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Friese

*Lune I Holsteiner - Pinto I Stute*

In den Pferdehimmel für ungepflegte Pferde verschoben am 21.01.2013 Lune Jack x Beauty Love unbekannt x unbekannt unbekannt x unbekannt Geboren am: 01.03.09 Rasse: Holsteiner- 1/4 Pinto Charakter: wild, frech, selbstbewusst Exterieur: Fellfarbe: Chesnut Overo Abzeichen: Kopf: rechtes Vorderbein: linkes Vorderbein: rechtes Hinterbein: linkes Hinterbein: Stockmaß: 1,65m Qualikationen: geeignet für: Springen, Galopprennen Springen Klasse: E A L M S S* S** S*** Galopprennen Klasse: E A L M S S* S** S*** Western Klasse: E A L M S S* S** S*** Militairy Klasse: E A L M S S* S** S*** Dressur Klasse: E A L M S S* S** S*** Distanz Klasse: E A L M S S* S** S*** Fahr Klasse: E A L M S S* S** S*** Turnierschleifen: Besitzdaten: Besitzer:Cama Züchter: sweetveltrose & Edfriend VorKaufsRecht: sweetvelvetrose & Edfriend letzter Tierarztbesuch: letzter Schmiedbesuch: Eisen: ja / nein Futter: morgens | mittags | abends Hafer: 1 Maß | 1 Maß | 1 Maß Weidegang mit: Perfect Image, Beauty Love, Georgia Zuchtdaten: gekrönt/gekört: ja/ nein Schleife: Nachkommen: Lune steht als Zuchtstute bei Carenté zur Verfügung.

*Lune I Holsteiner - Pinto I Stute*
Friese, 4 Apr. 2012
    • Friese
      Cama
      Mar 03 2009 08:34 PM

      Ankunft von Lune & Soleil Levant im Stall:

      Da ich meine beiden gekörten Pferde Beauty love und Jack zur Zucht verliehen habe und mit dem Züchter abgesprochen hab,dass ich die beiden ersten Fohlen bekomme,kamen sie heute.
      Meine Stute Beauty hatte vor ein paar Tagen abgefohlt.
      Also kamen heute die beiden Fohlen.
      Soleil Levant und Lune.
      Sie waren beides Fuchsschecken und einfach total süß.
      Als der Hänger dann endlich auf den Hof fuhr und gehalten hat,holte ich die beiden einzeln raus und zeigte ihnen gemeinsam mit einer Freundin den Hof.
      Ich war total glücklich die beiden jetzt Besitzen zu dürfen.
      Sie waren beide noch ein wenig scheu.
      Ich hatte vorher schon extra einen Teil der großen Koppel von den anderen Pferden abgezäunt.Damit sie sich zumindest schonmal Beschnuppern und Sehen können.
      Sie wurden von der Herde ganz freundlich angenommen.
      Lune tobte gleich ein wenig mit Soleil rum.
      Bei den beiden musste ich mir also keine Sorgen machen.
      Zum Abschied knuddelte ich beide nochmal ganz doll.
      Dann ging ich...

      Cama
      Mar 04 2009 04:37 PM

      ~*Pflegebericht für alle Fohlen*~

      Heute ging ich wieder zu meinen ganzen Fohlen.
      Ich wollte Lune & Soleil zu den anderen stellen.
      Aber erst holte ich die beiden aus ihren Boxen und putzte sie nacheinander.
      Schließlich sollten sie ja gut aussehen.
      Danach brachte ich sie schonmal auf die Koppel.
      Sie waren beide neugierig,aber Soleil schien noch ein wenig ängstlich.
      Doch dank seiner Schwester Lune war das schnell verflogen.
      Die beiden tobten freudig.
      Danach holte ich Shetan,Schnee und Breake auf ihren Boxen und brachte sie zu Lune & Soleil.
      Sie waren alle total lieb zueinander und kämpften gar nicht so,wie ich es mir vorher gedacht hatte.
      Im Gegenteil sie tobten & spielten ausgelassen miteinander.
      Ich machte noch ein paar Fotos.
      Während die Fohlis auf der Koppel waren,mistete ich ihre Boxen aus.
      Am Abend holte ich sie alle wieder von der Koppel und stellte sie alle in ihre Boxen.
      Sie fraßen genüsslich ihr Fohlenfutter.
      Ich knuddelte alle nochmal durch und ging dann zu den Großen um sie zu Füttern...


      Cama
      Mar 05 2009 02:26 PM

      ♠Pflegebericht für alle Pferde♠

      Heute morgen ging ich wieder zu meinen Fohlen in ihre Boxen.
      Sie fraßen gerade ihr Futter,deswegen wartete ich noch mit dem aus der Box holen.
      Als sie fertig waren,nahm ich jedes einzeln und brachte es auf die Koppel.
      Erst Lune,dann Soleil,danach Shetan,dann Breake und zu guter letzt Schneechen...
      Lune lief gleich zu Shetan um mit ihm zu spielen.
      Die beiden verstanden sich echt prima!
      Ich schaute meinen Süßen noch ein bisschen zu,dann ging ich in den Stall um die Großen auf ihre Koppel zu bringen.
      Auch die Großen tobten freudig.
      "Alle haben Frühlingsgefühle!",dachte ich mir und grinste.
      Dann ging ich erneut in den Stall,jetzt wollte ich die Boxen ausmisten.
      Es stank ganz schön ...
      Als ich damit fertig war,ging ich wieder zu meinen Fohlen,ich legte mir eine dicke Decke auf den Koppeboden und setzte mich dort rauf.
      Die Kleinen beschnupperten mich die ganze Zeit.
      So saß ich eine Weile.
      ....

      Ich machte noch einige andere Stallarbeiten...

      Am Abend brachte ich meine Pferde wieder in ihre Boxen und fütterte sie alle.
      Jeder wurde nochmal geknuddelt und bekam ein Leckerlie.

      Dann ging ich...


      Cama
      Mar 08 2009 07:30 PM

      ~~*Pflegebericht für alle Fohlis*~~

      Ich ging heute wieder zu meinen Fohlen.
      Am Morgen hatte ich sie bereits auf die Weide gebracht und sie vorher gefüttert.
      Danach äppelte ich ihre Koppel ab und kuschelte immer mit allen.
      Lune war sehr neugierig.Sie war fast immer in meiner Nähe,wenn sie nicht gerade mit den andern rumtollte.
      einmal kippte die Kleine sogar die Schubkarre um,so dass ich alles neu einsammeln musste.
      Das war aber schnell erledigt.Als ich mit der Koppel fertig war,ging ich in den Stall um alle Boxen auszumisten.
      Zwischendurch hatte ich auch schon die Großen auf die Koppel gebracht.
      Ich mistete alle Ställe aus und ließ sie erstmal ausmiefen,während ich im Aufenthaltsraum zu Mittag aß.
      Danach streute ich alle Boxen mit frischem Stroh ein.
      Ich war schon ziemlich kaputt als ich dann noch in die Sattelkammer ging um die Sättel zu fetten...
      "Puhhh",seufzte ich...
      Bis zum Abend erholte ich mich noch und ging dann wieder auf die Koppel zu den Fohlen um sie in ihren Stall zu bringen.
      "Na ihr Süßen,habt ihr Spaß gehabt?",sagte ich freudig.
      Dann führte ich alle in den Stall und stellte sie in ihre Boxen...
      Ich holte schnell noch die Großen und fütterte dann alle mit ihrem geliebten Strohheugemisch und einigen Äpfeln.Die Fohlen bekamen auch noch Kraftfutter.
      Dann wurden alle nochmal durchgeknuddelt.
      Jetzt verließ ich dann Stall.

      ....

      Zu Hause fiel ich dann total müde ins Bett,doch bevor ich schlafen ging,war ich noch duschen...

      Cama
      Mar 09 2009 06:52 PM

      ~~*Pflegebericht für alle Pferde*~~

      "Riiinnngggggg" um halb 7 klingelte mein Wecker.
      Ich zog mich schnell an und rannte dann runter zum Frühstück.
      Nach dem Frühstück zog ich meine Jacke an und ging in den Stall.
      Lauter hungrige Mäuler wieherten mich an."Guten Morgen ihr Süßen.Habt ihr Hunger?",sagte ich während ich zum Futterkammer lief.
      "Soleil: Heu,Stroh,Hafer,Gerste.....",las ich in Gedanken vom Futterplan.So mischte ich für alle ihr Fressen.
      Ich streichelte alle noch und schaute ob frisches Wasser vorhanden war."Okay,alles fertig."Dann ging ich zurück zu meiner Mum in die Küche"Mam?Hilfst du mir die Pferde rauszubringen?" "Ja klar,einen Moment."Danach ging ich wieder mit meiner Mum in den Sstall und wir führten gemeinsam alle Pferde raus.
      "Soo und jetzt noch zur Schule.Tschüssi ihr Süßen.Ciao Mum",sagte ich als ich ins Haus lief um meine Schulsachen zu holen.
      .............
      ..............

      Nach der Schule ging ich ins Haus und machte Hausaufgaben,doch vorher machte ich einen kleinen Umweg an der Koppel vorbei."Na ihr.Habt ihr Spaß gehabt?"Dann ging ich zum Haus und hoch in mein Zimmer um die Hausaufgaben zu erledigen.
      "Enndlich fertig.",seufzte ich.Schnell rannte ich runter und schnappte mir Beauty's Halfter und Lune's gleich mit.
      Sofort rannte ich aud die Koppel "Luune...Beautyyy",rief ich.Schon kamen die beiden angetrabt.
      Ich nahm beide an den Strick und ging dann mit ihnen zum Putzteil des Stalls.
      Ich putzte Beauty & Lune gründlich und liebevoll.Dann sattelte ich Beauty auf und holte meine Kappe"Gleich wieder da ihr 2.",sagte ich.
      Als ich zurück war fragte ich meine Mum,ob sie nicht kurz Lune halten könnte,das tat sie netter Weise dann auch.
      Ich setzte mir meine Kappe auf und stieg auf Lovis Rücken" So du kannst sie mir geben",sagte ich zu Mum und sie gab mir Lune's Strick in die Hand.
      "und los...",sagte ich zu Lune & Lovi.
      Wir ritten ca 2 h über Stock und Stein,aber wegen Lune nur im Schritt.Es war wundervolles Wetter.
      ....

      Zurück im Stall sattelte ich Lovi wieder ab und gab Lune & ihr noch ein Leckerlie.
      Dann brachte ich sie erstmal zurück auf die Koppel.
      Am Abend holten Mum und ich wieder alle Pferde in den Stall.
      Dann ging ich zur Futterkammer und mischte wieder das Futter für alle zusammen.
      "Lasst es euch schmecken",sagte ich während ich sie fütterte.
      Ich knuddelte alle nochmal durch und ging dann wieder ins Haus und unter die Dusche...
      In meinem Zimmer fiel ich dann völlig kaputt ins Bett.


      Cama
      Mar 10 2009 07:18 PM

      *Pflegi für alle PferdE*
      Heut ging nach der Schule wieder zu meinen Pferden nur da ich leider nicht so viel Zeit hatte ,weil ich noch lernen musste konnte ich nur kurz zu ihnen.
      Also ging ich auf die Koppel und knuddelte alle außerdem spielte ich ein wenig mit ihnen...
      Dann ging ich wieder ins Haus und lernte >.
    • Friese
      gabschke
      Mar 21 2009 08:28 PM

      Ich sollte Lune Springen beibringen :

      Ich stellte Cavaletties n unterscjiedlichen höhen auf und lies lune darüber freispringen das klappte gut.
      JKetzt stellte ich pro klasse 2 Sprünge auf bisM L ging noch aber M schaffte sie nicht ganz,. Nun stellte ich ganz viele M's auf jetzt ging es sie schaffte jeden, aber wirklich jeden Sprung, Jetzt stellte ich noch S auf den schaffte sie nicht also kann sie jetzt M springen.

      1 Tag später

      Ich stellte M sprünge auf um zu Testen ob sie es immer noch kann. Nur 1 Mal gerissen, es war aber auch ein steilSpung das machte nichts. Nun scahfffte sie se doch und ich beschloß das sie auf M im Springen ausgebildet war.


      gabschke
      Mar 21 2009 08:58 PM

      Und auch Galopprennen also begann ich mich ans werk zu machen weil ich es vergessen hatte *wein*:

      Ich sattelte und trenste lune mit trarigem gesicht weil ich Cama enttäusch habe.Als ich fertig war ritt ich warm.
      Dannn ging ich auf die Renn bahn und trabte sie erst durch weil Lune sie nch nicght kannte. Dann Galoppierte ich sie im Normalem Galopp durch und am ende im galopp so schnell es ging ja A geschafft nun übte ich mit ihr ritt trocken und ging mit ihr in den Longierplatzt,macht ihn zu so dass sie nicht abhauen konnte. Ich lies sie gesattelt und getrenst, machte die steigbügel fest, machjte sie an die Longe und lies sie angaloppieren an der Longe auf dem Zirkel. Nun wollte sie aufhören aber ich scheuchte sie weiter biss sie nicht mehr konnte da ich ihr nicht weh tat machte das auch nichts. Nun lies ich sie wwelzen zund brachte sie mit einer Weide decke auf die Weide.
      Nach 5 Stunde holte ich sie wieder und machste sie wieder fertig ich ritt sie warm und ging mti ihr zur galoppbahn und ritt sie durch . Fast geschaffte in paar sekunden für M zu spät dann ritt ich noch 3 mal und schaffte es dann doch und beschloß immer noch mit trübem ausdruck:"Ja, nun ist sie doch Ausgebildet in M Galopprenen *leichtes smilen*.


      Edfriend
      Apr 13 2009 08:28 PM

      Besuch bei Lune und Soleil Levant:

      Heute besuchte ich eins unserer Zuchtfohlen aus der Zucht Sonnenthal. es war Lune. Ich hatte sie auf einer Körung gesehen und sie war tatsächlich gekört wurden! Und wir bekamen sie als Zuchtstute! Ich war richtig stolz auf sie und ihre Besitzerin. Sie als Zuchtstute war mein Ostergeschenk und ich konnte Cama gar nicht genug danken. Ich hoffte das es Soleil auch schaffen würde. Gemütlich fuhr ich nun auf das Gestüt von Cama und ging in den Stall. Dort stand Lune! Und an der Boxentür hing die Siegerschleife. Stolz bewunderte ich diese und Lune schaute auch stolz drauf. Ich strich ihr sanft über die Nüstern und steckte ihr ein Leckerli zu. Ich sah auch das sie gerade im Training war, also auf Cama war verlass. Hier hatte es die Stute gut, was ich nicht wusste war das die Stute nun zu uns kommen sollte oder hier blieb. Mir war dies egal. Sie würde es so oder so gut haben. Nun ging ich zu der Nachbarbox. Dort stand Soleil, auch er bekam ein Leckerli und wurde gekrault, eh ich zurück zu Lune ging. Ich nahm mir das Halfter von der Stute und ging in die Box. Schnell war sie aufgehalftert und vor der Box angebunden. Und da kam auch schon Cama. Sie wusste das ich da war und putzte Soleil währenddessen ich Lune putzte. Wir wollten mit den Geschwistern einen gemeinsamen Ausritt machen. Als beide gesattelt und start klar waren gings los. Locker ritten iwr Richtung Wiesen und Felder und genossen die Sonne und den blauen Himmel. Auf der großen langen Wiese galoppierten wir. Ich wusste gar nicht das die Pferde so schnell waren! Lune schien ihren Bruder aber zu überholen. Doch der ließ sich nicht abhängen. Ein Kopf an Kopf Rennen wurde daraus und Sieger waren am Ende beide. Wir machten eine Pause am nahen See und die Pferde grasten. Nach einer Viertelstunde ging es weiter. Wieder zurück. Wieder beim Hof sattelten wr beide ab und spritzten sie ab. Danach wurden sie noch kurz geputzt und durften dann auf die Weide.


      Cama
      Jun 08 2009 07:57 PM

      Neues Pferd auf dem Hof: Fargo
      Heute kam ein kleines Fohlen auf meinen Hof. Fargo. Der Kleine kam aus dem Zuchtgestüt Sonnenthal, wie auch meine Lune und mein Soleil Levant. Freudig erwartete ich den kleinen Buntschecken. Die alte Besitzerin wohnte nicht sehr weit entfernt von meinem Hof, so konnte ich mit Fargo gleich einen Spaziergang machen. Nachdem ich bei Cleo auf dem Hof ankam, nahm ich Fargo und machte mich auf den Rückweg. Die Sache mit dem Geld war bereits besprochen. So konnte ich gleich zu mir. Als wir nach 2h auf meinem Gestüt ankamen, durfte der kleine Kerl erst mal was trinken. Anschließend stellte ich ihn in einen kleinen Paddock neben dem Offenstall der Fohlen. So konnten sie sich schon mal beschnuppern. Nun ging ich zu meinen anderen Pferden. Ich brachte Lune, Soleil Levant, Sahara, Lovi, Jack, Amica, Jetzt ist Sommer, Jocelyn, Roxi, Trust me, Fire King, Perfect Image, Joyau, Fleur, Fanja, Freccia, Cori, Suki, Masktotka , Claire ,Hanni, Puzzle, Russel, Anni, Tiramisu, Horni und natürlich auch der kleine Fargo auf die Koppel. Fargo kam mit den Fohlen auf eine und meine anderen Pferde kamen zusammen auf eine. Natürlich Hengste und Stuten getrennt. Avero wollte gar nicht weg von mir. Doch trotzdem ging ich. Am Abend kam ich nochmal wieder um meine Pferde zu füttern und sie auf eine abgefressen Koppel zu treiben. Heute Nacht blieben sie auf der Koppel, denn schließlich war es schönes Wetter und es war warm.


