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Arktiswolf

Leitz | ♂

Holsteiner

Leitz | ♂
Arktiswolf, 27 Jan. 2017
Cooper gefällt das.
    • Arktiswolf

      Snoopy & Arktiswolf

      Alisa Johnson mit Leitz &
      Stefanie Westside mit Soldier

      Mit einem Lächeln tätschelte die junge Reiterin ihren Hengst Soldier, heute nahmen sie zu ersten Mal an einen Reiterspiel teil. Doch sie waren nicht alleine, mit ihnen nahm die junge Reiterin Alisa Johnson teil, sie ritt auf ihren Palominohengst Leitz. „Wir bitten nun Stefanie Westside mit Soldier und Alisa Johnson mit Leitz, auf den Platz!“, krächzte es aus dem leicht verrosteten Lautsprecher. Kurz schnaufte Stefanie nochmal die frische Luft ein, ehe sie ihren Hengst sanft antrieb und auf die Slalomstangen zusteuerte. Mit großen Augen beäugte Soldier die bunten Stangen und folgte brav Stefanie’s Anweisungen. Elegant schlängelte sich der Grullo durch die fünf eng aneinander liegenden Stangen. Der junge Hengst hatte den Slalom erfolgreich überwunden und trabte zum Slalomstart zurück, dann war Alisa dran. „Viel Glück!“, flüsterte Stefanie Alisa zu und beobachtete die Reiterin beim Eintritt in den Slalom. Sanft bog sich Leitz in die Kurven und zeigte volle Konzentration, was man selten bei Warmblütern zu sehen bekam. Schnell war der Slalom hinter ihnen und Beide stiegen ab. Jetzt kam eine komplizierte Aufgabe, wo Alisa und Stefanie jetzt schon Grinsen mussten, da sie erst mal vergebliche Versuche bewältigen mussten mit einen Bein in den Sack zu kommen und dazu gleichzeitig die Pferde zu halten. „Dann mal los!“, grinste Alisa die nun die Zügel fasste und das Kommando zum Loshüpfen gab. Somit hüpften zwei Reiterinnen, neben ihren Pferden über einen Reitplatz und das war nicht gerade einfach. Lachend hüpften sie verzweifelt zum Ziel und waren bemüht die Pferde ruhig zu halten. „Komm schon, bald haben wir es!“, motivierte Stefanie, Alisa und die Pferde. Fast mit dem Gesicht im Sand, erreichten die Beiden lachenden Reiterinnen die Ziellinie, lauter Applaus ertönte und sie schlüpften aus den braunen Sack mit ihren Beinen heraus. Es war noch nicht zu Ende mit dem Reitspiel, also stiegen sie wieder voll motiviert auf die Pferde und gingen zurück zu dem neu vorbereiteten Slalom, der diesmal fürs Ringstechen war. Also nahm Stefanie sich die Ringstange und bewegte mich mit Soldier fort. Den ersten Ring hatte sie schnell auf der Stange, beim zweiten Ring, tänzelte Soldier ein wenig zur Seite und die Reiterin mu7sste ihren Hengst kurz korrigieren, ehe sie auch schon den zweiten hatte. Der dritte war auch schnell geschnappt und beim letztem mussten sie ihre Geschwindigkeit verringern, denn dieser war sehr klein und man musste sich gut konzentrieren dabei. Docxh dann hatte die Reiterin den Ring auch schon und galoppierte zurück, dann war Alisa dran, diese treib Leitz etwas schneller an und schnappte sich in Kürze den ersten Ring. Der zweite Ring brauchte auch nicht lange, dann war der auf der Stange. Leitz war sehr konzentriert bei der Sache und bemühte sich nicht großartig zu wackeln, was ihm gut gelang. Mann dieser Hengst war ja was besonders, stellte die Reiterin von Soldier fest und bewunderte Beide, wie sie nacheinander problemlos einen Ring nach den anderen schnappten. Dann kam Leitz mit Alisa auch schon zurück und die dritte Aufgabe war hinter dem Team. Beide stiegen nochmal für die letzte Aufgabe ab, denn es ging darum sechs umgestülpte Eimer zu überqueren. Zum Glück hatten Beide ruhige Pferde, die kaum zappelig unterwegs waren. Also fing Stefanie mit Soldier an und führte ihn zu den Eimern, dort stieg sie auf und sammelte kurz ihr Gleichgewicht. Als sie sicher stand, überquerte sie so schnell sie nur konnte die Eimer, dadurch das Soldier sich an ihre Geschwindigkeit anpasste war sie schnell vom sechsten Eimer unten und joggte zurück zum Start. Dort startete in Sekundenschnelle Alisa mit Leitz und hüpfte mit einem riesen Satz auf den ersten Eimer, sammelte ihr Gleichgewicht und tastete sich vorsichtig und schnell vorwärts. Leitz folgte ihr auf Schritt und Tritt, korrigierte sie sogar als sie drohte zu fallen, ja die Beiden waren ein super Team! Beim vierten Eimer war sie schnelldrüber und erreichte das Ende, hüpfte vom sechsten Eimer und hatte ebenso wie Stefanie und Soldier, den Parcours mit Bravour gemeistert. „Super Teamarbeit!“, lachte Alisa und Beide gaben sich ein begeistertes Hi-Five und umarmten sich freudig. Die Pferde wieherten laut stark und ließen sich von ihren Reiterinnen Betüddeln. Stefanie Westside verließ mit Soldier im Laufschritt den Platz und ließ ihn bei der Tränke erst mal ein wenig kühles Nass genießen. Alisa Johnson folgte ihnen mit Leitz und ließ ihren Hengst ebenso an der Tränke erst mal was Trinken. Nun banden sie beide Hengste nebeneinander an und schauten den restlichen Teilnehmern zu, sie waren gespannt auf das Gesamtergebnis des Wettbewerbs.

      [4649.Zeichen | gezählt by lettercount.com | by Snoopy]

    • Arktiswolf
      die Kür
      für die HK 476 alle Rassen
      mit Ailsa und Leitz

      Erstaunlich gelassen putzte Ailsa Leitz ein letztes Mal ab, ehe sie dem Palominohengst den Sattel auflegte.
      Dieser kannte den ganzen Trubel schon und stand mit hängendem Kopf und geschlossenen Augen am Anhänger des White Wolf Stables. Dösend und mit einem angewinkeltem Hinterbein, genoß er das Betüteln seiner jungen Besitzerin. Doch als sie ihm den Sattel auf den Rücken legte, schob diese ihn ein wenig an, damit er sich gerade hinstellte und sie den Sattel richten, sowie den Gurt vernünftig anziehen konnte.
      Ein weiteres Mal schaute die rothaarige Schottin auf die große Uhr am Abreiteplatz. Nicht mehr lange und bald würden sie drann sein. Nur noch wenige Teilnehmer und dann würde sich zeigen ob ihr Training sich bezahlt gemacht hatte.

