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Leaenna

Like Rain in the Desert

[center][color=#000080][b]L[i]ike[/i] R[i]ain[/i] [i]in the[/i] D[i]esert[/i][/b][/color] [i]Dust in Desert x Rain in Darkness [b]Geburtsjahr:[/b] '05[/i][/center] [img]http://i54.tinypic.com/2n67rki.png[/img] [b]Qualifikationen[/b] [color=#000080]Galopprennen Klasse:[/color] E [color=#000080]Western Klasse:[/color] E [color=#000080]Spring Klasse:[/color] A [color=#000080]Military Klasse:[/color] E [color=#000080]Dressur Klasse:[/color] A [color=#000080]Distanz Klasse:[/color] E [color=#000080]Fahren Klasse:[/color] E [b]Erfolge[/b] 3. Platz 141. Dressurturnier 1. Platz 192. Springturnier 1. Platz Galopprennen Carnevalsturnier Heart of Asia Gewinner der BHK 330

Like Rain in the Desert
Leaenna, 24 Jan. 2011
    • Leaenna
      [quote name='Payty' date='06 January 2011 - 02:00 PM']
      Noch ein Pflegi für Rain

      Ich hatte irgendetwas vorgehabt, irgendetwas wichtiges, und dann sah ich ihn auf der Weide stehen. Meine Füße glitten von den Fahrradpedalen und ich strich mir, schwer atmend von dem langen Weg bergauf, eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Mein Atem wurde in kleinen weißen Wolken zum Himmel getragen, aber dafür hatte ich keinen müden Blick übrig. Meine Augen lagen auf Like Rain in the Desert, dessen dunkles Fell sich von der verschneiten Landschaft abhob - und der auch mich soeben bemerkt zu haben schien. Mit hoch erhobenem Kopf und gespitzten Ohren sah er mir entgegen, ehe der Hengst langsam loslief. Erst im Schritt, dann trabte er an und die letzten Meter bis zum Gatter legte er im Gallopp zurück, nur um dann vor mir abrupt stehen zu bleiben. Ich ließ mein Rad achtlos fallen, kraxelte durch den Schnee und versank völlig darin, weil ich nicht gewusst hatte, dass vor dem Weidezaun ein Graben war; jetzt streckte ich die Arme über die Holzlatte und vergrub die Finger in Rains seidiger Mähne. Der Schwarze brummelte leise, seinen Kopf bettete er auf meiner Schulter - das Gefühl, wiedererkannt zu werden, tat mehr als gut. "Wo ist Hedi, mh? Mein Guter, was machst du hier ganz alleine?" murmelte ich während ich Baumi liebkoste. Fratzi hatte mir versprochen, ihn einmal im Monat zu pflegen. Nun war er hier und sah nicht einmal geputzt aus. Jetzt wo er mir so nah war, konnte ich die Eisklumpen sehen, die in seinem Winterfell klebten, und den gefrorenen Schlamm der seine Beine verkrustete. "Ich... ich komme sofort wieder, ja?" Payty, du heulst doch wohl nicht, oder?! Hastig wischte ich mir über die Wange, tätschelte Rain noch einmal die Nüstern. "Bis gleich, versprochen!"
      "...kann doch keine Fremde auf das Pferd lassen? Pah" grummelte ich und schob das Weidetor auf. Na, immerhin achteten Hedis Stallhelfer übergut auf die Sicherheit der Pferde, letztendlich hatten sie aber kapiert, dass ich die Vorbesitzerin war - ein junges Mädchen hatte mich letztes mal gesehen, als ich Rain hier longierte, und wiedererkannt. Dann endlich hatten sie sein Halfter herausgerückt. Sanft legte ich es dem Hengst an, der meine Wiederankunft geduldig abzuwarten schien, und wollte ihn schon zum Hof führen; dann siegte aber doch das kleine Stimmchen in meinem Herzen, das sich danach sehnte, Rains muskolösen Körper mal wieder unter mir zu spüren. Behände kletterte ich auf den Weidezaun, stützte mich vorsichtig auf Baumi und - wupp - saß ich auf seinem blanken Rücken. So zockelten wir zum Hof.
      ~*~​
      Ich machte den Striegel sorgfältig sauber, ehe ich ihn wieder in die Putzbox legte. Baumis Fell glänzte nach diesem 'Wellnesstag' herrlich und das Abzeichen auf seiner Hinterhand war ohne Schneekrusten auch wieder als solches zu erkennen. Wir beide, dessen war ich mir ziemlich sicher, hatten das ausgiebige Putzen sehr genossen. Ein so geliebtes Tier zu verhätscheln, dessen wurde frau vermutlich nie müde - auch wenn man meinen sollte, ich hätte zu Hause genug eigene Pferde. Zum Schluss brachte ich Baumi wieder auf die Weide; Mit einem Apfel zum Abschied und einem Seufzen auf den Lippen. Und der Hoffnung im Hinterkopf, dass ich, die ich ihn nicht einmal besaß, zukünftig nicht die einzige bleiben würde, die sich um das famose Pferd kümmerte.
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      [quote name='Payty' date='22 November 2010 - 06:46 PM']
      Pflegebericht für Rain