      Cama
      Jun 22 2009 08:57 PM

      Ankunft von Philippa, Abbey und Minerva:

      Innerhalb von einigen Tagen hatte ich mir neue Fohlen gekauft bzw. gezüchtet. Eines davon war Minerva, ich nannte sie jedoch immer Mina, eine Holsteinerstute. Sie wär die perfekte Freundin für Soleil Levant. Die beiden anderen waren Abbey und Philippa, deren Mutterstuten von meinem Hengst Avero gedeckt wurden. Heute sollten alle drei ankommen. Es war ein schöner Nachmittag und das erste Auto mit Hänger fuhr auf den Hof. Wie sich herausstellte war es der Hänger mit Flip und Abbey drin. Die beiden Fohlen sind totale Gegensätze! Abbey ist eher die ruhige, etwas zickige aber schreckhafte Stute. Philippa hingegen ist wild und frech, aber dennoch lernwillig. Ich führte beide Stuten aus dem Hänger und unterhielt mich nebenbei mit den Besitzern. Es waren sehr freundliche und höfliche Leute. Ich führte gerade Abbey und Flip nach hinten, da fuhr auch schon der letzte Wagen auf den Parkplatz. Meine Stute Mina kam an. Ich stellte meine Fohlen jedoch erst zu Puzzle, Amica, Hanni und Russel, dann ging ich nach vorne. Die Züchterin von Minerva hatte sie bereits aus dem Hänger geholt und wartete auf mich. Ich hatte noch genug Zeit mir die Eigentumsurkunden und die Pferdepässe von den Shettybesitzern geben zu lassen, bevor ich mich von ihnen verabschiedete. Gemeinsam mit Vamyprin der Züchterin von Mina ging ich nach hinten in den Stall. Meine Fohlen wieherten ihr zu und sie lautstark zurück. Ich konnte mich in aller Ruhe mit Vampyrin unterhalten und mich von ihr verabschieden. Schließlich hatte ich noch vor die Koppel ab zu äppeln und Lune, Soleil, Anni, Horni, Tiramisu, Futji, Perfect, Sahara, Avero, Carina, Sommer, Joci, Trusti, Joyau, Fire, Roxi, Suki, Masktokta ,Claire, Fanja, Freccia und Cori auf die Koppel zu bringen und zu putzen. Da würde noch genug Arbeit auf mich zu kommen! Beauty und Jack wollten auch noch verpflegt und bewegt werden. Am Abend verabschiedete ich mich von Mina, Flip und Abbey. Alle meine Pferde fraßen genüsslich ihr Heu und ihre Äpfel. Ich ging zurück ins Haus und sprang erstmal eine Runde unter die Dusche.


      Cama
      Jul 06 2009 02:26 PM


      Die Ankunft von Ballymena & Banto Lieves
      + Pflegebericht für alle Pferde

      "Riinnnggg", mein Wecker klingelte laut. Müde rappelte ich mich auf und machte mich fertig. "Heut‘ kommen wieder zwei Ponys an!", bei dem Gedanken daran musste ich lächeln. Ich zog mich an und ging dann runter, frühstücken. Danach lief ich in den Stall, dort bekamen alle meine Fohlen ihr Müsli. Abbey mampfte munter, während Flip noch halb schlief. An meiner Seite war meine kleine Dalmatinerhündin Brandy. Amica und Minerva fraßen noch, als ein Auto auf den Hof fuhr. "Bis später ihr Süßen!", sagte ich und rannte raus. Russel erschrak derweil und sprang auf, doch das erfuhr ich auch erst später. Während dessen parkte das Auto gerade und jonglierte den Hänger vor den Stall. Als der Wagen stand, ging ich hin und begrüßte Any und Kissy freundlich. Wir gingen hinter das Auto und öffneten die Hängerklappe. Drin standen ein kleines Hengstfohlen namens Banto Lieves und eine Shetlandponystute mit dem Namen Ballymena. Ich führte zuerst das Fohlen zu den anderen nach hinten in den Stall. Dabei war es ziemlich nah an meinem Rücken, sodass ich es immer wieder zurück schicken musste. Da er ja noch ein Fohlen ist, kann er ja noch gar nicht oder nur kaum geführt werden. Doch es war ja nicht mein erstes. Im Stall stellte ich den kleinen in eine seperate Box neben Hanni. Er konnte, allein wegen der Größe, nicht über die Boxenwand zu den anderen gucken. Dafür Hanni aber umso besser zu ihm. Ich ließ die beiden sich beschnuppern und ging dann zurück zu Ballymena. Die kleine Stute stand etwas gelangweilt im Hänger. Also führte ich sie raus zu meinen anderen Pferden. Ich stellte sie zu den Stuten Roxi, Joyau, Joci, Suki, Fanja, Claire, Anni und Freccia. Ich war schon traurig, als ich sah,dass eine fehlte. Maskotka. Ich hatte sie erst gestern verkauft und schmollte. Ich machte Ballymena das Halfter ab und streichelte sie noch einmal. Brandy rannte zu Suki. Sie sehen sich echt so ähnlich! Ich musste lachen. Ich guckte nach dem Wasser. Es war noch genug da. Danach ging ich auf die Hengstweide. Puzzle und Cori spielten gerade miteinander. Fire King fraß und Jetzt ist Sommer schaute den spielenden Hengsten zu. Tiramisu überlegte hin und her. Mitspielen oder fressen? Mitspielen oder fressen? So lauffreudig wie er war, spielte er dann natürlich doch mit. Auch bei meinen Hengsten guckte ich nach dem Wasser. Es war etwas wenig, also drehte ich den Wasserhahn auf, an den ein Wasserschlauch angeschlossen war. Ich legte ihn in die Wassertonne und wartete. Wie schön es jetzt wohl wär, bei einem Ausritt mit Joci? Ich fing an zu Träumen… Wurde dann jedoch vom überlaufenden Wasser geweckt. Ich legte den Schlauch in die nächste Tonne und immer so weiter. Neugierig schaute mein gekörter Shettyhengst über den Zaun zu den noch ungekörten rüber. "Na Kleiner?", sagte ich zu ihm. Da kamen auch noch meine anderen gekörten Hengste. Zwei Warmblüter. Jack und Soleil Levant. Ich krabbelte und dem Zaun durch, rüber zu meinen Zuchtpferden. Jetzt umarmte ich Soli und gratulierte ihm nochmal zu seinem Prachtkerlchen. Ich kroch erneut unterm Zaun durch und machte das Wasser aus, dann rollte ich noch den Schlauch ein und ging weiter auf die nächste Koppel. Dort standen bereits Perfect Image, Carina und Lune. Die drei schauten neugierig, und hofften auf Leckerlies. Doch ohne was zu machen, gibt’s die nicht! Carina zeigte das Kompliment, Perfect nahm den Kopf runter und Lune nahm ihn zu Seite an ihren Bauch. Jetzt bekamen alle ihre Belohnung. Ich ging auch noch zu Lovi und Sahara. Wie die beiden nun mal sind, fraßen sie genüsslich das grüne Gras. Ich setzte mich auf die Koppel und schaute meinen Pferden noch eine Weile zu. Am Abend trieb ich alle auf die jeweilige Abendkoppel und meine Fohlen kamen schon mal zu den "Reitpferden" auf die Abendkoppel. So konnten sie sich schon kennenlernen bevor sie richtig zusammen standen. So müde wie ich war, ging ich nur noch duschen, aß etwas und fiel dann völlig kaputt ins Bett.


      Cama
      Jul 26 2009 03:07 PM

      Die Ankunft von Grand Little:

      Schon wieder hatte ich mir ein Pferd gekauft. Diesmal einen Holsteiner-Pinto-Mix namens Grand Little. Auch jetzt war Lisa wieder die Verkäuferin. Am Morgen ging ich jedoch zuerst durch meinen Stall, indem die Fohlen warteten. Amica mampfte genüsslich ihr morgendliches Heu, ebenso wie Abbey und Flip. Benny und Russel kraulten sich gegenseitig. Sie standen gemeinsam in einer geräumigen Box. Hanni und Minerva lagen in ihrer Box auf dem Boden und schliefen noch halb. Weiter gings auf die Koppeln. Wie immer zuerst zu den Stuten. Ich trieb sie nach vorn auf die saftige Weide. Heute bekamen sie keine Äpfel, da alle ein wenig zu fett geworden waren. Besonders Perfect Image war ziemlich dick, aber die war ja auch trächtig. In wenigen Tagen würde sie ihr erstes Fohlen erwarten. Die einzigen, die noch so halbwegs schlank waren, waren Anni, Carina und Freccia. Miranda galoppierte freudig auf die saftige Koppel, gemeinsam mit Ballymena und Roxi, sah es aus wie ein Wettrennen. Auch Jocelyn beeilte sich sehr. Freaky, Suki und Fanja teilten sich das Mittelfeld und ganz hinten bei mir waren Lune, Perfect Image, Sahara und Beauty Love. Doch auch diese rannten nach vorn, als ein Geräusch aus dem nahegelegenen Wald kam. Nachdem alle Stuten auf der Koppel waren, verschloss ich den Stromzaun und ging zu den Hengsten. Auch diese trieb ich auf eine fette Koppel. Soleil und Jack machten ein Wettrennen. Cori stürzte sich wie immer auf das Gras, ebenso wie Avero. Fire King und Sommer galoppierten nach vorn und buckelten erst mal. Nur Joker und Puzzle waren hinten bei mir. Ich schaute auf die Uhr. "Oh nein! So spät schon?!", erschrak ich und trieb Smartie und Puzzle zu den anderen. Auch jetzt verschloss ich den Stromzaun und rannte dann noch vorn. Gerade noch pünktlich kam ich auf dem Parkplatz an. Lisa’ s Auto war noch nicht auf dem Hof. Beruhigt atmete ich noch einmal tief durch und wartete auf Lisa. Wenige Minuten später fuhr ihr Auto auf den Hof, samt Hänger. Ich begrüßte sie und ging mit ihr nach hinten zum Hänger. Lisa öffnete die Klappe und da stand er. Mein neuer Hengst Grand Little! Er sah wirklich so gut aus! Ich hatte ihn bereits auf einer Körung gesehen, die er leider nicht gewann. Sogleich holte ich sein Halfter mit Swarowskisteinchen und einem passenden Strick und holte ihn damit aus dem Hänger. Das Set stand ihm echt perfekt! Ich stellte ihn kurz in einen Paddock und ging anschließend mit Lisa ins Büro. Dort machten wir den Kaufvertrag fertig und ging dann mit ihr wieder nach draußen. Wir verabschiedeten uns von einander und sie fuhr in ihrem Auto wieder fort. Ich holte Grand Little wieder aus dem Paddock und führte ihn nach hinten zum Putz- und Waschplatz. Dort wusch ich ihm das ganze alte Leben ab. Zuerst spritzte ich ihn mit dem Wasserschlauch ab, er stand ganz ruhig da. Schließlich war das eine schöne Abkühlung bei dem Wetter. Danach seifte ich ihn mit Pferdeshampoo ordentlich ein. Auch die Mähne und den Schweif. Danach wusch ich die Seife wieder ab und strich anschließend das überflüssige Wasser mit dem Schweißmesser von meinem Grand Little ab. Anschließend bürstete ich die Mähne und Schweif mit meiner Mähnenbürste gut durch und ließ sie trocknen. Dabei durfte er Fressen. Als alles gut getrocknet war, massierte ich meinem Hengst noch etwas Babyöl in Schweif und Mähne. Anschließend brachte ich ihn auf die Hengstkoppel zu Soleil, Jack, Cori, Avero,Fire King, Jetzt ist Sommer, Smartie und Puzzle. Dort fraß er erst etwas abseits, doch am Abend stand er schon zwischen allen in der Herde. Ich trieb meinen Grauschecken, sowie die anderen Pferde, auf die jeweilige Abendkoppel und ließ sie dort in Ruhe. Meine Fohlen bekamen noch ihr Fohlenmüsli. Dann verließ ich den Stall und dachte über den schönen Tag nach.



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      Monsterflosse
      Jul 31 2009 11:23 PM

      Pflegebericht für alle Zuchtpferde
      Heute fuhr ich wieder zu Cama, denn ich hatte ihre Zuchtpferde zu pflegen.
      Als ich ankam überlegte ich nicht lange und fing an:
      Zuerst fütterte ich alle Pferde, danach Putzte ich sie. Carina del Delta blieb die ganze Zeit ruhig, während Perfect Image teilweise sehr nervös war. Avero hingegen genoss das Bürsten regelrecht, er hatte wohl ein dringendes Schmusebedürfnis. Sahara hatte beim Füttern großen Hunter, erwies sich beim Pflegen aber als sehr sensibel und lieb. Lune war sehr experimentierfreudig, auch was das Futter anging. Mein T-Shirt schmeckte aber dann wohl doch nicht so gut. Soleil Levant war ziemlich shüchter, Cama kam gut an ihn heran, doch ich hatte Schwierigkeiten. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich mich wohl bei ihm auch Beliebt machen können, aber die hatte ich ja (leider) nicht. Beauty Love erwies sich als ruhiges Pferd. Jack war anfangs etwas ängstich, doch spätestens nach dem er den Futtereimer gesehen hatte, hatte sich das wieder gelegt. Aber im großen und ganzen merkte ich, dass das alles hier 1.Klassige Zuchtpferde waren, vom Extiteur wie vom Charakter her.
      Am Schluss half ich noch bei Zuchttechnischen Dingen, bei der Kartierung, welche Stuten trächtig waren, beim Reiten und dabei beim Abschätzen der besonderen Fähigkeiten und zu welchem Partner ein Pferd passen würde...Im großen und ganzen war ich die ganze Zeit beschäftigt, mir machte die Arbeit regelrecht Spaß und ich freute mich schon auf meine eigene Zucht.


      Cama
      Aug 12 2009 10:42 AM


      Die Ankunft von Camira und Darkness:

      Müde rappelte ich mich auf und zog mich an. Schließlich hatte ich heute viel vor. Zuerst ging ich in den Stall."Guten Morgen ihr Süßen!", sagte ich den in Stall hinein. Meine Fohlen Amica, Flip, Abbey und Benny warteten schon sehnsüchtig auf ihr Futter. Mina und Hanni lagen noch müde in ihrer Box. Ich ging zur Futterkammer und holte für jeden die Eimer auf denen ihre Namen standen. Vollgefüllt mir Fohlenmüsli stellte ich sie in die Boxen. "Lasst es euch schmecken.", sagte ich und ging anschließend in Richtung Koppel. Zuerst ging ich zu den Stuten. "Guten Morgen meine Weiber.", sagte ich lachend. Sie standen auf der Nachtkoppel, also musste ich sie zuerst nach vorn treiben. Perfect Image kam wie immer sofort zu mir und wollte geschmust werden. "Jaaa, meine Süße. Du wirst auch bald wieder geritten.", flüsterte ich ihr ins Ohr. Lune kam zickig zu mir, doch ich währte sie ab. Anscheinend hatte sie ziemlichen Hunger und zickte deshalb so. Auch Fanja wollte erst mal geknuddelt werden. Ich streichelte den dreien über die Hälse und fing dann mit dem Treiben an. Freccia und Suki rannten vor. Gefolgt von Miri und Carina. Meine Kleinste, Cari, schaffte es sogar Miranda zu überholen. Anni, Freaky, Sahara, Lovi und Mena teilten sich das Mittelfeld und Lune, Perfect und Fanja blieben brav bei mir. Bis Lune plötzlich nach galoppierte. "Vom Hafer gestochen?", ich lachte. Als alle Stuten vorn waren ging ich rüber zu den Hengsten. Ein schmaler Weg trennt die beiden Koppeln von einander. Auch meine Hengste trieb ich auf die vordere Koppel. Cori bekam eine kleine Streicheleinheit von mir. Er war schließlich immer noch einer meiner Lieblinge. Smart Joker und Puzzle galoppierten als erste auf die Koppel. Avero, Soleil und Jack teilten sich die Mitte. Cori rannte sogleich hinterher. Nur Grandi blieb bei mir. Spaßeshalber schwang ich mich auf seinen Rücken, ohne alles. Ohne Reitkappe, ohne Weste, ohne Sattelzeug und co. Sehr Riskant, doch ich vertraute meinem Hengst und ließ ihn hinterher traben. Vorher verschloss ich noch den Stromzaun und dann gings los. Auf der Hälfte gab ich die Galopphilfe. Gemeinsam trieben wir die Hengste auf die Weide. Als alle auf ihrer Koppel waren, stieg ich ab und rannte nach vorn. Die Hänger standen schon auf dem Hof. Maya und Any stiegen aus. "Hey ihr zwei!", rief ich ihnen entgegen. Wir quatschten ein bisschen und danach durfte ich meine beiden neuen Pferde aus den Hängern holen. Zuerst holte ich Darkness, einen sechsjährigen Criollorapphengst aus dem Hänger. Überzogen von einem blauen Schimmer glänzte sein Fell in der Sonne. Darki sah wie ein Engel aus, obwohl sein Fell eher einem Teufel ähnelte. Ich band ihn an einer Bande fest und streichelte ihm. Danach holte ich Camira aus dem Hänger. Ich stellte sie gleich zu meinen Fohlen in den Stall. Auch die bekam eine Streicheleinheit. Any, May und ich brachten Darkness nach hinten auf die Hengstkoppel. Dort ließ ich ihn erst mal alleine. Er würde das schon schaffen! Am Abend stand er bereits in der Herde. Ich fütterte meine Hengste und trieb sie auf die Nachtkoppel. "Gute Nacht, Männer!", sagte ich. Genauso machte ich es bei den Stuten. Und zum Schluss fütterte ich noch meine Fohlen.