      Nachdem sie den Hengst fertig gemacht und ihn auf dem Abreiteplatz warm geritten hatte, war es dann auch bald soweit und ihre Startnummer und Name wurden aufgerufen.
      „Na dann mein Großer. Auf ins Gefecht.“ raunte Ailsa Leitz noch zu und trieb ihn in die Bahn.
      Vorschriftsmäßig ritt sie ein, hielt sich auf der Mittellinie und stoppte Mittig um die Richter zu grüßen.
      Dann nahm sie die Zügel wieder in beide Hande, straffte die Schultern und Leitz trabte aus dem Stand heraus an. Zunächst hielt sich das Paar rechts und nutze zu Beginn die Ganze Bahn.
      Leitz schnaubte entspannt und tat das was Ailsa von ihm verlangte. Das Mädchen wusste das Leitz keine so tolle Figur in der Dressur machen würde wie geübte Pferde in dieser Disziplin. Aber sie wollte ihn so gut sie es Beide vermochten, von seiner besten Seite zeigen. Und es kam ja auf so vieles an.
      Ailsa wechselte oft die Hand, parierte an einer langen Seite durch zum Schritt, ehe sie in der Ecke der kurzen Seite aus der Gangart in den Galopp wechselte um dort auf den Zirkel zu gehen.
      Zwei Runden zeigte sie den Hengst dort im Galopp, parierte zur offenen langen Seite in den Trab durch um die Halle in der Diagonale zu durchqueren.
      In der Mitte bei X hielt sie Leitz an damit er stand. Innerlich zählte sie bis fünf, ehe Leitz wieder in den Trab fiel, die Strecke beendete und an der kurzen neuen Seite auch auf der anderen Hand angaloppieren musste.
      Dort ritt sie nur einen Zirkel und brachte den Hengst zurück in den Trab. Der Hengst schnaubte kräftig und Ailsa war bis jetzt sehr zufrieden. Egal wie es ausgehen würde, für sie Beide war es ein sehr schöner Tag. Im Trab nahm sich das Paar nun die Schlangenlinien vor. Klassisch, fünf Stück an der Zahl durch die Länge der ganzen Bahn, ehe Ailsa den Hengst an der kurzen Seite abwendete und wieder auf die mitte zuhielt. Dort parierte sie den Palomino zum Stand durch und verneigte sich zum Abschied vor den Richtern.
      Nun waren sie für den Tag entlassen und Ailsa gab ihrem Freund nach und nach die Zügel hin, was Dieser auch dankbar annahm.
      Lobend strich sie über den hellen Hals und ritt mit einem strahlendem Lächeln aus der Bahn.

