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Nano

~Lonley~ ♀ (Englisches Vollblut)

[center][font="Garamond"][size="4"][b]Lonley[/b][/size] [b]Von:[/b] Lonless [b]Aus der:[/b] Rasputin xx [b]Geburtsdatum:[/b] 21.3.06 [b]Geschlecht:[/b] Stute [b]Rasse:[/b] Englisches Vollblut [b]Stockmaß:[/b] 173 cm [b]Fellfarbe:[/b] Braunschecke [b]Charakter:[/b] Sehr wild aber zu ihrem Besitzer meist ganz lieb und zahm, lernwillig, Bereicherung in der Zucht [b]Gesundheit:[/b] Sehr gut [b]Reitstil:[/b] Englisch [b] Besitzer:[/b] Gioia [b]Mitbesitzer:[/b] / [b]Vorbesitzer:[/b] Sasii, Muemmi, Broilersgirl, Pharlap [b]Reitbeteiligung:[/b] Edfriend [b]Vorkaufsrecht:[/b] // [b]Ersteller:[/b] Arija [size="3"][u][b]Qualifikationen[/b][/u][/size] Galopprennen Klasse:[b] M[/b] Western Klasse: [b]E[/b] Spring Klasse: [b]E[/b] Military Klasse: [b]A[/b] Dressur Klasse: [b]E[/b] Distanz Klasse: [b]A[/b] [size="3"][u][b]Schleifen und Auszeichnungen[/b][/u][/size] [size="1"]1. Platz im 47. Galopprennen[/size] [img]http://www.joelle.de/uploads/1234370819/gallery_5_4350_1316.gif[/img] [size="1"]3. Platz im 31. Distanztunier[/size] [img]http://www.joelle.de/uploads/1234370819/gallery_5_4351_3741.gif[/img] [size="1"]3. Platz im 134. Militaryturnier[/size] [img]http://www.joelle.de/uploads/1234302890/gallery_5_4349_3810.gif[/img] [size="3"][u][b]Sonstiges[/b][/u][/size] [b]Vollgeschwister:[/b] / [b]Halbgeschwister:[/b] / [b]Verliehen an:[/b] / [b]Nachkommen: [/b]/ [/font][/center]

~Lonley~ ♀ (Englisches Vollblut)
Nano, 9 März 2011
    • Nano
      Alte Pflegeberichte

      [quote name='Pharlap' date='08 December 2009 - 06:40 PM']
      Pflegebericht für alle Pferde

      Gut gelaunt lief ich über den Hof zu den Ställen. Obwohl es Deze,ber war schien die Sonne und es lag nirgends Schnee. Ich lief nachdem ich alle begrüsst hatte zur Futterkammer und bereite das Mash vor das es heute zu MIttag gab.Während dessen das Wasser kochte lief ich zur Sattelkammer und stetzte mich auf ein Sofa. Konsentriert studiert ich meine Weihnachtsgeschenkliste und stellte fest das ich mich beeilen musste wenn ich noch rechtzeitig vertig werden wollte.

      Als Die Pferde ihr Mash gegessen hatten halfterte ich alle auf und führte sie auf die verschidennen Koppeln immer 5 Pferde pro WEide.
      Black Beauty, Diamantas, Soleil, Tempelritter,Avrita --> Stallpadock Östlich
      Magical Golden Dust, Morengo, Zafir, Lonley, Red Terror --> Stallpadock Westlich
      Moulan, Entreaty, Saphira, DisturbiaII , Talmih --> éstliche Stutenweide
      Lupine,Sterling Dream,Black Stream, Destiny, Facilyti --> Stutfohlenweide
      Orkan, Magic Image, Eclipse, --> Hengstfohlenweide
      Zuchtpferde--> Zuchtweide

      Am Abend holte ich alle herein zog jeden eine leichte DEcke über und fütterte sie. DAnn ging ich nachhause und kümmerte mich um meine WEihnachtsvorbereitungen.
      [/quote]


      [quote name='Pharlap' date='19 December 2009 - 03:10 PM']
      Pflegebericht für meine Pferde

      Gutgelaunt lief ich zzu den Stallungen. Der SChnee glitzerte im Sonnenlicht auf den Koppeln. Ich öfffnete die schwere Stalltür und begrüsste jedes Pferd kurz. Dann ging ich zur Sattelkammer. Gedankenverlohren holte ich die Halfter meiner Pferde um sie auf die WEide zubringen. "Na? Meine Süsse. Wie geht es dir den? fragte ich Black stream und zog ihr das Halfter über. Als ich alle Pferde auf die WEide gebracht hatte die ich heute nicht reiten würde ging ich zurück zum Stall. Ich holte Diamantas Putzbox und seinen SAttel und Zaumzeug. Dann machte ich mich daran ihn zuputzen. Wie immer konnte dIamantas das Putzen nicht schnell genug gehen. Ich beeilte mich und SAttelte ihn schnell. DAnn führte ich ih zur REithalle. Einer der Stallburschen hatte schon ein paar Hindernisse aufgestellt und ich konnte sofort mit dem Training beginnen. Zuerst ritt ich Diamantas im SChritt ordentlich warm. Ich wechselte häufig die seite und ritt verschidene Bahnfiguren. Dann machte ich das Gleiche im TRab und im Galopp. Nach einer halben Stunde war ich vertig mit dem Aufwärmen. Ich konsentrierte mich und lenkte Diamantas auf das erste Hinderniss im Parcour zu. Diamantas spitzte die Ohren und setzte sauber darüber. Ich lenkte ihn noch bevor er landete auf das nächste zu. ES war ein mächtiger Oxer.Ichtrieb Diamatas an und lenkte in schön auf die mitte zu. Wie eins mit dem Pferd ging ich mit als Diamantas absprang. Die 5 fache KOmbination folgte. Diamantas wollte die Kurve abkürzen doch ich drückte ihn mit den Schenkeln gegen die Bande so dass wir das Hinderniss gerade anritten. Mühelos überwand er die Kombination. Dann liess ich ihn zum Schritt durchparieren. Ich stieg ab undzog die Steigbügel hoch und lockerte denn Sattelgurt. Eine Pflegerin kam herbeigeeilt und warf diamantas seine Abschwitzdecke über den Rücken. " Er
      ist super gesprungen. Ihr habt gute Chancen beim Turnier am nächsten Samstag." sagte sie und nahm mir Diamantas ab. "Ja, ich werde mich heute Abend um die Anmeldung kümmern."
      Dann lief ich zur REnnbahn um Magical Golden Dust und Morengos Training zubeobachten. Ich wollte die 2 Hengste nämlich am Freitag nennen. Ich stellte mich neben meinen Trainier der eine Stoppuhr in der Hsand trug und den Jockeys noch letzte Anweisungen gab. Dann wurden die Hengste in die Startboxen buxiert. Dann ertönte das Startsignal und die beiden HEngste schossen aus ihren Startboxen. Magical Golden Dust war an eRster STelle dicht gefolgt von Morengo der noch ganz neu im REnnsport war. Der bOden bebte als sie an uns vorbeischossen Ein Blick auf die Stoppuhr verriet mir das die Hengste gut in der Zeit lagen. Morengo holte auf kurz vor der Zielinie auf schoss Kopf an KOpf mit Magical Golden Dust über die Zeillinie. Der TRainier nickte zufrieden und wandte sich an mich:" Mit dieser Zeit denke ich haben sie gute Chancen."
      Danach eilte ich zum DRssurviereck herrüber. Dort stand eine Pflegerin und hielt soleil vertig gesattelt an der hand.
      Ich ritt die Stutesogrfältig warm und übte dann ein paar einfache DRessurlektionen. Dann steigerte ich ddie Schwierigkeit etwas und gab später die STute der Pflegerin zurück.
      [/quote]
    • Nano
      Pflegebericht - Erstes Kennenlernen