      "Hallo, mein Jungs..!" begrüßte ich Rain liebevoll und streckte die Hand nach ihm aus. Der Hengst zog den Kopf erst zurück und musterte mich fragend, schien mich dann aber wiederzuerkennen und rammte ihn mir kurzerhand in den Bauch - wenn man Baumi eine Weile kannte, wusste man, dass es ein Liebesbeweis war. "Ich hab dich auch vermisst" gab ich zu, wobei ich nicht wusste, ob das Wörtchen 'Auch' der Wahrheit entsprach, und wuschelte ihm durch die seidihe helle Mähne; seit der Hengst nicht mehr bei mir lebte, fehlte einfach irgendwas. Dabei hatte er in letzter Zeit gleich zwei Umzüge mitgemacht, erst von mir zu Fratzi und dann von Fratzi zu Hedone, in deren Stall ich nun stand um mich um den Dicken zu kümmern; da sie selbst keine Zeit hatte, machte ich das natürlich gerne, lieb, wie ich das Pferd immerhin hatte. Viel bewegt worden war er in der Zeit jedoch wohl nicht - das würde ich gleich noch feststellen.
      Beim Putzen war Like Rain in the Desert noch ein Engel, und das Leckerlieversteck in meiner Jackentasche hatte er offenbar noch in Erinnerung behalten und nun ruck zuck geplündert. Als ich den Hengst allerdings raus auf den Longierzirkel führte, schnaubte er schon aufgeregt und tänzelte neben mir her. Zuerst sollte er ja eigentlich nur Schritt gehen; ein Vogel im Gebüsch war dann aber natürlich gleich erstmal ein Grund, loszurasen und zu buckeln.
      Ich longierte Baumi auf beiden Händen und in allen Gangarten, und brachte viele Übergänge mit ein, denn ihm sollte nur ja nicht langweilig werden, damit er nicht wieder auf dumme Gedanken wie das Buckeln kam. Der Gute schien wirklich Bewegungsstau zu haben und war ziemlich flott unterwegs, aber solange das ganze noch kontrolliert ablief - sollte er sich nur ein wenig austoben.
      Zum Schluss war uns beiden trotz der eisigen Temperaturen gut warm geworden. Während ich noch seine Box ausmistete, legte ich Rain seine Abschwitzdecke über, denn erkälten sollte er sich ja nicht. Und dann war es auch schon wieder Zeit für mich zu gehen; und um ehrlich zu sein, war ich überrascht, wie schwer es mir fiel, ihn zurückzulassen. "Aber ich komm' wieder" verpsprach ich Baumi, der mit weichen Lippen die Apfelschnitze von meiner Hand nahm, die ich ihm hinhielt. Lobend klopfte ich ihm den Hals, dann verschloss ich sorgfältig die Box, über deren Halbtür er sogleich seinen edlen Hals reckte. Für einen Moment nahm ich Rains Kopf zwischen meine Hände und hauchte ihm einen Kuss auf die samtigen Nüstern. "War schön, dich wiedergesehen zu haben, Dicker. Bis bald."
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      [quote name='Fratzi' date='31 August 2010 - 04:52 PM']
      Baumis Rückkehr