      bei Artiswolf| 2887 Zeichen |geprüft bei Lettercount

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    • Arktiswolf
      „Cassandra?“, tönte eine neugierige Stimme durch den Stall. Es war erst kurz nach sieben, doch im Stall herrschte schon reger Betrieb, immerhin wollten unsere liebsten Vierbeiner versorgt werden. „Cassandra! Du solltest mich doch wachmachen, ich wollte dir so gerne helfen!“, jammerte Ailsa vorwurfsvoll. Das rothaarige Mädchen stand in der Tür der Futterkammer und hatte die Hände in die Hüfte gestemmt.
      „Ich dachte, wenigstens sonntags solltest du ausschlafen dürfen! Die morgendlichen Arbeiten schaffen Justin und ich auch alleine“, meinte ich lachend, reichte Ailsa aber bereits zwei Futtereimer, denn von der Arbeit würde ich sie sowieso nicht abhalten können. Insgeheim hoffte ich noch immer, dass sie sich für die Ausbildung zur Pferdewirtin entschied, denn sie war wie geschaffen dafür, doch bisher hatte sie uns noch keine Antwort gegeben, was ich auch durchaus verstehen konnte, denn es war eine schwerwiegende Entscheidung.
      Zusammen fütterten wir die Pferde und sammelten dann alle leeren Eimer wieder ein, um sie abzuwaschen und wieder in die Futterkammer zu bringen. Dann stand auch Justin schon im Stall, wenn auch sehr unausgeschlafen und gähnend. Zu dritt waren die Pferde dann auch schnell auf die Weiden gebracht und schon hatten wir gar nicht mehr viel zu tun, es mussten nur noch die Boxen gemistet werden.
      Auch das ging wirklich fix, wenn man so viele fleißige, helfende Hände hatte. Ich war Ailsas Großeltern dankbar darüber, dass sie ihre Enkelin nach Schottland gebracht hatten, es schien so, als gehöre sie schon immer mit zur Burg.
      Nachdem alle Stallarbeiten verrichtet waren, ging es erst einmal zum Frühstück. Es war immer schön, als kleine Runde am Tisch zu sitzen und während des Essens grob den Tag zu planen. Da Wochenende war, war Ailsa auch den kompletten Tag über da und würde überall helfen wollen. Ich sagte da natürlich nicht nein, sondern hatte sie auch schon eingeplant.
      Unser Tag begann deshalb mit einem Ausritt mit Phex und dem neusten Hengst Fürst van Maximilian. Da Ailsa und Phex wirklich toll harmonierten, stand es gar nicht zur Debatte, wen sie bekam. Ich hingegen würde mich unserem Neuzugang widmen. Maximilian war an sich ein freundlicher und ruhiger Hengst, deshalb machte ich mir gar nicht so viele Sorgen.
      Gemeinsam holten wir die Hengste von der Weide, um sie dann im Stall zu putzen. Gut eine halbe Stunde waren wir dann bereit. Ich hatte mir bereits gestern Abend eine neue Strecke zurechtgelegt, welche ich heute gerne probieren wollte, den Hengsten würde sie sicherlich Spaß machen.
      Doch des ab und an durchwachsenen Wetters gingen wir regelmäßig mit den Pferden ins Gelände. Es war wichtig für die Jungspunde, damit sie genügend Abwechslung und Bewegung erhielten. Das Resultat waren, selbst im Winter, arbeitswillige und ausgeglichene Pferde und das galt auch für Phex und Maximilian.
      Mit Ailsa konnte man schön ausreiten. Sie unterhielt sich gerne, hatte aber auch nichts gegen ein angenehmes Schweigen, während man die Natur genoss. Ab und an beobachtete ich das Pferdepaar neben mir und war mehr als zufrieden mit dem, was ich sah. Ailsa war eine kluge und einfühlsame Reiterin, genau richtig für Phex.
      Der Ausritt war dementsprechend sehr entspannt und lief nach Plan ab. Die Hengste hatten genügend Bewegung gehabt, aber durch unsere lange Schrittphase am Ende waren sie auch schon wieder so gut wie trocken, als wir die Burg erreichten. So mussten sie nur noch abgesattelt und abgebürstet werden, ehe sie zurück auf die Weide durften.
      „Wie kommst du eigentlich mit Grace voran?“, fragte ich Ailsa neugierig, während wir das Sattelzeug säuberten und es dann wieder ordnungsgemäß verstauten. Die junge Barockstute namens Graceful Eclipse gehörte seit Ende Dezember offiziell Ailsa und bisher machte sie ihre Arbeit mit der Dreijährigen mehr als gut.
      „Wir machen viel Bodenarbeit und Spaziergänge. Grace macht das Spaß und sie blüht richtig auf!“, erzählte sie begeistert. Ich bot ihr an, heute bei unserem Hängertraining teilzunehmen. Dies sollte vor allem für unsere kleine Pashmina sein, aber Grace würde eine kleine Auffrischung sicherlich auch nicht schaden und so verabredeten wir uns kurz nach Mittag in der Halle.
      Dort erwartete mich dann auch direkt eine etwas aufgeregte Ailsa. Man merkte, dass sie ab und an noch unsicher in dem war, was sie tat, doch ich versuchte sie bestmöglich zu motivieren und zu untersützen, denn sie machte alles richtig.
      Sie hatte Grace schon mit ein paar Bodenarbeitsübungen aufgeweckt, so dass wir direkt loslegen konnten. Justin hatte uns den Hänger in die Halle gefahren und die beiden jungen Stuten durften sich das seltsame Gefährt nun erst einmal in aller Ruhe von außen ansehen und es auch beschnuppern.
      Pashmina schien gar keine Angst vor dem großen Ungeheuer zu haben und auch Grace blieb vollkommen entspannt. „Oh, ich glaube das wird heute eine kurze Lehrstunde“, meinte ich lachend und reichte Ailsa meinen Führstrick, damit ich in Ruhe die Laderampe herunterlassen konnte.
      Anfangs waren die Stuten beim Anblick des großen schwarzen Lochs ein wenig unsicher, aber ein Justin mit Möhrchen in der Hand ermutigte sie schnell, die ersten Schritte in den Hänger zu machen. Grace machte dabei den Anfang und schneller als gedacht stand die Stute im Hänger und schien zufrieden. Auch das Ausladen klappte wunderbar.
      Nun war Pashmina an der Reihe und auch sie erledigte ihre Aufgabe wunderbar, lächelnd lobte ich sie ausgiebig. Jede Stute stieg noch dreimal ein und wieder aus und dann beendeten wir das Training auch schon. Beide bekamen zur Belohnung noch ein paar Möhren und dann ging es für sie zurück auf die Weiden.
      Da ich Ailsa vor einiger Zeit angeboten hatte, sie ab und an auch ein wenig zu trainieren, war sie kurz darauf damit beschäftigt, Leitz zu putzen und zu satteln, während ich in der Halle einen einfachen Springparcours aufbaute.
      Nachdem das Reiterpaar ordentlich aufgewärmt war, machten wir zuerst ein paar Koordinationsübungen mit Trabstangen und Cavaletti, ehe es wirklich an den Parcours ging. Heute arbeiteten wir vor allem an Ailsas Haltung und Einwirkung. Es waren vor allem Feinheiten, denn das rothaarige Mädchen machte sich mehr als gut.
      Das Training verlief einwandfrei und beide waren danach sichtlich verschwitzt und müde, also hatte ich meine Aufgabe als Trainerin gut erfüllt. Ailsa ritt Leitz noch trocken und ich musste ihre Großeltern für die Wahl des Pferdes loben, die beiden passten wie die Faust aufs Auge.
      „Ich wollte nachher noch einmal in die Stadt fahren, wenn du magst, nehme ich dich mit!“, bot ich Ailsa an, als ich sie im Stall noch einmal traf, nachdem sie Leitz zurück auf die Weide gebracht hatte. Begeistert stimmte sie zu, sie war genauso gerne in den Reiterläden unterwegs wie ich. „Gut, 16 Uhr mach ich los, sei dann einfach auf dem Hof“, gab ich ihr noch lächelnd Bescheid, ehe ich meinen Weg ins Büro antrat.
    • Arktiswolf
      Liebes Tagebuch
      Oftmals frage ich mich ja "Worauf hast du dich da nur eingelassen?"
      Jeden Morgen stehe ich schlaftrunken auf, wackel in das Badezimmer und mache mich Stallfertig. Denn vor der schule kommt das Füttern meiner fünf Pferde.
      Ja Fünf... Cassandra hat mir alle Vierbeiner um die ich mich erst einmel "kümmern" sollte, einfach so überschrieben. Nunja. Zwei davon gehörten eh schon mir und die Anderen konnte man fast genauso gut dazu zählen da ich die Einzige war die sich um sie kümmern durfte.
      Inzwischen habe ich auch meine Ausbildung zur Pferdefachwirtin begonnen. ich hätte nie gedacht das mein Hobby einmal zum Beruf wird. Jeden Tag Pferde. Von Morgends bis Abends. Die Tage werden dadurch zwar länger und die Nächte kürzer, mein Konto hungert oft an der grenze zur Leere, aber wenn ich in den Stall komme, ist es alles wie weggeblasen wenn ich in die Augen meiner Lieblinge schauen darf.

      Pashmina ist eine richtig freche Göre. Aber ich kann ihr kaum böse sein. Sie ist noch die Kleinste in meiner kleinen Pferdefamilie. Das Nesthäckchen. Viel kann ich mit ihr noch nicht machen aber das was geht, da bin ich ganz zufrieden mit. Die hufe gibt sie schon ohne zu murren und putzen ist auch kein Problem. Nur was sie so irgendwie nicht leiden kann ist das Halfter und das Führen. aber auch da sind wir auf den guten Weg. Sie hat ja noch Zeit und bis es mehr Arbeit mit oihr wird, kuschel ich einfach so lange wir möglich mit ihr und genieße ihre Gesellschaft auf der Weide. naja. Eigendlich ist es umgekehrt. Sie ist auf der Weide und ich... ach egal. Ich liebe die kleine Diva.

      Craceful Eclipse macht sich hervorragend. Sie ist so süß und unheimlich anhänglich. Sie lernt schnell und doch muss ich aufpassen sie nicht zu überfordern. Ihre Grundausbildung ist so gut wie abgeschlossen und bald darf sie sich an die nächsten Schritte gewöhnen. Sattel und de Zaum. Ich kann es kaum erwarten und habe ein gutes Gefühl bei ihr.
      Wenn ich sie putze und danach bewege ist es fast das sie es kaum abwarten kann auf den Trainingsplatz zu kommen. aber sie hat auch ihre zickigen Tage. Aber wer hat es nicht? Dann wird einmal zurück gezickt und halt mal nicht so viel gemacht.
      Aber immer wenn ich sie sehe komme ich ins Schwärmen. aus ihr wird bestimmt ein tolles Stütchen. Aber auch das sagt wohl Jeder von seinem "Baby" oder?

