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Ionia

Luna | Isländer | Stute

!falscher ersteller! wird noch geändert

Luna | Isländer | Stute
Ionia, 23 Nov. 2016
    • Ionia
      Alte Berichte


      Bei Rasha
      Erweiterung der Stutenherde
      Nachdem wir nun den Grundstock unserer Isländerherde gelegt hatten, stöberte ich auf diversen Verkaufsportalen herum. Sollte die Herde doch etwas wachsen.
      Nach ein paar Tagen wurde ich fündig. Luna, eine wunderschöne Falbstute und Snót, eine rotbraune Isländerstute schafften es, sich in mein Herz zu schleichen.
      Nun war der große Tag da, die Stuten sollten zusammengeführt werden. Da Luna und Snót gemeinsam zu uns kamen, ließ ich beide Stuten schon einmal auf die Weide. Dort begannen sie sofort zu grasen. Dann kam auch schon Timo mit Hrydja und Kvedja, die er zuvor geputzt hatte, um die Ecke. Als wir die beiden Stuten losließen, zeigte Hrydja mal wieder ihre beste Seite. Mit angelegten Ohren donnerte sie auf Luna zu, hatte jedoch nicht mit dieser Reaktion gerechnet. Luna drehte ihr sofort den Hintern zu und schlug einmal kräftig aus. „Ups“, sagte Timo, „das wird sicher noch lustig heute!“.
      Tja, ich habe eben ein Faible für etwas andere Charaktere und so kam es, dass drei meiner vier Stuten eher komplizierte Damen waren. Kvedja jedoch war hier die Ausnahme, freundlich wie immer ging sie auf Snót zu. Diese drohte erst ein wenig, ließ sich aber dann von Kvedjas freundlicher Art einwickeln und so näherten sich die beiden Stuten einander an. Plötzlich schoss jedoch Hrydja eifersüchtig dazwischen und schlug nach Snót, die jedoch noch schnell ausweichen konnte.
      Dann galoppierte die gesamte Herde aufgeregt auf der Weide hin und her. Hufe flogen, Ohren wurden angelegt, Zähne gebleckt – aber nichts Schlimmeres passierte. „Ich denke, der Zickenclub kommt eine Weile ohne uns klar“, meinte Timo grinsend. Brummend und dennoch etwas besorgt, stimmte ich ihm zu und riss mich widerwillig von der Herde los.
      Nachdem ich einige Arbeiten im Stall erledigt hatte, ging ich noch einmal zu den Stuten. Mittlerweile hatte sich die Situation sehr beruhigt. Alle vier grasten friedlich. Kvedja und Snót nebeneinander, Hrydja mit etwas Abstand mehr Abstand zu Luna und Snót. Timo kam dazu und meinte: „Na siehst du! Ich habe doch gesagt, das wird schon!“. Wir beschlossen, die Stuten über Nacht noch auf dieser Weide zu lassen. So würden wir hören, falls es doch noch Stress geben sollte.

      Pflegebericht
      Heute stand ein kleiner Trainingstag für Luna an. Die Stute war in den letzten Wochen leider nicht viel gearbeitet worden, da uns andere Pferde mehr brauchten. Da wir sie aber in der neuen Saison gerne weiter fördern wollten, begann heute das Training.
      Als ich mit dem Halfter auf den Paddock kam, schaute sie mir neugierig entgegen. "Na du, jetzt wird mal endlich wieder was getan", sagte ich zur ihr, während ich ihr das Halfter anlegte.
      Am Putzplatz bürstete ich ihr ausführlich den Dreck aus dem Fell. Gottseidank hatten wir die Paddocks direkt mit Drainage und allem "Pi pa po" angelegt, sodass die Pferde in der matschigen Winterzeit trocken standen.
      Ich hatte mir vorgenommen, erst einmal wieder am Boden mit ihr zu arbeiten und Kondition aufzubauen.
      Daher legte ich ihr den Longiergurt um und trenste sie dann auf.
      Freudig folgte mir die Stute zum Roundpen. Der Boden war hier auch nicht matschig, sodass ich gerne an der frischen Luft trainierte.
      Zunächst wärmte ich Luna im Schritt auf. Anschließend wollte ich Luna traben lassen, doch Madame zeigte den schönstsen Tölt. Auch ein Durchparieren brachte hier nichts. "Na gut, Kondition kannst du auch im Tölt aufbauen, du Dickkopf", raunte ich ihr zu. Immer wieder wechselte ich die Hand und änderte das Tempo. Gegen Ende übte ich noch ein paar Tempoübergänge.
      Anschließend nahm ich der Stute Trense und Gurt ab und ließ sie noch ein wenig im Roundpen laufen. Das nutzte Madame um mir zu zeigen, dass sie sehr wohl noch Power hatte und so tobte sie eine Runde buckelnd herum. Gut, dass ich sie schon kannte und vorher aus dem Roundpen herausgegangen war.
      Während sie sich wälzte brachte ich die Sachen zurück zum Stall und holte das Halfter. Luna wartete schon am Roundpenausgang auf mich. Am Putzplatz kratzte ich ihr die Hufe aus, bürstete den Sand aus ihrem Fell und legte ihr eine Abschwitzdecke um, bevor ich sie zurück auf den Paddock brachte.
      In den letzten Monaten hatte ich leider nicht viel Zeit für die Pferde. Aber heute war es endlich wieder so weit. Ich holte Lunavon der Weide und putzte sie am Putzplatz.
      Anschließend sattelte ich sie und ging mit ihr eine Runde auf die Ovalbahn. Sie war etwas steif, hatte aber nichts verlernt. Man merkte ihr die Freude beim Reiten an. Anschließend ging ich mit ihr noch eine kurze Runde ins Gelände, wo wir die Abendsonne genossen. Auf dem Hof angekommen, sattelte ich die Stute ab und fütterte sie mit etwas Müsli. Nachdem ich die Hufe kontrolliert hatte, durfte sie auch schon wieder zurück auf die Weide, wo sie bereits von den anderen Stuten erwartet wurde.

