Cascar

Lucifer

Hengst | Achal Tekkiner | * 02.05.2017 | im Besitz seit 04.06.2017 | gekört: nein | gechippt: nein | geimpft: nein | Decktaxe/Leihgebühr: - (9 Punkte + HS + TA + Bild)

Lucifer
Cascar, 18 Apr. 2018
Lye und Rinnaja gefällt das.
    • Cascar
      Ankunft von Lucifer
      [04.06.2017]

      Am heutigen Morgen setzte ich mich persönlich und morgens gegen sechs zum meinem Vater in den Geländewagen. Die Sonne ging gerade erst auf und meine Schuhe waren auf dem Weg zum Wagen völlig vom Tau durchnässt worden. Wir beide redeten dann wenig, wir trauerten wohl der Wärme des Bettes nach.
      Abgelenkt wurden diese Gedanken durch ein Foto, das mir mein Vater reichte. "Weißt du, wen wir heute abholen?", fragte er mich leise, während wir die Ausfahrt zu den WCS verließen. Ich schüttelte den Kopf und betrachtete das Bild, das ein geschecktes, zartes Fohlen zeigte. "Das", mein Dad deutete auf die Fotografie, "ist Lucifer. Und das Bild ist von vor drei Tagen.", fügte er hinzu. Ich wurde wohl ein wenig blass und sah den Fahrer entsetzt von der Seite an. "Was? Aber … das ist doch ein frischgeborenes Fohlen!?", fragte ich verdutzt. Papa nickte. "Das ist ja das Problem."

      Wir hatten die 120 Kilometer bis zum Flughafen wohl noch nie so schnell zurückgelegt. Zu allem Überfluss hatte die Maschine auch noch Verspätung. Alois und ich gingen unruhig in der Zollstation auf und ab und warteten auf das gerettet Fohlen. Ich war gespannt auf seinen Zustand und hatte meinem Dad mittlerweile auch meine vollste Unterstützung zugesichert. Ich hatte die nächsten acht Wochen Sommerferien und würde mich des Kleinen annehmen.
      Erst acht Uhr dreißig erblickte ich meinen neuen Schützling zum ersten Mal. Er kletterte auf wackeligen Beinen aus seiner Flugzeugtransportbox und auf den kalten Betonboden des Zollraums. Ein Halfter hatte er um, aber sonst nichts. Damit hatten wir nicht gerechnet - ich zog deshalb kurzerhand meine Fleecejacke aus und legte sie dem zarten Geschöpf über den Rücken. Papa seufzte. Er schien sich wohl auch zu fragen, wie man ein Fohlen in diesem Alter von seiner Mutter trennen und wortwörtlich verschicken konnte. Spätestens als Lucifer herzzereißend hoch wieherte, brach es mir das Herz. Ich begann leise auf den Schecken mit der gelockten Mähne einzureden und schreichelte vorsichtig seinen Hals.
      Wir ließen uns Zeit, um in den Anhänger zu kommen. Lucifer stolperte die Rampe nach oben, in das dichte Stroh und nach kurzer Absprache war klar, dass Papa fahren und ich im Hänger bleiben würde. Dort setzte ich mich mit dem Rücken zur Wand neben das entkräftete Fohlen, dass sich flux im Heu einrollte und ohne Rücksicht auf Sicherheit oder Umstände mit dem Kopf in meinem Schoß zu schlafen begann. Ich vermutete, der kleine Hengst genoss einfach die Wärme und spürte, dass ich ihm nichts böses wollte.
      Wecken musste ich das junge Pferd, als wir die WCS erreicht hatten. Mit viel Überredungskunst führte ich den kleinen Mann dann in den Turnierstall. Der war ja vielmehr der Privatstall der Winterscapes und in einer der Boxen, bei Spotted Frischkäse, war noch ein Platz frei. Die Stute sperrte ich aber vorerst auf ihren Paddock aus und befasste mich damit, die warme und nahrhafte Fohlenmilch, die meine Mum in der Zwischenzeit gekocht hatte, in Flaschenform dem Schecken näher zu bringen. Der Kleine schien das befremdlich zu finden und war insgesamt wohl eher in Trauer um das Fehlen seiner Mama versunken, so wie er fortwährend zu wiehern begann. Trotzdem gelang es mir nach knapp 40 Minuten, ihm das überlebenswichtige Elixier einzuflößen. Sobald er den Geschmack erkannt hatte, trank Lucifer sogar in gierigen Zügen. Bis zum Abend blieb ich dann bei ihm, während er nur im Stroh lag, und verscheuchte die Fliegen. Spotti sah uns indes die meiste Zeit neugierig zu und nahm den ein oder anderen Kontakt zu dem kleinen Hengst auf. Die Zusammenführung a Abendletztendlich verlief absolut grandios und ich war richtig stolz auf Spotted Frischkäse, die mit ihren Mutterinstinkten sofort begann, das Fohlen zu wärmen und auch sonst absolut tolerant war. So konnte ich mich guten Gewissens in meinen Schlafsack auf der Stallgasse kuscheln und das Licht löschen.
    • Cascar
      Bericht
      [05.06.2017]