      Ich fühlte mich schrecklich. Ich hatte meinen ehemaligen Westernhengst Rain zurückgekauft. Mittlerweile saß ich im Auto, hinter mir im Trailer der hübsche Rapphengst. Traurig dachte ich zurück an Payty, die sich eng an einen Stallkneckt gekuschelt hatte und sich gewaltig zusammenreißen musste um nicht zu weinen. Ich hatte die Tränen in ihren Augen gesehn, hatte den bitteren Tonfall des Pflegers gehört. Rain hatte seinen festen Platz hier, und ich dumme Kuh hatte ihn da herausgerissen. Ich hätte vorher denken sollen, schalt ich mich. Jetzt hatte ich ein junges Paar irre traurig gemacht, was auch mir das Glücklichsein vermasselte.
      Tief in meine schwarzen Gedanken versunken fuhr ich auf den Hof. Sam kam aus dem Zuchtstall, er hatte dort eine Box für Baumi fertig gemacht. Während ich noch den Motor meines Pickups abwürgte ging Sam in Richtung Trailer und öffnete die Klappe. Er band ihn los und führte ihn über die Rampe nach unten. Er schien den Hof zu erkennen, blickte sich um und sah lieb in die Runde.
      "Hey Dicker, sorry dass ich dich bei Payty rausgerissen hab" sagte ich traurig. "...wir besuchen sie, ja?" unterbreitete ich meiner neuen Schönheit einen Kompromiss. Mit niedergeschlagenem Gang schlurfte ich in Richtung Stall und stellte Rain in seine Box. Während der sich über sein Futter hermachte nahm ich ihm die Transportsachen ab und hängte sie an die Boxenwand, bevor ich den Stall verließ. Es war mittlerweile später Nachmittag und heute würde nurnoch die Abendfütterung folgen. Daher schloss ich die Stalltür, bevor ich zurück zur Eiche in meinem Hof ging. Sam hatte mittlerweile mein Auto verräumt und kam nun von der Scheune her, wo der Hänger stand. Müde hängte ich mich in die Hollywoodschaukel h inter meinem Haus und nahm mir ein Buch mit. Einigermaßen zufrieden mit dem Tag dachte ich mir einige Wiedergutmachungen für Payty aus.

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      [quote name='Payty' date='29 August 2010 - 01:04 PM']
      Ein Abschied
      oder: Ich liebe dich, Rain

      "Da hat jemand für dich angerufen."
      Ich sah von den Einzelteilen von Rains Trense auf, die ich nach dem letzten Ritt nur schnell weggelegt hatte; dementsprechend verheddert war sie nun. Aber warum das nicht gleich einmal nutzen, sie komplett auseinandernehmen und mal wieder richtig saubermachen? Ein Grinsen legte sich auf meine Züge als ich Tyler, den Stallburschen, in der Tür zur Sattelkammer stehen sah. "DU bist ans Telefon gegangen? Was ist in dich gefahren?" neckte ich den schüchternen Kerl; er aber schüttelte den Kopf und schien das gar nicht lustig zu finden. "Nein, bin ich nicht. Ich soll dir nur... die Nachricht überbringen." - "Was ist los?" Ich konnte nicht verhindern, dass ich mit einem mal misstrauisch, gar besorgt klang. Dass Tyler herumdrukste, war ja nicht ungewöhnlich, aber sein Gesichtsausdruck gefiel mir gar nicht. "Wer hat angerufen, Ty?" Sein Brustkorb hob und senkte sich ob eines stummen Seufzens, ehe er leise antwortete. "Sie hat sich als Fratzi vorgestellt." Schweigen. Fratzi? Ich kannte sie wohl, beziehungsweise hatte viel von ihr gehört, fand sie nett - aber wir hatten nie viel miteinander zu tun gehabt. Wieso rief sie hier an? "...Und?" - "Und sie will Rain kaufen." endete Tyler leise.

      "Ja. Ja, in Ordnung. Und du würdest..? Mhm. Das wäre mir am wichtigsten. - Doch, verstehen kann ich dich schon. Ich hänge nur halt auch sehr an meinen Pferden. - Mhm. Ja, okay. Bis bald. Machs gut." Ich legte auf und fuhr mir mit dem Handrücken über die Augen. Für einen Moment war alles still. Tyler musterte mich besorgt, sagte aber nichts. Ich selbst brach schließlich das Schweigen. "Sie bietet mir verdammt viel Geld..." murmelte ich. "Seit wann legst du Wert auf Geld?" Da hatte er recht. Seit wann tat ich das? Ich holte tief Luft. "Es ist...es ist wegen Snoopy. Du weißt, wie wichtig er mir ist. Und du weißt, wie viel sie für ihn verlangen." Snoopy - ihn hatte ich auf Reiterferien so unendlich lieb gewonnen, hatte ihn kaufen wollen und nicht genug Geld dafür. "Wenn ich Rain an Fratzi gebe, könnte ich...könnte ich Snoopy endlich herholen." Wieder Schweigen. "Ich denke" endete ich schließlich leise, "Sie würde sich gut um Bäumchen kümmern, weißt du? Fratzi sagt, er sei ihr sehr wichtig. Ich meine, ich kenne das ja. Wenn sie nur halb so sehr an ihm hängt wie ich an Ranger oder Skippy...oder eben Snoopy..." Mein Snoopy. Mein Snoopy. Wie gut das klang.