      Besuch bei Rasha!
      „Uff, hier weht ja doch eine frische Brise“, murmelte ich leise vor mir her während ich aus dem Auto stieg. Schnell zog ich mir eine Jacke über und stapfte dann auch schon in Richtung Stall. Ich war heute zu Besuch bei Rasha und würde mich um ihre Pferde kümmern, da sie für einen Tag bei Bekannten war. Ich war bereits oft bei ihr zu Besuch gewesen und hatte erst letzte Woche ein Pferd von ihr gekauft, welches gut bei mir angekommen war. Ich kannte mich also aus, sodass Rasha mich guten Gewissens alleine agieren lassen konnte. Zu Beginn stellte ich die beiden Jungpferde Jule und Hrafn auf die Wiese, wo die beiden in Ruhe toben könnten und auch etwas vom noch frischen, saftigen Gras fressen konnten. Besonders Hrafn gefiel mir sehr gut, er würde sicherlich mal ein prächtiger Hengst werden, wobei auch Jule eine schicke Stute war, doch mit Kaltblüter konnte ich einfach nicht viel anfangen.
      Nachdem die beiden für’s erste versorgt waren widmete ich mich den anderen Pferden im Stall und fing an sie zu füttern. Schnell war dies erledigt, sodass ich zu den nächsten Pferden überging. Mein Weg führte zu der Possi’s Box – den Hengst hatte ich Rasha vor inzwischen einiger Zeit verkauft, da ich mit ihm nicht viel anfangen konnte, doch ich hing noch immer sehr an ihm, sodass ich mich nun umso mehr freute mich heute wieder um ihn kümmern zu dürfen. Ich putzte ihn gründlich und fing dann an ihn zu satteln und zu trensen ehe ich mich auf seinen Rücken schwang. Ich ritt mit ihm zum Reitplatz und arbeitete ihn dort eine knappe Stunde. Wie ich es noch von damals von ihm g wohnt war arbeitete er gut mit und war stets bemüht alles richtig zu machen, auch wenn ihm manches nicht auf Anhieb gelang. Am Ende der Stunde war ich sehr zufrieden und brachte ihn zurück in den Stall, wo ich ihn absattelte und ihm sein verdientes Kraftfutter gab. Anschließend ging es auch für ihn noch etwas auf die Wiese.
      Als nächstes schnappte ich mir Lykkja und Snót. Rasha hatte mir berichtet, dass Lykkja gerade mit Fremden eher ungerne alleine ist, sodass ich beschloss sie zusammen mit Snót zu arbeiten. Die verlässliche Stute würde Lykkja sicherlich Sicherheit vermitteln, damit diese ruhig bleiben würde. Beide hatte ich fix geputzt und Snót schnell gesattelt, sodass ich schon bald in eine kleine Geländerunde startete. Wie erwartet verhielten sich beide Stuten sehr brav und manierlich während ich sie etwas gemütlich im Wald ritt. Lykkja lief als Handpferd brav mit – man musste sie weder viel treiben noch bremsen, was die ganze Sache sehr angenehm machte. Auch Snót war zügig unterwegs, sodass ich einige Trabstrecken und zum Abschluss sogar eine Galoppstrecke nutzte um beide etwas auszupowern. Zurück am Hof versorgte ich sie und brachte sie dann zusammen auf die Koppel.
      Da der Tag schneller voranschritt als ich geplant hatte beschloss ich die nächsten beiden Pferde auch gemeinsam zu arbeiten. Ich holte die beiden Quarterstuten Naomi und Kisshimbye und putzte sie gründlich. Um etwas Zeit zu sparen führte ich beide Pferde auf den Reitplatz und ließ sie sich erstmal etwas im Schritt umschauen und warmmachen bevor ich sie im Trab losschickte. Beide Stuten waren sehr lauffreudig und schon bald brauchte ich sie gar nicht mehr zum Laufen animieren – nebeneinander preschten sie umher und genossen die Möglichkeit sich mal richtig auszupowern. „Was für eine Kraft und Ausstrahlung diese Pferde schon haben…und das ganz ohne Blingbling, einem Reiter oder Sonstigem..“, schoss es mir durch den Kopf während ich die Pferde fasziniert betrachtete – so oft ich nun schon Pferde gesehen hatte, sie waren einfach jedes Mal wieder faszinierend und schafften es mich zu verzaubern! Doch allzu viel Zeit für Träumereien hatte ich heute nicht, weshalb ich die Stuten bald wieder einfing und auch diese auf die Weide brachte.
      Phantom war der nächste in der Reihe. Auf ihn freute ich mich besonders, da ich noch nie die Möglichkeit gehabt hatte mit einem richtigen Wildpferd zu arbeiten – und ich war gespannt ob er noch anders auf verschiedene Bewegungen und Hilfen des Menschen reagieren würde als andere Pferde. Beim Putzen war er jedoch sehr gelassen und entlastete schon bald. Ich war fasziniert welch ein Vertrauen das ehemals absolut wilde Pferd dem Menschen entgegenbrachte und beschloss ihn etwas am Kappzaum zu longieren. Auch beim Training zeigte er sich erstaunlicherweise recht gelassen und ruhig, sodass ich schon bald fast vergaß, dass ich mit einem Wildpferd arbeitete. Der Hengst ließ den Hals schön fallen und trat gut von hinten an, was die Arbeit erleichterte. Auch auf Stellungen und Seitengänge am Kappzaum sprang er gut an, hier hatte Rasha gute Arbeit mit ihrer Ausbildung des Hengstes geleistet! Viel zu schnell war es Zeit das Training zu beenden und den Hengst zu versorgen und auf die Wiese zu stellen.
      Doch es war noch Einiges zu tun, sodass ich nun Bleikskjóni holte. Der Hengst war ein bombensicheres Pferd und ließ sich keineswegs davon beirren, dass ihn nun ausnahmsweise mal nicht seine Besitzerin, sondern eine für ihn fremde Person holte. Ich säuberte ihn sorgfältig und stattete ihn dann mit Glocken und Gamaschen aus bevor ich mit ihm zum Roundpen ging. Dort longierte ich ihn erst etwas bis er ordentlich aufgewärmt war und stellte ihm dann zwei Cavalettis in den Roundpen. Der vorher etwas träge Hengst wurde nun aufgeweckt und schien sichtlich Spaß an den kleinen Hindernissen zu haben. Nach einer Weile stellte ich beide Cavalettis auf die höchste Einstellung und ließ ihn springen. Er sprang mit viel Energie ab und kam zuverlässig gut über den Sprung, sogar mit einer relativ guten Technik, was für einen Isländer recht ungewöhnlich war. Nach dem Springen ging ich mit ihm noch eine kleine Runde zu Fuß ins Gelände ehe ich auch ihn etwas auf das Sandpaddock brachte.
      Langsam wurde es schon Abend und ich beeilte mich mit den letzten beiden Stuten. Die nächste würde Luna sein. Ich putzte auch sie in Ruhe und machte sie dann fertig für etwas Doppellongenarbeit. Ich arbeitet mit ihr eine gute halbe Stunde auf dem Platz, bei der sie nach ein paar Startschwierigkeiten aufgrund ihrer Dickköpfigkeit gut mitarbeitete. Anschließend forderte ich noch ein paar Seitengänge an der Hand ehe ich sie zurück in den Stall brachte.
      Als letztes Pferd hatte ich mir noch ein Highlight aufgehoben: Hrydja war ebenfalls eine Stute die mal mir gehört hatte und die ein riesiges Gangsporttalent hatte. Sie war keine einfache Stute doch sie zu reiten machte aufgrund ihrem großen Potential einfach Spaß! Doch schon beim Putzen war sie etwas unruhig, was mich erahnen ließ, dass das Reiten heute spannend werden könnte. Beim Satteln verhielt sich sich jedoch recht brav, sodass ich motiviert auf den Reitplatz ging. Die ersten Runden im Schritt waren kein Problem, doch schon beim ersten antraben kreuzte sie meine Wege – statt einem geforderten ruhigen Trab schoss die Stute im Galopp los. Ein Glück, dass ich sie kannte und mich auf solche Attacken vorbereiten konnte. So hatte ich sie recht schnell wieder im Griff und von dort an lief sie bis auf kleinere Versuche durchzustarten gut. Besonders der Tölt war sehr gut, denn wenn ein so energiegeladenes Pferd losgeht im Tölt – dann ist das wohl tatsächlich noch um einiges schöner als Fliegen! Auch hier ging die Zeit viel zu schnell vorbei und nur widerwillig stieg ich ab – insgeheim bereute ich fast es sie damals abgeben zu haben, doch ich wusste, dass sie bei Rasha in guten Händen war! Ich versorgte sie noch in Ruhe und stellte auch sie noch für ein halbes Stündchen auf die Wiese während ich im Stall schonmal fütterte und jedem Pferd seine Kraftfutterportion in den Trog brachte. Danach holte ich alle Pferde rein, schloss den Stall ab und fuhr wieder nach Hause.