      Ich fuhr mit dem Bleistift mehrmals über das weisse Papier. Es entstanden immer mehr Linien und Konturen. Summend sass ich an einem sonnigen Morgen draussen im Innenhof, an dem kleinen Holztisch auf einem der drei etwas wackeligen Holzstühle und zeichnete an einem Bild. Man erkannte schon langsam zwei Englische Vollblüter, die dicht nebeneinander über eine Rennstrecke jagten. Ich hatte mir schon lange keine Zeit mehr genommen, um einfach hinzusitzen und zu zeichnen. Leise dudelte neben mir auf dem Tisch noch das Radio. Es lief gerade "I Believe" von Yolanda Adams. Im Takt nickte ich mit dem Kopf. Heute war es schon seit langem wiedermal wirklich warm, ich konnte sogar jetzt mit offenem Jäckchen draussensitzen ohne später völlig durchgefriert zu sein. Währenddem ich zu den Details des einen Vollblüters überging, versank ich in Gedanken. Ich hatte erst seit ein paar Tagen meinen ersten reinrassigen Englischen Vollbluthengst gekauft, Seabiscuit. Weitere Englische Vollblüter in meinem Besitz waren Thorros und Almox Prints, aber die beiden waren Mixe. Nicht das mir das besonders wichtig war, ich hatte bis jetzt nicht wirklich auf die Reinrassigkeit eines Pferdes geachtet, sondern sie einfach gekauft wenn sie mir gefallen hatten. Aber nun spielte ich mit dem Gedanken mir ein paar reinrassige Englische Vollblüter anzuschaffen, um dann mit denen eine kleine Zucht zu eröffnen, vielleicht noch mit New Forest Ponys dazu. Aber um so eine kleine Privatzucht zu starten, brauchte ich auch einen gekörte Hengst und eine prämierte Stute. Ich besass noch keine reinrassigen Englischen Vollblüter die gekört oder premiert waren, aber Thorros würde ich trotzdem in die Zucht aufnehmen, auch wenn er ein Mix war und Almox später auch wenn er erwachsen war. Die beiden waren von bester Abstammung und wundervolle Pferde. Aber auch wenn ich Thorros als Starthengst hatte - Seabiscuit musste erst noch gekört werden und ich wusste nicht mal ob ich ihn wieder richtig reiten konnte wegen seiner Verletzung - brauchte ich noch eine Vollblutstute. Vielleicht sollte ich mich einfach mal bei Anzeigen nachschauen, ob da gerade eine Stute verkauft wurde. Ja, wieso nicht gleich jetzt? Ich legte den Stift beiseite und betrachtete kurz das Bild. Es war noch lange nicht fertig, viele Details und der Hintegrund fehlten, aber man erkannte doch schon zwei muskulöse Vollblüter, die vorwärts preschten. Zufrieden packte ich das Zeichnenzeugs zusammen, ging ins Haus und setzte mich gleich mit einem Glas Mineralwasser an meinen Apple Laptop. Er befand sich momentan im "Ruhestand"-Modus, deshalb dauerte es nur wenige Sekunden bevor ich schon nach Anzeigen suchte. Nach einer halben Stunde hatte ich zwei Stuten aufgeschrieben, aber so richtig begeistert war ich nicht, natürlich musste ich die beiden zuerst in Real sehen. Gerade studierte ich eine erst gestern erschienene Anzeige über eine Schimmelstute, als plötzlich das Telefon klingelte. Erfreut von der Unterbrechung der bisher erfolglosen Suche hob ich ab. Es war Miriam. "Oh, hi Miriam. Was gibts?" Wir telefonierten eine Weile, lachten gemeinsam über die Geschichten und machten aus, wann wir zusammen ausreiten gehen wollten. Gerade legte ich auf, da kam mir eine Idee. Wieso nicht Trevin oder Sam anrufen, den Rennstallbesitzer und Trainer oder den Jockey? Ich wählte Sam`s Nummer, aber es kam nur seine Phonebox. Ich legte auf und liess es nun bei Trevin klingeln. Da hob er plötzlich ab und meldete sich mit einem forschen: "Guten Tag, hier ist Morgan`s Rennstall. Trevin Morgan am Apparat." "Guten Morgen Trevin! Wie gehts so? Wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen", begann ich grinsned. Trevin schaltete sofort in den freundlichen Modus um: "Oh, hallo Nano! Ts, DU warst doch schon lange nicht mehr hier. Was gibts denn? Gehts denn Pferden gut?" - "Ja, sind alle gesund und munter. Warte, ausser mein Neuzugang. Rate mal wer es ist, errätst du nie...!" - "Black Beauty?" - "Ach hör auf, ich meins Ernst. Seit ein paar Tagen gehört mir Swing Seabiscuit, der Vollbruder von DEM Seabiscuit!", rief ich begeistert aus. "DER Seabiscuit? Ich kenne einige, aber du meinst den fantastischen, der von Hard Tack?", fragte er erstaunt. "Ja genau, der." - "Ach du... Aber von einem Vollbruder von Seabiscuit habe ich noch gar nichts gehört. Wie bist du denn an den rangekommen?", fragte er in intressiertem Ton. "Hmm, ist ne lange Geschichte, aber hab ihn eher durch Zufall bekommen und er ist am Vorderbein verletzt. Falls er wieder Rennen laufen könnte, wärs super wenn du mir beim Training hilfst. Er ist eben noch sehr unerfahren, hatte erst wenige Rennen hinter sich, deshalb kanntest du ihn noch nicht." - "Du hast dir nen begabten Krüppel angeschafft? Klingt wirklich nach dir. Aber klar werd ich dir helfen", murmelte er mit einem schiefen Grinsen in der Stimme. "Zum eigentlichen Grund warum ich dich anrufe: Ich suche eine junge Stute. Hast du da vielleicht irgendwas passendes?", fragte ich hoffnungsvoll. "Stute...", murmelte er in Überlegungen versunken. "Ich verkaufe momentan keine Stute, aber ein guter Kollege von mir hat glaube ich eine Stute, welche er verkauft. Ich werd dich gleich wieder anrufen, muss nur kurz ein Telefonat durchführen. Tschüss", sagte er und legte auf. Es dauerte nicht lange, da rief er mich schon wider zurück an. "Hab ihn grade drangehabt. Er hätte heute Nachmittag kurz Zeit, wenn du sie dir anschauen willst. Geht leider nur schon heute, weil er ab übermorgen für mindestens eine Woche unterwegs ist und morgen muss er alles für die Reise vorbereiten, da hat er keine Zeit. Kannst du?" - Überrascht antwortete ich ohne zu zögern: "Ja, klar." Er erklärte mir, in welchem Rennstall sich dessen Vollblüter befanden. "Ich werd in den nächsten Tagen bei dir vorbeikommen, wenn das in Ordnung ist? Ich will mir mal dein neues Goldstück ansehen und vielleicht seh ich dann auch gleich deine neue Stute. Tschau Nano, viel Glück", wir verabschiedeten uns.

      Vier Stunden später machte ich mich fertig und stieg in meinen kleinen, schnittigen, schwarzen Sportwagen, mein ganzer Stolz. In schnellem Tempo hatte ich den Rennstall nach einer Stunde erreicht und parkte vorsichtig. Rasch stieg ich aus, lief über den Parkplatz und sah mich suchend auf dem Hof um. Es war inzwischen halb vier, es herrschte kaum Betrieb hier. Da kam ein älterer Pfleger mit einem grossen Fuchshengst aus dem grossen Stall hinaus. Ich fühlte mich etwas hilflos, der Rennstall war riesig, grösser und luxuriöser als Trevin`s, alles schien sauber und teuer. Erleichtert ging ich auf den Pfleger zu. "Guten Tag, ich suche Herrn Rinsberger...", weiter kam ich nicht, schon unterbrach mich der mürrische Pferdepfleger und deutete mit den Fingern auf den kleineren Stalltrakt neben dem, aus dem er herausgekommen war: "Er`s im Kleinen." Ohne sich nochmals umzuschauen führte er den nervösen Hengst gelassen weiter. Mit hochgezogener Augenbraue wandte ich mich ab und öffnete die Tore des "kleinen" Stalles. Er war immernoch grösser als mein Stall und schien unendlich weit nach hinten zu führen. Die Boxen waren nicht alle voll, aber doch die meisten waren besetzt. Hier beim kleineren Stalltrakt hatte jedes Pferd einen eigenen kleinen Paddock. Staunend ging ich den Blick umherschweifend weiter. "Hallo. Du bist sicher Nano? Du kannst mich ruhig auch duzen, ich bin Valgar", erschreckte mich eine tiefe Stimme aus der Box, an der ich gerade vorbeigegangen war. Verwirrt zuckte ich zusammen, ihn hatte ich gar nicht gesehen. "Oh, ehm guten Tag", murmelte ich verlegen und schüttelte seine raue Hand. Valgar schien schon etwas älter zu sein als Trevin, er sah streng aber auch freundlich aus mit dem breiten Grinsen auf dem gebräunten Gesicht. Er öffnete die Boxentüre und winkte mich hinein. Ich trat langsam in die Box hinein und zu ihm nach draussen in den Paddock. Die Paddocks bei dieser Box und den weiteren die folgten waren etwas grösser als die anfangs. Neben Valgar stand eine grosse gescheckte Stute. Sie war sehr schlank gebaut aber doch muskulös, hatte einen edlen Kopf mit kleinen feinen Ohren, die in meine Richtung gespitzt waren. Die Stute schien ungewöhnlich lange dünne Beine zu haben, wahrscheinlich täuschte es auch nur. Sie hatte braungeschecktes seidiges Fell und hellbraunes kurzes Langhaar, welches in den Sonnenstrahlen leicht golden schimmerte. Ihre Augen waren gross und sehr dunkel, neugierig mit einem Hauch Misstrauen musterten sie mich so wie ich sie. "Sie wir anfangs etwas wild sein, da sie eine Weile braucht bis sie sich an jemanden gewöhnt hat, aber das let sich dann schnell wieder", Valgar strich der schönen Stute über den schlanken Hals. Leise Schnaubend rieb sie ihren Kopf an seiner Schulter, den Blick ständig auf mich gerichtet. Ich hielt ihr meine Hand hin. Zuerst passierte nichts, aber die Stute war nicht schüchtern, was sie gleich zeigte, in dem sie einen sicheren Schritt näher trat und meine Hand vorsichtig beschnupperte. Ich schien okey zu riechen, denn ihre leicht angelegten Ohren schoben sich nach vorne. "Du hast den ersten Test bestanden, super. Ihr würdet sicher gut klarkommen", meinte Valgar zufrieden lächelnd. Währrend ich Lonley - so hiess sie - langsam streichelte, erzählte er von ihr und ihren Erfolgen. Sie hatte sogar schon bei einem Distanzturnier den dritten Platz belegt. Sie hatten natürlich daraufhin trainiert, aber es war mehr eine Ausdauerübung gewesen. Bei Galopprennen war sie mehreremale ohne einen nennenswerten Platz ins Ziel gekommen, aber einmal hatte sie schon gewonnen. Interessiert und aufmerksam lauschte ich ihm, gleichzeitig fuhr ich mit der Hand sanft durch ihre kurze Mähne, die eben so weich war wie ihr Fell. Als er geendet hatte, ich hatte ihm auch ein paar Fragen gestellt, herrschte Stille. Lonley schnupperte gerade neugierig an meinem Haar. Ich war vom ersten Anblick der Stute schon beeindruckt gewesen und nun nach den Erzählungen und dem ersten Kennenlernen war ich ihr hoffnungslos verfallen. Ich und Valgar verabschiedeten uns von der Stute und er schloss die Boxentür hinter sich. Wir gingen über den Hof zum Parkplatz und diskutierten über die Stute. Schliesslich waren wir uns einig. Ich würde sie morgen kurz Probereiten, obwohl schon praktisch feststand, dass ich sie kaufen würde. Da er morgen kaum Zeit haben würde, würde die persönliche Pferdepflegerin von ihm mir alles zeigen. Nach dem Proberitt sollte ich bescheid sagen ob ich sie nun nahm oder nicht. Wir verabschiedeten uns voneinander. Ich fuhr nach Hause.
    • Diabola
      Tierarztbericht für Lonely
      von der Tierklinik Salud

