Sosox3

Lumikello | 20 Punkte

Lumikello | 20 Punkte
Sosox3, 19 Okt. 2018
Dir, Tassila und peachyes gefällt das.
    • Sosox3
      Trainingbericht
      Juli 2016
      Dressur E-A
      1.Juli 2016 | 1557 Zeichen (268 Wörter) | (c)AliciaFarina

      Heute startete das Training für meinen Welsh A Hengst Lumikello. Da er mit seinen 1,22m Stockmaß zu klein für mich zum Reiten war, wollte ich ihn am Langzügel ausbilden. Ich holte ihn aus seiner Box und band ihn am Putzplatz an. Nachdem ich ihn geputzt hatte holte ich einen Longiergurt, mit ihm rüstete ich Lumi aus, dan holte ich meine Langzügel, seine Trense und eine Gerte. Ich trenste ihn und schnallte die Langzügel in die Gebissringe. Dann führte ich ihn in die Reithalle, dort lief ich mit ihm einige Runden und gurtete anschließend nach. Nachdem er warm war fing ich an seitlich hinter ihm zu gehen und ließ ihn antraben. Im Trab arbeitete ich daran, das er schön passend läuft und die Spur hielt. Für den Galopp ließ ich ihn etwas mehr Leine, sodass ich ihm nicht so im Maul hing und er galoppieren konnte. Ich arbeitete mit ihm daran, dass er im Galopp langsamer und gesetzter sprang. Dadurch würde es ihm leichter fallen auf Zirkeln zu galoppieren. In einer Schrittpause ließ ich ihm die Zügel lang, damit er sich strecken konnte. Anschließend nahm ich wieder die Zügel auf und probte mit ihm eine A Dressur. Lumi gab sich viel Mühe und wir schafften es, eine ganze A Dressur zurchzulaufen. Mit diesem Ergebnis hörte ich auf und brachte Lumi zurück in seine Box.

      In der nächsten Woche ließ ich immer wieder andere mit ihm arbeiten, unsere kleinesten fast selbständig reiten könnenden Reiter durften ihn Probehalber bei mir im Unterricht reiten. Da alles klappte waren wir fertig und er durfte auf den nächsten turnieren in der Klasse A starten.
    • Sosox3
      Tierarztbericht
      Januar 2017
      Tierarztbericht – Pferdeklinik & mobiler Tierarzt „Horse Heaven“ | Lumikello

      An einem sonnigen aber sehr kalten Morgen machte ich mich auf den Weg zu meiner Schwester und ihrem kleinen Hengst Lumikello. Sie hatte mich gebeten, ihm eine Wurmkur zu geben und ihn einmal durchzuchecken. Ich freute mich auf den Tag mit ihr und hatte mir extra keine weiteren Termine auf diesen Tag gelegt.

      Als ich nach einer kurzen Fahrt auf den Hof fuhr, kam sie schon auf mich zu. Sie hatte genau wie ich vor kurzer Zeit ihren eigenen kleinen Hof aufgemacht und erst ein Pony dort stehen. Lumikello hatte sie schon am Putzplatz angebunden und der süße kleine Hengst schaute mich mit seinen dunklen Knopfaugen neugierig an. Ich gab ihm zur Begüßung ein Leckerli und fing dann an, ihn zu untersuchen, während ich mit meiner Schwester plauderte. Ich hörte seinen Herz, seine Lunge und seinen Bauch ab, konnte aber überall keine auffälligen Geräusche entdecken. Dann schaute ich mir seinen Kopf an: Ohren, Augen, Zähne und Schleimhäute. Lumikello war sehr lieb und ließ mich brav überall hin schauen.

      Dann tastete ich seinen Rücken ab und achtete dabei auf seine Reaktionen. Er war vollkommen entspannt und beschäftigte sich lieber mit seinem Strick, als eine Reaktion auf meine Untersuchung zu zeigen. Das sah also alles sehr gut aus, darum bat ich meine Schwester, ihn einmal im Schritt und Trab auf dem Hof rauf und runter zu führen. Er trat gleichmäßig auf und seine Bewegungen sahen locker und geschmeidig aus.

      „Das sieht alles sehr gut aus“, sagte ich „Ich glaube, da fehlt nur noch die Wurmkur“. Ich holte die Wurmkur aus meiner Tasche, stellte die richtige Menge ein und reichte meiner Schwester ein Stück Apfel. Ich hielt Lumikello am Halfter fest und steckte die Spritze seitlich in sein Maul. Zum Glück war er so klein, dass ich auch noch an sein Maul ankam, als er den Kopf hoch riss. Er schmatzte erstaunt und steckte die Zunge heraus, die Wurmkur schien nicht gut geschmeckt zu haben. Schnell gaben wir ich den Apfel und hofften so, den ekligen Geschmack zu überdecken.

