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Savo

Laxus

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Laxus
Savo, 29 Jan. 2014
    • Savo
      Als ich Magellan auf die Weide gebracht hatte, ging ich zurück zum Hänger. Laxus zog ungeduldig am Strick, als ich ihn rückwärts aus dem Hänger buxierte und schnaubte etwas nervös. Ich versuchte ihn etwas zu beruhigen, entschied mich dann aber, ihn besser zu Magellan zu bringen. Der Schecke konnte ihn vielleicht etwas in Zaum halten, hoffentlich vertrugen sich die beiden. Und Laxus hatte eine anstrengende Fahrt hinter sich, er wollte sich bestimmt etwas abregen.
      Also führte ich ihn den Weg entlang zur Weide und musste aufpassen, dass er mir nicht davonrannte. Er wurde immer etwas schneller, bis ich ihn wieder zügelte.
      "Ruhig, Laxus.", sprach ich und brachte ihn auf die Weide. Ich schaffte es gerade so, ihm das Halfter abzunehmen, da galoppierte er auch schon davon und rannte mit donnernden Hufen über die Wiese, zischte an Magellan vorbei und wieherte laut.
      Das konnte ja was mit ihm werden..
    • Savo
      Mit dem Halfter stand ich auf der Weide und versuchte nun schon geschlagene zehn Minuten Laxus einzufangen. Doch immer, als ich gerade dachte, dass er stehenbleiben würde, galoppierte er bockend davon.
      "Nanook!", rief ich und der Retriever, der am Zaun gewartet hatte, kam hechelnd zu mir gerannt.
      "Pferd!", gab ich ihm den Befehl und er flitzte los, trieb Laxus in meine Richtung, bis wir ihn ein einer Ecke eingekesselt hatten. Schnell zog ich ihm das Halfter über und führte ihn - mit einigem Kraftaufwand - auf den Putzplatz, wo schon der Koffer bereitstand.
      "Ruhig, mein Großer..", murmelte ich, während ich sein graues Fell striegelte. Mit dem Kamm zog ich Grashalme aus der weißen Mähne und Schweif und pulte die Dreckklumpen aus den Hufen.
      Dann führte ich ihn in die Halle, wo schon die Longe bereitlag.
      Die ersten Runden bockte er noch, galoppierte wild im Kreis, doch allmählich wurde er ruhiger. Nach dem Seitenwechsel hörte er schon brav auf meine Kommandos, auch wenn er ab und an wieder ausschlägt und losflitzt.
      Hätte er auf der Weide nicht den großen Dickschädel markiert, hätte ich ihn ein bisschen in der Halle freilaufen lassen, doch den würde ich nie wieder einfangen.
      Also brachte ich ihn nach der Einheit zurück auf die Weide, wo er wiehernd zum Zaun am Seeufer galoppierte.
      Laxus hatte wirklich eine unermüdliche Ausdauer..
    • Savo
      Laxus trabte sauber auf dem Hufschlag durch die Halle, bis ich ihn zum Schritt durchparierte.
      "Guter Junge.", lobte ich ihn und klopfte sanft auf seinen Hals. Es fühlte sich gut an, auf seinem Rücken zu sitzen und ich hatte es heute mal gewagt, den Sattel wegzulassen. Er hatte sich heute mal brav von der Weide holen lassen, statt wie sonst immer vor mir wegzulaufen. In diesen Situationen war ich mir sicher, dass der Hengst sich über mich lustig machte..
      Langsam lief Laxus nun im Schritt weiter, drehte auf mein Kommando eine Volte und vollführte einen Richtungswechsel aus dem Zirkel heraus.
      Wieder streichelte ich seinen Hals.
      "Du bist heut wirklich super, Laxi.", sprach ich ruhig und der Apfelschimmel schnaubte, als würde er mir zustimmen.
      Auf der langen Seite trabte ich ihn wieder an und wurde ziemlich durchgeschüttelt, als er an Tempo zulegte.
      "Ruhig mein Großer!", sprach ich, atmete aus, machte mich schwer und brachte ihn wieder in den Schritt, wo ich mich von seinem Rücken rutschen ließ.
      "Du hast es aber auch immer eilig..", seufzte ich und strich über seinen Rücken. Wir zogen noch eine Runde durch die Halle, dann brachte ich ihn auf den Putzplatz, wo noch sein Putzkoffer stand. Ich band ihn an und bürstete den Staub aus seinem Fell, der aus der Halle hängen geblieben ist. Dann kratzte ich ihm nochmal die Hufe aus, in denen sich der Sand festgesetzt hatte.