      Cama
      Jan 14 2010 09:43 PM

      Die Ankunft von Hinun Iye und Pacco:

      Es war mal wieder soweit. Ich hatte so richtig zugeschlagen beim Pferdekauf. Ich kaufte meinen, bereits schon mal in Besitz gewesenen, Hinun Iye und Pacco, einen kleinen Hengst, den ich schon lange haben wollte. Beide kamen schon früh auf meinem Gestüt an, ich schaffte es gerade so meine Fohlen Chocolate Candy, Dancer in the Dark , Cara Mia und Amica; meine Stuten: Perfect Image, Birhcin’s Asta, Lune, Beauty Love, Carina del Delta, Serenade und Cama’s Little One ; und zu guter Letzt auch meine Hengste: Mücke, Cori, Soleil Levant, Jack, Grand Little, Albaran ox, Losin‘ Touch und auch den kleinen Avero zu füttern. So kamen sie also an. Das Auto, samt Hänger, fuhr auf den Parkplatz. Die Vorbesitzerinnen stiegen aus und ich durfte endlich die Klappe öffnen. Ich war überglücklich, sie endlich wieder in meinem Besitz zu haben. Auch Hinun Iye schien froh darüber, endlich wieder Zuhause zu sein und Pacco gefiel es auch. So führte ich beide in ihre neuen Boxen, zeigte ihnen aber vorher noch das neue Heim. Hinun Iye, kannte sich ja aus, aber Pacco nicht so recht. Das merkte ich ihm an. Den Tag über bewegte ich ein wenig meine Pferde und räumte die Kammer auf. Am Abend fütterte ich alle meine Schätze und knuddelte jeden liebevoll…
    • Friese
      Cama
      Feb 09 2010 10:57 PM


      Die Ankunft von Dornröschen, Rapunzel, Cavallino und Alu:



      Es war mal wieder so weit. Ich hatte viiiel, viiel Geld ausgegeben, für insgesamt 6 Pferde, wovon aber nur 4 bei mir standen. Die anderen beiden kamen zu Naddie, mit der ich leider gerade ein paar Probleme hatte, was mich bedrückte. Zuerst ging ich durch die Ställe. Von Perfect Image und Serenade wurde ich bereits wiehernd begrüßt, als ich den Stall betrat. Ich fütterte Lune, Fly III, Asta, Little One und Beauty Love ihre Minerale und ihr Zusatzfutter. Anschließend ging ich weiter zu meinen Fohlen Amica, Cara Mia, Candy, Dancer und Pacco. Alle warteten schon auf ihr Fohlenfutter, welches ich extra für sie morgens zusammenmischte. "I can’t dance alone…", summte ich vor mich hin während ich in den Hengststall schlich. Dort rappelten sich gerade Grand Little und Jack auf, welche gemütlich in ihren Boxen lagen. Hinun Iye schaute es dem Fenster seiner Box in Richtung Paddock. Sehnsüchtig wartete er auf seinen Auslauf. "Heute leider nicht.", musste ich ihn enttäuschen und ging weiter. Cori, Discaro und Smart Joker rümpften die Nasen, als sie ihr Futter rochen. Sie mochten es nicht so, aber was sein muss, muss sein. "Ach Naddie…" Ich seufzte und mischte das Futter aus Hafer, Mineralen und ein paar Möhrenstücken zusammen. Felino und Albaran traten schon wartend in ihrer Box auf der Stelle hin und her, während Losin‘ Touch und Soleil Levant eher gelassen in meine Richtung blickten. Ich brachte jedem sein Futter und schüttete es in, die in der Box angebrachte, Raufe. "Mist! Schon spät!", fluchte ich, als mein Handy in meiner Hosentasche vibrierte. Ich stürmte durch den Stall nach vorn und verabschiedete mich vorher noch rufend von meinen Pferden " Bis nachher ihr Süßen!". Flairs Wagen fuhr bereits auf den vereisten Parkplatz. Zum Glück hatte ich vorher noch gestreut, sonst wär sie nur gerutscht! Sie fuhr ganz langsam, damit den beiden Miniature Ponys auch nichts passierte. Erleichtert atmete ich auf, als Flair dann ausstieg. "Hey!", begrüßte ich sie herzlich und rieb mit den Händen an meinen Armen, mir war ziemlich kalt. Wir unterhielten uns kurz und sie sagte mir die wichtigsten Dinge zu den Stuten Dornröschen und Rapunzel. Gemeinsam führten wir beide auf dem Hof herum. Neugierig schauten sie sich um. Dornröschen mussten wir fast ein wenig ziehen, so langsam war sie. "Ob sich das noch ändert?", fragte ich lachend. "Ach, wenn du sie einmal dazu überredet hast, dann geht’s schon.", antwortete mir Flair gelassen. Einen Tag zuvor hatte ich bereits beide Boxen für die zwei eingestreut. Naja es war wohl eher eine sehr große, damit ich sie zu Anfangs nicht trennen musste. Wir stellten beide in die Box hinein und ich streichelte sie nochmal. Flair verabschiedete sich liebevoll von ihren beiden ehemaligen Stuten. Ich begleitete sie mit nach vorn zu ihrem Auto, schließlich müssten Salera und alligirl auch gleich kommen. Sie teilten sich wetterbedingt ein Auto und einen Hänger, war ja auch viel einfacher so. Nach ca. 10 Minuten, die ich wahrlos rumstand, kamen sie dann endlich an. "Na endlich.", brabbelte ich erleichtert. "Sal!", rief ich glücklich und umarmte meine Pferdefreundin. Auch alligirl wurde fröhlich begrüßt. Ich ging nach hinten zum Hänger und öffnete die Tür des Hängers. Da sahen mich zwei knackige Pferdepopos an. Ich führte Cavallino, der in der Ponyzucht von Naddie… "ach ja Naddie… ich vermisse sie schon, irgendwie." … und mir als Deckhengst sein Futter verdiente. Alligirl führte ihre Stute Alu. Erstaunlicherweise war Cavallino ganz gelassen neben der Mixstute. "Komisch…", sagte ich zu beiden, die nur lachen konnten. Ich lachte mit, weil ich eigentlich ja nichts anderes von dem kleinen Hengst kannte. Auch diesen beiden Ponys zeigten wir den Hof. Alu war eher aufgeregt in dem neuen Terrain. Am Ende brachten wir beide in ihre neuen Boxen und tranken drinnen noch einen warmen Kakao. Nach einer Stunde, die wir verquatschten, fuhren sie dann wieder nach Hause. "Tschüssii ihr zwei. Man hört voneinander.", sagte ich und winkte ihnen nach. Ich schlenderte wieder durch meine Ställe. Total in Gedanken versunken war ich, als mich eine weiche Pferdenase anstupste. Es war Asta, die ganz genau merkte, dass es mir nicht so gut ging. Sie hatte erst einige Tage zuvor gefohlt, weshalb das Baby neben ihr in der Box lag und schlief. Faro hieß der kleine und war für Nemo reserviert. "Ach Astii… du kannst mir leider auch nicht helfen." Ich ging weiter, diesmal Richtung Haupthaus. Ich wollte einfach nur in mein Bett, einfach nur nachdenken und meine Ruhe haben… Nach einer Stunde auf dem Bett, setzte ich mich an meinen Schreibtisch, nahm mir ein Blatt Papier und meinen Füller. Ich begann zu schreiben:
      " Liebe Naddie.


      Es tut mir leid, dass ich wegen so einer Kleinigkeit wieder rumgezickt habe.
      Wirklich.
      Du bist mir einfach nur so wichtig, ebenso wie unsere Zucht.
      Ich will dich nicht schon wieder verlieren.
      Eigentlich wollte ich dir nachträglich zu Weihnachten den hübschen Jack schenken,
      aber jetzt nach dem Streit, weiß ich auch nicht mehr, was ich tun soll.
      Liebe dich, meine Kleine.


      Deine Cama"

      Ich steckte den Brief in einen Umschlag und verschloss diesen. Zuletzt schrieb ich noch ganz groß "Sorry!" auf den Umschlag und legte ihn wieder weg. Ich ging zurück zu meinen Pferden. Sie wollten noch ihr Futter bekommen. Also mischte ich wieder alles zusammen und füllte alle Heunetze. Es war bereits dunkel, weshalb ich mich beeilte schnell wieder ins Haus zu kommen. Doch bei Mücke hielt ich an. Er stand so komisch in seiner Box, wie als wollte er mir was sagen. Ich betrat seine Box und tastete seine Beine ab. "Mhmm… komisch. Alles ganz normal.", sagte ich und was tat Mücke? Er machte seinem Namen alle Ehre und piekte mir mit einem Stück Stroh im Maul in den Po! Er brachte mich doch tatsächlich noch zum Lachen heute! "Mücke! Du Frechdachs!", schimpfte ich lachend mit ihm. Natürlich meinte ich es nicht ernst. Ich knuddelte noch kurz mit meinem Hengst und ging dann weiter. Bei Asta machte ich nochmal Halt und schaute nach dem Fohlen. Dann ging ich ins Haus zurück…


      Tinkerforever
      Feb 12 2010 10:47 PM


      Hufschmiedbesuch bei Cama für Ihre pferde Pacco, Candy, Dancer, Cara,Amica, Winstone,Fly, Hinuin,Mücke,discaro,Cori, Joker, Felino, Albran,asta,camas little one,Losin touch,Grand little,Perfect image, Lune, Solail,Beauty love und Jack

      Dann kam ich zu meinen ersten Riesenauftrag 24 Pferde, ich wusste nicht ob ich die anderen Aufträge heute noch schaffte bei sovielen Pferden die ich jetz machen musste, der hof musste ganz schön groß sein. Ich kam endlich an und machte mich sofort an die arbeit ich wollte bis mittag fertig werden also das hies keine zeit zu verlieren und arbeiten. Cama brachte mir zuerst Pacco und Candy, diese sie anband und wieder richtung weide lief. Ich schaute mir zuerst die Hufem von Pacco an, er schien hufschmiede zu kennen, denn er blieb ganz ruhig, ich kürzte sie und feilte sie wieder in ordnung. Dies machte ich mit ihm bei allen seinen beinen und ging zu Candy, die stute wieherte ängstlich aber ich konnte sie jedoch beruhigen auch ihr wurden die Hufen gekürzt und gefeilt, Cama kam mit Dancer und Cara und nahm Pacco und Candy mit. Dancer schien ein schwieriges Fohlen zu sein, denn es wollte einfach nicht stehen bleiben. Als ich ihm zeigte wer der boss hier ist benahm sich der kleine Racker anständig und lies die prozedur gefallen. Da er gesunde hufen hatte war er auch ziemlich schnell fertig so konnte ich zu Cara gehen. diese war ein Engel, sie blieb brav stehen und machte keinen Mucks, ich lobte sie immer und immer wieder und nach dem ich die hufen in die richtige länge gemact hatte raspelte ich sie fertig und dann kam auch schon wieder Cama mit amica und Winstone das erste großpferd und nahm Dancer und Cara mit. ICh schaute bei Amica nach diese musste ich noch nich feilen oder kürzen da sie in der richtigen länge war, die hufen waren okay, bei Winstone sah es wieder anderst aus, er hatte viel zu schlechte Hufen, da mussten eisen drauf, sonst würde die Tragwand und Vorderhufwand abbröjkeln und hielt dann nichts mehr zusammen, ich musste das Cama melden und wartete auf sie. Als sie kam erklärte ich ihr die Sache und sie sagte dann dass ich die hufeisen drauf tun sollte. Also kürzte ich sie und feilte sie ab und beschlug ihn. Die eisen hielten die hufen fest, sind eine unterstüzung der tragwand sozusagen. Dann nahm kama sie mit und holte Fly und Hinuin. Diese beiden pferde hatten so gute Hufen dass ich sie nicht zu kürzen oder feilen brauchte, also machte sich Cama auf den weg um die anderen zu holen. Mücke und Discaro vertrugen sich heute nicht gerade besonderst und cama hatte mühe bei dem führen. Ich entschied mich für Mücke, denn sie war heute die größte Zicke und ürzte ihre viel zu langen hufen und feilte diese schön aus, discaro benahm sich vorbildlich und dann war auch sie fertig, dann kaman auch schon cori und joler die letzten ungeköhrten pferde von Cama. Diese auch nur feilen musste war ja toll gewesen und nun standen nur noch elf pferde vor mir. Felino, Albran,asta,camas little one,Losin touch,Grand little,Perfect image, Lune, Solail,Beauty love und Jack von allen hufen waren sie in ordnung ich musste sie nur kürzen und feilen , dass war nun der erste große auftragg. ERschöpft fuhr ich zu meiner praxis.


      Cama
      Feb 14 2010 09:59 PM


      Ein nachdenklicher Tag:

      Heute ging ich wieder zu meinen Pferden. Immer noch, nein wohl eher schon wieder, war ich bedrückt wegen Naddie. Wir hatten erneut eine heftige Diskussion, diesmal wegen Yessenja. Sie hatte halb Joelle.de hintergangen und Naddie war eine davon, die wusste, wer sie wirklich ist. Sie hatte es mir nicht gesagt, obwohl ich Yessenja zwei meiner Zuchtponys verkaufte, Avero und Carina del Delta. Am Morgen wachte ich schon früh auf und ging in den Stall. Zuerst fütterte ich meine Fohlen Amica, Chocolate Candy, Dancer, Cara Mia, Pacco und meine neuangekommene Araberstute Helia. Danach ging ich weiter zum Hengststall, wo mich Grand Little wiehernt begrüßte. Doch freuen konnte ich mich nicht, die Sache mit Naddie machte mich einfach nur zu nachdenklich. Cavallino, Felino, Soleil, Jack, Losin‘ Albaran, Cori, Hinun, Smart Joker und auch Mücke bekamen ihr Futter. Danach ging ich weiter in den Stutenstall. Serenade und Fly beobachteten mich genau. Auch Asta und Dörnröschen taten dies. Jede meiner Stuten, Rapunzel, Lovi, Perfect, Little One und Lune, bemerkten, dass es mir nicht gut ging. Doch warum, konnte ich ihnen nicht erklären. Nachdem ich mit dem Füttern fertig war, mistete ich alle Boxen und die Paddocks. Nach gut zwei Stunden hatte ich auch dies beendet und holte das Stallhalfter von Mücke. Naddie hatte ihn mir geschenkt und nun war er eigentlich meine einzige Erinnerung an sie. Für mich war dieser Streit schon fast wie ein Ende, doch ich wollte es nicht wahr haben. Ich holte Mücke aus seiner Box und putzte ihn gründlich. Er verlor ziemlich viel Fell. Ich musste immer wieder niesen, weil mir Haare in die Nase flogen. "Naddie L …" Ein lauter Seufzer glitt über meine Lippen. Gerade heute am Valentinstag mussten wir uns Streiten. Eine Scheiße war das doch! "Reiten oder zu Fuß?", überlegte ich und entschied mich fürs Spazieren gehen. Schließlich konnte ich da nicht viel mehr als ausrutschen. Während des Spaziergangs gingen mir Dinge wie: " Wie kann ich das nur wieder gut machen?" und "Es liegt nicht an dir" durch den Kopf. Dabei lag es an mir. Ich konnte meine Trauer um die am Freitag gestorbene Bonny nicht zurückhalten und hatte keinen klaren Kopf mehr. Diese Woche verlief für mich wirklich blöd! Aber morgen würde ja eine neue Woche beginnen, die hoffentlich besser werden würde! Nach einem gut dreistündigen Spaziergang war ich wieder im Stall angekommen. Alles erinnerte mich an sie, alles! Also überlegte ich mir, wie ich es wieder gutmachen könnte. "Zuchtpferde? Nee, die hatte sie ja nun zu genüge. Dank Yessenja. Ein Pferd? Nein, davon hatte sie jetzt auch genug. Geld? Nein, sowas schenkt man keiner Freundin." Mir fiel nichts ein. Das Ergebnis meines Denkens war also wirklich deprimierend. Ich hatte Mücke bereits wieder in seine Box zurück gestellt und ging zu Asta. Sie konnte mich bisher immer aufheitern, normalerweise. Doch heute schaffte selbst Asta es nicht. Ich setzte mich zur ich in den Box und lehnte mich an die linke Boxenwand. Die Einstreu war ziemlich kalt, weshalb ich mir eine Decke holte und mich in diese einkuschelte…

      … Eine warme Nase pustete mir ins Gesicht. Ich wachte auf. Tatsächlich, ich war eingeschlafen. Asta weckte mich. "Was, äh wie?", stammelte ich und rappelte mich auf. Ich schaute auf meine Handyuhr. "WAS? Schon 16 Uhr?!", entsetzt stellte ich fest, dass ich 2 Stunden geschlafen hatte und nun wieder Futterzeit war. Ich begann bei den Stuten, schließlich war ich ja gerade im Stall. "Danke Asti.", sagte ich zu meiner geliebten Camargue-Stute und kraulte sie unterm Schopf. Ich fuhr mir durch die Haare und ging dann zur Futterkammer. Dort mischte ich allen meinen Pferden ihr Futter und füllte es jedem in die Raufe. Alle freuten sich über ihr Futter und mampften es genüsslich. Nach einer weiteren Stunde war ich wieder total ausgepowert und ging ins Haus. Dort dachte ich wieder über eine geeignete Entschuldigung für Naddie nach und schlief vor dem Fernseher ein…