      Zeit bei Friese
      Tierarzt:
      Clinic Caen - Tierarztbericht 2014
      Die Falbstute die ich heute als Letzte besuchte streckte mir neugierig den Kopf entgegen. Doch ich wurde gewarnt – auch sie könne mitunter sehr dickschädelig sein! Ich nahm einen tiefen Atemzug und trat der Stute mit gemischten Gefühlen entgegen. Von Dickschädeln hatte ich heute eigentlich genug! Doch Luna zeigte sich mir wohlgesonnen und ließ mich erst gar nicht zur Untersuchung kommen. Gekonnt schob sie meinen Arztkoffer, den ich abgestellt hatte, beiseite und forderte ihre Streicheleinheiten von mir. Ich musste lachen. Luna war zu nett, ich streichelte sie gerne. Von den Streicheleinheiten ging ich langsam aber sicher in die Untersuchungen über, was der Stute nicht so gut gefiel. Immer wieder musste ich unterbrechen um die Stute am Hals zu kraulen oder ihr über den Rücken zu streicheln. Ich hoffte dass es nicht problematisch werden würde wenn ich mir die Stute vortraben ließe – und dieses Mal meinte das Pferd es gut mit mir. Luna war scheinbar ganz erpicht darauf sich zu präsentieren. Wie auf einer Show trabte sie – als wolle sie mir sagen warum ich überhaupt da wäre, sie sei auf jeden Fall in einer fantastischen Verfassung! Diese Stute brachte mich wahrlich zum schmunzeln.
      Auch die Spritzen ließ sie sich ohne Probleme setzen. Beim chippen streckte sie mir sogar demonstrativ den Hals entgegen und schnaubte. Ich konnte nicht anders als sie zum Abschied ordentlich zu knuddeln. Ich verabschiedete mich von Jessica und hoffte im stillen doch recht bald einmal wieder herkommen zu können um erneut eine Schmusestunde mit Luna zu haben.

      Pflegebericht:
      Heute machte ich mich auf den Weg zu meiner Stute Luna. Sie war in den letzten Tagen viel zu kurz gekommen und nun hatte ich mich dazu entschieden, dass sie in den Aktionstall umziehen sollte. Die neue Box war schon eingestreut und ich holte sie aus ihrer alten Box. Es tat mir leid, dass ich sie schon wieder verkaufen musste, aber sie passte einfach nicht zu meinen Zielen. Ich putzte sie nochmal und klopfte dann ihren Hals. Ich führte sie in den anderen Stall und ließ sie dann ihre neue Box erkunden. Ich mistete ihre alte Box aus und brachte dann ihr Sattelzeug in ihren neuen Spind. Leise seufzte ich und ging dann noch ein bisschen mit meiner Stute kuscheln.

      Zeit bei BellaS
      Heute war ich auf dem Weg zu Bella und ihrer Stute Luna. Luna war ein Isländer- was auch sonst. Ich würde nicht so lange bleiben, da Bella schon gute Vorarbeit geleistet hatte und ich die Lektionen eigentlich nur noch abfragen musste. Bella war selbst Trainer, wollte aber, dass ich mir die Stute mal ansah. Irgendwie hatte sich aus uns Fremden, eine richtige "Partnerschaft" entwickelt, was das Training der Pferde anging. Immer wieder fand sich Bella bei mir ein. Ich nur ab und zu bei ihr, da ich es nicht so mit Isländern hatte- trotzdem hatte ich eines gekauft. Die kleine dunkelfuchsfarbene Stute mir dem blauen Auge und dem weißen Kopf war es, die mir sofort ins Auge gefallen war. Sie trug den wunderschönen Namen Vaena, was übersetzt 'die Hoffnungsträgerin' hieß.
      Bei Bella angekommen stattete ich dem Fohlen also zu erst einen Besuch ab, ehe ich noch bei Skrudi vorbeischaute. Dem Hengst ging es wirklich super hier.
      Dann ging ich zu Luna. Die Stute kam mir sehr bekannt vor, und ich war der Meinung, dass ich sie schon mal geritten hatte, doch dem war nicht so. Grübelnd nahm ich sie aus der Box und die Stute quittierte meine Unaufmerksamkeit sofort, indem sie mich über den Haufen rannte, um an mir vorbei zu gehen. Sofort war ich wieder bei der Sache, stellte mich sofort vor sie und trieb sie energisch zurück. Dass sie mit ihrem Hintern gegen die Box knallte, war mir relativ egal. Ich trieb sie so weit zurück, bis sie nun mit ihrem Hintern an der Wand stand. "Nicht mit mir.", zischte ich und sie ging nun schön hinter mir zum Putzplatz. Die Aktion schien ihr schon gereicht zu haben, denn ab da benahm sie sich wirklich super.
      Es dauerte nicht lange, da war sie geputzt und gesattelt und wir waren auf dem Platz, wo ich nach dem Nachgurten aufstieg. Zu erst wärmte ich die Stute auf. Zusätzlich ging ich die 'mittleren' - und die 'arbeits Gangarten', wie ich sie immer nannte. Auch viele Übergänge übten wir und verbanden das Ganze mit einigen Bahnfiguren wie Zirkel, Volte oder Schlangenlinien. Das Einzige, was ich jetzt noch abfragte, war das 'Zügel aus der Hand kauen lassen im Schritt und Trab', 'Viereck verkleinern und vergrößern', 'Überstreichen im Galopp' und 'Rückwärtsrichten'. Das alles dauerte nicht lange, so dass ich recht bald fertig war und die Stute wieder zurück in ihre Box brachte. Dort traf ich auf Bella. "Viel war da jetzt nicht mehr zu tun.", lachte ich und sie nickte. "Nein, aber ich wollte nur mal jemand anderen reiten lassen." "Da hast du recht, gut ist das für die Pferde... Auf jeden Fall bin ich fertig.", meinte ich und sie nickte. Wir verabschiedeten uns und ihr fuhr wieder nach Hause.


