Auguri

Lespoire

Oldenburger

Lespoire
Auguri, 10 Aug. 2015
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    • Auguri
      Pflegebericht
      Lespoire, Oreo, Chepi & The Unwritten Performance

      26.08.2015


      Lespoire hatte sich super eingelebt und nach unserem Umzug auf das Hofgut war er nun der Nachbar von Oreo geworden. Sie standen friedlich zusammen auf der Wiese, als ich Lessi holen wollte, um mit ihm weiter zu arbeiten.
      Die letzten Wochen hatten wir viel Bodenarbeit gemacht, denn ich hatte mir das Ziel gesetzt, ihn zusammen mit The Unwritten Performance zu fahren.
      Das Wissen und nötige Zubehör, ebenso die Erfahrung besaß ich bereits und so hatten wir die letzten Wochen damit zugebracht, ihn auf den heutigen Tag vorzubereiten.
      Er bekam also ein passendes Geschirr, ich arbeitet viel am langem Zügel mit ihm und lehrte ihn die Kommandos.
      Sein verspielter und neugieriger Charakter unterstützte mein Vorhaben nur umso mehr und so war ich heute zuversichtlich. Es würde schon alles klappen.
      Auch mit Uni verstand er sich blendend, das war wichtig, immerhin würden sie Teampartner werden!
      Ich band Lessi also neben der, bereits geputzten, Uni fest und striegelte sein rabenschwarzes Fell, anschließend legte ich ihm das Geschirr an und wiederholte diesen Vorgang bei Uni.
      Lisa, meine Stallhilfe, half mir mit dem Anspannen der beiden und achtete sehr genau auf Lessi.
      Derweil ließ ich mich auf dem Kutschbock nieder und sortierte meine Leinen, dann gab ich Lisa das Zeichen zum los gehen. Ich schnalzte mit der Zunge und augenblicklich setzten sich beide Pferde in Bewegung, Lisa stehts an Lessis Seite.
      Der Wallach hatte bereits Reifen gezogen, und es hatte ihn auch Spaß gemacht, doch an der Kutsche war es letzten Endes doch ganz anders. Dennoch lief er folgsam neben Uni her, welche die Hauptarbeit verrichtete. Wir verließen den Hof und bogen auf einen Feldweg ein, langsam verstand Lessi den Sinn hinter der ganzen Sache und zog auch immer mal wieder mit, ließ sich aber zu schnell ablenken und überließ der armen Uni wieder die Arbeit. Daraufhin fuhr ich vorsichtig mit der Pitsche über seine Kruppe, und der feine Impuls reichte aus um die Gedanken des Tieres zu sammeln und sie auf die Arbeit zu lenken.
      Wir umrundeten im Schritt ein Feld und fuhren zurück auf den Hof, ich wollte diese Lektion mit einem Erfolg beenden, immerhin hatte Lessi zusammen mir Uni die Kutsche gezogen!

      Lisa stellte sich vor das Gespann und ich machte mich daran, die Pferde abzuspannen.
      Nachdem beide vom Geschirr befreit waren und ihre Halfter trugen, brachten wir sie auf die Wiese.
      Oreo begrüßte Lessi freudig, anscheinend war der Wallach einfach auf seiner Wellenlänge und Chepi freute sich über die Rückkehr ihrer Freundin.
      Lisa und Ich schoben die Kutsche zurück auf ihren Platz, morgen würde ich es erneut mit Lespoire versuchen!



    • Auguri
      Pflegebericht
      The Unwritten Performance, Oreo,
      Lespoire, Seneca & Chepi
      14.09.2015