      Rain senkte den Kopf und drückte seine Stirn liebevoll gegen meinen Bauch. Für einen schier endlosen Moment standen wir beide fast vollkommen ruhig, nur meine Finger glitten wieder und wieder durch seine so herrlich seidige Mähne. Dann konnte ich das leise Aufschluchzen doch nicht mehr zurückhalten und fiel dem Hengst um den Hals. "Nimm's mir nicht übel, Rain." schniefte ich, er brummelte leise, hob den Kopf und bettete ihn auf meiner Schulter. "Glaub nicht, dass ich es nur wegen dem Geld" Schluchz, "mache." Fest schlang ich die Arme um ihn, hielt ihn fest und Like Rain in the Desert atmete mir sanft und warm in den Nacken. Als wolle er sagen: Ist schon okay, wein doch nicht. "Sie wird sich gut um dich kümmern. Sie hat es versprochen." Noch einmal klopfte ich Baumi den Hals, dann löste ich mich langsam von ihm. Ein letztes mal bettete ich meine Lippen auf seinen weichen Nüstern. "Ich liebe dich, Rain..."

      Tyler stand neben mir, meine Finger streiften seine und...herrgott, er zitterte ja. Vorsichtig angelte ich nach seiner Hand, umschloss sie und erst jetzt merkte ich, dass nicht er, sondern ich zitterte. Der Junge strich mir nur flüchtig mit dem Daumen über den Handrücken, dann zog er seine Hand weg - und legte seinen Arm stattdessen um meine Schultern.
      "Also, hier ist der Scheck." Fratzis Augen funkelten so freudig als sie Rain beim Halfter nahm, mir den Scheck überreichte, und da wusste ich dass der Hengst bei ihr in guten Händen war. Trotzdem saß ein Klos in meiner Kehle und ich nickte nur stumm, konnte nicht sprechen. "Danke." - Das übernahm Ty für mich. Er reichte Fratzi die freie Hand, schüttelte die ihre. "Wir werden den Großen mit Sicherheit mal besuchen kommen" . "Gerne, jederzeit." antwortete sie, ihr Blick steifte mit einem aufmunternden Lächeln noch einmal mich, und dann verluden sie Rain, der brav auf den Hänger trat. Es war das erste mal dass ich mir irgendwo tief in mir drin wünschte, er würde sich weigern, hineinzugehen.

      Der Wagen fuhr vom Hof, und da waren sie wieder, die verräterischen, beißenden Tränen in meinen Augen. Mein Kopf sank gegen Tylers Schulter, leicht strich er mir durchs Haar. "Sie hängt an ihm." - "Ich weiß." Meine Stimme klang erstickt. "Sie wird sich gut um ihn kümmern." - "Ich weiß." - "Und du kannst endlich Snoopy herholen." Zögern, Kopfschütteln meinerseits. "Ich..ich hab Angst, Ty. Was, wenn Ulrike ihn doch nicht hergibt? Wenn ich meinen geliebten Rain umsonst weggegeben habe?" Tyler...lachte. Sein glockenhelles, engelsgleiches Lachen, das ich so gerne hörte, aber - verdammt, warum lachte er?! "Oh, wird sie, glaub mir." schmunzelte er nur. Ich wischte mir die Tränen von den Wangen und sah zweifelnd zu ihm hoch. "Woher willst du das wissen?" Er holte tief Luft und strahlte, als habe er gerade einen Preis bekommen. Dann brach es freudig aus dem Stallburschen hervor: "Weil ich mit ihr geredet hab!"
      Einige Sekunden lang konnte ich gar nichts sagen, mich gar nicht regen. Dann schluchzte und lachte ich gleichzeitig auf, und schlang einfach nur die Arme um seinen Hals. "Danke, Ty...ich..danke." Als ich seine Lippen auf meiner Stirn spürte, schloss ich die Augen.

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    • Leaenna
      Sammelpflegi Februar 2011