      Am Morgen noch war Lucifers Haltung zum Fläschchen recht skeptisch, wenn nicht sogar zweifelnd. Ich hatte Mühe, auch deshalb, weil er immer noch unheimlich unter der Abwesenheit seiner Mutter zu leiden schien, ihn zum Fressen zu überreden. Letztendlich siegte aber doch der Hunger des Hengstfohlens und am Nachmittag ging die Prozedur schon wesentlich unkomplizierter vonstatten. Angestachelt von diesem Erfolg brachte ich den Schecken deshalb am Nachmittag vorsichtig und tatsächlich am Halfter mit Spotted Frischkäse auf die Weide.
      Die Sonne und die vielen Butterblumen und Insekten im hohen Gras schienen dem kleinen Pferd ausgesprochen Freude zu bereiten und es betrachtete alles recht ausgelassen und neugierig. Spotti indes hatte während des Grasens ein wachsames Auge auf ihn. Jede Stunde einmal machte ich eine neue Milchflasche fertig und leistete den Pferden bis in die frühen Abendstunden Gesellschaft. Sie durften dann, nachdem die Box ausgemistet worden war, wieder in ihr gemeinsames, sauberes Heim ziehen.
    • Cascar
      Sammelbericht ('Wie gewohnt.')
      [14.06.2017]

      Als ich an diesem Morgen aufwachte, prasselten die Erinnerungen der vergangenen Tage nur so auf mich ein. Über dem Pferderennen vergangenen Sonntag hing in meinen Gedanken eine schwarze Wolke. Es war so viel passiert: Nach dem grauenhaften Sturz auf der Rennbahn war meine Freundin Ruby bewusstlos in das Krankenhaus eingeliefert worden. Ihr linker Arm war nach den Ärzten dort gebrochen und außerdem hatte ihr vierter Wirbel etwas abbekommen; zwei Rippen und den Nacken hatte sie sich geprellt, war aber ansonsten glimpflich mit einer Gehirnerschütterung davon gekommen. Ihr Pferd, Devrienterreuth, befand sich bis heute in der Tierklinik und war operiert worden.
      Diego, Rubys Bruder, machte sich große Sorgen, vor allem um seine Schwester, und wurde von seinen Freunden auf dem Hof bestmöglich umsorgt. Jeden Tag fuhr er in das Krankenhaus, nach Auckland, und morgen würde ich ihn begleiten.
      Das Leben auf dem Hof indes wurde gezwungen, seinen gewohnten Gang zu gehen. Obgleich Devris Box leer war, mussten die restlichen Pferde gepflegt und bewegt werden, Geld eingenommen.
      Noch am Sonntag hatte ich den guten Distraction in das Roundpen geführt und longiert und wie gewohnt Lucifer gefüttert. Ställe ausgemistet, ich hatte sogar Oliver von Devris Sturz erzählen müssen, da er nicht dabei gewesen war. Das war mir nicht leicht gefallen und der Bereiter hatte mir mit offenem Mund zugehört, während er Razita geputzt hatte. Auch Paul, Ann und Carina hatten durch mich davon erfahren - Paul kannte die rothaarige junge Frau zwar nicht, hätte sich aber vielleicht ausgeschlossen gefühlt. Die drei erschienen versetzt auf dem Hof; am Montagnachmittag Paul, um Rhodus zu putzen und spazieren zu gehen, Dienstag Carina und Ann; die eine, um Earl Grey's Darjeeling in der Halle zu reiten, die andere, um mit Yacedor Gepir Dressurlektionen aufzufrischen. Wie gewohnt.
      Angesichts der momentanen Umstände freute es mich aber umso mehr, dass Spearmint und Walli wohlauf waren und dass Celli und Spotti nun endlich unter dem Sattel gingen und deshalb in den Anfängen trainiert werden konnten. Es lenkte mich auch gewissermaßen gut ab, mit Ashqar für Stunden durch das Gelände zu streifen, oder Himmawallajugaga und Charelle zu besuchen. Ein paar mal versuchte ich mir auch vorzustellen, wie es sich anfühlte, nicht von, sondern mit einem Pferd zu stürzen. Das hab ich auf, ich hatte ja keine Ahnung. Aber letztendlich waren es immer meine zwei Kollegen, zu denen mein Kopf zurückkehrte und ich hoffte so, so sehr, dass es ihnen bald besser gehen würde.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [04.08.2017]

      Es ist tatsächlich sehr zu merken, wenn ein paar Leute in den WCS fehlen. Weniger wegen der Betriebsamkeit auf dem Hof, als vielmehr im Aufgabenpensum eines jeden Pflegers. Ich, Oliver, muss allein heute fünf Pferde reiten und Diego, Ruby's Bruder, ist der einzige, der mir dabei helfend zur Seite steht. Abgesehen davon sind es die Winterscapes selbst, also Jeannine und Alois, sie sich um die Pferde kümmern.