      Dann durfte er auch schon wieder zurück in den Offenstall und wir setzten uns noch für einen Tasse Kakao ins Haus...
      |17.01.2016 ©Möhrchen
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Januar 2017
      Endlich hatte ich mir meinen größten Traum erfüllt: Eine eigene, kleine Ranch. Die letzten Monate hatte ich zusammen mit meinen Eltern und meinen Freunden einen alten Bauernhof renoviert und umgebaut. Das Ergebnis war ein einziger Traum. Die Ranch liegt genau an der Nordsee am Strand von Sankt Peter Ording. Das Herzstück war ein eigener Trail- und Agilityparcours, sowie ein Aktivstall, in dem vor knapp einer Woche mein erstes Pferd einziehe durfte.
      Zusammen mit Lumikello startete ich ein neues Leben an der Nordsee. Einen Freund für Lumi hatte ich mir schon ausgesucht und auch meine Shettystute Rabea und den kleine Hengst Treebeard wollte ich so schnell wie möglich von Norwegen nach Deutschland holen, damit Lumikello nicht mehr alleine auf meinem Hof leben musste.
      Lumi hatte sich gut auf der Ranch, die ich übrigens liebevoll "Küstenranch" taufte, eingelebt. Die ersten Tage ließ ich ihm zum eingewöhnen und brachte ihm nur ab und zu mal ein paar Karotten vorbei. Gleich nach seiner Ankunft hatte ich die Tierärztin zu mir bestellt, die Lumi von oben bis unten einmal durchcheckte und auch eine Wurmkur hatte sie ihm verpasst. Heute wollte ich ihm das erste mal den ganzen Hof zeigen.
      Ich nahm Lumis neues Halfter aus der Sattelkammer und schlenderte zum Aktivstall. Zufrieden stand der Hengst an der Heuraufe und guckte mich neugierig an, als ich auf ihn zu ging. Ich streichelte seine Nüstern, halfterte ihn auf und führte ihn daraufhin behutsam durch das Tor. Als erstes zeigte ich ihm den Stall. Wir gingen an dem Hengstoffenstall vorbei und bogen nach links zu den Paddockboxen ab. Alles roch noch so neu und ich war stolz auf meine frisch renovierten Boxen, die ich extra hell und möglichst groß gebaut hatte. Ich ließ Lumi alles in Ruhe beschnüffeln, bevor ich mich auf den Weg zum kleinen Reitplatz machte. Wir machten noch einen Abstecher zum Longierzirkel und standen schließlich am Zaun des Reitplatzes. Den Putzplatz, der sich direkt neben dem Platz befand, kannte Lumi bereits von seinem Tierarztbesuch. Lumi war erstaunlich ruhig und ich freute mich, wie unerschrocken er war.
      Als nächstes gingen wir in die Reithalle. Auch die Halle war für Lumi kein Problem und ich drehte entspannt eine Runde mit ihm auf dem neuen Boden.
      Besonders gespannt war ich auf seine Reaktion auf dem Agilityplatz. Neugierig beschnupperte Lumi die Hindernisse, blieb allerdings immer ruhig. Selbst vor dem Wasser hatte er keine Scheu. Den Weg zum Strand wollte ich im ein anderes mal zeigen, also gingen wir an der Miniranch vorbei zum großen Reitplatz. Ich beschloss, Lumi noch kurz laufen zu lassen und machte den Strick vom Halfter. Ein paar Meter von mir entfernt schmiss er sich begeistert in den weichen Sand und panierte sich von oben bis unten. Als er fertig war mit wälzen, sprang er auf und buckelte im vollen Galopp los. Lachend stand ich in der Mitte und freute mich über Lumis Lebensfreude. Der Hengst tobte sich ordentlich aus, bevor er zurück zu mir in die Mitte kam. Ich ging noch ein paar Runden mit ihm im Schritt, bevor ich wieder mit ihm vom Platz ging. Lumi schnaubte zufrieden und ich beschloss, ihn noch etwas zu putzen.
      Genüsslich ließ Lumi sich von mir den Sand aus seinem Fell bürsten . Ich holte noch etwas Müsli und zwei Äpfel und stellte die Futterschüssel vor ihn. Gierig verschlang er seine Ration, bevor ich ihn zurück in den Aktivstall brachte. Sofort trottete Lumi zur Wiese, nachdem er an der Tränke einen großen Schluck genommen hatte.
      Ich fegte noch schnell den Hof und machte mich dann auf den Weg nach Hause, denn auf dem Hof gab es nicht mehr so viel zu tun. Meine kleine Wohnung war nur knappe fünf Minuten mit dem Fahrrad vom Stall entfernt. Zuhause setzte ich mich an meinen Computer und plante den Transport von Rabea und Beardy, die schon bald noch Deutschland kommen sollten.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Januar 2017
      Aufgeregt stand ich am Zaun vom Aktivstall und beobachtete Lumikello auf der Weide, der alleine an der Heuraufe stand. Endlich hatte ich einen Kumpel für ihn gefunden, der jeden Moment auf der Küstenranch ankommen müsste. Fallen Godness war, genau wie Lumi, ein Welsh Hengst und ich fand, die beiden passten wunderbar zusammen. Während Lumi eher sehr ruhig und brav war, war Fallen ein echter Draufgänger. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Nach der Beschreibung der alten Besitzerin war Fallen ein fleißiger und arbeitswilliger Hengst, der aber stets artig war. Ich freute mich riesig, das Lumi bald nicht mehr alleine stehen musste.
      Ich war mit meinen Gedanken ganz woanders, als ich plötzlich ein Auto samt Hänger auf der Hof fahren hörte. Fallen war noch sehr jung und ich hoffte sehr, dass er bei der Fahrt artig gewesen war. Aus dem Auto stieg ein junger Mann mit braunen, lockigen Haaren, der mich freundlich begrüßte. Er war so lieb und brachte Fallen zu mir, denn ich hatte noch keine Anhänger. Zusammen öffneten wir die Hängerklappe und Fallen drehte sich neugierig um. Er war etwas nassgeschwitzt. Wahrscheinlich war er auf der Fahrt ziemlich aufgeregt gewesen. Ich kletterte durch den Hänger nach vorne und öffnete den Knoten, der im Strick war. Der Mann, der übrigens Jan hieß, hängte die Stange aus und ich schickte Fallen vorsichtig rückwärts aus dem Hänger. Wir hatten es geschafft und ich stand glücklich mit meinem neuen Pony auf dem Hof. Lumi kam an den Zaun und wieherte den Fremden Hengst an. Mit aufgestelltem Schweif und hoch erhobenen Kopf guckte sich Fallen nervös um.
      Ich beschloss, ihn erst einmal in den Offenstall nebenan zu stellen. Dann konnten sich Lumi und Fallen erst einmal durch den Zaun kennenlernen. Fallen hatte heute schon genug Stress gehabt und sollte sich erst einmal ausruhen. Morgen würde ich die beiden dann zusammen lassen.
      Ich führte Fallen zum Tor und machte den Strick vom Halfter ab. Aufgeregt beschnupperten Lumi und Fallen sich. Ich ging zu Jan und bezahlte ich, damit er wieder losfahren konnte. "Vielen Dank nochmal", sagte ich zu ihm. "Kein Problem. Bis dann", Jan stieg in sein Auto und fuhr vom Hof.
      Ich wickelte den Wasserschlauch ab und füllte die Tränke mit etwas frischem Wasser. Danach fasste ich in Fallens Halfter und zeigte ihm die Tränke. Durstig nahm er einige große Schlucke, bevor er sich wieder interessiert an den Zaun zu Lumi stellte. Ich ging zur Heukammer und packte eine Schubkarre voll mit Heu, das ich Fallen brachte. Auch wenn er jetzt noch mit Lumi beschäftigt war, würde er es später oder heute Nacht bestimmt noch essen.
      Ich beobachtete die beiden noch ziemlich lange und konnte mich nicht dazu aufrappeln, nach Hause zu fahren, denn ich wollte Lumi und Fallen nicht alleine lassen. Nach und nach wurden beide ruhiger als Lumi zu seiner Heuraufe ging, machte sich auch Fallen ans Heu. Zufrieden standen beide am Heu und ich konnte mit einem guten Gewissen nach Hause fahren.