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      Ankaufsuntersuchung und Impfen

      Ich machte mich auf dem Weg zum Behandlungsraum der Klinik, um eine Stute von Nano zu untersuchen.
      Sie wartete schon mit Lonely als ich mit meinem Koffer auf die beiden zu ging.
      Ich begrüßte Besitzer und Pferd und betrachtete die Stute dann.
      Sie hatte sauberes glänzendes Fell, klare Augen und keinen Nasenausfluss.
      Dann öffnete ich ihr Maul um mir ihr Gebiss anzuschauen.
      Ihres Alters entsprechend hatte er schon etwas Zahnstein, aber keine Kanten an den Zähnen.
      Solange der Zahnstein also nicht mehr werden würde,
      bräuchte sie auch keine Zahnbehandlung.
      Dann nahm ich mein Stetoskob und hörte Herz und Lunge ab.
      Ihr Herz schlug gleichmäßig und bei ihrer Lunge waren keine Nebengeräusche erkennbar.
      Dann nahm ich das Thermometer mit dem langen Bindfaden aus meiner Tasche.
      Ich bat Nano ein wenig mit der Stute zu sprechen um sie zu beruhigen,
      doch es war kaum notwendig.
      Sie blieb gelassen stehen, während ich die Temperatur maß.
      Kurz darauf zeigte das Thermometer 37.6°C an, was ganz normal war.
      Nun kamen wir zum wichtigen Teil.
      Der Bewegungsapparat.
      Da Lonely schon ein paar Jahre alt war, kontrollierte ich ihre Gelenke.
      ICc hob die Beine einzeln an, um zu testen in wiefern ihre Gelenke abgenutzt waren.
      Aber anscheinend war alles in Ordnung.
      Nun sah ich mir noch Lonelys Hufe an.
      Sie waren trocken und stabil.
      Außerdem waren sie gut geformt,
      sodass sie wenig extra Pflege bedurften.
      Im Impfpass sah ich jedoch, dass alle Impfungen erneuert werden mussten,
      was wir dann auch taten.
      Ich klärte Nano auf, dass bei der Zahl von Impfstoffen zwei Spritzen nötig waren.
      Ich zog die Spritzen auf und spritzte je eine Dosis auf jede Halsseite unter die Haut.
      Dann war der Besuch auch schon erledigt.

      Hiermit wird bestätigt, dass die Stute Lonely folgende Impfungen erhalten hat:
      Influenza, Tetanus, Tollwut und Herpes


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      Informationen für den Besitzer:
      Impfen kann Nebenwirkungen haben und stresst das Pferd. Daher sollten Sie das Pferd nach der Impfung mindestens drei Tage lang schonen. Es sollte etwa eine Woche lang keine größeren Leistungen bringen sollen. Treten in den Tagen nach dem Impfen Fieber, Husten oder Kreislaufprobleme auf, sollten Sie den Tierarzt rufen. Denn dann hat das Pferd die Impfung wahrscheinlich nicht vertagen. Bei einer solchen Unverträglichkeit, sollten Sie bei der nächsten Impfung in Absprache mit Ihrem Tierarzt ein anderes Präparat verwenden. Meist lässt sich so ein Mittel finden, das das Pferd gut verträgt.
    • Nano
      Trainingsbericht - Galopprennen

      Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten und man fühlte sich rundum wohl. Der Frühling. Ich ging aus dem Haus und sofort atmete ich die herrliche Frühlingsluft ein. Wunderbar, der Frühling ist doch immer noch die schönste Jahreszeit. Wie in Trance stieg ich in mein auto und fuhr zum Hof. Denn heute wollte mich Nano mal wieder besuchen. Ich sollte ihre Stute Lonley im Rennen trainieren. Sie lief im Galloprennen in der Klasse A mit und hatte auch schon einmal einen Sieg mit nach Hause gebracht. Am Hof angekommen stieg ich aus, schloss mein Auto ab und betrat den Stall. Hier war es noch ziemlich kühl, deswegen schob ich das große Tor auf und lies damit die wärmere Frühlingsluft herein. Bei dem Wetter waren natürlich alle Pferde auf den Weiden, sodass ich eine Box noch ausmistete. Dann sah ich auf die Uhr. In zwanzig Minuten wollte Nano hier sein. Also schon mal Sachen raus holen. Ich packte schnell Sattel, Trense und Schabracke aus dem Spint. Danach machte ich kurz die Gamaschen sauber und legte sie auf den Putzkoffer. Erneut sah ich auf die Uhr. Hm, noch zehn Minuten. Ich setze mich also auf die Bank in die Sonne und hatte gerade meine Augen geschlossen, da fuhr Nano schon auf den Hof. Das hat sich aber mal gelohnt! Ich stand auf und lief zu ihr. "Hey!", begrüßte ich sie. Wir redeten eine Weile und dann durfte ich Lonley sehen. Sie war eine wunderschöne Vollblutstute. Ich staunte nich schlecht. Nano übergab mir den Strick und ich führte sie eine Weile auf dem Hof herum, zum Beine vertreten versteht sich. Danach band ich sie am Putzplatz an und nahm die Putzsachen. Schnell war sie blitzeblank und ich konnte sie Trainingsbereit machen. Ich nahm die Schabracke sowie den Sattel und sattelte sie. Dann trenste ich sie und zu guter Letzt machte ich ihr die Gamaschen an. So, jetzt kann es losgehen. Also führte ich Lonely auf die Bahn und stieg da auf. Im Schritt ging ich ein paar Runden und dann trabte ich mal ein bisschen. Nun, als ich mir sicher war, dass die Stute warm ist, gallopierte ich sie an. Erst im langsamen Gallop, der dann aber immer schneller wurde. Nach 7 Minuten durchgallopieren und alles geben ging ich mit ihr eine ganze Runde Schritt. Danach gallopierte ich sie wieder an und lies sie erneut immer schneller werden, bis sie richtig düste! Man merkte es, und sah es denke ich auch, dass es ihr richtig viel Spass macht so schnell zu gallopieren. Und auch gut kann ich mir vorstellen, dass sie wenn sie andere Pferde neben sich laufen hat, noch mehr abgeht. Diese Stute will nicht verlieren. Als ich diese Übung mit dem Verschnellern ungefähr drei Mal gemacht habe ritt ich Lonely in die Startbox. Die Stute tänzelte aufgeregt und als die Box endlich aufging preschte sie sofort los. Mir schien, als ob die Welt an uns vorbei rauscht, so schnell war sie. Die Runde legte sie in einer atemberaubenden Zeit hin. Jetzt wollte ich sehen wie sie bei zwei Runden ist. Nochmal ging ich in die Startbox und lies sie gallopieren. Lonely hatte nicht damit gerechnet, dass sie auf einmal zwei Runden laufen muss und lies mitte der zweiten Runde merklich nach. Doch beim Dritten Versuch dachte sie an die zwei Runden und war quasi wieder ganz die Alte. So, genug getan. Ich lobte das Stütchen und ritt sie dann trocken. Wir ritten zu Nano, die außer sich vor Begeisterung war. Na, das wäre ich aber auch! Zusammen mit ihr machten wir Lonely wieder Transportbereit. Ja und dann war das Training schon wieder vorbei. Schade eigentlich, aber wer weiß? Vielleicht kommen sie ja wieder?
      [3513 Zeichen © by Lovelyhorse]
    • Nano
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      Heute ging es auf die Rennbahn. Gioia wollte mich besuchen kommen. Mit Lonely. Ich freute mich schon riesig, dass ich die Stute noch einmal reiten durfte. Voller Vorfreude wartete ich bereits auf dem Hof auf die Beiden. Und dann endlich erblickte ich in der Ferne einen Anhänger. Als er näher kam, erkannte ich Gioia und ging zu ihr, als sie ausstieg. Wir begrüßten uns freundlich und plauderten eine Weile. Wir hatten uns unheimlich viel zu erzählen, seit wir uns das letzte Mal gesehen hatten. Aber alle Gespräche galten über das gleiche Thema - Pferde. Sie erzählte mir von Lonely's Erfolgen, von ihren Streichen und so weiter. Als sie glaubte, dass alles gesagt worden war luden wir die Stute aus. Auch wenn ich nicht gewusst hätte, dass das Lonely ist, hätte ich sie sofort wieder erkannt. Diese liebliche Scheckung, kann man einfach nicht vergessen. Gioia drückte mir den Strick in die Hand und ich führte die Stute zu den Putzplätzen, wo ich sie anband und ihr die Transportausrüstung abnahm. Neugierig sah sich die Stute um. Am liebsten wäre sie zu den anderen Pferden auf die Weiden gelaufen, doch als sie sah, dass ich sie putzen würde war sie glaube ich auch damit mehr als zufrieden. Ich bürstete alles, was nicht ins Fell gehört heraus, verlas den Schweif und kratze ihr die Hufe aus. Anschließend bandagierte ich sie und holte den Rennsattel heraus. Als sie diesen sah wieherte sie freudig und spätestens jetzt bereute sie es nicht mehr, dass sie nicht zu den anderen Pferde ausgebüxt ist. Sanft legte ich Schabracke und Sattel auf ihren Rücken und richtete die Position. Dann befestigte ich den Sattel locker und nahm die Trense aus dem Spind. Ich streifte ich Halfter ab und trenste sie. Ruhig blieb sie stehen, während ich die Trense richtete und verschloss. Und dann konnte es losgehen. Mit den Zügeln in der Hand führte ich sie auf die Rennbahn, wo sie nochmals laut wieherte. Ich lobte sie und stieg auf. Sofort trabte sie an, doch ich machte mich schwer und sie viel zurück in den Schritt. "Erstmal warmreiten!", sagte ich zu der Stute und ritt sie am langen Zügel ein paar Runden Schritt und Trab. Danach dachte ich nur an die Hilfen und die Stute galoppierte schon los. Ich hielt sie noch ein bisschen zurück- nichts überstürzen hier. Nach einer Weile begriff sie, dass sie noch nicht richtig rennen darf und ging einen schönen Galopp. Eine Runde, Zwei Runden. Danach parierte ich Lonely durch zum Schritt und dann zum Stand. Als sie ruhig stand, legte ich mein Bein vor und gurtete nach. So, jetzt kann es richtig losgehen. Heute wollten wir Schnelligkeit und Ausdauer trainieren. Ich galoppierte sie aus dem Stand an und lies sie gleich auf hoher Geschwindigkeit laufen. Ja, gleich von Anfang an alles geben. Und nicht erst langsam schneller werden lassen. Mitte der zweiten Runde kam die Stute zwar in's Schnaufen, aber ihr starker Siegeswillen half ihr dabei, das durchzuhalten. Nach den zwei Runden gönnte ich ihr dann natürlich eine Pause und lobte sie. Ein Kollege kontrollierte während dessen die Startboxen und als er mir das "OK" gab ritt ich Lonely in die Startboxen. Zwar noch etwas unruhig scharrte sie mit dem Huf als das Tür'chen hinter ihr zu ging, aber es wirklich durchaus schlimmeres. Ich beruhigte sie mit der Stimme und trieb sie dann stetig voran als das vordere Tür'chen aufflog. Aber eigentlich hätte ich gar nicht treiben müssen, denn die Stute war so heiß auf's Rennen, dass sie quasi über den Boden schwebte. Dies lies zwar in der zweiten Runde ein bisschen nach, aber sonst war es mal wieder perfekt gewesen! Nach diesem Trainingsrennen ritt ich sie dann trocken. Drei Rennen kann ich ihr nicht antun. Sie war ja schon jetzt völlig müde. Aber das ist halt Training. Ich stieg nach dem trocken Reiten ab, legte ihr die Abschwitzdecke drauf und führte sie zurück zum Putzplatz. Ich nahm ihr Gamaschen, Sattel, Schabracke und Trense ab. In der Zeit machte ihr Gioia wieder die Transportsachen drauf. Ich machte ihr den Hänger auf und sie führte Lonely auf den Hänger. Brav ging sie hinauf und lies sich toll verladen. Ich verabschiedete mich nochmal von ihr und steckte ihr heimlich noch eine Rübe zu. Danach schloss ich den Hänger und sah den Beiden nach, als sie vom Hof fuhren. Hoffentlich auf bald!
      [4251 Zeichen (c) by Lovelyhorse]​
    • Paty
      Monatlicher Tierarztbesuch bei Gioia's Pferden
      Jeden Monat fuhr ich zu Gioia's Pferden, um sie durchzuchecken und alle sechs Monate musste ich ihre Impfungen auffrischen. Nach einer kurzen Autofahrt kam ich bei Gioia's Stall an. Gioia kam gerade aus der Sattelkammer und begrüßte mich: ''Hey Paty! Komm ich zeig dir gleich den Stall!''. Sie führte mich in den Stall und ich öffnete die Boxentür. In der Box stand Toska, eine Hannoveranerstute. Ich streichelte sie und fing an ihren Kopf zu untersuchen. Maul, Augen und Ohren waren tiptop. Ich tastete ihren Bauch und Rücken ab. Auch ihre Beine waren okey. Ich messte noch ihre Temperatur, doch alles im grünen Bereich. Impfen musste ich sie nicht, da sie vor ein paar Tagen schon geimpft worden war. Ich steichelte sie nochmal und ging dann weiter zur nächste Box. Dort stand Cerise Rêve, eine Mangalarga Marchador Araber Mix Stute. Auch sie untersuchte ich gründlich, doch auch bei ihr fand ich nichts beunruhigendes. Cerise wurde auch erst vor ein paar Tagen geimpft, so verabschiedete ich mich von der wunderschön gescheckten Stute und ging in die Box von Bloody Valentine, einem jungen New Forest Pony Hengstfohlen. Sein letzter Tierarztbesuch ist schon ein Weilchen her, deshalb sah ich ihn mir ganz genau an. Ich stellte fest das er einen leichten Husten hatte, gleich öffnete ich meinen Arztkoffer und holte einen Sirup raus. Gioia sagte ich, sie soll ihm das drei Tage lang unter das Futter mischen. Dann impfte ich ihn noch gegen sämtliche Krankheiten. Er zuckte leicht, als ich den Impfstoff spritzte, doch mit einem Leckerli beruhigte er sich wieder. Weiter ging ich zu Hijo del Sol, einem Shetty New Forest Pony Mix Hengstfohlen. Er hatte eine wundervolle Scheckung und er war richtig süß! Vorsichtig sah ich ihn mir an, doch ich erkannte nichts, bei dem man sich sorgen machen müsste. Laut Gioia wurde er noch nie geimpft, gut, dann bereitete ich eine neue Spritzte vor. Hijo del Sol blieb ganz locker, wie als wäre nichts geschehen, tapferes Fohlen! ''Soo, nun bringe ich dich zu den Pferden auf der Weide, ich muss kurz in die Stadt, was besorgen, du kommst bestimmt ohne mich klar!'', sagte Gioia, zeigte mir die Weide und verabschiedete sich schließlich. Vorsichtig öffnete ich das Weidentor und ging zu den Pferden. Als erstes ging ich zu Lonley, einer Vollblutstute. Hoffentlich blieb sie ruhig stehen, denn Gioia erwähnte schonmal das sie etwas wild sei. Vorsichtig streichelte ich sie, um ihr Vertrauen zu gewinnen, dann untersuchte ich sie. Mir viel auf das ein Auge trähnte, ich gab ihr Augentropfen, im hoffen, das es sich bis ich das nächste mal wieder da bin, wieder legen würde. Ich kontrollierte auch ihre Zähne, doch es sah ganz gut aus. Ich messte ihre Temperatur, kontrollierte ihre Hufe, doch alles war in Ordnung. Ihre Impfungen wurden erst vor kurzem erneuert, deshalb klopfte ich die Stute ab und ging zum nächsten Pferd. Gleich als ich zu Swing Seabiscuit ging, merkte ich das er verletzt war. Ach ja, Gioia hatte mich ja daraufhingewiesen. Ich untersuchte das Bein gleich, es sollte dann bald heilen. Sonst war der Hengst im guten Zustand. Da er noch nicht geimpft worden war, zog ich die Spritzte mit dem Impfstoff auf. Der junge Hengst zuckte leicht, doch ich streichelte ihn und damit war es auch vorbei. Als letztes Weidepferd war Almox Prints, ein Isländer-Vollblut Mix Hengstfohlen. Er war sehr lebendig und tobte herum, was ein Zeichen war das er wahrscheinlich gesund war, der Verdacht bestätigte sich auch als ich ihn untersuchte. Seine letzte Impfung war eine Weile her, deshalb ging ich auf Nummer sicher und erneuerte sämtliche Impfungen. Mit einem 'Tschüss' verabschiedete ich mich von den Pferden die auf der Weide herumtollten und da kam Gioia wieder. Sie führte mich gleich zu den Zuchtpferden. In der ersten Box stand Thorros, ein Berber Vollblut Mix. Er war ein ganz braver, so Gioia. Das merkte ich dann auch, als ich ihn untersuchte. Sein Kopf war soweit inordnung, er hatte aber ein wenig Zahnstein, sollte es bis zum nächsten Besuch mehr werden, muss ich umbedingt etwas tun, denn er ist noch nicht alt. Thorros bekam erst vor kurzem Impfungen, deshalb war ich mit ihm recht flott fertig. Weiter ging ich zu Eisvögelchen, auch sie war gesund. Doch sie musste geimpft werden. Sie wich immer wieder aus, doch Gioia half mir dann, indem sie sie beruhigte. Dann ging ich in die Box von Hijo De La Luna. Doch der New Forest Ponyhengst drehte mir seinen recht hübschen Hintern zu und ignorierte mich Anfangs, doch als ich einen Apfel aus meiner Tasche nahm wurde er neugierig. Genüßlich aß er den Apfel und ich konnte ihn dann in Ruhe untersuchen. Er wurde vor kurzem geimpft, deshalb verabschiedete ich mich vom frechen Hengst und ging zu Shatifa, einer Barockpinto Stute. Sie war groß und wunderschön. Doch als ich sie untersuchte merkte ich das sie viel Zahnstein hatte, deshalb sagte ich zu Gioia sie sollte dringend einen Termin für eine Zahnsteinbehandlung ausmachen. Sonst war Shatifa gesund wie ein Pferd, auch geimpft wurde sie vor kurzem. Bei Bleeding Love ging es schnell, denn der Hannoveraner Saddlebred Mix war kern gesund und wurde for ein paar Monaten geimpft. Nurnoch Schwachköpfchen, bei seinem Namen musste ich ein wenig lachen, aber er war ein richtig braver. Gioia sagte zu mir er war noch nie beim Tierarzt, das schockierte mich ein wenig, doch das war auch nicht wirklich nötig, denn auch er war gesund. Doch um die Impfung kam er nicht rum! Ich zog die Spritzte auf und Schwachköpfchen zuckte, doch er beruhigte sich schnell. Damit war mein Tierarztbesuch bei Gioia's Pferden für den Monat Mai vorbei. Ich verabschiedete mich von Gioia und fuhr in meine Praxis, doch da es schon spät war, fuhr ich nahhause.
    • Nano
      Pflegebericht - Erstes gemeinsames Renntraining/Neue Bekanntschaft

