. Nun impfte ich die Stute und gab ihr eine Wurmkur. Ich war vollkommen zufrieden. Ich teilte hunter mit das beide in einem sehr guten Zustand sind Lykkes Auge bald wieder normal sind, das es mal vorkommt aber nichts Schlimmes sei. Nun brachte mir hunter die Gidranstute. Sie war schon transportfertig gemacht. Die junge stute würde bestimmt noch einiges erzielen in ihrem Leben. Zufrieden und mit einem Pferd im Gepäck fuhr ich dann nachhause.
      POV: Jamie
      Nachdem Funkenflugs Schwester nun bei ihrem neuen Besitzer war, war auch in die kleine Jungstutenherde, die aus Funkenflug di Royal Peerage, Sissi di Royal Peerage und Lykke bestand, etwas Ruhe eingekehrt. Die drei verbrachten schon seit einiger Zeit 24h auf der Weide und genossen dies sichtlich. Wenn sie nicht gerade nebeneinander grasten, lagen sie zusammen auf dem Boden und dösten in der Sonne. Manchmal kam etwas Schwung in die Gruppe, wenn sie miteinander spielten, ansonsten waren die drei eine sehr gesellige und ruhige Truppe.
      Mit einem kleinen Eimer voll Möhren und Äpfeln kletterte ich über den Zaun und ging in Richtung der Stuten. Dabei rief ich alle drei beim Namen und machte mit dem Inhalt des Eimers Geräusche. Funkenflug hatte mich schon längst bemerkt kam mir entgegen, auch Lykke trabte nun langsam hinterher, gefolgt von Sissi die hier und da noch ein paar Halme Gras mitnahm und es scheinbar nicht eilig hatte zu mir zu kommen.
      Gierig machten sich alle über die Leckerbissen her und ließen sich von mir kraulen. Wie immer schaute ich mir bei der Gelegenheit alle drei genau an, strich ihnen über die Beine und ließ mir die Hufe geben. Sissi war dabei ein absolutes Vorzeigepferd, ohne Mucks ließ sich sich überall anfassen gab mir jeden Huf vorsichtig in die Hand und freute sich über die Möhre die ich ihr anschließend gab.
      Funkenflug und Lykke waren da schon schwieriger. Funkenflug kannte es einfach noch nicht lange Hufe zu geben und tat sich deshalb oft noch schwer damit. Lykke hingegen wusste ganz genau was man von ihr wollte, reagierte aber einfach nicht darauf, im Moment ließ ich es ihr noch durchgehen, wenn sie nicht die Geduld hatte lange stehen zu bleiben oder den Huf zu geben, denn ich wusste zu welchem Biest sie wird wenn man ihr zu viel Druck machte.
      Als ich mir sicher war dass es allen dreien gut ging und keiner sich über Nacht verletzt hatte, schnappte ich mir den Eimer, der mittlerweile ein paar Meter gewandert und mehrmals durch die Luft geflogen war und verabschiedete mich von den drei jungen Damen.
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      Nachdem ich vor kurzem bereits in Amerika war ging es für mich nun nach Italien, genauer gesagt in die Provinz Livorno. Hunter Lacey hatte mich gebeten seine Neapolitaner Stute Lykke einzureiten. Da mir Hunter bereits eine ausführliche Charakterbeschreibung geschickt hatte, konnte ich mich bereits etwas auf sie einstellen, in Natura sind sie ja doch noch immer etwas anders, da sie einen ja nicht kennen. Ich hatte mir ein Zimmer in einer Pension in der Nähe gebucht und richtete mich dort erst einmal für die kommende Zeit ein. Hunter holte mich von dort ab und brachte mich auf den Hof. Er zeigte mir alles und ließ mich dann mit Lykke arbeiten.
      Die junge Stute war genau mein Farbschema, ein Fuchs, Vier Beinabzeichen und ein Kopfabzeichen. Sie kam neugierig und freundlich an die Boxentür, ließ sich brav halftern und blieb brav stehen als ich sie am Putzplatz anband. Ich putzte sie ordentlich und holte mir anschließend die Ausrüstung die ich für sie benötigte. Der Sattel den Hunter mir bereitgelegt hatte lag ziemlich gut auf ihr und auch mein mitgebrachter Equizaum passte ihr gut. Ich schnallte das Gebiss ein und legte ihr alles an. Die mitgebrachte Longe schnallte ich ein, dann schnappte ich mir die Peitsche und los ging es. Am ersten Tag wollte ich Lykke erstmal an alles gewöhnen, dass etwas auf ihr liegt kannte sie bereits, ebenso dass es festsgegurtet ist. Auch das Longieren damit kannte sie, aber ich wollte sie erst einmal nicht überfordern. In den nächsten Tagen fing ich an sie mit herunterhängenden Steigbügeln und einer Sackpuppe auf ihrem Rücken zu konfrontieren. Am Anfang fand sie es sehr komisch und schoss einige Male los, aber mit der Zeit merkte sie dass sie nicht davon gefressen wird. Wenn eine Aufgabe sicher war hörte ich auf und erhöhte die Schwierigkeit am nächsten Tag. Nach einer Woche war es soweit, ich traute mich auf sie. Lykke kannte das Reitergewicht durch meine Puppe ja bereits und auch dass ich mich über sie drüber lege. Einer der Pfleger von Hunter half mir und hielt sie fest. Lykke fand das zwar komisch, aber sie machte mit und das freute mich sehr. Der Pfleger führte mich eine Runde lang und dann ließ er los und ging nur noch so mit und vergrößerte den Abstand von Runde zu Runde. In den nächsten Tagen wiederholte ich das Prozedere und ritt auch langsam immer mehr frei. Im Schritt und Trab konnte ich sie schon auf großen geraden und gebogenen Linien reiten. Der Galopp fiel ihr schwer, aber auf der Geraden und auf groß angelegten Zirkeln schaffte sie es, auf jeder Hand zu galoppieren. Als das alles sicher saß beendete ich nach gut drei Wochen mein Training mit Lykke. Da ich Hunter bei meiner Abreise nicht antraf schrieb ich ihm einen Brief in dem ich ihm mitteilte was ich mit ihr erarbeitet hatte. Ich freute mich als ich einige Wochen später ein paar Bilder von ihr und Hunter beim weiteren Training bekam.