      Am nächsten Tag fuhr ich schon um sieben Uhr morgens zu den Pferden, denn ich war gespannt wie die beiden sich bei der Zusammenführung benehmen würden. Die Nacht hatte Fallen gut überstanden und er war heute deutlich ruhiger als gestern. Das Heu hatte er fast aufgefressen und auch im Unterstand fand ich ein paar Äppel, also hatte er sich in der Nacht untergestellt. Ich begrüßte die beiden und nachdem ich mir einen Strick geholt hatte, ging ich zu Fallen und führte ihn rüber zu Lumi. Ich konnte gerade noch den Panikhacken öffnen, da fingen die beiden Hengste schon an zu klären, wer der Chef war. Schnell ging ich durchs Tor und beobachtete das Spektakel von außerhalb. Fallen fing an zu steigen, es quietschte ein paar Mal und Lumi trat einige Male aus. Nach ungefähr 15 Minuten gab Lumi auf und akzeptierte Fallen als Leittier. Dass Fallen der Chef sein würde, war mir schon klar gewesen, denn Lumi war eher einer, der sich unterordnet. Die beiden liefen noch einige Runden über die Wiese, bevor sie sich mit ein paar Meter Entfernung auf die Wiese stellten. Ich war heil froh, dass die Zusammenführung so gut geklappt hatte und war mir sicher, dass Lumi und Fallen bald beste Freunde sein würden.
      Während ich den Offenstall wieder ordentlich machte, die Äppel einsammelte und das restliche Heu zusammen harkte, war es wirklich sehr friedlich im Aktivstall.
      Überglücklich warf ich einen letzten Blick zu meinen beiden Hengsten und fuhr dann mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Januar 2017
      Das gute Wetter lockte mich schon früh am Morgen in den Stall. Ich begrüßte meine beiden Hengste, die zufrieden an der Heuraufe standen. Heute war ein ganz besonderer Tag für mich, denn ich wollte das erste Mal mit Lumikello an den Strand.
      Inzwischen hatten sich Fallen und Lumi gut eingelebt. Sie verstanden sich prima und auch Fallen wurde von Tag zu Tag ruhiger. Lumi war die Ruhe selbst und ein echtes Verlasspony, dennoch war ich gespannt, wie er sich am Strand aufführen wird.
      Ich holte mir ein Halfter und ging zu meinen beiden Ponys in den Aktivstall. Zur Begrüßung bekamen beide einen Apfel, bevor ich mich mit Lumi auf den Weg zum Putzplatz machte. Brav ließ Lumi sich von mir den Dreck aus seinem Fell bürsten. Ich kämmte den Schweif und die Mähne, kratzte die Hufe aus und machte mich schließlich auf den Weg Richtung Strand.
      Mein Hof war direkt am Strand und ich hatte einen eigenen kleinen Weg, der uns zum Wasser führte. Ich hatte extra in meinem Tidekalender geguckt und hatte Glück: Um Punkt 10 Uhr war Flut. Es war kurz nach halb elf, sodass das Wasser noch weit genug vorne war.
      Wir liefen über den Deich. Von weitem hörte ich Fallen Godness wiehern, er vermisste wohl seinen Freund. Lumi blieb trotz Rufen von Fallen tiefenentspannt und lief brav neben mir her. Vom Deich aus guckten wir runter zum Wasser. Es war recht windstill und ich hörte leise das Rauschen der Wellen. Lumi guckte gespannt den Wellen zu, bevor er mit großen Schritten den Deich herunter lief. Vorne war der Sand noch ziemlich tief und weich und es war ziemlich anstrengend darin zu laufen. Je weiter wir ans Wasser kamen, desto fester wurde der Sand und Lumi schnaubte zufrieden. Nachdem wir ein kleines Stück im Sand gelaufen waren, waren wir endlich am Wasser angekommen. Ich ließ den Strick etwas länger und ließ Lumi in Ruhe gucken. Interessiert schaute er jeder einzelnen Welle zu und streckte seine Nase ins Wasser. Er war keineswegs ängstlich oder schreckhaft und nachdem ich meine Schuhe ausgezogen hatte, ging er mutig mit mir etwas tiefer ins Wasser. Das Wasser war ziemlich kalt und ich krempelte meine Reithose noch ein Stück hoch. Lumi genoss das spritzige Wasser und fing an zu planschen. Wir gingen ein Stück im flachen Wasser am Strand entlang und Lumi war dabei total entspannt. Wir gingen knappe 10 Minuten in die eine Richtung, bevor wir umdrehten und zu meinen Schuhen zurück gingen. Meine Zehen waren halb erfroren und ich war froh, schnell wieder in meine Stiefelletten schlüpfen zu können.
      Entspannt ging ich mit Lumi durch den Sand zurück Richtung Deich. An der Seite vom Deich ließ ich ihn noch ein bisschen grasen, während ich das Wasser beobachtete. Ich liebte einfach die Nordsee und war heilfroh, mich für diesen Ort für meinen eigenen Hof entschieden zu haben.
      Nach einer knappen viertel Stunde schlenderten wir den kleinen Weg zurück zum Hof. Als Fallen uns entdeckte, lief er aufgeregt am Zaun entlang und wieherte Lumi entgegen. Ich putze den nassen Sand von Lumis Beinen, bevor ich ihn zurück zu Fallen brachte.
      Ich freute mich schon jetzt auf unseren ersten gemeinsamen Ritt am Strand.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Februar 2017
      Ich stopfte die Heuraufe mit frischem Heu. Die Tränke war gefüllt, der Paddock geharkt und auch die Zäune hatte ich gestern alle noch einmal kontrolliert. Für meine drei Neuankömmlinge war alles perfekt vorbereitet. Ich hatte noch eine knappe Stunde, bis Ramira auf meinem Hof ankommen würde. Kurzerhand schnappte ich mir Lumikello und ging mit ihm auf dem Platz. Sein neues Knotenhalfter stand ihm wirklich ausgezeichnet und ich war ganz verliebt in ihn, als er mich mit seinen Knopfaugen erwartungsvoll anguckte.
      Heute wollte ich ihm seinen ersten Trick beibringen. Ich tickte ihn mit der Gerte an sein Bein. Etwas zögerlich bewegte er es ein Stück zur Seite und ich lobte ihn kräftig. Von Mal zu Mal nahm er sein Bein ein Stück höher. Damit er auf andere Gedanken kommt, machte ich zwischendurch ein paar Basics mit ihm. Rückwärts- und Seitwärtsrichten klappte wirklich wunderbar mit dem kleinen Welsh Hengst. Noch einmal versuchte ich es mit den Ansätzen zum Spanischen Gruß. Lumi war wirklich ein artiges Pony und nahm mir ganz vorsichtig die Leckerlies aus der Hand. Ich trainierte ungefähr eine halbe Stunde mit ihm, bis ich zufrieden war. Der Anfang zum Spanischen Gruß war gemacht. Die nächsten Tage wollte ich die Lektion weiter mit ihm üben und ich war mir sicher, dass er sie bald beherrschen wird.
      Ich entschloss mich dazu, Lumi noch ein wenig zu putzen, um meine Aufregung zu überspielen. Artig stand er am Putzplatz und genoss, wie ich ihm sein Hinterteil kraulte. Ich war gerade dabei, die Hufe Auszukratzen, als ich plötzlich ein Auto auf den Hof fahren sah. Ich winkte Nuray zu, die mir netterweise ihre Stute, die ich ihr abgekauft hatte, zu mir brachte. Schnell gab ich Lumi noch eine Karotte und brachte ihn dann zurück zu Fallen Godness in den Aktivstall.
      Nuray begrüßte mich und zusammen öffneten wir die Hängerklappe. „Wie ist die Fahrt verlaufen?“, fragte ich neugierig. „Beim Verladen war sie etwas nervös und es hat ein bisschen gedauert, bis sie auf dem Hänger stand, aber auf der Fahrt war sie dafür umso artiger“, erzählte Nuray.
      Die junge Tinkerstute schaute sich nervös um. Lumi und Fallen kamen neugierig an den Zaun und betrachteten von weitem die wunderschöne, neue Hofbewohnerin. Ich war ein totaler Tinker-Fan und freute mich riesig, so ein tolles Pferd endlich „mein“ nennen zu dürfen. Zusammen brachten Nuray und ich Ramira in ihren neuen Offenstall und Nuray schaute sich Ramiras neues Zuhause ganz genau an. „Richtig schöne Anlage hast du. Ich glaube, Ramira ist bei dir sehr gutaufgehoben“, mit diesen Worten verabschiedete Nuray sich von mir und fuhr vom Hof. Etwas hilflos und einsam stand Ramira am Zaun und schaute dem Hänger nach. Ich holte ein paar Äpfel und Karotten aus der Futterkammer und startete erste Annährungsversuche. Behutsam streichelte ich Ramiras Hals und die Stute verschlang genüsslich die Leckereinen.
      Ich gönnte Ramira etwas Ruhe. Bevor heute Nachmittag zwei weitere Ponys einziehen würden, wollte ich mich um Fallen kümmern. Endlich hatte ich eine passende Ausrüstung für ihn und heute wollte ich ihn das erste Mal reiten. Voller Motivation holte ich den Putzkasten, den Sattel und die Trense aus der Sattelkammer. Ich war sehr gespannt auf unseren ersten gemeinsamen Ritt und führte Fallen zum Putzplatz. Die letzten Tage hatten wir viel Longenarbeit gemacht und vom Boden aus waren wir ein richtig gutes Team geworden. Nachdem ich ihn ordentlich geputzt, die Hufe ausgekratzt und Mähne, sowie Schweif gekämmt hatte, ging ich mit ihm in die Halle. Da der Offenstall, in dem Ramira heute eingezogen war, genau neben dem Reitplatz war, würde Fallen draußen viel zu sehr abgelenkt sein. In der Halle konnte er sich besser konzentrieren und ich hatte es leichter, mit ihm vernünftig zu arbeiten. Zumal war das Wetter eh nicht so das Beste.
      Ein paar Runden führte ich den Hengst in der Halle im Kreis, bevor ich ihn in der Mitte parkte. Ich stellte mich mit meinem linken Fuß in den Bügel und schwang mich auf sein Rücken. Ohne zu warten, bis ich richtig saß, marschierte Fallen los. Ich sortierte meine Zügel und ließ ihn im Schritt am langen Zügel durch die Halle laufen. Um ihn von Anfang an zu beschäftigen, ritt ich ein paar Bahnfiguren. Ich brachte viele Schlanglinien, Zirkel, Volten und Handwechsel mit ein. Ein paar Mal hielt ich ihn an und schickte ihn rückwärts. Fallen hörte mir erstaunlich gut zu und ich beschloss anzutraben. Locker ließ ich ihn ein paar Runden ganze Bahn traben, bevor ich die Zügel etwas mehr aufnahm und viele Wendungen mit ihm Ritt. Der Hengst reagierte sensibel auf meine Hilfen und lief sehr fleißig vorwärts. Es machte richtig Spaß, Fallen zu reiten und ich fühlte mich sicher genug für den ersten Galopp. Zur geschlossenen Zirkelseite galoppierte ich ihn an. Etwas zu schnell, aber trotzdem noch kontrolliert drehten wir ein paar Runden im Galopp, bevor ich ihn wieder zum Tab durchparierte. Sein Galopp war angenehm schwungvoll und man konnte ihn gut sitzen. Auch auf der anderen Hand galoppierte ich ihn und ließ ihn an der langen Seite ordentlich Gas geben. Fallen nutzte sie Chance und preschte die lange Seite herunter. Vor der Ecke nahm ich ihn ein bisschen zurück, bevor ich ihn an der nächsten langen Seite wieder vorwärts schickte. Zufrieden schnaubte Fallen, als ich ihn zum Trab durchparierte, mir die Zügel aus der Hand kauen ließ und noch ein paar Bahnfiguren am langen Zügel ritt. Glücklich klopfte ich ihn am Hals und ging zum Trockenreiten über. Das Reiten mit Fallen war wirklich wunderbar und ich freute mich riesig auf viele weitere Ritte mit ihm.
      Ich holte eine große Schüssel mit Müsli aus der Futterkammer, nachdem ich Fallen abgetrenst und abgesattelt hatte. Bevor ich den Putzplatz fegte, brachte ich Fallen, der sich sofort ans Heu machte, zurück zu Lumi. Ich hatte noch ungefähr zwei Stunden Zeit, bis Rabea und Treebeard ankommen würden. Ich nutzte die Zeit und äppelte den Aktivstall ab, nachdem ich mir eine kurze Pause gegönnt hatte. Lumi und Fallen hatten ordentlich Mist produziert und ich kam ganz schön ins Schwitzen, als ich die schwere Karre zum Misthaufen schob.
      Ramira war ruhiger geworden und knabberte am Heu. Ich wollte ihr ein paar Tage Eingewöhnungszeit geben, bis ich mit ihr schonend das Training beginnen wollte.
      Ich schaffte es gerade noch, die Äppel aus der Halle zu räumen, die Fallen beim Reiten losgeworden war, da hörte ich ein weiteres Auto auf meinen Hof rollen. Ich freute mich riesig auf meine neuen Schützlinge und lief gleich zum Hänger. Da Rabea eine Stute und Treebeard ein Hengst war, kamen sie in getrennten Anhängern.
      Die kleine Shettystute Rabea schaute sich neugierig um und wieherte, als Ramira an den Zaun kam. Rabea war die erste Bewohnerin meiner Mini Ranch, wo ich sie daraufhin gleich hinführte. Neugierig erkundete sie den Offenstall. Der Unterstand war ihr noch nicht ganz geheuer aber das Heu hatte sie auf jeden Fall schon mal gefunden. Da sie erst einmal alleine in dem Offenstall wohnen musste, hatte sie reichlich Platz. Ich wollte mich allerdings so bald wie möglich auf die Suche nach einer Freundin für sie machen.
      Treebeard war ein Falabellahengst, der hingegen völlig gechillt aus dem Hänger ging. Kurz schaute er sich nach den anderen um, fand die Leckerlies in meiner Tasche aber dann doch irgendwie interessanter als die anderen Pferde. Er durfte in den Hengstoffenstall einziehen. Auch für ihn wollte ich mich auf die Suche nach einem Kumpel machen, doch er konnte wenigstens Fallen und Lumi durch den Zaun sehen. Die Suche nach den richtigen Pferden gestaltete sich gar nicht mal so leicht. Trotzdem wurde meine kleine Ranch langsam zu einem richtigen Reiterhof und ich freute mich total auf die nächste Zeit mit meinen fünf Ponys.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      März 2017
      |02.03.2017 ©Möhrchen/ FrauHolle ( 8.092 Zeichen; 1.349 Wörter)


