Cooper

| Liav ♀| HMJ 4549 | EVB |

JHM: 150p.

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| Liav ♀| HMJ 4549 | EVB |
Cooper, 8 Okt. 2019
Veija, Flair und Canyon gefällt das.
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      2nd November- Pflegebericht | Showhorses
      Der Monat wechselte vom Oktober zum November und auch die Uhren wurden umgestellt. Die Dunkelheit trat nun ‚früher‘ ein. Die Blätter waren mittlerweile nicht mehr so schön bunt, sondern eher braun und löchrig. Teilweise hatten diese sich auch schon dem Boden angeglichen. Ich liebte den Herbst, aber dieses Jahr war es schon ein wenig seltsam. Ich kam einfach auch nicht wirklich in Stimmung. Am ‚All Hallows Eve‘ Abend veranstaltete ich mit den Mitarbeitern eine Halloweenparty. Wir spielten einige Spiele, hatten leckere Cocktails und haben uns dann noch klassische Horrorfilme angeschaut. Der Abend ging dennoch schnell zu Ende. Gegen 22 Uhr waren alle schon Zuhause angekommen oder hatten auch noch andere Pläne. Ich blieb dann allein auf dem Gelände zurück. Diese Nacht war auch sehr kalt gewesen, es waren nur um die 0 Grad. „So ganz allein hier, gruselig genug, oder?“ lachte ich und rief dann Mudge zu mir, der irgendwo herumschnüffelte. Ganz allein war ich aber eh nicht. Ich hatte schon seit Ewigkeiten zwei Wachmänner und ein Mitarbeiter blieb immer, um bei den Pferden Aufsicht zu halten. Am späten Abend des einunddreißigsten hatte ich mich dann ins Zimmer zurückgezogen und schaute noch einige Klassiker wie „The Shining“. Bis tief in die Nacht schaute ich dann noch im Fernsehen einige Dokumentationen über das Paranormale, die nicht wirklich gut waren und mich auf einen anderen Sender schalten ließ, die grade eine Sitcom zeigten. Dies reichte mir zum Einschlafen. Das letzte mal sah ich gegen vier Uhr auch die Uhr und der Collie hatte sich über die Hälfte des Bettes für sich beansprucht.

      Gegen neun Uhr wachte ich dann schlagartig auf und war hell wach, auch wenn die Nacht sehr lang war. Ich schob Mudge auf die Seite und setzte meinen Füßen auf den Boden auf. Ich streckte mich und machte dabei merkwürdige Geräusche. Draußen regnete es. „Zumindest nur Nieselregen“ sagte ich zu mir selbst, rieb mir die Augen und sprang dann nach einer kleinen Runde Bodenübungen, unter die Dusche. Dies war eigentlich ein wenig unnötig da es draußen eh kalt, nass und ungemütlich war. Das fiel mir aber erst unter der Dusche ein. Ich verdrehte dann für mich selbst die Augen. Ich schlug mir mein „Fünf Minuten Makeup“ drauf und zog einen dicken Pulli, eine enge Hose und eine Mütze und Schal an. Alles wie immer in schwarzer Farbe. Außer der Schal, dieser war dunkelrot, schwarz kariert. Mein Morgen mit einer frischen Dusche, Tee, gutes Frühstück und einer Gesichtsmaske und Sport, hat meine Laune stark gehoben. Zufrieden ging ich mit einer Tasse Kaffee und Mudge im Schlepptau über das Gelände spazieren und begrüßte alle. Dann schaute ich noch bei der Trainingseinheit von Quiet Giant zu. Sie hatte sich faszinierend gut in der Dressur präsentiert. Nun mussten wir warten bis sie etwas an Alter zulegt, um in die höheren Klassen aufsteigen zu können. In der Zwischenzeit schauten wir nach ihrer zweiten Disziplin, das Galopprennen. Mittlerweile hatte sich Quiet auch an einen anderen Jockey gewöhnt, somit konnte sie auch ohne mein Beisein trainieren. Die Stute fühlte sich sichtlich eher in der Dressur zuhause. Dennoch erzielte sie immer bessere Fortschritte auf der Trainingsrennbahn. Somit stand fest, dass sie das nächste Rennen gehen sollte. Nach der Einheit nahm ich die Stute dem Trainer ab und ritt sie in der kleinen Halle trocken. Sie freute sich mich zu sehen. Ich nahm ihr anschließend das Sattelzeug an und spielte mit ihr in der Halle herum. Dann warf Quiet sich hin und nahm ein schönes Sandbad. „Na, zum Glück muss ich dich heute Putzen“ lachte und ließ die Stute ihr Ding machen. Dann begleitete ich sie in den Stall und befreite sie dort von dem Schmutz. Tatsächlich stellte ich sie dann noch unter das Rotlicht, da sie sehr nass war und sie intensiv trainiert wird. „Danach geht’s dir besser“ sagte ich leise und genoss selbst das wärmende Licht.

      Nachdem ich bei Quiet war besuchte ich noch schnell CHH‘ Mr. Buckminster, den ich vor kurzem erst wieder von, von Landsberg, zurücknahm. Der arme Kerl fand wohl nirgendwo wirklich Anschluss. Chattahoochee Hill’s beschloss dann ihn zunächst wieder auf zu nehmen und im Rennen sowie im Springen zu trainieren. Je nachdem würde er dann weiterhin bei uns bleiben oder dann doch weitervermittelt werden. Obwohl dieser Gedanke mich nicht zufrieden stellte. Ich streichelte den großen Hengst über die Nase. Aufmerksam beobachtete er meine Schritte und genoss die kleine Stunde an der Longe. Dann überließ ich ihm seinen neuen Trainer. „Der Trainingsplan steht, ja?“ vergewisserte sich der Trainer. „Ja, alles so wie wir es besprochen hatten. Galopprennen und Springen. Fang, mit dem an wobei du denkst, er am meisten Spaß hat“ er lachte und erwiderte „Wird gemacht!“.

      Nun ging ich zum Eventpferd des „Horse Makeover“ Projektes. Liav HMJ 4549 stand noch geduldig in der Box herum und erwartete mein kommen. Der Monat war zu Ende, somit war ihr erster Monat auf Chattahoochee Hills überstanden. Beide Parteien konnten viel aus den Herausforderungen lernen und das tun wir immer noch. Es war mit einer Ehre, ein solches Pferd eine neue Heimat zu geben. Zwischen Liav und mir hatte sich eine gute Bindung entwickelt und sie machte sich prächtig. Die weitere Vorgehensweise mit ihr war anhand eines neuen Trainingsplans festgehalten worden, den ich gestern erstellte und an ihre Boxentür haftete. Ich hielt der Stute den letzten Plan vors Gesicht. „Schau, das hast du alles erreicht! Und sogar Ziele erreicht, die wir erst für diesen Monat angedacht hatten“. Ich war sehr stolz auf die braune und gab ihr viele Streicheleinheiten. Was hier vor sich ging wusste sie glaube ich nicht, aber sie genoss die Aufmerksamkeit und entwickelte eine Fähigkeit nach der anderen. Ich zog der Stute das Halfter an und machte mit ihr einen gemütlichen Spaziergang im nahegelegenen Wald. Auch Mudge begleitete uns. Ich genoss die Ruhe. Der Nebel hatte sich den ganzen Tag schon nicht verzogen und machte, aber den rundete die Atmosphäre des Spaziergangs gut ab. Wir liefen über die bunten, eher braunen Blätter, die Liav sehr interessant fand. „Die kannst du nicht essen“ lachte ich und nahm ihr das Blatt aus dem Mund. Gegen ende des Spaziergangs machte ich mir ihr ein paar Dehnübungen und setzte sie noch bis zur Abendruhe auf die Weide und beobachte sie und die anderen Tiere für eine Weile. Bevor ich gehen wollte, kam die Stute fröhlich angetrabt und suchte noch nach Streicheleinheiten, die sie auch bekam. Unmittelbar danach nahm sie erneut Blätter in den Mund und spielte mit ihnen herum. Somit entstand ein kleiner Schnappschuss zum Tagesende. Ich schmunzelte als ich das Bild auf dem Handy sah. „Sehr elegant“ lachte ich, rief Mudge und ging dann ins Haus.