      Bellas Sicht
      Ich stand am Zaun der Wattweide und hing meinen Gedanken nach. Verträumt betrachtete ich die kleine Vaena, die inzwischen fast vier Wochen alt war. Ganze vier Wochen waren vergangen, seit Robin mich geküsst hatte. Wie immer, wenn ich an ihn dachte, überließ mich ein angenehmer Schauder. Es war eindeutig nicht bei diesem einen Kuss geblieben… Schön, meine Fantasien mussten warten, jetzt waren meine Schützlinge dran. Vidja war seit Wochen wirklich überfällig. Das Fohlen, dessen Vater ein junger Hengst eine befreundeten Züchterin namens Ljóski war, meinte offensichtlich sich Zeit lassen zu müssen. Diese Tatsache kostete Linn jeden Tag mehr Nerven. Sie konnte die Geburt kaum mehr erwartet und mit jeder weiteren Woche, die der gedachte Termin überschritten wurde, wurde die Sorge um ihre Stute in ihren Augen deutlicher. Auch Frejka und Laufey bewohnten noch die Geburtsboxen, aber beide waren noch nicht überfällig. Im Gegenteil, gerade Laufey hatte eher noch etwas Zeit, aber bei ihrer unvorsichtigen Art hatte ich lieber zu früh als zu spät angefangen, sie nachts in die Box zu stellen. Wobei ich das bisher noch nicht konsequent durchgehalten hatte. Die letzten, sehr sommerlichen, Tage hatte Laufey noch auf der Wattweide verbracht, da ich zu faul war mir jeden Abend das „ich will aber nicht rein“-Spiel anzutun. Ich sammelte das Halfter auf, das mir aus der Hand gefallen war und holte Stássa. Seit Silfurtoppa abgesetzt worden war, war sie etwas lethargisch und ich wollte meine Stute endlich wieder auf Trab bringen. Seit der Geburt ihres zweiten Fohlen war sie noch nicht wieder geritten worden. Ich hatte einfach zu viel zu tun gehabt und sie quasi vergessen. Thowra hatte ich vor kurzem verkauft und auch Fjara hatte bereits einen neuen Besitzer und würde uns in naher Zukunft verlassen. Stássa war dabei ein wenig ins Hintertreffen geraten. Wahrscheinlich war auch ihre Kondition im Eimer, sodass heute nur ein kurzer Schrittausritt zum Strand drin war. Ohne Sattel, da sie noch immer etwas dicker war, als gewöhnlich. Das rührte zwar eher von der Überweidung, als von der Trächtigkeit her, doch ich wollte dem Sattel nicht schaden. Mit dem Training würde sich auch ihre Figur verbessern.


      Linns Sicht
      "BELLAAA!", rief ich quer über den Hof. Na toll. Immer, wenn man sie brauchte, konnte man sie nicht finden. Das verschlechterte meine Laune noch mehr, obwohl das schon fast garnicht mehr ging. Ich suchte den ganzen Hof ab und fand sie schließlich am Zaun der großen Weide. Verträumt beobachtete sie die spielenden Fohlen. "Hörst du schlecht oder WAS? Viðjas Fohlen kommt!", schnauzte ich sie an. Skeptisch sah sie mich an. "Bist du dir ganz sicher?", fragte sie. Ich nickte. "Du weißt schon, dass die meisten Fohlen nicht nachmittags auf die Welt kommen, oder?", fragte sie mich. "Jaaa, Bella, ich bin auch nicht ganz unerfahren, aber Nachmittag ist doch besser als wenn man nachts deswegen aus dem Bett geworfen wird. Und jetzt komm, sonst verpassen wir es noch!" Gemeinsam trabten wir hinüber zum Stall, den wir leise betraten. Bella schrieb noch schnell Finley und Robin, die gerade mit Snót und Kjarkur am Strand waren, dass die Geburt anfing, dann gesellte sie sich zu mir an die Boxenwand. Pferdegeburten waren zugleich eine schönsten und eine der ekligsten Sachen, die ich je gesehen hatte. Doch da es das Fohlen meiner Lieblingsstute war, war die Geburt doch ein Erlebnis. Viðja hatte sich inzwischen hingelegt und man konnte bereits die beiden kleinen Vorderhufe sehen. Ich hoffte inständig, dass es nicht so kompliziert wie bei Vænas Geburt werden würde. Als schließlich ein kleines Scheckfohlen im Stroh lag, war Bella kaum zu halten, denn ich hatte ihr das Fohlen versprochen. Viðja leckte das kleine ab, bevor es das erste mal versuchte, auf seinen stelzigen Beinen zu stehen. "Es ist ein Hengst!", flüsterte Bella. Ich grinste. "Wie wäre es mit 'Ljósfari', der, der mit dem Licht reist?", schlug ich vor. "Ja, das ist ein toller Name! Ich rufe gleich Occu an und erzähle es ihr!", sagte sie, vielleicht doch etwas zu laut, warf dem kleinen Hengst, der nun schon mit dem Trinken begonnen hatte, noch einen verliebten Blick zu und verschwand dann aus dem Stall.


      Bellas Sicht
      Als ich die alte Scheune verließ, war es erst später Nachmittag. Dass Vidja heute drinnen gestanden hatte, war wohl Vorsehung gewesen. Laufey und Frejka wanderten jedenfalls noch auf der Wattweide umher. Ich war glücklich. Ein gesundes Fohlen auf die Welt kommen zu sehen löste immer wieder ein wunderbares Gefühl in mir aus. Ich schlenderte am Zaun der großen Wattweide entlang und traf schließlich auf Robin. Er war offensichtlich gerade von seinem Ausritt mit Finley zurück gekehrt und kam mir nun mit neugierigem Blick entgegen. „Ein Hengst. Ljósfari haben wir ihn getauft.“, erzählte ich schnell, bevor mein Freund fragen konnte. „Und das beste daran: Meiner!“ Er grinste und küsste mich einfach auf den Mund. Gut, dass uns hier keiner sah. Vor den anderen herumzuknutschen schien mir noch immer unpassend. Zwar waren auch Linn und Finley zusammen, doch ich mochte es trotzdem nicht. „Ach Bella. Entspann dich doch mal.“ Und wie immer hatte Robin recht. Ich wollte gerade meine ganze Aufmerksamkeit auf ihn lenken, als Laufey in mein Blickfeld getrottet kam. Normalerweise hätte mich das nicht davon abgehalten, Robin zu fokussieren, doch irgendetwas mit meiner Stute stimmte nicht. Ich liebte Laufey. Drohten mich meine Gefühle zu überwältigen, half es mir immer mit ihr auszureiten. Sie kannte mich, in alle Situationen und das hatte zur Folge gehabt, dass auch ich sie kannte. „Mit ihr stimmt etwas nicht.“ Robin war nun vollkommen nebensächlich und ich trat an den Zaun der Wattweide. „Hey, Feechen, komm mal her.“ Sie reagierte. Nicht unbedingt ein gutes Zeichen. Ich kletterte über den Zaun und nahm sie einmal komplett in Augenschein, um gleich darauf einen riesigen Schrecken zu bekommen. Ihr Schweif war blutverkrustet. Nach Luft schnappend suchte ich schnell nach der Ursache. Sie blutete nicht mehr. Die Geburt hatte also noch nicht begonnen. Hätte sie ihr Fohlen allerdings schon alleine auf der Weide bekommen, wäre es jetzt bei ihr. „Robin... Oh scheiße.“ Viel mehr fiel mir im Moment nicht ein. „Bitte lass es nicht das sein, was ich denke, dass es ist….“, betete ich still und fieberhaft. Erst jetzt ließ ich den Blick angstvoll über die Wattweide schweifen und er blieb an etwas hängen, das meine Angst in pure Freude verwandelte. Ein goldenes Etwas kam auf Laufey zugesprungen und forderte konsequent etwas zu Essen ein. Das Fohlen musste schon gestern, oder vorgestern auf die Welt gekommen sein, denn es war bereits sehr sicher auf den Beinen. Außerdem hatte die kleine, goldene Stute wohl ziemlich fiel von ihrer Mama abbekommen. Das erkläre, warum sie schon jetzt alleine herum hüpfte und sich von Laufey entfernte. Kaum war die kleine wieder in Sicht, blühte auch meine Fee wieder auf. Stolz stupste sie ihre Tochter an. Glück im Doppelpack!