      "Nur ein sauberes Pferd ist ein schönes Pferd.", murmelte ich vor mich hin und lächelte über mich selbst. Ja, ich redete schon ziemlich oft mit mir selbst..
      Nachdem er wieder sauber war, brachte ich ihn zu Magellan auf die Weide, wo er sich zu den Falbschecken gesellte und fröhlich das Gras mümmelte.
    • Bracelet
      Hufschmiedbesuch
      ,,Na du?'',sagte ich mit weicher Stimme und hielt Laxus meine Hand vorsichtig hin. Er kam sofort zu mir und schnupperte an mir. Sandra May, seine Besitzerin stand neben mir und erzählte mir einige Dinge über ihn. Unter anderem auch das er ein 'kleiner' Sturschädel war und man sich von Anfang an durchsetzen musste; er sich aber mit Karotten und ähnlichen Leckerbissen bestechen ließ. Dies wollten wir uns natürlich zu Nutzen machen, weshalb wir schon ein paar Möhrchen bereit gestellt hatten.
      Nun ging's los: Sandra holte ihren Hengst aus seiner Box und ich widmete mich seinen Beinen. Erst gab er den Huf nicht. Doch ich wandte ein paar Tricks an und dann klappte es auch. Mit meinem Hufrinnenmesser machte ich wie gewohnt meinen Probeschnitt und nahm anschließend loses Horn herunter. Auch sein Strahl bedarf ein wenig Pflege, beziehungsweise ein Zurechtstutzen. Dies tat ich auch und korrigierte noch ein wenig dne Huf indem ich ihn etwas kürzte.
      ,,Feeiner Bub.'',lobte Sandra, da er im Endeffekt außer etwas herumtänzeln brav war. Natürlich auch dadurch, dass Sandra ihn nebenbei immer wenn er das Bein gab mit einer Karotte fütterte - also, immer nur ein Stückchen natürlich.
      Als ich ihn noch etwas gelobt hatte verabschiedete ich mich bei den Beiden und fuhr wieder nach Hause.
    • Savo
      Mit geübter Übung fing ich Laxus auf der Weide ein. Der störrische Hengst musste mal dringend sauber gemacht werden.
      Der Putzkoffer wartete schon vor seiner Box, eine Möhre lag daneben, die ich mal lieber weggeräumt hätte. Mit viel Mühe konnte ich den Apfelschimmel festbinden und die Möhre außer Reichweite legen, erst dann konnte ich mit dem eigentlichen Prozedere beginnen.
      Ich rubbelte den festen Schlamm aus seinem Fell und bürstete danach den zurückgebliebenen Staub von ihm ab. Man konnte ihm ansehen, dass er dies genoss.
      Nach seinem Fell bearbeitete ich seine Mähne. Jedes einzelne noch so kleine Knötchen wurde gefunden und rausgekämmt, bis seine Mähne wieder weiß und glatt war. Dann säuberte ich noch jeden einzelnen Huf, kratzte Erde und Steinchen raus und kehrte diese fix zu einem kleinen Häufchen.
      Förmlich strahlend und mit gespitzten Ohren beobachtete Laxus mich und vor allem die Möhre, die nicht weit weg lag.
      Lächelnd gab ich sie ihm und kraulte seinen Hals. Dann legte ich ihm seine Decke an, in dieser Gegend wurde es eindeutig zu früh kalt. Dann brachte ich ihn in seine Box und steckte ihm noch ein Leckerli zu.
    • Occulta
      Verschoben am 26.11.2016
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Savo
    Datum:
    29 Jan. 2014
    Klicks:
    1.076
    Kommentare:
    6
  • Laxus
    Rufname: Lax

    Aus der:
    unbekannt
    Von: unbekannt
    Rasse: Holsteiner
    Geburtsdatum: 29.01.2009
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 1,67

    Besitzer:
    Savo
    Vorbesitzer: -
    Ersteller: Savo (Feuerschweif)
    VKR: Savo

    Fellfarbe:
    Apfelschimmel
    Abzeichen:
    Kopf: weiße Blesse
    Beine:
    v.l. halbweißer Stiefel v.r. / h.l. halbweißer Stiefel h.r. weißer Stiefel
    Gesundheit: *****
    Hufzustand: *****

    Qualifikationen:

    Military E
    Dressur E
    Springen E
    Distanz E
    Fahren E
    Galloprennen E


    Eingeritten:
    ja
    Gekört: nein
    Nachzucht: /

    Charakter:
    Laxus ist ein sturer Hengst, der immer versucht, seinen Kopf durchzusetzen. Mit einer liebevollen, aber starken Hand, kann man sich bei ihm durchsetzen und mit einer Möhre kann man ihn zusätzlich überreden.

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