      2895 Zeichen by AliciaFarina
      by Elsaria
      Tag 2
      Heute begann mein Tag um 7 uhr morgens, da ich nicht füttern oder misten musste konnte ich ab 6 uhr morgens ein ausgibiges Frühstück genießen. Heute waren die 6 Pferde drann die ich gestern nicht geschafft hatte. Ich begann heute mit Emese die Gidranstute stand gerade in ihrer box und fraß ihr frühstück als ich kam Mit ihr wollte ich etwas springen, also ließ ich sie noch zu ende fressen, und ich baute ein paar leichte sprünge auf, und entschloss heute zu springen mit allen die ich ritt. Als ich eine einfache kombination und oxer aufgebaut hatte ging ich wieder zu Emese, inzwischen war sie fertig. Ich konnte sie also putzen und satteln. Da wir sprangen legte ich gamaschen und Hufglocken um und stieg auf ihren rücken. In der freien hälfte der halle wärmte ich die Stute mit Dressurübungen auf dann nahmen wir die einfache Kombination und danach den Oxer. Emese kam an die stangen, es klockte aber sie blieb liegen. Dann sprang ich nochmal rüber und lobte die stute als sie sauber sprang. Da das springen mehr anstrengung erforderte wie Dressur beendete ich das Training nach 3 mal rundgang. Dann brachte ich die hübsche in die Box und holte Lykke . Lykke war eine hübsche kleines Stutfohlen, auch sie durfte in der halle laufen aber zuerst musste sie putzen ergehen lassen. Auch sie war sehr artig. Dann durfte sie in der halle rennen in der zwischen zeit machte ich mir Plötze fertig. Die junge stute wollte ich heute nur freispringen lassen. Also putzte ich sie am Putzplatz machte sie fertig zum freispringen und holte das Lykke aus der halle und ging mit plötze in die halle. Dort wärmte ich sie auf und lies sie über die hindernissen springen. plötze sprang souverän. Nachdem Plötze echt gut war im Freispringen brachte ich sie zurück in die Box und holte mir die letzte Stute Roseblood. Die Hannoveranerstute streckte mir ihren hübschen Kopf endgegen. Ich holte sie und striegelte sie sauber und sattelte sie auf. Ich ging mit ihr in die halle und wärmte sie ebenfalls mit Dressurübungen auf, als sie locker federnd unter mir lief nahm ich zuerst den Oxer und dann die einfache Kombination. Roseblood sprang kraftvoll ab und landete fast unmerklich auf der andern seite an. Ich sprang noch einige male rüber und dann beendete ich das Training. Roseblood war wirklich brav und machte gut mit. Nun hatte ich noch 2 Hengste vor mir die ich aber am nachmittag nach dem Mittagesen machen wollte. Also brachte ich die Stute in die box und machte mir spagehtti. Mit Arthur wollte ich nur longieren, mit Arabern konnte ich einfach nicht so umgehen. Erstens fand ich mich für einen zierlichen Araber etwas schwer und zweitens wollte ich noch mit Ameno ausreiten und da brauchte ich noch energie. Also machte ich den schimmel fertig für das Longieren. Der Zierliche araber wieherte unentwegt. In der halle fordete ich ihn mit tempowechseln und aktivierte die hinterhand. Nach einigen Disskusionen arbeitete Arthur dann brav mit. Nach 20 minuten longieren entließ ich Arthur seiner freizeit wieder und holte den rappen Ameno aus seiner box. Mit ihm wollte ich noch ein letztes mal ausreiten. Also striegelte ich ihn und sattelte ihn auf. Ich schwang mich sanft auf seinen rücken. " Na zeigst du mir deine Heimat!"flüsterte ich dem hengst zu und ritt wieder in das wäldchen. Ich ließ die 2 Tage revue passieren. Die Pferde waren sehr gut erzogen und rittig. Es gefiel mir sehr gut. Nun trabte ich den Hengst an und hielt ausschau nach einer galloppstrecke. Bald hatte ich diese auserspäht und gallopierte den hengsten an Ameno benahm sich sehr gut und setzte seine schritte kraftvoll.. Nun da der Tag bald zu ende geht und ich meinen flieger erwischen musste kehrte ich um und brachte den hengst zurück in seine Box hinterließ alles sauber und verabschiedete mich und fuhr nachhause.
      POV: Hunter
      Da Lykke uns bereits früh klar gemacht hatte, dass die konvetionelle Methode bei ihr nicht funktionieren würde, waren wir schnell dazu übergegangen sie entscheiden zu lassen, wie sie trainiert wird.
      Die Freiarbeit wurde sowohl von Lykke als auch von mir für gut befunden.
      So war ich also auch heute wieder nur mit einer Dressurgerte bewaffnet mit Lykke auf dem Reitplatz und versuchte ihr spielerisch die Lektionen zu entlocken, die ich von ihr wollte. Weniger war dabei immer mehr, Lykke's Interesse am Menschen machte es leicht ihre volle Aufmerksamkeit zu bekommen, was wiederum aber auch dazu führte dass ihr keiner meiner Fehler entging. Wir versuchten also nach und nach immer weiter aufeinander zuzugehen und unsere Art der Kommunikation zu finden. Dies klappte heute mal wieder wunderbar, sie blieb immer länger an meiner Seite und ließ sich sogar die komplette lange Seite entlang seitwärts bewegen. Die ein oder andere Unterbrechung durch einen Buckler oder der Flucht nach vorn, weil sie keine Lust mehr hatte, war natürlich nicht zu vermeiden, aber alles in allem war das Training ein Erfolg. Wenn es so weiter ging würde es in ein paar Wochen sicherlich soweit sein dass ich mich ohne Gefahr wieder auf sie wagen konnte, seit dem Einreiten war nämlich niemand mehr auf ihr gesessen.
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  • Album:
    RP - Stuten
    Hochgeladen von:
    Maleen
    Datum:
    7 März 2019
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    EXIF Data