      "Seneca!" rief ich über die Weide und der golden schimmernde Hengst hob seinen
      Kopf und blickte in meine Richtung. Ich stampfte mal wieder über die Weide, um
      meine Pferde einzusammeln, was manchmal ganz schön mühselig war, da sie zwar
      nicht davon liefen, jedoch nicht immer freudig angerannt kamen, was bedeutete, das ich laufen durfte.
      Beim Hengst angekommen, strich ich über seine Stirn und lobte ihn, wofür auch immer. Anschließend zog ich ihm das Halfter über den Kopf und machte mich auf den Weg zurück.
      Es hatte die letzten Tage geregnet, der Sommer neigte sich dem Ende entgegen und der Boden war aufgeweicht, aber es konnte schlimmer sein.
      Ich schleuste das Tier aus der Koppel, Lespoire schaute uns zwar hinter her, doch blieb er bei Oreo stehen, so ganz trauten sie dem neuen Hengst noch nicht.
      Immerhin war Seneca erst vor wenigen Tagen eingetroffen und ganz einfach war sein Charakter auch nicht.
      Das würde schon noch klappen!
      Ich führte Sen zum Putzplatz und begann sein hübsches Fell zu striegeln, er verlor bereits sein Sommerfell und langsam aber sicher, wurde er plüschiger.
      Er genoss die Aufmerksamkeit und fing an zu dösen, als ich mit meiner Arbeit fertig war und seinen Sattel holte.
      Nachdem ich gesattelt und getrenst hatte, führe ich den Hengst auf den Platz, verschloss das Tor und stieg auf.
      Es war ungewohnt, keines meiner bisherigen Pferde war so schmal gebaut, wie
      ein Achal Tekkiner, selbst The Unwritten Performance, welche selbst nicht
      so breit wie, z.B. Oreo oder Chepi war, kam nicht mit ihrer Breite hin.
      Ich trieb den Hengst an und lenkte ihn auf den Hufschlag, dort drehten wir ein paar Runden, damit er sich warm laufen konnte.
      Heute schien sich das Wetter zu halten, gestern hatten wir weniger Glück, gerade als ich Chepi für einen Ausritt gesattelt hatte, fing es heftig an zu regnen und wir flüchteten in die Halle.
      Nach einigen Runden war ich mir sicher, dass er warm war und ich gab ihn das Kommando zum Trab, während ich auf einen der äußeren Zirkel wechselte.
      Er reagierte nicht sofort, aber nach dem dritten mal, trabten wir über den Zirkel, wechselten dann durch die ganze Bahn und trabten auf dem Hufschlag.
      Nach ungefähr einer Stunde sattelte ich Sen wieder ab, es gab zwar den ein oder anderen kleinen Machtkampf, aber das war vorherzusehen, man musste nur lernen mit ihm umzugehen.
      Ich tätschelte seinen Hals, nachdem ich auch seine Hufe ein letztes mal kontrolliert hatte und brachte ihn anschließend auf die Weide zu Lessi und Oreo.

      Lessi hatte in den letzten Wochen sehr viele Fortschritte an der Kutsche gemacht, mittlerweile fuhr ich ihn viel Einspännig, da er sich so, unerwarteter Weiße, ruhiger verhielt, als mit Uni zusammen.
      Dafür leistete diese hervorragende Arbeit in der Dressur, so hatten wir im Sommer viele Platzierungen erreichen können.
      Allem in allem war ich sehr zufrieden mir der Entwicklung meiner Pferde!
    • Auguri
      Pflegebericht
      Arika, Charlotte, Lespoire,
      The Unritten Performance & Chepi