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      5619Z. | ohne Leerzeichen | by Cooper
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      3rd November | Liav HMJ 4549
      „Cooper, Coooopeeer“ hörte ich vom weitem. Ich ließ vom Laptop ab und versuchte zu erörtern von welcher Richtung die Stimme kam. Auch Mudge, der an meinen Füßen lag, richtete sich auf und spitzte seine Schlappohren soweit es ging. Ich stand vom Stuhl auf und lief die Treppe hinunter. Auf halbem Weg stand ein Mitarbeiter vor mir. „Grade eben ist ein Reiterspiel für das Horse Makeover angekündigt worden. Das wäre die perfekte Möglichkeit allen zu zeigen wie fantastisch die Stute sich entwickelt hat. Ich mein, ihre Bewegungen, wie flüssig sie nach einem Monat schon geht und…“. Ich kniff die Augen kurz zu und machte sie wieder auf. Ich kratze mir die Schläfe. Mudge schaute sich das Geschehen an und platzierte sich erneut an meine Füße. Endlich musste mein Mitarbeiter Luft schnappen und ich nutze die Chance. „Okay, ist ja gut“ lachte ich. „Ich habe die auch grade gesehen, habe auch eine Informationsemail bekommen. Ich sehe das genauso wie du, Liav sollte da auf jeden Fall hin. Sie hat einiges vorzuweisen, das stimmt! Nur wir sollten dann jetzt mit einem Ablauf angefangen und sie bestens auf Reisen vorbereiten. Seitdem sie hier ist ist sie ja nicht mehr im Transporter gewesen und ich weiß das die kleine, das ganz sicher nicht großartig fand. Lass uns die Tage einen Plan erstellen und uns überlegen was wir vorführen wollen. Ich möchte sie tatsächlich nicht zu sehr beanspruchen, wenn du verstehst“. Aufgeregt nickte er und atmete sehr schnell. „Okay. Gute Idee. Ich freue mich“. Er flitze die Treppe hinunter und machte sich dann wieder an die Arbeit. Ich schüttelte schmunzelnd den Kopf und ging dann wieder an den Laptop und verkündete sofort den Veranstaltern das ich mit Liav HMJ 4549 teilnehmen würde.

      Kurz darauf ging ich zu Liav hinaus, um sie auf der Weide ein wenig weiter zu beobachten. Dann traf ich mich am späten Nachmittag noch mit ihrem Trainer, um die Show zu gestalten. „Dann leg mal los. Was denkst du was wir zeigen sollten“ sagte ich. Er sagte mir seine Meinung und nannte einige Ideen, die wir in die Show einbauen könnten. Wir erörterten dann zunächst unser Hauptziel für die Vorstellung. Diese war Liav’s Grundgangarten zu präsentieren. Da Bewegung bei ihrer Ankunft bei uns kaum möglich war. Dies wollten wir durch einfaches, über Stangen laufen erzielen. Ich notierte alles und recherchierte derweil noch im Internet, was es noch für Möglichkeiten gibt. Die Teilnahme an einem Reitspiel hatten wir nämlich noch nie in Betracht gezogen und hatten darin auch keinerlei Erfahrungen. „Ein Slalom wäre doch auch noch gut. Hier kann man ihre Wendigkeit und Hörigkeit ebenfalls noch Hervorheben“ sagte ich und schrieb es nach dem zustimmenden nicken des Trainers, direkt auf den Showplan. Um zu demonstrieren das Liavs Angst stark abgenommen hat, stellten wir uns vor mit einem Gymnastikball neben ihr her zu laufen. Zudem sollte sie am Ende des Weges dann den Ball aufheben und in einen Reifen platzieren. Das alles fand mit Trense, aber ohne Sattel und Pad statt. Dann wollten wir noch eine kleine Longeneinheit durchführen. „Ich glaube somit hätten wir dann dreißig Minuten voll“ sagte der Trainer und schrieb alles noch mal einzeln auf. Voller Vorfreude arbeiteten wir dann mit Liav auf den Tag hin und übten die zuvor genannten Einheiten.

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      2737Z. | ohne Leerzeichen | by Cooper
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      Einreiten Teil 1 | Trainingsbericht
      Eine ganz besonders schöne und spannende Aufgabe führte mich Ende des Herbsts 2019 auf das Chattahoochee Hill's nach Kanada. Hier wartete eine Vollblutstute auf mich, die eine schwierige Vorgeschichte mitbrachte. Im Zuge des Horse Makeover Projekt 2019 hatte sie eine zweite Chance bekommen und sollte nun, nachdem ihre neue Besitzerin schon einiges an Vorarbeit geleistet hatte, eingeritten werden. Ein wichtiger Schritt, bei dem Cooper sich professionelle Hilfe zu Rate ziehen wollte, da ,,Liav HMJ 4549'', wie die Stute nun genannt wurde, nicht einfach war. Bereits im Vorfeld hatten wir uns darüber ausgiebig unterhalten, weswegen wir auch einen sehr leichten Einstieg fanden, als ich ankam.
      Die nächsten Wochen durfte ich mich auf dem schönen Hof aufhalten und hatte sogar mein eigenes Zimmer, in dem ich nach dem Training zur Ruhe kommen konnte.
      Nachdem mir Cooper alles gezeigt hatte brachte sie mich auch in den Stall. ,,Das hier ist sie.'',sagte sie dann lächelnd und deutete auf die Box einer hübschen, dunkelbraunen Stute. Diese hob sofort ihr edles Köpfchen und ging vorsichtig auf uns zu. ,,Naa wer bist denn du?'',sagte ich mit ruhiger Stimme und hielt ihr die Hand entgegen. Sie berührte diese sanft mit ihrem Nüstern und beäugte mich interessiert.
      Nachdem Cooper mir noch einmal erzählt hatte wie ihr derzeitiger Stand war durfte ich zum ersten Mal zu ihr in die Box. Diesbezüglich schien sie tatsächlich kein Problem zu haben also ging ich einen Schritt weiter und wollte sie zum Putzen in die Stallgasse führen, wo ihre Besitzerin sie mir beim ersten Mal halten wollte. Das Ganze sollte bewirken, dass Liav noch eine Vertrauensperson bei sich hatte. Das Halftern war dabei an sich noch keine selbstverständliche Aufgabe für sie. Also ließ ich mir dabei ganz besonders viel Zeit; in Summe klappte es aber gar nicht so schlecht. Liav war dies einfach nur noch nicht gewohnt. Was mir allerdings bedeutsames für die spätere Arbeit mit ihr auffiel war, dass die schicke Braune noch nicht all zu viel Vertrauen hatte, wenn man sie berührte. Hier schien sie nach wie vor misstrauisch; besonders bei mir, die sie noch nicht kannte und im Generellen im Bereich ihrer Flanke. Später musste sie allerdings so einige Berührungen tolerieren, sowohl von mir, als auch den Gegenständen, die beim Reiten nunmal ans Pferd mussten.
      Um die Distanz zwischen uns zu schmälern kam ich die folgenden 5 Tage nur zum Streicheln, Putzen, Halftern und ein wenig Führen durch die Stallgasse. Erst dann begann ich langsam an der Hand, gewohnt am Halfter, mit ihr über den Hof zu spazieren. Dabei achtete ich immer auf die korrekte Körpersprache und achtete durch häufiges abwenden, halten, schneller und langsamer gehen darauf, dass sie sich auch auf mich fokussierte.
      Erst als ich das Gefühl hatte, dass dies mehrere Tage am Stück gut funktionierte und Liav beim Putzen nur mehr die Ohren anlegte, anstelle nach mir zu schnappen, testete ich, wie sie am Halfter an der Longe lief. Die Basics saßen schon recht gut und so versuchte ich dies weiter auszubauen. Wie bei jungen Pferden auch tat sich Liav noch schwer ihre innere Mitte zu finden; einerseits, weil sie zwischendurch immer wieder recht nervös war, andererseits, da es ihr noch schwer fiel ihren Takt und damit ihr Gleichgewicht zu halten. Genau genommen spielte dies alles zusammen: durch ihre kleinen nervösen Phasen kam sie aus dem Takt und dadurch verlor sie ihre Balance. Dies wurde allerdings von Runde zu Runde besser und so waren in Summe weder Schritt, noch Trab, noch der Galopp ein großes Problem für die Stute.
      Zwei Tage nach dem ersten Longieren longierte ich sie erneut. Diesmal ließ ich sie recht lange Galoppieren, bis sie wirklich locker wurde. Abgesehen davon war es meine Intention, dass Liav sich ein wenig auspowerte um ruhiger zu werden. Ich hatte nämlich vor sie an diesem Tag etwas abzuhärten. Zumindest damit zu beginnen. So kam es also dazu, dass ich sie ruhig an der Stelle stehen ließ ehe ich begann sie mit der Longe zu berühren. Zu meinem Erstaunen drehte sie dabei lediglich mein Ohr in meine Richtung und zeigte sonst keine große Reaktion. Dafür, dass Cooper mir erzählt hatte wie panisch sie auf das Pad reagiert hatte, staunte ich also nicht schlecht, als sie sich mit dem Gegenstand nicht nur an der Schulter, sondern auch mit sanfter Bewegung am Hals und Bauch streicheln ließ. Die Beine waren für das doch noch schüchterne Mäuschen auch zu tolerieren. Die Kruppe ebenso, wobei ich die Flanke bewusst beim ersten mal ausließ um keine unangenehme Situation für sie damit zu provozieren.
      Dies sollte für den ersten Versuch auch reichen und Liav durfte wieder in ihre Box, ehe ich mir die kommenden Schritte überlegte.