      Halastjarna, Sternschnuppe, hatte ich Laufeys Fohlen genannt. Das Abzeichen auf der Stirn und die schicke, goldene Färbung hatten den Ausschlag gegeben. Zwar hasste Linn Namen für Pferde, die mehr als drei Silben hatten, doch das war mir mal wieder reichlich egal gewesen. Bei Linns Stuten durfte sie schließlich die Namen auch selbst aussuchen. Auch wenn ich gerne noch länger am Zaun der Weide gelehnt hätte, wartete doch wieder die Arbeit auf mich. Wir hatten zwei Neuzugänge und zwei Pferde vom Körservice, die umsorgt werden wollten. Die Isländerstuten Fenja und Luna hatte ich beide in mäßigem Zustand für wenig Geld in Verkaufsställen entdeckt. Luna wollte ich allerdings nur kören und dann wieder verkaufen, Fenja hingegen hatte ich lieb gewonnen. Sie war es auch, die ich nun bewegen würde. Ich sattelte sie schnell und putze auch Tilviljun über. Beide Stuten waren im Galopp sehr schnell und so konnte ich Juni gut als Handpferd mitnehmen, denn sie kam wenigstens hinterher. Währenddessen plagte sich Linn in der Halle mit der halben Fohlenherde ab. Sie hatte den großen Gymnastikballl am Start und Hlín, Litfari, Silfurtoppa und Glanni tobten munter mit ihr im Sand herum. Ich sagte ihr kurz Bescheid, dass ich ausreiten würde und scheuchte Finley von der Bande, auf der er es sich bequem gemacht hatte. „Könntest du bitte dafür sorgen, dass die Hengste rauskommen? Alvari, Uprising, Blossi und Sólfari müsstest du zusammen stellen können. Außerdem wäre es cool, wenn du noch Topar ein bisschen Bewegung angedeihen lassen könntest. Der zerlegt noch seine Box.“ Ich ließ meine Worte so im Raum stehen und marschierte nach draußen um endlich meinen Ausritt anzutreten. Eigentlich hatten wir viel zu viele Pferde für uns vier Leute. Wir schafften es nie, jeden Tag alle zu bewegen. Keine Chance.


      Robins Sicht
      Ich konnte Bella nur Recht geben. Wir hatten einfach zu viele Pferde für vier Personen. Auch wenn ich einige Pferde durchaus vermissen würde, war es doch gut, dass meine Freundin vor hatte etwas zu verkleinern. Er würde uns sonst irgendwann einfach über den Kopf wachsen – sofern das nicht schon längst passiert war. Im Gegensatz zu Bella hatte ich ja „nur“ vier Pferde zu versorgen, von denen Frejka auch noch trächtig war und deshalb nicht geritten werden musste. Zuwendung brauchte sie natürlich trotzdem, weshalb ich auch im Moment auf dem Weg zu den Geburtsboxen war, um noch einmal nach ihr zu sehen. Kjarkur hatte ich heute schon bewegt, mit Black Lemontree war ich auch auf der Ovalbahn gewesen und mit Faera war ich dabei die Kondition wieder aufzubauen, die sie nach zwei aufeinanderfolgenden Trächtigkeiten verloren hatte. Außerdem hatte ich mit Kylja, Vina und Blaer weiter daran gearbeitet Sattel und Zaumzeug zu akzeptieren, was gerade bei der letzten der drei Stuten eine echte Herausforderung darstellte. Viel mehr schaffte kein Normalsterblicher an einem Tag, wenn man auch hin und wieder eine Pause machen wollte. Bella hatte also eigentlich überhaupt keine Chance ihre 15 Pferde zu bewegen, auch wenn manche noch nicht geritten werden mussten oder mit Trächtigkeit oder jungen Fohlen ausfielen. Ich bewunderte sie schon jetzt für ihre Ausdauer, sich jeden Tag wieder an die Arbeit zu machen und zusätzlich auch noch alles zu erledigen, was man so tun musste, wenn man einen Hof führte. Mittlerweile war es dämmrig. Kein Wunder, auch im Sommer ging die Sonne irgendwann unter und ein Blick auf meine Armbanduhr sagte mir, dass es bereits halb zehn war. Ich öffnete die knarrende Tür und wurde direkt von Laufey und Vidja begrüßt, die mitsamt Nachwuchs drinnen nächtigten. Frejka jedoch war von der Tür aus nicht zu sehen. Ich spähte in ihre Box und stöhnte sogleich halb begeistert, halb entnervt auf. Das konnte doch nicht wahr sein. Schnell schnappte ich mir mein Handy und tippte eine Nachricht an die Hof-Gruppe. „Frejka ist scheinbar auch noch dran.“ Fünf Minuten später standen Linn und Finley neben mir, Bella kam kurz darauf und brachte direkt Kaffee und Brötchen mit. „Könnte eine lange Nacht werde.“, meine sie nur schulterzuckend. Kurz nach Mitternacht brachte auch Faera ihr Fohlen zur Welt. Fáfnirtauften wir den kleinen Hengst, ehe wir allesamt in unsere Betten fielen. Drei Fohlen an einem einzigen Tag, auch wenn sie offiziell jeder an einem anderen Tag geboren worden waren. Halastjarna am 11.07, Ljósfari am 12.07 und Fáfnir am 13.07. Damit war der Fohlenwahnsinn nun hoffentlich beendet. Bald würden wir sogar schon für die kommende Saison decken. Wieder Sommerfohlen, allerdings von anderen Stuten. Die Verpaarungen NáttdisHnakki und Slaufa Alvari standen bereits fest und auch Meyjasollte ein Fohlen bekommen. Doch jetzt dürfte erstmal ein Jahr Ruhe sein.