      28.10.2015

      Vor einigen Wochen zog Arika zu uns auf den Hof. Ich sah ihre Anzeige im Internet und hatte mich sofort in die hübsche Gidranstute verliebt.
      Außerdem hatte ich mit ihr eine Trainigspartnerin für Lespoire und Chepi gefunden.
      Schon nach kurzer Zeit freundete sich Arika mit Charlotte, welche nur kurz vor ihr einzog an.
      Die gelassene Stute ergänzte sich perfekt mit dem Temperament von Charlotte, die manchmal wie ein blanker Nerv wirkte.
      Ich nutzte diese Chance, indem ich das Training der beiden koppelte.
      Heute wollte ich Lotte das erste mal als Handpferd mitnehmen. Die letzten Wochen hatten wir mit Bodenarbeit und Spaziergängen verbracht um das Vertrauen und die Gehorsam zu schulen, trotzdem reagierte sie sehr stark auf Unbekannten und Erschreckendes.
      Aus diesem Grund ritt ich heute Arika, denn ihre ruhige Art übertrug sich ein wenig auf Lotte, was den Umgang mit dem Nervenbündel erleichterte.
      So machte ich mich also auf den Weg um Arika von der Wiese zu holen.
      Sie teilte sich den Wiesenabschnitt mit Charlotte, Chepi und The Unwritten Performance.
      Als ich ihren Namen rief, hob sie ihren Kopf und kam auf mich zugetrabt. Obwohl sie noch nicht lange hier lebte, war sie sehr anhänglich und menschenbezogen.
      "Na Süße", begrüßte ich die Fuchsstute.
      Ich legte ihr das Halfter an und brachte sie zum Putzplatz. Ihr Fell war schon ziemlich plüschig, trotzdem war sie schnell sauber und gesattelt.
      Anschließend holte ich Charlotte von der Wiese.
      Sie tänzelte neben mir her bis zum Putzplatz, ließ sich dann aber doch lieb anbinden und putzen.
      Ich zog ihr ihre Trense über den Kopf, zum ersten mal wollte ich sie nicht gebisslos als Handpferd mitnehmen, dass war mir dann doch zu riskant.
      Ich war fast fertig, da entschied sich Lisa mich auf Lespoire zu begleiten.
      Ich wartete also noch ein paar Minuten, bis der Wallach fertig war, dann ritten wir los.
      Wir entschieden und für unsere Waldrunde, sie war nicht all zu lang und Lotte kannte sie von unseren Spaziergänge.
      Anfangs verstand sie nicht so recht, was sie tun sollte, doch schon nach wenigen Minuten lief sie relativ brav neben Arika her, nur ab und zu guckte sie etwas hektisch und mit gespitzten Ohren in eine Richtung und schnaubte dabei aufgebracht, aber immerhin blieb sie lieb an unserer Seite.
      Auch Arika benahm sich vorbildlich und lief entspannt durch den Wald. Lespoire trottete den Mädels gelangweilt hinterher, die ruhige Schrittrunde unterforderte ihn, doch Traben wollte ich mit dem Nervenbündel neben mir noch nicht.
      Als wir nach einer Dreiviertelstunde wieder am Hof ankamen, gab es zum Glück keine Zwischenfälle und wir sattelten flott die Pferde am Putzplatz ab und kontrollierten die Hufe.
      Dann kamen alle wieder auf die Weiden.
    • Auguri
      Pflegebericht
      Arika, Charlotte, Chepi, Cooper's Azazel,
      Lespoire, Lynna, Oreo, Seneca & The Unwritten Performance

      30.11.2015

      Seit Tagen fegte ein starker Herbststurm über das Land, dass bedeutete mal wieder viel Regen und viel Wind. Auf einen Teil der Wiesen, welche etwas tiefer lagen, entstanden nach einigen Tagen Dauerregen die ersten Seelandschaften und auch der Reitplatz blieb nicht ganz verschont, trotz Dränage.
      Folglich blieben die Pferde im Stall, die Wiesen mussten geschont werden, wenn sie auch im Winter nutzbar bleiben sollten.
      Zum Glück waren alle Boxen mit großen Paddocks ausgestattet, was die Langeweile aber nicht lange fernhielt und auch den Bewegungsdrang der Tiere nicht stillen konnte.
      Cooperś Azazel und Lynna hatten immer noch ihren, für sie relativ großen, Offenstall, trotzdem scheuchte ich sie ein zwei mal am Tag durch die Halle, damit sich die dicken Fellknäule ein wenig bewegten.
      Auch die Großen kamen schichtweise für jeweils ein paar Stunden in die Halle, zum Reiten wurde sie, wenn überhaupt, deshalb nur Abends genutzt, wenn alle Pferde in ihren Boxen waren.
      Die Tiere, welche sonst die meiste Zeit auf der Wiese verbrachten, waren die Boxenhaltung nicht gewöhnt, vor allem bei den Jüngeren staute sich schnell eine Menge Energie an.
      Aus diesem Grund kamen einmal die Stuten, also Arika, Uni, Charlotte und Chepi zwei mal am Tag für jeweils 3 Stunden in die Halle und die Hengste, bzw. unser Wallach auch.
      An Reiten oder Kutsche Fahren war in den letzten Tagen nicht zu denken. Viel Zeit ging für das Misten der Boxen, zum zusätzlichen Füttern und auffüllend er Heunetze und das Sauberhalten der Halle drauf, aber nun mussten auch alle Pferde irgendwie beschäftigt werden, damit sich die angestaute Spannung die der Sturm verursachte nicht anderweitig entlud.
      Vor allem Seneca war wie besessen. Er trabte und schnaubte andauernd durch die Gegend, das Pferd stand total unter Strom.
      Abends ließ ich ihn ein wenig Freispringen, aber der Effekt hielt nicht lange an, aber reiten wollte ich ihn in diesem Zustand auch nicht. Ich hatte einen Hof voll Pferde zu versorgen, eine Verletzung wollte ich nicht riskieren.
      Also machte ich das Beste aus der Situation und wartete darauf, dass sich das Wetter wieder besserte!
    • Auguri
      Pflegebericht
      Arika, Charlotte, Chepi, Cooper's Azazel,
      Lespoire, Lynna, Oreo, Seneca & The Unwritten Performance