      Phex mausert sich von Tag zu Tag. Ein Energiebündel ohne Gleichen. Das fängt schon beim herausholen aus der Box und beim holen zum Training an. er scheint es kaum erwarten zu können etwas zu machen und geht mir manchesmal doch ein wenig auf die Nerven. Aber er meint es nie böse und das bekommt man wohl auch nie weg. Dafür ist er sehr händelbar und wenn man weiß wie er tickt ist das Ganze gar nicht mehr so schlimm. Viele die uns nicht kennen schimpfen immer was für ein ungezogenes Pferd er doch ist. So hektisch, hibbelig und undiszipliniert. Aber wenn wir ihnen zeigen was wir auf dem Distanzfeld drauf haben, dann stehen die Münder offen: Denn da ist Phex ein wahrer Gott. Er weiß genau was ich von ihm will und macht fast alles schon alleine. danach ist er das braveste Pferd was man sich wünschen kann und die Leute halten sich mit ihren Äußerungen zurück. Tja. Nicht jeder ist perfekt aber solange man weiß wie es läuft ist alles gut. ich arbeite gerne mit meinem grauen Ungetüm. Wir haben und prima aneinander gewöhnt und wenn Phex ein Mensch äwre, wäre er wohl mein bester Freund. Vielleicht würde ich ihn sogar heiraten?.. nein das geht mir dann doch zu weit.. Komische Gedanken wenn man spät Abends in sein Tagebuch schreibt.

      Fürst van Maximilian ist da doch ganz anders. Das krasse Gegenteil vom feurigem Phex. Aber das finde ich das Gute fdaran. Wenn man seine Pferde kennt dann kann man die Reihenfolge in der man sich um sie kümmert so einteilen, das man zum einen etwas hat um sich aus zu Powern aber es danach doch ganz gemütlich angehen kann. Max ist so ein Kandidat. Er kann zwar auch anderes aber er hält dann doch eher die Waage.
      Auch mit ihm arbeite ich sehr gerne. Hier kann ich meine kreative Ader ausleben und mich selbst auch besser kennen lernen. Im Dressurviereck ist es dann doch mal wieder ganz was Anderes als auf dem Feld. Diszipiln und Ordnung in ganz anderen Maßstäben.
      wenn ich mir mAx vornehme ist es wie eine andere Welt. Vorallem wenn es nach Phex passiert. Alles wirkt ein wenig langsamer. Ich kann es schwer in Worte fassen aber es ist komischerweise ein gutes aber auch ein lustiges Gefühl und machnmal gar nicht so leich selbst herunter zu kommen.
      Soll aber nicht heißen das Max zum einschlafen ist. Denn er kann auch anderes und ist nicht ganz ohne wenn er seine fünf Minuten hat. Also ist trotzallem immer Vorsicht geboten und ich kleines Mädchen muss stehts wachsam sein. Aber das muss man ja eh.

      Leitz ist dahingegen wirklich mein Ruhepol. Mit ihm gehe ich nur noch kleine Tuniere und ansonsten dümpeln wir als Freizeitreiter durch das Gelände. Wenn ich merke das ihm etwas zu fehlen scheint, dann gehe ich mit dem altem Herren wirklich auch mal auf den Platz aber ansonsten halte ich es für besser ihm langsam seinen Lebendsabend zu gönnen. Er ist das erste Pferd das ich bekommen habe und ich liebe ihn. Dennoch muss ich mir immer wieder vor Augen halten das er nicht mehr der Jüngste ist und es bald heißt Abschied zu nehmen. Er ist ein wundervoller Kamerad und so lieb. Ich werde ihn vermissen wenn er eines Tages über die Regenbogenbrücke geht.
      Aber im Moment ist er noch weit davon entfernt. Er genießt seine Tage als Opa und ist immernoch fit wie ein junges Fohlen. Ziemlich lustig wenn er das dann auch mal zeigt und versucht mit den Jungspunden auf der Wiese mit zu halten. Aber er schaffte es auch denen zu zeigen was ein alter Mann noch so drauf hat.
      Ich habe ihn gerne um mic und tütel mit ihm rum.

      Im großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich für mich das große Los gezogen habe. Ich bin von meinen Großeltern in die Burg zu Dante, Cassandra und ihren Leuten gezogen und lebe nun dort. Oft reite ich rüber zumeinen Großeltern und gehe sie natürlich besuchen. ich hab sie unheimlich lieb und ich verdanke ihnen so viel. Manchmal vermisse ich meine Eltern ganz schön, aber ich sage mir immer das sie dennoch bei mir sind. Das hilft dann ein wenig. Und ich strenge mich an damit sie stolz auf mich sein können wenn sie noch hier wären.
      Das Leben auf der Burg ist was schönes und etwas was ich mir nie ertäumt hätte. Ich möchte das auch nicht mehr missen. Schottland ist ein so schönes Land. Die Leute sind unheimlich nett. Die Landschaft ist traumhaft auf jede erdenkliche Weise. Und was kann es schöneres geben als das alles direkt vor dem Fenster zu haben?

      Nun mein Tagebuch wird es aber höchste Zeit für mich. der Wecker klingelt früh und ein weiterer aufregender Tag erwartet mich.
      Bis zum nächsten Mal....
    • Arktiswolf
      Tagebucheintrag
      Warme Schockolade, eine dicke Decke und ein Kamin in dem ein gemütliches, warmes Feuer knistert. Was will man an einem Winterabend in den Highlands mehr.
      Meine Arbeit auf dem Hof ist beendet und ich bin frisch geduscht und sitze nun hier in menem großem Sessel und lasse den Tag Revue passieren.
      Es ist schon wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Knapp über einem Jahr lebe ich schon in meiner neuen Heimat und bin umgeben von dem was mir am Herzen liegt.
      Oftmals muss ich noch an Ma und Pa denken. Aber es ist schon gar nicht mehr so schlimm wie vor einem Jahr. Ich vermisse sie oft, aber ich tue es nun mit einem weniger schmerzhaftem Gefühl. Das Leben geht weiter und sie hätten nicht gewollt das ich mich daran zugrunde gehen lasse.
      Viel haben mir Casandra und ihre Leute hier geholfen. Sie sind wirklich nett und ich denke ich kann sagen, dass sie soetwas wie meine Familie sind. Genau wie meine vierbeinigen Schätze unten im Stall.