      Wie eigentlich jeden Morgen nach dem Frühstück wanderte ich mit mindestens einem Halfter in Richtung Wattweide um mindestens ein Pferd zum Training zu holen. Heute sollte als erstes Nátti dran glauben und dementsprechend hielt ich das obligatorisch lila-pinke Halfter in der Hand. Dass jedes meiner Pferde eine eigene Farbe für Halfter Schabracke und Dekoteile der Trense hatte, hatte sich irgendwie einfach so ergeben. So trug Sólfari zum Beispiel dunkelblau, Hnakki giftgrün und Laufey orange. Die Jungpferde bekamen mit dem ersten eigenen Sattel und der ersten eigenen Trense ihre Farbe zugewiesen, doch ich war so lange nicht mehr auf dem Festland einkaufen gewesen, dass einigen Pferden noch immer eigene Trensen fehlten. Brött zum Beispiel wurde schon länger geritten und war nur mit unserer grau-weißen Standartschabtracke ausgestattet. Auch Blaer sollte bald ihre eigenen Sachen bekommen und Fenja und Luna fehlte auch noch alles. Es war höchste Zeit für einen Trip nach Deutschland, da ich dort viel lieber Pferdesachen kaufte, als hier in Dänemark. Warum wusste ich auch nicht so genau, aber wenn man nah an der Grenze wohnte, konnte man sich das leisten. So in Gedanken versunken wanderte ich am Weidezaun entlang zum Tor und schrk plötzlich zusammen, als neben mir eine fremde Stimme ertönte. „Entschuldigen sie. Kennen sie sich auf diesem Hof aus?“ Überrascht drehte ich mich zu der unbekannten Frau um und musterte sie. Sie hatte mich auf englisch angesprochen. Urlauberin also. „Muss ich wohl. Ich bin die Eigentümerin.“, erwiderte ich automatisch in der selben Sprache. Wenn man mehrere Jahre in Schottland gelebt hatte, in Deutschland aufgewachsen war und nun in Dänemark wohnte, fiel einem das Wechseln zwischen den Sprachen leicht. „Oh gut.“, freute sie sich. „Ich würde gerne wissen ob es möglich ist, hier Reitunterricht zu nehmen.“ Ich war nun wirklich verwundert. Wir boten keinen Unterricht an und normalerweise nutzen die Touristen so oder so zum reiten den Hof Kommandørgården, da er zur gleichnamigen und einzigen Hotelkette dieser Insel gehörte. Wieso kam diese Frau also zu uns, die wir uns sowohl im Internet als auch am Tor als reinen Zuchtbetrieb ausgewiesen hatten. „Eigentlich sind wir hier nur ein reiner Zucht und Trainingsbetrieb. Wenn sie Unterricht oder Ausritte für...“ Aber weiter kam ich nicht, denn eine begeisterte Kinderstimme unterbrach mich. „Mama, guck mal. Frag mal ob ich die reiten darf. Die ist sooo süß!“ Erst jetzt bemerkte ich das ungefähr 10 Jahre alte Mädchen, das am Zaun stand und Koni an der Nase kraulte. „Unser Kinderpony.“, dachte ich amüsiert und realisierte erst jetzt, dass das Mädchen deutsch gesprochen hatte. „Sie sind aus Deutschland?“, fragte ich, jetzt ebenfalls in meiner Muttersprache sprechend. Erfreut hob die Frau, die offenbar die Mutter der Kleinen war den Kopf. „Ja, sind wir. Sie scheinbar auch. Sie sprechen sehr gutes Deutsch. Akzentfrei.“ „Muttersprachlerin. Hannoveranerraum.“, erklärte ich mich, nicht ganz ohne Stolz in der Stimme. Immerhin war Hannover für das beinahe reinste Hochdeutsch bekannt. Das hatten mir auch zwei andere Sprachen, die ich alltäglich sprach, nicht nehmen können. Ich dachte auch noch auf Deutsch, während Linn im Kopf wahrscheinlich inzwischen bei dänisch war. Die Frau grinste. „Wir kommen aus Kiel. Ach ja. Mein Name ist Marion Hofer und das“, sie deutete auf das Mädchen, „ist Amelie, meine Tochter.“ „Und dann Urlaub an der Nordsee.“ Ich war etwas überrascht. Wenn man sowieso schon am Meer wohnte, musste man doch nicht an einem Meer Urlaub machen, das genauso wenig zum schwimmen geeignet war. „Ähm, also... ja. Warum auch nicht? Und Sie haben mir die Frage zum Thema Reitunterricht noch nicht beantwortet.“ Frau Hofer wich mir aus, das war klar, aber meine Neugierde war hier auch fehl am Platz. Erstmal vorstellen wäre vielleicht angebracht. Und dann die Frage beantworten. Oder anders herum? „Ich heiße Annabell Schmidemann. Und ich wollte meinen Satz gerade beenden. Wir geben eigentlich keinen Reitunterricht. Wenden sie sich an Kommandørgården. „Von dort kommen wir bereits.“ Frau Hofers Stirn legte sich in Falten. „Die Bedingungen der Touristenpferde sind an vielen Stellen unmöglich. Unpassendes Sattelzeug, verletzte Pferde.“ „Oh. Sie kennen sich aus?“ „Natürlich. Ich reite seit ich so alt bin wie meine Tochter jetzt.“ Das Lächeln stahl sich zurück auf ihre Lippen. „Und ich bin Tierärztin.“
      „Wie? Was? Tierätztin?“, erklang plötzlich eine andere, vertraute Stimme hinter mir. Robin. Natürlich. „Wir könnten eine gebrauchen. Topar der Irre hat sich...“ „Langsam Robin. Das sind Urlauber.“, hielt ich ihn zurück, doch Frau Hofer sah in bereits in Bereitschafthaltung an. „Ähm. Frau Hofer. Sie sind im Urlaub und überhaupt...“ Mir war gar nicht wohl dabei, eine Fremde an meine Pferde zu lassen, nur weil sie sich als Tierärztin vorgestellt hatte. „Marion und Unsinn. Natürlich schaue ich mir das Pferd an. Topar.“ „Danke.“ Robin war wieder schneller als mein dämliches Misstrauen und nahm Marion mit. Ich blieb mit Amelie an der Wattweide zurück. „Na dann. Wenn deine Mutter uns schon einen Gefallen tut… Sie heißt Vinkona. Du hast ja eben schon verkündet, dass du sie reiten möchtest.“ Das Gesicht des Mädchens hellte sich auf. „Wie als bist du? Zehn?“ „Elf.“, kam es empört von Amelie und ich musste grinsen. „Und du kannst schon reiten?“ „Na klar!“
      ~
      Ich folgte dem großen, dunkelhaarigen Mann, den Annabell als Robin bezeichnet hatte. Es ging offensichtlich um einen Hengst, denn er hatte ‚der‘ Irre gesagt. Und scheinbar ging es um ein Tier, das häufiger Probleme machte oder hatte. Ich wurde zu einem Anbindeplatz geführt und erkannte das Problem sofort. Der Hengst hatte sich eine lange Wunde am rechten Vorderbein zugezogen. Sofort trat ich heran und besah sie mir genauer. Recht frisch.Maximal zwei Stunden alt, noch offen und relativ tief. Warum hatte ich meine Sachen jetzt verdammt nochmal nicht zur Hand? Als improvisieren. „Haben sie Wasserstoffperoxid 3%?“ Er verneinte. Robin sprach und verstand Deutsch, allerdings die Standartausführung, die man in der Schule oder einem Sprachkurs lernte, verfeinert durch regelmäßige Benutzung. „Teebeutel? Salbei oder Kamille?“ „Ja. Sogar in der Stallapoteke.“ Ah super. Und es wäre super, wenn Sie schon Wasser heiß machen könnten.“ „Kommen Sie mit.“ Während er in eine Richtung davon eilte und ich ihm folgte, begann ich mich umzusehen. Ein ordentlicher Hof, keine Gefahrenquellen für Pferde, gepflegte Pferdenasen die die Aussicht aus ihren großzügigen Boxen genossen. Ein guter Eindruck.
      Die besagte Stallapoteke befand sich, genau wie der Wasserkocher, in der Futterkammer. In dem ausrangierten Medizinschrank entdeckte ich neben dem Tee auch noch einige Salben, nicht brennendes Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial und Drachenblutpflaster. Perfekt. Während Robin sich um die Teebeutel, zwei, Kamille, kümmerte, desinfizierte ich die Wunde schon einmal. Es fehlte zum Glück ein Stück Haut. Ein Hautlappen wäre unter diesen, nicht ganz idealen Bedingungen eher zur Brutstätte für unvorteilhafte Bakterien geworden. Schließlich drückte ich die Teebeutel, die gezogen hatten, auf die Wunde und sprühte etwas von der Drachenblutpflaster-Tinktur darauf. Diese hatten den Vorteil die Wunde desinfiziert zu halten und die Wundheilung zu beschleunigen, dabei aber kein Vakuum für lustiges Bakterienwachstum zu erzeugen. „So. das hätten wir. Und es wäre wahrscheinlich ganz sinnvoll rauszukriegen woran er sich verletzt hat.“ Erst jetzt viel mir auf, dass ich Amelie ganz vergessen hatte, doch bevor ich in Panik ausbrechen konnte, sah ich meine Tochter mit der Apfelschimmelstute am Strick auf den Anbinder zumarschieren. Annabell hatte sich offenbar doch zu einer Reitstunde bereit erklärt.
      ~