      Cama
      Mar 26 2010 10:54 AM


      Tage wie diese…

      Tag 1:

      Es war früh am Morgen, als ich aufstand und mich fertig machte. Nach einem sättigenden Frühstück ging ich in den Stall. Wiehernd begrüßten mich Amica und Chocolate Candy. Auch Cara Mia rappelte sich direkt auf und schaute über die erniedrigte Boxentür in meine Richtung. Ich ging weiter zur kleinen Futterkammer in der das Kraftfutter für meine Fohlen lagerte. Das Rascheln aus der Kammer machte auch Helia, Dancer in the Dark und Pacco neugierig. So standen am Ende pünktlich zur Fütterung alle Fohlen vor den Trögen und warteten sehnsüchtig auf ihr Frühstück. "Guten Morgen", begrüßte ich jedes Fohlen einzeln und wünschte ihm einen guten Appetit. Ich schloss die Türen zum Paddock wieder, schließlich hatten sie ja über Nacht den ganzen Auslauf gehabt. Nachher würde ich bestimmt noch etwas mit ein paar meiner Babys machen. Ich schlurfte weiter in den Hengststall, wo Cori, Mücke, Clair Rayon, Hinun Iye, Grand Little, Smart Joker, Avero, Cavallino, Felino, Albaran ox, Losin‘ Touch, Soleil Levant und natürlich auch mein alter Jack warteten. Auch diese bekamen ihre Fütterung pünktlich wie immer und die Tore wurden geschlossen. Alle Pferde freuten sich über ihr Futter und mampften es zufrieden. Zu guter Letzt ging ich zu den Weibern. Perfect Image, Suki, Fahma al Lail, Lune, Beauty Love, Serenade, Asta,Rapunzel, Dornröschen, Little One, Carina, alle warteten sie auf mich. Auch sie fütterte ich und dann holte ich die erste aus ihrer Box. Es war Perfect Image meine Lieblingsstute. Diese Beziehung, die wir aufgebaut hatten, ist etwas Besonderes. Sie ist etwas Besonderes! Die Liebe ist schon fast unmenschlich, die ich für sie empfinde. Ich putzte sie und Perfect Image genoss es total! Dies sah man ihr sofort an. Nachdem ich Perfect geputzt hatte, ließ ich sie angebunden stehen und holte ein Fohlen. Ich entschied mich für Helia, die neue Fohlenstute. Perfect Image und Helia beschnupperten sich neugierig und schienen sich gut zu verstehen, weshalb Helia mit auf den Ausritt durfte. Ich vertraute dem Fohlen, sie würde schon keine Frühlingsgefühle zeigen und selbst wenn, dann wäre es auch egal. Helia wurde ebenso geputzt wie Perfect Image. Ich trenste beide auf und Perfect sattelte ich auch. Nun brauchte ich nur noch meine Kappe holen, diese aufsetzen und mich aufs Pferd schwingen. Was ich natürlich auch gleich tat. Ich saß seit mehreren Wochen nicht mehr auf dem Pferd. Natürlich brachte es mir einen großen Spaß mit den beiden ins Gelände zu gehen. Zwischendurch buckelte Helia mal kurz, doch Perfect Image ließ das, glücklicherweise, kalt. Unverletzt kamen wir also wieder im Stall an. Ich sattelte beide ab und wechselte die Trensen gegen ihre Halfter aus. Zufrieden bekamen beide ihr Leckerli, nachdem sie wieder in ihren Box gestanden hatten. 2 Pferde von 30 Pferden hatte ich nun schon bewegt und der Tag war noch lang! Mit Pacco und Mücke ging ich eine Runde spazieren, Avero und Cavallino wurden longiert und vom Boden gearbeitet. Grand Little genoss sein Springtraining. Beauty Love und Lune wurden geputzt und genossen ihre anschließende T-Touch-Massage. Clair Rayon und Cori durften ihre Hengstqualitäten unter Beweis stellen, aber nicht an der Stute, sondern unterm Sattel. Für Cori hatte ich sogar ein neues Knotenhalfter gekauft "Knotenhalfter 3-in-1 Juniper" nennt es sich. Mit diesem kam er auch gut zurecht, das war wirklich besser als die Trensen-Knotenhalfter-Kombination. Hinun Iye genoss sein Westerntraining, auch wenn er heute einen nicht ganz so guten Tag hatte und Fahma al Lail wurde geputzt und spazieren geführt. Mittlerweile war es Abend geworden und Zeit meine Pferde wieder zu füttern. Natürlich bekamen sie zwischendurch auch etwas, ihre Heunetze waren immer voll. Jedes der Pferde, die ich heute trainiert hatte, lobte ich ausgiebig und ich zeigte ihnen meine Liebe. Nach der Abendfütterung öffnete ich noch die Türen zu den Paddocks, so wie jeden Abend. Damit jedes der Pferde und Ponys seinen Auslauf genießen konnte. Morgen würde ich Suki, Chocolate Candy, Rapunzel, Dornröschen, Amica, Dancer in the Dark, Cara Mia, Carina, Smart Joker, Albaran ox, Felino, Losin’ Touch, Serenade, Asta und Little One bewegen. Ich freute mich bereits auf diesen Tag!

      Tag 2:

      Schon am nächsten Morgen machte ich mich auf den Weg zur Fütterung. Wieder wurde ich hastig begrüßt und konnte die Tore und Türen aller Boxen zu den jeweiligen Paddocks verschließen. Dies war immer sehr anstrengend. Heute holte ich zuerst Chocolate Candy und Serenade. Ich putzte beide und nieste andauernd von den vielen Pferdehaaren. Schließlich waren wir mitten im Fellwechsel. Anschließend führte ich sie auf den Platz und gewöhnte sie an den Stick, eine Art Peitsche. Außerdem machte ich mit ihnen ein Anti-Schrecktraining. Sie konnten bisher schon wirklich viel ab, nur vor dem Regenschirm und der Plane hatten sie ein wenig Angst. Doch mit ein bisschen Übung und Überredungskunst ließ sich das bereits nach 30-40 Minuten wieder regeln. Ich führte sie zurück, kratzte die Hufe aus und knuddelte sie liebevoll. Dann brachte ich sie wieder in ihre Box und holte Suki. Suki genoss heute ihr Dressurtraining. Das DRP putzte ich liebevoll und sattelte ich. Sie bekam ihre Trense mit Strasssteinchen aufgemacht und anschließend führte ich sie ins Viereck. Dort wärmte ich sie auf und beschäftigte sie anschließend mit einfachen Übungen, wie versammelten Schritt. Auch Wechsel wie der Trab-Galopp, Galopp-Schritt- Wechsel wurde gemeistert. Sie war total brav und wurde deshalb früh aus dem Training wieder entlassen. Mit Amica und Cara Mia ging ich eine Runde spazieren. Die beiden können schon so viel, dass ich an diesem Tag kaum noch was üben brauchte. Dancer in the Dark lernte heute Felino kennen, meinen Camargue-Hengst. Beide verstanden sich gut und würden später bestimmt gute Weidekumpel werden. Ich putzte die zwei und ging eine Runde mit ihnen um den Hof. Ich machte mit Rapunzel und Dornröschen Bodenarbeit, nachdem ich beide geputzt hatte. Sie sahen gut aus und erledigten ihre Aufgaben brav. Nun mussten nur noch 5 meiner insgesamt 30 Pferde bewegt werden. Ich war sehr erleichtert, dass ich das fast geschafft hatte. Es war nun schon 14Uhr und mir blieben bis zum Sonnenuntergang noch knapp vier bis fünf Stunden. Ich legte eine Pause ein, in der ich das Heu kontrollierte und die Boxen ausmistete. 30 Boxen waren nicht wenig! Jedoch erledigte sich das in 1 ½ Stunden. Also konnte ich weitermachen mit der Pferdebewegung. Ich ritt nun Smart Joker ins Gelände aus, vorher putzte ich ihn und das Handpferd, Losin’ Touch, gründlich aber mit viel Liebe. Smart Joker war ja eigentlich ein Verkaufspferd, jedoch stand er seit fünf Monaten bereits zum Verkauf und ich entschloss mich ihn erst einmal weiter zu trainieren, bis ein liebevoller Besitzer gefunden wäre. Der Ausritt verlief gut, wirklich gut. Es lief alles total entspannt ab. Nun holte ich Albaran ox. Er genoss einen Ritt zu dem Gestüt, auf dem er nun decken würde. Es war eine Zucht für Araber, Saddlebreds und Tenessee-Walker, welche noch mitten im Aufbau stand. Dafür lief sie aber schon ganz gut, weshalb ich mich entschied Albaran an diese zu verliehen. Die Leiterin HuskyJenny hatte sich über diese Nachricht total gefreut, da sie, wie ich auch, total fasziniert von Albaran, meinem Araberhengst, war. Ich genoss den Ritt und das vorherige Putzen mit Albaran sehr, da ich bisher nicht viel Zeit für ihn hatte. Auch Albaran schien sich über die Zuneigung zu freuen und genoss es ebenfalls. Nach einiger Zeit kamen wir wieder im heimischen Stall an und ich sattelte den Araber wieder ab. Ich säuberte sein Gebiss, ebenso wie ich das mit jedem anderen nach den Ausritten tat, kratzte seine Hufe aus und stellte ihn zurück in die Box zu den anderen. Nun waren noch Asta und Cama’s Little One an der Reihe. Beide Camargue- bzw Camargue-Mix-Stuten freuten sich während ihrem Auslauf so sehr, dass ich sogar einmal, während des Ausrittes herunterfiel. Glücklicherweise tat ich mir jedoch nicht weh, hatte lediglich ein paar rote Flecken, die später mit Sicherheit blau werden würden. Trotz allem bereitete mir der Ausritt großen Spaß und ich kam entspannt zurück. Ich kratzte beiden Stuten die Hufe aus und gab ihnen ein Leckerli. Asta bekam ein Küsschen auf die Nase und Little One eine große Knuddeleinheit. Dann führte ich beide zurück in ihre Box. Nun war die Futterzeit gekommen. Liebevoll bereitete ich jedem Pferd sein Fressen vor und schüttete es in den jeweiligen Trog. Als ich bei den Fohlen angekommen war, begonnen bei den Stuten, ging ich noch einmal zurück. Jetzt durften meine Mädels fertig sein mit dem Fressen und konnten ihren Paddock betreten. Perfect Image und Asta, ebenso wie alle anderen, genossen den Aufenthalt draußen und ich konnte weiter gehen zu meinen Hengsten. Auch die bekamen ihren nächtlichen Auslauf ebenso wie meine Fohlen, welche ich zu guter Letzt aus den Boxen ließ. Zufrieden und erschöpft ging ich ins Haus und merkte, wie meine blauen Flecken anfingen wehzutun…

      Solche Tage waren doch wirklich anstrengend!


      Cama
      Jul 18 2010 04:08 PM


      Welch' ein Zufall

      Ich saß im Wohnzimmer, schaute Springreiten und dachte an meine Pferde. Es war immer wieder interessant, berühmte Springreiter zu sehen. Doch heute war’s anders. Meine Gedanken blieben bei Lune hängen und mir fiel auf, wann ich das letzte Mal etwas mit ihr gemacht hatte. Kurz überlegte ich und rappelte mich auf. Mit schlürfenden Schuhen bewegte ich mich in Richtung Weide. Es waren 20° Grad Celsius, das fühlte sich schon kühl an im Vergleich zu den 30°, die es unter der Woche waren. "Lune!", rief ich auf die Koppel, doch niemand guckte. Ich ging etwas weiter rauf und sah, dass meine Mixstute müde am Boden lag. "Was’n da los?", dachte ich und näherte mich langsam meiner Stute. "Mhm. Komisch.", sagte ich, als ich vor meiner Stute stand. Ich hatte leider kein Leckerli oder Ähnliches dabei, weshalb ich beschloss in 20 Minuten ein weiteres Mal nach ihr zu gucken. Ich blieb auf der Koppel und ging in der Zeit zu Perfect Image. Sie stand und fraß gemütlich. Immer wieder schaute ich rüber zu Lune.
      Erleichterung. Nach 10 Minuten Warten und Ungewissheit rappelte sich meine Stute auf und tippelte gemütlich zu mir. Wahrscheinlich wollte sie gucken, was ich die ganze Zeit bei Perfect machte. "Du kleines, fieses Ding, du!", ermahnte ich sie. Tatsächlich hatte Lune es wiedermal geschafft mich auf die Schippe zu nehmen. Ich halfterte sie auf und führte meine Stute von der Weide. Am Putzplatz angekommen, band ich sie fest und ging zur Sattelkammer. Dort war ihr Spind mit Sattel, Schabracke, Trense und Putztasche. Brav ließ sie sich putzen und satteln. Nur die Trense wollte sie nicht wirklich. Doch nach einigen Minuten Überredungskunst war sie getrenst worden. Ich gurtete meine Stute nach und führte sie auf den Springplatz. Dort gurtete ich nochmals nach und stieg auf. Nach der Aufwärmphase sprang ich mit ihr zuerst A-Hindernisse. Dies war die leichteste Übung für Lune! Anschließend galoppierte sie auf einen Wassergraben zu. Und wusch, war sie drüber. Wie ein Engel flog sie. Auch die L-und M-Höhen waren kein Problem für meine Stute. Erst bei S wurde es knapp, aber höher springen kann man ja eigentlich eh nicht. Deswegen war das kein großartiges Problem. Immer wieder lobte ich sie und kombinierte verschiedenste Hindernisse. Am Ende ritt ich meine Stute nach hinten zum Putzplatz, wo ich abstieg und sie von der Trense, aus ihrer Sicht, befreite. Ebenfalls sattelte ich sie ab und brachte Sattel samt Schabracke wieder in ihren Spind, wo ich sie auf den Sattelhalter hing. Mit ein paar Leckerlis kam ich zurück. Ich kratzte die Hufe aus und führte anschließend meine kleine Maus zu den anderen Stuten auf die Koppel zurück. "Tschüssi, Lune.", entließ ich sie in die eingezäunte Freiheit, wo sie sich sofort auf’s Gras stürzte.


      Cama
      Nov 04 2010 09:19 PM

      Ich starrte den Pokal an. Ich konnte immer noch nicht fassen, dass Lune und ich bei Arijas Herbsturnier die ersten geworden waren. Die Stute hatte sich aber auch tapfer geschlagen. Ich holte sie aus ihrer kuscheligen Box und band sie davor an. Die Putzbox hatte ich schon lange geholt und nun konnte es losgehen. Flott ging ich einmal mit dem Striegel über das Fell und dann gründlicher mit der Kardätsche. Danach noch mit der Wurzelbürste über die Beine und dann schnappte ich mir einen Schwamm für ihr Gesicht. Nachdem ich auch damit fertig war, kratzte ich die Hufen aus und fettete sie ein. Zum Schluss verlas ich noch Mähne und Schweif und musterte zufrieden mein Werk. Schnell holte ich Lunes Sattelzeug denn ich hatte eine tolle Idee. Draußen auf dem Hof gurtete ich nach und schwang mich in den Sattel. Im Schritt ritt ich Richtung Felder. Nach zehn Minuten Schritt reiten trabte ich an und genoss den Wind. Denn er war richtig warm und angenehm. Lächelnd schloss ich die Augen. Plötzlich blick Lune zuckend stehen und ich schreckte auf, denn fast hätte es mich aus dem Sattel katapultiert. Letztendlich kam uns aber nur ein Fahrrad mit Hund entgegen. Ich beruhigte Lune und ritt weiter. Später kamen wir in die große Waldallee. Ich musterte es und hielt es nicht länger aus. Vorsichtig drückte ich meine Hacken in Lunes Seiten und die Stute galoppierte sofort an. Es war ein herrliches Gefühl durch gefärbte Bäume zu galoppieren und die auf dem Laub federnden Schritte des Pferdes zu hören. Ich lächelte und schloss wieder die Augen, diesmal ohne eine blöden Zwischenfall. Ich hörte den Wind, Vögel, das Rauschen der Bäume und natürlich Lune, ihr Schnauben und ihre Hufen. "Herrlich!" seufzte ich zufrieden und genoss auch so noch den Rest des Ausrittes. Nach einer Stunde waren wir wieder auf dem Hof. Ich sattelte Lune ab, putzte sie und brachte sie auf ihre Weide. Danach mistete ich noch ihre Box aus.
      © Edfriend