      Pashmina
      hat sich richtig gemausert. Zwischendurch ist sie zwar immernoch etwas frech aber mit Begeisterung wächst sie an den kleinen Aufgaben die ich mit ihr mache.
      Sogar das Führen klappt nun sehr gut. Wenn man bedenkt wie sie sich vor einiger Zeit noch dagegen gewehrt hat, hat sie sich ganz schön gemacht. Sogar spazieren gehen wir mittlerweile. Oftmals nehme ich mir die Zeit und gehe mit ihr runter an das Ufer des Loch Awe. Von da aus hat man einen wunderschönen Anblick auf Kilchurn Castle wo ich leben darf. Ich liebe den Anblick der alten Burgmauern und am See ist es so wunderbar ruhig. Ich glaube auch das Pashmina es in vollen Zügen genießt. Ich habe statt einem Führstrick immer eine Longe dabei an der ich sie grasen lasse. So wie sie sich dort benimmt, glaube ich das der Strick gar nicht nötig ist. Sie macht nie Anstalten davon zu laufen. Bleibt immer in meiner Nähe und erschrickt auch kaum wenn mal ein Wasservogel auffliegt. Gerade in den Morgenstunden wenn der Nebel über das Wasser zieht hat das Ganze etwas magisches. Ich bin nicht wirklich Abergläubisch wie meine Großeltern oder Vorfahren, aber manchmal kommt es mir vor als wäre an den Erzählungen in den schottischen Legenden was wahres drann.

      Craceful Eclipse
      ist ein Engel. mein Herz schmilzt jedesmal dahin wen ich mit ihr arbeite. Ich muss sagen das ich mir wirklich viel Zeit nehme wenn ich mich mit ihr beschäftige. Sie arbeitet wunderbar mit und saugt alles Neue förmlich in sich auf. Ich hatte es sogar mal gewagt ihr probehalber einen Sattel aufzulegen. Einen leichten den wir immer zum anreiten von Jungpferden nehmen damit sie sich an das Gefühl gewöhnen da da etwas auf ihrem Rücken liegt. Zunächst blieb sie stocksteif stehen und ich werde ihren Blick nie vergessen. Man sah ihr deutlich an das sie in dem Augenblick schlichtweg überfordert war. Ich hatte sie dann gelobt und das fremde Ding von ihrem Rücken genommen.
      beim zweiten Mal an einem anderem Tag, zeigte sie zu Beginn genau die selbe Reaktion. Doch das legte sich langsam und ist sogar ein paar Schritte mit mir gegangen. So ganz geheuer war es ihr aber doch nicht, da sie versucht hat sich irgendwie unter dem Gewicht wegzuducken. Das sah schon ein wenig komisch aus. Wir lassen ihr immer etwas Zeit zwischen den Tagen. Demnächst probieren wir es noch einmal um sie nach und nach daran zu gewöhnen. Einreiten wird sie dann aber wohl Jemand anderes, hatte Casandra gesagt. Nicht das sie es mir nicht zutrauen würde, aber sie haben das schon immer von Anderen machen lassen. Ich werde aber auf jeden Fall dabei sein. Das lasse ich mir nicht nehmen.

      Phex
      ist eine wahre Sportskanone und kaum klein zu kriegen. Ich weiß nicht wo er die Energie hernimmt. Ich glaube die schottische Luft tut ihm nicht gut oder seine Vorfahren stammen von Kobolden ab. Aber ich bin sehr stolz auf ihn. Bzw uns. In der letzten Zeit hat er sich wirklich gut gemacht und man merkt das er richtig viel Spaß an seinem Leben hat. wir haben zwar auch mal unsere Tage wo wir uns nicht einig werden, aber ich vergleiche das oft mit kleinen Streitigkeiten unter Freunden. Sie halten nie lange an und man vergibt einander. Einmal ist er wirklich krank geworden. Hatte auf der Weide etwas gefressen was ihm nicht wirklich bekommen ist. Dabei gehen wir regelmäßig die Weiden ab um etwaige giftige Pflanzen auszureißen. Keinen blassen Schimmer wie das passiert ist. ich weiß nur noch wie krank vor Sorge ich war. Auch wenn es nur eine leichte Kolik war die er gut weg gesteckt hatte. Ich habe auf jeden Fall bei ihm in der Box übernachtet bis er wieder auf den Beinen war und gesund.
      Cassandra und Dante meinten das ich mir viel zu viele Sorgen mache. Aber ich glaube ich kann nicht anders. Ich habe inzwischen Erfahrung wie es ist etwas zu verlieren was einem wichtig ist. Ich glaube ich werde immer etwas überempfindlich sein was das angeht. Aber zum Glück ist nix weiter passiert und es ist ja nun auch schon etwas länger her.
      Inzwischen ist Phex wieder ganz der Alte und ein Energiebündel nach wie vor.

      Fürst van Maximilian
      hat nach wie vor die Ruhe weg abgesehen von den kleineren Spinnereien zwischendurch. Aber die bekomme ich mitlerweile gut in den Griff. Ab und an gehen wir kleine Tuniere mit. Weniger mit Erfolg aber das macht mir nichts. Ich kann zwar auch sehr ergeizig sein und habe auch Kampfgeist aber nein... Wenn ich mich von vornherein darauf einstelle es einfach ruhig anzugehen dann macht mir ein letzter Platz auch nichts. Und trotzallem macht es Max sogar Spaß. Ich glaube er liebt es all die anderen, fremden Pferde um sich zu haben. Die fremde Umgebung sich anzusehen oder die andere Luft einzuatmen. Ich weiß nicht genau was ich davon halten soll aber es ist so. Auf auswärtigen Plätzen ist er so anders das ich es nicht genau erklären kann. Auch als würde er das Puplikum lieben. Auch wenn es sich nicht wirklich für ihn interessiert.
      Max kann zwischendurch recht hibbelig sein. Vorallem dann wenn er eigendlich gerade was ganz anderes tun will als ich. Wenn ich nach links will und er aber lieber nach rechts, kommt es schon mal vor das wir den einen oder anderen K(r)ampf miteinander haben. Scherzeshalber wird schon gemunkelt das er in Wahrheit eine zickige Stute ist die wiedermal ihre Rosse hat. Manchmal könnte ich dem zustimmen. Er kann wirklich sehr zickig sein wenn er seinen Sturkopf durchsetzen will. Keine Ahnung was ihn dann dazu treibt aber es sieht nie bösartig aus. eher wie ein kleines Kind das seinen willen nicht bekommt. Im Nachhinein schon ein wenig zum schmunzeln.

      Leitz
      ist nahezu im Ruhestand. Tuniere läuft er noch wie ein Profi aber ich mache es auch nur der Abwechslung wegen und auch nur soweit wie ich es ihm zumuten kann. Und er macht es gerne. Ein Profi halt der es genießt auch mal rauszukommen unter andere Pferde.
      Ansonsten unternehmen wir ausgedehnte Auflüge in die weiten Schottlands. Die liebt er genau wie ich. Wenn es passt dann machen wir sogar zwei bis drei Tagesausflüge. zwar nicht immer alleine aber wenn genieße ich die Ruhe. Nur das Pferd und ich und die wunderschöne Natur. Es gibt soviel ws ich über Schottland noch nicht weiß, aber wenn ich draußen bin fühle ich mich so als wäre es nie anders gewesen das ich hier hin gehöre. Es mag kitschig klingen. Aber ich glaube daran das an den ganzen Legenden was wahres drann ist. Wenn man da draußen unterwegs ist kann man nicht anders als so zu denken. Es ist einfach überall um einen herum.
      Ich bin mir auch sicher das die Pferde das spüren.
      Nicht nur Leitz ist draußen irgendwie anders. es ist, als ob die Tiere von einer tiefen Ruhe erfüllt werden. Zumindest kommt es mir oft so vor.
      Meine Großeltern würden da sofort zustimmen. Aber ich behalte das lieber für mich. Andere leute könnten vielleicht denken ich wäre nicht ganz richtig im Oberstübchen.
      Mit Opa Leitz kann ich darüber reden. Er schnaubt dann nur und wirkt zufrieden. Das ist mir das wichtigste und ich liebe es.
      Der Holsteiner war das erste Pferd was ich bekommen habe. Und ich liebe ihn und seine Art. Er ist irgendwie, wie wirklich so ein alter Mann der einem lächelnd zu hört und zwischendurch verständnissvoll mit dem Kopf nickt während man ihm etwas erzählt. Und das kann noch so ein Blödsinn sein, es interessiert ihn nicht sondern hört einfach nur zu und man fühlt sich auf Anhieb geborgen.