      31.12.2015


      Es schneite.
      Das hatte es in diesem Winter noch kein einziges mal getan, selbst an Weihnachten nicht.
      Doch pünktlich zum Jahreswechsel schien es, als wolle jemand das ganze Jahr mit samt den Erinnerungen unter einem weißem, weichem Samttuch begraben.
      Aber noch war das Jahr nicht vorbei.
      Die feine weiche Schneeschicht funkelte im Licht der aufgehenden Sonne. Die letzten Tage war es trocken geblieben, die Pferde standen bereits wieder auf den Wiesen, nur Nachts kamen sie in die Boxen.
      Mit einer Schubkarre voll Heu betrat ich den Paddock von Lynna und Azazel, die einzigen die nicht auf die Wiesen durften.
      "Ihr seit einfach zu dick, meine Plüschponys!" begrüßte ich die beiden, die bereits auf mich zutrabten. Oder eher auf die Schubkarre mit ihrem Futter.
      Das Heu stopfte ich in die Heunetze, nahm mir die Halfter und Stricke und befestigte diese an den Ponyköpfen. Etwas widerspenstig folgten sie mir, da hatte sie Futter bekommen und durften es nicht fressen!
      Am Putzplatz angekommen, wurden sie geputzt und gestriegelt, dann verließ ich mit ihnen den Hof.
      Es schneite noch immer, als wir von unserem kleinen Spaziergang durch den Wald, welcher einem Winterwunderland glich, zurück kamen.
      Als die Ponys wieder auf dem Paddock waren widmeten sie sich vollkommen zufrieden ihrem Futter, während ich begann ihren Stall zu misten.
      Nachdem die Ponys versorgt waren ging ich zur Hengstweide. Dort standen Lespoire, Oreo und Seneca. Ich fütterte ihnen ihre Ration an Futter und kontrollierte die Tränken. Bei der Kälte waren die automatischen Tränken schon vor Tagen eingefroren und abgestellt worden, jetzt musste eine alte Badewanne herhalten, aber das Wasser war dort wohl schon von einem der Stallhelfer aufgefüllt worden.
      Bei der Stutenweide wiederholte ich das ganze, nur nahm ich anschließend Arika mit auf den Hof.
      Momentan wurde die Stute nur freizeitmäßig geritten, im Frühjahr sollte auch für sie die Turniersaison beginnen. Wie auch für den Rest meiner Turnierpferde. Doch zur Zeit hatten auch sie eine wohlverdiente Pause.
      Nachdem sie gesattelt war, ritten wir in Richtung Wald, bogen jedoch vorher ab. Wir hielten uns am Waldrand und ritten später über die Felder zurück auf den Hof. Arika schien der Galopp durch den Schnee fast noch mehr Spaß zu machen als mir.
      Zurück am Stall packte ich sie erst mal in eine Abschwitzdecke, nicht dass sie sich noch verkühlte und stellte sie für kurze Zeit auf einen Paddock.
      Später brachte ich sie wieder auf die Wiese.
      Vorerst verabschiedete ich mich von meinen Lieblingen, doch um Mitternacht würde ich wieder kommen, um da zu sein, falls meinen Lieben etwas passieren würde, weil sie sich vorm Feuerwerk und dem Lärm erschrecken würden.
      Und dann würde auch schon 2016 beginnen...
    • Auguri
      Pflegebericht
      alle Pferde
      31.03.2016

