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Mohikanerin

Little Sister | Lewitzer | Ungekört

Körung: 3 Weide: C (Cahn) Stall: 2 (Horror)

Little Sister | Lewitzer | Ungekört
Mohikanerin, 30 März 2015
    • Mohikanerin
      .Ankunft.
      ~ März 2015
      Ein Knall ertönt aus dem Hänger und dann ist Ruhe. Im langsamen Tempo fährt das Auto die Einfahrt durch und bleibt auf dem Parkplatz. Ich habe bereits auf die Stute gewartet. Little Sister ist eine relativ junge Lewitzer Stute, die mal Turnierpferd werden möchte. Durch ein paar Bekannten bin ich auf die Gestoßen und wusste sofort, dass sie es ist. Die Vorbesitzer führen die Stute langsam, aus dem Hänger und wir laufen gemeinsam auf den Hof durch das Stallgebäude. „Das ist ja riesig hier.“, ist der Mann erstaunt. Ich nicke nur und zeige den Leuten wo es hin geht. Im zweiten Stall stellen wir sie in eine Box mit Paddock und dann begleite ich sie noch zum Auto. Bezahlt haben wir bereits und der Rest ist auch schon geklärt.
      So nun stehe ich da mit meiner neuen Stute, Little Sister. Sie guckt durch die Box zu mir und streiche ihr über's Maul. Dann hole ich sie heraus und putze sie in der Stallgasse. Ruhig steht sie da und beachtet auch den Hund nicht. Als ich dann fertig bin, hole ich das Lammfellpad mit der roten Schabracke aus der Sattelkammer. Ich packe ihr den Vielseitigkeitssattel rauf. Ins Maul kriegt sie die doppeltgebroche Oliventrense mit dem Kombinierten Zaum. Los geht’s. Natürlich darf ich nicht die Gamaschen und Glocken vergessen. Wir laufen zur Reithalle. Sie wurde neu gemacht, also der Boden aufgelockert.
      Beim Aufsteigen schnaubt Sister schon ab und es geht los. Am Anfang kann ich die Zügel noch locker lassen. Aktiv kaut sie auf dem Gebiss herum. Valkýra liegt vor der Halle und schläft. Kurz gucke ich zu ihr und reite dann weiter. Die Stute läuft flott vorwährts und guckt die ganze Zeit nach unten. Ich treibe noch mal etwas und nehme die Zügel mehr auf. Sister geht in Anlehnung und parkt ein. Noch mal treibe ich etwas und lenke nach innen. Sie läuft wieder los. Kurz lobe ich sie und übe weiter am kürzeren Zügel laufen. Nach wenigen Runden klappt es schon super, also können wir traben. Ich trabe die Stute an und gehe auf den Zirkel. Sister geht noch immer in Anlehnung. Ich bin sehr zufrieden mit ihr. Zwischen durch lobe ich sie und dann geht es weiter. Nach einer Pause galoppiere ich noch mal und dann ist auch gut. Sister hat noch sehr viel Winterfell und schwitzt. Es sieht aus, als ob ich sie die ganze Zeit durch die Halle geheizt habe. In der Mitte steige ich ab und mache die Steigbügel hoch. Dann geht es zurück in den Stall. Dort lege ich die Abschwitzdecke raus und bringe das Sattelzeug in die Kammer. Nach dem ich auch das Kraftfutter in die Box gepackt habe, darf Little Sister dort rein. Ich klopfe ihr noch mal über den Hals und gehe dann.
      2636 Zeichen | Mohikanerin | - Vina
    • Mohikanerin
      .Das Ende ist der Anfang.
      ~ August 2015


      Thor verlässt heute wieder Deutschland. Die Zeit ging einfach viel zu schnell vorbei, also müssen wir heute noch etwas Zeit verbringen. Für mich begann der Tag mit dem Schimmelchen und ging dann weiter mit dem letzten gemeinsamen Frühstück.