      Wenn ich das hier so lese merke ich wie ich wieder ganz sentimental werde. Und was ich noch im Ganzem sehe ist, das ich meine Pferde liebe und alle auf dem Hof hier. ich bin zufrieden mit dem was ich habe. Und ich bin gespannt was auf mich zukommen wird.
    • Eddi
      Es war noch früh am Morgen, als ich mich auf den Weg zu meinem ersten Termin machte. Zu meinem Glück war es noch relativ kühl, denn der Mai hatte uns mit sommerlichen Wetter und Höchsttemperaturen überrascht. Nichtsdestotrotz musste ich mich um meine Patienten kümmern und heute erwartete mich ein etwas anderer Fall. Es ging erneut zu Ailsa Johnson und ihrem schönen Holsteiner Leitz.
      Am Telefon hatte sie mir erzählt, dass er wohl hustete und nicht sonderlich fit war. Leitz war 15 Jahre und deshalb machte sich Ailsa da besonders Gedanken. Auf dem Gestüt angekommen, wurde ich erst einmal herzlich in Empfang genommen, ehe wir gemeinsam in den Stall gingen. Dort zeigte mir Ailsa Leitz, welcher auf den ersten Blick ganz in Ordnung aussah. Ich bat sie aber direkt, ihn mir mal im Schritt und Trab vorzuführen.
      Im Trab begann Leitz stark zu husten und wir gingen zum Putzplatz. Dort schaute ich kontrollierend in Ohren, Augen und Maul. Nach dem Trab lief Leitz auch leichter Schleim aus den Nüstern. Doch erst einmal wollte ich noch Herz und Lunge abhören. Man hörte dabei deutlich, wie die Lunge etwas angeschlagen klang.
      Auch war Leitz in der Region beim Abtasten etwas empfindlich und zeigte leicht erhöhte Körpertemperatur. "Ich vermute schlichtweg, er hat sich bei dem wechselhaften Aprilwetter eine Erkältung zugezogen, die sich nun etwas festgesetzt hat", erklärte ich Ailsa. Es war nichts Schlimmes, zumindest, wenn man es schnell behandelte.
      Leitz bekam eine Spritze mit einem entzündungshemmenden Antibiotikum und noch ein leichtes Schmerzmittel. Außerdem ließ ich Ailsa für seine tägliche Futterration ein paar Kräuter da, die das Immunsystem stärken sollten. "Er braucht jetzt denke ich zumindest drei Tage wirklich Boxenruhe und vielleicht ruhige Spaziergänge im Schritt. Am besten ihr deckt ihn auch dünn ein und wenn er dann wieder auf die Weide darf, je nach Wetter auch eingedeckt", erklärte ich.
      Wenn Ailsa sich weiterhin so gut um Leitz kümmern würde, wäre er schnell wieder auf den Beinen, aber nun musste er zwangsweise erst einmal eine Pause einlegen und sich auskurieren.
      Arktiswolf gefällt das.
    • Arktiswolf
      Heute hatte ich nicht so viel Zeit um mich um meine Pflegekinder zu kümmern.
      Im Moment muss ich sehr viel lernen und habe schon ein schlechtes Gewissen das meine Lieblinge zu kurz kommen könnten. Aber die Leute um mich herum sind so nett und hilfbereit das ich mir keine Sorgen machen brauche.
      Heute am Sonntag habe ich mir mal von all der Arbeit um mich herum frei genommen um wenigstens ein wenig bei meinen Pferden sein zu können. zum glück sieht es bald wieder anders aus... Das hoffe ich zumindest.
      Leitz geht es nach seiner Erkältung einigermaßen besser. Aber immerhin ist er aus dem gröbstem schon raus. Aber ich habe denoch ein kritisches Auge auf den alten Mann. Er ist halt nicht mehr der Jüngste.
      Darum habe ich ihn heute nur auf der Weide besucht und ihn ausgiebig betütelt und ich denke es hat ihm sehr gefallen.
      Fürst van Maximilian kam ebenfalls gleich vorbei um mich zu begrüßen und durfte ein paar von den Möhren abbekommen die ich Leitz mitgebracht hatte. Und wo er schon einmal da war habe ich ihn auch gleich mit den mitgebrachten Bürsten gestriegelt und verhätschelt.

      Anschließend stattete ich meinem grauem Ungetüm Phex einen Besuch ab. Doch der Unhold hatte nur Augen für die neuen Stuten auf der gegenüberliegenden Weide. Also begnügte ich mich damit ihm eine Weile zu zusehen wie er sich da aufplusterte und auch mal seine eleganten Gänge vorführte... Angeber. Aber es war schön zu sehen das es ihm gut ging. Erst als ich ging hörte ich von hinten galoppierende Hufe die immer näher kamen. Der Herr hatte mich also doch wahrgenommen und fragte sich nun bestimmt wohin ich doch nun wieder gehen wollte. Es hatte den Anschein als wollte er dann doch mitgenommen werden um etwas zu unternehmen.
      nach einigem hin und her in meinem Kopf, entschied ich mich mit ihm wenigstens einen kleinen Ausritt zu unternehmen. Und diese Entscheidung bereute ich keinesfalls.

      Danach ging ich zu meinen beiden Mädels Pashmina und Graceful Eclipse die sich in letzter Zeit wahrlich gemacht hatten.
      Pashmina entwickelte sich zu einer wahren Augenweide, denn ihr Fell wurde langsam immer heller und zeigte schon deutlich was für ein prächtiger Schimmel das kleine Berberstütchen werden würde.
      Graceful war auch schon eine richtige Dame geworden und konnte es kaum abwarten sie bald selbst mal zu reiten. im Moment übernahm das noch ein Bereiter da ich keine Zeit hatte. wieder so ein Punkt der mich selbst nervte. Aber da konnte man jetzt auch nichts drann ändern.
      Ich nahm die Beiden gleich mit zusammen in die Halle und lies sie ein wenig laufen damit sie sich mal richtig bewegten und nicht nur steif auf der Weide standen. Danch durften die beiden Stuten sich bei einer ausgedehnten Pflegeeinheit meinerseits entspannen und verwöhnen lassen.