      "Hallo meine Süßen!" begrüßte ich meine Stuten, als ich zu ihnen ins Paddock kletterte. The Unwritten Performance, Charlotte, Lysanne, Chepi und Arika schauten auf und mich erwartungsvoll an. Ich ging zu Lyssi hin, beim vorbeigehen streichelte ich Chepis weiche Schnauze, und legte der sanften Stute ihr Halfter an. "Du haarst aber auch ganz schön," stellte ich lachend fest, als ich ihre lange Mähne zurück strich und ihren Hals streichelte.
      Lysanne folgte mir bereitwillig zum Ausgang, die anderen hatten sich wieder dem Heu in der Raufe zugewannt, und gemeinsam gingen wir zum Putzplatz. Nach dem ich das Tier in der wärmenden Morgensonne festgebunden hatte, begann ich die losen Haare mit dem Federstriegel zu entfernen. Schon bald umgab uns ein weiß-grauer Teppich. Als das Tier zwar sauber, aber noch immer sehr plüschig war, holte ich das Reitzeug aus der Sattelkammer und sattelte sie. Heute probierte ich eine neue weinrote Satteldecke aus, welche perfekt zu ihrem Fell und der schwarzen Ausrüstung passte. Ich führte sie zur Aufstiegshilfe und stieg auf. Zuerst wollte ich ausreiten, entscheid mich dann aber doch für den Reitplatz, wir hatten schon länger keine Gymnastik gemacht. Vor dem Reitplatz stellte ich fest, dass ich noch einmal absteigen musste, weil ich das Tor von dem riesen Tier weder auf noch zu machen konnte, mangels Geschick meinerseits. Also stieg ich schnell ab, führte Lyssi auf den Platz und stieg wieder in den Sattel.
      Nach einer langen Schrittphase nahm ich die Zügel auf und die Arbeitsphase begann. Ich übte mit ihr ein wenig die Versammlung und beschränkte mich später auf Stangenarbeit und am Ende machten wir ein paar Cavaletti "Sprünge".
      Nach dem sie gut mitgearbeitet hatte drehten wir doch noch eine kleine Runde um den Hof, wobei wir eine kleine Rehherde am Waldrand entdeckten, welche Lyssi gespannt beobachtete. Zurück am Stall sattelte ich sie ab und brachte sie, nach dem die Hufe noch einmal kontrolliert wurden, auf den Paddock zu den anderen zurück.
      Nun ging ich zu meinen beiden Shettys Azazel und Lynna. Die beiden machten sehr große Fortschritte bei der Arbeit mit dem langen Zügel. Ich war richtig stolz auf meine Kleinen! Ich mistete ihren Stall und reinigte den Paddock, anschließend füllte ich die Heunetze auf. Die beiden Ponys brachte ich in die Halle, nachdem ich den groben Dreck beseitigt hatte. Dort baute ich einige Hindernisse an der Bande auf und ließ die Ponys freispringen, nach dem sie sich aufgewärmt hatten.
      Als die Ponys sich etwas ausgepowert hatten, brachte ich sie zurück in ihren Offenstall. Nun ging ich zu meinen Hengsten Seneca und Oreo und dem Wallach Lespoire. Ich nahm Oreo mit zum Putzplatz, wo ich ihn ordentlich putzte und anschließend sattelte. Oreo entwickelte sich zu einem anständigen Reitpferd, worüber ich sehr glücklich war. Ich verließ mit ihm den Hof und ritt in Richtung Wald. Nach einem langen und entspannten Ausritt kamen wir Nachmittags wieder am Hof an. Ich versorgte ihn und brachte ihn zurück zu seinen zwei Freunden. Ich beobachtete noch, wie sich das saubere Pferd genüsslich im Staub wälzte und ging dann zurück ins Haus.
    • Auguri
      Pflegebericht
      The Unwritten Performance, Lespoire, Chepi,
      Lynna & Cooper's Azazel
      15.6.2016

      The Unwritten Performance reagierte fein auf jede meiner Hilfen. Wir hatten heute an unseren Galoppwechseln gefeilt und die Einerwechsel gelangen uns immer besser. Wir trainierten momentan für die S** Prüfung und Uni machte großartige Fortschritte. Die Dressur lag ihr einfach. Ich ließ sie die Zügel aus der Hand kauen und klopfte ihr den Hals, dann drehten wir noch einige Runden auf dem Platz bis wir zum Putzplatz zurückkehrten wo Lisa mich empfang. "Hey, wollen wir gleich zusammen ausreiten?" fragte sie mich. Ich begrüßte sie ebenfalls und bejahte ihre Frage. Nachdem Uni abgesattelt war brachte ich sie zurück auf die Weide und kam mit Chepi zurück. Lisa hatte derweil Lespoire geholt und mit dem Putzen begonnen. Innerhalb kurzer Zeit waren die Pferde geputzt und gesattelt und wir stiegen auf. Wir einigten uns darauf zum nahegelegenen See zu reiten um die Pferde dort etwas planschen zu lassen. Gesagt getan und wir hatten einen wunderschönen Ausritt. Bsonderst Lespoire liebte es im Wasser zu paddeln, sodas Lisa ganz schön nass von unserem Ausritt zurückkehrte. Nachdem die Pferde versorgt wurden brachten wir sie wieder auf die Weide. Anschließend statteten wir den beiden Shettys Lynna und Azazel einen Besuch ab. Die beiden waren die einzigen welche nicht auf die Weide durften, da die Gefahr von Hufrehen für sie zu groß war. Dafür bewohnten beide einen großen Paddock mit Stall, von welchen sie einen großen Teil der Reitanlage im Blick behalten konnten. Bald würden wir mit dem Einfahren der beiden beginnen, wenn sie alt genug waren. Die Arbeit am langen Zügel meisterten beide schon fast perfekt.