      Wir treffen uns zu unserer alltäglichen Monsteraufgabe früh morgens am Wohnhaus der Stallbesitzer. Dort einigen wir uns darauf, wer wo und was füttert. Mit diesem Arbeitsteil sind wir gegen sieben fertig; alle Pferde mampfen friedlich ihr Kraftfutter und Heu; die Paddocktüren sind schon sperrangelweit geöffnet, als die Sonne über die Baumwipfel des Geländes steigt.
      Jetzt können wir uns der Pflege widmen. Unser Programm starten wir im Südstall. Zu vier tauchen wir dort auf und jeder schnappt sich ein Pferd - Alois CH's Unglück, Jeannine nimmt sich Charelle an und ich sehe bei Devrienterreuth vorbei.
      Ruby's Stute hat sich mittlerweile zwar seelisch ganz gut von ihrem Sturz erholt, einen gesunden Appetit und ist auch sonst hellwach und eifrig bei der Physiotherapie, allerdings ist ihr die körperliche Beeinträchtigung sehr anzumerken; Devri ist etwas schmaler geworden und lahmt immer noch stark vorne rechts. Um das kranke Bein zu schonen, Binde ich die Stute deshalb heute im hohen Stroh ihrer Box an und widme mich ausgiebig der Fell-, Huf- und Langhaarpflege. Außerdem wechsle ich behutsam den Verband; die Fäden sind schon gezogen, er dient jetzt nur noch als Schutz für die frische Haut, damit Devri sie nicht abschuppert.
      Die Pflege an Devri übernehme ich nun schon seit einigen Wochen - Ruby sitzt mit ihrer Wirbelfraktur noch immer im Rollstuhl und kommt einmal in der Woche vorbei, um nach ihrer Stute zu sehen. Sie bekommt die Fortschritte ihres Pferdes so ganz sicher und erfreut mit und es tut ihr leid, dass wir uns nun auch noch um diesen Einsteller kümmern müssen. Aber ich mache das gern, zumal Devri ein recht dankbares Pferd ist - so bemüht sie sich auch heute, still zu halten und auf der alltäglichen Spazierrunde über den Hof zügig neben meiner Schulter herzugehen. Wir lassen uns damit Zeit, sind aber schließlich wieder im Südstall angelangt. Dort glänzt Charelles Fell bereits wieder und Blomquist, ihr Fohlen trinkt ab und zu mal, taperte ansonsten aber übermütig auf der Stallgasse herum. Er beäugt mich neugierig, als ich Devri in ihre Box bringe und das Halfter abnehme. Dann wende ich mich dem Jungspund zu: "Na du?" Als ich in die Hocke gehe, kommt das gecheckte Hengstfohlen zutraulich, aber vorsichtig auf mich zu und lässt sich die Nase streicheln. Ich rede leise mit ihm, muss mich aber schließlich verabschieden - die Arbeit ruft und die erwachsenen Stuten Unglück und Nelly sind fertig geputzt. Auf die Weide werden sie in Sichtweite von Devris Paddock von uns bieten zusammen gebracht.
      Danach gehe ich mit Diego in den Turnierstall. Dort erwartet uns Cascars Stute Spearmint mit ihrem Fohlen Spearmint's Cavale Miellée sehnsüchtig und lässt sich öußdrst bereitwillig, wenn auch etwas träge aufhalftern und vor dem Stall anbinden. Diego putzt sie anschließend und albert ein wenig mit Walli herum, während ich im Stall Spotted Frischkäse putze. Die junge Ponydame ist ruhig und entspannt und wird später am Tag noch auf eine Longenrunde entführt werden.
      Mit ihr in der Box war Lucifer, unser Waisenkind. Er hat heute schon mehrmals die Flasche bekommen. Von mir bekommt er deshalb seine dritte Mahlzeit und außerdem bürste ich ihn sorgsam mit einer weichen Fohlenbürste. Er grummelt daraufhin leise und wohlig.
      So können wir dieses zusammengewürfelte Vierergespann schließlich auch auf die Weide entlassen und zwar auf die der Tekkinerstuten. So haben auch die Fohlen einander und die "Großen" können in Ruhe das saftige Gras genießen.
      Nun geht es für uns alle zu den Stuten in den Stallungen im Nordes des Geländes. Ich treffe dort auf Cheetah. Die Rotbraune sieht mir schon zeitig neugierig entgegen und lässt sich enthusiastisch aufhalftern und putzen. Sie ist heute die erste, die ich reite - bevor stehen uns knappe anderthalb Stunden Arbeit auf dem von der Sonne aufgeheizten Reitplatz. Mit uns sind Alois und Razita da und nach einiger Zeit und zu meiner Überraschung auch Carina und ihre Stute Earl Grey's Darjeeling. Im Großen und Ganzen verläuft das Training entspannt und recht ereignislos; ich bin zufrieden mit Cheetah, als ich sie wenig später auf die Weide bringe.
      Es ist jetzt Mittag und nach einer kurzen Pause geht's zum Hengststall. Jeannine putzt dort bereits Klappstuhl, an dem sie einen Narren gefressen hat, und Diego widmet sich ganz der Fellpflege und auch der Bewegung in Form des Reitens von Empire of Darkness. Ich selbst begrüße meinen Hengst Empire of Grace, der mir übermütig, aber mit gespitzten Ohren entgegen sieht. Ich streichle seine Stirn, dann üben wir beim Putzen und Spazieren ausgiebig Disziplin.
      Zuletzt an diesem Tag steht der Tekkenstall bevor, im Osten. Er ist aufgrund des Wanderritts in Europa mächtig ausgedünnt - Kazoom und Distraction sind nämlich nicht da. Ansonsten putze und longiere ich hier Yacedor Gepir. Der Cremefarbene macht elanvoll mit und scheint sich während der Abwesenheit seiner Reiterin, Ann, von der besten Seite präsentieren zu wollen. Nach der Bewegung darf er zu den übrigen Hengsten auf die Weide. Nun fehlen nur noch Cyclone und Worgait.
      Ich nehme mir zuerst Letzteren vor: Der Falbe sieht mir etwas skeptisch entgegen. Abgesehen davon finde ich aber, er ist den Menschen viel zugänglicher geworden. Seit unser Freund und Pferdeflüsterer Matt regelmäßig mit ihm arbeitet, ist er nicht mehr das schwierigste Pferd im Stall. Und nur aus diesem Grund kann ich den Hengst auf der Stallgasse anbinden und recht problemlos - bis auf die Bauchregion und den Kopf - putzen und die Hufe auskratzen. Auch mit Worgait gehe ich des Weiteren in das Roundpen und lasse ihn sich kontrolliert und mit teilweise zu mir gewandten Ohren die Beine vertreten. Nach einem angefügten Lob darf er dann auf die Koppel.
      Im Oststall macht nun nur noch Cyclone ordentlich Radau. Der große Hengst dreht Runden auf Paddock und Box und lässt sich von mir zwar widerwillig aufhalftern, aber nicht beruhigen. Das führt zu einer Konfrontation vor dem Stall, wo ich den Lieben einmal so konsequent rückwärts richte, dass er danach nur noch zögerlich versucht, mich zu überholen. So schaffe ich es auch mit ihm an den Anbindebalken und irgendwie durch die Putzprozedur und auf die Weide. Auf dem Rückweg kommt mir dann Alois mit Hic Rhodus, hic salta!, Paul's Ardennerhengst entgegen. Auch sein Fell ist augenscheinlich geputzt und er wird als letzter zu den anderen Hengsten auf die Weide entlassen. Gegen 16:00 sind so endlich alle Vierbeiner versorgt - aber die Boxen noch nicht ausgemistet. Das und das Anrichten des Futters ist tatsächlich erst gegen 20:00 vollbracht. Ich bin erleichtert, als es Alois ist, der am Ende des Tages äußert, wir bräuchten mehr Personal auf dem Hof, um die ganze Arbeit zu stemmen.
    • Cascar
      Bericht
      [10.11.2017]