      Wie geanu es dazu kam, kann ich nicht mehr ganz genau sagen. In jedem Fall tauchten Marion und Amelie in den nächsten zwei Wochen beinahe täglich bei uns auf und wurden zur echten Hilfe, sowie zu guten Freunden. Auch Linn und Finley mochten die zwei auf Anhieb, sodass es bald völlig normal war, sie bei uns auf dem Hof anzutreffen. Schließlich fiel mir jedoch auf, dass die Sommerferien in Deutschland bereits seit einer Woche vorbei waren. Was machten die Zwei also noch hier? Amelie musste auf jeden Fall zur Schule! Mein Misstrauen, das sich in den letzten Wochen verflüchtigt hatte, kehrte mit einem Schlag zurück. Doch bevor ich in misstrauische Grübelei versinken konnte, beschloss ich einfach zu fragen. Ich passte Marion alleine ab, die entsetzt reagierte. Etwas schien sie einzuholen, sodass ich sie oben in meiner Wohnung aufs Sofa platziert und schließlich die ganze Geschichte verlangte, wie sie auch lauten würde.
      Dass ich schließlich eine Geschichte von einer Scheidung, häuslicher Gewallt und einer überstürzten Flucht hören würde, war mir bis zu diesem Moment nicht klar gewesen. Tja, und ungefähr so kam es, dass Amelie in die sechste Klasse einer Schule auf dem Festland angemeldet wurde und sie mit Marion die freie Dachwohnung bezog. So konnte es kommen und dass das Team erweitert wurde, störte bei den Unmengen an anfallender Arbeit auch wirklich keinen. Marion konnte sogar ihre Arbeit als Tierärztin wieder aufnehmen, da wir auf Amelie aufpassten, wenn sie weg war. Sie war ein kleiner Wirbelwind, der uns allen ordentlich Schwung verpasste. Und wir alle liebten sie, Amelie wie ihre Mutter.


      Einige Tage nachdem ich auf Romo die kleine Islandstute von Linn trainiert hatte, angagierte mich Bella ein weiteres Mal, um eines ihrer Pferde in der Dressur zu fördern. Die Stute hieß diesmal Luna und war bereits etwas älter und erfahrener als die junge Peppy, hatte aber trotzdem auch einen etwas anstrengenderen Charakter.
      Nachdem Bella mir die Stute vorgestellt hatte und einiges zu ihr erklärt hatte, sattelte ich diese und führte sie dann in die Halle.
      Die A-Dressur war nicht besonders schwer und da Luna bereits einiges an Lebenserfahrung gesammelt hatte, konnte ich mir vorstellen, dass das Training mit ihr nicht sehr aufwendig werden würde.
      Nach einer kurzen Erwärmung, in welcher ich auch schon die Lektionen aus der A-Dressur miteinarbeitete, fing ich mit Luna im Schritt an, die neuen Bahnfiguren zu erarbeiten. Dabei fing ich bei den leichteren an und arbeitete mich nach oben. Als die 10m Volte, das durch die Länge der Bahn wechseln und die Schlangenlinien mit vier Bögen im Schritt gut klappten, versuchte ich diese auch im Trab und zum Schluss auch kurz im Galopp, was ich allerdings vorerst nicht weiter ausbreitete. Wenn noch Zeit war, würde ich das am Ende nochmal versuchen.
      Danach ging ich weiter zu den Lektionen. Hier versuchte ich die eigensinnige und zickige Stute vor allem darin zu lehren, ordentliche Übergänge vom Schritt in den Galopp zu machen, denn dabei ließ sie sich immer viel Zeit, was ich jedoch nicht dulden wollte.
      Danach kam noch das Überstreichen im Galopp, Viereck verkleinern und vergrößern und Kehrtwendung auf der Vorderhand. Ich blieb bei den meisten Übungen im Schritt, trabte nur zwischen den Übungen immer mal an, um der Stute auch noch etwas Abwechslung bieten zu können.
      Auch zwei neue Gangarten waren gefordert: Der Mitteltrab und der Mittelgalopp. Heute beschäftigte ich mich vor allem mit dem Mitteltrab und gab nur die Grundkenntnisse des Mittelgalopps an Luna weiter, den Rest würden auch Bella und Linn mit ihr üben können.
      Als letztes übte ich mit Luna noch das Rückwärtsrichten und die Zügel aus der Hand kauen zu lassen. Beides hatte die schlaue Stute recht schnell verstanden, sodass ich, wie erhofft geplant, auch noch ein paar Bahnfiguren im Galopp übte.
      Zum Schluss ritt ich die Stute trocken und brachte sie zu ihren Freundinnen zurück auf die Wiese, wo sie sich erholen durfte. Luna hatte das kurze und knappe, aber trotzdem intensive Training erfolgreich bestanden und durfte nun auf Stufe L laufen.