      Als letztes fuhr ich mit dem wagen zum benachbartem Ort der ein paar Kilometer weiter von der Burg entfernt lag um mir Exciting Force anzusehen. da wir ja schon seit seiner Ankunft festgestellt hatten das er nicht bleiben konnte da keine Möglichkeiten für ein Vollblut seiner Art gegeben waren, hatten wir ihn zu einem befreundeten Stall gestellt der über eine kleine Rennbahn verfügte. Dort konnte Exciting Force seine Bestimmung finden.
      Normalerweise fuhr ich immer hin um mit ihm zu trainieren aber mit der Zeit merkte ich das ich nicht für den Rennsport gemacht war. Also übernahm dies ein Profi und ich durfte mich anderweitig um den hübschen Hengst kümmern. Es machte auch einfach zu viel Spaß zu sehen wie der junge Kerl sich entwickelte und er schien Freude am laufen zu haben.
      Heute hatte auch er seinen freien Tag also begnügte ich mich damit mit ihm eine Runde spazieren zu gehen und mich so mit ihm zu beschäftigen. Auch wenn ich ihn nicht ritt so hatte ich doch das Bedürfniss mich wenigstens so um ihn zu kümmern. Ich fand ihn schon bei seiner Ankunft einfach toll. Aber ich wusste das es nicht immer so bleiben würde. Nur zum betüteln konnte ich nicht einfach raus fahren.
      als es langsam Abend wurde verabschiedete ich mich von ihm und fuhr dann auch nach Hause.
    • Arktiswolf
      Heute gibt es kaum etwas zu berichten.
      Die letzten Monate sind wie im Fluge vergangen und das neue Jahr hat angefangen.
      Die Fohlen Pashmina und Graceful Eclipse sind längst keine mehr und werden weiter darauf vorbereitet einen Reiter zu tragen.
      Wir lassen uns mit ihnen ganz besonders viel Zeit.
      Leitz ist mittlerweile im Ruhestand und darf sich auf der Koppel wohl fühlen. Ich mache nur noch gemütliche Ausritte mit dem altem Herren.
      Dafür dürfen Phex und Fürst van Maximilian sich unterm Sattel "austoben". Auch da gehen wir das Ganze mit den Tunieren ruhig an und haben einfach nur Spaß daran teilzunehmen.
      Exiting Force macht sich auch prächtig. In dem Galoppstall in dem er ja nun steht blüht er richtig auf. Ich fahre fast jeden Tag mal rüber um nach ihm zu sehen. Er ist ein schöner, kräftiger Hengst geworden und es geht im gut. Das ist die Hauptsache.

      Die letzten Tage waren wirklich sehr verregnet und an Ausritte oder ähnliches draußen war nicht zu denken. Man hat den Pferden angemerkt das ihnen das Wetter auch langsam auf´s Gemüt schlug.
      Umso mehr haben sich Pferd und Reiter heute gefreut, das endlich mal die Sonne heraus kam und ein wenig Farbe in den tristen Altag brachte.
      Ich habe mir jedes meiner Schützlinge geschnappt und erst einmal das Geläde unsicher gemacht. Eine schöne Abwechslung zu den letzten Tagen in der Halle.

      Dennoch wurden sie wieder eingedeckt auf die Weide geschickt nachdem wir fertig waren. Die undankbaren Temperaturen in diesem Monat waren kaum einzuschätzen.
      Ich hoffe es wird bald wieder besser werden.
    • Arktiswolf
      Wieder ist ein halbes Jahr um und es ist so viel passiert.
      Pashmina und Gracefill Eclipse haben sich prächtig entwickelt.
      Beide laufen nun unterm Sattel und werden zwischendurch noch von einer Bereiterin gearbeitet. Als Korrektur nebenher, damit auch mal ein Anderer einen Blick auf die Zwei Jungpferde hat.
      Man selbst versteift mit der Zeit doch ein wenig. Auch reite ich zwischendurch andere Pferde um eben dies zu verhindern.
      Auf dem Hof haben wir ja genügend Tiere die Bewegung brauchen.
      An Pashmina kann ich mich garnicht genug satt sehen. Ihr Fell wird immer heller und ich bin sicher in ein paar Jahren ist es richtig schön schneeweiß.
      Auch hat sich ihr Körper gut entwickelt und wird bestimmt irgendwann einmal genauso hübsche Fohlen zur Welt bringen, sollte ich jemals ein Fohlen aus ihr ziehen.
      Neulich haben wir eine Pause von etwa einen monat gemacht. Und statt dem täglichem Training gab es viel öfters mal Ausritte ins Gelände oder Bodenarbeit. Wie ich das sehe, hat die junge Stute daran unheimlich viel Spaß.
      Gracefull ist da allerdings anders. Sie ist unheimlich ergeizig geworden und hat eher an Dressurlektionen ihren Spaß. Je mehr desto besser. So ein arbeitswilliges Tier habe ich noch nie gesehen.
      Dennoch gehe ich oft mit ihr spazieren. Das mag sie am liebsten. Wenn ich sie ausreite dann steht sie immer unter Strom und will etwas machen. Verrückte Nudel.

      Neulich war ich auf der Rennbahn und habe Exciting Force besucht. Mein kleiner Renner hat sich ebenfalls gut entwickelt.
      Er ist sogar schon seine ersten Rennen gelaufen, aber für einen Sieg hatte es noch nicht gereicht. Aber mich stört das nicht.
      Da ich ihn nicht reiten kann weil ich mit einem Vollblut wie ihn nicht umgehen kann, begnüge ich mich damit, mich mit ihm anderweitig zu beschäftigen. Zum Beispiel haben wir die Bodenarbeit für uns entdeckt. Eine schöne Abwechslung für ihn neben dem Rennen.
      Auch mag er sehr sehr gerne geputzt und geschmust werden: Spaziergänge liebt er auch. Vor allem wenn es an den See geht. Davon kann er gar nicht genug bekommen.

      Mit Phex und Fürst van Maximilian gibt es zur Zeit auch keine Klagen. Vor ein paar Monaten hatte Phex eine Kolik und musste eine Zeitlang Ruhe haben. Aber nun geht es ihm wieder besser und wir haben langsam wieder mit dem Training begonnen.
      Damit ich mehr Zeit habe, gehe ich solange auch auf keine Tuniere mehr und der Maximilian wird nur noch Freizeitmäßig geritten. Mit kleinen Trainingseinlagen damit er nichts verlernt.
      Aber der gutmütige Herr verlernt so schnell nichst.
      Allgemein mache ich im Moment besonders viel mit meinen Pferden in der Freizeit. Trotzdem achte ich darauf das sie ihr Ruhepausen bekommen. Die brauche ich nämlich auch, ansonsten brauche ich gar nicht mehr schlafen gehen.