      Aufgeregt schlang ich mir das kleine Frühstück schnell runter, spülte mit einem Glas Milch rasch nach und sprang hastig auf. Die beiden Hündinnen beobachteten mich neugierig, sie wunderten sich wahrscheinlich wieso ich heute so aufgekratzt war. Es war nichts wirklich weltbewegendes, aber heute würde ich zum ersten mal mit Lonley auf der Rennbahn trainieren. Wie sie wohl lief? Munter schlüpfte ich in meine Stiefel, schnappte mir meine Rennkappe und ging nach draussen. Die Pferde hatte ich schon gefüttert, nun musste ich sie nur noch auf die Koppeln bringen. Nach einander holte ich alles ausser Lonley und Seabiscuit heraus. Seabiscuit musste sich mit seinem Paddock begnügen, der Arme, wegen seiner Verletzung am Vorderberin. Er durfte sein Bein noch nicht allzu sehr belasten. Lonley steckte ihren Kopf aus der Box heraus und warf mir einen ungeduldigen Blick zu. Wieso konnte sie nicht auf die Koppel wie die anderen? "So, meine Kleine. Heute wird es ernst", murmelte ich, öffnete die Boxentüre und halfterte die Stute geschickt auf. Sie schüttelte den Kopf und scharrte mit dem Huf. Grinsend führte ich sie aus der Box hinaus und band sie in der Stallgasse an. Mit nervös zuckenden Ohren stand sie während des ganzen Putzens da und konnte es kaum erwarten sich endlich zu bewegen. Ich arbeitete so schnell es ging, aber trotzdem vorsichtig und gewissenhaft. Noch einmal mit den weichen Lappen übers Fell und schon war sie fertig. Zufrieden lächelnd holte ich aus der Sattelkammer ihren nigelnagelneuen Rennsattel und die genau so neue Renntrense. Mit fachmännischem Blick rückte ich den Sattel auf ihrem schlanken Rücken zurecht und passte die Steigbügel an meine Grösse an. Sie zuckte nur kurz mit einem Ohr, als ich den Sattelgurt festzog. Nun stellte ich mich neben ihren Kopf hin, schlang einen Arm um ihren Hals und nahm ihr das Halfter ab. Zickig warf sie den Kopf hoch und wieherte. Doch ich war darauf gefasst und konnte ihr danach sofort das Gebiss ins Maul schieben. Nachdem ich alle Schnallen angepasst hatte, zupfte ich ihren kurzen Schopf aus dem Stirnriemen heraus und klopfte ihr auf den Hals. sie brummelte nur und schüttelte den Kopf. Grinsend führte ich sie aus dem Stall hinaus auf den Innenhof. Ich öffnete die grossen, prachtvollen Hoftore und schloss sie wieder gut hinter uns, fehlte mir noch das Gioia und Joy auf eine "Erkundungstour" gingen. Während Lonley die Nüstern in die frische Brise hochreckte und ausnahmsweise ganz still dastand, nutzte ich die Gelegenheit und schwang mich geschmeidig in den Sattel. Ich konnte mir gerade noch den Helm anschallen und die Zügel aufnahmen, da schritt die grosse Stute schon aus eigenem Antrieb los. Wir ritten die kurze Strecke an der Strasse entlang, bevor wir auf einen breiten Feldweg abbiegen konnte, der aber schon bald enger wurde. Der heutige Tag versprach sehr heiss zu werden, deshalb zog ich schon so früh los um die kühle Morgenluft auszunutzen. Nach zehn Minuten ritten wir schon die Einfahrt des Rennstalles von Trevin hoch. Der Hinritt hatte Lonley beruhigt und schon aufgewärmt, so dass sie jetzt entspannt über den Hof trottete. Allerdings liessen die Gerüche der vielen fremden Pferde und Menschen sie schlagartig wieder angespannt werden. Ich lenkte die Scheckstute, welche die Ohren gespitzt hatte und aufgeregt dahin trippelte, auf die Trainingsbahn zu. Ich hatte mich gestern schon informiert, heute sollte ich Platz finden auf der Bahn. Die meisten Pferde liefen heute auf Rennen oder hatten einen Ruhetag. Steven, ein angehender Pferdepfleger winkte mir zu, sein Blick fuhr neugierig über Lonley. Ich nahm die Stute heute zum ersten mal auf diese Rennbahn mit, deshalb wurde sie von mehreren Neugierigen von allen seiten gemustert. Ihr schien die Aufmerksamkeit zu gefallen, denn sie begann mit dem Schweif zu peitschen und elegant zu tänzeln. Ich schüttelte nur grinsend den Kopf und trieb sie mehr an, damit sie vorwärts ging. Als sie die Rennbahn erblickte, verwandelte sich ihr Ausdruck von Spielerisch zu Aufmerksam. Aufgeregt schnaubte sie und scharrte immer wieder mit den Hufen, bis ich endlich das Tor aufgebracht hatte und mit ihr hindurch ritt. Ich grüsste die zwei Jockeys auf den riesigen Vollblütern, die gerade im ruhigen Schritt an mir vorbeiritten und schnalzte mit der Zunge. Lonley verfiel sogleich in einen unruhigen Galopp. Ich nahm die Zügel etwas enger und parierte sie in einen schnellen Trab durch. Ich liess sie Traben, bis sie endlich ruhiger wurde und mich wieder wahrzunehmen begann. Zufrieden verlagerte ich mein Gewicht nur ein wenig und schon galoppierte sie erneut an, diesemal aber wegen meinen Hilfen. Ich hielt sie in einem lockeren Galopp, der schon schneller als gewöhnlich war, aber sie noch nicht richtig rennen liess. Sie zog an den Zügeln und wollte schneller rennen, aber ich gab nicht nach und hielt sie in dem Tempo. Ihr Galopp war angenehm, da ihre Galoppsprünge sehr gross waren und sie flüssige Bewegungen hatte. Nach einer ganzen Runde in diesem Tempo, ohne das sie auch nur geringste Anzeichen von Ermüdung zeigte, gewährte ich ihr einen kurzen Schlusspspurt, bevor ich sie in den Schritt durchparierte. Sie liess sich das nicht zweimal sagen und nutzte ihre Freiheit. Sofort zog sie an, wurde immer schneller, flog nur noch über den Boden, so das der Sand aufwirbelte. Ihr Hals streckte sich, jeden noch so kleinsten Muskel hatte sie völlig unter Kontrolle, ihre Sprünge waren sehr trittsicher und gleichmässig, sie wusste wie sie zu rennen hatte und stürmte nicht wie ein junges, unerfahrenes Pferd einfach drauflos. Ich beugte mich tief über ihren Hals und genoss gemeinsam mit ihr die Geschwindgkeit. Doch ich wollte sie nicht überanstrengen, richtete mich nach einer viertel Runde wieder auf und liess sie erstmal langsamer galoppieren, bis sie in einem gemässigten Tempo galoppierte, wobei sie nur widerwillig gehorchte. Nun parierte ich sie in den Schritt durch. Sie machte zuerst ein paar kurze Trabschritte, bevor sie brav in einen ruhigen Schritt fiel. Äusserst zufrieden klopfte ich ihr lobend auf den nur leicht mit Schweiss überzogenen Hals. Lonley schnaubte glücklich und schüttelte die Mähne, sie hatte es genossen, sich endlich mal wieder richtig strecken zu können. Nach einer ganzen Runde im Schritt, schoss plötzlich ein Rappe samt Jockey an uns an der Aussenbahn vorbei. Lonley zögerte keine Sekunde und schoss dem anderen Pferd blitzschnell hinterher. Ihre Instinkte und ihr Ehrgeiz hatten sie übernommen. Ich war ziemlich überrascht darüber, dass sie so schnell reagierte und wäre beinahe hinten aus dem Sattel gerutscht. Doch ich konnte mich gerade noch so in ihrer Mähne festhalten und die Schenkel für besseren halt zudrücken, was sie natürlich veranlasste, noch schneller zu rennen. Im ersten Moment wollte ich sie wieder durchparieren, aber eigentlich war das ein gutes Training. Ausserdem würde es ihrem Ehrgeiz gar nicht gefallen, einfach kampflos aufzugeben. Das andere Pferd lief mit fünf Längen Abstand vor uns, doch ich meinte Sam zu erkennen, meinen guten Jockeykumpel. Na klar, war es er. Er ärgerte mich ständig und das auch noch mit Freude. Er deutete etwas mit seiner linken Hand an und ich verstand. Er meinte eineinhalb Runden würde unser kleines Rennen gehen. Ich lehnte mich dichter über Lonleys Hals hinweg, stand in den Bügeln auf und feuerte sie an. Sie sollte sich nicht gleich anfangs verausgaben, aber wir durften auch nicht den Anschluss verlieren.
      Wir holten auf, bis die beiden nur noch zwei Längen vor uns waren. Inzwischen hatten wir nur noch etwas mehr als eine halbe Runde vor uns. Ich feuerte die Stute an und liess sie nun wirklich rennen. Lonley streckte sich noch mehr als möglich schien und berührte den Boden kaum mehr. Sie war völlig konzentriert und auf das Pferd vor uns fokussiert. Ich spürte ihren starken Willen und trieb sie noch mehr an. Die Stute gab noch ihren letzten Kraftschub und es schien, als könnten wir sie tatsächlich überholen. Aber da trieb Sam sein Pferd an. Der Rappe schien mühelos noch mehr zu beschleunigen und vergrösserte unseren Abstand zu einer ganzen Länge. Wir kamen an der abgemachten Marke vorbei und ich richtete mich auf, liess die Zügel lockerer. Doch Lonley wollte noch nicht aufgeben und rannte verbissen weiter. Energisch zügelte ich sie, bis sie widerwillig in einen schnellen, unregelmässigen Trab fiel. Sam hatte seinen Rappen inzwischen in einen lockeren Trab durchpariert. Wir schossen an den beiden vorbei und ich versuchte nochmals sie durchzuparieren. Endlich spitzte sie willig die Ohren und wurde langsamer und entspannter. Ich liess sie Schritt gehen. Sam holte auf und wir ritten im gemütlichen Schritt einträchtig nebeneinander her. Doch als ich herüberblickte und gerade eine Schimpftirade von mir lassen wollte, stellte ich mit offenem Mund fest, dass es gar nicht Sam gewesen war, sondern ein fremder junger Mann. Er hatte kurze, dunkelbraune Haare und sehr dunkle geheimnisvolle Augen die mich freundlich anblickten. Sein Gesicht verzog sich zu einem verschmitzten Lächeln mit Grübchen, als er mein verdattertes Gesicht bemerkte. "Ich...äh...ich dachte du ehm Sie wären Sam. Tut mir echt Leid, ich habe ihr Training unterbrochen! Ich dachte Sam will mich mal wieder ärgern und hat mich zu einem Rennen herausgefordert, aber...aber Sie sind nicht Sam", endete ich mein sinnvolles Gerede und Gestotter und wurde dazu peinlicher Weise noch knallrot im Gesicht. Der hübsche Fremde lachte ausgelassen, er fand das ganze wohl höchst amüsant. "Es tut mir wirklich Leid, aber könnten Sie vielleicht aufhören zu Lachen? Ich komm mir sowieso schon sehr dumm vor", murmelte ich und zupfte an einer Strähne von Lonley Mähne herum. "Bleiben wir doch unter Jockeykollegen beim "Du". Du musst dich nicht schämen, das kleine Rennen hat meinem Cyntonique ganz gut getan. Ich war zwar etwas überrascht als ich gemerkt hatte, das mir jemand folgt, aber ich konnte solch eine Herausforderung natürlich nicht abschlagen", meinte er breit grinsend. Ich holte tief Luft und lächelte zu ihm hinüber. Gott, wieso musste der auch noch so verdammt gut aussehen? "Ich bin Gioia. Wie kommt es, dass ich dich hier noch nie gesehen habe?" - "Du hörst dich an als wärst du oft hier. Interessant", er lächelte, mein Herz schlug schneller. Nach kurzem Schweigen sah er in die Ferne und stellte sich vor: "Ich bin Drake. Und das hier ist mein Hengst Cyntonique. Ich bin erst seit einer Woche hier, aber es gefällt mir schon ganz gut." Bei den letzten Worten wandte er sich wieder mir zu, allerdings ruhte sein neugieriger Blick auf Lonley. "Sam ist ein sehr guter Freund von mir, er hat mir den Rennstall hier empfohlen. Ausserdem hab ich hier auch schon mehrere verlockende Angebote bekommen und werde wohl erstmal hier bleiben." - "Hört sich gut an. Ich besitze hier in der Nähe einen kleinen Privathof. Aber ab und zu nehm ich an Rennen teil oder lasse meine Pferde mit einem Jockey starten. Ich liebe Englische Vollblüter. Werde mir mehr anschaffen und dann vielleicht eine kleine Zucht aufbauen", erzählte ich schwärmend. Drake lächelte: "Hört sich ebenfalls gut an. Ich strebe mehr eine richtige Jockeykarriere an. Züchter scheint mir allerdings auch sehr verlockend." Wir plauderten noch eine ganze Weile, bis er schliesslich auf die Uhr sah und meinte: "Ich glaub ich muss langsam los. Und du wahrscheinlich auch." Ich half ihm noch beim versorgen von Toni, wie er sein Pferd liebevoll nannte und erklärte ihm wo mein Hof war, da er vielleicht mal bei mir vorbeischauen wollte. "Ach, ich werd einfach Sam fragen", schlug er vor und verabschiedete sich von mir. Ich schwang mich wieder in den Sattel
      und ritt mit einem warmen Glücksgefühl im Magen nach Hause. Lonley machte keine Probleme beim Versorgen und stupste mich sogar freundlich zum Abschied an. Völlig zufrieden mit dem Beginn des Tages, ging ich summend aus dem Stall.
    • Paty
      Monatlicher Tierarztbesuch bei Gioia's Pferden
      Jeden Monat fuhr ich zu Gioia's Pferden, um sie durchzuchecken und alle sechs Monate musste ich ihre Impfungen auffrischen. Nach einer kurzen Autofahrt kam ich bei Gioia's Stall an. Gioia erwartete mich schon. ''Soll ich dir helfen? Oder kommst du alleine zurecht?'' , fragte sie mich, doch ich schüttelte den Kopf und ging in den Stall. Diesmal fing ich mit Schwachköpfchen an. Er erkannte mich und war garnicht nervös. Ich kontrollierte gründlich seinen Kopf. Doch Augen, Ohren und Maul waren in gutem Zustand. Dann tastete ich seinen Bauch ab. Dann kontrollierte ich seine Beine. Doch alles war in Ordnung. Impfen musste ich ihn nicht, da ich ihn schon letzten Monat geimpft hatte. Dann ging ich weiter zu Bleeding Love. Bei ihr ging es schnell, er war nicht nervös, garnichts. Er war richtig gesund! Geimpft wurde er schon, deshalb ging ich weiter. Dann war Shatifa dran. Ich bemerkte das ihr Zahnstein ein wenig zurück ging, doch immer noch nicht besser war. Sonst war sie gesund, damit ging ich zur Box von Hijo De La Luna. Er war gesund, wurde geimpft und diesmal ignorierte er mich nicht. Dann war Eisvögelchen dran. Vorsichtig sah ich mir ihren schönen Kopf an, untersuchte ihren Bauch und ihre Beine. Doch ich fand nichts das beunruhigend sein könnte. Geimpft wurde sie letztes mal von mir. Deshalb machte ich mit Thorros weiter. ''Sehr gut!'' , sagte ich als ich merkte das sein Zahnstein weniger wurde. Sonst war er gesund. Nun war ich mit dem Zuchstall fertig und ging weiter zur Weide. Da sah ich einen kleinen Neuankömmling, Princequillo. Vorsichtig näherte ich mich ihm, mit einer Karotte in der Hand. Er schnupperte leicht und ich streichelte ihn. Ich schaute ihn mir genau an, da er noch nie untersucht wurde. Doch der kleine Hengst war gesund. Vorsichtig nahm ich meine Spritzte herraus, zog den Impfstoff auf und impfte ihn. Er blieb ganz locker, und ich streichelte ihn. Dann ging ich zu Lonley. Als erstes untersuchte ich ihre Augen, doch sie waren wieder in Ordnung. Sonst war sie gesund. Dann untersuchte ich noch Swing Seabiscuit, sein Bein ist endlich ganz geheilt! Auch Almox Prints war gesund. Nun ging ich zum Stall. In der ersten Box stand Toska.. Schnell schaute ich mir ihren Kopf an, kontrollierte ihre Beine und Hufe, tastete ihren Bauch ab und messte ihre Temperatur. Doch alles war okey. Impfen musste ich sie nicht, da sie noch ein Weilchen hatte. Dann ging ich weiter zu Cerise Rêve. Aber auch sie war gesund. Als nächstes waren die Fohlen Bloody Valentine und Hijo Del Sol dran. Doch die beiden waren gesund. Nun war mein monatlicher Besuch zu ende. Ich verabschiedete mich bei Gioia und fuhr nachhause, da es schon spät geworden ist.
    • Samarti
      Pflegebericht für alle Pferde