      Cama
      Dec 28 2010 11:07 PM




      Schnee und Pferde

      Heute nahm ich mir vor meine Pferde zu bewegen. In der Hoffnung, dass ich alles zeitlich schaffen würde, ging ich früh in den Stall zum Füttern und Misten. Jedes der Pferde bekam eine angebrachte Portion Müsli und viel Heu. Dann begann ich die Boxen zu misten. Anschließend schnappte ich mir das Halfter von "Schwarze Seele". Schwarze Seele ist ein Barockpinto und neu bei mir. Heute wollte ich ihn das erste Mal bei mir im Stall reiten. Also sattelte ich ihn und trenste den bildhübschen Hengst auf, nachdem er liebevoll von mir geputzt wurde. Ich führte ihn auf den überdachten Reitplatz und stieg dort auf. Nach 15 Minuten warmreiten konnte die Galopparbeit beginnen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten reagierte er zum Schluss gut auf meine Hilfen und ging nicht mehr gegen den Zügel. Ich ritt ihn noch einige Minuten trocken, denn er war vom vielen Galoppieren und auch der Arbeit für den Kopf ziemlich nass geschwitzt. Zum Trockenreiten legte ich ihm bereits eine Abschwitzdecke rauf, die auch nach dem Absatteln seinen Körper zierte. Nun ging ich zu Avero und Cori. Die beiden verstanden sich gut und waren richtige Pferdefreunde geworden, nachdem Avero nach kurzen ‚Urlaub‘ bei Delilah wieder bei mir stand. Ich putzte beide Hengste und flocht ihre Schweife ein. Dann halfterte ich Cori mit dem neuen, auf der Messe erstandenen, blauen Knotenhalfter und schwang mich auf seinen Rücken. Avero kam als Handpferd mit. Bei dem vielen Schnee, es lagen bestimmt 50 cm, konnte man eh nur Schritt gehen. Beide Hengste waren total brav und genossen den Schneeausritt. Sie schnaubten häufig ab, was bekannter Weise Entspannung signalisierte. Nach einer halben Stunde schneegestapfe kamen wir wieder im heimischen Stall an. Ich gab jedem Hengst einen Apfel und knuddelte beide, bevor ich sie wieder in ihre großzügigen Boxen stellte. Nun holte ich Asta und Little One. Little One hatte von Bekki eine neue rote Winterdecke geschenkt bekommen, was mich sehr gefreut hat. Ich ging mit Asta und Little One, samt ihrer neuen Decke, spazieren. Voller Freude waren sie, als ich die beiden Stuten auf eine meiner Weiden stellte. Sie buckelten, quietschten und galoppierten herum. Natürlich sah das total toll aus, aber leider vergaß ich meine Kamera. Nachdem ich die beiden liebevoll geputzt hatte, stellte ich sie zurück in ihre Boxen. Nun ging ich zu Perfect Image. Sie wurde erst vor kurzem von ihrem Fohlen Peewee Pearl getrennt und war noch traurig. Ich entschied mich für eine großzügige, lange Putzaktion und viel Mash. ‚Hoffentlich ist sie danach glücklicher‘, dachte ich. Außerdem knuddelte und betüdelte ich meine Süße. Sie war eines meiner liebsten Pferde und eines, welches ich schon am längsten besaß. Nie würde ich sie hergeben, nie! Sie schien zu merken, wie sehr ich sie liebte und schmiegte ihren Kopf an mich, als ich sie streichelte. "So meine Maus.", sagte ich und stellte sie zurück in die Box. Ich fütterte meine Pferde, denn es war Mittagszeit geworden. Auch ich machte mir etwas zu essen und ging nach einer Stunde zurück zu meinen Pferden. Nun ging ich zu Illuminati. Illuminati war ein Prachthengst, ein wahrer Prachthengst. Ich putzte ihn liebevoll und gründlich. Er genoss es sichtlich. Ich legte ihm seine Schabracke und einen Longiergurt auf. Dann nahm ich mir die Longierpeitsche und legte Illuminati noch einen Kappzaum an, bevor ich ihn auf den Platz führte. Zuerst im Schritt und später im Trab bewegte ich ihn ausreichend. Er brauchte wieder ein paar Muskeln. Ich hatte ihn leider nicht oft genug bewegt, weshalb er Muskeln abgebaut hatte. Er schnaubte ab und ging ganz brav, immer so wie ich es ‚wollte‘. Nach zwanzig Minuten hörte ich auf und putzte ihn nochmal über. Ich bürstete ihm den Schweif und ging mit etwas Öl hindurch, damit er geschmeidig blieb. Mit ein paar Äpfeln stellte ich ihn zurück in seine Box. "Bis später, Dicker.", sagte ich und ging zu Amica. Amica wollte ich heute das Hängerverladen beibringen. Nicht vorwärts, vorwärts konnte sie ja. Nein, rückwärts! Ich fuhr also meinen Hänger auf den Reitplatz und platzierte Amica mit dem Po davor. Immer einen Schritt musste sie machen, damit sie eine Pause beziehungsweise ein Leckerli bekam. Am Ende stand sie tatsächlich mit allen vier Beinen rückwärts im Hänger! "Toll! Klasse!", übersähte ich sie mit Lob. Nachdem sie es noch zwei weitere Male schaffen musste, putzte ich sie und stellte sie zurück in ihre Box, natürlich nicht ohne eine Möhre! Nun fehlten noch drei Pferde, die ich bewegen musste. Mittlerweile war ich hundemüde und geschafft, doch diese drei schaffte ich noch zu bewegen! Ich ging zu Bella Loona, einer Welsh B Stute. Bella Loona war zwar geritten, aber reiten wollte ich sie heute nicht. Zusammen mit ihr und meiner Holsteiner-Pinto Stute Lune, was auf Französisch Mond bedeutete, ging ich im Mondschein durch den Wald. Es sah wunderschön aus, und fühlte sich gut an. Auch wenn es natürlich eiskalt draußen war. Es schneite. Da es glatt wurde, musste ich leider nach ein paar Minuten bereits wieder den Heimweg antreten. Zuhause bekamen meine beiden Zuchtstuten als Entschädigung jedoch viel haferfreies Müsli und eine Banane. Die beiden lieben Bananen! Zu guter Letzt bewegte ich noch Grand Little. Ich holte ihn vorsichtig aus der Box und bürstete ihn. Zuerst mit einem Plastikstriegel und dann mit einer Kardätsche. "Na, das gefällt dir?", fragte ich meinen Liebling. Anschließend führte ich ihn auf den Platz. Mittlerweile war es auch auf dem kalt geworden. Ich zog eine weitere Jacke über und schickte meinen Hengst dann ein paar Schritte rückwärts. Ich wollte ihn an die Parelli Bodenarbeit gewöhnen. Zuerst wollte ich mit einfachen Dingen wie rückwärts und vorwärtsabwärts gehen anfangen. Zum vorwärtsabwärts gehen, trabte ich meinen Hengst an und lief nebenher. Ich senkte selbst meinen Kopf und baute ein wenig Druck an seinem Knotenhalfter auf. Mit der anderen Hand massierte ich seinen Hals. Nach einigen Minuten senkte er den Kopf, sofort hörte ich auf und streichelte ihn. "Feeein." Da bekam ich einen Anruf: "Ja, hallo?", fragte ich. "Sind Sie Cama?", wurde ich von einer Stimme gefragt. Sie kam mir bekannt vor. "Ja, das bin ich." – "Dann bin ich froh Ihnen mitteilen zu dürfen, dass ihre Stute Rapunzel bei der dreihundertneununddreißigsten Stutenkrönung gewonnen hat!" Wie erstarrt stand ich da. Grand Little guckte mich dooftreu an. "WAS? ECHT?", nach einer Pause reagierte ich. "Ja, herzlichen Glückwunsch! Die Papiere werden Ihnen die Tage zugeschickt. Guten Rutsch ins neue Jahr.", wünschte er mir und legte auf, noch bevor ich "Danke.", sagen konnte. Voller Freude umarmte ich Grandi. Doch dann überfiel mich die Müdigkeit. Ich führte ihn zurück in seine Box und verabschiedete mich von meinem Holsteiner. Ich fütterte alle meine Pferde und ging natürlich noch zu Rapunzel. Gratulieren war Pflicht! "Glückwunsch. Nun darfst du viele Babys mit Glenn machen.", sagte ich und lachte. Sie mampfte ihr Heu und ihr schien es auch recht egal zu sein. Ich schloss die Türen des Stalls, schaute noch schnell nach den geretteten Pferden und fütterte diese. Dann kroch ich ins Bett.


      Cama
      Jan 30 2011 11:01 PM


      Wintertag
      Es war eisig und es schneite. Nach dem erhofften Frühling kam die Enttäuschung mit erneutem Schneefall. Ich fütterte und mistete alle meine Pferde, Ponys und Fohlen. Die Stuten führte ich raus auf die Koppel während die Hengste und Fohlen im Stall blieben. Erst gestern war ein Neuling namens "Corräs" bei mir angekommen. Der kleine Trakehnerhengst musterte alles genaustens als ich ihn aus seiner Box holte und davor anband. Ich nahm mir Warcraft’ s Putzzeug, da ich für Corräs selbst noch keins besaß. Neugierig schnupperte er an den Bürsten und schaute mich dann leicht verduzt an. Nachdem ich meinen Neuling liebevoll geputzt hatte, führte ich ihn vorsichtig über mein Hofgelände. Schließlich sollte er sich so bald wie möglich bei mir einfinden und zufrieden mit den anderen auf der Weide toben können. Nach einem kleinen Freudenbuckler seinerseits stellte ich ihn zurück in seine Box, wo Heu auf ihn wartete. Ich gab ihm noch einen kleinen Apfel und kraulte ihn ein wenig unter seinem Schopf. Als nächste Kandidaten holte ich Illuminati, meinen Knappstrupper, und Velazquez aus ihren Boxen. Die beiden verstanden sich ganz gut, weshalb ich beide für einen Ausritt fertig machte. Da Velazquez noch nicht so geländesicher war wie Illu, putzte ich ihn nur und machte dann meinen "Großen" fertig. Ich sattelte meinen bunten Hengst und trenste ihn anschließend auf. Velazquez hing ich einen langen Strick ins Halfter und legte es über den Sattelhalter. Ich stieg auf und griff nach dem Strick. Anfänglich zögernd folgte Velazquez Illuminati und mir. Wir machten einen schönen Ausritt durch den in Schnee eingetauchten Wald. Meine beiden Hengste waren ruhig. Im Schritt kamen wir daheim an. Ich schwang mich von Illuminati und legte ihm das Halfter an. Dann gab ich meinen beiden Hengsten jeweils eine Möhre. Ich kratzte den beiden die Hufe aus und stellte sie zurück in ihre Boxen. Mittlerweile stand die Mittagsfütterung an. Ich fütterte zuerst im Hengststall, wo auch meine Fohlen ‚aufgehoben‘ waren. Dann machte ich mich im Stutenstall zu schaffen. Ich sperrte den Weg von der Weide zum Stall ab und ging mühsam in Richtung Koppel. Ich öffnete den Zaun und trieb meine Stuten zum Stall. Dort warteten sie brav, wie die Hühner auf der Stange. Nur Best Look machte sich am Heu zu schaffen, was im Stall stand. Sie fraß es genüsslich. Zur "Strafe" wurde sie als erste in ihre Box befördert. Auch meine anderen Stuten führte ich nach und nach in ihre Box, wo bereits Müsli oder Hafer auf sie wartete. Auch ich ging mir was zu essen machen und kam nach einer Stunde wieder in den Stall. Ich stellte meinen Hengst Jade Fox auf den Paddock. Er hatte heute die ehrenvolle Aufgabe Carina decken zu dürfen. Sie war, trotz den kalten Temperaturen, rossig geworden. Ich stellte die kleine schwarze Falabellastute zu ihm. Vorsichtig beschnupperten sich die beiden und liefen eine Weile hintereinander her. Dann trieb ich meine Hengste auf die Koppel. Sie freuten sich, galoppierten, buckelten. Der Boden war nicht matschig oder sonst irgendeine Gefahr. Sie jagten noch eine Weile einander hinterher, während ich aus dem Stutenstall sie beobachtete und mir derweil Lune und Bella Loona fertig machte. Ich putzte beide und ließ sie dann gemeinsam in der Halle freispringen. Mühsam aufgebaut ‚scheuchte‘ ich meine beiden, dick gewordenen, Stuten über die Hindernisse. Jedoch erst nachdem sie aufgewärmt wurden von mir. Die beiden schlugen sich wacker. Nassgeschwitzt standen sie am Ende vor mir. Sie taten ja fast so, als hätte ich sie gequält. Ich legte beiden ihre Abschwitzdecken auf und gab jedem einen Salat bestehend aus Äpfeln, Möhren, Bananen und ein bisschen roter Bete. Sie machten sich freudig darüber zu schaffen als sie in ihrer Box standen. Anschließend nahm ich mir Rapunzel. Meine kleine Stute wurde von mir geputzt. Ich führte sie in die Reithalle und machte dort mit ihr Bodenarbeit. Wir übten heute Seitengänge und Traversale am Boden. Das war doch recht anstrengend für sie. Deswegen lobte ich sie jedes Mal mit einem Apfelleckerli. Diese mampfte sie zufrieden und verstand dadurch gleich viel besser, was zu tun war. Als ich mit ihr "fertig" war, stellte ich sie zurück in ihre großzügige Box, die für ein Großpferd geschneidert war. Nach Rapunzel schnappte ich mir Dornröschen. Mit ihr übte ich, ganz unvornehm in der Stallgasse, den spanischen Schritt. Nicht zu vergessen natürlich nur mit Leckerlis. Diese waren für mein faules Pony der einzige Anreiz um zu arbeiten. Ich putzte sie noch ein wenig, nachdem ich festlegte, dass es genug für heute sei. Als ich einen Automotor hörte stellte ich sie in die Box und ging sofort gucken. Es war Jule, meine Freundin. Merkwürdigerweise hatte sie einen Pferdehänger an ihrem Auto hängen. Sie bat mich um eine Box über Nacht für Itchy und ein Bett für sie. "Na klar. Gern.", stimmte ich zu. Sie lud Itchy aus und ich machte schnell eine Box für sie fertig. Sie stellte ihre Stute in die Box. "Magst du mir helfen beim Reiten? Also möchtest du Little One reiten?", fragte ich sie als sie vor der Box stand. Bereits beim letzten Mal waren wir ja ausgeritten mit meinen Camargue-Hengsten. Dann waren heute mal die Stuten an der Reihe. Ich öffnete ihr Little One‘ s Spind und für mich Asta‘ s. Ich sattelte meine Stute und half anschließend Jule beim Satteln. Gemeinsam gingen wir in die Reithalle und ritten dort meine Stuten. Jule machte Dressurarbeit, während ich mit Asta Westerntraining durchführte. Heute stand bei uns der Spin auf der Liste und bei Little One der versammelte Galopp. Nach einer guten Stunde waren wir beide fertig und ritten die beiden Stuten trocken. Wir stiegen ab und führten beide in den Stall. Dort sattelten wir die Weiber ab und stellten sie in ihre Boxen. Ich steckte jeder Stute einen Apfel zu und ging dann mit Julia die Hengste in den Stall treiben. Ich sperrte unten das Stück ab und sie wartete dort. Dann ging ich hoch und öffnete den Zaun. "Komm mal komm!", rief ich meine Hengste. Im lockeren Trab begaben sie sich auf der Weidegasse zum Stall. Ich folgte Avero, der am Ende der Reihe trabte und führte, am Stall angekommen, jedes Pferd in seine Box. Jade Fox und Carina teilten sich über Nacht den Paddock draußen. Schließlich stand dort ein kleiner Unterstand und Winterfell hatten sie auch. Da ich jedoch die genauen Temperaturen nicht kannte, deckte ich beide über Nacht mit einer gefütterten Decke ein. Sie bekamen eine extragroße Portion Heu. Ich tränkte beide mit warmem Wasser ab und knuddelte meine Falabellas nochmal. Auch meine Hengste, Fohlen und Stuten fütterte ich. Nur Avero und Itchy mussten auf ihr Futter warten. Denn Jule und ich führten die beiden in die Reithalle um sich dort kennen zu lernen. In der nächsten Decksaison sollten sie nämlich ein schönes Fohlen zeugen. Während wir die beiden vorsichtig einander annäherten, erzählte mir Julia von "ihrer" Geschichte. Sie erzählte mir, wie sie zu Ichty kam und dass sie sie eben erst gekauft hatte. Mit einem leisen Quietschen war die Situation zwischen Avi und Itchy geklärt. Wir brachten beide wieder in ihren Stall. Dort stürzten sie sich auf ihr Futter und fraßen genüsslich. Jule und ich gingen zusammen in mein Haus. Nachdem wir nochmal eine Stippvisite um 22Uhr gemacht hatten, gingen wir ins Bett.