      Einzig Leitz darf nun seine Ruheabend genießen.
      Der alte Herr hat es sich verdient und verbringt seine Tage auf der Offenstallweide. Ab und an beschäftige ich mich mit ihm damit auch er mal Abwechslung hat. Viele Spaziergänge an den See oder durch die Highlands. Kleine Spielchen damit er sein Köpfchen auch mal anstrengen muss. Aber keine körperlichen und schweren Dinge. Er soll nun seinen Frieden haben und einfach Alt werden.
      Und ich bin für jeden Tag dankbar den ich noch mit ihm erleben darf.
    • Arktiswolf
      Wieder ist ein halbes Jahr vergangen und Weihnachten sowie Neujahr liegen hinter uns.
      Es war sehr stressig gewesen in der letzten Zeit: Neue Pferde kamen, Alte, fertig ausgebildete wurden verkauft, das Weihnachsturntier musste ausgerichtet werden und die Ausbildung der Jungpferde war fast jedenTag an erster Stelle.
      Und ich? Ich mittendrinn.

      Ich kann mir keinen Tag mehr ohne all das hier vorstellen. Ich liebe dieses Leben: Auch wenn es sehr oft sehr anstrengend sein kann.
      Leitz darf nun seinen Lebendsabend auf der Koppel verbringen.
      Vor ein paar Monaten kam er als Deckhengst zum einsatz. Ein hübsches Stütchen, welches auf den Namen Balboa getauft wurde.
      Wenn es Leitz interessieren würde, wäre er bestimmt sehr stolz auf seinen Sprössling.

      Ab und an nehme ich den alten Herren an die Leine und gehe mit ihm lange spazieren. Ihm gefältt das und er genießt unsere Ausflüge sehr. Das merkt man.

      Fürst van Maxililian
      sowie Phex sind richtige Sportskanonen geworden.
      Immernoch mit Feuereifer dabei.
      Wir gewinnen natürlich nicht jedes Mal, aber sind auch nicht immer die Letzten.
      Ich für meinen Teil bin mit unseren Erfolgen durchaus zufrieden. Immerhin repräsentieren wir auch den ganzen Hof und locken neue Interessenten an. Denn auch andere Pferde werden auf Turnieren vorgestellt, wo sie wesentlich mehr abräumen als meine 2 Pappenheimer.

      Phex selbst ist im Moment noch außer Gefecht. Er hatte sich beim letzten Turnier zwar nur leicht verletzt, aber das sollte er erst einmal auskurieren.
      Langsam ist wieder alles verheilt und wir haben das Training nach und nach wieder aufgenommen. Blöd eigentlich. Dabei hatte er erst vor kurzem eine Zwangspause wegen einer Kolik und nun das. Aber was will man machen...

      Maxilimian hingehend ist mitten drinn und ich behaupte mal das er immer noch Spaß am Training und an den Turnieren hat. Aber auch an langen, entspannende Ausflüge.
      Neulich erst waren wir mit vielen Anderen von unserem Gestüt ganze drei TAge unterwegs. Das hat einen riesen Spaß gemacht. Es kamen auch alle wieder gesund und munter zu Hause an.

      Exciting Force Läuft derzeit ein Rennen nach dem anderen: Allerdings unter kritischem Auge des Rennstallbesitzers.
      Und unter meinen natürlich: Immerhin soll er nicht verheitzt werden.
      Aber hier habe ich nicht so die Angst davor. Sie gehen gut mit ihm um und er hat tatsächlich Spaß an der Sache. Ich war mir ja nicht so sicher ob es gut für ihn ist. Aber er macht es soweit tatsächlich freiwillig. Er kennt es zwar auch nicht anders, aber wenn er keinen Bock darauf hätte, würde man ihm das anmerken.
      Neulich hat er sogar gewonnen. Ein kleines Rennen nur, aber immerhin. Das war toll mit anzusehen: Und als Besitzerin fühlt man sich dann schon sehr besonders.
      Bodenarbeit findet er übrigends immer noch sehr klasse.

      Pashmina und Gracefill Eclipse. Meine beiden Gracien entwickeln sich weiterhin sehr gut.
      Wir sind nun gut im Training und es macht immer noch viel Spaß. Auch wenn es anstrengend ist. Aber ich mag die Abwechslung.
      Im Grunde fehlt nur noch Western in meinem Berreich... Spaß. Das wird sonst wirklich viel zu viel. Ich bin zufrieden mit dem was ich habe.
      Pashmina ist jetzt im Winter zwar wieder dunkler geworden, aber ich wette wenn das Winterfell abgeworfen ist, dann ist sie wieder ein ticken heller. Ich bin sehr gespant wie weiß sie werden wird.
      Die beiden Damen machen sich prächtig in der Dressur. Noch gehen wir die kleinen Aufgaben durch. Aber ich kann sie mir auch sehr gut im Barock vorstellen.
      aber as hat natürlich noch Zeit. Und die geht bekanntlich wie im Fuge vorbei.
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  • Album:
    Pferde Archiv - KEINE Weide!
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    Arktiswolf
    Datum:
    27 Jan. 2017
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  • Name: Leitz
    Geboren: 2002
    (15 Joelle Jahre)
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    Von: [​IMG] Lord Winter
    Aus der: [​IMG] Harmony

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    Rasse: Holsteiner
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Palomino
    Stockmaß: 180cm

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    Beschreibung:
    Leitz hat im seinem Leben wohl so einiges durchgemacht und auch seine Höhen und Tiefen erlebt. Eine Zeitlang hat der Hengst, welcher eigentlich recht tough ist, sein Selbstvertrauen verloren.
    Mit den Jahren insensiver Betreuung jedoch, gewann er schnell zu alter Stärke zurück und ist so gut wie wieder ganz der Alte.
    Und zwar:
    Der Holsteiner ist wohl der Liebling von allen. Er arbeitet unglaublich gerne, ist ein tolles Turnierpferd und Springen ist sein Leben. Er hat seine Vergangenheit schon längst hinter sich gelassen und ist schon lange immer bei allem gerne mit dabei. Er ist ein klasse Verlasspferd, wenn man sich einmal sein Vertrauen erarbeitet hat. Dennoch ist er gerne mal noch ungestüm und ein Pferd was viel Kopfarbeit braucht.

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    Ersteller: sweetvelvetrose
    Besitzer: Arktiswolf
    Vorbesitzer: Eddi
    Vorkaufsrecht: sweetvelvetorse

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    (E,A,L,M,S,S*,S**,S***)
    Dressur E -- Springen S*** -- Military S*** -- Distanz L -- Galopp L

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    Schleifen:
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    Gekört: ja
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    HK 476

    Nachkommen:
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    --

    eingetragen im Zuchtpferderegister Caranté
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    Decktaxe: 200 Joellen
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    Zubehör:
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