      Gemütlich schlenderte ich durch die Stadt. Ich war auf dem Weg zu Gioia, die in Frankreich war und mich gebeten hatte, mich um ihre Pferde zu kümmern. Da ich mein Fahrrad im Moment los war, weil ich es kaputt gemacht hatte, musste ich wohl oder über zu Fuß gehen. Damit hatte ich im Moment jedoch kein Problem, da mir bei Gioia ein Gästezimmer zur Verfügung gestellt wurde. So musste ich nicht jeden Tag zu ihr auf den Hof fahren oder – wie jetzt gerade – laufen. Es war eigentlich für beide Seiten von Vorteil.
      Als ich nach einer guten halben Stunde laufen ankam, bemerkte ich die Pferde schon. Sie standen auf großen, saftig grünen Weiden. Ein New Forest Pony, das mir bekannt vorkam, hob den Kopf und fixierte mich. Daraufhin wurde mir bewusst, dass es Hijo De La Luna war. Ich sah den Hengst an, dann ging ich zur Haustür, wo mir sofort ein Zettel ins Auge fiel. Es sah aus, als ob der Schreiber eilig den Text geschrieben hatte, da die Schrift nicht gerade ordentlich war.
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      Der Zettel war, wie ich bemerkte, nur notdürftig mit doppelseitigem Klebeband an der Rückseite an die Haustür geklebt. Ich zog das Papier ab und steckte es in die Tasche. Okay, Swing Seabiscuit war am rechten Vorderbein verletzt, doch ich könnte einen kurzen Spaziergang mit ihm machen. Ich ging in den Stall und hielt nach seiner Box Ausschau, da ich absolut keine Ahnung hatte, wie er aussah. Ich hoffte auf ein Portrait oder einem Foto auf dem Boxenschild und siehe da – ich fand eines. Swing Seabiscuit war ein brauner Englischer Vollbluthengst. Ich ging wieder zu den Weiden, mit seinem Halfter bewaffnet und sah mich auf den Weiden um, ob der Braune dort stand. Nach einiger Zeit wurde ich fündig und ging auf die Weide, wo der Hengst stand. Er war erschrocken über den plötzlichen Besuch, doch er lief nicht weg. Ich näherte mich dem Hengst vorsichtig und ruhig, dann zog ich ihm ganz langsam das Halfter über den Kopf. Er zuckte nur kurz zusammen, ließ es sich jedoch gefallen. Also beschloss ich, erst ein paar Runden mit ihm auf dem Hof zu gehen, damit er sich an mich gewöhnte. Gesagt, getan. Wir drehten einige Runden auf dem Innenhof und als ich mir sicher war, dass Swing Seabiscuit sich einigermaßen beruhigt hatte, gingen wir los. Da der Hengst kleiner als ich war, war dies nur von Vorteil. Bei einem größeren Pferd hätte ich mit Sicherheit schneller die Kontrolle verloren. Doch dies passierte zum Glück nicht.
      Wir begaben uns auf einen Waldweg, an dessen Ende es zu einer großen Wiese ging. Links neben der Wiese befand sich ein ziemlich großer See. Um den See herum konnte man nichts als Wald erkennen. Die Sonne spiegelte sich im Wasser. Es war ein wunderschöner Anblick.
      Seabiscuit schnaubte mir in die Haare und ließ dann den Kopf sinken. Der Hengst begann zu grasen, während ich immer noch den Anblick des Sees genoss.
      Nach einigen Minuten begaben wir uns auf den Rückweg. Swing Seabiscuit lief mit schnellen Schritten neben mir her, sodass ich Mühe hatte, Schritt zu halten. Doch irgendwie schaffte ich es und wir kamen wohlbehalten auf Gioia's Hof an.
      Nachdem ich den Hengst wieder laufen lassen hatte, holte ich mir Hijo Del Sol und band das kleine New Forest Ponyfohlen am Putzplatz an. Dann begann ich, es zu putzen. Ich begann mit dem Striegel und striegelte das Fell mit kreisenden Bewegungen. Das Hengstfohlen genoss dies sichtlich, es lehnte sich schon gegen meine Hand. Zum Glück waren Fohlen nicht allzu schwer, sodass ich ohne Probleme weiter striegeln konnte. Nachdem der grobe Schmutz entfernt war, putzte ich mit einer Bürste noch einmal über das weiche Fell des Fohlens, bis auch der Staub nicht mehr im Fell festsaß. Dann band ich das Ponyfohlen ab und ließ es wieder auf die Weide. Ich stöhnte entsetzt, als ich sah, dass es auf die nächstbeste Schlammpfütze zusteuerte, um sich genüsslich darin zu wälzen. Aber ich würde es sicher nicht noch einmal putzen, so viel stand fest. Also holte ich meinen nächsten Kandidaten, Bloody Valentine, von der Weide und band das Fohlen ebenfalls am Putzplatz an. Dann wiederholte ich die ganze Prozedur, die ich auch schon bei Hijo Del Sol angewendet hatte, nochmal und ließ dann auch Bloody Valentine wieder laufen. Gott sei Dank wälzte sich das Fohlen nicht sofort, sondern senkte den Kopf und begann gierig, das Gras abzurupfen und genüsslich zu zerkauen.
      Das nächste Pferd, was ich versorgen würde, würde Cerise Rêve sein. Die Stute war ein Mangalarga Marchador und ziemlich hübsch. Sie hatte braunes Langhaar und schwarzweißes Deckhaar. Außerdem war sie ein Springtalent, deshalb hatte ich beschlossen, ein wenig mit ihr zu springen. Ich holte die Stute von der Weide und brachte sie zum Putzplatz, wo ich Cerise putzte, dann aufsattelte und anschließend noch auftrenste. Ich setzte meinen Reithelm auf, gurtete erneut nach und stellte die Steigbügel auf Springbügel ein. Dann stieg ich auf und ritt mit der Stute zum Springplatz, wo bereits einige Sprünge aufgebaut standen, sodass ich nicht mehr viel machen musste, als das Tor zu öffnen, mit der Stute herein zu reiten und das Tor zu schließen. Also machte ich dies und ritt das Pferd dann warm. Nach einiger Zeit begannen wir, zu traben. Der Trab der Stute war gut zu sitzen, schwungvoll, elastisch. Anschließend galoppierten wir und nahmen danach einige Sprünge. Cerise sprang ab und zu noch falsch ab, doch dies würde sich mit der Zeit ändern. Insgesamt sprang sie aber schon wirklich gut, das musste man der Stute lassen.
      Nachdem ich das Springtraining beendet hatte, sattelte ich die Stute ab und putzte nochmal schnell über ihr Fell. Dann brachte ich auch sie wieder auf die Weide und nahm sogleich Toska mit, band auch sie wieder am Putzplatz an, säuberte sie und sattelte auch sie auf. Nun begab ich mich mit ihr zum Dressurviereck. Ich stieg auf und ritt sie zuerst am langen Zügel warm. Es war ein schaukelnder Schritt, aber gemütlich war er schon. Danach ließ ich die Stute antraben. Wir wechselten auf die rechte Hand und auf den zweiten Hufschlag, dann ritten wir einen Zirkel. Daraufhin galoppierten wir an und wechselten durch die Mitte der Bahn. Es war ein wirklich schönes Gefühl, mal wieder auf Pferden zu sitzen, da ich persöhnlich nur Ponys bei mir hatte.
      Nach dem Reiten machte ich auch Toska wieder fertig und ließ die Warmblutstute wieder auf die Weide. Ich räumte die Reitsachen weg und ging ins Haus. Gioia hatte mir einen Schlüssel dagelassen, damit ich auch das Haus betreten konnte. Ich sah mich um und fand auch ziemlich schnell das Gästezimmer wieder, wo ich meine Sachen bereits abgestellt hatte. Die Tür schloss ich hinter mir wieder, dann begann ich, die wichtigsten Sachen auszupacken und machte es mir gemütlich. Auch hatte ich einen Computer im Zimmer, damit Gioia und ich in Kontakt bleiben konnten. Ich öffnete mein E-Mail Postfach.
      Postfach (1)
      Ich klickte darauf und las mir die E-Mail durch. Sie war von Gioia.
      Absender: Gioia
      Empfänger: samarti
      - kein Betreff -