      Als ich heute morgen lange ausschlief, dann aufstand und die Vögel zwitscherten; als ich gemütlich zum Stall radelte, mir die Sonne ins Gesicht scheinen ließ und die ersten Schneeglöckchen am Wegrand blühen sah; als Your Sweety und Desirae of the Dunes, zwei meiner Welshdamen, neben meinem Radweg auf der Koppel entlanggaloppierten und sich ein Wettrennen lieferten; als Pitch Black Progress, das sonst eher ungnädige Tier, mich mit einem Wiehern begrüßte; als Natlas Schatten mir liebevoll den großen Kopf gegen den Bauch drückte; da war ich mir sicher, dass der Tag nicht mehr schöner werden konnte. Ich sollte eines besseren belehrt werden. Gerade war ich dabei, Yesterdays Box ausmisten - insgesamt bereits die dritte - , als das Stalltelefon schrillte. Einen Moment war alles still, dann hörte ich Schritte und kurz darauf die undeutliche Stimme eines jungen Mannes, der das Gespräch für mich angenommen hatte. Tyler, mein Stallbursche. Ein Lächeln huschte über meine Lippen. Ich hätte wissen müssen, dass er im Stall war. Der introvertierte Kerl war selten woanders, auch wenn man ihn nicht oft zu Gesicht bekam - wie auch immer er das schaffte. Es waren nur Wortfetzen, die aus dem Reiterstübchen bei mir ankamen, doch dass ich mich nicht verhört hatte als ich glaubte ihn "Ich hole sie" sagen zu hören, bestätigte sich mir, als er kurz darauf den schwarzen Haarschopf um die Ecke schob. "Patricia? Telefon für dich. Hedone ist dran."
      Hedi! Mein Herz schien einmal auszusetzen nur um danach noch schneller zu schlagen. Wow, wie lange hatte ich mit ihr keinen Kontakt mehr gehabt? Und wie war es gekommen, würde ich uns doch als sowas wie Freunde bezeichnen? Und
      was hatte sie nun dazu bewegt, so spontan anzurufen? Fragen über Fragen, die mir im Kopf herumschwirrten, als ich
      die Mistgabel an die Boxenwand lehnte, mich aus dem Strohhaufen hervorwühlte und strahlend zum Reiterstübchen...
      hüpfte. "Hey Hedi, was gibts?" ...Mein Lächeln erstarb. Für eine Sekunde. Dann kam es wieder, und gleichzeitig schossen mir Tränen in die Augen. ---
      "Es geht einfach nicht mehr. Ich kann so selten zum Stall und es tut mir einfach leid für die Pferde, dass sie das dann ausbaden müssen und nicht gepflegt werden." Mitfühlend nickte ich rund eine Stunde nach dem Telefongespräch und nippte an der Tasse Kakao, die Hedone mir hinstellte. "Du weißt, dass sie bei mir in guten Händen sind, oder?" fragte ich vorsichtig; die Antwort war ein aufrichtiges Lächeln. "Sonst hätte ich sie dir nicht anvertraut, Payty." Draußen auf dem Hof verluden Tyler und ein Stallbursche von Hedone zwei Hengste auf meinen Hänger. Blackbeard und Like Rain in the Desert. Ein neuer Freund, der in meinen Stall einziehen würde - und ein alter Geliebter, der endlich seinen Weg zurück nach Hause fand. ---
      Nachdenklich stand ich am Weidezaun und beobachtete die Sonne bei ihrem täglichen Verschwinden hinter die Hügelkette am Horizont. Nicht weit von mir scharrte Schneeleopard auf dem Boden, um sich kurz darauf fallen zu lassen und sich mit einem wohligen grunzen zu wälzen. Ein Lächeln huschte über meine Lippen. Ich liebte meine Pferde; alle. Auch wenn ich mal eines hergab, es war nur zu ihrem Besten. Denn wie sagte man so schön? Was du liebst, lass gehen. Kommt es zu dir zurück, gehört es dir - für immer.
    • Leaenna
      We All Fall In Love Sometimes
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      >> Wise men say, it looks like rain today

      it crackled on the speakers and

      trickled down the sleepy subway train

      heavy eyes could hardly hold us

      aching legs that often told us

      Its all worth saying

      We all fall in love sometimes.
    • Leaenna
      We All Fall In Love Sometimes
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      >> The full moon's bright

      and starlight filled the evening

      We wrote it and I played it

      Something happend its so strange this feeling

      Naive notions that were childish

      Simple tunes I tried to hide it when it comes

      We all fall in love sometimes.
    • Leaenna
      Jede Woche eine neue Welt

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      Sonntag
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      Sa