      Cama
      Feb 21 2011 09:26 PM




      Studday

      Es war Valentinstag gewesen, genau vor einer Woche, an dem mir Janina Georgia, eine wunderschöne braune Hannoveranerstute, schenkte. Direkt einen Tag danach holte ich sie und meine zurückgekaufte Stute Umbriela ab. Die beiden ‚Weibsen‘ kannten sich nicht, waren dafür jedoch relativ ruhig auf dem Hänger. Nach mehrstündiger Fahrt, mit dem Werbelied der Caritas im Ohr, kam ich am späten Nachmittag auf meinem Hof an. Ich lud die beiden Stuten aus und stellte sie in die vorbereitete Box. Bereits heute Morgen wurde ich von Perfect Image begutachtet, wie ich zwei Boxen auf ‚Vordermann‘ brachte und neu einstreute. "Ja, Süße. Du bekommst Zuwachs in deiner Herde.", hatte ich zu ihr gesagt. Sie hatte mich nur misstrauisch angeguckt. Ich streichelte sie und versprach ihr einen Ausritt am nächsten Tag. Mit einem Leckerli verabschiedete ich mich von ihr, stieg in meinen Wagen, machte mich auf den Weg. Ich streichelte beide und gab jedem einen Apfel. Dann machte ich mich auf den Weg, schließlich wollte ich noch mit Serenade und Rubina einen Ausritt machen. Auch Jule kam mal wieder mit. Sie ritt Cama’s Little One, ich setzte mich auf Serenade. Wir beide nahmen jeweils noch ein Handpferd mit, Rubina Ravenclaw und Nougat Stern waren die glücklichen. Wir putzen die 4 Mädels flott und trensten Cama’s Little One, sowie Serenade. Rubi und Sternchen trugen ein passendes Knotenhalfter und wir beide hatten lange Stricke mit. Während des Ausrittes trabten wir häufig. Nur Nougat Stern konnte nicht mithalten im Trab der ‚Großen‘ und galoppierte eifrig hinterher. Sie schnaubten laut und genüsslich ab. Unsere "Sitzheizungen", wie ich gerne mal zum Ohne-Sattel-Reiten sage, waren leicht geschwitzt, weswegen wir keine, auch keine kleine, Galoppsequenz einlegten. "Nougat hätte es eh nicht geschafft!", lachten Jule und ich als wir wieder mit beiden Beinen fest am Boden standen. Wir brachten die Stuten zurück in ihre Boxen, nachdem wir ihnen die Hufe gesäubert hatten. Caipirihna, Best Look, Rösli, Rapunzel, Maifee und Carina del Delta genossen derweil ihren Weideaufenthalt. Die Nacht zum Dienstag würden sie ohne Decke draußen bleiben können. Keine meiner Stuten war geschoren, bis auf Perfect Image und Lune, deren Bauch wuchs und wuchs. Lune hatte ich im Sommer von Cadoc decken lassen, nun war sie trächtig und würde bald abfohlen. Ich freute mich sehr auf Lune’s erstes Fohlen "Und dann auch noch von Cadoc…", dachte ich und war überglücklich. Neugierig hielt ich meine Hand an ihren Bauch. Man konnte das Baby schon spüren! Ich sattelte mir noch Asta und ging in die Reithalle zum Westerntraining. Bald wollte ich mit ihr wieder an Turnieren teilnehmen. Wir würden alles abräumen! Doch dafür mussten wir noch ein Weilchen üben… Bella Loona putzte ich und wusch ich die Beine, sowie den Schweif. Meine Rappstute glänzte am Ende wie ein poliertes Weinglas. Ich gab ihr noch ein paar Möhren, Äpfel und eine Banane. Dank dem Salat saute sie sich wieder total ein. Das war mir dann aber auch egal. Zumindest war der Schweif sauber!


      Cama
      Mar 09 2011 08:24 PM


      Noroviren

      Da ich erst gestern aus dem Krankenhaus entlassen wurde, kümmerte ich mich heute nur kurz um meine Pferde. Mein Kreislauf war noch ziemlich schlapp weshalb mir voycee half. Gemeinsam misteten wir die Boxen von Illuminati, Schwarze Seele, Con Brio, Jade Fox, Felino, Clair Rayon, Avero, Grand Little, Cori, Hinun Iye, Velazquez, Warcraft, Corräs und meinem Neuankömmling French Lover. Wir fütterten die Hengste und gingen mit Warcraft und Corräs eine kleine Runde spazieren. Natürlich fütterten wir meine Stuten Beauty Love, Perfect Image, Lune, Georgia, Amica, Träumerin, Chocolate Candy, Rapunzel, Dornröschen, Rubina Ravenclaw, Serenade, Asta, Little One, Maifee, Carina del Delta, Umbriela, Best Look for my Weekend, Caiphi und Bella Loona. Wir trieben sie alle raus, bevor wir uns auf den Weg machten. Wir trödelten langsam, da ich ja noch nicht so schnell durfte. Nach einer halben Stunde waren wir wieder zurück, da leider auf halbem Weg mein Kreislauf nicht mehr mitmachte. Zurück im Stall tranken wir gemeinsam einen Tee und anschließend beobachtete ich voycee wie sie mit Avero und Warcraft arbeitete. Mit beiden machte sie Bodenarbeit und übte ein paar Zirkustricks. Am Mittag fütterten wir die Pferde auf den Weiden. Am Abend trieben wir sie zurück in die Ställe und ließen sie dort genüsslich ihr Heu und den Hafer fressen.
    • Friese
      Edfriend
      Mar 12 2011 06:10 PM


      - Ein Tag bei Cama -

      Da Cama im Krankenhaus lag, sollte ich heute als Stalldienst einspringen. Ich hatte mir vorgenommen einen Tag auf Crown Hill zu verbringen. Sicherlich würde ich nicht alle Pferde bewegen können, aber immerhin pflegen und versorgen. Und vor allem würden sie auf die Weide kommen. Schon um sechs Uhr Morgens stand ich auf, damit ich pünktlich halb sieben auf dem Hof ankam. Dort war eine ungewöhnliche Ruhe, als ich aus dem Auto stieg. Aber wenigstens war es schon hell und die Vögel zwitscherten fröhlich der Sonne entgegen. Eigentlich war heute doch ein richtig schöner Tag. Nur Cama’s Krankheit hing schwer in der Luft. Doch ich nahm mir vor ihre Pferde gründlich zu versorgen. Also einen kleinen Plan hatte ich schon. Mit der Fütterung begann ich im Fohlenstall.
      Dort schauten mich alle noch relativ verschlafen an. Schnell bereitete ich sechs frische Müsli-Portionen zu und jeder bekam einen Apfel dazu. In den großen hellen Stall schien schon die Sonne und durch die offenen Türen kam eine warme Wehe. French Lover und Corräs machten schon bald Theater, als sie merkten, dass ich das Futter zubereitete. Die restlichen Fohlen waren noch relativ ruhig. Amica lag sogar noch im Stroh und döste, während Träumerin schon in ihrem Heu rumscharrte und nach etwas frischem suchte. Chocolate Candy und Warcraft waren am ruhigsten, beobachteten aber genau was ich machte, immerhin war ich hier fremd in der Umgebung. Schnell bekamen die sechs Fohlen hintereinander ihre Portionen und dann ging ich erstmal weiter zu den Stuten und Hengsten die nicht zur Happy Horse Ranch gehörten.
      Cori tat wirklich so, als würde er verhungern. Aber Hinun Iye war nicht besser. Beide brummelten mir unruhig entgegen, als ich dann auch endlich mit ihren Eimern kam. Typisch Männer, verfressen wie eh und je. Velazquez schien sich zu fein für das Theater zu sein. Er stand ordentlich in seiner Box, aber auch mit erwartenden Blick auf seinen Futtertrog und als ich dann das Müsli reintat, kam er sofort angeschossen um zu fressen. Allein Grand Little war ruhig und freute sich schlicht, auch sein Frühstück zu bekommen, aber eben ohne großartiges Theater. Der Grauschecke war wirklich schick und die anderen Hengste auch.
      Nun ging es zu den Stuten. Diese waren inzwischen schon putzmunter. Rubina Rawnclaw stand noch dösend in ihrer Box. Die Quarter Horsestute war wirklich ein Traum. Ich musterte sie kurz, eh sie ihr Futter bekam. Das kleine Dornröschen war aber auch herrlich. Cama hatte ihren Trog extra runtergesetzt, damit das Mini auch an sein Futter kam. So ein kleines Pferd war echt süß, für mich wäre das aber nichts gewesen. Serenade war da schon anders, aber eine ebenso hübsche Stute. Sie wollte unbedingt ihr Futter haben und scharrte schon ungeduldig mit dem Huf. Umbriela war das weibliche Gegenstück zu Velazquez und ebenso fein. Obwohl sie Kentucky Horses waren, ähnelten sie in gewisser Weise barocken Pferden. Letzte war Caipirinha. Die hübsche DRP-Stute sollte bald verkauft werden. Ich hätte sie gekauft, aber ich hatte kein Gegenstück zu ihr. Nachdem ich auch im Stutenstall fertig war, ging es zu den Zuchtpferden der Happy Horse Ranch.
      Inzwischen war ich schon in der Arbeit drin und schnell bekamen auch diese zehn Zuchtpferde ihr Futter. Jade Fox - der Kleinste - war selbstverständlich am lautesten. Darauf folgte dann aber auch schon Avero und Birchin’s Asta. Die beiden konnten sich auch nicht zurückhalten, solange wie sie nicht ihr Futter hatten. Die drei anderen Camarque’s Clair Rayon, Felino und Cama’s Little One waren eigentlich ziemlich ruhig und geduldig. Ich mochte diese Rasse, besonders One war, wegen ihrer Farbe, etwas besonderes. Aber auch die beiden Apfelschimmel sahen fantastisch aus. Generell waren Camas Pferde super gepflegt. Das sah man auch Bella Loona und Rapunzel an. Die beiden Stuten glänzten wie eh und je. Ebenso die Rappin Carina del Delta. Nur Maifee - ein Schimmel - sah dank des miesen Wetters der letzten Tage nicht unbedingt sehr weiß aus, aber trotzdem total süß.
      Nachdem ich bei den Ponys durch war, war ich aber noch längst nicht fertig. Denn nun kamen noch die Zuchtpferde von Crown Hills. Allmählich musste ich mich aber beeilen, es war schon viertel Neun und ich wollte noch bei den Rettungspferden vorbeischauen und dann mussten alle auf die Weide. Diesmal ging es im Schnelldurchgang. Die vier Stuten Perfect Image, Georgia, Beauty Love und Lune bekamen recht schnell ihr Futter. Dennoch musste ich bei ihnen auch mal kurz verweilen. Drei Stuten kannte ich schon seit längeren und Georgia war einfach ein hübsches Pferd. Dann ging es aber noch schnell zu den Hengsten. Die Barockpferde. Das waren Illuminati, Schwarze Seele und Con Brio. Alle drei Hengste waren richtig schick. Nachdem ich aber auch hier fertig war, ging es zum Rettungshof.
      Die fünf Stuten Philippa, Vanesca, WDW Laila, Sleigh und Claire de la Lune durften gleich auf ihre große Extra-Weide. Dort bekamen sie auch eine richtige Ration Heu und jeder seinen kleinen Eimer Zusatzfutter zum Aufpäppeln. Die Fohlen durften auf ihren Paddock. Pik Bube und Sous bekamen beide einen Eimer voll Müsli und danach noch ihr Heu. Dann schaute ich mich im Rettungsstall um, aber alle sieben Boxen schienen erst kürzlich frisch gemacht worden zu sein. Also gab es hier nichts mehr für mich zu tun.
      Stattdessen brachte ich jetzt die sechs anderen Fohlen auf ihre Weide, da sie schon mit frühstücken fertig waren. Ebenso kamen auch die vier Hengste und die fünf Stuten auf ihre Weiden. Nachdem dort alle Pferde bei dem schönen Wetter aus dem Stall waren, begann ich mit dem Ausmisten. Bei den Fohlen brauchte ich nur drei Boxen zu machen. Bei den Stuten alle fünf, aber bei den Hengsten blieb mir auch eine erspart. Nachdem ich alle wieder ordentlich hergerichtet hatte, kehrte ich noch die Stallgasse und ging zu den Happy Horse Ranch Zuchtpferden. Auch dort kamen alle auf ihre Weiden und ich musste sieben Boxen ausmisten. Ziemlich zeitaufwändig. Somit kamen die Crown Hill Zuchtpferde erst gegen um elf auf die Weide. Aber das schien sie recht wenig zu stören. Ich mistete noch die restlichen sieben Boxen aus und machte dann erst einmal Mittagspause, was hatte ich für einen Hunger. Zum Glück hatte ich etwas mitgenommen.
      Danach ließ ich mir etwas einfallen. Ich konnte definitiv nicht alle Pferde bewegen. Also überlegte ich mir für die Ponys etwas. Ich hatte einen Fußball mitgebracht, diesen schlitzte ich an einigen Stellen auf und schnippelte dann noch Möhren und Äpfel klein und tat diese hinein. Das machte ich insgesamt mit drei Bällen. Diese brachte ich dann auf die Weiden von Shettys, Fallas und Minis. Die Zwerge hatten riesigen Spaß, aber auch die Fohlen wollten etwas zu tun haben. Sie bekamen einen großen blauen Ball auf ihre Weide. Aus der anfänglichen Überraschung und Angst wurde dann ein richtiges Spiel. Außerdem war der Ball so groß, dass er nicht durch den Zaun passte, perfekt also.
      Danach beschloss ich mir Perfect image zu holen und eine kleine Springstunde zu nehmen. Früher hatte die Stute mal mir gehört und ich wollte mal schauen wie weit sie inzwischen in ihrer Ausbildung war. Also erstmal putzen und dann satteln. Danach ging es bei dem schönen Wetter auf den Reitplatz. Dort sprangen wir E-L Hindernisse. Kein Problem für Perfect, nachdem ich sie ordentlich warm geritten hatte. Manchmal zog sie sogar ein wenig zu sehr an, aber mit ein paar Paraden konnte ich das gut ausgleichen. Nach einer erfolgreichen Stunde ritt ich sie ab und brachte sie wieder auf ihre Weide.
      Nun schnappte ich mir Hinun Iye für eine kleine Dressurstunde. Ich mochte Dressur eigentlich sowieso mehr als Springen, warum war mir selbst auch nicht ganz klar. Hinun Iye schien noch ein wenig aus der Übung, aber er machte sich eigentlich wirklich gut und ich hatte meinen Spaß. Ich glaube er auch, immerhin lief er voller Elan und ohne sich mir in den Weg zu stellen. Danach gingen wir noch eine kleine Schrittrunde durch den Wald. Auch das genossen wir beide und Iye konnte genüsslich seinen Hals strecken und die frische Luft genießen.
      Für einen längeren Ausritt schnappte ich mir Felino. Er war zwar schwer sauber zu bekommen, besaß dafür herrlich weiche Gangarten, ein Genuss zum Reiten. Wir ritten erst durch den Wald, an See und Fluss vorbei und dann über die sonnigen Felder. Es war mir sogar fast ein wenig zu warm. Danach ritten wir noch über die Wiesen und als wir wiederkamen schwitzte Felino. Das wunderte mich nicht, es waren fast 15°C und der Hengst besaß noch ein dickes Winterfell.
      Es war inzwischen Nachmittags um drei und ich überlegte was ich noch machen könnte. Ich beschloss Vanesca’s Muskeln aufzubauen. Also putzte ich die Stute erst gründlich und machte mich mit ihr bekannt. Dann longierte ich sie ein wenig auf dem Reitplatz. Erst ohne Ausbinder und dann mit längeren. Die Stute machte sich richtig gut und würde bald wieder fit sein. Nach einer halben Stunde machte ich aber Schluss, denn ich wollte die Stute noch nicht überfordern.
      Zu guter Letzt beschloss ich eine Kür mit Schwarzer Seele zu reiten. Er machte sich richtig gut und ich genoss es auf einem Profi-Pferd zu reiten, das war richtig schön und ich selbst lernte auch wieder viel dabei, denn jedes Pferd ritt sich anders, zwar mit den gleichen Basen aber dennoch war jeder Ritt einzigartig. Schwarze Seele hatte zum Beispiel so einen weichen Galopp. Man merkte den Übergang von Trab-Galopp oder Schritt-Galopp überhaupt nicht. Nach einer Stunde ritt ich den Hengst ab und brachte ihn auf die Weide.
      Nun begann wieder das Reinholen. Zu allererst die Rettungspferde, diese fütterte ich auch gleich und schloss dann schon die Stalltüren. Danach kamen die Fohlen dran und dann die Stuten und Hengste, die zu keiner Zucht gehörten. Danach kümmerte ich mich noch um die Happy Horse Ranch Pferde und versorgte dann noch die Crown Hill Pferde. Als es dann dunkel war, war ich auf dem ganzen Hof durch. Zufrieden konnte ich also nach Hause fahren, heute hatte ich eigentlich schon recht viel geschafft.


      Cama
      May 12 2011 07:06 PM

      Wenig Zeit

      Aufgrund schulischer und privater Probleme mussten meine geliebten Pferde zurückstecken. Ich mistete jeden Tag die Boxen und probierte zumindest 1 Pferd am Tag zu reiten. Die anderen kamen auf die Weide oder auf die Paddocks. Heute fand ich etwas mehr Zeit als sonst und konnte ein bisschen mit Sous anfangen zu arbeiten. Ich gewöhnte sie an die Satteldecke, schließlich wollte sie später mal ein Reitpferd werden. Später brachte ich sie zusammen mit Sleigh, Claire de la Lune, Serenade, Umbriela, Rubina Ravenclaw, Träumerin, Amica, Maifee, Carina del Delta, Asta, Little One, Perfect Image, Beauty Love, Georgia und Lune auf die Weide. Soleil Levant stellte ich separat auf einen Paddock. Grand Little, , French Lover, Cori, Clair Rayon, Felino, Hinun Iye, Velazquez, GT’aime, Schwarze Seele, Con Brio, Jade Fox und Avero kamen gemeinsam auf die Hengstweide.
      Illuminati sattelte ich und ging ein wenig in den Wald zum Ausreiten. Warcraft begleitete uns als Handpferd. Die Runde war entspannt im Schritt und Trab, denn galoppieren wollte ich den beiden bei 25° Celsius im Schatten nicht antun. Nach einer Stunde kam ich wieder im Stall an und sattelte Illuminati ab. Ich stellte die beiden Hengste zusammen zu den anderen auf die riesige Koppel. Dann ging ich ins Büro, denn ich hatte noch viele Formulare auszufüllen, unter anderem auch Deckscheine ect.