    • Auguri
      Pflegebericht
      Lysanne, Lespoire, Monster Delusion, Oreo
      & Seneca

      15.10.2016


      Aus der Sicht von Lespoire:

      Die letzten Tage hatte es so viel geregnet, dass ein großer Teil unserer Weiden überschwemmt wurden, aber das kam häufiger in der kalten Zeit vor.

      Aber es bedeutete, dass wir nicht auf die Wiesen durften, warum auch immer. Die Nächte verbrachten wir also in unseren trockenen Boxen und Tagsüber wurden wir auf die Paddocks gebracht.

      Es war noch früh, ich wurde von einem der Mädchen geweckt, die uns unser Frühstück brachte und ich bemerkte, dass es ziemlich hell draußen war. Anscheindend schien die Sonner wieder. Ich stand also aus meinem weichen Strohbett auf und begrüßte den netten Menschen der mir mein Heu in die Box brachte und ein wenig Müsli in den Trog gab.

      Monster Delusion, er wohnte neben mir, hatte bereits sein Essen, ich war bei uns eigentlich immer der Letzte in der Reihe, aber gut, das Beste zum Schluss. Ich leerte meinen Trog und widmete mich meinem Heu zu. Als ich satt war verließ ich meine Box und ging auf meinen privaten Paddock. Seneca, welcher am anderen Ende des Stalls wohnte, stand ebendfalls draußen und schien auf die ersten Sonnenstrahlen zu warten, aber noch warf der Stall seinen Schatten auf uns. Ich grummelte ihm entgegen und er erwiederte meine Begrüßung. Ich ließ meinen Blick über meine Umgebung schweifen, Lysanne, eine der Stuten, wieherte mir zu, sie wurde gerade zum Arbeiten auf den Platz gebracht (er war seltsamer weiße nicht überschwemmt?). Ich erwiederte ihre Begrüßung und wünschte ihr viel Spaß. Es blieb leider nicht viel mehr Zeit für eine Unterhaltung, das Mädchen (ich glaube Lisa heißt die) drängte sie weiter. Ich beobachtete die beiden etwas, dann döste ich ein wenig, denn die Sonnenstrahlen hatten uns endlich erreicht.

      Einer der Menschen weckte mich schon wieder. Mir wurde das Halfter angezogen und ich fragte, ob ich nun endlich auch raus dürfte, bekam aber keine eindeutige Antwort. Es ging zum Glück in Richtung der Paddocks. Sie waren etwas größer als mein privater und es wuchs dort Gras, auch wenn davon nicht mehr so viel da war. Oreo wartete bereits auf mich, anscheindend war er heute mein Weidepartner. Wir begrüßten uns und wir machten ein wenig Fellpflege. Oreo war ein gute Freund, er war nicht so arrogant wie Seneca, der zusammen mit Valle auf dem Paddock neben uns stand.

      Gegen Mittag wurden Oreo und ich vom Paddock geholt und zum Putzplatz gebracht. Wir bekamen unser Wellnessprgramm, dann wurden wir gesattelt und die Arbeit fing an. Ich dachte schon wir müssten auch auf den Platz, aber es ging zum Glück in den Wald. Eigentlich war der Ausritt sehr schön, nur ein mal begegneten wir einen dieser braunen, scheuen und sehr dünnen Tierchen mit den Kulleraugen und später war Oreo überzeugt, davon, dass da ein Troll hinter einem der Bäume stehe. Aber der Plastiktüte die später unseren Weg kreuzte konnten wir beide schnell genung ausweichen!
      Nach dem Ritt durften wir sogar noch mal auf den Paddock und abends, pünktlich zum Abendessen kamen wir wieder in unsere Boxen. Später tauschen Valle und ich uns bei einer gemütlichen Runde Heu über die vergangene Turniersaison aus, bis wir uns ins Stroh legten. Hoffentlich waren bald wieder die Weiden trocken!