      Spoiler
      Frau Holle:
      Zusammen brachten Jessi und ich Lamiro zurück in den Offenstall. Vier Tage Kurs waren vorbei und wir hatten uns eine Belohnung verdient. Seit Tagen freuten wir uns auf unseren gemeinsamen Strandritt mit Lumikello und Haru und meine Schwester wurde von Tag zu Tag aufgeregter, denn ihr Hengst Haru war noch nie zuvor am Strand gewesen. Jessi machte sich auf den Weg zur Weide, um Haru zu holen und ich holte Lumi aus dem Aktivstall. Gemeinsam fingen wir an, unsere Pferde zu putzen. Lumi war in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen, denn ich war mit meinem Kurs ziemlich eingespannt gewesen. Dementsprechend sah er auch aus und ich hatte Mühe, ihm die dicken Dreckklumpen aus Mähne und Schweif zu bürsten.

      Möhrchen:
      Haru hatte die Tage während des Kurses auf einer Weide verbracht und auf diesen Ausritt gewartet. Ich war ziemlich aufgeregt, denn mein letzter Strandritt war schon ein paar Jahre her. Damals war ich noch auf den Schulpferden eines Ferienhofes geritten und nun war es soweit: der erste Strandritt mit meinem eigenen Pferd. Haru war dagegen die Ruhe selbst, obwohl er die letzten vier Tage Pause gehabt hatte. Er stand entspannt neben Lumi am Anbinder und döste in der Sonne. Zum Glück hatten wir uns einen sonnigen Tag ausgesucht.

      Als wir die Pferde fertig geputzt hatten, holte ich meinen Sattel, den ich über die Kurstage in meinem Anhänger gelagert hatte. Auch Denise war schon am Satteln. Ich legte Haru den Sattel auf und zog den Gurt locker an. Er ließ es brav geschehen. Mal sehen, ob er auch noch am Strand so ruhig bleiben würde... Wir trensten unsere Ponys auf und führten sie auf den Reitplatz, wo eine Aufstiegshilfe bereit stand. Ich zog meine Kappe fest und schon konnte das Abenteuer losgehen...