      Cama
      Aug 10 2011 09:39 PM


      Findu war da

      Heute klingelte mein Wecker viel zu früh, denn ich hatte das Gefühl, kaum geschlafen zu haben. Müde und motivationslos krabbelte ich also aus meinem warmen Bett und schaltete den Wecker aus. Schnell hatte ich mir eine Weste, ein Polo- Shirt und eine Reithose, sowie Reitsocken und Unterwäsche aus dem Kleiderschrank geschnappt und geduscht. Als ich noch eine Kleinigkeit gefrühstückt hatte, nahm ich meinen Reithelm und meine Reitstiefel und startete den Jeep.

      Nach knapp einer Stunde über der Autobahn, nahm ich die nächste Ausfahrt und 20 Minuten später erspähte ich Cama´s Hof schon aus der Ferne. Als ich den Motor ausschaltete, schnappte ich mir mein Reitzeug und stieg aus. Ich zog mich leicht in der Weste zusammen und suchte dann das Büro, das ich alsbald fand. Dort saß Cama und begrüßte mich freundlich. Wir setzten uns bei einer Tasse Kaffee zusammen und sie erzählt mir ein bisschen etwas über ihre Pferde und wie ich mit ihnen zu arbeiten hatte. Denn sie war heute leider verhindert und hatte mich gebeten, ihre Pferde zu pflegen. Sie gab mir eine Liste mit den Pferdenamen und einen Hofplan. Ich sah mir den Plan genau an und beschloss, mit den Stuten anzufangen. Zuerst nahm ich mir Cama´s Zuchstuten vor und dann die Anwärter, zum Schluss wollte ich die Hengste umpflegen. Mit freundlichen Worten trennten Cama und ich uns, sie verschwand auf dem Hof und ich hörte Minuten später, wie sie davon fuhr. Auf der Karte suchte ich schnell noch den kürzesten Weg zum Stall und machte mich dann auf den Weg.

      In dem geräumigen, licht erstrahlten Boxen standen viele wunderhübsche Pferde.Ich machte mich auf die Suche nach Beauty Love und fand sie nach kurzer Zeit. Sie war eine junge Stute, mit einer wunderschönen und seltenen Scheckung. Ich trat langsam an die Boxentür und redete sanft auf die ruhige Stute ein. Wissbegierig schaute mich die Stute mit ihren dunklen Augen an und analysierte jede meiner Bewegungen. Ich lobte sie und fuhr vorsichtig mit den Finger über ihr weiches, samtene Fell. Nachdem ich circa 5 Minuten nur da stand und mich langsam der Stute angenähert hatte, nahm ich das Halfter von der Boxentür und zog es der Stute vorsichtig an. Ich wollte sie nicht verschrecken und sie auch nicht verletzten. Dann nahm ich den Strick und mit einem lauten Klick schnappte der in dem Halfterring ein. Ich öffnete die Boxentür von Beauty Love und lobte sie Stute für ihre Artigkeit. Dann stellte ich mich neben sie und lief ruhig los. Ich schaute kurz auf den Hofplan, doch als ich keinen eingezeichneten Putzplatz fand, band ich die Stute kurzerhand auf der Stallgasse an und suchte ihr Putzzubehör. Nachdem ich die Sattelkammer sorgfältig durchforstet hatte, fand ich endlich den Putzkoffer und begann damit die Scheckenstute von den Mistflecken und den Strohhalmen zu befreien.Also nahm ich den Gummistriegel und entfernte den Schmutz von der letzten Benutzung und fing an die linke Seite von Beautiful Love in kreisenden Bewegungen zu massieren.Das Fell staubte leicht und das Fell bekam einen leicht grauen Schimmer. Unter dem Bauch putzte ich mit stärkerem Druck und stimulierte somit auch noch ein wenig die Verdauung des Pferdes. Anschließend wechselte ich auf die andere Seite um auch dort das Fell gründlich zu reinigen. Als der Gummistriegel völlig verdreckt war, bürstete ich ihn mit der Kadätsche wieder sauber. Als nächstes nahm ich mit den Nadelstriegel und fuhr auf beiden Seiten die Fellstruktur nach. Wieder staubte das Fell auf und legte sich als eine, bedeutend grauere, Schicht auf dem zweifarbigen Fell der Stute nieder. Nun kam die Kadätsche, die den ersten; oberflächlichen Staubfilm schnellbeseitigte. Doch dafür wurde nun der Betonboden der Stallgasse von einer schönen Staub- und Strohschicht bedeckt. Grinsend machte ich mich weiter an die Arbeit und bürstete nun als nächstes die Mähne, den Schopf und den Schweif von Beauty Love. Nachdem das Langhaar sorgfältig gebürstet und verlesen war, schnappte ich mir die Wurzelbürste und schrubbte die 4 Beine der Stute sauber. Ganz zum Schluss kratzte ich noch alle 4 Hufe aus um sie vom Mist und den kleinen eingetretenen Steinchen zu befreien. Dann lobte ich sie und gab ihr noch ein Leckerlie. Nachdem sie dieses genussvoll verschlungen hatte, band ich sie ab und brachte sie zurück in ihre Box. Beauty Love schaute mir anschließend noch dabei zu, wie ich aus der Sattelkammer einen Besen holte und den so eben produzierte Dreck aus der Stallgasse hinüber zum Misthaufen fegte. Als nächstes war Birchin´s Asta an der Reihe. Die kleine Schimmelstute war eine Carmague-Stute, die mich sehr an meine verstorbene Stute Mascha erinnerte.Ich verbannte die Erinnerung schnell und legte auch dieser Stute nach kurzem Zureden das Halfter an. Als nächstes klingte ich den Strick ein und öffnete die Boxentür. Schnell gab ich ihr ein Leckerlie und band sie dann auch in der Stallgasse an. Auch bei ihr suchte ich kurz nach dem Putzzeug, fand es allerdings nach kurzer Zeit und begann damit, die Stute wieder in ein staatliches Weiß zu verwandeln. Doch leider hatte ich gegen so manchen Hartnäckigen Mistfleck einfach keine Chance. Da das Wetter nicht sonderlich warm war, entschied ich mich gegen ein Dusche für das Pferd und band es einfach ab und nahm es mit in die Halle.Als ich ihr jedoch die Longe anklipsen wollte, schlug sie mit dem Kopf und rannte erst einmal vor mich weg. Lachend lief ich ihr hinterher und fing sie irgendwann auch ein. Dann holte ich noch eine Longierpeitsche und fing an die Stute auf der rechten Seite an der Longe im Schritt laufen zu lassen. Als die weiße Stute etwa 5 Minuten auf dieser Hand gelaufen war, wendete ich sie per Kommando und nach weiteren 5 Minuten, trabte ich sie durch ein stimmlichen Befehl an. Sie hatte schwungvolle Gangarten die auch sehr zu ihrem gesamten Auftreten passten.Nach beidseitigem Galopp und einer kleinen Arbeit an den Übergängen beschloss ich, Birchin´s Asta heute noch ein wenig Gras zu gönnen und lies sie graßen, ehe ich wieder zurück in die Box brachte. Als nächstes ging es zu Perfect Image, einer im Tuniersport sehr erfolgreichen Stute. Die Holsteiner Stute war fuchsfarben und hatte ein aufgewecktes Wesen. Neugierig beobachteten mich die dunklen Augen und die gespitzen Ohren fingen jedes noch so kleine Geräusch meinerseits auf. Ich trat langsam an die Box der wunderhübschen Stute heran und sprach sie leise an. "Na meine Hübsche, wie geht’s dir?" sagte ich leise und hob ihr meine Hand entgegen. Perfect Image schnoberte an meiner Hand und nahm so meinen Geruch auf. Als sie mich soweit in ihrer Nähe akzeptiert hatte, trat ich direkt vor die Boxentür und halfterte sie auf. Dann nahm ich auch sie an den Strick und führte sie aus der Box hinaus in die Stallgasse, in der ich sie an band und zu putzen begann, nachdem ich ihr Putzzeug geholt hatte. Bei ihr putze ich ausgiebiger und flochte noch ihr Langhaar ein, da es so langsam wärmer wurde und ich mit der Stute auf den Platz zum Freispringen gehen wollte. Als Perfect Image sauber war, holte ich ihre Trense und machte die Zügel ab, dann verschwand ich kurz aus dem Stall. Allerdings baute ich nur eine kleine Gasse für das Freispringen mit einer normalen Höhe zwischen E- und A Niveau.Dann band ich Perfect Image ab und führte sie erst einmal warm, damit sich die Muskeln, Sehnen und Bänder dehnen und erwärmen konnten. Nach einigen Handwechseln und 5 Minuten Schritt lies ich die Holsteiner Stute erst einmal freilaufen und holte mir dann eine Longierpeitsche und taxierte die Füchsin in Richtung der Gasse. Sie spitze ihre Ohren und mit einem Zungenschnalzen übersprang sie das erste Hinderniss, ein kleines erhöhtes Cavaletti. Sie streckte sich und überwand das Hinderniss federleicht. Alsbald hatte sie den gesamten Parcour aus 4 unterschiedlich hoch aufgebauten Hindernissen übersprungen und ich lobte sie. Ich scheuchte sie erneut durch den Parcour, ehe ich die Hindernisse vorsichtig erhöhte, nicht sehr hoch aber durchaus ein paar Zentimeter. Somit konnte Perfect Image mir beweisen, was sie so alles drauf hatte. Und sie war sogar richtig Springtalentiert. Mühelos so schien es zumindest hob sie vom Boden ab und flog durch die Luft, um dann federleicht zu landen. Kaum ein Sandkorn flog vom Boden hinauf in die Luft. Nach einigen Runden, fing Perfect Image an leicht zu schwitzen, also beschloss ich für heute aufzuhören und sie lieber noch ein wenig graßen zu lassen. Die Fuchsstute hatte sich das auch redlich verdient. Zufrieden schlug die Stute mit dem rotbraunen Fell mit dem Schweif und rupfte genüsslich die satten grünen Halme. Sie wehrte die Fliegen ab und schlang gierig das Graß herunter. Es war ein idyllischer Anblick und es brach mir fast das Herz, als ich die Tunierstute von ihrem Glück trennen musste. Sanft zog ich an dem Strick um mir ihre Aufmerksamkeit zu sichern und sprach die an. "Na Maus, es tut mir ja wirklich sehr leid aber du musst nun wieder in die Box". Fast sah ich etwas wie ein Bedauern in ihren Augen, doch das musste ich mir eingebildet haben, denn schlieslich verstanden Tiere uns Menschen ja nicht, oder?!

      Doch so sehr ich das auch nicht wollte, raffte ich mich auf und zog sie Stute näher an mich. "Jetzt ist genug!" ermahnte ich mich und ich stand auf. Schnell klopfte ich mir meine Reithose ab und führte die Stute, die mich brav begleitete, zurück in den Stall. Dort wurde sie schon von freudigem Gewiehre begrüßt.
      Lune war die Nächste, ich nahm ihr Halfter vom Haken und ging zur Box der Mixstute und begutachtete sie erstmal. Sie war wirklich wunderschön! Ich öffnete die Tür und ging in die Box, wo ich Lune kurz tätschelte und ihr ihr Halfter überzog. "Na komm", sagte ich und führte sie hinaus, band sie an und holte das Putzzeug. Zuerst striegelte ich mit kreisenden Bewegungen über Lunes geschecktes Fell, dann bürstete ich sie mit der Kardätsche. Mit der Wurzelbürste bürstete ich die Beine und die Mähne, sowie den Schweif. Als Letztes kratzte ich vorsichtig die Hufe aus und fertig-Lune war sauer! Ich räumte das Putzzeug wieder weg und holte Longiergurt, Ausbinder, sowie Lunes Trense, eine Longe und eine Peitsche. Langsam legte ich den Gurt auf den Rücken der Stute und befestigte die Ausbinder an Diesem. Danach trenste ich Lune und schnallte die Longe ein, und ab ging's in die Halle, Lune an der rechten Hand, die Peitsche in der Linken. In der Halle angekommen führte ich Lune ein wenig Schritt, ehe ich nachgurtete und die Ausbinder einschnallte. Während Lune in einem Kreis, der ungefähr der Größe eines Zirkels entsprach, um mich herum ging, sortierte ich mich in der Mitte. Nach wenigen Minuten schnalzte ich, sofort trabte Lune an. Die Peitsche hatte ich bloß in der Hand, weder wurde sie benutzt, noch musste sie knallen. Schön ruhig drehte die 'Scheckin' ihre Runden, bis draußen etwas knallte, was sie erschreckte. Lune sprintete los, doch mit beruhigenden Worten ließ sie sich schnell wieder durchparieren. "So ist's brav", lobte ich von der Mitte aus. Als Lune wieder ruhig war, ließ ich sie wieder antraben und auch galoppieren, diesmal klappte alles ohne weitere Zwischenfälle. Auf der anderen Hand klappte auch alles, und so durfte Lune nach etwa einer halben Stunde wieder zum Schritt durchparieren und ich machte die Ausbinder raus. "Hast du gut gemacht", sagte ich und klopfte die Stute. Sie schwitzte ein wenig, doch nach kurzem Trockengehen war sie wieder trocken. Wir gingen aus der Halle, zurück in die Stallgasse, wo ich Lune zuerst die Trense abnahm, und dann den Longiergurt. Beides hängte ich an seinen Platz zurück, danach auch Peitsche und Longe. Mit einer Wurzelbürste putzte ich nochmal kurz über Lunes Fell, ehe ich ihre Hufe auskratzte und sie zurück in die Box führte. Dort lobte ich sie noch einmal und machte das Halfter ab, hängte es wieder an den Haken und ging zum nächsten Pferd.

      Amica, eine kleine Quarter-Pinto-Mixstute, stand als Nächstes auf dem Programm. Sie scharrte in ihrer Box schon mit den Hufen. "Ist ja gut, Kleine, ich komme", lachte ich. Auch die kleine Amica hatte schon ihr eigenes Halfter, welches am Haken hing. Ich nahm es und ging in ihre Box. "Na du", sagte ich ruhig und ging vorsichtig an sie heran. Neugierig beschnupperte sie mich und ließ sich alsbald das Halfter von mir überstreifen. Ich ging voran aus der Box heraus und Amica folgte mir brav. Sie wollte ich nicht anbinden und auch nur kurz putzen. Ich striegelte sie bloß schnell und ging mit der Kardätsche drüber, dann war sie 'sauber'. Mit ihr wollte ich ein wenig spazieren gehen. Langsam trotteten wir vom Hof Richtung Wald, und nach einigen Minuten des Aufwärmens, joggte ich los. Amica folgte mir mehr oder weniger brav, sie warf ab und an den Kopf hoch und machte Anstalten, loszugaloppieren, und ich fragte mich, wieso ich ihr nicht ihren Spaß lassen sollte. Also sprintete ich los und konnte für wenige Meter Amicas Galopp mithalten, doch wirklich nur wenige Meter. Danach keuchte und 'pumpte' ich wie ein Pferd. Die kleine Stute sah mich bloß mit fragendem Blick an, warum ich schon so außer Atem war. In langsamen Schritt ging es wieder zurück zu Camas Hof. "Amica, das hast du ganz brav gemacht", lobte ich ehrlich, als wir angekommen waren. Ich hätte nicht erwartet, dass ein so junges Tier sich so gut benehmen würde. In der Stallgasse kratzte ich der Kleinen die Hufe aus, was ich vor dem Spaziergang vergessen hatte, und stellte sie in die Box zurück. Ich zog ihr das Halfter aus und suchte in meiner Tasche nach einem Leckerlie-Tatsächlich, ich fand Eines! Amica schnupperte vorsichtig daran, ehe sie es mit ihren weichen Lippen aufnahm und zerkaute. Es hatte ihr geschmeckt. "Bist ein süßes Ding", schmachtete ich und sah sie dabei sehnsüchtig an. Leider hatte ich keine Zeit mehr, sie zu beobachten, da noch andere Pferde auf mich warteten.

      Nun wollte der kleine Corräs beschäftigt werden. Er wieherte schon, als ich die Boxentür öffnete und ihn begrüßte:"Hallo, Corräs, du Süßer." Ein Halfter hatte ich schon in der Hand und dieses wollte ich Corräs überziehen. Der kleine Hengst war davon allerdings nicht so begeistert von dieser Idee und wich aus. "Hey!", sagte ich leicht verärgert und überlegte. Mit Gewalt würde ich das Fohlen nicht ins Halfter bekommen, also versuchte ich es mit einem Leckerlie, welches ich durch den Nasenriemen des Halfters nach unten zog. Wie erhofft folgte Corräs und tada-Fohlen gehalftert! Schnell schloss ich den Kehlriemen und befestigte einen Strick mit Panikhaken am Ring. "Na komm, Corräs", ermunterte ich ihn und ging voran aus der Box. Kurze Zeit später kam der junge Hengst auf wackligen Beinen, aber ohne weiteren Widerstand hinterher. Vor seiner Box, in der Stallgasse band ich ihn an und holte sein Putzzeug. Als ich wiederkam, stand Corräs noch immer da wie zuvor. Ich wollte ihn putzen. Zuerst nahm ich den grünen Gummistriegel und ging mit kreisenden Bewegungen über das braune Fell des Hengstes. In der anderen Hand hatte ich die Kardätsche, eine weiche Bürste, um auf ihrer Oberseite den Staub auszuklopfen, der sich beim Striegel in diesem ansammelte. Schnell war die erste Seite gestriegelt, und ich ging mit der Kardätsche drüber. Nun kam, logischerweise, die Andere. Auch hier striegelte ich zuerst, aber scheinbar hatte der kleine Corräs sich auf dieser Seite mehr gewälzt, denn sie war wesentlich matschiger als die Andere. Also striegelte und striegelte ich, bis der Schlamm endlich einigermaßen weg war und ich mit der Kardätsche drübergehen konnte. Auch die Beine putzte ich, allerdings mit einer Wurzelbürste, die etwas härter war als eine Kardätsche. Mit einer extra Gesichtsbürste säuberte ich auch Corräs' Kopf, doch dies gefiel ihm gar nicht; Er riss den Kopf hoch und ließ sich nur sehr langsam davon überzeugen, dass die Kopfbürste was Schönes war. "So ist's fein", lobte ich. "Guter Junge!" Als Letztes kratzte ich die Hufe aus. Ich nahm den blauen Hufkratzer, er hatte sowohl einen Kratzer als auch eine Bürste. Ich schnalzte mit der Zunge und sagte, in etwas harrschem und befehlerischen Ton:"Gib Huf!" Corräs warf seinen kleinen Huf mit solcher Wucht hoch, dass er mich, da ich in gebückter Position stand, beinahe ins Gesicht getroffen hätte. Etwas verdattert lobte ich ihn dennoch, er hatte ja gemacht, was er sollte. Schnell kratzte ich den Huf aus, darauf die Hinteren und den Anderen vorderen. So, Corräs war sauber. Ich ging mit ihm ein wenig in den Roundpen, wo ich ihn longierte-oder es versuchte. Immer wieder kam der kleine Kerl in die Mitte, verstand nicht, was er tun sollte. Nach 20 Minuten hatte er es einigermaßen verstanden, und ich lobte ihn und ließ es gut sein.