    • Auguri
      Pflegebericht

      10.11.2016

      (Aus der Sicht von Azazel)
      Eigentlich war heute ein Tag wie jeder andere, doch nach dem Frühstück, passierte etwas seltsames.
      Das Mädchen das uns unser Futter brachte, vergaß die Tür zu schließen. Zuerst hatten Lynna und ich es gar nicht bemerkt, aber nach dem fressen, wenn unser kleiner Verdauungsgang durch den Paddock anstand, bemerkte ich es. Die Tür war nur ein kleinen Spalt offen, aber das sollte kein Problem sein. Ich grummelte Lynna zu und sie kam sofort mit gespitzten Ohren auf mich zu.
      Vorsichtig ging ich auf die Tür zu und lauschte aufmerksam. Nicht auffälliges. Also steckte ich vorsichtig meinen Kopf durch den Spalt und schaute mich um, alles war normal, keine Menschen in Sicht. Lynna grummelte hinter mir drängend und ich schlüpfte durch die Tür, gefolgt von meiner plüschigen Freundin.
      Lespoire und Monster Delusion standen auf ihren Paddocks und blickten sehr erstaunt, als sie uns bemerkten. Sie riefen uns zu sich und Lynna und ich beschlossen, ihnen einen kleinen Besuch abzustatten. Nach einem kleinen Plausch empfahlen sie uns durch Senecas Box, welche leer und offen war, da Seneca gerate auf Arbeit war, in den Stall zu schlüpfen.
      Vorsichtig krabbelten wir unter die Absperrung des Paddocks von Seneca und prüften die Luft. Seneca gehörte nicht zu den nettesten Pferd, seine Box hatte etwas bedrohliches und verbotenes. Trotzdem nahmen wir beide uns eine kleine Portion von seinem Heu mit und traten dann auf die Stallgasse. Oreo döste in seiner Box und bemerkte uns nicht. Aber wir bemerkten das offene Tor, welches in den Innenhof führte und den Sack Karotten, welcher an ihm lehnte.
      Ein Kurzer Blick zu Lynna und die Sache war abgeklärt. Genüsslich verspeisten wir das Gemüse, bis uns Hufgetrappel aufscheuchte. Seneca musste von der Arbeit zurück kommen!
      Eilig huschten wir durch die nächstbeste Tür und fanden uns vor Charlottas Box wieder. Na super!
      Sie rief uns laut zu und schon gehörte die gesamte Aufmerksamkeit im Stutenstall uns. Lysanne und Arika starten uns mit großen Augen an, als wir die Stallgasse entlang huschten, nach rechts abbogen und an The Unwritten Performance, welche sich empfindlich in ihrer Morgenruhe gestört fühlte, und Chepi vorbei sausten. Jedoch kam unser Ausflug abrupt zu Ende, als ich ich das Stallmädchen am Ende des Ganges sah und eine Vollbremsung hinlegte und Lynna mir rumpelnd hinten auflief.
      Ungläubig starte sie uns an, rief einmal laut nach den anderen Menschen und Lynna und ich machten einfach nur auf dem Absatz kehrt, aber zu spät. Unser Fluchtweg wurde uns versperrt und ehe wir uns versahen hatte jeder einen Strick um den Hals. Wir wurden an Seneca vorbei geführt, welcher uns wie immer wie Luft behandelte, und zurück auf unseren Paddock gebracht.
      wurde auch die Tür verschlossen, worüber wir nur froh waren, denn ein wütender Seneca schien in seiner Box zu toben. Er hatte also doch bemerkt, dass wir an seinem Heu waren. Zumindest verriet es sein tödlicher Blick.
    • Auguri
      Pflegebericht
      03.05.2017