      Hey samarti. Bin gut in Frankreich angekommen, es ist total schön hier. Klappt bei dir alles? Wenn du Fragen hast, schreib einfach eine E-Mail. Falls etwas Wichtiges sein sollte – E-Mail oder SMS. Okay? :)
      Gioia


      Absender: samarti
      Empfänger: Gioia
      - kein Betreff -

      Halloo. Schön, dass es dir in Frankreich gefällt. Hier ist alles gut, die Pferde werden alle versorgt und einige habe ich schon hinter mir. Ich schicke dir nebenbei noch eine Liste mit den Pferden, die bereits versorgt wurden oder noch versorgt werden.
      Jeder Abschnitt steht für einen Tag, der erste Abschnitt ist also schon durch. :)

      Swing Seabiscuit – Spaziergang
      Hijo Del Sol & Bloody Valentine – Putzen
      Cerise Rêve – Springtraining
      Toska – leichtes 'Dressur'training

      Princequillo & Almox Prints – Putzen
      Lonley – Ausritt
      Schwachkopf – Longieren
      Hijo de la Luna & Eisvögelchen – Ausritt mit Michelle

      Thorros – Bodenarbeit
      Shatifa – Longieren
      Bleeding Love – entspannter Schrittausritt

      samarti


      Ich sah nochmal kurz nach, ob es irgendetwas neues gab und schaltete dann den Computer aus. Genau in dem Moment erhielt ich eine SMS von einem meiner Pfleger, in der drin stand, was mit den einzelnen Ponys gemacht wurde. Ich las sie, sah dann noch etwas fern und um 22 Uhr ging ich schlafen.