      3931 Zeichen ohne Leerzeichen | by Bracelet | 4 HMJ Punkte
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      Einreiten Teil 2 | Trainingsbericht
      Nachdem Liav und ich uns nun schon ein wenig kennengelernt hatten war es schließlich an der Zeit, dass ich auf das zusteuerte wofür Cooper Chattahoochee mich eigentlich gerufen hatte: das Anreiten.
      Nachdem sich die braune Stute bereits mit der Longe ein wenig berühren ließ hatte ich mir für den nächsten Tag, wieder nach der Longearbeit, einige Gegenstände in der Halle bereit gelegt. Trotzdem begann ich mit dem, was sie schon kannte: der Longe. Mit dieser fuhr ich sanft über ihr dunkles Fell und näherte mich nun auch ihrer Flanke an. Wie auch beim Putzen legte sie die Ohren an und drehte ihren Kopf leicht drohend in meine Richtung. Dennoch ließ ich mich davon noch nicht abschrecken und fuhr wie in Zeitlupe, mit beruhigender Stimme fort. Ich redete gerne während des Trainings mit meinen Schützlingen. So auch mit Liav und tatsächlich hatte es einen positiven, beruhigenden Effekt auf sie. Auch wichtig war natürlich der Rücken, bei dem sie laut Cooper bisher kein bis kaum Gewicht tolerierte. Da die Berührung aber an sich schon klappte wagte ich den nächsten Schritt und öffnete die eingerollte Longe. Mit dem Ende begann ich nun vorsichtig an den Körper der Stute zu pendeln. Dabei zeigte sie, als ich in Richtung Hinterhand kam, doch eine kurze Reaktion und wich zur Seite. Ich beruhigte sie aber recht rasch und konnte fortfahren.
      Im Laufe der nächsten Tage ließ sich Liav spielerisch mit allerhand verschiedenen Gegenständen berühren. Immer wieder legte ich auch mal die ein oder andere Bürste beim Putzen auf ihren Rücken oder ihre Kruppe. In der Halle war es auch schon möglich sie mit der Longe etwas zu ,,bewerfen'', wobei sie die meiste Zeit ruhig stehen blieb. Sogar wenn ich sie über sie warf und sie sie von der anderen Seite berührte. Ebenfalls hatte ich mich immer mal wieder mit einer Aufstiegshilfe neben sie gestellt und sie von oben an Rücken, Hals und Kruppe berührt. Dies sollte verhindern, dass Liav es später gruselig fand, dass ich mich höher; teilweise über ihr befand. Die Stute machte wirklich rasche Fortschritte, wenn es auch nur viele sehr kleine Schritte waren. Die Trense hatte Cooper ihr in der Zwischenzeit ja auch schon gezeigt und auch bei mir nahm sie sie immer lieber ins Maul. Ich nutzte dazu gerne eine Maulbutter, die eine Geschmacksrichtung hatte und das Gebiss dadurch leichter annehmbar machte, was bei Liav gut klappte.
      Nachdem ich bereits trainiert hatte Decken auf Liavs Rücken zu legen war das ungeliebte Reitpad, das sie vor so kurzer Zeit noch so panisch loswerden wollte, der nächste Schritt. Ich strich sie dabei zwei Tage damit erneut lediglich auf allen Seiten ab, ehe ich das Pad längere Zeit lang auf ihrem Rücken festhielt, dann wieder weg nahm und sie damit streichelte. Ich steigerte dabei die Zeit, die es in Sattellage lag und als sie gar nicht mehr damit rechnete ließ ich es einfach mal liegen.
      Am darauffolgenden Tag wiederholte ich das Prozedere und führte die Hübsche ein wenig. Dabei blieb eines ihrer Ohren dauerhaft nach hinten gerichtet und sie bewegte sich leicht stockend. Dennoch verhielt sie sich sonst nicht weiter auffällig, was ein großer Schritt war, weswegen ich nun noch mit einem, einen Ticken schwereren Pad übte. Zusätzlich hatte ich die letzten Tage auch begonnen mit Deckengurten zu üben, dass Liav schrittweise lernte, dass etwas unten an ihrem Bauch war und hier immer etwas enger anlag.
      Da auch das mit dem schwersten Westernpad das ich fand klappte, kam nun der Tag der Tage: ich legte eine Dressurschabracke auf den Rücken der Stute. Keine Reaktion. Als nächstes folgte ein Dressursattel, der ihr grundsätzlich nicht all zu schlecht passen musste. Vom Gewicht her war er wohl minimal schwerer als das letzte Pad. Dennoch schien dies für Coopers Sensibelchen in Ordnung zu sein. Also ging ich am Tag darauf einen Schritt weiter und zog ganz vorsichtig den Gurt etwas zu. Locker, aber dennoch eng genug, dass er durch Bocken nicht unter den Bauch rutschen könnte. So führte ich sie zu allererst an der Hand im Schritt, dann ließ ich sie damit an der Longe erst einmal Schritt gehen. Wie erwartet wich das stacksige Tappen bald einigen wilden Hüpfern. Allerdings dauerte es nicht langsam, da arrangierte sie sich bereits mit ihrer Situation und ließ sich wieder kontrollieren, woraufhin ich sie noch in Trab und Galopp ein wenig arbeitete.
      Dies war für's erste auch Mal genug, was Liav verarbeiten musste.