      Zusammen mit Thor gehe ich in den Stall und wir holen die beiden Jungepferde – Héla und Devil warten bereits. Rasch machen wir die kleinen Pferdchen fertig und gehen dann los Richtung See. Es ist erst 10 Uhr, aber trotzdem herrscht schon so eine Hitze, dass es fast unmöglich ist, etwas zu unternehmen. Die Jungpferde sind nun ein ein halb Jahre alt und gehören normalerweise auf die Weide. Doch die Möglichkeit gibt es nicht, zu mindesten nicht jetzt. Draußen ist es zu heiß für die kleinen und erst recht das Wasser ist knapp geworden. Als wir angekommen sind, gehen wir langsam zum Wasser. Etwas skeptisch guckt Devil das Wasser an, aber ist zu neugierig um zurück zu weichen. Da sieht es mit Héla anderes aus. Thor kämpft etwas mit der Stute, aber man kann sie nicht zu ihrem Glück zwingen. Doch schon nach wenigen Minuten weckt sich auch ihre Neugier. Bis zum Bauch steht das Jungpferd im Wasser und planscht etwas. Devil hat sich bereits gewälzt und schwimmt etwas mit mir. Es ist komisch, aber mal was neues. Als dann auch ihr Interesse irgendwann abklingt, gehen wir zurück zum Hof. Die beiden Pferde kommen zurück in die Box.