      Am nächsten Morgen wachte ich früh auf und ging auch gleich nach draußen, um mich um die ersten Pferde zu kümmern. Zuerst nahm ich mir Princequillo vor, ein Englisches Vollblutfohlen aus der Zucht von sweetvelvetrose. Er stammte von Pharlap ab, ein Hengst, der Michelle gehörte. Der Name der Mutter sagte mir jedoch nichts. Das Hengstfohlen war etwas ängstlich und scheu, das hatte mir Gioia bereits mitgeteilt. Also näherte ich mich dem Fohlen vorsichtig. Es sah mich erschrocken an, machte auf dem Absatz kehrt und galoppierte davon. Ich seufzte.
      Nach einiger Zeit gelang es mir, Princequillo aufzuhalftern und am Putzplatz anzubinden. Dann holte ich die Putzsachen und begann, den kleinen Hengst zu striegeln. Dieser war zuerst zögerlich und beschnupperte mich misstrauisch, doch dann entschied er sich dafür, dass ich ungefährlich war und genoss das Striegeln. Dann nahm ich die anderen Bürsten und putzte den kleinen Hengst zuende, dann brachte ich ihn wieder auf die Weide. Er freute sich anscheinend sehr, denn er galoppierte sogleich los und buckelte freudig. Ich lächelte und holte dann meinen nächsten Kandidaten, Almox Prints. Auch er wurde geputzt. Der kleine Isi-Englisches Vollblutmix war echt süß und zog mich sogleich mit seinem Blick in meinen Bann. Ich lächelte. Dann kam auch er wieder auf die Weide.
      Als nächstes waren Hijo De La Luna und Eisvögelchen an der Reihe. Michelle war extra gekommen, damit wir mit den beiden ausreiten konnten. Wir holten die zwei New Forest Ponys von der Weide und banden sie am Putzplatz an. Während wir sie putzten, unterhielten wir uns über alles mögliche. Pferde, Menschen, alles. Es war gut zu wissen, dass man sich mit Michelle nicht nur über Pferde unterhalten konnte. Das konnte man nicht mit vielen, denn sobald man bei manch anderen ein anderes Thema begann, wussten die nicht mehr, was man sagen sollte. Hijo De La Luna schnaubte empört, als ich ihn nicht weiter putzte und nach der nächsten Bürste suchte. Ich beeilte mich und putzte dann weiter. Während die beiden Ponys gesäubert wurden, standen sie absolut ruhig da. Es war erstaunlich, wie gut die beiden miteinander klar kamen, wo sie doch Hengst und Stute waren.
      Nachdem wir sie geputzt hatten, holten wir das Sattelzeug und sattelten die Ponys auf. Dann trensten wir sie auf und waren fast gleichzeitig mit allem fertig. Ich nahm meinen Reithelm und setzte ihn mir auf, Michelle machte es mir nach. Dann gurteten wir beide noch einmal nach und stiegen dann auf. „Wo willst du denn hin?“, fragte Michelle mich. Ich deutete auf den Weg zum Ausreitgelände und sie nickte. „Okay, einverstanden.“ Wir trieben die Ponys in den Schritt und ritten nebeneinander. Eisvögelchen war ruhig und lieb, konzentriert und bei der Sache. Hijo hingegen tänzelte ab und zu herum und versuchte, seine Grenzen auszutesten. Er wollte wissen, was er mit mir machen konnte. Ich jedoch saß ruhig im Sattel und mich störten seine Versuche nicht wirklich, er würde damit eh nicht durchkommen. Nach einer Weile hatte der Hengst dies dann anscheinend auch verstanden, denn er ging gemächlichen Schrittes den Weg entlang.
      Später kamen wir an einem schönen, langen Weg. Ich blickte zu Michelle und sie lächelte. „Galopp?“ Mimi nickte. Ich trieb Hijo in einen ruhigen Galopp und Michelle tat es mit Eisvögelchen gleich. Viel zu bald kam das Ende des Weges in Sicht und wir ließen die Ponys wieder langsamer werden, bis sie nur noch trabten.
      Nach dem Ausritt machten wir die Ponys wieder fertig und Michelle kümmerte sich um Schwachkopf, den sie longierte. Ich sah ihr dabei zu. Schwachköpfchen hatte wirklich schöne Gänge, seine Fellfarbe war ebenfalls .. außergewöhnlich. Nicht komisch, gewöhnungsbedürftig. Ich hatte selten eine solche Farbe des Deckhaars gesehen. Aber sie gefiel mir.
      Schwachköpfchens Galopp war richtig schön anzusehen. Es sah aus, als würde er förmlich über den Boden schweben. Wenn man ihn traben sah, könnte man behaupten, er würde tanzen.
      Nachdem Schwachköpfchen versorgt war, knöpfte ich mir Lonley vor. Die Stute war nicht leicht einzufangen, doch irgendwie schaffte ich es. Ich brachte die Stute zum Putzplatz, wo auch sie geputzt wurde. Michelle war inzwischen wieder auf unserem Hof.
      Als Lonley bereit für den Ausritt war, stieg ich auf und ritt mit ihr in Richtung Wald. Ich wollte nicht noch einmal ins Ausreitgelände, da ich dort vorhin schon gewesen bin. Es kam mir vor, als hätte Lonley sich in letzter Zeit nicht wirklich ausgepowert, da sie unter mir herumtänzelte wie sonst etwas. Ich setzte mich ruhig hin und schaffte es, sie fast den ganzen Weg im Schritt zu halten. Ab und zu trabte sie jedoch an. Als wir wieder nach Hause kamen, sattelte ich die Stute ab und brachte sie zu den anderen Stuten auf die Stutenweide. Dann ging ich ins Haus und legte mich schlafen. Ein weiterer anstrengender Tag war vergangen.

      Am dritten und letzten Tag mussten noch Thorros, ein Berber-Englischer Vollblutmixhengst, Shatifa, eine Barockpintostute und Bleeding Love, ein Hannoveraner-American Saddle Bred Horse-Mix, versorgt werden. Ich machte mich also an die Arbeit.
      Ich begann mit Thorros. Der Hengst war kleiner als ich, sodass es kein Problem für mich war, ihn aufzuhalftern. Ich ging mit ihm ins Dressurviereck, wo ich einen kleinen Parcours aufgebaut hatte. Ich wollte mit ihm heute Bodenarbeit machen.
      Die Trabstangen waren kein Problem für ihn, ebenso wenig der Slalom. Als dann eine flatternde Plastikplane auf dem Boden lag, wurde es für ihn problematischer. Der Hengst stemmte die Hufe in den Boden und weigerte sich strikt, weiter zu gehen. Schon gar nicht wollte er über die Plane!
      Ich seufzte. Na gut, meinetwegen. Würden wir später noch einmal über die Plane gehen. Jetzt liefen wir noch ein wenig im Slalom und über die Trabstangen. Dann führte ich ihn noch einmal vorsichtig zur Plane und sprach beruhigend auf den Hengst ein. Nach einigem Beruhigen entschied sich der Hengst über die Plane zu gehen und tat dies. Zwar etwas zögerlich und vorsichtig, aber er tat es. Stolz lobte ich den Hengst und ließ ihn dann auf die Hengstweide. Man sollte Übungen immer mit einer guten Erfahrung beenden.
      Als nächstes holte ich mir Shatifa. Die Stute würde ich heute longieren. Ruhig machte ich sie fertig und holte dann die Longe. Ich klinkte diese ein und ging dann mit der Stute auf das Dressurviereck, da auf dem Springplatz die Hindernisse im Weg standen. Und das Dressurviereck wurde ja nicht benutzt, also warum nicht?
      Ich ließ die Stute im Schritt gehen. Nachdem ich mir sicher war, dass sie warm war, ließ ich sie antraben und schließlich galoppieren. Die Gänge sahen traumhaft aus. Die Stute zog mich mit ihrem Erscheinungsbild sofort in ihren Bann, ich hatte das Gefühl, ich würde gar nicht mehr aufhören wollen.
      Ich wechselte mit Shatifa die Hand und wiederholte das Ganze noch einmal. Nachdem wir gut eine Stunde gearbeitet hatten, ließ ich sie wieder auf die Weide und holte mir Bleeding Love, das letzte zu versorgende Pferd. Ich hatte einen gemütlichen Schrittausritt geplant, und so geschah es auch. Ich holte mir Bleeding Love und machte ihn fertig, dann stieg ich auf und ritt mit ihm zum Ausreitgelände. Wir ritten den ganzen Weg, den ich zuvor schon mit Michelle geritten war, nochmal und genossen es. Bleeding Love war ruhig und ausgeglichen und ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Ich lobte den Hengst dafür und wir bewegten uns gemächlichen Schrittes weiter fort. Ich genoss es, auf ihm zu sitzen und langsam durch die Natur zu streifen. Auf einem Pferderücken irgendwo lang zu reiten war einfach das schönste Gefühl, das es gab.

      Als auch Bleed wieder auf der Weide stand, schrieb ich Gioia noch eine E-Mail, dass alle Pferde gepflegt waren, dann schnappte ich meine Sachen, verschloss die Haustür und sah nochmals nach, ob alles in Ordnung war. Den Schlüssel würde ich Gioia demnächst persönlich wiedergeben.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Nano
    Datum:
    9 März 2011
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