      "...und wo ist Nadja?" Ich schob die Augenbrauen zusammen, als die Kinder mit den Schultern zuckten und dann
      weiter in ihrem Müsli rührten. "Im Zimmer. Die hat Heimweh" erklärte Jannik, der das gar nicht nachvollziehen
      konnte. Ich jedoch hatte das schon öfter erlebt, weshalb ich die Liste mit der Pferdeeinteilung nochmal beiseite
      legte und zu den Schlafräumen der Ferienkinder lief. Da saß das Mädchen mit roten Augen auf der Matratze und
      nestelte an einem Foto herum. "Hey" Ich ließ mich neben sie sinken und strich Nadja vorsichtig über den Arm.
      "Hast du gar keinen Frühstückshunger?" Sie schüttelte den Kopf, setzte an, etwas zu sagen - und plötzlich rollten
      ein paar Tränchen. "Och, komm mal her... Hast du denn gar keine Lust, gleich reiten zu gehen?" - "Doch schon"
      kam die geschniefte Antwort, "Aber ich hab Angst, dass ich mit dem Pferd nicht klarkomme. Ich kann doch noch
      nicht gut reiten." Wäre ja auch noch schöner, wenn wir hier nur gute Reiter hätten, die Anfänger waren mir immer
      am liebsten; aber das sagte ich nicht. "Mit Desirae gestern hat es doch gut geklappt, oder? Möchtest du die
      wieder reiten?" Die Stute war auch schön klein, vor großen Tieren hatten die Kinder dann oft Respekt. Nadja
      nickte und lächelte, als ich sie in die Seite piekte, auch schon wieder. Kinder waren so leicht glücklich zu machen..!
      "Aber wenn du reiten willst, musst du erstmal was essen, sonst hast du ja gar keine Kraft..!"
      Die Kinder der Anfängergruppe hatten mit Jeannys und meiner Hilfe gesattelt und geputzt, nun gurtete ich noch
      einmal nach und half Michelle auf Sweety; Maren hatte den Strick der Ponystute in der Hand, den wir noch
      zusätzlich in die Trense eingehakt hatten. Nadja und Moto teilten sich Desirae, so sollten erstmal alle ein Gefühl
      für die Pferde bekommen und die Gewissheit, dass nichts passierte. Heute gingen wir sowieso erstmal nur eine
      lange Schrittrunde und die vier Mädchen wechselten sich auf halber Strecke mit dem Reiten ab. Als wir
      zurückkamen, hatte Jeanny schon mit den Fortgeschrittenen deren Pferde fertig gemacht. Jannik machte eine
      gute Figur auf Siebenfinger, der älteren Lea hatte ich Pitch zugeteilt, denn ich wusste, dass sie auch mit etwas
      schwierigen Pferden gut klar kam; Lea die Kleine wirkte winzig auf Rain, aber dafür war der wenigstens
      grottenbrav und Laura hätte ich mit ihrer Figur auf kein kleineres Pferd als Blackbeard setzen können. Auch
      diese etwas besseren Reiter würden heute erstmal nur Schritt gehen, um die Pferde kennenzulernen, das
      übernahm Jeanny, während ich das Mittagessen vorbereitete - Acht hungrige Mäuler machten sich dann nach
      dem Ritt auch sofort darüber her. Am Nachmittag wiederholten wir das Spektakel noch einmal; am Abend
      brachten wir alle zusammen die Pferde auf die Weide.
    • Leaenna
      Jede Woche eine neue Welt

      Sa
      So
      Montag
      Di
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      Fr
      Sa

      Um der Mittagshitze einen Schritt vorauszusein, machte die erste Gruppe ihre Pferde heute schon direkt nach dem Frühstück fertig. Ich wollte jetzt auch den Anfängern jeweils ein einzelnes Pferd zuteilen, denn spätestens wenn dann das erste mal getrabt wurde und die Partnerin mitlaufen musste, war das Gejammer immer Groß. Nadja bekam Valentine's Day, Moto Pino, Michelle Sweety und... "Ich will aber kein eigenes Pferd!" Das hatte es noch nie gegeben. Maren schien sich aber sehr sicher und stemmte trotzig die kleinen Ärmchen in die Hüften. "Michelle und ich wollen uns Sweety teilen!" Ob Michelle das wirklich wollte? Sie und Maren waren Freunde, aber ich schätzte die Kleine Blonde eigentlich mutiger ein. Dennoch - sie nickte, und was sollte ich da machen, außer zustimmen. Ihr Pech. "Jeanny, machst du mit den Fortgeschrittenen die Pferde fertig, während wir weg sind?" bat ich meine Gehilfin und erklärte ihr, dass die Aufteilung dieselbe wie gestern bleiben würde: Lea Eins bekam Pitch, Lea Zwei Rain, Laura Blackbeard und Hahn-im-Korb Jannik ritt Siebenfinger. Dann schneppte ich mir noch einen Strick, den ich mir umhängte - es konnte ja immer mal sein, dass ein Kind Angst bekam und geführt werden wollte - und machte mich mit den Kleinen auf den Weg.
      Maren schlackerte wild und fröhlich mit den Beinen; ein Glück, dass das die ausgeglichene Ponystute Sweety nicht aus der Ruhe brachte. Und reden konnte das Kind ohne Ende; ich glaube, sie holte nichtmal zwischendurch Luft. Michelle trottete resignierend nebenher und warf ihr nur ab und an einen neidischen Blick zu. "Wollt ihr dann mal das Traben probieren?" fragte ich in die Runde und brachte damit zumindest die Augen von Nadja zum leuchten, sowie Motos, als ich die Frage nochmal auf Englisch wiederholte. Die Taiwanesin machte gar keine schlechte Figur zu Pferd, aber die meisten Kinder sprachen kaum Englisch, sodass sie wenig Anschluss fand. Aus diesem Grund bekam sie etwas mehr von meiner Aufmerksamkeit, auch wenn ich diese normalerweise fair auf alle Ferienkinder einzuteilen versuchte. Vorsichtshalber hakte ich den Strick in Vales Trense, um das erste Pferd etwas unter Kontrolle zu haben, da Nadja prinzipiell mit meterlangen Zügeln ritt und das auch nicht änderte, egal, wie oft ich sie darauf hinwies. Nach ein paar Trabschritten schon hörte ich den ersten Hilferuf - Maren. "Ich will nicht mehr Traben!" Himmel, dem Kind standen ja sogar die Tränen in den Augen. "Warum denn nicht, hast du Angst?" - "Nein, aber Traben ist ungemütlich." Na, dann. "Dann tausch mit Michelle." - "Die will auch nicht traben." Bitte? Schisser hatten wir immer mal, aber ich fand es nicht gut, dann die Freundin mit hineinzuziehen. Wenigstens die sollte doch ihren Spaß haben. Alles diskutieren brachte nichts; letztendlich trabte ich mit den beiden anderen einen Weg entlang und wieder zurück und die beiden Jüngsten warteten mit Sweety. Das Problem hatte ich wenig später mit den Frotgeschrittenen nicht. Im Gegenteil, die wollten am liebsten heute alle schon galoppieren. Aber damit würde ich noch warten, bis ich sicher sein konnte, dass auch alle mit ihren Pferden klarkamen. Am Nachmittag war es furchtbar heiß, weshalb wir alle zusammen - ohne Pferde - an den See gingen. Am Abend hatte ich eine horde nasse, aber müde, und, ich würde behaupten, glückliche Kinder, die in ihre Schlafsäcke krochen.
    • Leaenna
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      Sa
      So
      Mo
      Dienstag
      Mi
      Do
      Fr
      Sa