      „Wir müssen noch sauber machen“, sage ich dann zu Thor, als wir am Stall sind. „Ich weiß“, antwortet er und wirkt sehr in Gedanken versunken. Ich gehe wieder und hole eine Schubkarre aus dem Roundpen. Vorübergehend ist das nämlich unsere Rumpelkammer. „Los geht’s.“, sage ich und reiche ihm einen Strick. Wir sind nur in Stall 2. Aus der ersten Box holt Thor Ruvik raus. Der Hengst ist etwas übermütig und wirkt nicht sehr gewollt aus dem Paddock zu kommen. Notwendigerweise nimmt er sich die Hengstkette zur Hilfe und führt ihn durch den Stall, während ich sauber mache. Da wir so schon geübt sind, geht es weiter mit Pferd zwei. Er stellt den Hengst zurück und dann geht es weiter. Zwei Paddockboxen weiter steht dann auch Loki, der auch nicht gerade einfach ist. Wiedermal holt Thor das Pferd auf der Box und führt ihn durch den Stall. Ich laufe den Paddock ab und belade die Schubkarre. Mir fällt auf, dass der Hengst kaum was frisst, weil das ganze Heu hier noch liegt und auch schon etwas schimmelt. Ich leere die Schubkarre am Traktor aus und belade die Karre neu. Thor läuft noch mit dem Hengst Runden, was nicht sehr angenehm ist, weil Loki sich andauernd aufbäumen will und somit ausbrechen möchte. Doch mehr Möglichkeit als Hengstkette gibt es nicht. Doch dann ist es endlich geschafft – die Box von Loki ist sauber. Entspannt stellt er sich wieder hin und knuspert im Stroh. „Wir müssen ihn beobachten“, sage ich nur und gehe weiter. „Wir? Du!“, antwortet er und holt Willa aus der Box. „Bitte pass auf“, befehle ich ihm. Thor nickt und führt die Stute vorsichtig aus der Box. Mein Pferd ist mir ziemlich wichtig und ich möchte nicht, dass irgendwas passiert. Thor geht mit Willa raus und lässt sie etwas am Grass knabbern, während ich ihren Paddock sauber mache. Ich muss ein paar mal hin und her laufen und dann ist auch schon wieder alles rein. „Sie kann wieder rein“, rufe ich ihm zu und er bringt mein Stütchen wieder rein. Mir wird langsam warm, aber Thor ist zu langsam für so etwas. Er holt die kleine Narnia heraus und geht durch den Stall. Ich betrete die Box und mache sauber. Es geht schneller als bei den anderen Pferden, da sie nicht so große Häufchen macht. Thor gibt der Stute noch ihr Kraftfutter und bringe den Inhalt der Schubkarre zum Traktor. Dann geht es weiter. Er stellt die kleine Stute wieder in den Box und holt Little Sister aus der Box. Etwas unerwartet guckt sie uns an und folgt dann Thor problemlos. Zwischendurch hat die Stute Phasen, in denen es nicht Möglich ist, irgendwas mit ihr zu tun, ohne die Hengstkette zu befestigen. Schnell mache ich ihren Paddock sauber und bringe dann mal wieder den Inhalt weg. Durch das Stroh ist die Schubkarre schnell voll. Leider ist das Wetter für solche Arbeit nicht so angenehm, aber die Arbeiter haben alle frei. Ich kann einfach nicht organisieren. Thor bringt auch die Lewitzer Stute wieder in die Box, die dann ihn noch angiftet. Ich gebe ihr einen Klaps auf die Schnauze und dann geht es zum anderen Stall. „Kannst du das schnell machen?“, frage ich Thor und trinke einen großen Schluck aus meiner Wasserflasche. „Selbstverständlich“, antwortet er und nimmt die Karre mit. Ich gehe ihm nach. Aus der ersten Box hole ich Nico und gehe mit ihm aus den Rasen, dass er etwas fressen kann. Ausserdem haben die Pferde in dem Stall keinen Auslauf, also muss er sich auch mal ein paar Meter bewegen. Ich laufe dann noch mit ihm ein Stück über den Hof und dann ist Thor auch schon fertig. Nico darf zurück in seine Box. Weiter geht es mit Ghosts, der direkt neben seinen Bruder steht. Der Hengst hat es mir echt angetan, aber ich habe kaum Zeit, um etwas mit ihm zu machen, dass heißt, ich muss mir mehr Zeit nehmen! Doch wenn ich jetzt wieder komplett alleine bin, wird das schwer. Ghosts darf noch ein paar Minuten auf den Rasen und Thor ruft mich wieder herein. Im Moment ist die Mittagssonne da, die das arbeiten nicht leichter macht. Doch lieber so, als wenn über all Schnee liegt. Vorsichtig führe ich Felix aus seiner Box und wir gehen ein Stück über den Hof. Der Hengst ist etwas angespannt. Ihm tut der Stall nicht gut, aber heute Nacht kann er wieder auf die Weide. Einige der Pferde sind gerne drin, doch zu diesen zählt er nicht. Felix ist sonst ein sehr aktives Pferd, aber nicht oft merkt man das. Mit ihm ist Arbeiten immer ziemlich kompliziert – alles mit Felix ist kompliziert. Also führe ich ihn noch ein paar Meter und dann ist Thor auch schon fertig. Der Hengst winkt mit dem Kopf und ich nehme Drachentöter aus seinem Bereich. Er guckt mich etwas geschockt an, aber das kenne ich bereits von ihm. Dieser Hengst ist super, doch auch er kann mal anderes sein – jeder hat diese Tage einmal. Heute ist so einer. Drachen guckt die ganze Zeit um sich und kann nicht mal ein Stück ordentlich laufen. Dazu kommt, dass er sogar Angst hat vor den Geräuschen, die Thor im Stall macht, obwohl wir eine Runde über den Parkplatz laufen. Dann geht es nach weniger Zeit, aber der Drache kommt wieder in sein Reich. Nun kommt noch Ragnaröks Box an die Reihe. Der Hengst ist leicht zu führen und ich kann ihm am Strick fressen lassen. Er guckt nicht mal um sich, sondern frisst einfach nur. Doch das ist im Moment auch das einfachste. Thor läuft immer wieder hin und her um die Karre aus zu leeren, weil es nicht möglich ist, mit dem Traktor bze Lader in den Stall zu fahren – Tor ist zu schmal, die Gassen würden locker passen. Aber dann geht es auch schon weiter. Ragnarök darf zurück und als nächstes kommt dann Aqua raus, die bereits in der Box wartet. Als wir draußen sind, klingelt mein Handy. Ich kann noch recht zeitig rangehen – Ilja. „Аддо!“, begrüße ich ihn. „Bleibt es bei heute Abend mit dem Treffen?“, fragt er direkt mit seinem Russischen Akzent. „Sicher“, beantworte ich ihm seine Frage und verabschiede mich dann. Eigentlich habe ich gar keine Lust, aber irgendwie freue ich nicht trotzdem. Besonders, weil ich dann heute nicht den ganzen Abend alleine bin. In wenigsten Stunden muss Thor zum Flughafen. Schnell bringe ich wieder Aqua in ihre Box und hole dann Saints Row aus ihrer Box. Die Stute ist völlig durchgeschwitzt und das erste was ich tue, ist sie in unter den Schlauch zu stellen. Glücklicherweise hat sie damit kein Problem. Anschließend kann sie noch etwas am Gras zuppeln und muss dann wieder in die Box. Als nächstes wartet bereits Pögn, die auch in letzter Zeit viel zu kurz kommt. Doch irgendwann wird sich das schon ändern. Die Stute ist auch ziemlich nass und darf unter den Schlauch. Leider hat sie damit ein Problem und springt immer wieder vor dem Wasser weg, aber dafür habe ich jetzt nicht so viel Zeit, also gehe ich noch eine Runde über den Parkplatz und die Stute kann wieder in die Box. Nur noch drei und wir sind fertig. Ich wechsle mich wieder mit Thor ab. Während er Duse heraus holt, fange ich an das Stroh in die Karre zu machen. Er geht mit der schwarzen Stute nach draußen und lässt sie fressen, während ich mich noch in der Box aufhalte. Das gute an dem Stall ist: Altbau! Es ist immer kühl, trotzdem schwitzen die Pferde. Thor bringt die Stute wieder rein und sagt mir, dass sie auch heute Nacht mit raus muss. Duse ist ziemlich hibbelig und das ist sie sonst nie. Das vorletzte Pferd holt Thor aus dem Stall. Es ist Totbringer. Das Schimmelchen durfte heute schon arbeiten, aber trotzdem muss ihre Box noch sauber gemacht werden. Ich betrete mit der Schubkarre die Box und lege das ganze Stroh und Heu in die Karre. Als dann der Dreck raus ist, mache ich neues Zeug rein – fertig. Thor bringt die Stute wieder rein und holt Luna aus ihrer Box. Die bunte Kladruber Stute ist ein tolles Pferd, aber leider so standard. Mit ihr kann man viel machen, aber trotzdem ist es keine Herausforderung. Doch ich brauche manchmal sowas am Abend, außerdem ist sie super für mein Zirkusprogramm. Die beiden gehen raus auf den Parkplatz, dass die Stute etwas laufen kann. Ich mache neben bei rasch sauber und bringe den Mist auf den Lader. Kurz lässt Thor Luna fressen und bringt sie dann rein. Ich fahre den Mist weg – fertig.