      Die Weidesaison hatte endlich wieder begonnen, nun standen die Pferde nicht mehr nur auf den Paddocks oder den abgenutzten Winterwiesen, sondern nach dem erfolgreichen anweiden 24/7 draußen. Alle Pferd? Nein, die beiden Shettys Cooper´s Azazel und Lynna mümmelten genüsslich Heu in ihrem Offenstall. Shettys und firsches Gras ergaben keine gute Kombi, zum einen schienen sie dann förmlich zu explodieren, zum anderen war die Hufrehegefahr dadurch zu hoch. Deshalb mussten sie mit ihrem Sandpaddock und dem Heu vorlieb nehmen. Trotzdem schielten sie immer wieder neidisch zur angrenzenden Weide rüber, auf der Seneca, Oreo, Lespoire und Monster Delsuion genüsslich am Gras knabberten.
      Ich grüßte die beiden Shettys beim vorbeigehen, sie drehten sich kurz zu mir um und wendeten sich gleich wieder ihrem Futter zu. Typisch. Mit einem Halfter bewaffntet machte ich mich auf dem Weg zur Stutenweide. Dort angekommen rief ich Arika zu mir. Die hübsche Fuchsstute kam an den Zaun getrottet und steckte bereitwillig ihren Kopf in das Halfter. Chepi und Lysanne schauten neugierig hinterher, die anderen nahmen keine Notiz von uns, auch gut. Das putzen ging recht flott, das Winterfell war so gut wie weg und das bisschen Staub im Fell war schnell raus gebürstet. Nach dem Satteln drehen wir eine gemütliche Runde durch den Wald. Arika war eine wahre Lebensversicherung im Gelände, nichts konnte sie aus der Ruhe bringen.
      Anschließend brachte ich sie wieder zurück auf die Weide, dort wurde sie von The Unwritten Performance freudig angebrummelt, anscheinend war ihr mittlerweile aufgefallen das eine ihrer Damen fehlte. Ich streichtle Uni über die Nüstern, als ich an ihr vorbei lief um Charlotte mit von der Weide zu nehmen. Sie hatte bereits große Fortschritte unter dem Sattel gemacht.
      Nach dem Putzen ging ich mit ihr auf den sonnigen Reitplatz, nach dem Aufwärmen platzierte ich mehrere Trabstangen auf dem Boden und bezog diese in einige Übungen mit ein. Charlotte entwickelte sich zu einer sehr lernwilligen und menschenbezogenen Stute, ich war stolz auf das Schimmelchen.
      Nachdem auch sie wieder auf der Weide war, verteilte ich an alle Pferde ihre Portionen Mineralfutter und verabschiedete mich dann von ihnen.
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  • Album:
    Hofgut "alter Silberhof"
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    Auguri
    Datum:
    10 Aug. 2015
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  • Lespoire -
    Der Verspielte


    All Hope Is Gone

    Beschreibung
    Name: Lespoire
    Rufname: Lessi
    Geschlecht: Wallach
    Rasse: Oldenburger
    Geburtstag: 2009/6 Jahre
    Stockmaß: 1,63 cm
    Gesundheit:100%
    Hufzustand:100%


    Stammbaum
    Vater: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt

    Mutter: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt


    Merkmale
    Fellfrabe: Rappe
    Langhaar: Schwarz
    Abzeichen: Socken,Stern
    Scheckung: /
    Gencode: folgt


    Ausbildung
    Springen: M
    Millitary: E
    Dressur: A
    Distanz: E
    Western: E
    Galopp: E
    Fahren: E


    Siege
    [​IMG]
    3. Platz
    E Springen
    Heartland

    [​IMG]
    3. Platz
    320. Springturnier

    [​IMG]
    1. Platz
    330. Dressurturnier

    [​IMG]
    1. Platz
    382. Springturnier


    Charakter
    Lessi ist ein kleiner Schmusebär. Er tut alles für die Aufmerksamkeit der anderen
    und spielt gerne mal den Clown. Anderen Pferden kann er so zwar schnell auf die
    Nerven gehen, aber er kennt durchaus seine Grenzen, auch wenn er sie immer wieder
    ausloten muss.
    Im Umgang mit dem Menschen ist er auch sehr problemlos.
    Er will Gefallen und ist stehts Leistungsbereit.


    Zucht
    Gekört: Nein
    Vorgesehen für die Zucht: Nein
    Nachkommen: Nein
    Zu verkaufen: Nein


    Besitzer
    Besitzer/Besitzerin: Auguri
    Vorbesitzer/Vorbesitzerin: Wolfszeit
    Ersteller/Erstellerin: Mohikanerin

    Verkaufsrecht: Mohikanerin
    Reitbeteiligung: /
    Tierarzt: /
    Hufschmied: /



    Spind/Fotoalbum(1,2,3...)​