      Ich habe eine neue Sportart erfunden: Ponyjogging. Seit Maren kurzerhand
      für sie und ihre Freundin Michelle beschlossen hatte, dass sie sich Sweety
      "teilen würden", hatte ich nur darauf gewartet, wann Michelle zu mir kommen
      würde, weil sie ein eigenes Pony wollte; und das war heute nach dem ersten
      Ritt soweit. Maren war partout wieder nicht getrabt - natürlich nur, weil
      ihr das zu ungemütlich war - und Michelle war ja gar nichts anderes übrig
      geblieben, als nebenherzulaufen, bis sie an der Reihe war. "Das ist doch
      kein Problem." Ich hatte mit einem sanften Lächeln vom Kochtopf
      aufgeschaut. Heute hatte es Spaghetti gegeben. Das war immer eine riesen
      Sauerei, schmeckte aber wenigstens allen. "Du nimmst dann nachher Snoopy,
      ja? Der Schecke. Der ist ganz lieb."
      Und wie ich es vorausgesagt hatte, kam Michelle, dann beim zweiten Ritt, nicht nur wirklich gut mit Snoopy klar; sie machte sogar eine wirklich gute Figur auf dem Wallach und zeigte keine Angst vor dem Traben. Nur Maren gondelte auf Sweety immernoch hinterher und langsam fand ich das nicht mehr in Ordnung. Sie hielt die
      ganze Gruppe auf. Also setzte ich Jeanny auf Crazy Loop; sie führte die
      Gruppe solide zu Pferd an. Das wollte gelernt sein. Danach ritt Moto auf
      Pino, denn meine Kommandos von hinten wurden von Jeanny für die Taiwanesin
      übersetzt. Es folgte Nadja auf Valentine's Day, Michelle auf Snoopy - und
      schließlich ich mit einem Führstrick in der Hand, an dessen Ende Sweety und
      auf ihr drauf die panische Maren, die ihre Angst aber niemals zugeben
      würde. Das nebenherrennen hatte für mich - man sollte ja immer positiv
      denken - zwei gute Seiten. Zum einen blieb ich fit und zum anderen hatte
      ich kein bisschen Atemluft mehr, um mich mit dem kleinen Mädchen zu
      unterhalten.
      Die Fortgeschrittenen durften heute zum ersten mal galoppieren - aber
      natürlich nur, wer wollte. Jannik auf Siebenfinger und Lea auf Pitch Black
      Progress trauten sich. Mit der anderen Lea auf Rain und Laura auf dessen
      Weidekumpel Blackbeard wartete ich am Fuß der kurzen Galoppstrecke. Sie
      bestand aus einem Feldweg, der von unserer normalen Seerunde abzweigte und
      einen kleinen Hügel hinaufführte. Oben angekommen, endete er in einem
      kleinen Trampelpfad im Gebüsch. "Und da wendet ihr dann und reitet im
      Schritt zurück. Nur im Schritt! Alles klar?" schärfte ich den zwei
      aufgeregten Kids noch einmal ein, aber Jannik war schonmal hier gewesen,
      der kannte das schon. "Alles klar!" erwiederte er und salutierte
      spielerisch. "Dann auf mit euch!" Und schon waren sie um die Wegbiegung
      verschwunden. Da würde ich nicht mitrennen.
    • Leaenna
      Jede Woche eine neue Welt