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  • Album:
    Gnadenweide
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    Mohikanerin
    Datum:
    30 März 2015
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  • [​IMG]
    Name Little Sister
    Rasse Lewitzer
    Geschlecht Stute
    Alter 8 Jahre, 16.3
    Fellfarbe Braunschecke (Bay Tobiano Splash) - EeAaToTonSpl
    Stockmaß 137 cm

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    Charakter
    Sister ist eine zurückgezogene Stute, mit der man viel Geduld braucht. Um mit ihr Arbeiten zu können, muss man der Chef sein. Von selbst schafft sie nichts.
    Beschreibung
    Sister ist ein eher schwieriges Pferd. Ja, sie läuft viel und auch gern, doch wenn man sie kennt geht das. Im Wald ist einfacher mit ihr zu arbeiten, als wenn andere Leute zu gucken oder dabei sind. Es ist ziemlich speziell mit ihr, aber alles ist möglich.

    Reitschulpferd
    Nein
    Showpferd
    Nein


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    Dressur E/M
    Springen E/L
    Gangveranlagung 3 Gänge

    Ausbildungsdaten
    //

    Zirkuslektionen
    //

    Erfolge
    341. ST

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    Mutter | Vater

    Herkunftsland/Zucht
    Deutschland - Unbekannt (Zasa)
    Nachkommen
    Keine

    Gekört | Ungekört

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