      3673 Zeichen ohne Leerzeichen | by Bracelet | 4 HMJ Punkte
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      15 Oktober | Pflegebericht
      Seit einige Tagen nun hatten wir unsere engagierte Trainerin auf Chattahoochee Hills. Zuletzt hatte ich allein versucht Liav HMJ einzureiten, was aber kläglich scheiterte. Deshalb hatten wir professionelle Hilfe in die Stables geholt. Zuvor hatte ich auch einige Einheiten mit der dunkelbraunen Stute geübt, die Trense kannte sie somit schon. Jedoch war sie im Bereich des Bauches und der Flanke ungemein sensibel, welche, auch leichte Gegenstände, sie enorm störten und diese sofort auf dem Boden befördert wurden. Liavs Muskeln hatten sich soweit es geht aufgedehnt und konnten nun bald aufgebaut werden. Die Bewegung ohne sichtlichen Schmerz war erfolgreich. Nun musste weiter an der Dehnung gearbeitet werden, um sogar noch näher an einen physiologischen Gang zu kommen. Jedoch sah man leider, dass dies nicht mehr zu hundert Prozent erreicht werden würde. „Höchstens nur noch achtzig Prozent“ sagte ich, als ein interner Trainer danach fragte. Auch der externen Trainerin erzählte ich von meinen Einschätzungen und zeigte ihr die Videodokumentation sowie die schriftliche Dokumentation. Sie lobte uns für die Mühe und dem Ergebnis der Bewegungsfreiheit. Auch darauf waren wir alle sehr stolz. „Ohne das Team wäre das gar nicht möglich gewesen. Außerdem liebt es Liav mittlerweile sich zu bewegen, das erleichtert die Sache noch mal sehr“. Sie blieb einige Wochen, während des Prozesses des Einreitens, bei uns auf Chattahoochee Hills. Sie arbeitete nicht nur mit Liav, sondern gemeinsam mit mir zusammen. Bevor sie sich an die Arbeit machte hatten wir eine kleine Gesprächsrunde. Hier erörterten wir was Liav bereits kann und was ihr noch schwerfällt. Zudem schauten wir nach empfindlichen Stellen sowie Trigger, um das Training sinnvoll zu gestalten. Zuletzt zeigte ich ihr noch alles, was wir zuvor in der Theorie gesagt hatten. Sie schaute aufmerksam zu und notierte sich alles. Im Anschluss entwickelte sie einen groben Plan und stellte mir diesen vor. „Das hört sich sehr gut an. Ich bin so aufgeregt und gespannt. Ich sehe schon viele der Horse Makeover Pferde an Turnieren teilnehmen“. Ich pausierte kurz. „Grundsätzlich ist mir Liav viel wichtiger als der Wettbewerb, bis jetzt hat sie sich aber super geschlagen auch ohne Leistungsdruck“. Ich lächelte und bekam auch ein warmherziges zurück. „Keine Sorge, ich weiß wie du das gemeint hast. Und Liav scheint sich ganz wunderbar zu entwickeln. Sie sieht vom Verhalten her auch sehr entspannt aus, was man vorher nicht wirklich behaupten konnte. Du machst das schon. Ich bin einfach froh dich da Unterstützen zu können“ sagte Bracelet. Es war dann schon spät am Abend und sehr kalt. Somit verzogen wir uns dann beide auf das Zimmer und sahen uns am darauffolgenden Tag. Der erste Trainingstag.

      Einige Tage vergingen. Die Blätter waren mittlerweile alle braun und die Bäume teilweise kahl. Schneeregen war schon angesagt und der Wetterdienst sagte dauerhaft Temperaturen unter zehn Grad an. Jedoch war der Fortschritt bei Liav war kaum zu übersehen. Die Trense lies die Stute sich schon ohne Probleme anziehen. Auch eine Decke sowie ein beschwertes Pad machte ihr auf dem Rücken nichts mehr aus. Ich tauschte mich mit Bracelet dauerhaft aus und nahm selbstverständlich bei vielen Einheiten selbst teil. Auch das normale Training für Liav ging weiter. Sie schien diese ganze Aufmerksamkeit aber gänzlich zu genießen. Das putzen, die Dehneinheiten, das dauerhafte Bewegen war für sie zum Alltag geworden. Was blieb war dennoch die nervösen Ausweichbewegungen, die vor allem bei Putzeinheiten auffielen. Berührte man sie zum Beispiel an einem unangenehmen Bereich fängt sie an sich zu Drehen oder nutzt allgemein ihren Körper, um den Menschen von diesem abzudrängen. Die Nervosität der Stute hatte zwar stark abgenommen, dennoch war sie unglaublich aufmerksam und beobachtete alles ganz genau. Ihre positive Eigenschaft, die Neugier und die Offenheit wurde immer größer. Zudem war sie sehr bewegugnsfreudig geworden, nachdem ihre Muskeln, Gelenke, Bänder und Sehnen sich wieder an Bewegung gewöhnt hatten. Dennoch gilt bei ihr ein hohes Verletzungsrisiko, weshalb nichts ohne längeres Aufwärmen und Dehnen gemacht wurde.

      An ihrem freien Tag hatte ich sie langsam mit der Stutenherde bekannt gemacht. Bis Dato war sie immer nur mit Quiet Giant zusammen gewesen, nun war es aber an der Zeit das sie sich eingliedert und auch mit ihrer Spezies zurechtkommt. Dies erfolgte alles unter Beobachtung und Laiv behielt ihr Halfter an, sodass wenn ich einschreiten müsste, sofort der Strick angeklickt werden konnte. Zunächst freute sich die Stute und trabte eifrig mit auf das Weidengelände. Als sie bemerkte das wir nicht in die gewohnte Richtung gingen, wurde sie etwas nervös. Am Ziel angekommen lies ich sie erst einmal alles anschauen. Sie schaute in die Ferne und sah die anderen Stuten. Sie schnaubte, nutze die Gelegenheit für etwas frisches Gras und sah ein wenig unbeholfen aus. „Na komm, du schaffst das. Die Meute ist ganz nett“ sagte ich, machte das Tor auf und klingte sie aus. Etwas verwirrt schaute sie mich an. Nach dem Motto „Das ist nicht meine Weide, was soll ich hier tun“. Alle anderen Stuten bemerkten unsere Anwesenheit, einige Wieherten uns auch zu. Gespannt wartete ich auf eine Reaktion, ob nun von der einen oder von der anderen Seite. Liav blieb steif stehen und schaute immer wieder zu mir rüber. Sie machte nicht mal einen Schritt. Vorteilhaft war dennoch ihre Neugier, die sie nach gefühlt vierzig Minuten mal zum Bewegen brachte. Sie näherte sich der Gruppe vorsichtig. Ich sag wie Glamour und Sekuoia zu ihr liefen. Aufgeregt, gespannt und ein bisschen nervös wartete ich. Soweit ich sehen konnte verstanden sie sich aber gut. Die Gruppe nahm Liav wie erwartet gut auf und ließen sie grasen. Da es angefangen hatte zu schneien, nahm ich die sensiblen Stuten wieder mit in den Stall. Nach einiger Zeit schaute ich erneut nach der Gruppe. Sie verstanden sich sichtlich gut und tobten ein wenig herum. Ich war glücklich das Liav nun auch Kontakt zu anderen Pferden hatte. Somit kann sich ihr Verhalten ebenfalls bessern.