      Sa
      So
      Mo
      Di
      Mittwoch
      Do
      Fr
      Sa

      "Und das würdest du wirklich für mich tun?" Jeannys Antwort war ein herzliches Lachen. So lustig fand ich das gar nicht. Eher sehr aufopfernd. Aber sie nickte und stellte ihren Frühstücksteller in die Spüle. "Natürlich. Ich will am Ende der Woche ja auch etwas für mein Geld getan haben." Damit stand der Deal um den Rollentausch. Ich würde heute statt Jeanny die Abteilung anführen - Schon alleine, weil ich die Wege besser kannte. Und dass ich damit um den blutigen Hörsturz, den mir Maren sonst unausweichlich beschert hätte, gebracht wurde, war ein netter Nebeneffekt. Die große Runde um den See kannte Jeanny sicher auch schon in- und auswendig. Heute wollte ich jedoch mit den Kindern durch den "Hexenwald" reiten, in dem es gar keine wirklichen Wege gab, denen man folgen konnte, nur einige Trampelpfade. Sich unter Ästen wegducken zu müssen oder die Pferde über Wurzeln klettern zu lassen war gerade für die Jüngeren meist ungemein spannend.
      "Aber es gibt doch gar keine Hexen!", war sich Michelle, die gerade den Schecken Snoopy sattelte, sicher. Der Wallach schnoberte ihr freundlich durchs Haar. Ich zwinkerte. "Bist du dir sicher?" - und hatte damit dem kleinen Mädchen genug Hirnfutter für die nächsten Stunden gegeben. Ich setzte meine Helferrunde fort, gurtete bei Your Sweety noch einmal nach, ehe Jeanny die zierliche Stute und ihre ebenso filigrane kleine Reiterin Maren ans Ende der Abteilung führte, um sich dort hinter Nadja auf Crazy Loop einzureihen. Moto ritt heute Blackbeard, dem machte es nämlich gar nichts aus, zweimal zu laufen. Im Gegenteil, das Rumgegondel im Gelände langweilte ihn ohnegleichen und die verhältnismäßig kurze Galoppstrecke reichte dem Großen nicht einmal, um wirklich Geschwindigkeit aufzubauen. Eigentlich war er kein Pferd für Reiterferien, aber ich hatte momentan kein anderes Pony. Wenn die Kinder weg waren, würde ich ihn mal wieder richtig arbeiten müssen, damit er nicht steif wie ein Brett wurde.
      Ich schwang mich auf Skippy. Die Mustangstute war noch viel weniger etwas für Kinder als BB oder Rain. Denn während die beiden sich zwar langweilten, aber brav jedes Anfängergehampel aushielten, war Skippy mehr als sensibel und außerdem sehr scheu gegenüber Fremden. Ich spürte, dass es ihr nicht behagte, so viele andere Pferde und Reiter hinter sich zu wissen. Doch sie hatte genug Vertrauen zu mir, um die Abteilung an meinem langen Zügel solide anzuführen.
      In der Fortgeschrittenengruppe wenig später ritt Jannik Siebenfinger, Lea Pitch Black Progress, die andere Lea Like Rain in the Desert und Laura Blackbeard, den sie nun nicht einmal fertig machen musste - Das kam dem dicklichen, faulen Mädchen gerade recht. Heute wollten sie sich alle trauen, zu galoppieren. Genau einer gelang es nicht.
      "Das liegt bestimmt daran, dass er schon eine Stunde gehen musste, der war jetzt müde!" beklagte sich Laura beim Abendessen und griff nach dem vierten Brot. Der gute Blackbeard war im Stechtrab hinter den anderen hergerannt und hatte sie ordentlich durchgeschüttelt. An anderen Tagen hätte ich ihr jetzt erklärt, dass es ihre Schuld, nicht die des Pferdes war - Aber heute war ich zu müde.
    • Jackie
      Verschoben am 21.08.2013 um 19 Uhr
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  • Album:
    Ehemalige Pferde
    Hochgeladen von:
    Leaenna
    Datum:
    24 Jan. 2011
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