      Lucifer zog heute tatsächlich in den Oststall um. Der kleine Hengst ist nun sechs Monate alt und damit ein Halbstarker, der auf einer Koppel mit sanften Stuten nichts verloren hat. Da es in den WCS zurzeit - außer vielleicht Blomquist - kein anderes Hengstfohlen gibt, wird er deshalb jetzt bei den "Großen" wohnen. Das heißt natürlich nicht, dass meine Zuwendung für den kleinen Kerl, der immer noch so verschmust und unsicher ist, irgendwie schwinden wird, im Gegenteil, wie könnte sie jemals? Als mein persönliches Ziehkind war genau ich die, die ihn nun langsam von Spotted Frischkäse weggeführt hat. Das hat das innige Band zwischen uns beiden aber nur noch stärker gemacht und jetzt ist es so, dass ich immer direkt nach der Schule zuerst auf Lucifers Paddock stehe.
      Ich übernehme für den Jungspund nicht nur die alltäglichen Arbeiten, sondern gehe auch viel mit ihm spazieren; vor einigen Wochen waren wir so zum ersten Mal am See und haben Bekanntschaft mit einem gar so bösen, farblosen Monster gemacht, dass uns letztendlich beiden ganz gut die Beine gekühlt hat. Außerdem ist das Säugen des kleinen Tekken zwar zum großen Teil weggefallen (Abends bekommt er noch tagtäglich das Fläschchen), Futter bekommt er aber zum Großen Teil trotzdem von mir und an den Wochenenden findet man mich manchmal morgens schlafend in seiner Box. So ist unserer Beziehung eine recht einzigartige, eine die auf Gegenseitigkeit beruht und vor allem ist sie nicht gewöhnlich. Aber Lucifer braucht sie definitiv; ich bin schließlich seine Ersatzmama.

      Damit ihm das Eingewöhnen heute nicht so schwer fiel, habe ich erst gründlich in seiner neuen Box geputzt - das hat er mit einem wohligen Schnauben quittiert. Dann gab es noch ein paar Flocken und vor allem eine halbe Rübe aus dem neuen Trog und eine dünne, leicht wärmende Decke.
    • Cascar
      Bericht
      [23.11.2017]

      Lucifer hat sich im Oststall gut eingelebt. Spotted Frischkäse, seine Ziehmama im weitesten Sinne, sieht er jeden Tag auf der Weide und auch ich bin sehr hinterher, für den kleinen Schecken da zu sein. So unternehmen wir regelmäßig Spaziergänge. Auch heute steht genau das auf dem Plan und deshalb finde ich mich gegen 14:00 am Paddock des jungen Pferdes ein. Lucifer wiehert laut und beginnt mit mir zu kabbeln, sobald ich den Zaun überklettert habe. "Geh mal weg!", sage ich liebevoll zu ihm und schiebe die Nase des Schecken aus meinem Ausschnitt. "Komm, wir gehen lieber putzen", ergänze ich und gehe vorneweg in die Box. Lucifer folgt mir und seine kurze Mähne wippt bei jedem Schritt mit.
      Drinnen binde ich den Hengst an. Er ist zwar nach wie vor ganz schön ungeduldig, genießt aber das Putzen und die Streicheleinheiten sichtlich. Deshalb lasse ich mir auch Zeit, bevor wir dann in den Wald auf unsere Spazierrunde einbiegen und im Schritt und Trab und Galopp eine gute Stunde durch die Gegend um das Gestüt zockeln. Danach darf Lucifer gut gelaunt zu Spotted Frischkäse auf die Koppel und den Rest seines Tages verbringen.
    • Cascar
      Weihnachten
      [24.12.2017]