      Mit dieser Vermutung hatte ich auch tatsächlich recht. Liav war sehr viel Selbstbewusster nachdem ich sie einige Male mit der Gruppe zusammenließ. Auch ihre gesamte Motorik und Bewegung ging viel Flüssiger von Statten. Voller Freude erzählte ich Bracelet davon, die mir ebenfalls nur positives Berichtete. Liav hatte einen weiteren Schritt nach vorn gemacht. Weitere würden sicherlich folgen. Der nächste Schritt war vor allem das Einreiten, welches auch das sie bald gemeistert hat. Es fehlte nur noch der Reiter und die Grundkommandos.

      5582 Zeichen | ohne Leerzeichen | by Cooper
    • Cooper
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      Einreiten Endbericht | Trainingsbericht
      Nachdem ich einige Tage am Den Vackra Trakehner Stud in Schweden verbracht hatte war ich, diesmal mit Verstärkung im Gepäck, nun schon wieder auf dem Chattahoochee Hill's zurück, wo sich bei meinem Azubi Liav schon wieder einiges getan hatte: Sie wirkte in Summe schon viel selbstbewusster, ihre Bewegungsabläufe waren durch Training, Dehnung und Gymnastizierung schon viel besser geworden und auch der alltägliche Umgang war bereits viel selbstverständlicher geworden. Beim Putzen zum Beispiel wich die Braune nur noch etwas aus; drohte einem aber nicht mehr.
      Dadurch, dass Cooper nach meinem letzten Besuch fleißig mit ihrem Stütchen weiter geübt hatte konnte ich nun nahtlos an das bereits gelernte anknüpfen. Am Tag unserer Ankunft longierte ich Liav mit Sattel und Trense. Sie durfte sich so richtig auspowern, ehe ich den Kehlriemen öffnete und die Zügel ausdrehte. Nachdem er wieder zu war gab ich Frank, ein erfahrener Pferdemensch durch und durch, der sich bereits beim Herrichten ein wenig mit der Dunkelbraunen bekannt gemacht hatte, die Zügel in die Hand und holte die Aufstiegshilfe. Diese kannte Liav ja schon genauso wie mich, wenn ich da drauf stand, mich über der Höhe ihrer Ohren befand und mit den Armen herum wedelte, wenn sie mich dabei wohl auch schon ein klein wenig für geistesgestört hielt. Genauso galt dies dafür, dass ich sie auf der mir nicht zugewandten Seite ohne Probleme berühren konnte; das hatten wir ja schon mit der geöffneten, pendelnden Longeleine geübt. Aus diesem Grund blieb sie sehr ruhig während ich sie mal wieder von oben streichelte und tätschelte. Auch als ich mich über sie beugte und mein Gewicht etwas gegen sie lehnte zeigte sie keine atemberaubende Reaktion. Zuerst dachte sie, dass sie vor mir weichen sollte, verstand aber sofort als Frank ihr einen kleinen Impuls am Zügel gab, dass sie stehen bleiben sollte. Also drehte sie lediglich ihre braunen Öhrchen in meine Richtung und ließ sich die eigenartige Massage gefallen. Aus diesem Grund konnte ich nach einer kurzen Pause auch schon einen Teil meines Gewichts auf den Sattel ausüben und das ohne, dass Liav sich tatsächlich unwohl fühlte.
      Dies, jedes Mal ein wenig intensivierter, und den Druck, den ich auch mal über den Steigbügel ausübte, wiederholten wir die kommenden zwei Tage; von beiden Seiten. Ebenfalls das Longieren mit heruntergelassenen Steigbügeln.
      ,,Stell sie mal ein bisschen zu dir.'',wies ich Frank am dritten Tag an: ,,Sehr gut macht sie das! Und jetzt drehst du ihren Kopf ein wenig mehr, so, dass sich auch der Hals leicht dreht.''. Ich lag dabei bereits mit meinem ganzen Gewicht auf Liavs Rücken. Diese spielte nun irritiert mit ihren Ohren: Worauf sie sich nun konzentrieren sollte? Den komischen Kauz, der ihr Köpfchen da in eine eigenartige Position brachte oder dem eigenartigen Äffchen, dass so unzärtlich ihren Rücken massierte? ,,Guuut machst du daaaas.'', beruhigte ich sie und ehe sie sich versah saß ich auch schon auf ihr.
      Die darauffolgenden 3 Tage wiederholten wir dieses Prozedere immer wieder, wobei mich Frank dann auch schon ein paar Schritte, immer mit etwas geraderer Halshaltung Liavs, führte. Sie machte sich wirklich gut. Es war immer wieder faszinierend wie rasch so etwas ging wenn man sich bei der Vorbereitung ausreichend Zeit genommen hatte.
      Und dann war es auch schon so weit: Liav ging zum ersten Mal mit mir auf dem Rücken an der Longe Schritt. Noch war sie recht staksig unterwegs. Trotzdem machte sie überhaupt keine Anstalten mich gleich in hohem Bogen an die Hallendecke zu katapultieren. Aus diesem Grund kam der entscheidende Moment auch rascher als erwartet. ,,Teeeraapp Liav!'',rief Frank. Die Stute setzte sich nach einem kurzen Moment der Unsicherheit in Bewegung. Ich blieb dabei locker in den Bügeln stehen. Bei den meisten Pferden war es so, dass sie schon genug mit ihrer eigenen Balance; schon recht in Kombination mit den 60 Kilo Zusatzgewicht auf ihrem Rücken zu kämpfen hatten. Daher trabte ich zu anfangs weder leicht noch saß ich aus. Die Jungspunde sollten sich einfach mal damit arrangieren und einlaufen.
      Die kommenden sieben Tage liefen recht spektakulär ab: Tag 1 Schritt, Trab mit Trabhilfe zusätzlich zum Stimmkommando; leichter Sitz, Tag 2 und 3: Schritt, Trabhilfe zusätzlich zum Stimmkommando; immer wieder 4 Schritte Leichttraben, Tag 4: Schritt, immer wieder einige wenige Tritte Leichttraben und Aussitzen, Tag 5, 6 und 7: erster Galopp unterm Reiter und Intensivierung, sowie Schritt unterm Reiter ohne Longe.
      Da Liav wirklich unfassbar gut mitmachte wagten wir es tatsächlich schon bald ein paar Runden Trab ohne Longe mit einzubauen. Dabei verstand sie die Hilfen auch schon ganz gut ohne Stimme; sie lernte dies sehr rasch. In den Ecken tat sich die Stute, wie dies ganz normal war, noch sehr schwer mit ihrem Gleichgewicht. Daher rundete ich diese noch ein klein wenig ab. Ich empfand das nicht weiter als schlimm: In Zukunft konnte man das ja nach und nach intensivieren, wenn sie sich mit der Balance leichter tat.
      Da es gar so gut klappte trauten wir uns kurze Zeit später auch schon an den ersten freien Galopp. Dabei dauerte es zwar immer noch zwei bis drei Pferdelängen bis sie vollständig ansprang, tat sich dann aber im Endeffekt gar nicht all zu schwer und blieb auch recht kontrolliert, wenn es wohl trotzdem von außen betrachtet noch etwas turbulent aussah. Das kam aber auch nur daher, dass Liav sich so leichter tat das Ganze zu halten und nicht etwa davon, dass sie ihren Reiter los werden wollen würde.
      Die glückliche Pferdebesitzerin staunte nicht schlecht was wir nun doch tatsächlich schon erreicht hatten. Mutig wie sie war durfte sie auch bald auf Liavs Rücken. Natürlich zuerst an der Longe und mit meiner Unterstützung: Ein Schritt nach dem anderen. Auch riet ich ihr, dass sie mit ihrer Stute ein wenig Handarbeit in die tägliche Arbeit einbauen sollte. So lernte Liav ganz entspannt vom Boden aus Stellung, Biegung und die ersten ,,Seitengänge'', weswegen sie sich dann unterm Reiter leichter tat das von ihr gewollte umzusetzen.