      Frau Holle:
      Ich ritt mit Lumi voran und Jessi und Haru folgten uns. Der Strand war direkt an meinem Hof und ein kleiner privater Weg führte uns über den Deich direkt ans Meer. Ich stellte mich bergauf leicht in die Bügel. Vom Deich aus konnten wir direkt aufs Wasser gucken. Haru stellte gespannt seine Ohren auf. Wir blieben ein wenig auf dem Deich stehen und ließen Haru die Wellen beobachten, bevor wir den Deich herunter ritten. Wir ritten durch den weichen Sand bis zum Wasser. Lumi war die Ruhe selbst. Obwohl er selber erst zwei Mal am Strand gewesen war, benahm er sich wie ein Profi und ging als Vorbild voran. Haru hingegen waren die Wellen noch nicht ganz geheuer. Jessi ließ sie Zügel lang und Haru wagte sich ein Stück weiter zum Wasser. Als eine große Welle genau vor uns an den Strand rollte, wich Haru erschrocken zurück. Jessi kraulte ihm beruhigend den Hals und sprach ihm Mut zu. Wir ritten ein Stück im Schritt am Wasser entlang. Während Haru neben dem Wasser im Sand lief, stapfte Lumi im flachen Wasser neben Haru her.


      Möhrchen:
      Langsam fiel die Anspannung ein wenig von mir ab. Haru war zwar etwas angespannt und schaute sich neugierig um, aber er war händelbar und schien keine Panik zu haben. Lumi dagegen war voll in seinem Element und stapfte durch das Wasser, das ihm bis an die Sprunggelenke reichte. Ich lenkte Haru ein bisschen in Richtung Wasser und wollte ihn ermutigen, auch zumindest mit den Hufen ins Wasser zu gehen. Er tastete sich vorsichtig Schritt für Schritt vor und ich ließ ihm die Zügel lang, damit er in Ruhe schauen konnte. Eine Welle kam auf ihn zu und klatschte gegen seine Hufe. Er riss erschrocken den Kopf hoch, fuhr auf den Hinterhufen herum und stand schnaubend einige Meter vom Wasser weg. Ich hatte Mühe, mich im Sattel zu halten, da ich auf so einen plötzlichen Satz nicht vorbereitet war. Aber es ging alles gut und ich tätschelte Haru beruhigend den Hals. Lumi schaute uns währenddessen von Wasser aus an, als könnte er gar nicht verstehen, was Harus Problem war. Er planschte vergnügt mit den Vorderbeinen im tiefen Wasser und meine Schwester hatte schon ganz nasse Flecken auf der Hose.
      Wir ritten eine Weile weiter am Wasser lang und ich ließ Haru zwei Meter vom Meer entfernt auf dem Sand gehen. Wenn er beim ersten Mal nicht planschen wollte, war das ja auch nicht schlimm. Wir würden bestimmt nochmal die Gelegenheit bekommen, am Strand zu reiten.
      Denise und Lumi kamen wieder aus dem Wasser zu uns und ich reihte mich hinter ihr ein. Gemeinsam trabten wir an und Haru flog schwungvoll durch den weichen Sand.

      Frau Holle:
      Lumi und Haru waren fleißig unterwegs, denn sie hatten die letzten Tage nichts gemacht und es hatte sich viel überschüssige Energie angesammelt. Ich ließ die Zügel etwas länger, denn ich konnte Lumi vertrauen und er war stets gut händelbar. Wir parierten wieder durch zum Schritt und lobten unsere Pferde. Haru war nach dem Trab deutlich ruhiger und schnaubte zufrieden ab. Auch Jessi saß deutlich entspannter im Sattel. Wir gönnten uns und den Pferden eine kleine Verschnaufpause, bevor wir wieder antrabten. „Na, Lust auf einen kleinen Galopp?“, schrie ich rüber zu Jessi. Durch den Wind konnte ich sie nicht ganz deutlich verstehen aber ich sah, wie sie etwas zögerlich mit dem Kopf nickte. Ich gab die Galopphilfe und ging in den leichten Sitz. Haru preschte los und machte einen kleinen Bocksprung, bevor er im vollen Galopp an uns vorbei rauschte. Meine Schwester hatte sich gut gehalten und versuchte, Haru zurück zu halten. „Lass ihn laufen, irgendwann wird er langsamer“, schrie ich ihr lachend zu und trieb Lumi noch etwas vorwärts. „Los Lumi, hinterher!“, feuerte ich ihn an. Haru war inzwischen in einen flotten aber gleichmäßigen Galopp verfallen und auch meine Schwester war bequem in den leichten Sitz gegangen. Lumi war schon ziemlich am schnaufen und Haru wurde mit der Zeit immer langsamer. Schließlich schaffte meine Schwester es, ihren Hengst durchzuparieren und wir trabten noch ein kleines Stück entspannt leicht, bevor wir in den Schritt übergingen. Die Pferde waren klitsch nass geschwitzt und schnauften um die Wette.