      Weihnachten ist ja eigentlich immer ein Grund zu feiern. Es heißt aber auch, vor dem Vergnügen kommt die Arbeit und genau so ist es im Winterscape Stud: Weihnachten bedeutet vor allem die alltägliche Arbeit. Heute allerdings erschwerend hinzu kommt, dass der Boden des Reitplatzes seit gestern gefroren ist und er deshalb kaum mehr benutzbar ist. Außerdem ist Alois noch unterwegs, kann uns Stallmenschen also nicht helfen. Ich vermute, er ist in Auckland und kauft Weihnachtsgeschenke.
      Obwohl in dieser Hinsicht wirklich mehr als genug Arbeit vor mir und meinen Freunden liegt, bin ich fröhlich. Das liegt zum einen bestimmt an Weihnachten, zum anderen an dem lautstarken Gewieher der Pferde, als ich den Stall an unserem Haus betrete. Wie immer zaubert mir das ein Lächeln ins Gesicht - da weiß man doch gleich, wozu man am Morgen aufgestanden ist.
      Gefüttert sind die Stuten und Lucifer schon, das hat Oliver schon vor sieben Uhr gemacht. Ich bin nun in erster Linie hier, um mich um meine Schätze zu kümmern. Meine Mum begleitet mich, während Tommy drinnen auf die Weihnachtsgans im Ofen für morgen aufpasst. Die ist also schonmal nicht mein Sorge.
      In meinem Schaffensfeld aber steht zum Beispiel meine heißgeliebte Spearmint. Die gescheckte Stute wartet förmlich darauf, dass ich sie aufhalftere und - ohne ihr Fohlen - auf die Stallgasse führe und anbinde. Spearmint wird von mir nur mit Kraftfutter versorgt und geputzt, mehr mache ich mit ihr immer noch nicht. Dazu sind Mutter und Kind noch zu fixiert aufeinander. Die Scheckin genießt es trotzdem sichtlich, dass ich sie betüdle und macht anschließend auch keine Probleme, als ich Spearmint's Cavale Miellée - kurz "Walli" - ebenfalls anbinde und putze. Die junge Stute ist mächtig gewachsen, sie ist ja genau so alt wie Lucifer. Auch ihre Mähne beginnt langsam zu kippen und ist zu meiner Freude alles andere als dünn. Bei dem Papa sollte das auch so sein. Ansonsten ist die Liebe sehr aufgeweckt und auch heute verdammt hibbelig. Ich bin heilfroh, Spearmint und ihr Kind dann auf die Koppel hinter dem Stall entlassen zu können.
      Wenig später folgen den beiden dorthin Versatilely Gold und Spotted Frischkäse. Der Ponystute hat sich Jeannine angenommen, während ich mich um die alte Araberin kümmerte. Wobei VGold ja alles andere als senil ist - sie ist zwar ruhig, gelassen und döst gerne während des Putzens, hat aber nach wie vor einen ordentlichen Appetit und ordentlich Feuer unter dem Hintern. So ist es auch primär sie, die man auf der Weide beim Spielen mit Walli beobachten kann.
      Als ich nach dem kurzen Weidenbesuch in den Stall zurückkehre, kommt mir meine Mum mit der frischgeputzten Cheetah entgegen. Dann ist nur noch Lucifer übrig, der ganz wild Runden in seiner Box läuft und lauthals wiehert. Ich beruhige ihn mit Mühe, aber letztendlich doch, überrede ihn schließlich mit einer Möhre und seiner täglichen, verbliebenen Milchration aus der Flasche. Danach ist er schon wieder ansprechbar und wir können friedlich zur Fellpflege und zu einem kleinen Spaziergang schreiten. Letztendlich hat es aber auch dieser Schecke geschafft und darf zu seiner besten Freundin Spotti auf die Koppel.