      5079 Zeichen | ohne Leerzeichen | by Bracelet | 4 HMJ Punkte
    • Cooper
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      20th November | Erste Reiteinheit allein!
      Die Zeit unserer professionellen Trainerin auf Chattahoochee Hill’s neigte sich dem Ende zu. Mit Bracelet konnte hatten wir es geschafft das Liav nun einen Reite tragen konnte und auch wollte. Die Wochen intensives Training waren sehr anstrengend für Mensch und Tier, aber sehr erfolgreich. Liav hatte in der Zeit auch weitere Bewegungsfreiheit gewonnen. Auch das eigentliche Eintreien dauerte einige Tage länger als bei „normalen“ Pferden. Die Hilfen mussten jedoch immer noch mit Stimme unterstützt werden, was aber nicht wirklich ein Problem darstelle. Ich freute mich vor allem die Sache noch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen, da ich sonst höchstens immer nur junge Vollblüter einreiten würde. Bei Liav musste man aber auf ganz viele andere Aspekte achten.

      An diesem Morgen grübelte ich über die „Horse Makeover Show“ nach und ging am Ende doch zu einigen Kollegen und frage nach. „Soll ich nun eine geführte oder eine gerittene Show durchführen“ fragte ich. Viele der Antworten waren gemischt. Mal geführt mal geritten. „Die Show ist da m zu zeigen was das Pferd bei uns bis Dato gelernt hat. Warum nicht dann auch alles zeigen?“. Mit der Aussage trag ein Mitarbeiter einen guten Punkt. Somit schrieb ich die Show um. Ich würde somit ein Teil geführt und ein Teil geritten vorstelllen. Was genau, wusste ich aber noch nicht. Da müsste ich mich damit nochmals auseinandersetzten. Das was mir vor allem von der Trainerin im Gedächtnis geblieben ist, ist das Vorbereitung das wichtigste ist. Grundsätzlich war ich ein sehr vorbereiteter Mensch, jedoch achtete ich jetzt noch mehr auf die Vorbereitung der Einheiten. Vor allem die Reiteinheiten.

      An diesem Morgen verabschiedete ich mich von Bracelet, übergab ihr den Betrag für das Training und bedankte mich mit einem Frühstück für ihre Arbeit. „Gern können wir in Kontakt bleiben. Ich würde auch gern nächsten Monat wiederkommen und dann eventuell an ihrem E-A deiner Wahl arbeiten, wenn du magst“. Ich nahm das Angebot sehr dankend an. Nachdem Bracelet uns verlassen hatte ging ich zu Liav HMJ 4549 und wärmte sie zunächst auf und dehnte ihre Beinmuskulatur. Ein wenig nervös zog ich ihr dann die neue Trense and sowie auch den angepassten Sattel. Ohne Probleme ließ sie sich „anziehen“ und hatte mit dem ganzen Prozess keine Probleme. In der Halle hatte ich sie anscheinend mit meiner Nervosität etwas angesteckt, dennoch lief das aufsteigen sehr gut. Nach zehn Minuten hatte ich mich auf Liav eingestellt und die Reiteinheit mit Schritt, Trab und Galopp lief reibungslos. Liav lief durch die Verkürzung der Muskulatur verständlicherweise etwas anders wie ich es von den anderen Pferden gewohnt war. Jedoch merkte man ihr an, dass sie viel Spaß hatte und ihre Hinterhand war sehr schwungvoll. Allgemein war ihr Schritt sehr sprunghaft. Dauerhaft lobte ich die Stute.

      Nach der Einheit neigte ich mich der Fellpflege zu, die Liav sehr genoss. Gleichzeitig überlegte ich was wir im Dezember bei der „Horse Makeover“ Show zeigen könnte. Ich stellte Liav zum Entspannen ins Rotlicht und dann in den Stall. Mittlerweile war es sehr kalt in Kanada und der Schneeregen verwandelte sich langsam in „normalen“ Schnee. Gegen Abend setzte ich mich dann mit dem Dauertrainer von Liav zusammen, um festzulegen was nun in der Show passieren soll bzw. wie wir Liav’s Potential gut zur Schau stellen könnten.

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    • Cooper
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      21 November | Und nun!?
      Nach der intensiven Arbeit im November mit unserer Trainerin Bracelet war es nun an der Zeit für Liav HMJ 4549 neue Ziele aufzustellen. Die alten Ziele wie, Grundgangarten erlernen, Grundsätze erlernen, wie zum Beispiel: Halfter, Decke, Sattel und Trense anziehen. Aufdehnen der Muskulatur der Beine und allgemein würde weitergeführt werden, aber viel erwarteten wir nicht mehr. Zudem hatte Liav keine Verhinderung der Bewegung mehr. Zwar war sie in der Muskulatur noch steif, aber dieses lies auch stetig nach. Somit müssen wir uns der Bewegungsrate die Liav uns zur Verfügung stellt anpassen. Auch die fortgeschrittenen Ziele wie longieren und Hilfen wurden schon erreicht, waren dennoch noch ausbaufähig. Zu guter Letzt war Liav nun auch eingeritten und im Prinzip in der Lage turniere zu laufen. Tatsächlich hatten wir geplant, nächste Woche am ersten Dressurturnier teilzunehmen. Liav schien mir bereit. Natürlich war sie immer noch sehr ängstlich und misstrauisch, aber nicht auffällig mehr als man es von einem Vollblüter erwarten würde.

      Heute Morgen war ich wieder sehr früh wach, diesmal aber nicht so fit wie ich es mir gewünscht hätte. Dennoch raffte ich mich auf, um bei der Fütterungrunde mit zu machen. In Kanada war es an diesem Morgen nur ein Grad. Die Nacht ging es unter den Null Punkt. Schnee gab es heute jedoch nicht. Stattdessen schien am heutigen Morgen die Sonne auf die gefrorenen Gegenstände und Wege. „Sieht aus als würde alles glitzern“ sagte ein Mitarbeiter der durchgefroren zu mir ins Büro stampfte, während ich grade einige organisatorische Dinge Ich lachte, bejahte seine Aussage und beantwortete seine Frage zu der neuen Stallanordnungen. Danach beschloss ich mich erneut der Kälte zu stellen und zog mir meinen schwarzen Pulli an, und darunter dann einen Rollpullover und darunter ein top. Mit ein bisschen ziehen und zuppeln saß dann alles letztendlich und ich begab mich in Begleitung von Mudge nach draußen. Ich ging zur Box der Vollblutstute und beobachtete sie ein wenig in der Box. Dies verglich ich dann mit den Beobachtungen des Anfangs und dokumentierte den Fortschritt sowie andere Beobachtungen. Liavs Dokumentationsbuch hatte schon eine beachtliche Dicke und half mir unendlich bei der Formulierung der Ziele.