      Möhrchen:
      Als wir wieder kurz vor der Düne waren, über die wir gekommen waren, startete ich noch einen Versuch und lenkte Haru in Richtung Wasser. Er spitzte die Ohren und ging dann wie selbstverständlich ein paar Schritte in die flache Nordsee. Ich klopfte ihm begeistert den Hals. Er stand mit allen vier Hufen im Wasser und beobachtete mit gesenktem Kopf die Wellen, die um seine Hufe schwappten, als hätte er nie etwas anderes getan. Dann fing er an mit dem Huf im Wasser herum zu stampfen, sodass das Wasser in alle Richtungen spritzte. Ich kraulte ihm begeistert den Widerrist. Damit hatte er den Tag vollkommen perfekt gemacht.
      Wir ritten im Schritt am langen Zügel zurück zur Düne. Dabei quatschten wir ausgelassen über unseren Ritt und die Pferde schnaubten zufrieden und streckten ihre Hälse. Der Rückweg verlief ruhig und schon erreichten wir wieder die Küstenranch. Ich war noch völlig geflasht von dem Gefühl, am Strand entlang zu galoppieren. Der Tag war genau so gelaufen, wie ich es mir erträumt hatte. Wir banden die Pferde an und nahmen ihnen Sättel und Trensen ab. Schnell legten wir ihnen ihre Abschwitzdecken auf, denn sie waren ziemlich nass geschwitzt.
      Denise brachte Lumi erstmal zurück auf seinen Paddock, die Decke wollte sie ihm später wieder abnehmen. Ich streute meinen Hänger mit etwas Späne ein, verstaute Sättel, Trensen und Decken wieder in der Sattelkammer und führte Haru dann hinauf. Er lief wie selbstverständlich die Rampe hinauf, verladen war für ihn kein Problem. Dann holte ich Samira aus ihrer Paddockbox und führte sie ebenfalls in den Hänger. Sie zögerte kurz, folgte mir aber dann artig auf den Hänger. Zum Glück war Haru kein bisschen hengstig, sodass es kein Problem war, die beiden zusammen auf dem Hänger zu transportieren.
      Ich umarmte meine Schwester zum Abschied. „Danke, für die tollen Tage und den tollen Ausritt, das müssen wir unbedingt bald wiederholen.“, schwärmte ich. „Namica will bestimmt auch mal an den Strand...“. Wir drückten uns noch einmal, dann stieg ich in mein Auto und Denise winkte uns zum Abschied noch hinterher, bis wir um die erste Ecke verschwunden waren.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Juli 2017
      29. Juli 2017 | (c)Möhrchen
      Pflegebericht Lady Felize, Lamiro, Lumikello, Devils Trap
      Spoiler
      Aufgeregt zog ich früh am Morgen die Vorhänge zurück. Was für ein Glück: die Sonne schien es und es war keine einzige Wolke am Himmel. Vergnügt sprang ich die Treppe hinunter und machte mir einen Tee und ein Toast. Mein Freund war schon auf der Arbeit. In Windeseile aß ich mein Frühstück auf, schnappte mir die Tasche, die ich bereits am Vortag gepackt hatte und rannte aus dem Haus. Ich traf mich heute seit langem endlich mal wieder mit meiner Schwester und damit nicht genug: wir hatten endlich mal wieder einen Strandausritt geplant.
      Ich wirbelte über den Hof und verteilte in allen Ställen Heu. Die Stallpferde stellte ich auf die Weide, dann holte ich die beiden Kandidaten für den heutigen Ausflug: Yakari und Callimero. Beide waren noch nie am Meer gewesen und ich war sehr gespannt, wie sie reagieren würden. Ich stattete meinen Transporter mit Heunetzen aus und legte den beiden Hengsten ihre Transportgamaschen an. Ein drittes Paar landete im Kofferraum, denn ich wollte am Abend mit drei Pferden nach Hause kommen. Fallen Godness, der Welsh Hengst meiner Schwester, den ich bereits längere Zeit kannte, sollte heute zu mir ziehen.
      Wenig später waren wir unterwegs und rollten Richtung Küstenranch. Ich drehte die Musik auf und sang laut mit, meine Pferde konnte ich auf dem kleinen Bildschirm beobachten. Nach etwas weniger als zwei Stunden rollten wir auf den Parkplatz der Küstenranch. Kaum hatte ich meine Tür geöffnet, fiel meine Schwester mir auch schon um den Hals. „Endlich bist du mal wieder hier!“, seufzte sie. „Ich war auch zwischendurch mal hier, aber du ja nicht“, antwortete ich grinsend. Sie war in den letzten Wochen einige Male unterwegs gewesen und ich hatte mich ein bisschen mit um ihre Pferde gekümmert. Schwatzend luden wir meine beiden Hengste aus und sie bezogen ihre Boxen im Stall. Dort wartete schon eine weitere Portion Heu auf die beiden. Während sie sich noch ein bisschen ausruhten, zogen wir uns auf die Terrasse zurück und quatschten bei einer Tasse Tee über die letzten Wochen.
      Gegen elf Uhr holten wir unsere Pferde. Meine Schwester nahm heute Lady Felize mit an den Strand, die das Meer bereits kannte. So konnte sie für meine beiden Jungs als gutes Beispiel voran gehen. Als Handpferd durfte auch Lumikello mit. Wir putzten unsere Ponys, kratzen ihnen die Hufe aus und ich kramte mein Sattelzeug aus dem Transporter. Für Callimero reichten sein Lederhalfter und ein langer Strick, Yakari zog ich sein Sidepull an und legte ihm seinen Sattel auf. Dann schanppte ich mir meinen Helm und stieg schon mal auf. Meine Schwester war schließlich auch fertig und schwang sich auf Lady Felize. „Na dann mal los...“
      Das Wetter war immer noch herrlich, als wir vom Hof und durch die Dünen ritten. Es war nicht zu warm und es wehte ein leichter Wind, aber es war herrlich sonnig. Yakari lief flott aber vollkommen entspannt hinter Lady Felize her, obwohl er die Umgebung und auch die anderen Pferde nicht kannte. Callimero wäre lieber neben Lumikello gelaufen und hatte es ein bisschen eilig. Aber er war gut zu halten und beruhigte sich auch schnell wieder. Als schließlich endlich das Meer zwischen den Dünen zum Vorschein kam, spritzte Yakari die Ohren und schaute sich neugierig um. Lady Felize kannte den Weg bereits und stapfte weiter durch den Sand. Artig folgte Yakari ihr weiter bis hinunter zum Wasser. Meine Schwester ritt sofort ins Wasser hinein und ihre beiden Pferde folgten, als wäre es das normalste der Welt. Gut, für sie war es das ja auch...
      Ich ritt bis kurz vor das Wasser und ließ die Ponys gucken. Yakari steckte interessiert die Nase ins Wasser und zog sie erschrocken wieder zurück, als eine kleine Welle kam. Callimero wich erstmal ein ganzes Stück zurück, was aber zum Glück kein Problem war, da ich extra einen langen Strick genommen hatte. Yakari ließ sich nicht lange bitten und stapfte hinter Lady Felize her bis ins Wasser. Im flachen Wasser ritten wir im Schritt am Strand entlang, Calli folgte uns mit einigem Abstand au´m Strand. Er war ruhig, aber wollte sich noch nicht so ganz ins Wasser trauen. Ein Stückchen weiter machten wir nochmal Halt und ritten etwas tiefer ins Wasser. Nun folgte uns auch Calli, zwar etwas zögerlich, aber doch neugierig. Letztendlich standen die Großen bis zum Sprunggelenk und die Kleinen bis kurz unter dem Bauch im Wasser. Calli hatte mittlerweile Gefallen am Wasser gefunden und planschte mit Lumi um die Wette. Die beiden Kleinen hatten mächtig Spaß und spritzen so sehr herum, dass unsere Hosen wenig später nass waren.
      Wir ritten wieder weiter aus dem Wasser hinaus und an den Strand. Dort angekommen, trabten wir an und Lady Felize gab ordentlich Gas. Yakari bemühte sich, hinter ihr her zu kommen, aber da Calli auch noch mit kommen sollte, entstand ein ziemlich großer Abstand. Meine Schwester hielt Lady ein bisschen zurück und so konnten wir wieder aufschließen, bevor wir zusammen angaloppierten. Calli buckelte wild los und auch Lumi machte ein paar Freudensprünge. Die beiden Großen blieben aber ruhig und so galoppierten wir ziemlich flott, aber gesittet, dahin. Es war einfach ein wahnsinniges Gefühl, am Strand entlang zu galoppieren.
      Fast eine Stunde trabten und galoppierten wir, fetzten durch kleine Prile und gingen in einer kleinen Pause auch nochmal etwas weiter ins Wasser. Langsam merkte ich, dass meine Jungs müde wurden und wir ritten langsam zurück in Richtung Dünen. Ich klopfte Yakari den nassen Hals, ob es nun Wasser oder Schweiß war, konnte ich nicht mehr so genau identifizieren. Auch Calli war komplett nass, da er sich zwischendurch im Wasser sogar einmal kurz hingelegt hatte. Lumi ließ erschöpft den Kopf hängen und trottete neben Lady her, die noch ziemlich fit zu sein schien. Am langen Zügel ritten wir nebeneinander her und quatschten über Gott und die Welt, bis wir schließlich wieder auf der Küstenranch ankamen.
      Wir sattelten unsere Pferde ab und spülten sie am Waschplatz einmal komplett ab. Als alle Ponys wieder ihre ursprüngliche Farbe hatten, stellte ich Yakari und Calli in eine der Paddockboxen und meine Schwester brachte ihre beiden zurück in ihre Offenställe. Die Mittagspause verbrachten wir mit Kuchen und Keksen auf der Terrasse und legten eine Weile die Füße hoch.
      Der Nachmittag begann mit Stallarbeit: gemeinsam äppelten wir die Offenställe ab, füllten Heu und Wasser auf und fegten den Hof. Dann holten wir Lamiro und Devils Trap aus ihren Ställen. Ich durfte Lamiro reiten, während meine Schwester mit dem kleinen Scheckfohlen ein bisschen Bodenarbeit machen wollte. Ich schwang mich mit Halfter und ohne Sattel auf Lamiro, der einen super breiten und bequemen Rücken hatte. Während meine Schwester Devil die Hindernisse auf dem Trailplatz zeigte, ritt ich mit Lamiro einige Runden zum warm werden, ließ ihn auch etwas traben und galoppieren. Dann machten auch wir uns an die Hindernisse. Lamiro absolvierte alles sehr artig und souverän, und es machte wirklich Spaß, sich auf seinem Rücken über die Hindernisse tragen zu lassen. Es war mittlerweile ganz schön warm geworden, deshalb machten wir nicht allzu lange. Lamiro bekam noch eine kalte Dusche für die Beine und durfte sich dann auf dem Paddock wälzen.
      Für mich wurde es langsam Zeit, mich auf den Heimweg zu machen. Ich zog Yakari und Calli ihre Gamaschen an und stellte sie wieder auf den Transporter. Dann ging ich zu meiner Schwester, die bereits Fallen Godness abfahrbereit machte und sich verabschiedete. Es fiel ihr nicht leicht, aber sie wusste ja, dass sie ihn jederzeit besuchen konnte und er es bei mir gut hatte. Sie verlud ihn auf den Transporter und gemeinsam klappten wir die Klappe hoch. Dann umarmten wir uns zum Abschied und schmiedeten bereits Pläne für unser nächstes Treffen. „Es war wirklich ein wundervoller Tag“, seufzte ich. „Auf jeden Fall Wiederholungsbedarf!“, stimmt meine Schwester zu. Und schon war der tolle Tag wieder vorbei und ich rollte vom Hof...