      In der Zwischenzeit haben - wie ich mitbekomme - Ann und Oliver schon fast den Ganzen Südoststall auseinandergenommen: Worgait und Cyclone stehen schon geputzt auf dem Paddock schräg gegenüber des Wohnhauses und ich sehe hinter den geöffneten Paddocktüren zwei Schatten die Boxen ausmisten. Ich zögere nicht lange und geselle mich zu den Beiden. "Ahoi!", sagt Olli, als ich einen Gruß in den Stall rufe und mir eine Mistgabel schnappe. In dem Moment kommt auch Jeannine und beginnt, Kazooms ohnehin schon spiegelndes Fell noch glänzender zu putzen. Der Tekke bekommt daraufhin eine Decke auf den Rücken und wird auch auf die Weide gebracht. Mehr Arbeitsaufwand haben nach dem Putzen Distraction und Gepir. Der Rappe wird von mir geputzt und gesattelt, Ann nimmt sich ihrer Reitbeteiligung an und wir begeben uns zusammen für eine Runde um die westlich liegende, große Koppel auf den Feldweg. Vorrangig gehen wir Schritt und Trab, verbringen aber vor allem gut Zeit mit unseren Pferden. Als wir zurückkehren, ist Olli gerade fertig damit, Ashqar zu putzen. Der Araber hat quasi - wie Kazoom - Winterferien und ich nehme ihn dann mit Dizzy und Gepir mit auf die Weide. Im Stall ist dann nur noch unser Cherti, der unter der Abwesenheit seiner Freunde zunehmend unruhig wird und den ich deshalb am Anbindebalken auf dem Hof putze und sattle, im Sichtkontakt mit Cyclone und Worgait. Da wird Cherti auch wieder entspannter und ich gehe auch mit ihm noch eine Runde, bevor der Hengst auf die Koppel darf.
      Als ich dann auf den Hof zurückkehre, ist es schon nach 15:00 und die Sonne neigt sich bereits dem Horizont entgegen. Ich mache mich auf die Suche nach meinen Freunden und finde sie an der Stutenkoppel. Die Pferde des Hauptstalls sind nämlich heute Morgen direkt auf die Weide gegangen und werden jetzt erst zurechtgemacht, bevor sie wieder in ihre ausgemisteten Boxen dürfen. Dazu gehören unter anderem Himmawallajugaga, die ich zusammen mit Charelle und so auch Blomquist an den Anbindebalken im Windschatten des Stallgebäudes nehme. Dort macht sich Olli an Himmis kurzem Fell zu schaffen, ich kümmere mich behutsam um Mutterstute und Fohlen. Blomquist ist nämlich der jüngste und an das Absetzen ist noch gar nicht zu denken. Nelly passt auch auf ihn auf wie ein Fuchs. Deshalb dreht sie sich während des Putzens ständig um die Vorderhand, um ja ihren Sohn im Blick zu haben. Ich mache da mal geduldig mit - es ist ja Weihnachten - und atme sehr erleichtert auf, als Charelle fertig ist. Blomquist holt sich dann erstmal eine Milchration ab, dann dürfen alle drei Pferde - auch Himmi - in den warmen Stall. In der Zwischenzeit sind dort bereits auch CH's Unglück und Earl Grey's Darjeeling eingetroffen - zu meiner Überraschung geführt von Carina. Ich begrüße sie herzlich, nachdem die Pferde weggebracht sind und wünsche ihr frohe Weihnachten.
      Dann geht es wieder an die Arbeit. Jeannine holt und putzt Devrienterreuth, die mittlerweile langsam wieder fit ist, und Carina und ich begeben uns mit Ann und Oliver in den letzten Stall, den Südweststall. Auch dort sind die Boxen schon ausgemistet, die Hengste, die hier wohnen, tummeln sich zufrieden auf den Offenstallweiden zur Straße hin. Und sie sind natürlich richtig schön dreckig. An erster Stelle steht da Hic Rhodus, hic salta!. Er ist gleich zwei Nuancen hellbrauner durch den verkrusteten Schlamm und wird deshalb zielstrebig von Carina zum Putzen in die Stallgasse gezogen. Ich wähle kurzerhand Empire of Darkness und Oliver überlassen wir damit sein Pferd Empire of Grace. Während des Putzens bekommen die Hengste gleich ihr Futter - nach den genannten auch der gute Klappstuhl und Bem-Te-Vi. Damit sind dann alle Pferde versorgt und ich atme mehr als erleichtert auf, als ich die letzte Boxentür schließe. Mehr Personal ist definitiv ein Verbesserungspunkt für 2018.
      Es ist schon 18:00 und ich beeile mich an diesem Abend, noch duschen zu gehen, bevor wir zur Weihnachtsmesse nach Auckland fahren. Die Bescherung im Kreise meiner Familie wird wohl noch ein paar Stunden auf sich warten lassen …
    • Cascar
      Sammelbericht
      [03.05.2018]