      Nachdem ich eine kleine Reiteinheit mit Liav 4959 in der Halle durchführte, versuche ich sie ein wenig an den Hänger zu gewöhnen, mit dem sie aber keine großen Probleme mehr hatte. Dies lag wahrscheinlich einfach nur an dem Vertrauen in den Menschen, welches sich ebenfalls in den letzten Monaten sehr verbessert hatte. Zudem ist ihre Neugier auch hier erneut ein großer Vorteil. Während der Reiteinheit führte ich alle Aufgaben und Übungen durch, die die Trainerin uns gegeben hatte. Jeden Tag wurde die schwarzbraune Stute besser. Ich lobte sie sprachlich und auch mit einigen Streicheleinheiten. Der Schritt war mittlerweile sehr physiologisch, der Trab wurde auch immer offener und der Galopp schien schon seit Anfang relativ normal. Jedoch bemerkte man auf dem Rücken, das sie einen viel zu hohen Tonus hatte. Die verhinderte eine flüssige Bewegung. „Ist schon viel besser als vorher“ sagte ich oben auf als ihr Trainer vorbeischaute. Er nickte. Nach der Einheit ging das Dokumentationsbuch ein wenig durch und setzte mich erneut mit dem Trainer von Liav zusammen. „Also. Im Prinzip hat sie jetzt alle Grundlagen. Als nächstes Trainingsziel wäre jetzt die Spezialisierung auf eine Disziplin. Aber ich glaube derzeit sollte unser Fokus weiter auf der Muskulatur liegen. Die Verkürzungen werden immer weniger, aber sie muss dennoch weiterhin gedehnt werden“. Ich pausierte kurz. „Glaube auch wir können langsam anfangen mit Muskelaufbau, aber sehr langsam und beständig, damit keine Verspannungen entstehen“. Ich bekam von dem Trainer Zuspruch und schrieben diese Ziele auf. „Ich denke für sie ist es das Beste, wenn sie nur Dressurturniere gehen würde. Der Rest ist erstens zu stressig und zweitens glaube ich das die Muskeln damit nicht zurechtkommen. Beziehungsweise Liav würde mit der Wendigkeit und Kraftdosierung, die dafür unerlässlich ist, nicht erfüllen können“. Ich nickte und schrieb alles in das Dokubuch auf.

      Am Ende des Gesprächs schrieb ich die Ziele erneut auf dem Laptop zusammen und druckte diese aus, um es dann bei Liav an’s Informationsbrett zu hängen. Während ich schon beim schreiben und ausdrucken war, schrieb ich auch für die Fohlen und einige andere Pferde wichtige Informationen auf. Erneut zog ich meine Winterjacke and und begab mich nach draußen. „Mudge!“. Erfolglos riefe ich meinen Border Collie und ging über das Gelände. Ich überlegte kurz und schaute über die Weiden, die schon ein wenig von Nebel bedeckt waren. Wie vermutet lungerte der junge Hund dort herum. Mit einem kleinen Pfeifen hatte ich ihn wieder bei mir und begab mich dann ins Haus. „Heute wird es Zeit für ein Bad glaube ich“. Der Collie schaute mich ein wenig mitleidsbedürftig an, lies sich aber baden und vor allem trocknen. Ungewöhnlicherweise mochte der schwarz-weiße das Föhnen sehr gerne und genoss das kämmen des Fells. „Kleiner König“ lachte ich und lobte ihn mit einem Leckerli. Gegen acht Uhr abends war ich dann endlich selbst geduscht und bettfertig. Ich kochte mir ein leichtes Abendessen und gönnte mir einen Pfefferminztee. Ich schloss mich auch heute der Fütterung am Abend an und gab zu guter Letzt auch Mudge Abendessen.

      Mein Abend war leider nicht so erholsam da es mit unserem neuen Fohlen „Stanley“ Probleme gab. Der kleine Hengst bekam nachts Fieber und wirkte apathisch. Der Nachtdienst stürmte somit meine Hand und ich sprintete in den Fohlenstall. Glücklicherweise war ich selbst Tierarzt und konnte ohne große Zeitverzögerung sofort handeln. In dieser Nacht blieb ich persönlich bei Stanley, der sich nach Zuneigung sehnte und ich ihm diese auch gab. Ich beruhigte ihn mit Streicheleinheiten und erzählte ihm mit beruhigender Stimme von einigen Geschichten. Auch ich konnte dann nach einigen Stunden die Augen schließen und schaute am nächsten Morgen direkt nach seinen Vitalzeichen.

      5116 Zeichen | ohne Leerzeichen | by Cooper
    • Cooper
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      Horse Makeover Show
      Die die Show für die Tiere des „Horse Makeovers“ bahnte sich langsam, aber sicher an. Über mehrere Wochen hinweg war ich zunächst hin und her gerissen ob wir überhaupt teilnehmen sollten. Nach reichlicher Überlegung und Beobachtung von HMJ 4549 Liav, waren wir uns sehr sicher, dass sie den dazugehörigen Stress einer Show und Wettbewerben mittlerweile verarbeiten kann. Dann sollte nur eine ungerittene Show vorgetragen werden, da sie zu dem Ankündigungsdatum noch nicht eingeritten war. Dies änderte sich allerdings bis Ende November. Unsere Probe war auf einem Dressurturnier vor einer Woche, welches Liav gut vertrug und keine gravierenden Veränderungen wahrgenommen werden konnten. Trotz dessen war ich mir unsicher und wollte Liav nicht zu viel zumuten. Voller Freude gratulierte mir mein Team für die unproblematische Teilnahme am Dressurturnier und wies mich darauf hin, dass somit die Teilnahme an der „Horse Makeover Show“ möglich war. Ich lächelte und bejahte diese Aussagen. Ich bereute es aber an dem Tag als es langsam ernst wurde und wir die ausgedachte Kür anfingen zu üben. Das Team beruhigte mich und versicherten mir das Liav stabil genug ist.
      Tatsächlich zweifelte ich nicht an Liav, sondern eher an mir. Immer wieder gingen mir Fragen durch den Kopf. Mache ich das richtige mit ihr? Kann ich was angenehmer gestalten? Hat sie Angst? Oder will grade gar nicht? Setzte ich sie unter Druck? All diese Fragen stelle ich mir, obwohl Liav objektiv und von außerhalb betrachtet sich prächtig entwickelt hatte und das Training genoss. Ich wusste und sah auch das es der schwarzbraunen Stute sehr gut ging und sie im Training für die Show aufblühte. Trotzdem behandelte ich sie sanfter als andere Pferde. Somit war es aber soweit und wir trainierten mit Liav Stangenarbeit, ließen sie verschiedene Untergründe kennenlernen, führten sie über Podeste und für den Muskelaufbau und dessen aufdehnung, ritten wir Hügel und allgemein Steigungen hoch. Neben der Kür arbeiteten wir noch am Scheutraining mit Plastik und einigen Bändern sowie Planen. Zudem versuchten die Nacken und Brustmuskulatur zu dehnen anhand Futter. Diese hielt in an verschiedene Positionen rechts, links, oben und unten. Diese sollte sie sich nehmen und somit die Muskelpartien strecken.