      Zu Hause angekommen lud ich die drei Hengste aus. Fallen kam erst einmal in eine Paddockbox, um sich im neuen zu Hause einzugewöhnen. Ich versorgte alle Pferde mit Heu, holte die anderen wieder von der Weide. Es war inzwischen stockdunkel geworden und ich beeilte mich, endlich ins Bett zu kommen.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Dezember 2017
      Das Jahr 2017 - Jahresrückblick
      17. Dezember 2017 ©FrauHolle
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      Was für ein Jahr! Im Januar hatte ich mir meinen Traum von einem eigenen Hof erfüllt. Gleich an Neujahr hatte ich mit meiner Familie und meinen Freunden angefangen die ersten Ställe zu renovieren. Den ganzen Januar durch hatten wir Tag und Nacht geschuftet: Die Halle bekam einen neuen Boden, die Boxen wurden gestrichen und das Reiterstübchen wurde komplett renoviert. Wir karrten Haufenweise neuen Sand auf die Paddocks und in die neu gebauten Unterstände und auch eine große Liegehalle für den Aktivstall bauten wir alle gemeinsam. Doch die ganze Arbeit hatte sich mehr als gelohnt und dank meiner vielen Helfer konnte ich am 23. Januar meine erstes eigenes Pony auf die Küstenranch holen: Lumikello durfte als erstes Pferd in den neuen Aktivstall ziehen. Ich war stolz wie Oskar und verbrachte Stunden damit, Lumi im neuen Stall zu beobachten. Wir wurden schnell zu einem guten Team und auch heute, fast ein Jahr später, kann ich mich wirklich glücklich mit ihm schätzen. Natürlich sollte Lumikello nicht alleine bleiben und so kaufte ich schon drei Tage später einen Freund für ihn. Fallen Godness und Lumi verstanden sich auf Anhieb und auch ich war zufrieden mit dem jungen Hengst. Leider merkte ich mit der Zeit, dass Fallen und ich nicht wirklich zusammenpassten, sodass ich ihn im Sommer an meine Schwester verkaufte.
      Auch die Shettystute Rabea und der Falabellahengst Treebeard zogen bald darauf bei mir ein, genau wie Tinkerstute Ramira. Doch fünf Pferde waren mir noch nicht genug, sodass ich regelmäßig neue Pferde auf meinem Hof begrüßen durfte. Mit Lamiro hatte ich einen perfekten besten Freund für Treebeard gefunden, denn die zwei sind seid Lamiros Ankunft unzertrennlich. Auch Rabea sollte natürlich eine kleine Herde bekommen, und so erweiterte ich die Miniranch und kaufte My Hope Nymeria. Im März nahm ich dann eine neue Herausforderung an und kaufte mir die beiden Fohlen Devils Trap und Nabiri, die den Stuten auf der Miniranch Gesellschaft leisten durften.
      Ich lebte mich immer mehr auf meinem Hof ein und der Alltag mit und bei den Pferden spielte sich so langsam ein. Während ich mich zwischendurch immer wieder auf die Reise quer durch Europa machte, um meinem Beruf als Trainerin nachzugehen und mir ein bisschen Geld zu verdienen, konnte ich die Pferde problemlos einige Tage alleine lassen, in denen sich eine Freundin von mir um die Fütterung der Pferde kümmerte. An den Wochenenden fuhr ich immer regelmäßiger zu Turnieren und holte erste Schleifen und Siege auf die Ranch, die ich stolz im Reiterstübchen aufhängte.
      Im April zogen dann Wednesday, Contia Socks, sowie Lady Felize auf meinen Hof. Mit Lady Felize hatte ich einen sehr guten Fang gemacht. Wir trainierten jeden Tag, bestritten jede Woche teilweise mehrere Turniere und holten einen Sieg nach dem anderen. Im September erlebte ich dann das Highlight des Jahres: Felize Körung! Ich konnte es kaum glauben, wie gut sie sich innerhalb von einem halben Jahr bei mir entwickelt hatte und konnte sie voller Stolz mein erstes gekröntes Pferd nennen. Doch auch Harvey, die zusammen mit Miss Monty und Rumkugel im Mai auf meinen Hof zog, machte sich im Turniersport sehr gut und ich war mir sicher, dass auch sie es Anfang nächsten Jahres zur Krönung schaffte.
      Im Juni wurde die Miniranch durch Funny Sugar noch einmal aufgemischt und auch die Stutenherde war mit Jule nun endlich komplett. Ich nahm nicht nur mit Harvey und Lady Felize an Turnieren teil, sondern auch die Shettys überraschten mich wieder, indem sie einige Siege in Fahrturnieren absahnten. Mit dem Kauf von Burnout erhoffte ich mir ein weiteres Turnierpferd und ich war mir ziemlich sicher, dass ich 2018 mit ihm durchstarten kann. Im Oktober zog dann mein letztes Pferd für dieses Jahr ein. Lewitzerhengst Leon hatte es mir total angetan und ich bereute es auf keinen Fall, ihn zu mir geholt zu haben.
      Ich war nicht nur stolz darauf, was ich innerhalb eines Jahres alles erreicht hatte, sondern auch überglücklich, jedes einzelne dieser Pferde zu besitzen. Das Jahr 2017 war wirklich überaus perfekt und ich freute mich schon riesig darauf, im neuen Jahr sowohl als Trainerin, als auch als mit meinen Pferden, durchzustarten. Mal sehen, was 2018 so mit sich bringt!
    • Sosox3
      Pflegebericht
      März 2018
      Freispringen
      07. März 2018 ©FrauHolle
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      Mittwochmorgen. Ich schaute aus dem Fenster und sah dicke Regentropfen, die an der Fensterscheibe klebten. Genervt kuschelte ich mich wieder unter meine Decke. Bei so einem Wetter hatte man eigentlich wenig Lust, nach draußen zu gehen. Doch die Arbeit rief, sodass ich mich gute 10 Minuten später aufraffte und unmotiviert meine Klamotten zusammensuchte. Nach einem kurzen Besuch im Badezimmer schlenderte ich mit einem Käsebrot nach draußen. Die meisten Pferde hatten sich bei diesem Sauwetter untergestellt und schauten mich erwartungsvoll an, als ich meinen morgendlichen Rundgang über den Hof machte. Nachdem ich die Tränken mit frischen Wasser gefüllt hatte, lief ich in die Halle. Nach und nach schleppte ich alle Sprungständer und Stangen in die Halle, die ich auf der Bande finden konnte. Ich baute an der langen Seite fünf Sprünge hintereinander auf: Zwei Cavalettis, ein Kreuz, ein Steilsprung und einen Oxer am Ende. Ich nahm das Absperrband und spannte es von Sprungständer zu Sprungständer. Zufrieden betrachtete ich mein Werk, rückte noch ein paar Stangen gerade und machte mich auf den Weg, um das erste Pferd zu holen.
      Burnout folgte mir artig in die Halle und nach einigen Runden im Schritt machte ich ihn an der Longe warm. Er hatte die letzten beiden Tage nichts getan und hatte ordentlich Feuer unterm Hintern. Nach einer guten viertel Stunde an der Longe ließ ich ihn frei und lenkte ihn im Galopp auf die Cavalettis zu. Burnout sprang mit einer Leichtigkeit über die Sprünge, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht. Ich ließ ihn drei mal durch die Gasse laufen, bis ich den Steilsprung und den Oxer etwas höher baute. Doch auch dies war für Burnout kein Problem und er flog geradezu über die Sprünge. Runde für Runde merkte ich, dass Burnout seine Anfangsenergie aufgebraucht hatte und langsam ruhiger wurde. Nach einer kurzen Schrittpause baute ich die Sprünge noch etwas höher und ließ Burnout schließlich ein letztes Mal durch die Gasse laufen. Zufrieden schnaubte Burnout ab und ich parierte ihn durch zum Trab. Nach guten zehn Minuten Schritt brachte ich Burnout zurück auf den Paddock und holte das nächste Pferd in die Halle.
      Lumikello war eher ruhiger unterwegs und ich musste ihn die ersten Runde erst einmal wach machen. Doch er machte seine Sache gut und ließ jeden Sprung stehen. Nach und nach konnte ich die Stangen etwas höher legen und trotz seiner Größe hatten die Sprünge nun eine beachtliche Höhe. Ich parierte Lumikello durch zum Schritt und gab ihm eine Verschnaufpause, kraulte ihm den Hals und gab ihm ein Leckerli. Nach ein paar Runden Schritt schickte ich ihn wieder nach außen und lenkte ihn Richtung Sprunggasse. Auch wenn er nicht ganz so schnell unterwegs war hatte ich das Gefühl, dass Lumi Spaß am Springen hatte. Als ich merkte, dass es ihm langsam schwer viel, seine Bein zu heben, holte ich ihn zu mir nach innen und brachte ihn nach dem Trockenführen zurück zu seiner Herde.
      Als letzten Kandidaten holte ich Rumkugel in die Halle. Mit ihm hatte ich bis jetzt sehr wenig gearbeitet, da ich, als ich ihn kaufte, beschlossen hatte, ihn noch etwas seine Jugendzeit genießen zu lassen. Letzten Monat war er dann drei Jahre alt geworden. Alt genug, um sich langsam vom Boden aus mit ihm zu beschäftigen. Ab und zu ließ ich ihn mal in der Halle mit einem anderen Pferd laufen, ging eine kleine Runde spazieren oder putze ihn. Rumkugel erwies sich wirklich als sehr geduldig und ruhig im Umgang, sodass ich ihn heute einfach mal ins kalte Wasser werfen wollte. Ich legte alle Stangen auf den Boden und trieb ihn im Schritt durch die Gasse. Der Hengst tastete sich vorsichtig an die Stangen heran und stupste die erste Stange mit der Nase an. Ich machte etwas Druck und Rumkugel traute sich nach kurzem Zögern über die Stange. Ich lobte ihn und forderte ihn auf, weiter zu gehen. Mutig stapfte er über alle sieben Stangen. Ich wechselte die Hand und schickte ihn von der anderen Seite durch die Gasse. Immer sicherer überwand er die Hindernisse und ich legte zwei der sieben Stangen an der einen Seite hoch. Doch auch das machte dem jungen Pony keine Probleme. Ich nahm einige Stangen und legte sie in die Mitte der Halle, sodass in der Gasse nur noch zwei Stangen lagen. Daraufhin ließ ich Rumkugel antraben. Auch wenn er seine Beine nicht wirklich unter Kontrolle hatte, schaffte er es irgendwie über die Stangen. Runde für Runde wurde er sicherer und ich wagte es, ihn galoppieren zu lassen. Rumkugel sprang viel zu früh ab und machte einen riesen Satz über den sehr niedrigen Sprung. Ich lobte ihn trotzdem und ließ es ihn gleich noch einmal probieren. Rumkugel war sehr überfordert damit, seinen Körper zu sortieren aber er gab sich wirklich sehr viel Mühe, sodass ich ihn nach guten 20 Minuten nach innen holte und Feierabend machte. Dafür, dass Rumkugel zuvor noch nie eine Stange gesehen hatte, hatte er die Sache sehr gut gemeistert und ich konnte wirklich stolz auf mein Pony sein.
      Zufrieden mit dem sinnvoll genutzten und erfolgreichen Vormittag machte ich mich daran, die Halle wieder auf Vordermann zu bringen und gönnte mir danach eine Mittagspause.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
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    Sosox3
    Datum:
    19 Okt. 2018
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    EXIF Data