      An diesem Morgen ist mein erstes Ziel - wie üblich - Mrs. Fluffy. Die kleine Ponystute lümmelt mit halb geschlossenen Augen unter der Rotlichtlampe und gerät ganz plötzlich aus dem Häuschen, als sie mich mit der Milchflasche erblickt. Ich lache und rede mit ihr, während sie wie die übrigen Pferde ihr morgendliches Futter bekommt. Es ist um sechs und in den Ställen des WCS herrscht rege Betriebsamkeit. Ewa und Stani sind zurzeit die einzigen Stallarbeiter, was angesichts der knapp dreißig Pferde eine große Herausforderung ist. Zwei helfende Hände mehr machen da schon viel aus – meine zum Beispiel.
      So bin ich es heute, die Versatilely Gold, Spearmint und Walli (Spearmint's Cavale Miellée), Spottted Frischkäse und Cheetah Heu- und Kraftfutter ausgibt. Die Wege in diesem Stallgebäude sind nicht sonderlich lang, sodass ich recht zügig durchkomme.
      Danach geselle ich mich zu Ewa in den Hauptstall. Das Mädchen versorgt die Stuten, so ist das hier. Grinsend begrüße ich sie mit einer Umarmung, bevor wir fortfahren. Omega knabbert bereits an ihrem Heu, Himmawallajugaga hat noch mit dem Kraftfutter zu tun. Ewa ist gerade bei Earl Grey's Darjeeling und wirft ihr noch eine Möhre in den Trog. Eine Box weiter wartet Charelle, der ich eine größere Portion Heu mit der Heugabel zuschiebe, weil auch ihr Fohlen Blomquist langsam ernsthaft auf feste Nahrung umsteigt. Dann ist da noch Devrienterreuth, die mit Schwung von ihrem Paddock nach drinnen kommt, um ihre Futterration hastig zu verschlingen. Ich mahne sie scherzhaft zur Ruhe, dann geht es auch schon weiter. Ewa hat inzwischen Taste of Desire und Ashinta versorgt und so bleibt noch CH's Unglück, die fortwährend leise wiehert, als ich ihren Futtertrog fülle.
      Halb sieben ist der Stall also auch fertig. Draußen treffen wir auf Oliver, der gerade mit dem Fahrrad in die Hofeinfahrt biegt. Er winkt und mit einem strahlenden Lächeln. Wir treffen ihn bald darauf im ersten Hengststall. Stani war bereits hier und die Pferde kauen zufrieden. Ich gehe einfach einmal durch die Stallgasse - Hic Rhodus, hic salta! schaut nicht einmal auf, mit ihm, Empire of Darkness, Bem-Te-Vi und Klappstuhl ist alles in Ordnung.
      Den Pfleger finden wir letztendlich in den Südweststallungen, bei den Tekkinerhengsten. Und bei Ashqar, der mir mit Distraction und Lucifer entgegenwiehert. Außer den dreien steht hier noch Worgait, der sein Futter auf der Koppel vor seiner Box bekommt, dann noch Cyclone, Yacedor Gepir und Kazoom. Zuletzt ist da noch Cherti zu nennen. Der Schecke hat es mir besonders angetan, er gehört nur leider nicht mir und ich gebe zu, ich bin nicht der optimale Reiter für ihn als Gang- und Dressurpferd. Da passt Louis schon besser.

      Um sieben sind also alle Pferde versorgt. Keine Stunde später bringen wir die Pferde alle auf die Koppeln. Der nächste Marathon beginnt, das Ausmisten der Boxen. Ich bewahre mir, die Boxen meiner eigenen Pferde selbst auszumisten, also die von Spearmint, Dizzy, Ashqar und Omega, einfach weil ich der Meinung bin, dass es dazu gehört. Alle anderen übernehmen Ewa und Stani.
      Louis und Cedrick treffen am Vormittag ein und bewegen - an der Longe oder im Sattel - ausgewählte Pferde. Ich selbst gehe mit Ashqar, Oliver und Bem-Te-Vi ins Gelände. Als wir wieder da sind, macht Paul mit Rhodus im Roundpen Bodenarbeit und Carina verliest Earlys Schweif. Später, nach dem Mittagessen, trifft auch Ann ein und reitet Gepir. Am Ende des Tages dann, gegen sieben, bringen wir die Pferde alle in den Stall, wo sie ihr Futter genießen und den Tag auf dem Paddock ausklingen lassen können.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [16.05.2018]

      Antar ibn Dahr hat am Morgen jede Menge Heu in der Mähne und außerdem einen hässlichen Fleck an der linken Flanke, weil er sich mitten in die Pferdeäpfel gelegt hat. Trotzdem wiehert er und scheint auch sonst ausgesprochen glücklich darüber, mich wiederzusehen. Ich begrüße ihn eben so herzlich, halftere ihn dann auf und führe ihn eine Runde über den Hof, bevor ich ihn in der Stallgasse anbinde und rasch überputze. Dabei wird klar, dass Antar recht annehmliche Manieren mitbringt. So gibt er bereits die Hufe und bemüht sich zumindest, geduldig und ruhig vor mir zu stehen. Ich lobe ihn dafür, dann ist es so weit und der junge Hengst darf zu Lucifer und Blomquist auf die Offenstallweide.
      Die Hengste spitzen neugierig die Ohren, als ich dem werdenden Schimmel das Halfter abnehme. Sie kommen näher und beschnuppern den Neuankömmling, dann gibt es so manches Gerangel und etliche angelegte Ohren. Nach knapp zehn Minuten ist dennoch klar, dass Antar der Herr im Hause ist – kein Wunder, er überragt die anderen beiden ja auch fast um eine ganze Hand und ist sich auch sonts seiner Sache recht sicher. Trotzdem atme ich erleichert auf. Eine Vergesellschaftung von Hengsten ist nie ganz ohne und so bin ich doch ganz glücklich über diesen Verlauf.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [26.06.2018]