    File Size:
    383 KB
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    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Rufname:
    Lykke


    Dam: Litzi La La| S. Nebelhauch D. Lady for Fox
    Sire: Gwynbleidd | S. Zarin D. Sheza

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    Geburtstag:
    07.April 2016
    Geschlecht:
    Stute
    Rasse:
    Neapolitaner
    (50% Berber 50% Lusitano)
    Farbe:
    Fuchs
    (Splashträger)

    Abzeichen:
    4x weiß, weiße Stirn, Schnippe
    Stockmaß:
    1.56m

    Charakter:
    Lykke zeigte sich schon von klein auf sehr selbstbewusst und neugierig gegenüber allem, was ihr begegnete. Je älter sie wurde, desto ausgeprägter wurde auch ihr Charakter und es mischte sich immer mehr Dominanz herein. Im Alter von knapp 1,5 Jahren zeigt sie sich in der Jährlingsherde eindeutig als Chefin, die auch gern mal austeilt, wenn jemand ihre Nerven zu sehr strapaziert.

    Im Umgang mit Menschen zeigt sich Lykke sehr aufmerksam und interessiert, sie lernt unglaublich schnell neue Dinge, ist von bereits Bekanntem allerdings hin und wieder recht schnell gelangweilt.
    Für Lykke ist ein bestimmter aber nicht zu strenger Umgang wichtig, der Versuch ihre Dominanz zu unterdrücken endet schnell genau im Gegenteil. Wer mit ihr Arbeiten will muss lernen, wie man sie in schach hält ohne dabei zu viel Druck zu machen.


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    Genetik:
    ee Aa nSpl

    Zuchterlaubnis:
    //
    Fohlen:
    //


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    Besitzer:
    Maleen
    Pfleger:
    //
    Turnierreiter:
    //
    Maler(VKR):
    Maleen

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    Reitstil:
    Englisch

    Dressur: E/M
    Springreiten: E/A
    Geländespringen: E/E
    Fahren: E/A
    Rennen(Galopp): -/-
    Distanzreiten: E/L
    Western: E/A
    Fett > besonderes Talent // kursiv > dafür geeignet // durchgestrichen > keine Begabung


    Turnierschleifen:
    keine

    Stecki © Maleen 2013