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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Lumikello
    [​IMG]

    sire: unknown
    sire: unknown | dam: unknown
    dam: unknown
    sire: unknown| dam: unknown



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    Rasse: Welsh A
    Hengst | 13 Jahre (**.**.2005)|
    122cm
    Farbe: Falbe| Sooty Buckskin

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    Lumikello ist der Liebling von allen. Jeder der ihn sieht ist total verliebt. Lumi ist ein kleiner Clown, andauernd lässt er sich etwas einfallen um uns ein lächeln ins Gesicht zu zaubern. Unterm Sattel ist er sehr brav und macht jeden Blödsinn mit. Auch vor der Kutsche macht er eine gute Figur.


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    Besitzer: Marhild Ryder (45)
    Zucht: Pembrey Beach Stables
    Reitbeteiligung: -
    VKR: verfallen

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    Trainingsstand

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    Platzierungen: 8/6/2
    Training: active

    Fahren E A L M S
    Dressur E A L M S
    Springen E A L M S
    Distanz E A L

    Klasse E
    293. Militaryturnier, 2.Platz
    94. Militaryturnier, 2. Platz
    396. Dressurturnier, 1. Platz
    375. Westernturnier, 1.Platz
    378.Westerntrunier, 2. Platz
    300. Militaryturnier, 2. Platz
    415. Springturnier, 3. Platz
    417. Dressurturnier, 1. Platz
    194. Synchronspringen, 2. Platz
    400. Galopprennen, 1. Platz
    450. Dressurturnier, 1. Platz
    414. Westernturnier, 1. Platz
    320. Distanzturnier, 1. Platz
    340. Militaryturnier, 1. Platz
    222. Synchronspringen, 2. Platz
    413. Galopprennen, 3. Platz



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    Zuchtinformation
    Zuchtverfügbarkeit: [​IMG]Geschlossen[​IMG]

    Zuchtbedingungen

    Nur offen für Welsh A-Stuten
    Stuten müssen mind. im Fahren L-platziert sein
    Ein Breeding-Pic ist erwünscht


    HK Schleife
    HK

    Nachkommen:

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    PNGs
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