      © Findu & Fiifii



      Cama
      Nov 16 2011 07:54 AM


      '...and I can hear you dreaming…'
      Gähnend streckte ich mich und öffnete verschlafen die Augen, eh ich meinen Wecker ausschaltete. Und der behielt Recht, denn ein Blick aus dem Fenster kündigte zwar dichte Nebelschwaden an, aber dafür zeigten sich jetzt schon einzelne Sonnenstrahlen, also würde heute ein schöner Tag werden. Ich sprang aus den Bett und lief flott ins Bad um mich fertig zu machen. Heute war Buß- und Bettag, für die meisten ein Feiertag, für mich bedeutete er wie immer Arbeit, aber dafür welche die mir Spaß machte und heute hatte ich einen ganzen Tag für meine Pferde Zeit. Nachdem ich gründlich gefrühstückt hatte war es dann halb acht und ich zog mir eine warme Jacke über, eh es in den Stall ging. Dort schauten schon einige der Pferde aus den Boxen und schienen auf ihr Futter zu warten. "Guten Morgen!" flötete ich und lief in die Futterkammer. Jedes der elf Pferde besaß ein ganz individuelles Frühstück, welches ich nun zubereitete. Soleil Levant und Warcraft machten gleich wieder Theater, weil es ihnen nicht schnell genug ging. Perfect Image brummelte mir hingegen fröhlich zu und stürzte sich dann aber auch sogleich auf ihr Frühstück. Als alle Pferde gefüttert waren, kehrte ich die Stallgasse und erstellte mir einen groben Plan, was das Training betraf. Alle Pferde würde ich wie immer nicht schaffen, aber einige durften ruhig bewegt werden. Erst einmal wartete ich darauf, dass alle Pferde fertig wurden. Dann brachte ich sie auf die Weiden. Als erstes schnappte ich mir Lune und Perfect Image, halfterte beide Warmblutstuten auf und brachte sie auf ihre Weide. Danach lief ich zurück zum Stall und schnappte mir Beauty Love und Birchin's Asta. Pull my Daisy ließ ich hinterher trotten, die Kleine musste ich nicht extra führen. Als die Stuten dann auf ihrer Weide standen, kamen noch die Hengste an die Reihe. Zuerst schnappte ich mir Cori und Clair Rayon um die beiden Camarguehengste auf die Weide zu bringen. Dann waren Soleil Levant und Illuminati an der Reihe. Beide schienen ungeduldig und trabten sofort davon, als wir die Weide erreichten. Zu guter Letzt holte ich noch Schwarze Seele und Warcraft und brachte auch die beiden dunklen Hengste auf die Weide. Ich beobachtete das schöne Bild was die Pferde heute Morgen gaben. Die Weiden noch teils recht vernebelt, doch die Sonnenstrahlen waren deutlich zu sehen. Einige wälzten sich, andere grasten und wieder andere tobten umher und genossen die Bewegung. Doch ich musste mich losreißen, denn die Stallarbeit machte sich nicht von selbst. Heute galt es wieder elf Boxen auszumisten, manche anstrengender als andere. Nach 2 ½ Stunden hatte ich das geschafft und machte mir einen kurzen Mittagssnack, eh es dann ans Reiten ging. Ich zog mich noch mal schnell um und schaute dann auf meinen Plan. Als erstes wollte ich einen Ausritt mit Cori machen und Warcraft als Handpferd mitnehmen, das würde beiden Hengsten sicherlich nicht schaden. Also holte ich mir zuerst den Schimmel von der Weide und begann ihn gründlich zu putzen. Cori hatte inzwischen ziemlich stark an Winterfell zugenommen und sah aus wie ein plüschiger Eisbär. Nachdem ich das Fell einigermaßen sauber bekommen hatte, kratzte ich noch die Hufen aus und kämmte das Langhaar. Nachdem ich damit fertig war sattelte ich Cori auf und holte dann noch Warcraft. Ihn putzte ich nur ganz kurz und kontrollierte dann noch schnell die Hufe. Cori bekam noch eine Trense drauf, dann schwang ich mich in den Sattel und nahm Warcraft an meine rechte Seite. Und schon konnte es losgehen. Im gemütlichen Schritt ritten wir Richtung Wald los. Anfangs wollte Warcraft den Schimmel immer überholen, doch nachdem ich ihn mehrmals ermahnte, benahm er sich dann doch und lief brav nebenher. Eine halbe Stunde verbrachten wir im Wald und ich genoss die Sonnenstrahlen, die sich inzwischen tapfer durch den Nebel kämpften. Dann legten wir sogar einen kleinen Trab ein und die beiden Hengste machten sich so gut, das ich sogar einen Galopp versuchte und tatsächlich hatte ich Erfolg. Beiden Pferden machte es Spaß und es klappte wunderbar. Doch ich wollte es für heute nicht übertreiben. Also ritt ich im Schritt zurück zum Hof. Dort sattelte ich Cori ab und kratzte bei beiden Hengsten noch mal die Hufen aus, es wieder auf die Weide ging. Als nächstes schnappte ich mir Lune. Die Scheckstute begrüßte mich freudig und folgte mir brav zum Putzplatz. Dort wartete sie angebunden, als ich die Putzbox holte. Dann begann ich auch sie gründlich zu putzen. Lune war im Verhältnis zu anderen richtig sauber und glänzte schon nach einigen Minuten wieder richtig schön. Außerdem sah sie noch nicht ganz so plüschig aus. Nachdem ich dann auch die Hufen ausgekratzt und das Langhaar gekämmt hatte, holte ich Kappzaum, Longe und Longierpeitsche, machte die Stute fertig und nahm noch eine Abschwitzdecke mit. Dann ging es in die Halle. Dort ließ ich Lune erst einmal gründlich auf beiden Seiten im Schritt auf einem großen Zirkel warmlaufen. Dann begann ich mit dem Trab. Lune hatte heute mal wieder Probleme mit ihrer Balance. Also holte ich sie nach einigen Runden auf eine kürzere Distanz zu mir heran und übte das Antraben bis Lune sich wieder bog und den Weg nach unten fand. Manchmal tat sich die Stute da wirklich noch recht schwer, aber sie lernte schnell dazu. Als sie wieder ihren Punkt gefunden hatte, verlagerte ich die Arbeit wieder auf den großen Zirkel und heute übten wir mit Stangen und anderen Hindernissen, bis wir schließlich einen richtigen ‚Spielplatz' aufgebaut hatten. Lune machte das richtig viel Spaß und so verrann die Zeit wie eh und je. Nach 40 Minuten machte ich dann Schluss, denn man sollte es nicht übertreiben. Ich löste die Longe und ließ Lune frei laufen. Die verschwitzte Stute wälzte sich sofort, schüttelte sich danach aber Gott sei Dank ordentlich ab, so dass ich die Abschwitzdecke ohne Bedenken drauflegen konnte. Nachdem die Hindernisse wieder alle weggeräumt waren, schnappte ich mir Lune und führte die Stute noch ein wenig trocken, eh es zurück zum Putzplatz ging. Ich kratzte noch mal die Hufen aus und putzte kurz drüber, kontrollierte ob sie trocken war und dann ging es zurück auf die Weide. Nun schnappte ich mir Pull my Daisy und brachte das American Miniature Horse zum Putzplatz. Dort band ich sie an und Daisy wartete brav. Ich begann sie gründlich zu putzen, denn ich wollte sie heute ein wenig verwöhnen. Deshalb verlas ich auch Mähne und Schweif ordentlich. Auch weil Daisy so schön gelocktes Langhaar besaß. Zum Schluss kratzte ich die Hufen noch ordentlich aus und fettete diese ein, in kalten Monaten besonders wichtig. Als ich mit Daisy fertig war, holte ich mir noch Asta dazu und putzte auch die Schimmelstute gründlich. Im Gegensatz zu Daisy sah Asta aus wie ein geplatztes Kissen und knuddelig! Nachdem beide Stuten fertig waren holte ich die Knotenhalfter und dann ging es los. Im gemütlichen Laufschritt gingen wir Richtung See. Ich wollte mit den beiden Stuten spazieren gehen und einfach mal entspannen. Das war auch leicht, denn beide waren leicht zu handhaben und mal richtig brav. Asta zickte ab und an rum, aber das bekam ich schnell in den Griff. Der See gab so einen tollen Blick das ich mein Handy rausholte und ein Andenksfoto schoss. Ich ließ Daisy und Asta auch ein wenig grasen und am Wasser schnuppern. Hinein wollten sie nicht und mussten sie auch nicht. Ich glaube wir umrundeten den gesamten See, denn erst nach 1 ½ Stunden kamen wir wieder auf dem Hof an. Ich kratzte bei beiden die Hufen aus, da eine Wegstelle mit vielen Steinen gekommen war und dann durften auch sei wieder auf die Weide.Beauty Love und Perfect Image gönnte ich heute einen freien Tag, trotzdem holte ich mir die beiden Warmblutstuten von der Weide und begann beide gründlich zu putzen. Beide genossen die Aufmerksamkeit und ich konnte sie von ihrem Dreck befreien bis beide wieder richtig schön glänzten. Auch um das Langhaar kümmerte ich mich gründlich, benutzte Mähnenspray, verlas und kämmte es. Die Hufen kamen auch nicht zu kurz, erst ordentlich säubern und dann Hufsalbe drauf, die wohlgemerkt wirklich gut roch. Als beide Stuten dann wieder sauber waren durften sie zurück auf die Weide, zu meiner Freude & Erstaunen wälzten sie sich auch nicht, sondern begannen einfach zu grasen. Da ich jetzt komplett die Stuten fertig hatte, waren noch einige der Hengste an der Reihe. Aber es war ja auch erst um drei. Wohl bei, ich würde mich beeilen müssen, es wurde doch jetzt immer eher dunkel. Ach wie ich die Zeitumstellung hasste. Nichts als Stress. Seufzend schnappte ich mir die Halfter von Clair Rayon und Soleil Levant. Die beiden hatten gestern ordentlich arbeiten müssen und heute mal ihren freien Tag. Also ging es ihnen so wie den beiden Stuten, ich verwöhnte beide Hengste gründlich. Zuerst ordentlich putzen bis das dichte Winterfell wieder seidenweich war. Danach bearbeitete ich das Langhaar. Sogar das sonst so stumpfe Haar von Clair Rayon wurde wieder richtig schön weich und locker. Zum Schluss kamen noch die Hufen an die Reihe und auch diese fettete ich ein. Als ich fertig war verwöhnte ich beide Hengste noch mit Leckerlies und Streicheleinheiten. Clair Rayon hatte gestern ordentlich an der Longe mitgearbeitet bis er wirklich nass gewesen war, aber er hatte seinen Spaß gehabt und war voll bei der Sache gewesen. Mit Soleil Levant hatte ich gestern einen Dressurkurs besucht. Es hatte uns beiden sehr viel Spaß gemacht und wir hatten einen guten Eindruck hinterlassen. Talent hatte der Hengst also auch für das ‚Tanzen'. Nachdem beide Hengste fertig waren, ging es zurück auf die Weide.Von dort schnappte ich mir Illuminati. Den Tigerschecken band ich am Putzplatz an und putzte auch ihn gründlich bis das weiße Fell richtig sauber schien. Langhaar und Hufe wurden aber auch nicht vernachlässigt und erst als alles gründlich gemacht worden war, holte ich das Sattelzeug und machte den Hengst fertig. Gemeinsam ging es in die Halle. Ich gurtete nach und schwang mich dann vorsichtig in den Sattel. Am langen Zügel im Schritt ritt ich Illuminati warm bis er abschnaubte. Dann nahm ich den Trab dazu. Wir ritten einfache Bahnfiguren, Handwechsel und Wendungen. Illuminati stellte sich schon nach kurzer Zeit schön an den Zügel und ließ den Rücken schwingen, so dass wir auch den ersten Galopp schon einlegten. Doch heute wollten wir vor allem an den Seitengängen üben. Erst Schulterherein und dann mit Viereck vergrößern/verkleinern. Illuminati verstand schnell was ich von ihm verlangte und er machte das auch gar nicht schlecht. Die Kommunikation zwischen uns beiden klappte richtig gut und ich war zufrieden mit unserer Arbeit. Nach einer Stunde ritt ich ihn dann aber ab. Illuminati schwitzte sehr, sodass ich ihm die Abschwitzdecke überwarf und ihn trocken führte. Dann sattelte ich ihn ab, putzte ihn noch mal und brachte ihn wieder auf die Weide.Zu guter Letzt holte ich mir Schwarze Seele. Im Schnelldurchgang putzte ich den Hengst und sattelte ihn schon auf, denn ich hatte noch was besonderes vor und dafür musste ich mich nun beeilen. Als Schwarze Seele fertig war, schwang ich mich in den Sattel und ritt los. Den ersten Teil des Waldes ritten wir im Schritt, dann nahmen wir den Trab dazu und als sich vor uns die großen Wiesen erstreckten galoppierten wir auch. So kamen wir rechtzeitig auf der Spitze des Hügels an und ich konnte den schönen Sonneuntergang beobachten, während Schwarze Seele genüsslich graste. Das war ein schöner Abschluss des Tages. Zufrieden mit meinem Tageswerk lobte ich Schwarze Seele ausgiebig und machte mich dann noch im Sonnenuntergangslicht auf den Heimweg, denn die anderen Pferde wollten in den Stall. Wieder auf dem Hof angekommen sattelte ich Schwarze Seele ab und brachte den Barockpinto schon in seine Box. Die restlichen zehn Pferde folgten auch kurz darauf in der Dämmerung. Als dann auch Daisy in ihrer Box stand, war es draußen dunkel. "Timing …" lächelte ich und bereitete das Abendbrot für meine Pferde vor. Alle bekamen wieder ihr individuelles Futter und als ich das verteilt hatte, warf ich noch einige Heubündel vom Dachboden herunter und verteilte das Abendheu. Zum Schluss kehrte ich die Stallgasse und machte noch mal einen Kontrollgang. Mit einem "Gute Nacht meine Lieben!" schaltete ich das Licht aus und schloss die Stalltüren. Dann lief ich schnell durch die Kälte zurück zum Haus. Dort zog ich mir meine gemütlichen Sachen an, machte mir einen Tee und setzte mich auf die Couch, irgendein schöner Film würde heute sicherlich kommen.
    • Varien
      Sammelpflegi am 14.05.2012



      Heute würde ich meiner Bekannten Friese auf ihrem Hof aushelfen.

      Ich sollte ihre Pferde bewegen, da sie auf einem Turnier war.

      Gerne sagte ich zu und erschien am besagten Tag pünktlich um acht Uhr auf dem Hof.

      Schnell wurde ich noch herum geführt.

      Ich wurde gebeten, Lune, Broken Numbers, Navelrock, Beauty Love und Happy Mistake, Bauer und Soleil Levant zu bewegen.

      Zuerst aber mal putzte ich alle Pferde.

      Nach 2 Stunden waren alle "tiefenrein".

      Ich machte mit Lune und Broken Numbers einen großen Spaziergang, der ungefähr eine halbe Stunde dauerte.

      Dann brachte ich die beiden auf die Weide und während Navelrock, Beauty Love und Happy Mistake in der luxuriösen Führanlage Runde für Runde liefen, sattelte und trenste ich mir Bauer.

      Zudem legte ich ihm Hartschalengamaschen und Streichkappen, sowie sein Vorderzeug an.

      Ich band ihn noch mal kurz fest um die Vier, die in der Führanlage bewegt wurden wieder zu "befreien" und auf die Koppeln zu bringen.

      Dann kehrte ich zu Bauer zurück und ritt mit ihm noch eine gute halbe Stunde auf dem Reitplatz.

      Auch er wurde wieder auf die Koppel gebracht.

      Am späten Nachmittag kam Friese wieder und ich fuhr erschöpft aber glücklich nach Hause.



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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Friese
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    4 Apr. 2012
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