      Wir reisten einen Tag vorher an, um der Stress zu minimieren. Das schwierigste war, die Stute in den Transporter zu bekommen. Diese Aktion dauerte um einiges länger, konnte aber mit viel Geduld für Liav fast stressfrei geschehen. Worüber ich sehr froh war. Eine schwache Sedierung hatte ich jedoch auch verabreicht. Beim Event selbst sah ich viele Teilnehmer die ich durch die Arbeit als Tierärztin beruflich getroffen hatte und tauschte mich mit ihnen aus. Kurz darauf brach ich jegliches Gespräch ab, um Liav zu beruhigen und sie für die Show vorzubereiten sowie noch mal alles für mich selbst im Kopf durchzugehen. Nachdem ich die Kür mindestens drei mental durchgelaufen bin und mit Liav ihre speziellen Dehnübungen durchgeführt hatte, wurden Liav und ich aufgerufen.Nervös führte ich Liav mit Sattel und Tresen mit einem starken, weiten Trab in die Halle ein, grüßte das Publikum und die Richter. Diese waren sehr respektvoll und klatschten nur dezent. Ich führte einige Bodenübungen vor, wie Stellung und Biegung, um das Vertrauen und die Konzentration von Liav hervorzuheben und stieg dann auf. In der Mitte der Halle ritt ich einen Zirkel im Schritt. Ich weitete den Zirkel aus und wurde dabei immer schneller bis ich mich in einem gemäßen, weiten Galopp wiederfand. Danach Galoppierten wir eine Bahn und führten einen Ball voraus. Hier verlor ich Liav fast an ihrem Vergnügen an Bällen. Daraufhin nahm ich sie etwas zurück, um ein paar Dressurübungen zu veranschaulichen. Zunächst ritt ich eine Hinterhandwendung und wechselte die Hand durch die Halbe Bahn. Zuletzt wollte ich zeigen, dass ihre Muskelverkürzungen kein Hindernis mehr darstellte und nutze dafür Stangenübungen, die ich in allen Grundgangarten, Schritt, Trab und Galopp beritt. Um die Stangeneinheit nicht zu langwierig zu gestalten, wechselte ich mich dem Tempo etwas ab. Zuletzt übersprangen Liav und ich noch einige kleine Hürden. Vor allem hier merkte man ihre Aufmerksamkeit und Freude.
      Nach der Kür fiel ich meinem Team erleichtert und stolz in die Arme und lobte Liav stimmlich wie auch mit Äpfeln. „Es sah super gut aus. Ich bin so froh das wir dich überredet hatten teilzunehmen. Wäre zu schade gewesen, wenn nicht. Glaub mal mehr an dich!“. Ein bisschen Verhalten und verschämt nickte ich und lächelte. Zusammen warteten wir dann gespannt auf die Ergebnisse.

      3887 Zeichen | geprüft in Word | by Cooper
    • Bracelet

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    |CHH Showhorses|
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    Cooper
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    8 Okt. 2019
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    Liav
    Lia
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    Exterior

    Rasse Englisches Vollblut
    Herkunft unbekannt
    Zuchtherkunft unbekannt [zuletzt: Bow River Ranch]
    Geschlecht ♀
    Alter 2013'

    Stockmaß 1,72cm
    Deckhaar Brauner
    Langhaar Braun
    Abzeichen
    | vr [x]| vl [x] | hr [x] | hl [x]|


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    Interior

    verklemmt/ angespannt | rastlos | offen

    Charakter/ nature
    Liav besitzt leider einige tiefliegende negative Eigenschaften, die den Umgang mit ihr nicht wirklich erleichtert. Sie ist ein rastloses Pferd und immer auf 100%, Entspannung und Ruhe findet kaum bis gar nicht statt. Ein großartiger Vorteil, vor allem für die Arbeit mit dem Tier, ist es das die Stute sehr offen und meist freundlich auf alle zugeht. Was nach ihrem Werdegang eher eine Seltenheit ist. Als Abwehrmechanismus und bei Angst hat die Stute sich das beißen und treten angewöhnt.

    Beschreibung/ description
    Die Stute besitzt einen edelen und leichten Kopf, ihre Nüstern und Augen sind Groß und sind rassetypisch. Ihr Körperbau ist harmonisch und muskulös. Die Muskeln sind verkürzt sowie verklebt/verspannt. Eine Hohe Gruppe sowie ein hoch angesetzter Schweif ist ebenfalls rassetypisch und gern gesehen. Durch die starke Vernachlässigung ist es ungewiss ob die Stute an Rennen teilnehmen wird.

    Geschichte/ history
    Liav war für eine unbestimmte Zeit, schätzungsweise Fohlenalter, in der Gewalt der Pferdemafia. Papiere existieren nicht und auch die Herkunft konnte nicht bestimmt werden. Die Stute hatte vor einigen Monaten das Glück teil einer Auflösung gewesen zu sein und bekommt jetzt, als eines von vierzehn anderer Pferde, eine zweite Chance auf Chattahoochee Hill's durch das Horse Makeover Projekt 2019.

    Sozialverhalten/ social behavior

    1 (schwierig)-5 (unproblematisch) points
    herd [2] | conspecific [3] | towards humans [3]


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    Breed Information

    Gekört []
    Nachkommen
    Gencode

    Besitzer Horse Makeover 2019 |
    Cooper Chattahoochee | CHH'
    VKR Canyon
    Ersteller Canyon

    Ancestry
    aus der♀
    von
    aus der


    von♂

    von
    aus der

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    Achievements & Qualifications
    eligbility: | |
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***


    [​IMG]

    Grinds & Successes


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    Training & Educational State
    Fohlen ABC [] | Eingeritten [] | Rittigkeit [] | Gelassenheit [2]
    1(schwierig)-5(unproblematisch)
    Halftern [2]
    Trensen []
    Satteln []
    Führen [2]
    Putzen [2]
    Anfassen [2]
    Ladefromm [4]
    Schmiedefromm [3]

    JHM- Punkte [Total: 150P.]

    1 Pflegebericht: 4P.
    2 Pflegebericht 3P.
    Bewegungsbild mit Halfter: 4P.
    3. Pflegebericht 3P.
    Bewegungsbild mit Person und Halfter 6P.
    Portrait 7P.
    4. Pflegebericht 3P.
    5. Pflegebericht 4P.
    2tes Bewegungsbild mit Halfter 5P.
    Hufschmiedbesuch 4P.
    6. Pflegebericht
    4P.
    1. Tierarztbericht 4P
    3tes Bewegungsbild mit Halfter, Longe und Pad 6P.
    7. Pflegebericht 4P.
    Fohlen ABC by Sammy 4P.
    Lineart Bewegung (Trab) 4P
    2tes Portrait mit Blarr 7P.
    8. Pflegebericht 4P.
    9. Pflegebericht 3P.
    4tes Bwegungsbild mit Trense, Zügel und Ball 6P.
    3. Platz bei Krönung des Oktobersieges 3P.
    5tes Bewegungsbild (Lines) Longieren 8P.
    1. Trainingsbericht by Bracelet (Einreiten) 4P.
    2. Trainingsbericht by Bracelet (Einreiten) 0P.
    10. Pflegebericht 4P.
    6tes Bewegungsbild (Dehnübungen) 8P.
    3. Trainingsbericht by Bracelet (Endbericht EInreiten) 4P.
    11. Pflegebericht 3P.
    12. Pflegebericht 4P.
    Teilnahme 565 Dressurturnier 1P.
    Teilnahme an RS79 5P.
    Text für HMJ Show 3P.
    13 . Pflegebericht 4P.
    7. Bewegungsbild im Schnee (Lineart) 4P.
    Teilnahme an 567. Dressurturnier 1P.

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    Health Condition
    (TA + HS) Verzeichnis
    Chronische Erkrankung:
    Akute Erkrankung:
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