      Ich bin gerade am Ausmisten, als Stani, Ewa und Oliver einmal die ganze Tekkentruppe auf die Koppel führt. Dazu gehören Kazoom, Worgait, Cyclone, Yacedor Gepir, Distraction, Blomquist und Lucifer. Antar ibn Dahr ist gleich darauf ganz aufgebracht, wird aber zum Glück zusammen mit Ashqar und Cherti auch auf die Weide verfrachtet.
      Zu ihnen stoßen, nachdem ich im Südweststallung fertig bin, die mittlerweile sehr gut harmonierenden Wallache Bem-Te-Vi, Bixs und Hic Rhodus, hic Salta! sowie Klappstuhl und Empire of Darkness.
      Auch die Stuten genießen heute einen freien Tag und so wandern auch Spearmint, Spearmint's Cavale Miellée, Versatilely Gold, Spotted Frischkäse, Mrs. Fluffy und Cheetah auf die Weide.
      Getrennt von ihnen folgen die Stuten des Hauptstalls. Die bereits von Carina gearbeitete Earl Grey's Darjeeling führt eine lange Schlange, bestehend aus Himmawallajugaga, Charelle, CH's Unglück, Ashinta, Devrienterreuth, Taste of Desire und letztendlich Omega an, die dann gleich mal eine kräftige Galopprunde auf der Koppel drehen. Ich schaue den Pferden eine Weile zu, dann geht es wieder an die Arbeit. Boxen und Paddocks sind auszumisten und Futter zu mischen.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    WCS - Südweststallung
    Hochgeladen von:
    Cascar
    Datum:
    18 Apr. 2018
    Klicks:
    299
    Kommentare:
    16
  • Stallinterne Informationen
    _________________________________

    Zuchtname des Pferdes: Lucifer
    Rufname(n):
    Besitzer: Cascar Winterscape
    Reitweise:
    Vorbesitzer:
    Vorkaufsrecht: Rinnaja
    Züchter: Rinnaja

    Tierarzt: Eddi Caen
    Hufschmied:
    Ausbilder: Cascar Winterscape
    Reitbeteiligung:

    Stall: Turnierstall
    Weide: immer mit Spotted Frischkäse,
    zurzeit nur unter Aufsicht
    Einstreu: Stroh (sehr dicht)
    Futter: wird gesäugt
    Anmerkungen: Wird mit der Flasche
    großgezogen; verlangt ständige Betreuung,
    Wärme und Liebe

    Portrait:


    Abstammung
    _________________________________


    Von: Lucian
    Alazar x Sonja

    Aus der: Rosendaler
    unb. x Mokka

    Zur Zucht zugelassen:

    Züchter: Rinnaja

    Eingetragene Zucht:
    Akhal Teke Breeding Association (ATBA)
    / Winterscape Stables
    Gencode: EE aa dd Zz Toto Splspl
    Vererbung: unb.
    Nachkommen:


    Exterieur
    _________________________________

    Geschlecht: Hengst (männlich)
    Geburtsdatum: 02.05.2017
    Rasse: Achal Tekkiner
    Herkunft: Deutschland

    Stockmaß/Endmaß: im Wachstum;
    ca. 165 cm
    Art: Pferd
    Typ: Vollblut

    Fellfarbe: Rappwindfarbener Tobiano
    Langhaar: creme bis weiß
    Abzeichen: unregelmäßige Blesse
    Sonstige Erkennungsmerkmale: ungewöhnliche
    Fellfärbung für einen Achal Tekkiner


    Interieur
    _________________________________


    freundlich ◆◆◆ bösartig

    introvertiert ◆◆◆ extrovertiert

    intelligent ◆◆◆ unintelligent

    selbstbewusst ◆◆◆ unsicher

    sozial ◆◆◆◆ unsozial

    nervös ◆◆◆ beständig

    ausgeglichen ◆◆ unausgeglichen

    temperamentvoll ◆◆◆◆ ruhig

    aufmerksam ◆◆◆◆ unaufmerksam

    streitlustig ◆◆◆◆ friedlich

    naiv ◆◆ dominant

    loyal ◆◆◆ untreu

    arbeitsfreudig ◆◆◆◆ faul

    geduldig ◆◆ ungeduldig


    Charakterbeschreibung: folgt.

    Geschichte: Lucifer wurde in einem Alter von einem knappen Monat von seiner Mutter
    getrennt und reiste dann den - für ein Fohlen unfassbaren Weg - von Deutschland nach
    Neuseeland. Dort wurde er aufgenommen und ist seitdem in den WCS ein Zieh- und
    Flaschenkind unter der Obhut von Cascar Winterscape.



    Qualifizierungen & Erfolge
    _________________________________


    Eignung: Vielseitigkeit, Distanz

    Springen: E A L M S S* S**
    Military: E A L M
    Western:
    Distanz: E A L M S

    Galopprennen: E A L M S S* S**
    Fahren:

    Dressur: E A L M S S*
    Gangreiten:
    Wendigkeit: E A L M S

    Turnierbedingter Aufstieg | Trainingsaufstieg | Potential


    Auszeichnungen:

    [​IMG][​IMG]

    1. Platz; 391. Distanzturnier | 2. Platz; 399. Militaryturnier


    Ausbildungsstand
    _________________________________


    Fohlen ABC:
    Longiert:
    Eingeritten:
    Eingefahren: ✘

    Beurteilung: ✘

    Gelassenheitstraining:
    Hindernisgewöhnung:
    Hängergewöhnung:
    Startboxgewöhnung:

    Roundpen: unb.
    Reitplatz/Reithalle: unb.
    Gelände: unb.


    Gesundheitszustand
    _________________________________

    Gechippt:
    Geimpft:
    Bekannte Krankheiten:
    Anmerkungen: keine Auffälligkeiten,
    sollte aber demnächst kontrolliert werden

    Hufzustand: gut
    Prüfstand: verfallen
    Beschlag vorn:
    Beschlag hinten:
    Anmerkungen: nicht
    schmiedtauglich, guter Eindruck