      Nach zwei Tagen in Norwegen machte ich mich weiter zu meinem nächsten Kunden, naja eher Kundin. Ich wurde herzlich von ihr empfangen und wir sprachen ein wenig über unsere Arbeit. Auch über Rachels letzten Besuch in Dänemark. Scheinbar hatte sie sehr viel preisgegeben und konnte sich dennoch nicht richtig entscheiden, was sie denn jetzt züchten wollte. Doch unser Gespräch lenkte sich immer mehr in Richtung Arbeit. Ich seufzte. „Wer ist denn der erste?“, fragte ich neugierig, da es hieß, ich würde heute nicht nur Isländer bearbeiten. „Romulus, ein Paso Fino. Ich bringe dich gerade zu ihm“, sagte Anabell zu mir und begleitete mich zu ihrem Putzplatz. Dort breitete ich schon mal meine Utensilien aus, während die junge Frau ihren Braunen zu mir führte. „Was braucht der Hübsche denn?“ „Nur eine Kontrolle und die Hufe sollten gekürzt werden. Ich bin in der Zeit gerade die Fohlen am bespaßen.“ Ich nickte und kratzte ihm zuerst die Hufe aus um sie dann einer ordentlichen Kontrolle zu unterziehen. Er wies ziemlich harte Hufe vor und hatte eine leichte Fehlstellung hinten links, die ich im Laufe der Bearbeitung noch bearbeiten würde. Hier und da tänzelte er mal und erwies sich als etwas temperamentvoller als ich zu Anfang dachte. Es dauerte also ein wenig länger bis ich ihm die Hufe ordentlich gekürzt hatte. Kurz darauf rief ich seine Besitzerin an, welche mir sagte, dass ich gleich das nächste Pferd empfangen würde. Einer ihrer Stallburschen würde Romulus nehmen und mir dann Fenja bringen. Sie würde genau dasselbe bekommen.
      Fenja war noch beschlagen, also musste ich ihr erst die Eisen abnehmen und ihre Hufe dann säubern. Beim ersten Blick fielen mir dann auch schon ihre viel zu langen Hufe auf, die auch noch in einem optimalen Zustand waren. Bei der Kontrolle fiel mir dann vorne links eine Fehlstellung auf, die ich gleich bearbeitete beim Kürzen. Auch sie war eher eine von der unruhigen Sorte, genau wie Romulus. Doch hielt mich das nicht von meiner Arbeit auf. Nach dem Feilen brachte mir der gleiche Stallbursche eine Isländerstute namens Brött.
      Genau wie die zwei vorherigen war sie etwas übermütig und was alles noch schwieriger machte, war ihre Unwissenheit gegenüber mir, dem Schmied. Es machte alles zwar ein wenig schwieriger und komplexer, denn sie hatte ziemlich lange Hufe, die dringend gemacht werden mussten. Die Kontrolle verlief sehr gut und sie konnte keine Fehlstellungen aufweisen, so machte ich mich dann ans kürzen. Dem Horrortrip wäre ich lieber entkommen, aber da musste sowohl ich als auch die Junge Stute durch.
      Das nächste Pferd war eine Paint Horse Stute, immerhin ein Engel im Umgang und auch beim Kürzen der Hufe war sie ruhig und pflegeleicht. Im Gegensatz zu Brött und ihrer Unwissenden Ader, wobei sie dafür ja nichts konnte. Ich war ihr erster Hufpfleger. Ice Coffee hatte gute Hufe und auch nicht allzu lange, sodass nicht viel wegmusste. Während ich meine Arbeit machte, döste sie und gab mir ihre Hufe fast schon von alleine.
      Luna und Blaer waren die nächste. Rachel hatte Luna schon einige Male auf Turnieren vorgestellt und Blaer sollte eigentlich mal zu uns auf den Hof, aber wir hatten damals andere Probleme mit unseren Pferden. Luna hatte hinten rechts eine etwas größere Fehlstellung, da würde ich wohl öfter mal dran, aber es war machbar. Beim Kürzen war sie artig, ich hatte auch nichts Anderes erwartet, bei Blaer verlief das ganze fast genauso wie bei Brött. Sturheit war fast schon der Schlüsselbegriff der Situation und so dauerte es ein Weilchen bis ich fertig mit dem Kürzen ihrer Hufe war.
      Die letzte war dann Vin, der ich erst die Hufeisen samt Stollen abnahm und dann die Hufe kontrollierte und kürzte. Bis die Eisen erhitzt waren schmusten wir ein wenig und dann legte ich ihr die Eisen an. Da es Sommer war, dieses Mal ohne Stollen, wie sie es im Winter trug. Ich war für heute mehr als geschafft und war heilfroh, dass ich jetzt erst einmal einen Tag Pause hatte bis der nächste Flug nach Island auf mich wartete.
    • Ionia
      Neues Pferd und Putzkolone

      Ich stand mit Ann auf dem Hof und war begeistert, denn heute kam meine langersehnte Araber Stute. Nuray brachte mir die fast 6 jährige Stute, welche ich Nollaig getauft hatte. Dieser Name heißt übersetzt „Weihnachten“ was auch wirklich gut passt, denn sie ist am 24.12.2010 geboren. Mein Bauch fing heftig anzu kribbeln, als Nuray auf den Hof fuhr und ich ein leises Schnauben vernahm. „So, jetzt nicht ausflippen.“, flüsterte Ann und hielt mich zurück. Gefasst begrüßte ich Nuray, doch sie merkte, dass ich endlich meine Stute wiedersehen wollte. Sie grinste und holte das schwarze Pferd aus dem Hänger. Nollaig starrte mich erstmal einfach nur an, dann drückte sie ihre Schnauze gegen meine Hand und wollte so gestreichelt werden. Ich lachte, sie war einfach wunderbar und würde später eine tolle Mutter abgeben! Im Gegensatz zu Aibreann achtete sie nur auf mich und ließ sich kaum ablenken. Nuray konnte leider nicht lange bleiben und fuhr schnell wieder, da sie noch etwas zu tun hatte. Ann und ich entschieden uns heute alle unsere Pferde zu putzen. Sie holte Kylja, die junge Stute hatte es ihr echt angetan, und so putzten wir Nollaig und Kylja blitze blank, dann kamen Aibreann und Luna, welche diese Putzerei am wenigsten mochten. Vor allem Aibreann hatte heute einen schlechten Tag, was es nicht einfacher machte und wir waren froh als wir nun zu zweit Lykkja putzen, die das echt genoss. Nach knapp 2 Stunden putzen waren wir fertig und gingen erstmal ins Haus um uns einen Kaffe zu machen.
    • Eddi
      Verschoben am 22.07.2017
      Grund:
      6 Monate keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Ionia
    Datum:
    23 Nov. 2016
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    Aussprache des Namens: lu+na

    Rufname: Lu
    Geboren: 12.06.????

    Exterieur

    Rasse: Isländer

    Geschlecht: Stute

    Stockmaß: 1,36 m

    Fellfarbe: Falbe


    Abstammung

    Vom:

    Aus der:


    Zuchtdaten

    gekört: Nein

    Decktaxe: -

    Leihmutter: Nein

    tragend: Nein

    Interieur

    zickig | eigenwillig | rangniedrig

    Luna ist auf der Weide eher rangniedrig und gibt anderen Pferden gegenüber meistens nach. Allerdings darf man sich von ihrem wirklich zum anbeißen schönen Aussehen und ihrem Verhalten gegenüber anderen Pferden nicht täuschen lassen. Beim Reiten ist sie eine echte Zicke. Sie hat ihren eigenen Kopf und setzt diesen mit aller Gewalt durch. Daher braucht sie eine starke Hand und eine Person, die zeigt wer der Chef ist. Wenn man ihr von Anfang an zeigt, wo der Hammer hängt ist sie ein liebes, manchmal benahe unterwürfiges, Freizeit- und Turnierpferdchen.

    Besitzerinformationen

    Besitzer: Ionia

    Ersteller:BellaS

    VKR: verfallen


    Qualifikationen

    wird im Viergang geritten

    Dressur: E A L M S

    Springen: E A L M S

    Military: E A L M S

    Distanz: E A L M S

    Western: E A L M S

    Fahren: E A L M S

    Viergang: V0


    physischer Zustand

    Tierartztbesuch: -

    Hufschmiedbesuch: -


    Schleifen/Erfolge

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    5. Gangturnier | 45. Gagturnier | 49. Gangturnier | 59. Gangturnier | 91. Gangturnier

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    370. Dressurturnier

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    249. Militaryturnier

    Anhang


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